Etymologie, Étymologie, Etymology
DE Deutschland, l'Allemagne, Germany
Essen, Nourriture, Food
3
3sat
Gerichte
(E?)(L?) http://www.3sat.de/gerichte/09640
Gerichte mit Geschichte - Städte à la carte - Eine kulinarische Städtereise
Das "Städte-Menü": (Unter dem angegebenen Link findet man Geschichten zu den folgenden Gerichten:)
Jede Stadt auf der kulinarischen Landkarte ist untrennbar verbunden mit einer nach ihr benannten Spezialität. Und hinter jeder dieser Delikatessen steckt eine interessante Geschichte, die aufzuspüren sich lohnt. Die Reise kreuz und quer durch die topographische Speisekarte beginnt in Italien, genauer gesagt: in Parma...
Literaturtipp:
Zur Serie ist auch ein Buch mit ausgewählten Geschichten erschienen:
Gerichte mit Geschichte
von Gudrun Bichler und Barbara Heraut
Verlag Österreich, Österreichische Staatsdruckerei 1994
ISBN: 3704604607
A
abgespeist
Nahrungsmittel-Informationen
Etiketten lügen wie gedruckt
Hinter der Webseite steht die Verbraucher-Organisation Foodwatch.
kommt aus dem arab. "árabe al-jarsuf" zu uns, evtl. über das span. "Alcachofa" (von "alcarchofa").
B
Banane (W3)
Bereits in buddhistischen Texten aus dem sechsten Jahrhundert v. Chr. sind Bananen erwähnt, ebenso in den indischen Nationalepen Mahabharata und Ramajana, die in den Jahrhunderten um die Zeitenwende entstanden.
Die frühesten europäischen Zeugnisse von der Banane stammen aus der Zeit Alexander des Großen, der die Banane im Jahr 327 v. Chr. auf seinem Indienfeldzug entdeckte.
Um 200 n. Chr. berichtet der chinesische Geschichtsschreiber Yang Fu von dem florierenden Bananenanbau in seinem Heimatland.
Auch in uralten arabischen Schriften werden Bananen erwähnt. Und seit dieser Begegnung mit den Arabern, hatte die längliche Frucht den Namen "Banane". Denn "banan" bedeutet im Arabischen "Finger". Erst Jahrhunderte später bekam die Banane ihren wissenschaftlichen Namen, als der Botaniker Linnaeus, mit bürgerlichem Namen Carl v. Linné, 1753 die Flora der Welt klassifizierte. Er nannte die Banane "musa sapientum", die "Frucht des weisen Mannes".
(E?)(L1) http://www.ceryx.de/sprache/wd_bananenrepublik.htm
Das Wort "Banane" für die "wohlschmeckende, längliche, gelbe Frucht einer baumähnlichen Staude" (Meyers) kam Ende des 16. Jahrhunderts aus dem Portugiesischen in unseren Sprachraum. Die Portugiesen wiederum entlehnten es einer Bantusprache Guineas und Kongos.
Vielen schönen krummen Dingen hat die gelbe Frucht ihren Namen geliehen: etwa dem "Bananensattel", dem "Bananenstecker" und natürlichen der "Bananenflanke".
Doch warum dienen "ausgerechnet Bananen" als Namensgeber für jene viel geschmähte Republik? Die Antwort ist einfach: Die "Bananenrepublik" ist, belehrt uns Meyers Enzyklopädisches Lexikon, "ein kleines Land in den tropischen Gebieten Amerikas, das fast nur vom Südfrüchteexport lebt u. von fremdem, meist US-amerikanischem Kapital abhängig ist."
Bananensoftware (W3)
Bananen werden grün gepflückt und reifen in speziellen Lagerräumen unter Zusatz bestimmter Reifungsbeschleuniger noch einige Tage, bis sie gelb werden. Die vollständige Reife erhalten sie meist erst beim Verbraucher, nach weiteren drei bis 5 Tagen Lagerung. Das heisst: sie reifen beim Kunden erst richtig aus. In unserer schnelllebigen Zeit muss auch die Software in schnelleren Zyklen ausgeliefert werden, so dass diese auch erst beim Kunden die Zeit erhält zu reifen. Der Reifungsprozess wird vom Hersteller mit Fehlerbehebungen und Updates zwar unterstützt, aber die Lagerungsprobleme hat der Kunde.
Banane - b-a-m
Bananen-Aufkleber-Museum
(E?)(L2) http://www.b-a-m.de/
Das Online-Museum für Bananenetiketten.
Mit Berichten über die Firmen hinter den Bananen-Aufklebern und einer Bananen-Aufkleber-Suchmaschine. (Über 1.500 Aufkleber).
Banane - EU-Dokumente
(E?)(L1) http://europa.eu.int/eur-lex/de/
Amtsblatt, Verträge, Gesetzgebung, Rechtsprechung, Parlamentarische Anfragen; kostenloser Zugriff; Die Dokumente (z.B. zum Stichwort "Banane") enthalten zusätzlich umfangreiche Abhandlungen zum behandelten Gegenstand)
Bankett (W3)
(E3)(L1) http://www.hanisauland.de/info/allebegriffe.html
...
Das Wort kommt aus dem Französischen und bedeutet "Festmahl" oder "Gastgelage". Wenn bei offiziellen und feierlichen Anlässen wie zum Beispiel bei Staatsbesuchen der König oder der Präsident eines Landes die hohen Gäste zum Abendessen einlädt, nennt man das zumeist Bankett.
...
Der Vollständigkeit halber muss noch erwähnt werden, was "Bankett" auch noch bedeuten kann: Beim Straßenbau wird der Seitenstreifen zur Befestigung der Böschung oder zum Aufstellen von Leitplanken Bankett genannt. Hin und wieder wird mit dem Wort auch eine "Fußbank" bezeichnet.
...
"Bankett" geht zurück auf ital. "banchetto" = "Beistelltisch", (zu "banco" = "Bank"). Und auf den "kleinen Tischen" standen die Speisen oder eben auch die Füße. Das über den Umweg über Frankreich eingewanderte frz. "banquette" = "Fußsteig" bezeichnete den etwas erhöhten (also "bankartigen") befestigten Randstreifen einer Straße.
Basilikum (W3)
Der Name für die Gewürz- und Heilpflanze geht wie "Basilika" (Kathedrale) auf lat. "basilicus" und weiter auf griech. "basilikós" = "königlich" zurück. Angeblich ist sein edler und würziger Duft der Grund für seinen königlichen Namen. - Vielleicht war es aber auch einst ein Lieblingsgewürz der Könige. (?)
Auch der "Basilisk", das antike Fabelwesen mit dem dem tödlichen Blick, ist königlichen Ursprungs (griech. "basilískos" = "kleiner König" ("basileús")).
Bernd das Brot (W3)
(E?)(L?) http://www.bernddasbrot.com/
Wie kommen die Fernsehmacher (Kinderkanal) nur auf eine solche Figur.
Wenn man die Figur kennt, versteht man den Namensanteil "Brot"; aber warum "Bernd"?
BGN (W3)
"BGN" steht für "Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten".
lat. "pirum" = "Birne", es gibt ein althochdeutsches "pira" und ein mhd. "bir" oder "bire", die darauf zurückzugehen scheinen.
(A: gaed)
Auf das mhd. "bir" = "Birne" geht angeblich auch die Redewendung "das ist nicht mein Bier" zurück.
Biskuit (W3)
von lat. "bis coctus" = "zweimal gebackenes Brot".
Brikett (W3)
(E?)(L?) http://www.brique.fr/
Die Bergleute im Saarland nahmen ihr Lunchpaket in einer festen Metalldose in die Grube. Passend zu dem Produkt ihrer Arbeit nannten Sie dieses Essenspaket "Brikett" ("geformte Presskohle"). Dieses "Brikett" kam im 19Jh. als frz. "brique" = "Ziegelstein" ins Deutsche. Wegen der Ähnlichkeit ging es auf die besagte Presskohle über. "brique" selbst hat eine gemeinsame Wurzel mit "brechen" und bedeutet also "abgebrochenes Stück". Etymologisch gesehen befanden sich die "Kumpel" (von "Kumpan" = "Brotgenosse") also in bester Gesellschaft, wenn sie ihr "Brikett" öffneten und das darin befindliche Brot "brachen".
Brosamen, Brösel (W3)
(E2)(L1) http://www.nextz.de/glossen/woerter.html
hat nichts mit "Brotsamen" zu tun - auch wenn dies naheliegen würde. Es geht zurück auf das althd. "brosama" = "Bröckchen", "Zerriebenes". Zu erkennen ist das noch an den Begriffen "Brösel" und "zerbröseln".
Brot, brodeln, gern, Germknödel (W1)
Wie heisst es doch "Was lange gärt wird endlich gut." Und das "Gegorene" in Form von "Brot" ist mir das Allerliebste (ahd. "prot" = "Gegorenes"). Dass es hier einen Zusammenhang gibt kann man z.B. an dem noch ab und zu gebrauchten Wort "brodeln" = "sprudeln", "wallen" erkennen (mhd. "gern" = "aufwallen", "brodeln"). Und die guten Dampfnudeln (so heissen sie zumindest im Saarland) müssen auch richtig aufgehen bzw. aufwallen damit sie schmecken. Und deshalb heissen sie vielerorts auch "Germknödel" (die "gärenden" Knödel).
(27.02.2005):
können Sie die Herkunft des Wortes "Brot" klären?
Ich habe im Altgriechisch-Unterricht gelernt, daß das Wort "Brot" aus dem starken Aorist (Anmerkung: "momentane, punktuelle Handlung" im Griechischen) des Verbums "Edomai" ("ich esse"), kommt.
"Edomai" - "Ebrotän" - "Brotesomai" - "Brotos-Broteos".
(A: R. Hempfling)
Die Rückverfolgung bis zum ahd. "prot" scheint einigermassen gesichert zu sein.
Uber die weitere Herkunft gibt es unterschiedliche Varianten. So spricht der "Kluge" z.B. von einer unsicheren Möglichkeit der Herleitung von germ. "brauda", mit dem auch "brauen" zusammen hängt (unsicher, weil es keine Parallelen in anderen Sprachen gibt).
Die zweite Variante ist ein idg. "*breu" = "brechen". In diesem Zusammenhang findet man auch neugriech. "psomi" = "Brot" und griech. "psomós" = "Brocken", "Bissen".
Als weitere Möglichkeit findet eine Verbindung zu lat. "frumentum" = "Korn" (und allgemein "Nahrungsmittel"), das weiter zurückgeht auf ein postuliertes "*brugment.
Das heisst also, dass sich auch die Experten wohl nicht so ganz einig sind. Die griechische Variante scheint mir allerdings recht plausibel.
(E?)(L?) http://www.brotmuseum-ulm.de/
Mindestens seit 1.500 Jahren dienen "Brotstempel" der Weihe, Verzierung und dem Kennzeichnen von Brot. Als noch in Gemeinschaftsbackhäusern gebacken wurde, zeigten die Stempel den jeweiligen Besitzer der Brote an.
Bückling (W3)
Der "Bückling" heisst auch "Pökling" und ist ein frischer (grüner), auch leicht gesalzener, heiß geräucherter und unausgenommener Hering. Damit hat er seinen Namen also nicht seiner Höflichkeit zu verdanken, sondern seinem Auftreten nach dem Tod - aus dem "Pökling" wurde der "Bückling".
Bundekuchen oder Buntekuchen (W3)
wie heisst es richtig und warum?
Butter
Alles in Butter (W3)
(E?)(L?) http://www.allesinbutter.de/
Die Redewendung "Alles in Butter" hat folgenden Ursprung: Früher im Mittelalter wurden Gläser, vor allem auf der Route von Venezien über die Alpen, zum Schutz vor Bruch in Butterfett eingegossen. Da konnte ein Faß auch mal vom Wagen fallen und ins Tal rollen, die Gläser blieben heil. Daher auch die Bedeutung: “Alles in Butter” = “Alles Sicher”
C
chefkoch
Rezept-Datenbank und Informationen zur Ernährung
Der "Chefkoch" widmet sich zwar dem Essen und den Rezepten, aber der Newsletter beinhaltet immer wieder etymologische Hinweise rund um die Ernährung
Rezept des Tages:
Das Bild zeigt einen Ausblick aus den neuen Büroräumen auf den Weihnachtsmarkt (06.12.2002)
Die folgende Wörterliste ist (als Begriffssammlung) aus dem Newsletter vom 16.10.2002 extrahiert. Die Begriffe harren noch der etymologischen Zuordnung.
Ätherische Öle
Anis (Pimpinella anisum)
Basilikum (Ocimum basilicum)
Bergamotte (Citrus bergamia / Citrus aurantium)
Birke (Betula alba)
Bohnenkraut (Satureja hortensis)
Cajeput (Melaleuca leucadendron)
Chemie
Dill (Anethum graveolens)
Duft
Eisenkraut (Verbena officinalis)
Eukalyptus (Eucalyptus globulus)
Fenchel (Foeniculum vulgare)
Fichte (Picea abies)
Geschmack
Heilmittel
Ingwer (Zingiber officinalis)
Inhaltsstoffe
Iris (Iris florentina)
Kalmus (Acorus calamus)
Kamille (Matricaria chamomilla}
Kampfer (Camphora officinarum}
Kiefer (Pinus silvestris}
Kräuter
Lavendel (Lavandula officinalis}
Lemongras (Cymbopogon citratus}
Majoran (Origanum majorana)
Medikament
Melisse (Melissa officinalis)
Myrrhe (Commiphora myrrha)
Myrte (Myrtus communis)
Neroli (Citrus bigaradia)
Niaouli (Melaleuca viridiflora)
Öl
Orange (Citrus aurantium)
Parfum
Pfefferminze (Mentha piperita)
pflanzliche Wirkstoffe
Rauch
Rosmarin (Rosmarinus officinalis)
Salbe
Salbei (Salvia officinalis)
Sandelholz (Santalum album)
Schafgarbe (Achillea millefolium)
Thymian (Thymus vulgaris)
Weihrauch (Boswellia thurifera)
Ylang Ylang (Cananga odorata)
YsoP (Hyssopus officinalis)
Zeder (Juniperus virginiana)
Zitrone (Citrus limonum)
Zypresse (Cupressus sempervirens)
Cholesterin (W3)
(E6)(L1) http://home.howstuffworks.com/cholesterol.htm
kommt wie der "Choleriker" von griech. "chole" = "Galle". Der zweite Teil "stereós" bedeutet "hart", "fest". Dies kommt daher, weil das in allen tierischen Geweben vorkommende "Sterin" den Hauptbestandteil der "Gallensteine" stellt.
cookingclub
Rezepte
(E?)(L?) http://www.cookingclub.de/
Entdeckt die zahlreichen Funktionen und Inhalte, die Euch beim Entdecken, Zubereiten und Servieren neuer Kochrezepte unterstützen. Hier kann jeder unkompliziert seine Rezepte archivieren und nach Rezepten anderer suchen. Werdet Teil einer Community, deren Mitglieder sich gegenseitig mit leckeren Kochrezepten verwöhnen und mit Tipps, Erfahrungen und Wissenswertem rund ums Kochen informieren.
NACH KATEGORIEN | NACH NATIONALITÄTEN | VON A-Z | TOP 100 | NEUE REZEPTE | DAS FORUM | MITGLIED WERDEN | REGELN | KOCHCLUBS | TIPPS & THEMEN | SURFTIPPS | BUCHTIPPS | KOCHEN IM TV | EINKAUFS-CHECKLISTE | SAISONÜBERSICHT | GLOSSAR | ERNÄHRUNG | GRUSSKARTEN | ÜBER COOKINGCLUB | FAQS | IMPRESSUM
UMFRAGE ZUM THEMA KOCHEN: Was halten die Teilnehmer von genetisch veränderten Lebensmitteln? Ist Kochen mehr als eine bloße Zubereitung? Was sind die Lieblingsgerichte der Heimköche? Bei sozioland.de startet eine große Umfrage rund ums Thema Kochen. Etwa 15 Fragen werden gestellt.
DAS PERFEKTE PAUSENBROT - von Martina Tschirner: Gemeint sind in diesem Fall nicht zwei zusammengeklappte, gebutterte Scheiben Graubrot mit einer Scheibe Salami oder Käse dazwischen. Denn das ist das typische Pausenbrot, zu finden in fast jeder deutschen Schule. Oft auch im Mülleimer. Höchste Zeit für leckere Pausensnacks...
SCHARF AUF SCHARFES - ODER WARUM WIR CHILIS MÖGEN - von Martina Tschirner: Obwohl sie uns die Tränen in die Augen treiben, werden wir immer schärfer auf die teuflichen kleinen Dinger. Der Verbrauch von frischen Chilischoten hat sich in den letzten zwanzig Jahren verdoppelt, der getrockneter sogar verdreifacht! Wie kommt's?
WENN DIE HOSE KNEIFT... - von Martina Tschirner: Kalorien zählen oder "FDH" war angesagt, wenn früher Muttis Rockbund zwickte oder Papas Hemd spannte. Im neuen Jahrtausend lautet die Zauberformel für eine schlankere Taille "Low Fat", also weniger Fett zu essen. Tipps, wie und wo Du Fett einsparen kannst...
TIPICO ITALIANO - von Martina Tschirner: Tortellini, Spaghetti, Linguine, wie Musik klingen die Namen italienischer Nudelsorten. Doch nicht nur Pasta ist eine typische Zutat für unsere Lieblingsküche. Für „dolce vita“ in den eigenen vier Wänden müssen noch mindestens neun weitere griffbereit sein...
DIE SUPPENSTORY - von Martina Tschirner: Die Geschichte der Suppe ist lang, ein paar Jahrtausende lang, und begann mit der Erfindung des Kochtopfs. Der ursprünglich breiige Sattmacher entwickelte sich jedenfalls erst spät von der verhassten Speise des Suppenkaspars zum beliebten Seelenwärmer.
D
Dampf, dampfen, dämpfen, Dämpfer, Hans Dampf in allen Gassen (W3)
(E?)(L?) http://www.dw-world.de/dw/article/0,1564,1429365,00.html
Das Wort "dämpfen" bezeichnete vor langer Zeit die Tätigkeit des Feuer Löschens und bedeutete also "Feuer ersticken". Da es dabei meist zu Rauchentwicklung kam, nahm das Verb auch langsam die Bedeutung von "dampfen" im heutigen Sinne an. Und damit war auch der Weg frei für das Substantiv "Dampf" und weitere spezielle Ableitungen wie "Wasserdampf", was zwar meist etwas mit "Wärme aber nicht mehr unbedingt etwas mit "Feuer" zu tun haben muß (und wenn dann nicht mit "Feuer ersticken").
Seltsamerweise findet "dampfen" im noch weiter abstrahierten "Dämpfer" dann wieder den Rückbezug zum Ausgangspunkt. Der "Dämpfer", der im ubertragenen Sinn etwa "jemanden zurechtweisen" bedeutet, kann symbolisch als "jemandes Feuer (Vorlautheit) unterdrücken". Und auch im "gedämpften Licht" kann man noch einmal die Annäherung an die Ausgangsbedeutung spüren. Aber man sollte seine Erwartungen dennoch "dämpfen". Ganz der alte wird "Dampf" nicht mehr. Das viele "dämpfen" hat auch die Prägnanz des "Dampfes" "gedämpft". Und so kann man "die Stimme dämpfen" und mit ihr sprechen. Und entsprechend "Musik dämpfen". Dafür gibt es sogar einen speziellen "Dämpfer".
Und dann gibt es noch die "Dampfmaschine", die keine "Maschine zum Feuerlöschen" ist, sondern im Gegenteil ihre Kraft aus einem lodernden Feuer bezieht.
Obwohl der "Dampf" also mittlerweile zum "Hans Dampf in allen Gassen" wurde, möchte ich hier nicht zu viel "Dampf ablassen" sondern auf den Artikel des Senders "Deutsche Welle" verweisen, in dem noch weitere interessante Beispiele für "Dampf" und "Dämpfer" zu finden sind.
Dampfnudel, Nudel, noodle, nouille (W3)
Mit der "Dampfnudel" kommt auch noch die "Nudel" ins Spiel, die kurz betrachtet sei.
Der "Duden" beschränkt sich auf den Hinweis, dass die Herkunft unklar ist und dass die - im 16.Jh. aufkommende - dt. "Nudel" als engl. "noodle", schwed. "nudel" und frz. "nouille" entlehnt wurde.
Der "Kluge" geht etwas weiter und sieht die "Nudel" in der Verwandtschaft zu "Knödel", "Knuddel" und damit in der grossen Familie der "kn"-Wörter. Demnach wäre die "Nudel" also als Teigklumpen zu interpretieren, was für die "Dampfnudel" ja uneingeschränkt zutrifft.
Allerdings fügt der "Kluge" auch noch an, dass es sich bei der "Nudel" (über mehrere Zwischenschritte) um eine Ableitung von lat. "minutulus" = "zerkleinert", "winzig" handelt. Da muss man unwillkürlich an die "Schupfnudel" denken, die ja wirklich durch Zerkleinern eines grösseren Teigklumpens entsteht.
1 Rühr-/Küchenmaschine oder saubere Hände (danach sind sie dann etwas verklebt)
1 Messer
1 Esslöffel
1 Kaffeelöffel
1 Küchenholz
1 Trinkglas mit grossem Durchmesser
1 schwere Gusspfanne mit - durch das Eigengewicht - gut schliessendem Deckel
(Mein erster Versuch mit einer Stahlpfanne ergab nur mäßige Ergebnisse. Beim zweiten Versuch mit einer alten Gußpfanne schmeckten die Dampfnudeln fast schon wie bei Muttern oder Schwiegermuttern.)
1 Ofen, Herd
evtl. 1 Backofen
Zutaten: (für ca. 16 handtellergrosse Dampfnudeln)
250 ml Milch, handwarm
500 g Mehl
1 Päckchen Hefe
2 Esslöffel Zucker
1 Esslöffel Butter
1 Ei
1 Kaffeelöffel Salz für den Teig
1 Kaffeelöffel Salz zum Backen
Fett oder Oel nach Bedarf (ca. 100g)
1 l Wasser
Zubereitung:
1. Phase
250 ml Milch wärmen (bis der hineingesteckte Finger Wärme verspürt)
(Die Milch kann man schon auf kleinster Flamme warm werden lassen, während man die restlichen Sachen abwiegt und bereitstellt.)
500 g Mehl in die Rührschüssel geben
Die Hefe von Hand oder mit einem Messer klein bröseln und dazugeben
1 Esslöffel Zucker dazugeben
100 ml der inzwischen warmen Milch dazugeben
verrühren
ca. 10min. an einem warmen Ort gehen lassen
2. Phase
1 Esslöffel Butter dazugeben
1 Ei dazugeben
150 ml warme Milch dazugeben
1 Esslöffel Salz dazugeben
1 Esslöffel Zucker dazugeben
guten kneten (lassen)
30min. an warmem Ort zugedeckt gehen lassen
(z.B. kann man die Schüssel bei 50 Grad Celsius in den geöffneten Backofen stellen)
(Zudecken ist wichtig, damit nicht zu viel Feuchtigkeit verdunstet und die Oberfläche des Teigs verkrustet und den Hebevorgang beeinträchtigt.)
3. Phase
sauber Fläche leicht bemehlen
den Teig ausrollen, so dass etwa eine Teigfläche von 2cm Höhe entsteht
Die Ränder eines Trinkglas in Mehl tauchen und damit den Teig ausstechen
Das Glas auf der Unterlage leicht hin und her bewegen
Meine Mutter legt diese Teigkreise dann auf ein bemehltes Tuch, ich lege sie auf eine Unterlage, die besser zu reinigen ist.
etwa 30min heben lassen bis sie etwa 5cm hoch sind (nach Wärme, Gefühl und Erfahrung halt)
In dieser Zeit kann man schon 1l Wasser erhitzen.)
4.Phase
Das Salz in das vorbereitete Wasser geben
Und nun tritt die Gusspfanne in Aktion
Fett oder Oel in die heisse Pfanne geben (Herd auf 2-3 stellen)
etwa 4 Teigklumpen hineingeben (je nach Grösse der Pfanne; die zukünftigen Dampfnudeln sollten sich in diesem Stadium (gerade noch) nicht berühren.)
eine halbe Tasse Wasser dazugeben
Wenn aus dem Deckel kein Wasserdampf mehr entweicht (spätestens jedoch, wenn es stark angebrannt riecht), die Pfanne leicht kippen, damit das am Deckel befindliche Kondenswasser zur Seite ablaufen kann. Dann den Deckel so entfernen, dass kein Kondenswasser auf die Dampfnudeln tropft und die fertigen Dampfnudeln entnehmen.
Achtung: Den Deckel während des Backvorgangs nicht hochheben!!!
Dies wiederholt man so lange, bis alle Teigklumpen zu duftenden Danpfnudeln geworden sind.
5.Phase
essen
Randbedingungen:
Je nach Wunsch kann man dazu noch Vanillesosse oder Weincreme servieren.
das-ist-drin
Was ist drin in unseren Lebensmitteln?
(E?)(L?) http://www.das-ist-drin.de/
...
Neben Inhalts- und Zusatzstoffen (E-Nummern) informiert das Verbraucher-Portal das-ist-drin.de über Kalorien, Fett oder Eiweißgehalt, über Nährstoffe und Broteinheiten von Lebensmitteln. So kann jeder nach seinen individuellen Erfordernissen die für sich geeigneten Produkte schnell und zuverlässig finden. Ein ausführliches Glossar informiert über die Bedeutung der E-Nummern und ein Blog liefert tagesaktuell News rund um Lebensmittel und die Lebensmittelbranche.
...
Produkte: Produktkategorien | Neue Produkte | Zuletzt bearbeitete Produkte | Neu im Regal | Sonderaktionen
Wissen: E-Nummern | Kennzeichnungen von Lebensmitteln | Test- und Qualitätssiegel | Betriebsnummern | GDA Lebensmittelkennzeichnung, | Die Lebensmittelampel | Eis-Vergleich
Mitmachen: Einloggen | Neu anmelden | Selbst Produkte anlegen
Was ist das-ist-drin.de: Über uns | Nutzungsbedingungen | Impressum | Kontakt | Presse | Datenschutz
Weiterführende Links: Blog | Twitter | Suche | Hilfe | Sitemap | Newsletter
(E?)(L?) http://das-ist-drin.de/glossar/
Wer kennt das nicht: Man schaut auf die Inhaltsangaben einer Lebensmittelverpackung und findet viele Inhalts- und Zusatzstoffe, E-Nummern und Prüfsiegel mit denen man nichts anfangen kann. Wir haben zu verschiedenen Themen Inhalte erstellt und versuchen damit aufzuklären, was sich hinter diesen Angaben verbirgt:
E-Nummern in Lebensmitteln: Erfahren Sie, welche Zusatzstoffe sich hinter den Abkürzungen der E-Nummern verbergen…
Kennzeichnungen von Lebensmitteln: Erfahren Sie, welche Lebensmittelkennzeichnungen wissenschaftlich belegt sein müssen…
Test- und Qualitätssiegel auf Lebensmittelverpackungen: Wir stellen Ihnen alle gängigen Siegel vor und zeigen, was genau sich dahinter verbirgt…
Betriebsnummern - Was verbirgt sich dahinter?: Erfahren Sie, welche Betriebe sich hinter den Betriebsnummern verbergen und wo Ihre Lebensmittel hergestellt werden…
Streitthema Lebensmittelkennzeichnung: Ampel, Big 8, Small 4... Erfahren Sie mehr über die Systeme der Lebensmittelkennzeichnungen…
Lebensmittelkennzeichnung mit der Ernährungs-Ampel: Hier sehen Sie, was die Ampel für deutsche Lebensmittel bedeuten würde…
daskochrezept
Rezepte von A-Z
Zutaten-Lexikon
Kalorientabelle
Lebensmittel-Inhaltstoffe
Lebensmittelschlüssel
(E?)(L1) http://www.daskochrezept.de/
Sehr gutes Portal rund ums Kochen mit vielen Rezeptvorschlägen.
