Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
DE Deutschland, Alemania, Allemagne, Germania, Germany
Region, Región, Région, Regione, Region

Hansestadt Hamburg, (Ville libre et hanséatique de) Hambourg, (Free and Hanseatic City of) Hamburg

A

Aalsuppe (W3)

Entgegen der gelegentlich zu findenden Aussage "Aalsuppe" käme von "Alles drin Suppe", handelt es sich dabei - zumindest im Original - wirklich um eine Suppe mit Aal.

DE: Aalsuppe | UK: Eel soup | FR: Potage à l'anguille | IT: Minestra d'anguilla | ES: Sopa de anguila

(E?)(L?) http://www.abendblatt.de/daten/2002/06/25/39651.html
Aalsuppe - Frage des Geschmacks (25. Juni 2002) Mehr

(E?)(L?) http://www.morgenweb.de/freizeit/essen_und_trinken/20090328_srv0000003955960.html

...
Manchmal allerdings irrt der Feinschmecker - auch, was die Resteküche angeht. So geschehen bei der Hamburger Aalsuppe. Wer bei Wikipedia unter "Hamburger Küche" nachliest, erhält folgende Information: "Die Hamburger Aalsuppe enthält eigentlich keinen Aal. (...) Die Vorsilbe Aal- zeigt an, dass es sich ursprünglich um ein Resteessen gehandelt hat, in das ,aalens was noch da ist' reinkommt. Um aber Reklamationen von Touristen vorzubeugen, kommt auch schon mal ein Stück Aal mit auf den Teller."

"Blühender Unsinn", meint Prof. Christoph Gutknecht aus der Hansestadt, der sich in seinem Buch "Pustekuchen! Lauter kulinarische Wortgeschichten" mit dem Gericht beschäftigt. "Bei der Aalsuppe handelt es sich um eine kräftige süßsaure Gemüsesuppe, die mit gekochtem Aal (auf Wunsch auch zusätzlich mit geräuchertem Aal) als Hauptgericht serviert wird. Die Vorstellung, die Aalsuppe sei ursprünglich eine Restesuppe gewesen, in der -€šalles drin' war - außer Aal natürlich -, ist eine Legende", zitiert Gutknecht aus dem 1998 erschienenen "Hamburger Lexikon".
...


(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl

Aal=Suppe, ist ein gemeines Gericht, aus gekochten Aalen bestehend, davon siehe Aal zu kochen.


abendblatt.de
Sprechen Sie Hamburgisch

(E?)(L?) http://suche.abendblatt.de/ashao/search.do?search=Sprechen+Sie+Hamburgisch

1533 Ergebnisse für "Sprechen Sie Hamburgisch"


Erstellt: 2013-04

Altengamme
Neuengamme
Gamm
Gamme
Gambsheim (W3)

Am 20.06.2006 fragte Herr Söncke Schacht:

Welche Bedeutung / Herkunft hat das deutsche Wort "Gamm" ("Gamme") als Flurname / Stadtteilname z. B. in Hamburg: "Altengamme" / "Neuengamme", oder in "Boizenburg" / E.: "Gamm"


Die Suche nach der Bedeutung von "Gamm", "Gamme" in Ortsnamen erwies sich als äußerst langwierig". Der String kommt zwar in vielen Wörtern vor, aber einen speziellen Hinweis zu Ortsnamen konnte ich nur bei Bahlow finden. Für Bahlow sind jedoch anscheinend alle Wörter "Wasserwörter" und so sollte man zumindest versuchen noch andere Quellen zu finden.

Unter dem Ortsnamen "Gambach" (Bachname in der Schweiz) führt "Bahlow" aus, daß es sich bei "gam" (auch "gim" und "gum") um ein Gewässerwort mit der Bedeutung "Moder", "Faulwasser" handelt.
Er stellt "gam" in eine Reihe mit "am", "bam", "kam", "lam", "ram", "sam", "tam", die alle die gleiche Bedeutung haben sollen. Als Beispiele führt er dabei die Flußnamen "Gamara", "Namara", "Samara", "Tamara", "Gameda", "Nameda", "Rameda", "Tameda", "Gameren", "Gahma", "Gahmen", "Gemen", "Gamania", "Limania", "Gamapia", "Gamonia", "Gamlen", "Gamelwurth", "Gaminesbach", "Gammelsbach".
Auch den Ortsnamen "Gambsheim" im Elsaß und "Gambeck" (in Waldeck) führt er darauf zurück.

Demnach könnte man "Altengamme" und "Neuengamme" als "(am) Altenmoderwasser" und "(am) Neuenmoderwasser" auffassen.

Aber es könnten auch andere Bedeutungen zu Grunde liegen, so findet man zum Beispiel folgende Hinweise:

(E?)(L?) http://lexicon.ff.cuni.cz/etc/aa_texts.html


(E1)(L1) http://lexicon.ff.cuni.cz/pdf/pgmc_torp/pgmc_torp.pdf
Im "Wörterbuch Indogermanische Sprachen" findet man:


"gamman" m. "Hürde", "Schafstall", "Erdhütte". an. "gammi" m. "Erdhütte" (bei den Finnen),
dän. "gamme" = "Stall", "Schafstall", Hürde",
schwed. mundartl. "gamma" = "Kuhkrippe"; schweiz. "gämmeli" = "kleine Scheune oder Hütte auf den Weiden, worin das Vieh und etwas Stroh untergebracht wird", "Vorstall bei den Alphütten",
pomm. "gamm" = "Haufe von Ziegelsteinen, die zum Trocknen aufgesetzt werden". Lidén (Arm. Stud. 14) vergleicht arm. "gom" = "Stall", "Schafstall".


