Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
DE Deutschland, Alemania, Allemagne, Germania, Germany
Bibliothek, Biblioteca, Bibliothèque, Biblioteca, Library

A

abc-der-menschheit
Bibliothekswissenschaft

(E?)(L?) http://www.abc-der-menschheit.de/coremedia/generator/wj/de/03__Geisteswissenschaften/01__Vermitteln/Bibliothekswissenschaften.html

Wissen
...
Dabei lehrt die Bibliothekswissenschaft den Umgang mit dem Gedächtnis der Menschheit. Vielleicht lässt sich in dieser Hinsicht die Bibliothekswissenschaft auch als Meta-Wissenschaft, als Wissenschaft von den Wissenschaften bezeichnen - oder aber als Hilfs-Wissenschaft, die den anderen ihre Arbeit erst richtig ermöglicht.
So oder so: Bibliothekwissenschaftler forschen nach Antworten auf die Frage, wie sich publiziertes Wissen sammeln, bewahren und ordnen lässt. Dabei entwickeln sie Methoden und Theorien zur Informationsversorgung, die bei der Erstellung von klassischen Katalogen und Bibliographien, seit etwa einem viertel Jahrhundert auch online verfügbare Datenbanken, zum Einsatz gelangen. Statistischen Verfahren wie der Bibliometrie und der Szientomentrie kommt dabei zunehmend Bedeutung zu.

Fachrichtungen
Neben dem "Bibliothekswesen" existieren weitere Einzelwissenschaften - das "Dokumentationswesen", das "Archivwesen" und die "Informationswirtschaft".
...


B

bam-portal.de
Bibliotheken, Archive, Museen (BAM)

(E?)(L?) http://www.bam-portal.de/

Suchbeispiele

Neuigkeiten und Hinweise

Bibliotheksbestände in BAM

Mit der Integration der als Linked Open Data bereitgestellten Daten des B3Kat aus dem Bayerischen Bibliotheksverbund (BVB) sowie des Kooperativen Bibliotheksverbund Berlin Brandenburg (KOBV) sind nun vier Bibliotheksverbünde (BVB, KOBV, GBV, SWB) in BAM vertreten. Diese 4 Verbünde vertreten 13 Bundesländer (Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Saarland, Baden-Württemberg, Bayern), sowie die Stiftung Preussischer Kulturbesitz. Die Gesamtzahl der Titel stellt mit mehr als 61 Millionen nun einen großen Schritt auf das Ziel eines Nachweises aller Titel in Deutschland dar.

Bundesarchiv erweitert seine Bestände in BAM

Das Bundesarchiv , ein BAM-Teilnehmer der ersten Stunde, hat, anlässlich seines 60 jährigen Bestehens, seine Bestände in BAM erheblich erweitert. Das Bundesarchiv ist nunmehr mit 2105 Beständen, die insgesamt über 1 600 000 Archivalien umfassen, vertreten.

Die Staatlichen Archive in Bayern

Die Staatlichen Archive Bayern haben ihre Findmitteldatenbank mit 234 Beständen, bestehend aus insgesamt mehr als 310 000 Archivalien in BAM eingebracht. Die Bestände werden laufend erweitert und aktualisiert.

Der BVB und der KOBV öffnen ihren Katalog

Der gemeinsame Verbundkatalog B3Kat des Bibliotheksverbundes Bayern (BVB) und des Kooperativen Bibliotheksverbundes Berlin-Brandenburg (KOBV) umfasst über 23 Millionen bibliografische Datensätze der Hochschulbibliotheken und weiterer Bibliotheken Bayerns, Berlins und Brandenburgs.

Das Zeugenschrifttum im Archiv des Instituts für Zeitgeschichte

Das Zeugenschrifttum im Archiv des Instituts für Zeitgeschichte (siehe auch: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, H. 4, 2011). Die Beständegruppe Zeugenschrifttum (ZS) ist eine in Deutschland, wenn nicht weltweit, singuläre Quellensammlung über die Geschichte der Weimarer Republik, des Nationalsozialismus und der unmittelbaren Nachkriegszeit. Sie ist eine der Überlieferungssäulen des Archivs des IfZ und bedeutender Forschungsgegenstand sowohl im Institut als auch anderer nationaler und internationaler Wissenschaftler. Jährlich werden die ZS-Bestände von mehreren hundert Nutzern abgefragt und zusätzlich von den hausinternen Wissenschaftlern des IfZ häufig genutzt. Es handelt sich hierbei um gut 2.800 Kleinstbestände, die aus Zeugenbefragungen in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden sind und die sowohl aufgrund ihres Inhaltes als auch aufgrund ihrer Genese in Deutschland einmalig sind. In Ermangelung an Quellen zur Erforschung des Nationalsozialismus - vieles war verloren, verschollen oder von den Besatzungsmächten beschlagnahmt und außer Landes gebracht worden - begann das Institut damit, selbst Zeitzeugen zu befragen oder Befragungen durch Dritte zu sammeln. Ausgangspunkt dieser Sammlung waren die Nürnberger Prozessakten und die dazugehörigen Beweisdokumente, welche Zeugenaussagen und eidesstattliche Erklärungen enthielten. Anfang der 1950er Jahre wurde unter dem Institutsdirektor Hermann Mau auf Anregung Ludwig Bergsträssers Fritz von Siegler damit beauftragt, Interviews mit als interessant eingestuften Personen in ganz Deutschland zu führen. Auch andere Institutsmitarbeiter führten im Rahmen ihrer Forschungen entweder schriftlich oder mündlich Befragungen durch. So ergab sich eine Art Schneeballsystem, das u. a. dazu führte, dass Betroffene oder Zeugen dem Institut auf eigene Initiative hin Berichte lieferten. Dieses Material wurde mit an das Archiv gelangten Sammlungen von Befragungsergebnissen externer Forscher zusammengefasst und bildet heute die Beständegruppe ZS. Als eine Art Vorform der mittlerweile in der Geschichtswissenschaft etablierten "Oral-History" fanden die gegenwärtig bei dieser Quellenart etablierten Maßstäbe, Befragungs- und Auswertungsstandards bei den Zeugenbefragungen noch keine Anwendung. In vielen Fällen bietet diese Überlieferung Auskünfte zu Einzelheiten, die in staatlichen oder parteiamtlichen Quellen, soweit diese noch existieren, nicht zu finden sind. Ergänzt wurde diese Beständegruppe durch eine Sammlung von Erlebnisberichten und Lebenserinnerungen, welche als Anhang (ZS/A) im Archiv geführt wird.