Üppige Desserts neben Kalorientabellen, Omas Küchen-Schlager werden ergänzt durch fetzige Multi-Kulti-Gerichte; die Darstellung der Gerichte ist uebersichtlich und die Leser haben Gelegenheit, die einzelnen Rezepte zu bewerten;
(E?)(L1) http://www.daskochrezept.de/ernaehrung/
Auf den Seiten dieser Rubrik können Sie die Lebensmittelinhaltstoffe von rund 12.000 Lebensmitteln in verschiedenen Verarbeitungsstufen erfragen - etwa roh, gegart, getrocknet oder als Konserve. Die Lebensmittelinhaltstoffe geben beispielsweise Auskunft über den Gehalt an Fett, über Fettsäuren, Proteine, Aminosäuren, Mineralstoffe oder Spurenelemente.
(E?)(L?) http://www.daskochrezept.de/zutaten/
In unserem Zutaten Lexikon finden Sie - übersichtlich nach Rubriken geordnet - viele hundert Einträge mit Informationen zu Lebensmitteln. Auch Fotos finden Sie hier. Damit Sie auch wissen, welche Gerichte Sie mit jeder Zutat zubereiten können, filtern wir alle Rezepte heraus, in denen die jeweilige Zutat verwendet wird.
When I went to the university in the mid 90s, two passions came along with it immediately: The INTERNET and FOOD
It would be the understatement of the year to say we like to cook. In reality, we are addicted. We love to dive head first into shopping sprees for new kitchen equipment, reading and (of course) buying new cookbooks and continiously growing my amazon-wishlist - which will be hitting it’s maximum number of items anytime soon. :-)
Fortunately, Munich allows for great food shopping. We also love to host dinners for dear friends and family. It is the shared experience with with also food-loving friends that motivates us improvising and experimenting with new recipes and cooking methods.
...
derb (W3)
war die Eigenschaft eines ungesäuerten (d.h. ohne Sauerteig hergestellten) Brotes. Dieses war eher "hart" und "fest" - auf jeden Fall jedoch "einfach".
der-feinschmecker
Der Feinschmecker
kulinarische Lebensart
Ziele und Aufgaben der DGE sind es, ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse zu vermitteln und die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland durch gezielte, wissenschaftlich fundierte und unabhängige Ernährungsaufklärung und Qualitätssicherung zu fördern. Dafür nimmt die DGE qualitativ hochwertige Aufklärungsmaßnahmen wahr, bietet Dienstleistungen an und erarbeitet Medien. Dies geschieht auch durch das erfolgreiche Zusammenspiel von Mitarbeitern, ehrenamtlich Tätigen und Kooperationspartnern. Von den Mitarbeitern der DGE wird dies in drei Leitgedanken zum Ausdruck gebracht.
(E?)(L?) http://www.diebackstube.de/themen
Unter "Wissen satt! Allgemeine Erklärungen" findet man "Namen und Ihre Bedeutung - Warum heisst das "Schweizer-Brot" nicht Oberländer, und woher hat der "Christstollen" seinen Namen?"
Algenbrot | Bagels | Bergisches Roggenbrot | Berliner (Pfannkuchen) | Brezen / Laugenbrezel | Briegel | Blätterteig | Christstollen | Croissant | Dawa-Brot | Frankenkruste | Germknödel | Graubrot | Graham-Brot | Gutsherren-Brot | Hermann | Keimbrot | Keimlingsbrot | Kletzenbrot | Knäckebrot | Kommißbrot | Leinsamenbrot | Lieblings Brote | Molkenbrot | Mschadi | Mühlenbrot | Oberländer-Brot | Osterfochaz | Plunderteig | Profiterol | Pusza Brot | Roggenbrot | Schrotbrot | Schüttelbrot | Schweizer-Brot | Sauerteig | Sechskornbrot | Simons Brot | Steinmetzbrot | Urback – Luken | Vollkornbrot | Vorschussbrot
Dimethylpolysiloxan, E 0900 (W3)
Dimethylpolysiloxan wird unter der Bezeichnung "E 900" als Schaumverhüter bei der Herstellung von Lebensmitteln eingesetzt wird.
Die Bezeichnung "Dimethylpolysiloxan" setzt sich zusammen aus griech. "dís", "di-" = "zweimal", frz. "méthylène", griech. "méthy" = "Wein", griech. "hýle" = "Holz", griech. "polýs" = "viel", "vielfach", "oft".
Die "Siloxane" sind Verbindungen mit Silicium und Sauerstoff = frz. "oxygène", das griech. "oxýs" = "scharf", "sauer" enthält, da man "Sauerstoff" ihn für die Säurebildung verantwortlich machte.
(E?)(L1) http://www.zusatzstoffe-online.de/zusatzstoffe/271.e900_dimethylpolysiloxan.html
...
Dimethylpolysiloxan gehört chemisch zu den Silikonen, deren charakteristische Netz- und Kettenstrukturen aus Silicium, Sauerstoff, Kohlenstoff und Wasserstoff aufgebaut sind. In Lebensmitteln verhindert das so genannte Silikonöl, dass bei der Herstellung von Konfitüren, Obstsäften oder bei Frittiervorgängen unerwünschte Schäume entstehen.
...
Dinkel (W3)
ist eine Weizenart, die auch "Spelt" genannt wird. Die Herkunft des Wortes ist leider nicht geklärt, es findet sich allerdings schon als mittelhochdeutsches "dinkel" und als althochdeutsches "thincil" und "dinchel".
(A: gaed)
Dressing (W3)
Zunächst ist "Dressing" die Bezeichnung für eine Salatsosse. Es kann allerdings auch Bratenfüllung aus Kräutern und Gewürzen bezeichnen.
Der Weg des "Dressings" kann zumindest bis zum Lateinischen zurückverfolgt werden. Das lat. "dirigere" = "ausrichten", "leiten" findet man im Orchester, im Verkehr, in der Wirtschaft, im Sport, aber auch in der Küche, wo der Chefkoch seine Mannschaft dirigiert.
Aus dem lat. "dirigere" leitete sich irgendwann frz. "dresser" = "aufrichten", "abrichten" und daher das dt. "dressieren" = "abrichten" ab (vgl. a. "Dressur"). Aber auch beim Kochen bringt man vor allem Geflügel durch "dressieren" mit Hilfe von Kordel oder Nähgarn in die passende Form. Aber auch das Verzieren mit Creme mit Hilfe eines geeigneten Presswerkzeuges kann als "dressieren" bezeichnet werden. (Auch Filzhüte und andere Kleidungsstücke werden bei der Herstellung "dressiert".)
Nachdem der Hut "dressiert" wurde, ging man daran den Menschen damit und mit anderen Kleidungsteilen in die rechte Form zu bringen indem man ihm den richtigen "Dress" = "Bekleidung" anlegte (engl. "to dress" = "sich anziehen", "sich herrichten"). (Vgl. auch "Sportdress", "Dressman")
Ja und wenn man sich schon so richtig in Schale geschmissen hat möchte man auch was gutes Essen - zum Beispiel einen Salat, der mit Hilfe einer Sosse in einer appetitliche Form "angerichtet" wurde. Und dazu gibt es mittlerweile eine grosse Anzahl von "Dressings".
Und wenn alles gelungen ist, sprechen wir dann nicht auch von einem "guten Gericht"? - Also: es kommt immer darauf an, dass die Richtung stimmt. Und wenn man nun unter "Richtung" nachschlägt, stösst man auf das lat. "rigere" = "starr sein", "steif sein".
s.a. "french dressing"
E
effilee
Nahrungsmittel und Speisen
(E?)(L?) http://www.effilee.de/
... was soll das eigentlich?
Sagen wir so: Wir versuchen, hier Informationen zu sammeln; über Produkte, Zubereitungen, Personen und alles mögliche andere.
Zu einigen Nahrungsmitteln findet man auch Hinweise zu ihrer Bezeichnung.
Alle Beiträge von A bis Z (11.06.2007)
Aal | Aalmutter | Ablöschen | Abschlagen | abschrecken | Absinth | Açaí | Acerola | Aceto Balsamico | à choix | a crudo | à discrétion | Aebleskiver | Affogato | Afternoon Tea | Agar Agar | aglio e olio | Ahornsirup | Aioli | Aisy Cendré | Akkord | à la fermière | à la meunière | à-la-minute | à la nage | à la paysanne | Alaska-Pollack | Alaska-Seelachs | al dente | Aldinger, Frank | Alge | Alkohol | Aluminiumfolie | Amaranth | Amaretto | Amuse bouche | Ananas | Ancho | Anchosen | Anchovis | Andouille | Andouillettes | Angostura | Anis | Annatto | Anschwitzen | Antipasti | Antoniewicz, Heiko | AOC | à part | Aperol | Apfel | Apfelessig | Apfelmus | Apfelpfannkuchen karamellisiert | à point | Appellation | Appellation d’Origine Contrôlée | Appenzeller | Aprikose | Aprikosen-Ingwer Konfekt | Arabica-Kaffee | Arame | Arganöl | Armagnac | Armonice | Aromastoff | Arrabiata | arrosieren | Arrowroot | Artischocke | Asiatisches Reisfleisch | assaisonner | attachieren | Aubergine | Auslassen | Ausmahlungsgrad Mehl | Auster | Auszugsmehl | Avemarie | Avena | Avocado | Azukibohne
nach Art des Hauses | nach Bäuerin Art | nach Berliner Art | Nachbrühe | nach Gärtnerin Art | nach Hausfrauen Art | nach Holsteiner Art | nach Jäger Art | nach Lyoner Art | nach Mailänder Art | nach ungarischer Art | nach Wiener Art | Nagel, Wolfgang | Nährstoffbedarf | Nährstoffe | Nan | nappieren | Natrium | Natron | Natto | naturell | Naturidentischer Aromastoff | Natürlicher Aromastoff | Neejahrskouken | Neff, Markus | Neidhart, Klaus | Nektarine | Neunerlei | Niacin | Niboshi | Nidel | Nieder, Heiko | Niedertemperatur | Nispero | Noilly Prat | Nøkkelost | Nolting, Florian | Nomunication | Nori | Nougat | Nowack, Fred | Nudeln | Nudelteig | Nuss | Nussbutter | Nuss-Nougat-Creme | Nutraceutical
war jemand, der sein Brot selbst buk. Das bedeutete in der Regel, dass er noch Junggeselle war.
Jemand, der allzu lange Junggeselle bleibt kann dabei wirklich zum "Eigenbrötler" werden.
Bauern, die ihr Brot selbst backen; (im negativen Sinn daher: "jemand, der sich nur um seinen eigenen Kram kümmert")
entspricht altgr. "idiotes" = "derjenige, der sich nur um seinen eigenen ("idios") Kram kümmert"; im Gegensatz zum "polites" = "Bürger/Städter", "der sich um die Angelegenheiten der Polis (Stadt) kümmert".
(A: roge)
enteisent (W3)
Bis zum 27.07.2003 hatte ich das auf Mineralwasserflaschen angegebene "enteisent" immer so interpretiert, dass das Mineralwasser dem Körper Eisen entzieht. Erst ein Hinweis in "Spektrum der Wissenschaft 08/2003" öffnete mir die Augen. Die oben beschrieben Eigenschaft müsste "enteisend" heissen.
Weil das im Mineralwasser enthaltene Eisen oxidieren (rosten) kann und damit zu Trübungen im Wasser führen könnte, wird es vor dem Abfüllen z.B. durch Filtration über Quarzkies und -sand entfernt. Das Wasser wird also "enteisent".
Wenn es sich um Kupfer handeln würde hiesse es "entkupfert". Oder entsprechend "entmagnesiumt".
Das Wasser hat also zwar keine Eusen mehr, aber dennoch hat es keine "enteisende" Wirkung.
(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Essen
Wir "essen" mit den Zähnen; und sowohl "essen" als auch "Zahn" sollen auf ein idg. "*ed-" = "essen" zurückgehen (vgl. auch frz. "dent" = "Zahn"). Auf Umwegen über got. "itan" und ae. "etan" wurde daraus einmal "essen" und durch Wegfall des "e" der frz. "dent" und der dt. "Zahn".
Alle Begriffe haben also etwas mit "beissen" zu tun und der "Zahn" ist "der Beissende".
Dass hiermit noch viel andere Begriffe wie "Aas" und ""aetzen" aber auch "Obst" = "Bei-Essen" = "Zu-Kost" zurückgehen, muss ein anderes Mal vertieft werden.
F
Ferment, Fermentor (W3)
"Ferment", das z.B. im Teig seine Wirkung entfaltet und "Fermentor" gehen zurück auf lat. "fermentum" = "Gärung", "Gärstoff", das eigentlich "Quellendes" bedeutet.
Was der "Fermentor" allerdings mit der Waffentechnik zu tun hat, wird nicht ganz klar.
foodlexx
Foodlexx Cologne
Food Lexikon und Fotogalerie
Archiv für Foodfotografie
Lebensmittel-Foto-Lexikon
(E?)(L1) http://www.foodlexx.de/
Die schönen Lebensmittelfotografien werden zu kommerziellen Zwecken angeboten.
Zu vielen Fotos findet man allerdings auch informative Texte.
Am 08.02.2004 enthielt der Index folgende Einträge:
Die Redewendung "Friede, Freude, Eierkuchen" könnte der Stimmung der Jahre nach dem zweiten Weltkrieg entsprungen sein. Was zu dieser These nicht ganz passt ist die Ensteheungszeit, die in einer Quelle mit 1930 angegeben wird.
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Friede,_Freude,_Eierkuchen
...
Der Ursprung dieser Redewendung ist nicht eindeutig geklärt. Die Gesellschaft für deutsche Sprache e.V., Wiesbaden, konnte auch mit dem Ausschreiben einer Preisaufgabe keine Erklärung finden. Eine Erklärung könnte jedoch in den Feiern zur Beendigung des 2. Weltkrieges liegen. Die Zutaten für einen Eierkuchen waren für die meisten Bürger erschwinglich und leicht zu bekommen.
Der verstorbene GVP-Wahlkampfmitarbeiter von Gustav Heinemann, Pfarrer Arnold Haumann, nimmt für sich in Anspruch, die Redewendung im Rahmen der Wiederbewaffnungsdiskussionen erfunden zu haben.
"Friede, Freude, Eierkuchen" war auch das von Dr. Motte ausgerufene Motto der ersten Love Parade im Jahre 1989, das anfangs in erster Linie nötig war, um die Parade als Demonstration deklarieren zu können. Dabei stand "Friede" für Abrüstung, "Freude" für Musik als Mittel der Völkerverständigung und "Eierkuchen" für eine gerechte Nahrungsmittelproduktion.
(E?)(L?) http://www.fuchs-gewuerze.de/herkunftgeschichte_24917.php
Herkunft & Geschichte
Haben Sie sich schon gefragt, "wo der Pfeffer wächst"? Der Überblick zur Herkunft der Gewürze verrät es! Erfahren Sie auch, was die alten Ägypter mit Gewürzen anstellten und was sich beim Kampf um die Pfefferkörner abspielte.
Anbauländer für Gewürze
Die meisten bekannten Gewürze stammen aus tropischen Ländern. Pfeffer, Muskat, Vanille oder Zimt beispielsweise werden dort in großen Mengen angebaut. ... mehr
Gewürze in alten Kulturen
Ausgrabungen in Mexiko haben ergeben, dass sich die Menschen schon in der Jungsteinzeit damit beschäftigten, ihre Speisen würziger zu machen. ... mehr
Was ist der Unterschied zwischen "Gewürz", "Gewürzmischung" und "Gewürzzubereitung"? Und wie unterscheidet sich davon das "Gewürzsalz"? Hier finden Sie die rechtlichen Unterscheidungskriterien erklärt.
Schulungsunterlagen über Gewürze
Verschiedene Themen über Gewürze zur Unterrichtsgestaltung aufbereitet finden Sie hier zum downloaden.
G
gar, ganz und gar, gar nichts, sogar, Garage, garer, gare, (auf-,be)wahren, Garantie, Garaus, den Garaus machen, garbage, Garbe, Garde, Garderobe, Gardine, Gardinenpredigt, garni, Hotel garni, garnieren, Garnison, Garnitur, Garn, Garten, Garfield (W1)
Die drei Buchstaben "gar" kommen in vielen Begriffen vor. Aber sie kommen "sogar" allein vor, also "ganz und gar" ohne andere Buchstaben. Und dabei sind sie "gar" nicht so ohne.
Zunächst mal kennt man "gar" vom Kochen. Ein Gericht ist "gar", wenn es fertig gekocht (Kartoffeln) oder gebraten (Fleisch) ist, also "bereit" zum Essen ist. Und genau diese Bedeutung hatte das ahd. "garo" = "bereit", "gerüstet". Aber auch "ganz" steckt in "gar", was in der Zwillingsformel "ganz und gar" = "ganz und bereit" (oder "ganz und ganz" - also ein "weisser Schimmel") oder in "gar nichts" = "ganz nichts", "vollkommen nichts" zu sehen ist. Jemand kann auch eine "gar" traurige, eine "völlig" traurige Geschichte erzählen.
In "sogar" = "so ganz", "so bereit", muss man schon etwas überlegen, um auf die heutige Bedeutung "obendrein, überdies, mehr noch" zu kommen. Etwas ist also "so weit bereit" dass man "sogar" "noch etwas mehr als das Erwartete" erhält.
In Österreich kennt man anscheinend "gar" auch in der Bedeutung "aufgebraucht", "aufgezehrt". Demnach kann ein Gericht zweimal gegart werden. Einmal wenn es bereit zum Essen ist und dann wenn es (ganz) gegessen ist. In diesem Fall schillert "gar" zwischen vollkommener Existenz und vollkommener nicht-Existenz hin und her.
Und nun habe ich mich gefragt: Was ist mit den vielen anderen Begriffen, in denen "gar" ebenfalls vorkommt?
Was ist z.B. mit der "Garage" von (germ.-)frz. "garer" = "in Sicherheit bringen"? - Steckt darin nicht auch die Bedeutung "ganz" im Sinne von "die Vollständigkeit / die Unversehrtheit erhalten"?
Der frz. "gare" = "Bahnhof" dient ebenfalls dazu, die Gäste in Sicherheit ein und aussteigen zu lassen. Und andererseits diente er in früherer Zeit auch dazu, die Züge für die Weiterfahrt mit Kohle und Wasser "auszurüsten".
Das frz. Verb "garer" wird zurückgeführt auf ein altfrz. "varer" (bis zum 12.Jh.) das seinerseits auf ein nordisches "*varaseck" = "être sur ses gardes" = "auf der Hut sein" zurückgeführt wird. Damit hängt dann auch das germ. "*waron" = "faire attention" zusammen, das in unserem heutigen "wahren", "aufbewahren" noch aktiv ist. Hier öffnet sich nun wieder ein Wortzweig, dem ein eigener Artikel gebührte. Jedenfalls taucht hier auch das idg. "*were" = "achten (auf)" auf, das sicherlich auch ein "bereit sein" mit einschliesst.
Was ist mit der "Garantie", der "festen Zusicherung", der "Gewähr für Sicherheit" (, Funktionsbereitschaft und Vollständigkeit)?
Ja, und dann kommen wir alphabetisch schon zu dem eingangs erwähnten "Garaus", dem "vollständigen Aus". Dies würde schon ausreichen, um die Bedeutung von "jemandem den Garaus machen" herzuleiten. - Aber es gibt noch eine schöne Wortgeschichte hierzu, die der Duden zu erzählen weiss.
In Süddeutschland wurde (um 1500) die Polizeistunde mit "gar aus" = "vollständig aus" verkündet. Diesen Ausdruck übertrug man auf das Tagesende allgemein und schliesslich sogar auf den Glockenschlag, der das Tagesende kundtat.
Und wenn man jemandem den "Garaus macht", bereitet man ihm nicht nur ein Tagesende sondern "sogar" ein "Lebensende". In übertragendem Sinn kann es natürlich auch bedeuten, dass man jemandem die Geschäftsgrundlage entzieht.
Aber gehen wir weiter im Alphabet:
Könnte in dem engl. "garbage" = "Müll, Abfall" nicht auch die Bedeutung "ganz verbraucht" stecken?
Als nächstes haben wir dann die "Garbe", von ahd. "garba" = "Zusammengegriffenes". Kann man sich da nicht auch eine Verbindung zu "gar" = "ganz" vorstellen? - Eine "ganze Handvoll", einen "ganzen Arm voll".
Dann gibt es da noch die Gruppe "Garde" (von frz. "garder" = "schützen"), "Garderobe" (die "Kleideraufbewahrung") und "Gardine", die zwar auf lat. "cortina" = "Vorhang" zurückgeführt wird, die aber auch als Sichtschutz der Wahrung der persönlichen Intimssphäre also der persönlichen Integrität dient - (und um dahinter die "Gardinenpredigt" den Augen und möglichst auch den Ohren der Kinder "ganz" zu verbergen).
Nun kann man sich "garni" zuwenden, das im Deutschen in erster Linie zusammen mit "Hotel" auftritt. Dort erhält man lediglich Übernachtung und Frühstück. Dieses erhält man als "Garnierung", als "Ausrüstung für den Tag".
Aber "garnieren" von frz. "garnir" = "(aus)rüsten" könnte durchaus etwas mit "ganz und gar" im Sinne von "Vervollständigen" zu tun haben.
Die "Garnison" als "Gesamtheit der an einem Standort stationierten (Besatzungs-)truppen" hat aber wohl offensichtlich etwas mit "gar" zu tun und zwar sowohl mit dem Bedeutungsinhalt "ganz", als auch mit dem Bedeutungsinhalt "gerüstet".
Dagegen hat die "Garnitur", die "Gesamtheit von Ausrüstungsgegenständen" z.B. in "Wäschegarnitur" doch einen etwas zivileren Charakter.
Der "Garten" dient dem Schutz des "Umzäunten" (ahd. "garto") und damit dem (vollständigen) Erhalt der Pflanzen. Der "Zaun" stellt ja auch die "Rüstung" des "Gartens" dar.
Ja und da ist man auch schon am Ende der lexikalischen "gar"-Liste. Aufgefallen ist mir noch "Garn", das auf die Bedeutung "Darm" zurückgeführt wird. Diesem ist "so gar" kein Zusammenhang zu "gar" anzusehen - es sei denn über die Vorstellung, dass dort nun endlich die Verdauung des oben genannten "garen" Bratens seinem Abschliessenden Ende entegengeht, so dass nun die dritte Stufe des "Garens" erreicht wird.
Selbstverständlich enthält ein grosses Lexikon noch weitere Wörter, die mit "gar" beginnen, aber da erschien mir eine Verbindung zu "ganz und gar" doch gar zu weit hergeholt. Und ich habe mir sogar schon - als nicht beruflich vorbelastetem Hobby-Etymologen - die Narrenfreiheit erlaubt, sehr grosszügige Wort-Verbindungen zu knüpfen. Wenn Sie hier also seriöse Hinweise haben, die meine Ausschweifungen widerlegen oder "sogar" bestätigen, dann lassen Sie sie mir zukommen.
Da ist mir nun aber doch noch der "Garfield" eingefallen.
From a surname meaning "triangle field" in Old English. This is the name of a cat in Jim Davis's cartoon strip "Garfield".
Originally, "Garfield" was a place name (Old English "gar" = "spear" = "Speer" + "field", zusammen also "Rüstfeld", heute vielleicht "Exerzierplatz"). Later it was used as a surname and nowadays you'll find it as a first name as well.
"Garfield" war also "der vom Speerfeld / vom Rüstfeld", also der "Gerüstete", und dürfte also auch mit unserem "gar" zusammenhängen.
Und spätestens hier rückt nun doch der "Ger" der germanische Wurfspieß ins Blickfeld. Mit einem "Ger" waren noch die mittelalterlichen Spiessbürger bestens gerüstet.
Gastronomie (W3)
Die Lebensgrundlage der "Gastronomie" ist lat. "gaster" = "Bauch" und "nomos" = "Regel", "Gesetz". Die "Gastronomie" hat sich also um die Regeln der Bauchpflege zu kümmern bzw. diese zu befolgen.
(E1)(L1) http://www.effilee.de/wissen/Gastronomie.html
der Begriff wurde zuerst von dem griechischen Dichter und Feinschmecker Archestratos von Gela (330 v.C.) für sein kulinarisches Werk "Gastronomia" verwendet (in dem er sich schon damals über die Unsitte des übermäßigen Würzens ereiferte) und kam etwa im 18. Jahrhundet in den französischen Sprachraum, wo er mit dem Aufkommen der Gar- und Suppenküchen schnell adaptiert wurde (wie auch der Begriff "Restaurant").
(E?)(L?) http://www.dicorama.com/
ANNUAIRE: Alimentation et Gastronomie
SOUS-CATEGORIE(S): Boisson (26) | Boulangerie et Patisserie (4) | Chocolat et confiserie (5) | Cuisine et recettes (24) | Fromage (4) | Fruit et légume (0) | Miel (3) | Nutrition (2) | Poisson et fruit de mer (2) | Produit laitier (3) | Viande et volaille (2)
(E?)(L?) http://www.fuerst-von-metternich.de/
(E?)(L?) http://www.fuerst-von-metternich.de/deflash/lokalitaeten/metternich.php
Buch und Restaurant-Führer online
Die besten Adressen für Fein- und Weinschmecker in Deutschland
"Der Metternich" entdeckt seit über 30 Jahren für Sie ausgefallene Gastronomie-Tipps, die allgemein sehr geschätzt werden von kennerischen Gourmets und hoch bewertet werden von den bekannten Feinschmeckerzeitschriften und Restaurantkritikern. Dabei wird traditionsgemäß ein besonderer Wert auf die Bewertung des Weinkellers gelegt.
Darüber hinaus bietet "Der Metternich" aber auch viele aktuelle Kurzempfehlungen: Szene-Tipps und empfehlenswerte Lokale in ganz Deutschland. Diese Einkehrstätten zeichnen sich aus durch ihr originelles Ambiente, eine gelungene regionale Küche oder aber einfach durch eine besondere Atmosphäre, sei es gutbürgerlich gemütlich, quirlig italienisch, historisch zünftig, trendig modern oder einfach sympathisch anders.
(E?)(L?) http://www.gast.at/
Forum Gastronomie
Das Online-Portal der ÖGZ, bietet sofort umsetzbaren Nutzen für die Gastronomie und Hotellerie in Österreich.
Im Detail findet der Wirt oder Hotelier nun gegliedert nach Markt & Trends, Finanzen, Marketing, Karriere, Recht, Kulinarium sowie ausführlicher Link-Listen, die Inhalte, die ihm den unternehmerischen Alltag erleichtern sollen.
