Über Blog und Buch
Hätten Sie gewusst, dass sich hinter dem Kürzel "BSD" der "Bundesverband sexueller Dienstleitungen" verbirgt? Dass es Leute gibt, die in Ortschaften wie "Gaildorf", "Hodenhagen" oder "Hymendorf" ein Reihenhaus bewohnen? Wie die "64 Künste" heißen, die laut Kamasutra jeder Edelmann beherrschen und jede Frau heimlich lernen sollte? Und dass neben der "Einehe" auch "Gastehe", "Kaufehe", "Nebenehe" und "Tauschehe" ihren Reiz haben?
Noch mehr unverzichtbares Weltwissen über Liebe, Lust und Partnerschaft finden Sie in dem anregenden Kompendium "Alles über das Eine" von Werner Bartens und Sebastian Herrmann und in diesem stetig wachsenden Blog - verblüffende und unterhaltsame Fakten aus Wissenschaft, Medizin, Kultur und Gesellschaft. Und versüßt mit prickelnden Bonmots aus berufenem Kabarettisten-Mund: "Küssen ist, wenn’s oben klingelt und unten einer aufmacht."
"Aphrodisiaka" (das "Aphrodisiakum") sind Stoffe, die den Geschlechtstrieb verstärken sollen. Tatsächlich ist eine solche Wirkung nur für wenige Stoffe gegeben, z.B. Opiumderivate (getrockneter Milchsaft der Samenkapsel des Schlafmohns).
In den meisten Fällen handelt es sich um Aberglauben, wie beim Kakao, der Kartoffel, frischen Pilzen, Trüffeln, Zwiebeln, Knoblauch, Avocados, Sellerie oder Mandeln.
(© blueprints Team)
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Leider kann ich es Euch nicht ersparen, in diesem Zusammenhang etwas Etymologie zu betreiben. "Bachelorette" ist ja ein Compositum aus einerseits "Bache", was Jaegerlatein ist und soviel heisst wie "weibliche Sau", und andererseits "Lorette", was nun wiederum ein etwas altmodischer französischer Begriff ist, der nicht viel anderes bdeutet als "Prostituierte" oder doch zumindest "wenig ehrenhaft Frau".
Das Wort "Busen" wird nicht nur im wörtlichen Sinne als Bezeichnung für die "Brust", insbesondere die weibliche verwendet, sondern als poetischer Begriff; insbesondere in älteren literarischen Texten.
In Goethes "Veilchen":
Bis mich das Liebchen abgepflückt
Und an dem Busen matt gedrückt!
oder in der Arie des Tamino in Mozarts "Zauberflöte":
Ich möchte sie dann voll Entzücken
an meinen heißen Busen drücken
"Busen" steht in den Redensarten gleichsam für das Innerste des Menschen. Ein "Busenfreund" ist somit ein guter und sehr intimer Freund, der unserem Innersten am nächsten ist.
Dessous | Digiart | Fetisch | Frauen | Männer | Paare | Schlüsselloch | Einsteiger | Akt des Monats
Auf den folgenden Seiten möchte ich Ihnen meine fotografischen Arbeiten vorstellen.
Diese werden sich mit der "menschlichen" Fotografie befassen, wobei der Schwerpunkt in den Bereichen Portrait und Akt liegen wird.
Als Dauerausstellung im Internet wird diese Seite ständig erweitert und aktualisiert.
Lexikon der Sexualität
Service | Die Sexualforschung liefert verblüffende Einsichten über Orgasmus und Hormone. FOCUS Online informiert von A wie Aids bis Z wie Zungenkuss.
- A: Aids | Alkohol | Alterssexualität | Amnesie nach dem Sex | Analsex | Anti-Baby-Pille | Aphrodisiakum | Attraktivität
- B: Beischlaf | Beschneidung | Bisexualität | Brust
- C: Chemische Verhütung | Coitus Interruptus | Cyber-Sex
- D: Das Wunder der Fortpflanzung | Dauererektion | DHEA | Diaphragma | Dildo | Drei-Monats-Spritze
- E: Eheglück | Eisprung | Ejakulation | Erektion | Erregung | Eunuch
- F: Fantasie | Femidom | Fetisch | Fruchtbarkeit
- G: Gebärmutter | Gehirn | Geschlechterunterschied | G-Punkt
- H: Hoden | Homosexualität | Hormonspirale | Hypersexualität
- I: Impotenz | Intersexualität
- J: Jungbrunnen | Jungfernhäutchen
- K: Klimakterium | Klitoris | Kondom | Körperduft
- L: Lea-Contraceptivum | Libido | Liebe
- M: Männliche Wechseljahre | Masturbation | Menopause | Minipille
- N: Natürliche Familienplanung | Nymphomanie
- O: Oralsex | Orgasmus
- P: Penis | Po | Portiokappe
- Q: Quickie
- S: Safer Sex | Schmerz | Schwellkörper | Sexallergie | Sex-Literatur | Sextod | Sexualmedizin | Sexuelle Dysfunktion | Spermien | Spirale | Sterilisation der Frau | Sterilisation des Mannes | Stress
- T: Transsexualität | Treue
- U: Uterus
- V: Verhütung | Verhütungscomputer | Verlieben | Viagra | Vomeronasalorgan | Vorspiel
- W: Wechseljahre
- X: X- und Y-Chromosom
- Z: Zärtlichkeit | Zungenkuss
GEIL | GEIL | GEIL, m. | GEILART | GEILBEER, m. | GEILBEWACHSEN | GEILDUMM | GEILE | GEILE | GEILEN | GEILEN | GEILENFÖRMIG | GEILER, m. | GEILEREI | GEILERIN, f. | GEILERISCH, adj. | GEILERN | GEILFEIST | GEILFLEISCH, n. | GEILHAFT | GEILHAUFE | GEILHEIT, f. | GEILHORST, m. | GEILICH, adv. | GEILIEREN | GEILIG | GEILIGKEIT, f. | GEILIGLICH, adv. | GEILMACHEND | GEILMINNIG | GEILNIERE, f. | GEILOS | GEILREIZIG | GEILSEICHE, f. | GEILSTIER, m. | GEILSUCHT, f. | GEILUNG, f. | GEILUNG, f. | GEILWURZ, f.
Unter Erwachsenen dient "Kitzeln" oft als Vorspiel zum Sex, und eine wichtige erogene Zone der Frau - die "Klitoris" (der "kleine Hügel") - heisst im deutschen Sprachraum "Kitzler".
Das Kitzeln könnte evolutionstechnisch dem Einüben von Verteidigungsmanövern - vor allem von ungeschützten Körperteilen - dienen.
Das "Kitzeln" scheint eine lautmalerische Wortschöpfung zu sein.
Sex nach dem Kalender
"Hermann Knaus" brachte 1929 Licht ins Geheimnis der weiblichen Fruchtbarkeit. Auf einem Gynäkologenkongress in Leipzig enthüllte er: Jede Frau hat in ihrem Zyklus nur wenige fruchtbare Tage, an denen sie schwanger werden kann. Aus dieser Erkenntnis entwickelte sich die zwar billigste, aber leider unzuverlässige Verhütungsmethode - die "Knaus-Ogino-Methode".
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Die Verhütungsmethode der Ärzte Knaus und Ogino basiert auf der individuellen Berechnung des Zyklus und des Eisprungtermins einer Frau.
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Der Name des Kondoms stammt vermutlich von dem englischen Hofarzt Dr. Condom, der 1655 für seine Idee, Kondome aus Hammeldärmen herzustellen, zum Ritter geschlagen wurde.
