Die Hauptprobleme der indogermanischen Lautlehre seit Schleicher - Friedrich Bechtel
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Ueber die Bezeichnungen der sinnlichen Wahrnehmungen in den indogermanischen Sprachen. Ein Beitrag zur Bedeutungsgeschichte - Bechtel, Friedrich, 1855-1924
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Vergleichendes Wörterbuch der Indogermanischen Sprachen; (Volume 1) - Fick, August
Vol. 1. Wortschatz der Grundsprache, der arischen und der westeuropäischer Spracheinheit, von August Fick.- Vol. 2. Wortschatz der keltischen Spracheinheit, von Whitley Stokes und Adalbert Bezzenberger.- Vol. 3. Wortschatz der germanischen Spracheinheit unter Mitwirkung von Hjalmar Falk; gänzlich umgearbeitet von Alf Torp
Vergleichendes Wörterbuch der Indogermanischen Sprachen; (Volume 2) - Fick, August
Vol. 1. Wortschatz der Grundsprache, der arischen und der westeuropäischer Spracheinheit, von August Fick.- Vol. 2. Wortschatz der keltischen Spracheinheit, von Whitley Stokes und Adalbert Bezzenberger.- Vol. 3. Wortschatz der germanischen Spracheinheit unter Mitwirkung von Hjalmar Falk; gänzlich umgearbeitet von Alf Torp
Vergleichendes Wörterbuch der Indogermanischen Sprachen; (Volume 3) - Fick, August
Vol. 1. Wortschatz der Grundsprache, der arischen und der westeuropäischer Spracheinheit, von August Fick.- Vol. 2. Wortschatz der keltischen Spracheinheit, von Whitley Stokes und Adalbert Bezzenberger.- Vol. 3. Wortschatz der germanischen Spracheinheit unter Mitwirkung von Hjalmar Falk; gänzlich umgearbeitet von Alf Torp
Vergleichendes Wörterbuch der indogermanischen Sprachen: Sprachgeschichtlich ... (Volume 4) - August Fick, Anton Führer
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Die ehemalige Spracheinheit der Indogermanen Europas: Eine sprachgeschichtliche Untersuchung - August Fick
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Beiträge zur Etymologie und vergleichenden Grammatik der Hauptsprachen des indogermanischen Stammes (1839)
Author: Hoefer, Albert i. e. Karl Gustav Albert, 1812-1883. [from old catalog]
Subject: Indo-European languages
Publisher: Berlin, Voss'sche buchhandlung
Year: 1839
Possible copyright status: NOT_IN_COPYRIGHT
Language: German
Digitizing sponsor: Google
Book from the collections of: New York Public Library
Collection: americana
Notes: Added t.-p.: Zur Lautlehre. Sprachwissenschaftliche Untersuchungen.
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Beiträe zur etymologie und vergleichenden gremmatik der hauptsprachen des indogermanischen stammes (1839)
Author: Hoefer, Albert i. e. Karl Gustav Albert, 1812-1883. [from old catalog]
Subject: Indo-European languages
Publisher: Berlin, Voss'sche buchhandlung
Year: 1839
Possible copyright status: NOT_IN_COPYRIGHT
Language: German
Digitizing sponsor: Google
Book from the collections of: Harvard University
Collection: americana
Notes: Added t.-p.: Zur Lautlehre. Sprachwissenschaftliche Untersuchungen.
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Beiträge zur indogermanischen Wortforschung (1912)
Author: Persson, Per, 1857-1929
Volume: 1
Subject: Indo-European languages -- Etymology; Indo-European languages -- Word formation
Publisher: Uppsala A.-b. Akademiska bokhandeln i kommission; [etc.]
Possible copyright status: NOT_IN_COPYRIGHT
Language: German
Call number: AAP-9162
Digitizing sponsor: MSN
Book contributor: Robarts - University of Toronto
Collection: robarts; toronto
Scanfactors: 4
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Beiträge zur indogermanischen Wortforschung (1912)
Author: Persson, Per, 1857-1929
Volume: 2
Subject: Indo-European languages -- Etymology; Indo-European languages -- Word formation
Publisher: Uppsala A.-b. Akademiska bokhandeln i kommission; [etc.]
Possible copyright status: NOT_IN_COPYRIGHT
Language: German
Call number: AAP-9162
Digitizing sponsor: MSN
Book contributor: Robarts - University of Toronto
Collection: robarts; toronto
Scanfactors: 1
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Indogermanisches etymologisches Wörterbuch (1959)
Author: Pokorny, Julius, 1887-
Volume: 1
Subject: Indo-European languages -- Etymology Dictionaries
Publisher: Bern : Francke
Language: German
Call number: AAL-9478
Digitizing sponsor: Tufts University and the National Science Foundation
Book contributor: Robarts - University of Toronto
Collection: robarts; toronto
Scanfactors: 7
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Indogermanisches etymologisches Wörterbuch (1959)
Author: Pokorny, Julius, 1887-
Volume: 2
Subject: Indo-European languages -- Etymology Dictionaries
Publisher: Bern : Francke
Language: German
Call number: AAL-9478
Digitizing sponsor: Tufts University and the National Science Foundation
Book contributor: Robarts - University of Toronto
Collection: robarts; toronto
Scanfactors: 3
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Indogermanisches etymologisches Wörterbuch (1959)
Author: Pokorny, Julius, 1887-
Volume: 3
Subject: Indo-European languages -- Etymology Dictionaries
Publisher: Bern : Francke
Language: German
Call number: AAL-9478
Digitizing sponsor: Tufts University and the National Science Foundation
Book contributor: Robarts - University of Toronto
Collection: robarts; toronto
Scanfactors: 11
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Die Pluralbildungen der indogermanischen Neutra - Johannes Schmidt
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Die verwantschaftsverhältnisse der indogermanischen sprachen - Schmidt, Johannes, 1843-1901
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Die Wurzel AK im Indogermanischen - Johannes Schmidt
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Zur Geschichte des indogermanischen Vocalismus - Johannes Schmidt
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Als "Centum-Sprachen" oder "Kentum-Sprachen" bezeichnet die Linguistik eine indogermanische Sprachgruppe der Jungsteinzeit. Die Wissenschafter können durch Rekonstruktion der Lautverschiebungen vor über 5.000 Jahren nachweisen, dass sich die Indoeuropäische Sprachenfamilie in zwei oder mehr Gruppen teilte, von denen die Centum-Sprachen zum westlichen Zweig zählen.
Ältere Annahmen
Früher nahm man an, dass sich das Indogermanische - noch bevor die Völker westwärts nach Europa kamen - sich zuerst in eine Centum-Sprache und eine Satem-Sprache geteilt habe. "centum" ist lateinisch und "satem" altiranisch; beide Wörter bedeuten "hundert".
Beim Proto-Indogermanischen geht man von der "k"-Aussprache aus. Irgendwann tendierten einige Indogermanische Sprachen dazu, "k"-Wörter mit einem Zischlaut zu beginnen, ähnlich dem /s/ oder /sch/. Das geschah bei den östlichen Zweigen wie dem Indoiranischen, zu dem Sanskrit und Persisch gehören. Auch bei den frühen slawischen und baltischen Sprachen sowie einigen Einzelzweigen (wie Albanisch) ereignete sich Ähnliches. Andere Zweige wie der Germanische und der Keltische "blieben" bei K bzw. C und sind "Centumsprachen".
Moderne Annahmen
Heute steht fest, dass die Unterscheidung zwischen "centum" und "satem" nur ein Beispiel von vielen für die Unterschiede zwischen den Sprachzweigen ist. Zudem ist nicht zu beweisen, ob dieser Unterschied von allen am frühesten eingetreten ist.
Was aber wichtiger ist: Man konnte feststellen, dass in den Satem-Sprachen einige Wörter existieren, die den bewussten Lautwandel nicht zeigen, sondern noch das ursprüngliche "-k-" aufweisen. Es kann sich aber auch nicht um Lehnwörter aus irgendeiner Centum-Sprache handeln.
Überdies entstammt die Unterscheidung zwischen Centum- und Satem-Sprachen einer Epoche, als die historische Sprachwissenschaft noch allzu sehr in einem sturen Denkschema mit Sprachstammbäumen, die sich ständig verästeln, gefangen war. Dagegen besteht heute Einigkeit, dass die tatsächlichen Verhältnisse viel komplexer waren und insbesondere das Stammbaummodell spätere Beeinflussungen durch Sprachkontakt ignorierte.
Da die Unterscheidung zwischen Centum- und Satemsprachen sich also als nicht so grundlegend herausgestellt hat wie man lange gemeint hatte, spielt diese Unterscheidung in der aktuellen Forschung der Indogermanistik praktisch keine Rolle mehr.
Damit läge in diesem Begriff ein weiteres Beispiel dafür vor, wie ein Forschungsergebnis zu einer gewissen Zeit über die ursprüngliche Forschergemeinde hinaus populär geworden und dies geblieben ist, während es in der eigentlichen Forschung keine Rolle mehr spielt.
In den Germanischen Sprachen, zu denen auch Deutsch zählt, fängt das Wort für "hundert" immer mit "h-" an (engl.: "hundred" usw.). Trotzdem gehören die Germanischen Sprachen zu den Centum-Sprachen. Das liegt daran, dass die "Erste Germanische Lautverschiebung" den ursprünglichen Wortanlaut "*k-" in allen Fällen zu "h-" wandelte; vgl.:Slawische Sprachen
- lat. "centum" = deutsch "hundert"
- lat. "cornu" = deutsch "Horn"
- lat. "canis" = deutsch "Hund"
- lat. "cor", Genitiv "cord-is" = deutsch "Herz".
Die slawischen Sprachen gehören zu den Satem-Sprachen. So heißt hundert etwa auf Russisch "schto", und auf Polnisch "sto".
Die indogermanische Sprachfamilie ist eine von mehreren Hundert Sprachfamilien auf der Welt. Sie ist nach der Zahl ihrer Sprachen eine der größeren Familien und von allen am weitesten über den Globus, nämlich alle fünf Erdteile verbreitet. Sie hat nach dem Ägyptischen (über ca. 4.000 Jahre) die Sprachen mit der längsten dokumentierten Geschichte (Griechisch über 3.200 Jahre). Deshalb sind die Verwandtschaftsverhältnisse ziemlich klar und die Ursprache umfassend rekonstruierbar.
Die geographische Verbreitung der indogermanischen Sprachen ist hier zu sehen.
Die Verwandtschaftsverhältnisse der indogermanischen Sprachen lassen sich wie folgt darstellen (die Information stammt überwiegend aus Meier & Meier 1979 und Comrie (ed.) 1989):
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Ein Kommentar zur Behauptung von Russell Gray und Quentin Atkinson, die Verbreitung der indogermanischen Sprachen habe im Zeitraum zwischen 5800 und 7800 vor Christus in anatolischen Bauerndörfern ihren Anfang genommen. Zu den indogermanischen Sprachen gehören fast alle Sprachen des modernen Europas sowie viele asiatische Sprachen zwischen der Turkei und Indien.
Wörterbuch der Indogermanischen Sprachen: Dritter Teil: Wortschatz der Germanischen Spracheinheit
by August Fick with contributions by Hjalmar Falk,
entirely revised by Alf Torp in 1909.
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Title: Wörterbuch der Indogermanischen Sprachen
Dritter Teil: Wortschatz der Germanischen Spracheinheit
Author: August Fick with contributions by Hjalmar Falk, entirely revised by Alf Torp
Year: 1909
The first systematic theory of the relationships between human languages began when Sir William Jones, "Oriental Jones," proposed in 1786 that Greek and Latin, the classical languages of Europe, and Sanskrit, the classical language of India, had all descended from a common source. The similarities between the languages had already been noted in 1768 by Gaston Cœurdoux, who informed the French Academy. The evidence for this came from the structure of the languages - Sanskrit grammar has detailed similarities to Greek (and, as would later be seen, Avestan), many similarities to Latin, and none to the Middle Eastern languages, like Hebrew, Arabic, or Turkish, interposed between Europe and India - and the vocabulary of the languages. Thus, "father" in English compares to "Vater" in German, "pater" in Latin, "patêr" in Greek, "pitr." in Sanskrit, "pedar" in Persian, etc. On the other hand, "father" in Arabic is "ab," which hardly seems like any of the others. This became the theory of "Indo-European" languages, and today the hypothetical language that would be the common source for all Indo-European languages is called "Proto-Indo-European." The following table shows a genealogy for two "knowing" roots, which in modern English turn up as "know" and "wit."
Words that are related to each other by descent from a common source are called "cognates." English "wise" and Sanskrit "veda" are thus cognates. Note that descent can become confused when words are subsequently borrowed. English has borrowed "idea" and "agnostic" from Greek, "video," "visa," and "cognition" from Latin, "vista" from Spanish, etc.
