Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
@_ Welt, Mundo, Monde, Mondo, World
Zahlen, Número, Nombre, Numero, Number
Sechzig, Sesenta, Soixante, Sessanta, Sixty, lat. "sexaginta"
Zahl 00060 in Alltag und Sprache

A

B

C

D

E

F

G

H

h2g2
Number 00060

(E?)(L?) http://h2g2.com/dna/h2g2/Search?searchstring=60&searchtype=goosearch&showapproved=1&go.x=0&go.y=0




Erstellt: 2011-12

I

J

K

L

M

Minute (W3)

Die "Minute" ging verkürzt aus dem lat. "pars minuta prima" = "der erste verminderte Teil" hervor. Fussend auf dem ägyptischen Sechzigersystem teilte bzw. verminderte man die Stunde auf den sechzigsten Teil. Das lat. "minuere" = "vermindern", "kleiner machen", lat. "minus" = dt. "weniger", ist also die Wurzel der "Minute".

(s.a. "Sekunde")

Adelung schreibt dazu:


Die "Minute", plur. die -n, aus dem Lat. "Minuta", "Minutum", ein kleiner, und im gewöhnlichsten Verstande, der sechzigste Theil eines Ganzen, besonders der sechzigste Theil einer Stunde, und im gemeinen Leben überhaupt, ein sehr kleiner Zeittheil. Ich warte keine Minute länger. Ingleichen in der Mathematik, der sechzigste Theil eines Grades. In beyden Fällen wird eine Minute wieder in sechzig Secunden getheilt. In der Mahlerey werden die kleinern Theile, nach welchen die Verhältnisse des menschlichen Körpers bestimmt werden, gleichfalls Minuten genannt. So theilet man daselbst den Kopf in vier Theile, deren jeder wieder aus zwölf Theilen oder Minuten bestehet.

Das "Minuten-Rad", des -es, plur. die -Räder, bey den Uhrmachern, ein Rad von 64 Zähnen, welches den Minuten-Zeiger umdrehet.

Der "Minuten-Ring", des -es, plur. die -e, der Ring oder Kreis auf dem Zifferblatte einer Uhr, auf welchem die Minuten verzeichnet sind, zum Unterschiede von dem Stundenringe.

Die "Minuten-Uhr", plur. die -en, eine Uhr, welche zugleich die Minuten zeiget.

Der "Minuten-Zeiger", des -s, plur. ut nom. sing. derjenige Zeiger an einer Uhr, welcher die Minuten zeiget; zum Unterschiede von dem Stunden- und Secunden-Zeiger.


(E?)(L?) http://www.chemie.de/lexikon/Bogenminute.html

Die "Bogenminute" (auch "Winkelminute" oder "Minute", engl. "arcmin" oder "MOA" für "Minute Of Arc", "Minute Of Angle") ist der 60ste Teil eines Winkelgrads. Sie stellt eine Unterteilung der Maßeinheit Grad zur Angabe der Größe ebener Winkel dar.

Der Vollwinkel hat 360 Grad. Ein Grad besteht aus 60 Bogenminuten: 1° = 60'. Eine Bogenminute wiederum besteht aus 60 Bogensekunden: 1' = 60?; somit gilt: 1° = 3600''.
...


(E?)(L?) http://www.chemie.de/lexikon/Minute.html

...
Die 60stel wurden später im Lateinischen als "pars minuta prima" (v. "minuere" = "verkleinern", "vermindern") bezeichnet, die 3600stel (= 1 60stel eines 60stels) als "pars minuta secunda", woraus die "Sekunde" wurde.
...


(E?)(L?) http://www.chemie.de/lexikon/Minute_%28L%C3%A4ngenma%C3%9F%29.html
Minute (Längenmaß)

(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/der/DERM.pdf


(E?)(L?) http://www.koordinaten.de/informationen/koordinatenmodell/

Der Abstand zwischen zwei Breitengradminuten, ist eine Seemeile = 1,85 km.