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Geschichte
Die Herkunft des Namens "Kondom" ist nicht eindeutig geklärt. Ein Arzt namens "Dr. Condom" am Hof des englischen Königs Charles II. (1660-1685) gilt als Erfinder. In einer zeitgenössischen Quelle heißt es darüber: "Ein Bollwerk gegen die Lust und ein Spinnweb gegen die Gefahr".
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Das Kondom-Wörterbuch
Land | Kondom heißt | Kondom umgangssprachlich
- Ägypten kabbud
- Argentinien preservativo, condón forro
- Australien condom life saver
- Belgien préservatif, condoom capote
- Brasilien preservativo camisinha, camisa de vénus
- Chile preservativo, condón goma
- Dänemark kondom gummi
- Estland Kondoom, preservatiiv presku, kantoss, kumm, korts
- Finnland kondomi kumi, kortsu, skordari
- Frankreich préservatif, condome capote anglais, peau divine, gant de dames, calotte dássurance
- Griechenland profylaktico kapota
- Großbritannien condom rubber, french letter, raincoat, Johnny
- Irland condom rubber
- Italien profilattico, preservativo gomma, palloncino, sette bello
- Japan kondómu
- Kolumbien preservativo, condón
- Kroatien/ Serbien/ Mazedonien kondom, prezervativ
- Luxemburg praeservativ gummi
- Marokko kabbud
- Niederlande condoom Kapotje, feestneus (Pappnase)
- Norwegen kondom gummi
- Österreich Kondom Gummi, Ola
- Peru preservativo, condón poncho, casco, guante
- Polen prezerwatywa gumka, eros, komdom, czepek
- Portugal preservativo camisa de vénus
- Russland preser galosche
- Schweiz préservatif, profilattico, Kondom capote, preservativo, Gummi
- Slowenien kondom olagumi, gumi
- Spanien preservativo, condón gomma
- Südafrika condom
- Tansania condom, mpira (yababa)
- Thailand Thung Anamei (Gesundheitstüte), Sya Fon (Regenmantel)
- Tschechische Republik Kondom, prezervativ prcguma oder prcka
- Türkei prezervatif lastik, sapka, torba, kaput
- USA condom prophylactic, contraceptive, rubber, balloon, Jimmy-hat, glove, sheaths, rubbers
Video: Die Geschichte des Fabrikanten Fromm
"Fromms" - die "Kondome" kennt Jede(r). Doch hinter der Weltmarke verbirgt sich nicht nur das erste serienmäßig hergestellte Präservativ, sondern auch das wechselvolle Leben eines jüdischen Fabrikanten.
Unsere Besten - Erfindungen
Kondom
Vom Leinensack zur Latexhaut
Ob "Regenmantel" ("riding coat"), "Däumling", "Sturmgepäck" oder "Nahkampfsocke": So interessant wie seine vielen Namen ist auch seine Geschichte. Das "Kondom" existiert nämlich nicht erst seit "Julius Fromm", der 1912 die Serienproduktion in Deutschland begründete. Bereits um 1200 vor Christus kannte man "Kondome", wie eine Höhlenmalerei in Frankreich belegt.
17.06.2005 [Archiv]
Keiner weiß genau, wie alt das Verhüterli wirklich ist. Der erste "Pariser" aus Schafsdarm könnte Mitte des 17. Jahrhunderts von "Dr. Condom", Arzt am Hofe des englischen Königs Charles II. (1660-1685), erfunden worden sein. Oder wurde der Name von "condus", dem lateinischen Wort für "Behälter" abgeleitet?
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Was ist Liebe? Gehen wir einmal von der indogermanischen Sprachfamilie aus und nehmen an, daß ihr ein gemeinsames Gedankengut zugrunde liegt. Vokale spielen in der Etymologie eine untergeordnete Rolle. Nur Konsonanten haben bleibenden Wert. Diese Tatsache für sich genommen, ist schon so tiefsinnig, daß wir ihr an anderer Stelle eine intensive Betrachtung widmen werden. Dieser Regel folgend streichen wir bei dem Wort Liebe die selbsttönenden Buchstaben und erhalten ...
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„leíbo“ (aus ljeíbo, woraus auch "eîbo", vgl. lat. "libare") I. act. 1. fließen lassen, ..., ausgießen, spenden, ... 2. fließend machen, erweichen II. med. 1. fließen, herabfließen,... 2. zerfließen, schmelzen, hinschmachten "lüo" (vgl. lat. "luo" "büßen", "bezahlen"; "solvo" von "se-luo") I. act. u. pass. 1. lösen, befreien 2. auseinandergehen lassen, trennen, (ab)-brechen, beseitigen, übertreten, zerstören 3. Nutzen schaffen, frommen II. med. 1. sich (sibi) etw. losmachen 2. auslösen, loskaufen, befreien 3. als Lösung ergeben
Gerade in der Erotik gibt es viele Begriffe, die oft zu Verwirrung oder Unsicherheit führen. Aus diesem Grund werden auf dieser Seite Begriffe oder Ausdrücke aus dem Bereich der Erotik erläutert.
- Aids | Analverkehr | Anorgasmie | Aphrodisiaka | a tergo
- Beischlaf | Beschneidung | bisexuell | blasen | Blind Date | Blutschande | Bondage | Bordell | Brüste | Busen
- Callboy | Callgirl | Coitus interruptus | Coming-Out | Cunnilingus | Cybersex
- Date | Defloration | Dildo | Domina
- Ejakulat | Ejakulation | englisch | Entjungferung | Erektion | Eros | Eros-Center | Eupareunie | Exhibitionismus
- Faustfick | Fellatio | Fetischismus | feuchter Traum | ficken | Florentiner Gürtel | flotter Dreier | französisch | Freier | Freudenhaus | Frigidität
- Gangbang | Gay | Genitalien | Geschlechtsorgane | Geschlechtsverkehr | Golden Water | G-Punkt | griechisch | Gruppensex
- Hardcore | HIV | Hoden | Homosexualität | Hörigkeit | Hündchenstellung | Hure | Hymen
- Impotenz | indisch | Infibulation | Intimschmuck | Inzest | italienisch
- Jungfernhäutchen
- Kastration | Keuschheitsgürtel | Kitzler | Klitoris | Kondom | Koitus | Kopulation
- Lesbe | Libido | Liebeskugeln | Löffelchenstellung | Lolita
- Masochismus | Masturbation | Menstruation | Missionarsstellung | Morgenlatte
- Nachspiel | Natursekt | Nutte | Nymphomanie
- One-Night-Stand | Oralverkehr | Orgasmus | Outing
- Päderastie | Partnertausch | Peep-Show | Penis | Periode | Perversion | Petting | Picazismus | Phallus | Piercing | Pollution | Pornographie | Potenz | Prostituierte | Puff
- Quickie
- Rendezvous | Rosette | Rückzieher | Rudelbums | russisch
- Sadismus | Sadomaso | Safer Sex | Samenerguß | Sandwich | Scheide | Scheidenkrampf | Schwuler | Selbstbefriedigung | serbisch | Sextourismus | Sklave | Sodomie | spanisch | Spanische Fliege | Spanking | Spanner | Sperma | Sterilisation | Starßenstrich | Strich | Stricher | Striptease | Swinger
- Telefonsex | Transsexualität | Transvestit | Travestie | Triole
- Umschnalldildo
- Vagina | Vaginismus | Venusgurt | Vibrator | Vorhaut | Vorspiel | Voyeur
- Watersport
- X-Chromosom
- Y-Chromosom
- Zirkumzision | Zuhälter | Zungenanal
- Stichwörter mit A: abartig | Abbruch | Abhängigkeit | Abort | Abstinenz | Abtreibung | Abtreibungspille | After | Aids | Aids-Hilfe | Aids-Test | Akne | Analverkehr | anbaggern | Androgynie | Androloge | anmachen | Antibabypille | aufreißen | Ausfluss | Autoerotik