Deutsches Historisches Museum erhöht die Anzahl der Objektdaten

Nachdem sich das Deutsche Historische Museum zunächst mit den Objektinformationen der ausgestellten Exponate der Dauerausstellung am BAM-Portal beteiligt hat, wurden nach erfolgreicher Testphase am 09. Februar 2012 auch die Bestände aus den Magazinen "sichtbar" gemacht.

Wir freuen uns sehr über diesen Schritt.

Statt der bislang 6.000 Objekte können Sie im BAM- Portal nunmehr 480 186 !! (Stand.31.05.2012) Objekte des Deutschen Historischen Museums finden.

Graphische Sammlung

Die Graphische Sammlung der Universitätsbibliothek Heidelberg umfasst mehr als 4.000 Blätter und Aufnahmen. Sie beinhaltet überwiegend Portraits, Ansichten, Karten und Pläne aus einem Zeitraum von fünf Jahrhunderten. Neben Holzschnitten, Kupfer- und Stahlstichen, Radierungen, Lithographien und Zeichnungen enthält sie auch zahlreiche Fotografien. Ihren Schwerpunkt hat die Graphische Sammlung im Heidelberger und Kurpfälzischen Raum. So sind von Heidelberger Professoren in der Portraitsammlung beispielsweise Holzschnitte und Kupferstiche, die bis in die Frühzeit der Universität zurückreichen, aber auch Lithographien und Fotografien aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert vorhanden. Karten und Stadtpläne decken überwiegend die Kurpfalz und angrenzende Gebiete ab. Derzeit sind ca. 3.054 Graphiken online in der Bilddatenbank HeidICON frei verfügbar, die Sammlung wird kontinuierlich erweitert.

Kirchenburgen

Die Bildersammlung "Kirchenburgen" der Universitätsbibliothek Heidelberg ist eine Photodokumentation über befestigte Kirchenanlagen mit dem Schwerpunkt Baden-Württemberg. Es wird darin der heutige, vor Ort angetroffene Zustand ab dem Jahre 2003 festgehalten. Derzeit sind ca. 6.823 Abbildungen nachgewiesen, die Sammlung wird kontinuierlich erweitert. Weitere Informationen finden Sie hier.

Französische Karikaturen

An der Universitätsbibliothek Heidelberg werden im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projektes "Digitalisierung und Erschließung illustrierter Kunst- und Satirezeitschriften des 19. und frühen 20. Jahrhunderts" (http://artjournals.uni-hd.de/) Karikaturen aus dem deutsch-französischen Krieg (1870/71) und der Pariser Kommune in der Bilddatenbank HeidICON erschlossen. Das Konvolut umfasst die Pariser Zeitschriften L'Éclipse, Le Grelot, Le Sifflet, La Scie und Le Fils du Père Duchêne sowie die Karikaturen- und Flugblattsammlung der neunbändigen "Collection de caricatures et de charges pour servir à l'histoire de la guerre et de la révolution de 1870-1871" des international tätigen Londoner Buchhändlers Nikolaus Trübners. Die Illustrationen können gezielt nach Künstlern, Bildtiteln, Themen und Bildgegenständen recherchiert werden. Derzeit sind ca. 2.729 Karikaturen online frei verfügbar, die Sammlung wird kontinuierlich erweitert.

Fliegende Blätter

An der Universitätsbibliothek Heidelberg werden im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projektes "Digitalisierung und Erschließung illustrierter Kunst- und Satirezeitschriften des 19. und frühen 20. Jahrhunderts" sämtliche Karikaturen und Illustrationen der humoristisch-satirischen Zeitschrift "Fliegende Blätter" in der Bilddatenbank HeidICON erfasst und erschlossen. Die Illustrationen können gezielt nach Künstlern, Bildtiteln, Themen und Bildgegenständen recherchiert werden. Derzeit sind ca. 10.622 Zeitschriftenseiten online frei verfügbar, die Sammlung wird kontinuierlich erweitert.

Westfälisches Volkslied- und Tonarchiv

Das Westfälische Volkslied- und Tonarchiv umfasst ca. 9.000 Liederblätter mit hoch- und plattdeutschen Liedaufzeichnungen, sowie mehr als 1.000 Stunden Audioaufnahmen. Etwa 100 handschriftliche Liederbücher ergänzen die Sammlung. Seit den 1920er Jahren wird in Westfalen gesungenes Liedgut in Wort und Melodie dokumentiert. Darüber hinaus befinden sich Aufzeichnungen von modernen Formen des Singens, Erzählungen, Brauchschilderungen, Lebenserinnerungen und Wortbefragungen im Archiv. Der gesamte Bestand wurde im Rahmen eines DFG-Projektes neu erschlossen und größtenteils im Internet zugänglich gemacht. Unter der Adresse www.westfaelisches-volksliedarchiv.de lassen sich rund 10.000 Tonbeiträge und schriftlich fixierte Lieder online abrufen.

Bildarchiv der Volkskundlichen Kommission für Westfalen

Das Bildarchiv der Volkskundlichen Kommission für Westfalen ist eine der größten Fotografiesammlungen in NRW. Es umfasst ca. 160.000 Fotografien und 25.000 Diapositive aus der Zeit zwischen 1870 und heute. Die gesammelten Fotografien dokumentieren Themenbereiche wie Haus und Hauswirtschaft, Arbeiten, Wohnen, Bräuche, Feste, Kleidung, Frömmigkeit, Transport/Verkehr, Vereine und Freizeit. Ein Schwerpunkt der Sammlungen liegt gegenwärtig auf Fotografien von Menschen in ihrer alltäglichen Wohn- und Arbeitswelt. Das Archiv wird durch Schenkungen, Ankäufe und hauseigene Dokumentationen laufend erweitert. Ein Großteil des Bestandes ist digital erschlossen und kann online recherchiert werden. Bildbestellungen werden über das Internet abgewickelt.

