Etymologie, Étymologie, Etymology
AT Österreich, l'Autriche, Austria
Ismen, Ismes, Isms
Austriazismen, Austriacismes, Austriacisms
A
Austriazismus
(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Austriazismus
"Germanismen" sind mehr oder weniger stark integrierte sprachliche Strukturen der Lexik, der Syntax oder der Idiomatik aus dem Germanischen Sprachraum in eine nicht-deutsche Sprache.
"Germanismen" sind aus der deutschen Sprache in nichtdeutsche Sprachen übernommene Eigentümlichkeiten im Ausdruck oder in der Wortstellung.
In der Regel ist es die englische Sprache, die andere Sprachen befruchtet. Aber man darf nicht vergessen, dass die englische Sprache selbst auch viele Worte oder Wortteile aus anderen Sprachen in sich aufgenommen hat. Selbst einige deutsche Begriffe haben Engang ins Englische gefunden.
Neben den vielen Begriffen, die aus anderen Sprachen ins Deutsche eingewandert sind, gibt es auch deutsche Begriffe, die in anderen Sprachen - z.B. in amerikanischen Zeitschriften - zu finden sind.
B
b-o - Bildung online
(E?)(L?) http://www.b-o.de/linklist/tree.php3?ndid=220&act=1&navmsg=Portal&stkid=0%3A77%3A214%3A220&prtype=2#null
unter "Regionalsprachen" gibt es den Link zu "Österreichisches Deutsch"
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mit folgenden Links zu kostenlosen Texten:
unter vielem Anderen mit: "Österreichisches Deutsch" und "LEXIKON, das wichtige Begriffe zum Österreichischen Deutsch, zu den plurizentrischen Sprachen, zur Sprachvariation und zu verwandten Gebieten erklärt." (leider war es am 12.10.2002 noch "In Vorbereitung")
C
D
E
F
G
gfl-journal - Austriazismen
(E?)(L?) http://www.gfl-journal.de/3-2002/putz.html
Der Artikel der Online-Fachzeitschrift GFL (Nr. 3/2002) lautet
„Österreichisches Deutsch“ als Fremdsprache?
Kritische Überlegungen
Martin Putz, Innsbruck
Wussten Sie schon, dass es eine grosse Streitfgrage gibt, ob "Österreichisch" eine eigene Sprache darstellt. Und dass es erbitterte Gegner und Befürworter gibt?
Die Befürworter beschweren sich sogar über "Teutonismen", Lehnwörtern aus dem bundesdeutschen Deutsch.
Aber viele Begriffe, die als Austriazismen bezeichnet werden, finden sich auch im Süddeutschen Raum wider.
Und viele Begriffe, die als Austriazismen bezeichnet werden, sind genau genommen nur "Vindobonismen" (Wienerische Formen).
Nichtsdestotrotz haben sich die Österreicher beim Beitritt zur EU das Lebensrecht für 23 Wiener Küchenausdrücke ertrotzt.
H
Haberer (W3)
Der "Haberer" ist ein "Freund einer Frau".
Dieser Ausdruck geht wahrscheinlich auf jidd., hebr. "haver" = "Gefährte" zurück. Allgemein kann "Haberer" auch "Freund" oder "Zechbruder" bedeuten.
Der "Haberer" könnte also auch als Jiddismus bzw. Hebraismus eingeordnet werden.
Handkuss: zum Handkuss kommen (W2)
Diese Redewendung hat in Österreich die Bedeutung "draufzahlen", "für andere einstehen müssen", "die Folgen tragen".
I
Ismus (W3)
(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/-ismus
Das alleinstehende "Ismus" wird oft etwas abwertend gebraucht, um z.B. nutzlose Theorien abzutun.
Im Unterschied zu "-istik", das eher auf eine konkrete Ausprägung hinweist, deutet "-ismus" vorwiegend auf eine Tendenz, Richtung, Geisteshaltung hin (Realismus/Realistik).
Der lat. Suffix "-ismus" (engl. "-ism") für männliche Substantive, dient also zur Bezeichnung einer Lehrmeinung.
J
janko - Wienerisch
(E?)(L?) http://www.janko.at/Wienerisch/
Dies ist kein Dialektwörterbuch. Wörter, die nur durch Lautverschiebung (beispielsweise "a" zu "o" wie in "fohrn" für "fahren") oder Auslassungen (wie in "gehn" statt "gehen") entstanden sind, sind mit wenigen Ausnahmen nicht aufgenommen. Wir haben uns auf Wörter mit eigener Bedeutung beschränkt, wie beispielsweise "stibitzen" ("entwenden", "klauen", "stehlen"). Hochwienerisch, sozusagen.