- Stichwörter mit B: Barrieremethoden | Bartwuchs | Basaltemperaturmethode | Befruchtung | Beischlaf | Belästigung | Beratungsstelle | Beschneidung | BH | Billingsmethode | Binde | Bisexualität | blasen | Blutung | Bläschendrüse | Brustwarze | Brüste | bumsen | Busen | Büstenhalter | BZgA - Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
- Stichwörter mit C: chemische Methoden | Chlamydien-Infektion | Chromosomen | Coitus | Coming Out | Cunnilingus | Cybersex
- Stichwörter mit D: Damenbart | Das "erste Mal" | Defloration | Diaphragma | Dreimonatsspritze | Drüsen | Duftstoffe
- Stichwörter mit E: Eichel | Eier | Eierstock | Eifersucht | Eileiter | Einnistung | Eisprung | Eizelle | Ejakulation | Emanzipation | Embryo | Empfängnis | Empfängnisverhütung | Enthaltsamkeit | Entjungferung | Erbanlagen | Erektion | erogene Zone | Erotik | Erregung | Exhibitionist
- Stichwörter mit F: Fehlgeburt | Fellatio | FemCap | Femidom | feucht | feuchter Traum | ficken | Flirt | Follikel | Frauenarzt/Frauenärztin | Frauenkondom | Freier | Frenulum | Frigidität | fruchtbare Tage | Fruchtbarkeit | Fruchtblase | FSH | Fötus
- Stichwörter mit G: G-Punkt | gay | Geburt | Gebärmutter | Gebärmutterhals | Gebärmuttermund | Gebärmutterschleimhaut | Gefühle | geil | Gel | Gelbkörperhormon | Genitalien | Geschlechtshormone | Geschlechtskrankheiten | Geschlechtsmerkmale | Geschlechtsorgane | Geschlechtsreife | Geschlechtsverkehr | Gestagene | Gleitmittel | Glied | Gonorrhöe | Gynäkologe/Gynäkologin
- Stichwörter mit H: Harnröhre | Herpes | Heterosexualität | HI-Virus | Hirnanhangdrüse | HIV-infiziert | HIV-Test | HIV-Virus | Hoden | Hodensack | Homoerotik | Homosexualität | Hormondrüsen | Hormone | Hormonimplantat | Hormonspirale | Hygiene | Hymen | Hypophyse
- Stichwörter mit I: Immunsystem | Implanon | Impotenz | infiziert | Inkubationszeit | intim | intim sein | Intimsphäre | Intimspray | Intra-Uterin-Pessar | Intra-Uterin-System | IUP | IUS
- Stichwörter mit J: Jungfernhäutchen
- Stichwörter mit K: Kaiserschnitt | Kastration | Keimzelle | Kitzler | Klimakterium | Klitoris | knutschen | Koitus | Koitus interruptus | Kondom | Kontrazeption | Kuss | Körperpflege
- Stichwörter mit L: lea contraceptivum | Leidenschaft | Lesbe | Libido | Liebe | Liebe machen | Lust | luteinisierendes Hormon
- Stichwörter mit M: Macho | Masturbation | Menarche | Menopause | Menses | Menstruation | Menstruationskalender | Mifegyne | Milchdrüsen | Minipille | miteinander schlafen | Monatsblutung | Monatshygiene | Monatsregel | Monatszyklus | Moral | Morgenlatte | Muschi | Mutterkuchen | Muttermund | Männerarzt | Möse
- Stichwörter mit N: Nachgeburt | Nachspiel | Natürliche Methoden der Familienplanung (NFP) | Nebenhoden | normal | Nymphomanie
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- Stichwörter mit W: Wechseljahre | Wehen | Weißfluss | wichsen
- Stichwörter mit Z: Zervix | Zervixschleim | Zeugung | Zeugungsfähigkeit | Zeugungsunfähigkeit | Zirkumzision | Zungenkuss | Zyklus | Zärtlichkeit
Informieren Sie sich ausführlich über Empfängnisverhütung, Schwangerschaft und Geburt, Vaterschaftstests sowie die wichtigsten Themen rund um die Sexualität. Bei der Darstellung der Themen sind allgemeine soziale Aspekte, rechtliche, historische und sozial-medizinische Aspekte berücksichtigt worden.
Anatomie des Mannes | Anatomie der Frau | Autoerotik | Beschneidung | Bisexualität | Defloration | Ehe | Ehebruch | Enthaltsamkeit | Entjungferung | Exhibitionismus | Familie | Fetischismus | Frauenkondom | Frigidität | Geburt | Geschlechtsidentitätsstörungen | Geschlechtskrankheiten | Homosexualität | Impotenz | Inzest | Jungfräulichkeit | Kastration | Kindsmissbrauch | Kondome | Kondom für Frauen | Liebeskummer | Masochismus | Masturbation | Onanie | Orgasmus | Potenzstörungen | Partnerschaft | Perversion | Pille | Pornografie | Promiskuität | Prostitution | Sadismus | Schwangerschaft | Selbstbefriedigung | Sex am Arbeitsplatz | Sexsucht | Sexuelle Nötigung | Sodomie | Stalking | Transsexualität | Unfruchtbarkeit | Vaterschaftstest | Vergewaltigung | Verhütung | Voyeurismus | Zölibat
In meinen künstlerischen Farbfotografien bemale ich den weiblichen Körper mit Projektionen von Mustern und Motiven, die mit der Haut des Models zu sinnlichen Phantasiebildern verschmelzen.
Bei der Petersilienhochzeit steht die Ehe auf fruchtbaren, gesundem Boden und man hat sich an diesem Tag ein gemeinsames Gemüsebeet oder einen Kräutergarten angelegt.
Phallus (griechisch phallos, lateinisch penis), männliches Geschlechtsglied.
Die Darstellung des erigierten (aufgerichteten) Penis war schon im * Neolithikum üblich und galt bei vielen Völkern als Symbol für Fruchtbarkeit und Zeugungskraft. In der Antike waren phallische Gestaltungen vor allem bei Standbildern des Gottes Priapos,...
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Wegen des Eindringens in den fruchtbaren Schoß der Erde, zur Vorbereitung für die Aussaat, wurde der früher verwendete Hakenpflug als Phallus-Symbol angesehen. Vgl. * "Ithyphallos".
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The penis and foreskin: Preputial anatomy and sexual function
This directory contains academic articles and discussions about preputial anatomy, dimensions, immunological functions, innervation, vascularity, sexual function, and the effects of circumcision. The articles are indexed in chronological order of publication.
In extensive reviews of the world medical literature, medical historian Frederick M. Hodges, D. Phil. (Oxon), revealed long forgotten European and American research starting from 1860, confirming that this information is not new, but simply has been forgotten in circumcising countries.
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Introduction | Musculature | Skin and mucosa | Sub-preputial moisture | Dimensions | Frenulum | Vascularization | Immunology | Innervation | Erogeny and Sexual Function | Other primates | Library Holdings | Other material | Anatomical Animated Graphics and Photographs
phallus griech. phallos = penis.
phallus
1613, "an image of the penis", from L. "phallus", from Gk. "phallos" = "penis", ...
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"ithyphallic" 1614, "poem in ithyphallic meter", from Gk. "ithys" = "straight" + "phallos" = "erect penis". The meter was that of the Bacchic hymns, which were sung in the rites during which such phalluses were carried. Thus, in Victorian times, the word also meant "grossly indecent" (1864).
Das Isländische "Phallusmuseum" ist wahrscheinlich das einzigste seiner Art in der Welt, wo man die Phallen aller Säugetiere des Landes gesammelt hat.
