Etymologie, Étymologie, Etymology
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Zweibrücken

Zweibrücken - eine Stadt und ihre Wortgeschichten

(E3)(L1) http://www.zweibruecken.de/
Neben den universellen Wortgeschichten gibt es auch Begriffe mit einer ganz speziellen Wortgeschichte, ortsbezogene Eigenheiten führten oftmals zu ganz lokal begrenzten Worten, die nur durch ihre spezielle historische Randbedingung zu verstehen sind.
Die ersten Hinweise zu zweibrücker Bezeichnungen fand ich auf der Homepage der Stadt. Und nun bin ich auf der Suche nach weiteren zweibrücker Begriffen, Namen und Bezeichnungen mit ihrer ganz speziellen Geschichte.


2

22er-Strasse (W3)

Diese Strasse verdankt Ihren Namen einer "22er Garnison", die in dieser Strsse ihr mehrere Jahre dauerndes Quartier bezog.
Die genaueren Angaben sind noch zu klären.

A

Alexanderskirche (W3)

(E3)(L1) http://www.zweibruecken.de/
1493: Grundsteinlegung der Alexanderskirche
Um die Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert erbaute Herzog Alexander die erste Stadtkirche, die später nach ihm benannte Alexanderskirche. In ihr trat Johann Schwebel bereits 1523 für die Reformation ein, die dann im Herzogtum Zweibrücken als einem der ersten deutschen Fürstentümer eingeführt wurde.
...

Auerbach (W3)



B

Bipontina (W3)

(E?)(L?) http://www.bipontina.de/
(E?)(L?) http://www.pfalzlexikon.de/burgen.htm
(E3)(L1) http://www.zweibruecken.de/
Die "Bipontina" ist einfach die "Zweibrückerische". Ihr kompletter Name ist "Bibliotheca Bipontina".
Die Anfänge der "Bibliotheca Bipontina" ("Bibliotheka Bipontina") reichen in die Reformationszeit zurück. Buchsammlungen säkularisierter Klöster im Herzogtum Zweibrücken und fürstliche Haus- und Schulbibliotheken bilden ihre Wurzeln.
...
Herzog Wolfgang gründete in dem säkularisierten Kloster Hornbach eine Lateinschule, das spätere "Gymnasium bipontinum illustre", dessen Bibliothek noch heute den Kern der "Bibliotheca Bipontina" bildet.
...
Im Jahr 1988 wurde diese "Bibliotheca Bipontina" eine selbständige Dienststelle des Landes Rheinland-Pfalz.
...


Bismarckplatz (W3)



Bubenhausen (W3)



C

Carpe Diem, Carpe Noctem (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
(E?)(L?) http://www.cadica.de/
(E?)(L?) http://www.carpe.com/
Auf dem Gelände des Zweibrücker Flughafens gibt es ein Bistro das sich "Carpe Diem" genannt hat. Dies bedeutet "pflücke den Tag" wird aber üblicherweise widergegeben als "geniesse den Tag" oder "nutze den Tag". Ganz nett bzw. wortspielerisch interessant finde ich die Aufschrift auf einem Automaten in der Herrentoilette mit der Aufschrift "Carpe Noctem".
Das Zitat stammt aus "Horaz, Oden I. 11, 8".
Gibt es hier einen etymologischen Zusammenhang zu dem engl. "carpenter" = "Zimmermann", "(Bau)Tischler"? (... der früher eventuell selbst das Holz im Wald "gepflückt" hat?)
(© blueprints Team)

In der Datenbank von "carpe" gibt es mehrere tausend Buchbesprechungen; Informationen zu AutorInnen, Büchern, Verlagen. (Im Aufbau.); Günstige Konditionen für nicht-exklusiven Content; Vermittlung von Journalisten, die Ihren Exklusivcontent erstellen - nicht nur zum Thema "Literatur";

D

E

Ernstweiler (W3)



F

Fasanerie (W3)

(E?)(L?) http://www.landschloss-fasanerie.de/Historie/historie.html
Der noch heute gebräuchliche Name "Fasanerie" stammt von Herzog Christian IV. Nachdem Stanislaus nach Nancy übergesiedelt war, wurden die Holzbauten weitgehend abgetragen. Herzog Christian IV. von Zweibrücken legte nach 1740 einen großen Fasanengarten an.