Bibliotheca Palatina

Die Heidelberger „Bibliotheca Palatina” ist eine der wertvollsten Sammlungen deutschsprachiger Handschriften des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Der gesamte Buchmalereischmuck der Heidelberger Palatina-Handschriften wurde im Verlauf der Digitalisierung der 848 deutschsprachigen Palatina-Handschriften in der Universitätsbibliothek Heidelberg kunsthistorisch erschlossen. Alle 7.000 Miniaturen sind in der Heidelberger Bilddatenbank HeidICON detailliert beschrieben und werden nun auch für die Recherche im BAM-Portal bereitgestellt.

Computerspiele Museum

Seit Gründung im Jahr 1997 hat das Computerspiele Museum eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen der digitalen, interaktiven Unterhaltungskultur aufgebaut. Es verfügt (Stand 2010) über rund 16.000 originale Spieletitel, über annähernd alle historischen Heimcomputer und Konsolensysteme, die jemals in Europa verkauft wurden, ca. 10.000 Fachmagazine und eine umfangreiche Sammlung von weiteren Dokumenten wie Videos, Poster und Handbücher. Das Museum ist das offizielle Archiv des Deutschen GameAward Lara.

Bestände des Münzkabinetts der Staatlichen Museen zu Berlin

Das Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin ist eine der größten numismatischen Sammlungen weltweit. Sein Sammelgebiet reicht von den Anfängen des Münzgeldes im 7. Jahrhundert vor Christus bis zu den Euros des 21. Jahrhunderts. In der numismatischen Universalsammlung werden über 540.000 Münzen, Medaillen, Geldscheine, Marken, Jetons, Siegel, Petschafte, Münzstempel und historische Münzwerkzeuge aufbewahrt. Das BAM-Portal erschließt diejenigen Bestände, die unter www.smb.museum/ikmk digital publiziert sind. Der Interaktive Katalog des Münzkabinetts bietet die Möglichkeit, sich nicht nur alle in den Ausstellungen gezeigten, sondern darüber hinaus auch eine ständig wachsende Zahl der im Tresor des Münzkabinetts verwahrten Objekte nach Hause zu holen, am Bildschirm zu betrachten und mit numismatischen Hintergrundinformationen zu verknüpfen.

Internet-Portal 'Westfälische Geschichte'

Das "Internet-Portal 'Westfälische Geschichte'" ist das Geschichtsportal zur Regional- und Landesgeschichte Westfalens und Lippes - ein Kooperationsprojekt des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte in Münster und der Stiftung Westfalen-Initiative. Der "themenspezifische Informationspool" beinhaltet vielfältige Service- und Informationsangebote, darunter Informationstexte, Quellen, Ereignisse, Biografien, Karten, Literatur oder Links. Die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" bietet zudem ein Forum für Information und Kommunikation.

Stiftung Domäne Dahlem - Landgut und Museum

Die "Stiftung Domäne Dahlem - Landgut und Museum", ansässig in Berlin, beteiligt sich seit dem April 2009 mit zunächst 187 Objekten am BAM-Portal. Momentan handelt es sich noch um einen kleinen Einblick in die Sammlungsbestände des Museums, dessen Schwerpunkt auf Agrar- und Ernährungsgeschichte liegt. Die Menge der online präsentierten Objekte wird kontinuierlich vergrößert werden.

ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius

Die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius ist seit April 2009 mit dem Nachlass von Gerd Bucerius vertreten.

Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum

Das Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologische Landesmuseum betreut in seiner Plansammlung ca. 15.000 Bau- und Gartenpläne aus der Zeit vom 18. bis in das 21. Jahrhundert hinein. In einem von der DFG geförderten Projekt wurden knapp 2.700 Pläne zur Entwicklung einzelner Gärten und Parks und zur Gestaltung von Gedenkstätten, darunter von KZ Mahn- und Gedenkstätten, digitalisiert. Zu 1711 dieser Pläne kann man nun auch über das BAM-Portal Recherchen durchführen.

Filmarchiv

Rund 2700 Einträge zu vorwiegend dokumentarischen Filmbeständen des Deutschen Filminstituts -- DIF und der Deutschen Kinemathek -- Museum für Film und Fernsehen sowie des Bundesarchiv-Filmarchivs sind seit diesem Monat über das BAM Portal abrufbar. Die Daten entstammen der "filmarchives online"-Datenbank, die Katalogdaten von insgesamt 18 europäischen Filmarchiven über das Internet abrufbar macht.

BAM-Suche in Wikipedia

Seit August 2007 hat jeder Redakteur eines Wikipedia-Artikels die Möglichkeit mittels einer Vorlage direkt im BAM-Portal eine Suche auszulösen und so eine Verbindung zu Digitalisaten von Objekten aus deutschen Kultureinrichtungen zu verweisen. So, wie die Anzahl der Objekte im BAM-Portal stetig steigt, so ist auch die Nutzung dieser Verweisung stark angestiegen. Am 03.04.2009 wurde die Vorlage:BAM in 1.024 Artikeln verwendet. Eine Liste der Artikel mit der Vorlage findet sich hier.


Erstellt: 2013-02

bibliotheca

(E1)(L1) http://www.wordsmith.org/awad


Bibliothek, Bücherei, Zesen
Philipp von Zesen (W3)

(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Bibliothek
Eine "Bibliothek" ist eigentlich eine "Bücherkiste". Und vermutlich wurden die alten Papyrusrollen auch in kistenähnlichen Behältnissen aufbewahrt (griech. "biblion" = "Buch" und "theke" = "Behältnis", "Kasten", "Kiste".

Das Wort "Bücherei" für "Bibliothek" geht angeblich auf Philipp von Zesen zurück einem der extremsten Fremdwortpuristen im 17.Jh.
Einige Beispiele seiner Vorschläge zur Eindeutschung von Fremdwörtern: Die Fremdwörter sind im Lauf der Zeit nicht ersetzt worden, sondern das dt. Pendant erlaubte eine zusätzliche semantische Differenzierung. Die Fremdwörter haben sich oft im Bereich der Verwaltung durchgesetzt.
Weitere Beispiele gibt es unter "Neologismen".

