Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
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Kaffee, Café, Café, Caffè, Coffee

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ICO
International Coffee Organization

"ICO" steht für "International Coffee Organization", dt. "Internationale Kaffee-Organisation".

(E?)(L?) http://www.ico.org/




Erstellt: 2016-04

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Kaffee

Ab 1836 - Angola

Nach der offiziellen Abschaffung des Sklavenhandels (das Verbot wird von den Portugiesen jedoch noch jahrzehntelang weitestgehend ignoriert) beginnen die Portugiesen in Angola mit dem Anbau von Kaffee und Zuckerrohr. Für die Arbeit auf den Plantagen holen sie sich schwarze Zwangsarbeiter aus dem Hinterland.

1870 - Brasilien

In Brasilien beginnt man im Umland von Sao Paulo mit dem Anbau von Kaffee.

Ab 1892 - Brasilien

Der Verfall der Preise für Zucker und Kaffee auf dem Weltmarkt stürzt Brasilien in eine schwere Wirtschaftskrise, die es nur mit finanzieller Unterstützung Großbritanniens übersteht.

1920 - Burundi

Die Gebiete der heutigen Staaten Burundi und Ruanda werden nach dem Ersten Weltkrieg unter der Bezeichnung Ruanda-Urundi als Völkerbundmandat unter belgische Verwaltung gestellt. Die noch immer bestehende Feudalherrschaft der Tutsi-Minderheit über die Hutu-Bauern wird sogar noch intensiviert, da die von Belgien geschaffenen Bildungseinrichtungen (zumeist katholische Missionsstationen) anfangs fast ausschließlich für Tutsi zugänglich gemacht werden. Außerdem sehen sich viele Hutu aufgrund der zunehmenden Landknappheit, einerseits bedingt durch ein rasantes Bevölkerungswachstum, andererseits durch die von den Kolonialherren angelegten "Kaffee-Plantagen", gezwungen, ihre jahrhundertealten Stammesgebiete zu verlassen und in die heutigen Nachbarstaaten abzuwandern.

Ab 1921 - Kolumbien

Kolumbien erhält von den USA Entschädigungszahlungen (insgesamt 25 Millionen Dollar) für den Verlust von Panama, wodurch sich die Wirtschaft der Republik ("Kaffeeplantagen" und Bananenplantagen, Erschließung von Erdölquellen) allmählich erholt. Innenpolitisch erfährt Kolumbien unter konservativen Regierungen eine gewisse Stabilität.

Ab 1929 - Kolumbien

Während der Weltwirtschaftskrise erlebt Kolumbiens Wirtschaft wegen des Verfalls des Weltpreises für "Kaffee" einen erheblichen Rückschlag, und die Liberalen gelangen erneut an die Macht.

Ab 1930 - Brasilien

Die Weltwirtschaftskrise wirkt sich auch auf Brasilien aus. Absatzschwäche und Überproduktion von Kaffee ruinieren das Land. Getúlio Vargas gelangt durch einen Staatsstreich an die Macht und regiert Brasilien mit diktatorischer Härte.

Ab 7. August 1962 - Kolumbien

Der konservative Guillermo León Valencia wird kolumbianischer Staatspräsident. Soziale Mißstände führen in ganz Kolumbien zu Massenaufständen und zur Gründung von oppositionellen Guerillabewegungungen, die zeitweise ganze Landstriche beherschen und eigene "Republiken" errichten. Auch den nachfolgenden Präsidenten (Carlos Lleras Restrepo, Misael Pastrana Borrero, Alfonso López Michelsen, Julio César Turbay Ayala) gelingt es nicht, die sozialen Probleme zu verbessern und den anhaltenden Terror der Guerillaorganisationen sowie der überhandnehmenden Rauschgiftmafia zu beenden. (Aufgrund des anhaltend niedrigen "Kaffeepreises" bauen immer mehr Bauern Kolumbiens auch heute noch lieber für die "Drogenbarone" illegal die gutbezahlten Koka- und Mohn-Pflanzen an.)

1968 - Zentralafrikanischen Republik

In der Zentralafrikanischen Republik, die bisher fast nur landwirtschaftliche Erzeugnisse (Baumwolle, Tabak, "Kaffee") und Edelholz exportierte, wird mit der Förderung von Diamanten und Uran begonnen. Allerdings fließt der Großteil des Erlöses in die Taschen des Bokassa-Clans.

