Vom aktuellen Mietspiegel bis zur zuständigen Meldebehörde bieten Ihnen diese Portale nützliche Statistiken, Ämteradressen und Bürgerservices. Sie finden hier behördliche Mitteilungen und Nachrichten aus der kommunalen Politik ebenso wie den Weg ins nächste Schwimmbad.
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Die "Düsseldorfer Königsallee" ("Düsseldorfer Kö") gilt als eine der umsatzstärksten Einkaufsstraßen Deutschlands. Zahlreiche Modeboutiquen, internationale Designerstores, exklusive Juweliere sowie Banken drängen sich hier auf knapp einem Kilometer Länge. In der Mitte der breiten Straße verläuft ein 580 Meter langer, von Kastanien gesäumter Wassergraben. Er ist umgeben von kleinen Sandwegen und gibt der Allee einen grünen parkähnlichen Anstrich. Die Straßenseiten sind über mehrere Brücken, die mit zahlreichen dekorativen Skulpturen und Lampen ausgestattet sind, zu erreichen. Aufgrund dieses architektonischen Stils wurde die Königsallee als Gesamtanlage 1994 zum Denkmal erklärt. Ihre städtebauliche Originalität, ihr internationales Flair, die weltbekannten Firmen und Designernamen machen sie zu der touristischen Hauptattraktion Düsseldorfs. Eine viel zitierte Anekdote handelt davon, wie die Königsallee zu ihrem Namen kam.
Als König Friedrich Wilhelm IV. auf einer Durchreise durch die damalige Kastanienallee fuhr, wurde er von aufgebrachten Düsseldorfer Bürgern, die für ihre demokratischen Grundrechte kämpften, mit Pferdekot beworfen. Zur Wiedergutmachung und als Entschuldigung an den preußischen König wurde die Straße, auf der dies geschah, in Königsallee umgetauft. Von den 20er bis in die 80er Jahre hatte die Königsallee weit über Düsseldorfs Stadtgrenzen hinaus den Ruf einer Amüsier- und Flaniermeile. Es gab Film- und Varietétheater mit barbusigen "Schönheitstänzerinnen", Bars und Nachtclubs mit Livemusik internationaler Jazzbands. Auch Prostitution gehörte noch bis in die 60er Jahre zum Straßenbild der "Kö". Inzwischen ist die Gastronomie hier nahezu ausgestorben. Die stark gestiegenen Mieten und Grundstückspreise auf der Königsallee lassen sich kaum mehr durch Restaurants oder Cafébetriebe erwirtschaften. Dies hat eine stärkere Vereinheitlichung des Straßenbilds mit sich gebracht.
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15.01.2009 | 09:09 Uhr
meinestadt.de jetzt mit Stadt-Lexikon
Siegburg (ots) - Noch mehr gebündeltes Wissen über alle 12.241 deutschen Städte und Gemeinden liefert ab sofort das Städteportal meinestadt.de. Durch die Integration des neuen Stadt-Lexikons erhalten Internetnutzer sehr ausführliche Stadtportraits direkt auf jedem einzelnen Stadtportal. Sie umfassen neben historischen und politischen Fakten auch Informationen zur Wirtschaftslage, zu Sehenswürdigkeiten und bekannten Persönlichkeiten der jeweiligen Stadt. Das Stadt-Lexikon präsentiert meinestadt.de in Kooperation mit Wikipedia.
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Unter den über 12.000 Gemeinden Deutschlands gibt es den ein oder anderen Gemeindenamen, der es verdient etwas genauer beleuchtet zu werden. Neun Gemeinden haben es bis ganz nach vorne geschafft. Die Deutung ihrer Herkunft bringt meinestadt.de Ihnen an dieser Stelle näher.
Die kuriosesten Gemeindenamen Deutschlands
Siegburg (ots) - Ein Linsengericht gehört auf jede Speisekarte eines gutbürgerlichen Restaurants - und zu Hessen. Denn "Linsengericht" ist der ungewöhnliche Name einer Gemeinde im Main-Kinzig-Kreis. Doch der Ort, der Appetit auf eine deftige Mahlzeit macht, ist keine Ausnahme: Das Städteportal meinestadt.de hat eine Liste mit den kuriosesten Gemeindenamen Deutschlands zusammengestellt. So ist so mancher Bundesbürger in "Bad Sülze" (Mecklenburg-Vorpommern), "Elend" (Sachsen-Anhalt) oder "Welt" (Schleswig-Holstein) zu Hause.