"Bibliothek" stammt ursprünglich aus dem Griechischen "bibliotheke" (= "Büchergestell"), Lat. "bibliotheca" ("Büchersamlung"); wurde ins Spätmittelhochdeutsche "bibliothec" übernommen.
(A: gaed)

Bibliotheksethik (W3)

(E?)(L?) http://container.zkm.de/ijie/ijie/no001/ijie_001_full.pdf

Der Begriff "Informationsethik" reicht vermutlich bis in die frühen 1980er Jahre zurück, als der Computer im bibliografischen Bereich sich allmählich durchsetzte und sich neue Fragen vor allem in Bezug auf den online Zugang zu wissenschaftlichen Dokumenten und ihren Surrogaten (abstracts) stellten. Die ersten internationalen Datenbanken und Informationssysteme, wie zum Beispiel INIS (International Nuclear Information System) der International Atomic Energy Agency (IAEA), gehen auf die 1970er Jahre zurück. Joseph Weizenbaums "Computer Power and Human Reason" erschien 1976.

Als Mitte der 1990er Jahre das Internet entstand, weitete sich die Bedeutung auf dieses Medium aus und es gab konkurrierende Bezeichnungen, wie zum Beispiel "Cyberethik". Dies geschah zunächst nicht nur in Abgrenzung zu den ethischen Fragen im Bibliothekswesen ("Bibliotheksethik") in der Informatik ("Computerethik"), sondern vor allem in Bezug auf den Bereich der Massenmedien ("Medienethik"), wobei der Ausdruck "Medienethik" inzwischen auch umfassender gebraucht wird.


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Bibliotheksethik
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Bibliotheksethik" taucht in der Literatur nicht signifikant auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


(E?)(L?) http://www.wordmap.co/#Bibliotheksethik

This experiment brings together the power of Google Translate and the collective knowledge of Wikipedia to put into context the relationship between language and geographical space.


Erstellt: 2016-04

C

codex (W3)

(E?)(L?) http://www.arsmundi.de/


(E1)(L1) http://www.wordsmith.org/awad


de-biblio

cyboerg
Fachbegriffe aus der Bibliothekenwelt

(E?)(L?) http://www.cyboerg.de/glossar/
glossar; ca. 50.000 Fachbegriffe und Abkürzungen (unter anderen Zeitschriftenabkürzungen) aus der Welt des Buches, der Bibliothek und der EDV.

D

DDB (W3)

"DDB" steht für "Deutsche Digitale Bibliothek".

(E?)(L?) http://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/

Wissen und Kultur digital und frei

Vom heimischen Computer aus zugreifen auf Bücher, Bilder, Noten in ganz Deutschland - das will die Deutsche Digitale Bibliothek ermöglichen. Als zentrales nationales Portal soll das Projekt die digitalen Angebote von etwa 30.000 Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen miteinander vernetzen. Das ambitionierte Ziel lautet: Das kulturelle Erbe der Nation wird weitgehend kostenfrei für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglich gemacht. Für die Facheinrichtungen, wie Bibliotheken, Archive, Museen, geht die Deutsche Digitale Bibliothek Ende 2011 online. 2012 soll dann jedermann auf das neue Angebot zugreifen können.
...


(E?)(L?) http://www.golem.de/news/filme-und-buecher-deutsche-digitale-bibliothek-offiziell-eroeffnet-1403-105491.html

31. März 2014

Deutsche Digitale Bibliothek offiziell eröffnet

Für rund 24 Millionen Euro wurde die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) geschaffen. Heute begann der Regelbetrieb. Gezeigt werden Millionen Bücher, Archivalien, Denkmäler, Bilder, Skulpturen, Musikstücke, Filme und Noten.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat am 31. März 2014 den regulären Betrieb der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) gestartet. Grütters nannte die Plattform das einzige nationale Internetportal für Kultur und Wissenschaft.

Video: Deutsche Digitale Bibliothek - Trailer (6:55)
...
Laut Grütters sei die Plattform eine öffentliche, staatliche Antwort auf privatwirtschaftliche Aktivitäten. Datenmonopole müssten verhindert werden, weil sie zu Deutungsmonopolen werden könnten. Die Angebote der DDB folgten nicht dem Streben nach den größten Klickzahlen, sondern die Inhalte selbst stünden im Zentrum. Die DDB ist der deutsche Beitrag zur Europäischen Digitalen Bibliothek Europeana.

Über die DDB sollen die deutschen Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen ihre digitalisierten Bestände zur Verfügung stellen. Dazu gehören Millionen Bücher, Archivalien, Denkmäler, Bilder, Skulpturen, Musikstücke und andere Tondokumente, Filme und Noten. Das Material kommt aus Bibliotheken und Museen ebenso wie Archiven, Kinematheken und anderen Institutionen. Die DDB soll schrittweise die digitalen Angebote von rund 30.000 deutschen Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen zugänglich machen. Momentan sind bei der DDB knapp 2.100 Einrichtungen registriert.

Im November 2012 wurde die Betaversion der DDB in Betrieb genommen, nun beginnt der Regelbetrieb. Die DDB wird von Bund und Ländern finanziert. Bis Ende 2013 wurden für Aufbau und Betrieb des DDB-Portals insgesamt rund 24 Millionen Euro investiert, davon trug der Bund knapp 19 Millionen Euro.


deutsch-als-fremdsprache

(E?)(L1) http://www.deutsch-als-fremdsprache.de/daf-links/php_dateien/bibliotheken.php3

Bibliotheken im Internet


deutsche-digitale-bibliothek
Deutsche Digitale Bibliothek
Kultur und Wissen online

(E?)(L?) http://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/

Welche Inhalte bietet die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB)? Wie kann ich das Portal nutzen? Welche Vorteile hat eine kulturelle oder wissenschaftliche Einrichtung davon, wenn sie ihre Inhalte hier bereitstellt? Antworten auf diese und viele weitere Fragen zu dem neuen Portal gibt Professor Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und Vorstand der DDB. Er stellt das ambitionierte Projekt vor, zeigt, welche Recherche-Möglichkeiten die DDB jetzt schon bietet und welche Funktionen die DDB bald bereichern werden.

Sein Fazit: „Unser Ziel ist es, mit dieser neuen Internet-Plattform Kultur und Wissenschaft auf ebenso fundierte wie spannende Weise online erlebbar zu machen. Ob Bibliotheken, Archive, Kinematheken, Museen, Denkmäler aller Art oder wissenschaftliche Einrichtungen - mit dieser digitalen Kultur- und Wissenschaftslandkarte können alle schnell Informationen zu ihrem gewünschten Interessengebiet bekommen.


