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- Neue Wörter vom 24.11.2000 - Zu Wischi-Waschi-Multi-Kulti, der springen?: ... ausländischen Mitbürger " sich in die kuschelige Vereinnahmung eines Wischi-Waschi-Multi-Kulti fügen . ... - www.wortwarte.de/Archiv/Datum/d001124.html - Im Cache - Ähnlich
- Neue Wörter vom 5.1.2001 - Zu Erste-Wochen-Wischiwaschi-Wäsche, die springen?: Nur Erste-Wochen-Wischiwaschi-Wäsche mit Lappen und wenig Wasser . Süß-säuerlich, so riechen Kinder ... - www.wortwarte.de/Archiv/Datum/d010105.html - Im Cache - Ähnlich
- Neue Wörter vom 9.10.2004 - Die Pose nahm ihm niemand ab, und das Wischiwaschi-wir-wollen-niemandem-wehtun-Programm bot sein Konkurrent Gerhard Schröder überzeugender . ... - www.wortwarte.de/Archiv/Datum/d041009.html - Im Cache - Ähnlich
- neue Wörter mit Anfangsbuchstabe W - ... Wirtschaftswunderraffke, Wischi-Waschi-Multi-Kulti, Wischiwaschi-wir-wollen-niemandem-wehtun-Programm, wischmoppig, Wischwaschanlage, Wissensarbeiter, ... - www.wortwarte.de/Archiv/alphabetisch/i11.html - Im Cache - Ähnlich
- Neue Wörter vom 25.3.2001 - Hier werden nur Etiketten geklebt und alles " bleibt letztlich irgendwie Wischiwaschi ", sagt Hertel, der sich mehr als Verbraucherschützer denn als ... - www.wortwarte.de/Archiv/Datum/d010325.html - Im Cache - Ähnlich
- neue Wörter mit Anfangsbuchstabe E - ... Ersteinstellungsgesetz, Erste-Liebe-Teeniedramödie, Erste-Wochen-Wischiwaschi-Wäsche, Erstflughafen, Ersthybrid, Erstkloner, Erstkommunikation ... - www.wortwarte.de/Archiv/alphabetisch/i18.html - Im Cache - Ähnlich
- neue Wörter aus dem Bereich Politik - Wirtschaftssicherstellungsverordnung, Wirtschaftsstabilitätsanker, Wischiwaschi-wir-wollen-niemandem-wehtun-Programm, Wissensarbeiter, Wissenschaftscluster, ... - www.wortwarte.de/Archiv/thematisch/t3.html - Im Cache - Ähnlich
(2. Aufl., 1975)
"Spießglanzpulver (…) zum Färben der Augenbrauen, Wimpern und Lider (…), noch im 16. Jahrhundert ist das hieraus entstandene Wort Alcohol in der Alchemie der geläufige Ausdruck für "trockenes feines Pulver", erst später wurde es zur Bezeichnung des Weingeistes benutzt."
"Bleiglanz zum Färben der Brauen" (der heute durch orientalische Läden bei uns in Mode kommt) wird von deutschen Alchimisten als "sehr feines Pulver" ® "das Feinste einer jeden Sache" übernommen und aus "alcool vini" "das Feinste (= Destillat) des Weines" (= "Branntwein") elliptisch unser Alkohol gebildet."
Coito, ergo sum - angeblich ist unsere Zeit in erotischen Dingen alles andere als zimperlich. Lust und Leidenschaft begegnen uns täglich in Werbung, Presse, Literatur und Fernsehen. Doch gibt es dafür ein angemessenes erotisches Vokabular, und wie hat es sich im Lauf der Zeit verändert? Was ist der Unterschied zwischen kourtoisieren, flirten, anbaggern oder Hühner antesten, zwischen Rendezvous, Stelldichein und dem modernen Date?
Christoph Gutknecht wagt sich in diesem unterhaltsamen Buch weit in jenen Bereich des „Volksvermögens“ vor, in dem die Wirklichkeit gelegentlich die Parodie überholt. Er untersucht unanständige Witze, obszöne Wirtin-Verse (auch von Goethe, Büchner und Stifter), Kontaktanzeigen und natürlich den ganz gewöhnlichen (erotischen) Sprachgebrauch. Alle Menschen werden prüder (Schiller) wird man nach der Lektüre seines neuen Buches schwerlich behaupten können.
