Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
DE Deutschland, Alemania, Allemagne, Germania, Germany
Design, Diseño, Design, Design, Design

A

abc-der-menschheit
Gestaltung

(E?)(L?) http://www.abc-der-menschheit.de/coremedia/generator/wj/de/03__Geisteswissenschaften/02__Gestalten/Gestaltung.html

Ausgangspunkt
Das Bett, die Kaffeetasse, die Zeitung, das Internetportal, das Auto, das Haus - warum sehen diese Dinge des Lebens so aus, wie sie aussehen? Und nicht anders? Der Mensch designt seine Umwelt und reagiert damit auf die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Verhältnisse. In einem weiteren Sinne lassen sich auch die mittelbar spürbaren Lebensbereiche als Gegenstand der Gestaltung betrachten. Schließlich formt der Mensch auch seine Persönlichkeit und gestaltet sein Leben.
...
Industriedesign
...
Kommunikationsdesign
...


B

C

charlesandmarie
Design Products

(E?)(L?) http://charlesandmarie.com/




Erstellt: 2012-01

D

Design (W3)

(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Design
Der Anglizismus "Design" geht über frz. "desseing" und ital. "disegnare" zurück auf lat. "designare" = "bezeichnen" (frz. "dessiner" = "zeichnen").

designlexikon
Designlexikon

(E?)(L?) http://www.designlexikon.net/

Das Lexikon

Mit über 950 Einträgen ist das «Designlexikon International» das derzeit größte deutsche Online-Lexikon zum Thema Design im World Wide Web. Über 650 Designerinnen und Designer von der Jahrhundertwende bis zur Gegenwart werden hier vorgestellt. Mehr als 150 Firmenporträts zeichnen die Geschichte des Designs nach. Mehr als 100 Stil- und Fachbegriffe verdeutlichen die Hintergründe bestimmter Entwicklungen. Über 750 Links verweisen auf Homepages von Designern, Firmen, Verbänden und Museen.

Die Autoren

Grundlage des Online-Lexikons sind die Standardwerke der Fachautoren Thomas Heider, Dr. Markus Stegmann und René Zey: «Lexikon Internationales Design» (Rowohlt Verlag), «Lexikon Internationales Design» (Gruner & Jahr) und «Das Designlexikon» (CD-ROM bei Directmedia Publishing). Sämtliche Artikel wurden für dieses Online-Portal überarbeitet, aktualisiert und ergänzt.

Die Ziele

Das «Designlexikon International» wird Monat für Monat erweitert – zunächst um Designer und Firmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, später aus Europa und den USA. In Arbeit befindliche Stichwörter sind im Lexikon bereits verlinkt und durch ein (•) gekennzeichnet.


Erstellt: 2012-04

E

F

G

Gestalt (W3)

(E?)(L?) http://www.gestalt.de/
Der Duden sagt dazu: "Das im Nhd. durch "gestellt" ersetzte alte zweite Partizip mhd. "gestalt", ahd. "gistalt" zu dem Verb "stellen" ging früh in adjektivischen Gebrauch über und bildete im Mhd. die Grundlage für die Substantivbildung "Gestalt", "Aussehen", "Beschaffenheit", "Art und Weise", "Person". Abl.: "gestalten" = "formen", "bilden", "arrangieren"."

"Gestalt" ist - neben "Kindergarten", "Gemütlichkeit" und "Bratwurst" - eines der wenigen deutschen Wörter, für die es keine Übersetzung gibt.
In der Wissenschaft wurde es zum ersten Mal Anno 1890 von einem Philosophen namens Christian von Ehrenfels gebraucht.

glatt, glad, Glatze (W3)

Das Wort "glatt" beinhaltet die Bedeutungen "glänzend", "blank", "eben", "schlüpfrig". Verwandt damit sind z.B. das engl. "glad" = "fröhlich", "strahlend", "heiter" und die "Glatze" = die "Glänzende".

H

I

J

K

L

M

N

O

P

Profil (W2)

Das "Profil" zeigt mit wenig Aufwand die wesentlichen Umrisse. Es geht zurück auf ital. "profilo" und filo= "Faden" und zeichnet "mit (einem) Strich" eine Seitenansicht.

proper (W3)

Das veraltete dt. "proper" = dt. "adrett", "ansprechend", "appetitlich", "gefällig", "gepflegt", "ordentlich", "sauber", engl. "proper" = dt. "richtig", "passend", "geeignet", "angemessen", "ordnungsgemäß", "zweckmäßig", geht über frz. "propre" zurück auf lat. "proprius" = dt. "eigen", "eigentümlich", "wesentlich".

Zur Wortfamilie gehören auch dt. "proprietär", (frz. "propriétaire" = dt. "Eigentümer", "Besitzer", engl. "proprietary" = dt. "Eigentümer", "Eigentümer-"), einer Bildung zu lat. "proprietas" = dt. "Eigentum", "Eigenheit". Der rechtliche Begriff bezeichnet "Produkte und Technologien, für die der Urheber Schutzrechte besitzt", also etwa "in Besitz befindliche Güter".

Zu Grunde liegt wohl lat. "proprie" = wörtlich dt. "jeder für sich", "individuell". Lat. "proprie" könnte sich seinerseits zusammensetzen aus lat. "pro" = dt. "vor", "davor" und lat. "prehendere" = dt. "fassen", "ergreifen", "nehmen", "in Besitz nehmen", "erobern", das man auch in frz. "prendre" = dt. "nehmen", "ergreifen", "packen" finden kann. Weitere Verwandte sind die dt. "Prise" (Prise Tabak") das von frz. "prise" = dt. "Nehmen", "Ergreifen", "das Genommene" übernommen wurde. Und wo landen die Festgenommenen in Frankreich, im frz. "prison" = dt. "Gefängnis".

