Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
AT Österreich, Austria, Autriche, Austria, Austria
Tier, Animal, Animal, Animale, Animal

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Bemmerl (W3)

"Bemmerl" findet man in Österreich hauptsächlich zur Bezeichnung für "kugelförmiger Kot". Aber auch andere "kugelförmige" Gegenstände wie etwa "Nasenpopel" oder Vorhangquasten können als "Bemmerl" bezeichnet werden. Im übertragenen Sinn bedeutet "kein Bemmerl" auch "keine Leichtigkeit".

Der Hinweis auf die "Vorhangbemmerl" oder "Kleidungsbemmerl" könnte auf einen Zusammenhang mit "baumeln", "bammeln" hindeuten. (Ich möchte es zwar nicht allzu sehr ausmalen, aber die "Kot-Bemmerl" kann man gelegentlich auch im langen Fell von Tieren baumeln sehen.)

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Wie Kühe zu ihren Namen kommen

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Wie Kühe zu ihren Namen kommen

08.08.2016 – 09:22

Sie heißen "Alma" oder "Wetty". Die Namensvergabe folgt bei Milchkühen ganz nach eigenen Regeln und ermöglicht eine tiefere Beziehung zu den Tieren.

Innsbruck (ots) - Familie Fuchs hat seit zehn Jahren einen bekannten Skistar im Stall stehen. Wie das geht? Als Milchkuh "Schildi" zur Welt kam, war Sohn Martin sechs Jahre alt und ein großer Fan der damaligen österreichischen Skirennläuferin Marlies Schild. Da seine Eltern ihm das kleine Kalb schenkten, durfte er sich den Namen aussuchen. Und der kleine Junge musste nicht lang überlegen.

Es ist Tradition, dass Milchkühe Namen bekommen, so wie bei Familie Fuchs auf dem Biobauernhof Fleckl im Brixental. Und es gibt viele, manchmal kuriose Regeln, nach denen die Bauern die Namen vergeben. Während das Vieh in der industrialisierten Massentierhaltung, wo hunderte Kühe dicht an dicht im Stall stehen, oft nur noch mit Nummern versehen wird, pflegen kleine bäuerliche Betriebe noch den individuellen Umgang mit den Tieren. In Tirol, das landwirtschaftlich von kleinen Bergbauernhöfen geprägt ist, werden Milchkühe also meist noch mit Namen angesprochen.

"Der Name eines Kalbes hat bei uns meist einen Bezug zur Mutter", sagt Bauer Josef Fuchs, der auf dem Flecklhof für das Vieh zuständig ist. In der Regel würde der Name denselben Anfangsbuchstaben haben, wie jener der Mutter. "So behält man die Abstammung im Auge", sagt der 48-Jährige. "Das ist wichtig, denn die Jungen haben meist die gleichen Macken wie die Alten. So ähnlich wie bei den Menschen.

30 Rinder hat Josef Fuchs in seiner Obhut, 14 davon sind Milchkühe. Sie heißen Wilma, Wetty, Erna oder Gretel. Einige sind auch nach typischen Alpenblumen wie Edelweiß oder Enzian benannt. "Frauennamen waren früher gar nicht so üblich", sagt Fuchs. Stattdessen hätte man schon mal eine Donau oder Salzburg im Stall vorgefunden. Städte- oder Flüssenamen seien bei Kühen durchaus verbreitet gewesen.
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Erstellt: 2016-08

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