K
L
M
N
O
P
Piefke (W3)
(E?)(L?) http://www.fbls.uni-hannover.de/sdls/schlobi/berlinisch/biblio/
(E?)(L?) http://www.vau-heute.at/show_page_detail.php?cat_id=5&id=503
Am 01.11.2004 erhielt ich von H. Mally folgenden Hinweis:
In der von Peter Schlobinski zusammengestellten "Berlinisch-Bibliografie" sind auf S. 8 zwei einschlägige Abhandlungen von Anton Karl Mally verzeichnet.
Bei "vau-heute" gibt es eine durch die Suchmaschine "Google" weitverbreitete Mutmaßung über die Entstehung des österreichischen Preußenspitznamens "Piefke", die Stellungnahme Mallys dazu und dessen Forschungsergebnisse in einer Kurzfassung.
(A: Anton K. Mally)
"Piefke" geht demnach allem Anschein nach auf einen Personennamen zurück, wobei entweder die Brüder Gottfried und Rudolf Piefke in ihrer Eigenschaft als Dirigenten des Musikcorps am 31. Juli 1866 oder die gleichnamigen Figuren in der humoristischen und satirischen Literatur seit dem "Vormärz". Möglicherweise hat auch die eher abwertende Bedeutung von "Piefke" = "kleiner Junge", "kleinbürgerlicher Mensch", "Spießer", "Dummkopf", "Angeber" die Österreicher dazu veranlasst die überheblichen Nachbarn um die Jahrhundertwende zu benennen.
ping - Austriazismen-Wörterbuch
(E?)(L1) http://members.ping.at/markmuhl/diction.htm
Leider findet man zu den folgenden Austriazismen nur die "deutsche Übersetzung". Ein paar Hinweise zur Wortgeschichte wären (für das Etymologie-Portal) interessanter. Aber einige Ausdrücke kann man sich in etwa erklären. Und mit der Zeit fonden einige Erklärungen auch den Weg zum Etymologie-Portal.
- A: Adl | arschlings | aufa | aufi | aussa | aussi
- B: Baaz | beuteln | biezeln | Bim | blodagsteppat | blohappat | Blunzn | Boatwisch | Bock | brodeln | Buffn | Bundesheer | Busserl | Buzi
- C: Cappy
- D: das Mensch | Deka(gramm) | deppert | Diebl | Dirn | dumper
- E: Eierschwammerl | Eierspeise | eina | eini | Erdäpfel | Essigwurst
- F: Faschiertes | Fasching | fett | Fettn | Fiaker | Fisole | Fleck | Fleischl(o)aberl | Frankfurter (Würstl) | Fritatten | Fuaß
- G: Gatsch | Gelse | Gendarm | Germ | Geselchtes | Gfrast | Gfrett | Gfries | Göd | Godn | goschert | Greissler | Grüßgott | gschamig | Gschropn | Gspritzter | Gstanzl | gugerscheckert | Gumf | Gurke
- H: haben | Haberer | Hachel | hackln | Häfen | Häferl | Hangerl | Haxen | Hendl | Herrenpilz | hetzig | Hocka | Hockn | hocknstad | Hodegockn | hupfn | Hutschn
- J: Jänner
- K: Kampl | Karfiol | Kasten | kegelscheiben | keppeln | Kieberer | Kiste (Bier) | Klampfe | Klapperl | Klupperl | Knödel | Knofel | Knopf | Kohlsprossen | Körndlbauer | Kracherl | Krampen | Krapfen | kraupat | Kraut | Krauthäupl | kraxln | krazln | Kren | Kübel | Kukuruz
- L: Latschn | Leberkäs | Leiberl | Leidn | Leintuch | leischen | leiwond | Lungenbraten
- M: Maggi | Marille | Masche | Mascherl | Maschine | Matura | Melange | Mineralwasser | Mistkübel | Mohnflesserl | Most | Mugel
- N: Nochtscheam | Nosnrami | Nudelwalker
- O: oba | obi | oiwai