- Vorwort
- Kapitel 1 - Coito, ergo sum - Greift nur hinein ins volle Liebesleben!
- Kapitel 2 - Im Falle eines Phalles - sagt Goethe wirklich alles?
- Kapitel 3 - Libido, ergo bums: Wörter der Lust
- Kapitel 4 - Variatio delectat: Die sogenannten Perversionen
- Kapitel 5 - Jenseits von Gut und Böse: Kebsen, Callgirls und Bordelle
- Kapitel 6 - Der Mensch lebt nicht vom Sex allein - Deftiges und Parodistisches - Antizitate und Antiredensarten - Die Wirtin und ihre Verse - Erhabene Dichtung?
- Literaturhinweis
- Bildnachweis
Aus der Amazon.de-Redaktion
Jeder weiß, was gemeint ist, wenn von "eine Nummer schieben" die Rede ist. Doch woher kommt dieser Ausdruck, was besagt er eigentlich? Christoph Gutknecht weiß die Antwort: Die seit etwa 1850 geläufige Wendung leitet sich her von der "Entgeltsberechnung bei Bordellprostituierten, die nach der Zahl ihrer Kunden entlohnt werden, oder von der Nummer, die im stark besuchten Bordell jeder Besucher erhält und nach der sich die Reihenfolge der Abfertigung richtet". Wer, bitteschön, hätte das gewusst?
Diese sowie 158 andere amüsante, oftmals verblüffende etymologische Erklärungen finden sich im neuesten Buch des Hamburger Linguistik-Professors Christoph Gutknecht, der schon mit Lauter böhmische Dörfer, Lauter spitze Zungen und Lauter Worte über Worte erfolgreich den Entstehungsgeschichten und tieferen Bedeutungen denkwürdiger sprachlicher Ausdrücke auf den Grund ging.
Warum "nagt jemand am Hungertuch", warum "gibt jemand Fersengeld", warum "geht einem der Arsch auf Grundeis"? Woher kommt "hinterfotzig", woher "hanebüchen", woher "hirnverbrannt"? Wann wird eine "Milchmädchenrechnung" aufgemacht, wann hat man "Bammel", wann ist jemand eine "Augenweide", wann nur "aufgedonnert"? Warum wird "abgezockt", "geblecht", "verhohnepipelt", "verhunzt", "im Stich gelassen", "auf den Busch geklopft" und "getürkt"? Und wieso um alles in der Welt "zieht es wie Hechtsuppe"? Fragen über Fragen - und auf jede gibt es eine Antwort: kompetent, scharfsinnig und oft augenzwinkernd.
Gutknecht hat mit diesem Buch wieder ganze Arbeit geleistet: Seine sprachhistorischen und semasiologischen Erklärungen umgangssprachlicher Begriffe und Redewendungen sind tadellos recherchiert, übersichtlich zusammengestellt und leicht verständlich, amüsant und kurzweilig aufbereitet. Also: Kein "Geizkragen" und kein "Pfennigfuchser" sein und den Kauf dieses Buches nicht "auf die lange Bank" schieben, denn wenn man es gelesen hat, kann man sprachlich jedem "Paroli bieten". Und das ist oft ja schon "die halbe Miete".
Christoph Nettersheim
Warum ist der "blaue Montag" blau, woher kommen Wörter wie "Muckefuck" und "hanebüchen" und Redensarten wie "am Hungertuch nagen" oder "es zieht wie Hechtsuppe". Was ein "Schlauberger" ist, weiß jeder, aber woher kommt das Wort? Christoph Gutknecht geht in diesem sprach-geschichtlichen Buch auf unterhaltsame Weise sogenannten "Volksetymologien" nach, räumt in witziger und scharfsinniger Form mit vielen sprachlichen Mißverständnissen auf, geht dem "blühenden Unsinn" vieler Aus- und Umdeutungen auf den Grund und klärt nicht zuletzt die entscheidende Frage, was hinter dem Ausdruck "frech wie Oskar" wirklich steckt.
- Wo nur Zahlen zählen, führt der Buchstabe nicht das Wort
- Geld und gute Worte?
- "Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare"
- "Ach, wie gut, daß niemand weiß..."
