Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
DE Deutschland, Alemania, Allemagne, Germania, Germany
Beruf, Profesión, Métier, Professione, Profession

A

B

Beruf (W3)

(E?)(L?) http://www.bibel-online.net/buch/46.1-korinther/7.html#7,20
wird zurückgeführt auf die "Berufung" durch Gott. In Luthers Bibelübersetzung ist in Korinther Kapitel 7 schon die Wandlung vom reinen "berufen sein durch Gott" hin zum (ausgeübten) "Beruf" zu erkennen.

(E?)(L1) http://www.biblemap.org/


berufe.tv
Berufe-Informationen

(E?)(L?) http://www.berufe.tv/


(E?)(L?) http://www.berufe.tv/BA/filmuebersicht.html

Berufsvorstellungen


Erstellt: 2013-04

berufskunde.com
Berufe A bis Z

(E?)(L?) http://www.berufskunde.com/

Land oder Region auswählen | Sélectionnez un pays ou une région | Seleziona un paese o una regione | Select a country

| Schweiz | Suisse | Svizzera | Deutschland | Österreich | France | Italia | Great Britain


(E?)(L?) http://www.berufskunde.com/4dlink1/4DCGI/03M10/berufe-a-z




Erstellt: 2013-01

C

D

domanus.net
Berufe

(E?)(L?) http://www.domanus.net/html/berufe.html

Und wieder eine Liste - spontan entstanden und mit viel Potential: Pressefreundliche Berufsbezeichnungen, die man sicher gerne selbst mal bei einem Hotel-Aufenthalt oder Bewerbungsfragebogen eintragen würde (NEU: Inklusive multifunktionaler Prä- und Suffixe!).


Erstellt: 2015-08

Drahtzieher (W3)

In der Computerwoche 2003/46 wird die Vorstellung eines Managers überschrieben mit "Der Drahtzieher". Denkbar wären natürlich einige Drahtzieher, die hierfür Pate standen. Zum Beispiel der Drahtzieher, der beim Fertigungsprozess den glühenden Metallstrang in Position bringt, "zieht" oder die Drahtzieher, die die grossen Kabelstränge durch die Ozeane verlegen.

Die Herkunft ist allerdings viel unspektakulärer, trifft aber die Bedeutung auf den Punkt. Der Marionettenspieler liess seine Puppen tanzen ohne dass er selbst in Erscheinung trat. Und das tat er indem er an den Drähten zog.

Unter einem "Drahtzieher" (engl. "wire-puller") versteht man heute also jemanden, der im übertragenen Sinne die Fäden in der Hand hält - vergleichbar einem Marionettenspieler.

Dabei war der "Drahtzieher" in früheren Zeiten ein anstrengender Beruf. Aus geschmiedeten Rundstangen aus Eisen, Stahl oder Messing, wurde mit Hilfe von Locheisen mit, pro Arbeitsgang, etwa um 8% kleinerem Lochdurchmesser (Zieheisen) und einer Zange wurde in vielen Arbeitsgängen der Draht "gezogen".

Die Bezeichnung "Schockenzieher" ist darauf zuück zu führen, dass die Drahtzieher sich die Arbeit dadurch etwas erleichterten, dass sie ihre Arbeit auf einer "Schaukel" mhdt. "Schocken", sitzend ausführten. Dabei konnten sie das Schwungmoment zur Unterstützung nutzen.

Dünne Drähte konnten hingegegen mit einer Kurbel auf die Rolle gespult werden, was den damit beschäftigten die Bezeichnung "Leierzieher" einbrachte.

Der fertige Draht diente zur Herstellung von Nägeln, Nieten, Nadeln, Federn, Haken, Öden, Sieben, Netzen, Kämme, Drahtbürsten und Saiten.

Der "Draht", der mit dt. "drehen" zusammenhängt hat sich auch in vielen Begriffen, Namen und Rdewendungen verewigt:

auf Draht sein | Blumendraht | Drahtbesen | Drahtbürste | drahten = "telegrafieren" | Drahtgeflecht | Drahtgestell | Drahtgewebe | Drahtgitter | drahtlos - engl. wireless (WLAN) | Drahtnetz | Drahtrolle | Drahtschere | Drahtschlinge | Drahtschmidt | Drahtschneider | Drahtseil | Drahtseilakt | Drahtspule | Drahtstift | Drahtzange | Drahtextension | Eisendraht | Fahrdraht | Glühdraht | Golddraht | heißer Draht | Kabeldraht | Kupferdraht | Käfigdraht | Leitungsdraht | Maschendraht | Messingdraht | Platindraht | Schweißdraht | Silberdraht | Spickdraht | Stacheldraht | Stahldraht | Stolperdraht | Telefondraht | Telegrafendraht | verdrahten | Zickendraht

Bei Adelung findet man:


"Abführen", verb. reg. act. 1) Etwas von einem Orte ab- oder wegführen, und zwar, (1) eigentlich, vermittelst eines Fuhrwerkes. Holz auf Schiffen abführen. Getreide auf Wagen abführen. (2) Durch Zeigung des Weges, Vorstellung der Bewegungsgründe u. s. f. Durch Leitung. Das Wasser von einem Orte, aus dem Flusse abführen, ableiten. Durch Befehl. Die Armee abführen, aus dem Lande. Die Wache abführen, von ihrem Posten. Mit Gewalt. Jemanden in die Knechtschaft abführen. Durch Arzeneymittel. Unreinigkeiten aus dem Leibe abführen, bey den Ärzten; daher abführende Arzeneymittel, laxantia, purgantia. Eine Abführung einnehmen, zum Abführen einnehmen. Abführende Gefäße, in den thierischen Körpern, welche Blut, Wasser u. s. f. von den Theilen ab- und nach dem Herzen zuführen, vasa abducentia. Abführende Muskeln, die von dem Mittelpuncte ab, und nach außen zu leiten, musculi abducentes. Durch Beredung, Beyspiel u. s. f. Einem die Kunden abführen, bey den Handwerkern, Krämern und Kaufleuten, sie zu sich rufen oder locken. Ferner, einen von seinem Vorhaben abführen, ihn von der Tugend, von dem Laster abführen, u. s. f. (3) * Von dem rechten Wege führen, irre führen, verführen; im Hochdeutschen ungewöhnlich. Der abgeführte Sinn, Opitz. (4) Eine Schuld abführen, sie bezahlen. (5) Einen abführen, im gemeinen Leben, ihn mit einer Beschämung fortschicken. Das heißt, oder das war abgeführt! (6) Sich abführen, in verächtlicher komischer Bedeutung, weggehen, abgehen, besonders wenn solches mit einiger Beschämung geschieht. Ich sehe, er führet sich schon ab, ohne daß ich ihn beurlaube, Weiße. Packt seinen Kram Hübsch wieder ein und führt sich ab, Wiel. 2) Durch Führen, d. i. durch den Gebrauch abnützen. Ein abgeführtes, abgetragenes, Kleid. Ein abgeführtes, abgenütztes, Eisen, in den Bergwerken.

3) Völlig fertig, zur Vollkommenheit führen, ziehen. So heißt bey den Drahtziehern abführen, den aus dem Groben bis zur Dicke eines kleinen Fingers gezogenen Draht, in verschiedenen Zugeisen verfeinern, bis er die Stärke einer Stricknadel erhält; welche Arbeit wieder in das grobe und feine Abführen getheilet wird, und vermittelst der Abführeisen auf dem Abführtische geschiehet.

Anm. In der R. A. sich abführen, welche heut zu Tage mit einem verächtlichen Nebenbegriffe verbunden ist, hatte das Zeitwort führen ehedem eine anständige und gute Bedeutung. Ottfried singt z. B. B. 3. K. 14. V. 17. von dem blutflüssigen Weibe: Sie ganz sich thana fuarta, Sie ging gesund von dannen. Aber B. 3. K. 17. V. 87. hat es doch schon einen schimpflichen Nebenbegriff: Sich thanana uz tho fiartun, So sie thaz gehortun, Sie schlichen sich (beschämt) von dannen, Da sie dieses höreten. Von der R. A. ein abgeführter Mann, S. Abvieren.