"Phallologie" ist eine uralte Wissenschaft, die bisher in Island kaum Beachtung fand, außer als Sekundärzweig anderer Wissenschaften, z.B. der Geschichte, der Kunstwissenschaft, der Psychologie, der Literatur und anderer künstlerischer Gebiete, wie Musik und Ballett.
Nun ist es dagegen möglich, Phallologie auf organisierte und wissenschaftliche Weise zu betrachten, dank des Isländischen Phallus-museum
Das Isländische Phallusmuseum zählt jetzt mehr als 150 Phallen und Phallusteile von fast allen Land- und Meeressäugtieren in Island. Im Museum gibt es 38 Exemplare von 15 Waalarten, 1 Exemplar von einem Bären, 19 Exemplare von 7 Robben- und Walroßarten und 93 Exemplare von 19 Arten der Landsäugetiere, oder insgesamt 151 Exemplare von 42 Tierarten. Dazu gibt es ein Versprechen für 1 Exemplar des Homo Sapiens und ist testamentarisch bestätigt.
Neben dem wissenschaftlichen Teil gibt es über 100 Kunst- und Gebrauchsgegenstände, die sich mit dem Sammelgebiet des Museums befassen.
Enough Is Enough (EIE) is dedicated to protecting children and families from the Internet dangers of pornography and sexual predators so that they can enjoy the enormous benefits that the Internet offers.
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Romantische Gemüter wissen es längst: Neben dem Herzen steht die "Rose" als ein Symbol der Liebe. Doch wem ist schon bekannt, dass die "Rose" noch im vorletzten Jahrhundert für "Prostitution" stand? "Bordelle" hießen damals "Rosenhäuser" und käufliche Damen trugen den Namen "Rosengässlerin". Als Dank für gute Geschäfte legten sie Geschenke bei den Standbildern der Göttin Venus nieder, die in der Mythologie ebenfalls stark mit der Rose verbunden ist, was bei Schweizer Gartenfreunden nachzulesen ist. Weitere symbolische Bedeutungen stellt die Märkische Allgemeine vor.
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Romantische Gemüter wissen es längst: Neben dem Herzen steht die "Rose" als ein Symbol der Liebe. Doch wem ist schon bekannt, dass die "Rose" noch im vorletzten Jahrhundert für "Prostitution" stand? "Bordelle" hießen damals "Rosenhäuser" und käufliche Damen trugen den Namen "Rosengässlerin". Als Dank für gute Geschäfte legten sie Geschenke bei den Standbildern der Göttin Venus nieder, die in der Mythologie ebenfalls stark mit der Rose verbunden ist, was bei Schweizer Gartenfreunden nachzulesen ist. Weitere symbolische Bedeutungen stellt die Märkische Allgemeine vor.
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Romantische Gemüter wissen es längst: Neben dem Herzen steht die "Rose" als ein Symbol der Liebe. Doch wem ist schon bekannt, dass die "Rose" noch im vorletzten Jahrhundert für "Prostitution" stand? "Bordelle" hießen damals "Rosenhäuser" und käufliche Damen trugen den Namen "Rosengässlerin". Als Dank für gute Geschäfte legten sie Geschenke bei den Standbildern der Göttin Venus nieder, die in der Mythologie ebenfalls stark mit der Rose verbunden ist, was bei Schweizer Gartenfreunden nachzulesen ist. Weitere symbolische Bedeutungen stellt die Märkische Allgemeine vor.
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- Allgemeine Sexuelle Begriffe
- Sexuelle Fremdwörter
- Abkürzungen in Sex-Kontaktanzeigen
- Die Sprache des Sex
- Wer steht auf was beim Sex?
- Sex-Drogen und Aphrodisiaka
- Mulatten und andere Mischlinge
- Hochzeitstage
- So verstärkt man den Orgasmus
- Tiere und Sex
- Ausgestorbene Sex-Begriffe
- Sex-Anatomie, Sex-Medizin, Sex-Krankheiten
- Geschlechtskrankheiten
- Verhütungsmethoden und Empfängnis
- Eigenen Sex-Begriff ergänzen
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Zur Herkunft gibt es unterschiedliche Deutungen (im Folgenden Hinweise von Nutzern):
1. Stammt aus dem Mittelalter. Wenn die Falkenjagd ausgerufen wurde, ging man mit den Vögeln auf Jagd. Die Folge war, dass die edlen Herren und die Hofdamen sich auch anderweitig vergnügten als nur mit der Jagd. Daher der Begriff "vögeln".
2. Im Mittelalter war es für Frauen eines höheren sozialen Ranges schick, einen Vogel als Haustier zu haben. Sie stellten ihn im Vogelkäfig ans Fenster, um einem Liebhaber zu zeigen, dass die Luft rein war - zum "Vögeln".
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Man geht nicht mehr auf Tanzpartys oder irgendwelchen Abenteuern nach , sondern lässt sich bei Vox und RTL 2 was vorvögeln.
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"Vögeln" [mhd. "vogelen" = "begatten"; ahd. "fagolan" = "Vögel fangen"] wird seit dem Mittelalter gebraucht, um den menschlichen Geschlechtsverkehr zu benennen, während es zuvor nur den "Vogelfang" meinte.
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Wahrscheinlicher ist indes, dass hier eine falsche Gedankenverbindung vorliegt und "vögeln" vielmehr dem selben Wortstamm wie "ficken" [fnhd. = "schnell hin- und herbewegen"] entspringt.
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Kurzbeschreibung
„Welch ein Glück, geliebt zu werden, und lieben, Götter, welch ein Glück!“ sagte Johann Wolfgang von Goethe, und wer wollte ihm da widersprechen?
„Liebesperlen“ wird das Herz eines jedes Lesers höher schlagen lassen, der auch nur ein winziges Fünkchen Romantik in sich hat. Überraschend, betörend, witzig: Ein unvergessliches Sammelsurium großer Gefühle, ein Geschenk des Himmels. Shakespeares Sonnette flirten mit den Stellungswechseln aus dem Karma Sutra, Einkaufstipps für den perfekten Diamanten als Verlobungsgeschenk treffen auf das seltsame Paarungsverhalten diverser Tierarten - dieses Buch lässt keine Fragen offen und verzaubert den Leser auf den ersten Blick. Lesen Sie, wie ihr Herz funktioniert und beeindrucken Sie Ihre/n Liebste/n mit den romantischsten Zeilen, die je geschrieben wurden. Hier finden Sie alles, um das Herz eines anderen Menschen für immer zu öffnen - und wenn Sie ihrem Herzen selbst erst einmal einen kleinen Schubs geben müssen, weil Sie die Hoffnung schon fast aufgegeben haben, finden Sie in unseren „Liebesperlen“ die nötige Inspiration. Schenken Sie all ihren Lieben den siebten Himmel!
Aus der Amazon.de-Redaktion
Auch über 30 Jahre nach der Sexuellen Revolution herrschen auf diesem Gebiet alles andere als paradiesische Zustände. Gerade an der Informationsfront tun sich - trotz Dauerthematisierung in Talkshows und Zeitschriften - immer noch krasse Defizite auf. Grund genug für den Mediziner und Autor Jürgen Brater, ein Lexikon der Sexirrtümer zusammenzustellen, das von A wie "Abtreibung" bis Z wie "Zwitter" eine Vielfalt an Themen behandelt - in 500 Stichwörtern neben sexuellen Fragen auch vieles rund um Liebe, Ehe und Partnerschaft.