- P: Palatschinke | Paradeiser | Paras | Patschn | patzen | pfiat di | Pfiat Di | pflanzen | Pfoad | Pfuscher | picken | Pickerl | Piefke | Pinsch | platzen | Polster | potschert | Potschgock | Powidl | Powidltaschkerl | Pracker | Pulver | Pumperer | Putzerei
- Q: Quargel | Quetschn
- R: Radl | Radler | Rahm | Rauchfangkehrer | Rauner | raunzen | rehrn | resch | Rettung | Ribisel | Rock | Russe
- S: Sackerl | Sandler
- Sch: Schafblattern | Schani | Schanigarten | Scheibtruhe | schergeln | Scherzel | schiach | schiageln | Schiffanakel | Schlagobers | schlampert | Schlampertatsch | Schlapfen | Schmäh | Schnackerl | schnakseln | Schneckerl | Schöpflöffel | Schreamsn | Schuhband | Schupfn | schurln | Schwammerl | Schwarzbeere | Schwarzkappler | sekieren | selchen | Semmel | Spassetln | speiben | Speis | Spezi | Spritzgack | Spritzkrug | stad | Stadl | Stamperl | Staubzucker | Stecken | Stelze | Stessa | Stiawoscha | stier | stierln | Stockerl | Stoppel | Stoppelzieher | strawanzen | Striezel | Strizzi | Stutzen | sudern
- T: Topfen | Topfengolatsche | Trafik | trenzen | Trum | Tschig | Tschusch | Tuchent | Türschnalle
- U: überhaup'st | uma | umböckeln | umi
- V: verbandelt | verkutzen | verwoadaglt | vira | viri
- W: Watschn | Weiberer | Wimmerl | Wuggerl
- Z: Zinken | Zünder | Zwetschgenröster
Q
R
S
sagen
Mundart der Österreicher
Sonnleitner - Österreichischer Phrasen und Redensarten
(E?)(L?) http://www.sagen.at/lexika/mundart1811.html
Jede Provinz hat ihre eigene Provinzialismen, folglich auch unser gesegnetes Österreich; daß aber unsere Provinzialsprache sehr viel Komisches in sich habe, ist eine Sache, die wir als biedere Österreicher unmöglich widersprechen können.
Ich habe sehr viele dieser Redensarten mit vieler Mühe gesammelt, und einer jeden derselben eine deutliche Erklärung beigefügt. Hier meine Leser! empfangen Sie meine Arbeit, zugleich aber die Versicherung, daß selbe für Sie gewiß ein angenehmer Zeitvertreib, für den mit unsern Nazional-Ausdrücken unbekannten Fremden aber, der uns oft gar nicht verstehet, und den Sinn unserer Reden gar nicht begreift, ein sehr nützliches Belehrungsbuch seyn soll.
Geschrieben den 1. Jänner 1811.
Der Verfasser.
(E?)(L1) http://www.sagen.at/doku/lexika/mundart1811/mundart1811.html
MUNDART DER ÖSTERREICHER
oder Kern ächt österreichischer Phrasen und Redensarten
Von A bis Z.
Joseph Sonnleitner, Wien 1811
Unter "A" waren es am 23.05.2006 folgende österreichische Wörter:
(E?)(L?) http://www.sagen.at/doku/lexika/mundart1811/mundart1811_a.html
Abdrucken | Adupfn | Adutt | Adutten | Aduttiren | Ächer | Äd | Ädlanas Holz | Ähnl | Asam | Afangan | Afaunznan | Afel | Afirn | Agradschen | Agen | Agras | Ahalsen | Ahatschen | Ahausen | Ahobeln | Ajagen | Ai ai | Ai ai | Aidl Aidl | Ajideln | Akatzel oder Achkatzel | Akampeln | Akarten | Akletzeln | Akochen | Akrageln | Aküln | Akümmern | Alala | Allawal | Ahawasda ? | Alächti | Alaufen | Albachen | Algsöl | Allert | Alögn | Aistern | Alt | Altl, das | Amant, Amantin | Ambrell | Ameln | Ammaxl | Amper | Amperl | Amper und Ampel | Amring | Amtl | Anarn | Anbandeln | Anbauen | Anbicken | Anbintn | Anblauschen | Anbrenna | Anbumma | Andächti | Aneis | Anerla | Anfahrn, an | Anfechtung | Anfeichtn | Anfirn | Anfluchen, einen | Anfölti | Anfrima | Anfragn | Anfrössen | Angänzen | Angloren | Angelweit | Angschirren | Angsti | Anheirathen | Anhenken | An an Stich anhenken | Anhebn | Anhussen | Anigeln | Anklopfen | Anl | Anlachen | Anlahna | Anleiten | Anliagn | Anlögn | Anmahnung | Anmelden | Anöd | Anpackn | Anpumpern | Anrucken | Anrumpeln | Ansagn | Ansatz | Ansauen | Ansailat | Anschafn | Anscheina | Anschichti | Anschidn | Anschlagn | Anschnarchen | Anschnofeln | Ansegn | Anseitet | Ansetzen | Ansingn | Anspanna | Anspreitzn | Anständi | Anstiftn | Anstrich | Anstückeln | Ant thuan | Antrenzen | Anwachsen | Anwandeln | Anwurf | Anzapfen | Anziglikeit | Apatitli | Arama | Araten | Arbes | Areden | Arm. Armer Narr | Armseli | Arsch | Art | Artli | Aaß | Aschachern | Aschatzeln | Aschinten | Aschlagn | Aschleckn | Aschmutzen | Aschnalzen | Aschnitzl | Asiaden | Aspeisen | Aspickeln | Astappeln | Asteln | Astossen | Atlaspfingsttag | Atsiawohl | Atrumpfen | Aufbeißen | Aufbringen | Aufdamen | Auffrössen | Aufgebn | Aufgrunft | Aufgstulpt | Aufhelfen | Aufhenkn | Aufhöbn | Aufi | Aufitreibn | Aufkinten | Aufkitzeln | Aufkumma | Auflachen | Aufladnan | Auflaufen | Auflign | Auflosen | Aufrödn | Aufsagn | Aufschnappen | Aufschneiden | Aufsitzen | Aufspandln | Aufspringa | Aufspreitzen | Aufstehn | Aufsteign | Aufstöchen | Auftragen | Auftröten lassen | Aufwarma | Aufzama | Aufzuch | Aufzwicken | Äugeln | Augenbram | Augentrost | Aus | Ausbachen | Ausbariren | Ausbatzen | Ausbeideln | Ausbickt | Ausbidn | Ausblasen | Ausbögeln | Ausbruch | Ausbund | Ausbuxen | Auschelm | Ausdipfeln | Ausdinsten | Ausdöana | Ausdrumeln | Auseisnan | Ausfirn | Ausfliagn | Ausfratschln | Aussülzen | Ausgehn | Ausghurt | Ausgleichn | Ausgreina | Aushageln | Aushaln | Auskögeln | Ausgkülschen | Auskenna | Ausklauben | Ausklopfen | Auskumma | Auslachen | Auslach | Auslangen | Auslaufen | Ausläuten | Auslerna | Ausliften | Auslinsen | Ausmergeln | Ausmisten | Ausniachten | Auspeitschen | Auspfnausen | Auspasauna | Ausrasten | Ausraten | Ausreissen | Ausrichten | Ausrinna | Ausröcken | Ausrödn | Ausrucken | Ausrutschen | Aussakeln | Aussagen | Aussachen | Ausschauen | Ausschenken | Ausschiaßn | Ausschidn | Ausschlafen | Ausschedern | Ausschnaufeln | Ausschöln | Ausschreien | Ausschoppen | Ausschwaben | Ausschwabatzen | Ausser | Ausserbutzen | Ausserdraxeln | Ausserklaubn | Aussernehmen | Ausserschaun. | Ausserstreichen | Aussingen | Ausspioniren | Aussprengen | Ausstaffiren | Ausstellen | Ausstöchen | Ausstrecken | Ausstucken | Ausstudiren | Austern | Austragn | Austreibn | Auswachsen | Auswana | Auswarten | Auswaschen | Ausweißn | Auswexeln | Auswischn | Auswötzen | Auswurf | Auswürfel | Auszahln | Auszohna | Auszaufen | Auweh | Aweichen | Awischen | Axel | Azahln
Schwuchtelbesen, schwuchteln (W3)
Eine Anfrage vom 16.09.2003 lautete:
Vor kurzem wurde bei einem Kochkurs ein angeblich alter österreichischer Ausdruck für einen Rührbesen verwedet. "Schwuchtelbesen" - denn der Ausdruck "schwuchteln" soll von "rühren" kommen.