1889 - Elfenbeinküste

Die Elfenbeinküste wird offiziell französisches Protektoratsgebiet, und man beginnt mit der Ausbeutung des Regenwaldes sowie mit der Anlage von "Kaffeeplantagen" und Kakaoplantagen auf den gerodeten Flächen. Ein Teil der traditionellen "chefferie" (Häuptlinge, Beamte) kann dabei Grundbesitz erwerben und bildet den Kern einer ländlichen Oberschicht.

1985 - Elfenbeinküste

Der 1978 begonnene Verfall der Weltmarktpreise für Agrarprodukte und Holz hält an und bedeutet für die Côte d'Ivoire, deren Hauptexportgüter nach wie vor "Kaffee", Kakao und Holz sind, hohe wirtschaftliche Einbußen. Um den Bauern die zugesagten Garantiepreise bezahlen zu können und das für Westafrika relativ gut entwickelte Sozialsystem aufrecht zu erhalten, stürzt sich das Land innerhalb weniger Jahre in die höchste Pro-Kopf-Verschuldung ganz Afrikas (200% des Bruttosozialprodukts).

1. Januar 1998 - Benin

Nur etwas mehr als zehn Prozent der Landesfläche werden für den Ackerbau genutzt, wobei in kleinen Familienbetrieben zur Selbstversorgung (teilweise im Wanderfeldbau mit Brandrodung) hauptsächlich die Knollenfrucht Jams sowie Hirse, Bohnen und Mais angepflanzt werden, während in den (jahrelang vernachlässigten) staatlichen Plantagen (die geplante Privatisierung geht nur langsam voran) im Süden vor allem Baumwolle (macht fast zwei Drittel des gesamten Exporterlöses aus), aber auch Ölpalmen sowie "Kaffeebäume", Kakaobäume und Erdnußbäume gedeihen.

31. Dezember 1998 - Demokratische Republik Kongo

Die Demokratische Republik Kongo ist einer der an Bodenschätzen reichsten Staaten der Erde. Er verfügt über große Vorkommen an Kupfer, Kobalt, Wolfram, Uran, Gold, Silber, Diamanten und andere Mineralien und zudem über fruchtbare Ackerböden. Doch über drei Jahrzehnte Mißwirtschaft und Korruption haben das Land zu einem der höchstverschuldetsten und heruntergewirtschaftetsten der Erde gemacht. Die Auslandsverschuldung ist mittlerweile auf über 14 Milliarden US-Dollar geklettert, und das jährliche Pro-Kopf-Einkommen liegt bei nur etwa 110 US-Dollar. Von der einst von den Belgiern geschaffenen Infrastruktur ist kaum noch etwas übriggeblieben. Im ganzen Land gibt es nur knapp 3.000 Kilometer Teerstraßen, die "Kaffeeplantagen" liegen z.T. brach, das staatliche Bildungswesen ist zusammengebrochen, und die medizinische Versorgung der Bevölkerung ist katastrophal. Ein hoher Prozentsatz ist unterernährt, leidet an Malaria, TBC oder/und Durchfallerkrankungen, und die Zahl der Aids-Infizierten steigt wegen gänzlich fehlender Aufklärungsarbeit kontinuierlich an (die Weltgesundheitsorganisation WHO geht von etwa 10% der Gesamtbevölkerung aus, also rund 4,5 Millionen). Laurent Kabila hat zwar bei seiner Machtübernahme im letzten Jahr verkündet, alle Mißstände "schnellstens" zu beseitigen, doch wird ihm dies angesichts des derzeit herrschenden bürgerkriegsähnlichen Chaos in absehbarer Zeit wohl kaum gelingen.