- Die ganze Natur ist Sprache
- Hinters Wort geführt
- Die Redensart als Fratze eigener Gedanken
"Dufte", das Adjektiv und Adverb, hat nichts mit "Duft" zu tun und "betucht" nichts mit "Tuch". Das wissen vielleicht auch viele Sprachkundige nicht. Ebenso wenig, wie ihnen das Entstehen von pseudoenglischen Worten wie "Musikbox" und "Twen" bekannt ist.
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A: das A und O von etwas sein abblitzen (lassen) ABC-Schütze Aberglaube Aberwitz abgöttisch abknöpfen Abwesenheit (durch ~ glänzen) abzocken Achillesferse Allotria anberaumen argusaugen (haben) Armbrust Ärmel (etwas aus dem ~ schütteln) Armutszeugnis Arsch (jemandem geht der ~ auf Grundeis) Art (aus der ~ schlagen) aufgedonnert sein Augiasstall (reinigen) ausbaldowern ausstechen (jemanden ~) Bammel (haben) Banause Bank (auf die lange ~ schieben) bankrott (gehen) berappen Berserker (wüten wie ein ~) beschuppen betucht Biedermeier blechen Blume (durch die ~) böhmische Dörfer Boykott Bramarbas Busch (auf den ~ klopfen) Chuzpe Dach (jdm. aufs ~ steigen) Deut (keinen ~ besser/schlechter) dezimieren Dorn im Auge Drückeberger dufte Effeff (aus dem ~) Eichhörnchen Elfenbeinturm Elle (mit gleicher ~ messen) Erlkönig Eulen nach Athen tragen |
Fallstrick Fersengeld geben Fiasko erleben Friss, Vogel, oder stirb! fünf gerade sein lassen Fünfte Kolonne Fuss (auf grossem ~ leben) Geizhals Geizkragen Geruch (in schlechtem ~ stehen) gordischer Knoten Grube graben Hals- und Beinbruch hanebüchen Hechtsuppe (es zieht wie ~) Heller (keinen ~ wert sein) Herbstzeitlose hermetisch Herz (auf Herz und Nieren) hinterfotzig hirnverbrannt homerisch Hühnerauge Hundertsten (vom ~ ins Tausendste kommen) Hungertuch (am ~ nagen) Idiot Idiotentest Irren ist menschlich Jahr (nach ~ und Tag) Kaff Kaffer Kainsmal Kastanien aus dem feuer holen keß Kleinod Knickerbocker Kopf hängen lassen Korn (die Flinte ins ~ werfen) Kraftmeier Kratzfuss machen Lamäng Lästerzunge Letzt (zu guter ~) Mammon (schnöder ~) Marotte Mehltau Miese (in den ~ sein) Michmädchenrechnung |
Missionarsstellung Moneten Montag (blauer ~) Moos Muckefuck null und nichtig Null-acht-fünfzehn Null-fünf-achtzehn Nummer schieben Nummer (jemand ist eine ~ für sich) Obolus entrichten Ohr (es faustdick hinter den Ohren haben) Oskar (frech wie ~) Otto Normalverbraucher P (ein P davor setzen) Pamphlet panische Angst haben Paroli bieten petto (etwas in ~ haben) Pfennigfuchser piekfein Puppen (bis in die Puppen) Purzelbaum Reibach Reptilienfonds Ros' (es ist ein ~ entsprungen) Rumpelstilzchen Sauerampfer Scherflein (sein ~ beitragen) Schlauberger, Drückeberger Schlitzohr Schmuh machen Spaltpilz Stich (jemanden im ~ lassen) Stilblüte Streiten um des Kaisers Bart Taler Taxi Techtelmechtel türken Tuten (von ~ und Blasen keine Ahnung haben) TZ (bis zum TZ) Urständ (fröhliche ~ feiern) verhohnepiepeln verhunzen Windjammer Wischiwaschi Witzbold X (ein X für ein U vormachen) Zaster Zehntausend (die oberen ~) Zeitliche (das ~ segnen) Zweck (der ~ heiligt die Mittel) |
Daß sich "Elend" von "Ausland" ableitet, die "Kandidaten" ursprünglich "candidati", "Weißgekleidete" waren, "Schlittschuhe" zunächst "Sch -r-ittschuhe" hießen, daß "kunterbunt" von "Kontrapunkt" kommt, "Nikotin" von dem Botschafter "Jean Nicot", doch "Benzin" nicht von Herrn Benz - wer hätte das gedacht!