Demnach könnten die "Gamme"-Orte auf frühere "Schafhütten" bzw. Bauernhöfe zurückgehen, was ja durchaus denkbar wär.

Da das südlich der Ostsee liegende Pommern eine relative Räumlichkeit zu Hamburg hat und Ziegelbauten in Norddeutschland weit verbreitet sind könnte ich mir vorstellen, daß es sich bei Orten mit "-gamm"-Anteilen auch um ehemalige Ziegeleien handeln.

Eine Quelle weist darauf hin, daß die Ursprungsbedeutung von "gammeln" und "vergammeln" und schwed. "gammel" = "alt" etwa "liegen lassen" bedeutete. Dies wäre ein Anknüpfungspunkt für die "pommersche Ziegelei". Die Ziegel wurden ja auf einem Platz ausgelegt und zum Trocknen "liegen gelassen". Möglicherweise hatte "gamme" in Ortsnamen ganz allgemein die Bedeutung etwa von "Lagerplatz" = "Ort, an dem Waren, Holz, Baumaterial "abgelegt" wurden.

Einen Hinweis gab es auf "Gamme" = "ein samisches Zelt", das aber wohl in deutschen Ortsnamen keine Rolle spielt.

(E?)(L?) http://runeberg.org/nfbi/0370.html
Hier findet man einige Artikel des "Nordisk familjebok" zu schwedischen Begriffen mit "gamme": "Gamme", "Gammelgarn", "Gammelholm", "Gammelmosegaard", "Gammelost", "Gammelskat", "Gammelsta", "Gammelstad-Karlsvikshyttans", "Gammeistilla", "Gammelsvenskby".

(E?)(L?) http://www.hamburg.de/artikel.do?geo=3&cid=3879921


(E?)(L?) http://fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/behoerden/stadtentwicklung-umwelt/umwelt/wasser/wasserschutzgebiete/wsg-curslack/start.html

...
Das Wasserschutzgebiet Curslack/Altengamme wurde 1997 als drittes Wasserschutzgebiet in Hamburg festgesetzt. Es liegt im Südosten Hamburgs, in den Vier- und Marschlanden, und umfasst den Stadtteil Curslack fast vollständig, große Teile von Altengamme sowie den südlichen Teil von Bergedorf.
...


Die Lage von "Altengamme" in einem Marschlandgebiet und die (mögliche ?) ungefähre Übersetzung von "Curslack" als "Schweine-Stauwasser" ("cur" = "Köter", "Hund", "Schwein" und "slack water" = "Stauwasser"), läßt den Schluß zu, dass es sich bei "Altengamme" und "Neuengamme" um Ortsnamen handelt, die - wie Bahlow schon sagt - auf das "Stauwasser" Bezug nehmen und etwa "Alter Ort am abgestandenen Wasser" bzw. "Neuer Ort am abgestandenen Wasser" bedeuten.

(E?)(L?) http://www.bsh.de/de/Meeresdaten/Vorhersagen/Gezeiten/index.jsp
Gezeiten-Berechnung für: Altengamme

B

Buddel (W3)

Die hamburgische "Buddel" = dt. "Flasche" ist eng verwandt mit engl. "bottle" und frz. "bouteille".

(E2)(L1) http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_1467.html

Buddelschiff


(E?)(L?) http://www.buddel.de/

Mit den Buddelschiffen begann unser Geschäft im Jahre 1976. Seitdem wurde die Modellpalette ständig erweitert. Alle Flaschenschiffe werden in reiner Handarbeit in unseren Betrieben in Hamburg und Tigaon, Philippinen, hergestellt. Wir führen ca. 200 Modelle vom 10 ml Winzling bis zur 5 Liter Riesenbuddel
mehr lesen
...


(E1)(L1) http://www.ensheim-saar.de/ehp_49.htm

Buddel


(E?)(L?) http://wiki-de.genealogy.net/Buddelmaker

Buddelmaker
Bedeutung: Flaschenmacher


(E?)(L?) http://www1.ndr.de/kultur/plattdeutsch/woerterbuch/index.html

Kömbuddel


(E3)(L1) http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw/

Buddel: "Flüssigkeitsmaß = 1/2 Kanne = etwa 3/4 l"


(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl

Buddelier, siehe unter Bottlerei.


(E?)(L?) http://woerterbuchnetz.de/RhWB/

| Buddel I | Buddel II | buddeln | aufbuddeln | einbuddeln | verbuddeln | Buddel | buddelig | Fuselsbuddel


(E3)(L1) http://www.wein-plus.eu/de/Buddel_3.0.5814.html


(E1)(L1) http://ngrams.googlelabs.com/graph?corpus=8&content=Buddel
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Buddel" taucht in der Literatur um das Jahr 1820 auf.