Allerdings ist hier Vorsicht geboten. Über lat. "prius" = dt. "eher", "früher", "vorher", "zuerst" eröffnet sich ein weites Feld für weitere Verknüpfungen. Und da sind Kundigere gefordert, Ordnung zu schaffen und die richtigen Verbindungen herzustellen.

(E1)(L1) http://ngrams.googlelabs.com/graph?corpus=0&content=proper
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Engl. "proper" taucht in der Literatur um das Jahr 1510 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2013-02

Q

R

Red Dot Award
Red dot design award (W3)

(E?)(L?) http://de.red-dot.org/413.html

Die Wort-Bild-Marke des Design Zentrums Nordrhein Westfalen, entworfen 1991 von Otl Aicher

Die erste Auszeichnungsmarke "Roter Punkt" des Design Zentrums Nordrhein Westfalen für prämiierte Produkte, entworfen 1994 von Kurt Weidemann.

Das international anerkannte Qualitätssiegel für ausgezeichnetes Produkt- und Kommunikationsdesign - der "red dot", entworfen 2000 von Peter Schmidt

Vom Roten Punkt zum red dot design award

Im Jahr 1992, unter der Ägide von Peter Zec, erhielt der seit 1955 ausgeschriebene Designpreis ein Gesicht: den „Roten Punkt“. Der Name der Auszeichnung und des Wettbewerbs waren geboren. Das von Otl Aicher gestaltete Signet des Design Zentrums zitierend, steht der „Rote Punkt“ von da an für hohe und höchste Designqualität. Die erste Auszeichnungsmarke für die Gewinner des Wettbewerbs „Der Rote Punkt“ integriert das Signet des Design Zentrums und den daraus stilisierten roten Punkt.

Um das Signet des Design Zentrums und die Auszeichnungsmarke des Wettbewerbs zu trennen, überarbeitete 1994 der Doyen des deutschen Kommunikationsdesigns, Kurt Weidemann, die Auszeichnungsmarke „Der Rote Punkt“. Mit dem Roten Punkt ging der Wettbewerb um die ganze Welt. Unternehmen in Asien, aber auch Nord- und Südamerika sowie Europa beteiligen sich seither mit ihren Industrieerzeugnissen am Wettbewerb, der seine prämierten Produkte jährlich in der Sonderausstellung „Design Innovationen“ präsentiert.
...


(E?)(L?) http://www.red-dot.de/

About red dot

"red dot" steht für die Zugehörigkeit zu den Besten in Design und Business. Der "red dot" ist ein weltweit anerkanntes Qualitätssiegel für ausgezeichnetes Design und wendet sich an alle, die ihr wirtschaftliches Handeln durch Design qualifizieren wollen. Die Qualifizierung basiert auf dem Prinzip der Selektion und Präsentation. Ausgewählt wird herausragendes Design in dem internationalen Designwettbewerb "red dot design award" durch kompetente Expertenjurys in den Bereichen Produktdesign, Kommunikationsdesign und Designkonzepte.
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red dot design museum
Gelsenkirchener Straße 181
D-45309 Essen
Telefon +49 (0)201 30 10 4-25


(E?)(L?) http://www.red-dot.org/


(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Red_dot_design_award

Der red dot design award ist ein vom Design Zentrum Nordrhein Westfalen ausgeschriebener, international anerkannter Designwettbewerb, bei dem der "red dot", ein roter Punkt, verliehen wird.
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Der Initiator der Auszeichnung ist Peter Zec.
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Der seit 1955 vom Design Zentrum Nordrhein-Westfalen vergebene Preis "Design Innovationen" wurde 2000 in "red dot award: product design" umbenannt. Dies geht auf die Praxis zurück, gutes Produktdesign mit einem "roten Punkt" zu markieren. Kriterien sind u. a. Innovationsgrad, Funktionalität und ökologische Verträglichkeit. Es können Produkte aus den folgenden Bereichen angemeldet werden: ...


S

Schminke, schminken (W3)

Die dt. "Schminke" geht wohl auf das Verb "schminken" zurück und damit auf mhd. "sminken", "smicken" = "streichen", "schmieren" und mhd. "sminke", "smicke" = "Aufgeschmiertes".

"Schminken", Trockene Schminken in Pulverform (lat. "Pulvis cosmeticus", frz. "Poudre cosmétique", engl. "Cosmetic powder") ...
Fettschminken (lat. "Unguenta cosmetica", frz. "Pâte de cosmétique", engl. "Cosmetic pate") ...
Schminkstifte (lat. "Styli cosmetici", frz. "Bâtons de cosmétique", engl. "Cosmetic sticks") ...
Schminkpapiere oder die Schminklappen (lat. "Bezetta rubra", frz. "Tournesol de drapeau", engl. "Tournosol") ...

