Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
AT Österreich, Austria, Autriche, Austria, Austria
Ort, Sitio, Lieu, Luogo, Place

A

B

Buschandl (W3)

Am 26.11.2003 erhielt ich folgende Frage:
Bei Spitz in der Wachau befindet sich die Buschandlwand. Ich würde gerne wissen von wo der Name Buschandl kommt?

Ich habe hierzu keinerlei Hinweis gefunden und fühle mich auch nicht kompetent, hier eigene Vermutungen anzustellen. Deshalb nur folgende Hinweise, die eventuell eine Rolle spielen könnten.
Die Wachau, in Niederösterreich wurde von der Donau durch den Dunkelsteiner Wald geschnitten. Passen könnte dazu der Hinweis in Bahlow (Deutschlands geographische Namenswelt) zu "Busenbach" (und ähnliche Ortsnamen), das er auf ein vorgerm. Wasserwort zurückführt, das man auch in "Busento", "Basentus" in Unteritalien und in "Busau" in Rumänien findet.
Falls es in dieser Gegend Störche gibt oder gab könnte auch das sorb. "bosan" = "Storch" eine Rolle spielen.
Auch gibt es Familiennamen wie "Boschan" und "Buschan", die aus "Budislav" abgeleitet worden sein könnten.

Falls ein Besucher hier weitere bzw. bessere Erklärungen kennt, ...

Der Kommentar einer Besucherin:
Es wäre möglich, daß sich das Wort aus "Busch" und "Wand" abgeschliffen hat, also die "Wand", an deren Fuße Büsche wachsen o.ä. Aber das ist reine Vermutung.
(A: gaed)

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Großglockner

Wahrscheinlich verdankt der höchste Berg Österreichs seinen Namen entweder seiner Glockenform oder dem so genannten "Gold-klocken", einem Begriff für den Abbau von Gold.

H

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inst
Die Ausstrahlung der Berge in ihrer Benennungsvielfalt

(E1)(L1) http://www.inst.at/berge/perspektiven/eisele.htm
Namen sind geballte Ladung - nomen est omen et virtudinem
Herbert Eisele hat hier eine Seite zur Namenkunde der Berge ins Netz gestellt.


Im Gegensatz zur Zoologie oder zur Botanik geht es dabei nicht um Gattungs-, sondern um Eigennamen, obwohl die einzelnen Berge der Gattung Gebirge, d.h. genauer einem Kollektiv angehören, wie der Groß-Glockner den Hohen Tauern. Sobald jedoch durch Benennung diese Gebirgsgattung Eigenwert erhält wie "Hohe Tauern", gilt wiederum das Gesetz der Eigennamen, doch ist die genus/species-Grenze vor allem diachronisch in beiden Richtungen durchlässig. So nimmt man an, daß die vorkeltische Gattungsbezeichnung "alb" ("Berg") zu jetzigen Eigennamen wie die verschiedenen Alben (schwäbische, sächsische...), die Alpen, die Albaner Berge geführt hat oder gar ein Land benennt ("Albanien"), und in vielen Fällen der genus "Berg" spezifisch gemeint ist, wie la montagna den Ätna bezeichnet oder Monj den Ausläufer der Majevica planina in Bosnien. "Zion" und "Olymp" sollen nichts anderes als "Berg" bedeuten, und überhaupt kann man festhalten, daß wenn man auf dem Berg wohnt, keinen Namen braucht, wie ja auch das Subjekt sich keinen anderen Namen gibt als "ich", was kein Name ist, sondern bekanntlich "nur" ein Seiendes bezeichnet, und wenn man "auf den Berg" geht, jeder weiß, welcher gemeint ist, nämlich der nächst übliche, wie ja auch wer Einkäufe macht "in die Stadt" geht, selbst wenn er schon darin wohnt. Nur wenn Konkurrenz zwischen zwei oder mehreren "Gemeinten" besteht, kommen Unterscheidungsmerkmale ins Spiel. Andererseits verallgemeinert Metaphorik auch hier Eigennamen, wie "auf seinem Olymp thronen". Während Eigennamen des Personenbereichs schnell ihren ursprünglichen Sinnbezug, ihr Namensmotiv, verlieren (die Maiers sind noch in den wenigstens Fällen Pächter), bleiben Berge in ihrer Beständigkeit mit ihrem Namensgrund verbunden, denn selbst bei, meist diachronisch verursachtem, Namenswechsel bleibt dieser Grund triftig genug. Dadurch ist die Namensforschung für Berge von dauerndem Interesse.


