Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
CH Schweiz, Suiza, Suisse, Svizzera, Switzerland - Schweizerische Eidgenossenschaft - Confoederatio Helvetica
Ismus, Ismo, Isme, Ismo, Ism

Helvetismen, Helvétismes, Helveticisms

A

Acratopège (W3)

(E?)(L?) http://www.acratopege.ch/
Le mot "acratopège" ne figure dans aucun dictionnaire et c'est à la fois injuste et bien regrettable. Une etymologie libre et moderne de cet élégant terme pourrait être: "sans qualités particulières"...

B

Biwak (W3)

von schweizerisch "by-watch" = "zusätzliche (zweite) Patrouille von Bürgern"; Im 30-jährigen Krieg kam es nach Frankreich als "bivouac" und kam so wieder zurück nach Deutschland. Es geht zurück auf die Wurzel "weg, wog" = "wach" und lat. "vegere" = "lebend sein" (vgl. auch "vegetable" = "wachsen, voller leben").

C

canton (W3)

(E1)(L1) http://www.merriam-webster.com/dictionary/canton

A canton is small governmental district or a "state" in Switzerland.
. . . . it is also the upper corner of a flag.
The American flag has a canton of blue that contains the stars.
. . . . it is also part of a heraldic field.
French, Italian: "cantone", augmentative of "canto" = "corner" (vgl. deutsch "Kante")
Sources: Merriam Webster's Collegiate Dictionary, 10th Ed.


D

E

F

G

H

Helvetismus (W3)

(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Helvetismus


I

Ismus (W3)

(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/-ismus


J

K

korrekturen.de
Helvetismen

(E?)(L?) http://www.korrekturen.de/synonyme/helvetismen.php?abc=A

Schweizer Wörter

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Helvetismus: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z


Erstellt: 2015-03

L

M

markuskappeler - Prädikat 'Schweiz'

(E?)(L?) http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/schweiz.html

...
Wer sich einmal eine Karte von Europa etwas näher besieht, der stellt rasch fest, dass es neben der eigentlichen "Schweiz" noch eine ganze Anzahl von Landschaften gibt, die ebenfalls den Beinamen "Schweiz" tragen, so zum Beispiel die "Sächsische Schweiz", die "Fränkische Schweiz", die "Pommersche Schweiz", die "Holsteinische Schweiz" oder die "Luxemburgische Schweiz". Auch in Amerika schmücken sich einige Regionen mit diesem Namen, und Neuseeland gilt als die "Schweiz des Pazifiks". Das Prädikat "Schweiz" ist gewissermassen ein Gütesiegel für ein besonders reizvolles Landschaftsbild.
...


N

O

openthesaurus
Helvetismen
Schweizer Wörter

(E?)(L?) http://www.openthesaurus.de/variation.php?lang=ch


P

Putsch (W3)

Dt. "Putsch" (1839) = dt. "Staatsstreich", "politischer Handstreich", "Umsturz", "Umsturzversuch", findet man auch als frz. "putsch" (1921), ital. "putsch" und engl. "putsch" (1920) (neben engl. "coup"). Dieser "Putsch" geht zurück auf schweiz. "Putsch" = dt. "Schub", "Stoß", schweiz. "bütsch" (15.Jh.) = "heftiger Stoß", "Zusammenprall", "Knall". Allgemeine Verbreitung fand dieser Begriff in den 1830er-Jahre durch die Schweizer Volksaufstände.

Die weitere Herkunft von "Putsch" ist wahrscheinlich lautmalerischer Art. Im Saarland kennt man auch "Butsche", "Putsche" als Bezeichnung für etwas zusammengedrücktes, Geknülltes, etwa saarl. "a Butsche Hei" = dt. "eine Hand voll Heu", "einen Arm voll Heu".

(E?)(L?) http://german.about.com/library/blwort_wtINDEX_2.htm


(E?)(L?) http://www.cnrtl.fr/etymologie/putsch


(E?)(L?) http://www.etymonline.com/index.php?term=putsch


(E?)(L1) http://www.geschichte-s-h.de/vonabiszindex.htm
Kapp Putsch

(E3)(L1) http://www.hanisauland.de/info/gesamtindex.html
Staatsstreich / Putsch

(E1)(L1) http://www.hls-dhs-dss.ch/
Tessiner Putsch

(E?)(L?) http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/gloss.html
Beer Hall Putsch