Erstellt: 2012-10

C

Caffamacherreihe (W3)
Samt statt Kaffee

(E?)(L1) http://www.abendblatt.de/daten/2002/06/25/39638.html

Der Name der Straße in der Neustadt, an der auch das Abendblatt beheimatet ist, hat nichts mit "Kaffee", sondern mit holl. "Caffa" zu tun, einer schweren Samtstoffart, die von den Webern angefertigt wurde, die sich dort um 1630 angesiedelt hatten. Das waren die "Kaffamaker" in der "Kaffamacher-Reege".

"Caffa" geht wahrscheinlich auf "Kaff-Haar" zurück, in dem das niederdeutsche Wort "Kaff" für "Spreu", "Hülse" des Getreides steckt. Die Samtstoffe aus Seide wurden zunächst in Schlingen gewebt und dann abgeschoren. Die abgeschorenen Fäden bezeichnete man, weil sie wie Haarspreu aussahen, als "Kaffhaar". Ein Teil der "Caffamacherreihe", Fortsetzung der Fuhlentwiete, hieß bis 1900 "Kleine Drehbahn". (mj)


comedix
Asterix Hamburgisch

(E?)(L?) http://www.comedix.de/medien/mundart.php




Erstellt: 2010-09

D

dradio
Holländische Tuchmacher in Hamburg

(E?)(L?) http://www.dradio.de/dlr/sendungen/merkmal/255048/


E

F

G

Gummiwiesen (W3)

Im Hamburger Stadtteil Moorburg werden die Wiesen nach großen Regenfällen elastisch und man sinkt beim Gehen ein. Diesem Phänomen verdanken sie die Bezeichnung "Gummiwiesen".

(E?)(L?) http://www.bahnaktuell.net/BA2/wordpress/?p=43440


Erstellt: 2010-09

H

Hamburg (W3)

"Hamburg" geht auf eine Gründung in einem Elbeknick zurück, nach ahd. "hamma" = "Winkel".

"Bahlow" bleibt sich treu und führt hingegen "Hamburg" auf "ham" = "Sumpf", "Moder" zurück.

Der Städtevorstellung zur WM 2006 ist nicht klar zu entnehmen was das altsächsische "ham" bedeuten soll - "Ufer" oder eine anderer Name für den Fluss "Alster".

Bleiben also mehrere Varianten als Erklärung für die "Hammaburg".


...
Die Ursprünge Hamburgs liegen nicht an der Elbe, sondern an ihrem Nebenfluss, der Alster. An ihrem Ufer (altsächsisch: "ham") entstand im 8. Jahrhundert die erste Siedlung nicht weit von der Mündung des Flüsschens in die Elbe. Um 950 wurde hier die "Hammaburg" errichtet. Im 12. Jahrhundert bekam die Elbe größere Bedeutung. Der Handel im nordeuropäischen Raum entwickelte sich rasch. Hamburg erhielt von Kaiser Barbarossa 1189 das Privileg, Zoll auf der Elbe zu erheben, und wurde dann Freie Reichsstadt.
...
"Hamburg" wurde 811 während der Regentschaft Karl des Großen unter dem Namen "Hammaburg" gegründet. Die Verleihung von Zoll- und Handelsprivilegien 1189 markiert den Beginn von Hamburgs Aufstieg zu einem Handelszentrum von Weltrang. Als eines der ersten Mitglieder der mittelalterlichen "Hanse" war Hamburg wichtigster Nordsee-Hafen dieser Handelsvereinigung. Könige oder Prinzen haben hier nie regiert: Seit dem Mittelalter war Hamburg eine Stadt-Republik, die von ihren eigenen Bürgern regiert wurde. Hamburg, heute eines der 16 Bundesländer, hat seine Eigenständigkeit stets vehement verteidigt.
...


(E6)(L1) http://www.meinestadt.de/hamburg/home


hamburg
Wappen und Flaggen der Freien und Hansestadt Hamburg

(E?)(L?) http://www.hamburg.de/StadtPol/weiterewappen.htm


Hamburger (W3)

(E?)(L?) http://www.inform24.de/hamburger.html

"Kommt der Hamburger nun aus Hamburg - oder nicht?"
...
Der Ursprung: Sucht man in Hamburg nach dem Ursprung des Burgers, so wird man im Hafen fündig. Der Elbhafen wurde früher von vielen Seeleuten aus dem Baltikum angefahren. Dort war es schon seit jeher Sitte, Fleisch zu würzen und roh zu verzehren. Nun waren die Hamburger Bürger offenbar keine Freunde von rohem Fleisch, denn sie brieten das Fleisch einfach in Fett an und stellten fest, dass es ihnen so besser schmeckte. Dies könnte die Geburtsstunde der Frikadelle gewesen sein. Für diese Theorie spricht, dass die "Urfrikadelle" als "Hamburger Steak" 1891 in einem amerikanischen Kochbuch erwähnt wird.
...


(E?)(L?) http://www.atlasobscura.com/places/louis-lunch

Louis' Lunch
New Haven, Connecticut
While many places make the claim, the Library of Congress says this restaurant is the birthplace of the hamburger.


(E1)(L1) http://www.word-detective.com/111097.html#hamburger


(E?)(L?) http://www.wordorigins.org/index.php/site/comments/loan_words_and_where_they_come_from/
Loan-Words and Where They Come From?