(E?)(L?) http://www.gastronomie.de/
Gastronomieportal
Business-Portal für Gastronomie und Hotellerie; mit Anzeigen-Service, Objekt-und Pächterbörse, Anzeigenbereich für Betriebsmittel, Einrichtungen und Technik, Jobbörse, Ausbildungsplatz-Börse, Kooperations- und Partnerbörse, Recht&Gesetz, Sub-Domains der Form http://IhrName.Gastronomie.de mit Aufnahme in das Link-Verzeichnis auf dem Portal.
Dico des épices: De l’absinthe au zerumbet en passant par la renouée odorante, ce dictionnaire regroupe près de deux cents espèces d’épices sous leurs différentes appellations en français et dans une quarantaine de langues étrangères.
Dictionnaire Cuisine: De nombreuses définitions à propos de la gastronomie. Un site pratique à ajouter à vos favoris.
Dictionnaire de la gastronomie: Signification et origine des noms les plus mystérieux de la gastronomie : "Marengo", "Rossini", "Stroganov" ou autres "Sauce Nantua".
Dictionnaire gastronomique: Dictionnaire bilingue anglais/français des termes culinaires et gastronomiques.
Dictionnaire Gilliard du vin: Dictionnaire rapide pour mieux se repérer dans le monde passionnant du vin.
Encyclopédie de la bière: 4 dictionnaires : de la dégustation, général, des noms propres et la roue des flaveurs.
Encyclopédie France-fromages: Découverte des fromages par nom, par saison ou région.
Lexique des termes culinaires: Lexique des termes employés en cuisine. Très complet.
Lexique du boulanger: Les mots à la bouche : le Pain de l'Antiquité à aujourd'hui
Bei einem Stadtbummel ist mir heute (wieder) aufgefallen, dass Apotheken und Gaststätten in vielen Städten ähnliche Namen haben wie "Adlerapotheke" oder "Zum Bären".
Was sind die Gründe und Hintergründe dieser Namensgebung?
Gelatine
(E?)(L?) http://www.gelatine.org/
Gelatine ist gut für Knochen und Gelenke und soll bei regelmäßiger Einnahme vorbeugend bei Arthrose und Osteoporose wirken.
Gemüse (W3)
Das "Gemüse" war ursprünglich nur "Mus" (und bedeutete etwa "Breierei") bzw. ahd. "muos" = "Speise", "Essen", überwiegend aus Gekochtem (Obst, Kartoffeln) bestehend. Die Kollektivbildung "Gemüse" bezeichnete alle Arten von "Musartigem" und wurde dann wieder eingeschränkt auf die heutige Bedeutung von Gemüse. (Letztendlich hat nach der Erfindung des Feuers ein Wandel von Rohnahrung hin zur gekochten Nahrung stattgefunden.)
Der "Genuss" und "genießen" gehen auf eine idg. Wurzel mit der Bedeutung "fangen", "ergreifen" zurück. Auch im Gotischen hat es noch die Bedeutung von "ergreifen", "erwischen". Es gibt auch Substantivbildungen mit der Bedeutung "Fischer", "Fänger". In der Familie um "geniessen" finden sich auch Begriffe wie "Genosse" = "der Mitnutznießer", "nützen", "Nutzen", "Nießnutz" = "Recht auf Mitbenutzung", "genießbar" = "nutzbar", ("eßbar").
Und bestätigt sich nicht auch heute noch, dass man die Dinge am meisten genießen kann, die man sich auch erarbeitet (erjagt) hat?
Geschmack (W3)
Der "Geschmack" (ob gut oder schlecht) ist eine Lehnübersetzung des ital. "gusto", lat. "gustare" = "schmecken, geniessen" und "gustus" = "Geschmack, Genuss".
(Lehnübersetzung: nicht das Wort selbst wird übernommen, sondern es werden die einzelnen Wörter, bzw. Wortbestandteile ins Deutsche übersetzt.)
(E?)(L?) http://www.goethe.de/z/50/alltag/meinung/angl07.htm
(E?)(L?) http://www.literaturcafe.de/geschmack/
Im Literaturcafe findet man Texte eines Literaturprojekts, das Ende 2003 in Zusammenarbeit mit der Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH (CMA) durchgeführt wurde. - Dazu ist auch ein Buch erschienen mit dem Titel: "Deutschland schreibt GesCMAck".
(siehe: "Lesen Sie hier alle eingegangenen und im Buch enthaltenen Beiträge")
Gewürz des Monats bei Ostmann
(E?)(L?) http://www.ostmann.de/
Unter "Aktuell bei Ostmann" findet man Interessantes aus der Welt der Gewürze.
U.a. gibt es hier das Gewürz des Monats mit Hinweisen zur Herkunft des Namens.
(E3)(L1) http://www.gewuerzindustrie.de/gewuerzkunde/
Wissenswertes von den wichtigsten Gewürzen der Welt
Die Kleine Gewürzkunde informiert Sie über die 36 wichtigsten und bekanntesten Gewürze:
Die Gewürzindustrie und ihre Ziele
Die Gewürze und ihre Bedeutung für unsere Ernährung
Die Gewürze im Lauf der Geschichte
Die Gewürze und ihre industrielle Veredlung
Ausstellungshinweis:
Welt der Gewürze
Deutsches Museum, Museumsinsel 1, München Öffnung täglich 9 bis 17 Uhr bis zum
30. Dezember 2002. Eintritt frei, Katalog 15 Euro.
Internetseite der Ausstellung
Gewürze - Locken, heilen und inspirieren
Arzneigewürze: Aphrodisiakum, Halluzinogen, Insektenschutz
Liebeszauber und Pestamulett
Die Kleine Gewürzkunde informiert Sie über die 36 wichtigsten und bekanntesten Gewürze:
Anis
Basilikum
Beifuß
Bohnenkraut
Chillies, Cayenne-Pfeffer
Curry-Pulver
Dill
Estragon
Ingwer
Kaper
Kardamom
Kerbel
Knoblauch
Koriander
Kümmel
Kurkuma
Lorbeer
Majoran
Oregano
Paprika
Pfeffer
Piment
Rosmarin
Safran
Salbei
Sternanis
Thymian
Vanille
Zimt
Zwiebel
Zu einigen Gewürzen findet man auch etymologische Hinweise; z.B.:
"Thymian" ist aus dem griech. "thymos" = "Mut", "Kraft" abgeleitet. Er weist auf die Bedeutung und Wertschätzung des heil- und würzkräftigen Krautes hin, das dieses in der Antike genoss. Die Griechen verwendeten es damals schon zum Würzen bestimmter Käsesorten und verschiedener Getränke oder, so Hippokrates, verordneten es als entwässerndes Gemüse.
(E?)(L?) http://www.gifte.de/Lebensmittel/e-nummern.htm
E-Nummern
Hinter diesem Begriff verbergen sich die Zusatzstoffe für Lebensmittel nach den europäischen Vorschriften. Sie sind in normaler Verwendung für den menschlichen Organismus nicht toxisch. Allergische Reaktionen sind aber möglich. Patienten, die unter Allergien leiden sollten sich immer die Zusatzstoffliste bei den fertig verpackten Lebensmitteln betrachten. Die Stoffe sind nach ihrem Gehalt aufgelistet. Bei Aromen, alkoholischen Getränken mit mehr als 1,2 % Alkoholanteil, Honig, Kaffee-Extrakten, Kakaoprodukten und Zucker müssen die Zusatzstoffe nicht angezeigt werden.
...
E100 - E1518
Der "Granatapfel" hiess bei den Römern wegen seiner vielen Samenkerne "malum granatum" = "kernreicher Apfel" ("granatus" = "kornreich"). Diese Bezeichnung wurde ins Deutsche entlehnt. Das lat. "granum" = "Korn", "Kern" steckt auch in "Granit" (wegen seiner "körnigen" Teile von Feldspat, Quarz u. Glimmer), in dem Schmuckstein "Granat" (wegen der roten Farbe), in "Granate" und "Grenadier", dem "Handgranatenwerfer".
Die "Granate" hat ihren Namen dabei nach dem "Granatapfel" der seine vielen "Samenkerne" auch explosionsartig verteilt, wenn man ihm gewaltsam zu Leibe rückt.
Das Kürbisgewächs "Melone" hingegen hat ihren Namen von einer Kurzform des lat. "melo pepo" = "reifer Apfel". Dieses steckt auch in unserer "Marmelade" und im frz. Honig "le miel".
Ich wundere mich nur, dass das lat. "malum" eigentlich "das Schlechte" heisst. Oder ist dies eines der Beispiele dafür, dass ein Wort gleichzeitig beide Bedeutungen, die positive und die negative, in sich trägt. Der "reife" = "gute" Apfel kann kurze Zeit später schon "überreif" und damit "schlecht" sein.
Hier sind die "gelernten Etymologen" gefragt.
Zu dem "melo pepo" fällt mir noch ein, dass der frz. Apfel ja "pomme" heisst, also wohl auf den zweiten Teil der Bezeichnung zurückgeht.
Und dann landet man auch bei den frz. "pommes de terre" den "Kartoffeln" aus denen die "Pommes frites" (also eigentlich die "fritierten Äpfel") hergestellt werden und die im Saarland "Grummbeere" = "(Erd-)krumenbeeren" heissen. Und es sollte mich doch stark wundern, wenn in den "Krümeln" des lat. "grumus" = "Erdhaufen" neben den "(Acker-)Krumen" nicht auch noch ein "granum" zu finden wäre.
Am 27.09.2005 erhielt ich von Herrn Honnen den folgenden Hinweis:
... nur kurz zum Wort "Grummbeere" (Moselfränkich und Rheinfränkisch für Kartoffel): Es ist eine Analogbildung zu ripuarisch/niederfränkisch Erdapfel (Ärpel) und bedeutet "Grundbirne".
(P.Honnen)
"Granaten" heißen so, weil die ersten dieser "Wurfbomben" dem "Granatapfel" ähnelten.
Der Granatapfelbaum heißt botanisch Punica granatum
Das rote Grenadinesirup wird aus Granatäpfeln gewonnen.
grillen, grille (W1)
(E?)(L?) http://www.etymonline.com/index.php?term=grille
(E?)(L?) http://www.grillen.net/
(E?)(L?) http://www.lizenzzumgrillen.de/
Der "Grill" heisst engl. "grill" und frz. "gril" (auch "grille"). Alle gehen zurück auf lat. "craticulum", "craticula" = "Flechtwerk", "kleiner Rost". Und da man zum Grillen einen "Grill", also genau genommen ein Drahtgestell benutzt, spricht man kurz von "grillen" statt von "etwas auf den Grill legen" (was natürlich auch gesagt und getan werden kann).
Dass der "Grill" eben nicht immer etwas mit Braten zu tun haben muss zeigt sich am "Kühlergrill" (der heute allerdings nur noch selten vorkommt).
Die angegeben Sites haben sich ganz dem "Grillen" verschrieben.
Grünkohl, Grünkohläquator, Braunkohl (W3)
Laut "Landlust November/Dezember 2008, S.31" verläuft der "Grünkohläquator" quer durch Deutschland etwa vom südlichen Münsterland über Westfalen, Lippe und Hannover nach Magdeburg in Sachsen-Anhalt.
Im Norden schwört man auf "Grünkohl mit Kasseler" im Süden isst man Weißkraut und Spitzkohl. Grünkohl wird hauptsächlich in Norddeutschland angebaut. In NRW kommt der Grünkohl aus den Regionen rund um Soest, Bielefeld, Düsseldorf und Krefeld.
Der botanische Name lautet "Brassica oleracea convarietät acephala varietät sabellica".
Je nach Anbauregion kennt man ihn auch unter folgenden Namen: "Blätterkohl", "Braunkohl", "Federkohl", "Friesische Palme", "Krauskohl", "Lippische Palme", "Moos", "Oldenburger Palme", "Winterkohl". Viele regionale Namen weisen meist auf eine lange Anbautradition hin.
Während die Bezeichnungen "Grünkohl", "Krauskohl" und "Winterkohl" (da winterhart) nahelegend sind, sind andere Bezeichnungen - wie etwa "Braunkohl" (wegen seiner Farbe nach dem Kochen) nicht auf den ersten Blick nachvollziehbar.
(E5)(L1) http://www.redensarten-index.de/
(E1)(L1) http://www.wispor.de/wp-red-f.htm
Als "Hungertuch" bezeichnte man ein grosses das Tuch mit dem während der Fastenzeit der Altar verhängt wurde. Aus dem Brauch das Tuch zu "nähen", um damit den Altar zu verhüllen und die Gläubigen zur Buße zu mahnen, ging die seit dem 16. Jh. bezeugte Wendung "am Hungertuch nähen" hervor, die später in "am Hungertuch nagen" umgedeutet wurde.
I
J
Jostabeeren, Jochelbeeren, Jostaberry (W3)
Die Bezeichnung "Jostabeere", engl. "Jostaberry" für eine Kreuzung aus schwarzer Johannisbeere und Stachelbeere setzt sich zusammen aus "JOhannisbeeren" und "STAchelbeeren". Eine andere Variante ist "Jochelbeeren" in dem dann der zweite Teil der "staCHELbeere" zum Zug kommt.
"Karmate" ist ein Kunstwort aus "Kartoffel" und "Tomate".
Die umgekehrte Variante lautet "Tomoffel".
(E?)(L?) http://www.biologie.uni-hamburg.de/b-online/d29/29c.htm#15
...
Interspezifische Heterokarien, vor allem bei weniger nah verwandten Arten, bilden keine Synkarien aus, die Kernteilungen sind asynchron, Chromosomen gehen verloren, das System gerät aus dem Gleichgewicht. Dennoch gibt es bereits einige Erfolge interspezifischer somatischer Hybridisierung. G. MELCHERS gelang es 1978, Tomaten- und Kartoffelprotoplasten miteinander zu fusionieren und das Fusionsprodukt ("Tomoffel", "Karmate") zur Regeneration ganzer Pflanzen zu bringen. Die Pflanzen blühten, fertile Samen wurden aber nicht gebildet.
...
Kartoffel, tartuficolo, Trüffel, Erdapfel (W2)
Der so deutsch klingende Name der "Kartoffel" geht zurück auf ital. "tartufolo" = "kleine Trüffel". Im Laufe der Zeit wurde aus der "Tartoffel" die "Kartoffel".
Die ital. "tartuficolo" geht weiter zurück auf frührom. "*territuberum", lat. "terrae tuber" = "Erdknolle". Diese stand ursprünglich für die "Trüffel". Auf Grund der Ähnlichkeit kam es schon im Spanischen zu einer Bedeutungs-Übertragung. Das Wort wanderte dann über Frankreich und Italien nach Deutschland. (Seltsamerweise heisst die "Kartoffel" in Frankreich heute allerdings "pommes de terre" worin lediglich noch der Hinweis auf die "Erde" zu erkennen ist.)
Die "Trüffel" geht über frz. "truffle" ebenfalls zurück auf ital., lat. "tufera", "tuber" = "Höcker", "Beule", woraus sich die Bedeutung "Wurzelknolle" ergab.
Der Schweizer Botanist Caspar Bauhin, der als einer der ersten die Kartoffel in seinem Werk "Phytopinax" beschrieb, gab ihr 1596 den lateinischen Namen "Solanum tuberosum (esculentum)" = "Nachtschatten Knolle (eßbar)".
In Österreich heißt die "Kartoffel" "Erdapfel". Diese Bezeichnung ist vermutlich eine Lehnübersetzung des frz. "pomme de terre" = "Kartoffel", wörtlich "Apfel der Erde".
In anderen Sprachen heißt die "Kartoffel": engl. "Potato", castilianisch-span. "Patata", amerik.-span. "Papa", 16-Jh.-frz. "Cartoufle", russ. "Kartopfel", frz. "Pomme de terre" = "Earth apple", österr. "Erdäpfel"
Übrigens: Die Kartoffel wurde zum "Gemüse des Jahres 2003" erklärt.
Eigentlich hätte die "Kartoffel" eine eigene Seite verdient - bei der großen Anzahl an Artikeln im Netz:
(E?)(L?) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3784331505/etymologety0f-21
In dem Buch "Tartuffli. Alte Kartoffelsorten neu entdeckt. von Heidi Lorey" kann man erkennen, dass unsere heutigen Nahrungsmittel sehr normiert sind und wir uns vieler Genüssen berauben:
Dieses Buch zeigt außerdem längst vergessene Sorten wie "Bamberger Hörnle" und "Odenwälder Blaue" und bringt mit klassischen und neuen Kartoffelrezepten neue Farben, Formen und Geschmackserlebnisse in die Küche.
Infos des Instituts für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung der LfL - u. a. Sortenwahl, Produktionstechnik, Versuchsergebnisse der Landessortenversuche - (LfL-Pflanzenbau)
Infos des Instituts für Pflanzenschutz der LfL - u. a. Pflanzenschutzmittel, Unkrautbekämpfung, Krautfäule-Warndienst, Kartoffelkäfer-Prognosemodell - (LfL-Pflanzenschutz)
Kartoffeln - Krankheiten und Schädlinge - (LfL-Pflanzenschutz)
Infos des Instituts für Agrarökologie, Ökologischen Landbau und Bodenschutz der LfL - u. a. Düngung, Versuchsergebnisse aus dem Ökologischen Pflanzenbau - (LfL-Agrarökologie)
Infos des Instituts für Ländliche Strukturentwicklung, Betriebswirtschaft und Agrarinformatik der LfL - u. a. Deckungsbeiträge und Kalkulationsdaten - (LfL-Agrarökonomie)
Infos des Instituts für Ernährungswirtschaft und Markt der LfL - u. a. Marktberichte, Qualitätssicherung und -kontrolle - (LfL-Ernährungswirtschaft)
Infos des Instituts für Landtechnik, Bauwesen und Umwelttechnik der LfL - u. a. Verfahrenstechnik im Pflanzenbau - (LfL-Landtechnik)
(E?)(L?) http://www.br-kinderinsel.de/kinder/fragen-verstehen/wissen/2004/00718/
Kartoffel - Grundbirne oder Erdapfel?
8000 Jahre alt soll sie sein – manche sprechen sogar von 10000 Jahren - die Kartoffel. Inkas und Indianer aßen sie sie damals schon in Südamerika – nein, sie liebten sogar. Sie verehrten sie so sehr, dass die Inkas sogar eine Kartoffelgöttin hatten. Sie hieß "Aro-Mamma". Zu den Kartoffeln sagten sie "Papas".
Seit rund 450 Jahren gibt es Kartoffeln auch in Europa. Zuerst tauchten sie in Spanien auf, da es dort viele Schiffe gab, die nach Südamerika reisten und von dort wieder kamen. Eines der Schiffe brachte eines Tages Kartoffeln mit, die in Spanien auch heute noch "papas" heissen.
...
Anja Scheiffinger
Bekanntmachung Nr. 17 / 05 des Bundessortenamtes über die Zuordnung der zugelassenen Kartoffelsorten zu den Kochtypen und Knollenformen
nach §§ 1 und 5 der Verordnung über gesetzliche Handelsklassen für Speisekartoffeln
vom 06. März 1985
(Stand: 01.09.2005)
Die Tabelle der Kartoffelsorten enthält Angaben zu:
Bekanntmachung Nr. 18 / 05 des Bundessortenamtes über die Zuordnung der nicht im Geltungsbereich des Saatgutverkehrsgesetzes zugelassenen zur Einfuhrgelangenden Kartoffelsorten zu den Kochtypen und Knollenformen nach §§ 1 und 5 der Verordnung über gesetzliche Handelsklassen für Speisekartoffeln
vom 06. März 1985
(Stand: 01.09.2005)
(E?)(L?) http://www.cambridge.org/us/books/kiple/potatoes.htm
II.B.3. - Potatoes (White)
This chapter presents the paradoxical history of the "potato" ("Solanum tuberosum") in human food systems. It is now the fourth most important world food crop, surpassed only by wheat, rice, and maize. In five centuries, this diverse and adaptable tuber has spread from its original South American heartland in the high Andes to all elevation zones in temperate regions of all the continents, and, lately, its production has been increasing most rapidly in the warm, humid, tropical Asian lowlands during the dry season (Vander Zaag 1984).
...
(E?)(L?) http://research.cip.cgiar.org/confluence/display/wpa/Home
THE WORLD POTATO ATLAS
Welcome to the World Potato Atlas, an ongoing project sponsored by the International Potato Center ("Centro Internacional de la Papa", or "CIP") to provide a forum for information exchange about potato cultivation and use around the developing world, presented in a wider context of international agricultural development.
Each country chapter is organized into several sections, including:
(E?)(L1) http://www.foodlexx.de/fooddeutsch/gemuesekat/kartoffel.html
Kartoffeln (lat. Solanum tuberosum) sind ein hochwertiges Grundnahrungsmittel, das eine lange Tradition hat.
Ursprünglich in Südamerika heimisch, wurde diese Pflanze im 16. Jahrhundert von den spanischen Eroberern nach Europa gebracht. Nach anfänglicher Skepsis wurden Kartoffeln im 18.Jahrhundert auch in Deutschland als Gemüse entdeckt und sind seither aus unserem Essen nicht mehr wegzudenken. In Mitteleuropa wurden Kartoffeln, neben Weizen, heute die wichtigste Nahrungspflanze überhaupt.
...
(E?)(L1) http://www.geschichte-s-h.de/vonabisz/kartoffeln.htm
Kartoffeln
Gegen 1550 wurde die aus Chile und Peru stammende Kartoffel in Europa bekannt. In die Herzogtümern kam sie erst Mitte des 18. Jahrhunderts. Ihr Anbau wird erstmals 1750 für die Landschaft Schwansen erwähnt.
...
(E?)(L?) http://www.geschichte-s-h.de/vonabisz/kartoffeldeutsche.htm
Kartoffeldeutsche
Als im Herbst 1759 die ersten Süd- oder "Oberdeutschen" in Dänemark ankamen, die geworben worden waren, um die jütische Geest zu kolonisieren ( Kolonisation), brachten sie die ihnen schon vertrauten "Potatos" mit. Die Dänen um Viborg und Vejle lernten dadurch eine für sie noch weitgehend unbekannte Feldfrucht kennen. Sie nannten die Kolonisten deshalb auch "Kartoffeldeutsche".
...
(E?)(L?) http://www.goethe.de/ins/ie/prj/scl/thm/spr/de240732.htm
...
Wie unterschiedlich die Dialekte sind, lässt sich an den vielen verschiedenen Dialektwörtern für Brötchen und Kartoffel gut zeigen. Neben dem hochdeutschen Begriff "Brötchen" benutzt man in deutschen Regionen auch "Schrippe", "Semmel", "Weckle", "Rundstück", "Mitsch", "Mutschle", "Laabla", "Kipfel" und "Weckerl".
Eine "Kartoffel" kann auch als "Knolle", "Erdapfel", "Erdbirne", "Erbern", "Potacke", "Grumber", "Patätsch" oder "Tüffel" bezeichnet werden.
...
In vielen Ländern gehört sie, die leckere Kartoffel, zu den Grundnahrungsmitteln. Mitte des 16. Jahrhundert setzte der Siegeszug der Knolle in Europa ein. Dem Nachtschat- tengewächs wurden völlig unterschiedliche Wirkungen - von sexuell stimulierend bis giftig - zugeschrieben. Für Entzücken sorgte die schöne Blüte:
...
(E6)(L?) http://www.manufactum.de/dmc_mb3_encyclopedia_pi1.name/K/Merck_s_Warenle.2056.0.html
Kartoffeln
("Erdäpfel", frz. "Pommes de terre", engl. "Potatoes") sind die an unterirdischen Stengeln (nicht Wurzeln) wachsenden Knollen von Solanum tuberosum, die im Jahre 1560 aus ihrer südamerikanischen Heimat (Peru, Chile) nach Europa eingeführt und hier seit Ende des 18. Jahrhunderts in steigendem Maße angebaut wurden.
...
(E?)(L?) http://www.naturkost.de/cgi-bin/suche/search.pl?Terms=Kartoffel
(E2)(L2) http://www.nextz.de/glossen/kartoffel.htm
...
In Italien bekam die "Knolle" wegen ihrer Ähnlichkeit mit der "Trüffel" den Namen "Taratouphli", der sich im 16. Jahrhundert in Deutschland verbreitete. Regional allerdings gab es ganz andere Bezeichnungen, die sich zum Teil bis heute gehalten haben: "Erdäpfel", "Erdbirnen", "Grundbirnen", aber auch "Knollen", "Knullen" und "Nudeln". Umgangssprachlich bezeichnet "Kartoffel" manchmal eine plumpe Nase.
...
(E?)(L?) http://www.organicxseeds.com/
Seit dem 01.01.2004 regelt die Verordnung (EG) Nr. 1452/2003 vom 14. August 2003 die Verwendung von Saatgut und Pflanzkartoffeln im ökologischen Landbau. Die Verordnung schreibt vor, dass jeder Mitgliedstaat eine Datenbank einrichten muss, in der die Verfügbarkeit von Saatgut und Pflanzkartoffeln aus ökologischer Vermehrung dokumentiert wird.
Bratskartoffeln und Spiegelsei
Von Bastian Sick
Heißt es Schadensersatz oder Schadenersatz? Zahlt man Einkommenssteuer oder Einkommensteuer? Immer mehr Begriffen scheint der vertraute S-Laut in der Mitte abhanden zu kommen. Das muss man sich jedoch nicht gefallen lassen. Ein Plädoyer für gut geschmierte Sprache und gegen unsinniges Amt[s]deutsch.
...
(E?)(L1) http://www.toffi.net/
...
Hier erfahren Sie Wissenswertes zu dieser Kulturpflanze, die unsere Welt veränderte:
Wir beginnen mit Geschichte und Botanik der Pflanze, und kommen dann zu den Kartoffelsorten und ihrem Anbau. TOFFI-Rezepte stellen 1.000 und 1 Speisen aus aller Welt vor, und der Kartoffel-Talk bietet die Möglichkeit sich sich über eine breite kartoffelige Themenpalette auszutauschen. Das Kartoffel-Informations-SyStem (KISS) schließlich beantwortet hunderte von Kartoffel-Fragen, die dem Leser so einige Aha-Erlebnisse und Überraschungen bescheren werden.
Am Ende können Sie in der Kartoffelsuche unsere Seiten auf ihre Inhalte und ihre Rezepte abfragen.
...
Geschichte: die Anfänge | Reise nach Europa | im Fichtelgebirge | zur Geschichte | WDR2-Zeitzeichen vom 24.03.2006: König Friedrich II. und die Kartoffel | WDR2-Zeitzeichen vom 31.07.2007: Die Entdeckung der Kartoffel | WDR2-Podcast: Karriereknolle
Botanik
Sorten: Sortentipps | die Sorten: | sehr früh | früh | mittelfrüh | mittelspät bis spät | Industriekartoffeln
(E?)(L?) http://www.toffi.net/kiss/geschichte/g_05.htm
Woher hat die Kartoffel ihren Namen?
