Etymologie, Étymologie, Etymology
DE Deutschland, l'Allemagne, Germany
Arbeit, Travail, Work

A

abstauben, etwas abstauben (W3)

(E?)(L?) http://www.prosieben.de/wissen/galileo/galilexikon/
Der Ausdruck "etwas abstauben" stammt aus dem Müllerhandwerk. Der beim Mahlen entstehende Mehlstaub wurde von den Müllern nicht immer rückstandslos in die Säcke der Bauern gepackt. Diesen kleinen Nebenverdienst konnte der Müller also im wörtlichen Sinne "abstauben".

anzetteln, etwas anzetteln (W3)

(E?)(L?) http://www.prosieben.de/wissen/galileo/galilexikon/a/

Der Begriff "anzetteln" hat heute einen eher neagtiven Ruf. Gute Dinge werden selten "angezettelt" sondern eher "angeregt" oder "auf den Weg gebracht". Dabei soll "anzetteln" eine ehrbare Herkunft haben. Er soll durch eine Lautverschiebung aus "anketteln" hervorgegangen sein.

Die Weber mußten einen gerissenen Kettfaden wieder neu "anketteln". Durch eine Lautverschiebung vom K-Laut zu einem zischenden Z-Laut wurde das "Anketteln" zum "Anzetteln".

Möglich wäre, dass die frühe Beteiligung der Weber an Aufständen zu der heutigen Bedeutung von "anzetteln" beigetragen haben.

Arbeit (W3)

(E2)(L2) http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dossiers/woerterbuch/?em_cnt=24124
(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeit
Im Mittelalter verstand man darunter noch "Anstrengung", "Mühsal" und "Plage". Und daran hat sich ja eigentlich nicht allzuviel geändert. Nur dass die physikalische "Plage" heute in vielen Fällen durch eine psychische "Plage" ersetzt wurde.

ausspannen (W3)

Leider konnte ich für "ausspannen" = "sich erholen", "ausruhen" keine wortgeschichtlichen Hinweise finden. Möglich wäre jedoch, dass es sich ursprünglich auf das "Ausspannen der Rinder nach der Feldarbeit" bzw. das "Ausspannen der Pferde zur Rast" bezog. Das "Ausspannen" der Tiere leitete eine Erholungsphase ein.

"Ausspannen" und "entspannen" könnten sich aber auch direkt auf das Lockern der Muskulatur beziehen.

(E2)(L1) http://www.beyars.com/lexikon/lexikon_2136.html
(E3)(L1) http://www.deutsches-rechtswoerterbuch.de/
ausspaenniger | ausspannen | ausspannung

(E3)(L1) http://www.lostplaces.de/cms/verkehrsgeschichte/tankstellengeschichte-in-deutschland.html
...
Für das bis dahin im Individualverkehr wichtigste Transportmittel, das Pferd, gab es zumindest entlang der wichtigen Postwege und -Strassen entsprechende sogenannte "Ausspänne", wo Energie in Form von Ruhe, Wasser und Hafer nachgetankt werden konnte.
...


(E?)(L?) http://germazope.uni-trier.de/Projects/WBB/woerterbuecher/dwb/wbgui?lemid=GA09029
AUSSPANNEN, disjungere, relaxare, extendere, nnl. uitspannen, vgl. anspannen, aufspannen.
1) die pferde, rinder ausspannen: der kutscher hat ausgespannt;
...
die stickerei ausspannen, aus dem rahmen spannen. figürlich, die seele, das gemüt ausspannen, losspannen: wenn schon manchmal die allzusehr ausgespannte seele lieber in sich selbst zusammenfiele. GÖTHE 16, 256; der abschied von einer langen und wichtigen arbeit ist immer mehr traurig als erfreulich. das ausgespannte gemüt sinkt zu schnell zusammen und die kraft kann sich nicht sogleich zu einem neuen gegenstand wenden. SCHILLER an Göthe 174; tolles herz, tobe und spanne dich dann aus, labe dich im wirrwarr. KLINGERS th. 2, 265. Vormals sagte man aber auch ausspannen für geld ausgeben, gleichsam loslassen, aus dem beutel springen lassen:
...


B

behende, behände (W3)

kommt von "Hand" und "bi henti" = "bei der Hand".

Beruf (W3)

(E?)(L?) http://www.bibel-online.net/buch/46.1-korinther/7.html#7,20
wird zurückgeführt auf die "Berufung" durch Gott. In Luthers Bibelübersetzung ist in Korinther Kapitel 7 schon die Wandlung vom reinen "berufen sein durch Gott" hin zum (ausgeübten) "Beruf" zu erkennen.

(E?)(L1) http://www.biblemap.org/


bügeln (W1)

Der "Bügel" taucht im 16.Jh. als Substantiv-Form von "biegen" auf. Als im 17.Jh. das "Bügeleisen" auftaucht, benennt man es nach dem gebogenen, dem bügelförmigen Griff (Eisen mit Bügelgriff). Und die Tätigkeit, die man damit ausführt heißt folgerichtig "bügeln". In gewisser Weise wird ja die Wäsche auch "glattgebogen".

