Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
DE Deutschland, Alemania, Allemagne, Germania, Germany
Farben, Couleurs, Colors

A

about.com
Color Meanings in German

(E?)(L?) http://german.about.com/library/weekly/aa072699.htm

Farbenfroh: Colorful Expressions
Color Meanings in German
German Color Symbolism and Expressions

Every language has its own colorful expressions and symbolism, including German. But here we're talking about colorful (bunt, farbenfroh) in a literal sense: expressions that contain grün, rot, blau, schwarz, braun, and other colors.

In English we can "feel blue," "be yellow," or "see red." In German these colors may or may not have the same meaning. In an earlier feature, Idioms: Talk like a German, I mentioned several blau idioms, because "blau" can have numerous meanings in German, including "drunk" or "black" (as in "black eye"). You may also want to look at our German Colors (Farben) page and its complete color chart.
...


Erstellt: 2012-06

aliceblue (W3)



alpina-farben
ColorDesigner

(E?)(L?) http://www.alpina-farben.de/colordesigner/

Sehen Sie vorher, wie es nachher wirkt.

Sie wollen Ihr Wohnzimmer neu streichen, sind sich aber nicht sicher, welche Farben passen könnten? Dann hilft Ihnen Alpina jetzt mit dem neuen, interaktiven ColorDesigner weiter. Damit sehen Sie vorher, wie die Farbe nachher wirkt. Wenn Sie möchten, sogar auf Ihren eigenen Fotos.


Erstellt: 2012-11

alvit
Color Blender
Farbreihen-Generierung

(E?)(L1) http://www.alvit.de/vf/de/color-blender-adapted.html

...
"Color Blender: Adapted" Schritt für Schritt ...


antikweiss = antiquewhite (W3)



Anthocyan, Anthocyanin (W3)

Die Bezeichnung "Anthocyan", engl. "Anthocyanin" setzt sich zusammen aus griech. "anthos" = "Blüte", "Blume" und "kyáneos" = "dunkelblau". Es handelt sich um wasserlösliche Pflanzenfarbstoffe, die in nahezu allen höheren Pflanzen vorkommen und den Blüten und Früchten die rote, violette, blaue oder blauschwarze Färbung geben.

(E?)(L?) http://www.cnrtl.fr/etymologie/anthocyane
(E?)(L?) http://www.cnrtl.fr/etymologie/anthocyanine
(E?)(L1) http://glossary.gardenweb.com/glossary/page1.html
anthocyanin

(E?)(L?) http://www.presse-kostenlos.de/Medizin-und-Gesundheit/pressemitteilung_534072.htm
(E?)(L?) http://dictionary.reference.com/
anthocyanin

(E3)(L1) http://www.wein-plus.de/glossar/A.htm
Anthocyane

(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Anthocyane

...
Namenshinweis: "Anthocyanin" gibt es nur im Englischen, im Deutschen muss es anstelle von "Anthocyanine" ausschließlich "Anthocyane" heißen.
...


(E?)(L?) http://www.yourdictionary.com/anthocyanin
anthocyanin

(E?)(L1) http://www.zusatzstoffe-online.de/
E 0163 - Anthocyane

aquamarin = aquamarine (W3)



Azur, Lasur (W3)

"Azur" = "Himmelsblau" entstand aus "Lasur", nachdem "l-" in mlat. "lazur" als ursprünglich arabischer bestimmter Artikel aufgefasst und in ital. "azzurro", frz. "azur" weggelassen worden war (arab. "lazaward", pers. "lagward" = "Lasurstein", "Lasurfarbe").

(E?)(L?) http://www.farbimpulse.de/artikel/liste.html
20.11.2008 - » Lernen von der Lasur - Dem Museum Brandhorst in München verleihen 36.000 Stäbe aus Keramik Farbigkeit

(E?)(L?) http://www.nerchaufarbe.de/70.0.html?&tx_simpleglossar_pi1[headerList]=L&tx_simpleglossar_pi1[showUid]=95
Lasur

B

baer-coach
Sprachen tragen keine Farbe

(E?)(L?) http://www.baer-coach.de/tatze/archiv/76

Donnerstag 30 November 2006
Sprachschützer schmücken sich mit gerne mit der Nationalflagge, der Verein Deutsche Sprache trägt Schwarz-Rot-Gold im Logo, manche Sprachfreunde verbünden sich im Überschwang mit Initiativen wie Du bist Deutschland (der ein schwarzrotgoldenes Hundehäufchen als Logo dient). Stehen die deutschen Farben für die deutsche Sprache?
...