"Haarige Männer sind besonders potent" - "Bei Tieren gibt es keine Homosexualität" - "In der Liebe ziehen sich Gegensätze an" - "Es gibt ein natürliches Schamgefühl" - "Frauen sind treuer als Männer": alles falsch! Die bis zu zwei Seiten langen Beiträge lassen sich in drei Kategorien einteilen: lustig-skurril, informativ oder verblüffend. Zu Letzteren zählt zum Beispiel die Erkenntnis, dass Frauen und Männer die Vorlieben des jeweils anderen Geschlechts falsch einschätzen: So wirken Muskeln auf Frauen gar nicht so attraktiv wie das starke Geschlecht denkt. Und andererseits finden viele Männer die typische Model-Schlankheit gar nicht sexy, sondern bevorzugen rundlich-molligere Figuren. Oder wer hätte gedacht, dass es einen Unterschied macht, ob man seine Koseworte dem Partner beim Sex ins linke oder rechte Ohr haucht?
Sein Wissen bezieht der Autor aus vielen Studien und Umfragen. Trotz dieser seriösen, wissenschaftlichen Basis liest sich das Buch sehr kurzweilig. Das Lexikon der Sexirrtümer bietet also Aufklärung und Information der kompetenten und zugleich unterhaltsamen Art - ein Buch, das man getrost auch Jugendlichen in die Hand drücken kann, denn mit Dr. Sommer von der Bravo kann Dr. Brater allemal mithalten.
Christian Stahl
Kurzbeschreibung
Zu keinem Thema werden - meist hinter vorgehaltener Hand - so viele Ammenmärchen und Irrtümer verbreitet wie zum Thema Sex. Alle Welt glaubt, daß der Orgasmus beim Mann stets mit einem Samenerguß einher geht und das Geschlecht eines Kindes sich bei der Zeugung beeinflussen läßt. Jede Frau hat einen G-Punkt, kein Mädchen kann vor der ersten Regel schwanger werden, und bei Jungfrauen ist das Jungfernhäutchen intakt. Zwillinge haben immer denselben Vater, Eichel und Vorhaut sind typisch männliche Körperteile und ein Mann hat keine Brüste. Alles wahr?
ALLES FALSCH! Unterhaltsame und überraschende Fakten und Irrtümer zum Thema Nr. 1.
Kurzbeschreibung
Geschichten von Sehnsucht, Eifersucht, Süchten aller Art, von Fauen, die das Extreme wagen, in der Kunst und im Leben. Mit jenem unvergleichlichen Charme erzählt, den Francoise Cactus aus dem Französischen und Deutschen zugleich schöpft.
Kurzbeschreibung
Alles, was Sie beim Sex nicht unbedingt probieren wollen, nun aber erfahren können
In seinem jüngsten Werk widmet sich Dennis DiClaudio, der schwarzhumorige Spezialist für Störungen jeglicher Art, 42 ebenso merkwürdigen wie zügellosen erotischen Vorlieben: Von "Androidismus", dem Verlangen, Sex mit einem gefühllosen Automaten zu haben, über "Kuscheltierfetischismus" bis hin zur "Podophilie", auch als Leidenschaft für Füße bekannt, lässt das Handbuch nichts aus, was der menschlichen Libido in den Sinn kommt.
Vielleicht hatten Sie bisher den Eindruck, Sie seien der einzige Mensch, der sich zu Unterholz erotisch hingezogen fühlt, sich hoffnungslos in eine Cartoonfigur verknallt oder Weinen als wirkmächtiges Aphrodisiakum empfindet. Nun, das sind Sie nicht. Im Gegenteil: Egal, was Ihre geheimste Fantasie Ihnen eingibt - Sie sind nicht allein. Denn dieses Lexikon beweist: Die Welt ist voll von Spielarten der Wollust, von deren Existenz meistens noch nicht einmal Ihr Unterbewusstsein etwas ahnt. Die einzelnen Einträge schildern nicht nur die Wunschträume, die mit bestimmten sexuellen Neigungen verbunden sind, sowie deren psychische Ursprünge, sie enthalten auch wertvolle Hinweise für nützliches Zubehör und was es dabei zu bedenken gilt. Klassische medizinische Zeichnungen illustrieren das gleichermaßen geistreiche wie unterhaltsame Kompendium über die schönste Nebensache der Welt.
Geschenkfähiges Buch in bibliophiler Ausstattung.
Das seit Jahrzehnten vergriffene »Bilderlexikon der Erotik« sucht schon wegen der Vielzahl der behandelten Aspekte und der Fülle seiner Fakten bis heute seinesgleichen. Zwischen 1928 und 1931 vom Wiener Institut für Sexualforschung herausgegeben, fasste es erstmals das erreichte Wissen über die menschliche Sexualität tabulos zusammen. An dem ehrgeizigen Unternehmen beteiligten sich nahezu alle namhaften Sexualforscher der zwanziger Jahre. Das legendäre und in Buchform äußerst seltene Pionierwerk besteht aus drei Abteilungen, die ihrerseits selbst als richtungsweisende und in sich abgeschlossene Lexika gelten können:Seinen Namen jedoch verdankt das Werk dem einzigartigen Fundus von Abbildungen zu allen Facetten des Themas. Zu den 6.000 Bilddokumenten gehören Gemälde, Graphiken und Karikaturen, Plakate, Zeitungsannoncen, Flugblätter, Abbildungen von Gebrauchsgegenständen, aber auch medizinische und kriminologische Zeichnungen und Fotos.
- Lexikon zur Kulturgeschichte
- Lexikon über erotische Kunst und Literatur
- Lexikon der Sexualwissenschaft
Die digitale Ausgabe des »Bilderlexikons der Erotik« ermöglicht einen einfachen und gezielten Zugriff auf das umfangreiche Material und macht somit dieses anregende Nachschlagewerk erstmalig einem breiten Publikum zugänglich.
Das Bilderlexikon der Erotik. Zwischen 1928 und 1932 entstand beim Wiener Institut für Sexualforschung das Bilderlexikon der Erotik: Vier Bände mit über 4.000 Artikeln und 6.000 Bildern, ein einzigartiges Quellenwerk zur Sitten- und Sozialgeschichte von der Antike bis zur Moderne. Das Bilderlexikon sucht bis heute seinesgleichen. Die digitale Fassung ist "dem Buch überlegen, haushoch überlegen sogar" (Buchjournal). Dass das "Bilderlexikon der Erotik" nun wieder zu haben ist, "wäre an sich schon eine verlegerische Großtat, es aber digital zugänglich gemacht zu haben, ist schlicht famos" (Buchjournal). "Es bietet hochinteressante Einblicke in eines der zentralen Menschheitsthemen" (Kölner Rundschau). Die 6.290 Abbildungen sind ein "einzigartiger Fundus" (stern online). 14.580 Seiten.
Diese von Hansjürgen Blinn zusammengestellte Anthologie präsentiert auf über 40.000 Seiten erotische Literatur von der Antike bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts. Was für den einen harmlose Sprachspielerei mit den Gegebenheiten der menschlichen Sexualität ist, scheint dem anderen schon ein Tabubruch und wirkt auf den prüden Frömmler wie »Teufelswerk«. Verhaltene erotische Lyrik, in der das Körperlich-Sinnliche nur metaphorisch erscheint, ist hier ebenso berücksichtigt wie deftige Literatur, die sich einer offenen kräftigen Sprache bedient. Neben den weitverbreiteten Klassikern des Genres werden viele bislang kaum beachtete Texte erstmals wieder zugänglich gemacht. Die über 500 aufgenommenen Illustrationen machen die Wirkungsgeschichte einzelner Werke besonders anschaulich.
