Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
CH Schweiz, Suiza, Suisse, Svizzera, Switzerland - Schweizerische Eidgenossenschaft - Confoederatio Helvetica
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Hugenotten, Hugo (W3)

Ganz einig scheinen sich die Experten nicht zu sein. Die am häufigsten anzutreffende Deutung sieht den Ursprung des Wortes "Hugenotten" im schweizerischen "Eidgenossen", frz. "aignos", das über "eiguenot" zu frz. "huguenot", dt. "Hugenotte" verballhornt wurde. Durch enge Beziehungen der französischen Reformisten zu Genf, fand die Bezeichnung ihren Weg nach Frankreich

Eine andere Variante bezieht "Hugenotte" auf den Namen des Genfer Freiheitskämpfers "Besancon Hugues" (1482-1532).

Eine weitere Variante stellt den seit 1309 belegten Namen "Huguenot" selbst in den Mittelpunkt. Dabei sind die Varianten "Huguenot", "Huguenet", "Hugonot" als Koseformen von frz. "Hugues", dt. "Hugo" aufzufassen.

Der aus dem Germanischen stammende Vorname "Hugo", ahd. "hugu" hat dabei die Bedeutung "Gedanke", "Verstand", "Geist", "Sinn".

Auch die mögliche Herkunft von "Hausgenossen" ist zu finden.

Auf jeden Fall handelt es sich nicht um eine Eigenbezeichnung der "Hugenotten", sondern war ursprünglich eine Spottbezeichnung.

(E2)(L1) http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_4185.html

"Hugenottenstil", Bezeichnung für den von den Hugenotten geprägten Kunststil.

Die Bezeichnung "Hugenotten" war ursprünglich ein Spottname, später dann (seit ca. 1560) die allgemeine Bezeichnung für französische Protestanten, die sich zum Calvinismus bekannten.
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(E2)(L1) http://www.beyars.com/lexikon/lexikon_1807.html

"Hugenottensilber", Sammelbezeichnung für den schlichten Stil der vertriebenen französischen Emigranten.
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(E?)(L1) http://www.heiligenlexikon.de/Glossar/Hugenotten.htm

"Hugenotten" - aus dem Wort "Eidgenossen" entstanden, weil sie sich zur Lehre des in Genf in der Schweiz wirkenden Reformators Johannes Calvin bekannten - ist die Bezeichnung für die französischen Protestanten.
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(E?)(L?) http://www.hugenotten.de/
Deutsche Hugenotten-Gesellschaft
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(E?)(L?) http://www.hugenotten.de/htm_ger/index_ger.html
Geschichte der Hugenotten
Von Jochen Desel in zusammenarbeit mit Ursula Fuhrich-Grubert und Dr. Andreas Flick

(E?)(L?) http://www.hugenottenmuseum.de/
Deutsches Hugenotten-Museum Bad Karlshafen (1989) mit informationen zur Geschichte der Hugenotten in Frankreich und Deutschland.

(E?)(L?) http://www.hugenottenmuseum.de/htm_ger/Hugenottengeschichte.htm

Der Name Hugenotten

In der Regel wird der Name "Hugenotte" von dem deutschen Wort "Eidgenossen" abgeleitet ("eiguenot"). Diese 1520 in Genf entstandene Bezeichnung galt zunächst den frühen Anhängern der Reformation in der Stadt. Das negativ besetzte Wort sollte die Hugenotten als Parteigänger des Schweizer Reformators Calvin diskreditieren.

In Frankreich ist der Name "Hugenotte" erstmals 1551 als Schimpfwort in einer Handschrift aus Périgueux in der Guyenne nachgewiesen. Damals bezeichnete man Bilderstürmer als böse Hugenottenrasse.

Ebenfalls als Schimpfname ist die Bezeichnung "Hugenott" 1560 im Gebiet um Tours an der Loire den Protestanten beigelegt worden. Von ihnen behauptete die katholische Partei der Guise, sie hätten sich bei Amboise (unweit von Tours) gegen den jungen französischen König Franz II. verschworen, um ihn von den Guise zu trennen.