(E?)(L?) http://conjd.cactus2000.de/showverb.php?verb=abschminken&var=1
sich abschminken + A
Konjugation: abschminken + A, sich

(E?)(L?) http://conjd.cactus2000.de/showverb.php?verb=abschminken&var=2
sich abschminken (D)+ A
Konjugation: abschminken, sich (D)+ A

(E?)(L?) http://conjd.cactus2000.de/showverb.php?verb=schminken
sich schminken + A
Konjugation: schminken + A, sich

(E?)(L?) http://www.cocktaildreams.de/cooldrinks/cocktailrezept.schaumi-schminki-.365.html
Schaumi Schminki

(E?)(L?) http://www.digitalefolien.de/biologie/pflanzen/faerbe/alpha.htm
Schminkwurz

(E?)(L?) http://www.farbimpulse.de/artikel/titel/Die_Goetter_Horus_und_Ra_halfen_mit_Blei/0/516.html

Die Götter Horus und Ra halfen mit Blei

Ägypten vor 4.000 Jahren: Schwermetallhaltige Schminke hatte auch gesundheitsfördernden Effekt.
...


(E?)(L?) http://www.farbimpulse.de/artikel/titel/Schminken_im_Altertum_-_eine_ungesunde_Geschichte/0/211.html
01.11.2006 - » Schminken im Altertum - eine ungesunde Geschichte - In der Antike enthielten viele Kosmetika Schwermetalle wie Blei, Kupfer und Mangan

(E?)(L?) http://www.farbimpulse.de/artikel/titel/Ein_Schmetterlingsfluegel_fuer_die_Lippen/0/202.html
28.09.2005 - » Ein Schmetterlingsflügel für die Lippen - Pigmentfreie Schminkprodukte erzeugen intensive Farben nach dem Schmetterlingsprinzip



(E?)(L?) http://www.fernsehserien.de/index.php?abc=U
Ungeschminkt (USA 1994)

(E?)(L?) http://www.frauenzimmer.de/cms/html/de/pub/mode-beauty/make-up-profi-tipps.phtml
Schminkschule

(E?)(L?) http://www.modelparadies.de/
Visagisten: Unerlässlich für jede Aufnahme. Lass Dein Model professionell schminken.

(E?)(L?) http://www.owid.de/pls/db/p4_suche_elex.Stichw_alpha?v_Buchst=S
Schminkaktion | Schminke | Schminkecke | schminken | Schminkfarbe | Schminkkoffer | Schminkkunst | Schminkkurs | Schminkmaske | Schminkraum | Schminkspiegel | Schminkstand | Schminkstift | Schminktäschchen | Schminktipp | Schminktisch | Schminktopf | Schminkutensil

(E?)(L?) http://www.tv-kult.de/index.php?site=sendungen&m=SU
Ungeschminkt

(E?)(L?) http://www.woerterbuchnetz.de/DWB/
ANSCHMINKEN | BESCHMINKEN | BIENENSCHMINKE, f. | BUTTERSCHMINKE, f. | ERSCHMINKEN

(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl
ButterSchminke | Pflas=ter (Schmink-) | Salat (Schminkbohnen-) | Schminkbaum | Schminkbeere | Schminkbohne | Schminkbüchse | Schminkdose | Schminke | Schminken | Schminkfleckchen | Schminkläppchen | Schminkpflästerchen | Schminkeverordnung | Schminkwasser | Schminkweiß | Schminkwurz | Schminkwurzel | Spanische Schminke | Spanische Schminkläppchen | Tinktur (Schmink-) | Ungeschminkt

(E?)(L?) http://www.verben.de/a.html
abschminken

(E1)(L1) http://www.wortwarte.de/
Schminkcase | Schminkparty

Erstellt: 2010-01

schon, schonen, Schonwaschgang, Schoner (W3)

Was haben "schon" = "bereits" und "schon" in "Schonwaschgang" miteinander zu tun?
Im 13.Jh. verselbständigte sich "schön" in Formulierungen wie "schön bereit", "schön fertig" im Sinne von "fertig herausgeputzt". Es nahm die Bedeutung "schon bereit" = "bereits bereit" an.
Ja und der "Schonwaschgang" ist natürlich der Waschgang bei dem die Wäsche "geschont" wird. Und "schonen" geht auch auf "schön" zurück, im Sinne von "schön behandeln". Die Entwicklung verlief laut Kluge wohl über "schmücken", "pflegen" zu "schonen" im heutigen Sinn.

Der "Schoner" = "zweimastiges Segelschiff" geht allerdings auf engl. "scoon" = "Steine über das Wasser gleiten lassen" zurück.

schön (W3)

Das Adjektiv "schön" (ahd. "sconi") bedeutete ursprünglich "ansehnlich", "was gesehen wird" und ist demnach verwandt mit "schauen". Also "schön" ist etwas "was man gerne anschaut".

In vielen nordeuropäischen Sprachen finden sich verwandte Formen, im Althochdeutschen gab es das Wort "scôni". Früher dachten die Fachleute an einen Zusammenhang mit "scheinen"; neuerdings, sagt uns das Grimmsche Wörterbuch, wird "schauen" favorisiert.

Skeuomorphismus (W3)

"Skeuomorphismus" ist ein Design, das die Optik und das Erscheinen eines Objekts aus einem völlig anderen Material imitiert.

Dt. "Skeuomorphismus" setzt sich zusammen aus griech. "skeuos" = dt. "Gefäß", "Werkzeug", "Gerät" und griech. "morphe" = dt. "Gestalt", "Form".

Die "Skeuothek" = dt. "Vorratskammer", "Zeughaus" war ein antiker Profanbau des griechischen Baumeisters Philon von Eleusis in Piräus.

