Etymologie, Étymologie, Etymology
DE Deutschland, l'Allemagne, Germany
Bayern, Etat libre de / la Bavière, (Free State of) Bavaria

A

Amerang (W3)

(E?)(L?) http://www.schlossamerang.de/
...
Seinen Namen verdankt "Amerang" im Chiemgauer Voralpenland dem "Emmer", einer Weizenart unserer Vorfahren. "Schloss Amerang" wurde 1072 erstmals urkundlich als Edelsitz erwähnt. Im 16. Jahrhundert bauten die im Exil lebenden Herren von Verona, die Scaliger, einen trapezförmigen Arkadenhof in die alte gotische Burg. Vor den "Herren von der Leiter", wie sich die Scaliger auch nannten, residierten hier die Laiminger Turniervögte und eines der bedeutendsten Geschlechter Bayerns.
...


Ananas (W3)

In Bayern bezeichnt "Ananas" eine "Erdbeere. Das könnte darauf zurückgehen, dass man früher eine Sorte Gartenerdbeeren mit großen Früchten als "Ananaserdbeere" bezeichnete, wovon dann in Bayern nur noch die "Ananas" übrig blieb.

aphorismen - Aphorismen zu Bayern

(E?)(L1) http://www.aphorismen.de/


auf-guad-muenchnerisch - Bayrisch-Lexikon - bayrische Gedichte

(E?)(L?) http://www.auf-guad-muenchnerisch.de/


Augsburg (W3)

Der Name der Stadt "Augsburg" geht zurück auf die römische Bezeichnung "Augusta Vindelicorum". "Augusta" war ein Ehrentitel, der auf den Kaiser "Augustus" zurückgeht und "Vindelicorum" war die Bezeichnung eines keltischen Stammes ("Vindeliker"), die hier einst siedelten.

B

badw - Bayrisches Wörterbuch - BWB

(E?)(L?) http://www.bwb.badw.de/
Kommission für Mundartforschung der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, München

Das Bayerische Wörterbuch (= BWB) ist wie auch das Wörterbuch der Bairischen Mundarten in Österreich ein großräumiges Dialektwörterbuch mit synchroner und diachroner Komponente. Beide umfassen grundsätzlich den Zeitraum vom Einsetzen der schriftlichen Überlieferung in Skriptorien des bairischen Dialektraumes bis zur Gegenwart. Das Bearbeitungsgebiet des BWB wird im Süden und Osten von den Landesgrenzen zu Österreich bzw. der Tschechischen Republik vorgegeben, im Westen vom Lech, im Norden und Nordwesten von den Dialektgrenzen zu mehreren Mundarten des Ostfränkischen, die durch mehrere Isoglossen definiert sind.

(E?)(L?) http://www.bwb.badw.de/woerterliste.htm
Die Wörterlisten
Seit 1958 werden Fragebögen, sogenannte "Wörterlisten", verschickt; die Anzahl der ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die dankenswerterweise die Mühe auf sich nehmen, diese Listen auszufüllen, schwankt zwischen vier- und fünfhundert. Leider haben wir in den letzten Jahren durch Tod nicht wenige Gewährsleute verloren, die seit Beginn der Aktion dabei waren. Mit Freude nehmen wir jeden auf, der bereit ist, mitzuarbeiten.


Baier, Beier, Beyer (W3)

Auf "Bayern" gehen verschiedene Nachnamen zurück mit der Bedeutung "der Bayer", "der aus Bayern".
Bauarus (~1349) | Bawar (~1212) | Bawarus (~1356) | Beier (~1408) | Beiur (~850) | Beyer (~1355) | Beyerus (~1333)

bairisch, bayrisch (W3)

Die Bezeichnung "bairisch" bezieht sich auf alles Sprachliche. Alles, was sich sonst auf Bayern bezieht wird als "bayrisch" oder "bayerisch" gilt. Und diese Möglichkeit der feinen Unterscheidung verdankt Bayern König Karl I., der das ursprünglisch generell benutzte "bairisch" in seiner Begeisterung für alles Griechische zu "bayerisch" machte.

Bleibt jetzt nur noch die Frage, wann man "bayrisch" und wann man "bayerisch" benutzt.

Bambsn (W3)

"Bambsn" ist ein etwas abwertender Ausdruck für "Kinder" und geht zurück auf ital. "bambini" = "Kinder".

Bavaria (W3)

Engl. "Bavaria", dt. "Bayern", frz. "la Bavière" geht zurück auf den Stamm der "Baiuvarii", "Bajuwaren", die ihrerseits möglicherweise nach dem Land "Bohemia", "Böhmen" benannt wurden.

(E2)(L1) http://www.bartleby.com/61/s24.html
(E?)(L1) http://www.getty.edu/vow/TGNHierarchy?find=Germany&place=&nation=&english=Y&subjectid=7000084
Bavaria (state)

(E?)(L?) http://www.newadvent.org/cathen/b.htm
Bavaria, The Kingdom of

(E?)(L?) http://www.sacklunch.net/placenames/
Bavaria

(E?)(L?) http://www.oqlf.gouv.qc.ca/ressources/bdl.html
(E?)(L?) http://66.46.185.79/bdl/gabarit_bdl.asp?Al=1<r=B
(E?)(L?) http://66.46.185.79/bdl/gabarit_bdl.asp?Al=1&id=2723
bavarois ou bavaroise - "mets froid" - Bavaria - ancien nom de la Bavière, région d'Allemagne

Bavaria = Bayern [Éponymes]
Bavarois = Bayer [Éponymes]
Bavaroise = Bayerin [Éponymes]
Bayer [Homophones lexicaux]

Bavaria blu (W3)

(E?)(L?) http://www.bergader.de/news/news0509.htm
(E?)(L?) http://www.bergader.de/marken/bavariab.htm
"Bavaria blu", der "Blauschimmelkäse aus Bayern".

Bavaria-Buche (W3)

(E?)(L?) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3725411611/etymologety0f-21
Die "Bavaria-Buche" steht bei Pondorf im fränkischen Jura. Sie soll etwa 300 Jahre alt sein. Die explizite Namensgebung geht auf Auswanderer aus Ponsdorf zurück, die darin ein Erinnerungszeichen an ihren Heimatort fanden.

Bavarian (W3)

(E2)(L1) http://www.bartleby.com/61/11/B0121100.html
1. A native or inhabitant of Bavaria.
2. The High German dialect of Bavaria and Austria.


Bavarian Alps (W3)

(E2)(L1) http://www.bartleby.com/61/12/B0121200.html
A range of the Alps between southern Bavaria in Germany and the Tyrol in western Austria. It rises to 2,964.9 m (9,721 ft) at Zugspitze on the southern border of Germany.

Bavarian Blue (W3)

(E6)(L1) http://www.anthus.com/Colors/Colors_B.html
(E?)(L1) http://www.anthus.com/Colors/Cent.html#183
"Bavarian Blue" als Farbe: - #002137 - Dark Blue


Bavarian cream (W3)

(E2)(L1) http://www.bartleby.com/61/12/B0121250.html
A dessert of custard, whipped cream, gelatin, and often other flavorings, such as puréed fruit or chocolate.

Bayer (W3)

(E?)(L?) http://www.ahnenforschung.net/cgi-bin/mdbase/mdb.cgi?db=nachnamen
(E?)(L?) http://www.ahnenforschung.net/cgi-bin/mdbase/mdb.cgi?list=B&db=nachnamen&start=60
Auf "Bayern" gehen verschiedene Nachnamen zurück mit der Bedeutung "der Bayer", "der aus Bayern".
Bauarus (~1349) | Bawar (~1212) | Bawarus (~1356) | Beier (~1408) | Beiur (~850) | Beyer (~1355) | Beyerus (~1333)

Bayer (W3)

(E2)(L1) http://www.astrolink.de/p012/p01204/p01204090117.htm
Der Mondkrater wurde benannt nach "Johann Bayer", Deutscher Astronom (1572 - 1625)

bayerisch - bayrisch (W3)

(E?)(L?) http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dossiers/woerterbuch/?em_cnt=24155
Die Bezeichnung "bairisch" bezieht sich auf alles Sprachliche. Alles, was sich sonst auf Bayern bezieht wird als "bayrisch" oder "bayerisch" gilt. Und diese Möglichkeit der feinen Unterscheidung verdankt Bayern König Karl I., der das ursprünglisch generell benutzte "bairisch" in seiner Begeisterung für alles Griechische zu "bayerisch" machte.

Bleibt jetzt nur noch die Frage, wann man "bayrisch" und wann man "bayerisch" benutzt.

(E?)(L?) http://www.spiegel.de/zwiebelfisch/
(E?)(L?) http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/0,1518,309638,00.html
"bayrisch" ist umgangssprachlich; "bayerisch" ist standardsprachlich, sie findet in offiziellen Namen Verwendung: der Bayerische Rundfunk, der Bayerische Wald.

Daneben gibt es auch noch das Adjektiv "bairisch", das aber nur von Sprachwissenschaftlern gebraucht wird, die damit den in Bayern und Österreich gesprochenen Dialekt benennen.


bayerische-dialekte - Unterfränkisches Dialektinstitut (UDI)

(E?)(L?) http://www.bayerische-dialekte.de/


bayerische-sprache - Bayerische Sprache

(E?)(L?) http://www.bayerische-sprache.de/
Förderverein Bayerische Sprache und Dialekte. U.A. mit Links zu Wörterbüchern und Lexika.

Bayrischer Kreis (W3)

(E1)(L1) http://www.reppa.de/lexikon/
(E1)(L1) http://www.reppa.de/lex.asp?ordner=b&link=BayrischerKreis.htm
Der "Bayrische Kreis", "Bayrischer Reichskreis" ist eine Sammelbezeichnung für ehemalige Herzogtümer und Grafschaften, die Bayern zugeordnete Münzstände im Römisch-Deutschen Reich unterhielten.