Den Ausdruck "Schwuchtelbesen" kannte ich bisher nicht. Allerdings ist "schwuchteln" ein Ausdruck für "tanzen" (vgl. "Schwuchtel"). Und da der Rührbesen im Topf tanzt ist die Bezeichnung ja ganz treffend.
T
translatum
(E?)(L1) http://www.translatum.gr/dics/ge.htm
u.a.: Österreichisches Deutsch und Österreichisches Wörterbuch
U
urassen (W3)
(E?)(L?) http://www.janko.at/Wienerisch/Lexikon/u.htm
(E?)(L?) http://www.piefke.at/Lexikon.htm#u
(E?)(L?) http://tomasio.laudatio.com/
Am 18.07.2007 erhielt ich folgenden Hinweis von Thomas Weninger:
Nachdem ich das Wort schon einmal auf Ihrer Homepage gesucht habe, habe ich jetzt endlich eine Erklärung auf einer anderen Seite gefunden:
"urassen" = "verschwenden", von ahd. "urazi" = "zu viel zum Essen" (siehe Links)
Die Quellen sind zwar etwas wackelig, aber vielleicht genügt Ihnen das ja schon, um das Wort aufzunehmen.
Ein anderer Hinweis besagt, übersetzt österr. (umgsspr.) "urassen = "verschwenden".
Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Ausdruck auf "überessen" zurückzuführen ist (vgl. "äsen" = "weiden", ahd. "az" = "Futter", "Weide", ahd. "azzen", "atzen" = "füttern", "speisen"). Aber das ist lediglich eine assoziative Vermutung.
In meiner Jugend habe ich ab und zu das umgsspr. "asen" ("der hat ganz schön geast") im Sinne von "übertreiben", "zu viel essen" gehört. Dies ist vermutlich auch zu verstehen als "der hat ganz schön abgeweidet", "die Weide (den Teller) leergegessen" (auch und vor allem im übertragenen Sinn).
Das österr. "urassen" erinnert mich auch an das saarländische "Orwesse" = "Überreste". Wenn man das "w" (das eigentlich nicht vom "b" kommen kann, da es hinter dem "r" steht), dann erhält man "Oresse", das dem "Urasse" doch nahe kommt. Aber das ist auch nur eine assoziative Spekulation.
V
W
wienern (W3)
Neben dem Wienergrün und dem Wienerlack gab es auch einen "Wiener Putzkalk". Daraus leiteten zum Putzen verdonnerte Soldaten das "Wienern" ab. Und aus der Kaserne fand der Begriff - wie viele andere - seinen Weg ins zivile Leben.
X
Y
Z
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Duden - Taschenbuch 08
Ebner, Jakob - Wie sagt man in Österreich?
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(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3411049839/etymologety0f-21
(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3411049839/etymologetymo-21
(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3411049839/etymologety0d-21
(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3411049839/etymologetymo-20
Duden
382 Seiten
Broschiert
Bibliographisches Institut, Mannheim
Erscheinungsdatum: Januar 2001
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Hornung, Maria - Wörterbuch der Wiener Mundart
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Pädagogischer Verlag Wien
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Jontes, Günther - Österreichisches Schimpfwörterlexikon
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Sondereinband - Steirische Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum: 1998
Kurzbeschreibung
Über 5000 in Österreich gebräuchliche Schimpfwörter, voll aus dem Leben gegriffen. Witzig, derb, spöttisch oder auch zärtlich - ein lebendiger Bereich der österreichischen Sprache, quer durch alle Schichten, mit Herkunft und Bedeutung!
Was macht bloß ein "Gsieberlfölberer" in Wien und was ist ein "Strözer" in Vorarlberg, ein "Horaxpudel" in Oberösterreich oder ein "Nebelbosser" im Burgenland? Und was ist bloß ein "Quargelritter"? Ist ein "Zweckerl" ein kleiner Schuhnagel oder die spöttisch-liebevolle Bezeichnung für ein kleines Kind?
