Etymologie, Étymologie, Etymology
DE Deutschland, l'Allemagne, Germany
Schleswig-Holstein, Land de / le Schleswig-Holstein, (Land) Schleswig-Holstein
A
B
Biike, Biikebrennen, Bake
(E2)(L1) http://www.oevenum.de/Kultur/Biike.htm
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Das Wort "Biike" oder "Biake" ist mit dem heute in der Seefahrt gebräuchlichen Wort "Bake" verwandt und bedeutet altfriesisch "Leuchtfeuer".
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Die "Biike" war jedoch nicht nur ein Opferfeuer,sondern mit ihr verband man auch andere heidnische Bräuche. So stand mitten im Feuer auf einem langen Pfahl eine Strohfigur welche wahrscheinlich den Winter darstellte. Sie sollte verbrannt und somit der Winter vertrieben werden.
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Gleichzeitig waren die "Biiken" auch ein geeignetes Signal für das anstehende Frühlingsting. Sie waren ein weithin sichtbares Zeichen, daß es nun an der Zeit war, sich zum Ting zu sammeln; welches von altersher auf den 21. Februar fiel.
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Zu "Bake" (= "Seezeichen") fand ich lediglich den Hinweis, daß es über ndt. "bake" auf altfries. "baken" = "Wahrzeichen", "Feuersignal" zurückgeht. Zur weiteren Herkunft konnte ich nichts finden.
Auffallend ist jedoch, daß es auch ein engl. "beacon" = "radio (directive signalling)" gibt.
Außerdem gibt es engl. "bake" = "backen", "braten", "dörren", "brennen", "austrocknen" und "baked potatoe" = "Ofenkartoffel".
(E?)(L?) http://www.biike.de/
"Das Biikebrennen ist eine friesisches Volksfest, dessen Brauchtum mythischen Ursprungs sein mag. Die Flammen der "Biike" brennen am 21. Februar unter großer Anteilnahme der Bevölkerung den Winter aus, der durch eine Tonne verkörpert wird. Die Flammen haben läuternde Kraft, reinigen von Gebrechen und Krankheit, versöhnen, wo Hader und Streit, und geben Kraft im Verhängnis. Sie tragen ihre Fruchtbarkeit über die Fluten und festigen die junge Liebe, die im gemeinsamen Sprung über die niedergebrannte "Biike-Glut" ihr Glück findet. Die Flammen grüßen die Sylter Seefahrer und Fischer, die das Frühjahr wieder hinausruft auf das weite Meer. Sie grüßen die Lieben, die Freunde und Bekannten in Nordfriesland, auf den Inseln und Halligen, besonders aber auch die Gäste, fern auf dem Festlande. Die Flammen rufen die Vergangenheit herauf und leuchten für Freiheit und Frieden. Wo Biiken brennen, steht immer Gemeinsames voran."
C
D
E
englisch (W3)
The language originally called "Englisc" was spoken by the "Angles", a group of guys from "Angul", still today a district in Schleswig Holstein.
F
Friesisch, Stadtfriesisch (W3)
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Friesische_Sprache
(E?)(L?) http://www.ned.univie.ac.at/publicaties/taalgeschiedenis/dt/friesisch.htm
"Friesisch" (westfriesisch "Frysk", nordfriesisch "Friisk" oder "Frasch", saterfriesisch "Fräisk") gehört mit Englisch zum ingwäonischen Zweig der westgermanischen Sprachen. Es ist entlang der deutsch-niederländischen Nordseeküste verbreitet und wird heute noch von etwa 400.000 Menschen gesprochen.
Die ersten schriftlichen Zeugnisse stammen aus dem 9. Jahrhundert, als es noch von den damaligen Friesen als Teil der Altniederdeutschen Sprache empfunden wurde.
Das heutige "Friesisch" entstand im Laufe des 15. Jahrhunderts und zerfällt nunmehr in drei Dialektgruppen, die nur schwierig unter einander zu verstehen sind und deshalb oft als Sprachen an sich bezeichnet werden:
- Nordfriesisch: Es wird im deutschen Bundesland Schleswig-Holstein gesprochen (auf Amrum, Föhr, Sylt, Helgoland (Helgoländisch), den Halligen und auf dem nordfriesischen Festland). Von rund 164.000 Nordfriesen sprechen Nordfriesisch noch ca. 10.000 Sprecher, die sich auf 9 Insel- und Festlandsmundarten verteilen, von denen einige vom Aussterben bedroht sind. Mit dem Friisk Gesäts hat es seit dem 11. November 2004 Amtssprachenstatus in Nordfriesland und Helgoland.