Bayerisches Bier (W3)

(E?)(L?) http://europa.eu.int/rapid/start/cgi/guesten.ksh?p_action.gettxt=gt&doc=IP/02/422|0|RAPID&lg=DE&display=
(E?)(L?) http://ec.europa.eu/agriculture/qual/de/de_de.htm
Auswahl nach Land DE

(E?)(L?) http://ec.europa.eu/agriculture/qual/de/1174_de.htm
(E?)(L?) http://ec.europa.eu/agriculture/qual/de/pgi_08de.htm
Auswahl nach Kategorie Bier

Das Qualitätserzeugnis "Bayerisches Bier" verdankt seine Einzigartigkeit dem Gebiet, aus dem es stammt, und der traditionellen Herstellungsweise.

Bayerisches Leinblatt (W3)

Warum das "Bayerische Leinblatt" den Bezug auf "Bayern" im Namen trägt konnte ich nicht klären.

(E6)(L1) http://www.imagines-plantarum.de/
(E?)(L1) http://www.imagines-plantarum.de/genlfrm.html


Bayerlein (W3)

(E?)(L?) http://www.ahnenforschung.net/cgi-bin/mdbase/mdb.cgi?db=nachnamen
Der Nachname "Bayerlein" klingt so richtig schon nach einem "kleinen Bayer", geht aber meist zurück auf mhd. "bür(e)" = ""Bauer", "Nachbar", heißt also "Bäuerlein".

Bayern (W3)

(E?)(L?) http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dossiers/woerterbuch/?em_cnt=24155
Engl. "Bavaria", dt. "Bayern", frz. "la Bavière" geht zurück auf den Stamm der "Baiuvarii", "Bajuwaren", die ihrerseits möglicherweise nach dem Land "Bohemia", "Böhmen" benannt wurden.

(E?)(L1) http://www.handlungsreisen.de/
Landschaften und Städte in der Literatur: Bayern

(E?)(L1) http://www.travelgis.com/world/adm1.asp
Regionen aller Länder - Bayern

Bayern-Flagge, Bayerische Rauten, weiß-blaue Rauten (W3)

(E6)(L?) http://www.staatenkunde.de/SUBS/DEU/bavaria.htm
(E?)(L?) http://www.flaggenkunde.de/
(E?)(L?) http://www.flaggenkunde.de/deutscheflaggen/deutscheflaggen.htm
(E?)(L?) http://www.flaggenkunde.de/deutscheflaggen/de-by.htm
Der Freistaat Bayern besitzt eine Streifenflagge und eine Rautenflagge. Beide beinhalten die Landesfarben Weiß und Blau, die am 02.12.1946 in die Verfassung des Freistaates Bayern aufgenommen wurden.
Die Streifenflagge besteht aus zwei gleich breiten Querstreifen in den Landesfarben, oben weiß, unten blau." Die Landesfarben entstammen dem weiß-blauen Rautenwappen Bayerns.
Die Rautenflagge enthält 21 weiße und blaue Rauten, wobei die von den Rändern angeschnittenen Rauten mitgezählt werden. Bei langen und schmalen Flaggen kann sich die Anzahl der Rauten erhöhen.
Die weiß-blauen Rauten gehen auf die Wittelsbacher Herzöge zurück, die sie ihrerseits von den Grafen von Bogen geerbt hatten und sie seit 1247 im Siegel führten.

Als weiterführende Links findet man:

(E1)(L1) http://www.br-online.de/kinder/fragen-verstehen/wissen/


(E1)(L1) http://www.br-online.de/kinder/fragen-verstehen/wissen/2004/00613/
Wappen - Die Bayerischen Rauten

...
Manche Muster wählten die Ritter aber nicht nur wegen des Aussehens. So war das wahrscheinlich auch beim Rautenwappen. Zuerst gehörte dieses Wappen den Grafen von Bogen. Vor 800 Jahren waren sie eines der wichtigsten bayrischen Adelsgeschlechter. Um besser kämpfen zu können, verstärkten sie ihre Schilde mit einem Eisengitter. Die Gitterlinien hatten das Muster von Rauten. Daraus entwickelte sich dann das "Rautenmuster".
...
Warum die Rauten "weiß-blau" sind, weiß man nicht genau. Vielleicht wählten die Bogener Grafen die Farben nur aus, weil sie ihnen besonders gefielen. Ursprünglich waren die Rauten aber nicht "weiß-blau", sondern "silber-blau". Beim Bemalen von Schilden konnte man nämlich nicht zwei Farben nebeneinander malen, sondern mußte immer abwechseln zwischen Farbe und Metall. Aus dem Metall "Silber" wurde erst später "weiß".
...
Das Wappen der Bogener Grafen wird zum bayerischen Wappen
Im Jahr 1204 heiratete Ludmilla, die Gräfin von Bogen, Herzog Ludwig. Der stammte aus dem Adelsgeschlecht der Wittelsbacher. Ludmilla brachte ihr Wappen mit in die Ehe. Da die Familie Ludwigs schon bald die Herrschaft über ganz Bayern übernahm, kamen die Rauten auch in das bayerische Wappen.
...


Bayreuth (W3)

Der Name von "Bayreuth" bedeutet "die Rodung der Bayern". Der zweite Namensteil "-reuth" geht zurück auf ahd. "riuti" = "Roden" und kelt. "reidh" = "Feld".

Bayreuther (W3)

(E?)(L?) http://www.ahnenforschung.net/cgi-bin/mdbase/mdb.cgi?db=nachnamen
(E?)(L?) http://www.ahnenforschung.net/cgi-bin/mdbase/mdb.cgi?list=B&db=nachnamen&start=60
Der Nachname "Bayreuther" geht zurück auf den Ortsnamen "Bayreuth", bedeutet also "der aus Bayreuth".

Benediktbeuern, Benedictbeurn (W3)

Die Statdt in der Nähe von Bad Tölz ist benannt nach einem großen Benediktinerkloster, das bereits um 740 gegründet wurde.

Der Ort hat sogar Musikgeschichte geschrieben, als Titel "Carmina Burana" = "Lieder aus Beuren", einem Werk von Carl Orff.

(E?)(L?) http://www.benediktbeuern.de/
Informationen über Benediktbeuern, Ämter, Rathaus, Tourismus, Gewerbe.

(E?)(L?) http://www.study-in-germany.de/german/4.21.3.974.html
(E6)(L?) http://www.kath.de/gruenewald/kloster/
Benediktbeuern – Kloster Benediktbeuern der Salesianer Don Boscos

(E6)(L1) http://www.meinestadt.de/kreis-bad-toelz-wolfratshausen/home
(E?)(L?) http://www.newadvent.org/cathen/b.htm
Abbey of Benedictbeurn

(E?)(L?) http://www.bvv-ev.de/Benediktbeuern.htm
Benediktbeuren: Benediktbeurer Konzerte
Barocksaal und Basilika des Klosters dienen als Aufführungsorte für vielfältige klassische Konzerte

Bergader Edelpilz (W3)

(E?)(L?) http://www.bergader.de/start.html
...
Basil Weixler gab seinem Käse den Namen "Bayerischer Gebirgs-Roquefort". Die Empörung der Franzosen folgte postwendend. Sie strengten einen Prozess an, um diese Namensanleihe zu verbieten. Nach acht Jahren war dieser Prozess zwar für Basil Weixler verloren, sein Käse aber war dafür in aller Munde. Er nannte ihn von nun an "Bergader Edelpilz", denn die blauen Adern im Käse erinnerten ihn an die Adern im Watzmann-Massiv, das vor seiner Tür lag.
...


Bifflamott (W3)

Das bair. "Bifflamott" geht zurück auf frz. "Boeuf à la mode".

Blafon (W3)

Das bair. "Blafon" geht zurück auf frz. "plafond" = "Zimmerdecke".

Boazn (W3)

"Boazn" = "Kneipe" geht zurück auf jiddisch "bejß", "beith" = "Haus" und weiter auf hebr. "bájt" = "Haus" zurück.

Und nun weiß ich auch endlich, warum eine Kneiep in Zweibrücken "Beisl" heißt. Dies ist die rotwelsche Variante, die man in Österreich noch öfter antrifft und bedeutet "Wirtshaus". Und der Wirt, der "Beisl-Schmidt", soll ja aus Bayern oder sogar Österreich eingewandert sein.

Bottschambbal (W3)

Das bair. "Bottschambbal" oder "Bodschambbal" geht zurück auf frz. "pot à chambre" = "Nachttopf".

br-online - Dialekte in Bayern - Babylonische Sprachvielfalt

(E6)(L?) http://www.br-online.de/land-und-leute/thema/dialekte/
"Soafa", "Soif", "Soefm", "Säffn", "Sääf" - dies alles bedeutet "Seife" und dies alles wird in Bayern gesprochen. Die Dialekte im größten Flächenland sind so unterschiedlich ausgeprägt, dass es nicht nur Norddeutschen schwer fällt, Bayern zu verstehen. Auch ein Berchtesgadener tut sich mitunter mit einem Aschaffenburger hart, ein Lindauer mit jemandem aus Hof.

Kein Wunder - im Freistaat finden sich gleich drei große Dialektgruppen: "Bairisch", "Fränkisch" und "Schwäbisch". "Bairisch" spricht man in Ober- und Niederbayern sowie in der Oberpfalz. Westlich des Lechs beginnt das "Alemannische", zu dem "Schwäbisch" gehört. In Franken sind mehrere Mundarten heimisch: fast überall ist dort "Ostfränkisch" verbreitet, es gibt aber auch "rheinfränkische", "thüringische" und "hessische" Einsprengsel. Für weitere Information zur entsprechenden Region klicken Sie bitte auf die Karte.
...