The "hamburger" was created in "Hamburg" (a german town).

Here are some links to some theories how it came to England and the US.

Hanse
Bund der Städte (W3)

(E?)(L?) http://www.abendblatt.de/daten/2002/06/26/40179.html

...
Das Wort kommt von ahd. "hansa" = "Kriegerschar" und dem mndd. "hanse", "hense" = "Handelsgesellschaft" und wurde als düdesche "hense" 1358 zum Namen des Bundes.
...


Übrigens geht auch "hänseln" auf "Hanse" zurück. (s.unter "de Falsche Freunde")

I

J

K

Kachelzähler (W2)

Am 19.05.2004 vermeldeten die Medien: "Hamburger Elbtunnel endlich acht-spurig" - Nach der kompletten Sanierung des Elbtunnels kann der Verkehr ab heute 8-spurig und ohne Gegenverkehr durch alle ...

Und schon gab es ein neues Wort, zumindest habe ich es in diesem Zusammenhang zum ersten Mal gehört. Die "Kachelzähler" sind die Langsamfahrer im Tunnel; diejenigen, die eben so langsam fahren, dass man die Kacheln an der Tunnelwand dabei zählen kann.

kim-schmidt
Cartoon-Landkarte Hanslstadt Humbug

(E?)(L?) http://www.kim-schmidt.de/cartoonlandkarten.php


krüsch (W3)

Das niederdeutsche "krüsch" = "wählerisch" geht wahrscheinlich auf die selbe Wurzel zurück wir "küren" = "wählen".

L

M

Muksch (W3)

15.06.2008: Es wurde ein neuer Eintrag im Forum Forum von http://www.etymologie.info geposted.

(E?)(L?) http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?USER=user_213942


(E?)(L?) http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?USER=user_213942&action=jump&entryid=1104137981

Lea: Du sag mal, Gerd, wenn jemand mucksch ist ...Gerd: ... denn ist er schlecht gelaunt, bockig, beleidigt. De weer den ganzen Ovend mucksch.


(E?)(L?) http://www.ndr903.de/programm/platt/platt118.html
Plattdüütsch | 25.04.2005 09:50 Uhr Platt für Anfänger - Mucksch

N

ndr
Die Geschichte der plattdeutschen Sprache

(E?)(L?) http://www1.ndr.de/kultur/plattdeutsch/geschichte/ndrde2218.html

Wir möchten Sie auf Hochdeutsch und auf Plattdeutsch dazu einladen, etwas mehr über das Plattdeutsche zu erfahren. Plattdeutsch ist eine (noch) lebendige Sprache in ganz Norddeutschland. Mehr oder weniger selbstverständlich wird diese Sprache im täglichen Miteinander benutzt.

Aber was wissen wir etwa über das Alter dieser Sprache, die einmal die Weltsprache des nordeuropäischen Kultur- und Handelsraumes gewesen ist - damals, als die Welt noch kleiner war? Was wissen wir über die Verbreitung in Vergangenheit und Gegenwart, über de Literatur, über ihre Wertschätzung und Missachtung, über plattdeutsche Kultur? Und warum heißt es überhaupt "Plattdeutsch" (oder "Niederdeutsch")? Wie viele Menschen sprechen oder verstehen plattdeutsch, welche Bücher, Zeitschriften, Filme, Fernseh- und Rundfunksendungen gibt es?

Wie in einem kleinen Lebenslauf der plattdeutschen Sprache möchten wir Ihnen die Entwicklung zeigen.

Quelle: Institut für niederdeutsche Sprache - Bremen

Die Geschichte der plattdeutschen Sprache - auf Hochdeutsch
Plattdeutsch ist eine lebendige Sprache in ganz Norddeutschland. Mehr oder weniger selbstverständlich wird diese Sprache im täglichen Miteinander benutzt. Wir möchten Sie auf Hochdeutsch und auf Plattdeutsch dazu einladen, etwas mehr über das Plattdeutsche zu erfahren.
mehr



Die Geschichte der plattdeutschen Sprache - auf Plattdeutsch
Wi laad't Se in, up Hooch un up Platt, dat Se sik hier maal ümkieken doot un so amenn 'n beten wat mehr över dat Plattdüütsche to weten kriegt - wat dat daar so mit up sik hett.
mehr


ndr
Plattdeutsch-Wörterbuch

(E?)(L?) http://www.ndr.de/kultur/norddeutsche_sprache/plattdeutsch/woerterbuch101.html

Plattdeutsch - Das Wörterbuch
In unserem plattdeutschen Wörterbuch finden Sie Begriffe von "Ackerschnacker", "Gattenpietscher" oder "Luushark" bis zu "schanfuudern" und "Witscherquast". Schreiben Sie uns originelle plattdeutsche Begriffe mit der Übersetzung ins Hochdeutsche. Bitte teilen Sie uns auch mit, in welcher plattdeutschen Region so gesprochen und geschrieben wird.


Dat Wöörbook
In unser plattdüütsches Wöörbook künnt Se Utdrücke finnen vun "Ackerschnacker", "Gattenpietscher" or "Luushark" bit to "schanfudern" un "Witscherquast". Schrievt Se uns doch mol besünnere plattdüütsche Wöör mit de Översetten in't Hochdüütsche. Dat weer schön, wenn Se uns ook verrood, in welkeen plattdüütsche Eck dat so spraaken un schreeven warrd.