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- Greek, Sanskrit, and Closely Related Languages
- Dialects of Greek
- The Pronunciation of Greek
- Tense and Aspect in Greek
- The Celtic Languages
- The Spread of Indo-European and Turkish Peoples off the Steppe
- The Germanic Languages
- The Slavic Languages
- Philosophy of Science, Linguistics
- Philosophy of Science
- Philosophy of History
- History of Philosophy, Indian Philosophy
- History of Philosophy
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"Grimm's Gesetz" ist ein Prinzip der Etymologie - it is a principle of relationships in Indo-European languages, first formulated by Jakob Grimm in 1822 and a continuing subject of interest and investigation to 20th-century linguists. It shows that a process - the regular shifting of consonants in groups—took place once in the development of English and the other Low German languages and twice in German and the other High German languages. The first sound shift, affecting both English and German, was from the early phonetic positions documented in the ancient, or classical, Indo-European languages (Sanskrit, Greek, Latin) to those still evident in the Low German languages, including English; the second shift affected only the High German languages, e.g., standard German.
Grimm's law shows that
- the classical voiceless stops (k,t,p) became voiceless aspirates (h,th,f ) in English and mediae (h,d,f ) in German, e.g., the initial sounds of Latin "pater", English "father", German "Vater", and in the middle of Latin "frater", English "brother", German "Bruder". It also shows that
- the classical unaspirated voiced stops (g,d,b) became voiceless stops (k,t,p) in English and voiceless aspirates (kh,ts,f) in German, e.g., the initial sounds of Latin "decem", English "ten", German "zehn", and that
- the classical aspirated voiced stops (gh,dh,bh) became unaspirated voiced stops (g,d,b) in English and voiceless stops (k,t,p) in German, e.g., the initial sounds of Sanskrit "dhar", English "draw", German "tragen".
Systematik der Sprachen nach Meyers Großes Taschenlexikon 21,20 f (1983)
Japhetitisch (Indogermanisch)
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Es wird oft davon ausgegangen, es hätte eine eng begrenzte Keimzelle, eine Urheimat der Indogermanen gegeben, aus der sich die Bevölkerung mit der rekonstruierten indogermanischen Grund- oder Gemeinsprache ausgebreitet hätte. Als Ausgangspunkt werden insbesondere Vorderasien, Kleinasien oder das nordpontische Gebiet genannt. Diese Hypothesen lassen sich weder durch das anthropologische noch durch das archäologische Material stützen. So gibt es insbesondere keine Anhaltspunkte dafür, daß im Neolithikum und Äneolithikum aus dem Territorium östlich der Weichsel Invasionen oder Infiltrationen ausgingen, die in das Siedlungsgebiet der später nachweisbaren Kelten und Germanen gelangten. An die Stelle der Migrationsmodelle wird die Konzeption eines ausgedehnten indogermanischen Sprachkontinuums gestellt, aus dem sich im Laufe der Zeit (ohne Bevölkerungsverschiebungen) die indogermanischen Einzelsprachen herauskristallisiert haben.
About 4,000 years ago a group of tribes from southern Russia expanded into Europe, the Middle East, Central Asia and Northern India, taking their language with them. The branch which settled in India called itself "arya" (Sanskrit for "noble" or "hospitable"), a name which is related to "Iran". For a while, the word "Aryan" ("Arier", "Indogermane") was used to describe this language-group but after Hitler and the Nazis distorted its meaning, linguists settled upon the term "Indo-European".
The Indo-European Dictionary (or IEED) is the name of a research project of the Department of Comparative Indo-European Linguistics at Leiden University. It aims at producing a dictionary containing all words in the Indo-European languages that can be traced back to the proto-language.
On these pages you will find etymological data from individual Indo-European languages and background information about the project.
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Die Leidener (genauer gesagt: George Starostin (Moskau) und A. Lubotsky) haben den Pokorny eingescannt! (J. Pokorny, Indogermanisches Etymologisches Wörterbuch). Dafür, und dafür, dass sie ihn online öffentlich zugänglich machen, bin ich sehr dankbar.
Diese Seite verweist auf einen Index zu Pokorny, den ich erstellt habe, weil mir das Leidener Suchformular nicht so geheuer war:
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Pokorny Wortindex nach Sprachen
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| arm.: 1589 | aruss.: 82 | aruss-ksl.: 2 | as.: 1012 | asäch.: 4 | asächs.: 62 | aschwed.: 183 | aschwed-nschwed.: 1 | aserb.: 5 | asl.: 8 | assyr.: 1 | av.: 2260 | awfries.: 1 | awnord.: 5 | bair.: 96 | bair-allem.: 1 | bal.: 14 | balkanillyr.: 1 | balt.: 65 | baltoslav.: 1 | bask.: 5 | br.: 6 | bret.: 717 | brit.: 36 | bsl.: 103 | bulg.: 138 | burg.: 3 | c^ak.: 3 | c^ech.: 478 | c^ech-nsorb.: 2 | c^ech-poln.: 1 | corn.: 280 | cymr.: 1499 | dän.: 181 | dor.: 2 | elam.: 1 | elsäss.: 3 | engl.: 641 | estn.: 4 | etr.: 6 | falisk.: 28 | finn.: 52 | finn-urnord.: 1 | fläm.: 7 | fränk.: 7 | frühnhd.: 2 | fries.: 11 | frz.: 91 | fugr.: 3 | gäl.: 11 | gall.: 509 | gallo-brit.: 2 | gallolat.: 25 | gallorom.: 69 | gav.: 34 | germ.: 530 | gheg.: 81 | got.: 1750 | got-lat.: 1 | got-nord.: 1 | gotländ.: 1 | gr.: 12277 | gr-alb.: 1 | gr-kelt-lat.: 1 | gr-lat.: 1 | griech-alb.: 12 | grruss.: 2 | hebr.: 2 | hess.: 12 | hett.: 408 | hhett.: 7 | hisp.: 14 | iber.: 6 | iber-mediterr.: 1 | idg.: 651 | illyr.: 106 | ir.: 283 | iran.: 40 | isl.: 106 | isl-norw.: 1 | ital.: 62 | ital-lombard.: 1 | ital-trent.: 1 | jüt.: 6 | jav.: 26 | kappadok.: 2 | karel.: 1 | kas^ub.: 3 | kasch.: 2 | kaschub.: 5 | katal.: 1 | kelt.: 129 | kelt-lat.: 4 | keltiber.: 2 | kelto-germ.: 6 | kelto-lig.: 3 | keltorom.: 1 | khotan-sak.: 3 | khotansak.: 3 | kir.: 2 | klr.: 157 | klruss.: 5 | krimgot.: 14 | kroat.: 1 | ksl.: 245 | kslov.: 2 | kurd.: 14 | kypr.: 1 | langob.: 9 | lanuvin.: 1 | lapp.: 7 | lat.: 5198 | lat-germ.: 7 | lat-osk.: 1 | latin.: 3 | lepont.: 2 | let.: 2566 | lett.: 4 | ligur.: 23 | limb.: 1 | lit.: 4199 | lit-poln.: 1 | lit-z^em.: 3 | luw.: 11 | luxemb.: 1 | lyd.: 4 | lyk.: 17 | maked.: 1 | marr.: 10 | marruc.: 7 | mars.: 3 | mars-lat.: 6 | mbret.: 165 | mbulg.: 8 | mcorn.: 45 | mcymr.: 297 | mdn.: 1 | me.: 3 | med.: 66 | meeklenb.: 1 | mengl.: 129 | mess.: 30 | mhd.: 1786 | mind.: 12 | mir.: 1151 | miran.: 3 | mlat.: 23 | mlat-gall.: 2 | mlat-rom.: 1 | mnd.: 909 | mndd.: 21 | mndl.: 131 | mordw.: 4 | mp.: 67 | mparth.: 1 | mrhein.: 4 | ms.: 1 | musp.: 1 | myk.: 1 | mys-phryg.: 1 | nachir.: 1 | nbr.: 112 | nbulg.: 2 | nc.: 1 | ncorn.: 14 | ncymr.: 145 | nd.: 116 | ndd.: 191 | ndl.: 354 | ndl-ndd-fries.: 1 | ndld.: 1 | ndrhein.: 1 | nengl.: 52 | nep.: 2 | neucorn.: 1 | neugael.: 1 | neuisl.: 1 | neuumbr.: 1 | nfränk.: 1 | nfries.: 4 | nhd.: 1686 | nhd-bair.: 1 | nhd-schweiz.: 1 | nhd-tirol.: 1 | nichtidg.: 1 | niederösterr.: 3 | niedersorb.: 1 | nind.: 1 | nir.: 147 | nisl.: 97 | nnd.: 27 | nndd.: 3 | nndl.: 7 | nnl.: 3 | nnorw.: 7 | nord.: 9 | nordar.: 2 | nordengl.: 1 | nordfries.: 3 | nordhumbr.: 8 | nordillyr.: 1 | nordlit.: 4 | norn.: 1 | northumbr.: 4 | norw.: 804 | norw-schwed.: 2 | norweg.: 2 | np.: 348 | nrhein.: 2 | nschw.: 1 | nschwed.: 21 | nslov.: 4 | nsorb.: 13 | nwfries.: 1 | obd.: 6 | oberital.: 5 | oberschles.: 1 | ofries.: 6 | osk.: 468 | osk-sab.: 6 | osk-umbr.: 17 | osorb.: 45 | oss.: 72 | ostfries.: 63 | ostgeg.: 2 | ostidg.: 1 | ostiran.: 1 | ostlett.: 5 | ostlit.: 66 | ostpr.: 1 | päl.: 40 | pälign.: 24 | pael.: 6 | pal.: 1 | pamirdial.: 15 | pannon.: 8 | parth.: 1 | paz.: 1 | pehl.: 13 | phryg.: 8 | piem.: 2 | piemontes.: 1 | poln.: 423 | port.: 5 | pr.: 7 | prakr.: 25 | rätorom.: 1 | rätoroman.: 2 | rheinländ.: 1 | rom.: 13 | roman.: 5 | rum.: 3 | run.: 12 | russ.: 1387 | russ-aksl.: 2 | russ-alt.: 2 | russ-ksl.: 164 | russ-mdartl.: 1 | russ-poln.: 2 | russ-serb-ksl.: 1 | südbal.: 1 | südd.: 4 | süddt.: 6 | südostfrz.: 1 | s-ksl.: 1 | sabin.: 20 | sabin-lat.: 1 | salfr.: 1 | samojed.: 1 | savoy.: 1 | sbal.: 1 | schott.: 2 | schott-gael.: 1 | schwäb.: 14 | schwed.: 401 | schweiz.: 153 | schweiz-frz.: 2 | semit.: 1 | serb.: 330 | serb-ksl.: 17 | serbokr.: 2 | siebenbürg.: 1 | sizil.: 5 | skr.: 306 | skr-ksl.: 5 | skutar.: 2 | skyth.: 4 | slav.: 456 | slov.: 83 | slovak.: 12 | sloven.: 179 | slovz.: 4 | sogd.: 23 | sorb.: 2 | spätags.: 2 | spätahd.: 3 | spätaisl.: 4 | spätanord.: 4 | spätksl.: 2 | spätlat.: 21 | spätmhd.: 10 | span.: 10 | span-portug.: 2 | steir.: 6 | sum.: 3 | syrj.: 1 | syrjän.: 1 | türk.: 1 | thür.: 2 | thüring.: 1 | thrak.: 13 | thrako-phryg.: 1 | tirol.: 20 | toch.: 798 | tosk.: 60 | tsakon.: 2 | tscherem.: 3 | tschuw.: 2 | ukr.: 4 | umbr.: 725 | ungar.: 4 | urar.: 11 | urarm.: 4 | urbalt.: 7 | urbrit.: 1 | urgerm.: 56 | urgr.: 4 | urind.: 3 | urir.: 18 | uriran.: 3 | urkelt.: 26 | urlat.: 2 | urmordwin.: 2 | urn.: 31 | ursemit.: 1 | urslav.: 60 | ved.: 57 | venet.: 56 | venet-illyr.: 11 | vest.: 2 | vlat.: 10 | volsk.: 15 | vorbalt.: 2 | vorgall.: 1 | vorgerm.: 5 | vorgr.: 6 | voridg.: 1 | vorrom.: 11 | wand.: 2 | wenat.: 1 | westd.: 3 | westf.: 1 | westfäl.: 33 | westfläm.: 4 | westidg.: 5 | westlit.: 1 | westnorw.: 4 | westoss.: 4 | wfäl.: 3 | wfläm.: 5 | wfries.: 6 | wgerm.: 19 | wogul.: 1 | wotj.: 3 | wruss.: 59 | wsächs.: 2 | wslav.: 3 | z^em.: 43 | z^emait.: 5 | zigeun.: 1
Doch es sind nicht einmal nur finanzielle Aspekte, die sich besonders in jüngster Zeit für dieses Fach als problematisch erweisen:
- Indogermanistik kann erstens nicht den Anspruch erheben, für ein Gymnasialfach und die entsprechende Lehrerausbildung in der Hauptsache zuständig zu sein, auch wenn sie vielen Fächern ergänzende Hilfe bringt.
- Indogermanistik hat zweitens viel mit Sprache und mit Sprachen zu tun, führt aber - anders als etwa Arabistik, Japanologie oder Sinologie - nicht zur Beherrschung auch nur einer einzigen gemeinhin für nützlich erachteten modernen Fremdsprache.