(E?)(L?) http://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/terms

Nutzungsbedingungen

Mit dem Portal "Deutsche Digitale Bibliothek" (im Folgenden "DDB") werden die vielfältigen digitalen Informationssysteme der Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen in Deutschland über einen zentralen Anlaufpunkt erschlossen und miteinander vernetzt. Dies ermöglicht die Suche und Anzeige von Objekten aus Kultur und Wissenschaft in einer in öffentlicher Hoheitsgewalt und Verantwortung liegenden, authentische und integre Suchergebnisse garantierenden, werbefreien Arbeitsumgebung. Die DDB ist eine Kulturplattform für Experten und interessierte Öffentlichkeit gleichermaßen.
...


(E?)(L?) http://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/about-us/institutions

Hier finden Sie die 1.886 derzeit bei der Deutschen Digitalen Bibliothek registrierten Einrichtungen. Die Zahl der Partner steigt kontinuierlich; langfristig sollen alle deutschen Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen ihre Inhalte einbringen.


(E?)(L?) http://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/searchresults?query=Etymologie

128 Ergebnisse




(E?)(L?) http://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/searchresults?query=Etymology

  • 16 Ergebnisse


  • Ludus Patronymicus; or, the Etymology of curious Surnames
  • Charnock, Richard Stephen - London : Trübner, 1868
  • Text


  • A Review and Defence Of Two Dissertations Concerning The Etymology And Scripture-Meaning of the…
  • Sharp, Thomas - London : Knapton, (1755)
  • A Review and Defence Of Two Dissertations Concerning The Etymology And Scripture-Meaning of the…
  • Text


  • A Review and Defence Of Two Dissertations Concerning The Etymology And Scripture-Meaning of the…
  • Sharp, Thomas - London : Knapton, (1754)
  • A Review and Defence Of Two Dissertations Concerning The Etymology And Scripture-Meaning of the…
  • Text


  • Exercises on the Etymology, Syntax, Idioms and Synonyms of the Spanish Language
  • McHenry, Luis Josef Antonio - London : 1814
  • Text


  • The slang dictionary : Or, the vulgar words, street phrases, and "fast" expressions of high and low…
  • London : Hotten, 1864
  • Text


  • Who is God in China, Shin or Shang-Te? : Remarks on the Etymology of ... and of…
  • Malan, S. C. - London : Jam. Bagster, [1855]
  • Text


  • Our british ancestors: who and what were they? : an inquiry ; serving to elucidate the traditional…
  • Lysons, Samuel - Oxford and London ; Gloucester : Henry and Parker, 1865
  • Text


  • A trilingual Dictionary being a comprehensive lexicon in English, Urdú and Hindí, exhibiting the…
  • Mathura-Prasada Misra - Benares : 1865
  • Text


  • The history of gavel-kind, with the Etymology thereof : containing also an assertion that our…
  • Taylor, Silas - London : Starkey, 1663
  • Text


  • A Hand-book of engrafted words of the English language, embracing those of Gothic, Celtic, French,…
  • New York : A. Montgomery, 1859
  • Text


  • The vocabulary of East-Anglia : an attempt to record the vulgar tongue of the twin sister counties…
  • Forby, Robert - London : Nichols, (1830)
  • Text


  • The vocabulary of East-Anglia : an attempt to record the vulgar tongue of the twin sister counties…
  • Forby, Robert - London : Nichols, (1830)



  • Erstellt: 2013-01

    d-nb
    Etymologie-Literatur
    Etymology-Literatur

    (E?)(L1) http://www.d-nb.de/


    (E1)(L1) http://dispatch.opac.ddb.de/CHARSET=ISO-8859-1/DB=4.1/LNG=DU/CMD?ACT=SRCHA&IKT=8500&SRT=YOP&TRM=+Etymologie
    Die Etymologie-Treffer auf der Site der Deutschen Nationalbibliothek.

    (E?)(L1) http://dispatch.opac.ddb.de/CHARSET=ISO-8859-1/DB=4.1/LNG=DU/CMD?ACT=SRCHA&IKT=8500&SRT=YOP&TRM=+Etymology
    Die Etymology-Treffer auf der Site der Deutschen Nationalbibliothek.

    E

    F

    G

    H

    HU Berlin
    Löffler, Karl
    Einführung in die Katalogkunde

    (E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/~wumsta/infopub/textbook/Loeffler1956.pdf
    In der 160-seitige Abhandlung im PDF-Format "Einführung in die Katalogkunde" von "Karl Löffler" aus dem Jahr 1935 / 1956 werden viele Probleme der Katalogisierung von Bibliotheksbeständen behandelt. Daß die Probleme nach wie vor aktuell sind, erfahre ich immer wieder, wenn es darum geht, im Etymologie-Portal behandelte Wörter alphabetisch "richtig" einzuordnen.

    Wie soll ich z.B. diesen Artikel alphabetisch einordnen? Ich habe mich für drei Verweise in der alphabetischen Navigation entschieden: Den Artikel selbst habe ich auf der Seite "DE Bibliotheken" untergebracht da es um die Katalogisierung von Bibliotheksbeständen geht.

    Wenn Sie sich also auch schon geärgert haben, daß Sie Begriffe im Etymologie-Portal nicht an dem von Ihnen erwarteten Platz gefunden haben, lesen Sie doch einmal diesen Artikel und schreiben Sie mir Ihre Erfahrungen und Vorschläge.

    Interessieren würde mich Löfflers Einschätzung der Problematik, der sich heutige Internet-Suchmaschinen gegenüber sehen. Jeder Surfer erwartet ja zu seinen zwei Suchbegriffen die wirklich relevanten Seiten an erster Stelle der Trefferliste.

    Neben dem interessanten Überblick zur Systematischen Ordnung von Wissensträgern findet man auch kurze etymologische / wortgeschichtliche Hinweise zu "Dewey Decimal Classification", "Katalog", "Pinakes", und dem Zeichen "ü".

    Erstellt: 2006-05

    I

    J

    K

    Katalog, catalogue, catalogo (W3)

    (E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/~wumsta/infopub/textbook/Loeffler1956.pdf
    Die 160-seitige - interessante - Abhandlung im PDF-Format "Einführung in die Katalogkunde" von "Karl Löffler" enthält auch die Antwort auf die Frage: Woher stammt das Wort "Katalog"?