05.01.2008:

(E?)(L?) http://www.ndr.de/kultur/norddeutsche_sprache/plattdeutsch/woerterbuch101.html




Nokieksel Book" (W3)

Das hamburgische "Nokieksel Book" = dt. "Nachschaubuch" wird andernorts als "Lexikon" oder "Wörterbuch" bezeichnet.

(E?)(L?) http://nds.wikipedia.org/

Dor warrt Plattdüütsch spraken
Willkamen bi de Wikipedia
dat fre’e Nakieksel, wo jedereen an mitwarken kann.
17.014 Artikels op Plattdüütsch.


Erstellt: 2011-02

O

P

Planten un Blomen (W3)
Rosengarten in Hamburg

Der große Garten in Hamburg "Planten un Blomen" ("Pflanzen und Blumen") wurde in den 1930er Jahren aus Anlaß der Niederdeutschen Gartenschau angelegt.

(E?)(L?) http://www.plantenunblomen.hamburg.de/


(E?)(L?) http://www.google.de/search?hl=de&q=Hamburg+Rosengarten

...
1993 wurde der Rosengarten in Planten un Blomen im klassischen Stil angelegt. Der Garten umfasst eine Fläche von ca. 5000 qm. Es wurden ca. 300 verschiedene Rosensorten gepflanzt, die sich in folgende Gruppen aufteilen lassen:

Englische Rosen | Parkstrauch- und Wildrosen | Teehybriden |
...


(E1)(L1) http://ngrams.googlelabs.com/graph?corpus=8&content=Planten un Blomen
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Planten un Blomen" taucht in der Literatur um das Jahr 1930 auf.

Erstellt: 2011-09

Planten un Blomen - Rose

Die Rose "Planten un Blomen" ist dem Rosengarten in Hamburg gewidmet. Die Bezeichnung nehmen gleich zwei Rosen in Anspruch, eine aus dem Jahr 1940 und eine aus dem Jahr 2008, beide von Kordes.

(E?)(L?) http://www.helpmefind.com/plant/plants.php


(E?)(L?) http://www.helpmefind.com/rose/l.php?l=2.33329.2
Planten un Blomen (floribunda, Kordes, 1940)

(E?)(L?) http://www.helpmefind.com/rose/l.php?l=2.51585
Planten un Blomen ® (floribunda, Kordes, 2008)

Erstellt: 2011-09

Q

R

Reeperbahn (W3)

Auf der "Reeperbahn" wurden früher Seile und Taue hergestellt. Der Name geht zurück auf dän. "Reep" = "Seil", "Tau".

(E?)(L?) http://www6.dw-world.de/de/1125.php
Hamburgerisch: Zwischen Elbe und Alster liegt die Hamburg. Dort begrüßt man sich mit Moin Moin - den ganzen Tag über. Plattdeutsch auf Fischmarkt und Reeperbahn.

(E?)(L?) http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,2203476,00.html


(E?)(L?) http://www.dw-world.de/dw/article/0,,1186522,00.html
Deutsche Dialekte: Hamburgisch - Ob auf der Reeperbahn nachts um halb eins oder in den frühen Morgenstunden auf dem Fischmarkt - mit "moin" kann man sich in Hamburg immer begrüßen.

(E6)(L2) http://vote.jahrhunderthits.zdf.de/
Auf der Reeperbahn nachts um halb eins

(E?)(L?) http://www.textlog.de/tucholsky-reeperbahn-nachts.html
Auch Tucholsky war einmal "Auf der Reeperbahn nachts um halb eins".

(E?)(L?) http://www.tv-kult.de/index.php?tvdbid=12879&m=SE&title=Echt+Reeperbahn
Echt Reeperbahn

(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl

Reeperbahn, s. Seilerbahn.
Seilerbahn, s. oben, unter Seiler und Seilerkunst.


S

snacken (W3)

Wenn sich andere Leute unterhalten, "snacken" die Hamburger.

Erstellt: 2011-04

T

U

Uni Wien
Englisch in Hamburg

(E?)(L?) http://www.unet.univie.ac.at/~a9902976/Sommer00/fwnetz.htm


(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20050404064959/http://www.unet.univie.ac.at/~a9902976/Sommer00/fwnetz.htm

...
Die Fremdwörter, die aus dem Englischen übernommen werden, hängen eng mit den dortigen politischen Verhältnissen zusammen: 1649 wird Karl I. im Zuge der Revolution hingerichtet, es folgt ein kurzer Abschnitt unter Oliver Cromwell, eine freiheitliche politische Struktur entsteht. Die ersten Fremdwörter stammen oft aus dem Wortfeld des Empirismus oder des Manufakturwesens. Bis ins 18. Jh. allerdings nimmt Englisch eine eher nebenrangige Stellung in der europäischen Sprachlandschaft ein. Sprechen Engländer mit Gelehrten, so wird Latein gesprochen, sprechen sie mit Hofleuten, so wird dem Französischen der Vorzug gegeben. Göttingen und Hamburg sind die Zentren des englischen Sprachkontakts. Zum Englischen erscheinen weit weniger Grammatiken als zum Französischen (s. o.). Goethe konnte relativ gut Englisch, weil er und seine Schwester einen vierwöchigen Intensivkurs bei einem vorbeiziehenden Englischlehrer nahmen.
...