- Indogermanistik hat drittens - anders als etwa Ägyptologie oder Klassische Archäologie - nur ganz am Rande mit spektakulären Zeugen der Vergangenheit aus dem Bereich der bildenden Kunst und der Architektur zu tun, die leicht auch einem breiten Publikum nahegebracht werden können.
- Indogermanistik beschäftigt sich viertens - anders etwa als Ur- und Frühgeschichte oder Geschichte des Mittelalters - nur bedingt mit der Vergangenheit unseres Landes; viel wichtiger als der Alpenraum sind für sie jedenfalls Indien, Kleinasien, Griechenland und Italien.
- Indogermanistik konzentriert sich fünftens auf den sprachhistorischen und sprachvergleichenden Aspekt, wogegen sich die Linguistik der neuphilologischen Fächer seit mehreren Jahrzehnten gerade vorwiegend für den heutigen Sprachzustand interessiert und sich zudem auf die Untersuchung ihrer jeweiligen Sprache beschränkt, also eine synchrone und monoglotte Sichtweise pflegt.
- Indogermanistik bietet sechstens - wie alle Orchideenfächer - keinen leichten Zugang, ja die Hürden sind bei ihr wohl besonders hoch: Nicht nur sind Latein- und Griechischkenntnisse sehr nützlich und wichtig, sondern die Studierenden sind angehalten, während des Studiums mindestens auch noch Sanskrit zu lernen, ferner z.B. Gotisch, Altpersisch, Hethitisch und - als einzige moderne Fremdsprache - Litauisch. Mit der Erlernung all dieser Sprachen ist es nun aber noch keineswegs getan, ja, damit fängt die Sache, wie wir noch sehen werden, erst eigentlich so richtig an.
(Pokorny 2. "ker-" 577.)
- engl. "accrue" = "erwachsen", "auflaufen", "rückstellen", "abgrenzen", "entstehen"
- engl. "cereal" = "Getreide", dt. "Zerealien", also wörtlich "Gewächs", "Wachsendes"
- lat. "Ceres" = "goddess of agriculture", especially "the growth of grain", wörtlich also etwa "die Wachsen lassende (Göttin)", "(Göttin) des Wachstums"
- engl. "concrescence" = "Verwachsung von Organen oder Zellen", wörtlich etwa "Zusammenwachsen"
- engl. "concrete" = "Beton", wörtlich "das Zusammenwachsende", "sich Ballende"
- span. "crear" = "(er)schaffen", "gründen"
- lat./ital. "creare" = "to bring forth" = "schaffen", "erschaffen"
- engl. "create" = "produce" = "to cause to grow" = "erschaffen"; wörtlich "wachsen machen"
- frz. "créer" = "schaffen", "erfinden" und weiter von lat. "creare" = "erschaffen", wörtlich "wachsen machen"
- engl. "Creole" = "Kreole", "Kreolin", über frz. "créole", span. "criollo" = "im Lande Geborener", "criar" = "nähren", "erziehen", lat. "creare" = "erzeugen", wörtlich etwa "der (natürlich, im Land) Gewachsene" (und in Folge "Kreol" = "Mischsprache in ehemaligen Kolonien", "Creole", dt. "Kreole" = "ringförmiger Ohrring" (ursprünglich der "Eingeborenen")
- engl./ital. "crescendo" = "Anwachsen", "Zunehmen"
- engl. "crescent" = "Halbmond", "Mondsichel", "halbmondförmiger Gegenstand", auch für "halbmondförmiger Straßenzug", wörtlich "zunehmender (Mond)"
- lat./ital. "crescere" = "to grow" = "wachsen", "zunehmen"
- engl. "crew" = "Mannschaft", "Personal", wörtlich "die gewachsene (Gruppe)", von afrz. "creue" = "Zunahme"
- span. "criar" = "züchten", "säugen", "stillen", "aufziehen", "erzeugen", wörtlich "wachsen lassen"
- span. "criarse" = "aufwachsen"
- engl. "decrease" = "abnehmen, "kleiner werden", "sinken" ("Minus-Wachstum")
- frz. "Croissant" angeblich zurückgehend auf den türkischen Halbmond, wörtlich "der wachsende (Mond)"
- frz. "croître" = "wachsen"
- engl. "Dioscuri" = dt. "Dioskuren", die "Zeussöhne" (Kastor und Pollux), wörtlich "Heranwachsende des Gottes"
- engl. "excrescence" = "Auswuchs", "Wucherung"
- dt. "Exkret" und "Exkrement", die beide auf lat. "excernere" = "aussondern", "ausscheiden" zuück gehen, sind wörtlich "das Herauswachsende"
- engl. "girl" = wörtlich "die Heranwachsende"
- dt. "Göre" = wörtlich "die Heranwachsende" (mhd. "gorec" = "klein", ahd. "gorag", ursprünglich "kleines hilfloses Wesen")
- engl./frz. "griot", die Bezeichnung für einen Fahrenden Sänger und Magier in Afrika (Zusammenhang nicht ganz eindeutig, aber wohl in Verbindung mit "Creole" zu sehen)
- engl. "grow" = "wachsen"
- engl. "hypocorism" = "Hypokorismus", zu lat. "hypocorisma", griech. "hypokórisma", in der Linguistik die "Veränderung eines Namens in eine Kurz- oder Koseform", die Zuzusammensetzung mit griech. "hypó" = "darunter", "unten", "unterhalb" bedeutet also wörtlich etwa "verkürzter Name"
- engl. "increase" = "Steigerung", "Vergrößerung", "Zunahme, "Zuwachs"
- dt. "Kerl" - Der "Kluge" stellt hier Verbindungen zu "Karl" = "Mann", "Freier Mann", "alter Mann", "Ehemann" und ide. "*gera" = "alt" her. Da wage ich die Deutung anzufügen, dass es sich beim "Kerl" und bei "Karl" um einen "erwachsenen Mann" handelt. Da "Kerl" umgs. aber meist im Sinne von "junger Kerl" benutzt wird, dürfte auch die Interpretation "(Heran-)Wachsender" erlaubt sein. In beiden Fällen ist jedoch eine Verbindung zu unserem "*ker-" = "wachsen" möglich.
- dt. "konkret" von lat. "concretus" = "zusammengewachsen"
- griech. "kóre" = "girl", "Mädchen", "altgriechische Statue in Form eines festlich gekleideten jungen Mädchens"
- griech. "kóros" = "boy", "son" = "Junge", wörtlich "der Haeranwachsende" (altgriechische Statue in Form eines nackten Jünglings)
- griech. "kouros" = altgriechische Statue in Form eines nackten Jünglings, wörtlich "der Haeranwachsende"
- dt. "kreieren" übernommen von frz. "créer" = "schaffen", "erfinden" und weiter von lat. "creare" = "erschaffen", wörtlich "wachsen machen"
- engl. "procreate" = "erzeugen", "hervorbringen", "zeugen"
- dt. "Kuros" = altgriechische Statue in Form eines nackten Jünglings, wörtlich "der Haeranwachsende"
- engl. "recruit" = "Rekrut", "Neuling", wörtlich "Heranwachsender", "Nachwuchs"
- dt. "Rekrut", wörtlich "Heranwachsender", "Nachwuchs"
- dt. "rekrutieren", von frz. "recruter", wörtlich "aufbauen"
- engl. "sincere" = "aufrichtig", "herzlich", "ehrlich", "offen", "rein", "lauter", wörtlich "ohne Zuwachs" oder "of one growth"
- lat. "sincerus" = "pure", "clean", dt. "rein", "unvermischt", "unverfälscht", "echt", wörtlich "gewachsen"
- cresc - , - cret - L : crescere , cretum - groeien
Nederlands betekenis Engels Frans accretie aangroeiing accretion accrétion - aangroeien, toenemen accrue s'accroître concreet tastbaar concrete concret - beton concrete - crescendo aanzwellend crescendo crescendo - wassende maan crescent croissant de lune - bemanning crew - - afnemen decrease (diminuer) - toename increase, increment accroissement
Indogermanisches Wörterbuch, 3. A. 2006
Das vielleicht um 2000 v. Chr. in der Mitte zwischen Indien und Europa verbreitete, nur wissenschaftlich aus jüngeren Folgesprachen (z. B. Altindisch, Altiranisch, Griechisch, Lateinisch, Germanisch usw.) rekonstruierbare Indogermanische eines namentlich unbekannten Volks ist die seit etwa 200 Jahren erkannte, gemeinsame Vorstufe für die mit rund 70 lebenden Sprachen am weitesten verbreitete Sprachengruppe der Erde. Weil die Sprachwissenschaft kein meinen Vorstellungen vollständig entsprechendes Wörterbuch aufwies, versuchte ich schon 1980 ein indogermanisch-neuhochdeutsches und neuhochdeutsch-indogermanisches Wörterbuch, das 1982 in 2. Auflage erschien. Mit Hilfe der modernen Elektronik kann ich es im Rahmen meiner Internationalen Germanistischen Etymologischen Lexikothek in maschinenlesbarer, erweiterter und verbesserter Form der Allgemeinheit zur Verfügung stellen (835 S., etwa 6500 Ansätze und Verweise).
Das ins Internet gestellte Wörterbuch wird nach den einzelnen Buchstaben aufgeteilt in:
Vorwort | A | B | Bh | C | D | Dh | E | F | G | Gh | Gw | Gwh/Gwh | H | h1, h2, h3 | I | I (J) | K | Kw | L | M | N | O | P | Ph | Q | R | S | T | TH | U | U (W) V | W | X | Y | Z.
Geordnet ist es streng alphabetisch. Der einzelne Artikel besteht aus dem (rekonstruierten) Stichwort in einer normalisierten Hauptform und eventuellen Nebenformen, einer einfachen grammatikalischen Bestimmung, neuhochdeutschen Bedeutungsangaben, neuenglischen Bedeutungsangaben, einer vereinfachten Darstellung der Rekonstruktionsbasis mit Literaturhinweis, einem Hinweis, in welchen indogermanischen Sprachen das Lemma nachweisbar ist, Verweisen sowie Angaben zum Weiterleben im Germanischen und in germanistischen Einzelsprachen. Ununterbrochene und punktierte Unterstreichungen erfassen die selbständigen, auch an ziffernmäßigen Angaben (z.B. a 1/1 [d. h. Nr. 1 insgesamt und Nr. 1 im Buchstaben a] erkennbaren Ansätze (Pokornys), wobei die ununterbrochenen Unterstreichungen die nicht weiter aufschlüsselbaren (primären) Wurzeln kennzeichnen. Der weitere Ausbau ist denkbar.
...
Auf dem indogermanischen Wörterbuch beruht auch
(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/germanistischewoerterbuecher/indogermanischeswoerterbuch/idgRuecklaufig.pdf
ein Indogermanisches Rückläufiges Wörterbuch. (57-seitiges PDF-Dokument)
(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/germanistischewoerterbuecher/indogermanischeswoerterbuch/nhd-idg.pdf
Ebenso bauen darauf ein Neuhochdeutsch-Indogermanisches Wörterbuch (104-seitige "Übersetzungsliste")
(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/germanistischewoerterbuecher/indogermanischeswoerterbuch/ne-idg.pdf
und ein Neuenglisch-Indogermanisches Wörterbuch auf (42-seitige "Übersetzungsliste").
Vielleicht werden eines Tages zusätzliche Erweiterungen möglich.
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Root / lemma: "*lehuk", "*lehugh"
Meaning: "bright", "to shine"; "to see"
Material:
Hittite: "laluk(k)es" = "hell werden", "lalukki" = "hell", "lalukkima" = "Erleuchtung", "luk(k)" = "hell werden", "tagen" (Friedrich 126, 130)
Tokharian: A, B "luk" = "light up", "be illuminated", "illuminate" (Adams 556); Tokharian: B "lyuke" = "light", "splendor" (567)
Old Indian: "rocate" = "to shine", "be bright"; "rocana" = "bright", "shining", "roka" = "light", "lustre", "roci" = "light", "beam", "ray", "roca" = "shining", "radiant", "ruca" = "bright", "radiant", "ruci" = "light", "splendour", "rukma" = "ornament of gold", "rukmant" = "possessed of brightness", "shining"; "rocas", "rocis" = "light", "lustre", "brightness"; {"ruksa" = "gleaming" = "glänzend"}
Avestan: "raoèant" = "leuchtend"; "raoèah" = "Licht", "Leuchte", "bes. des Himmels", "raoxšna" = "glänzend", "Licht"
Other Iranian: OPers "rauèah" = "Licht", "Leuchte", "bes. des Himmels"
Armenian: "lois" = "Licht", "lusin" = "Mond", "lusn" = "weisser Fleck im Auge", "luchanem" = "zünde an", "brenne", aor. "luchi"
Armenian Gen. "lusoi" = "light", "lusin" = "moon", "lusn" = "white spot in the eye", "lucanem" = "ignite", "burn", Aor. "luci" (originally sko-present);
Old Greek: "leuko" = "hell", "klar", "weiss", "leuka" = "der weisse Ausschlag", "Weisspappel"; "lo^usso-n" = "weisser Kern im Tannenholz", "amphi-luka nuks" = "half light", "morning twilight", "lüko-phos", "lüko-otos" = "twilight", "mormo-lüka" = "bogey", "hobgoblin", "lüka-bas", "lüka-antos", Zeitangabe unsicherer Bedeutung, gewöhnlich als "Jahr" erklärt, "lukhno-s", "lukhno-oi"/"lukhno-a" = "(tragbare) Leuchte", "Lampe"
Slavic: "*luèь", "*luèja"; "*luna"
Baltic: "*lauk-a"
Germanic: "*liux", "*laug-i", "*log-an", "*liux-r", "*liux-m-an", "*liux-s-n-a", "*liux-s-a", "*liux-ad-a", "*lux-t" etc.