Die "Ader", plur. die -n, Diminutivum Äderchen, Oberdeutsch, Äderlein. I. Diejenigen Röhren oder Canäle in den thierischen Körpern, worin gewisse Säfte ihren Umlauf haben. Besonders, 1) die Gänge des Blutes. Die Puls- oder Schlagadern, die das Blut aus der Herzkammer zu den übrigen Theilen des Leibes führen, Arteriae. Die Blutadern, in engerer Bedeutung, die es von den Theilen des Leibes wieder in die Herzkammer leiten, Venae. Eine der bekanntesten unter diesen ist die goldene Ader, Vena haemorrhoidalis, deren eigentlich zwey sind, die inwendige, und die auswendige, welche sich beyde bis in das Gesäß erstrecken, daselbst zuweilen aufschwellen und sich öffnen, welchen Blutfluß, besonders wenn er von der inwendigen herrühret, man im gemeinen Leben gleichfalls die güldene, besser die goldene Ader zu nennen pfleget. Ferner sind von den Blutadern die R. A. zu verstehen: Einem die Ader öffnen, ihm die Ader schlagen, und im gemeinen Leben, ihn zur Ader lassen, aus der Ader lassen, oder Ader lassen, durch Öffnung einer Ader etwas Blut abfließen lassen, welches auch Blut lassen genannt wird. Ich habe zur Ader gelassen, oder im gemeinen Leben auch wohl, ich habe Ader gelassen, in der Mittelgattung, ich habe mir eine Ader schlagen lassen. In einigen gesellschaftlichen R. A. wird Ader auch wohl figürlich für das Blut in den Adern gebraucht. Es ist keine gute Ader an ihm, er taugt gar nichts. Er hat keine Ader dazu, nicht die geringste Geschicklichkeit oder Neigung. Das Bav, der unverschämte Knabe, Kein Äderchen zur Dichtkunst habe, Das räumt mir jeder ein, Bernh. Er hat keine Ader von seinem Vater, gleicht ihm nicht im mindesten. 2) Die Gänge, worin auch andere Säfte ihren Umlauf haben. Daher in der Zergliederungskunst, die Milchadern, welche den Milchsaft in die große Gekrösdrüse führen, Venae lacteae; die Wasseradern, die dem Geblüte ein helles Wasser zuführen, Vasa lymphatica. 3) Werden auch andere den eigentlichen Adern wenigstens von außen ähnliche Theile der thierischen Körper mit diesem Nahmen belegt, wenn gleich keine Säfte in denselben ihren Umlauf haben, oder solcher Umlauf noch ungewiß ist. So werden die Fibern oder Fäserchen, Fibrae, von einigen auch Äderchen genannt. Die Sehnen führen auch den Nahmen der Spannadern.II. In weiterer Bedeutung, wegen einiger Ähnlichkeit, 1) allerley Züge in leblosen Körpern, welche wie die Adern aus- und ineinander laufen. Hierher gehören die Adern in den Blättern der Pflanzen, in dem Holze, und in einigen Steinarten, besonders dem Marmor. 2) Die Gänge und kleinen Canäle des Wassers unter der Erde, und der Erze in den Bergen; Wasseradern, eine Brunnenader, eine Erzader, Goldader u. s. f.

3) Werden bey den Drahtziehern und Eisenhändlern auch in kleinern Gebinde Draht, woraus ein Ring Draht besteht, und deren oft 50 bis 60 in einem Ringe sind, Adern genannt.

Anm. "Ader", Fränk. und Aleman. "Adara", "Athara", in Oberschwaben noch jetzt "Athar", Angels. "Aeddre", Isländ. "Aedr", Dän. "Aar", scheinet eigentlich einen jeden langen, runden, dünnen Körper, eine Röhre oder Canal bedeutet zu haben, weil es ehedem auch das Eingeweide, und zunächst das Gedärm bedeutete. Wachters Meinung, daß "Ader" ursprünglich das Blut selbst bedeutet habe, und hierin mit dem Griechischen "???" überein stimme, hält hier, wie in mehrern andern Fällen, wohl nicht Stich. "Brunnadara", für "Wasserquellen", kommen schon bey dem Notker vor. Nach dem zu Augsburg 1483 gedruckten Buche der Natur gibt es "dreyerley Adern in dem Menschen. Die ersten sind "Kunstadern", ("venae") da das Blut innen rinnet. Die andern sind "Geystadern", zu Latein "arteriae", in dem fließen die natürlichen Geist und die leiblichen Geist. Die dritten seynd "Bandadern" ("nervi") mit den pindet die Natur die herzen (härtesten) bain in den gelidern zusammen." Die so gemeine R. A. zur Ader lassen, die Ader lassen, oder nur schlechthin Ader lassen, ist freylich ein wenig sonderbar. Vielleicht ist die erste die unrichtigste. Lassen kann hier für ablassen stehen. Die Ader lassen würde also bedeuten, das Blut aus der Ader abzapfen, so wie man metonymisch sagt, einen Teich ablassen, und doch das Wasser des Teiches darunter verstehet. Wie das Vorwort zu in diese Redensart gekommen, wird schwer anzugeben seyn.

Der "Banddraht", des -es, plur. inusit. bey den Drahtziehern, verschiedene Sorten Mitteldraht, der in Ringe gewickelt, und mit einem Drahte umschlungen ist.

Das "Blechmaß", des -es, plur. die -e. 1) Bey den Goldarbeitern, ein eisernes Blech mit Einschnitten von allerley Größe, die Dicke des geschlagenen Gold- und Silberbleches darin zu erforschen.

2) Bey den Drahtziehern, ein messingenes Blech, welches in fünf ungleich große Stufen oder Zängel ausgeschnitten ist, vermittelst dessen man siehet, ob ein Ziehloch eine rechte Weite für den Draht hat oder nicht; das Zängelmaß.

Der "Bogenbohrer", des -s, plur. ut nom. sing. eine Art Bohrer, welcher unten wie ein Meißel oder Keil scharf geschliffen ist, vermittelst eines Bogens umgedrehet wird, und bey verschiedenen Metallarbeitern üblich ist. Er wird auch eine Bogendrelle, oder Bogendrille, Drell- oder Drillbohrer, Treibebogen genannt. Die Drahtzieher, welche sich dieses Bohrers bedienen, die Löcher in die Zieheisen zu Bohren, nennen ihn auch die "Richtspille" oder "Richtspindel".

Das "Daumeneisen", des -s, plur. ut nom. sing.

1) Bey den Drahtziehern, ein Eisen, welches den ganzen Daumen bis an die Hand bedecket, damit sie bey dem Zuschlagen der Löcher in den Zugeisen den Daumen nicht verletzen.

2) Zuweilen werden auch die Daumenschrauben mit diesem Nahmen beleget. An einigen Orten sind die Daumeneisen zugleich eine Art von Banden, womit die Daumen eines Verbrechers gefesselt werden. 3) Bey den Goldschmieden, ein Amboß, welcher wegen des einen Endes ein stumpfes Bechereisen ist, um an einem beynahe flachen Boden den Seitenrand darauf rund zu machen.

Die "Drahtbank", plur. die -bänke, derjenige Werktisch der Drahtzieher, auf welchem die metallenen Drahte gezogen werden; die Zielbank, und bey den "Grobdrahtziehern" die "Schiebebank".

Das "Drahteisen", des -s, plur. ut nom. sing. bey den Drahtziehern, eine eiserne Platte mit Löchern, welche an Weite immer abnehmen, durch welche der Draht so lange durchgezogen wird, bis er die verlangte Feine erhalten hat.

Die "Drahtmühle", plur. die -n, eine Mühle, welche von dem Wasser getrieben wird, den künstigen Draht aus dem Groben so weit zu bearbeiten und zu ziehen, bis er von den Drahtziehern mit der bloßen Hand bequem weiter gezogen werden kann.

Die "Drahtwinde", plur. die -n, bey den Drahtziehern, eine Winde, vermittelst welcher Draht so oft und lange durch die Drahteisen gezogen wird, bis er die verlangte Feine hat.

Das "Drahtziehen", des -s, plur. car. diejenige Arbeit, da das Metall zu Draht gezogen wird, welches von besondern unzünftigen Handwerksleuten geschiehet, welche Drahtzieher heißen. Sie unterscheiden sich in die "Grobdrahtzieher", welche den Draht, so wie er aus den Drahtmühlen kommt, bis zu der Dicke eines Pfeifenstieles bearbeiten, und in die "Kleindrahtzieher", die ihm alle folgende Grade der Feinheit und Schwäche ertheilen.

Die "Drehscheibe", plur. die -n, bey den Steinschleifern, eine hölzerne Scheibe mit einer Schnur, vermittelst welcher die Schleifscheibe umgedrehet wird. Bey den Töpfern ist es ein zusammen gesetztes Werkzeug, alle ihre irdenen Gefäße auf demselben rund zu drehen. Es bestehet aus zwey hölzernen Scheiben auf einer eisernen Spindel, von welchen die untere mit den Füßen umgedrehet, auf der obern aber geformt wird.

Bey den Drahtziehern ist es eine hölzerne Scheibe auf einer eisernen Spindel, um welche sich der Draht im Ziehen legen muß. Bey den Knopfmachern führet diesen Nahmen die Scheibe an dem Drehrade, welche die Schnur leitet.

Der "Grobdrahtzieher", des -s, plur. ut nom. sing. in den Drahtfabriken, ein Arbeiter, welcher das zu Draht bestimmte Metall zu Stäben schmiedet, und zu einem groben starken Drahte ziehet; im Gegensatze der Kleindrahtzieher oder Scheibenzieher.