V

W

w-akten
Brücken in Hamburg

(E?)(L1) http://www.w-akten.de/
Die W-Akten stellen "Wissen, das keiner braucht", zusammen. Dort erfahren Sie zum Beispiel, dass Hamburg mehr Brücken hat als Venedig und Amsterdam zusammen, oder dass der Erste, der bei Kolumbus' Seefahrt nach Amerika 1492 Land erblickte, der Seemann im Ausguck der "Pinta" war.

wams
Platt - eine Sprache wird neu entdeckt

(E?)(L?) http://www.wams.de/data/2004/08/01/312602.html
Das Niederdeutsche liegt im Trend - und wird ab jetzt an Hamburgs Schulen wieder unterrichtet
von Katja Gerhartz

X

Y

Z

Bücher zur Kategorie:

Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
DE Deutschland, Alemania, Allemagne, Germania, Germany
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Hansestadt Hamburg, (Ville libre et hanséatique de) Hambourg, (Free and Hanseatic City of) Hamburg

A

B

C

Cyriacks, Hartmut / Nissen, Peter (Autor)
Sprachführer Plattdüütsch
Ein Lehr- und Lernbuch

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3876512042/etymologporta-20


(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3876512042/etymologety0f-21


(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3876512042/etymologetymo-21


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(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3876512042/etymologpor09-20
Taschenbuch: 93 Seiten
Verlag: Quickborn-Verlag (September 1997)
Sprache: Deutsch

Cyriacks, Hartmut / Nissen, Peter (Autor)
Sprichwörter Plattdüütsch und ihre Bedeutungen

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(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/387651214X/etymologpor09-20
Taschenbuch: 104 Seiten
Verlag: Quickborn-Verlag; Auflage: N.-A., Nachdr. (Mai 2004)
Sprache: Deutsch

Cyriacks, Hartmut / Nissen, Peter (Autor)
Zweitausend Wörter Plattdüütsch
Ein Gebrauchswörterbuch

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3876512069/etymologporta-20


(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3876512069/etymologety0f-21


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(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3876512069/etymologety0d-21


(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3876512069/etymologpor09-20
Taschenbuch: 102 Seiten
Verlag: Quickborn-Verlag (April 1998)
Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung
2000 Wörter in plattdeutscher und hochdeutsche Übersetzung: Durch seine einfache Handhabung ist dieses Buch eine ideale Hilfe für den Umgang mit der plattdeutschen Sprache!


D

E

F

Fründt, Hermann / Fründt, Hans-Jürgen (Autor)
Kauderwelsch, Plattdüütsch, das echte Norddeutsch

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/389416322/etymologporta-20


(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/389416322/etymologety0f-21


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(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/389416322/etymologety0d-21


(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/389416322/etymologpor09-20
Taschenbuch: 144 Seiten
Verlag: Reise Know-How Verlag, Bielefeld; Auflage: Neuauflage (September 2007)
Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung
Warum in die Fremdsprache schweifen, wo es doch auch in der eigenen soviel zu entdecken gibt? Mit Hilfe der Dialekt-Titel der Kauderwelsch-Reihe kann man den "Nachbarn" mal so richtig auf die Zunge schauen. Und wer bekäme beim Schmökern in den teils bildreichen oder ironischen, teils deftigen Ausdrücken und Formulierungen unserer Mitsprachler keine Lust auf mehr "anderes" Deutsch?

Umschlagtext
'N büschen dröge sollen sie sein, maulfaul obendrein, kriegen einfach die Zähne nicht auseinander. Und wenn doch mal, dann versteht man sie nicht. Von wem die Rede ist? Von den Plattdeutschen, den Nordlichtern. Stur, steif, stolz und stumm, eben richtige Fischköppe, wie ungezählte Schmährufe behaupten. Natürlich haben sich die Norddeutschen genauso viel zu erzählen wie alle anderen Menschen auch, sie kommen nur mit weniger Sätzen aus, formulieren keine langen Umwege und verlieren nicht unnötig viele Worte. Da schimmert eine gehörige Portion des Charakters durch. Bodenständig, zupackend, den Naturgewalten trotzend - man hat einfach keine Zeit für lange Reden. Und so vermitteln unsere beiden Autoren - Vater und Sohn - in diesem Band nicht nur ihre Heimatsprache, sondern auch die Mentalität ihrer "Landsleute".