Quer durch die europäischen Sprachen erzählt der Hamburger Linguist - ohne Fachjargon und unakademisch wie in seiner seit Jahren beliebten Radioserie im Norddeutschen Rundfunk - überraschende und vergnügliche Geschichten aus den "böhmischen Dörfern" der Sprache: zur Herkunft und zum Bedeutungswandel der Wörter, zur Rolle von Dialekten, Fremdwörtern und Neubildungen, zum ironischen und parodistischen Spiel der Dichter mit den Wörtern. Ein Lesevergnügen der seltenen Art!
- Vorwort
- 1. Affengeil - Sprache im Wandel
- 2. Schwarz auf Weiß - Wortzauber und Sprachbilder
- 3. Das ist ja Wahnsinn! - Herkunft und Bedeutung
- 4. Böhmische Dörfer - Sind Namen Schall und Rauch?
- 5. Kaichnichzustimmn - Was ist ein Wort?
- 6. Four-letter words - Tabus und Schönrederei
- 7. Reiberdatschi - Dialekte - "Atem der Seele"?
- 8. Tacheles reden - Jid(d)isch und Yinglish
- 9. I like Fremdwörter - "Eindringlinge" oder " Internationalismen"
- 10. A: schwarz, E: weiß, I: rot - Poeten und die Sprache
- 11. Die Rehlein beten zur Nacht - Ironisches und Parodistisches
- Anhang: Literaturverzeichnis - Glossar - Namensregister - Verzeichnis der aufgeführten Wörter
Wenn eine Familie mit "Kind und Kegel" in Ferien fährt, so heißt dies eigentlich, sie nimmt außer den ehelichen auch die unehelichen Kinder mit; "Kegel" ist ein altes deutsches Wort für einen "Bankert" ("ein uneheliches Kind"). Das Wort "Pudel" hingegen kommt von "pudeln", einem alten Ausdruck für "herumplätschern". "Pudel" nannte man früher einen für die Wasservögeljagd abgerichteten Hund. Deshalb also der bemitleidenswerte "begossene Pudel" und das Adjektiv "pudelnaß". Aber warum "pudelwohl"? Christoph Gutknecht erzählt in diesem Band überraschend und unterhaltsam von "geflügelten Worten" und ihrer Geschichte - quer durch die europäischen Sprachen.
- Vorwort
- 1. Büchmann und andere Sprüche-Sammler. Von den "geflügelten Worten" zum "Sprichwort des Jahres"
- 2. Von Kopf bis Fuß auf Sprache eingestellt! Linguistische Körperwendungen
- 3. Let's face the music. Beschwingte Idiome in der Sprache
- 4. Das geht auf keine Kuhhaut! Zoologische Vergleiche
- 5. Zeichen, Ziffern und Zauberei. Das Einmaleins der Redewendungen
- 6. Das Salz in der Suppe. Kulinarische Sprüche auf dem Präsentierteller
- 7. Sekt oder Selter? Paar- und Zwillingsformeln
In diesem Buch finden sich runde und spitze Gedanken von fast 300 europäischen und außereuropäischen Schriftstellern, Essayisten, Dichtern und Philosophen aus verschiedenen Jahrhunderten, vom lateinischen Grammatiker Terentianus Maurus (3. Jahrhundert n. Chr.) bis zum österreichischen Schüttelreimexperten Reitfloh Widersinn. Es sind - im weitesten Sinne - Worte über Worte, über Schimpfworte und Schlagworte, über Sprechen und Schreiben, Schwätzen und Schweigen, Plappern und Plaudern, über Lästerzungen und Zoten, Rede und Nachrede, über Klatsch, Wortklauberei, Wortkunst oder Wortspiele - und natürlich über deren Verfasser und Leser. Die Stichwörter reichen von A bis Zunge und enthalten literarische und nichtliterarische Zitate und Anti-Zitate, Aphorismen (auch solche über Aphorismen), Gedichte, geflügelte Worte, Gemeinplätze und eine Vielzahl von Sprüchen (auch solche über Widersprüche). Das Buch wird jeden begeistern, der sich beruflich oder aus Neigung mit Sprache und Literatur beschäftigt. Es ist ein Vergnügen, darin zu blättern und zu schmökern.