(E?)(L?) http://www.br-online.de/land-und-leute/thema/dialekte/oberniederbayern.xml
Ober- und Niederbayern
Das Bairische unterteilt sich ins Nord-, Süd- und Mittelbairische. Das Nordbairische ist die Mundart der Oberpfälzer. Mittelbairisch hört man im Isar-Donau-Raum und das Südbairische in den Alpengebieten. Ober- und Niederbayern gehören zum mittelbairischen Sprachraum, der sich entlang der Achse München–Wien erstreckt.
...


(E?)(L?) http://www.br-online.de/land-und-leute/thema/dialekte/oberniederbayern-sub.xml
Typische Dialekt-Wörter

(E?)(L?) http://www.br-online.de/land-und-leute/thema/dialekte/oberpfalz.xml
Oberpfalz

(E?)(L?) http://www.br-online.de/land-und-leute/thema/dialekte/oberpfalz-sub.xml
Typische Dialekt-Wörter

(E?)(L?) http://www.br-online.de/land-und-leute/thema/dialekte/mitteloberfranken.xml
Mittel- und Oberfranken

(E?)(L?) http://www.br-online.de/land-und-leute/thema/dialekte/mitteloberfranken-sub.xml
Typische Dialekt-Wörter

(E?)(L?) http://www.br-online.de/land-und-leute/thema/dialekte/unterfranken.xml
Unterfranken

(E?)(L?) http://www.br-online.de/land-und-leute/thema/dialekte/unterfranken-sub.xml
Typische Dialekt-Wörter

(E?)(L?) http://www.br-online.de/land-und-leute/thema/dialekte/schwaben.xml
Schwaben

(E?)(L?) http://www.br-online.de/land-und-leute/thema/dialekte/schwaben-sub.xml
Typische Dialekt-Wörter

(E?)(L?) http://www.br-online.de/land-und-leute/thema/dialekte/grenzenlos.xml
Bayerns Dialekte im Ausland

(E?)(L?) http://www.br-online.de/land-und-leute/thema/dialekte/grenzenlos-sub.xml
Typische Dialekt-Wörter

by - .by (W3)

(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Top_Level_Domain
Nicht immer kann man von der Länderdomain ("Country Code Top Level Domain" - "ccTLDs") auf die wirkliche Herkunft einer Internetseite schliessen. Oftmals werden die offiziellen "Last Level Domains" auch aus unterschiedlichen Gründen zweckentfremdet.

Die Top Level Domain von "Weißrussland" ".by" wird gerne als "Bayern" verwendet.

C

comedix - Asterix Münchnerisch

(E?)(L?) http://www.comedix.de/
Einige Asterix-Bände gibt es auch auf Münchnerisch.

D

Dallmayr-Bairisch (W3)

(E?)(L?) http://kompetenzteam.antville.org/?day=20030117
Dallmair-Bairisch hört sich ungefähr so an wie die Sprache von Walter Sedlmayr, also leicht manieriert.
Irene, 9. Jul, 00:26


Dischkurs, Diskurs, discours (W3)

Der bair. "Dischkurs" geht mit dt. "Diskurs", engl. "discourse", auf frz. "discours" und weiter auf lat. "discursus" = "Auseinanderlaufen" zurück.

Drottoar (W3)

Das bair. "Drottoar" oder "Droddoar" geht zurück auf frz. "trottoir" = "Gehweg".

dw-world - Dialekt-Atlas - Bairisch

(E?)(L?) http://www6.dw-world.de/de/dialekt.php
(E?)(L?) http://www6.dw-world.de/de/1079.php
(E?)(L?) http://www6.dw-world.de/de/1106.php
Verstehen Sie Bairisch?
Hosd me?
Oachkatzelschwoaf, den missens kenne, den Einhörnchenschwanz. Denn nichts hat je mehr Hohn und Spott verursacht, als wenn ein Zugroaster (auch Preiß oder im schlimmsten Fall sogar Saupreiß genannt) bei dem Versuch scheitert, den Oachkatzelschwoaf richtig auszusprechen.
...


dw-world - Deutsche im Alltag – Alltagsdeutsch - Bairisch

(E?)(L?) http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,1261471,00.html
...
Alltagsdeutsch (14/04) 06.04.04 "Bairisch"
Deutsche Welle Dialektatlas Nummer 4
Mundarten und Dialekte
Bairisch
O-Ton: Fröhmer: Der Dialekt is für mi des Individuellste was der Mensch überhaupt ham ko. Nur übern Dialekt konn I mich ausdrücken, konn I des sogn, wos I wirklich moan. Des komma a ganz schwer erklärn, sondern des moas ma a einfach gspürn. Entweder du spürst es, oder du spürtst es net. Und "ich liebe Dich", des horcht sich für uns so gschraubt o. Aber I mog Di, des is vuil mere.
...


(E?)(L?) http://www6.dw-world.de/de/1079.php
01.11.2006:

Bajuwarische Traditionen sind über Deutschlands Grenzen bekannt und prägen das Bild der Deutschen im Ausland. Dennoch fühlen sich deutsche Nichtbayern aufgrund mundartlicher Missverständnisse oft wie Ausländer im bayerischen Freistaat. Immerhin dürfte jedem "Zugereisten" klar sein, dass es etwas zu trinken gibt, wenn es heißt: "Ozapft is!"

Verstehen Sie Bairisch?
Nach Bayern Zugereiste werden gerne als Preußen beschimpft. Man erkennt sie an ihren Schwierigkeiten mit der Aussprache. Wer Oachkatzelschwoaf - bayerisch für Eichhörnchenschwanz - sagen kann, ist aber lange noch kein echter Bayer. Bairisch ist nämlich vor allem eine Sache des Gefühls.

Vokabeln lernen
Bairisch ist nicht gleich Bairisch: Der Freistaat teilt sich in Nieder- und Oberbayern, Franken und das Allgäu. Der Dialekt variert je nach Region.
Dieses Glossar hilft vorerst, im Münchner Hofbräuhaus a Maß und a Brezn zu bestellen. Auffällig viele Vokabeln kommen nämlich aus dem kulinarischen Bereich.

Voralpine Kreise
Bayern ist eine runde Sache: Die Voralpen, die Bierbäuche und die Zwiebeltürme der Kirchen. Bairisch ist was fürs Gemüt und für den Gaumen.

Bayerische Bühne
Lederhosen trägt er zwar nicht, aber singen geht nur auf Bairisch. Georg Ringsgwandl ist ein Mundart-Entertainer. Hochdeutsch ist wie eine Fremdsprache.

Weißwurstäquator
Deftig geht es zu in der bayerischen Küche: Fleisch fehlt selten. Aber es gibt nicht immer nur Haxn und Weißwürste. Kennen Sie schon Obazda?

Volksmusik
Leiterln ist eine urbayerische Sportart: Unbeobachtet besucht man mit einer Leiter die Liebste. Versuchen Sie es - eine bairische Hörprobe.


(E?)(L?) http://www6.dw-world.de/de/1107.php
Vokabeln lernen
Blauweißer Wortschatz
Bairisch ist nicht gleich Bairisch: Der Freistaat teilt sich in Nieder- und Oberbayern, Franken und das Allgäu. Der Dialekt variert je nach Region. Dieses Glossar hilft vorerst, im Münchner Hofbräuhaus a Maß zu bestellen. Auffällig viele Vokabeln kommen nämlich aus dem kulinarischen Bereich.

Bayerische Mundartforschung
auffe hinauf | ausgschamt unverschämt | ausse hinaus | Auszogne Hefegebäck | Babba Vater, Papi | Bazi durchtriebener Mensch | Bia Bier | Biafuizl Bierdeckel | Blaugraud Rotkohl | Bock Starkbier | Brezn Brezel | Busse, Bussal Kuss, Küsschen | damisch dumm, blöd, dämlich | Deandl Mädchen | Derblecken derbes, liebevoll gemeintes Ausschimpfen von Politikern | Diandl traditionelle Tracht für Frauen | Dog Tag | Dodschn tölpelhafte Frau, Flittchen | Duaschd Durst | Dusl Glück | fire vier oder vorwärts, nach vorne | Fozn Gesicht, Mund, Schläge | Foznschbangla Zahnarzt | Gaiweruam Karotten | Gamsbaat Hutschmuck (heißt so, weil er wie ein Gamsbart ausssieht) | Gaudi Spass | gach steil, schnell | Gfui Gefühl | Gmias Gemüse | Goaß Ziege | Goasnmaß Mischgetränk aus Cola, Bier und Cognac | graislig häßlich | Grant schlechte Laune | graxln klettern | griabig lustig, gemütlich | Grias God Guten Tag | Gstanzl bairische Limericks, traditionelle Volksliedform | Guadl Bonbon | Guglhupf runder Hefekuchen | Gwand Anzug, Kleid | Haxn Bein | Hawediäre Guten Tag, Auf Wiedersehen | Hi tot, kaputt, erschöpft | Hoggableiba Gast, der nicht gehen will | Hoiwe ½ Liter Bier | Hoiz foa de Hiddn großer Busen (wörtlich: Holz vor der Hütte) | Hosd mi? Verstanden? Kapiert? | Hundsgribbe frecher, gemeiner Kerl (wörtlich: Hundegerippe) | I ich | Ja mei Da kann man nichts machen | Janka Trachtenjacke | Kas Käse | Kini König, König Ludwig II | Kuaze kurze Lederhose | Lewagnedl Leberknödel | Lewakas Leberkäse | Loawe Brot | Masl Glück | Mass Bierkrug zu 1 Liter | Massgruagschdemma Maß mit ausgestrecktem Arm so lange wie möglich halten (wörtlich: Maßkrug stemmen) | Miad müde | Minga München | Mongkrazal kleine Speisen, Häppchen | Mo Mann | Muich / Mille Milch | Oa Ei | Oachkatzelschwoaf Eichhörnchenschwanz | Obazda bayerische Käsespezialität | Owe hinunter | Ozapft ein Bierfass anstechen | Pfia God auf Wiedersehen | Pratzn Hand, Hände | Preiß Mensch, der nördlich des Weißwurstäquators wohnt (wörtlich: Preuße) | Quadratratschn sehr geschwätzige Frau | Radla Helles mit Zitronenlimonade | Rindvi Trottel | Roderuam rote Beete | Ruß Mischgetränk aus Weissbier und Zitronenlimonade | Schmarrn Unsinn, auch Mehlspeise | Seawas! Hallo! | Semme Brötchen | Schwammal Pilz | Spezln Kumpel | Wadschn Ohrfeige | Wambn (dicker) Bauch | Wammal durchwachsenes Schweinefleisch | zfui zuviel | Zugroaste Menschen, die sich entschlossen haben, in Bayern zu bleiben


E

ebayer (W3)

"ebayer" A person obsessed with ebay shopping.
"ebaying" "Ebaying". Derivitive of to ebay. A leisurely form of online browsing - much akin to antiquing.