(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/der/DERP.pdf


(E?)(L?) http://www.michas-spielmitmir.de/allespiele.php


(E?)(L?) http://l.maison.pagesperso-orange.fr/etymo/


(E?)(L?) http://pagesperso-orange.fr/l.maison/etymo/idxa0.htm


(E?)(L?) http://pagesperso-orange.fr/l.maison/etymo/idxf0.htm


(E2)(L1) http://dictionary.reference.com/browse/putsch


(E?)(L?) http://dictionary.reference.com/wordoftheday/archive/2007/04/11.html
putsch: an attempt to overthrow a government. (Wednesday April 11)

(E?)(L?) http://www.textlog.de/tucholsky-trockene-putsch.html
Kurt Tucholsky: Der trockene Putsch

(E?)(L?) http://www.textlog.de/tucholsky-karls-putsch.html
Kurt Tucholsky: Karls letzter Putsch

(E?)(L1) http://www.urbandictionary.com/
Anus Putsch

(E1)(L1) http://www.visualthesaurus.com/landing/?w1=Putsch
May 11, 2007 - Who's in Charge? - Putsch

(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Putsch

Putsch Ein "Putsch" (auch "Staatsstreich" oder "Coup d'État" genannt) ist eine meist überraschende, meist gewaltsame Aktion einer kleineren Gruppierung von Staatsorganen (meistens Militär) mit dem Ziel, die Regierung zu stürzen und die Macht im Staat zu übernehmen.
...
Das Wort Putsch ist negativ konnotiert. Daher ist seine Verwendung meist mit einem Werturteil verbunden – als Putsch werden meist Ereignisse bezeichnet, die der Sprecher nicht für wünschenswert ansieht. Erfolgreiche Putsche verwenden daher vielfach andere Selbstbezeichnungen, die vielfach auch in den Sprachgebrauch eingehen.

Begriffsherkunft
Ursprünglich stammt der Begriff aus der Schweiz, wo das schweizerdeutsche Dialektwort "Putsch" eigentlich "Stoß", "Zusammenstoß" bedeutet. Schon im 16. Jahrhundert wurde es auch im übertragenen Sinn militärisch für einen "plötzlichen Vorstoß", den "Aufprall gegen ein Hindernis" oder die Initiative zu einem Unternehmen verwendet und erhielt dann auch die speziellere Bedeutung "Volksauflauf", "Revolte", in welcher es im 19. Jahrhundert für verschiedene Umstürze und Unruhen wie den Neuenburger Putsch oder den Freiämter Putsch gebraucht wurde. Besonders im Gefolge des erfolgreichen Putschs der reaktionären Kräfte in Zürich 1839 ("Züriputsch") verbreitete sich das Wort durch die Zeitungsberichte im deutschen, französischen ("le putsch") und englischen ("the putsch") Sprachraum.

Die Begriffsbedeutungen "Putsch" und "Staatsstreich" (franz.: "coup d’État") sind jedoch nicht völlig identisch. Bei einem Putsch wird der gewaltsame Sturz der Regierung von außen versucht (etwa vom Militär), während an einem Staatsstreich ein oder mehrere Mitglieder der aktuellen Regierung beteiligt sind. Der Begriff Staatsstreich orientiert sich dabei am Staatsstreich des 18. Brumaire VIII, d. h. der Machtübernahme Napoleons I. in Frankreich 1799.

Der Putsch ist weiter von einer Revolution zu unterscheiden, da er nur von einer kleinen Gruppe, letztere hingegen von einer breiten Masse der Bevölkerung getragen wird.

Putsch und Staatsstreich
Darüber, ob die Begriffe "Putsch" und "Staatsstreich" Synonyme sind oder sich semantisch unterscheiden, besteht keine Einigung.
...


(E1)(L1) http://www.wordsmith.org/words/putsch.html


(E1)(L1) http://www.wordsmith.org/awad/archives/0306


(E1)(L1) http://ngrams.googlelabs.com/graph?corpus=8&content=Putsch
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Putsch" taucht in der Literatur um das Jahr 1790 / 1850 auf.

Erstellt: 2011-09

Q

R

S

Schweiz
Swiss (W3)

1. August 1291: Im Kampf gegen eine weitere Machtausdehnung der österreichischen Habsburger entsteht der zunächst lose Zusammenschluß der drei Waldstätten Uri, Schwyz und Unterwalden, die Keimzelle der schweizerischen Eidgenossenschaft.