Im alten Inkareich Südamerikas hießen die Kartoffeln in der Quechua-Sprache "papa" = Knollen, aber es gibt in den alten Inka-Sprachen noch über tausend weitere Namen für die Kartoffel. Die Aymara-Indianer, die am Titicaca-See leben, nennen die Kartoffel "amka" oder "choke". Bei den europäischen Völkern bekamen die Knollen verschiedene Namen. Die Spanier nannten sie "batatas". Daraus wurde im Englischen "potatoes" und im Italienischen "patatas".
Der Botaniker Carolus C l u s i u s (1526-1609) gab ihnen 1589 den französischen Namen "taratouphli", nach der italienischen Bezeichnung der ersten Kartoffeln als "taratuffuli", was soviel bedeutet wie "kleine Trüffel" (Erdmorcheln). Von Clusius stammt auch die erste botanische Beschreibung der papas peruanorum, die er 1601 in seinem Buch Rariorum plantarum historia veröffentlichte.
Anfang des 19. Jahrhunderts hat sich, ausgehend von der ursprünglichen italienischen Wortschöpfung und der französischen Wortprägung "Cartoufle" (1600 von Olivier de Serres) in der deutschen Schriftsprache die Bezeichnung "Kartoffel" durchgesetzt (erstmals im Wörterbuch der hochdeutschen Mundart von Johann Christoph Adelung, 1793).
Die Gebrüder Grimm erklären die Entstehung des Wortes "kartoffel" in ihrem 'Deutschen Wörterbuch' so: 'Die beiden t in dem Wort "tartuffeln" waren für rasches Sprechen unbequem, so dass das eine t in k umsprang (wie in "kapier" für "papier" ein p). Diese Wortentstehung war Adelung unbekannt. Er nennt "kartoffel" fälschlich eine Entstellung aus "erdapfel" und "tartuffel" (= angewachsene Artikel).' Der französische Name "Pommes de terre" ist direkt mit Erdäpfel zu übersetzen.
Der Basler Arzt Caspar B a u h i n (1560-1624) bestimmte 1596 die Pflanze als erster als ein Nachtschattengewächs und gab der Kartoffel 1620 den lateinischen Namen, den sie bis heute trägt: Solanum tuberosum (esculentum), was soviel heißt wie "(essbarer) knolliger Nachtschatten".
Carl von Linné (1707-78) übernahm diesen Namen in seine Pflanzensystematik, ließ aber die Bezeichnung esculentum (eßbar) weg. Bauhin nannte die Kartoffel in seinem 1598 erschienenen "Buch über das neue Bad Boll" deutsch "Grüblingsbaum", weil die Knollen an den Augen Grübchen haben, und die damals angepflanzten peruanischen Kartoffeln als Kurztagspflanzen unter den hiesigen Wachstumsbedingungen baumartig ins Kraut schossen, so dass sie nur an Gerüsten gehalten werden konnten. Die Stängel hatten eine Länge von bis zu drei Metern (s. Frage 12). In Wiesensteig auf der Schwäbischen Alb (Krs. Göppingen) wuchsen in dem 1596 angelegten Schlossgarten des Grafen Rudolf V. von Helfenstein nach Bauhins Beschreibung zusammen mit 45 anderen Pflanzen auch Kartoffeln.
dass die Kartoffelernte aus dem Weltall überwacht wird?
dass man aus Kartoffeln Schnee machen kann?
Kartoffelchips, Saratoga Chips (W3)
Dass die "Kartoffel" auf ital. "tartufolo" = "kleine Trüffel" zurück geht wird unter dem Stichwort "Kartoffel" erklärt. Zusammen mit dem engl. "Chip" = "Splitter", "Span", "Schnitzel" ergeben sich "Kartoffelschnipsel".
Allerdings scheinen die "Kartoffelchips" eine amerikanische Wortkreation zu sein. Jedenfalls sind die "Chips" in England "Pommes frites". Und die "Kartoffelchips" gehen zurück auf die "Saratoga Chips", die am 24. August 1853 in einem Nobelhotel in "Saratoga Springs" aus Ärger über die Sonderwünsche des Herrn Cornelius Vanderbilt kreiert wurden. In Deutschland wurden sie erst etwa 100 Jahre später bekannt und beliebt. Sie kamen nach dem 2. Weltkrieg mit den US-Soldaten.
...
"Chips" nennt man in England, was bei uns die "Pommes Frites" sind: heiße, frisch "frittierte Kartoffelschnitze".
Und genau die sind die Vorfahren der hauchdünnen Kartoffelchips. Am 24. August 1853 sollen sie zum ersten Mal zubereitet worden sein: Ihr Erfinder war ein - vermutlich vor Wut schnaubender - neunzehnjähriger Indianer: George Crum. Er arbeitete als Koch in einem piekfeinen Hotel des ebenso piekfeinen Ferienortes "Saratoga Springs" im Bundesstaat New York. Soeben hatte ein reicher Gast zum wiederholten Male seine Portion Pommes Frites in die Küche zurück gehen lassen. Seine Begründung: Die Kartoffelschnitze seien zu dick. Crum ärgerte sich jetzt wirklich und schnippelte die nächste Portion Kartoffeln in extra dünne Scheibchen, bevor er sie frittierte. Sein Ziel war, wie er später sagte, dass sie so dünn und knusprig würden, dass es dem Gast nicht einmal möglich wäre, sie mit seiner Gabel auf zu pieksen.
Allerdings ging dieser raffinierte Racheversuch vollkommen nach hinten los. Der einflussreiche Eisenbahn-Tycoon Cornelius Vanderbilt war entzückt! Während seines Aufenthalts bestellte er diese knusprigen heißen Kartoffelscheibchen immer wieder. Auch seine Freunde fanden Geschmack an der neuen Beilage. Im Nu wurden sie unter dem Namen "Saratoga Chips" in den feineren Restaurants der Ostküste sehr beliebt.
...
(E?)(L1) http://www.toffi.net/kiss/geschichte/g_42.htm
42. Wer erfand die Kartoffelchips?
...
Die ersten Kartoffelchips wurden 1853 im Hotel Moon Lake House in Saratoga Springs, New York, vom Küchenchef George Crum , einem Indianer, hergestellt. Er war gebeten worden, eine Beilage zu servieren, die "dünner als die normalen französischen Bratkartoffeln, die streichholzdünnen Pommes allumettes" sein sollte. Der Koch servierte noch dünnere Kartoffelstäbchen, doch auch die ließ der verwöhnte Gast zurückgehen. Aus Ärger schnitt der Koch nun so dünne Kartoffelscheiben, dass sie nach dem Frittieren mit der Gabel nicht mehr aufgespießt werden konnten. Doch der Gast verzehrte diese ersten Chips mit Vergnügen. Das neue Gericht hatte von Anfang an Erfolg und stand fortan als "Saratoga Chips" täglich auf der Speisekarte des Hotels. Innerhalb weniger Jahre entwickelte sich eine umfangreiche kommerzielle Produktion, zunächst in den häuslichen Küchen, wo ganze Familien mit der Herstellung und Verpackung von Kartoffelchips beschäftigt waren. Ab 1870 wurden Chips dann fabrikmäßig hergestellt. In den Südstaaten der USA verbreiteten sie sich erst in den 1920er Jahren. Findige Handlungsreisende verkauften sie aus dem Kofferraum ihres Autos.
...
(E6)(L1) http://home.howstuffworks.com/calorie.htm
Dass Sportler mehr Kalorien verbrennen als andere Menschen, weiss man mittlerweile. Dabei ist die Kalorie (engl. "calorie") selbst nichts anderes als Wärme. Kommt es doch über frz. "calorie" von lat. "calor" = "Wärme", "Hitze", "Glut" und das zugehörige Verb "calere" heisst "heiss sein" oder auch "glühen".
Keller (W3)
(E?)(L?) http://www.goethe.de/z/50/alltag/meinung/angl07.htm
lat. "cella" =[Zelle, Vorratskammer, Keller]. Vgl. lat. "celare" =[wohl verwahren]; verwandt mit ai. cala, und griech. kalia = [Hütte]. Das Wort kam in der Zeit der Goldenen Latinität (Zeit Caesars und Ciceros] (als "C" noch als "K" gesprochen wurde) als "Keller" in unser Sprachgebiet. In der späteren Zeit der Christianisierung (als das "C" als "Z" gesprochen wurde) wurde es als "(Mönchs]zelle" übernommen. Vergleiche dazu auch [Kaiser] und [Zar] aus dem lat. "Caesar".
(A: roge)
siehe auch:
hal
Zeit
Kellner (W3)
Der "Kellermeister" = "cellarius" hatte früher noch die Aufgabe, sich um den kompletten Bestand der dort gelagerten Güter zu kümmern, einschliesslich der Prüfung von Ein- und Ausgang; z.B. der Haferabgaben die als Steuer zu entrichten waren. Zu seinen Aufgaben gehörte es allerdings auch, die Bewirtung der Gäste sicher zu stellen. Und so mutierte er schrittweise zum "Tafelaufseher", der kaum noch in den Keller hinabsteigt.
Aber wer kümmert sich jetzt um den Lagerbestand im Keller - wenn nicht der "Kellner"?
Die Bezeichnungen dieses Naschwerks klingen zwar nicht gerade vornehm, aber für Nascher ist das mit "Semmeln gepolsterte" "Kirschenpolster" ein schönes Ruhekissen. Und wenn Sie dem "Bettelmann" auch ein Stück abgeben, dann sind sie auch noch ein guter "deutscher Michel".
Die folgende Variante ist "Hanne's Kirschenpolster"
(E?)(L1) http://www.kochatelier.de/warenkunde.htm
Hier werden sowohl die verschiedensten Erzeugnisse und Produkte, als auch deren unterschiedlichen Sorten und Arten vorgestellt. Es gibt Tipps für den Einkauf und zur Verwendung, einschließlich typischer Rezepte.
(E?)(L?) http://www.lecker.de/kochenbacken/warenkunde_5857964134/rubrik-warenkunde/
Warenkunde
Sie würden gerne wissen, woher die Kiwi stammt oder welche Vitamine sie genau enthält? Haben Sie noch noch nie von Borretsch gehört und würden gerne wissen, was genau das ist?
Ab sofort ist das kein Problem mehr: In der großen Warenkunde von LECKER.de finden Sie bestimmt eine Antwort.
(E?)(L?) http://www.lecker.de/kochenbacken/lexikon_6013293451/rubrik-lexikon/
Lexikon - Küchen-Begriffe von A bis Z
Bestimmt standen Sie schon mal in der Küche, wollten ein Rezept nachkochen und in der Zubereitung wird plötzlich von "parfümieren" gesprochen. Wie jetzt? Parfüm an das schöne Gericht? Natürlich nicht!
Im LECKER.de-Lexikon finden Sie ab sofort Erklärungen rund um bekannte und weniger bekannte Küchen-Begriffe.
Was ist reduzieren? Wie mariniert man richtig und was ist eigentlich plattieren? Hier finden Sie die Antwort.
Auch "granarium" = "Kornspeicher" geht auf "granum = "Korn" zurück.
koestlichesdeutschland
Köstliches Deutschland
(E?)(L?) http://www.koestlichesdeutschland.de/
Das Köstliche Deutschland ist ein kulinarischer Reiseführer für Deutschland. Ursprung ist die Fernseh-Serie "Köstliches Deutschland", das auf den Dritten Programmen ausgestrahlt wird. Inzwischen wuchs das Internet-Angebot an, so dass umfangreiche Informationen für jede Region zur Vergügung stehen.
Reisewege: Allgäuer Käseroute | Deutsche Alpenstraße | Fränkische Bierstraße | Glasstraße | In Ulm, um Ulm | Salzstraße | Schwäbische Albstraße | Westallgäuer Käsestraße
Erstellt: 2010-04
kuechengoetter
Rezepte
Warenkunde
(E?)(L?) http://www.kuechengoetter.de/
Eine Site rund um Kochen und Backen des GRÄFE und UNZER Verlags, mit Rezepten, Blogs, Forum und Küchengötter TV.
Wortgeschichtlich interessant dürften einige neue Produkte von "Algenbutter" bis "Tubenquark" sein.
Interessant ist die Rezeptsuche nach den Kriterien "Kalorien, Dauer und Schwierigkeitsgrad".
derjenige "mit" (= "com-") dem man sein "Brot" ("panis") isst, ist ein "Kompagnon". Dieser war oder wurde durch das Teilen des Brotes zum Gefährten oder Kamerad. Als "Kumpan" konnte er auch zum Mitttäter werden und man zog mit ihm in den Krieg in einer "Kompanie".
L
Leben
Lebensmittel (W3)
(E?)(L?) http://www.lebensmittelwelt.de/
Das Leben ist dem Wasser entstiegen und so geht auch "Leben" zurück auf die idg. Wurzel "*(s)lei" = "feucht", "schleimig", "klebrig sein". Aus der weiteren Bedeutung "kleben (bleiben)" ergibt sich die Verbindung zu "Leib", "Leim" und "(übrig) bleiben". Womit der Spruch "Leben heißt Überleben" seine Legitimation erhält.
Damit könnte man "Lebensmittel" auch als "Klebemittel" widergeben. (vgl. "Essen hält Leib und Seele zusammen.")
Interessant ist ja auch die biblische Vorstellung, dass Gott den Menschen aus einem Klumpen (feuchtem) Lehm geformt hat.
Aber nun fehlt uns noch das "Mittel". Das in "der Mitte befindliche Teil" ist nun mal meistens notwendig, um ein Ziel oder einen Zweck zu erreichen.
Damit ist das Lebensmittel ein notwendiger Zwischenschritt, um zum Leben zu kommen bzw. dieses zu erhalten.
Das "Lebensmittel-Verzeichnis" ist ein Lebensmittel-Portal für Deutschland Österreich die Schweiz und ...
u.a. mit einem Newsletter.
lebensmittellexikon
Lebensmittel-Lexikon von Frank Massholder
(E?)(L1) http://www.lebensmittellexikon.de/
bietet auf vielen hundert Seiten Hintergrundinformationen zu alltäglichen und exotischen Lebensmitteln mit vielfältigen Zubereitungstipps. Es gibt Produktinformationen zu Herstellung und Handelsangebot sowie einen Überblick der im Handel erhältlichen Produkte. Zudem finden Sie hier kulinarische Wörterbücher für französisch, italienisch, spanisch, englisch und für Österreich. - Teilweise auch mit kurzen Hinweisen zur Herkunft der Begriffe.
(E?)(L?) http://www.duden.de/service/newsletterarchiv/archiv/2002/021018.html
Der süddeutsche und westdeutsche Ausdruck für die Honigkuchenart, die in anderen Teilen Deutschlands "Pfefferkuchen" oder "brauner Kuchen" heißt, geht auf mhd. "leb[e]kuoche" zurück. Die Herkunft des Bestimmungswortes ist unklar. Vielleicht handelt es sich um eine ablautende Form zu "Laib", sodass "Lebkuchen" als "Brotkuchen" zu deuten wäre.
lecker (W3)
"lecker" ist etwas, das einem immer wieder zum "Lecken" animiert.
(E?)(L1) http://www.lecker-backen.de/
Die Augsburger Bäckerin Sabine Bleyer bietet hier Rezepte für Kuchen, Torten und Naschwerk, Rezepte für Allergiker und Diabetiker. Dazu gibt es Haushalts- und Backtipps von A wie Äpfel bis Z wie Zuckerguss.
bezeichnet nicht das Verschmausen einer Leiche, sondern das gemeinsame (mehr oder weniger aufwendige) Speisen nach einer Beerdigung. Die Beerdigung ist ein Anlass, an dem sich auch weiter entfernt wohnende Angehörige und Bekannte zu einem letzten Gruss zusammenfinden. (Auch werden hier die ersten Erbschaftsverhandlungen geführt.) Jedenfalls war es in früheren Zeiten, ohne Auto, für einige Teilnehmer eine Anstrendende Reise, do dass der Leichenschmaus ein Gebot der Höflichkeit war, diese Gäste für die Heimreise zu stärken; und natürlich auch um die Verbundenheit wieder aufzufrischen..
Die genaue Herkunft von "Luder" ist ungesichert. Das mhd. "luoder" war eine "Lockspeise". Danach gab es einen negative Bedeutungswandel zu "Aas" und einen positiven zu "Verlockung", "Schlemmerei" was dann aber auch wieder ins "unsittliche Wohlleben" übergehen kann.
(E?)(L?) http://www.taraland.de/Tip7.htm
...
Henriette Davidis' Kochbuch ("Praktische Kochbuch für die gewöhnliche und feinere Küche" (1. Auflage 1845)) wird oft neu aufgelegt und mehrfach in fremde Sprachen übersetzt. Keines der anderen Bücher aus ihrer Feder hat sie so berühmt gemacht wie ihr Kochbuch. Das "Man nehme…" zu Anfang der Rezepte wird später zu einem geflügelten Wort der Kochkunst.
Henriette Davidis' Kochbuch umfasst Speisen der gutbürgerlichen Küche, internationale Gerichte, aber auch Hausmannskost. Gänseleberpastete und Schildkrötensuppe werden ebenso aufgeführt wie eingelegte Heringe und Bratkartoffeln. Allgemeine Regeln zur Handhabung der Lebensmittel und zur Zubereitung der Speisen ergänzen die Rezepte-Sammlung.
...
Beim Kauf von Mehl findet der Verbraucher auf der Verpackung zum Beispiel die Angabe "Type 405". Diese Bezeichnung stand ursprünglich für einen durchschnittlichen Mineralstoffgehalt von 4,05 Gramm pro Kilogramm Mehl. Die Ziffer "405" ist erhalten geblieben, obwohl das so gekennzeichnete Mehl heute meist 4,8 bis 5,0 Gramm Mineralstoffe pro Kilogramm enthält.
In der DIN-Norm 10355 werden die verschiedenen Mehltypen aufgeführt. Nach dieser Norm gibt es bei Weizen- und Roggenmehl fünf Typen, für Dinkelmehl drei Typen. Es dürfen auch Mehle außerhalb der DIN-Norm angeboten werden, diese sind jedoch besonders zu kennzeichnen.
Übrigens: je höher die Typenzahl, um so höher der Mineralstoffgehalt und um so vollwertiger das Mehl.
Im Laden findet der Verbraucher meist drei Typen, z.B. bei Weizenmehl die Typen "405", "550", "1050" und bei Roggenmehl die Typen "815", "997" und "1150".
Weiterhin findet man eine kleine Tabelle mit den Mehltypen nach der DIN-Norm 10355.
Die Typen besagen, wie hoch in Milligramm (mg) der Mineralstoffgehalt je 100 g Mehl ist – oder anders ausgedrückt: wieviel Asche übrigbleibt, wenn man 100 g Mehl verbrennt. Für Weizenmehl gelten die Typen in nebenstehender Tabelle.
Die Tabelle weist aus, daß schon mit dem Typ "550" erheblich mehr Bestandteile ausgemahlen werden als mit dem leider üblichen Typ "405", der nur deshalb so "blütenweiß" ist, weil ihm die dunkleren, wertvollen Bestandteile aus Keimling und Randschichten fehlen. Immer noch gute Backeigenschaften hat der Typ "1050"; nur der etwas grobe und dunklere Typ "1700" eignet sich nicht so gut für feines Gebäck, das mit diesem Mehl leicht bröckelig würde.
Dunkler bedeutet also bei Weizenmehl zugleich inhaltsreicher, besser – aber nicht jedes dunklere Mehl oder Brot bzw. Brötchen ist besser, weil es dunkler ist: Roggenmehl ist von Natur aus dunkler als Weizenmehl, auch die billigste Sorte ist hellgrau.
meine-kochrezepte
http://www.meine-kochrezepte.net/
kostenpflichtig
Mensa (W3)
Die "Mensa" geht zurück auf lat. "metiri" = "abmessen", "zumessen". Dort wird also jedem seine Portion zugeteilt.
Metternich
(E?)(L?) http://www.fuerst-von-metternich.de/lokalitaeten/
Buch und Restaurant-Führer online
Der Metternich 2003/2004
Die besten Adressen für Fein- und Weinschmecker in Deutschland
"Der Metternich" entdeckt seit über 30 Jahren für Sie ausgefallene Gastronomie-Tipps, die allgemein sehr geschätzt werden von kennerischen Gourmets und hoch bewertet werden von den bekannten Feinschmeckerzeitschriften und Restaurantkritikern. Dabei wird traditionsgemäß ein besonderer Wert auf die Bewertung des Weinkellers gelegt.
Darüber hinaus bietet "Der Metternich" aber auch viele aktuelle Kurzempfehlungen: Szene-Tipps und empfehlenswerte Lokale in ganz Deutschland. Diese Einkehrstätten zeichnen sich aus durch ihr originelles Ambiente, eine gelungene regionale Küche oder aber einfach durch eine besondere Atmosphäre, sei es gutbürgerlich gemütlich, quirlig italienisch, historisch zünftig, trendig modern oder einfach sympathisch anders.
Ich habe den Begriff bis dahin noch nie gehört. Auch die Suche danach verlief erfolglos. Allerdings hat Edgar Allan Poe eine (englische !) Geschichte (tail) mit dieser Bezeichnung geschrieben. In der Geschichte geht es um eine Familie namens "Metzengerstein" mit einem "Chateau Metzengerstein". (Die Geschichte gibt es englisch und deutsch im Netz.)
Die Suche nach "Metzengerstein" bei Google ergibt über 2.000 Treffer. Ein grosser Teil davon verweist auf Seiten einer "Edition Metzengerstein".
Ein Hinweis zur Herkunft des Namens bzw. des Begriffs konnte ich jedoch nicht entdecken.
Da die Frage englisch gestellt wurde, versuche ich sie auch englisch zu beantworten.
So the following are just possibliities:
When I wrote the E-Mail, my first assoziation was "Metzengerstein" = "Metzgerstein". [The word "Metzgerei" = "butcher's (shop)" is known and used in southern Germany. In northern Germany they use "Fleischerei" ("Fleisch" = "flesh").] If this is the right meaning, "Metzengerstein" may have been an old German word for a (stone-)utility used by a butcher for example to separate flesh from bones.
The name of the profession "Metzger" goes back to lat. "matiarius" = "someone who deals with intestines (Gedärme)".
But this is just one possibility. The first part of the word "metz" may have some other different meanings. For example "Metze" is also an abbreviation for "Mathilde" or "Mechthild and was used in former times for a "prostitute".
"Metze" was also an old German word for a unit of measurement for cereals which goes back to "mezzo" = "messen".
There is also a word "metzeln" = "to slaughter" - similar to "metzgern" - which goes back to lat. "macellare" = "schlachten" and lat. "macellum" = "Feischmarkt" = "flesh market".
An at last the word "Metzengerstein" may also derive from "Metzen-Gerstein" instead of "Metzenger-Stein". And since "ger" means a "spear", "Gerstein" may be the "stone at the head of the spear" which was used in a "battle" (something like a "Gemetzel" = "massacre" which is of the same word-family).
But again: I did not know this word and I couldn't find the word in a dictionary. So all this is just "may be".
mittelalterlich-kochen
(E?)(L1) http://www.mittelalterlich-kochen.de/
das kommentierte Linkverzeichnis zum Thema historische Küche - Die umfangreiche Linkliste rund ums Essen enthält sicherlich auch Links zu etymologischen Hinweisen; allerdings muss man sich Zeit dafür nehmen. Eine hervorragende Site zur Information rund um die Ernährung - mit Schwerpunkt: Mittelalter. Ein Muss für jeden, der an der Geschichte der Ernährung interessiert ist.
Unter "Nahrungsmittelhistorie Gewürze, Wildpflanzen - Aphrodisiaka - Strange Food" sind vermutlich einige Links zu finden, die auch etymologische Hinweise bieten. (Die Linkliste ist sehr umfangreich.)
Der Begriff, ursprünglich von Hervé This (Collège de France) geprägt, bezeichnet zweierlei, was dann auch immer wieder zu Missverständnissen führt:
Ursprünglich zielte der Ansatz des französischen Chemikers darauf, die "chemischen" (= "molekularen") Prozesse zu verstehen, die das Geheimnis der Kochkunst ausmachen ("the science of deliciousness"). Es geht hier also zum Beispiel um empirische Erhebungen über den Zusammenhang zwischen der Steife des Eischnees und dem Aufgehen eines Soufflés. Neben Hervé This spielen in diesem Kontext auch ungarisch-britische Physiker Nicholas Kurti sowie der amerikanische Autor Harold McGee eine große Rolle, die sich auf ähnliche Weise um populärwissenschaftliche Darstellungen der Küchenwissenschaft bemüht haben. In Deutschland ist dieses Thema unter anderem von dem Physiker Thomas Vilgis (Max-Planck Institut für Polymerforschung) mit einigen Büchern vertreten.
Daneben gibt es aber noch eine zweite Deutung, die sich mittlerweile selbst nicht mehr als "molekulare Küche/Gastronomie" bezeichnet, wenn sie nicht diesen Begriff völlig ablehnt. Denn hier geht es nicht darum, die kulinarische Chemie zu verstehen, sondern auf Grundlage dieser Prozesse eine neue avantgardistische Kochweise zu entwickeln. Die wichtigsten Bausteine lauten: Hydrokolloide, Schäume, Sphären, Cryocooking. Nicht so sehr Wissenschaft als vielmehr Kunst, Kochkunst auf dem höchsten Niveau gilt es hier zu bewundern, gehören doch die Restaurants der Hauptvertreter dieser Richtung wie Ferran Adrià, Juan Amador, Heston Blumenthal oder Wylie Dufresne zur globalen Elite der Spitzenköche.
...
Den "Mundraub" (1801), also den "Diebstahl oder Unterschlagung von Nahrungsmitteln und Gemußmitteln in geringer Menge oder unbedeutendem Wert" scheint auf Campe (1746-1818) zurückzugehen.
In der Form "mundrof" (vor 1531), "mundroef" (1727) findet man es bereits vorher. Aber auch die Schreibweise "mundraub" ist bereist seit 1783 zu finden.
1. gehen behutsam mit den Bäumen, der umgebenden Natur und den dort lebenden Tieren um
2. lassen beim leisesten Zweifel über die Freigabe eines Baumes die Finger von den Früchtchen,
3. und haben Freude daran, dem fruchtigen Ort etwas zurückzuschenken – sei es einfach durch ein gutes Gespräch rund um kostbares Obst, einen Besuch im nahegelegenen Hofladen oder Café oder sogar durch ein Engagement bei der Pflege von Obstbäumen.
(E1)(L1) http://www.uni-graz.at/~katzer/germ/Myri_fra.html
Die "Muskatnuß" war eine lat. "nux muscatus" = "Moschus-Nuß". In anderen Ländern heißt sie Baskisch "intxaur muskatu", dän. "muskatnød", finn. "muskottipähkin", frz. "muscade", jiddisch "mushkat", lett. "muskatrieksts", slow. "muškátový orech", russ. "muskatnyj orekh", griech. "moschokarido", armenisch "meshgengous" und hebräisch "egoz muskat". Das engl. "nutmeg" geht über mittelengl. "notemugge" ebenfalls darauf zurück.
Der "Moschus" (die Bezeichnung für den Duftstoff des im Himalaya heimischen "Moschustiers"), der wegen seines starken Duftes zur Namensgebung von "Muskatnuß" führte geht über lat. "muscus", griech. "moschos" weiter zurück auf pers. "moshk" und schließlich Sanskrit "mushka" = "Hoden".
