Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
EU Europa, Europa, Europe, Europa, Europe
Ethnonym, Ethnónimo, Ethnonyme, Ethnonimo, Ethnonym

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Fassbaender Verlag
Die altgermanischen Ethnonyme
Ein Handbuch zu ihrer Etymologie
Band 29 aus der Reihe »Germanistik / Philologica Germanica«

(E?)(L?) http://www.fassbaender.com/Germanistik-Philologica-Germanica/Die-altgermanischen-Ethnonyme-Ein-Handbuch-zu-ihrer-Etymologie.html

Broschur, 372 Seiten
ISBN: 978-3-902575-08-1
Fassbaender Verlag
Paperback

Zum Inhalt

Hiermit wird ein etymologisches Handbuch der altgermanischen Völkernamen vorgelegt.

Aufgenommen wurden als „Ethnonyme“ alle altgermanischen Völkernamen und Bezeichnungen für Kollektive, auch solche, deren Germanizität unsicher oder sogar unwahrscheinlich ist, wenn die Möglichkeit in der Forschung diskutiert wurde, die Verwechslung mit germanischen Namen naheliegt oder deren Träger als Germanen gelten können oder könnten.

Auch wichtige Lesarten sind in alphabetischer Reihenfolge angeführt, und es wird auf das entsprechende Stichwort verwiesen.

Die Stichwörter selbst sind in Versalien in der im Lexikon altgermanischer Namen (Hermann Reichert) angesetzten Form wiedergegeben: beschränkt auf den Wortstamm ohne Themenvokal bzw. bei n-Stämmen endungslos ohne Stammformans (-0).

Die als nichtgermanisch bestimmten Einträge sind durch verkleinerte Versalien und den Zusatz „(nicht germ.)“ gekennzeichnet. Einträge, die als unsicher in ihrer sprachlichen Zuordnung bestimmt wurden, sind durch ein „(germ.?)“ gekennzeichnet.

Aufbau der Artikel

Dem Stichwort folgt in der ersten Zeile die Referenz auf das LaN, Danach folgen die Belege aus der antiken bis frühmittelalterlichen Literatur und Epigraphik.

Der Belegliste folgt in der Regel eine Kurzausführung zu Lokalisierung und Kontext, wo das nicht als allgemein bekannt vorausgesetzt werden darf.

Den Hauptteil stellt der etymologische Artikel dar.

Aufbau des Hauptteils von Einzelartikeln:

Die Artikel selbst enthalten ein kritisches Referat der Forschungslage. Fallweise konnten neue Vorschläge zur Etymologie und zu lautlichen oder formalen Problemen eingebracht werden.

Da jeder Name andere Fragen aufwirft, ist es unmöglich, nach einem einheitlichen Schema vorzugehen. Trotzdem wurde versucht, in zwei, bisweilen auch drei der folgenden Schritte vorzugehen:

1. Wo es notwendig erschien, wurde eine Untersuchung der Namen bezüglich ihrer Stammbildung vorangestellt. Diese ist zwar eng verzahnt mit Fragen der Wortbildung und Etymologie, aber in vielen Fällen wegweisend für die weitere Untersuchung.

2. Die Erstellung der wahrscheinlichsten Rekonstruktion(en) des ursprünglichen Lautstandes. Bei offenbar stark verderbten Belegen (etwa IORD. Get. c. 3: die Völker der Skandza) kann in den meisten Fällen keine eindeutige Entscheidung getroffen werden. Eingriffe in die überlieferte Form der Belege wurden vermieden, in älterer Forschung vorgenommene Konjekturen werden referiert. Etwaige Zustimmung zu diesen Vorschlägen erfolgt unter Bedacht. Nicht selten ist dieser Schritt verzahnt mit Punkt 3.) (Etymologie).