(E?)(L?) http://www.owid.de/pls/db/p4_suche_elex.Stichw_alpha?v_Buchst=H
Handelsminute | Schlussminute | Schweigeminute | Sendeminute | Spielminute | Strafminute

(E?)(L?) http://www.quantenwelt.de/stichwort.php?buchstabe=alle
Minute | Sekunde | Winkeleinheiten | Zeiteinheiten

(E3)(L1) http://www.textlog.de/sulzer.html
Johann Georg Sulzer: "Minute"


"Minute". (Baukunst) Der Name der kleineren Teile, in welche die Baumeister den Model einteilen. Die meisten geben der Minute den "dreißigsten Teil" des Models. Man sehe den Artikel Model.




(E3)(L1) http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw/
minute | minutenstueck

(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl
Minute | MinutenGlas | MinutenLinie | MinutenRad | MinutenRing | MinutenUhr | MinutenWeiserwerk | MinutenZeiger

(E1)(L1) http://www.wortwarte.de/
Festnetzminute | Live-Minute | Verbindungsminute | Wap-Minute

(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Minute
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Minute" taucht in der Literatur um das Jahr 1650 / 1730 auf.

Erstellt: 2011-12

N

O

P

Q

R

S

Schock (als Masseinheit) (W3)

1 "Schock" = "60 Stück", meint Herr Duden. Dazu gehört das "Gros", das abgezählt "12 Dutzend" = "144 Stück" gibt, sich ungezählt nur noch im gehobenen Sprachgebrauch findet und dem Untergang geweiht (und nicht davor gefeit) ist.
(A: S.-H. Zimmermann)

Ein "Schock" geht zurück auf mhd. "schoc" = "Haufen", "Haufe", "Büschel", "Schopf", as. "skok" (1100), "skokk", und entspricht 60 Stück. "Schock" wurde hauptsächlich beim Zählen von Eiern. verwendet.

Der Kluge vermutet eine Verwandtschaft von "Schock" mit "Hocke" = "Getreide- oder Heuhaufen". Damit wäre dann wiederum "Hügel" und russ. "kuca" = "Haufen", "Heuschober" verwandt.

"Schock" findet man auch als Familienname.

Bei Adelung findet man:


"Aufschocken", verb. reg. act. welches nur in einigen Gegenden üblich ist, in "Schocke", d. i. "Haufen", aufsetzen, so fern "Schock" ursprünglich einen jeden "Haufen von unbestimmter Anzahl" bedeutete. Das geschnittene und gebundene Getreide aufschocken, es im Mandel, Hocken oder Haufen setzen.

"Beschocken", verb. reg. act. mit "Schocken", d. i. nach Schocken bestimmten Steuern, belegen, ein besonders in Chursachsen üblicher Ausdruck, von welchem das Mittelwort beschockt am üblichsten ist. Beschockte Güter, welche Schocke zu entrichten haben. S. Schock.

Das "Kreuzschock", des -es, plur. die -e, eine ehedem in Meißen übliche Art das Geld zu zählen und zu berechnen, "ein Schock Kreuzgroschen", d. i. "60 alter mit einem Kreuze bezeichneter Groschen", welche gerade ein Mark machen.

1. Das "Schock", des -es, plur. die -e, ein Ring; ein nur in einigen Gegenden bey den Jägern übliches Wort, welche die Ringe an den Hörnern des Steinbockes Schocke zu nennen pflegen. Es gehöret hier zunächst zu "Schake", der Ring, das Glied einer Kette, S. dieses Wort.

2. Das "Schock", des -es, plur. die -e.

1. Eigentlich, so wohl ein "Haufe", als auch eine "Menge"; eine im Hochdeutschen veraltete Bedeutung, außer daß man noch im gemeinen Leben eine beträchtliche unbestimmte Menge zuweilen ein Schock zu nennen pflegt. Im Schwed. ist "Skock" und im Isländ. "Skockr" noch eine Menge mehrerer Dinge, und das Engl. "Shock" bedeutet einen Haufen Garben. In einigen Oberd. Gegenden wird ein Schober und Feimen noch jetzt ein "Schoch" genannt, und da hat man auch das Zeitwort "schochen" und "schöcheln" in solche Schoche oder Haufen setzen. Bey dem Hornegk ist "geschockt" gehäuft, häufig. Ohne Zweifel gehöret hierher auch die bey den Jägern mancher Gegenden übliche Bedeutung, wo ein "dicker Strauch" ein "Schock" genannt wird.