    "Katalog", international im Gebrauch, im Französischen und Englischen "catalogue", im Italienischen "catalogo", im Deutschen früherer Zeiten oft gleich den ähnlichen Bildungen wie z.B. "Philologe" behandelt, so das man "den und die Katalogen" bildete (wie übrigens noch Goethe sagte), stammt aus dem Griechischen: "katalogos" von "katalego" = "ich zähle auf"; also eine "Aufzählung", eine "Liste", ein "Verzeichnis" und zwar eines, bei dem stillschweigend vorausgesetzt wird, daß es in einer bestimmten Ordnung, planmäßig und sorgfaltig angelegt ist.
    Im alten Griechenland gab es alle möglichen Kataloge. Wohl der bekannteste ist der "Schiffskatalog", "ein Abschnitt aus dem 2. Buch der Ilias"; dann der "Katalog", "die nach dem Dienstalter aufgestellte Liste der zum Wehrdienst verpflichteten Manner in Athen", ferner der "Katalog von Hesiod", nämlich eine "Liste der Frauen der Sage mit ihren Geschichten".
    Weiterhin sprachen die Griechen von einem "Katalog der Weltwunder", "Katalog der größten Ströme", "Katalog der höchsten Berge", "Katalog der berühmtesten Künstler" usw., von einem "Katalog der Sieger in den Kampfspielen", "Katalog der szenischen Aufführungen" und dgl. Für den "Bücherkatalog" in unserem Sinn benutzen die Griechen in alter Zeit das Wort noch nicht, wenn ihnen auch natürlich die Sache nicht unbekannt war.


    Erstellt: 2006-05

    Kodex (W2)

    (E?)(L?) http://www.arsmundi.de/


    (E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Kodex
    Der "Kodex" war die frühere Form eines Buches. Es bestand aus mehreren Wachstafeln oder Papyrusblättern, die mit Ringen zusammengehalten wurden (lat. "codex" = "Schreibtafel", "Verzeichnis").
    Die ersten Hinweise auf Kodizes findet man bei Martial (z.B. in einigen Epigrammen) aus dem Jahr 84 n.u.Z. Luxusausgaben bestanden aus Elfenbeintäfelchen. Später Wurden die Holz- und Elfenbeintafeln gegen Pergamentbögen ausgetauscht, die man in der Mitte faltete und mit einer Schnur zusammenband, die durch die durchgestochene Falz gezogen wurde. Diese Errungenschaft hatte gegenüber den Schriftrollen viele Vorteile und war ein entscheidender Schritt zu unseren heutigen gebundenen Büchern.

    Ab etwa 400 n.u.Z. wurden Papierrollen nur noch für wichtige Dokumente benutzt. Die Christen bevorzugten bereits ab 270 n.u.Z. Kodizes, um Bibelabschriften herzustellen.
    Ab dem 5.Jh. sind Gesetzessammlungen als "Codex Theodosianus" bzw. "Codex Iustinianus" bekannt.

    L

    M

    N

    O

    onleihe.de
    Literatur der Stadtbibliotheken zum Download
    Etymologie zum Ausleihen

    (E?)(L?) http://www.onleihe.de/

    Onleihe – Die digitale Zukunft der Bibliotheken

    eBooks und Co. ausleihen

    Wer einen Bibliotheksausweis besitzt, kann eBooks, Hörbücher oder Musik befristet herunterladen.

    Sozial und bürgernah

    Auch für Menschen, für die ein Besuch in der Bibliothek aus persönlichen Gründen nicht möglich ist.

    Für Bibliotheken entwickelt

    Mit unseren Onleihe-Plattformen verleihen Bibliotheken eMedien sicher und einfach. So gewinnen sie Kunden, die sonst nicht in die Bibliothek kämen.

    Partner der Verlage

    Viele renommierte Verlage vertrauen dem ekz-Tochterunternehmen divibib. So können wir auf dem Medienmarkt nicht nur das breiteste Angebot digitaler Titel für den Verleih zur Verfügung stellen, sondern auch das "rundeste".


    Erstellt: 2013-04

    P

    Pflichtablieferungsverordnung (W3)

    Am 23. Oktober 2008, ist die sogenannte Pflichtablieferungsverordnung in Kraft getreten.

    (E?)(L?) http://www.bgblportal.de/BGBL/bgbl1f/bgbl108s2013.pdf


    (E?)(L?) http://www.d-nb.de/index.htm


    (E?)(L?) http://www.d-nb.de/wir/pdf/dnbg.pdf


    (E?)(L?) http://www.d-nb.de/netzpub/info/np_faq.htm


    (E?)(L?) http://www.pcwelt.de/start/dsl_voip/online/news/185868/das_internet_wird_archiviert/index.html

    Das Internet wird archiviert
    von Ruwen Schwerin
    23.10.2008, 14:33 Uhr
    Bereits 2006 wurde das Gesetz über die Deutsche Nationalbibliothek zugunsten der Erfassung von Internetinhalten geändert. Jetzt wurde die Pflicht zur Ablieferung von Netzpublikationen konkretisiert und wird zur Realität.

    Deutsche Nationalbibliothek
    ...
    Geschichte
    Ursprünglich beschränkte sich die Aufgabe der Deutschen Nationalbibliothek im Bereich der Archivierung und Bibliografierung auf Druckwerke. Im Laufe der Geschichte haben sich so ungefähr 23,5 Millionen archivierte Einheiten angesammelt, verteilt auf die Standorte Leipzig, Berlin und Frankfurt am Main. Diese riesige Sammlung wurde durch die Bestimmung von sogenannten Pflichtexemplaren möglich; jede in Deutschland veröffentlichte Publikation, mit einigen Ausnahmen, muss der Bibliothek in zwei Exemplaren zur Verfügung gestellt werden.

    Zukunft Internet
    Durch die Änderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen werden nun auch Internetinhalte (die im Gegensatz zum früheren Verständnis von Publikationen unkörperlich sind) erfasst. Heute, am 23. Oktober 2008, ist die sogenannte Pflichtablieferungsverordnung in Kraft getreten, die Pflicht zur Ablieferung von Publikationen auf der Grundlage des Gesetzes über die Deutsche Nationalbibliothek genauer ausformt.
    ...
    Als Beispiele für Netzpublikationen werden elektronische Zeitschriften, E-Books, Hochschulprüfungsarbeiten, Digitalisate, Musikdateien, Webseiten und dynamische Applikationen genannt. Unter anderem sind Betreiber privater Websites von der Pflicht ausgenommen, eine genaue Abgrenzung gibt es allerdings bisher nicht.
    ...