3. Darauf aufbauend die eigentliche Etymologie. Darunter ist nicht nur der Vergleich mit bekanntem Wortmaterial zu verstehen, sondern auch die Bestimmung der Art der Wortbildung, i.e. ob es sich um ein Kompositum oder eine Ableitung handelt und, sofern das zweite festgestellt wurde, um welchen Ableitungstyp es sich handelt. Zur Etymologie gehört auch der Versuch einer semantischen Deutung.


Erstellt: 2014-09

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Reichert, Hermann (Herausgeber)
Die altgermanischen Ethnonyme
Ein Handbuch zu ihrer Etymologie

(E?)(L?) http://www.lehmanns.de/shop/geisteswissenschaften/9145775-9783902575081-die-altgermanischen-ethnonyme

Buch | Softcover
372 Seiten
2008 | 1., Aufl.
Fassbaender Verlag
978-3-902575-08-1 (ISBN)

Alle germanischen Völkernamen und Bezeichnungen für Kollektive, auch solche, deren Germanizität unsicher ist, wenn die Möglichkeit in der Forschung diskutiert wurde, die Verwechslung mit germanischen Namen nahe liegt oder deren Träger als Germanen gelten könnten.

Jeder Völkername mit Hauptteil: kritisches Referat der Forschungslage. eigentliche Etymologie: Vergleich mit bekanntem Wortmaterial, Bestimmung der Art der Wortbildung (Kompositum oder Ableitung/Typ)
Versuch einer semantischen Deutung


Erstellt: 2014-09

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Sitzmann, Alexander
Grünzweig, Friedrich E.
Die altgermanischen Ethnonyme
Ein Handbuch zu ihrer Etymologie

(E?)(L?) http://www.fassbaender.com/product_info.php?products_id=28

Band 29 aus der Reihe »Germanistik /Philologica Germanica«
372 Seiten | Broschur | 17 × 24 cm
ISBN: 978-3-902575-08-1
Erschienen: 2008

Zum Inhalt

Hiermit wird ein etymologisches Handbuch der altgermanischen Völkernamen vorgelegt.

Aufgenommen wurden als "Ethnonyme" alle altgermanischen Völkernamen und Bezeichnungen für Kollektive, auch solche, deren Germanizität unsicher oder sogar unwahrscheinlich ist, wenn die Möglichkeit in der Forschung diskutiert wurde, die Verwechslung mit germanischen Namen naheliegt oder deren Träger als Germanen gelten können oder könnten.

Auch wichtige Lesarten sind in alphabetischer Reihenfolge angeführt, und es wird auf das entsprechende Stichwort verwiesen.

Die Stichwörter selbst sind in Versalien in der im Lexikon altgermanischer Namen (Hermann Reichert) angesetzten Form wiedergegeben: beschränkt auf den Wortstamm ohne Themenvokal bzw. bei n-Stämmen endungslos ohne Stammformans (-0).

Die als nichtgermanisch bestimmten Einträge sind durch verkleinerte Versalien und den Zusatz „(nicht germ.)“ gekennzeichnet. Einträge, die als unsicher in ihrer sprachlichen Zuordnung bestimmt wurden, sind durch ein „(germ.?)“ gekennzeichnet.

Aufbau der Artikel Aufbau des Hauptteils von Einzelartikeln:

Die Artikel selbst enthalten ein kritisches Referat der Forschungslage. Fallweise konnten neue Vorschläge zur Etymologie und zu lautlichen oder formalen Problemen eingebracht werden.

Da jeder Name andere Fragen aufwirft, ist es unmöglich, nach einem einheitlichen Schema vorzugehen. Trotzdem wurde versucht, in zwei, bisweilen auch drei der folgenden Schritte vorzugehen: Leseproben


(E?)(L?) http://www.namenkundliche-informationen.de/pdf/95_96/NI%2095_96_Druck.pdf

Sitzmann, Alexander ; Grunzweig, Friedrich E., Die altgermanischen Ethnonyme. Ein Handbuch zu ihrer Etymologie. Unter Benutzung einer Bibliographie von Robert Nedoma hg. von Hermann Reichert. Wien: Fassbaender 2008 (Philologica Germanica 29), 372 S.