Bürde, burden, gebären, bear (W3)

Die "Bürde" ist eine germanische Substantivbildung zu ahd. "burdi" (engl. "burden"), (schwed. "börda") und gehört im Sinne von "Getragenes" zu der Wurzel "tragen" (s.a. "gebären" und vgl. engl. "to bear" = "tragen", "bringen", "ertragen", "zur Welt bringen", "gebären").

C

D

E

Ein-Euro-Job (W3)

(E3)(L1) http://www.hanisauland.de/info/allebegriffe.html
...
"Ein-Euro-Jobs" soll es für Menschen geben, die lange Zeit arbeitslos sind und "Arbeitslosengeld II" (AGL II) bekommen. So steht es im "Hartz IV-Gesetz". Die Arbeitslosen sollen mit diesen Jobs die Möglichkeit erhalten, wieder am Arbeitsleben teilzunehmen und etwas zum AGL II dazu zu verdienen. Das können zwischen ein und zwei Euro pro Stunde sein.
...


Wann ist der "Ein-Euro-Job" zum ersten Mal (sprachlich) aufgetaucht? - Auf jeden Fall wohl nach der EURO-Einführung.

eingeben (W3)

Hier tritt "ein" als gedehnte Form von "in" auf. Es steht also für "in etwas geben".

Esse, area, Areal, Asche, Essenkehrer, Azalee (W1)

Auf der Suche nach der Wortgeschichte von "Interesse" stiess ich auf die "Esse", die im Mittelalter der Arbeitsplatz, der Herd des Schmiedes war. Es geht zurück auf eine idg. Wurzel "*as" = "brennen", "glühen".
Aber auch das lat. "area" (engl. "area" = "Gebiet", "Fläche", "Gelände") wird auf diese Wurzel zurückgeführt.
Das "Areal" war vor langer Zeit die "freie Fläche", die nach einer "Brand"rodung übrigblieb. Und was auch übrig blieb waren "Asche" und Staub. Und der in manchen Gegenden bekannte "Essenkehrer" kehrt nicht das Essen vom Tisch sondern die "Asche" aus der "Esse".
Und die "Azalee" hat ihren Namen, weil sie trockenen (ausgebrannten) Boden bevorzugt.

Im Zusammenhang mit dem schon erwähnten "Interesse" kam mir hier unweigerlich die Vorstellung, dass Naturvolker (und vermutlich auch unsere Vorfahren) Nahrungsmittel im schmorenden Feuer garen lassen. Nachdem die Hitze ihre Arbeit vollbracht hat, geht man daran das Gebratene von der "Asche" zu befreien. Und da möchte ich den sehen, den die "in der Asche" liegenden Stücke nicht "interessieren".

F

Faktotum, factotum (W3)

(E1)(L1) http://www.m-w.com/
von lat. "fac totum" = "mach alles"
1 : a person having many diverse activities or responsibilities
2 : a general servant
"factotum" = "do everything!" von lat. "facere" = "to do" = "machen" und "totum" = "everything" = "alles".
Im England des 16.Jh. wurde es oft in Namenserweiterungen der Form "Johannes Factotum" = "John Do-everything" = "Mädchen für Alles". Das wurde dann aber langsam als unerwünschte Bezeichnung gesehen.

Fazilität, Einlagefazilität, Spitzenrefinanzierungsfazilität, facility, Facility-Manager, Facility Management, faciliter (FR), faciliteren (NL) (W3)

(E?)(L?) http://www.bundesbank.de/
Ihre Suche nach "Einlagefazilität" lieferte 403 Treffer.

(E?)(L?) http://www.ecb.int/search/search.cgi?q=facility&sy=0&ps=10&m=all&wm=wrd&wf=2221
(E1)(L1) http://www.etymonline.com/
(E?)(L?) http://www.glossar.de/glossar/amglos_f.htm
(E?)(L?) http://www.highspeedplus.com/~edonon/dictiona.htm#letter%20F.
(E?)(L?) http://www.oenb.at/de/glossar/glossar_e.jsp#tcm:14-12270
(E6)(L?) http://www.sicherheitstermine.de/sites/events.php?rubrikid=4
(E1)(L1) http://www.chass.utoronto.ca/epc/langueXIX/dg/08_t1-2.htm
(E?)(L?) http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUNAME=Suche&SEARCHTYPE=topic&query=facility
"Fazilität" wurde über das engl. "facility" in die deutsche Sprache aufgenommen. Gemeinsam gehen sie zurück auf lat. "facilitas" = " Leichtigkeit", "Gefälligkeit" ("facilis" = "easy" = "leicht"). Der Stamm ist lat. "facere" = machen", "tun".