Der "Kleindrahtzieher", des -s, plur. ut nom. sing. in den Drahtfabriken, ein Drahtzieher, welcher den von den Grobdrahtziehern, bis zur Dicke eines Federkieles gezogenen Draht weiter bearbeitet, und ihn bis zu jeder verlangten Feinheit bringet. Er wird auch Scheibenzieher genannt, weil er sich dazu gewisser mit Löchern versehener Scheiben bedienet.

Der "Korlin", des -es, plur. doch nur von mehrern Arten, die -e, bey den Drahtziehern, ein feiner Draht, welcher sich der Feinheit der Menschenhaare nähert und auch Num. 10 genannt wird.

Die "Richtspille", oder Richtspindel, plur. die -n, bey den Drahtziehern, ein Bohrer, welcher vermittelst eines Bogens in Bewegung gebracht wird, die Löcher damit in die Zieheisen zu bohren. Bey andern Handwerkern wird er die Rennspindel, der Drillbohrer u. s. f. genannt, S. das letztere.

Der "Scheibenzieher", des -s, plur. ut nom. sing. ein Nahme, welchen auch die so genannten Klein-Messingdrahtzieher führen, weil sie sich zu ihrer Arbeit einer Scheibe bedienen; zum Unterschiede von den Grob-Messingdrahtziehern, welche auch Schieber genannt werden.

Die "Schiebebank", plur. die -bänke, eine Bank der Drahtzieher, an welcher die metallnen Zaine durch Menschenhände zu groben Drahte gearbeitet werden, welche Arbeit eine Art des Schiebens ist, daher diese Drahtzieher auch Schieber genannt werden; zum Unterschiede so wohl von der Ziehbank in den Drahtmühlen, als auch von den Ziehbänken der feinern Drahtzier.

Der "Schieber", des -s, plur. ut nom. sing. von dem vorigen Zeitworte. 1) Eine Person, welche schiebet. In dem Kegelspiele wird derjenige, welcher zu schieben hat, der Schieber genannt. In der Landwirthschaft ist der Schieber oder Schiebochs ein Ochs, welcher mit der Stirn ziehet.

Bey den Drahtziehern ist der Schieber derjenige, welcher den groben Draht auf der Schiebebank aus freyer Hand ziehet.

2) Ein Werkzeug, womit man schiebet, in welchem Verstande die Bäcker Brotschieber, Kohlenschieber, Holzschieber, Kuchenschieber haben, das Brot u. s. f. in den Ofen und die Kohlen aus dem Ofen in die Kohlentonne zu schieben, welches Arten flacher Schaufeln sind. 3) Ein Ding, welches geschoben wird, in welchem Sinne Arten von Deckeln, welche in einer Nuth auf- und zugeschoben werden können, Schieber heißen. In manchen Gegenden, z. B. in Niedersachsen, führet auch ein jeder Riegel diesen Nahmen. 4) Ein Ding, welches schieben macht. Dahin gehöret diejenige convulsivische Krankheit der Pferde, welche in manchen Gegenden unter dem Nahmen des Schiebers bekannt ist, wobey das Pferd dumm ist, nicht frißt, mit dem Kopfe gegen die Krippe drängt, und immer vor sich hin schiebet, bis es stirbt.

"Schlichten", verb. reg. act. 1) Eigentlich. 1) Gerade machen; eine nur noch in einigen Gegenden übliche Bedeutung. Was krumm ist, schlichten. 2) Eben und glatt machen. Der Zimmermann schlichtet das behauene Holz, wenn er es mit der Schlichtaxt glatt und eben hauet. Weish. 13, 11. Der Weber schlichtet den Aufzug, wenn er ihm mit der Schlichte eine glatte Steifigkeit ertheilet; im Oberd. schmeichen. Bey den Stückgießern wird der Kernlehm geschlichtet, wenn er mit der Schlichte glatt und eben gemacht wird.

Die Drahtzieher schlichten den Silberstab, wenn sie ihn die ersten Mahle durch die Ziehplatte ziehen, nicht so wohl ihn zu verdünnen, als vielmehr ihm überall eine gleiche und ebene Ründung zu ertheilen.

Die Lohgärber schlichten die Felle, wenn sie selbige auf der Fleischseite mit dem Schlichtmonde glatt und eben schaben. Und so in andern Fällen mehr. 2. In weiterer Bedeutung, in Ordnung legen, besonders von Dingen, welche ordentlich auf und neben einander gelegt werden; eine besonders im Oberdeutschen übliche Bedeutung. Gebacktes Holz, Mauersteine auf einander schlichten. Die Haare schlichten, sie in Ordnung legen, so daß eines neben dem andern zu liegen komme. Nach einer noch weitern, aber im Hochdeutschen ganz unbekannten Figur gebraucht Opitz es für schmücken: Laß schlichten Häupt und Haar durch die geschickte Hand. 3. Figürlich, einen Streit, eine streitige Sache beylegen, besonders so fern es durch Bewirkung eines Vergleiches geschiehet; nach eben der Figur, welche in vergleichen zum Grunde liegt. Einen Streit schlichten. Er schlichtete ihre (der Kinder) Zwiste, und lehrete sie gütig seyn, Geßn. Die ganze Fehde ward geschlichtet, Haged. Seltener von einem richterlichen Ausspruche. Wenn jemand wider einen Menschen sündiget, so kanns der Richter schlichten, 1 Sam. 2, 25. Daher das Schlichten, und, obgleich seltener und nur in der letzten dritten Bedeutung, die Schlichtung.

Anm. Schon bey dem Ottfried ist slihtan eben, und in Boxhorns Glossen slihten glatt machen, im Nieders. sligten, welches aber auch niederreißen, schleifen, bedeutet. Das Nieders. sliten, Schwed. slita, endigen, zu Ende bringen, kann so wohl zu schließen als zu schlichten gehören.

Der "Secken", des -s, plur. doch nur von mehrern Arten, ut nom. sing. ein nur bey den Drahtziehern übliches Wort, einen flachen, flachrunden, hohlen Draht u. s. f. zu bezeichnen, dergleichen z. B. der ist, womit die Tobaks-Dosen eingefasset werden. Daher das Seckeneisen, ein flaches Eisen, welches fest auf den Draht in den Rinnen des Seckenzuges geschraubt wird; der Seckenstock, ein Amboß mit eingehauenen Furchen, worin man den Draht zuvor aus dem Gröbsten flach schlägt, ehe man ihn in den Seckenzug bringt, oder in diejenige eiserne Presse, worin er flach, hohl, u. s. f. wird, oder auch die Gestalt eines Gesimses bekommt.

Anm. Wenn dieses Wort nicht ausländischen Ursprunges ist, so scheinet es zu Senkel zu gehören, indem der Nasenlaut oft nur ein überflüßiger Begleiter der Gaumenlaute ist. S. auch Schake und Steke.

2. Die "Sieke", plur. die -n, ein nur bey den Klempenern übliches Wort, ein aus Blech geschlagenes Gesimse zu bezeichnen. Daher der Siekhammer, ein Hammer, der auf beyden Seiten eine gekrümmte Finne mit einer cylindrischen Bahn hat, die runden hohlen Stäbe, welche die Sieke ausmachen, damit in das Blech zu schlagen; der Siekenstock, ein Amboß mit runden Rinnen, in welche der Siekhammer passet, und worin das Blech die gedachte Figur erhält.

Das Wort ist ohne Zweifel mit dem Secken der Drahtzieher Einer Geschlechtes, und gehöret mit dem selben entweder zu Senkel, senken, vertiefen, oder auch zu siegen, sich in die Tiefe neigen, so daß die Bedeutung der Rinne die herrschende ist.

Die "Stockrolle", plur. die -n, bey den Drahtziehern, eine senkrecht auf einem Stocke stehende Rolle auf dem Abführtische, um welche sich der Draht winden muß.

Die "Wechselzange", plur. die -n, bey den Drahtziehern, eine Zange, womit die Drahtspitze auf der ersten Ziehbank durch das Loch des Zieheisens gezogen wird.

Der "Windedraht", des -es, plur. inus. bey den Drahtziehern, schwacher Draht, stärkern damit zu umwinden.

Das "Zängelmaß", des -es, plur. die -e, bey den Drahtziehern, ein messingenes Blech, welches in fünf ungleich große Stusen, oder Zängel ausgeschnitten ist, die Weite der Ziehlöcher damit zu messen. Zängel ist hier vermuthlich ein provinzielles Diminutivum von Zahn, wegen der Ähnlichkeit dieser Stufen mit Zähnen. Es wird auch das Blechmaß genannt.

Der "Ziehlüfter", des -s, plur. ut nom. sing. bey den Drahtziehern, ein stählerner Pfriemen, die Löcher des Zieheisens damit zu bohren, oder zu erweitern.

Die "Zieh-Maschine", plur. die -n, überhaupt, eine jede Maschine, etwas damit zu ziehen. Besonders bey den Glasern, eine Maschine, das Fensterbley zu ziehen; der Bleyzug.

Ingleichen bey den Drahtziehern, die Maschine worauf das Metall zu Draht gezogen wird.