Diese Assoziation kann sowohl durch den historisch bedingten Vergleich der Duftdrüsen der männlichen Moschustiere als auch direkt erfolgen.
Auf der angegebenen Seite findet man weitere etymologische Hinweise zu arab. "jouz at-tib" = "aromatische Nuß", "Indische Nuß" (obwohl sie dort nicht beheimatet ist, sondern lediglich über Südindien nach Zentralasien und Europa gelangte), türk. "hindistancevizi", bulg. "indijsko orekhche", pers. "jowz hendi". Die armenisch Bezeichnung heißt übersetzt "Kokosnuß".
Weiter wird darauf hingewiesen, dass "Muskatblüte", schwed. "muskotblomma", tschech. "muškátový kvet", frz. "fleur de muscade" auf die, noch von Marco Polo (14. Jh.) weiter verbreitete, fälschliche Annahme zurückgehen, daß das Gewürz die Blüte des Muskatbaums sei.
Der Gattungsname "Myristica" kommt vom griech. "myron" = "Balsam", "Wohlgeruch", möglicherweise eine semitische Entlehnung und mit hebräisch "mor" = "Myrrhe" verwandt, das von einer semitischen Wurzel "MRR" = "bitter" abgeleitet wird. Einige andere aromatische Pflanzen tragen ähnliche Namen, z.B. "Myrtus" ("Myrte"), "Myrrhis" ("Süßdolde") oder "Myrica" ("Gagel"). Möglicherweise gehört auch "Rosmarin" in diese Reihe.
Vergleiche auch den arabischen Namen der "Bittermandeln", "lawz murr".
Auch der Artname "fragrans" verweist auf den Wohlgeruch: Es ist ein lateinisches Partizip "(wohl)riechend" zu "fragrare" = "riechen".
Muskatnuß, Moschus (W3)
Der Duft der "Muskatnuß" erinnert anscheinend an den Geruch von Ochsen. Die Bezeichnung "Muskat" geht jedenfalls über afrz. "muscate" zurück auf lat. "(nux) muscata" (lat. "muscatus" = "nach Moschus duftend"). Und "Moschus" übernahmen die Römer von den Griechen (griech. "móschos"). Die weitere Herkunft ist in pers. "musk" und sanskrit "muska" = "Hode", "Hodensack" zu sehen.
Erste nachweisbare Bericht über die Muskatnuß finden sich erst bei dem byzantinischen Arzt Simon Seth, der im 10. Jahrhundert über die Muskatnuss schrieb.
Das noch junge Herzogtum "Nassau" hatte keine eigene Universität. Wollte ein nassauischer Gymnasialabsolvent nicht im "Ausland" (sprich: in Hessen oder sonstwo in Deutschland) studieren, blieb ihm für ihn nur die "Hohe Schule" von Herborn. Diese besaß jedoch kein Promotionsrecht. Um nassauischen Studenten ein vollwertiges "inländisches" Studium zu ermöglichen, schloß Herzog Wilhelm von Nassau am 28. Oktober 1817 einen Staatsvertrag mit dem Königreich Hannover, wonach die Königlich Hannoversche Georg-August-Universität zu Göttingen zur Nassauischen Landesuniversität wurde. Als Anreiz zur Aufnahme des Studiums im doch immerhin über 300 Kilometer entfernten Göttingen gewährte der Herzog seinen Studenten Stipendien in Form eines "Freitisches", d.h. der kostenlosen Verköstigung. Die Stipendiaten konnten also bei einem Göttinger Wirt, mit dem die herzogliche Regierung einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen hatte, umsonst essen. Blieb ein Nassauer Student dem Freitisch fern, fand sich schnell ein Fremder, Unbefugter, der sich als Nassauer ausgab und das Mahl einnahm. Auf diese Weise entstanden hier die studentischen Ausdrücke "nassauern" und "Nassauer". Diese Begriffe sind also auf ungebetene Gäste zu beziehen, die auf Kosten und anstelle anderer - der Nassauer - gegessen und getrunken haben.
Nelke (W3)
Die "Nelke" ("Gewürznelke", bot. "Cariophyllus aromaticus", mhd. "Nägelchen", frz. "clou de girofle", engl. "clove") verdankt ihren Namen dem Aussehen ihrer Knospen, die an "Nägel" erinnern (schweiz. "Näglein", "Nägeli", österr. "Nagerl"). Ursprünglich von den Molukken, einer indonesischen Inselgruppe, stammend, kamen sie um 700 aus China über die Seidenstrasse nach Europa und wurden von den Minnesänger im Mittelalter als "Nägelein" gepriesen.
Die "Gewürznelken" sind die Früchte des bis zu 12m hoch wachsenden Gewürzbaumes (bot. "Eugenia cariophyllata"), der zu der Familie der Myrtengewächse zählt.
Die ebenfalls "Nelke" genannte Blume verdankt ihren Namen dem an Nelken erinnernden Duft.
Übrigens: Qualitativ gute Nelken fühlen sich fettig an und sinken in Wasser nach unten oder stellen sich zumindest in Wasser senkrecht mit dem Kopf nach oben. Qualitativ schlechte Nelken schwimmen waagrecht auf dem Wasser.
Die dt. "Nuss", frz. "la noix", engl. "nut", geht zurück auf lat. "nux", plur. "nuces". Im Alltag versteht man unter "Nüsse" entweder "Walnüsse" (von "welsche Nüsse", engl. "walnut") oder "Haselnüsse".
Bei den alten Römern hieß die Nuß "Juglans" = "Jupiters Eichel", woraus sich der botanische Name "Juglans" für die Pflanzengattung "Walnuss" erhalten hat.
Der Initiator dieser Website, die Nut Company, hat sich zum Ziel gesetzt, für den Nährwert von Nüssen zu werben. Erdnüsse und Nüsse sind als Appetithappen oder auf einer Party äußerst beliebte Snacks. Wussten Sie aber, dass Erdnüsse und Nüsse auch sehr gesunde und nahrhafte Eigenschaften besitzen?
Wussten Sie dass die Erdnuss eigentlich keine Nuss ist, sondern tatsächlich mit der Erbse verwandt ist und zu den Hülsenfrüchten (Leguminosen) gehört?
Choose you language: English | Dutch | German | Polish
Gesundheit: Einleitung | ein gesundes Herz | Diabetes | Ausgewogenheit | Allergien | Richtlinien für einen gesunderen Lebenswandel | Wissenswertes
(E?)(L?) http://www.aboutnuts.com/Geschichte/Einleitung.aspx?Lang=German&mID=9756&rID=834
Einleitung
Erdnüsse und Nüsse waren zu allen Zeiten weltweit ein wichtiges Nahrungsmittel. Sie sind in vielen Ländern ein fester und traditioneller Bestandteil der Ernährungsgewohnheiten. Erdnüsse und Nüsse sind nicht nur lecker. Jede Erdnuss und jede Nuss ist eine Spezialität für sich und hat ihre eigene Geschichte.
Erste Geräte zum öffnen von Nüssen soll bereist Aristoteles erfunden haben. Zumindest gab es bei den alten Griechen bereits Geräte mit Hebelarmen zu diesem Zweck. In einem Grab bei Tarent ist auch ein bronzener Nussknacker (aus der Zeit etwa um -300) gefunden worden.
Leonardo da Vinci (1452-1519) nahm sich der Problematik des Nussknackens dann systematisch an. Etwa seit dem 16. Jh. gibt es dann die grimmig dreinblickenden "Nussknacker". Etwa im 18. Jh. wurden sie dann auch in vielen "einfacheren" Haushalten heimisch.
Wann die Bezeichnung "Nussknacker", engl. "nut cracker" aufkam, läßt sich heute wahrscheinlich nicht mehr exakt nachvollziehen.
Die Auswahlliste enthält die üblichen Bezeichnungen der Gewürze.
Regionale Bezeichnungen wie z.B. Allesgewürz für Piment sind als Untertitel aufgeführt.
Übrigens: Infos zu Chillies finden Sie unter Cayenne-Pfeffer.
(E?)(L?) http://www.ostmann.de/galerie_index.php
Die Ostmann Gewürzgalerie!
zum Downloaden, Ausdrucken oder einfach nur zum Anschauen ...
Klicken Sie auf "Bilddownload" unter den Fotos, um diese vergrößert zu betrachten. Mit der rechten Maustaste können Sie dann das vergrößerte Bild auf ihren Rechner speichern.
Details zum Gewürz Paprika erfahren Sie im Gewürz-ABC.
Gewürzarrangement.
Details zum Gewürz Cayenne-Pfeffer erfahren Sie im Gewürz-ABC.
Details zum Gewürz Kapern erfahren Sie im Gewürz-ABC.
Details zum Gewürz Koriander erfahren Sie im Gewürz-ABC.
Details zum Gewürz Lorbeerblätter erfahren Sie im Gewürz-ABC.
Details zum Gewürz Muskatnuß und Muskatblüte erfahren Sie im Gewürz-ABC.
Details zum Gewürz Muskatnuß und Muskatblüte erfahren Sie im Gewürz-ABC.
Details zum Gewürz Pfeffer erfahren Sie im Gewürz-ABC.
Details zum Gewürz Pfeffer erfahren Sie im Gewürz-ABC.
Details zum Gewürz Piment erfahren Sie im Gewürz-ABC.
Details zum Gewürz Safran erfahren Sie im Gewürz-ABC.
Details zum Gewürz Safran erfahren Sie im Gewürz-ABC.
Details zum Gewürz Zimt erfahren Sie im Gewürz-ABC.
Ungarische Gewürze.
Klassische Gewürze.
Küchen-Kräuter.
Exotische Gewürze.
Wild-Gewürze.
Back-Gewürze.
Fleisch-Gewürze 1.
Fleisch-Gewürze 2.
Details zu Muskatnuß und Muskatblüte erfahren Sie im Gewürz-ABC.
Details zu Vanille erfahren Sie im Gewürz-ABC.
Details zu Sternanis erfahren Sie im Gewürz-ABC.
Weihnachts-Gewürze.
Details zu Zimt erfahren Sie im Gewürz-ABC.
P
papperlapapp (W3)
Die lautspielerische Bildung "papperlapapp" bezieht sich auf "papp", in der Wendung "nicht mehr papp sagen können" "sehr satt sein". Vergleiche auch "pappeln" und "babbeln".
(E2)(L1) http://www.chefkoch.de/magazin/artikel/6,0,401,1356,0/Chefkoch/Banane-der-Star-unter-den-Tropenfruechten.html
Die aus Afrika stammende "Banane" wird auch als "Paradiesfrucht" bezeichnet. Diese Bezeichnung geht auf eine Legende aus dem 5./6. Jahrhundert v.u.Z. zurück. In Südindien verführte demnach eine Schwester von Eva den Bruder von Adam mit einer Banane.
Der Botaniker Carl von Linné nahm diese Legende zum Anlass um der "Banane" den lateinischen Namen "Musa paradisiaca" = "Paradiesfrucht" zu geben, nach arab. "mauz" = "Banane".
Die heute in Europa bevorzugten Bananen tragen jedoch den botanischen Namen "Musa sapientum" = "Banane der Weisen".
Die Bezeichnung dt. "Petersilie" bedeutet wörtlich "Felsensellerie". "Petersilie" geht zurück auf bot./lat. "Petroselinum", griech. "petrosélinon" = "Petersilie", setzt sich zusammen aus griech. "petros" = "Felsen" und griech. "selinon" = "Sellerie".
(E?)(L?) http://www.comedix.de/lexikon/db/petersilie.php
Dieses Gewürz, das eigentlich appetitanregend und nervenstärkend wirken soll, hilft den Römern (und auch Galliern) dem Gesang von Troubadix im Album "Asterix als Gladiator" zu widerstehen. Dort soll eine Patrouille nämlich Troubadix gefangen nehmen, damit der Präfekt Galliens, Caligula Alavacomgetepus, Cäsar ein wertvolles Geschenk aus seiner Provinz mitbringen kann. Der Anführer des Himmelfahrtskommandos findet bei seinem Auftrag Troubadix zu entführen die Petersilie auf Seite 7 als geeignetes Mittel, der geheimen Waffe des Barden zu widerstehen - nämlich sie in die Ohren zu stopfen.
...
Der "Pfefferminz" kommt aus dem lat. "mentha piperita" (Die beiden lateinischen Wörter sind bei uns umgestellt). "p" im Anlaut wurde in der 2. Lautverschiebung zur Affrikata "pf", nach Vokal im gleichen Zeitraum zur Doppelspirans "ff"; die 2. Hälfte des Wortes ("-ita") ist durch die germanischen Auslautgesetze, eine Folge der Erstbetonung, abgestorben.
als scharfes Gewürz, diente er dazu, dem Essen einen kraftvollen Geschmack zu geben. Und es bot sich auch an, um es auf andere Handlungen zu übertragen. Und es wurde selbst zur Bezeichnung einer Handlung; so kann man auch jemandem eine "pfeffern", oder etwas in die Ecke "pfeffern".
plaudern (W3)
heisst auf altgr. "kòptein" = "in Stücke schneiden, zerhacken". (vgl. fr. "couper" = "schneiden")
und so liegt es auch nahe, jemandem das Wort ab zu schneiden
Pomologie (W3)
(E?)(L?) http://www.pomologen-verein.de/
Die "Pomologie" ist die Lehre von den Obstarten und Obstsorten und umfasst deren Bestimmung, Beschreibung, Empfehlung und Erhaltung.
"Pomona" ist die römische Göttin des Obst- und Gartenbaus.
Außerdem heißt lat. "pomum" = "Baumfrucht", und frz. "pomme" = "Apfel".
Der Pomologen-Verein e.V. wurde 1991 gegründet in der Tradition des “Deutschen Pomologenverein” (1860 - 1919).
Printe (W3)
Die Bezeichnung dt. "Printe" für das lebkuchenartige Weihnachtsgebäck geht zurück auf ndrl. "prent" = "Abdruck", "Aufdruck", altfrz. "preindre", lat. "premere" = "abdrucken", "aufdrucken, "drucken". Ausschlaggebend für die Benennung waren (vermutlich) die ursprünglich aufgedruckten Heiligenfiguren.
Die "Pumpelmus" ist eine ältere variante von "Pampelmuse". Die Bezeichnung geht über frz. "pamplemousse" und ndl. "pompelmoes" zurück auf ein Wort "bambolmas" aus der Sprache der Tamilen in Indien.
Der seit dem 17. Jh. gebräuchliche Ausdruck für "Schwarzbrot" war ursprünglich ein Schimpfwort für einen bäuerlichen ungehobelten Menschen, das etwa mit "Furzheini" wiederzugeben ist. Das Brot wurde wahrscheinlich wegen seiner blähenden Wirkung so genannt.
Allerdings rankt sich um den Namen auch eine Legende. Nach der hat das Brot seinen Namen von einem französischen Soldaten (Napoleon?), der das Brot von einem deutschen Bäcker angeboten bekam. Seine Meinung war: "Bon pour Nicole." Und er gab es seinem Pferd.
Dieses Roggenbrot hat seine Bezeichnung seiner "windproduzierenden" Wirkung zu verdanken ("pumpern" = "einen Wind fahren lassen"). In Verbindung mit "Nickel" (die Kurzform von "Nikolaus") stand die Bezeichnung für einen ungehobelten Menschen.
Sowohl der bayrische "Radi" und das kleinere Radieschen als auch "Rettich" verdanken ihren Namen dem lat. "radix" ("radicis") = "Wurzel". Ebenso wie "radikal" = "von der Wurzel her", "an die Wurzel gehend" fanden sie über französische Formen Eingang ins Deutsche.
Der "Rostige Ritter" tritt meist im Plural auf. Seine Ahnen wurden noch "Armer Ritter" (14. Jh.) genannt. Nachdem gegen Ende des Mittelalters die Städte zu den Machtzentren wurden, fielen die Wiederverkaufswerte der alten Burgen ins Bodenlose. Die Ritter verarmten vollends und waren froh, wenn sie sich von Brot ernähren konnten. Zu besonderen Anläßen wurde das Brot mich Milch und Eiern aufgepeppt. Von den "Armen Rittern" übertrug sich der Name auf die alten eingeweichten und gebackenen Brotscheiben. Und als dann noch Zimt hinzukam glichen die "Semmelschnitten" den mittlerweile verrosteten Rüstungen der Ritter. Und so wurden aus den "Armen Rittern" "Rostige Ritter".
Varianten dieses Grundnahrungsmittels findet man europaweit unter verschiedenen Bezeichnungen.
Man [...] snit denne abt snitten "armeritlere" und backe die.
Und Henisch gibt in seinem 1616 erschienen Werk einige geläufige Bezeichnungen des Gerichts an:
"Arme Ritter" | "Brotküchlin" | "schnitten" | "guldene schnitz"
...
Eine der schönsten Variationen dieses Rezepts sind die österreichischen "Powidl-Pofesen - die Bezeichnung "Pofesen" kommt übrigens vom italienischen "Pavese", dem typischen "Schild der mittelalterlichen Armbrust- und Bogenschützen", die am besten mit einem reinen "Zwetschgenmus" ("Powidl") gefüllt werden.
...
(E?)(L?) http://www.frag-mutti.de/tipp/p/show/category_id/1/article_id/1954/Rostige-Ritter.html
(E?)(L?) http://www.netzwissen.com/ernaehrung/armer-ritter.php
...
"Armer Ritter", auch "Rostige Ritter", "Fotzelschnitten", "Semmelschnitten", "Kartäuserklöße", "Weckschnitten", "Gebackener Weck", "Pofesen", "Blinder Fisch" oder "French Toast" genannt, ist bereits in der Antike bekannt. Bereits der römische Feinschmecker Apicius beschrieb im ersten Jahrhundert ein Rezept, in dem Weißbrot in Milch getaucht und in Olivenöl gebraten und anschließend mit Honig beträufelt serviert wird.
...
Werden die "Armen Ritter" bspw. vor dem Braten mit Pflaumen- oder Zwetschgenmus (Powidl) oder Konfitüre gefüllt. Diese nennt man "Reiche Ritter".
...
"Arme Ritter" sowie diverse Abwandlungen sind in vielen Regionen und Ländern der Erde bekannt. In den USA gehören "Arme Ritter" unter dem Namen "French Toast" zu einem besonders reichahltigen Frühstück. In England wird das Rezept "Poor Knights of Windsor", in Frankreich "pain perdu", in Russland "grenki", in Spanien "torrijas" und in Holland "wentelteefje" genannt. In Teilen Bayerns und Österreichs heißt es "Pofesen", "Pavesen", oder "Bavesen" und in der Schweiz "Fotzelschnitten".
...
(E?)(L?) http://de.wikibooks.org/wiki/Kochbuch/_Rostige_Ritter
"Rostige Ritter" (auch "Arme Ritter")
Der Name "Arme Ritter" entstand gegen Ende des Mittelalters als zahlreiche Rittergeschlechter verarmten und ihre Burgen kaum mehr Komfort zu bieten hatten als Bauernhütten. Brot war für die meisten ein bezahlbares Grundnahrungsmittel.
...
Arme Ritter waren in einer ähnlichen Form schon zu römischen Zeiten bekannt. Marcus Gavius Apicius schrieb im ersten Jahrhundert n. Chr. in einem Kochbuch von diesem Rezept: „Zerbrich abgeriebene Siligenen (= Winterweizengebäcke), mache größere Häppchen, tauche sie in Milch, röste sie in Öl, übergieße sie mit Honig und serviere sie.“
Das älteste deutschsprachige Rezept steht bereits in dem Buch von guter spyse aus dem 14. Jahrhundert, das im Deutschen Wörterbuch der Brüder Grimm zitiert wird: „snit denne aht snitten arme ritter und backe die in smalze niht zu trüge.“
In einem deutschen Kochbuch werden sie 1691 "Gueldene Schnitten" genannt. Valerius Herberger nennt schon im Jahr 1601 "Arme Ritter" redensartlich: arme Ritter backen und Kümmerling schmelzen (siehe Magnalia Dei, oder die großen Thaten Gottes).
...
Erstellt: 2010-07
S
Salat, da haben wir den Salat (W3)
Am 06. März 2008 fragte Frau Mittmann nach der Herkunft des Ausspruchs "da haben wir den Salat" und was der "Salat" hierbei zu suchen hat.
Der "Salat", frz. "salade", span. "ensalada", engl. "salad", ist das "in Salz eingelegte", lat. "insalata" = "eingesalzene, gewürzte Speise".
"Salami", "Salat", "Sosse" gehen auf "Salz" zurück; Die idg. Wurzel "sal" = "Salz" ist ein substantiviertes Adjektiv mit der Bedeutung "schmutzig", "grau". Zu Zeiten, als Salz noch ungereinigt gehandelt wurde, war es eben das "Schmutziggraue".
Die "Salami" ist also "Salzfleisch", "Schlackwurst"; der "Salat" ist das "in Salz eingelegte" ital. "insalata" = "eingesalzene, gewürzte Speise" und die "Soße", "salsa" = "die Gesalzene", ist die "gesalzene", gewürzte Brühe. Ausgehend vom ital. "insalata" = "gemischtes, kalt serviertes Gericht" fand der "Salat" im 15. Jh. den Weg nach Deutschland. (Aus dem lat. "salare" = "salzen", "in Salz einlegen" gehen ital. "salare", frz. "saler", span. "salar" = "salzen", ital. "insalare" = "einsalzen" hervor)
Interessant am Rande ist vielleicht noch, dass der engl. "salad" genau den bereits "angemachten Salat" bezeichnet. Der unangemachte "(Kopf)Salat" heißt "lettuce" wegen seiner milchigen Absonderungen". In Deutschland hingegen dient "Salat" auch zur Bezeichnung des noch unangemachten Salats.
Vom ursprünglich "Schmutzigen" zum "Gesalzenen" hatte "Salat" ja schon einige Wandlungen erfolgreich überstanden. Auf dem Umweg über den ital. "insalata mista", den "gemischten Salat" assoziierte man "Salat" schließlich nicht mehr mit "Gesalzenem" sondern mit "Gemischtem". (Damit ist der "gemischte Salat" eigentlich ein weisser Schimmel".) Und so kam es auch zu Wortbildungen wie "Buchstabensalat", "Datensalat", "Kabelsalat", "Obstsalat", "Telefonsalat", "Wellensalat", "Wortsalat", "Zahlensalat".
Ja, "Salat" wurde geradezu zum Synonym für "Durcheinander", was sich in Redewendungen wie "da haben wir den Salat" zeigt.
Auf die Frage zu Buchempfehlungen zur Redewendung "da haben wir den Salat" möchte ich auf "Duden Taschenbücher, Redensarten, Herkunft und Bedeutung" und "Röhrich, Lutz, Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten verweisen".
...
Schuld am Chaos: die Schreibmaschine
Unsere Computertastaturen sind Nachfolger der Schreibmaschinen, die im 19. Jahrhundert erfunden wurden. Die erste einigermaßen handliche Schreibmaschine baute 1868 der amerikanische Buchdrucker und Journalist Christopher Latham Sholes. Auf dieser Schreibmaschine waren die Buchstaben auf der Tastatur schon genau so angeordnet wie heute. Auch wenn es kaum zu glauben ist: Nicht um uns zu ärgern, sondern um möglichst schnell schreiben zu können, landete das "Q" neben dem "W" und das "A" neben dem "S". Wer auf diesen ersten Schreibmaschinen einen Buchstaben zu Papier bringen wollte, brauchte ganz schön viel Kraft. Wenn man auf so einer mechanischen Schreibmaschine eine Taste drückte, setzte sich ein kleiner Hebel in Bewegung und der Buchstabe auf diesem Hebelarm schlug auf dem Papier auf. Nur gab es da ein Problem: Wenn man nebeneinander liegende Tasten zu schnell nacheinander anschlug, verhakten sich die Hebelarme - und anstatt zu schreiben, war man mit dem entwirren der Hebel beschäftigt. Doch Sholes kannte eine wissenschaftliche Studie, in der man herausgefunden hatte, welche Buchstaben besonders häufig aufeinander folgen. Sholes verteilte daraufhin die Tasten so, dass diese häufigen Buchstabenkombinationen in seiner Mechanik möglichst weit auseinander lagen. Daher der Buchstabensalat.
...
(E?)(L?) http://www.nebelbank.de/dieweltinzahlen.html
ZAHLENSALAT: Jeden Tag prasseln in Zeitungen, Magazinen und im TV oder Radio dutzende Zahlen auf uns herein. Wenige Minuten später hat man sie aber meist vergessen. Denn oft handelt es sich bei diesem Zahlenmaterial um sinnloses und unnützes Wissen. Manches aber ist auch sehr interessant ...
(E?)(L?) http://www.pm-magazin.de/de/suche/?s=Salat
P.M. Fragen & Antworten 07/2007
Ernährung - Salat aus Unkraut? - Das miese Image des Unkrauts wandelt sich. Klee, Löwenzahn & Co. sind von Feinschmeckern als neue Delikatessen entdeckt worden. Wildkräuter wie Vogelmiere,Franzosenkraut und Bärlauch – vorher verpönt und bei Hobbygärtnern verhasst – landen jetzt auf den Tellern von gehobenen Sternerestaurants.
Übrigens: "Kopfsalat" steht nicht nur bei Kannibalen auf der Speisekarte.
Salatrauke, Rucola, arugula (W3)
Die "Salatrauke" setzt sich zusammen aus dem "salzigen" "Salat" und lat. "eruca", das man auch in engl. "rocket" und ital. "rucola" findet und heißt also wörtlich "Felssalat". Auch der engl. "arugula" geht darauf zurück.
Salz, Salami, Sosse, Hall in Tirol, Hallein, Hallstatt (W1)
"Salami", "Salat", "Sosse" gehen auf "Salz" zurück; Die idg. Wurzel "sal" = "Salz" ist ein substantiviertes Adjektiv mit der Bedeutung "schmutzig", "grau". Zu Zeiten, als Salz noch ungereinigt gehandelt wurde, war es eben das "Schmutziggraue".
Die "Salami" ist also "Salzfleisch", "Schlackwurst"; der "Salat" ist das in Salz eingelegte lat. "insalata" = "eingesalzene, gewürzte Speise"; und die "Soße", "salsa" = "die Gesalzene", ist die "gesalzene", gewürzte Brühe.
"Salz" geht zurück auf die idg. Wortwurzel: "hal": vgl. altgriech. "hal", lat. "sal". Der Wortstamm hat sich in den österreichischen Ortsnamen "Hall in Tirol", "Hallein" (Salzburg), "Hallstatt" (Oberösterreich) erhalten, lauter Orte, wo schon in der Bronzezeit Salz gewonnen wurde.
(A: roge)
Unter "satire" verstand man einen mit verschiedenen Ingredienzien gefüllten Teller, einen "gemischten Teller", "Fruchtschüssel". "Saturiert" ("satur" = "satt", "reichlich") ist man, wenn der Teller leer und der Magen voll ist.
In geselliger Runde am gefüllten Tisch kam es auch zu verschiedenen "Stegreifreden", die sich teilweise in ironischer Weise mit den Themen der Welt beschäftigten.
Saumagen, Sau, Magen (W3)
Der "Magen" ist der Magen der "Sau". Dieser wird mir Kartoffeln, Bratwurst, Gewürzen und anderen Zutaten gefüllt und heißt dann "Saumagen". Das ist also nicht weiter interessant.