G

H

Harte, Günter / Harte, Johanna (Autor)
Hochdeutsch - plattdeutsches Wörterbuch
Plattdeutsch-Hochdeutsches Wörterbuch

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Gebundene Ausgabe: 247 Seiten
hrsg. vom Institut für niederdeutsche Sprache
Verlag: Schuster-Verlag; Auflage: 3., unveränd. A. (Januar 1997)
Sprache: Deutsch

Hennig, Beate
Meier, Jürgen (Autor)
Kleines Hamburgisches Wörterbuch

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Broschiert: 270 Seiten
Format 12,0 x 20,0 cm, 270 Seiten
6.500 Stichwörter Plattdeutsch - Hochdeutsch
Verlag: Wachholtz; Auflage: 2., unveränd. Aufl. (Oktober 2006)
Sprache: Deutsch


Über das Produkt
Das Kleine Hamburgische Wörterbuch dokumentiert den mundartspezifischen Wortschatz des Stadtstaats Hamburg im 20. Jahrhundert und soll all denen eine Hilfe sein, die Hamburgisch verstehen wollen, wenn sie es hören oder lesen oder schreiben wollen. Das Wörterbuch enthält rund 6.500 plattdeutsche Stichwörter aus dem Archiv des Hamburgischen Wörterbuchs der Universität Hamburg und ein Register mit ca. 6.000 hochdeutschen Stichwörtern, denen über 15.000 plattdeutsche Bezeichnungen zugeordnet sind.


I

J

K

Kopitzsch, Franklin (Autor) / Tilgner, Daniel (Autor)
Hamburg Lexikon

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Gebundene Ausgabe: 672 Seiten
Verlag: Ellert & Richter; Auflage: 3. Aufl. (1. November 2005)
Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung
Das Hamburg-Lexikon enthält von "Aalsuppe" bis "Zucker", von "Bürgermeister Abendroth" bis "Zitronenjette", von "Allermöhe" bis "Wohldorf" Informationen zu allem, was Hamburg auf seinem Weg von den Anfängen als kleine mittelalterliche Fischer- und Handelssiedlung bis zur heutigen Metropole entscheidend beeinflusst und geprägt hat. Ob Personen oder Institutionen, ob Stadtteile oder Gewässer, ob äußere Einflüsse oder innere Entwicklungen in Politik, Wirtschaft und Kultur zu jedem Bereich gibt es die wichtigsten Informationen und in vielen Fällen selten gezeigte Abbildungen. Die mehr als 1200 Stichworte des Buches wurden von 49 Fachautoren verfasst, die sich als profilierte Hamburg-Kenner einen Namen gemacht haben. Alle Texte, die in ihnen genannten Personen und wichtigen Begriffe sind in zwei eigens für dieses Lexikon entwickelten umfangreichen Personen- und Sachverzeichnissen zusammengefasst und miteinander verknüpft. Sowohl zum Nachschlagen als auch zum Schmökern ist das Hamburg-Lexikon ein unverzichtbares Werk für alle, die in der Stadt wohnen und sich mit ihr verbunden fühlen.

Über den Autor
Franklin Kopitzsch, geb. 1947, ist Professor am Historischen Seminar der Universität Hamburg und Leiter der Arbeitsstelle für Hamburgische Geschichte.Daniel Tilgner, geb. 1965, lebt als Verlagsangestellter und Autor in Bremen. Herausgeber zahlreicher Publikationen zur norddeutschen Landesgeschichte, insbesondere zu Hamburg und Bremen.


L

M

Meier, Jürgen
Hennig, Beate (Herausgeber)
Hamburgisches Wörterbuch

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Bände 1-5, A-Z und Nachträge
5 Bände, Format 18 x 26 cm, 2.606 Seiten
Unbekannter Einband: 2600 Seiten
Rund 40.000 Stichwörter
Verlag: Wachholtz; Auflage: 1 (Dezember 2006)
Preis: 875,- Euro
Sprache: Deutsch

Möhring, Paul
Drei Hamburger Originale
Hummel, Zitronenjette, Vetter Kirchhoff

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P

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Schmachthagen, Peter (Autor)
Sprechen Sie Hamburgisch? Band 1
Allerlei Begriffe aus der Zeit als Großmutter'n lütt Deern wer

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Broschiert: 311 Seiten
Verlag: Hamburger Abendblatt; Auflage: 3 (20. Januar 2010)
Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung
Für alle "Quiddje", aber auch für alle Eigengehamburgerte und echte Hanseaten ist das Wörterbuch "Sprechen Sie Hamburgisch?" unverzichtbar für das Leben in Hamburg. Wer schon einmal das Wort "Schietbüdel" falsch aufgefasst hat und anschließend zum "Gnatzbüdel" mutierte, dem soll geholfen werden: Das Wörterbuch präsentiert über 400 Wörter aus dem Missingsch, die auf eine charmante Art und mit einem Augenzwinkern erklärt werden.

Buchrückseite
Sowohl für Geborene wie Gebürtige als auch für "Quiddjes", "Butenbewohner" und Nachwachsende ist „Sprechen Sie Hamburgisch?“ unverzichtbar, wenn sie die Hansestadt an der Elbe erleben und vor allem verstehen wollen. Wecken Sie Erinnerungen an die Kindheit - oder lernen Sie die Sprache, die Eltern und Großeltern gesprochen haben. Das Lexikon präsentiert über 800 Begriffe, Personen und Hamburgensien, die mit einem Augenzwinkern erklärt werden.


