Etymologie, Étymologie, Etymology
CH Schweiz, la Suisse, Switzerland
Regionen, Régions, Regions, Kantone, Cantons, Cantons
DE: Graubünden, FR: Grisons, IT: Grigioni, UK: Grisons, rumantsch: Grischun
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Graubünden (W3)
(E?)(L?) http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/kantone.html
Die Ursprünge von "Graubünden" gehen auf das Jahr 1395 zurück. Damals schlossen sich einige Gemeinden des oberen Rheintals zusammen. Da sie vorwiegend graue Kleidung trugen nannten sie Ihren Bund "Grauer Bund", der als "Graubünden" im Jahr 1803 in den größeren Bund der Schweizer eintrat.
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markuskappeler - Graubünden
(E?)(L1) http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/kantone.html
markuskappeler - Rätoromanen
(E?)(L?) http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/schweiz.html
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"Rätoromanisch" wird von knapp 1 Prozent der Schweizer Bevölkerung in verschiedenen Talschaften Graubündens, der bergigen südöstlichen Region der Schweiz, gesprochen. Es gilt als vierte Landessprache, jedoch nicht als offizielle Amtssprache.
Wie ihr Name sagt, haben die "Rätoromanen" etwas von den alten Römern und etwas von den Rätern. Die Römer kennen wir aus dem Geschichtsunterricht; aber wer waren die "Räter"? Ein geheimnisvolles Volk unbestimmter Herkunft, das im Altertum von der Poebene bis zum Bodensee herrschte und dessen Sprache möglicherweise mit dem "Etruskischen" und dem "Arabischen" verwandt war. Kurz vor Beginn unserer Zeitrechnung eroberten dann die Römer "Rätien" und romanisierten Land und Sprache nachhaltig. Nach den Römern kamen die Franken, später folgten die Staufer und die Habsburger. Das "rätische" Volk löste sich immer mehr auf, und mit ihm schrumpfte die Verbreitung des "Rätoromanischen" - bis auf die wenigen Sprach- und Kulturinseln, die heute noch in der Südostschweiz und in Norditalien erhalten geblieben sind.
Die "rätoromanische Sprache" ist ein vom Italienischen nicht beeinflusstes uraltes Volkslatein mit einem Wortschatz, der in den anderen romanischen Sprachen längst verschollen ist. Allein in der Schweiz zerfällt das "Rätoromanische" in fünf verschiedene Dialekte mit je eigener Schreibart, wobei vor allem das "Surselvische" (Vorderrheintal), das "Sutselvische" (Hinterrheintal, Albula, Julier) und das "Ladinische" (Engadin, Münstertal) noch lebendig sind. Als einheitliche Lese- und Schriftsprache wird nun seit geraumer Zeit das sogenannte "Rumantsch Grischun" entwickelt.
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wikipedia - Bündnerromanisch
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Bündnerromanisch
"Bündnerromanisch" ("rumantsch grischun") spricht man in der Schweizer im Kanton Graubünden.
HU Berlin - Bündnerromanisch
Siedlungsgebiet, geographische Lokalisierung: Schweiz, Liechtenstein
Die "Bündnerromanen" stellen eine sprachlich zersplitterte Sondergruppe der "Rätoromanen" im größten Kanton der "Schweiz", "Graubünden", dar. Es gibt außer den "Bündnerromanen" noch die "Ladiner" in Südtirol und "Friauler" im Nordosten des italienischen Staatsgebietes.
"Bündnerromanisch" (Eigenbez. "rumantsch") wird heute in insgesamt 5 verschiedenen Dialekten gesprochen, im W, das Teile der Gotthardgruppe und der lepontinischen Alpen umfasst das
- 1. "Surselvisch "im Bündner Oberland (ca. 16 000 Sprecher), das
- 2. "Sutselvisch" südwestlich von Chur (ca. 5000 Sprecher), das
- 3. "Surmeirisch" südlich von Chur (ca. 4000 Sprecher), an der Ostgrenze zwischen Davos und St. Moritz das
- 4. "Oberengadinisch/Puter" (ca. 3000 Sprecher) und an den oberen östlichen Landesgrenzen das
- 5. "Unterengadinisch/Vallader" (ca. 6100 Sprecher).
Im österreichischen Montafon starb das B. erst im XVII. Jhd. aus [Bihl 1980: 962ff]. 51 128 B.sprachige Schweizer Staatsbürger [Kraas-Schneider 1989]. Davon leben [Kloss/McConnell 1989] 21 931 B in Graubünden, 27 360 in der Deutschschweiz, 11 691 in der französischen und 668 in der italienischen Schweiz.
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