Die "Ziehstange", plur. die -n, eine Stange, vermittelst welcher etwas gezogen wird. Bey den Drahtziehern ist es die lange Stange, womit die Drehscheibe umgedreht wird. Bey den Pumpenmachern, die lange Stange, womit der Zug auf- und nieder gezogen wird. An einigen Orten wird auch die Stange an dem Pfluge, woran die vordern Ochsen ziehen, die Ziehstange genannt; an andern heißt sie die Zopfstange.

Die "Ziehzange", plur. die -n, eine Zange, etwas damit zu ziehen, z. B. bey den Nadlern und Drahtziehern, die Zange, womit der Draht durch das Zieheisen gezogen wird.


(E?)(L?) http://german.about.com/library/blwort_wtINDEX.htm

Drahtzieher A


(E?)(L?) http://kollokationen.bbaw.de/htm/idioms.html

Drahtzieher


(E?)(L?) http://www.berufskunde.com/de/ausbildungsberufe-a-bis-z/drahtzieher

Drahtzieher/in


(E2)(L1) http://www.beyars.com/lexikon/lexikon_g_1.html


(E?)(L?) http://www.beyars.com/lexikon/lexikon_1898.html

Goldzieher / Drahtzieher


(E?)(L?) http://www.deutsches-drahtmuseum.de/
In einem kleinen Film wird das Drahtziehen vorgeführt.


...
Wie wird Draht hergestellt, unter welchen Bedingungen arbeiteten die Drahtzieher, was kann Draht, zu welchen Produkten wird er weiterverarbeitet, wie sehen zukünftige Einsatzgebiete von Draht aus, wie gehen wir in der Sprache mit Draht um, was machen Künstler mit Draht?
...


(E1)(L1) http://www.hls-dhs-dss.ch/

Golddrahtzieherei


(E1)(L2) http://www.mittelalter-lexikon.de/

Drahtzieher - Drahtziehen | Schockenzieher - Drahtzieher


(E?)(L?) http://www.owid.de/pls/db/p4_suche_elex.Stichw_alpha?v_Buchst=H

Hauptdrahtzieher


(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/d.php

ein Drahtzieher


(E?)(L?) http://etymologie.tantalosz.de/

Drahtzieher


(E?)(L?) http://zwillingsformeln.uni-graz.at/ZWILLINGSFORMELN%20Hofmeister%2025-06-2010.pdf

"Hintermänner": (da gibt es) Hintermänner und Drahtzieher Mü 503


(E3)(L1) http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw/

drahtzieher | schockendrahtzieher


(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl

GrobDrahtzieher | KleinDrahtzieher | Lyonische Drahtzieher | Scheibe, der Drahtzieher | Spitze beim Gold- und Silberdrahtzieher | Sporn der Gold- und Silberdrahtzieher


(E1)(L1) http://www.w-akten.de/deutsche-redewendungen-2.phtml

Drahtzieher


(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_deutscher_Redewendungen

Er war der Drahtzieher in der ganzen Geschichte — Er steuerte im Verborgenen die ganze Sache. Drahtzieher war ein Handwerksberuf, der aus Metallstangen durch wiederholtes Ziehen Drähte fertigte

Ein Drahtzieher — jemand, der im Verborgenen alles steuert. Der Drahtzieher ist hier eine Person, die – selbst unsichtbar – eine Marionette an Fäden oder Drähten bewegt.


(E?)(L?) http://woerterbuchnetz.de/DWB/

DRAHTZIEHER | DRAHTZIEHEREI, f. | DRAHTZIEHUNG, f. | DRAHTZUG, m. | EISENDRAHTZIEHER, m. | golddrahtzieher, m. | kleindrahtzieher, m.


(E?)(L?) http://woerterbuchnetz.de/RhWB/

Drahtzieher


(E?)(L?) http://www.woerterbuchnetz.de/Wander

Drahtzieher


(E?)(L?) http://www.woher-stammt.de/details.html?id=109&AktuelleSeite=0

Drahtzieher


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Drahtzieher
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Drahtzieher" taucht in der Literatur um das Jahr 1810 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2014-11

E

-eur
-euse (W3)

Friseur - Friseuse - Frisör - Frisöse

Eine ganze Reihe von Berufsbezeichnungen enden in der maskulinen Form auf "-eur". Darunter befinden sich so geläufige Berufe wie "Ingenieur", "Redakteur", "Monteur", "Dekorateur", "Regisseur", aber auch ausgefallenere wie der "Kargadeur" (Begleiter einer Schiffladung), "Camionneur" (schweiz. für "Spediteur") oder "Planifikateur" (Fachmann für volkswirtschaftliche Gesamtplanung). All diese Berufsbezeichnungen kommen aus dem Französischen.

Die feminine Form endet in der Regel auf "-eurin". In einigen Fällen ist neben dieser Form auch noch die ursprünglich französische Endung "-euse" erhalten, sodass zwei konkurrierende Bezeichnungen existieren. Dies ist beispielsweise der Fall bei der "Friseurin" / "Friseuse", "Masseurin" / "Masseuse", "Dompteurin" / "Dompteuse". In solchen Fällen ist allerdings etwas Fingerspitzengefühl vonnöten, denn häufig werden die Formen auf "-euse" abwertend gebraucht. Das gilt jedoch nicht für die "Souffleuse" und für die "Diseuse". Bei diesen Berufen existiert nämlich ausschließlich diese eine Bezeichnung. Eine "Souffleurin" gibt es ebenso wenig wie eine "Diseurin".

Möglicherweise haben Sie sich in der Zwischenzeit schon gefragt, ob die "Friseurin" nicht eigentlich die "Frisörin" ist bzw. ob man statt "Friseuse" nicht "Frisöse" schreibt. In diesem Fall sind alle vier Formen gleichermaßen korrekt. Dies ist allerdings ein Ausnahmefall. Vielleicht, weil die meisten Menschen in regelmäßigen Abständen diesen Berufsstand in Anspruch nehmen.

"Amateur", "Arrangeur", "Boykotteur", "Flaneur", "Hypnotiseur", "Konspirateur", "Kontrolleur", "Marodeur", "Masseur", "Rechercheur", "Souffleur"

"Chauffeuse", "Coiffeuse", "Kommandeuse", "Kontrolleuse", "Regisseuse"

Erstellt: 2014-12

F

Fielenmacher
Feilenmacher (W3)

Am 28.06.2011 schrieb Herr Kunze:


...
In Andernach am Rhein gibt es eine Straße mit der Bezeichnung "Fielenmacherspfad". ..., wollte ich wissen, was es mit dem Namen auf sich hat. Anwohner konnten keine Auskunft dazu geben. Darauf hin habe ich Info von der Stadt Andernach erbeten. Vom Presseamt erhielt ich die Auskunft, "Fielenmacher" sei ein Mundart-Ausdruck für hochdeutsch "Feilenmacher". Weitere Erkenntnisse dazu habe man allerdings auch nicht.
...


Damit ist eigentlich schon das Wesentliche gesagt.

Obwohl viele Berufe heute nicht mehr ausgeübt werden und damit die entsprechenden Berufsbezeichnungen oft nicht mehr bekannt sind, fristen sie in Familiennamen oder Strassennamen noch ein mehr oder weniges kärgliches Dasein. Dazu kommt, dass Berufsbezeichnungen nicht nur aussterben, sondern auch vor hundert oder mehr Jahren noch etwas anders geschrieben wurden oder regionale Sonderformen hatten. Und so muß man eben auch verschiedene Schreibweisen in Betracht ziehen.

Allerdings kann man dabei auch leicht falsch gehen. So findet man etwa in "Barth: Genealogisch-Etymologisches Lexikon" "Feilbeck", "Feilbecker", "Feilbäcker", "Feilmann", "Feilmetzger", "Feilscher", "Feilträger", die alle nichts mit der "Feile" zu tun haben, sondern ihre unterschiedlichen Waren und Dienstleistungen "feil boten". (Dt. "feil" findet man in mhd. "veile", ahd. "feili" = "käuflich", als Verb "*feilen" = dt. "verkaufen", "verdienen", verwandt mit griech. "polein" = dt. "verkaufen", lit. "pelnas" = dt. "Verdienst", russ. "polon" = dt. "Beute" mit der Wurzel ide. "*pel-" = dt. "verkaufen", "verdienen", noch zu finden in "feilhalten" wie in "Maulaffen feilhalten" und in dt. "feilschen").

Aber zurück zum "Fielenmacher". Dessen Zunftbrüder heißen auch "Feilenhauer", "Feilhauer", "Feilner", "Feiler", "Feilenschmied", "Failer". Und das Verb dt. "feilen" das auf eine germanische Bezeichnung und mhd. "vile", ahd. "fihila", "fihala", ndl. "vijl", engl. "file" zurück geht, dem aber sonst nichts weiter zugeordnet werden kann. Der bezeichnete Gegenstand war wohl ursprünglich ein Reibholz. Und als die Römer den Germanen eiserne Flachfeile zeigten, übertrugen sie den Namen auf die neue Errungenschaft.