2. In engerer Bedeutung ist das "Schock" eine "Menge einzelner Dinge von einer bestimmten Zahl", wo aber die Schocke nicht überall gleich sind. Auf den Blechhämmern hält ein Schock Blech oder Dünneisen "120 Stück Blech". In Schlesien bestehet ein "schwer Schock" aus "60", ein "leicht Schock" aber aus "40 Stück". Ja in vielen Gegenden begreift ein "Schock" oder "alt Schock" nur "20 Einheiten", welcher Gebrauch aber auch von der folgenden Bedeutung entlehnet seyn kann. Am üblichsten ist es indessen von einer Zahl von "60". Ein Schock Eyer, Käse, Garben, Äpfel u. s. f. das ist, 60 Stück oder vier Mandel. Nach Schocken zählen, oder schockweise.

3. In noch engerer Bedeutung ist ein Schock eine Zahl von "sechzig Stück der an jedem Orte gangbarsten Münzsorte"; welche Rechnungsart ehedem sehr gewöhnlich war, und noch in einigen Gegenden, z. B. in Böhmen, Sachsen u. s. f. nicht ganz veraltet ist, wo aber die Verschiedenheit der nach Schocken gezählten Münzsorten auch eine große Verschiedenheit dieser Schocke verursacht. Im 13. und 14. Jahrhundert prägte man in Böhmen Groschen deren 60 eine Mark Silber ausmachten, und damahls waren eine Mark und ein Schock, oder vollständiger, ein Schock Groschen, gleichbedeutende Wörter. Indessen blieb man nicht lange bey diesen "schweren Groschen", sondern schlug gar bald um der Bequemlichkeit im Handel und Wandel willen leichtere oder kleinere, blieb aber bey der Gewohnheit, sie nach Schocken zu zählen. Ein Schock breiter Groschen hieß ein "breites Schock", ein Schock Schwertgroschen ein "Schwertschock", ein Schock schmaler Groschen ein "Schmalschock", eine Schock Kreuzgroschen ein "Kreuzschock", ein Schock Silbergroschen ein "Silberschock" u. s. f. In der ersten Hälfte des 15ten Jahrhunderts wurden in Thüringen und Sachsen zweyerley Groschen gemünzt; man prägte Groschen, deren 20 auf einen Gulden gingen, und 20 solcher Groschen hieß ein "neues Schock" man prägte aber auch welche, deren 60 einen Gülden machten, und diese 60 hießen ein "altes Schock". In Sachsen ist die Rechnungsart nach Schocken noch bey den Steuern, bey den Geldstrafen in den Gerichten, und bey dem gemeinen Manne auf dem Lande gangbar; aber da man jetzt nur einerley Art Groschen hat, so ist ein "alt Schock" jetzt 20, ein "neu Schock" aber 60 Meißnische Groschen oder 2 1/2 Thaler. Als um die Mitte des 16ten Jahrhundertes die Landsteuern, d. i. die beständigen Abgaben von den Feldgütern, in Sachsen ihren Anfang nahmen, schätzte man den Werth der Feldgüter nach damahls üblichen Schocken, und legte auf jedes Schock 5 Pfennige, welche 1606 auf 8 Pfennige erhöhet wurden. Diese in Sachsen jetzt noch gangbare Art der Landsteuer wird der "Schockanschlag" genannt, und die von den nach Schocken taxirten Feldgütern bestimmte Steuer gleichfalls mit dem Nahmen der Schocke belegt. In Böhmen, der Mark u. s. f. wo man auch noch zuweilen nach Schocken rechnet, sind dieselben wieder anders bestimmt. So ist z. B. ein Schock Böhmische Groschen so viel als 2 Rthlr. In manchen Gegenden zählete man ehedem auch die Pfennige nach Schocken, und da war ein Schock, oder vollständiger ein "Schock Pfennige", "60 Pfennige" von der damahls üblichen Währung. Und da man damahls Pfennige hatte, welche so viel als jetzt 4 Pfennige galten, so scheint das Meißnische alte Schock, welches 20 Groschen hält, eigentlich auch sechzig solcher Pfennige zu bedeuten. In manchen Gegenden Meißens ist daher auch in manchen Dingen, z. B. von Eyern, Hühnern, Käsen u. s. f. ein alt Schock so viel als 20 Stück. Anm. In der zweyten und dritten Bedeutung im Schwedischen gleichfalls "Skock". Wachter und Frisch leiten es sehr gezwungen von dem Lateinischen "Sexagena" her. Aus der ersten Bedeutung der Menge und eines Haufens erhellet, daß es von Schob, Schober, nur im Endlaute verschieden ist, und zu dem Geschlechte der Zeitwörter "schicken" und "schocken", "stoßen", "aufhäufen", gehöret. Ohne Zischlaut gehöret auch unser "hoch" mit zur Verwandtschaft.