"Machbarkeiten" findet man in fast allen Sprachen. So gibt es das engl. "facility" aus dem viele Wortbildungen ebenfalls als Anglizismen ins Deutsche aufgenommen wurden. In Frankreich gibt es "facile" = "leicht (zu tun)" (= "machbar"), "faciliter" = "erleichtern" und "facilité" = "Leichtigkeit". Im Niederländischen hat es sich als "faciliteren" und als "faciliteit" = "Erleichterung", "Vergünstigung" eingerichtet.
Die Möglichkeiten, die in diesem "facere" liegen zeigen sich in vielen Lebensbereichen. In der Finanzwelt werden mit Geld bestimmte Aktivitäten ermöglicht, "erleichtert", "machbar gemacht".
Ein grosses Betätigungsfeld für "facere" bietet auch der Informatikbereich. Dort kann "Facility" oftmals mit "Tool" oder "Utility" also "Werkzeug" gleichgesetzt werden.

(E1)(L1) http://www.xs4all.nl/~adcs/woordenweb/f/facere.htm
Auf der Seite von "Woordenweb" findet man eine lange Liste von Ableitungen aus:
"-fab-" , "-fac-" , "-fec-" , "-fic-":

(E6)(L?) http://www-306.ibm.com/ibm/terminology/
(E?)(L?) http://www.ibm.com/Search?v=11&lang=en&cc=ca&q=facility
In der "IBM- Terminology" findet man folgende "facilities":
Administrative Facility | alternate facility | authorized program facility (APF) | automatic reconfiguration facility (ARF) | batched repository-update facility | CICS attachment facility | CICS monitoring facility | coupling facility | cross systems coupling facility (XCF) | cross-system coupling facility ( XCF XCF) | Data Facility Hierarchical Storage Management System (DFHSM) | Data Facility Storage Management Subsystem (DFSMS) | distributed host command facility (DHCF) | execution diagnostic facility (EDF) | Extended Recovery Facility (XRF) | generalized trace facility ( GTF GTF) | Host Command Facility (HCF) | Information Presentation Facility (IPF) | Information Presentation Facility file (IPF file) | instrumentation facility component identifier (IFCID) | integrated catalog facility (ICF) | integrated catalog facility catalog | Interactive Computing and Control Facility (ICCF) | Interactive System Productivity Facility (ISPF) | interactive terminal facility (ITF) | Meta Object Facility (MOF) | MVS/Data Facility Product (MVS/DFP) | network routing facility (NRF) | non-facility-associated signaling (NFAS) | Notes storage facility | NUI service facility | optional user facilities | principal facility | Print Services Facility (PSF) | registration facility | registration facility repository | Resource Access Control Facility (RACF) | resource measurement facility (RMF) | Screen Definition Facility (SDF) | SNA upline facility (SNUF) | subspace group facility | System Authorization Facility (SAF) | System Management Facility (SMF) | Transaction Manager Facility (TMF) | Transaction Processing Facility (TPF) | virtual lookaside facility (VLF) | VSE/ICCF (VSE/Interactive Computing and Control Facility) | VSE/Interactive Computing and Control Facility

Fingerhuter (W3)

Den "Fingerhutmacher" nannte man früh vereinfacht "Fingerhuter".

(E?)(L2) http://u0028844496.user.hosting-agency.de/malexwiki/index.php/Nadel
...
"Fingerhutmacher" (mhd. "vingerhuoter") sind seit dem 14. Jh. nachgewiesen.
...


(E?)(L?) http://u0028844496.user.hosting-agency.de/malexwiki/index.php/Spezial:Search?search=Fingerhuter&go=Los


G

genealogienetz - Berufsbezeichnungen für Familienforscher

(E?)(L?) http://www.genealogienetz.de/misc/berufe/
Lexikon alter Berufsbezeichnungen für Familienforscher von Marcel Lesaar
Diese Seite soll Familienforschern bei der Übersetzung von lateinischen Berufsbezeichnungen bzw. bei der Deutung altdeutscher Berufe helfen. Die Berufe sind in einem alphabetischen Index aufgelistet.

(E?)(L?) http://wiki.genealogy.net/w/index.php?title=Kategorie:Berufsbezeichnung&from=A


genealogy - alte Berufsbezeichnungen
griechische Berufsbezeichnungen
lateinische Berufsbezeichnungen

(E2)(L1) http://wiki.genealogy.net/index.php/Kategorie:Berufsbezeichnung
Die Hinweise zu den Berufsbezeichnungen sind sehr unterschiedlich. Viele sind einfach nur mit ihrer heutigen Bedeutung widergegeben, andere sind in ihrem historischen Kontext erklärt. Insgesamt und als Hinweis für heutige Familiennamen ist die Aufnahme im Etymologie-Portal jedoch gerechtfertigt.

Die Artikel dieser Kategorie erklären alte Berufsbezeichnungen.
Berufsbezeichnungen haben sich im Lauf der Zeit vielfach geändert. Viele Berufe sind darüberhinaus ausgestorben.
Dieser Kategorie gehören 867 Artikel an:


(E2)(L1) http://wiki.genealogy.net/index.php/Kategorie:Griechischer_Begriff
Die Artikel dieser Kategorie erklären Begriffe griechischer Herkunft.
Berufsbezeichnungen haben sich im Lauf der Zeit vielfach geändert. Viele Berufe sind darüberhinaus ausgestorben.


(E2)(L1) http://wiki.genealogy.net/index.php/Kategorie:Lateinischer_Begriff
Die Artikel dieser Kategorie erklären lateinische Begriffe.