Wenden wir uns also den Bestandteilen zu:
Die "Sau", geht zurück auf ahd. "su", von dem man auch nicht mehr weiss, als daß es vielleicht die Bedeutung "Gebärerin" hatte. Möglich wäre aber auch eine lautmalerische Bildung zum Schmatzen der "Sau".
Der "Magen" ist leider auch nicht gesichert. Es wird vermutet, dass er auf ahd. "mago" mit der Bedeutung "Beutel" zurück geht.
(E?)(L?) http://www6.dw-world.de/de/1137.php
Pfälzisch: Guter Wein und deftiger Saumagen sind die ersten Verbindungen mit der Pfalz. Was sagen aber die Pfälzer dazu und vor allem, wie sagen sie es?
(E?)(L?) http://www.duden.de/service/newsletterarchiv/archiv/2001/010727.html
"Saure-Gurken-Zeit", auch: "Sauregurkenzeit", ursprünglich Bezeichnung aus der berliner Kaufmannssprache für die Zeit des Hochsommers, in der die Gurken reifen und eingelegt werden, in der Ferien sind und der Geschäftsbetrieb nicht allzu groß ist.
ugs. scherzh.: im Ablauf des Jahres Zeitraum [während der Sommerferien], in dem es an geschäftlicher, politischer, kultureller o. ä. Aktivität fehlt, in dem sich saisonbedingt auf einem bestimmten Gebiet nichts ereignet: wie jedes Jahr zur S. berichten die Zeitungen heute darüber, dass "Nessie" mal wieder gesichtet worden sein soll.
Schimmel (W3)
Der Schimmel ist das gemeinsame Trinkgefäss der Brauer. Als die Krüge noch aus Holz oder Kupfer waren, wurden diese mit der Zeit immer dunkler und sahen regelrecht verschimmelt aus. Daher die Namensgebung. In den neuen Bundesländern nennt man diesen Gemeinschaftskrug übrigens "Kaps". Woher das allerdings kommt, ist mir ein Rätsel.
(A: jaro)
schlemmen (W3)
Dt. "schlemmen" geht zunächst zurück auf ein mhd. "slemmen" = "(ver)prassen". Dieses hängt mit "Schlamm" (= "schlaffe, weiche Masse") zusammen, das auch in "schlampen" (= "nicht sorgfältig sein") zu finden ist.
Demnach ist "schlemmen" also ein "grosszügiges Umgehen mit Speisen". In dem Film "Das grosse Fressen" (ich glaube, so lautet der Titel) wird "schlemmen" im indirekten und teilweise sogar im direkten Sinn praktiziert.
Die Bezeichnung für das geringe Budget für Ernährungsangelegenheiten geht auf die Vorstellung zurück, dass ein schlanker "Koch" oder "Küchenmeister" ein Zeichen für eine schlechte Küche oder einen geizigen Dienstherren ist. Die Bezeichnung "Schmalhans", oder "schmaler Hans" ist eine Personifizierung für Hunger oder Ungastlichkeit.
Die Bezeichnung für den "Branntwein", die auch in andere Sprachen übernommen wurde, hat einen minimalen Auslöser. Ein "Schnaps" war (und ist auch heute noch) ein kleines Glas Branntwein, dessen Inhalt man mit einem Schluck "schnappen" kann (nd. "snappsen" = "sich einen Schluck genehmigen"). Und diese Bezeichnung für die übliche Dareichungsform wurde zum Gattungsbegriff erhoben.
Schnapsdrossel (W3)
Dieser "Vogel" ist gar keiner. Es ist jemand, der gerne den Schnaps (s. dort) durch die "Drossel" (= "Kehle" in der Jägersprache) laufen lässt.
Die "Drossel" ist z.B. noch in dem engl. "throat" = "Kehle" zu erkennen. Als "König Drosselbart" (= "der König mit dem Kehlbart") ist es (zwar unerkannt) noch in der Kindheit vermittelt worden. Und in dem Verb "erdrosseln" (= "jemandem die Kehle zudrücken") ist es sogar noch im allgemeinen Sprachgebrauch vorhanden.
In dem Ausdruck "die Geschwindigkeit drosseln" hat das Wort quasi eine Widerauferstehung mit etwas verschobener Bedeutung erfahren.
Zurückführen lässt sich "Drossel" über lat. "struma" = "Anschwellen der Drüsen", "dicker Hals", "Kropf" auf idg. "*(s)trud" = "Angeschwollenes, Hervorstehendes" bzw. idg. "*(s)ter" = "starr sein", "steif sein" (vgl. "strotzen").
Damit reduziert sich die Aufzählung "Amsel, Drossel, Fink und Star" eigentlich auf drei Vogelarten, da "Drossel" und "Star" wohl auf einen gleichen Ursprung zurückgehen.
(Übrigens gehört auch der "Storch" in diese Wortfamilie.)
Schnapszahl (W3)
Das Vorkommen zweier oder mehrerer Zeichen in einer Zahl (z.B. "11", "22", ...) wird auch als "Schnapszahl" bezeichnet. Dies geht auf die Assoziation zurück, dass man im betrunkenen Zustand die Augenmuskulatur nicht mehr unter Kontrolle hat und somit oftmals Informationen doppelt im Gehirn ankommen.
Schneekartoffeln (W3)
"Schneekartoffeln" werden durch die Püree- oder Spätzlepresse gedrückt.
Das "Schnitzel" (mhd. "snitzel") geht auf die selbe Wurzel wie "schneiden" und "schnitzen" zurück und bedeutet einfach "abgeschnittenes Stück". Meist versteht man (seit etwa 1850) unter dem isolierten "Schnitzel" ein "abgeschnittenes Stück Fleisch", "ein aus den Rippen geschnittenes Stück Fleisch" es kann sich aber auch um "Obst" oder sogar nicht essbare Dinge handeln, wie es z.B. in der "Schnitzeljagd" auftritt.
Als kleines "schnitzel" ist es auch in den USA zu finden.
(E?)(L?) http://www.etymonline.com/index.php?term=Schnitzel
(E?)(L?) http://www.geocaching.de/
Geocaching ist eine moderne Form einer Schatzsuche bzw. "Schnitzeljagd". Ausgestattet mit einem "Global Positioning System" ("GPS")-Empfänger und den Koordinaten eines "Schatzes" aus dem Internet kann man die Schätze finden, die jemand anderes an ungewoehnlichen Plätzen versteckt hat. Hier wird erklärt, wie man diese sog. "Caches" findet oder einen eigenen "Stash" versteckt.
Die folgenden Beispiele zeigen, dass sich viele Begriffe etwas vom "Schnitzel" abgeschnitten haben:
Das "Schnitzel Holstein" wurde benannt nach "Baron Friedrich von Holstein", Regierungsbeamter in der Ära Bismarcks.
Als er es einmal ganz besonders eilig hatte verlangte er Vorspeise und Hauptgang gleichzeitig. Das bestellte Kalbsschnitzel naturell, obenauf ein Setzei mit Kapern garniert, servierte man ihm einfach auf einem Teller zusammen mit der Vorspeise - 3 Weißbrot-Croutons mit Sardellen, Sardinen, Kaviar, Zitronenscheibe und Petersilie. Hinzu kamen appetitfördernde Gewürzgurkenstreifen sowie marinierte Rote Bete. Natürlich gehörten noch Kartoffeln zu diesem Gericht.
Weil aber alles schnell gehen musste, erhielt der eilige Gast einfach Bratkartoffeln. Und um nicht öffentlich zu zeigen, dass Holstein nur Bratkartoffeln dazu aß, kamen dieselben unter das Schnitzel. Dieses Gericht machte von Berlin aus bald die Runde und wurde vielerorts gern gegessen.
Eine Reihe von Verfälschungen entstanden allerdings auch, so das Mehlieren und Panieren des Fleisches, das Abändern der kalten Vorspeise in unzulässiger Weise, das Weglassen der Umlage (Rote Bete und Gewürzgurke) und dergleichen mehr.
Da hier die personenbezogene Namensgebung als gesichert gilt, muss es "Schnitzel Holstein" heißen.
(E?)(L?) http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,1861642,00.html
...
Keine Sorge: Das Jägerschnitzel ist ein Schnitzel für den Jäger, nicht vom Jäger.
...
Danach freut sich so mancher wieder auf’s "SchniPoSa", jene Delikatesse aus Schnitzel, Pommes und Salat.
...
(E?)(L?) http://www.rbenninghaus.de/zigeunerisches.htm
...
Und Umbenennungen von "Zigeunersauce", "Zigeunerschnitzel" oder "Zigeunerbaron" in "Sintisauce", "Romaschnitzel" oder "Sinti- und Roma-Baron" haben auch noch nicht den Weg in den Duden gefunden.
...
(E2)(L1) http://www.mundmische.de/
Affenschnitzel | Blechschnitzel | drei Bier sind auch ein Schnitzel | Fickschnitzel | geht ab wie Schnitzel | Gesichtsschnitzel | Gesichtsschnitzel-Verein | Kippschnitzel | Schnitzel | Schnitzelgesicht | Schnitzelkind | schnitzeln | Schnitzel am Stiel | Schnitzel-Backen-Rohr-Viech | Schnitzel, Steak
(E?)(L?) http://itre.cis.upenn.edu/~myl/languagelog/archives/2004_06.html
...
"Scouse" - or to give it its full title, "Lobscouse", is of course a food rather than a dialect; it is the native dish of the "Liverpudlian", or "Scouser". "Scouse" is to "Liverpool" what "Bouillabaisse" is to "Marseilles" or "Schnitzel" is to "Vienna".
...
Der dt. "Senf", frz. "sénevé" = "Senf", "Senfsamen", ital. "senape", schwed. "senap", jidd. "zeneft", geht zurück auf lat. "sinapis" und griech. "sínapi". Die weitere Herkunft ist unklar, es könnte jedoch ein ägyptisches Wort vorausgegangen sein.
Auch ein Sanskrit-Wort "sarshapa" könnte als Vorgänger in Frage kommen.
(E?)(L1) http://www.musees-bourgogne.org/fic_bdd/dossiers_fichier_pdf/1119521833.pdf
...
Au Moyen-Age, la "moutarde" est affaire domestique car généralement l'inventaire après décès d'une cuisine révèle que, parmi les ustensiles, il y a un moulin à moutarde avec lequel on écrase le "sénevé" (nom de la graine de moutarde – genre Brassica ou "Sinapis") dans du vinaigre pour assaisonner les mets.
...
(E?)(L?) http://www.ostmann.de/gwrz/Senfkoerner_20175.php
...
Der Name "Senf2 entwickelte sich aus dem lateinischen "sinapis2 über das althochdeutsche Wort "senaf2. Der Name "Mostrich2 für Speisesenf stammt aus den Gegenden, in denen man das Senfmehl nicht mit Essig, sondern mit jungem Wein oder "Traubenmost" anrührte.
...
Der römische Sklave war ein "servus". Natürlich gab es auch "Sklaven" ("Diener"), die bei Tisch "servierten".
Durch die Reduzierung von "dienen" in jeder Form, auf die spezielle "Bedienung bei Tisch", und Übertragung auf das herbeigetragene Equipment entstand die heutige Bezeichnung für "Tisch- und Tafelgeschirr" ("Porzellan-Service").
Und da man beim Essen auch etwas benötigte, um Mund und Hände zu reinigen brachte der "Servierer" noch eine "Serviette".
Und nach dem Abtragen der Speisen, dem "Deservieren" gibt es als krönnenden Abschluß das "Dessert".
Aber auch die Bedeutung "Kundendienst", "Dienstleistung" leitet sich - noch direkter - von der "Sklaverei" ab. Nur weiß man heute manchmal nicht genau, wer dabei wessen "Sklave" ist.
Und so bleibt noch die Empfehlung als "untertänigster Diener" mit einem verbindlichen "Servus" auf den Lippen.
(E?)(L?) http://morgenpost.berlin1.de/archiv2004/040424/feuilleton/story673907.html
...
Im Grunde kommt in diesem Lied die Etymologie der weißen Stange zu sich selbst: Bedeutet doch das griechische Wort "asparágos" (frz. "asperge", engl. "asparagus") so viel wie "junger Trieb". So verdeckt seine rhetorische Verwendung nur unzureichend das hinter ihm stehende Begehren und dessen Vehikel - unbeschadet von dem Umstand, dass Spargel nicht selten holzig, sein Geschmack oftmals bitter ist (wie übrigens nach seinem Verzehr auch der Geruch des Urins seines Essers).
...
(E?)(L?) http://www.spargel.de/
(E?)(L?) http://www.spargel-net.de/
All of these terms come from the Latin "asparagus", which was adopted from the Greek word of the same name that means "sparrow grass", as it was often served with little cooked sparrows.
[The English word, which is identical to the Latin and Greek word, has only been this way since the Eighteenth Century, when British naturalists were running around organizing everything in nature into categories denominated with Latin terminology. Previously, the English term for asparagus had been the now obsolete "Sperage".].
Spinat, espinaca (W3)
Der "Spinat" kommt aus Persien, die Araber brachten ihn als "isbanah" nach Spanien. Dort scheint er im 9. Jh. bekannt geworden zu sein und erhielt den Namen "espinaca". Erst im 13. Jh. kam er dann ins restliche Europa, wo er allerdings zunächst als Heilpflanze verwendet wurde. Im 16. Jh. hatten wir schließlich den "Spinat" in der deutschen Küche.
Eine etwas ander Darstellung lautet:
Der "Spinat" wurde von den Mauren nach Spanien eingeführt. Sein Name leitet sich entweder von dem persischen "aspanaj" oder von lat. "spina" = "Stachel" ab. Die "Stacheln" beziehen sich entweder auf die spitz auslaufenden Blätter oder auf die Samen einiger Sorten der Varietät "spinosa".
Möglicherweise wurden beide Ansätze, also arab. "isbanah", pers. "ispanag" und lat. "spina" = "Dorn", miteinander vermengt.
(E?)(L?) http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,2339594,00.html
"Zucker", "Spinat", "Watte" – diese Wörter sind arabischen Ursprungs. Integration findet in der Sprache ununterbrochen statt. Fast unmerklich mitunter, aber so nachhaltig, dass sie gar nicht mehr bewusst wahrgenommen wird.
Es ist sehr früh morgens und außerdem kalt. Gerne wäre man noch ein Weilchen liegen geblieben. Hätte am liebsten noch ein wenig „an der "Matratze" gehorcht.“
Was kann man aus Matratzen hören?
...
"Kandiszucker" ... "Konditor" ... "kandieren" ... "Zuckerwatte" ... "Watte" ... "Seide" ... "Satin" ... "Klabautermann" ("Qalfata", dt. "kalfatern" = "Deck und Fugen abdichten", "Reparaturen am Schiff ausführen") ... "Admiral" ... "Zwetschge" ... "Quetsche" = "Pflaume aus Damaskus", arab. "dimi`s´q" (sprich dimaschq) ...
(E?)(L?) http://www.effilee.de/wissen/Spinat.html
(E?)(L?) http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CELEX:31987R1591:DE:HTML
Verordnung (EWG) Nr. 1591/87 der Kommission vom 5. Juni 1987 zur Festsetzung von Qualitätsnormen für Kopfkohl, Rosenkohl, Bleichsellerie, Spinat und Pflaumen
...
ANHANG IV
QUALITÄTSNORM FÜR SPINAT
I. BEGRIFFSBESTIMMUNG
Diese Norm gilt für Spinat der aus "Spinacia oleracea L." hervorgegangenen Anbausorten zur Lieferung in frischem Zustand an den Verbraucher. Spinat für die industrielle Verarbeitung fällt nicht darunter.
II. BESTIMMUNGEN BETREFFEND DIE GÜTEEIGENSCHAFTEN
...
Spinat, Spinacia Linn., eine Pflanzengattung, welche in die fünfte Ordnung der zwei und zwanzigsten Klasse (Dioecia Pentandria) des Linnéischen Pflanzensystems gehört. Die Geschlechter sind getrennt auf zwei Pflanzen; die männliche Blume hat einen fünftheiligen, die weibliche einen vierspaltigen Kelch, ohne Krone. Man hat zwei Arten, mit stachelichtem Samen u. zugespitzten Blättern, u. mit glattem Samen u. rundlichen Blättern. Die Namen, welche der Spinat noch führt, sind: "Binetsch", "Spinet", "Pinet", "Spinetsch", "Grünkraut"; Schwed. "Spinat", Dänisch "Spinat", "Spinatz", Ital. "Spenaci", Holl. "Spinagie".
...
(E?)(L1) http://www.biologie.uni-ulm.de/lehre/botanik/morphologie/index.html
(E?)(L?) http://www.biologie.uni-ulm.de/lehre/botanik/nutzpflanzen/index.html
Blatt - Spinate:
Bier is och Stulle. - Berliner Weisheit, die uns lehrt: ein ordentliches Bier macht auch ordentlich satt. Da brauc... 3.0/5 Sternen
Blechstulle - Synonym für Dosenbier 3.0/5 Sternen
Hammelklappstulle - in Berlin andere Bezeichnung für einen Döner. Hammel = weil ursprünglich Hammelfleisch verwe... 3.5/5 Sternen
Handwerkermarmelade - Ein Brötchen mit Mett und Zwiebeln. 3.0/5 Sternen
Klappstulle (2) - Die Berliner Version des Döner Kebabs! 2.0/5 Sternen
Knackstulle - Toaststulle 0.0/5 Sternen
Stulle - im Raum Berlin für Brotschnitte. Als adjektiv für etwas das sehr dumm ist. 3.0/5 Sternen
Haste Butter auf der Stulle, kannste bumsen wie ein Bulle. - Potenter Lächerlich-Spruch, den Männer gern beim Abendbrot vorm Stullenbrettchen oder im Sup... 2.9/5 Sternen
Stulle geben - heißt sich beeilen, Gas geben, schneller machen 2.5/5 Sternen
Stulle mit Brot - "Stulle mit Brot" kennzeichnet ein einfaches Abendmahl bei dem es Brot und Beilagen gibt. 3.3/5 Sternen
Teutonendöner - Die Leberwurststulle (Teutonendöner) ist die schärfste Konkurrenz des mit allerlei Schnicksc...
(E?)(L?) http://www.wasser-symposium.ch/
Wer sagt denn, dass die Menschheit sich nicht kultiviert. Bei Platon war ein "Symposium" noch ein "Trinkgelage" (nach einer Mahlzeit), das eventuell mit geistig anspruchsvollen Gesprächen oder Liedvorträgen und Diskussionen legitimiert wurde. Heute ist ein Symposium eine "Fachtagung", eine "Zusammenkunft" von Wissenschaftlern. Dies müssen sich das "Nach-Symposium" erst verdienen, indem sie sich mit einem oftmals "trockenen" Stoff abmühen.
Aus griech. "syn" = [mit, gemeinsam] und altgriech. "pino" = [trinken]. Vgl. dazu auch: ai. pati = [trinkt], lat. bibo = [trinken], ai. bibami =[trinken]
(A: roge)
T
Tafel aufheben (W3)
In früheren Zeiten, war es bei grösseren Festen durchaus üblich, die leergegessenen Tische aus dem Festsaal zu entfernen. Man hob die Tafel also wirklich auf (hoch).
"Theobroma" kommt aus dem Griechischen und heißt übersetzt: "Speise der Götter".
Dieser Name spiegelt den Glauben der Maya wider, dass der Kakao ("xocoatl") den Göttern gehöre, und er bezeichnet andererseits treffend den wahrhaft göttlichen Genuss, den uns eine gute Schokolade bereitet.
U
V
VEBU (W3)
Die Abkürzung "VEBU" steht für "Vegetarier-Bund Deutschlands e.V.".
Der "Wacholder" verdankt seinen Namen (wahrscheinlich) seinen zum Flechten benutzten Zweigen, so das man mhd." wecholter", ahd. "wechalter" mit "wickeln" in Zusammenhang bringt. Der Suffix "-der" geht auf ein Stamm mit der Bedeutung "Baum" zurück, dem auch engl. "tree" entstammt. Somit heißt "Wacholder" also "Wickelbaum" und "Wacholderbaum" folglich "Wickelbaumbaum".
Die dt. "Walnuss" hat nichts mit einem Wal zu tun, sondern geht zurück auf "welsche Nuss", mit der Bedeutung "die Nuss aus Italien".
Walnuss [mittelniederdeutsch walnut, eigentlich »welsche Nuss«], Walnussbaum, Juglans, Gattung der Walnussgewächse im südöstlichen Europa, im gemäßigten Asien, in Nordamerika und in den nördlichen Anden; sommergrüne Bäume mit großen, unpaarig gefiederten Blättern und einhäusigen Blüten; Steinfrucht mit essbaren Samen; wichtige Holzlieferanten. Bekannte Arten sind: Gemeine Walnuss (Walnussbaum, Nussbaum, Juglans regia), ein bis 30 m hoher, aus Südosteuropa stammender Baum mit aus 5–9 länglich-eiförmigen, ganzrandigen Blättchen zusammengesetzten Blättern; Früchte kugelig, grün mit hellbraunem, gefurchtem Steinkern, der Samen liefert ein wertvolles Speiseöl; Schwarznuss (Schwarze Walnuss, Juglans nigra), bis 50 m hoch, im östlichen Nordamerika; Borke tief rissig, Blätter 30–60 cm lang, mit 15–23 ei- bis lanzettförmigen Fiederblättchen; Früchte kugelig, 4–5 cm groß, mit rauer, sehr dicker, in reifem Zustand dunkelbrauner Schale und schwarzer, dickschaliger Nuss; Kern süßlich und sehr ölreich.
(E?)(L?) http://www.was-wir-essen.de/sonstiges/schadstoffe.php
Schadstoffe von A bis Z
A wie Acrylamid | B wie Bakteriengifte | C wie Cadmium | D wie DDT | E wie Erucasäure | F wie Fluorchinolone | G wie Glucosinolate | H wie Herbizide | I wie Insektizide, J | L wie Lektine | M wie Malachitgrün | N wie Nitrat | O wie Oxalsäure | P wie Patulin, Q | R wie Radionuklide | S wie Salmonellen | V wie Vinylchlorid | W wie Weichmacher | X, Y, Z wie Zinn
Weisswurst
Die Weisswurst darf das Läuten nicht mehr hören
Da die Weisswurst nicht gekocht wurde, war sie leicht verderblic und musste innerhalb weniger Stunden nach der Herstellung vertilgt werden. Heute wird sie gebrüht und kann im Kühlschrank etwas länger aufbewahrt werden, so dass man sie auch noch nach dem Mittagsläuten essen kann.
Gewürze stellten in der gesamten Menschheitsgeschichte einen wichtigen Faktor dar. Sie waren Medizin, Handelsware oder sogar Grundstein für ganze Weltreiche. Auf den folgenden Seiten werden einige dieser Aspekte beleuchtet werden. ... Ziel war es, erst mal die "heimischen" Kräuter und die meist verwendeten Gewürze darzustellen.
Informationen | Geschichte | Aroma woher? | Wie ernten? | Wie zerkleinern? | Mitkochen? | Garten wohin? | Wie überwintern? | Namen | Über Würzkraut
Über Würzkraut | Impressum | Kontakt | Links | Sitemap | Suchen | News | Über Würzkraut
Es gibt zwar auch einen Bereich "Namen und Bezeichnungen", aber leider ohne etymologische Hinweise. Interessant ist die Übersicht der Gewürznamen in "Deutsch", "Synonym", "Englisch", "Französisch", "Spanisch", "Italienisch".
X
Y
Z
Zahn
steiler Zahn
Steiler Zahn und Zickendraht
Und der Haifisch, der hat Zähne (W3)
Nun wurde im Januar 2004 die Frage gestellt, wo denn der "steile Zahn" her kommt.
Anfangs machte mir die Frage wirklich die "Zähne wässrig". Bis ich dann jedoch feststellen musste, dass man sich an dem Versuch, dem "Zahn" "auf den Zahn zu fühlen", wirklich "die Zähne ausbeissen" kann. Leider habe ich zu dieser Frage keinerlei Hinweise finden können. Selbst der "Röhrich", der dem "Zahn" zwei Seiten widmet, der normalerweise "weiss, durch welchen Zahn gepfiffen wird" und der viele Redewendungen mit "Zahn" "durch die Zähne zieht", hat keinen einzigen Hinweis auf die Herkunft dieser Bezeichnung. Schliesslich ging ich auf dem Zahnfleisch.
Das einzige, was insgesamt zu erfahren war, ist, dass in den 50er Jahren in der Teenagersprache "Zahn" generell für "Mädchen", "Frau", "Freundin" benutzt wurde. Ausser dem heute noch bekannten "steilen Zahn" für ein "flottes Mädchen" gab es auch "blonde Zähne" oder "flotte Zähne". Einen solchen Zahn konnte man "aufreissen" und dann musste man aufpassen, dass ihn ein anderer nicht "abschraubte".
Nun könnte man natürlich noch einigen Assoziationen nachgehen, die ein "steiler Zahn" hervorruft, aber das würde den Rahmen des seriösen wahrscheinlich verlassen. Und so bleibt mir nur der Hinweis auf zwei Werke, in denen man evtl. noch etwas dazu finden könnte. Da ist zunächst "Mein steiler Zahn in Himbeerrot", in dem der Autor "Werner Schlierf" das Künstlerleben, den Schwarzmarkt und das beginnende Wirschaftswunder der Nachkriegszeit schildert.
Dann gibt es noch ein Werk "Steiler Zahn und Zickendraht", mit dem Untertitel "Das Wörterbuch der Teenager und Twensprache" (von 1962).
Am 08.01.2004 erhielt ich noch folgende Ergänzung:
Ich hatte etwas im Internet recherchiert.
Dabei fand ich die Seite bei "hausarbeiten.de":
Deshalb die Frage bei der Bibel. Es könnte ein älterer Rechtskodex vorhergehen, es könnte eine Doppelbedeutung gegeben haben. Klar ist die Bedeutung des gegenseitigen Ausgleichs.
(A: behu)
Am 20.01.2004 erhielt ich folgenden Nachtrag per E-Mail:
Ich bin weitergekommen in der Zahnforschung. Ich erhielt dazu Erklärungen von Mitgliedern der Linse-Liste (Linguistik-Server Essen).
"Zahn" fusst im Sinne von "Mädchen, junge Frau, intime Freundin" auf dem Jiddischen "sona" = "Dirne".
Weiter schrieb er:
Das Wort ist in dieser Bedeutung auch direkt ins Deutsche übernommen worden.
Eine der bekanntesten Stellen (die meist in dieser Bedeutung gar nicht verstanden wird) findet sich in der Dreigroschenoper von Brecht:
»Und der Haifisch, der hat Zähne, und die trägt er im Gesicht«
"Haifisch" aus jidd. "cheifez" = "Zuhälter", "Zähne" aus "sona" = "Dirne".
Also etwa: "und der Zuhälter, der hat Dirnen, und die hält er unter Aufsicht".
"steiler Zahn" als jugendsprachliche Vokabel ist in den fünziger Jahren aufgekommen.
Das Adjektiv "steil" bedeutet dabei, "höchst eindrucksvoll", "von guter Figur", "anziehend", "sehr sympathisch". Leitet sich her von der Vorstellung steil aufsteigender Berge und Gebirgszüge; wohl beeinflußt von angloamerikanisch "steep".
Halbw 1955 ff.