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noe - Ortsnamenbuch

(E?)(L?) http://www.noe.gv.at/service/k/k2/ortsnamenbuch.htm
Historisches Ortsnamenbuch von Niederösterreich

O

oeaw - Das Altdeutsche Namenbuch (ANB)

(E?)(L?) http://www.oeaw.ac.at/dinamlex/ANB.html

Bei diesem Projekt handelt es sich um einen komplette Neuerarbeitung von Ernst Förstemann, Altdeutsches Namenbuch (2. Band: Orts- und sonstige geographische Namen. 3., erw. Auflage, hgg. v. H. Jellinghaus, Bonn 1913)

Das Altdeutsche Namenbuch erfasst sämtliche Ortsnamen Österreichs, das sind Namen von Siedlungen, Bergen, Gewässern und Fluren, die in schriftlicher Überlieferung seit dem Beginn deutscher Besiedlung bis zum Jahr 1200 überliefert sind. Erstmals wird damit ein vollständiges Nachschlagewerk über die ältesten Ortsnamen in Österreich vorgelegt.

Die einzelnen Namenartikel werden alphabetisch gereiht dargeboten. Die Namen von Siedlungen sind nach dem heute amtlich gültigen Gebrauch angesetzt (wobei, der sprachwissenschaftlichen Tradition folgend, Namen mit anlautend P- unter B-, T- unter D- und V- unter F- gereiht sind), sie sind mit Angaben zu ihrer politischen Zugehörigkeit versehen. Die Namen von Gewässern werden durch die Angabe der Fließrichtung zum Hauptfluss und dem Mündungsort ergänzt, Berge und Fluren werden nach nahegelegenen Ortschaften geographisch ausgewiesen. In zuvor noch nie dagewesener Vollzähligkeit werden die historischen Ortsnamenbelege dargeboten: alle für den Zeitraum relevanten archivalischen Quellen wurden in jahrzehntelangen Recherchen in zahlreichen in- und ausländischen Archiven erhoben und exzerpiert, womit eine lückenlose chronologische Darbietung der historischen Dokumentation gewährleistet ist. Besonders erwähnenswert ist, dass Quellen aus älteren Druckwerken anhand der Handschriften im Hinblick auf ihre tatsächliche Notierung überprüft wurden und dass eine Vielzahl der Belege mit Hilfe der modernen historischen Sekundärliteratur neu datiert wird, was immer wieder zu neuen siedlungs- und herrschaftsgeschichtlichen Erkenntnissen führt.

Eine knappe Erläuterung der Herkunft und Bedeutung des Namens bildet den Abschluss jedes Artikels. Das Namengut Österreichs repräsentiert sprachliche Zeugnisse der in unserem Raum ehemals sesshaften Völker, sie umfassen den Zeitraum zwischen indogermanischer und keltischer bis über romanischer, slawischer, einiger weniger magyarischer und vor allem bairischer Besiedlung. Für die Deutung der zahlreichen Namen nichtdeutscher Herkunft steht den Autoren ein Expertenteam in- und ausländischer Fachleute zur Verfügung.

Durch seine anschauliche Darstellung, die vollständige Darbietung aller historische Belege aus dem entsprechenden Zeitraum und die wissenschaftlich abgesicherten sprachlichen Namendeutungen ist das Altdeutsche Namenbuch ein informatives Nachschlagewerk für Namenkundler, Sprachwissenschaftler, Historiker, Landeskundler, Siedlungsgeographen und alle heimatkundlich Interessierten.

Die Materialsammlung ist als Kartei angelegt. Sie umfaßt ca. 40.000 urkundliche Belege österreichischer und Südtiroler Ortsnamen, die aus sämtlichen gedruckten sowie ungedruckten, in- und ausländischen Quellen vom 8. bis zum 12.Jh. exzerpiert wurden.

Publikation: Altdeutsches Namenbuch. Die Überlieferung der Ortsnamen in Österreich und Südtirol von den Anfängen bis 1200. Hgg. v. Institut für österr. Dialekt- und Namenlexika der Österr. Akademie der Wissenschaften. Bearbeitet v. I. Hausner, E. Schuster. Wien 1989f. Publikationsstand: 13 Lieferungen (A-Sittendorf) >> bestellen


Ort (W3)

(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Ort


(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Ortsname


(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/w/wiki.phtml?PHPSESSID=0d23185ba43b331918d80a85d4c8800b&search=Ortsname


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Zwayling
curia Zwayling = Hof Zwailing (W3)

Frage (25.04.2003):
Im mittelalterlichen Urbar von Goldegg (Salzburg) steht der Bauernhofname curia Zwayling = Hof Zwailing. Können Sie mir bitte mitteilen, welche Bedeutung "Zwailing" (auch "Zweiling" geschrieben) hat.

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Schultz, Patricia
1000 Places to see before you die
Deutschland, Schweiz und Österreich

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(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3833147318/etymologpor09-20
Auch mit einigen Hinweisen zu Ländernamen und Ortsnamen.

Broschiert: 1000 Seiten
Verlag: Ullmann/Tandem (November 2007)


Über das Produkt
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