Seit fast genau 100 Jahren nutzt die Germanistik und Namenkunde das Werk von Moritz Schönfeld, Wörterbuch der altgermanischen Personen- und Volkernamen (Heidelberg 1911). Jetzt endlich ist eine Neubearbeitung erstellt worden, sieht man einmal von den zahlreichen an verschiedenen Stellen, vor allem im Reallexikon der Germanischen Altertumskunde (im Folgenden: RGA), erschienenen Beiträgen zu Ethnonymen ab.

Im Zentrum der Neuerscheinung steht das Wörterbuch (21. 313). Ein Vorwort von Hermann Reichert (5 . 8), eine Einleitung (11.18), Abkürzungen (19 f.) und eine Bibliographie samt Quellen (315. 372) bilden den Rahmen. Die Sammlung der Belege führte H. Reichert durch, veröffentlicht in dessen bekannten Werk Lexikon der altgermanischen Namen (Wien 1987.90). Insofern ist es sinnvoll, dessen Lexikon und das vorliegende Werk gemeinsam zu nutzen. Grundlage der Neuerscheinung ist daher das Lexikon Reicherts, aufgenommen wurden alle altgermanischen Völkernamen (VN) und Bezeichnungen fur Kollektive (11), auch unsichere Falle, sofern ein Zusammenhang mit germanischen Namen nicht ausgeschlossen ist.

Aus dem Vorwort wird deutlich, wie schwierig und verschlungen die Wege der Entstehung gewesen sind (ich gehe in dieser Besprechung darauf nicht ein). Neben Hermann Reichert hat vor allem Robert Nedoma an der Sammlung der Namen, Belege und bisheriger Deutungsvorschlage gearbeitet. Im Zentrum der Arbeit stehen die germanischen Ethnonyme. Wertvoll ist in diesem Zusammenhang der von den Bearbeitern angestrebte Versuch (dargelegt 12 f.), die Stammbildung der Namen zu bestimmen, die wahrscheinliche Rekonstruktion des ursprünglichen Lautstandes zu ermitteln und die mutmaßliche Wortbildung zu beschreiben.

Kritische Anmerkungen erfordert allerdings der Abschnitt 2: "Termini" (13. 15). Das betrifft weniger die "sakralen" u-Stämme und 2.4. "Urslawisch", aber entschieden die Abschnitte 2.2. "Illyrisch" und "Alteuropäisch" und 2.3. "NWBlock". In Bezug auf "Illyrisch" sind die Verfasser nicht auf der Höhe der Zeit, es herrscht ein terminologisches Durcheinander, der gesamte Passus ist undurchsichtig: Heute wird der Terminus "Illyrisch" auf die eigentlichen Illyrier auf dem Balkan beschrankt, die nicht ohne weiteres mit den mitteleuropäischen sog. "Illyriern" sprachlich und ethnisch gleichgesetzt werden können. Fest steht aber ein linguistischer Bezirk von der Ostsee bis an die Adria, offenbar mit Ausläufern nach Westen (Westfalen, Rheinland, Gallien). Unerheblich ist dabei, ob es sich um eine (dialektal gegliederte) Sprache oder mehrere deutlich getrennte Sprachen gehandelt hat und ob man dieses Sprachkontinuum "venetisch", "veneto-illyrisch" oder "alteuropäisch" nennt (13). Es empfiehlt sich dringend die Lektüre der einschlägigen Arbeiten von Wolfgang P. Schmid, die heute leicht zugänglich sind: Linguisticae Scientiae Collectanea. Ausgewählte Schriften (Berlin/ New York 1994). Es scheint kein Zufall zu sein, dass dieser Titel in der Bibliographie fehlt. Die Sachlage lässt sich kurz wie folgt beschreiben: "illyrische" Namen werden heute nur noch auf dem Gebiet des ehemaligen Illyrien an der Adriakuste gesucht.