Enthalten sind 165 Werke und Sammlungen von: Anakreon, Lucius Apuleius, Pietro Aretino, Marquis d' Argens, Aristophanes, Aurelius Augustinus, Hermann Bahr, Honoré de Balzac, Charles Baudelaire, Johann von Besser, Otto Julius Bierbaum, Aloys Blumauer, Giovanni Boccaccio, Paul Boldt, Sebastian Brant, Seigneur de Brantôme, Friedrich Wilhelm Bruckbräu, Gottfried August Bürger, Roger de Bussy-Rabutin, Giovanni Giacomo Casanova, Ignaz Franz Castelli, Gaius Valerius Catullus, Jacques Cazotte, Celander, Geoffrey Chaucer, Choderlos de Laclos, Nicolas Chorier, Ada Christen, John Cleland, Hermann Conradi, Gottlieb Siegmund Corvinus, Claude-Prosper-Jolyot de Crébillon, Daniel Czepko von Reigersfeld, Max Dauthendey, Daniel Defoe, Richard Dehmel, Denis Diderot, Felix Dörmann, Johann Fischart, Christian August Fischer, Gustave Flaubert, Paul Fleming, Théophile Gautier, Johann Wolfgang Goethe, Johann Christian Günther, Otto Erich Hartleben, Wilhelm Heinse, Hesiodos, Georg Heym, Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau, Hugo von Hofmannsthal, Christian Hölmann, Arno Holz, Christian Friedrich Hunold, Decimus Iunius Iuvenalis, Maria Janitschek, Klabund, Jean de La Fontaine, Heinrich Lautensack, David Herbert Lawrence, Alain-René Lesage, Daniel Casper von Lohenstein, Guillaume de Lorris, Lukianos von Samosata, Martin Luther, Michel Millot, Octave Mirbeau, Heinrich Mühlpfort, Karl Theodor Müller, Alfred de Musset, Josefine Mutzenbacher, Margarete von Navarra, Andréa de Nerciat, Benjamin Neukirch, Publius Ovidius Naso, Oskar Panizza, Gaius Petronius Arbiter, Antoine-François Prévost d'Exiles, Sextus Propertius, François Rabelais, Nicolas Édmé Restif de la Bretonne, Rainer Maria Rilke, Johann Christoph Rost, Leopold von Sacher-Masoch, Hans Sachs, Marquis de Sade, Johann Georg Scheffner, Scheik Nefzaui, Friedrich Schiller, Friedrich Gustav Schilling, Friedrich Schlegel, Johann Gottfried Schnabel, Arthur Schnitzler, Wilhelmine Schröder-Devrient, Ernst Stadler, Stendhal, Kaspar von Stieler, Friedrich Leopold zu Stolberg, August Stramm, Gaius Suetonius Tranquillus, Ludwig Thoma, Albius Tibullus, Karl Timlich, Kurt Tucholsky, Mallanaga Vatsyayana, Paul-Marie Verlaine, Johann Heinrich Voß, Frank Wedekind, Christian Weise, Christoph Martin Wieland, Oscar Wilde, Philipp von Zesen, Heinrich Zille und Émile Zola sowie das Kamasutra, erotische Geschichten aus 1001 Nacht und viele weitere anonyme Texte.
Die vorliegende Edition vereint ein Lexikon und eine geschichtliche Darstellung der Erotik. Damit werden die gegenwärtigen erotischen Vorlieben und sexuellen Techniken ebenso aufgezeigt wie die zurückliegenden Entwicklungen und Veränderungen.
Das »Lexikon der Erotik« informiert in über 450 Stichworten zuverlässig, unterhaltsam und anregend über die vielfältigen Erscheinungsformen und Hintergründe der Sexualität. Es zeigt historische Entwicklungen auf und fasst den gegenwärtigen Kenntnisstand zusammen. Frei von Tabus trägt es dazu bei, Vorurteile abzubauen und Gewohntes in Frage zu stellen. Vor diesem Hintergrund ist das Werk auch eine Orientierungshilfe in Bezug auf die aktuellen Möglichkeiten von Liebe und Sexualität.
Die »Weltgeschichte der Erotik« schildert in vier Abschnitten, wie die Menschen im Lauf der Jahrhunderte geliebt und wie sie über die Liebe gedacht haben, welchen Lastern und Leidenschaften sie nachgingen. Anhand von Mythen, Legenden und Zeitzeugnissen wird ein faszinierendes Sittengemälde entworfen, das von den ersten Menschen im Paradies bis in die Gegenwart des Cybersex reicht.
Produktbeschreibung des Herstellers
Wie groß das Bedürfnis nach unverblümten erotischen Darstellungen in der Kunst seit Jahrhunderten ist, zeigt anschaulich diese Sammlung von über 2.500 Gemälden, Zeichnungen, Lithographien, Kupferstichen und Karikaturen aus Dautschland, Frankreich, Russland, England, Indien, Japan und anderen Ländern der Welt. Die Sammlung erstreckt sich zeitlich vom 17. Jahrhundert bis zum Beginn der Moderne zu Anfang des 20. Jahrhunderts. Damit sind im Wesentlichen die Darstellungen erfasst, in denen erotische und pornografische Motive besonders realistisch und ohne Verfremdungseffekte zu sehen sind. Die Sinnlichkeit und Lebensfreude des 17. und 18. Jahrhunderts zeigt sich oft in karikierender Übertreibung, während die Bilder des 19. Jahrhunderts durch den Gegensatz zwischen biedermeierlicher Anmutung und Derbheit der Motive überraschen. Wer der Meinung ist, erotische Freizügigkeit sei eine Errungenschaft des 20. Jahhunders, wird hier eines Besseren belehrt. Diese Bildgalerie wird jedem, der niveauvolle sinnliche Darstellungen liebt, uneingeschränktes Vergnügen bereiten.
Über das Produkt
Frech - freizügig - frivol!
Wie groß das Bedürfnis nach unverblümten erotischen Darstellungen in der Kunst seit Jahrhunderten ist, zeigt anschaulich diese Sammlung von über 2.500 Gemälden, Zeichnungen, Lithographien, Kupferstichen und Karikaturen aus Euorpa und Asien. Die Sammlung erstreckt sich zeitlich vom ausgehenden 15. Jahrhundert bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts.
Diese Bildgalerie wird jedem - der niveauvolle sinnliche Darstellungen liebt - uneingeschränktes Vergnügen bereiten.
Systemvoraussetzungen PC: ab 486, Windows 95/98/NE/NT/2000 oder XP, 32 MB RAM, DVD-ROM-Laufwerk, VGA-Grafikkarte mit einer Auflösung von 640x480 Pixeln und 256 Farben
Systemvoraussetzungen MacIntosh: ab MacOS 10.2, 128 MB RAM, DVD-ROM-Laufwerk.
Wie groß das Bedürfnis nach unverblümten erotischen Darstellungen in der Kunst seit Jahrhunderten ist, zeigt anschaulich diese Sammlung von über 2.500 Gemälden, Zeichnungen, Lithographien, Kupferstichen und Karikaturen aus Deutschland, Frankreich, Russland, England, Indien, Japan und anderen Ländern der Welt.
Die Sammlung erstreckt sich zeitlich vom 17. Jahrhundert bis zum Beginn der Moderne zu Anfang des 20. Jahrhunderts. Damit sind im Wesentlichen die Darstellungen erfasst, in denen erotische und pornographische Motive besonders realistisch und ohne Verfremdungseffekte zu sehen sind. Die Sinnlichkeit und Lebensfreude des 17. und 18. Jahrhunderts zeigt sich oft in karikierender Übertreibung, während die Bilder des 19. Jahr-hunderts durch den Gegensatz zwischen biedermeierlicher Anmutung und Derbheit der Motive überraschen.
Wer der Meinung ist, erotische Freizügigkeit sei eine Errungenschaft des 20. Jahrhunderts, wird hier auf charmante Weise eines Besseren belehrt. Diese Bildergalerie wird jedem, der niveauvolle sinnliche Darstellungen liebt, uneingeschränktes Vergnügen bereiten.