(E?)(L?) http://www.kokogiak.com/logolepsy/ow_s.html

"skeuomorph": n. - ornament representing vessel or tool. skeuomorphic, adj.


(E?)(L?) http://www.waywordradio.org/another-skeuomorph/

Another Skeuomorph
Posted by Grant Barrett on November 24, 2012 · Add Comment
Here’s another fun skeuomorph: Martha’s father bought an exercise bike for the den, but the pedals have reflectors on them. This is part of a complete episode.


(E?)(L?) http://www.waywordradio.org/mute-point/

Mute Point
Posted by Grant Barrett on November 23, 2012 · 15 Comments
What do you call it when you roll past a stop sign without coming to a complete stop? A California stop, a Michigan stop — or something else? And if someone calls you a voracious reader, would you be flattered or insulted? Also, Puddin’ Tame, the outmoded design elements called skeuomorphs, a clever Spanish proverb, moot point vs. mute point, and the meaning of the military slang term go hermantile.


(E?)(L?) http://www.waywordradio.org/even-more-skeuomorphs/

Even More Skeuomorphs
Posted by Grant Barrett on January 12, 2013 · Add Comment
Here are a few good skeuomorphs, or outdated aesthetic elements: We still refer to the ticking of a clock, even though we’re surrounded by digital timekeeping devices, and the kids are working hard for those washboard abs when they don’t even know what a washboard is! This is part of a complete episode.


(E?)(L?) http://www.waywordradio.org/sign-language-for-telephone/

Sign Language for “Telephone”
Posted by Grant Barrett on December 1, 2012 · Add Comment
If you had to say the word telephone in sign language, you’d probably do the thumb and pinky to the head. In the past, though, it was one fist to the ear, one fist to the mouth — just like the old fashioned candlestick phone! The current sign is still a bit skeuomorphic. This is part of a complete episode.


(E?)(L?) http://www.waywordradio.org/category/segment/

Skeuomorphs
Posted November 24, 2012 .
Why do we make a hand-crank motion when asking someone to roll down their window? After all, in most new cars, that’s done with the press of a button. An outmoded gesture like this is similar to a skeuomorph, a design element that still used even though it no longer has a function. For example, [...]read more »


(E?)(L?) http://www.waywordradio.org/skeuomorphs/

Skeuomorphs
Posted April 22, 2012 .
Skeuomorphs are aesthetic elements of design that no longer correlate with their original function. Computer software is full of skeuomorphs. For example, the save button that we’re all used to is a picture of a floppy disk. But then, who uses floppy disks any more? This is part of a complete episode.read more »


(E?)(L?) http://www.waywordradio.org/apricity/

Apricity
Posted by Grant Barrett on March 23, 2012 · Add Comment
What does it say about our driving that Americans have so many expressions that mean “to roll past a stop sign without stopping”? California stop, California roll, Michigan roll, and many more. We discuss them in our latest new episode.

We also talked about: Go our website to read the notes on the new show or download the MP3.

Writers’ Utopia
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(E1)(L1) http://www.wordsmith.org/words/skeuomorph.html

skeuomorph
...
MEANING:
noun: A design feature copied from a similar artifact in another material, even when not functionally necessary. For example, the click sound of a shutter in an analog camera that is now reproduced in a digital camera by playing a sound clip.
...


(E?)(L?) http://wordsmith.org/awad/archives/1008

skeuomorph


(E1)(L1) http://ngrams.googlelabs.com/graph?corpus=8&content=Skeuomorphismus
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Skeuomorphismus" taucht in der Literatur nicht signifikant auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2013-02

T

U

Unflat
unflätig (W3)

Das Adjektiv dt. "unflätig" = dt. "derb", "grob", "unanständig", "anstößig", "gewöhnlich", "obszön", "ordinär", geht zurück auf mhdt. "unvlætic" = dt. "schmutzig", "unsauber". Das Adjektiv ist eine Ableitung des Sunstantivs dt. "Unflat".

Das Substantiv dt. "Unflat" (12. Jh.) = dt. "ekelhafter Schmutz", wörtlich dt. "Unsauberkeit", geht zurück auf mhdt. "unvlat" = dt. "Schmutz", "Unsauberkeit" und setzt sich zusammen aus dt. "un-" = dt. "nicht-" und mhdt. "vlat", ahdt. "flat" = dt. "Sauberkeit", "Schönheit". Als ausgestorbene Verwandtschaft findet man auf dem Wortfriedhof das Verb mhdt. "vlæjen", "vläjen", "vlän", ahdt. "flawen" = dt. "spülen", "waschen", "säubern", von dem das Substantiv dt. "Flat" bzw. "Unflat" abgeleitet wurde.

Leider gibt es keine Hinweise zur weiteren Herkunft. Deshalb sind folgende Anmerkungen rein spekulativ:

Auffallend ist jedenfalls die Ahnlichkeit zu engl. "flatter" = dt. "schmeicheln", engl. "unflattering" = dt. "nicht / wenig schmeichelhaft", dt. "flattieren" = dt. "schmeicheln", "gut zureden", das auf frz. "flatter" = dt. "schmeicheln" zurück geht und eigentlich dt. "mit der flachen Hand streicheln" bedeutete, und selbst wieder germanischen Ursprungs ist und mit ahdt. "fla" = dt. "Fladen" mit der ursprünglichen Bedeutung dt. "Flaches", "Ausgebreitetes" verwandt ist. Da "Glattheit" geeignet ist, mit "aufgeräumt", "sauber" in Verbindung gebracht zu werden, könnte auch das althdt. "flat" = "Sauberkeit" damit verwandt sein. Und das Verb mhdt. "vlæjen" = dt. "säubern" kann auch mit "darüber streichen" zum "Sauberwischen", "Glattstreichen" assoziiert werden. Beim Waschen und Säubern spielt das Darüberstreichen z.B. mit einer Bürste eine wesentliche Rolle. Das Waschen von Kleidung bzw. allgemein von Stoffen erfolgte in früheren Zeiten im Wesentlichen durch das manuelle Gegeneinanderreiben der Wäschestücke (und auch die Waschmaschine arbeitet letztlich nach dem Prinzip der Reibung - unterstützt von schmutzbindenden Chemikalien). Und vielleicht gibt es auch eine Verbindung zu dt. "pflegen". Zu den Nachfahren von ide. "*plat-" = dt. "breit", "flach", "ausbreiten" gehören z.B. dt. "Fladen", "pflanzen", "Pflanze", "Plan", "Plantage", "Feld", "Flunder" und viele andere.

Aber noch mal: Ich habe für einen sprachlichen Zusammenhang keine konkreten Hinweise gefunden auf die ich mich berufen könnte.

Bei Adelung findet man zumindest angedeutet:

Der "Fladen", des -s, plur. ut nom. sing. ein jeder breiter dünner und weichlicher Körper, doch nur noch von zwey Arten solcher Körper.

1) Dünnes, flaches Brot, dergleichen das ungesäuerte Brot der Juden ist; in einigen Gegenden "Fladenbrot". Ungesäuerte Fladen mit Öhl gesalbt, 2 Mos. 29, 2. Und ein Brot, und einen Öhlkuchen, und einen Fladen aus dem Korb, V. 23. "Butterfladen", in einigen Gegenden, eine Butterbämme. Noch jetzt führet eine Art flacher dünner Kuchen, besonders diejenigen, welche mit einem Eyerteige begossen werden, im gemeinen Leben den Nahmen der "Fladen". S. "Osterfladen", "Honigfladen", "Eyerfladen".

2) Der breite, dünne Auswurf des Hornviehes; ein "Fladen", "Kuhfladen", Nieders. "Kohpladder".

Anm. Dieses Wort lautet in der Bedeutung "breiter Kuchen" im mittlern Lat. "Flato", "Flaco", "Flanto", "Flauo", "Flauzo" u. s. f. im Franz. "Flan", im Ital. "Fiadone", im Schwed. "Flatkaka". Luther glaubte, es sey aus dem Lat. "Oblata" entstanden, weil man die "Oblaten" in der Kirche zuerst "Fladen" genannt haben möchte. Allein es ist wohl gewiß, daß es zu "platt", "breit" "latus", und mit denselben auch zu "flach" gehöret, wohin auch das Lat. "Placenta" gerechnet werden muß. In den Monseeischen Glossen wird "Placenta" durch "Fladun vel Preitinga" erkläret. Im Schwed. und Engl. ist "flat" "breit", "flach". S. "Platt", "Blatt" und "Flach". Ob das Wend. "Blodo", "Bloto". Koth., und das Nieders. "flätsk", "schmutzig", "unfläthig", zur zweyten Bedeutung dieses Wortes gehöre, weiß ich nicht; S. "Unflath".

Der "Flath", "Zierlichkeit", "Reinlichkeit", "Putz", S. "Unflath".

Der "Fläts", des -es, plur. die -e, eine sehr niedrige, besonders in Niedersachsen übliche Benennung eines trägen, groben und unreinlichen Menschen; vielleicht von dem Nieders. "flätsk", "schmutzig", "unreinlich", "Flät-Angel", "ein unreinlicher Mensch". S. "Fladen" und "Unflath".

2. * "Fleihen", verb. reg. act. welches eigentlich das Niedersächsische "flijen", "in Ordnung legen", "putzen", "zieren", ist, und noch oft von Hochdeutsch reden den Niedersachsen gehöret wird; Schwed. "fly", Isländ. "flya". Daher die Nieders. "Flege", der "Putz", "flegsam", "zierlich", "Upflege", der "Kopfputz", "abfleihen", "abräumen", "befleihen", "ausputzen", "bearbeiten", "einfleihen", "einkramen", "ausfleihen", "auskramen" u. s. f. S. "Pflegen" und "Unflath".

Der "Unflath", des -es, plur. doch in der ersten Bedeutung allenfalls nur von mehrern Arten, die -e,

1. "Ekelhafter Schmutz", "Ekel erweckende Unreinigkeit", wo es in der harten Schreibart auch wohl für "Schmutz" überhaupt gebraucht wird. Alle Tische sind voll Unflaths, Es. 28, 8. Denn wird der Herr den Unflath der Töchter Zion waschen, Kap. 4, 4. Ihr werdet sie wegwerfen, wie einen Unflath, Kap. 30, 22. Das Abthun des Unflaths am Fleisch, 1 Petr. 3, 21.

2. Eine im hohen Grade unreinliche und schmutzige Person, nach einer weitern Figur auch wohl eine im höchsten Grade lasterhafte Person; beydes am häufigsten in den harten und niedrigen Sprecharten.