Latin: "lux", "lucis" = "Licht", "Glanz"; "Tageslicht", "Augenlicht"; "Leben", "Heil", "Ruhm", "luceo", "lucere", "luxi" = "leuchten", "hell sein", "polluceo", "pollucere", "polluxi", "Polluctum" = "auf die Tafel setzen"; "lucidus", "lucida" = "lichtvoll", "hell"; "luculentus", "luculenta" = "glänzend", "stattlich", "ansehnlich", "lucor", "lucoris" = "Glanz"; "lucerna" = "Leuchte", "Lampe", "lucubrare" = "bei Licht oder Nacht arbeiten", "lumen", "luminis" = "Licht", "Lichtkörper", "Leuchte"; "Tageslicht", "Tag"; "Augenlicht", "Auge", "luna" = "Mond", "Mondgöttin", "mondförmige Figur", "lustrum", "lustri" = "das alle fünf Jahre abgehaltene Sühneopfer"; "Zeitraum von fünf Jahren"; "lustrare" = "reinigen", "sühnen", "illustris" = "hell erleuchtet", "in dia Augen fallend", "berühmt", "lucubrum" = "Dämmerung"
Other Italic: Osk "Luvkis" = "Lucetius" = "Beiname des Iuppiter", "Lucetia" = "Beiname der Iuno"; Umbr "Vuvcis" = "Lucius", "Vuciia-per" = "pro Lucia", Praenest "Losna" = "mond"
Old Indic "rocate" = "shines", "seems", Avestan "raoèant" = "luminous", Old Indic "rocayati" = "allows to shine", "lights up" = "läßt scheinen", "beleuchtet" Avestan "raoèayeiti" = "illuminates", "lights up" (= Latin "luceo");
Old Indic (Welsh "llug"), (= Old High German "loug", Old English "lieg", ags. "lieg", Old Icelandic "leygr", Slavic "luèь"), "loka" = "free (bright) room", "world" (= Latin "lucus", Old High German etc. "loh"); "roca" = "luminous" (: Lithuanian Adj. "laukas" = "outdoors", "field", "plot"), "ruca" = "bright" (: gr. "λυκόφως", "ἀμφι-λύκη", Welsh "am-lwg", Old Icelandic "log" = "flame"), "radiance" (= Old Prussian "luckis"), "rukma" = "gold", "golden jewellery", "rukmant" = "gleaming" (compare Germanic Latin "men-stem"; "rocas", "rocis", Avestan "raocah", Old Persian "rauèah" = "light", "radiance", esp. "of heaven", Avestan "raoxšna" = "gleaming" common Old Indic "gh-" > "ks-" : Old Persian "gh-" > "xš-" : New Persian "xš-" > "š-" (= Old High German "liehsen") = "light" (= Latin "luna", Middle Irish "luan", Old Prussian "lauxnos", Old Bulgarian "luna", zero grade gr. "λύχνος"; based on this -es-stem also Latin "lustrare", "lucubrare", Old English "lioxan", Lithuanian "lukestis");
gr. "λευκός" ("*λεhυκός") = "light", "gleaming", "white" ("λεῦκος", "λευκίσκος" fish names), "λοῦσσον" = "weißer Kern im Tannenholz" (: Old Bulgarian "luèa" from "*loukia"); "λύσσα" = "fury" (after the sparkling eyes); "ἀμφι-λύκη" = "twilight", "λυκό-φως", "μορμο-λύκη" = "fright image"; "λυκάβᾱς" = "Neumondstag, is unclear; (compare Leumann, Hom. Wörter 2124; after Kretschmer Gl. 22, 262 to "λύκος" = "wolf"); "λύχνος" = "light" ("*luk-s-nos", due to of -(e)s-stem); unclear is "λουνόν λαμπρόν" Hes.;
Illyrian PN "Λεύκαρος", in addition venet. (?) PN "Λευκάριστος" (Silesia);
Maybe alb. "lush" = "berserk", "carrion", "lushe" = "bitch", "berserk woman": "λύσσα" = "fury"
Latin "lux", "lucis" = "light", "brightness" (older i-stem) "luceo", "lucere", "luxi" = "to be light", "be clear", "shine", "beam", "glow", "glitter", Old Latin also "let the light shine" ("*loukeio" = Old Indic "rocayati"), "pollucere" originally "let shine" (or "see")", hence "pollucte" = "precious", "pollucibilis" = "sumptuous", "lovely", "superb", "pretty", "splendid", "polluctura" = "a sumptuous entertainment"; "luculentus" = "full of light", "bright", "splendid", "lucerna" = "a lamp", "oil-lamp" (compare Old Irish "locharn", see below); "Juppiter Lucetius" perhaps "light bringer" (Oscan; compare gall. "Mars Leucetius", Gothic "liuhaÞ"): "lucus", Old Latin Akk. "loucom" = "a sacred grove", "consecrated wood", "park surrounding a temple", actually ("wood", "forest") "clearing", "light" (compare "collucare" = "prune"; "thin out (trees)"; "clear/thin (forest)", "interlucare" = "prune trees", "let the light through"), Oscan "luvkei" "in luco" (see above Old Indic "loka"); perhaps also Umbrian "Vuvcis" = "Lucius"; lat. "lucius" = "Hecht" = "der Schillernde".
Latin "lumen" = "light" from "*leuk-s-men"; "luna" = "moon goddess") ("*lohuksna"), praen. "Losna" (: Old Prussian "lauxnos", Avestan "raoxšna", Middle Irish "luan", Old Bulgarian "luna"); "lustrum" = "period of five years", "a purificatory sacrifice", "expiatory offering", "lustration" ("*lehuk-s-trom" = "enlightenment"), "lustro", "lustrare" = "to light up", "illuminate", "make bright", also "clean", "illustrare" = "brighten", "light up", back formation "illustris" = "lighted up", "clear", "bright", "light", "lustrous", "lucubrum" = "dawn", "twilight" ("*leukos-ro"), "lucubrare" = "to work by lamp-light", "work at night";
Welsh "llug" = "shimmer", "radiance", "llug" y dydd" = "daybreak" Loth RC 39, 73; gall. "*lehuxos" = "bright", "*lehuka" = "the white", s. Wartburg FEW. s. v. v.
Old Irish "luchair" = "radiance", "luaichtide" = "gleaming", "luach-te" = "white-hot", "extremely hot"; Old Irish "locharn", "luacharn" = "shiner", "lantern", "lamp", "light", Welsh "llugorn" (also "llygorn" m., Pl. "llygyrn"), Cornish "lugarn" ds., Breton "lugern" = "radiance";
gall. "Leucetius", "Loucetius" = "epithet of Mars" (compare Latin-Oscan "Lucetius"); Middle Irish "loch", "luach" = "gleaming", Old Irish "lochet" (n. nt-stem) = "lightning", out of it borrowed Welsh "lluched", Old Cornish "luhet", Breton "luc'hed-enn" = "lightning"; Middle Irish "luan" = "light", "moon", "dia luain" = "Monday" ("*lehuk-s-no": Latin "luna"); Welsh "llwg" = "gleaming", "llygo" = "einen Glanz werfen" (compare with the meaning from gr. "λεύσσω" as "in view", "visible", "apparent", "obvious" under Welsh "am-lwg", "cyf-lwg", "eg-lwg" = "in view", "visible", "apparent", "obvious"); Middle Irish "loch" = "black" ("*luko"), Welsh "llwg" = "black-yellow", zero grade "llug" = "black" ("*louko") probably originally "gleaming black";
Gothic "liuhaÞ" = "light" (: Latin "Lucetius", gall. "Leucetius"), Old High German Old Saxon "lioht" = "bright" and n. "light", Old English "leoht" ds.; Gothic "lauhatjan" = "gleam", "shine", "flash", Old High German "lougazzen" and zero grade "lohazzen" = "blaze", "burn", "be fiery", Old English "liegetu" = "lightning"; Old High German "loh" = "grow over the clearing", "section of forest which is free of trees", "low bushes", "thicket", Middle Low German "loh", "loch" = "spinney", "bush", names as "Waterloo", Old English "leah" = "open land", "meadow", Old Icelandic "lo" = "clearing", "glade" (= Old Indic "loka" etc.); Old High German "lauc", "loug", Old English "lieg", mask. i-stem "flame", "fire" (= Old Indic "roci", Slavic "luèь"), Old Icelandic "logi" = Old Frisian "loga" = "flame", Middle High German "lohe" = "flame"; Old Icelandic "ljomi", Old Saxon "liomo", Old English "leoma" = "radiance" ("*lehuk-mon"), Gothic "lauhmuni" = "lightning", "flame" ("ahu", compare English "levin" = "lightning" from "*lahuhubni");
Old Icelandic "lon" ("*lohuhno") = "still water", "logn" = "calm" (compare gr. "λευκη γαλήνη" = "shining calm");
Old Icelandic "ljori" = "Rauchloch", Norwegian "ljora" = "clear up", Middle High German "uz-lieren" ds.; due to of -es-stem Old Icelandic "lyr" ("*lehuhiz") = "Lub", "Gadus pollichius" (from the bright color of the sides and the belly of the fish), Old Icelandic "lysa" = "Merluccius vulgaris", "Whiting", Norwegian "lysing" ds., compare Swedish "löja", "löga" = "Abramis alburnus" from "*lahugion", Modern High German "Lauge" = "Cyprinus alburnus and leuciscus"); Middle High German "liehsen" = "bright" ("*lehuhsna" = Avestan "raoxšna"), Old Icelandic "ljos" = "light" ("*lehuhsa"), "lysa" = "gleam", "shine", "make bright", "define", "announce", "declare" = Old English "liexan", "lixan" = "gleam", "shine";
Lithuanian "laukas" = "outdoors", "field", "plot", "laukas" = "field" ("clearing"), see above Old Indic "loka", "roca" etc.; sloven. "luè" etc. = "light chip"; FlN Lithuanian "Laukesa;
Old Bulgarian "luèa" = "ray" ("lohukia", compare gr. "λοῦσσον"), Church Slavic also "luèь" = "ray", "light" (= Old Indic "roci"), sloven. "luè" = "light", "light shavings", Russian "luè" = "ray", "luèa" = "chip of pinewood", Czech "louè" = "pine"; Old Bulgarian "luna" = "moon" ("*lohuk-s-na", as Latin "luna" etc.);
Tocharian A B "luk" = "gleam", "shine", "brighten"; A "lok", "lokit", B "laukito" = "strange", "lauke" = "wide" (compare Lithuanian "lauk", "laukan" = "outwards", "out", "outside" from "laukas" = "field") ("*lahuke");
Hittite "luk(k)" = "gleam", "shine", "ignite", "set on fire" ("*lo-h3uukk").
Note: (common Hittite zero grade "loh3u" > "lu")
2. with the meaning "black" (from "gleaming black" or "burnt"): see above S. 688; but Latin "lucius" = "a fish" stands for "the fluorescent".
3. To "lehuk" = "gleam", "shine" corresponds "lehuk" = "see": Old Indic "lokate", "locate" = "beholds", "notices", "lokayati", "locayati" = "contemplates", "locanam" = "eye"; gr. "λεύσσω" = "see", "observe" ("*λεhύσσω"); Welsh "am-lwg", "cyf-lwg", "eg-lwg" = "in view", "visible", "apparent", "obvious", "go-lwg" = "vision", "face" (also Welsh etc. "llygad" = "eye" from "*lukato"); Lithuanian "laukiu", "laukti" = "wait", "await", "expect", "anticipate", "look forward", "hope", "hold", "tarry", "watch", "bargain", "luketi" = "await a little", Latvian "lukuot" = "look", "try", Old Prussian "laukit" = "seek"; from "see", "show": "aim", "hit", "throw" and "receive", "attain", "achieve": "luèiti se" = "meet", "happen by chance"; in Russian-Church Slavic "luèiti" = "meet somebody", etc.
4. A parallel root "lehuk" in: Old Indic "rusant" = "light", "bright", "white", Church Slavic "vъs-lysъ" = "naked", "bald", "bleak", Russian "lysyj" = "naked", "bald", "bleak"; in addition perhaps the name of "lynx", "wildcat" (development from the sparkling eyes or rather after his greyish white fur): Armenian "lusanunk", gr. "λύγξ", "λυγκός" (whence the nasalization?), Old High German "luhs", Old English "lox", next to which Old Swedish lo from "*l(a)huha" (compare perhaps German "Fuchs" = "fox": Gothic "fauho"), Lithuanian "lušis", Latvian "lusis", Old Prussian "luysis", Old Bulgarian "rysь" (with r instead of l after "rъvati" = "escape", "flee"?);
Maybe alb. mixed etymology ("ryks" + "buall") = ("cat bull"): "rëqebull", "riqebull" = "lynx", 2wildcat" the same as Romanian name for "lynx", "wildcat".