(E?)(L?) http://www.baer-coach.de/deutsch/06/sprachen-tragen-keine-farbe_04.htm


beige = beige (W3)



blau (W3)

Blau wirkt kühl, distanziert; spricht nicht das Gefühl sondern den Verstand an; steht für Klarheit und Sachlichkeit;
Woher kommt diese Zuordnung?

blau machen, blaumachen (W2)

Wollten Färber Stoffe mit Indigo färben, mußten sie eine Farbstofflösung mit einem bestimmten pH-Wert anrühren. Dieser pH-Wert wurde durch Anreichern der Färbelauge mit Urin erreicht. Um die erforderlichen Mengen an Urin zu erhalten, mußten bzw. durften die Färber große Mengen Alkohol trinken. Mit der Konsequenz, daß an diesen Tagen sonst nicht mehr viel lief. Es wurde eben "blau gemacht".

Eine Auslegung besagt:
Die Blaufärberei erforderte sonniges Wetter. In der Sonne gärt die Urinbrühe, wobei Alkohol entsteht. Der zu färbende Stoff wurde in die stinkende Urinbrühe gelegt. Heraus kam aber kein blauer Stoff, sondern ein gelblich-grüner. Blau wurde der Stoff erst im Laufe des Tages. An der Luft reagierte das Indigo mit Sauerstoff und wurde blau. Und in dieser Zeit, meist montags, ruhte die Weiterverarbeitung. Die Färber hatten nichts zu tun, sie "machten blau". Hier hat auch der Begriff "blauer Montag" seinen Ursprung.

Das "Blaumachen" fängt meist in der Schule an. Mathe, Physik, Geschichte, zu so ungeliebten Fächern gehen viele Schüler mehr oder weniger oft einfach nicht hin. Doch was hat das mit der Farbe "Blau" zu tun- und hat es überhaupt damit zu tun? Warum machen Menschen ihr Leben lang immer wieder blau, ohne rot zu werden? Woher kommt der Ausdruck "blaumachen"?
"Blaumachen" ist sozusagen "Desertieren light": ein Kavaliersdelikt, aber nicht wirklich ehrenrührig. Früher war das ganz anders. Schlecht angesehen waren diejenigen, die wirklich im wahrsten Wortsinn blaugemacht haben - die Färber.
Zum "Blaumachen" brauchten sie zuerst einmal den eigentlichen Farbstoff, den Indigo. Der stammte aus Pflanzen wie dem Färberwaid oder dem "Indigofera Tinctoria" aus Indien.

Indigo ist ein Material, das in Pulverform metallisch schimmert und in allen möglichen Tönen von Blau über Violett bis Kupferrot schillert. Das Problem für die Färber: Indigo ist nicht in Wasser löslich. Um damit färben zu können, braucht man ein Löse-, genauer gesagt ein Reduktionsmittel. Vereinfacht gesagt, wird der Indigo löslich, indem man ihm Sauerstoff entzieht. Dazu wurde früher verfaulter Urin benutzt. Das brachte den Färbern ihren schlechten Ruf ein.
Heute stinkt Blaumachen nicht mehr so fürchterlich, denn jetzt wird Natriumdithionit benutzt. Wenn man Indigo in Wasser und Natriumdithionit löst, entsteht eine schmutzig-gelbliche Flüssigkeit, das Indigweiss, in dem der zu färbende Stoff gekocht wird. Auch er wird dabei gelblich. Dann wird der Stoff an die Luft gehängt, und dort oxidiert der Indigo wieder und wird wieder blau - das dauert aber sehr lange. Früher mussten die Färber einen ganzen Tag warten, bis sich der Stoff wirklich vollständig blau gefärbt hatte. In dieser Zeit, meistens montags, hatten sie nichts zu tun, sie "machten blau".