Weiterhin von El. Le.:
Im Wiener Dialekt um 1900 gibt es den Ausdruck "a kecker Zahnt (Zahn)" für jemanden, der nicht auf den Mund gefallen ist - männlich oder weiblich.
(A: behu)
auf den Zahn fühlen
jemandem auf den Zahn fühlen (W3)
(E1)(L1) http://www.prosieben.de/wissen/galileo/galilexikon
Früher (und auch wohl heute noch) fühlte der Zahnarzt durch Klopfen, welcher Zahn denn nun derjenige ist, der genau Probleme bereitet. Daraus abgeleitet entstand dieser Ausdruck zur Prüfung von problematischen Bereichen.
Der Kochtopf war oftmals im Haus z.B. in Garküchen mittels eines Zahnrads oder eines Sägekamms über der Feuerstelle positioniert; um den Kochvorgang zu beschleunigen, musste man den Topf näher ans Feuer bringen; dazu drehte man das Zahnrad um ein oder mehrere Zähne weiter, man legte also einen Zahn zu.
zeit
Stimmt's
Moderne Legenden - Essen und Trinken
(E?)(L?) http://www.zeit.de/stimmts/
Seit 1997 beantwortet Christoph Drösser in der ZEIT Fragen nach Legenden des Alltags. In diesem Archiv sind alle Folgen nachzulesen – der Übersichtlichkeit halber nach Themengebieten sortiert:
Aktuell | Berühmtheiten | Unser Körper | Dr. Stimmt's | Essen & Trinken | Ferne Länder | Zuhause | Geschichte | Sport | Tier & Pflanze | Sprache | Wissen | Recht & Gesetz
Eine Frage des Maßes - Man soll zum Essen nichts trinken […] »
Gut durcherhitzen - Enteneier sind ungenießbar […] »
Über den Durst - Annemarie Bünte aus Bad Homburg fragt: Muss man wirklich jeden Tag drei Liter Wasser trinken? […] »
Abfall, kein Müll - Rumkugeln werden aus Kuchenabfällen hergestellt […] »
Futter für die Königin - Der Bienenköniginnensaft Gelée Royale vollbringt auch beim Menschen Wunder […] »
Maritimer Schließmuskel - Muscheln, die nach dem Kochen geschlossen bleiben, sind ungenießbar […] »
Ehrenrettung fürs Ei - Der Genuss von Eiern lässt den Cholesterinspiegel steigen […] »
Die Wasserdiät - Kalte Getränke machen schlank, weil sie dem Körper Kalorien entziehen […] »
Landfresser Fleisch - Tierzucht verbraucht mehr Weideland als Pflanzenanbau […] »
Süßstoff für Ferkel - In der Schweinemast werden künstliche Süßstoffe eingesetzt werden, weil Süßstoff hungrig macht und die Tiere so fetter werden […] »
Schwarz und gesund - Espresso ist gesünder als klassischer Filterkaffee […] »
Schwammiger Ballast - Das "Weiße" in der Schale von Zitrusfrüchten ist gesundheitsschädlich […] »
Kältetod im Rausch - Alkohol wärmt den Körper […] »
Roh, weich oder hart? - Gekochte Eier sind länger haltbar als rohe […] »
Farblehre in Schoten - Grüne, gelbe und rote Paprika sind nur verschiedene Reifungsstadien derselben Frucht […] »
Blau in der Wanne - Wer in Sekt badet, wird betrunken, weil Alkohol auch über die Haut aufgenommen wird […] »
Nicht die Bohne - Rohe Bohnen sind giftig […] »
Katzenkaffee - Es gibt Luxus-Kaffeebohnen, die schon einmal durch den Verdauungstrakt einer Schleichkatze gegangen sind […] »
Obstnostalgie - Obst und Gemüse haben seit den siebziger Jahren 70 Prozent ihres Mineralstoff- und Vitamingehalts eingebüßt […] »
Geteilte Frischedaten - Lebensmittel sind nur bis zum aufgedruckten Termin haltbar […] »
Abwaschversagen - Pestizidrückstände auf Obst kann man mit Wasser abspülen […] »
Kalziumräuber - Milch macht morsche Knochen […] »
Rauchen verboten - Vor der Hinrichtung gibt es eine »letzte Zigarette« und eine »letzte Mahlzeit« […] »
Arme-Leute-Essen - Früher ließen sich Dienstboten vertraglich zusichern, dass sie höchstens zweimal pro Woche Lachs zu essen bekamen […] »
Nativ in die Pfanne - Olivenöl darf man nicht zum Braten verwenden […] »
Schön getrunken - Man kann sich Personen des anderen Geschlechts "schön trinken" […] »
Tschernobyl-Trüffel - Nahrungsmittel sind noch verstrahlt wie direkt nach dem GAU […] »
Grapefruitverstärker - Pampelmusen beeinträchtigen die Wirkung von Medikamenten […] »
Unschuldige Glukose - Zucker ist ein "Vitaminräuber" […] »
Süchtiger Säugling - Chinin macht impotent […] »
Gift im Gehäuse - Es ist gefährlich, die Kerne von Äpfeln mitzuessen […] »
Prozente im Essen - Alkohol verdampft beim Kochen vollständig […] »
Süße Medizin - Honig stärkt die Abwehrkräfte […] »
Schlau gestillt - Gestillte Kinder sind intelligenter als flaschengefütterte […] »
Glatt oder pelzig - Nektarinen sind eine Kreuzung aus Pfirsichen und Äpfeln […] »
Holziges Aroma - Künstliches Erdbeeraroma wird aus Sägespänen gewonnen […] »
Koksen mit Cola? - Coca-Cola enthielt früher Kokain […] »
Möhren statt Brille - Karotten sorgen für einen schärferen Blick […] »
Tod durch Versalzen - Wenn man einen Esslöffel Salz isst, stirbt man […] »
Satt mit Löchern - Käse schließt den Magen […] »
Nagel im Apfel - Man kann Eisenmangel vorbeugen, indem man Äpfel isst, die man zuvor mit Nägeln gespickt hat […] »
In den Kuchen gespuckt - Wenn man mit einem abgeleckten Löffel im Essen rührt, lässt das die Speisen schneller verderben […] »
Reife Früchte - Wenn man Äpfel und Orangen zusammen in einer Obstschale aufbewahrt, werden sie schneller schlecht […] »
Gar nicht spitz - Lakritz macht impotent […] »
Rätsel in der Flasche - Die Williamsbirne in der Schnapsflasche ist tatsächlich dort gewachsen […] »
Tomate im Flug - Tomatensaft wird hauptsächlich im Flugzeug getrunken
Schlürfen mit Grazie - Früher wurde der Kaffee auch aus der Untertasse getrunken
Der Traube Kern - Kernlose Weintrauben werdenmit Hormonen behandelt, damit sie keine Kerne bekommen
Scharfer Schutz - Scharfe Gewürze machen das Essen haltbarer
Krebs durch Kratzer? - Zerkratzte Teflonpfannen soll man nicht mehr benutzen, weil das giftig ist
Besser braun? - Brauner Zucker ist gesünder als weißer
Brötchenrausch - Mohn macht dumm
Schnelle Welle - Bei der Zubereitung von Gemüse in der Mikrowelle gehen die Vitamine verloren
Grünlich und flauschig - Schimmel von Brot ist krebserregend, der von Käse nicht
Heißes bei Hitze - Bei hohen Temperaturen soll man lieber warme Getränke trinken als kalte
Natürlich verkorkst - Die Verschlüsse von Weinflaschen haben keinerlei Auswirkungen auf den Wein
Krank durch Milch - Asiaten vertragen keine Kuhmilch
Blechgeschmack - Lebensmittel darf man nicht in offenen Konservendosen stehen lassen
Psycho-Nuss - Der übermäßige Verzehr von Muskatnuss ist für den Menschen tödlich
Geheime Brause - Die Zusammensetzung von Coca-Cola ist ein streng gehütetes Geheimnis
Haare im Brötchen - Das typische Aroma eines Brötchens wurde ursprünglich aus dem Haar von Chinesen gewonnen
Unheimliche Gerüche - Den Uringeruch nach dem Spargelessen können viele Leute nicht wahrnehmen
Reine Natur - Das Fruchtfleisch in Orangensaft besteht aus Baumwolle
Fette Tafeln - Schokolade macht süchtig
Kalter Kaffee - Heißer Kaffee wird schneller trinkbar, wenn man die Milch sofort dazu gibt
Harmlose Versuchung - Von warmem Brot bekommt man Bauchschmerzen
Legendäre Saftbremse - Man sollte Fleisch scharf anbraten, damit sich schnell die Poren schließen
Ausgepowert - Muscheln darf man nur in Monaten mit "r" essen
Kraftvoll zubeißen - Ein Apfel ersetzt das Zähneputzen
Zeitfrage - Wenn man den Tee lange ziehen lässt, macht er müde, wenn man ihn kurz ziehen lässt, macht er wach
Bittere Wahrheit - Der Genuss von drei Bittermandeln kann tödlich sein
Saurer Tropfen - Essig ist "zehrend"
Wenn das Baby schreit - Blähungen beim Säugling gehen auf die Ernährung der Mutter zurück
Abschlecken erlaubt - Man soll die Aludeckel von Jogurtbechern nicht ablecken, weil sie mit Antibiotika behandelt sind
Magenfreund, Magenfeind - Ein Schnäpschen hilft der Verdauung
Grünes Gift - Der grüne Stengelansatz der Tomate ist giftig
Läusecocktail - Die rote Farbe im Campari wird aus Läusen gewonnen
Schön wär's - Es gibt Lebensmittel mit "negativen Kalorien"
Was lange kocht ... - Auf dem Mt. Everest kann man kein hartgekochtes Ei zubereiten
Ab ins Kühlfach! - Man soll Aufgetautes nicht wieder einfrieren
Schock fürs Ei - Wenn man gekochte Eier abschreckt, lassen sie sich leichter schälen
Pfropf im Darm - Ein verschluckter Kaugummi bleibt jahrelang im Magen
Schlaffes Gebräu - Ein gutes Pils braucht sieben Minuten
Gefährliche Bratwurst - Verkohlte Stellen an Gegrilltem erzeugen Krebs
Schockierte Tröpfchen - Man soll Wein dekantieren, damit er "atmen" kann
Spät essen schadet nicht - Spätes Essen macht dick
Ohne Blut - Schokolade enthält Rinder- oder Schweineblut
Cola und Salzstangen - Cola und Salzstangen helfen gegen Durchfall
Braune Eier, weiße Eier - Braune Eier stammen von braunen Hühnern, weiße Eier von weißen
Sauer bei Gewitter - Bei Gewitter wird die Milch sauer
Wassertrinken schadet nicht - Wenn man Kirschen isst und dann Wasser trinkt, bekommt man Bauchschmerzen
Kalte Platten sättigen auch - Der Mensch braucht jeden Tag eine warme Mahlzeit
Vitamine hautnah - Bei Obst und Gemüse sitzen die meisten Vitamine unter der Schale
Kerne im Blinddarm - Das Verschlucken von Apfelkernen kann zu einer Blinddarmentzündung führen
Nikolaus & Osterhase - Übriggebliebene Schokoladennikoläuse werden zu Osterhasen umgeschmolzen und umgekehrt
Trübe Brühe - Cola löst über Nacht ein Stück Fleisch auf
Je klarer, desto klarer - "Bier auf Wein, das lass sein - Wein auf Bier, das rat ich dir!"
Veralteter Ratschlag - Schwimmen nach dem Essen kann zu Magenkrämpfen führen
Test the Dest? - Wer destilliertes Waser trinkt, stirbt
"Zicke" steht auch für die "Ziege"; "Zimt" = "ungereimtes Zeug", "Unsinn" auch "Geld" - beide evtl. aus dem Jiddischen.
Laut dem "Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten": zuerst war "Zimt" ein Ausdruck für "Geld" bzw. "Geldwaren" (da "Zimt" = "selten" = "teuer"). Mit der Übernahme in die Umgangsprache trat ein Bedeutungswandel ein. "Zimt" wurde in Redewendungen wie "Was kostet der ganze Zimt hier?", "Mach keinen "Zimt"!" oder "Fauler Zimt" (Unsinn) benutzt.
Im selben Zeitraum kamen auch die Ausdrücke "Zimt machen", "Zimtig sein" auf, die einfach "Umstände machen", "Schwierigkeiten machen" bedeuteten. "Zimtzicke" ist also auch ein "weisser Schimmel" etwa "schwierige Schwierigkeiten Machende".
nach: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten, Lutz Röhrich, Verlag Herder, 1977
(E?)(L1) http://www.zusatzstoffe-online.de/
Die Datenbank Label online bietet Informationen zu den unterschiedlichen Siegeln und Labeln.
Im Wesentlichen sind die Lebensmittelfarbstoffe und Konservierungsmittel erfasst. Daneben Informationen zu Farbextrakten und färbenden Lebensmitteln.
Unter anderem kann man nach "E-Nummern" suchen. (Was ist E137 in der Marmelade?) Das Lexikon könnte umfangreicher sein.
Die Datenbank: Alle Zusatzstoffe, alles Wissenswerte
Vorsicht Farbstoffe?: Alle Lebensmittelfarbstoffe auf einen Blick
Hintergrund: Farbextrakte und färbende Lebensmittel ersetzen synthetische Farbstoffe
Neu: Ratgeber Recht
Kennzeichnung und Zutatenliste - kein Buch mit sieben Siegeln
Dem Geschmack unter die Arme greifen: Die Geschmacksverstärker - nicht nur Glutamat
Zuckersüß und kalorienarm: Genuss - tatsächlich ohne Reue? Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe
Was lange hält....: Konservierungsstoffe überlisten die Zeit
Das Zusatzstoffe-online Lexikon
Lesestoff: Aus der Geschichte der Lebensmittelfarben
E-Nummern sortiert nach "Zahl":
E 0100 - Kurkumin
E 0101 - Riboflavin
E 0101 a - Riboflavin-5`-Phosphat
E 0102 - Tartrazin
E 0104 - Chinolingelb
E 0110 - Gelborange S
E 0120 - Echtes Karmin
E 0122 - Azorubin
E 0123 - Amaranth
E 0124 - Cochenillerot A
E 0127 - Erythrosin
E 0128 - Rot 2 G
E 0129 - Allurarot AC
E 0131 - Patentblau V
E 0132 - Indigotin
E 0133 - Brillantblau FCF
E 0140 - Chlorophylle
E 0141 - Kupferkomplexe der Chlorophylle
E 0142 - Grün S
E 0150 a - Zuckerkulör
E 0150 b - Sulfitlaugen-Zuckerkulör
E 0150 c - Ammoniak-Zuckerkulör
E 0150 d - Ammoniumsulfit-Zuckerkulör
E 0151 - Brillantschwarz FCF
E 0153 - Pflanzenkohle
E 0154 - Braun FK
E 0155 - Braun HT
E 0160 a - Carotin
E 0160 b - Annatto
E 0160 c - Capsanthin
E 0160 d - Lycopin
E 0160 e - Beta-apo-8-Carotinal (C30)
E 0160 f - Beta-apo-8’-Carotinsäure-Ethylester (C30)
E 0161 b - Lutein
E 0161 g - Canthaxanthin
E 0162 - Betanin
E 0163 - Anthocyane
E 0170 - Calciumcarbonat
E 0171 - Titandioxid
E 0172 - Eisenoxide
E 0173 - Aluminium
E 0174 - Silber
E 0175 - Gold
E 0180 - Litholrubin BK
E 0200 - Sorbinsäure
E 0202 - Kaliumsorbat
E 0203 - Calciumsorbat
E 0210 - Benzoesäure
E 0211 - Natriumbenzoat
E 0212 - Kaliumbenzoat
E 0213 - Calciumbenzoat
E 0214 - PHB-Ester
E 0215 - PHB-Ethylester Natriumsalz
E 0216 - PHB-Propylester
E 0217 - PHB-Propylester Natriumsalz
E 0218 - PHB-Methylester
E 0219 - PHB-Methylester Natriumsalz
E 0220 - Schwefeldioxid
E 0221 - Natriumsulfit
E 0222 - Natriumhydrogensulfit
E 0223 - Natriumdisulfit
E 0224 - Kaliumdisulfit
E 0226 - Calciumsulfit
E 0227 - Calciumhydrogensulfit
E 0228 - Kaliumhydrogensulfit
E 0231 - Orthophenylphenol
E 0232 - Natriumorthophenylphenolat
E 0234 - Nisin
E 0235 - Natamycin
E 0239 - Hexamethylentetramin
E 0242 - Dimethyldicarbonat
E 0249 - Kaliumnitrit
E 0250 - Natriumnitrit
E 0251 - Natriumnitrat
E 0252 - Kaliumnitrat
E 0260 - Essigsäure
E 0261 - Kaliumacetat
E 0262 - Natriumacetat
E 0263 - Calciumacetat
E 0270 - Milchsäure
E 0280 - Propionsäure
E 0281 - Natriumpropionat
E 0282 - Calciumpropionat
E 0283 - Kaliumpropionat
E 0284 - Borsäure
E 0285 - Borax
E 0290 - Kohlendioxid
E 0296 - Apfelsäure
E 0297 - Fumarsäure
E 0300 - Ascorbinsäure
E 0301 - Natrium-L-Ascorbat
E 0302 - Calium-L-Ascorbat
E 0304 - Ascorbinsäureester
E 0306 - Tocopherol
E 0307 - Alpha-Tocopherol
E 0308 - Gamma-Tocopherol
E 0309 - Delta-Tocopherol
E 0310 - Propylgallat
E 0311 - Octylgallat
E 0312 - Dodecylgallat
E 0315 - Isoascorbinsäure
E 0316 - Natriumisoascorbat
E 0320 - Butylhydroxianisol
E 0321 - Butylhydroxitoluol
E 0322 - Lecithin
E 0325 - Natriumlactat
E 0326 - Kaliumlactat
E 0327 - Calciumlactat
E 0330 - Citronensäure
E 0331 - Natriumcitrat
E 0332 - Kaliumcitrat
E 0333 - Calciumcitrat
E 0334 - Weinsäure
E 0335 - Natriumtartrat
E 0336 - Kaliumtartrat
E 0337 - Natrium-Kaliumtartrat
E 0338 - Phosphorsäure
E 0339 - Natriumphosphat
E 0340 - Kaliumphosphat
E 0341 - Calciumphosphat
E 0343 - Magnesiumphosphat
E 0350 - Natriummalat
E 0351 - Kaliummalat
E 0352 - Calciummalat
E 0353 - Metaweinsäure
E 0354 - Calciumtartrat
E 0355 - Adipinsäure
E 0356 - Natriumadipat
E 0357 - Kaliumadipat
E 0363 - Bernsteinsäure
E 0380 - Triammoniumcitrat
E 0385 - Calcium-Dinatrium-EDTA
E 0400 - Alginsäure
E 0401 - Natriumalginat
E 0402 - Kaliumalginat
E 0403 - Ammoniumalginat
E 0404 - Calciumalginat
E 0405 - Propylenglycolalginat
E 0406 - Agar-Agar
E 0407 - Carrageen
E 0407 a - Verarbeitete Euchema-Algen
E 0410 - Johannisbrotkernmehl
E 0412 - Guarkernmehl
E 0413 - Traganth
E 0414 - Gummi arabicum
E 0415 - Xanthan
E 0416 - Karaya
E 0417 - Tarakernmehl
E 0418 - Gellan
E 0420 - Sorbit
E 0421 - Mannit
E 0422 - Glycerin
E 0425 - Konjak
E 0432 - Polysorbat 20
E 0433 - Polysorbat 80
E 0434 - Polysorbat 40
E 0435 - Polysorbat 60
E 0436 - Polysorbat 65
E 0440 - Pektin
E 0442 - Ammoniumphosphatide
E 0444 - Saccaroseacetatisobutyrat
E 0445 - Glycerinester aus Wurzelharz
E 0450 - Diphosphate
E 0451 - Triphosphate
E 0452 - Polyphosphate
E 0459 - Beta-Cyclodextrin
E 0460 - Cellulose
E 0461 - Methylcellulose
E 0463 - Hydroypropylcellulose
E 0464 - Hydroxypropylmethylcellulose
E 0465 - Methylethylcellulose
E 0466 - Natrium-Carboxymethylcellulose
E 0468 - vernetzte Carboxymethylcellulose
E 0469 - Enzymatisch hydrolysierte Natrium-Carboxymethylcellulose
E 0470 a - Salze der Speisefettsäuren
E 0470 b - Magnesiumsalze der Speisefettsäuren
E 0471 - Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren
E 0472 a - Essigsäureester von Mono- und Diglyceriden von Fettsäuren
E 0472 b - Milchsäureester von Mono- und Diglyceriden von Fettsäuren
E 0472 c - Citronensäureester von Mono- und Diglyceriden von Fettsäuren
E 0472 d - Weinsäureester von Mono- und Diglyceriden von Fettsäuren
E 0472 e - Diacetylweinsäureester von Mono- und Diglyceriden von Fettsäuren
E 0472 f - Essig-Weinsäureester von Mono- und Diglyceriden von Fettsäuren
E 0473 - Zuckerester von Speisefettsäuren
E 0474 - Zuckerglyceride
E 0475 - Polyglycerinester von Speisefettsäuren
E 0476 - Polyglycerin-Polyricinoleat
E 0477 - Propylenglycolester von Speisefettsäuren
E 0479 b - Thermoxidiertes Sojaöl verestert mit Mono- und Diglyceriden
E 0481 - Natriumstearoyl-2-lactylat
E 0482 - Calciumstearoyl-2-lactylat
E 0483 - Stearyltartrat
E 0491 - Sorbitanmonostearat
E 0492 - Sorbitantristearat
E 0493 - Sorbitanmonolaurat
E 0494 - Sorbitanmonooleat
E 0495 - Sorbitanmonopalmitat
E 0500 - Natriumcarbonate
E 0501 - Kaliumcarbonate
E 0503 - Ammoniumcarbonate
E 0504 - Magnesiumcarbonate
E 0507 - Salzsäure
E 0508 - Kaliumchlorid
E 0509 - Calciumchlorid
E 0511 - Magnesiumchlorid
E 0512 - Zinn-II-Chlorid
E 0513 - Schwefelsäure
E 0514 - Natriumsulfate
E 0515 - Kaliumsulfate
E 0516 - Calciumsulfate
E 0517 - Ammoniumsulfate
E 0520 - Aluminiumsulfat
E 0521 - Aliminiumnatriumsulfat
E 0522 - Aluminiumkaliumsulfat
E 0523 - Aluminiumammoniumsulfat
E 0524 - Natriumhydroxid
E 0525 - Kaliumhydroxid
E 0526 - Calciumhydroxid
E 0527 - Ammoniumhydroxid
E 0528 - Magnesiumhydroxid
E 0529 - Calciumoxid
E 0530 - Magnesiumoxid
E 0535 - Natriumferrocyanid
E 0536 - Kaliumferrocyanid
E 0538 - Calciumferrocyanid
E 0541 - Saures Natriumaluminiumphosphat
E 0551 - Siliciumdioxid
E 0552 - Calciumsilikat
E 0553 a - Magnesiumsilikat
E 0553 b - Talkum
E 0554 - Natriumaluminiumsilikat
E 0555 - Kaliumaluminiumsilikat
E 0556 - Calciumaluminiumsilikat
E 0558 - Bentonit
E 0559 - Aluminiumsilikat
E 0570 - Fettsäuren
E 0574 - Gluconsäure
E 0575 - Glucono-delta-Lacton
E 0576 - Natriumgluconat
E 0577 - Kaliumgluconat
E 0578 - Calciumgluconat
E 0579 - Eisen-II-gluconat
E 0585 - Eisen-II-laktat
E 0620 - Glutaminsäure
E 0621 - Mononatriumglutamat
E 0622 - Monokaliumglutamat
E 0623 - Calciumdiglutamat
E 0624 - Monoammoniumglutamat
E 0625 - Magnesiumdiglutamat
E 0626 - Guanylsäure
E 0627 - Dinatriumguanylat
E 0628 - Dikaliumguanylat
E 0629 - Calciumguanylat
E 0630 - Inosinsäure
E 0631 - Dinatriuminosinat
E 0632 - Dikaliuminosinat
E 0633 - Calciuminosinat
E 0634 - Calcium-5’-ribonucleotid
E 0635 - Dinatrium-5’-ribonucleotid
E 0640 - Glycin
E 0650 - Zinkacetat
E 0900 - Dimethylpolysiloxan
E 0901 - Bienenwachs
E 0902 - Candelillawachs
E 0903 - Carnaubawachs
E 0904 - Schellack
E 0905 - Mikrokristallines Wachs
E 0907 - Hydriertes Poly-1-decen
E 0912 - Montansäureester
E 0914 - Polyethylenwachsoxidate
E 0920 - L-Cystein
E 0927 b - Carbamid
E 0938 - Argon
E 0939 - Helium
E 0941 - Stickstoff
E 0942 - Distickstoffmonoxid
E 0943 a - Butan
E 0943 b - Isobutan
E 0944 - Propan
E 0948 - Sauerstoff
E 0949 - Wasserstoff
E 0950 - Acesulfam-K
E 0951 - Aspartam
E 0952 - Cyclamat
E 0953 - Isomalt
E 0954 - Saccharin
E 0955 - Sucralose
E 0957 - Thaumatin
E 0959 - Neohesperidin DC
E 0962 - Aspartam-Acesulfamsalz
E 0965 - Maltit
E 0966 - Lactit
E 0967 - Xylit
E 0999 - Quillajaextrakt
E 1103 - Invertase
E 1105 - Lysozym
E 1200 - Polydextrose
E 1201 - Polyvinylpyrrolidon
E 1202 - Polyvinylpolypyrrolidon
E 1404 - Oxidierte Stärke
E 1410 - Monostärkephosphat
E 1412 - Distärkephosphat"
E 1413 - Phosphatiertes Distärkephosphat
E 1414 - Acetyliertes Distärkephosphat
E 1420 - Acetylierte Stärke
E 1422 - Acetyliertes Distärkeadipat
E 1440 - Hydroxypropylstärke
E 1442 - Hydroxypropyldistärkephosphat
E 1450 - Stärkenatriumoctenylsuccinat
E 1451 - Acetylierte oxidierte Stärke
E 1505 - Triethylcitrat
E 1517 - Glycerindiacetat
E 1518 - Glycerintriacetat
E 1519 - Benzylalkohol
E 1520 - Propylenglycol
E-Nummern sortiert nach "Bezeichnung":
Acesulfam-K - E 0950
Acetylierte oxidierte Stärke - E 1451
Acetylierte Stärke - E 1420
Acetyliertes Distärkeadipat - E 1422
Acetyliertes Distärkephosphat - E 1414
Adipinsäure - E 0355
Agar-Agar - E 0406
Alginsäure - E 0400
Aliminiumnatriumsulfat - E 0521
Allurarot AC - E 0129
Alpha-Tocopherol - E 0307
Aluminiumammoniumsulfat - E 0523
Aluminium - E 0173
Aluminiumkaliumsulfat - E 0522
Aluminiumsilikat - E 0559
Aluminiumsulfat - E 0520
Amaranth - E 0123
Ammoniak-Zuckerkulör - E 0150 c
Ammoniumalginat - E 0403
Ammoniumcarbonate - E 0503
Ammoniumhydroxid - E 0527
Ammoniumphosphatide - E 0442
Ammoniumsulfate - E 0517
Ammoniumsulfit-Zuckerkulör - E 0150 d
Annatto - E 0160 b
Anthocyane - E 0163
Apfelsäure - E 0296
Argon - E 0938
Ascorbinsäure - E 0300
Ascorbinsäureester - E 0304
Aspartam-Acesulfamsalz - E 0962
Aspartam - E 0951
Azorubin - E 0122
Bentonit - E 0558
Benzoesäure - E 0210
Benzylalkohol - E 1519
Bernsteinsäure - E 0363
Beta-apo-8'-Carotinsäure-Ethylester (C30)-E 0160 f
Beta-apo-8-Carotinal (C30) - E 0160 e
Beta-Cyclodextrin - E 0459
Betanin - E 0162
Bienenwachs - E 0901
Borax - E 0285
Borsäure - E 0284
Braun FK - E 0154
Braun HT - E 0155
Brillantblau FCF - E 0133
Brillantschwarz FCF - E 0151
Butan - E 0943 a
Butylhydroxianisol - E 0320
Butylhydroxitoluol - E 0321