Zu der Namengebung mag beigetragen haben, dass in Tours (an der Loire) eine Sage von dem französischen König "Hugues Capet" umging, der in der Stadt des Nachts als Gespenst nahe dem "Hugo-Tor" durch die Straßen schweifte. Es lag nahe, auch in den ungeliebten Protestanten lichtscheue Elemente zu sehen, die sich nur nachts im Geheimen versammelten, um als kleine "Hugos", als "Hugenotten", angeblich Anschläge und Verschwörungen auf die Staatsmacht und die katholischen Kirchenvertreter zu planen.

Wie immer die Entstehung des Begriffes Hugenotten zu erklären ist, er hat sich in Frankreich nach 1560 als Bezeichnung für die Protestanten durchgesetzt. In der Zeit der Hugenottenverfolgungen verlor der Name "Hugenott" seinen negativen Klang und wurde zu einem ehrenvollen Begriff.
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(E?)(L?) http://www.ingrids-welt.de/reise/sa/ausw.htm

460 Seiten mit über 1.500 Reisebildern aus Südafrika sind nun online. In fünf Urlauben zwischen Januar 2002 und März 2005 haben wir Südafrika bereist.
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(E?)(L?) http://www.ingrids-welt.de/reise/sa/allgbev.htm
In Südafrika hinterliessen die französischen Hugenotten klangvolle Ortsnamen wie "La Rochelle", "La Motte" oder "Lanquedoc".

(E?)(L?) http://www.onomastik.com/artikel_nachnamen/hugenotten_bedeutung.php

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Nach dem sprachlichen Ansatz ist der Name vom schweizerischen "Eidgenosse" entlehnt, wobei die französische Form eine Verballhornung davon ist. Verkürzt zu "eiguenot" und dann umgewandelt und erweitert zu "huguenot" soll der Name auf den Genfer Freiheitskämpfer "Besançon Hugues" (1482-1532) anspielen. Nach Frankreich kam der Name durch die engen Bindungen des reformierten Frankreichs an Genf.

In der neueren Forschung wird der Name allerdings zum Rufnamen "Huguenot" gestellt, dessen ältester Beleg von 1309 stammt. "Huguenot", "Huguenet", "Hugonot" sind als Koseformen des Rufnamens "Hugues", "Hugo" aufzufassen, der auf dem germanischen Rufnamen "Hugo" (ahd. "hugu" = "Gedanke", "Verstand", "Geist", "Sinn") basiert. Zu beachten ist, dass die Hugenotten sich selbst nicht als "Hugenotten" bezeichnen.
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Weitere Themen auf dieser Site:

(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Hugenotten

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Etymologie:
Der Ursprung des Wortes "Hugenotten" ist vermutlich eine Anspielung auf das französische Wort "aignos" ("Eidgenossen"), das die Verbindungen zum calvinistischen Zentrum Schweiz aufzeigt. Dieses geht wiederum auf den frühneuhochdeutschen (alemannischen) Begriff "Eidgenosse" ("Verschworener", "Bundesgenosse", "Verbündeter") zurück. Es erscheint im Französischen zuerst zu Beginn des 16. Jahrhunderts in der Form "eygenot" als Bezeichnung für die Anhänger einer politischen Partei im Kanton Genf, die gegen die Annexionsversuche des Herzogs von Savoyen kämpften, wird aber in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts zunehmend im Sinne von "Protestant", "Reformierter" verwendet. Möglicherweise stand auch der Genfer Freiheitskämpfer "Besançon Hugues" bei der Namensgebung Pate. Eine weitere Vermutung sieht den Wortursprung in der Bezeichnung "Huis Genooten" ("Hausgenossen") für flämische Protestanten, die im Geheimen die Bibel studierten; doch genau lässt sich die Herkunft des Wortes nicht herleiten. Sicher ist, dass der Name nicht als Eigenbezeichnung der Gläubigen, sondern als Spottbegriff entstand.
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Erstellt: 2012-07

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(E?)(L?) http://www.relinfo.ch/index/lexikon.html




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