1353: Der "Bund der acht alten Orte" besteht inzwischen aus Uri, Schwyz, Unterwalden, Luzern, Zürich, Bern, Zug und Glarus und nimmt die Gesamtbezeichnung "Schwyz" an.
Laut "Bahlow" geht "Schwiz" zurück auf eine Bedeutung "Schweiß, Sumpf" (vgl. "Swites" (970) und "schwitzen").
siehe auch unter "snl - Dhs - Dictionnaire Historique de la Suisse - Historisches Lexikon der Schweiz"

serbeln (W2)

Ich habe die Bedeutung von "serbeln" gesucht, aber auf Ihrer Webseite nicht gefunden, und dann selber recherchiert:
"serbeln" (auch / alt: "serblen") = schweizerdeutsch, Diminutiv zu: "serben" = "dahinsiechen", "kränkeln", "welken", "serben" (auch: "serwen") = mhd. für "(langsam) sterben", "dahinsiechen".

Stephan Büttner

sommern (W3)

(E?)(L?) http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/schweiz.html

...
Vom Frühjahr bis zum Herbst wird das Vieh auf den fruchtbaren Alpweiden "gesömmert", wo die "Sennen" auch gleich die traditionelle Alpkäserei betreiben. An einem festgesetzten Tag im Herbst versammeln sich dann jeweils die Bauern mit Bergrechten zum "Chästeilet" auf dem Berg, um ihren Anteil an den im Sommerhalbjahr produzierten Käselaiben in Empfang zu nehmen.
...


T

U

unentwegt (W3)

Das seltsame Wort dt. "unentwegt" = dt. "beharrlich", "ausdauernd" haben sich die Schweizer ausgedacht. Es setzt sich zusammen aus dem Verneinungspräfix "-un-" und schweiz. "entwegt" = "unruhig" zum Infinitiv schweiz. "entwegen" = wörtlich dt. "von der Stelle rücken", "auseinander bewegen", "scheiden", "trennen". Un d was sich "nicht weg bewegt" ist eben "unentwegt".

(E?)(L?) http://www.uni-due.de/imperia/md/content/elise/ausgabe_2_2004_braun.pdf
Peter Braun:
„Mit uns, lieber Professor, bleibt es beim alten, unentwegt.“
Über die Sprache in der Literatur bei Theodor Fontane

in:
Essener Linguistische Skripte - elektronisch
Jahrgang 4, Heft 2, 2004, Seite 23-33

(E1)(L1) http://ngrams.googlelabs.com/graph?corpus=8&content=unentwegt
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "unentwegt" taucht in der Literatur um das Jahr 1640 / 1730 / 1770 / 1850 auf.

Erstellt: 2011-01

Uni Toronto
mots français d'origine non-latine
§ 17. -- Patois de la Suisse romande (franco-provençal)

(E1)(L1) http://www.chass.utoronto.ca/epc/langueXIX/dg/08_t1-2.htm
Das zweite Kapitel des "Dictionnaire général (1890-1900)" enthält eine 93 Seiten lange Liste von nicht-lateinischen französischen Fremdwörtern.

Darin werden Begriffe gelistet, die aus anderen Sprachen in die französische Sprache eingegangen sind. Viele dieser Begriffe sind auch ins Deutsche oder Englische aufgenommen worden. (Dabei kann die Schreibweise in den Empfängersprachen durchaus variieren.)

Ich habe die entsprechenden Abschnitte und die zugehörigen Kommentare des Anhangs als "Ismen" den jeweiligen Herkunftsländern / -kontinenten zugeordnet.

§ 17. -- Patois de la Suisse romande (franco-provençal).

Les cantons de Neuchâtel, de Vaud et de Genève et, en partie, ceux de Berne, de Fribourg et du Valais, ont des patois d'origine romane qui tiennent à la fois de la langue d'oïl et de la langue d'oc. On a proposé de désigner l'idiome de ces pays sous le nom de franco-provençal, en y adjoignant les patois de la Savoie, du Dauphiné septentrional, du Lyonnais, du Forez, de la Bresse et du Bugey, que d'autres rattachent au provençal proprement dit. Quelques-uns des mots qui nous sont venus de cette région se sont vite acclimatés, et personne n'en sent plus la provenance exotique : tels sont avalanche, chalet, crétin, glacier, goitreux, marron et rave. Les autres conservent toujours un caractère sinon strictement local, au moins spécial à tel ou tel groupe d'études, par exemple moraine, névé et piolet, qui ne sont familiers qu'aux géographes ou aux touristes membres d'un club alpin.

Liste des mots d'origine franco-provençale

avalanche | avoyer | bésolet | bouquetin | chalet | crétin | échandole (122) | génépi | glacier | goitreux | grèbe | grianneau | lavaret | lisier | marron | mélèze | moraine | névé | piolet | rave | umble.

Notes

V

W

X

Y

Z