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A a Abc Agitator Alphabet Anekdote Anführungszeichen Antwort Apercu Aphorismus Aphorismenleser Aphoristiker Ausdruck Auslandskorrespondenten Ausrede Aussprache Autobiographie Autor Beredsamkeit Bestseller Bibliophil Bibliothek Biographie Bonmot Brief Buch Bücherlesen Büchernarr Büchersammler Bücherschreiben Büchertitel Bücherverbot |
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Gedicht Geflügelte Worte Gemeinplätze Gerede Gerücht Geschwätz Geschwätzig Geschwätzigkeit Grammatik Hauptwort Hörensagen Interpunktion Jargon Journalismus Journalist Klatsch Körpersprache Kritik Kritiker Lästerzunge Laut Lektor Lektüre Lesefrüchte Lesen Leser Lexikon Literarisch Literat Literatur Lüge |
Lügen Lügner Lyrik Lyriker Märchen Maxime Metapher Monolog Mind Mündchen Mundwerk Muttersprache Nachrede Öffentliche Meinung Onomatopöie Orthographie Philologe Phrase Plappern Plaudern Poesie Poet Predigen Prediger Predigt Presse Prosa Publikum Publizisten Rechtschreibung Rede |
Reden Redensart Redner Reim Reimlexikon Reporter Rezensent Rezensieren Rezension Rezensionsexemplar Roman Rundfunk Sagen Satire Satiriker Satz Satzbau Schimpfen Schimpflied Schimpfwort Schlagwort Schreiben Schriftsteller Schriftstellerei Schwätzen Schwätzer Schweigen Sentenz Sinngedicht Sprache Sprachkunde |
Sprachwissenschaft Sprechen Sprichwort Sprüche Stil Stilist Tagebuch Text Ton Übersetzen Übersetzer Übersetzung Übersetzungsmaxime Umlaut Vers Versemachen Vortrag Vorwort Widersprechen Widerspruch Witz Wort Wortkarg Wortklauberei Wortkunst Wortspiel Zeile Zeitschrift Zeitung Zitat Zote Zunge |
Christoph Gutknecht legt hier amüsante Erläuterungen zu Wörtern unserer Küchensprache auf den Präsentierteller und serviert verblüffende Antworten auf sprachlich-kulinarische Fragen. Enthält die "Aalsuppe" wirklich Aal, kommt der "Kasseler Rippenspeer" aus Kassel? Was bedeuten eigentlich "Labskaus" oder "Pumpernickel"? Gedeiht die "Schattenmorelle" nur im Schatten? Was ist an der "Betriebsnudel" nudelig, warum sind "Tomaten treulos" oder Politiker "ausgekocht"? Es ist "klar wie Kloßbrühe", daß zahlreiche Literaten und Dichter das Schlemmen und Trinken besungen haben, und kein geringerer als George Bernard Shaw prägte den Satz: „Es gibt keine aufrichtigere Liebe als die zum Essen.“ Daher werden in diesem Werk zwischen Kochrezepten und sprachwissenschaftlichen Gängen poetische Delikatessen gereicht.