Auch im Fall des "Nordwest-Blocks" sind Korrekturen notwendig. Eine umfassende Behandlung der germanischen Orts- und Gewässernamen, die in der Bibliographie fehlt (Udolph, Jurgen, Namenkundliche Studien zum Germanenproblem. Berlin/New York 1994; jetzt zum großen Teil einsehbar unter http://books.google.de), hat sich dezidiert mit dem von Hans Kuhn behandelten Phänomen auseinandergesetzt (937 ff.) und zudem das -st-Suffix, die apa-Namen und weitere "verdächtige" Namen ausführlich behandelt. Die Kuhnsche These kann gestrichen werden. Das gilt auch für den Fall der mit P- anlautenden Orts- und Gewässernamen, für die inzwischen eine andere Lösung gefunden wurde (Guth, 328 Rezensionen und Neuerscheinungen Werner, Sonderfälle bei germanischem p-, t-, k-Anlaut als Folge von s-mobile-Wirksamkeit. In: NI 91/ 92 [2007] 15 . 39).

Angesichts des Aufbaus des Wörterbuchs ist es klar, dass sich die Kritik an einzelnen Namen und deren Behandlung ausrichten wird und muss. Im Interesse der weiterführenden Diskussion möchte ich einige Anmerkungen machen, wobei schon hier bemerkt werden muss, dass die Kritik an einzelnen Ausführungen nicht den Gesamtwert der vorgelegten Arbeit schmälern kann.

"Austrogot" (45), "Wisigoth" (308 ff.): Mit Recht wird für den ersten Völkernamen die Interpretation als "Strahlende Goten" zurückgewiesen. Zwar kann man von austro- "östlich" ausgehen, aber das gelingt in keinem Fall bei den Wisigoth (richtig erkannt 309 f.). Daher ist auch der Gegensatz "Westliche Goten" - "Östliche Goten" gescheitert. Den Autoren ist entgangen, dass die Möglichkeit besteht, in Ostern ein germ. Wort für "Taufe" zu sehen und somit "Taufgoten" gegen "echte Goten" zu setzen (s. RGA 22, 331. 334).

"Batav" (55 ff.): Die Grundform "*Bat-avi" ist bisher nicht uberzeugend etymologisiert worden. Löst man sich von germ. "*bat-" "gut" und bezieht Ortsnamen wie "Bettmar", "Betheln", "Bettrum", "Bettinum" (704 erwähnt in Brabant), "Bethenem" (alter Name von Doesburg / Niederlande) sowie einen inzwischen toponymisch gut nachgewiesenen stammauslautenden Konsonantenwechsel ein (NI 77/78 [2000] 48), so ist ein Anschluss an "*bhedh-", "*bhodh-" "stechen", "in die Erde stechen", "graben" in lat. "fodio", "fossa" "graben", "Graben", gall. "bedo-" "Kanal", "Graben", got. "badi" "Bett", dt. "Bett", "Beet", "Flussbett", u. a. m. leicht möglich.

"Burgundio": Zum Suffix -und- und dem Inselnamen "Bornholm" ("Borgundarholm") ist Eva Nyman, Nordiska ortnamn pa -und (Uppsala 2000, speziell 242 ff.), zu vergleichen.

"Chamav-" (86 ff.): Hier ist den Bearbeitern der Artikel Hamaland im RGA 13, 469 f. entgangen, auf Einzelheiten gehe ich hier nicht ein.

"Chatt-" (92 ff.): Auch bei diesem Namen sollte nicht kommentarlos an den Ortsnamenentsprechungen, die unter Haduloha. Namenkundliches (In: RGA 13, 271.274) aufgelistet worden sind, vorbeigegangen werden.

"Mattiac" (207 ff.): Zu diesem Namen ist der vor kurzem erschienene Aufsatz von Werner Guth, Mattium Onomastische Überlegungen zu einem historischen Problem (In: Zeitschrift d. Vereins f. hessische Geschichte und Landeskunde 113 [2008] 1.16) zu vergleichen.