H

Hartz IV (W3)

(E3)(L1) http://www.hanisauland.de/info/allebegriffe.html
...
In Deutschland gibt es ungefähr 4,5 Millionen Arbeitslose, die auf dem Arbeitsmarkt eine Arbeit suchen. Um die Situation auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern, wurden im Sommer 2002 verschiedene Gesetze beschlossen. Diese Gesetze nennt man in der Umgangssprache "Hartz-Gesetze". (Der Name kommt von dem VW-Manager "Peter Hartz". Er hat eine Kommission geleitet, die viele Vorschläge gemacht hat, wie die neuen Arbeitsmarktgesetze aussehen sollten.)
In den letzten Jahren sind bereits mehrere Gesetze in Kraft getreten, zum Beispiel das "Zweite Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt" (man nennt es auch "Hartz II"). Dieses Gesetz ermöglicht unter anderem die so genannte "Ich-AG".
Ab 1. Januar 2005 soll nun das vierte Gesetz (man nennt es "Hartz IV") wirksam werden. Dieses Gesetz soll dazu beitragen, dass möglichst viele Menschen, die lange Zeit arbeitslos sind, eine Arbeit aufnehmen.
...


I

IAB (W3)

"IAB" steht für "Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung"

(E6)(L?) http://www.iab.de/
(E?)(L?) http://www.iab.de/asp/order/vvzdokusonst.asp?doktyp=GL
Das IAB wurde 1967 als Forschungsinstitut der Bundesanstalt für Arbeit gegründet. Ausschlaggebend war die Erkenntnis, dass eine aktive Arbeitsmarktpolitik auf die wissenschaftlich fundierte Analyse und Vorausschau angewiesen ist.

Die vom IAB herausgegebenen Glossare sind wirklich empfehlenswert:
Die Glossare sollen es Ihnen erleichtern, arbeitsmarktbezogene Fachveröffentlichungen in Englisch und Französisch zu lesen und zu verstehen. Neben der bloßen Übersetzung bieten sie hierfür auch Erklärungen beziehungsweise Beispielsätze an, die die Wortverwendung "glossieren", also erläutern.



Ich-AG (W3)

(E3)(L1) http://www.hanisauland.de/info/allebegriffe.html
Wann gab's die erste "Ich-AG"? 199? ??? ...
Die Bundesregierung möchte, dass es in Deutschland weniger Arbeitslose gibt. Dazu wurden Maßnahmen beschlossen, die die Lage auf dem Arbeitsmarkt verbessern sollen. Eine dieser Massnahmen ist die Gründung von so genannten "Ich-AGs".
...


Industrie (W3)

(E3)(L1) http://www.hanisauland.de/info/allebegriffe.html
...
Der Begriff "Industrie" kommt vom lateinischen Wort "industria", was auf Deutsch "Fleiß" bedeutet.
...


J

K

Kamm (W3)

(E?)(L?) http://www.sprachwiss.uni-muenchen.de/nnaw/kamm.htm
Mit "Kamm" wird im Deutschen bekanntlich nicht nur das gezähnte Gerät, das Arbeitsgerät der Friseure, sondern auch der rote Lappen auf dem Hahnenkopf, der Pferde-, Rinder- und Schweinenacken, der Grat eines Bergrückens und einer Welle. Weniger bekannt ist, dass im Bergbau die festere Gesteinsschicht, die das weichere durchbricht, ebenfalls Kamm heißt.
"Kamm" war anscheinend ursprünglich die "(Ansammlung der) Zähne".

Kartoffelferien (W3)

(E2)(L2) http://www.nextz.de/glossen/kartoffel.htm
Als "Kartoffelferien" wurden ab dem 19. Jahrhundert die Herbstferien bezeichnet, denn für die Kartoffelernte wurde jedes Kind benötigt.
...


Kelle (W3)

Die Herkunft dieses Wortes läßt sich nur bis zum Althochdeutschen bzw. Altenglischen zurückverfolgen, die weiteren Wurzeln sind unklar. Ahd. existierte bereits eine "kella" = "Schöpflöffel", altenglisch eine "cielle" = "Feuerpfanne", "Lampe". Nach eigener Interpretation scheint es möglich, daß der Stamm im lateinischen "cella" = "Vorratskammer", "enger Wohnraum" liegt. Die "Enge und Kleinheit" des Schöpflöffels läßt diese Vermutung durchaus zu.
(A:gaed)

L

Laboratorium (W3)

Dt. "Laboratorium" geht zurück auf lat. "labor" = "Arbeit" bzw. "labore" = "arbeiten".

Laubsäge (W3)

Anscheinend wurde die "Laubsäge" ursprünglich gern benutzt, um damit natürliche Motive (wie "Laub") aus dünnem Holz auszusägen.

Leine ziehen, zieh' Leine (W3)

Der Ausspruch "Leine ziehen" bezieht sich auf das Schiffe ziehen in früheren Zeiten und "zieh' Leine" war ursprüngliche die Aufforderung schneller und kräftiger zu ziehen. Mittlerweile hat es die Bedeutung "hau ab" angenommen.

locker (W3)

Das Wort "locker" = "unfest", "lose", "wackelig", "leichtfertig" geht über mhd. "lücke", "lugge" zurück auf die Verwandtschaft mit "Lücke" und "Loch".