Vasmer explains Slavic "r" perhaps through Iranian borrowing; not definitely there stands the meaning "lynx", "wildcat" for that furthermore on voiced-nonaspirated final sound Middle Irish "lug", Gen. "loga"; on the other hand explains Loth RC 36, 103 Welsh "lloer", Breton "loar" = "moon" from "*lug-ra", so that one could understand "-g", "-k", "-k̂" as extensions; compare also above S. 688 gr. "λουνόν".
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About 5,000 years ago people along the Dnepr River in what is now the Ukraine, spoke a language from which virtually all the languages of present-day Europe and India developed. Linguists call it "Proto-Indo-European" or simply "PIE" - and, boy, is it a linguistic dessert!
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A dictionary of the Aryan languages - applied to the languages of India and Europe which are derived from the prehistoric Aryan language; also, pertaining to the people or nations who speak these languages; as, the Indo-European or Aryan family.
- Part I http://www.geocities.com/iliria1/etymology1
- Part II http://www.geocities.com/agimzeneli/etymology2
- Part III http://www.geocities.com/altingjoka/etymology3
- Part IV http://www.geocities.com/kadrizhulali/etymology4
- Part V http://www.geocities.com/alijecipuri/etymology5
- Part VI http://www.geocities.com/iliria6/etymology6
- All parts http://www.geocities.com/protoillyrian/the_whole_dang_file.zip
The database represents the updated text of J. Pokorny's "Indogermanisches Etymologisches Wörterbuch", scanned and recognized by George Starostin (Moscow), who has also added the meanings. The database was further refurnished and corrected by A. Lubotsky. Pokorny's text is given practically unchanged (only a few obvious typos were corrected), except for some rearrangement of the material. The numbers in the lemmata are given after the root (e.g. Pokorny's 1. "bher-" appears as "bher-1") because automatic alphabetization would otherwise too much affect the order of the lemmata.
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INDO-EUROPEAN LANGUAGES
Indo European Etymological Dictionary
Part I
Indo-European is the name of a family of languages that by 1000 BC were spoken over most of Europe and in much of Southwest and South Asia; from the second half of the 15th century the Indo-European tongues have spread to most other inhabited parts of the world. The term Indo-Hittite is used by scholars who believe that Hittite and the other Anatolian languages (see below) are not just one branch of Indo-European but rather a branch coordinate with all the rest put together; thus, Indo-Hittite has been used for a family consisting of Indo-European proper plus Anatolian. As long as this view is neither definitively proved nor disproved, it is convenient to keep the traditional use of the term Indo-European. Languages of the family. The well-attested languages of the Indo-European family fall fairly neatly into the 10 main branches listed below; these are arranged according to the age of their oldest sizable texts. Anatolian. Now extinct, Anatolian was spoken during the 1st and 2nd millennia BC in what is presently Asian Turkey and northern Syria. By far the best known of its members is Hittite, the official language of the Hittite empire, which flourished in the 2nd millennium. Very few Hittite texts were known before 1906, and their interpretation as Indo-European was not generally accepted until after 1915; the integration of Hittite data into Indo-European comparative grammar has, therefore, been one of the principal developments of Indo-European studies in the 20th century. The oldest Hittite texts date from the 17th century BC, the latest from the 13th. For more information, see below Anatolian languages. Indo-Iranian. Indo-Iranian comprises two main subbranches, Indo-Aryan (Indic) and Iranian. Indo-Aryan languages have been spoken in what is now northern and central India and Pakistan since before 1000 BC. Aside from a very poorly known dialect spoken in or near northern Iraq during the 2nd millennium BC, the oldest record of an Indo-Aryan language is the Vedic Sanskrit of the Rigveda (Rgveda), the oldest of the sacred scriptures of India, dating roughly from 1000 BC. Examples of modern Indo-Aryan languages are Hindi, Bengali, Sinhalese (spoken in Sri Lanka), and the many dialects of Romany, the language of the Gypsies (Rom). Iranian languages were spoken in the 1st millennium BC in present-day Iran and Afghanistan and also in the steppes to the north, from modern Hungary to East (Chinese) Turkistan. The only well-known ancient varieties are Avestan, the sacred language of the Zoroastrians (Parsees), and Old Persian, the official language of Darius I (ruled 522-486 BC) and Xerxes I (486-465 BC) and their successors. Some modern Iranian languages are Persian (Farsi), Pashto (Afghan), Kurdish, and Ossetic. For more information, see below Indo-Iranian languages. Greek. Greek, despite its numerous dialects, has been a single language throughout its history. It has been spoken in Greece since at least 1600 BC, and, in all probability, since the end of the 3rd millennium. The earliest texts may be the Linear B tablets, some of which may date from as far back as 1400 BC (the date is disputed), and some of which certainly date to 1200 BC. This material, very sparse and difficult to interpret, was deciphered as Greek in 1952, though some scholars dispute the finding. The Homeric epics--the Iliad and the Odyssey--composed for the most part in the 8th century BC, are the oldest texts of any bulk. For more information, see below Greek language. Italic.
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Kadmos founder of Illyria
The House of Kadmos: Kadmos and his family seem to be associated intimately with the East and almost all things Phoenician. The first myth is that of his father Agenor, also the father of Phoinix, the father of the Phoenicians. Phoinix was the brother of Syros, Cilix, Cadmus and Europa. Europa was the mother of the Kings of Crete, while Syros is credited with founding Syria, Cadmus with Thebes, and Cilix with Cilicia. There is an Oriental flavour to many Greek myths, and many of their origins were assumed to have been Phoenician, probably because it was Phoenicians who introduced them. A connection was made between Crete and Phoenicia by making Minos a son of Europa. Rhodes was also drawn into the picture by a myth describing that Kadmos making a dedication to Athena here. There was also a hereditary line of Phoenician priests of Poseidon at Ialysos.
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The Trojan War
Troy, at the time of the Trojan War, near 1,200 BC., occupied the length of Yugoslavia's Adriatic coast and off-shore islands, between Sibenik Bay in the north and Boka Kotorska in the south, and extended inland, along the valley of the Neretva river, perhaps as far as Sarajevo (what today are roughly - if you will - the republics of Croatia and Bosnia-Herzegovina).
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Origin of Iliad
Greeks were not the first perpetrators to design a device that could eventuate in stealing historical events and twist the accounts of other people. Among the most despicable acts of theft has been the masterminded plan to plagiarize the Iliad. What would be considered a translation in modern times, was permissible rendering of Illyrian mythological elements into Greek official ideology. The custom of depriving subjugated people of their own gods was practiced from the dawn of civilizations. The invaders would often adopt the gods of the conquered slaves in order to break their spirit and erase their memories. Yet no other invaders apart from Greeks has ever stolen the whole mythology of another people. Not only Greeks stole the Iliad from Illyria but they even changed their own name from Greek into Helens 'people of the sun'. Why did Greeks escape unnoticed for their crime? The invasion of Illyria by Rome and the distraction of Illyrian royal records and libraries made the Greek theft invisible. Unable to deal with the rising power of Illyria, weakened Greek city states invited Rome to destroy their annoying Illyrians and only after the fall of the culturally superior neighbors did Greeks change the name into Helens. The acceptance of the name Helen was not an indiscriminate act of surrender before the falsification of history. The very seeds of Greek civilization did not share the same genetic make up. The so-called Dark Ages of Greece, the pouring of Dorian tribes in Peloponnesus was actually an act of retribution for the distraction of Troy. Hence Achaeans finally paid a heavy price for destroying the Illyrian colonies in Asia Minor. The creation of Homeric songs and their impact on Greek psyche corresponded to the destruction of Mycenaean civilization in Greece by Dorian tribes. But were Dorian people Greek by descent? The names of Dorian chieftains show that their origin was actually northern Illyrian where they rushed forth towards Greece. Among Hylleis, Pamphyloi, and the Dymanes, the name of Hylleis (alb. hyllus 'star, sun') is not Greek at all while Dymanes is typical Illyrian similar to Dymalus : two mountains. Illyrians used to add the numbers dy- 'two', tri- 'three' in front of their names to symbolize the parental line of succession. The method of naming the leaders according to the royal parentage was typical of ancient monarchies. Because Greek people were actually a mixture of invading Achaeans and liberating Dorians the name Helen was considered to be a restoration of 'people of the sun' in their native land. Despite of common Indo European origin Achaean and Dorian were two different cultures. Not only language was different but even the architecture and burial customs were not the same. In the list of Hellenic tribes and cities, Illyrian names can be detected easily.
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The secrets of Illyrians
Illyrian names
Ilagus. Son of Priam [Hyg.Fab.90].
Ileus . Son of Apollo and Urea, daughter of Poseidon [Hes.CWE.83; Hyg.Fab.161].
Ileus (See Oileus ) [SI.1].
Ilia (Silvia , Rhea ) was made a Vestal by her uncle Amulius, because he did not want her to be with child. However she got pregnant and she would have suffered the death penalty, but Antho interceded successfully on her behalf. Others have said, however, that she was put to death immediately, when it became known that she was pregnant. Ilia was daughter of Numitor and mother by Ares of Romulus and Remus . But these brothers have also been said to be the sons of Amulius and Ilia [see Romulus] [DH.1.79.2; Ov.Fast.3.41, 4.54; Vir.Aen.6.777, 1.273; Plu.PS.36; Plu.Rom.3.3, 4.2].
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The secret of Wilusa
How do we know whether Troy is mentioned in the Hittite texts?
As Troy is an important regional centre, located at the edge of the Hittite Empire, it seemed likely that there would be references to Troy in the Hittite archives. Wilusa, referred to in the Hittite tablets as the name of a kingdom in western Anatolia, was the ancient Anatolian name for Troy. However, the tablets themselves give no clear indication of where Wilusa was situated geographically and so the connection could not be proved.
However in recent years a series of breakthroughs and inspired detective work have enabled scholars to establish the Hittite geography and the location of Wilusa.
Seven years ago Professor David Hawkins of the School of Oriental and African Studies in London made an important breakthrough. In the Karabel pass which takes the road from Ephesus to Sardis over the Imolus range, not far from the modern Turkish city of Izmir, there's an ancient sculpture of an armed human figure cut into the rock.
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THE EVOLUTION OF THE INDO EUROPEAN VOWEL SYSTEM
Authors
Bernard H. Bichakjian
The most common reconstruction of the ancestral vowel system is the one with a unique functional vowel 'e', combined with three 'h'-like sounds, called laryngeals and represented with the symbols H1, H2, and H3. It is known from Arabic, where the corresponding pharyngeals exist, that, while H1 has no effect on the adjacent vowel, H2 gives it an 'a'-color and H3 an 'o'-color; so that when the I-E laryngeals later disappeared, two sets of changes took place: 'e' became 'a' and 'o' when the adjoining laryngeals were respectively H2, and H3, and moreover, all vowels were lengthened when the disappearing laryngeal was post-vocalic. It is therefore the loss of the ancestral laryngeals that led to the development of a system of ten vowels - the syllabic variants of 'j', and 'w' eventually combined with a following laryngeal, would provide the other four. These were fully functional vowels, free from distributional restrictions imposed by the previous pattern of alternations. Of course, a ten vowel system subdivided along a long/short dichotomy is not the ultimate panacea, but the development of ten distinctive syllabic peaks gave a huge boost to the word-building potential of the ancestral language.
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Stan Goldstein wrote:
The term Indo-European indicates, I believe, the source for all the European languages spoken today. It seems a far reach to me that the Germanic and Romance languages derive from Iranian and Indian. Could you clarify the term?
Gladly. I don't have the space to go into great detail, but I'll try to cover the basics.
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The region called Nuristân is one in a chain of ethnic refuge areas that line the mountains of the Indian Plate collision zone from Afghânistân to Southeast Asia. Nuristân lies in the Hindu Kush mountains of northeastern Afghânistân, spanning the basins of the Alingâr, Pech, Landai Sin, and Kunar rivers. It is the homeland of a unique group of Indo-European-speaking tribal peoples, now called Nuristânis, who fled and resisted Islâm as it spread eastward. In 1895-96 the Nuristânis were finally conquered by the Afghân armies of Âmir Abdur Rahmân Khân, and the people were obliged to abandon their ancient religious beliefs in favor of Islâm.