- Saterfriesisch: Wird in der Gemeinde Saterland im Landkreis Cloppenburg von etwa 1.000 bis 2.500 Sprechern gesprochen.
- Westfriesisch (auch Westerlauwerssches Friesisch): Das Westfriesische wird in der niederländischen Provinz Friesland (Fryslân) bei Leeuwarden von ca. 440.000 Menschen gesprochen, von denen etwa 350.000 es als Muttersprache sprechen.
- Die oft als "Stadtfriesisch" bezeichneten Mundarten der friesischen Städte gehören nicht zum Friesischen, sondern wurden im 15. Jahrhundert von friesischen Kaufleuten aus der Provinz Holland übernommen.
G
Gammelby (W3)
(E?)(L?) http://www.gammelby.de/
(E?)(L?) http://www.gammelby.de/dorf%20gammelby.htm
Der Name des Dorfes gibt einen Hinweis darauf, dass es sich hier um eine "alte Siedlungsstätte" handelte. Später wurden dann auch die Bezeichnungen "Grote Gammelby" und "Lütke Gammelby" erwähnt. Beide Teile geteilt durch die Kolholmer Au. Noch heute hört man im Dorf eine ähnliche Bezeichnung: "Klein Gammelby" (Kirchenweg).
(E6)(L1) http://www.meinestadt.de/gammelby/home
(E?)(L?) http://www.stadt-daten.de/stadt/Gammelby/infos/16814.php
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Gammelby
"Gammelby" wurde 1339 erstmals erwähnt. Der Ortsname kommt aus dem Dänischen und bedeutet schlicht "altes Dorf".
geschichte-s-h - Flagge Schleswig-Holsteins
(E1)(L1) http://www.geschichte-s-h.de/wappenundflaggeindex.htm
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Roth weiß blau lebe!
Landeswappen
Lange bevor die Herzogtümer Schleswig und Holstein per Bindestrich geeint wurden, entstanden die Symbole für die beiden Landesteile.
Schleswig übernahm die Löwen des dänischen Lehnsherren. Drei davon zieren noch heute das Staatswappen unseres nördlichen Nachbarn. Als Zeichen, daß die Schleswiger Löwen nur für einen Teil des Königreiches standen, wurde ein im Mittelalter übliches Verfahren gewählt, man "minderte" das Wappen der Herrschaft. Aus den drei dänischen wurden so die zwei schleswigschen Löwen.
Auch in Holstein prangte ursprünglich ein Löwe im Wappen der Schauenburger. Seit Anfang des 12. Jahrhunderts verschwand er jedoch aus dem Wappen. Im überlieferten Siegel blieb nur der gezackte Rand des Schildes. Er erinnerte an die Form eines Nesselblattes. Als solches wurde er schließlich gedeutet. Löwen und Nesselblatt kamen erstmals 1386 im Wappen Gerhards VI. zusammen, als der holsteinische Graf von der dänischen Königin Margarethe auch mit dem Herzogtum Schleswig belehnt wurde.
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Wie das "Schwarz-Rot-Gold" der deutschen Bundesflagge haben die Farben Schleswig-Holsteins ihren Ursprung in der nationalen und liberalen Bewegung der Studenten am Anfang des 19. Jahrhunderts.
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Landesflagge
Blau-weiß-rot setzte sich am Ende als Symbol der gewünschten Einheit von Schleswig und Holstein durch.
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Am 18. Januar 1957 schließlich verabschiedete der Landtag ein Gesetz, das Wappen und Flagge festlegte.
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H
Halunder (W2)
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Helgol%C3%A4ndische_Sprache
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"Halunder" = "Helgoländisch" ist der auf Helgoland gesprochene Dialekt der Nordfriesischen Sprache. Er wird heute noch von etwa der Hälfte der zirka 1.500 Einwohner gesprochen und auch in der Schule unterrichtet.