Im "Kluge" findet man noch den Hinweis auf ide. "*peik-" und griech. "pikros" = dt. "scharf", "spitz", "stechend"

Und für engl. "file" findet man den Hinweis auf vorgerm. "*finkhlo" und ide. "*peig-" = "to cut", "to mark by incision".

Und was nun den Straßenamen in Andernach angeht, so lebten dort sehr wahrscheinlich einst einige Feilenmacher. Möglich wäre allerdings auch noch, dass ein Namensträger, der selbst den Beruf des Feilenmachers gar nicht mehr ausübte, der Straße seinen Familiennamen überließ.

(E?)(L?) http://www.etymonline.com/index.php?term=file


(E1)(L1) http://ngrams.googlelabs.com/graph?corpus=8&content=Fielenmacher
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Fielenmacher" taucht in der Literatur nicht signifikant auf.

Erstellt: 2011-06

Fingerhuter (W3)

Den "Fingerhutmacher" nannte man früh vereinfacht "Fingerhuter".

(E?)(L2) http://u0028844496.user.hosting-agency.de/malexwiki/index.php/Nadel

...
"Fingerhutmacher" (mhd. "vingerhuoter") sind seit dem 14. Jh. nachgewiesen.
...


(E?)(L?) http://u0028844496.user.hosting-agency.de/malexwiki/index.php/Spezial:Search?search=Fingerhuter&go=Los


G

genealogienetz.de
Berufsbezeichnungen für Familienforscher

(E?)(L?) http://www.genealogienetz.de/misc/berufe/
Lexikon alter Berufsbezeichnungen für Familienforscher von Marcel Lesaar
Diese Seite soll Familienforschern bei der Übersetzung von lateinischen Berufsbezeichnungen bzw. bei der Deutung altdeutscher Berufe helfen. Die Berufe sind in einem alphabetischen Index aufgelistet.

(E?)(L?) http://wiki.genealogy.net/w/index.php?title=Kategorie:Berufsbezeichnung&from=A


genealogy.net
Berufsbezeichnungen

(E?)(L?) http://wiki-de.genealogy.net/Kategorie:Berufsbezeichnung

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Erstellt: 2010-08

genealogy.net
alte Berufsbezeichnungen
griechische Berufsbezeichnungen
lateinische Berufsbezeichnungen

(E2)(L1) http://wiki.genealogy.net/index.php/Kategorie:Berufsbezeichnung
Die Hinweise zu den Berufsbezeichnungen sind sehr unterschiedlich. Viele sind einfach nur mit ihrer heutigen Bedeutung widergegeben, andere sind in ihrem historischen Kontext erklärt. Insgesamt und als Hinweis für heutige Familiennamen ist die Aufnahme im Etymologie-Portal jedoch gerechtfertigt.


Die Artikel dieser Kategorie erklären alte Berufsbezeichnungen.
Berufsbezeichnungen haben sich im Lauf der Zeit vielfach geändert. Viele Berufe sind darüberhinaus ausgestorben.
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(E2)(L1) http://wiki.genealogy.net/index.php/Kategorie:Griechischer_Begriff

Die Artikel dieser Kategorie erklären Begriffe griechischer Herkunft.
Berufsbezeichnungen haben sich im Lauf der Zeit vielfach geändert. Viele Berufe sind darüberhinaus ausgestorben.


(E2)(L1) http://wiki.genealogy.net/index.php/Kategorie:Lateinischer_Begriff

Die Artikel dieser Kategorie erklären lateinische Begriffe.


H

Heuerer
Heuer
Heuerlinck
hire (W3)

Ein "Heuerer" waren wurden von Bauern angeheuert, um ihnen bei der Bewirtschaftung der Felder zu helfen. Als Gegenleistung erhielten sie kleinere Felder und Gerätschaften zur eigenen Nutzung. Die Bezeichnung "Heuerer" geht direkt zurück auf die "Miete", die sie für das Wohnen im "Heuerhaus" zahlen mußten und die niederdt. "Heuer" genannt wurde.

Das Wort "Heuer" wurde dabei zum Verb "heuern" gebildet, das auf mhd. "hur", "huren" = "mieten" zurück geht, mndt. "hure" = "Pacht", "Miete", as. "huria" = " Pacht", "Miete", mlat. "huria", germ. "*hurjan" = dt. "lohnen" (weitere Herkunft ungeklärt).

Den ehemaligen "Mieter" findet man heute noch in den Familiennamen "Heuer" und "Heuerlinck".

Die "Heuer" steckt auch in engl. "hire" = "Mieten", "Leihen", "Lohn", "mieten", "chartern", "einstellen".

Adelung findet man:


"Abheuern", verb. reg. act. welches, wie das einfache "heuern", vornehmlich in Niedersachsen üblich ist, für "abmiethen". Einem etwas abheuern.

"Ausheuern", verb. reg. act. welches vorzüglich in Niedersachsen üblich ist. 1) Für "vermiethen". Ein Zimmer, ein Haus ausheuern. 2) Einen ausheuern, mehr Miethe geben, als er, und ihn dadurch vertreiben. Daher die "Ausheuerung".

"Einheuern", verb. reg. act. als Miethsmann in einen Ort oder ein Haus bringen, in einigen gemeinen Mundarten, für "einmiethen". Jemanden in ein Dorf einheuern, ihn daselbst einmiethen. Sich in einem Hause einheuern. So auch die Einheuerung.

Die "Grundheuer", plur. die -n, S. "Grundzins".

"Heuer", zahm, sanft, S. Geheuer.

Die "Heuer", plur. die -n, ein Wort, welches nur noch im gemeinen Leben einiger Gegenden, besonders Niedersachsen, üblich ist, so wohl den Vertrag über den Nießbrauch eines Grundstückes gegen eine gewisse Abgabe, die "Miethe", den "Pacht", als auch diese Abgabe selbst zu bezeichnen. Die "Heuer" eines Haufes, eines Ackers, eines Gutes, eines Weinberges u. s. f. Jemanden die Heuer aufsagen. Die Heuer bezahlen. Ein Haus zu Heuer bewohnen, zur Miethe. In einigen Gegenden ist es männlichen Geschlechtes und bedeutet alsdann auch den "Pächter" oder "Miethmann". Daher die Zusammensetzungen, "Heueracker", "Heuerfeld", "Heuerland", "Heuergut", "Heuerwiese", Grundstücke, welche man zur Heuer d. i. in Pacht, hat oder austhut, "Heuersmann" und "Heuerleute", "Pachter" oder "Miethmann", "Pächter" oder "Miethleute", "Heuerjahr", das "Pachtjahr", "Heuerschilling", das "Pachtgeld" oder "Miethgeld", "Heuerkorn", "Korn, welches statt des Pachtgeldes gegeben wird" u. s. f.

Anm. Im Niedersächsischen, wo dieses Wort eigentlich einheimisch ist, "Hür", im Dän. "Hyre". Nicht von dem vorigen Nebenworte, wie Frisch will, als wenn es so viel hieße, als der heuerige Genuß, ein Zins, sondern von dem Wallis. "hwr", der "Lohn", daher noch im Engl. "Hire" den Lohn, und to "hire" "um Lohn dingen" bedeutet. Im Angels. ist "Hyra" die "Zinsen".

Der "Heuerling", des -es, plur. die -e, im gemeinen Leben, besonders Niedersachsen, ein "Miethmann", welcher zur Heuer wohnet; ingleichen, der sich um Lohn zu einer Sache dingen lässet, ein "Miethling"; von "Heuer", "Lohn", und dem folgenden Zeitworte.

"Heuern", verb. reg. act. im gemeinen Leben, besonders Niedersachsens, "miethen", "pachten", von Grundstücken. Ein Gut, ein Haus, einen Acker, einen Garten, eine Wiese "heuern". Daher die Zusammensetzung "Abheuern", "Ausheuern" und "Verheuern".

Anm. Im Nieders. "hüren", ehedem "huren", im Dän. "hyre", im Schwed. "hyra", im Angels. "hyran", im Engl. to "hire", im Holl. "huuren". S. die "Heuer". In härtern Mundarten lautet dieses Zeitwort "heuren".

"Verheuern", verb. reg. act. ein nur in einigen gemeinen, besonders Niederdeutschen Sprecharten übliches Wort, so wohl für vermiethen, als auch für verpachten.


(E?)(L?) http://conjd.cactus2000.de/
abheuern | anheuern

(E?)(L?) http://www.chemie.de/lexikon/d/Otto_Heuer/
Otto Heuer

(E?)(L?) http://www.djfl.de/entertainment/stars/h.html
Andrea Heuer (Biografie)

(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/der/DERH.pdf
Heuer | Heuervertrag

(E?)(L?) http://www.mitmachwoerterbuch.lvr.de/lesen.php?Bereich=fj
"Heuer" = "Murmel", "Knicker".