Der engl. "ebayer" ist kein "elektronischer Bayer". Er hat eigentlich gar nichts mit "Bayern" zu tun, sondern ist ein "Ebay"-Kunde.

elkeswelt - Elkes Sprachschatz - Bayerisch für Deutsche

(E?)(L?) http://www.elkeswelt.de/sprachschatz/bayerisch
Den bayerischen Dialekt zu erlernen ist für Nicht-Bayern ein schier unmögliches Unterfangen. Im Biergarten oder auf dem Oktoberfest schadet es allerdings nicht, wenn man sich mit den anderen Gästen bzw. dem Personal verständigen kann.
Teil 1 - 9
Der Bayer und das Tschüss


Emmerlich, Goldammer (W3)

Die Nachnamen "Emmerlich", "Emerling", "Emmerling" stammen aus Bayern oder Österreich und gehen zurück auf "emerling" = "Goldammer". Erste Erscheinungen sind im 14. Jh. zu finden.

(E?)(L?) http://v093.my-vserver.net/neuesdir/goldammer/
Die Goldammer - Vogel des Jahres 1999

Die "Goldammer" hieß im Mhd. noch "goltamer". Der Namensteil "Ammer" geht zurück auf mhd. "amer", ahd. "amaro" und ist eine Variante von ahd. "amar" = "Dinkel" ("Emmer"). Der "" heißt also eigentlich "Golddinkel(-vogel)". Dies verdankt er seiner Lieblingsspeise, den Getreidekörnern, also den Dinkelkörnern.

ethnologue - Bavarian - Language of DE
Bairisch - Bavarian Austrian - Bayerisch - Central Bavarian - North Bavarian - South Bavarian

(E3)(L1) http://www.ethnologue.com/show_language.asp?code=bar


F

Fernseh-Bayrisch (W3)

(E?)(L?) http://kompetenzteam.antville.org/?day=20040524
Schmalspur-Bayrisch, das auch Norddeutsche verstehen. Wird in gern München gesprochen - sozusagen als gewöhnlichere Variante des Dallmayr-Bayrisch.

foni - Adelsforschung in Bayern, Niederbayern

(E?)(L?) http://home.foni.net/~adelsforschung/
(E?)(L?) http://home.foni.net/~adelsforschung1/bayern00.htm
(E?)(L?) http://home.foni.net/~adelsforschung1/bayern13.htm


frankenweb - Fränkisches Lexikon

(E?)(L?) http://www.frankenweb.de/
(E?)(L2) http://www.frankenweb.de/inhalt/fun/fraenki/
Ein einfaches fränkisches Lexikon, für alle die es nötig haben.
Dieses Lexikon erhebt keine Ansprüche auf Vollständigkeit.

Fraueninsel, Herreninsel (W3)

(E?)(L?) http://www.mychiemsee.de/infochannel/
Die beiden Inseln im Chiemsee verdanken ihren Namen der jeweiligen Benediktiner- bzw. Benediktinerinnenabtei.

Freising (W3)

(E?)(L?) http://www.freising.de/
In der Nähe meines Wohnorts gibt es einen Ort "Medelsheim". Umgangssprachlich kann man dafür auch "Mellsem" hören. Ähnlich ist auch aus dem ursprünglichen "Frigisinga" ein "Freising" geworden. Im "Lexikon bayerischer Ortsnamen" werden zwei mögliche Ursprünge für "frigis" genannt. Es könnte ein Personenname gewesen sein oder auf lat. "frux", "frugis" = "Frucht", "Getreide" zurückgehen.

Auf der Internetseite der Stadt "Freising" wird der Zusammenhang mit "Frigisia" allerdings in Frage gestellt.

...
Die Anfänge Freisings verlieren sich im Dunkel der Geschichte. Archäologische Funde bezeugen die Besiedelung des nachmaligen Dombergs bereits in der frühen Bronzezeit. Eine Siedlungskontinuität über die Kelten- und Römerzeit hinweg zum frühmittelalterlichen Ort "Freising" - "Frigisinga" - ist bisher aber nicht belegt.
...


funonline - Asterix Bayrisch - Asterix Fränkisch

(E?)(L?) http://asterix.funonline.de/
Mundartbände in:
  • Bayrisch
  • Fränkisch


  • G

    gailbach - Gebabbel A-Z in Gailbach

    (E?)(L?) http://www.gailbach.de/gebabbel/a.html
    Am 10.03.2005 enthielt das Mundart-Wörterbuch folgende - jedoch lediglich "übersetzte" - mundartliche Begriffe:

    A | äabsch | Aache | Aaschhörnsche | Abbort | Allmoi | Altoane | Andivsche | annern | Aobtritt | Aonge | aonnerscht | Aorese | Aovel | Ärwett | Atzel | atzele | ausdou | awell | B | Baabe | babbele | baff | Bäggerschblume | bais | Baisch | bälle | Bärre | Bäschde | Bäschdeblumme | Batschmaul | Bauchflatscher | Beem | Bennel | Besch | beze | Bischeleise | Bixe | blaasche | Blitzkeil | Blummescherwe | Bobbe | Bobbelsche | Bobbescheese | Bootz | borfissisch | Borrem | Bosse | Boudel | Brabbs | Bräd | brebele | Brenke | Brennschern | Broambes | brotzele | Brussem | Buggel | Butze | Buwweschenkel | C | D | Daasch | Dabbes | dabbisch | Dachkoannel | däff des des | Daibhenger | daomisch | Därabbel | därr | de anner | Deersche | devou | dewitt | disisch | doachtele | Dobsch | doisch | Dormel | dormelisch | Dräckmensch | Droambel | Drodwa | droxele | Dudde | Duddel | Duddesack | Dummbeidel | Dunnerkeil | duschur | duster | E | e Haombel | e maodde | Ebbelrenzje | Ebbelsbett | Ebbelsgrotze | Ebbelwoi | Eere | en Mumbel | Erbel | errn | estemiern | F | faliern | Faongsches | femmelisch | fischelaond | Fisemadende | Fitsche | Flaasch | Flennduse | flenne | fligg | Fraa | Fraale | fregge | Fregger | fuchdisch | Fuhrend | Funzel | fuxe | G | Gaaferlabbes | gaafern | Gaaschel | Gäigel | Gailsaome | Gailsche | gäle Riewe | Galloch | gaschdisch | Gaul | gauze | Gawwel | gebloocht | Gebreebel | Geda | Gedees | Gelersch | Gemoauschel | Gensstebbel | Geräisde | Gewann | Glotzaach | gnenge | Grische | Gritz | Groaoge | Grobbe | Grott | Grousbaabe | Grousmomme | Gudsje | H | Häggelsche | Häifedaasch | Häifegläis | Haihibber | Häischwisch | Hallebiän | Hällsche | halwer | Hässäniss | Hawwärn | Heiborrem | heid | heiern | Henn | Hennschich | Herle | hibbsches | Hiffel | Himbärrn | Hingel | hinnerim | hinnernaonner | hinnersisch | Hitzeblitz | hoatisch | hoatisch | Hoffert | Holler | Houle | Humbänn | Hungerlabbes | Hutzel | I | Illerische | Imst | iwweraol | iwwerzwäisch | J | ja Peifedeggel | Jesses | Jibbsche | Jubbe | juggele | K | Kabustersubbe | Kadaisergläis | Käil | Käisch | Käischhouf | Käize | Kalraowe | Kaonnel | Kaploo | Karälle | Käschebaom | Keesmadde | Kerre | Kerwes | Kiffel | Kinnerscheese | Kläibsche | Klarerbieschel | Kligger | Klootsche | Knäzje | Knopp | koamoadde | Koansttrauwe | Koldärn | kradse | Krairisch | Kraogge | Krautstänner | Krawallschaochtel | Kringel | Krischer | Krott | Krotze | Krumbän | Krumbänbrie | Kummän | L | laafe | Laarän | laische | Langwied | Latwäische | Läwwern | leggern | Leibsche | liedschäftisch | linse | Loame | lohm | M | mach e bisje | mach firou | Madesedoach | Massig | Moanne | moin, moiner | moische | Momme, Mudder | Mouze | mouzisch | Mumbel | N | Nääl | nauszus | näxe | Needän | ni | niwwer | noab | noabzus | nochän | noigeblagt | noizus | Nolle | noorden | nostern | nuff | nuffzus | Nunnän | O | oadermisch | Oakroa | Oamer | Oammebääs | Oanke | oannerschd | obsdenoad | Ohmet | Ohrlitze | oifädele | oigebroggd | oigeduselt | oisch | Ollwell | onnermodde | osser | oubass | Oudeckel | oudou | Oufload | ougedou | ougezeddelt | ounärisch | Ounome | Ouwanne | Owend | owwedowwe | owwedriwwer | Owwerdoaff | P | Pädsche | paränn | Parre | Päsching | pätze, vepätze | Pätzeme | Pedder | pingelisch | Pitsche | Pitschehopser | plaurän | Pluch | Pluchschlaafe | Pluchschorn | Plunse | Plunsewoascht | prässiern | Pubberroad | Puhlloch | Pund | Q | Quätsche | Quätscheblaotz | Quellkrumbärn | R | rabbele | Räff | razebuz | Regatt | Rehling | Rehmschuh | Remor | Riewe | rimdabbe | Rimmelkeil | Ritsche | Riwwelkuche, -bloaz | Roanke | Rodes | roigeblaggd | Roischnoge | roud | S | Saafe | Sackduch | Saischdänner | säll | sällemoals | säller | Sarsch | Saueroambel | Schälleblumme | schäpp | Schebbe | Scheef | Scheese | Scheiern | schenne | Schibbel | schiniern | Schinnbladde | Schinnos, | Schissmelle | Schlabbe | Schlabbmaul | schlawenzele | Schlierä | schlirrän | Schlodfäschä | Schloggerfass | schloofe | Schloofouzuch | Schlubb | Schludde | schluddern | Schnägge | Schnäl | schneegisch | Schnorres | schnurschdrax | Schoärn | schogge | schoggele | Schoggelgaul | Schokload | Schosse | Schossegraowe | Schoude | Schpeebrenner | Schprooch | Schrebl | Schtääge | Schtambes | Schtiggeise | Schtiggl | Schtoa | Schtobbel | Schtobbelhopser | Schtorax | Schtorax | Schtrasel | Schtroas | Schweän | Schwoardemaoche | Sekkel | simmeliern | Soule | Stumber | Stuwwe | suchsches | T | trogsele | Trottwa | U | ummisch | unnedrunner | Unnerhemm | uze | V | vägrumbelt | valliert | vegrumbeld | vekrotzt | veoard | vergliggern | verhöggern | verschoammeriert | vezäile | vezwazle | Vodder | vollischer | vonmenneweg | vonneweg | Vorbie | Vordel | Vuchel, Vichelsche | vullgeblaggt | W | Wälle | Wälscherholz | Waombe | Waossem | wäschemir | Wäschhschisser | Wäsching | Wäschmaonne | Wäschmehl | Wasserstao | Wäzzbärre | Woazzelgemies | Woret | Worm | Woschtsubbe | Wozelbäschte | Wullewatz | X | Y | Z | zäddiern | zeirisch | zoammenaus | Zwaich | Zwiggel | Zwiwwel