1. Januar 1999 - Elfenbeinküste

Zur Ankurbelung der stagnierenden Wirtschaft will die Regierung von Côte d'Ivoire u.a. den noch wenig entwickelten Tourismus in Schwung bringen. Darüber hinaus sollen verstärkt Baumwolle, Zuckerrohr und Südfrüchte angebaut werden, um die Abhängigkeit des Landes von den zwei Hauptausfuhrgütern "Kaffee" und Kakao zu reduzieren. Bei der Abholzung der Edelhölzer will man sich in Zukunft allerdings zurückhalten; denn wenn der seit Erreichung der Unabhängigkeit von Frankreich im Jahre 1960 anhaltende Raubbau nicht unverzüglich gebremst wird, wird es bis zum Jahr 2005 in Côte d'Ivoire keinen Wald mehr geben. Dies wiederum würde jedoch zu katastrophalen ökologischen Schäden (Bodenerrosion, Dürreperioden) führen. (Um 1900 gab es im Gebiet des heutigen Staates Côte d'Ivoire etwa vierzehn Millionen Hektar Regenwald, 1960 waren es immerhin noch zwölf Millionen, und heute sind davon nur noch 2,5 Millionen übriggeblieben. Davon wiederum wurden bisher lediglich 0,6 Millionen zum Nationalpark erklärt. Zum einen erfolgte dieser radikale Kahlschlag wegen des jahrelang hohen Weltmarktpreises für Edelhölzer, zum anderen mußten für die schnell wachsende Bevölkerung [1980 lebten in Côte d'Ivoire etwas über acht Millionen Menschen, heute sind es über vierzehn Millionen] neue Anbauflächen geschaffen werden, und dies wurde von den Bauern zumeist in Eigenregie durch unkontrollierte Brandrodungen erledigt.)

5. Juli 2001 - Australien

Die UN-Übergangsregierung von Ost-Timor, das Ende 2001 bzw. Anfang 2002 in die Unabhängigkeit entlassen werden soll, und Australien schließen nach langwierigen Verhandlungen ein vorläufiges Abkommen, das helfen soll, die Existenz des jungen Staates mit seinen rund 800.000 Einwohnern zu sichern: Die Einnahmen aus den in der Timor-See lagernden Erdöl- und Erdgasbeständen sollen zu 90 Prozent Ost-Timor zukommen. Für die ehemalige indonesische Provinz, deren Staatsetat im laufenden Jahr nur 60 Millionen Dollar beträgt und deren "Kaffee-Export" mit jährlich rund 20 Millionen Dollar bislang die einzige Einnahmequelle ist, bedeutet das Deviseneinnahmen von bis zu fünf Milliarden Dollar in den nächsten zwei Jahrzehnten. Die UN-Verwaltung hat Verhandlungen über einen genauen Grenzverlauf in der Timor-See zwischen Australien und Ost-Timor bewußt auf "später" verschoben, um den Timoresen zu raschen Deviseneinnahmen zu verhelfen. Die Australier wiederum haben ihr ursprüngliches Angebot, eine Teilung der Ressourcen 85 zu 15, zugunsten von Ost-Timor verbessert, nachdem man ihnen den Bau einer Pipeline nach Darwin zugesichert hatte. Zudem ist es auch für sie von Vorteil, wenn Ost-Timor finanziell auf eigenen Füßen steht und man nicht noch einen weiteren Almosenempfänger wie Papua-Neuguinea an der Grenze hat.

5. August 2002 - Elfenbeinküste

Nachdem das von Präsident Laurent Gbagbo initiierte "Forum zur Nationalen Versöhnung", an dem alle wichtigen politischen Strömungen des Landes teilnahmen, nach zwei Monaten im Dezember 2001 ihre Arbeit mit einem Katalog von Empfehlungen beendet hatte, wird der Versöhnungsprozeß nun mit der Bildung einer "Regierung der Einheit" abgeschlossen. Dem neuen Kabinett gehören auch vier Mitglieder der oppositionellen RDR (Rassemblement des Républicains/Versammlung der Republikaner) an. Zuvor war die ivorische Nationalität ihres moslemischen Vorsitzenden Alassane Quattara per Gerichtsbeschluß anerkannt worden. Wegen Zweifeln an seiner Herkunft war er von der letzten Präsidenten- und Parlamentswahl Ende 2000 ausgeschlossen worden.
Mit der politischen Stabilisierung verbinden sich auch Hoffnungen auf wirtschaftliche Erholung, zumal Weltbank und Europäische Union, die ihre Unterstützung aufgrund grassierender Korruption und Unterschlagung von Entwicklungsgeldern eingestellt hatten, inzwischen wieder umfangreiche Kredite zur Verfügung gestellt haben. Problematisch bleibt jedoch die große Abhängigkeit von Côte d´Ivoire von den Weltmarktpreisen für "Kaffee" und Kakao sowie die ständig steigende Zahl der HIV-Infizierten im Land.

Erstellt: 2016-04

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