Der "Schockanschlag", des -es, plur. die -schläge, die Bestimmung der Abgabe nach Schocken. S. 2 Schock 3.

1. "Schocken", verb. reg. act. et neutr. im letztern Falle mit dem Hülfsworte haben.

1) In Schocke setzen, nach Schocken zählen; als ein Activum. Das Unterholz schocken, im Forstwesen, es zu Reisbündeln schlagen, und diese in Haufen, jeden von 60 Stück setzen.

2) In Schocken ergeben, in der Landwirtschaft. Die Gerste schockt gut, wenn sie viele Körner aus einem Schocke Garben gibt, oder auch, wenn sie viele Schocke Garben gibt. Auf ähnliche Art sagt man auch mandeln, scheffeln u. s. f.

3) In dem zusammen gesetzten beschocken bedeutet es auch mit einer nach Schocken bestimmten Steuer belegen.

2. * "Schocken", verb. reg. act. et neutr. welches im letztern Falle das Hülfswort haben bekommt, aber im Hochdeutschen ungangbar ist.

1) Stoßen, Franz. "chocquer", Engl. to "shock"; in welcher Bedeutung es noch in einigen gemeinen Sprecharten, besonders am Nieder-Rheine, gangbar ist.

2) Hin und her bewegen, schweben; schaukeln, welches das Intensivum oder Diminutivum davon ist. Ein Schiff schocket, sagt man in Niederdeutschland, wenn es von einer Seite zur andern wankt, wovon man im Hochdeutschen schaukeln oder schwanken gebrauchen würde. Jemanden "schocken" oder "schockeln", ihn "schaukeln", daher in einigen Gegenden die "Schaukel" auch "Schockel" genannt wird. Ital. "cioccare", "cioccolare", "ciancolare", Engl. to "joggle". Darob mein Geist sich hat erquicket, Daß er im Jubel schwebt und schocket, H. Sachs. So auch das Schocken.

"Schockfrey", adj. et adv. frey von der nach Schocken bestimmten Abgabe. Ein schockfreyes Gut. S. 2 Schock 3.

Der "Schockgroschen", des -s, plur. ut nom. sing. eine ehedem, besonders in Sachsen, sehr gangbare Benennung solcher Groschen, welche nach Schocken gezählet wurden. Die ältesten Schockgroschen waren solche, deren "60 auf eine Mark" gingen; in den folgenden Zeiten wurden sie immer geringer, bis man in Sachsen endlich die Kreuzgroschen, welche ein Kreuz zum Gepräge hatten, und deren 20 einen Gülden machten, am häufigsten mit dem Nahmen der Schockgroschen belegte. S. 2 Schock 3.

Das "Schockholz", des -es, plur. inus. im Forstwesen, Holz, welches nach Schocken verkauft, und aus den Ästen der gefällten Bäume geschlagen wird. In einigen Gegenden pflegt man auch das Reisholz, welches in Bündeln schockweise verkauft wird, Schockholz zu nennen.

Das "Silberschock", des -es, plur. die -e, Siehe Silbergroschen.

Das "Steuerschock", des -es, plur. die -e, in Sachsen der Werth der Grundstücke nach ehedem üblichen Schocken, nach welchem die Steuer entrichtet wird. S. Schock.

"Verschocken", verb. reg. act. in einigen Gegenden, z. B. in Sachsen, die unter dem Nahmen der "Schocke" übliche Abgabe von etwas geben. Seine Felder verschocken. ( S. Schock.) Daher das Verschocken.


(E?)(L?) http://www.blueprints.de/gehirnjogging/allgemeinwissen/

Kuchen mit Schock und Stiege
Als Frau Müller einsah, dass der Kuchen doch etwas kleiner ausfallen sollte, zog sie vom Schock Eier eine Stiege ab.
Wie viele Eier wird der Kuchen enthalten?
(NL 07/2006)

Loesung

Ein Schock sind 60 Stück bzw. 5 Dutzend (12). Wenn man davon 20 Stück (eine Stiege) abzieht hat man noch 40 Eier und trotzdem noch ein großes Kaffeekränzchen.