    Gammelsdorf (W3)

    (E6)(L1) http://www.meinestadt.de/gammelsdorf/home
    (E?)(L?) http://www.stadt-daten.de/stadt/Gammelsdorf/infos/16816.php
    Schild von Gammelsdorf

    (E6)(L?) http://onunterhaltung.t-online.de/c/20/05/19/2005190.html
    85408 Gammelsdorf

    (E?)(L?) http://www.gammelsdorf.de/
    (E?)(L?) http://www.gammelsdorf.de/gamm.htm
    Der Name Gammelsdorf in der Form "Gamanolvesdorf" erscheint zum erstenmal 1075, da ein Herimanus von dort sein Gut in Schwillnach bei Ebersberg dem heiligen Sebastian durch Vermittlung des "Gamanolf von Schattenhofen" übergibt, er gibt diesen Besitz aber nicht ohne Gegenleistung, so lange er lebt, mussten ihm alljährlich gegeben werden: 8 Unzen Denare, eine Fuhre Wein aus Tondorf, 2 Fuhren Bier, 3 gemästete Schweine, 2 Pfung hinz, an Getreide was das Kloster von drei seiner kleineren Besitzungen in Pfeffenhausen einnimmt, ferner 2 Morgen Wiesen in Tondorf. Neben diesem Geschlecht der Herimanus finden sich im 11. Jahrhundert auch noch andere freie Grundbesitzer in Gammelsdorf; um 1080 übergibt ein "Uodalrich von Gammelsdorf" seines Seelenheiles wegen "propter spem celesticum" dem heiligen Kastulus von Moosburg einen Acker und seinen Knecht Adalbert mit der Verpflichtung alljährlich 5 numui auf den Altar des Heiligen zu legen.
    Um 1100 schenkt der freie Bauer Marquard ein Landgut nebst Weinberg zu Gammelsdorf als Präbende für seine Schwester Mathilde, die sich im Kloster Geisenfeld befindet.


    (E?)(L?) http://www.gammelsdorf-obb.de/index.php?id=367
    Die nachweisbare, weil schriftliche Quellen vorhanden sind, Geschichte von Gammelsdorf beginnt im Jahre 1075, mit der Nennung des Namens "Gamanolvesdorf".Der Gründer des Ordens war zweifelsfrei ein gewisser "Gamanolf", er gab ihm dann auch seinen Namen oder sein Name wurde von anderen an das Dorf gegeben. Das Geschlecht der "Kamanolfe" war an der Wende des 8. Jahrhunderts oder in der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts an der Pfettrach begütert; das heutige "Gandorf" bei Mauern ist auch eine Gründung der "Gamanolve", in Peterswahl schenkte der Priester Ekkihart, der im Jahre 819 als Verwandter des "Kamanolf" bezeichnet wird, seinen Besitz dem Bischof in Freising; zum ersten Mal urkundet ein "Kamanolf" an hervorragender Zeugenstelle mit seinem Verwandten Fritilo um 783, als Bischof Atto Grundstücke in Thulbach auf dem Tauschwege gegen solche in Lern erwirbt, ebenso urkundet er bei der genannten Schenkung seines Verwandten, des Priesters Ekkehart, bis 824 unterschreibt er nochmals sechsmal als Zeuge. Die "Gamanolfe" erscheinen in der Ahnenreihe der Thulbacher Grafen, einem damals sehr mächtigen und einflußreichem Geschlecht.
    ...


    (E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Gammelsdorf
    (E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Gammelsdorf


    gamsig (W3)

    (E?)(L?) http://www.oktoberfest.de/
    (E?)(L?) http://www.oktoberfest.de/de/14/lexikon/index.php?offset=16&lang=de
    Die "Gemse" gilt in Bayern als Inbegriff von Paarungsinteresse. Bei der Jugend ist "gamsig" eine Bezeichnung für sexuellen Notstand.

    Gaudi (W3)

    Das bair. "Gaudi" geht zurück auf lat. "gaudium" = "Spaß", "Freude".

    Glonn (W3)

    Der Name des Ortes "Glonn" bei Dachau soll auf eine keltische Bezeichnung zurückgehen. Möglicherweise liegt eine Wurzel "gleann" = "Tal" zu Grunde.

    golem-grafics - Fränkisches Wörterbuch

    (E6)(L1) http://www.golem-grafics.de/die-roegers/kultur/sprache/fraenkische_woerterbuch.html


    Gred (W3)

    Der "Gred" ist ein Vorplatz vor einem Bauernhaus. Die Bezeichnung soll auf lat. "gradus" = "Stufe" zurück gehen. Vielleicht weil man üblicherwiese eine Stufe an der Eingangstür zu überwinden hatte.

    Griesbach (W3)

    Es gibt zwar einige Orte (und nicht nur in Bayern) namens "Griesbach", aber eine Namenserklärung war schwer zu finden. Aber das "Haus der Bayerischen Geschichte" lieferte dann doch noch einen Hinweis. Demnach bezieht sich "Gries" auf das steinige Bachbett und "Griesbach" bedeutet also etwa "Geröllbach". Das mhd. "griez" bedeutete "Sandkorn", "Sand", "Kiessand", "sandiges Ufer", "grober Sand", "Kiessand".

    (E?)(L?) http://www.burgenwelt.de/by-nb.htm


    (E?)(L?) http://www.hdbg.de/gemeinden2/bayerns-gemeinden_detail.php?gkz=9275124
    ...
    Wappengeschichte
    Der Felsenberg über den Wellen ergibt ein für den Ortsnamen redendes Bild: "Grizpach" ist die Siedlung am Bach, der "Gries" = "Steine", "Geröll" mit sich führt. Nach einem Bericht der Gemeinde aus dem Jahr 1835 soll das Wappen auf eine Verleihung durch Herzog Albrecht V. zurückgehen. Diese Aussage wird durch die Überlieferung gestützt, denn 1556 bat der Rat noch den landesherrlichen Gerichtsschreiber um Besiegelung einer Urkunde, 1565/68 ist bereits ein Ortswappen in der heraldischen Literatur zu finden (Mielich/Apian); Siegelabdrucke sind seit 1579 überliefert. Im 17. Jahrhundert wurde der Felsenberg vereinzelt zur Häusergruppe abgewandelt. Griesbach hatte seit dem 13. Jahrhundert Marktrecht und wurde 1953 zur Stadt erhoben. Aus diesem Anlass wurde das Wappen 1952 künstlerisch neu gestaltet. Durch die Zusammenlegung von Griesbach mit den Gemeinden Karpfham, Reutern, Sankt Salvator und Weng zur neuen Stadt Griesbach im Rottal am 1. Januar 1972 wurde das alte Wappen der Stadt ebenso wie das seit 1951 geführte Wappen der ehemaligen Gemeinde Sankt Salvator ungültig; der Rat der neu formierten Stadt beschloss 1972 die unveränderte Wiederannahme des historischen Wappens der Stadt Griesbach.
    ...