M

manuell (W3)

Dt. "manuell" geht zurück auf lat. "manus" = "Hand".

Mindestlohn (W3)

(E3)(L1) http://www.hanisauland.de/info/allebegriffe.html
Wann der Begriff "Mindestlohn" zum ersten mal aufkam, ist mir leider nicht bekannt.

...
In Deutschland gibt es keine gesetzlich festgelegten Mindestlöhne. Allerdings hat der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit 2003 einen tariflichen Mindestlohn für die Bauindustrie eingeführt, damit keine Arbeitsplätze durch so genanntes Lohndumping (besonders niedrige Löhne) verloren gehen. Das "Arbeitnehmer-Entsendegesetz" besagt, dass diese tariflich festgesetzten Mindestlöhne auch für ausländische Bauarbeiter gelten, die zeitweise auf deutschen Baustellen arbeiten.
...


N

O

P

Perfektionismus (W3)

Hier findet man das lat. "facere" = "machen", "tun" und das verstärkende lat. "per-" = "über-". Es kann also als "abgeschlossenes Tun" widergegeben werden.

Der "-ismus" setzt dem noch eins hinzu und lässt es zur Übertreibung werden. - Oder macht es zur "Lehre von der Perfektion" die in Zeiten der Aufklärung die ethische "Vervollkommnung" des Menschen predigte.

presseportal - Kosenamen für Büroartikel

(E?)(L?) http://www.presseportal.de/story.htx?nr=888722
Der Chef fragt nach einem "Klammeraffen" oder die Kollegin bittet um einen "Störer". Doch wer hält sich da wirklich im Büro auf? officeXL.de, einer der führenden deutschen Online-Shops für Bürobedarf, ist der Sache auf den Grund gegangen und hat die beliebtesten Kosenamen für Büroartikel recherchiert. So handelt es sich beim "Klammeraffen" nicht nur um eine zoologische Gattung, sondern auch um einen Büroartikel. Denn umgangssprachlich werden auch "Heftgeräte" oder "Heftklammerlöser" so genannt. Und ein "Störer" ist nicht nur eine Person, die unangemeldet ins Büro platzt, sondern auch ein "Trennstreifen", der Ordnung im Schnellhefter oder Ordner schafft.

Regionale Unterschiede bei den Büro-Kosenamen

Fragt man einen Bayern, was ein "Aktendulli" ist, bekommt man wohl nur ein ratloses Achselzucken zur Antwort. Der Begriff "Aktendulli" wird hauptsächlich in Ostdeutschland gebraucht und bezeichnet einen "Heftstreifen". In Sachsen wird man dagegen ein Kopfschütteln ernten, wenn man nach einem "Bapperl" fragt. Der Bayer bezeichnet damit ein "Post-It" oder einen "Aufkleber" im Allgemeinen. Im schwäbischen Raum hat sich dafür "Bepper" eingebürgert.

Andere Kosenamen für Büroartikel haben sich dagegen in ganz Deutschland durchsetzen können. Der "Kugelschreiber" wird "Kuli" genannt, hinter "Ratzefummel" oder "Ratze" verbirgt sich der "Radiergummi" und der "Bleistift" wird kurz zum "Bleier".
...


professionell, Profession, Profi (W3)

"professionell" ist das Adjektiv zu "Profession". Die lat. "polis" basierte auf der öffentlichen Diskussion. Ein Bürger war erst "professionell", wenn er seine Meinung (evtl. mitunter auch mit tatkräftiger Unterstützung seiner Anhängerschaft) öffentlich kundtat (lat. "fari" = "sprechen", "kundtun").

Der Redner war für viele geradezu eine "Profession" (= "Beruf").
Ist es nicht auch heute noch so, dass diejenigen am weitesten kommen, die eine grosse Klappe haben?
Und will man sich "professionell" ausdrücken spricht man nur noch vom "Profi".

pünktlich wie die Maurer (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Dieser Redensart liegt die weitverbreitete Ansicht zugrunde, dass die Maurer auf die Minute genau die Kelle aus der Hand legen, um Feierabend zu machen. Diese Berufsneckerei ist auch in die Form von Witzen gefasst worden; so wird z.B. erzählt, dass ein Maurer, der in den Rhein gefallen war, zu schwimmen aufhörte und ertrank, als die Glocke vom Kirchturm den Feierabend einläutete.
Wenn wir heute sagen "pünktlich wie die Maurer", dann meinen wir jemand sei sehr pünktlich.
(© blueprints Team)

(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/p.php


Q

R

Rampe, rümpfen, ramponieren (W3)

Die "Rampe", "Laderampe" geht zurück auf frz. "ramper" = "klettern", "kriechen". Im Grunde handelt es sich um einen germanischen Reimport und geht wohl auf das afränk. "*rampon" = "sich zusammenkrampfen" ("*rampa" = "Haken", "Kralle") zurück.
Diese Bedeutung ist noch in "rümpfen" und "ramponieren" zu erkennen.