Indo-Aryan-Speaking Peoples
Southern Neighbors: | Pashai-Speaking Peoples | Enclaves in the Pech and Lower Kunar Valleys | The Gahwâr | Neighbors in Chitral: | The Kh´ow | khow'ar, The Language of the Kh´ow | The Sound System of Khow'ar | The Grammar of Khow'ar | Khow'ar Lexicon (5 July 2004; partially edited, 400K file) | An Anectdote in Khow'ar | The Kal'aSa | Shin Enclaves in Chitral and Kunar | The Açhar'îta of Ashret | Genealogy of the Açhar'îta | açharêtâ', The Language the Açhar'îta of Ashret | The Sound System of Açharêtâ' | The Grammar of Açharêtâ' | The Cognitive Geometry of Nominal Relationships | Açharêtâ' Lexicon* | An Account of Açhar'îta History in Açharêtâ' | The Dåmiâ | Neighboring Ethnic Refuge Areas: the Kohistâns of Dir, Swat, and the Indus: | The Garvi Speakers of Dir and Swat Kohistan | The Torwali of Swat Kohistan | The Ushuju Speakers of Swat Kohistan | The People of Duber and Kandia in Indus Kohistân | The People of Patan in Indus Kohistân | The People of Bhatera in Indus Kohistân | bhaT'e sa zib, The Language the People of BhaTera | The Sound System of BhaT'e sa zib | BhaT'e sa zib Lexicon* | The People of Koli in Indus Kohistân | The Shin People of Indus Kohistân
Indoeuropäische Sprachen stammen aus Anatolien
von Jan Dönges
Seit Jahrzehnten debattieren Sprachforscher über das Ursprungsgebiet der indoeuropäischen Sprachfamilie. Die eine Fraktion verlegt es in die Steppen nördlich von Kaspischem und Schwarzen Meer – expandierende Kriegervölker sollen von hier aus ihr Idiom verbreitet haben. Die anderen sehen die frühen indoeuropäischen Sprachen in einer Art Gesamtpaket mit den ersten Ackerbau- und Viehzuchttechniken, die sich von Anatolien aus verbreiteten.
Ein Forscherteam um Quentin Atkinson von der University of Auckland in Neuseeland meint nun, deutliche Hinweise auf Szenario 2 – den Auszug aus Anatolien – gefunden zu haben. Und zwar mit Hilfe eines Verfahrens, mit dem Seuchenexperten sonst Virusepidemien analysieren.
Mit ihm wollen Mediziner eigentlich aus dem Erbgut verwandter Virusstämme und deren Verbreitungsgebiet auf den Ausgangspunkt einer Epidemie zurückrechnen. Dabei machen sie sich zu Nutze, dass sich im Lauf der Zeit immer mehr Zufallsmutationen im Erbgut der Viren ansammeln und der Grad ihrer Ähnlichkeit immer mehr sinkt.
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The table below shows the major Indo-European languages with some of their consonants. As you can see, the consonants are not arranged alphabetically but, rather, in groups of similar sounds. For instance, the 'stops' are all sounds which are produced with a little explosion of air, such as "p", "t" and "k". If the vocal chords vibrate when a 'stop' is articulated then it is said to be 'voiced' (e.g. "b", "d" and "g"). If a 'stop' is followed by an extra puff of air it is said to be 'aspirate' (as the "th" in pot-hook and the "dh" in mud-hole).
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Historisch-vergleichende Sprachwissenschaft
Sie finden hier Angaben zum Studium der Historisch-vergleichenden Sprachwissenschaft (mit Vorlesungsskripten), zu ihrem hiesigen Profil und ihrer Vernetzung, zur aktuellen Forschung, zur Geschichte des Faches in Basel, sowie viele Texte zum Lesen.
Seitdem das Studienfach 'Vergleichende indogermanische Sprachwissenschaft' 1983 abgeschafft wurde, kann Indogermanistik in Basel nicht mehr als Fach studiert werden. Die Indogermanistische Bibliothek und ihr Dozent dienen zur Zeit - unter anderem - der Klassischen Philologie als Unterstützung in sprachwissenschaftlicher Hinsicht mit einem möglichst reichhaltigen Programm.
Was ist historisch-vergleichende Sprachwissenschaft?
Historisch-vergleichende Sprachwissenschaft der indogermanischen Sprachen oder Indogermanistik ist eine vergleichsweise junge Wissenschaft. Sie ist erst ca. 200jährig, und nicht älter ist ihre Methodik und die Entdeckung ihres Gegenstandes.
Dieser neue Gegenstand sind die sog. indogermanischen Sprachen, und zwar eben nicht nur in ihrer individuellen Existenz (in dieser Hinsicht waren viele von ihnen schon lange bekannt), sondern vor allem in ihrer Gesamtheit als Familie genetisch verwandter, historisch auf eine gemeinsame Grundsprache zurückgehender Sprachen.
Die Methodik beruht auf der Erkenntnis, dass sich Sprachen nicht einfach entwickeln (das war ebenfalls schon bekannt), sondern sich regelhaft entwickeln. Dies erlaubt es, Sprachen in ihre nicht bezeugte Vergangenheit hinein zu verfolgen, d.h. zu rekonstruieren, insbesondere durch historischen Sprachvergleich innerhalb einer Sprachfamilie.
- 1. Name und Gegenstand der Indogermanistik
- 2. Teilbereiche der Indogermanistik
- 3. Übersicht über die Unterfamilien und Einzelsprachen
The “Chicago Hittite Dictionary Project” is a research and publication project of the University of Chicago’s Oriental Institute. The Hittite language is the earliest preserved member of the Indo-European family of languages. It was written on clay tablets in central Asia Minor (modern Turkey) over a 500-year timespan, from about 1650 to 1180 b.c. Over the past century, archaeologists have unearthed tens of thousands of Hittite tablets.
The Chicago Hittite Dictionary Project began in 1975 in answer to a recognized need for a Hittite-English lexical tool—a concordance for lexicographical research for all parts of the corpus of Hittite texts. Several volumes of the multivolume dictionary have now been published and many more are in preparation. The “Electronic Chicago Hittite Dictionary” (eCHD) is a vehicle for disseminating the contents of the dictionary in an electronic form suitable for advanced philological research.
Ein rekonstruiertes Wort
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Allgemeine Prinzipien
Eine sprachliche Einheit zu rekonstruieren heißt, eine Hypothese darüber aufzustellen, wie sie war vor der Zeit, da historische Belege darüber vorliegen. Die Datenbasis einer Rekonstruktion sind stets diejenigen historisch dokumentierten Fälle, welche dem gesuchten Rekonstrukt zeitlich am nächsten kommen, d.h. normalerweise die ältesten Dokumente. Zur Rekonstruktion gehört notwendigerweise auch eine Hypothese darüber, wie die historisch belegten sprachlichen Einheiten aus dem Rekonstrukt entstanden sind.
Somit zerfällt die vollständige Geschichte einer Sprache ("Geschichte" im Sinne einer Disziplin, nicht im Sinne eines Aspekts des Objekts) in zwei Hauptphasen:
1) ihre Vorgeschichte, die methodisch auf historischem Vergleich und diachroner Interpretation der festgestellten Verhältnisse beruht,
2) ihre Geschichte i.e.S., d.i. ihre dokumentierte Geschichte, die einfach eine (zusammenfassende und interpretierende) Beschreibung der Chronologie vorliegender Daten ist.
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wird mit "Sternchen" ("*") versehen, um diesen ihren methodologischen Status als nicht historisch belegte Form zu bezeichnen.
Fazit
Zusammenfassend kann man sagen, daß die Rekonstruktion in einer Stufenfolge abläuft:
Man wählt von den dokumentierten Stadien einer Sprache das älteste und zieht die jüngeren nur zur Vervollständigung der Daten heran.
Man analysiert die auf diesem Stadium bestehende Variation, indem man die Methoden der inneren Rekonstruktion darauf anwendet.
Die so rekonstruierte älteste erreichbare Vorform der gegebenen Sprache wird nun in den historischen Vergleich mit verwandten Sprachen einbezogen, und so wird deren gemeinsame Ursprache rekonstruiert.
Diese Stufenfolge läßt sich iterieren. Hat man z.B. auf diese Weise durch Vergleich der germanischen Sprachen das Urgermanische rekonstruiert, und ebenso durch Vergleich der keltischen Sprachen das Urkeltische und ebenso bei den anderen indogermanischen Zweigen, so kann man durch Vergleich von Urgermanisch mit Urkeltisch usw. das Urindogermanische rekonstruieren. Und weiter kann man mit denselben Methoden Urindogermanisch mit Ursemitisch und Uraltaisch vergleichen und daraus Nostratisch rekonstruieren. Wenn Rekonstruktionen nicht auf historischen Daten, sondern auf Rekonstrukten basieren, potenziert sich freilich der jeder Rekonstruktion anhaftende Unsicherheitsfaktor. Deswegen hören vorsichtige Wissenschaftler spätestens beim Urindogermanischen auf.
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Beispiele für Ursprachen sind "Urgermanisch", "Urromanisch", "Urindogermanisch" oder "(Ur-)Nostratisch". Dabei weist das Präfix "Ur-" (engl. "Proto-") auf den prähistorischen Status der Sprache hin. Auch die Ursprache der Menschheit ist im Prinzip eine Ursprache wie die genannten; allerdings wird sie mit anderen Methoden rekonstruiert (s. den betreffenden Abschnitt).
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Die Beschäftigung mit sog. "Urheimaten", d.h. dem Verbreitungsraum der Sprecher rekonstruierbarer Grundsprachen, ist in in jüngeren Jahren wieder zu einem vieldiskutierten Arbeitsgebiet der historisch-vergleichenden Sprachwissenschaft geworden, wobei von den Werken T. GAMKRELIDZEs ganz wesentliche Impulse ausgingen. Für die aufgrund des verfügbaren Materials am besten erschließbare prähistorische Grundsprache, das Urindogermanische, zielen seine Untersuchungen auf den Nachweis ab, daß ihr Verbreitungsgebiet in der Nähe der Urheimat der Kartveler gelegen habe.
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Indogermanische Sprachen:
Albanisch | Griechisch | Baltische Sprachen: Lettisch | Litauisch | Germanische Sprachen: | Dänisch | Deutsch | Englisch | Färöisch | Flämisch | Friesisch | Isländisch | Luxemburgisch | Niederdeutsch | Niederländisch | Norwegisch | Schwedisch | Indoiranische Sprachen: | Kurdisch | Romani | Zaza | Keltische Sprachen: | Bretonisch | Irisch-Gälisch | (Kornisch) | Kymrisch | (Manx) | Schottisch-Gälisch
Nichtindogermanische Sprachen:
Baskisch | NW-Kaukasische Sprachen: | Abchasisch | Adygeisch | SW-Kaukasische Sprachen: | Georgisch | Lasisch | Mingrelisch | Semitische Sprachen: | Arabisch | Maltesisch | Syrisch | Türkische Sprachen: | Gagausisch | Karaimisch | Krim-Tatarisch | Tschuwaschisch | Türkisch | Uralische Sprachen: | Finnougrische Sprachen: | Estnisch | Finnisch | Ingrisch | Lappisch | Livisch | Karelisch | Komi-Permjakisch | Komi-Syrjänisch | Mordwinisch | Tscheremissisch | Ungarisch | Vepsisch | Vogulisch [Mansisch] | Votisch | Votjakisch [Udmurtisch] | Samojedische Sprachen: | Jurakisch
Hier soll eine elektronische, interaktive Neuauflage des Lexikons der indogermanischen Verben entstehen. Ein entsprechendes Projekt ist in Planung.
Kleinere Addenda und Corrigenda sind jetzt schon abrufbar und werden weiter ergänzt.
Für Fragen kontaktieren Sie bitte Martin Kümmel!
Addenda und Corrigenda zu LIV²
Die wichtigsten Ergänzungen und Korrekturen, die bei Vorarbeiten für ein geplantes Online-Lexikon der Indogermanischen Verben anfallen, sollen der Fachwelt nicht vorenthalten werden und werden daher hier schon mitgeteilt. Fragen und Hinweise bitte an Martin Kümmel.