G

Galgenberg (W3)



google - Strassennamen - Zweibrücken

(E?)(L?) http://www.google.de/search?hl=de&ie=UTF-8&oe=UTF-8&q=strassennamen+zweibr%C3%BCcken&meta=
Am 17.06.2003 gab es bei Google 47 Treffer für 'Strassennamen' und 'Zweibrücken'.

H

Hengstbach (W3)



Herzogsnarren (W3)

(E3)(L1) http://www.zweibruecken.de/
Obwohl das Herzogtum bereits von der französischen Revolutionsarmee beendet wurde heissen die Zweibrücker heute immer noch die "Herzogsnarren"
1410: Pfalz-Zweibrücken wird selbständiges Herzogtum unter Stephan I.
Eine Blütezeit besonderer Art erwuchs der Stadt und dem Herzogtum unter der segensreichen Herrschaft von Herzog Christian IV. (1735 - 1775). Dieser kunstsinnige Fürst verlieh Zweibrücken städtebaulich das Gesicht der Herzogsstadt, wie wir sie kennen, und seine weitgespannten Beziehungen zu den europäischen Fürstenhäusern gaben Zweibrücken eine Bedeutung, die es weit über den Rahmen des kleinen Herzogtums hinaushob. Die Anlage der neuen oder unteren Vorstadt geht auf seine Initiative zurück. In dieser Zeit erlebte die Stadt Zweibrücken ihre größte kulturelle und wirtschaftliche Blüte. Im Stadtmuseum Zweibrücken künden einige bemerkenswerte Zeugnisse von dieser großen Zeit. Christian IV. gründete 1757 das Regiment ROYAL DEUX-PONTS, das 1781 unter dem Kommando seiner Söhne Wilhelm und Christian, Grafen von Forbach, in der Schlacht von Yorktown die Redoute 9 stürmte und damit entscheidend zum Sieg der Amerikaner beitrug. Auf seine Initiative geht auch die Gründung des Gestüts im Jahre 1755 zurück.
Der letzte regierende Herzog von Zweibrücken musste vor der anrückenden französischen Revolutionsarmee nach Mannheim fliehen, das Herzogtum wurde hinweggefegt, die prächtigen Bauten in Zweibrücken und dem Herzogtum gingen in Flammen auf.


Andere wollen ihren Kaiser Wilhelm wieder haben - die Zweibrücker wollen ihren Herzog wieder haben.

Herzog-Wolfgang-Gymnsium (W3)



I

Ixheim (W3)



J

K

Kanadasiedlung (W3)

(E3)(L1) http://www.zweibruecken.de/
Für die Kandischen Garnisonsangehörigen wurde eine eigene Siedlung gebaut. Obwohl diese schon 1969 durch amerikanische Garnisonsangehörige ersetzt wurden und nun schon seit einigen Jahren "zivil bewohnt" werden, heisst sie immer noch die "Kanadasiedlung". Auch die Strassennamen, wie "Canadastrasse, Quebecstrasse, Ontariostrasse erinnern noch an diese Zeit.

Karlskirche (W3)

(E3)(L1) http://www.zweibruecken.de/
Aus dieser Zeit stammt die Karlskirche (1711), die ihren Namen von dem Schwedenkönig Karl XII., dem "Löwen des Nordens", bekam.

Kleinbundenbach (W3)

Kleinbundenbach ist ein Ort in der Nähe von Zweibrücken. Die erste Gründung am 'Buntenbach' hatte den Namen des Baches. Irgendwann wurde ein paar Kilometer weiter ein Satellitendorf gegründet - 'Kleinbuntenbach'. 'Buntenbach' selbst wurde grösser und um dies zu dokumentieren nannte man den Ort 'Grossbuntenbach'.
Heute werden sowohl der Bach als auch die beiden Orte mit 'd' geschrieben.
Und es fehlt nicht viel, dann ist 'Kleinbundenbach' grösser als 'Grossbundenbach'.

Kreuzberg (W3)



L

Luiche - es Luiche (W3)

Über's Luiche (oder Louis'sche) konnte ich bisher nur herausbekommen, dass er Gepäckträger am zweibrücker Bahnhof war.
Aber wann lebte er, wie hiess er mit vollem (richtigem) Namen und vor allem, was machte ihn zum Original und zum zweibrücker Maskottchen?