Im Französischen bezeichnete es eine "schiefe Ebene" zur Überbrückung von Höhenunterschieden z.B. auf der Bühne aber auch beim Verladen von Waren aus einem Lager auf ein Fahrzeug. Und als solches kam die "Rampe" dann wieder zurück ins Deutsche.

S

Schlendrian (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Das Wort "Schlendrian" kommt aus dem Mittelhochdeutschen (von "sludern" = "schlenkern", mit dem Material schludern und es vergeuden).

Wenn mit nachlässiger Gleichgültigkeit eine Arbeit ausgeführt wird bzw. kein Engagement gezeigt wird, dann sagen wir auch "hier herrsche der Schlendrian". Man könnte auch ausrufen "Kampf dem Schlendrian!", also "Kampf der schludrigen oder langsamen Arbeitsweise!"

Wenn wir uns "dem Schlendrian hingeben", dann tun wir nur das Allernötigste bzw. faulenzen wir.
(© blueprints Team)

(E3)(L1) http://www.deutsches-rechtswoerterbuch.de/
hofschlendrian | kammerschlendrian

(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/s.php


Schornstein (W3)

Der "Schornstein" geht zurück auf mhd. "schorstein", "schornstein" und ahd. "scorstein", "scorenstein" = "herausragender Stein", "Kragstein" (der den Rauchfang über dem Herd trägt). Darin steckt mndt. "schore" = "Stütze", mhd. "schorren", ahd. "scorren" = "herausragen".

(E?)(L1) http://www.kabeleins.de/service/suche/?q=Schornstein
Sprengung: Schornstein

Schornsteinfeger (W3)

Den "Schornsteinfeger" gibt es erst seit Mitte des 15. Jh. auf dem Weg feuerpolizeilicher Verordnungen. Davor war jeder Hausbesitzer selbst für seinen Kamin verantwortlich. Und wenn er den Kamin nicht selbst auskehrte, so beauftragte er irgendeinen Tagelöhner mit dieser Arbeit. In den Städten Nürnberg (1453), Bremen (1453) und Würzburg (1462) kamen dann die ersten beruflichen "Schornsteinfeger", die auch als "Kaminkehrer", "Schlotfeger", "Schlufffeger", "Winkelfeger", "Rauchfangfeger" und "Kaminkehrer" bezeichnet wurden und/oder werden.

(E?)(L?) http://www.das-oesterreichische-deutsch.at/
Schornsteinfeger - Rauchfangkehrer

(E?)(L?) http://www.fernsehserien.de/index.php?suche=Schornsteinfeger
Der Titel des Films "Neger, Neger, Schornsteinfeger" (D 2006) macht auf eine diskriminierende Geisteshaltung aufmerksam.

(E?)(L?) http://www.hicleones.com/zunft.php
Zunftwappen - Deutsche Zunftwappen
Schornsteinfeger - Chimney-sweepers

(E?)(L?) http://hypermedia.ids-mannheim.de/pls/elexiko/p4_suche_disk45.disk_ansehen
(E?)(L?) http://hypermedia.ids-mannheim.de/pls/elexiko/p4_anzeige.artikel?v_id=309229&v_modulSuche=j
Aus Deutschlands 1000-jährigem Reich stammt der menschenverachtende Ausdruck "in den Schornstein gehen". (E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl
Brand im Schornstein | Ruß (Schornstein-) | Schleppen, im Schornsteinbau | Schornstein | Schornstein | Schornsteinfarbe | Schornsteinfeger | Schornsteinkasten | Schornsteinröhre | Schornsteinruß | Schornsteinschluß | Schwalbe (Schornstein-) | Steuer (Schornstein-)

(E?)(L?) http://maerchenblog.de/kommentare/die-hirtin-und-der-schornsteinfeger....110/
Die Hirtin und der Schornsteinfeger
von H.Chr. Andersen
gesprochen von Beatrice Amberg

(E?)(L2) http://www.mittelalter-lexikon.de/
(E3)(L1) http://gregor.retti.info/oewb/dat/S.list.html
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/g.php
Die redewendung "das Geld zum Schornstein hinausjagen" erhält in Zeiten steigender Energiepreise eine ganz konkrete Bedeutung. - Aber was hilft's - "Der Schornstein muss rauchen". Die Heizungskosten kann man sowieso "in den Schornstein schreiben".

(E?)(L?) http://oewb.retti.info/oewb-public/show.cgi?lexnr=rHuM/g\lmci1z9UJU0qoK9\Uwa8bkV4oe1mqq2gsfV6q6iK6fTE9rQ==&pgm_stat=show
(E6)(L?) http://www.schornsteinfeger.de/
(E?)(L?) http://www.schornsteinfeger.de/?nav=ziv&bereich=18
Hier gibt es auch eine kleine Sammlung mit Fachbegriffen.