Aus der Amazon.de-Redaktion
Was Sie schon immer über Sex wissen wollten, aber nie zu fragen wagten - der Titel des Kultfilms von Woody Allen beschreibt nur zu gut die Situation in der Sexualwissenschaft: Jeder hat wohl einige intime Fragen, die der Beantwortung harren. Als diskrete Lebenshilfe und Fundgrube für überraschende Details bietet sich das Pschyrembel Wörterbuch Sexualität an, das für Laien verständliche Antworten und für Wissenschaftler interessante Querverweise zu allen Problemen mit Sexualitätsbezug gibt.
In Vollständigkeit und Tiefgang steht das Werk seinem Namensgeber, dem "großen" Pschyrembel, in nichts nach. Die ausgewählten Stichwörter beschäftigen sich nicht nur mit explizit sexuellen Themen, sondern auch mit allen verwandten Fächern. Hier findet sich das für das Verständnis der Sexualfunktionen wichtige andrologische, urologische und gynäkologische Wissen ebenso wie soziokulturelle und psychische Aspekte des Geschlechterverhältnisses. Ein weiteres wichtiges Detail des Wörterbuchs sind die Farbabbildungen, im Schnitt eine pro Seite. Ob Intimschmuck, Fruchtbarkeitssymbole oder Fehlbildungen: Die Autoren haben eine Vielzahl an Abbildungen zum Thema zusammengetragen, wie sie in dieser Form wohl einzigartig sein dürfte. Dabei bleibt das Werk insgesamt immer sachlich, verzichtet auf Effekthascherei und gibt sich streng wissenschaftlich.
Das Pschyrembel Wörterbuch Sexualität beweist eindrucksvoll, dass Wissenschaft Spaß machen kann. Es setzt Maßstäbe bei der fachlichen Aufklärung. Nicht zuletzt ist es das erste Werk dieser Art in deutscher Sprache. Es gehört in jede medizinische Bibliothek und begeistert sicher auch interessierte Laien.
Philipp-R. Schulz
Kurzbeschreibung
Sexualität prägt und durchdringt wie keine andere menschliche Eigenschaft alle Bereiche des Lebens. Das Pschyrembel Wörterbuch Sexualität erklärt und verknüpft daher Begriffe aus vielen Wissensgebieten: Biologie, Biochemie und medizinische Grundlagen, Psychologie und Psychotherapie, medizinische Behandlungsverfahren, Geschlechterforschung, Soziologie und Bevölkerungswissenschaft, Kultur- und Religionswissenschaft, Rechtswissenschaft und Sexualpolitik.
über 6000 Stichwörter mit mehr als 300 Abbildungen und Tabellen spiegeln die Bedeutung von Sexualität in vielfältigen Zusammenhängen, geben verlässliche Erläuterungen, informieren über aktuelle Diskussionen und verdeutlichen inhaltliche Verbindungen zwischen den Wissenschaften.
Das Pschyrembel Wörterbuch Sexualität bietet weiterführende Informationen für alle, die zu sexuellen Fragen verständliche Antworten suchen.
Über das Produkt
"Von Rosenöl und Sandelholz" verbindet heutiges Wissen mit Mythen und alten Überlieferungen der Hexen, Kräuterkundigen und Schamanen. Das Buch informiert über die rituelle und überlieferte Verwendung der 21 interessantensten Liebespflanzen und -elixiere aus aller Welt: von den orientalischen Fröhlichkeitspillen bis zur Spanischen Fliege. Spannende Geschichten und bemerkenswerte Anekdoten aus Mythologie und Aberlgauben - umrahmt von historischen Holzdrucken und Illustrationen aus alten Kräuter- und Medizinbüchern - machen das Buch zu einem unterhaltsamen, bildenden Lesevergnügen.
Kurzbeschreibung
Der dtv-Atlas Sexualität bietet in der bewährten Verbindung von Texten und Bildtafeln eine Einführung in den heute international akzeptierten Kanon des sexualwissenschaftlichen Grundwissens.
Neben der historischen Entwicklung der Sexualwissenschaft beleuchtet er alles, was bei diesem Thema wesentlich und wichtig ist: von der weiblichen und männlichen Anatomie und Physiologie über das Sexualverhalten und sexuelle Störungen bis hin zum gesellschaftlichen Umgang mit der Sexualität. Mit ausführlichem Adressenteil, Bibliographie und Register.
Über den Autor
Prof. Dr. Dr. Erwin J. Haeberle, geboren 1936, ist Leiter des Archivs für Sexualwissenschaft am Robert-Koch-Institut in Berlin. 1966 wanderte er in die USA aus und war dort u.a. Research Fellow an der Universität Yale, Professor für Sexualwissenschaft in San Francisco und Mitarbeiter des Kinsey-Instituts an der Indiana University. Nach mehreren Gastprofessuren kehrte er nach Deutschland zurück. Zahlreiche Publikationen. In Deutschland erschien u.a. Die Sexualität des Menschen.
Der dtv-Atlas Sexualität bietet in der bewährten Verbindung von Texten und Bildtafeln eine Einführung in den heute international akzeptierten ...
Kurzbeschreibung
Mit 8.000 Nerven-Enden an ihrer Spitze hat die Klitoris weit mehr Sensoren als jeder andere Teil des menschlichen Körpers, einschließlich der Zunge oder des Penis. Die Film-Dokumentation zeigt ein Organ, das nicht der Fortpflanzung oder dem Überleben dient. Es verschafft den Frauen ausschließlich Lust und Vergnügen. Es erscheint seltsam, wenn den Frauen eine geringere Sexualität oder gar Penis-Neid nachgesagt wird. Ist ihre Klitoris doch weit reizempfänglicher als das männliche Glied und ermöglicht sogar vielfältige Orgasmen wovon Männer nur träumen können.
Artikelbeschreibung:
Oftmals tabuisiert oder aus Unwissenheit unterschätzt: Die Klitoris hat mit 8.000 Nerven-Enden an ihrer Spitze weit mehr Sensoren als jeder andere Teil des menschlichen Körpers, einschließlich der Zunge oder des Penis. Diese ebenso informative wie unterhaltsame Film-Dokumentation lüftet eines der letzten Geheimnisse des weiblichen Körpers, indem sie ein Organ zeigt, das nicht der Fortpflanzung oder dem Überleben dient, sondern ausschließlich der Lust und dem Vergnügen. Dabei werden wir uns schnell wundern, daß Frauen bis heute eine reduzierte Sexualität oder gar Penis-Neid nachgesagt wird. Ist ihre Klitoris doch weit reizempfänglicher als das männliche Glied und ermöglicht dadurch ein extrem vielfältiges Lustempfinden. Spieldauer 60 Minuten. 2007. Lizenz ARTE.
Aus der Amazon.de-Redaktion
Was Sie schon immer über Sex wissen wollten, aber nie zu fragen wagten -- der Titel des Kultfilms von Woody Allen beschreibt nur zu gut die Situation in der Sexualwissenschaft: Jeder hat wohl einige intime Fragen, die der Beantwortung harren. Als diskrete Lebenshilfe und Fundgrube für überraschende Details bietet sich das Pschyrembel Wörterbuch Sexualität an, das für Laien verständliche Antworten und für Wissenschaftler interessante Querverweise zu allen Problemen mit Sexualitätsbezug gibt.
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Spektrum der Wissenschaft
Was ist ein Aphrodisiakum? Alles, was die jeweilige Kultur dafür hält. Auf diese karge Definition müssen sich die Ethnologen Christian Rätsch und Claudia Müller-Ebeling in der Einleitung ihres Monumentalwerks zurückziehen. Denn es kommt auf die subjektive Wahrnehmung an: Ein Aphrodisiakum kann wirken, wenn man an seine Wirksamkeit glaubt - unabhängig von seiner stofflichen Zusammensetzung. Viagra ist in dieser Hinsicht eher untypisch.