    Q

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    S

    Serapeum
    Serapis (W3)

    (E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/~wumsta/infopub/textbook/umfeld/rehm71.html

    Die erste deutsche Bibliothekszeitschrift war das von dem Leipziger Stadtbibliothekar Emil Wilhelm Robert Naumann (* Leipzig 1809, † ebd. 1880) herausgegebene "Serapeum - Zeitschrift für Bibliothekswissenschaft, Handschriftenkunde und ältere Literatur", Leipzig 1840-1870, das in bibliographischer Hinsicht durch den von dem Bibliothekar Julius Petzoldt (* Dresden 1812, † ebd. 1891) herausgegebenen "Anzeiger für Literatur der Bibliothekswissenschaft", Dresden und Leipzig 1840-1886 (Titel und Erscheinungsort wechselnd), ergänzt wurde.


    "Serapeum" nannte also der Leipziger Stadtbibliothekar Emil Wilhelm Robert Naumann seine "Zeitschrift für Bibliothekswissenschaft, Handschriftenkunde und ältere Literatur".

    Was ihn dazu veranlasste konnte ich nicht herausfinden. Eine Rolle dürfte aber gespielt haben, dass es in Alexandria ein Heiligtum des Serapis gab, das von Ptolemaios I. errichtet wurde. Und in Alexandria befand sich ja auch die zu Ihrer Zeit größte Bibliothek der Welt.

    Die ägyptische Gottheit "Serapis" läßt jedenfalls keine Rückschlüsse auf Bibliotheken zu. Sie war als Retter und Heilgott zuständig für die Hilfe in allen Notlagen.

    Interessant dürfte noch sein, dass "Serapis" eine Namensbildung aus "Osiris" (dem Gott des Nils und des Totenreiches) und "Apis" (dem heiligen Stier der alten Ägypter) ist. Parallel dazu gingen auch beide mythologische Gestalten (Apiskult und Sarapiskult) ineinander über.

    (E?)(L1) http://www.bibalex.eg/

    BA Objectives:

    The unique role of the Library of Alexandria, as that of a great Egyptian Library with international dimensions, will focus on four main aspects, that seek to recapture the spirit of the originial ancient Library of Alexandria.

    It aspires to be:


    (E?)(L?) http://www.bibliothek-alexandria.de/

    Wir begrüßen Sie recht herzlich auf den Internetseiten der Bibliothek Alexandria. Wir möchten sie dazu motivieren die Bibliothek näher kennen zu lernen und wenn sie von dem Vorhaben überzeugt sind, die Ziele und Visionen dieser in für sie machbaren Form zu unterstützen.


    (E?)(L?) http://www.sis.gov.eg/En/Arts&Culture/BibliothecaAlexandria/071100000000000001.htm

    ...
    Historical Dimensions:
    The Bibliotheca Alexandrina lies alongside the University of Alexandria Faculty of Arts campus, in Shatby, and overlooks the Mediterranean Sea along a substantial portion of its northern frontage. At Selsela, it is almost the same site of the ancient library-museum complex within the Royal Quarter, in the district then known as the Brocheum, where a few remains of the Graceo-Roman civilization were recently uncovered and later will be displayed in the Library museum. At the panoramic vista across the circular Eastern Port stands diametrically and serenely the old Mameluke Citadel of Qait Bey, built in 1480 on the site of the famous Pharos Lighthouse.
    ...


    staatsbibliothek-berlin
    Staatsbibliothek Berlin
    Etymologie-Literatur

    (E?)(L?) http://stabikat.staatsbibliothek-berlin.de/
    Online-Katalog der Staatsbibliothek zu Berlin StaBiKat
    Hier finden Sie Literatur ab 1909, ältere Titel in Auswahl
    11.07.2002: Suchen 'etymologie' - Es sind 534 Treffer.

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    Zeno, Leuchtturm von Pharos (W3)
    Volltextbibliothek Zeno.org online

    (E?)(L?) http://www.zeno.org/


    (E?)(L?) http://www.zenodot.de/


    (E?)(L?) https://www.digitale-bibliothek.de/scripts/ts.dll?s=1&id=2CB26ABB&mp=/art/1274/&sc=ZenoBibliothek.htm

    ALLGEMEINES ZUR ONLINE-PLATTFOM ZENO.ORG:
    Seit 30. September 2007 ist die größte deutschsprachige Volltextbibliothek Zeno.org online. Damit kann jedermann kostenlos in rund 1,6 Millionen Seiten Text und Bild stöbern.

    Das deutschsprachige Web 2.0 hat so mit einem Schlag eine beachtliche Menge hochkarätigen Contents hinzugewonnen - allein 600 Millionen Wörter und 420.000 Bilder. Das sind mehr als 1,6 Millionen URLs, hinter denen sich Texte unterschiedlichen Ausmaßes verbergen - vom Lexikoneintrag bis hin zu einem ganzen Roman. Die 1,6 Millionen hochgradig strukturierten und intern vernetzten Seiten ermöglichen äußerst differenzierte Suchanfragen. Anspruch und Ziel ist es, das zentrale Referenzportal für digitalisierte Texte, Bilder und lexikalische Wissensbestände zu sein - und diese Position durch fortlaufende Ausweitung des Angebots langfristig zu behaupten.

    Zeno.org hat eine Vorgeschichte von mehr als zehn Jahren, in denen die Directmedia Publishing mit der "Digitalen Bibliothek" einen umfassenden Grundbestand digitalisierter Texte erarbeitete. Von Beginn an wurde größter Wert auf die editorische Qualität der Textquellen gelegt und höchste redaktionelle Sorgfalt aufgewendet. Steht der Name "Directmedia" auf dem deutschsprachigen Markt für den Weg von der Druckausgabe zu Datenträgern wie CD-ROM und DVD-ROM, so geht "Zeno.org" mit der Bereitstellung der Inhalte im Internet folgerichtig den nächsten Schritt.