(E?)(L?) http://www.broadwayworld.com/gallery.cfm?letter=s
Schock, Matt

(E1)(L1) http://www.hls-dhs-dss.ch/
Schock, Wilhelm

(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/der/DERS.pdf


(E?)(L?) http://www.mittelalterrechner.de/cms/page/mar/html/Zaehlmasse

1 Schock entspricht:


(E?)(L?) http://www.numispedia.de/Schockgroschen
Schockgroschen

(E1)(L1) http://www.reppa.de/lex.asp?ordner=s&link=Schockgr.htm

Schockgroschen: ... Der Name wurde auf die ersten Prager und Meißner Groschen übertragen, von denen 60 Stück auf die Mark gingen. ...


(E6)(L1) http://masematte.susisoft.de/




(E3)(L1) http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw/




(E?)(L?) http://www.woerterbuchnetz.de/DWB/
ABSCHOCKEN | AUFSCHOCKEN | BESCHOCKEN | ERDSCHOCKE | GESCHOCK, n. | GESCHOCKE, n. | kreuzschock, n.

(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl




(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Schock
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Schock" taucht in der Literatur um das Jahr 1760 auf.

Erstellt: 2011-12

Schockschwerenot (W3)

Vermutlich geht "Schockschwerenot" auf die Masseinheit "Schock" zurück in der Bedeutung "ein großer Haufen Not" oder konkreter "Schulden in der Größenordnung von 60 Groschen bzw. (allgemein) vielen Groschen haben". Insbesondere war "Schwerenot" auch eine alte Bezeichnung für Epilepsie.

(E?)(L?) http://www.owid.de/pls/db/p4_suche_elex.Stichw_alpha?v_Buchst=S


(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/s.php

Schockschwerenot!: umgangssprachlich; Die "Schwerenot" ist eine alte Bezeichnung für Epilepsie (Fallsucht). Früher glaubte man, dass der Fallsüchtige besessen ist und man einem die Krankheit anhexen kann. Ein Schock war im Mittelalter eine Mengenangabe (60 Stück) und könnte als verstärkendes Präfix gedeutet werden.


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Schockschwerenot
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Schockschwerenot" taucht in der Literatur um das Jahr 1850 auf.

Erstellt: 2011-12

Sechzig (W3)

Dt. "Sechzig" geht wie dt. "sechs" zurück auf die postulierte Wurzel ide. "*seks", "*seks-to-", "*ses", "*sweks", "*swes". Darauf gehen auch zurück lat. "sex" = dt. "sechs", span. "seis", frz. "six", ital. "sei", engl. "six", u.a.

Adelung schreibt dazu:


"Sechzig", adject. indeclin. welches eine Hauptzahl ist, "sechs zehn Mahl", oder "zehn sechs Mahl" genommen. Sechzig Jahre, Groschen, Mann u. s. f. ( S. "Schock".) Bey dem Ottfried "sechszug", bey dem Willeram, "sezzoch", "seszoch", Nieders. "sößtig", Angels. "sixteg", Holländ. "sesstigh", S. "-Zig". Das "s" ist auch hier um des Wohllautes willen, wie in sechzehn mit dem "z" zusammen geschmolzen, "sechzig" für "sechszig".


(E?)(L?) http://www.owid.de/pls/db/p4_suche_elex.Stichw_alpha?v_Buchst=S
sechzig | sechzigfach | sechzigjährig | sechzigköpfig | sechzigmal | sechzigminütig | sechzigprozentig | sechzigseitig | sechzigst | sechzigtausend

(E?)(L?) http://www.textlog.de/tucholsky-fotografien.html

Sechzig Fotografien


(E?)(L?) http://www.textlog.de/tucholsky-roda-geburtstag.html

Zu einem sechzigsten Geburtstag

Lieber Roda Roda,
dass du der Meister der deutschen Anekdote bist, weißt du, und das wissen auch deine Gratulanten, und sie werden dir diese Erkenntnis mit schönen Blümchen auf den Geburtstagstisch legen. Ich möchte dir einen andern Strauß binden.
Ich gratuliere dir schön.
...