(E6)(L?) http://gutenberg.spiegel.de/autoren/andersen.htm
(E?)(L?) http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=46&kapitel=59&cHash=26cf0f077ehirtinun#gb_found
Die Hirtin und der Schornsteinfeger

(E3)(L1) http://www.textlog.de/dornblueth.html
Dass der Beruf des Schornsteinfegers früher spezifische Gefahren barg zeigt sich am Aisdruck "Schornsteinfegerkrebs".

(E3)(L1) http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw/
hofschornsteinfeger | hofschornsteinfegerin

Senkel, senken, senkrecht, Schnürsenkel, in den Senkel stellen, auf den Senkel gehen (W2)

Der Senkel ist eine Substantivbildung von "senken" = "sinken machen" und bezeichnete ursprünglich "Anker und Zugnetz" (ahd. "senkil" = "Anker"). Daraus leitete sich dann die Bedeutung von "Lot" ( "Senkblei") ab, mit dem man eine "senkrechte" Linie ziehen konnte.

Daraus ist "in den Senkel stellen" als "ausrichten", "auf den richtigen Weg bringen", "in Form (ins Lot) bringen" am ehesten zu verstehen (vgl. "jemanden einnorden").

Der "Schnürsenkel" ("Senkel") entstand auf dem Umweg über Kleidermoden, die z.B. Gürtel mit herabhängenden Schnüren und Bommeln versahen. Am Ende der "Schnürsenkel" war früher auch ein Metallstück angebracht, wie das Lot.
Die Schnürsenkel wurden und werden immer wieder mal mit zusätzlichen (vorwiegend an hohen Schnürstiefeln herabhängenden) Schmuckaccessoires versehen.

Und wenn man jemandem "auf den Senkel" tritt oder geht, kann das schon sehr hinderlich und unangenehm sein. Dann kann es durchaus passieren, dass jemand "in den Senkel gestellt" wird.

spiegel
Bürogezeter - Schimpfwort-ABC

(E?)(L?) http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,291816,00.html
Das kleine Schimpfwort-ABC
Als SPIEGEL ONLINE nach den schönsten Büro-Frotzeleien suchte, machten über 100 Leser mit - und so entstand ein Lexikon fachgerechten Spotts über die lieben Kollegen.
In einem Interview bei SPIEGEL ONLINE erzählte Buchautor Andreas Rother kürzlich, warum er das "ultimative Schimpfwörterbuch fürs Büro" verfasst hat: "Spezifisches Schimpfen macht mehr Spaß und ist treffgenauer." Viele SPIEGEL ONLINE-Leser waren mit Rothers Injurien allerdings nicht recht zufrieden und schickten neue Vorschläge für Büro-Hänseleien von A bis Z.


Folgende Begriffe waren am 21.02.2005 aufgeführt und kurz erklärt:

Abteilungsleiter der Herzen | Abteilungssirene | Airbag | Aktenschänder | Aktenvernichter | Autonom theoretisierende Einheit (ATE) | Autonom agierende Einheit (AAE) | Beamtenschreck | Beckenbauer | Beiträger | Bildschirmschoner | Budgetbremse | CCO (Chief Copying Officer) | CD-Player | Chefzäpfchen | Clownfrühstücker | Dauerbrenner | Diktaphondiktator | Diplomperforator | Durchlauferhitzer | E-Mail-Ausdrucker | E-mail-Exorzist | Fahrplanauskunft | Fallschirmspringer | Faxbezwinger | Fischertechniker | Flurdezernent | Frolic-Stanzer | Gehirnzellen-Diarrhoetiker | Gleitzeitökonom | Grüßwunder | Habibitelefonierer | Häftling | Halbhirn | Handbuchpragmatiker | Heißluftgebläse | His masters voice | Hotlinehostess | Hubschrauber | Hundertsassa | Intelligenzallergiker | Jammerpopdudler | Kaffeetassenannektierer | Kantinenzombie | Käserei | Kirschkernschnitzer | Knäckebrot | Kontaktallergiker | Kopierversager | Kundenabwehrdienst | Kurzstrecken-Grübler | Laberlaminator | Leitzluder | Lethargiestratege | Lustknabe | Mailbomber | Management by Champignon | Maustouretti | Meetingmimose | Mister Crocodile | Nahversorger | Omnipotente Zelle | Persönlicher Zigarrenabbeißer | Pixelschubser | Poltergeist | Primärduftwolke | Saftbereiter | Schnürsenkelbügler | Schoßsitzer | Schutzverletzer | Schwarzes Loch | Sitzheizung | Stempeltünnes | Süßigkeitenkistenverwalter | Synergieeffekt | Systemapokalyptiker | Tauchsieder | Teebeutel | Tischgruppenführer | Torfnase | Umsatzbremse | Unfallflucht | Vorkoster | Windowsversteher | Wurmschleuder | Zeitverschwender

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vakant (W3)

Eine "vakante" Stelle ist eine "freie" Stelle.
Das Partizipum Präsens von lat. "vacare" = "leer sein". Verwandt "vacuus" = "leer" (vgl. "Vakuum").

(A: roge)

(E?)(L?) http://lexikon.meyers.de/meyers/Kategorie:Fremdw%C3%B6rter


Vertrag, vertragen (W3)

gehört in das Umfeld von "tragen" (mhd. "vertragen" = "übereinkommen").