...
..., der sogenannten Küpe. Diese ist gelb; erst wenn die Stoffe aus dem Bad genommen werden, verfärben sie sich durch Oxidation mit dem Luftsauerstoff zuerst grün und dann schließlich blau - daher erlebt der Färber sein "blaues Wunder", beziehungsweise wenn er den Prozess beschleunigt, indem er mit Holzlatten auf den Stoff schlägt (bringt mehr Sauerstoff ins Gewebe), hat er ihn "grün und blau geschlagen".


(E?)(L?) http://www.christoph-moder.de/lexikon/
(E?)(L?) http://homepages.compuserve.de/loehhof/Lage_und_Umgebung/Verbandsgemeinde/Blaufarberei_1/blaufarberei_1.html
(E?)(L?) http://www2.karriere.t-online.de/dyn/karr/wiss/allt/ar/ar-06-2003-blau-machen.html
(E?)(L?) http://www.kuschelkatzen.de/portalblaudivers.htm
(E?)(L?) http://www.textilgestaltung-schule.de/pflanzenfarbstoff-indigo.htm
(E1)(L1) http://www.staff.uni-marburg.de/~naeser/ra-mat.htm
(E1)(L1) http://www.wispor.de/wp-red-f.htm
(E1)(L1) http://www20.wissen.de/xt/default.do?MENUID=40,95,4289


Blauäugigkeit (W2)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Die Farbe Blau als Augenfarbe ist bekannt als Sinnbild der Treue, Durchsichtigkeit und Unverstelltheit.
Wenn ein Kind zur Welt kommt, ist die Entwicklung seiner Regenbogenhaut noch nicht abgeschlossen. Da für die Farbe blau am wenigsten Farbpigment nötig ist haben Neugeborene zunächst immer blaue Augen. So verband man mit der blauen Augenfarbe zugleich die Vorstellung von "naiv" und "unschuldig".
Wenn uns jemand als "blauäugig" bezeichnet, dann ist er der Meinung wir seien "naiv", "unerfahren", "harmlos", "gutgläubig" bzw. "unkritisch".
Unverhohlener Spott liegt hingegen in der Wendung "Man hat ihn (sie) nicht seiner (ihrer) schönen blauen Augen wegen genommen" (z.B. bei der Auswahl von Bewerbern).
(© blueprints Team)

(E?)(L?) http://www.redensarten.net/ubs.html
Blauäugig

blauer Brief (W2)

(E?)(L?) http://www.geo.de/GEO/community/frage_der_woche/
Die Frage der Woche vom 21.12.2003 lautete:
Woher stammt die Redewendung, einen "Blauen Brief" zu verschicken?
Im 19.Jh. erhielten preussische Offiziere die Aufforderung, ihren Abschied einzureichen in "blauen Briefen/Kuverts". Für viele war dies eine schlechte Nachricht. Wie viele militärische Begriffe ging dies in den Alltagswortschatz über. Heute können nicht nur Soldaten sondern auch Schüler, Arbeiter und Angestellte "blaue Briefe" erhalten.

Blauer Montag (W3)

Eine Auslegung besagt:

Die Blaufärberei erforderte sonniges Wetter. In der Sonne gärt die Urinbrühe, wobei Alkohol entsteht. Der zu färbende Stoff wurde in die stinkende Urinbrühe gelegt. Heraus kam aber kein blauer Stoff, sondern ein gelblich-grüner. Blau wurde der Stoff erst im Laufe des Tages. An der Luft reagierte das Indigo mit Sauerstoff und wurde blau. Und in dieser Zeit, meist montags, ruhte die Weiterverarbeitung. Die Färber hatten nichts zu tun, sie "machten blau". Hier hat auch der Begriff "blauer Montag" seinen Ursprung.

Eine andere Erklärung lautet:

"Blauer Montag" geht zurück auf einen Begriff aus dem 16.Jh. Jede Zunft feierte einmal im Jahr an einem Sonntag ein Jahresfest. Der darauf folgende Montag war in der Regel arbeitsfrei. Allerdings wurde an diesem Tag für die Toten der Zunft eine "blaue Messe" gefeiert. Der Pfarrer trug dazu ein blaues Messegewand. Das brachte diesem Montag die Kennzeichnung "blau" ein. Mittlerweile wird ein "blauer Montag" auch zu anderen Anlässen "zelebriert".