(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Sechzig
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Sechzig" taucht in der Literatur um das Jahr 1790 auf.

Erstellt: 2011-12

Sechziger (W3)

Adelung schreibt dazu:


Der "Sechziger", des -s, plur. ut nom. sing. 1. Ein aus sechzig Einheiten bestehendes Ganzes. Im Picketspiele ist ein Sechziger, Franz. Pic, wenn jemand mit dem Ausspielen sechzig zählen kann; zum Unterschiede von einem Neunziger. Ein Sechziger, Fämin. eine Sechzigerinn, eine Person, welche sechzig Jahre alt ist; so auch ein Einundsechziger, Zweyundsechziger u. s. f. An manchen Orten ist der Sechziger ein Holzmaß, welches sechzig Schock kleine Scheite hält. 2. Was 1760 gebauet oder verfertiget ist. So wird ein 1760 gewachsener Wein häufig ein Sechziger genannt.


(E?)(L?) http://www.5qm.de/
ORIGINAL-TAPETEN DER FÜNFZIGER, SECHZIGER UND SIEBZIGER JAHRE

(E?)(L?) http://www.owid.de/pls/db/p4_suche_elex.Stichw_alpha?v_Buchst=S
Sechziger | Sechzigerin | Sechzigerjahre

(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Sechziger
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Sechziger" taucht in der Literatur um das Jahr 1780 auf.

Erstellt: 2011-12

Sechzigste (W3)

dt. "der Sechzigste" = engl. "sixtieth"

Adelung schreibt dazu:


"Sechzigste", adject. die Ordnungszahl von sechzig. Der sechzigste Mann. Bey dem Kero "sexzugosto", bey dem Notker "sechzigosti".


(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Sechzigste
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Sechzigste" taucht in der Literatur um das Jahr 1790 auf.

Erstellt: 2011-12

Sechzigstel (W3)

Dt. "Sechzigstel" = engl. "sixtieth part"

(E?)(L?) http://www.owid.de/pls/db/p4_suche_elex.Stichw_alpha?v_Buchst=S


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Sechzigstel
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Sechzigstel" taucht in der Literatur um das Jahr 1850 auf.

Erstellt: 2011-12

Secunde (W3)

Dt. "Secunde" ist die ältere Schreibweise der dt. "Sekunde".

Adelung schreibt dazu:


Die "Secunde", plur. die -n, aus dem Lat. "secunda". 1. Nähmlich "pars" oder "diuisio", eine Art Maßes, welches in der zweyten Stelle nach einem andern, welches als das erste angenommen wird, stehet. So ist in der Geometrie, Zeitrechnung u. s. f. die "Secunde" der sechzigste Theil einer Minute, so wie die "Tertie" wiederum der sechzigste Theil einer Secunde ist. Die Markscheider hingegen theilen den Zoll in zehn Primen, die Prime in zehn Secunden, die Secunde in zehn Tertien u. s. f. 2. Zuweilen auch das zweyte der Stelle, der Ordnung nach, in welchem Verstande in der Musik Töne, welche auf der nächsten Stelle im Notenplane bey einander stehen, Secunden genannt werden.


(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl
Quadratlachtersecunde | Secunde

(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Secunde
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Secunde" taucht in der Literatur um das Jahr 1740 auf.

Erstellt: 2011-12

Sekunde (W3)

Die "Sekunde" ist die zweite Verkleinerung der Stunde. Die erste Verkleinerung lat. "pars minuta prima" wurde zur dt. "Minute" und die zweite Verkleinerung lat. "pars minuta secunda" wurde zur dt. "Sekunde" (lat. "Hora minuta secunda" = zweite - durch nochmalige 60-er Teilung - verminderte Stunde).

(E?)(L?) http://www.chemie.de/lexikon/Minute.html

...
Die 60stel wurden später im Lateinischen als "pars minuta prima" (v. "minuere" = "verkleinern", "vermindern") bezeichnet, die 3600stel (= 1 60stel eines 60stels) als "pars minuta secunda", woraus die "Sekunde" wurde.
...


(E?)(L?) http://www.quantenwelt.de/stichwort.php?buchstabe=alle
Minute | Sekunde | Winkeleinheiten | Zeiteinheiten

(E?)(L?) http://www.steuerzahler.de/inhalt/static.phtml?link=steueruhr/steueruhr.phtml




(E?)(L?) http://www.uhrzeit.org/technik.php#regweg

Wie lang ist eine Sekunde ganz genau?