(E?)(L?) http://shop.abendblatt.de/epages/0004.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/0004/Products/26


Erstellt: 2010-10

Schmachthagen, Peter
Sprechen Sie Hamburgisch? Band 2
Begriffe aus der Zeit, als Großvater die Großmutter nahm

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(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3939716316/etymologpor09-20
Broschiert: 320 Seiten
Verlag: Hamburger Abendblatt (Oktober 2010)
Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung
Was ist ein "Hoppenmarkslöw", eine "Klabatsch" oder n "lütt Schlitzmatroos", was bedeutet "Kattrepel", "Klippschool" oder "Klockenschooster", wann hatten die Schiffbauer auf der "Brook" das Pech, dass ihre Pechvorräte in einer schrecklichen Feuersbrunst abbrannten und mit ihnen die ganze Straße "Pickhuben"? Nicht alle Ausdrücke und Hamburgensien ließen sich im ersten Band unterbringen.


(E?)(L?) http://shop.abendblatt.de/epages/0004.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/0004/Products/31

Die Leser schicken weiter ihre Vorschläge, und der Autor Peter Schmachthagen schreibt fleißig an einem zweiten Band: „Sprechen Sie Hamburgisch? Noch mehr Begriffe aus der Zeit, als Großvater die Großmutter nahm“.

Sie können das Buch „Sprechen Sie Hamburgisch? Band 2“ schon jetzt vorbestellen.
Lieferzeitpunkt: Anfang November 2010.


Erstellt: 2010-10

Siewert, Klaus (Autor)
Hamburgs Nachtjargon
Die Sprache auf dem Kiez in St. Pauli

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(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/300012781X/etymologpor09-20
Mit einer CD "Nachtjargon in vergessenen Hamburger Liedern"
Gebundene Ausgabe: 243 Seiten
Verlag: Geheimsprachen Verlag; Auflage: 2., Aufl. (Dezember 2009)
Sprache: Deutsch

(E?)(L?) http://www.geheimsprachen-verlag.de/hamburgs-nachtjargon/

Wenn die Sonne unterging auf St. Pauli, erwachte der Nachtjargon. Wenn man ihm heute nachsürt, wird man ihn kaum mehr hören. Nur einige der alten deutschen Kiezer beherrschen ihn noch. Ansonsten ist er vergessen, von den meisten nicht einmal mehr gekannt.

Heute herrschen auf dem Kiez andere sprachliche Verhältnisse. Der alte Kiez mit seinem Nachtjargon ist längst Geschichte. Im Mythos St. Pauli lebt er indessen fort.

Die hier vorgelegte Dokumentation des Nachtjargon von St. Pauli soll die Sprache nicht wiederbeleben, sondern vor dem Vergessen bewahren und den Späteren die Möglichkeit geben, sich mit diesem Stück Kiez-Kultur bekannt zu machen. Ansonsten erfüllt das Buch ein Versäumnis der deutschen Sprachwissenschaft, bis heute ist der Nachtjargon wissenschaftlich weder dokumentiert noch untersucht worden.


Erstellt: 2011-05

T

Tilgner, Daniel
Kleines Lexikon Hamburger Begriffe
Von Aalweiber bis Zitronenjette

(E?)(L?) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3831901902/etymologporta-20


(E?)(L?) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3831901902/etymologety0f-21


(E?)(L?) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3831901902/etymologetymo-21


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(E?)(L?) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3831901902/etymologpor09-20
Taschenbuch: 176 Seiten
Verlag: Ellert & Richter; Auflage: Neuausg. (1. November 2004)
Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung
Das Kleine Lexikon Hamburger Begriffe füllt eine große Lücke im Regal der Hamburg-Bücher. Vieles von dem, was einem in Hamburg so zu Ohren kommen kann, verstehen auf Anhieb nur alteingesessene Norddeutsche und manchmal tatsächlich nur die Hamburger selbst. Nun findet sich das Wichtigste aus diesem speziellen Wortschatz endlich handlich zusammengefasst. Im Kleinen Lexikon können Hamburg-Liebhaber vieles über alte Begriffe erfahren und Neuankömmlinge, die "Quiddjes", sich schnell und unauffällig kundig machen, wenn sie ihnen unbekannte Begriffe und Schnacks zu hören bekommen. Wer weiß als Ortsfremder schon, was mit ihm passiert, wenn er "begöscht" wird, was man bekommt, wenn man in einer Eckkneipe "Lütt un Lütt" bestellt, was überhaupt an den "Vierlanden" vierteilig ist, woher das Wort "ausklaviert" kommt und warum "Barmbek basch" meistens ziemlich unappetitlich ist und oft von einem "Briet" verzapft wurde? Zusammen mit vielen Bildern und Querverweisen lassen sich diese und viele weitere Antworten auf ähnliche Fragen in insgesamt 433 Stichworten schnell und bequem nachlesen. Somit lädt das Kleine Lexikon auf eine vergnügliche Reise durch Hamburg und seine Sprechlandschaft ein.

Über den Autor

Daniel Tilgner, geb. 1965 in Bremen, Studium der Geschichte, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte sowie des Öffentlichen Rechts an der Universität Hamburg, Promotion zum Dr. phil. 1998. Seit 1992 Mitarbeit an der Arbeitsstelle für Hamburgische Geschichte. Veröffentlichungen zur Stadt- und Regionalgeschichte. 1995 erschien sein Buch Die Geschichte des Görtz-Palais (englische Ausgabe 1996). Im Ellert & Richter Verlag sind von ihm Das Hamburg Lexikon und in der Reihe Hamburger Köpfe der Band Amandus Augustus Abendroth erschienen.


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