(E2)(L2) http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dossiers/woerterbuch/?em_cnt=24871
Vertrag | vertragen

(E?)(L?) http://www.jurawelt.com/pipermail/studenten/20010830/000931.html
Hat jemand Informationen über Herkunft und Entstehung des Worts "Vertrag"?

(E?)(L?) http://www.vertrag.de/


Volontär (W3)

der lat. "voluntarius" arbeitete = "freiwillig" (und ohne Sold) (vbl. "voluntas" = "Wille"). Ob das heutige "Voluntariat", die Vorbereitung auf eine Tätigkeit (insbesondere im journalistischen oder kaufmännischen Bereich) immer so ganz freiwillig geschieht, sei dahingestellt. Zumindest die "geringe Bezahlung" dürfte wohl eher weniger freiwilligen Charakter haben. Um so mehr dürfte es sich um eine "willentliche" Entscheidung handeln.

(E?)(L?) http://www.student-online.net/dictionary/action/list/Glossary


W

winzersprache - Winzersprache
Wörterbuch der deutschen Winzersprache

(E?)(L?) http://www.winzersprache.de/
Ein Fachsprachenwörterbuch zur dialektalen Winzerterminologie aus West-, Mittel-, Südost- und Osteuropa mit dem Titel "Wörterbuch der deutschen Winzersprache" (WDW) entsteht in Kaiserslautern.

Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz
Kommission für Deutsche Philologie
Auszug aus dem Vorwort zum WDW
1. Zielsetzung
Das Wörterbuch der deutschen Winzersprache (WDW) ist ein multimediales, international und interregional ausgerichtetes Fachwörterbuch, das die mündlich tradierte, vorwiegend dialektal geprägte Terminologie der deutschsprachigen Weinbauern und die mit dem Weinbau verbundene Kultur aus über zwanzig Staaten dokumentiert.
Einen breiten Raum nehmen hierbei die ehemaligen Sprachinseln in Südost- und Osteuropa ein.
...


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Stromberg, Bernd
Chef-Deutsch | Deutsch-Chef
Klartext am Arbeitsplatz

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3468731124/etymologety01-20
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128 Seiten
Gebundene Ausgabe
Erscheinungstermin im Handel: Februar 2007

Kurzbeschreibung
Klare Ansage vom Chef? Fehlanzeige! Bernd Stromberg, der perfekte Chef, kann sich einfach nicht deutlich ausdrücken. Oder will er nicht? Alle, deren Chefs ebenfalls in Rätseln sprechen, weiht Chef-Deutsch/Deutsch-Chef in die Geheimsprache der Vorgesetzten ein und sorgt so, mit einem vergnügten Augenzwinkern, für störungsfreie Kommunikation am Arbeitsplatz. Wissen Sie immer ganz genau, ob eine Bemerkung Ihres Chefs Lob oder Tadel ist? Können Sie die Gestik Ihres Vorgesetzten zweifelsfrei interpretieren? Und was hat das beunruhigende Schweigen im Chefbüro zu bedeuten? Chef-Deutsch/Deutsch-Chef enträtselt die kryptischen Bemerkungen der Bosse! Endlich verstehen Sie, was Ihr Chef eigentlich von Ihnen will... und wie Sie bei ihm punkten können!


Kurzbeschreibung
Respektlos und absolut erhellend: Deutsch - Chef / Chef - Deutsch.
Ihr Chef ist Ihnen ein Rätsel? Seine Worte machen Sie ratlos? Keine Panik! Wer den Chef verstehen will, muss zwischen den Zeilen lesen können. Margit Schönberger bringt Licht in das Dunkel des Chef-Deutschs: Was meinen seine verwirrenden Andeutungen? Was bedeutet sein Lob, was die kryptische E-Mail? Verblüffend einleuchtend entschlüsselt die Chef-Expertin die verworrene Grammatik des Boss-Gebarens. Denn: Wenn Ihr Chef Sie schon nicht versteht, sollten Sie zumindest Ihren Chef verstehen! Oder? · Die kryptische E-Mail: keine Grußformel = "Hugh - ich habe gesprochen und damit basta!" · Die nonverbale Konferenzsprache: Klopfen auf die Tischplatte = "Ich bin der Specht - ihr das Holz." · Das Chef-Chinesisch: Skills = Qualifikation, Fertigkeit. Wer sie nicht besitzt, lernt die Variante ohne Anfangsbuchstaben kennen. · Das liebste Schlagwort: Kosten-Nutzen-Rechnung = von Nutzen ist nur, was nichts kostet.

Klappentext
"Margit Schönbergers persönliche Chef-Sache ist nicht nur ein Lesevergnügen der besonderen Art, sondern eine nützliche Orientierung für den Umgang mit Vorgesetzten jeder Couleur."


(E?)(L?) http://www.presseportal.de/story.htx?nr=925544
Langenscheidt und Bernd Stromberg präsentieren Klartext am Arbeitsplatz: "Chef-Deutsch/Deutsch-Chef"

(E?)(L?) http://www.presseportal.de/story.htx?nr=946345


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