    (E1)(L1) http://www.hls-dhs-dss.ch/
    Griesbach ==> Schaffhausen (Gemeinde)

    (E6)(L1) http://www.meinestadt.de/obergriesbach/home
    Obergriesbach

    (E6)(L1) http://www.meinestadt.de/bad-griesbach-rottal/home
    Bad Griesbach

    (E6)(L1) http://www.meinestadt.de/untergriesbach/home
    Untergriesbach

    (E?)(L?) http://lexikon.meyers.de/meyers/Bad_Peterstal-Griesbach
    (E?)(L?) http://lexikon.meyers.de/meyers/Bad_Griesbach_im_Rottal
    Bad Griesbach | Bad Peterstal-Griesbach | Griesbach

    (E?)(L?) http://lexikon.meyers.de/meyers/Spezial:Zeitartikel/Ein+modernes+M%C3%A4rchen?teaserID=423609
    (E?)(L?) http://www.griesbacher.de/
    Griesbacher

    (E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Griesbach_im_Rottal


    Gspusi, Gespusi (W3)

    Am 10.07.2008 schrieb H. Bruns:

    Die korrekte Herleitung von "Gspusi" muß sich wohl auf "sponsa", "sponsae" f. = "Verlobte", "Braut" stützen, die Partikel "G(e)" dürfte hier im leicht pejorativen Sinne, analog zu "Getue", "Geraune", "Gekicke" u. a. zu sehen sein.

    Derselben Ansicht ist übrigens auch Küpper (Wörterbuch der dt. Umgangssprache, Stuttgart: Klett 1987; s.v. "Gespusi"):
    "Liebschaft", "Geliebte(r)". Geht zurück über ital. "sposa" auf lat. "sponsa" = "Gattin", "Verlobte". Österr., bayr. und schweiz. seit dem 19. Jh.

    gwdg - Bayerisches Wörterbuch (München) Projektbeschreibung

    (E?)(L?) http://grimm.adw-goettingen.gwdg.de/wb-liste/index.php?4


    H

    hdbg
    Haus der Bayerischen Geschichte
    Wappen, Geschichte, Geografi bayerischer Gemeinden

    Hier findet man Erklärungen zu den Wappen bayerischer Gemeinden.
    Gelegentlich findet man auch Hinweise zur Namensgebung.

    (E?)(L?) http://www.hdbg.de/gemeinden2/bayerns-gemeinden_suche-gemeinden.php
    Gemeinden | Wappeninhalte | Wappengeschichte | Wappenkunde | Burgen | Ortsansichten | Wappenglossar | My Wappen | Wappenmemory | Wappensudoku | Das Projekt | Links



    Hiasl (W3)

    (E?)(L?) http://www.kissing.de/Geschichte/Hiasl/hiasl.htm
    Ein Arbeitskollege aus dem Fränkischen benutzte "Hiasl" als (ugs.) Bezeichnung für die Bayern. Die Google-Suche nach "Hiasl" ergab 2.870 Treffer. Bereits der erste Link liefert eine kurze Lebensgeschichte des Räuberhauptmanns.
    Der Bayrische Hiasl wurde am 3. September 1736 als Mattheus Klostermair in Kissing geboren.
    ...

    I

    -ing (W3)

    Die Ortsnamen-Endung "-ing" findet man besonders bei Siedlungen, die nach einer berühmten Person oder einer geographischen Einheit benannt wurden (vorwiegend in Bayern). Es hat etwa die Bedeutung "die Ansiedlung der Sippschaft des ... ".

    Isar, aqua, -ei, -ey, eau, -ar-, -a, Fulda, Lahn, Whiskey, Wiese, Wasser, nieseln, pieseln, pissen, -as, -es, -is, -os, -us, Fusel, Fluss, Floss, Flosse, nass, Flotte, flotte, flotta, fluctuare, water, -at, wet, Wetter (W1)

    Die Isar ist ein schönes Beispiel für die zentrale Rolle die das Wasser seit jeher im Leben der Menschen spielt(e). Neben dem idg. "*akwa", das direkt im lat. "aqua" und in Ortsbezeichnungen auf "-ei" und "-ey" und im frz. "eau" erscheint, kommt es auch in vielen Flussnamen mit "-ar-" oder - stark verkürzt - als Suffix "-a" vor. So etwa in der "Fulda" (= "Land-Fluss") oder "Lahn" ("Fluss durch einen Bergeinschnitt").

    Ein anderer Wasser-Stamm, das keltische "*uisce" (das weiter zurück geht auf idg. "*is" = "Sumpfwasser") hat ebenfalls viele Ableger. Neben "Whiskey" und "Wiese", ja auch dem "Wasser" selbst, steckt es auch in vielen Flussnamen.
    Und in der durch München fliessenden "Isar" scheinen sich beide Wortstämme idealtypisch wieder zu vereinen. Man könnte schon fast von einem "weissen Schimmel" sprechen. Würden doch sowohl "Is-" als auch "-ar" schon genügen, um auf den flüssigen Inhalt schliessen zu lassen.

    Zwar habe ich keine definitiven Hinweis dazu gefunden, aber es ist sicherlich nicht allzu unwahrscheinlich eine Verbindung zu Begriffen wie "nieseln" = "leicht regnen", "pieseln" und das etwas umgs. "pissen" zu sehen. Ja es gibt sogar einen Fluss namens "Pisser".
    Und da nicht nur "-is" auf "Wasser" hindeutet, sondern alle Vokalkombinationen "-as", "-es", "-is", "-os", "-us", ist man auch nicht überrascht, den "Fusel", den "Fluss", das "Floss", die "Flosse" oder einfach das Wort "nass" vorzufinden.

    Zugegeben, dies ist sicherlich eine sehr grosszügige Begriffszusammenstellung, die sich in dieser Form nur ein Hobby-Etymologe erlauben darf - aber der grobe Zusammenhang scheint mir durchaus gegeben.
    Ja man könnte sicherlich noch weitere Kreise ziehen, wenn man sich z.B. die "Flotte" ansieht, die gemeinsam mit frz. "flotte" und it. "flotta" auf das lat. "fluctuare" = "fliessen" zurückgeht. Oder nehmen Sie das engl. "water", in dem das "-as" als "-at" zu finden ist, das engl. "wet" = "nass".
    Und vielleicht war das "Wetter" ursprünglich lediglich die Bezeichnung für "regnerisches Wetter".
    Der Korrektheit willen sei angemerkt, dass im Kluge der Hinweis auf ein germ. "wedra" und auf slav. "vedro" = "schönes Wetter" und "vedru" = "klar" und ein vermuteter Zusammenhang zu "wehen" aufgeführt wird.
    Möglicherweise treffen sich die beiden Ansätze in einer Wurzel, die sowohl "fliessen" als auch "wehen" bedeutete. Ist doch "wehen" nichts anderes als "fliessende Luft" und bei beiden Bewegungen kommen "s-Geräusche" vor.

    Weiter möchte ich es nun allerdings nicht treiben, obwohl es in diesem Zusammenhang sicherlich noch hunderte, wenn nicht tausende Fluss- und Ortsnamen oder sonstige Bezeichnungen zu entdecken gäbe.

    Ismaning, -ingen, Dirnismaning (W3)

    (E?)(L?) http://www.wohnen.ismaning.de/info-geschichte
    (E?)(L?) http://www.garching.de/gar.stadtteile.deu.html#Stadtteil%20Dirnismaning
    (E?)(L?) http://www.garching.de/gar.dirnism.bild.deu.html
    Auf der Site von "Ismaning" findet man leider keinen Hinweis zur Namensherkunft.
    Der Suffix "-ingen" drückt (bei Ortsnamen) in der Regel ein Zugehörigkeitsverhältnis aus. Bei "Ismaningen" handelt es sich somit um den "Ort des Isman" oder wie es in alten Quellen zu finden ist "die Leute des Isaman".
    Ob der "Isaman" - entsprechend der Ausführungen unter "Isar" - ein "Wassermann" war, d.h. "der am Wasser lebende" oder ob er überhaupt etwas mit der "Isar" zu tun hatte, ist nicht nachzuvollziehen.

    Auf der Garchinger Seite zu "Dirnismaning" findet man folgenden Hinweis:
    Südlich des Schleißheimer Kanals erreicht man die Flur des nach 200 m beginnenden Stadtteils "Dirnismaning". Der Name deutet auf eine Schwesteransiedlung des Nachbarortes "Ismaning" hin, das "dürre Ismaning". ...

    Iwo, Awo (W3)

    (E?)(L?) http://iq.lycos.de/srch?q=etymologie&pp=0
    Zur Etymologie des in Bayern oft gehörten :"Iwo!"
    Gestellt in Etymologie von Orator373 am 15.01.2006 12:54
    Antwort: Es heißt eigentlich "Awo!". Und es kommt von "Ach woher denn!", was soviel heißt wie "Keinesfalls, wie kommst du denn darauf?"


    J

    K

    Kanapee (W3)

    Das bair. "Kanapee" geht zurück auf frz. "canapé" = "Sofa".

    Karren (W3)

    Der bairische "Karren" geht zurück auf den lat. "carrus", der seinerseits auf einen keltischen, gälischen "càrn" = "Wagen" zurück geht.

    Kempten, Cambridge, Camargue (W3)

    Der Ort "Kempten" geht auf die römische Bezeichnung "Cambodunim" (und weiter auf keltische Quellen) zurück. Der Name soll wie das englische "Cambridge" auf eine keltische Wurzel "cam" = "Wasser", "Sumpf" zurückgehen

    Auch in der südfranzösischen "Camargue" ist diese Wurzel zu finden.

    Kiwi (W3)

    Der "Kiwi" ist eigentlich ein flugunfähiger Vogel in Neuseeland. Wegen seiner Ähnlichkeit, bezeichnet man auch eine kleine braun behaarte Frucht, die "chinesische Stachelbeere", als "Kiwi".