Letzte Änderung: 07.07.2011 11:27
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Übersicht | Neue Literatur | *b?- | *b?ag- | 1.*b?eh2- | *b?end- | *b?er- | *b?erH- | Neu: ?*b?ers- ‘eilen?’ | *b?eru?- | *b?es- | 2.*b?eu?g- | *b?led- | *b?reg- | Neu: *b?reHg- ‘stinken, furzen’ | Neu: *b?rei?g- ‘braten, rösten’ IEW 137 | *b?reu?s- | *b?u?eh2- | *d | ?2.*déh1- | *deh2i?- | *deh2u?- | *deh3- | *deh3u?- | Neu: ?2.*dei?h1- ‘schlagen, zerstören’1 | *dei?h2- | 1.*dei?k?- | *dek?s- | Neu: *del(H)- ‘ziehen, anziehen’ | *delg??- | Neu: 2. ?*delh1- ‘verlängern’ IEW 194-6 | 1.*demh2- | 2.*demh2- | *der- | *derb?- | *derk?- | *deu?h2- | *deu?k- | *dreg?- | *drep- | *dreu?H- | Neu *du?eh2- ‘entfernen, abtrennen’ | *d? | *d?alh1- ->*d?elh1- | *d?eg??- | *d?ei?g??- | Neu: *d?eng?- ‚sich erheben, wachsen‘ IEW 250 | *d?er- - | Neu: ?*d?erh2- ‘zerbrechen’1 | Neu: ?*d?leg?- ‚berechtigt/verpflichtet sein‘ | Neu: ?*d?u?eg-/*d?u?eg?- ‘flattern’ | *g?- | Neu: *g?emH- ‘zahlen, vergelten’1 | *g?enh1- | *g??- | 1.*g??er- -> *g?er- | *g- | Neu: ?*ges- ‚aufwerfen‘ | *g?- | *g?eh2- | *g?g??er- | *H- | *Hi?ag?- -> *h1i?ag?-1 ‚opfern, verehren‘1a | *Hi?eu?d?- | *Hmelk?- | *Hned?- | *h1- | *h1ep- | *h1er- | *h1eu?s- | *h1ger- | *h1rem- | *h2- | Neu: ?*h2eu?d?- ‚gewähren, verleihen‘1 IEW 76 | *h2eu?g- | *h2g?er- | *h2leh1- | Neu: *h2lei?t- ‚Leid zufügen?‘1 IEW 672 | *h2mei?g?- | *h2merg?- | Neu: ?*h2rei?H- ‚zählen, rechnen‘ | *h2res- | Neu: *h2reu?- ‘scheinen, wärmen’1 | *h2seu?s- | *h3- | Neu: ?*h3b?el- ‚vermehren, vergrößern‘ | Neu: ?*h3b?elh1- ‘in Schuld geraten, verpflichtet werden‘ | 1.*h3ed- | *h3elh1- | ?2.*h3ep- ‚wünschen, wählen‘ | *h3er- | Neu: ?*h3erb?- ‚die Seite wechseln‘ | *lemH- -> *h3lemH- ‚sich mühen; brechen‘ | *h3mei?g??- | *i?- | *i?eb?- -> *h3i?eb?-0 ‘eingehen, eindringen; begatten’1 | *i?em- | *i?et- | *i?eu?g- | *k?- | Neu: ?*k?at- ‚zerreißen, zerschlagen‘ | *k?eHs- | *k?eh2d- ‚verletzen, beschädigen‘ | *k?eh2u?- ‚anzünden, verbrennen‘ IEW 595 | 2.*k?ei?- ‚fallen‘ | *k?ep- | *k?erh3- ‘sättige, füttern’1 | *k?leu?- | *k?leu?s- | Neu: *k?reh1- ‘wachsen’1 IEW 577 | *k- | *kel- -> 1.*kelh1-1 | *kelH- -> *kelh3- ‘(sich) erheben’1 | *kelh1- > 2. *kelh1-/*k?elh1- | *kreh2- | *k?- | 3.*k?ei?- | *k?ei?t- | *k?elh1- | *k?els- -> *k?les-?0 | *k?er- | *k?i?eh1- | *l- | *leg?- | *leh1g??- | ?2.*leh2- ‘gießen’ entfällt, s. *leh3u?- | Neu: *leh3u?- ‘gießen, waschen’1 | *lei?k?- | *lei?p- | ?*lembH- | *lemb?- | *lemH- siehe *h3lemH- | *leu?b?- | *leu?h3- ‘waschen’ siehe *leh3u?- (s. d.) | *m- | 1.*mei?- -> *Hmei?- | 2.*mei?- -> h2mei?- | *melh1-1 ‚Sorge bereiten‘ IEW 718 | 1.*men- | *n- | Neu: ?*neHd-1 ‘binden’ IEW 758f. | *nei?g?- | *nei?k- | 1.*nem- -> *nemh1- | *neu?- | *p- | *ped- | ?*peHs- | *peh2(i?)- -> *peh2- | *peh3(i?)- | *peh3lH- entfällt, siehe *h3elh1- | *pei?k?- | Neu: ?*pei?k(?)- ‘kneifen, drücken’ | 1.*pek?- | ?2.*pek?- | Neu: ?2.*pel-1 ‘schlagen’ | *pelh2- | *perh3- | ?*perk?-1 ‘reinigen’ | Neu: *pers-1 ‘brechen’ | Neu: *pes- ‘reiben’ | Neu: *pet- ‘fliegen, stürzen, fallen’1 IEW 825-6 | *peth1-, 2.*peth2- entfallen, s. *pet- | Neu: ?*peuk?- ‘stechen’1 IEW 828 | *pi?eh2- | *r- | 1.*reb?- | Neu: ?*reg?- ‚dunkeln, dämmern‘1 | ?*reh1t- | *(h1)rei?k?- | *renH- ‚laufen, rennen‘1 | *ret- -> *reth2- | 2.*reu?d?- | *s | *sed- | *seg- | Neu: *seg??- ‚ertragen‘1 | 1.*sek?- | *selk- | *sep- | 1.*sel- | 3.*sel- | *sh2ei?- | 1.*(s)ker- | Neu: *sleHd?- ‘schlagen’1 | *sleh1b- -> *(s)leb- ‘schlaff werden’1 IEW 656 | *sreb?- | *(s)reg- | *sreu?- | *steu?p- | *su?eh2d- | *su?enh2- | 1.*su?er- | 2.*su?er- | *t- | *tei?h1- -> *ti?eh1- | *temH- | *terh1- | *terh2- | *trem- | 1./2.*trep- | *tu?enk- -> *tu?eng?- ‚bedrängen’1 IEW 1099-1100 | *t?- | *t?eng?- -> *teng?- | *u?- | *u?ed?- | ?*u?ed?h1- -> 2.*u?ed?-? | *u?enH- -> *h1u?enH-? | *u?erg?- | *u?erH- | *u?reh1- | ?*u?reh2- à ?*u?erh2-1 ‘ziehen, reißen’ | ?*u?reh3d- ‚nagen, wühlen‘1
Indo-iranien
Indien: sanskrit†, hindi, ourdou, bengali, marathi, bihari, goudjarati, pendjabi, oriya, radjashatni, népali, assamais, bundeli, sindhi, konkani, pahari, singhalais, santali, tsigane, etc.
Iranien: avestique†, persan (farsi/dari/tadjik), afghan (pashtou), kurde, baloutchi, hazara, aïmak, ossète, talysh, tat, etc.
Grec
grec ancien†, grec moderne
Italique (ou langues romanes)
osque†, ombrien†, vénète†, messapien†, rhétique†, latin
Langues romanes: italien, français, espagnol, catalan, portugais, galicien, mirandais, occitan, franco-provençal, sarde, roumain, romanche, ladin, frioulan, dalmate†, sicilien, etc.
Celtique
gaulois†
breton, gallois, cornique†
irlandais, écossais, mannois†
Germanique
gothique†
danois, suédois, norvégien (bokmål et nynorsk), islandais, féroïen
anglais, frison, allemand, néerlandais, afrikaans
Balte
vieux prussien†, lituanien, letton
Slave
polonais, tchèque, slovaque, sorabe
serbo-croate, slovène, bulgare, macédonien
russe, biélorusse, ukrainien (et ruthène)
Arménien (isolat)
arménien de l'Ouest, arménien du Nord, arménien de l'Est
Albanais (isolat)
albanais (tosque et guègue)
Isolats divers
hittite†, tokharien†, lykien†, lydien†, louvite†, phrygien†, thrace†, etc.
Early Indo-European Online
Introduction to the Language Lessons
Jonathan Slocum and Winfred P. Lehmann
Recent advances in determining the origin of western civilization and the settlement of Europe are based especially on findings in genetics, archeology and linguistics. The papers on the topic given at a conference that brought together eminent specialists in these fields under organization of the Banco Popolare di Milano have been published in Italian under the title Le radici prime dell'Europa. Gli intrecci genetici, linguistici, storici, edited by Gianluca Bocchi and Mauro Ceruti (Milan: Bruno Mondadori, 2001). While these three sciences all provide information on the settlement, only through linguistics can the people involved be identified. Yet linguistics dealing with the early period is least advanced of the three. Moreover, grammars published as introductions to the early languages are produced on the pattern of those designed for instruction of secondary school students of years past, who were expected to take eight years of Latin, six of Greek, and then proceed to the study of Sanskrit and other less widely studied languages like Old Slavic, Armenian, and Avestan. Under curricula of today, few scholars find such a course of study acceptable.
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Cantera Glera, A.(2001). Die Behandlung der indogermanischen Lautfolge *(C)RHC- im Iranischen. "Münchener Studien zur Sprachwissenschaft", 61, 1-27.
- Latin: unus, duo, tres
- Hindi: ek, do, tin
- Russian: odin, dva, tri
- Greek: heis, duo, treis
- English: one, two, three
There's something similar about all these numbers-but what could explain the resemblance, in such geographically distant languages? Is it just coincidence? Something in our genes? Something we got from aliens? Or is it possible that all these languages came from the same source?
Learn how to be a "language detective"! You'll get to discover first hand how linguists, anthropologists, and archeologists work together to reconstruct our ancient linguistic ancestor, Proto-Indo-European. You'll have a chance to do some real "reconstruction" yourself at a computer lab at UTSA; you'll work on real data with professors from UTSA and UT-Austin, and have lots of other "hands-on" cultural experiences. Come and learn where our language came from, and how much of the ancient past still exists in our language today!
Are modern languages descended from a common ancestor?
Common features, especially common words, shared by many of the languages used in Europe, India, and Asia, led scholars to believe that these languages may have developed from the same source.
That source language was never written down and is now extinct, but it has a name: it is called the "Proto Indo-European" language ("PIE"), and the family of languages believed to have developed from it is called "Indo-European" ("IE").
Follow the links below to examine some of the evidence for the past existence of the Proto Indo-European language, based on common words in the languages found in and around Europe and India.
- RELATED WORDS
- FAMILIES
- SKY
- COUNTING
- PLANTS
- ANIMALS
- RELATED LANGUAGES
- GREEK
- LATIN
- SANSKRIT
- OLD ENGLISH
- RUSSIAN
- GERMAN
- SPANISH
- FRENCH
- OTHER LANG
- GRIMM'S LAW
- LINKS & BOOKS
Indoeuropäisch (auch indogermanisch genannt) ist der Name einer Sprachfamilie, die sich zunächst über Europa und weite Teile Südasiens ausbreitete und deren Abkömmlinge heute aufgrund des Kolonialismus auf der ganzen Welt zu finden sind.
Die indoeuropäischen Sprachen werden (vor allem wegen der weltweiten Bedeutung des Englischen) von mehr als zwei Milliarden Menschen gesprochen und bilden damit die am weitesten verbreitete Sprachfamilie der Welt.
Die (meist als proto-indoeuropäisch bezeichnete) Elternsprache wurde vermutlich vor dem Jahr 3000 vor Chr. gesprochen und hat sich im Lauf des 4. bis 2. Jahrtausends schrittweise in verschiedene Sprachen aufgespalten. Dieser Prozeß war jedenfalls zu der Zeit, aus der die frühesten schriftlichen Dokumente der griechischen, anatolischen und indo-iranischen Sprachen stammen, im wesentlichen schon abgeschlossen, also spätestens zwischen 2000 und 1000 v. Chr.
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Als man jedoch im Rahmen der Kolonisierung Indiens durch die Engländer feststellte, daß auch viele Dialekte Indiens und vor allem die "heilige Sprache" Sanskrit ganz frappierenden Ähnlichkeit mit vielen europäischen Sprachen aufwies, begann man mit gezielten Forschungen.
Die Erkenntnis und die Nachweise, daß diese äußerst unterschiedlichen Sprachen Mitglieder einer einzigen Familie sind, wurden im Wesentlichen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gesammelt. Der umfangreiche Bestand an Literatur in Sanskrit und Altgriechisch (den damals ältesten Schriftzeugnisse einer indogermanischen Sprache) zeigt typische Züge der grundlegenden indogermanischen Formen auf und beweist eine gemeinsame Ursprache.
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Heute ist bewiesen, daß Griechisch, Hethitisch und Sanskrit bereits um 2000 v.Chr. als eigenständige Sprachen existierten. Die Merkmale, durch die sie sich unterscheiden, deuten jedoch darauf hin, daß ungefähr 1000 Jahre vorher, also um 3000 v.Chr., noch eine einheitliche Ursprache existiert haben muß.
Zu den heutigen Erkenntnissen hinsichtlich der Entwicklung und des Charakters des Indogermanischen gelangte man schließlich, als die Entzifferung der hethitischen Texte gelang (die erst 1915 als indogermanisch identifiziert wurden) und durch die Entdeckung des Tocharischen, einer Sprache, die im Mittelalter im chinesischen Teil Turkestans gesprochen und 1908 als indogermanisch identifiziert wurde.
Entwicklung der Indogermanischen Sprachen
Die Weiterentwicklung der indogermanischen Sprachen ist ganz allgemein und bis in die jüngste Zeit (praktisch bis in die Gegenwart) vor allem von einem ständigen Verfall der Flexion gekennzeichnet.
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Generell gilt: Moderne Wörter der indogermanischen Sprachen sind deshalb meist wesentlich kürzer als ihre Vorfahren in der Ursprache. Sie haben insbesondere den größten Teil der (teilweise sehr umfangreichen) Endungen verloren. Zum Ausgleich haben zahlreiche Sprachen neue Formen (insbesondere Hilfsverben, wie sein und haben) und grammatikalische Unterscheidungsmerkmale (insbesondere Präpositionen)
Indoeuropäische Sprachen: Die Sprachen unserer Sprachfamilie Von Europa bis Indien!
Übersicht
- Überblick - Erforschung
- Entwicklung der indoeuropäischen Sprachen
- Zeitlicher Überblick
- Herkunft und Ausbreitung
- Alter der Sprachen
- Bezeugungstiefe
- Europäische Ursprache?