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Aal grün Aalsuppe Altbier Apfelsine Appetit ausfressen Auster Backfisch Backtrog Bauch Berliner Weisse Betriebsnudel Bier Biskuit Bissen bisschen Blümchenkaffe Bockbier bocksbeutel Bockwurst Bohne Bohnenkafee Borschtsch Bratwurst Brosamen Brot |
Bückling Bulette Butter Curry Diner Dreikäsehoch Ei Eierkopf einwecken enteisent Epikureer essen Farce Fett Fisch Fressen Frikadelle Froschsuppe Gänsefüsschen Gourmet / Gourmand grosskotzig |
Hans Dampf Hans Wurst Hechtsuppe Hering Honig Hopfen und Malz Hunger Kaffee Kaffehaus Kakao Karotte Kartoffel Rippenspeer Kaviar Ketchup Kir Royal Kirsche Klee Koch Kohldampf Koscher Küche Kuvert Labskaus Leber Lorbeer Lukullus |
Lungenbraten Makkaroni Metzger Mondamin Muckefuck Muskatnuss Müsli Obst Orange Palatschinken Petersilie Pfeffer Plumpudding Pomeranze Potpourri Quintessenz Rebhuhn Rentier Rettich Roesti |
Sauerkohl Sauerkraut sauertoepfisch Sauregurkenzeit Schaum Scherbengericht Schlaraffenland Schlemmer Schmarren Schnecken Schnittlauch Schnitzel Schorle Schrippe Schrot Selbstbedienungsrestaurant Senf Sirup Sorbet Spanferkel Speise Spinat Stoffwechsel Süssholz Suppe Suppenkasper Tablett Tafel Tatar / Beafsteak |
Tauben Teefix Terrine Tischgespräch Tischtuch Tischzucht Tollkirsche Tomate Torte / Linzer Torte Tulpe Turtle Tutti frutti Verdauungsstörung Vitamin Wachtel Walnuss Wasser Weichselkirsche Wein Würstchen Wurst Zankapfel Zuckerboltje Zwetsche / Zwetschge Zwiebel |
Kurzbeschreibung
"Verhohnepipeln", "verhunzen", "einen Türken bauen" - es gibt im Deutschen zahlreiche Wörter, die man nur schwer etymologisch herleiten kann. Sie haben sich im Laufe der Geschichte semantisch verändert, so daß man ohne Kenntnisse der Kulturgeschichte nicht weiß, wovon die Rede ist. Christoph Gutknecht geht in diesem Buch den Wandlungen der Sprache nach, die zu den amüsanten, ausgefallenen, innovativen und oft schlichtweg verrückten Wortschöpfungen geführt haben. Sein Streifzug durch die Kultur- und Sprachgeschichte wird allen gefallen, denen die deutsche Sprache mehr ist als "höherer Blödsinn".
Über den Autor
Christoph Gutknecht lehrte bis zum Jahre 2001 als Professor Linguistik an der Universität Hamburg und ist seitdem freier Publizist und Synchronsprecher für Film und Fernsehen. Bei C.H. Beck sind von ihm u.a. erschienen: "Lauter spitze Zungen. Geflügelte Worte und ihre Geschichte"(2001), "Lauter blühender Unsinn. Erstaunliche Wortgeschichten von Aberwitz bis Wischiwaschi" (2003), "Pustekuchen! Lauter kulinarische Wortgeschichten" (2003), "Ich mach's dir mexikanisch! Lauter erotische Wortgeschichten" (2004), "Lauter böhmische Dörfer. Wie die Wörter zu ihrer Bedeutung kamen" (2004).
Beischlaf - Bis in die Puppen - Europamüde - Hans-Dampf-in-allen-Gassen - Höchste Eisenbahn - Journaille - Kohldampf (schieben) - Lästerzunge - Manoli - Playboy - Schickeria - Schlaraffenland - Toast - Verhunzen
"Verhohnepipeln", "verhunzen", "einen Türken bauen" - es gibt im Deutschen zahlreiche Wörter, die man nur schwer etymologisch herleiten kann. Sie haben sich im Laufe der Geschichte semantisch verändert, so daß man ohne Kenntnisse der Kulturgeschichte nicht weiß, wovon die Rede ist. Christoph Gutknecht geht in diesem Buch den Wandlungen der Sprache nach, die zu den amüsanten, ausgefallenen, innovativen und oft schlichtweg verrückten Wortschöpfungen geführt haben. Sein Streifzug durch die Kultur- und Sprachgeschichte wird allen gefallen, denen die deutsche Sprache mehr ist als höherer Blödsinn.
Episode: Verhohnepiepeln bis in die Puppen - Christoph Gutknecht: "Von Treppenwitz bis ..
Podcast: dradio.de Kritik
Veröffentlicht: am 23.04.2008 um 13:33
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Beschreibung: Schon in Büchern wie "Lauter böhmische Dörfer" oder "Pustekuchen" hat der emeritierte Linguist Christoph Gutknecht über die Herkunft und Geschichte von Wörtern und Redensarten aufgeklärt. Auch in seinem neuesten Werk bietet er unterhaltsame und lehrreiche Wortgeschichten.