Anm. Dieses Wort kommt bey unsern ältesten Schriftstellern nicht vor, ist auch seiner Abstammung nach noch nicht ganz ausgemacht, indem es sich mit fast gleichem Grade der Wahrscheinlichkeit auf mehrern Arten ableiten lässet. So fern "un" hier eine bloße verneinende Bedeutung hat, so wird es von dem Frisch von "flauhen", "waschen", "abgeleitet", und alsdann würde "Unflath" "etwas ungewaschenes", oder einen "ungewaschenen Zustand" bezeichnen. Mit mehrerer Wahrscheinlichkeit lässet es sich in diesem Falle als den Gegensatz von dem veralteten Niederd. "Flate", Angels. "Whliete", "Putz", "Zierde", "Reinlichkeit", ableiten welches zunächst wieder von dem noch Niederdeutschen "fleijen", "in Ordnung legen", "putzen", "zieren", abstammet, und mit unserm "flechten" und "pflegen" verwandt seyn kann. Allein, alsdann bleibt der harte Nebenbegriff, welcher diesem Worte anklebt, und der doch auch in der Abstammung seinen Grund haben muß, unerklärbar. "Ungeputzt" ist noch lange nicht "unfläthig". Es scheinet daher fast wahrscheinlicher, daß "un" hier eine verstärkende Bedeutung hat, und daß das längst veraltete "Flath", "Koth", "Schmutz", bedeutet haben müsse. Im Wend. ist "Blodo", "Ploto", "Koth", im Nieders. "flätsk", "unfläthig", und "Flätz", ein "grober, ungesitteter Mensch". Übrigens wird für "flätsk", "unfläthig", im Niedersächsischen auch "unnask" gebraucht, wo "un" eine ähnliche Intension zu bezeichnen scheinet, von dem Engl. "nasty", "garstig", "schmutzig".

Der "Unfläther", des -s, plur. ut nom. sing. eigentlich, eine im höchsten Grade, auf eine ekelhafte Art beschmutzte Person, beyderley Geschlechts. Am häufigsten im figürlichen Verstande, eine Person, welche den Sünden der Unkeuschheit im höchsten Grade ergeben ist, die ekelhafteste Unkeuschheit durch Worte oder Handlungen an den Tag leget. In weitem Verstande, von einem jeden groben Lastern ergebenen Menschen, wie Br. Jud. v. 12. Die Unfläther prassen von euren Almosen, wird es nicht mehr gebraucht.

Die "Unflätherey", plur. die -en, so wohl eigentlich, eine ekelhafte schmutzige Handlung, im harten Verstande, als auch figürlich, Worte oder Handlungen, welche eine Neigung zur ekelhaftesten oder gröbsten Unkeuschheit verrathen.

"Unfläthig", -er, -ste, adj. et adv. "Unflath" enthaltend. Sich unfläthig machen. Ein unfläthiges Kleid, Es. 64, 6. Ein unfläthiger Mensch, der auf ekelhafte Art schmutzig ist. Zuweilen auch figürlich, groben Ausbrüchen der Unkeuschheit ergeben und darin gegründet. Unfläthige Worte, Scherze. In den niedrigsten Sprecharten ist "unfläthig", so wie "häßlich", "abscheulich" u. s. f. oft ein Ausdruck der Intension: unfläthig viel, groß, sehr u. s. f.

Die "Unfläthigkeit", plur. die -en.

1. Der Zustand, da ein Ding unfläthig ist, so wohl eigentlich, als figürlich, und ohne Plural.

2. "Unflath" oder "Unflätherey", mit dem Plural, so wohl eigentlich, als figürlich.


(E1)(L1) http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/9sp-ecke/artikel/201/2010/10-04-20.htm

...
"Böse Wörter", die ich aus dem Kindergarten oder der Schule mitbrachte, wurden verpönt, diejenigen, die so etwas sagten, als "Unfläter" disqualifiziert. Normalerweise sagt man in Hessen "Unflat" ("Uufloot"). Das ist jemand, der kein Benehmen hat, nicht genug bekommen kann, unmäßig viel isst oder habgierig ist. Auch dicke Menschen und besonders große Tiere oder Gegenstände, Ungetüme, werden so genannt. Ursprünglich bedeutete dieses Wort "Unsauberkeit", daher ist "unflätig" "schmutzig", "unanständig", "unverschämt", "unersättlich", "groß". Das Gegenteil, "vlât" "Sauberkeit", "Schönheit", war schon im Mittelhochdeutschen kaum gebräuchlich.

Die "Unfläter", die von der Tante kritisiert wurden, waren also Kinder, die "unflätige", ungehörige Wörter gebrauchten. Was ungehörig ist, entscheiden die jeweilige Kultur und der Zeitgeschmack.
...


(E?)(L2) http://www.mittelalter-lexikon.de/

Unflatskinder


(E?)(L?) https://edoc.ub.uni-muenchen.de/16001/1/Birk_Bettina.pdf

"unflätig" (Adj.): kontextunabhängige Konnotation: negativ konnotiert: "unanständig"


(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl

Unflath | Unfläther | Unflätherey | Unflathfisch | Unflathskinder


(E?)(L?) http://woerterbuchnetz.de/DWB/

"unflat", m. , früher auch f., selten n.