- Indischer Zweig
- Germanische Sprachen
- Keltische Sprachen
- Slawische Sprachen
- Minderheitssprachen
- Pidgings- und Kreolsprachen
Russel Gray und Quentin Atkinson von der Universität Auckland (Neuseeland) benutzten Computermodelle aus der Evolutionsbiologie, um 87 Sprachen miteinander zu vergleichen und ihre gemeinsamen Ursprünge zu ergründen. Das Ergebnis: Proto-Indoeuropäisch entstand im Zeitraum vor 9800 bis 7800 Jahren im Gebiet der heutigen Türkei und breitete sich ab etwa 6000 v. Chr. - offenbar zusammen mit dem Ackerbau - über Europa und Südasien aus. Auf dem Weg nach Westen und Osten fächerte es sich dabei sukzessive in die einzelnen indoeuropäischen Sprachen auf. So spaltete sich schon vor 8700 Jahren das einst in der Türkei gesprochene Hethitisch ab. Vor 7300 Jahren folgten Griechisch und Armenisch, vor 6900 Jahren Albanisch sowie Persisch und Sanskrit. Noch einmal 400 Jahre später verselbstständigten sich die slawischen Sprachen, und erst vor 5500 Jahren trennten sich schließlich der germanische und der romanische Zweig. (Nature, Bd. 426, S. 435)
The following file is a list of words from a wide range of Indo-European languages. The words are given here without diacritics. The list was used for a 'lexicostatistical' study of Indo-European. This is a method which comparative linguists use to estimate the date at which related languages diverged. A short list of 100 or 200 words which are known to change at a slow rate are used, rather than a complete dictionary. The words are analyzed using classic comparative linguistic methods to extract sets of 'cognates' -- words that can be related by consistent sound changes. Then the number of shared words between each language is counted. Because we know the rate of evolution of Indo-European from historical records, this study is an important baseline. It can be used to derive chronologies for language groups for which there is no historical record, for instance the languages of New Guinea or Native America.
Comparative Indo-European Database Collected by Isidore Dyen 875,998 bytes.
Indo-European Vocabularies
This is a set of small vocabularies of some of the more obscure members of Indo-European, mostly languages only known from very ancient inscriptions.
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Erst im Verlauf der letzten 6000 Jahre, so meinen die Experten, haben sich aus dem indoeuropäischen Idiom die meisten heutigen europäischen Sprachen entwickelt - aber nicht alle. Vor allem die Basken widersetzen sich dem Versuch der Vereinnahmung auch in linguistischer Hinsicht. Ihre Sprache gilt inzwischen als wohl letzte Spur der Sprache der Cro-Magnon-Menschen, jener ersten Einwanderer, die vor rund 40 000 Jahren Westeuropa besetzten. Genetische Befunde stützen diese Sonderstellung der Basken ebenso wie die Theorie der Sprachentwicklung, meint der Populationsgenetiker Cavalli-Sforza: "Beim Vergleich des genetischen Stammbaums der Menschheit mit dem linguistischen gibt es eindrucksvolle Übereinstimmungen", sagt er, "die Geschichte von Genen und Sprachen verläuft im Wesentlichen parallel." Am weitesten trieb der kalifornische Sprachforscher Joseph Greenberg die linguistischen Vaterschaftstests: Mit statistischen Verfahren hat er die Sprachen der Welt in nur etwa zwanzig Familien gruppiert und versucht nun mit seiner Kollegin Merritt Ruhlen, der "Protosprache" auf die Spur zu kommen - sie soll vor 60 000 bis 100 000 Jahren gesprochen worden sein. Sogar ein Wort aus der grauen Vorzeit will Ruhlen entdeckt haben: Tik bedeutete eins, wurde im Protoindoeuropäischen zu deik (zeigen) und dann zum lateinischen Finger: digitus.
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Indogermanische Forschungen
Zeitschrift für Indogermanistik und allgemeine Sprachwissenschaft
Begründet von Karl Brugmann und Wilhelm Streitberg
Herausgegeben von Wolfgang P. Schmid und Eckhard Eggers
ISSN 0019-7262
ISSN (Internet) 1613-0405
Die Indogermanischen Forschungen veröffentlichen Beiträge (Aufsätze und Rezensionen) hauptsächlich zur Historisch-Vergleichenden Sprachwissenschaft, zur Sprachgeschichte, Typologie und Charakteristik der einzelnen Sprachen dieser Gruppe. Darüber hinaus werden Aufsätze aus dem Bereich der Allgemeinen Sprachwissenschaft und dem der nicht-indogermanischen Sprachen aufgenommen, sofern sie das Hauptthema der Zeitschrift methodisch und sprachgeschichtlich berühren.
Product Description
Originally published in 1949 and appearing now for the first time in a paperbound edition, Buck's Dictionary remains an indispensable tool for diachronic analysis of the Indo-European languages. Arranged according to the meaning of words, the work contains more than 1,000 groupings of synonyms from the principal Indo-European languages. Buck first tabulates the words describing a particular concept and then discusses their etymological and semantic history, tracing changes in meaning of the root words as well as presenting cases indicating which of the older forms have been replaced by expressions of colloquial or foreign origin.
Kurzbeschreibung
The basic thesis of this two-volume work is that the well-known and extensively studied Indo-European family of languages is but a branch of a much larger Eurasiatic family that extends from Europe across northern Asia to North America.
Kurzbeschreibung
Die systematische Bibliographie präsentiert die übergreifende Literatur zu Wortbildung, Etymologie, Semasiologie, Onomasiologie und Lehnwortschichten in größtmöglicher Vollständigkeit. Gegenstand sind sämtliche indogermanischen Sprachen aus Vergangenheit und Gegenwart; angesprochen ist nicht allein die Indogermanistik, sondern in gleicher Weise Klassische Philologie, Germanistik, Anglistik, Romanistik, Slawistik und Indologie. Mehrere Register erschließen das umfangreiche Material. - Die beigefügte CD-ROM enthält im Interesse komfortabler Recherche eine text- und seitenidentische, komplett verlinkte PDF-Datei.
Die systematische Bibliographie präsentiert die übergreifende Literatur zu Wortbildung, Etymologie, Semasiologie, Onomasiologie und Lehnwortschichten in größtmöglicher Vollständigkeit. Gegenstand sind sämtliche indogermanischen Sprachen aus Vergangenheit und Gegenwart; angesprochen ist nicht allein die Indogermanistik, sondern in gleicher Weise Klassische Philologie, Germanistik, Anglistik, Romanistik, Slawistik und Indologie. Mehrere Register erschließen das umfangreiche Material. - Die beigefügte CD-ROM enthält im Interesse komfortabler Recherche eine text- und seitenidentische, komplett verlinkte PDF-Datei.
Über das Produkt
The distinguished German philologist Hermann Hirt (1865–1936) wrote this seven-volume grammar soon after the discovery of Tocharian and the decipherment of Hittite. Volume 1 (1927) introduces the Indo-European language family, considers etymology and semantic shift, and provides a detailed analysis of the Indo-European consonant system.
Kurzbeschreibung
Hermann Alfred Hirt (1865–1936) taught Greek, Latin and early Germanic languages at Leipzig University from 1892 to 1912 before moving to the chair of Sanskrit and comparative linguistics at Giessen. Born around the time when Bopp and Schleicher were publishing their ground-breaking work on Indo-European, and a young man when Brugmann published his monumental comparative grammar (all available in this series), Hirt began this seven-volume grammar in the 1920s soon after the exciting discovery of Tocharian and the decipherment of Hittite. The project arose out of his extensive research on the historical phonology of Indo-European vowels, which led him to consider much wider issues. Volume 1 (1927) introduces the Indo-European language family, its origins and subgroups, discusses etymology, roots and semantic shift, and analyses the Indo-European consonant system.
This book presents, for the first time in English, a complete crititcal survey of the theory and methodology of Indo-European linguistics, from its origins two centuries ago to the present day. Professor Lehmann surveys the current status of Indo-European linguistics by making hitherto unknown material accessible and by reexamining outlines of the theories underlying other, now outdated, handbooks. Latest advances in the field are also examined, notably by Soviet scholars in the area of typology, which have improved not only our understanding of Proto-Indo-European speakers and their background, but have imporant implications for further studies in the field. He also provides a succinct account of the phonology, morphology and syntax of Pre- and Proto-Indo-European. This unique analysis shows the development of various problems and approaches in historical perspective as well as applying and exploring current linguistic findings and theory in the area.
This is a good, thorough introduction to a complex and difficult subject matter. Dr. Mallory has assembled material from linguistics, archeology, and historical accounts to document the many aspects and issues in this hotly-contested area. While readers searching to fuel political programs will find little fodder here, serious students can trust both the majority of the details and the major conclusions of the author. He also follows the professional custom of summarizing major alternative interpretations when discussing issues still in dispute within the field.
Kurzbeschreibung
Mit der 8., überarbeiteten Auflage des Studienbuchs "Indogermanische Sprachwissenschaft" liegt nun eine verbesserte Fassung vor. Dieses Studienbuch ist als Einführung konzipiert. Es stellt verständlich und informativ die Probleme und Themen der Indogermanischen Sprachwissenschaft aus heutiger Sicht dar. Die Forschung von 1945 bis heute wurde umfassend eingearbeitet. Nicht nur die Laut- und Formenlehre, sondern auch Syntax und Wortschatz werden ausführlich dargestellt.
Unter Mitarb. v. Fritz, Matthias / Mayrhofer, Manfred
9. durchges. u. erg. Auflage | 2010 | Broschur | Euro [D] 29,95 / für USA, Kanada, Mexiko US$ 42,-.
Reihe: De Gruyter Studium
Produktinfo
Das Studienbuch informiert über die Themenbereiche und Probleme der Indogermanischen Sprachwissenschaft. Die Ergebnisse der Forschung seit 1945 sind berücksichtigt. Neben der Laut- und Formenlehre behandelt der Band auch Syntax und Wortschatz. Einleitend enthält er eine Geschichte der Indogermanistik und eine Darstellung der Sprachzweige. Der Großteil der Beispiele stammt aus dem Lateinischen, Altgriechischen und Altindischen.
Kurzbeschreibung
Ganze Bibliotheken füllen die Bücher zur Geschichte der Griechen und Römer, Völker, die oft und gerne als Wiege unserer Zivilisation bezeichnet werden. Doch was geschah eigentlich in Europa, bevor die Griechen ihre Tempel bauten und ihre Epen dichteten? Wer waren die Menschen, die dafür gesorgt haben, daß man von Indien bis hin zu den äußersten Gestaden Westeuropas Sprachen spricht, die denselben geheimnisvollen Ursprung haben? Dr. Reinhard Schmoekel machte sich auf die Suche nach unseren sagenumwobenen Ahnen. "Sehr anschaulich und mit verblüffender Quellenkenntnis" (Rheinische Post) vereint er die Ergebnisse der zahlreichen Wissenschaften, die sich mit Teilaspekten der indoeuropäischen Vergangenheit beschäftigt haben, zu einem spannenden Bericht über Völker, die zu Unrecht häufig übersehen wurden.
"Spannender als mancher Abenteuerroman" Fuldaer Zeitung
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Dennoch weiß man heute schon sehr viel über sie. Man muß es nur wagen, das in Tausenden von dicken wissenschaftlichen Büchern verstreute Wissen allgemein verständlich zu erzählen.
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Aus dem Inhalt: Das Volk, das aus der Steppe kam - 4500 - 2000 v. Chr. : Das Kurgan-Volk aus Südrußland; Rolle der Indogermanistik (Sprachforschung) u.a. - Die Streitwagenherren - 2000 - 1200 v. Chr. : Hethiter, Inder, Mykenische Kultur - Räuber, Heroen, Könige - 1300 - 500 v. Chr. : Illyrer, Seevölker, Frühgriechen, Phryger, Lydier, Armenier. - Die Reiter aus dem Osten - 800 v. Chr .- 500 n. Chr. : Kimmerier, Skythen, Sarmaten, Meder, Perser u.a. - Aufbruch in Mitteleuropa - 2000 v. Chr. - 400 n. Chr. : Bronzezeit und Früheisenzeit in Europa, Kelten, Römer, Germanen. - Die Nachzügler - 500 - 1400 n. Chr. - Slawen, Balten.
Ursprünglich in den Steppen des südlichen Innerasiens beheimatet, begann sich ein Hirten- und Bauernvolk schon vor sechstausend Jahren in immer neuen Auswanderungswellen über ganz Europa und große Teile Asiens auszubreiten. Griechen, Römer, Germanen, Slawen, Kelten, Perser und die frühen arischen Eroberer Indiens - sie alle sind Abkömmlinge des gleichen mysteriösen Hirtenvolkes. So sind heute fast alle Europäer deren biologische und geistige Erben. Reinhard Schmoeckel gelingt es, die Entstehung einer vielfältigen indoeuropäischen Kultur und den wirkmächtigen Aufbruch der sich daraus entwickelnden Völker aus der Vorgeschichte anschaulich zu beschreiben. Eine faszinierende Entdeckungsreise auf den Spuren unserer Vorfahren.