    Zeno.org bietet nicht einfach eine große Masse von digitalisierten Texten und Bildern; die plattforminterne Suchmaschine ermöglicht vor allem durchdachte und schnell zum Ziel führende Wege zur gefragten Information.

    Hier sind von der schreibweisentoleranten Wortabfrage über Werkgrenzen hinweg bis hin zur ausgefeilten Suche mit Hilfe von Platzhaltern alle Suchmöglichkeiten realisiert, die bereits den Ruf der Software der Digitalen Bibliothek begründeten.

    Zeno.org nutzt darüber hinaus die technischen Mittel der Web-Community und setzt auf intensive Kommunikation. So informiert ein Blog über aktuelle Projekte und verschafft Einsicht in die Arbeit bei »Zeno.org«, und ein Wiki erlaubt die Kommunikation mit den Machern, vor allem aber auch der Nutzer untereinander. Hier ist Raum für Fragen, Verbesserungsvorschläge, Ideen und Diskussionen aller Art.

    Zeno.org ist als offene Plattform auf stetigen Ausbau und rasche Erweiterung hin konzipiert. Das Portal wird zu einem Kristallisationspunkt digitaler Inhalte unterschiedlichster Art werden. Vorhandene, aber ein abgeschiedenes Inseldasein führende Digitalisierungsprojekte sollen hier zusammengeführt werden. Gleichzeitig bietet Zeno.org die kompetente Durchführung bereits geplanter oder noch zu erwartender digitaler Erschließungsvorhaben an.

    DER NAME:

    "Zenodot von Ephesus" wurde im Jahre 284 v. Chr. der erste Bibliothekar der Bibliothek von Alexandria, die den Anspruch erhob, das gesamte Wissen der damaligen Welt an einem Ort zusammenzufassen. Er katalogisierte, kommentierte und systematisierte einen Bestand an Schriftrollen, der nach heutigen Maßstäben etwa 100.000 Bücher umfasste - eine Sammlung, die unter den Gelehrten seiner Zeit ebenso als »Weltwunder« gegolten haben mag wie der zur Wirkungszeit des Zenodot entstandene und als solches bezeichnete Leuchtturm von Pharos, der den Seeleuten den sicheren Weg in den Hafen von Alexandria wies. 23 Jahrhunderte später nutz Zeno.org die heutigen technischen Möglichkeiten, um die ins Unermessliche gestiegenen Informationsmengen unserer Zeit ortsunabhängig zur Verfügung zu stellen. In der anglophonen Notationsform der Web-Adresse "Zeno.org" klingt, als Referenz und Reverenz zugleich, der Name des antiken Bibliothekars mit; der stilisierte "Leuchtturm von Pharos" führt den suchenden Nutzer im weltweiten Meer des Internets zu einer sicheren, verlässlichen Informationsplattform.


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    Casson, Lionel
    Bibliotheken in der Antike

    (E?)(L?) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3538071349/etymologporta-20


    (E?)(L?) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3538071349/etymologety0f-21


    (E?)(L?) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3538071349/etymologetymo-21


    (E?)(L?) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3538071349/etymologety0d-21


    (E?)(L?) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3538071349/etymologpor09-20
    Artemis & Winkler
    220 Seiten

    Von der Keilschrift auf Tontafeln, zur Verwaltung der königlichen Bestände, von den Vorläufern der heutigen Bibliotheken (griech. theke = Aufbewahrungsort) in Griechenland, von privaten Schriftrollensammlungen, von den Anfängen des Buchhandels bei Griechen und Römern, von der Bibliothek von Alexandria (siehe: www.bibalex.gov.eg), von Papyrus und Pergament, von Kodizes, von den Anfängen des Katalogsystems, von schreibenden und kopierenden Mönchen - von all dem handelt dieses Werk.

    Das Buch ist kein etymologisches Nachschlagewerk, aber die vielen Geschichten und Anekdoten bergen viele Hinweise, die auch zu kleinen Wortgeschichten "ausarten" können. Eingebettet in ihren thematischen und geschichtlichen Kontext gewinnen dies zusätzlich an Plastizität.

    Die folgenden Begriffe sind meines Erachtens aus etymologischer Sicht interessant:

    Kolophon | Ostrazismus - Scherbengericht | Papier - Papyrus | Museum | Septuaginta | Pinakes | Lexeis | Pergament | Hipparch | Porticus Octaviae | Bibliothekar | Kodex | Vivarium

    (E?)(L1) http://www.alazharonline.org/


    (E?)(L1) http://www.bibalex.gov.eg


    (E?)(L1) http://www.vaticanlibrary.vatlib.it/BAVT/default.asp


    (E?)(L?) http://www.loc.gov/


    Erstellt: 2003-06

    D

    Digitale Bibliothek
    Literatur auf CD-ROM

    Die "Digitale Bibliothek" hat auch einige etymologisch interessante Werke im Angebot.

    (E?)(L?) http://www.digitale-bibliothek.de/


    (E?)(L?) http://www.digitale-bibliothek.de/export/Gesamtprogramm.htm
    Gesamtprogramm - Digitale Bibliothek

    E

    F

    Funke, Fritz
    Buchkunde
    Die historische Entwicklung des Buches von der Keilschrift bis zur Gegenwart

    (E?)(L?) http://www.lehmanns.de/shop/sozialwissenschaften/6986883-9783928127950-buchkunde

    Verlag: VMA
    Jahr: 2005 (1. Auflage)
    Seiten: 400 Seiten
    Produktart: Buch / Hardcover
    ISBN/EAN: 978-3-928127-95-0

    Die erstmals im Jahre 1985 erschiene "Buchkunde" wurde zu einem bis heute unübertroffenen Standardwerk für Bibliothekare und Buchgestalter, sowie für den grossen Leserkreis der kulturgeschichtlich Interessierten. Die hier vorliegende 6. überarbeitete und ergänzte Auflage berücksichtigt die Veränderungen im Buch- und Druckwesen, die sich vor allem durch die Computertechnik in den letzten Jahren ergeben haben.

    Aus dem Inhalt:


    (E?)(L?) https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial%3AISBN-Suche&isbn=3928127950

    Die folgende Liste enthält Links zu Bibliothekskatalogen, Buchhändlern und anderen Quellen, um dort nach der Publikation mit der ISBN 3928127950 zu suchen.
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    Erstellt: 2013-11

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