(E?)(L?) http://www.murmelwelt.de/namen.html
"Heuer", "Heuerkes", "Heuerte", "Pickheuer" findet man auch als Synonyms für "Murmel".

(E3)(L1) http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw/
abheuern | achtheuer | ackerheuer | aufheuern | ausheuern | ausheuerung | bankheuer | bartenheuer | bauerheuer | beheuern | beheuerung | bettheuer | blockheuer | bogenheuer | bootheuer | bordingheuer | bordingsheuer | brandheuer | budenheuer | buhnenheuer | burseheuer | bursenheuer | butterheuer | deichheuer | dingheuer | drittelscheuer | einheuern | einheuerung | entheuern | erbheuer | erbheuerland | erbheuermann | erbheuerstueck | erdheuer | fachheuer | fortverheuern | fronheuer | fronheuerer | gartenheuer | geheuern | geldheuer | gichtheuer | grasheuer | grundheuer | hakenheuer | hausheuer | hausheurer | hausheurung | heideheuer | herrenheuer | heuer | heueracker | heuerbaas | heuerbauer | heuerbier | heuerbrauer | heuerbrief | heuerbuch | heuerbuerge | heuerbulle | heuerder | heuerdienst | heuerer | heuererbe | heuerfischer | heuerfracht | heuerfrau | heuerfrei | heuergabe | heuergeld | heuergulden | heuergut | heuerhafer | heuerhaus | heuerhofstaette | heuerjahr | heuerkirchherr | heuerknappe | heuerkontrakt | heuerkorn | heuerkutsche | heuerland | heuerlegergeld | heuerleute | heuerlich | heuerling | heuerlingengeld | heuerlingkontribution | heuerlingkote | heuerlingskontribution | heuerlingskote | heuerlotse | heuermann | heuern | heuerochs | heuerpfarrner | heuerpfennig | heuerpferd | heuerpriester | heuerquick | heuerrecht | heuerroggen | heuersaat | heuerschaft | heuerschen | heuerscheune | heuerschilling | heuerstalter | heuertag | heuertagwan | heuerung | heuervage | heuerwade | heuerwadenfischer | heuerware | heuerweise | heuerwere | heuerzeit | heuerzeug | heuerzins | heuerzoller | hofheuer | hofstattheuer | hufenheuer | immenhoefeheuer | jagdheuer | jahrheuer | kammerheuer | kampheuer | kapellenheuer | kapellheuer | karrenheuer | kastenheuer | katenstaetteheuer | kellerheuer | kellnerheuer | kirchenheuer | kirchenheuerleute | kirchheuer | kirchheuerleute | koenigheuer | koenigsheuer | kohlheuer | kohlhofheuer | kohlhofsheuer | koppelackerheuer | kornheuer | kruegereiheuer | krugheuer | kuhheuer | landgarbscheuer | landheuer | landsassenheuer | leibheuer | leichheuer | lidheuer | lotheuer | lotsheuer | machheuer | mahlheuer | marktheuer | meierheuer | metzeltagheuer | michaelheuer | michaelsheuer | muehlenheuer | muehlheuer | ochsenheuer | osterheuer | pachtheuer | pascheheuer | pfannheuer | pferdeheuer | pferdheuer | pfortenheuer | pfortheuer | pfruendscheuer | platzheuer | prahmheuer | prinzipalheuermann | rodheuer | roggenheuer | saeeheuer

(E?)(L?) http://www.weltderphysik.de/de/13.php
Rolf-Dieter Heuer

(E1)(L1) http://wiki-de.genealogy.net/Heuer_(Familienname)
Heuer

(E1)(L1) http://wiki-de.genealogy.net/Heuerlinck_(Familienname)(Familienname)
Heuerlinck

(E1)(L1) http://www.hls-dhs-dss.ch/


(E?)(L?) http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D42478.php
Heuer, Albert

(E?)(L2) http://www.mittelalter-lexikon.de/


(E?)(L?) http://u0028844496.user.hosting-agency.de/malexwiki/index.php/Heuer
Heuer

(E?)(L?) http://www.owid.de/pls/db/p4_suche_elex.Stichw_alpha?v_Buchst=H
heuer | Heuer | Heuerbüro | Heuermann | heuern | Heuert | Heuervertrag

(E3)(L1) http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw/
heuerzettel

(E?)(L?) http://www.woerterbuchnetz.de/DWB/
ABHEUERN | AUSHEUERN | EINHEUERN | HEUER, m. | HEUER, m. | HEUER | HEUER, adv. | HEUERACKER, m. | HEUERFAMILIE, f. | HEUERFELD, n. | HEUERGELD | HEUERGUT, n. | HEUERHAUS | HEUERIN, f. | HEUERJAHR, n. | HEUERKORN, n. | HEUERKUTSCHE | HEUERLAND, n. | HEUERLEUTE | HEUERLING, m. | HEUERLING, m. | HEUERMANN, m. | HEUERN, v. | HEUERN, v. | HEUERNTE, f. | HEUERTRAG, m. | HEUERVERHÄLTNIS, n. | HEUERWERK, n. | HEUERWIESE, f. | HEUERWIRTSCHAFT, f. | HEUERZÄRTE | HURENHEUER, f.

(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl
Einheuern | GrundHeuer | Heuer | Heuer | Heuerig | 1. Heuerling | 2. Heuerling | Heuern | Vertheuern | Vertheuerung | Vorheuer

Erstellt: 2010-08

I

J

K

L

M

N

O

P

Papierer (W3)

Bei Adelung findet man:


Der "Papiermacher", des -s, plur. ut nom. sing. ein Handwerker, welcher Papier aus Lumpen macht; der "Papiermüller", so fern er der Inhaber einer Papiermühle ist. Dessen Gattinn die "Papeirmacherinn". Im Oberdeutschen wird er der "Papierer" genannt.


(E?)(L2) http://www.mittelalter-lexikon.de/


(E?)(L2) http://u01151612502.user.hosting-agency.de/malexwiki/index.php/Papierherstellung

Papierer (s. Papierherstellung)


(E3)(L1) http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw/




(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl

"Papierer", im Oberdeutschen, so viel als "Papiermacher".


(E?)(L?) http://woerterbuchnetz.de/DWB/




(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Papierer
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Papierer" taucht in der Literatur um das Jahr 1810 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


(E?)(L?) http://www.wordmap.co/#Papierer

This experiment brings together the power of Google Translate and the collective knowledge of Wikipedia to put into context the relationship between language and geographical space.


Erstellt: 2016-10

pünktlich wie die Maurer (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Dieser Redensart liegt die weitverbreitete Ansicht zugrunde, dass die Maurer auf die Minute genau die Kelle aus der Hand legen, um Feierabend zu machen. Diese Berufsneckerei ist auch in die Form von Witzen gefasst worden; so wird z.B. erzählt, dass ein Maurer, der in den Rhein gefallen war, zu schwimmen aufhörte und ertrank, als die Glocke vom Kirchturm den Feierabend einläutete.
Wenn wir heute sagen "pünktlich wie die Maurer", dann meinen wir jemand sei sehr pünktlich.
(© blueprints Team)

(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/p.php


Q

R

S

Schornstein (W3)

Der "Schornstein" geht zurück auf mhd. "schorstein", "schornstein" und ahd. "scorstein", "scorenstein" = "herausragender Stein", "Kragstein" (der den Rauchfang über dem Herd trägt). Darin steckt mndt. "schore" = "Stütze", mhd. "schorren", ahd. "scorren" = "herausragen".

(E?)(L1) http://www.kabeleins.de/service/suche/?q=Schornstein
Sprengung: Schornstein

Schornsteinfeger (W3)

Den "Schornsteinfeger" gibt es erst seit Mitte des 15. Jh. auf dem Weg feuerpolizeilicher Verordnungen. Davor war jeder Hausbesitzer selbst für seinen Kamin verantwortlich. Und wenn er den Kamin nicht selbst auskehrte, so beauftragte er irgendeinen Tagelöhner mit dieser Arbeit. In den Städten Nürnberg (1453), Bremen (1453) und Würzburg (1462) kamen dann die ersten beruflichen "Schornsteinfeger", die auch als "Kaminkehrer", "Schlotfeger", "Schlufffeger", "Winkelfeger", "Rauchfangfeger" und "Kaminkehrer" bezeichnet wurden und/oder werden.

(E?)(L?) http://www.das-oesterreichische-deutsch.at/
Schornsteinfeger - Rauchfangkehrer

(E?)(L?) http://www.fernsehserien.de/index.php?suche=Schornsteinfeger
Der Titel des Films "Neger, Neger, Schornsteinfeger" (D 2006) macht auf eine diskriminierende Geisteshaltung aufmerksam.

(E?)(L?) http://www.hicleones.com/zunft.php
Zunftwappen - Deutsche Zunftwappen
Schornsteinfeger - Chimney-sweepers

(E?)(L?) http://www.owid.de/artikel/309229
Aus Deutschlands 1000-jährigem Reich stammt der menschenverachtende Ausdruck "in den Schornstein gehen".