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Solche und weitere Erklärungen für die kuriosesten Gemeindenamen Deutschlands erhalten Nutzer in der kompakten Zusammenfassung des Online-Städteportals. Darüber hinaus gibt es Basis-Informationen zum jeweiligen Ort, Branchenbucheinträge oder Behördenadressen.
Und das sind die kuriosesten Gemeindenamen Deutschlands im Überblick:
- 1. "Abentheuer" (Rheinland-Pfalz)
- 2. "Bad Sülze" (Mecklenburg-Vorpommern)
- 3. "Elend" (Sachsen-Anhalt)
- 4. "Göttin" (Schleswig-Holstein)
- 5. "Lederhose" (Thüringen)
- 6. "Linsengericht" (Hessen)
- 7. "Niederreißen" (Thüringen)
- 8. "Übersee" (Bayern)
- 9. "Welt" (Schleswig-Holstein)
Kurzbeschreibung
Seit etwa 500.000 Jahren leben Menschen auf der Erde. Seit ungefähr 5000 Jahren leben sie auch in Städten. In der Vielfalt der städtischen Lebensräume spiegeln sich die kulturellen Leistungen der Menschen ebenso wie gesellschaftliche Problemlagen. Ob frühe Siedlungsformen, altes China, das griechische und römische Weltreich, islamische Städte, Europa, Mittelalter, Neuzeit - alles findet sich in diesem prächtigen Band. Der Autor skizziert die wesentlichen Stadttypen der verschiedenen Epochen und Kulturkreise und veranschaulicht ihren sich über Jahrhunderte vollziehenden Wandel. Nicht zuletzt machen die vielen Einzelheiten, mit denen Benevolo Leben und Geist in den Städten illustriert, das Lesen zum Vergnügen. »Ein Klassiker der abendländischen Kulturgeschichte «.
Produktbeschreibung des Herstellers
Im späten Mittelalter zunächst als Darstellung im Hintergrund religiöser oder historischer Gemälde angesiedelt, konnte sich die Stadtansicht als eigenständige Gattung nach und nach Geltung verschaffen. Von den frühesten Beispielen der Dürerzeit an reicht das Spektrum über die Kupferstichfolgen Hogenbergs und Merians und die Ansichten Bellottos von Dresden bis ins frühe 20. Jahrhundert. Auf diese Weise können die Umwälzungen im Bild deutscher Städte und ihrer Umgebungen über mehrere Jahrhunderte hinweg nachvollzogen werden. Über 5000 Stadtansichten sind in hochauflösenden Abbildungen vertreten. Eine Datenbank gibt Auskunft über Städte, Titel, Künstler, Gattungen, Datierungen, Maße und Aufbewahrungsorte, teils ergänzt um Kommentare. Auf 5 CD-ROMs.
Bilder deutscher Städte und ihrer Umgebungen aus fünf Jahrhunderten
Im späten Mittelalter zunächst als Darstellung im Hintergrund religiöser oder historischer Gemälde angesiedelt, konnte sich die Stadtansicht als eigenständige Gattung nach und nach Geltung verschaffen. Die bekannten Kupferstichfolgen Hogenbergs und Merians aus dem 17. Jahrhundert sind ein eindrucksvolles Beispiel des Bestrebens der Zeit, die Städte eines Landes oder gar der gesamten bekannten Welt genau zu erfassen. Sie sind ebenso in diese Ausgabe aufgenommen wie die frühen Gemälde, die Reisezeichnungen des 17. und 18. Jahrhunderts oder die berühmten Dresdener Ansichten Bellottos. Zu finden sind ferner die zahlreichen Gemälde und Aquarelle des 19. Jahrhunderts, die in hoher Zahl angefertigten Stahlstiche und Lithographien der Zeit und schließlich die frühen Zeugnisse impressionistischer Städtebilder.
Neben der Einsicht in die Entwicklungsgeschichte der Gattung und die Veränderungen des künstlerischen Blicks können so vor allem die Umwälzungen im Bild deutscher Städte und ihrer Umgebungen über mehrere Jahrhunderte hinweg nachvollzogen werden.