Eine Sekunde ist das 9 192 631 770-fache der Periodendauer der dem Übergang zwischen den beiden Hyperfeinstrukturniveaus des Grundzustandes von Atomen des Nuklids 133Cs entsprechenden Strahlung.


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Sekunde
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Sekunde" taucht in der Literatur um das Jahr 1750 auf.

Erstellt: 2011-12

sixtiescity
Sixties City

(E?)(L?) http://www.sixtiescity.com/

Welcome! To the home of the music, memories and magic of the most fun and exciting decade in history!




Erstellt: 2011-12

T

The Sixties (W3)

Engl. "The Sixties", "die Sechziger" kennt man aus den Hitparadensammlungen. Engl. "The Sixties" kann jedoch auch eine Altersgruppe, eine Temperaturspanne oder andere Zahlenbereiche "von 60 bis 69" bezeichnen.

(E?)(L1) http://www.bbc.co.uk/ahistoryoftheworld/exploreraltflash/?tag=&page=1
JFK/Johnson election campaign badge this badge represents the beginnings of a huge change in world affairs. The sixties began with a feeling of hope for a ... Contributed by Individual

(E?)(L?) http://www.bbc.co.uk/ahistoryoftheworld/objects/W_ZWnebYRsyDtqo5FwbMNw


(E?)(L1) http://www.bbc.co.uk/ahistoryoftheworld/exploreraltflash/?tag=&page=30
Butlins Souvenir Badges In the sixties visitors to Butlins received a souvenir badge and the contributor has kept these as mementos of past ... Contributed by Individual

(E?)(L?) http://www.bbc.co.uk/ahistoryoftheworld/objects/n2xYPHSmR4OkNDkYGgy-Hg


(E?)(L?) http://spanghew.blogspot.com/2005/09/over-and-over.html

over and over
I think it's difficult for people now to understand much of the 1960s simply because our whole prevailing mindset has changed dramatically. Specifically, that a lot of '60s ideas seem impossibly earnest might suggest that it's very difficult for us to conceive of those ideas now as having been genuine or uninflected by irony, cynicism, etc. While the naivete (as we see it now) of some '60s ideas has led to problems ranging from misunderstood to outright chilling (I'm thinking of the way ideas of the nobility and innocence of, say, third-world peoples ultimately colluded in their oppression), more often it's just rendered it difficult to approach a lot of cultural material in the spirit it was intended. And part of that spirit, I think, was suspending disbelief, willing hope and earnestness into being, on the grounds that, hey, it just might work - and certainly, your grim '50s rationality didn't seem to work very fulfillingly.
...


(E?)(L?) http://news.scotsman.com/comment/Word-of-the-week.2548405.jp

The Sixties: plural noun. 1: the age of a person between 60 and 69. 2: the range of temperature between 60° and 69° Fahrenheit. 3: the period of years between 60 and 69 in any century, eg The Beatles made their first hit records in the Sixties. (Etymology: Middle English, from Old English sixtig. Indo-European Roots.) - Cambridge Advanced Learner’s Dictionary.


(E?)(L1) http://www.translationdirectory.com/article_index_301_400.htm




(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=0&content=The Sixties
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Engl. "The Sixties" taucht in der Literatur um das Jahr 1860 / 1900 auf.

Erstellt: 2011-12

U

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Zahl 00060 in Alltag und Sprache



Erstellt: 2011-10

Bücher zur Kategorie:

Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
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Zahlen, Número, Nombre, Numero, Number
Sechzig, Sesenta, Soixante, Sessanta, Sixty, lat. "sexaginta"
Zahl 00060 in Alltag und Sprache

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Heideking, Jürgen (Herausgeber)
Helbig, Jörg (Herausgeber)
Ortlepp, Anke (Herausgeber)
The Sixties Revisited: Culture - Society - Politics

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Gebundene Ausgabe: 528 Seiten
Verlag: Universitätsverlag Winter (August 2001)
Sprache: Englisch


Über den Autor
Jürgen Heideking, 1947 bis 2000, war Professor für anglo-amerikanische Geschichte an der Universität Köln.


Erstellt: 2011-06

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