Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
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Epitaph, Epitafio, Épitaphe, Epitaffio, Epitaph

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domanus.net
Epitaphien

(E?)(L?) http://www.domanus.net/html/epitaph.html

Auch das Abtreten von diesem schnöden Erdenball will möglichst aufwendig gestaltet sein. Schließlich soll der Nachwelt beim Denken an den teuren (!) Verstorbenen eine gewisse Gefühlsregung aufgedrängt werden. Die Bandbreite kann hierbei vom amüsierten Schmunzeln bis zu ewigem Hass oder Brechdurchfall reichen.

Also nicht lange gefackelt (hi, hi), des Sarges letzte Ruhestätte soll von prunkvollen Texten geschmückt sein (im folgenden meine Hilfestellung)!


Erstellt: 2015-08

E

Epitaph (W3)

Dt. "Epitaph", Frz. "épitaphe", Engl. "Epitaph" (14. Jh., altfrz. "epitaphe" (12. Jh.)), (auch "Epitaphium") = dt. "Aufschrift", "Denkmal", "Gedächtnismal für einen Verstorbenen", "Gedenktafel" (Gedenktafel mit Inschrift für einen Verstorbenen an einer Kirchenwand), "Grabinschrift", "Grabmal mit Inschrift", "Grabrede", "Grabschrift", geht zurück auf altfrz. "epitaphe", lat. "epitaphium" und griech. "epitaphion", "epitáphion", heißt wörtlich dt. "zum Grab Gehörendes", "zur Bestattung gehörendes", und setzt sich zusammen aus griech. "epi" = dt. "darauf", "daneben", "bei", "darüber" und griech. "táphos" = dt. "Bestattung".

Als Wurzel für griech. "táphos" wird ide. "*dhembh-" = engl. "to bury" postuliert.

Es gibt ein weiteres Wort in dem man griech. "táphos" finden kann: dt. "Kenotaph", "Zenotaph", engl. "cenotaph", lat. "cenotaphium", griech. "kenotáphion". Zusammen mit griech. "kenós" = dt. "leer" ergibt sich "ein leeres Grabmal zur Erinnerung an einen Toten, der an anderer Stelle begraben ist".

Etwa im 14. Jh. fing man damit an, einen Verstorbenen mit einer Inschrift an einer Wand oder einem Pfeiler oder auch an der Außenmauer von Kirchen zu ehren. Daraus entwickelte sich fast eine eigene Kunstform. Die Gestaltungsformen reichen von einfachen Inschriftplatten bis zum Porträt der Verstorbenen.

Bei Adelung findet man:


Das Grabmahl, des -es, plur. die -e, oder -mähler, ein Mahl, d. i. Kennzeichen eines Grabes. In engerer und gewöhnlicherer Bedeutung, ein Werk der Baukunst, welches zum Andenken eines Verstorbenen auf dessen Grabe, und zuweilen, in weiterer Bedeutung auch an andern Orten errichtet wird; "Epitaphium".


(E2)(L1) http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_b_1.html

Bildepitaph


(E2)(L1) http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_e_1.html

Epitaph | Epitaphaltar | Epitaphios


(E?)(L?) http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_2583.html

"Epitaph", das, griechisch "epitaphion", lateinisch "epitaphium", "zum Grab gehörig", von griechisch "taphos", "Grab", ...
...


(E?)(L?) http://www.eckhart.de/kuehl1.htm#Epi

Epitaph


(E?)(L?) http://koelner-dom.de/index.php?id=glossar

Epitaph


(E?)(L2) http://www.mittelalter-lexikon.de/

Epitaph


(E?)(L?) http://www.uni-due.de/buenting/


(E?)(L?) http://www.uni-due.de/buenting/05GlossarPhraseologismen.pdf

"Epithaph": Epigramm als Grabinschrift. Berühmt ist das Epitaph der Grabinschrift griechischer Gefallener aus der Zeit der Perserkriege (etwa 500 v.Chr.): Wanderer, kommst du nach Sparta, verkünde dorten, du habest / uns hier liegen gesehen, wie das Gesetz es befahl.


(E?)(L?) http://woerterbuchnetz.de/GWB/

Epitaphium


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Epitaph
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Epitaph" taucht in der Literatur um das Jahr 1800 auf.

Erstellt: 2015-08

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