    In Bayer steht "Kiwi" jedoch für "Eimer" und hängt sprachlich mit dem "Kübel" zusammen.

    koeblergerhard
    Köbler, Gerhard
    Altniederfränkisches Wörterbuch
    Altniederfränkisches rückläufiges Wörterbuch
    Neuhochdeutsch-altniederfränkisches Wörterbuch
    Neuenglisch-altniederfränkisches Wörterbuch
    Lateinisch-altniederfränkisches Wörterbuch
    Chronologisches Wörterbuch des Altniederfränkischen
    Häufigkeitswörterbuch
    Grammatikalisches Wörterbuch des Altniederfränkischen

    (E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/publikat.html
    (E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/anfrkwbhinw.html
    Köbler, Gerhard, Altniederfränkisches Wörterbuch, (3. Auflage) 2003

    Das Altniederfränkische ist die aus dem Germanischen erwachsene, älteste Sprachstufe des Niederländischen (Flämischen, Niederfränkischen). Weil die Sprachwissenschaft kein meinen Vorstellungen vollständig entsprechendes Wörterbuch aufwies, versuchte ich schon 1973 ein Altniederdeutsch-lateinisches Wörterbuch und 1982 (in zweiter Auflage) ein Altniederdeutsch-neuhochdeutsches und neuhochdeutsch-altniederdeutsches Wörterbuch. Mit Hilfe der modernen Elektronik kann ich das Wörterbuch im Rahmen meiner Internationalen Germanistischen Etymologischen Lexikothek in maschinenlesbarer Form der Allgemeinheit zur Verfügung stellen.

    Das ins Internet gestellte Wörterbuch wird nach den einzelnen Buchstaben aufgeteilt in

    (E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/germanistischewoerterbuecher/altniederfraenkisch-neuhochdeutscheswoerterbuch/VorwortAltniederfraenkisch.pdf
    Vorwort

    A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T TH U V W X Y Z.

    Geordnet ist es streng alphabetisch. Der einzelne Artikel besteht aus dem Lemma in einer normalisierten Hauptform und eventuellen Nebenformen, Sprachangabe (anfrk.), grammatikalischer Bestimmung, neuhochdeutschen Bedeutungsangaben, neuenglischen Bedeutungsangaben, lateinischen Übersetzungsgleichungen, Verweisen, Hinweisen, Quellenangaben, Interferenzen, Etymologien und knappsten Literaturangaben. Der weitere Ausbau ist geplant.

    Möge damit die Germanistik um ein weiteres einfaches Hilfsmittel bereichert sein. Fördernde Hinweise werden gern aufgegriffen. Jedermann ist es unbenommen, Besseres zu bieten.

    Auf dem altniederfränkischen Wörterbuch beruht

    (E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/germanistischewoerterbuecher/altniederfraenkisch-neuhochdeutscheswoerterbuch/RUECKLAEUFIG.pdf
    ein altniederfränkisches rückläufiges Wörterbuch.

    (E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/germanistischewoerterbuecher/altniederfraenkisch-neuhochdeutscheswoerterbuch/NHD-ANFRK.pdf
    Ebenso bauen darauf ein neuhochdeutsch-altniederfränkisches Wörterbuch,

    (E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/germanistischewoerterbuecher/altniederfraenkisch-neuhochdeutscheswoerterbuch/NE-ANFRK.pdf
    ein neuenglisch-altniederfränkisches Wörterbuch und

    (E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/germanistischewoerterbuecher/altniederfraenkisch-neuhochdeutscheswoerterbuch/LAT-ANFRK.pdf
    ein lateinisch-altniederfränkisches Wörterbuch auf.

    (E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/germanistischewoerterbuecher/altniederfraenkisch-neuhochdeutscheswoerterbuch/chrono-anfrk.pdf
    Zusätzlich bestehen ein Chronologisches Wörterbuch des Altniederfränkischen,

    (E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/germanistischewoerterbuecher/altniederfraenkisch-neuhochdeutscheswoerterbuch/freq-anfrk.pdf
    ein Häufigkeitswörterbuch und

    (E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/germanistischewoerterbuecher/altniederfraenkisch-neuhochdeutscheswoerterbuch/gram-anfrk.pdf
    ein Grammatikalisches Wörterbuch des Altniederfränkischen.

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    König Ludwig Brot (W3)

    Dass bekannt Namen manchmal recht unmotiviert für Werbezwecke eingesetzt werden, kann man am "König Ludwig Brot" erkennen. Ein Brot, das den Namen "König Ludwig" trägt sollte doch mindestens das Lieblingsbrot von "König Ludwig" gewesen sein. Oder er könnte es zu besonderen Anlässen sogar selbst gebacken haben.

    Jedenfalls habe ich heute morgen beim Brötchenholen eine kleine Bröschüre entdeckt und gleich mitgenommen, da ich ja permanent nach Wortgeschichten Ausschau halte. Und in dieser Bröschure kann man erfahren, dass Ludwig II. Brot nicht nur als Grundnahrungsmittel ansah, sondern ihm einen besonderen Genuss abgewinnen konnte (womit ich mich also in guter Gesellschaft befinde). Sein Haushofmeister Johann Rottenhöfer verfasste im 19. Jh. ein Rezeptbuch mit 2.345 Rezepten. Darunter befanden sich natürlich auch die Backanleitungen für die Lieblinsbrote von "König Ludwig II. von Bayern".

    Aber das in der Bröschüre angepriesene Roggen-Dinkel-Brot ist eben nur eines von vielen. Immerhin sollen es die "hochwertigen Getreidebestandteile" zu einem "Brot für Könige" machen.

    Kranewitt (W3)

    (E?)(L?) http://www.baum-des-jahres.de/archiv/wacholder02.html
    (E?)(L?) http://www.baum-des-jahres.de/archiv/hp/wacholder/
    Die bairische Bezeichnung "Kranewitt" ("Kranewitter", "Kranewitterbeere") für "Wachholder", setzt sich zusammen aus aus dem ahd. "krano" ("Kranich") und "witu" ("Holz").

    Kraxe, kraxeln (W3)

    "kraxeln", das eher umgangssprachliche Wort für "mühsam steigen", "klettern", kommt aus dem Bairischen und bedeutet "etwas auf dem Rücken tragen", und geht wohl weiter zurück auf die "Kraxe", einem Tragekorb, der auf dem Rücken getragen wird.

    (E?)(L?) http://www.weltderberge.de/


    L

    Laddial, lad (W3)

    Der bayrische "Laddial" soll wie der engl. "lad" = "Kerl", "Bursche", "Junge" auf einen lat. "latinulus" = "schmächtiger Junge" zurück gehen.

    language-museum - Language Museum - German (Bavarian)

    (E?)(L?) http://www.language-museum.com/g/german-bavarian.htm


    lexilogos - Bavière - Bayern

    (E?)(L?) http://www.lexilogos.com/baviere_histoire.htm


    linguashop - multimedia Sprach-Lernpakette - Bavarian

    (E?)(L?) http://www.linguashop.com/en/learn-bavarian.php


    M

    Massel (W3)

    Das bair. "Massel" geht zurück auf hebr. "Masel" = "Glück".

    measse (W3)

    Das bair. "measse" ist die verballhornte Form von frz. "merci" = "danke", (eigentlich "Gunst") und geht weiter zurück auf lat. "merces" = "Lohn".