(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl
Brand im Schornstein | Ruß (Schornstein-) | Schleppen, im Schornsteinbau | Schornstein | Schornstein | Schornsteinfarbe | Schornsteinfeger | Schornsteinkasten | Schornsteinröhre | Schornsteinruß | Schornsteinschluß | Schwalbe (Schornstein-) | Steuer (Schornstein-)

(E?)(L?) http://maerchenblog.de/kommentare/die-hirtin-und-der-schornsteinfeger....110/
Die Hirtin und der Schornsteinfeger
von H.Chr. Andersen
gesprochen von Beatrice Amberg

(E?)(L2) http://www.mittelalter-lexikon.de/


(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/g.php
Die redewendung "das Geld zum Schornstein hinausjagen" erhält in Zeiten steigender Energiepreise eine ganz konkrete Bedeutung. - Aber was hilft's - "Der Schornstein muss rauchen". Die Heizungskosten kann man sowieso "in den Schornstein schreiben".

(E6)(L?) http://www.schornsteinfeger.de/


(E?)(L?) http://www.schornsteinfeger.de/?nav=ziv&bereich=18
Hier gibt es auch eine kleine Sammlung mit Fachbegriffen.

(E6)(L?) http://gutenberg.spiegel.de/autoren/andersen.htm


(E?)(L?) http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=46&kapitel=59&cHash=26cf0f077ehirtinun#gb_found
Die Hirtin und der Schornsteinfeger

(E3)(L1) http://www.textlog.de/dornblueth.html
Dass der Beruf des Schornsteinfegers früher spezifische Gefahren barg zeigt sich am Aisdruck "Schornsteinfegerkrebs".

(E3)(L1) http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw/
hofschornsteinfeger | hofschornsteinfegerin

Seifensieder (W3)

Der "Seifensieder", mlat. "fabricator sevi", "saponarius", stellt Seifen her. Die Berufsbezeichnung setzt sich zusammen aus der "Seife", die auf ahd. "seifa", "seipfa" = "Seife", wörtlich "Tröpfelndes", mhd. "sifen" = "tröpfeln", "sickern", zurück geht. Die Vergangenheit von dt. "sieden" wird von "Kluge" unspektakulär mit germ. "seupa" = "Sieden", "kochen" angegeben.

(E?)(L?) http://www.hicleones.com/zunft.php
Zunftwappen der Seifensieder - Soap-Boilers

(E1)(L1) http://www.hls-dhs-dss.ch/
Seifensiederei

(E?)(L2) http://www.mittelalter-lexikon.de/


(E3)(L1) http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw/
hofseifensieder

(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl
Kessel, (Seifensieder-) | Mörtel mit zugemischtem Seifensiederkalk | Seifensieden | Seifensieder | Seifensiederey | Seifensiederfluß | Seifensiederlauge | Seifensiedersatz | Seifensiederwasser | Sturz, bei den Seifensiedern

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Volontär (W3)

der lat. "voluntarius" arbeitete = "freiwillig" (und ohne Sold) (vbl. "voluntas" = "Wille"). Ob das heutige "Voluntariat", die Vorbereitung auf eine Tätigkeit (insbesondere im journalistischen oder kaufmännischen Bereich) immer so ganz freiwillig geschieht, sei dahingestellt. Zumindest die "geringe Bezahlung" dürfte wohl eher weniger freiwilligen Charakter haben. Um so mehr dürfte es sich um eine "willentliche" Entscheidung handeln.

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Bücher zur Kategorie:

Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
DE Deutschland, Alemania, Allemagne, Germania, Germany
Beruf, Profesión, Métier, Professione, Profession

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Ebner, Jakob
Wörterbuch historischer Berufsbezeichnungen

Verlag: De Gruyter, 2015
Ausstattung/Bilder: 2015. VIII, 1027 S. 247 mm
Deutsch
Abmessung: 246mm x 174mm x 63mm
Gewicht: 1844g
ISBN-13: 9783110195378
ISBN-10: 3110195372

(E?)(L?) http://www.buecher.de/shop/buecher/woerterbuch-historischer-berufsbezeichnungen/ebner-jakob/products_products/detail/prod_id/41184968/

Historische Berufsbezeichnungen begegnen uns in Straßennamen, in der Literatur und bildenden Kunst, in Museen und Ausstellungen, und sie spielen in der Familienforschung und Genealogie eine wichtige Rolle Ob Hamburger Hafenarbeiter, sächsische Bergleute, Angestellte bei der fürstlichen Hoftafel und Jagd, Salzflößer auf bayerischen und österreichischen Flüssen oder abhängige Bauern - in allen Wirtschaftsbereichen sind die Arbeitsbezeichnungen ein Spiegel der Sozial- und Kulturgeschichte und eine Quelle für die Sprachgeschichte Dieses Wörterbuch ist nicht einfach eine Wortliste, sondern es stellt die Berufsbezeichnungen deutscher Sprache in einen größeren sprachlichen Zusammenhang, beschreibt die verschiedenen Bedeutungen eines Wortes, die in Regionen und Berufszweigen verschieden sein können, stellt die Synonyme und die Wortfamilien zusammen, gibt die Etymologie an und verzeichnet die aus Berufsbezeichnungen abgeleiteten Familiennamen, in Auswahl auch die in den Quellen vorkommenden lateinischen Entsprechungen Ausführliche Register ermöglichen einen Zugang zu allen Wortformen Das Buch ist ein unverzichtbares Hilfsmittel für Sprachwissenschaftler, Historiker, Archivare, Kuratoren, Ahnenforscher und Namenkundler


(E?)(L?) http://www.degruyter.com/view/product/22438

Ca. 6500 Artikel mit 15000 Lemmaverweisen, 5300 Namen und 800 lateinischen Formen
Sprachwissenschaftlich fundiert, zugleich übersichtlich und gut lesbar
Quelle für die Sozial-, Kultur- und Sprachgeschichte sowie Namenkunde

Historische Berufsbezeichnungen begegnen uns in Straßennamen, in der Literatur und bildenden Kunst, in Museen und Ausstellungen, und sie spielen in der Familienforschung und Genealogie eine wichtige Rolle. Ob Hamburger Hafenarbeiter, sächsische Bergleute, Angestellte bei der fürstlichen Hoftafel und Jagd, Salzflößer auf bayerischen und österreichischen Flüssen oder abhängige Bauern – in allen Wirtschaftsbereichen sind die Arbeitsbezeichnungen ein Spiegel der Sozial- und Kulturgeschichte und eine Quelle für die Sprachgeschichte. Dieses Wörterbuch ist nicht einfach eine Wortliste, sondern es stellt die Berufsbezeichnungen deutscher Sprache in einen größeren sprachlichen Zusammenhang, beschreibt die verschiedenen Bedeutungen eines Wortes, die in Regionen und Berufszweigen verschieden sein können, stellt die Synonyme und die Wortfamilien zusammen, gibt die Etymologie an und verzeichnet die aus Berufsbezeichnungen abgeleiteten Familiennamen, in Auswahl auch die in den Quellen vorkommenden lateinischen Entsprechungen. Ausführliche Register ermöglichen einen Zugang zu allen Wortformen. Das Buch ist ein unverzichtbares Hilfsmittel für Sprachwissenschaftler, Historiker, Archivare, Kuratoren, Ahnenforscher und Namenkundler.

Inhalt


(E?)(L?) https://www.perlentaucher.de/buch/jakob-ebner/woerterbuch-historischer-berufsbezeichnungen.html

Rezensionsnotiz zu Die Welt, 24.03.2016


Erstellt: 2017-01

Elkar, Rainer
Keller, Katrin
Schneider, Helmuth
Handwerk - Von den Anfängen bis zur Gegenwart

(E?)(L?) http:///

Theis-Verlag


Erstellt: 2015-01

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Gondorf, Bernhard (Autor)
Wasmansdorff, Erich (Autor)
Alte deutsche Berufsnamen und ihre Bedeutung
[Grundriß der Genealogie, Bd.7]

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3798003637/etymologporta-20


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Broschiert: 80 Seiten
Verlag: Starke; Auflage: 2., Aufl. (1988)
Sprache: Deutsch

Erstellt: 2013-01

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Palla, Rudi (Autor)
Verschwundene Arbeit
Von Barometermachern, Drahtziehern, Eichmeistern, Lustfeuerwerkern, Nachtwächtern, Planetenverkäufern, Rosstäuschern, ...
und vielen anderen untergegangenen Berufen

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3850333272/etymologporta-20


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(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3850333272/etymologpor09-20
Gebundene Ausgabe: 280 Seiten
Verlag: Brandstätter Verlag (15. März 2010)
Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung
Die meisten unserer Vorfahren haben ihr Leben lang Tätigkeiten ausgeübt, von denen wir nichts mehr wissen. Die rapide Veränderung der Arbeitswelt hat Hunderte von ausgestorbenen Berufen hinterlassen. Wieviel hochspezialisiertes Können damit verloren gegangen ist, lässt sich kaum ermessen.

