Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
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Satire, Sátira, Satire, Satira, Satire

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kuh.at
Humor und Satire - kuh.at geht auf keine Kuhhaut

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Schimpfwort Lexikon

Das Schimpfen gehört verflucht noch einmal zum Leben dazu. Wir sammeln hier Schimpfwörter aller deutschen Dialekte.

Wenn Du auch ein Schimpfwort weißt, das hier noch nicht eingetragen ist, dann schick es doch an melker@kuh.at! Wichtig: Du musst auch eine Erklärung des Schimpfworts mitschicken. Wörter, die einen rassistischen Hintergrund oder in einer Form mit Sex zu tun haben, werden prinzipiell nicht ins Wörterbuch aufgenommen.




Erstellt: 2015-04

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raketa
Satiremagazin

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Österreichische Satire, Cartoons, Literatur, Politik, Spiele, Wortwitz, Rebus, Unterhosenmänner und mehr…


Erstellt: 2011-08

S

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textlog.de - Krau
Kraus, Karl
Der Ernst der Zeit und die Satire der Vorzeit

(E?)(L?) http://www.textlog.de/kraus-glossen.html


(E?)(L?) http://www.textlog.de/36100.html

1915:

Der Ernst der Zeit und die Satire der Vorzeit
(Zum Eingang eines Leseabends)

Als dieses umfangreiche Ereignis über die Menschheit hereinbrach und es allgemein hieß, dass die Maschine von einer Seele bedient werde und letzten Endes auch der Seele dienen werde, da war mein Scherflein der Zweifel, meine Bereitschaft das Schweigen und mein Mut, diesem Schweigen Ausdruck zu geben, damit man wisse, wie es gemeint sei. Was sich in mir scheinbar einem Zwang der Zensur entzog, war in Wahrheit das Bewußtsein, dass unter allen mißgeborenen Tatsachen eine einzige das Recht hat, ihre Negierung auszuschließen: der Krieg, solange es ihn gibt. Es war das Gefühl, dass es selbst unerlaubt wäre, einer Gesellschaft, die den Krieg mehr als eine Abwechslung denn als eine Umwälzung erlebt, einer sozialen Spielart, die das Unglück als Konjunktur schätzt und das Heroentum als die Basis für Armeelieferungen annehmbar findet — dass es unerlaubt wäre, einer solchen Zeit- und Ortsgenossenschaft anders als mit dem stillen Wunsche nach einem Erdbeben nahezutreten. Und noch so weit ließ ich mich in der Selbstbeherrschung hinreißen, zu schweigen vor dem Sprachgesindel, dem der Anblick unnennbaren Grauens nicht die Zunge gelähmt, sondern flott gemacht hat; stumm zu sein vor der verächtlichsten Brut, die sich je in ein Hinterland verkrochen hat, den Dichtern und Denkern und aller wortbereiten Unzucht, die den Morgen und den Abend schändet und von der ich im Innersten überzeugt bin, dass ohne ihr Dasein, ohne ihre grausamste antikulturelle Wirkung, neben der keine Geistesmacht der Zeiten standhielt, dieser Krieg der berauschten Phantasiearmut nicht entbrannt und nicht ins Überunmenschliche entartet wäre. Denn welches Unmaß von Gräueln würde an diese Barbarei der Bildung hinanreichen und wäre durch sie nicht bedingt?
...


Erstellt: 2011-08

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