I. alter, herkunft, verbreitung und formen.

1) literarisch bezeugt ist das im wesentlichen deutsche wort seit dem 12. jh. (Heinrich v. Melk); mhd. "unvlât", "unvlâte"; erheblich später mnd. "unvlât", "unvlêde"; mnl. "onvlaat" ist nur in den wörterbüchern von Kilian und Plantijn verzeichnet (s. mnl. wb. 5, 1516); nl. tritt durch volksetymologie "onverlaat" an seine stelle (Franck-van Wijk 473b; nl. wb. 10, 2112); im ahd., got. und den andern germ. sprachen fehlt es, J. Grimms ansetzung eines g. "flêþs", ahd. "vlât mundities" (gr. 2, 493) bleibt ohne bestätigung; die vorgeschichte des ahd. "*flât" "schönheit" (vgl. got. "flêd", ags. fl?d) in eigennamen des 6. bis 9. jhs. (Förstemann 508 f.; J. Grimm gr. a. a. o.) ist noch dunkel. schweizerisches "flät", "schön" setzt ein ahd. "flâti" voraus (Staub-Tobler 1, 1227). zusammenstellung mit altn. "flâ" (Weigand syn. 3, 665; Grimm gr. 2, 493 anm.; th. 3, 1711) ist aufzugeben (Falk-Torp 228), mit "fladen" (Stieler; vgl. nd. "unfladen") ungeschichtlich, mit slav. "boloto" (th. 3, 1728) irrig (Berneker slav. et. wb. 1, 70. das slovenische "fleten" "sauber", "hübsch", serbokroatisch auch "hurtig" ist aus dem deutschen entlehnt; a. a. o. 1, 282). am nächsten steht ahd. "flawjan", mhd. "flæjen", "vlöuwen", nhd. "flaien", "fleien", "fläuen", "flauen", nd. "fleuen" (th. 3, 1710; Fischer 2, 1547; Schmeller 1, 783; Schambach 272b; Franck-van Wijk 749); zur substantivbildung s. J. Grimm gr. 2, 233 f. 493; Wilmanns gr. 2, 331; Kluge wb. 470b. mhd. "vlât" ist bei Nicolaus von Jeroschin belegt, nhd. "flat" in den mundarten lebendig. gelegentlich könnte "flat" auch rückbildung aus "unflat" sein. "flat" ist nicht nur gegensatz von "unflat", sondern auch gegebenenfalls mit ihm einunddasselbe (Staub-Tobler 1, 1225; Fischer 2, 1544); "un" intensivum und die besonders in der mundart wirksame ironische antiphrase sind mit in betracht zu ziehen.

2) aberglaube, euphemismus, zartsinn und feinerer geschmack haben nicht nur später die grenzen des wortes eingeengt, sondern erklären auch zum guten theil die lückenhafte bezeugung in alter zeit. mhd. md. mnd. ist es reich entwickelt (Lexer 2, 1975; Schiller-Lübben 5, 85b), die glossare geben es früh wieder (scenum vnflat tabes, spocicies, proluvies Sachses gl. 431a; Siber gemma 12), den wörterbüchern fehlt es selten. schriftsteller, wie der dichter des väterbuches und passionals oder Luther schwelgen im gebrauch des kräftigen wortes. die bezeichnung "unflat" für eine "unflätige person" (schon priesterleben 722) ist in der sprache des feineren umgangs und in der lit. aus gesellschaftlichen rücksichten in neuerer zeit begreiflicherweise selten geworden; Adelung schreibt sie den harten und niedrigen sprecharten zu, Campe brandmarkt sie als pöbelhaft. noch schärfer Krünitz 195, 603. wenn die mundarten den ausgiebigen gebrauch des wortes als schelte sich auch im allgemeinen nicht verkümmern lassen, biegen sie es doch nicht selten gutmüthig um und nennen wie Fritz Reuter einen unförmlichen, übermäszig corpulenten menschen lieber einen "unfladen" (Frehse 82b) oder einen unhöflichen, ungeschliffenen "flade", "fladen" (Dähnert 121b). "flad" "schmutziger mensch" Reinwald 1, 35. pfälzisch ist "flade" ein "unflätiger" und ein unbeholfener mensch Autenrieth 45. 1572 wird in schweiz. quellen "unflat" unter den schelten aufgeführt, die vor den niederen gerichten gestraft werden sollen Staub-Tobler 1, 1226. falsch verhochdeutscht wird aus dem "kuhfladen" ein "kuhflathen" Krünitz 195, 603. in einzelnen fällen scheinen concurrenzwörter, an denen ja die ma. überreich sind, sowohl zur bezeichnung von stercus wie spurcus, unser wort in ma. verdrängt zu haben. Seiler Basler ma. 294; Staub-Tobler 1, 1225 f.; Martin-Lienhart 1, 174; Schmidt els. wb. (1901) 376b; Bühler Davos 1, 183; Fischer 2, 1544; Schmeller 1, 799; Knothe Markersdorf 120; Lenz Handschuhsh. dial. 51a; Crecelius 843; Ruckert Unterfranken 187; Vilmar 423; Pfister erg. 2, 42; Hertel 96; Drechsler Scherffer 274; Hentrich Eichsf. 60; Bauer-Collitz 108a. 220a; Bernd 330; v. Klein 2, 206; Serz 163a. manche ma.-wbb. verzeichnen nur das adj. (z. b. lux. 314b; Hönig 185b), manche ziehen das einfache "flat" vor oder brauchen es gleichbedeutend neben "unflat" (z. b. Staub-Tobler 1, 1525; Fischer 2, 1544; Spiesz 61; Vilmar 104; Reinwald 1, 35).