Was machte ein "Schopper", ein "Silhouettenschneider" oder ein "Schinder"? - Wie ein Archäologe legt Rudi Palla in dieser Sammlung all jene Tätigkeiten frei, die uns heute weitgehend unbekannt sind. Dieses liebevoll illustrierte Buch ist ein Reiseführer durch die Sedimente menschlicher Anstrengung, eine Schatz- und Wunderkammer, ebenso reich an minutiös recherchierten Details wie an bemerkenswerten Anekdoten und Kuriosa. Man ist amüsiert, wird unterhalten und gleichzeitig belehrt. Als "Gedächtnis der Arbeit" ist Rudi Pallas Lexikon ein hilfreiches Nachschlagewerk und zugleich ein anregendes und amüsantes Lesebuch, das zum Weiterblättern und Weiterlesen verführt.


(E?)(L?) http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32374/1.html


Erstellt: 2010-04

(E?)(L?) https://www.manufactum.de/verschwundene-arbeit-p1521501/?a=68573&h=1&s=Verschwundene%20Arbeit

Bücher. Anders.

Als indirektes Manifest der „Anderen Bibliothek“ verstanden wurde der damals im Juni 1994 erschienene einhundertfünfzehnte Band „Verschwundende Arbeit“. Auf dem kartonierten Schuber der 1985 von Hans Magnus Enzensberger begründeten bibliophilen Buchreihe (die inzwischen auf über 300 Bände angewachsen ist, ein imponierendes „Gartenprojekt“ mit langem Atem, gehegt von inzwischen verschiedenen Herausgebern, immer begehrens-, sammelns- und genießenswert) hieß es damals noch: „Die Andere Bibliothek wird in der Nördlinger Buchdruckerei Greno nach den Regeln der Schwarzen Kunst hergestellt. Der Druck erfolgt vom Originalsatz aus Monotype-Metall-Lettern. Das verwendete säurefreie Bücherpapier wird speziell gefertigt. Die Bindearbeiten besorgt die Buchbinderei Lachenmaier, Reutlingen. Die Auflage dieses Buches ist limitiert. Der Originalsatz wurde bei Erscheinen eingeschmolzen.“ Bleisatz, das war - leider - einmal. Ab Band 145 wurde das Druckverfahren der Liebhaberreihe auf Offsetdruck umgestellt, die Begründung des in seiner Not kostenoptimierenden Verlages: „Weil mittlerweile der Computersatz den Standard des besten Bleisatzes übertrifft.“ Immerhin wurde so im Eichborn Verlag der Bleisatz im Buchdruck bis 1997 und damit bis kurz vor die Jahrtausendwende erhalten, dann war auch dieses Handwerk - bis auf wenige Ausnahmen wie etwa die Friedenauer Presse in Berlin - stillgelegt.

Ein Vademekum. Zum Aufbewahren.

Rudi Palla hat sein Grundlagenwerk jetzt überarbeitet und aktualisiert. Der neue Untertitel seines Handbuches lautet: „Von Barometermachern, Drahtziehern, Eichmeistern, Lustfeuerwerkern, Nachwächtern, Planetenverkäufern, Roßtäuschern, Seifensiedern, Sesselträgern, Wäschermädeln und vielen anderen untergegangenen Berufen“. Das gibt einen ungefähren Einblick in die Berufsvielfalt und soll hier genügen. Rudi Palla führt in eine Schatz- und Wunderkammer, erinnert an gut 200 ausgestorbene Berufe, eine untergegangene Welt voll hochspezialisiertem Wissen, Können und hoher Qualität. Er tut das unsentimental und uneitel, wie ein guter Handwerker, hat Sinn für Anekdoten, Kuriosa, Anschauung. Ein beträchtlicher Teil deutscher Familiennamen leitet sich von Berufsbezeichnungen, Tätigkeiten, Werkzeugen, von Erzeugnissen und Handelswaren ab, ja auch von Arbeitsgeräuschen und Begleiterscheinungen. War der Bleisatz die Besonderheit der Ausgabe von 1994, machen den Mehrwert der illustren Neuausgabe die 335 Abbildungen aus, deren Auswahl Verleger Christan Brandstätter, ganz untypisch für die Branche, mit seinem Namen verbindet. Nicht nur, weil unser Unternehmen auf einer alten Zeche siedelt, begrüßen wir die Ausweitung der Illustrationen etwa bei der Bergarbeiterschaft von vorher einer auf nun vier oder die acht Illustrationen bei den Schriftgießern, Schriftschneidern und Schriftsetzern, die zuvor ohne zeitgenössische Bilddokumente auskommen mußten. Hinzuweisen wäre auf eine gewisse Wienlastigkeit des Buches, das verdankt sich der Seßhaftigkeit des Autors. Wenn er beschreibt, wie Scherenschleifer oder Salamisten (Salamiverkäufer) durch die Wiener Straßen zogen, dann wissen wir um die Universalität solcher Beispiele.


Erstellt: 2010-09

Pies, Eike
Zünftige und andere alte Berufe

(E?)(L?) http://www.karfunkel-verlag.de/shop/show_product.php?products_id=583

mit 222 zeitgenössischen Illustrationen und Zunftwappen

Wer sich für die Geschichte seines Berufes interessiert, wird sie - nach Berufsbezeichnungen von A - Z geordnet - in diesem Buch finden. Ob Arzt oder Rechtsanwalt, Bäcker oder Schuster. Auch für Historiker und Genealogen ist dieses Lexikon ein unentbehrliches Nachschlagewerk. Was war z.B. ein "Auler", wer verbirgt sich hinter einem "Dirredeier", womit beschäftigte sich ein "Kafiller", welche Aufgaben hatte ein "Wardein", was stellte ein "Revenirer" her und welches Handwerkszeug benutzte ein "Gufener"? Rund 1.000 Berufs- und Amtsbezeichnungen sind in diesem Buch vertreten und werden erklärt. Dabei zeigt sich auch, daß noch längst nicht jeder "Bäcker" Brot herstellte, mancher "Schmied" alles andere als Eisen bearbeitete und "Chirurgen" vor noch nicht allzu langer Zeit Handwerker waren, die nach Lehr- und Gesellenzeit ihre Meisterprüfung ablegen mußten. Zahlreiche Handwerker haben sich früher in Zünften mit strengen Ordnungen zusammengeschlossen. Aus ihren sind die Innungen und Handwerkskammern hervorgegangen. Auch diese geschichtliche Entwicklung wird in diesem Buch ausführlich behandelt. Dazu vermitteln 222 zeitgenössische Illustrationen ein anschauliches Bild von zünftigen und anderen alten Berufen.

Gb., 224 Seiten, zahlreiche Abbildungen, 3. erweiterte Auflage


Erstellt: 2014-03

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Vieser, Michaela (Autor)
Schautz, Irmela (Autor)
Von Kaffeeriechern, Abtrittanbietern und Fischbeinreißern
Berufe aus vergangenen Zeiten

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3570100588/etymologporta-20


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(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3570100588/etymologpor09-20
Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: C. Bertelsmann Verlag (15. November 2010)
Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung
Die Welt der verschwundenen Berufe - vergnüglich erzählt und prachtvoll illustriert

Von "Ammen", "Quacksalbern" oder "Köhlern" mag der ein oder andere schon gehört haben. Doch welche Arbeiten sich hinter Namen wie "Sandmann", "Rosstäuscher" oder "Beutetürke" verbergen, weiß heute niemand mehr. Solchen verschwundenen Tätigkeiten forscht dieser wunderschön illustrierte Band nach. Mit detektivischem Spürsinn haben Michaela Vieser und Irmela Schautz in Archiven, auf Gemälden oder in Romanen ausgestorbene Berufe ausfindig gemacht und ihren gesellschaftlichen Hintergrund beleuchtet. Sie erzählen zum Beispiel, dass der "Kaffeeriecher" als Teil des preußischen Steuersystems in Häusern nach geschmuggeltem Kaffee schnüffelte, oder berichten vom "Abtrittanbieter", der mit Eimern auf Messen eine schnelle Lösung für kleine und große Bedürfnisse anbot.

Eine höchst vergnügliche Alltagsgeschichte der Arbeit und des Wirtschaftens.
• Sittengemälde vergangener Zeiten und zugleich Wirtschafts- und Sozialgeschichte
• Geschenkbuch in liebevoller Ausstattung mit zahlreichen farbigen Originalillustrationen


Erstellt: 2011-01

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Wolniak, Horst (Illustrator)
Albrecht, Peter (Autor)
Die Geschichte des Handwerks

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(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3897363267/etymologpor09-20
Gebundene Ausgabe: 420 Seiten
Verlag: Edition Xxl; Auflage: 1., Aufl. (November 2004)
Sprache: Deutsch

Erstellt: 2013-01

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