M

Mannlichplatz (W3)



Mittelbach (W3)



Mörsbach (W3)



N

O

P

Pestalozzischule (W3)

Die "Pestalozzischule" in Zweibrücken ist benannt nach Johann Heinrich Pestalozzi.

Q

R

Rimschweiler (W3)



Rosen und Rosse - Stadt der Rosen und Rosse (W2)

(E3)(L1) http://www.zweibruecken.de/
Der Slogan "Stadt der Rosen und Rosse" basiert auf folgenden Besonderheiten Zweibrückens:

...
1755: Gründung des Gestüts
1914: Einweihung des Rosengartens
Die 1821 erstmals erwähnten Pferderennen in Zweibrücken waren seit 1875 zu einer alljährlichen Einrichtung geworden. Im Jahre 1914 wurde auf dem Gelände der ehemaligen herzoglichen Hofgärten der Zweibrücker Rosengarten angelegt, der inzwischen zu einer der bedeutendsten Rosarien in Deutschland und darüber hinaus geworden ist.


Auch heute wird diese Tradition durch Pferderennen und durch den schönen Rosengarten gepflegt.

Zweibrücken selbst blieb geprägt von den historischen Attributen; die Stadt Zweibrücken ist heute "Deutschlands Rosen- und Pferdestadt", eine liebenswerte Stadt.
...


S

Sauplacke (W3)



Schlossplatz (W3)

(E3)(L1) http://www.zweibruecken.de/
Unter den in schwedischer Zeit nach Zweibrücken gekommenen Künstlern und Verwaltungsbeamten befand sich auch der Architekt Jonas Erikson Sundahl, der nach dem Tode Karl XII. für den neuen Herzog in Zweibrücken, Gustav Samuel Leopold, in den Jahren 1720 bis 1725 ein neues Schloss errichten ließ. 1945 beim Luftangriff auf Zweibrücken zerstört, wurde es im Äußeren nach den Originalplänen wieder aufgebaut und ist heute Sitz des Oberlandesgerichts für die Pfalz.

schwollische, schwollige (W3)

(E?)(L?) http://home.arcor.de/fjz234/Archiv/archiv01/Einbrief.html
Im Juli 2002 wurde dieser Begriff auf dem Etymologie-Portal gesucht. Bisher konnte ich mit diesem Begriff nichts anfangen. Am 08.09.2002 habe ich nun auf einer Fahrt der Rosenfreunde zufällig etwas zu "schwollische" oder auch "schwollige" erfahren.

Die "Schwollige" waren Angehörige eines bayerischen Reiterregiments, einer leichten Reiterei, auf fr. "chevaux légers". Und da Zweibrücken vor dem Weltkrieg zu Bayern gehörte, gab es auch da eine "leichte Reiterei" mit diesem Namen.

Der Link, den ich im Juli gefunden hatte führt leider ins Leere, aber vielleicht ist es auch nur temporär:
Georg Schreieck an seine Eltern (1855) An Alloysius Schreieck in St. Martin Landgericht Edenkoben in der Reihnpfalz Die Adreß an Schwollische Schreieck bei der 5ten Eskadron des ersten Schwollischeregiment

spock
Personen und Zweibrücken
Personen mit Bezug zu Zweibrücken

(E?)(L?) http://www.spock.com/q/Zweibrücken
Eine Auswertung am 01.10.2007 ergab folgende Liste mit Personen, die einen Bezug zu Zweibrücken hatten oder haben.



T

Tschifflick (W3)

(E3)(L1) http://www.zweibruecken.de/
Tschifflick ist ein altes türkisches Wort für 'Laube'.

1714 - 1719: Karl XII. gewährt dem vertriebenen Polenkönig Stanislaus Leszczynski Asyl in Zweibrücken. Dieser regt die Bautätigkeit in der Stadt an (Obere Vorstadt, Tschifflick)
...
In die schwedische Ära der Stadt fällt auch der Aufenthalt des Polenkönigs Stanislaus Leszczynski, dem König Karl XII. Zweibrücken als Asylort zur Verfügung stellte. Ihm verdankt die Stadt Zweibrücken die heutige Fasanerie, die Stanislaus als Lustschloss im türkischen Stil anlegen ließ und der er den Namen "Tschifflick" (Landhaus) gab.