3) was das geschlecht betrifft, so hat sich das m. seit dem 17. jh. unbestritten durchgesetzt. das dem mhd. f. "vlât", "unvlâte", "unvlât" (mhd. wb. 3, 335b; renner 15816; Tauler bei Schmidt els. wb. 376b; öfter in der aus den kreisen des deutschen ordens stammenden bearbeitung des buches Daniel; Lexer 2, 1975), mnd. "unvlêde" entsprechende f. steht unter md. oder mnd. einflusz; "flat" "zierlichkeit", "ordnung", "reinlichkeit" u. s. w. ist auch schwäbisch und bair., sowie bei Adelung und Campe m. sichere spuren des f. bleiben im nhd. selten: so das der arm an 7 enden uffbrach unde daruss floiss bosse unflaid Wigand Gerstenberg chronik 324; ich schwitze vor angst in meine hosen durch und durch und netzet meine unflat mein lager buszpsalm des Spinolä bei Opel-Cohn 31. "das unflat" neben "der unflat" dürfte im allgemeinen wie "das koth" neben "der koth" zu beurtheilen sein; lit. bezeugt ist das n. mhd. bei Heinrich von dem Türlin und in der rennerhs. U 15816; wenn es heute noch als n. erscheint (Bernd 330; Söhns wort u. sinn 37; Weigand-Hirt 2, 1114 bezeichnet es als nordd.), wird die verwendung über die bei "unart", "unband" u. ä. beobachtete kaum hinausreichen (oben sp. 179. 240); schriftsprachlich ist das neutrum nicht. im allgemeinen vgl. zu geschlecht und formen wörter wie "saat" (th. 8, 1579).

4) formen.

a) dreisilbige: "ungfluot" Martin-Lienhart 1, 174 (s. u. DWB B 3 b), wird wohl nur zweisilbig gesprochen. wie mhd. "unvlâte", mnd. "unvlêde", ohne dasz das geschlecht mit sicherheit immer erkennbar wäre: sein unflate beleibt auff im erste d. bibel 4, 74, 31; vgl. das sy nit sterben in iren unflaten 3, 414, 58; den unflate (des erbgrindes) daselbst heraus zeziehen Khüffner Celsus (1531) 89b. unorganische verlängerung im reim:

vom grund sich der unflatte (: tratte)
in der kotlach auff schwunge Berliner meisterlhs. 23 nr. 84;

die nicht von natur hatte
dan wuest, gstanck und unflatte ebd.
...




(E?)(L?) http://www.woerterbuchnetz.de/Wander

Wander, Karl Friedrich Wilhelm - Deutsches Sprichwörter-Lexikon




(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Unflat
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Unflat" taucht in der Literatur um das Jahr 1740 auf.

(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=unflätig
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "unflätig" taucht in der Literatur um das Jahr 1750 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


(E?)(L?) http://www.wordmap.co/#Unflat


(E?)(L?) http://www.wordmap.co/#unflätig

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Erstellt: 2016-08

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Kurzbeschreibung
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Über den Autor
Alexander Marguier, geboren 1969 im schwäbischen Horb, lebt in Frankfurt/M. Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre und einem Volontariat bei der Saarbrücker Zeitung arbeitete er für die FAZ und als Politikredakteur der Welt am Sonntag. Seit 2001 verantwortet er das Gesellschafts-Ressort der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, wo sein "Luxuslexikon" als Kolumne erscheint.


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Klassiker wie der Kaffeehausstuhl von Thonet, der den Übergang von Manufaktur zu Industrie markiert, wie der Trenchcoat Burberry, der nicht nur Humphrey zu Bogart machte, wie Zippo, das Sturmfeuerzeug für Cowboys und Großstadtindianer, und wie Billy, das Ikea-Kultregal, oder der Apple Classic, mit dem Klasse ins Büro einzog, haben die Moderne gestaltet. 50 Klassiker Design führt uns durch die Welt der Dinge, mit denen wir leben, durch Geschichten von Geschmack und Ästhetik, Technik und Form, Funktionalität und Schönheit, Luxus und Gebrauch. In jedem Kurzessay erzählen die Autoren die Entstehungsgeschichte des einzelnen Designobjekts und zeigen die Spuren auf, die jeder Klassiker im Alltag hinterlassen hat. Zahlreiche Bilder aus Film, Kunst und Werbung illustrieren die Texte. Durch Kästen sind Anekdoten und Zusatzinformationen hervorgehoben. Auf der Faktenseite finden sich die Biografie des Designers, die Daten des Objekts und Lese-, Hör- und Besichtigungstipps. Die Kurzwertung bringt die Bedeutung des Klassikers auf den Punkt. Abgerundet wird das Buch durch ein Personen- und Werkregister sowie eine Liste der wichtigsten Design-Museen.


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»Wer das gelesen hat, kann mitreden, wenn's um Design geht.« Brigitte

Christine Sievers, geboren 1962, studierte Publizistik und Kunstgeschichte. Seit 1990 arbeitet sie als freie Autorin mit dem Schwerpunkt Gesellschaft und Kultur für verschiedene Hörfunk- und Fernsehsender, seit 1995 macht sie Pressearbeit für Institutionen und Festivals in Berlin. Nicolaus Schröder, geboren 1958, arbeitete nach seinem Studium als Filmkritiker und Redakteur bei verschiedenen Zeitungen und realisierte mehrere Filmkompilationen. Neben Buchveröffentlichungen und Fernsehaufträgen ist er Autor für ARD-Hörfunkredaktionen. Für die Reihe 50 Klassiker hat er die Bände Design des 20. Jahrhunderts, Film und Filmregisseure verfasst. Er lebt in Berlin.


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