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/

Eine Variante besagt:
Wenn die Handwerker am Montag nicht arbeiteten und stattdessen den blauen Feiertagsrock anzogen, sprach man vom "blauen Montag". Er stand damit im Gegensatz zum "grauen Alltag".

Wenn wir heute einen "blauen Montag machen", dann gehen wir nicht arbeiten bzw. lassen wir die Arbeit ruhen.
(© blueprints Team)


(E?)(L?) http://www.farbimpulse.de/artikel/liste.html
13.10.2004 - » Am "Blauen Montag" waren viele Färber "blau" - Die mittelalterliche Färberei beeinflusst die Sprache bis heute mit ihren Redensarten

(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Blauer_Montag

Der "blaue Montag" ist eine Bezeichnung für den arbeitsfreien Montag, blau machen umgangssprachlich für Müßiggang im Allgemeinen oder Absentismus im Berufsleben.
...
Eine Erklärung bezieht sich auf die Sitte, an Montagen in der Fastenzeit die Kirchen mit blauem oder violettem Tuch zu schmücken. Die Arbeitsfreiheit des Fastenmontags wurde bald auf die anderen Montage des Jahres ausgedehnt.

1520 befahl Herzog Georg der Bärtige von Sachsen, dass kein Handwerker guten Montag halten, ihm auch in der Woche kein Feiertag verlohnt werden sollte. 1531 erneuerte er das Verbot, da sich niemand daran hielt. 1726 veranlasste das Verbot des Blauen Montags in Augsburg einen Aufstand der Schuhknechte, auch die Gesellen in anderen Städten (z. B. in Dresden) wurden aufgefordert, sich anzuschließen. 1731 wurde ein Reichstagsedikt mit einem Verbot erlassen, das 1764 und 1771 erneuert wurde.

Auf den Brauch geht das Sprichwort "Montag blau, Dienstag Hunger" zurück.

Im Friseurhandwerk sowie vielfach in der Gastronomie ist es auch heute noch üblich, das Geschäft nach dem arbeitsreichen Wochenende am Montag geschlossen zu halten. Ebenso haben die meisten Museen montags geschlossen. In der DDR waren die Bäckereien grundsätzlich montags geschlossen, als Ausgleich für den Samstag, an dem sie geöffnet hatten.
...


blauer Peter (W2)

ist eine scherzhafte Bezeichnung für die "Signalflagge P" ("blau mit weissem Spiegel") des Internationalen Signalbuches. Sie zeigte an, dass alle Mann an Bord waren und das Schiff seeklar gemacht wurde.
Man vermutet, dass es auf den "heiligen Petrus, den Schliesser des Himmels" Bezug nimmt.

blaues Wunder (W3)

Wieso ist das Wunder immer blau?

Blauhelme (W3)

... Als Kennzeichen, dass es sich um Truppen mit einem Mandat der Vereinten Nationen handelt, tragen die Soldaten einen blauen Helm mit weissem UN-Schriftzug.
24.02.2003

Blaustrumpf, blue-stocking (W2)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
(von engl. "blue-stocking"); "Blaustrumpf" ist eine Spottbezeichnung für gelehrte aber unweibliche Frauen.
Es geht zurück auf eine Gesellschaft in London, die seit 1750 bei Lady Montagu dem Kartenspiel eine geistvolle Unterhaltung vorzog. Man trug dort mitunter blaue Wollstrümpfe statt der üblichen schwarzen Seidenstrümpfe (the blue-stocking society).
(© blueprints Team)

blauviolett = blueviolet (W3)



blau-weiss als Marinefarben (W3)

blau-weiss als Marinefarben (W3)

Die Farben der Marine sind traditionell "Blau und Weiss". Diese Tradition begann angeblich am 17. April 1748. An diesem Tag erging der offizielle Uniformbefehl für die britische Marine.
Der König hatte eine Herzogin bei einem Ritt im Park in einem "blauen Kostüm mit weissen Aufschlägen" gesehen. Diese Kombination hatte es dem König angetan, der sie daraufhin als Farben der Marineuniform bestimmte.

brown = braun (W3)



C

colordruck
Farb-Lexikon

(E?)(L?) http://www.colordruck.com/page/Lexikon/41




Erstellt: 2010-12

colorsystem
Farbsysteme in Kunst und Wissenschaft

(E?)(L?) http://www.colorsystem.com/grundlagen/aad.htm

Farbsysteme in Kunst und Wissenschaft
Sie kennen die Farbtheorie von Newton? Vielleicht auch die Farbenlehre von Goethe? Wir stellen Ihnen aber 59 Farbtheorien von der Antike bis in die Gegenwart vor, leicht verständlich und reich illustriert: eine Kulturgeschichte der Farbe von Prof. Narciso Silvestrini und Prof. Dr. Ernst Peter Fischer.