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Helgoland (W3)
(E?)(L?) http://www.helgoland.de/
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Helgoland
"Helgoland" ist eine niederdt. Form von "Heiliges Land". In der Antike hiess sie "Abalus" oder "Basileia". Ihr wohl bekanntestes Wahrzeichen ist die "Lange Anna". Helgoland wird unterteilt in das Oberland, das Mittelland und das Unterland.
Die Hauptinsel Helgolands bildet zusammen mit der benachbarten Strandinsel namens Düne eine Gemeinde im Kreis Pinneberg im Bundesland Schleswig-Holstein.
Helgoland gehört nicht zum Zollgebiet der Europäischen Union.
I
J
K
L
M
Moin Moin (W2)
(E1)(L1) http://www.foken.de/alexander/?moinmoin.html
(E1)(L1) http://www.geschichte-s-h.de/vonabisz/moin.htm
(E1)(L1) http://www.hamburg.de/artikel.do?geo=2&cid=3909983
(E1)(L1) http://www.plattmaster.de/moinmoin.htm
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"Moin!" = friesisch: entweder "Guten!" oder "Tag!", möglicherweise Kurzform von friesisch "moi morn!" - wörtl.: "Schönen Tag!", "moi" wie niederländisch: "mooi" = "schön" - gemeingermanisch mit "mögen" verwandt; "moin" für "Tag" - gemeingermanisch mit "Morgen" verwandt ist ein universeller Gruß ursprünglich aus Friesland (Ostfriesland). Er kann zu jeder beliebigen Tageszeit und in fast jeder Situation angewendet werden.
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N
O
P
Plattdeutsch, Niederdeutsch, Low German - a Language Regaining Visibility
(E?)(L1) http://www.ciemen.org/mercator/butlletins/55-13.htm
Der Artikel beschreibt in englischer Sprache historische und aktuelle Entwicklung der "Niederdeutschen Sprache". Dabei wird auch darauf hingewiesen, dass "Plattdeutsch" einen Bedeutungswandel erfahren hat. War es ursprünglich die "Sprache der Leute", so wurde es im Zuge der deutschen Sprachvereinheitlichung vom geographischen zum Status-Merkmal und erhielt die Bedeutung "einfaches Deutsch", "inkorrektes Deutsch".
In acht Ländern gibt es aktuell mehr oder weniger starke Bemühungen, die "Niederdeutsche Sprache" am Leben zu erhalten: Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Brandenburg, Nordrhein-Westphalen und Sachsen-Anhalt.
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"Low German" — "Niederdeutsch" or "Plattdeutsch" – which belongs linguistically to the "West Germanic subgroup", is one of six languages traditionally spoken within the territory of the Federal Republic of Germany (FRG), which are the following: on the one hand, there is "High German" or "Hochdeutsch" — which is generally regarded as "German" or "Standard German" and is spoken throughout the whole of the FRG — and on the other hand, there are four minority languages (those of the "Danish", "Frisian", "Sorbian" and "Roma" national minorities) and "Low German", which can be considered a regional language. Regarding these minority languages, three of them are spoken in specific Länder, situated in the north and the east of the country: "Danish" in Schleswig-Holstein, "Frisian" in Lower Saxony and in Schleswig-Holstein, and "Sorbian" in Brandenburg and Saxony, while "Romany" — the language of the Sinti and Roma Gypsy minority — is found across the whole of Germany.
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Der Artikel enthält auch weiterführende Links zum Thema.
plattmaster - Plattdüütsch is en Weltsprook
(E2)(L1) http://www.plattmaster.de/
Hier findet man u.a. Artikel über die Sprache "Plattdüütsch":
Uns Spraak
- dat lüttje Wöörbook
- Worüm Platt ´n egen Spraak is
- Platt un Latinsch - Wat wi vun de Römers arvt hebbt.
- Plattdüütsch in't Medeloller
- Plattdüütsch Grammatik 1
- Plattdüütsch Grammatik 2
- Plattdüütsch Grammatik 3
- Wo "moinmoin" vun afkümmt
- Wöörlist Platt-English-Deutsch-Anglo-Saxon
- Die Nordsee-Wörterliste
- Plattdüütsch Historie
Q
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S
T
U
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