Auf der DVD-ROM sind über 5.000 Stadtansichten in hochauflösenden Abbildungen vertreten. Eine umfassende Datenbank gibt Auskunft über die dargestellten Ansichten, die Künstler, Techniken, Datierungen, Maße und Aufbewahrungsorte, ergänzt um zahlreiche Kommentare.
Kurzbeschreibung
Eine Fundgrube lästerhafter Beschreibungen, boshafter Berichte und traumatischer Erinnerungen an grausame Städte und öde Orte. Erfrischend menschlich zeigen Dichter, Reisende und Medienstars ihre bösen Seiten - Lästerzungen in Fahrt!
»Ekelhafte Stadt!«, »Zentrum der Versautheit!«, »Krähwinkel!« und »Eingeweideschlauch!« - so beschimpfen Dichter, Politiker und andere Prominenz die Hauptstadt Berlin. Wohl jede Stadt ruft die widersprüchlichsten Gefühle hervor, die von wahrer Anbetung bis hin zu wüsten Schmähungen reichen. In diesem Lexikon der Städteverrisse sind es die harten Urteile und spitzen Bemerkungen, die Walter und Eva Krämer gesammelt haben. Hier geht es nicht um Gerechtigkeit!
Von kurzen Verrissen bis hin zu ausgedehnten Ergüssen über das Häßliche und Schlechte erfahren Sie, was Sie gewiß nicht über Ihre Lieblingsstädte wissen wollten. Und Sie werden Zeuge, wie Goethe und Kleist, Voltaire und Mozart, Bert Brecht und Harald Schmidt so manches »ungehobelte Drecknest!« (Bad Homburg) als »Verkehrshindernis!« (Bonn), »Alptraum!« (Nürnberg) und »stadtgewordener Rudolf Scharping!« (Heilbronn) so schnell wie möglich hinter sich ließen.
Mit Porträts der größten Lästerzungen!
Kurzbeschreibung
"Städte sind wie verschlüsselte Bilderbücher über vergangene und gegenwärtige Gesellschaftssysteme. Man muss sie aufschlagen und die Symbolik zu entschlüsseln versuchen." Elisabeth Lichtenberger gibt nicht nur einen umfassenden Überblick über Entwicklung, Funktion, Gestalt und Zukunftsperspektiven des Konzepts ›Stadt‹, sondern stellt es auch in einem breiten Spektrum von Disziplinen, von der Geschichte des Städtebaus und der Architektur über die Sozialwissenschaften, die Kommunalpolitik und Stadtplanung bis zur Stadtgeographie dar.
Über den Autor
Elisabeth Lichtenberger ist eine international renommierte Wissenschaftlerin. Sie hat als Professorin an der Wiener Universität den Studienzweig angewandte Geographie, Raumforschung und Raumordnung und als Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften das Institut für Stadt- und Regionalforschung gegründet.
Die Geschichte der Stadt im globalen Vergleich, ihre Prägung durch politische Systeme sowie ihre gesellschaftlichen Funktionen
Elisabeth Lichtenberger gibt einen umfassenden Überblick über die Entwicklung, Funktion und Gestalt der Stadt sowie ihre Zukunftsperspektiven. Sie zeigt, dass sich Städte mit der Abfolge politischer Systeme tiefgreifend ändern.
Dabei gilt ihr Blick insbesondere der Stadtentwicklung des 20. Jahrhunderts. An zahlreichen, gut illustrierten Beispielen werden Leitbilder in den Bereichen Politik, Städtebau und Technik dargestellt. Die kleinräumige Betrachtung veranschaulicht die Struktur der unterschiedlichen Stadträume und deren Funktionen für die Gesellschaft.
Die Autorin arbeitet die verschiedenen Wohnräume und Wohnformen, die Institutionalisierung der öffentlichen Einrichtungen sowie die Entwicklung von Einzelhandelsgeschäften zur Shopping-Mall, von der Hinterhofindustrie zum industrial state, vom Kleinbüro zum Bürohochhaus prägnant heraus. Abschließend widmet sie sich der Zukunft der Stadt und ihrer Bedeutung als lebendiges Innovationszentrum der europäischen Kultur.