Antworten auf diese Fragen finden Sie im "Österreichischen Schimpfwörterlexikon", einem umfangreichen Standardwerk über einen Bereich der Umgangssprache, der meist von der Forschung links liegengelassen wird. Im Schimpfwörterlexikon finden Sie eine alphabetische Auflistung nahezu aller in Österreich gebräuchlichen und weniger gebräuchlichen Schimpfwörter mit ihrer Herkunft und Bedeutung. Über 5.000 Schimpfwörter geben einen Einblick über die lebendigen, humorvollen oder auch derben Benennungen menschlicher Fehler, Schwächen und Eigenschaften.Günther Jontes, geboren 1939 in Graz, Studium der Germanistik und Kunstgeschichte in Graz. Direktor des Museums der Stadt Leoben, seit 1983 auch Dozent für Volkskunde an der Universität Graz. Zahlreiche Publikationen im Bereich Kulturgeschichte, Volkskunde, Geschichte, Kunstgeschichte, Theaterwissenschaft.
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Schierer, Alfred / Zauner, Thomas
Sprechen Sie Österreichisch?
Ein Sprachführer für Einheimische und Zugereiste
(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3800038846/etymologety01-20
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Gebundene Ausgabe: 96 Seiten
Verlag: Ueberreuter (September 2002)
Kurzbeschreibung
Peter Wehles Klassiker »Sprechen Sie Wienerisch?« hat sich bereits über 100.000 Mal verkauft. Und das, obwohl es nur 2 Millionen Wiener gibt! Wie muss sich angesichts dieses Erfolgs erst dieses Buch verkaufen? Immerhin sprechen über 8 Millionen Österreicher so, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist! Wobei: Sie sprechen natürlich keine eigene Sprache, die Österreicher. Sie sind ja schließlich keine Holländer. Aber mit "Topfengolatschen" und "Erdäpfelsalat", mit "Paradeiser" und "Rübenzuzler" haben sie doch ein paar Besonderheiten, die deutsch sprechende Deutsche nicht auf Anhieb verstehen. Und daran ändert weder der Euro noch der Duden was. Womit bewiesen ist: »Sprechen Sie Österreichisch« ist das unverzichtbare Lexikon für alle Einheimischen und Zugereisten!
Über den Autor
Alfred Schierer, geboren 1967 in Wien. Studium der Geschichte in Wien, wo er derzeit auch als Verlagslektor lebt und arbeitet. Als Wiener Urgestein ist er bei "Sprechen Sie Österreichisch?" für alle Wörter vom langen A bis zum Meidlinger L zuständig.
Thomas Zauner, geboren 1967 in Gmünd / Niederösterreich. Studium der Germanistik in Wien, wo erderzeit auch als Verlagslektor lebt und arbeitet. Als Kind der tiefsten Provinz - er stammt aus Groß Gerungs im Waldviertel! - ist er bei "Sprechen Sie Österreichisch?" für alle Wörter von M wie Mostschädel bis Z wie Zwiderwurzen zuständig.
(E?)(L?) http://www.ueberreuter.at/
Über 8 Millionen Österreicher sprechen so, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Wobei: Sie sprechen natürlich keine eigene SPRACHE, die Österreicher. Sie sind ja schließlich keine Holländer. Aber mit "Topfengolatschen" und "Erdäpfelsalat", mit "Paradeiser" und "Rübenzuzler" haben sie doch ein paar Besonderheiten, die deutsch sprechende Deutsche nicht auf Anhieb verstehen. Und daran ändert weder der Euro noch der Duden was. Womit bewiesen ist: »Sprechen Sie Österreichisch« ist das unverzichtbare Lexikon für alle Einheimischen und Zugereisten!
Sedlaczek, Robert - Das österreichische Deutsch
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(E?)(L?) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3800070758/etymologety0f-21
(E?)(L?) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3800070758/etymologetymo-21
(E?)(L?) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3800070758/etymologety0d-21
(E?)(L?) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3800070758/etymologetymo-20
Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
Verlag: Ueberreuter (September 2004)
Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung
Dieses Buch beschreibt mehr als 1.300 Ausdrücke und Redewendungen, die das österreichische Deutsch ausmachen, ergänzt um Eigenheiten in der Aussprache und in der Grammatik. Hier erfahren Sie alles über "Marmelade" und "Konfitüre", "Bussi" und "Küsschen", "Sessel" und "Stuhl", aber auch über unterschiedliche Wendungen wie "mit haben" und "dabei haben", "er ist am Boden gesessen" und "er hat am Boden gesessen", "aufgehen wie eine Buchtel" und "aufgehen wie ein Pfannkuchen" etc.
Mit rund 150 vierfarbigen Illustrationen und zahlreichen amüsanten Anekdoten ist "Das österreichische Deutsch" ein Handbuch zum Schmökern und zum Nachschlagen.
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