In der Rheinpfalz-Ausgabe vom 03.11.2001 war folgender Hinweis zu finden:
Um 1700 war das Land am Bosporus bei Fürsten groß in Mode. Und so wurden in Gartenanlagen gerne 'Tschifflicks' statt 'Lauben' angelegt. Und so haben sich wohl auch die Zweibrücker Herzöge in der etwas außerhalb der Stadt liegenden Fasanerie ein kleines Schlößchen mit einer 'Tschifflick' genehmigt (türk. "Ciftlik" = "Bauernhof").

U

V

W

Wattweiler (W3)



Wolfsloch (W3)

Gab es hier wirklich einmal Wölfe?

X

Y

Z

Zweibrücken (W3)

(E3)(L1) http://www.zweibruecken.de/
...
Zweibrücken, das im Jahre 2002 die 650. Wiederkehr der Stadtrechtsverleihung durch König Karl IV. im Jahre 1352 feierte, ist natürlich bedeutend älter. Abgesehen von den Siedlungen der Römer auf den Talterrassen des Schwarzbaches und Hornbaches in Ixheim, Niederauerbach, über Ernstweiler bis nach Schwarzenacker hin, die in den Stürmen der Völkerwanderung untergingen, erbauten die Grafen von Saarbrücken um 1150 in einer Flußschleife des Schwarzbaches, kurz oberhalb des Zusammenflusses mit dem Hornbach, eine Burg, in die man nur über zwei Brücken gelangen konnte. Diese Burg und die Siedlung, die sich in ihrem Schutze rasch entwickelte, wird dann erstmals in der Zeit Friedrich Barbarossas, um 1170, urkundlich erwähnt.
...


(E?)(L?) http://www.getty.edu/vow/TGNFullDisplay?find=zweibr%FCcken&place=&nation=&english=Y&subjectid=7012352
Für "Zweibrücken wird angezeigt:

ID: 7012352

Record Type: administrative
  Zweibrücken (inhabited place)

Coordinates:
Lat: 49 15 00 N  degrees minutes   Lat: 49.2500  decimal degrees
Long: 007 22 00 E  degrees minutes   Long: 7.3667  decimal degrees

Note: The town of Zweibrücken is located on the Schwarzbach river some 53 miles west southwest of Mannheim. It was an independent countship and noted medieval center, receiving its charter in 1352/ It passed to the Wittelsbach family in 1385. It produced famous early editions of Roman and Greek classic texts, the Editiones Bipontinae. In 1410 it became a duchy and in 1477 passed into the possession of the house of Pfalz-Zweibrücken. Possession passed to Bavaria in 1816. The town was almost totally destroyed in World War II, but has been mostly rebuilt. Its surviving historic architecture includes the late Gothic Church of St. Alexander, the castle built in 1720-1725, and the Baroque town hall built 1779-1785. The modern town bears the nickname "the town of roses and horses" after its famous Garden of Roses east of the town and its local horse breeding and racing industry. Other industries include metalworking and the production of wood products, textiles, machinery, and footwear. The calculated population for 2005 was 35,970.

Names:
Zweibrücken (preferred, C,V,N)   ............  meaning "two bridges," various forms of the name were used since Middle Ages
Deux-Ponts (H,O,N)   ............  used in medieval documents written in French
Deuxponts (H,O,N)
Bipontium (H,V,N)   ............  Latin name, recorded in medieval documents

Hierarchical Position:
     World (facet)
  ....  Europe (continent)
  ........  Deutschland (nation)
  ............  Rheinland-Pfalz (state)
  ................  Rheinhessen-Pfalz (national district)
  ....................  Zweibrücken (inhabited place)

Place Types:
 inhabited place (preferred, C)  ............  developed as independent countship, town was chartered in 1352
town (C)
manufacturing center (C)
agricultural center (C)  ............  noted for famous rose garden & for breeding of horses since 18th cen.
sporting center (C)  ............  specializing in horse racing
publishing center (C)
noble residence (H)  ............  of House of Pfalz-Zweibrücken, from 1477

Sources and Contributors:
 Bipontium..........  [VP]
....................  Webster's Geographical Dictionary (1988) 1376
Deux-Ponts..........  [VP]
.......................  Encyclopaedia Britannica (1988) XII, 945
Deuxponts..........  [VP]
....................  Canby, Historic Places (1984) II, 1051
Zweibrücken..........  [BHA, VP]
.......................  Encyclopaedia Britannica (1988) XII, 945
.......................  NIMA, GEOnet Names Server (1996-1998)
.......................  USBGN: Foreign Gazetteers
Subject: .....  [BHA, VP]
Note: ..........  [VP]
..................  Merriam-Webster's Geographical Dictionary. 3rd ed.(2001) 1343
..................  World Gazetteer [online] (1990-) (1 Jan. 2005)