"Saxo" (238 ff.): Es ist sehr bedauerlich, dass in der Überlieferung dieses VN die Ptolemaus-Belege immer noch erscheinen; sie sind zu streichen, s. Springer, Matthias, Saxones und Saxonia im Altertum und Fruhmittelalter (In: NI 81/82 [2002] 155 .177) und Ders., Die Sachsen (Stuttgart 2004, 17 ff.). Dieses hat dann auch erhebliche Bedeutung für die Etymologie, zu der ebenfalls Matthias Springer zu vergleichen ist.

"Siling" (249 ff.): Bei diesem VN haben die Bearbeiter völlig ubersehen, dass der Name mit dem Gewässernamen "Sleza" zu verbinden ist (Udolph, Jurgen, Der Name Schlesien. In: Studia Onomastica et Indogermanica. Festschrift f. Fritz Lochner v. Huttenbach. Graz 1995, 335.354; Kurzfassung in: Jahrbuch der Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universitat zu Breslau 38/ 39 [1997/ 98] 15 .18), dessen Basis "*Silinga" passt bestens zu einer von Hans Krahe behandelten Sippe: Einige Gruppen älterer Gewassernamen. 1. Namen mit "Sil-" (In: Beiträge zur Namenforschung 16 [1965] 221 f.)

"Venet" (303 ff.): Mit der Auffassung, dass die Anknüpfung an Rezensionen und Neuerscheinungen 329 die Wurzel "*ùen(H)-" "lieben", erweitert zu "*ùen-e-to-", sicher ist, zeigen die Autoren, dass sie den wichtigsten Beitrag zu diesem VN ubersehen haben: Schmid, Wolfgang P., Der Namenhorizont im germanischen Osten: Suebi und Veneti (In: Beiträge zum Verständnis der Germania des Tacitus. Teil 2. Gottingen 1992, 190 .202).

"Vidivari": Auch in diesem Fall ist auf Schmid zu verweisen: Vidivarii. In: Sprach- und Kulturkontakte im Polnischen. Festschrift fur A. de Vincenz. Munchen 1987, 349 . 358.

Die angefügte Bibliographie lässt kaum Wünsche offen, allerdings muss auf den nicht aufgenommenen Band Völkernamen - Ländernamen - Landschaftsnamen (Leipzig 2004) verwiesen werden, in dem u. a. ein Beitrag von Ludwig Rubekeil über die Völkernamen Lugii, Tungri, Harii, Naharvali u. a. steht, der hätte beachtet werden sollen.

Die Autoren haben einen sehr verdienstvollen Band vorgelegt, der die Diskussion um die Ethnonyme Mitteleuropas zukünftig entscheiden beeinflussen, ja lenken wird. Diesen Verdienst können und sollen die vorgebrachten Anmerkungen nicht schmälern. Die Bedeutung der Untersuchung der Ethnonyme unterstreicht ein Satz von Hermann Reichert, dem wir uns ohne Einschränkung anschließen können: "Die altgermanische Namenkunde sah sich ... von Anfang an nicht in erster Linie als eine Teildisziplin der Namenkunde ..., sondern als eine der wichtigsten Teildisziplinen der germanischen Sprachwissenschaft und Kulturkunde" (7). Nimmt man etwa die in der umfassenden Untersuchung Ethnische Interpretationen in der frühgeschichtlichen Archäologie von Sebastian Brather (Berlin 2004) deutlich gewordene erhebliche Skepsis von Archäologen zur Kenntnis, mit Hilfe ur- und vorgeschichtlicher Funde etwas zu Heimat, Geschichte und Ausbreitung germanischer Stämme beizutragen, so erhoht sich noch der Wert onomastischer Untersuchungen. Nicht zuletzt aus diesem Grund kann die vorgelegte Arbeit nur lebhaft begrüßt werden.

Jurgen Udolph, Gottingen / Leipzig


Erstellt: 2014-09

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