    mineralienatlas - Mineralien-Atlas
    Mineralien in Bayern

    (E6)(L1) http://www.mineralienatlas.de/
    (E6)(L1) http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/MineralRekorde
    Deutschland/Bayern | Deutschland/Bayern/Allgäu/Grünten | Deutschland/Bayern/Bayerischer Wald | Deutschland/Bayern/Bayerischer Wald/Lam/Fürstenzeche/Mineralien/Fluorit | Deutschland/Bayern/Eichstätt | Deutschland/Bayern/Fichtelgebirge | Deutschland/Bayern/Fichtelgebirge/Waldershof | Deutschland/Bayern/Frankenwald | Deutschland/Bayern/Frankenwald/Feilitzsch | Deutschland/Bayern/Frankenwald/Feilitzsch/Mineralien | Deutschland/Bayern/Frankenwald/Feilitzsch/Mineralien/Anatas | Deutschland/Bayern/Frankenwald/Hadermannsgrün | Deutschland/Bayern/Frankenwald/Lichtenberg | Deutschland/Bayern/Frankenwald/Lichtenberg/Mineralien | Deutschland/Bayern/Frankenwald/Lichtenberg/Mineralien/Malachit | Deutschland/Bayern/Frankenwald/Lichtenberg/Mineralien/Pseudomalachit | Deutschland/Bayern/Frankenwald/Schmölz | Deutschland/Bayern/Frankenwald/Weißenstein-Stammbach | Deutschland/Bayern/Oberpfalz | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Bach-Donau Revier | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Bach-Donau Revier/Mineralien/Fluorit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Erbendorf | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Erbendorf/Kornberg | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Erbendorf/Marienstollen | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Erbendorf/Rohrmühle | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Erbendorf/Silberberg | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Hagendorf | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Hagendorf/Hagendorf-Nord | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Hagendorf/Hagendorf-Süd | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Hagendorf/Hagendorf-Süd/Mineralien | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Hagendorf/Hagendorf-Süd/Mineralien/Apatit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Hagendorf/Hagendorf-Süd/Mineralien/Arsenkies | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Hagendorf/Hagendorf-Süd/Mineralien/Autunit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Hagendorf/Hagendorf-Süd/Mineralien/Bassetit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Hagendorf/Hagendorf-Süd/Mineralien/Beraunit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Hagendorf/Hagendorf-Süd/Mineralien/Bermanit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Hagendorf/Hagendorf-Süd/Mineralien/Chalkosiderit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Hagendorf/Hagendorf-Süd/Mineralien/Chernikovit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Hagendorf/Hagendorf-Süd/Mineralien/Cyrilovit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Hagendorf/Hagendorf-Süd/Mineralien/Earlshannonit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Hagendorf/Hagendorf-Süd/Mineralien/Earlsh­annonit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Hagendorf/Hagendorf-Süd/Mineralien/Eosphorit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Hagendorf/Hagendorf-Süd/Mineralien/Fairfieldit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Hagendorf/Hagendorf-Süd/Mineralien/Fluellit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Hagendorf/Hagendorf-Süd/Mineralien/Hagendorfit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Hagendorf/Hagendorf-Süd/Mineralien/Heterosit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Hagendorf/Hagendorf-Süd/Mineralien/Hureaulith | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Hagendorf/Hagendorf-Süd/Mineralien/Kakoxen | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Hagendorf/Hagendorf-Süd/Mineralien/Kingsmountit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Hagendorf/Hagendorf-Süd/Mineralien/Kryzhanovskit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Hagendorf/Hagendorf-Süd/Mineralien/Langit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Hagendorf/Hagendorf-Süd/Mineralien/Leukophosphit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Hagendorf/Hagendorf-Süd/Mineralien/Meta-Autunit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Hagendorf/Hagendorf-Süd/Mineralien/Parascholzit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Hagendorf/Hagendorf-Süd/Mineralien/Phosphoferrit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Hagendorf/Hagendorf-Süd/Mineralien/Phosphophyllit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Hagendorf/Hagendorf-Süd/Mineralien/Pseudolaueit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Hagendorf/Hagendorf-Süd/Mineralien/Schoonerit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Hagendorf/Hagendorf-Süd/Mineralien/Stewartit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Hagendorf/Hagendorf-Süd/Mineralien/Strengit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Hagendorf/Hagendorf-Süd/Mineralien/Strunzit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Hagendorf/Hagendorf-Süd/Mineralien/Torbernit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Hagendorf/Hagendorf-Süd/Mineralien/Vivianit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Hagendorf/Hagendorf-Süd/Mineralien/Wilhelmvierlingit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Pleystein | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Pleystein/Kreuzberg | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Pleystein/Waidhaus Silbergrube | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Pleystein/Waidhaus Silbergrube/Mineralien | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Pleystein/Waidhaus Silbergrube/Mineralien/Beraunit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Pleystein/Waidhaus Silbergrube/Mineralien/Kastningit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Pleystein/Waidhaus Silbergrube/Mineralien/Laueit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Pleystein/Waidhaus Silbergrube/Mineralien/Strunzit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Tirschenreuth | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Windischeschenbach | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Windischeschenbach/Menzlhof | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Windischeschenbach/Püllersreuth | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Windischeschenbach/Püllersreuth/Mineralien | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Windischeschenbach/Püllersreuth/Mineralien/Beryll | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Windischeschenbach/Wendersreuth | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Wölsendorf | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Wölsendorf/Grube Cäcilia | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Wölsendorf/Grube Erika | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Wölsendorf/Grube Erna-Anna | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Wölsendorf/Grube Hermine | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Wölsendorf/Johannesschacht | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Wölsendorf/Literatur | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Wölsendorf/Marienschacht | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Wölsendorf/Mineralien | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Wölsendorf/Mineralien/Amethyst | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Wölsendorf/Mineralien/Baryt | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Wölsendorf/Mineralien/Dolomit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Wölsendorf/Mineralien/Eisenkiesel | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Wölsendorf/Mineralien/Fluorit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Wölsendorf/Mineralien/Hämatit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Wölsendorf/Mineralien/Honigspat | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Wölsendorf/Mineralien/Kupfer | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Wölsendorf/Mineralien/Malachit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Wölsendorf/Mineralien/Metatorbernit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Wölsendorf/Mineralien/Pyromorphit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Wölsendorf/Mineralien/Rauchquarz | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Wölsendorf/Mineralien/Stinkspat | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Wölsendorf/Mineralien/Torbernit | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Wölsendorf/Mineralien/Uranophan | Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Wölsendorf/Mineralien/Zinnober | Deutschland/Bayern/Spessart | Deutschland/Bayern/Spessart/Dörrmorsbach | Deutschland/Bayern/Spessart/Dörrmorsbach/Heinrichsberg | Deutschland/Bayern/Spessart/Großkahl | Deutschland/Bayern/Spessart/Großkahl/Grube Hilfe Gottes | Deutschland/Bayern/Spessart/Haibach | Deutschland/Bayern/Spessart/Haibach/Wendelberg | Deutschland/Bayern/Spessart/Hain | Deutschland/Bayern/Spessart/Hain/Grube Elisabeth | Deutschland/Bayern/Spessart/Hörstein | Deutschland/Bayern/Spessart/Hörstein/Rabengrund | Deutschland/Bayern/Spessart/Kleinostheim | Deutschland/Bayern/Spessart/Kleinostheim/Kalbsbuckel | Deutschland/Bayern/Spessart/Oberbessenbach | Deutschland/Bayern/Spessart/Oberbessenbach/Birkenknückel | Deutschland/Bayern/Spessart/Oberbessenbach/Kirschlingsgraben

    Mittelbairisch (W3)

    "Mittelbairisch" spricht man in Ober- und Unterbayern und in großen Teilen Österreichs.

    München (W3)

    (E?)(L?) http://fifaworldcup.yahoo.com/06/de/d/c/munchen.html
    "München" ging aus einer Siedlung "bei den Mönchen" hervor.

    ...
    Der 14. Juni 1158 gilt als Gründungstag der bayerischen Landeshauptstadt durch Heinrich den Löwen. Im Jahr 1214 wird München erstmals urkundlich als Stadt bezeichnet, 1806 wird München Hauptstadt des Königreiches Bayern.
    ...


    mwentsch - Das schwäbische Wörterbuch

    (E?)(L?) http://www.mwentsch.de/sw.htm
    (mit Geduudel)

    N

    Nordbairisch (W3)

    "Nordbairisch" spricht man in der Oberpfalz und im Donauraum.

    Nürnberg, Nürnberger Trichter, eintrichtern, Nürnberger Ei (W3)

    "Nürnberg" ("Nourenburc" = "Felsberg") verdankt seinen Namen einem Felsvorsprung an der Pegnitz und geht auf mhd. "knorre" = "Auswuchs", "knur" = "Fels", "Klippe" zurück.

    Im "Nürnberger Trichter" hat sich die Stadt verewigt. Dieses Instrument der Wissensvermittlung hieß ursprünglich eigentlich "Poetischer Trichter" und war ein Lehrbuch der Dichtkunst das "mühelosen Lernerfolg in 6 Stunden" versprach. Da dieser jedoch 1647 in Nürnberg erschien wurde er umgangssprachlich zum "Nürnberger Trichter" und bezeichnet heute allgemein das erzwungene Pauken von Wissen.

    Aber auch das "Nürnberger EI" kommt aus "Nürnberg". Die eiförmige Taschenuhr mit Federwerk wurde dort im 16. Jh. von Peter Henlein, einem Mechaniker zum ersten Mal gebaut.

    Es soll noch eine zweite Variante von "Nürnberger Eiern" geben. Auch dabei handelt es sich um Uhren des 16. Jh. aus Nurnberg. Diese wurden am Hals getragen. Ihre Bezeichnung soll jedoch eine Verballhornung von lat. "hora" = "Stunde" sein, das die Metamorphose "hörlein", "Ührlein" und schließlich "Eierlein" durchlebte.

    (E?)(L?) http://kollokationen.bbaw.de/htm/idioms.html
    (E2)(L1) http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_n_1.html
    (E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
    In der Stadtbibliothek Nürnberg befindet sich die wohl älteste Darstellung eines "Nürnberger Trichters". Auf einem Kupferstich aus dem 17. Jahrhundert sind Männer abgebildet, die einem auf dem Boden Liegenden Weisheit mit einem großen Trichter eingießen. Auf dem Werk sind alle möglichen Gegenstände zu erkennen, die in diesen Trichter hineingeschüttet werden sollen.

    1648 erschien Georg Philipp Harsdörffers interessant betiteltes Buch "Poetischer Trichter, die Teutsche Dicht- und Reimkunst, ohne Behuf der lateinischen Sprache, in VI Stunden einzugießen".

    Durch dieses Werk wurde der "Nürnberger Trichter" schnell zu einer scherzhafte Bezeichnung für ein (mechanisches) Lehrverfahren, nach dem angeblich auch dem Dümmsten Wissen "eingetrichtert" werden kann.
    (© blueprints Team)


    (E?)(L?) http://www.der-trichter.de/warum_trichter.htm
    (E?)(L?) http://www.euphemismen.de/Alle/
    (E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/
    (E?)(L?) http://www.wispor.de/wpx-k-n.htm
    (E?)(L?) http://fifaworldcup.yahoo.com/06/de/d/c/nurnberg.html
    ...
    Nürnberg kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Die Stadt im Herzen Frankens wurde bereits 1050 in einer Urkunde erwähnt, in der von einer dort unter dem Vorsitz des deutschen Kaisers Heinrich des II. abgehaltenen Gerichtsverhandlung die Rede ist. In der Zeit der Staufer entwickelte sich die Siedlung rasch und erhielt 1219 ihre verbrieften Stadtrechte.
    ...


    O

    Obatzda (W3)

    hat die gleiche Wurzel wie "Obst", entstammt dem althochdeutschen "ob-az" und beschreibt eine über das Essen hinausgehende Speise, also eine "Zukost".
    (A: do__)

    Zufällig traf zur gleichen Zeit auch der Hinweis eines anderen Besuchers ein:
    Soweit ic