(E6)(L1) http://www.meinestadt.de/zweibruecken
(E6)(L1) http://www.meinestadt.de/zweibruecken/home
Ortsschild Zweibrücken
(E6)(L1) http://www.meinestadt.de/oschild.php/4/Zweibrücken


Homepages aus Zweibrücken vom 10.08.2004:

(E?)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Zweibrücken


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Panzer, Marita A. - Die große Landgräfin
Caroline von Hessen-Darmstadt (1721 - 1774)

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Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
Verlag: Pustet, Regensburg; Auflage: 1 (September 2005)
Sprache: Deutsch

Die Autorin zeichnet ein detailliertes und lebendiges Bild der Landgräfin, die dank ihrer Heiratspolitik zur „Ahnfrau des deutschen und russischen Kaiserhauses wurde.“ Geboren 1721 in Straßburg verlebte sie eine unbeschwerte Kindheit, entwickelte eine starke Beziehung zu Natur und Künsten, erhielt eine standesgemäße Erziehung und wurde 1741 mit Ludwig IX., späteren Landgrafen von Hessen-Darmstadt, verheiratet. 1750 musste Caroline ihrem Gatten nach Prenzlau in die Uckermark folgen. Hier wurden fünf ihrer acht Kinder geboren. In Gesellschaft und am Hof Friedrich II. in Berlin war Caroline gern gesehener Gast. Sprachgewandt, geistreich und liebenswürdig wurde sie weithin gerühmt und als große Landgräfin (Goethe) geschätzt. Auch als sie 1757 nach Darmstadt zurückkehrte, pflegte sie Umgang mit bedeutenden Persönlichkeiten. Hier war sie zudem erste Ansprechpartnerin für politische Entscheidungen. Marita Panzer erzählt Kuriositäten und Ungeheuerlichkeiten nüchtern und fundiert. Die Biografie der „Großen Landgräfin Caroline von Hessen-Darmstadt“ ist eine unterhaltsame und aufschlussreiche Lektüre.

Zu ergänzen wäre noch, daß Caroline von Hessen-Darmstadt am 15. Februar 1734 nach Zweibrücken kam, wo ihr Vater Christian III. am 01. April 1734 die Regierung des Fürstentums als Herzog übernahm. D as Herzogtum Pfalz-Zweibrücken bestand seit 1410.
Bereits nach einem Jahr, am 03. Februar 1735 starb Christian III.
Am 12. August 1741 heiratete Caroline den Erbprinz Ludwig von Hessen-Darmstadt.
Am 20. August 1741 zogen Caroline und Ludwig als regierende Grafen von Hanau-Lichtenberg in Buchsweiler (heute: Bouxwiller, etwa zwischen Strasbourg und Bitche) ein.

Dieses Buch hat eigentlich nichts mit "Etymologie" zu tun. Aber in den vielen zitierten Texten aus alten Korrespondenzen findet man einige Beispiele aus der damaligen deutsch-französischen Sprach-Mélange.
So sprach man nicht von Geschlechtsverkehr ("ehelichem Beischlaf") sondern umschreibend von "empressement", das aus dem frz. "embrassement" = "Umarmung" verballhornt wurde - wahrscheinlich in Anlehnung an dt. "pressen".
In diesem Zusammenhang wurde auch über "refusieren" = "verweigern" gesprochen.
Statt "zusammengeschraubt" sprach man von "zusammengeschroben".
Aus dem militärischen bereich stammt der "Laufpass", der ursprünglich die "Entlassung aus dem Militärdienst" dokumentierte.
Die bereits an anderer Stelle behandelte "Berline" findet man als "Wagen mit läns angeordneten Sitzen".
(E?)(L?) http://projekt.gutenberg.de/schwab/sagen/sch1115.htm
(E?)(L?) http://www.maybach.de/geschichte.htm
Den "Phaeton" (ursprünlich der "Leuchtende" Sohn des Sonnengottes Helios, der die Kontrolle über den Sonnenwagen verliert, und dabei die Milchstraße hinterläßt) findet man als "Wagen mit kreisförmig angeordneten Sitzen" wieder.

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