Calcium-5'-ribonucleotid - E 0634
Calciumacetat - E 0263
Calciumalginat - E 0404
Calciumaluminiumsilikat - E 0556
Calciumbenzoat - E 0213
Calciumcarbonat - E 0170
Calciumchlorid - E 0509
Calciumcitrat - E 0333
Calciumdiglutamat - E 0623
Calcium-Dinatrium-EDTA - E 0385
Calciumferrocyanid - E 0538
Calciumgluconat - E 0578
Calciumguanylat - E 0629
Calciumhydrogensulfit - E 0227
Calciumhydroxid - E 0526
Calciuminosinat - E 0633
Calciumlactat - E 0327
Calciummalat - E 0352
Calciumoxid - E 0529
Calciumphosphat - E 0341
Calciumpropionat - E 0282
Calciumsilikat - E 0552
Calciumsorbat - E 0203
Calciumstearoyl-2-lactylat - E 0482
Calciumsulfate - E 0516
Calciumsulfit - E 0226
Calciumtartrat - E 0354
Calium-L-Ascorbat - E 0302
Candelillawachs - E 0902
Canthaxanthin - E 0161 g
Capsanthin - E 0160 c
Carbamid - E 0927 b
Carnaubawachs - E 0903
Carotin - E 0160 a
Carrageen - E 0407
Cellulose - E 0460
Chinolingelb - E 0104
Chlorophylle - E 0140
Citronensäure - E 0330
Citronensäureester von Mono- und Diglyceriden von Fettsäuren - E 0472 c
Cochenillerot A - E 0124
Cyclamat - E 0952
Delta-Tocopherol - E 0309
Diacetylweinsäureester von Mono- und Diglyceriden von Fettsäuren - E 0472 e
Dikaliumguanylat - E 0628
Dikaliuminosinat - E 0632
Dimethyldicarbonat - E 0242
Dimethylpolysiloxan - E 0900
Dinatrium-5'-ribonucleotid - E 0635
Dinatriumguanylat - E 0627
Dinatriuminosinat - E 0631
Diphosphate - E 0450
Distärkephosphat" - E 1412
Distickstoffmonoxid - E 0942
Dodecylgallat - E 0312
Echtes Karmin - E 0120
Eisen-II-gluconat - E 0579
Eisen-II-laktat - E 0585
Eisenoxide - E 0172
Enzymatisch hydrolysierte Natrium-Carboxymethylcellulose - E 0469
Erythrosin - E 0127
Essigsäure - E 0260
Essigsäureester von Mono- und Diglyceriden von Fettsäuren - E 0472 a
Essig-Weinsäureester von Mono- und Diglyceriden von Fettsäuren - E 0472 f
Fettsäuren - E 0570
Fumarsäure - E 0297
Gamma-Tocopherol - E 0308
Gelborange S - E 0110
Gellan - E 0418
Glucono-delta-Lacton - E 0575
Gluconsäure - E 0574
Glutaminsäure - E 0620
Glycerindiacetat - E 1517
Glycerin - E 0422
Glycerinester aus Wurzelharz - E 0445
Glycerintriacetat - E 1518
Glycin - E 0640
Gold - E 0175
Grün S - E 0142
Guanylsäure - E 0626
Guarkernmehl - E 0412
Gummi arabicum - E 0414
Helium - E 0939
Hexamethylentetramin - E 0239
Hydriertes Poly-1-decen - E 0907
Hydroxypropyldistärkephosphat - E 1442
Hydroxypropylmethylcellulose - E 0464
Hydroxypropylstärke - E 1440
Hydroypropylcellulose - E 0463
Indigotin - E 0132
Inosinsäure - E 0630
Invertase - E 1103
Isoascorbinsäure - E 0315
Isobutan - E 0943 b
Isomalt - E 0953
Johannisbrotkernmehl - E 0410
Kaliumacetat - E 0261
Kaliumadipat - E 0357
Kaliumalginat - E 0402
Kaliumaluminiumsilikat - E 0555
Kaliumbenzoat - E 0212
Kaliumcarbonate - E 0501
Kaliumchlorid - E 0508
Kaliumcitrat - E 0332
Kaliumdisulfit - E 0224
Kaliumferrocyanid - E 0536
Kaliumgluconat - E 0577
Kaliumhydrogensulfit - E 0228
Kaliumhydroxid - E 0525
Kaliumlactat - E 0326
Kaliummalat - E 0351
Kaliumnitrat - E 0252
Kaliumnitrit - E 0249
Kaliumphosphat - E 0340
Kaliumpropionat - E 0283
Kaliumsorbat - E 0202
Kaliumsulfate - E 0515
Kaliumtartrat - E 0336
Karaya - E 0416
Kohlendioxid - E 0290
Konjak - E 0425
Kupferkomplexe der Chlorophylle - E 0141
Kurkumin - E 0100
Lactit - E 0966
L-Cystein - E 0920
Lecithin - E 0322
Litholrubin BK - E 0180
Lutein - E 0161 b
Lycopin - E 0160 d
Lysozym - E 1105
Magnesiumcarbonate - E 0504
Magnesiumchlorid - E 0511
Magnesiumdiglutamat - E 0625
Magnesiumhydroxid - E 0528
Magnesiumoxid - E 0530
Magnesiumphosphat - E 0343
Magnesiumsalze der Speisefettsäuren - E 0470 b
Magnesiumsilikat - E 0553 a
Maltit - E 0965
Mannit - E 0421
Metaweinsäure - E 0353
Methylcellulose - E 0461
Methylethylcellulose - E 0465
Mikrokristallines Wachs - E 0905
Milchsäure - E 0270
Milchsäureester von Mono- und Diglyceriden von Fettsäuren - E 0472 b
Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren - E 0471
Monoammoniumglutamat - E 0624
Monokaliumglutamat - E 0622
Mononatriumglutamat - E 0621
Monostärkephosphat - E 1410
Montansäureester - E 0912
Natamycin - E 0235
Natriumacetat - E 0262
Natriumadipat - E 0356
Natriumalginat - E 0401
Natriumaluminiumsilikat - E 0554
Natriumbenzoat - E 0211
Natriumcarbonate - E 0500
Natrium-Carboxymethylcellulose - E 0466
Natriumcitrat - E 0331
Natriumdisulfit - E 0223
Natriumferrocyanid - E 0535
Natriumgluconat - E 0576
Natriumhydrogensulfit - E 0222
Natriumhydroxid - E 0524
Natriumisoascorbat - E 0316
Natrium-Kaliumtartrat - E 0337
Natriumlactat - E 0325
Natrium-L-Ascorbat - E 0301
Natriummalat - E 0350
Natriumnitrat - E 0251
Natriumnitrit - E 0250
Natriumorthophenylphenolat - E 0232
Natriumphosphat - E 0339
Natriumpropionat - E 0281
Natriumstearoyl-2-lactylat - E 0481
Natriumsulfate - E 0514
Natriumsulfit - E 0221
Natriumtartrat - E 0335
Neohesperidin DC - E 0959
Nisin - E 0234
Octylgallat - E 0311
Orthophenylphenol - E 0231
Oxidierte Stärke - E 1404
Patentblau V - E 0131
Pektin - E 0440
Pflanzenkohle - E 0153
PHB-Ester - E 0214
PHB-Ethylester Natriumsalz - E 0215
PHB-Methylester Natriumsalz - E 0219
PHB-Methylester - E 0218
PHB-Propylester Natriumsalz - E 0217
PHB-Propylester - E 0216
Phosphatiertes Distärkephosphat - E 1413
Phosphorsäure - E 0338
Polydextrose - E 1200
Polyethylenwachsoxidate - E 0914
Polyglycerinester von Speisefettsäuren - E 0475
Polyglycerin-Polyricinoleat - E 0476
Polyphosphate - E 0452
Polysorbat 20 - E 0432
Polysorbat 40 - E 0434
Polysorbat 60 - E 0435
Polysorbat 65 - E 0436
Polysorbat 80 - E 0433
Polyvinylpolypyrrolidon - E 1202
Polyvinylpyrrolidon - E 1201
Propan - E 0944
Propionsäure - E 0280
Propylenglycolalginat - E 0405
Propylenglycol - E 1520
Propylenglycolester von Speisefettsäuren - E 0477
Propylgallat - E 0310
Quillajaextrakt - E 0999
Riboflavin-5`-Phosphat - E 0101 a
Riboflavin - E 0101
Rot 2 G - E 0128
Saccaroseacetatisobutyrat - E 0444
Saccharin - E 0954
Salze der Speisefettsäuren - E 0470 a
Salzsäure - E 0507
Sauerstoff - E 0948
Saures Natriumaluminiumphosphat - E 0541
Schellack - E 0904
Schwefeldioxid - E 0220
Schwefelsäure - E 0513
Silber - E 0174
Siliciumdioxid - E 0551
Sorbinsäure - E 0200
Sorbitanmonolaurat - E 0493
Sorbitanmonooleat - E 0494
Sorbitanmonopalmitat - E 0495
Sorbitanmonostearat - E 0491
Sorbitantristearat - E 0492
Sorbit - E 0420
Stärkenatriumoctenylsuccinat - E 1450
Stearyltartrat - E 0483
Stickstoff - E 0941
Sucralose - E 0955
Sulfitlaugen-Zuckerkulör - E 0150 b
Talkum - E 0553 b
Tarakernmehl - E 0417
Tartrazin - E 0102
Thaumatin - E 0957
Thermoxidiertes Sojaöl verestert mit Mono- und Diglyceriden - E 0479 b
Titandioxid - E 0171
Tocopherol - E 0306
Traganth - E 0413
Triammoniumcitrat - E 0380
Triethylcitrat - E 1505
Triphosphate - E 0451
Verarbeitete Euchema-Algen - E 0407 a
vernetzte Carboxymethylcellulose - E 0468
Wasserstoff - E 0949
Weinsäure - E 0334
Weinsäureester von Mono- und Diglyceriden von Fettsäuren - E 0472 d
Kurzbeschreibung
Ob Pastinaken oder Schwarzwurzeln längst sind Spitzenköche auf die besonderen Qualitäten vergessener Gemüsesorten aufmerksam geworden. Was in der Gemüsetheke des Supermarktes zur Auswahl liegt, ist nur ein kleiner Ausschnitt aus einer enormen Vielfalt an Geschmack und Vitaminen, die es wieder zu entdecken gilt. Dies gilt nicht nur für vergessene Sorten wie die Pastinake, sondern auch für die Kartoffel, bei der schmackhafte Züchtungen wie Linda oder Charlotte dem Einheitsgeschmack geopfert werden. Woher solche Gemüse stammen, wo man sie findet und welche Gerichte man daraus zaubern kann, zeigt dieses Buch in 40 Pflanzenporträts und alten Abbildungen.
B
Barham, Peter
Die letzten Geheimnisse der Kochkunst
Hintergründe, Rezepte, Experimente
Kurzbeschreibung
Kennen Sie die fünfte Geschmacksrichtung neben süß, sauer, bitter und salzig? Möchten Sie wissen, wie Sie einen ganzen Truthahn optimal braten oder warum Ihr Souffl e immer misslingt? Anschaulich und unterhaltsam erklärt der Physikdozent Peter Barham anhand leckerer Rezepte und interessanter Küchenexperimente zum Selbermachen die naturwissenschaftlichen Prozesse, die beim Zubereiten von Lebensmitteln ablaufen, und verrät dabei seine ganz persönlichen Tricks, Tipps und Kniffe. Denn wer die Chemie und Physik des Kochens versteht, ist auf dem Weg zum Meisterkoch.
Umschlagtext
Kennen Sie neben süß, sauer, bitter und salzig die fünfte Geschmacksrichtung? Möchten Sie verstehen, warum Ihnen Soufflées immer wieder zusammenfallen oder lernen, wie Sie einen ganzen Truthahn optimal braten? Gehören Sie zu den 40% Männern oder 25% Frauen, die Trüffel nicht über den Geruchssinn wahrnehmen können? Diese und viele andere Fragen aus der Welt der Kochkunst beantwortet Peter Barham, in dem er das Kochen als experimentelle Wissenschaft betrachtet. Beim Zubereiten von Lebensmitteln und beim Kochen laufen viele Prozesse ab, die sich naturwissenschaftlich gut beschreiben lassen. Das Verständnis der Chemie und Physik des Kochens wird unausweichlich dazu führen, dass sich auch Ihre eigenen Kochkünste wesentlich verbessern. Für jedermann leicht verständlich und unterhaltsam, aber ohne wichtige Details auszulassen, erklärt Ihnen der Autor, warum bestimmte Rezepte gut funktionieren und – viel wichtiger – warum andere ständig misslingen. Auf diese Weise werden Schritt für Schritt die Geheimnisse der guten Kochkunst entschleiert und Sie lernen interessante Rezepte und die dahinter liegenden physikalischen und chemischen Prozesse kennen. Zusätzlich beschreibt der Autor interessante Küchenexperimente für die ganze Familie. U4-Text Autor: Dr. Peter Barham ist Dozent für Physik an der Universität Bristol. Seit langem engagiert er sich in Großbritannien in der Vermittlung von naturwissenschaftlichen Fragestellungen mit Vorträgen und Beiträgen zu Fernseh- und Radiosendungen, besonders auch im Bereich der Wissenschaft von den Lebensmitteln. Er ist darüber hinaus Kolumnist für den Guardian. 1999 erhielt er den renommierten Preis des "Institute of Physics" für die Förderung der Allgemeinbildung im Bereich der Physik. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .
Bendel, Lothar
Das große Früchte- und Gemüselexikon
Kurzbeschreibung
Alles zur bewussten Ernährung: 3500 Stichwörter aus den Bereichen Gesundheit, Lebnsmittelkunde, Verbraucherschutz, Küche, Diätetik; 120 Infokästen zu den häufigsten Ernährungsfragen, 850 Abbildungen und Tabellen; 250 Lesetipps zur weiterführenden Lektüre sowie ausführliche Sonderartikel.
Ein umfangreiches Kompendium, das alle relevanten Themen rund um die Ernährung in einem Band bündelt.
Lebensmittelkunde, Gesundheit, Küche, Diätetiker Gewichtsreduktion, Fragen zu gesundem Essen, ballaststoffreicher Ernährung, E-Nummern, Fastenkuren, Geschmacksverstärker, kochsalzarme Diäten, Wellnessprodukte, Vitaminen
"Soll ich schimmelige Stellen herausschneiden oder alles wegwerfen?", "Woran erkennt man die Frische eines Hühnereies?", "Wie wähle ich das richtige Mineralwasser?"
Durch Ernährung zu beeinflussende Erkrankungen: Nahrungsmittelallergien, Diabetes, Neurodermitis, Zöliakie, erhöhter Cholesterinspiegel, Essstörungen, Fleischkonsum, Gewichtsreduktion, Naturkost, vegetarischer Ernährung, gentechnisch veränderten Lebensmitteln; 250 Literaturverweise geben Empfehlungen zur weiterführenden Lektüre. Stichwortregister
(E?)(L?) http://www.brockhaus.de/index.php?we_objectID=23
In Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. entstanden, beantwortet dieses schon in dritter Auflage erschienene Lexikon alle Fragen zur bewussten Ernährung. Es beleuchtet u.a. sinnvolle und zweifelhafte Diäten, Essstörungen, Gentechnik, klärt in allen wichtigen Fragen des Verbraucherschutzes und des Lebensmittelrechts auf, gibt Tipps zu Einkauf und Warenkunde. Für alle, die in Ernährungsfragen wirklich zuverlässige Orientierung suchen.
3.500 Stichwörter bieten zuverlässige Informationen zu Ernährungsfragen
Sinnvolle und zweifelhafte Diäten, Essstörungen, Gentechnik, Krebsvorbeugung u. v. m. in Sonderartikeln
Tabellen und Infokästen liefern schnell und übersichtlich wichtige Informationen
In Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V.
Erstellt: 2010-06
Brück, Jürgen (Autor) / Sieck, Annerose (Autor)
Naturgesetze des Kochens für Besserwisser
Kurzbeschreibung
Neben den bekannten und belegten Wirkungen alter Kräuter gibt es die vergessenen, ungewöhnlichen Wirkungen der Stechapfel verleiht die Fähigkeit zu fliegen, Farnsamen in den Schuhen machen unsichtbar, und der Johanniskranz auf dem Dach schützt vor Blitzschlag. Hinter der alten Kräutermagie eröffnet sich eine ganze Welt von Vorstellungen, die das Leben unserer Vorfahren prägten. So kann aus einem ganz normalen Waldspaziergang ein Ausflug in die Welt der Hexen und Feen werden. Durch den magischen Kräutergarten führen alte Abbildungen, die die wundersamen Wirkungen lebhaft illustrieren.- für Naturfreunde und Zauberlehrlinge - mit botanischen Informationen zu Anbau, Herkunft und Familie der Pflanzen
Buser, Marianna
Von fast vergessenen Gemüsen, Kräutern und Beeren
Mit grossem Lexikon. Mit vielen Rezepten
Kurzbeschreibung
Schont die Nudel! Schluss mit dem Abschrecken! Der Hobbykoch und Lebensmittelexperte Ludger Fischer stellt überlieferte Küchenweisheiten auf den Prüfstand und kommt zu dem Schluss: Kaum zu glauben, was wir beim Zubereiten und Aufbewahren von Nahrungsmitteln so alles falsch machen. Dass man Fleisch heiß anbraten muss, damit es bei geschlossenen Poren schön saftig bleibt, ist bekannt. Dumm nur, dass Fleisch überhaupt keine Poren hat ... Aber auch Klassiker wie »Aufgetautes Fleisch darf man nicht wieder einfrieren«, »Eier müssen abgeschreckt werden« oder »Nudelwasser muss sprudeln« gehören nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft in die (Bio-)Tonne. Ludger Fischer hat zusammen mit Sandro Bedin die lange Liste der unumstößlichen Küchenregeln vorgenommen, um sie auf Herz und Nieren zu prüfen. Sprachgewandt, wissensgesättigt und mit trockenem Humor trennt er bei den überlieferten Mythen die Spreu vom Weizen - nicht nur, weil man in der Küche viel Zeit und Geld sparen kann, sondern weil durch falsche Lagerung und Zubereitung das wahre Nährwert- und Geschmackspotenzial von Lebensmitteln zu oft verschenkt wird.
G
Gorys, Erhard
Das neue Küchen-Lexikon
Von Aachener Printen bis Zwischenrippenstück
Kurzbeschreibung
Kennen Sie Anguilotti? Wissen Sie, was degorgieren bedeutet? Möchten Sie Zucchiniblüten zubereiten oder einen Caipirinha mixen? Antworten auf diese und Tausende anderer Fragen gibt ›Das neue Küchenlexikon‹. Hier erfahren Sie alles Wissenswerte und Interessante über die Herkunft und Geschichte von Speisen und Getränken, über die Zusammenstellung und Zubereitung von Gerichten aus der klassischen wie der modernen Küche, der regionalen und den Länderküchen.
Rund 8000 Stichwörter beschreiben Grund- und Spezialrezepte, Lebensmittel, Begriffe aus der Küchentechnik und Ernährungswissenschaft, Drinks, Früchte, Kräuter und Gewürze. Für Genießer und Gourmets, aber auch für alle Küchenpraktiker - und Besserwisser: Schließlich kann man beim Essen über nichts unterhaltsamer streiten als übers Essen!
Kurzbeschreibung
Von Gaby Hauber-Schwenk und Michael Schwenk Mit 82 Abbildungsseiten in Farbe
Grafische Gestaltung der Abbildungen: Jörg Mair
Der "dtv-Atlas Ernährung" bietet einen umfassenden Überblick über diesen wesentlichen Teil der gesunden Lebensführung. Der Atlas erläutert die zentralen Grundbegriffe der Ernährungslehre, gibt Auskunft über aktuelle Themen, wie z.B. bestrahlte oder gentechnologisch veränderte Nahrungsmittel, und klärt über ernährungsbedingte Krankheiten, Diäten, wichtige Nährstoffe und Nahrungsmittel auf.
Aus dem Inhalt: Welternährungssituation. Ernährungsökologie. Nährstoffe und ihre Funktionen. Neuartige Lebensmittel. Lebensmittelqualität. Konservierung. Schadstoffe und Krankheitserreger. Lebensmittelrecht und –überwachung. Pflanzengifte, Pilzgifte, Tiergifte. Arzneimittel-Rückstände. Ernährungsbedingte Krankheiten. Allergien. Eßstörungen. Schlankheitsdiäten. Vegetarismus. Makrobiotik.
Dieses Buch möchte ich empfehlen, solange es noch erhältlich ist. Ich habe bisher zwar noch keine Pressemeldung dazu gefunden, aber als ich vor einigen Monaten nach diesem Buch suchte und fragte erhielt ich die Auskunft, dass der Könemann-Verlag nicht mehr existieren würde. Seit einigen Wochen sind fast in allen Buchhandlungen wieder Könemann-Bücher zu finden. Allerdings soll es sich dabei um Restexemplare handeln. Ich fände es jammerschade, wenn es keine weiteren Könemann-Bücher mehr geben sollte. Aber wie dem auch sei - hier soll es um ein ganz bestimmtes Buch gehen.
Das Gourmethandbuch ist allein schon durch seine 1.000 Seiten und seine vielen Bilder und Informationen ein optischer Genuss. Und das zu einem Preis, für den man gerade mal noch eine Mahlzeit im Restaurant bestreiten kann.
Und das Buch ist gespickt mit Worterklärungen und Wortgeschichten zu Speisen, Zutaten, Rostoffen und Instrumenten. Wussten Sie z.B., dass der "Teller" von lat. "taliare" = "spalten", "schneiden" über altfrz. "tailleoir" = "Fleischbret", "Hackbret", "Vorlegebrett" kommt und also ein "Teiler" sein müsste? Oder dass in der Aalsuppe zwar Aal drin sein kann, aber nicht drin sein muss - die norddeutsche Bezeichnung bedeutet nämlich "Alles (drin) Suppe". Die Limonade kommt von der "Limone". Die "Melone" ist ein griech. "Apfel". Die "Seezunge" hiess bei den Griechen "Rindszunge" und bei den Römern "Jupiters Sandale".
Und so geht es durch das ganze Buch. Auf jeder Seite findet man mindestens eine lateinische Herleitung und oder eine kleine Wortgeschichte. Diese Buch kann ich wirklich nur empfehlen. Die Informationsfülle ist wirklich erschlagend. Deshalb sollten Sie es in kleinen Häppchen geniessen. Dann haben Sie garantiert lange an diesem Buch Ihre Freude und müssen nicht am "Hungertuch" nagen (das ja zum Verhüllen des Altars während der Fastenzeit gebraucht wird).
Über das Produkt
Kulinarisches Fachwissen und amüsanter Rätselton verbinden sich seit 2002 für essen&trinken zu einer erfolgreichen monatlichen Gourmet-Quiz-Kolumne. Der vorliegende Band versammelt 365 Artikel dieser e&t-Kolumnen voller erstaunlicher Details und voller Bild-Verblüffungen eine wohlangerichtete Sammlung von Fragen, Antworten und Beweisen für kulinarische Entdeckungsreisen entlang genüsslicher Kulturgeschichten und neugieriger Topfguckereien für amüsierbare Besserwisser ist höchster Small-Talk-Wert garantiert! Ein Buch, das zum Sattlesen aufträgt, und ein Geschenkbuch par excellence für alle Weltbürger im kulinarischen Kosmos
Hin und wider geht es bei den Fragen auch um Namensgebungen.
(E?)(L?) http://www.essen-und-trinken.de/gewinnspiele/kulinarisches_raetsel/
Kulinarisches Quiz von essen & trinken
Unser Gourmet-Experte Udo Pini hat sich wieder sechs Fragen aus der kulinarischen Welt ausgedacht. Klicken Sie einfach die richtigen Antworten an - und vielleicht gehören Sie zu den glücklichen Gewinnern.
Pollmer, Udo / Warmuth, Susanne
Lexikon der populären Ernährungsirrtümer
Mißverständnisse, Felinterpretationen und Halbwahrheiten von Alkohol bis Zucker
Kurzbeschreibung
Vitamin C hilft bei Erkältungen - zuviel Salz ist ungesund - Vollwerternährung schützt vor Zivilisationskrankheiten - Margarine ist gesünder als Butter... Der Ernährungsspezialist Udo Pollmer präsentiert die Summe seiner jahrelangen Forschungen, verweist viele dieser gern geglaubten "Ernährungsweisheiten" ins Reich der Mythen und Legenden und plädiert für einen gelasseneren Umgang mit unseren Essgewohnheiten. Zu viel, zu süß, zu salzig, zu fettig ... Margarine ist gesünder als Butter, Müsli ist nahrhafter als Weißbrot, Tiefkühllebensmittel enthalten mehr Nährstoffe als Dosenware - die Liste von gängigen Ernährungsirrtümern ließe sich beliebig fortsetzen. Der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer und die Biologin Susanne Warmuth haben liebgewonnene Ernährungsgewohnheiten und Halbwahrheiten von A wie Alkohol bis Z wie Zucker kritisch unter die Lupe genommen. Ihr informatives Lexikon ist ein Plädoyer für einen gelasseneren Umgang mit unserem Essen und für mehr Vertrauen in unseren Körper und seine Bedürfnisse. - "Pollmer und Warmuth stellen fast alles auf den Kopf, was wir über die Wirkungen des Essens zu wissen glaubten." (Focus)
Q
R
Rose, Hans-Joachim
Küchenbibel
Enzyklopädie der Kulinaristik
Kurzbeschreibung
Mit der "Küchenbibel" erscheint ein Monumentalwerk, das alle Fragen rund um das Thema Kochen & Ernährung beantwortet. Sie umfasst das gesamte Fachwissen eines Profikochs, erworben durch jahrelanges Training in Theorie und Praxis, und erläutert mit 13.000 Stichwörtern ausführlich und übersichtlich alle Küchenbegriffe von A wie Aal bis Z wie Zucker. Dazu enthält die "Küchenbibel" einen saisonalen Einkaufsratgeber, Speise- und Getränkekarten aus den wichtigsten Urlaubsländern, Infos zu Wellness-Food und M