Die Wirkung von Aphrodisiaka (so sie denn eine haben) lässt sich neurophysiologisch, psychologisch oder auch ethnologisch erklären; in jedem Fall sind "Dosis, Set und Setting" zu beachten, also die Menge des Mittels, die Stimmungslage und die unmittelbare Umgebung bei der Anwendung. "Je weniger man oder frau ein Aphrodisiakum benötigt, desto besser wirkt es", stellen die Autoren ironisch fest.
Dass die Liebesmittel bei uns mit gesellschaftlichen Tabus belastet sind, hängt nicht nur mit Macho-Ängsten zusammen - wenn man ihren Gebrauch zugibt, könnte Mann ja als Schlappschwanz dastehen -, sondern hat tiefere kulturelle Ursachen. Mit der Christianisierung des Abendlandes wurden nicht nur die alten Göttinnen dämonisiert, sondern auch die ihnen zugeordneten Mittel der Lusterregung und die Erotik allgemein. Zwei ausführliche Abschnitte über das Zusammenwirken der fünf Sinne beim Gebrauch der Liebesmittel und über deren Rezeption in der Kunstgeschichte beschließen den einleitenden Teil.
Das eigentliche Lexikon umfasst knapp 700 Seiten, gefolgt von einem Anhang mit ausführlicher Bibliografie und einem Index. Die Artikel sind übersichtlich aufgebaut - eine kurze Zusammenfassung am Anfang ist durch blaue Schrift abgesetzt - und werden in der Randspalte bereichert durch Literaturzitate, Abbildungen und gelegentlich auch chemische Strukturformeln. Zahlreiche Literaturhinweise und Fußnoten verweisen den Wissbegierigen auf weitere Quellen.
Nehmen wir als Stichprobe den etwa zweieinhalbseitigen Artikel über den "Absinth", der in letzter Zeit wieder etwas in Mode zu kommen scheint. Zunächst werden andere Bezeichnungen genannt, etwa "die grüne Fee"; der kurzen Zusammenfassung in Blaudruck entnimmt man, dass Maler und Dichter im 19. Jahrhundert den Absinth als Inspirations- und Liebesmittel feierten. Es folgen Fakten über die Zusammensetzung des Getränks, die Art und Weise des Genusses und seine Wirkung, die als "deutlich stärker, visionärer und deliranter" als sonstige alkoholische Getränke beschrieben wird. Hier wünscht man sich etwas genauere und ausführlichere Angaben. Der "eigentliche" Absinth ist seit den frühen 1920er Jahren wegen der gesundheitsschädlichen Wirkungen des darin enthaltenen Thujons in den meisten europäischen Ländern verboten. Die heute legalen Absinthgetränke enthalten kaum noch Thujon und bieten auch dessen Wirkung nicht mehr.
Der Artikel nennt die zahlreichen Maler und Literaten, die den "echten" Absinth priesen, erläutert die Rolle des Getränks in dem Film "Dracula" von Francis Ford Coppola und erzählt, dass ein Franzose namens Pernod 1797 in der Schweiz den ersten Absinth braute. Er gibt auch Rezepte zum Selbstbrauen an und weist darauf hin, dass stark thujonhaltiger Absinth in Tschechien und Slowenien legal hergestellt und verkauft wird. In diesem Zusammenhang fehlt eine deutliche Warnung: Die schädlichen Wirkungen des Thujons gehen weit über den üblen Kater am nächsten Tag hinaus.
Die Frage, ob Absinth bzw. Thujon physiologisch gesehen ein Aphrodisiakum ist oder nicht, bleibt unbeantwortet. Der Artikel schließt wie alle anderen mit Hinweisen auf Bezugsquellen (bei illegalen Substanzen auf die Rechtslage) und Literaturangaben.
Der sechsseitige Stichworttext "Alraune" führt auf das Gebiet der Hexenkräuter, in dem sich die Autoren mehrfach als ausgezeichnete Kenner erwiesen haben. Schon im Alten Testament wird die "Königin der Zauberkräuter" als Aphrodisiakum erwähnt. Alraunehaltiges Bier besänftigte den Zorn der altägyptischen Göttin Sachmet/Hathor, und möglicherweise geht der griechische Aphroditenkult auf orientalische Vorstellungen von der Alraune zurück. Die Verfasser zählen penibel die zahlreichen Inhaltsstoffe der Wurzeln, Blätter und Früchte auf, geben ein Rezept zur Fabrikation eines "Mandragorenweins" an und verschweigen nicht ihre eigenen - eher gemischten - Erlebnisse nach dessen Konsum.
Drei knappe Stichwörter behandeln "Liebesdrogen", "Liebestränke" und "Liebeszauber". Während die Liebesdrogen (etwa die als Ecstasy oder MDMA bekannte Partydroge) nichts anderes sind als Derivate des Phenylethylamins, sind die Liebestränke nicht so einfach zu bestimmen. Der garantiert wirkende Trank, der in einem Menschen die Liebe zu einem anderen entzündet (bekanntestes Beispiel sind Tristan und Isolde), ist eine Fiktion, auch wenn es dazu unzählige Rezepte gibt und auch kommerziell erhältliche Präparate. Der Liebeszauber schließlich ist ein rein magisches Ritual ohne pharmakologisch wirksame Substanzen. Heute noch vielfach praktiziert werden Voodoo auf Haiti und Candomblé in Brasilien.
Auch bei flüchtigem Durchblättern liest man sich schnell fest. Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet Nacktschnecken als Aphrodisiakum gelten (in China) oder dass in Südamerika eine Pflanze mit dem schönen Namen "Justizia" zur Erregung der Lust gebraucht wird?
Das Buch enthält eine Fülle von Informationen, nicht nur zur Pharmakologie und Physiologie, sondern auch zur Kultur-, Literatur- und Kunstgeschichte der Aphrodisiaka. Damit reicht es weit über den Rang eines simplen Nachschlagewerks für Lüstlinge hinaus und zeichnet ein detailliertes und insgesamt auch zuverlässiges Bild von einem weithin tabuisierten, aber wesentlichen Bestandteil menschlichen Lebens und Handelns.
Claus Priesner
Kurzbeschreibung
Aphrodisiaka - Liebestränke - Potenzmittel
"Aphrodisiaka sind für Sex und Erotik, was Gewürze für das Essen sind." Zwei kompetente Autoren tragen in mehr als 500 reich bebilderten Monographien zusammen, was über Aphrodisiaka, Potenzsteigerer, Fruchtbarkeitsmittel etc. aus dem Pflanzen-, Tier- und Mineralienreich bekannt sind.
Informationen zu Geschichte, rituellem Gebrauch, Inhaltsstoffen, Wirkungen, Rezepten und Bezugsquellen werden um eigene Forschungsergebnisse und persönliche Erfahrungen mit Liebesmitteln weltweit erweitert. Im Zentrum stehen die in Mitteleuropa allgemein verfügbaren Aphrodisiaka, doch auch viel Exotisches aus anderen Kulturen ist zu finden.
Ein überaus anregendes, kenntnisreiches und umfassendes Standardwerk über die Welt der Liebesmittel.
Kurzbeschreibung
"Das beste Buch der Welt."Die kleine Kielsau weiß die Antwort. Ein Handbuch allererster Kajüte - diesmal knallheiß aus der Koje.
- Wie funktioniert Sex unter Wasser?
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Über den Autor
Lorenz Schröter, 48, radelte um die Welt, besuchte 113 Länder, bestieg 2 hohe Berge und zog mit 1 Esel durch Deutschland. Er schrieb 2 Opern und 12 Bücher.