Farben und Kulturen
Wir stellen Ihnen die Bedeutung der Farben in verschiedenen kulturellen Systemen vor: Astrologie, Symbolik der Farben, Ars Magna, Antroposophie, Farben in der indischen (Chakras), islamischen, chinesischen, indischen und hebräischen (Kabbala) Tradition, der christlichen Liturgie und dem eigenartigen Archéomètre.

Virtuell begehbarer Farbenraum
Farbsysteme sind reine Vorstellungswelten. Wir haben beispielhaft der Vorstellungswelt des Malers Philipp Otto Runge eine Form gegeben und ermöglichen Ihnen, in seiner Farbenkugel Aussichten zu genießen.

Pythagoras, Aristoteles, Platon | Robert Grosseteste | Leon Battista Alberti | Aron Sigfrid Forsius | Franciscus Aguilonius | Robert Fludd | Athanasius Kircher | Richard Waller | Isaac Newton | Tobias Mayer | Moses Harris | Johann Heinrich Lambert | Ignaz Schiffermüller | James Sowerby | Johann Wolfgang von Goethe | Philipp Otto Runge | Charles Hayter | Michel Eugène Chevreul | George Field | James Clerck Maxwell | Hermann von Helmholtz | William Benson | Wilhelm von Bezold | Wilhelm Wundt | Ewald Hering | Charles Blanc | Nicholas Odgen Rood | Charles Lacouture | Alois Höfler | Hermann Ebbinghaus | Robert Ridgway | Albert Henry Munsell | Wilhelm Ostwald | Michel Jacobs | Max Becke | Arthur Pope | Edwin G. Boring | CIE - 1931-System | R. Luther, N. D. Nyberg | CIE - S. Rösch | CIE - Douglas L. MacAdam | CIE - Walter S. Stiles | Faber Birren | Tryggve Johansson | Aemilius Müller (I) | Alfred Hickethier | Sven Hesselgren | DIN - System | ISCC-NBS- System | OSA-System | Aemilius Müller (II) | NCS-System | Coloroid-System | J. Frans Gerritsen | CIE LAB-System | ACC-System | HLS-System | RGB-System | Michel Albert-Vanel | CMN-System | Farben und Kulturen | Astrologische Verbindungen | Ars magna | I Ging | Chinesische Tradition | Indische Tradition | Hebräische Tradition | Islamische Tradition | Liturgische Tradition | Symbolik | Heraldik | Anthroposophie | L'Archéomètre | logi | Bibliographie | Chronologische Bibliographie 1. Teil (380 v.Chr. bis 1949) | Chronologische Bibliographie 2. Teil (1950 bis 1999) | Virtuell begehbarer Farbenraum | Das Farbsystem von Philipp Otto Runge | Der virtuell begehbare Farbenraum nach Philipp Otto Runge | Panorama I (Java) | Panorama II (Java) | Panorama III (Java) | Die virtuelle Farbenkugel: Ansicht I | Die virtuelle Farbenkugel: Ansicht II | Die virtuelle Farbenkugel: Ansicht III | Die virtuelle Farbenkugel: Ansicht IV | Die virtuelle Farbenkugel: Ansicht V | Die virtuelle Farbenkugel: Ansicht VI | Die virtuelle Farbenkugel: Ansicht VII | Die virtuelle Farbenkugel: Ansicht VIII


D

Dasselbe in Grün (W3)

Der Opel "Laubfrosch" war eine Kopie eines französischen Citroen. Die einzige Änderung war die grüne Lackierung. Für Kunden war es also "dasselbe in Grün".

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/

Der Ausdruck "dasselbe in Grün" für etwas, das wenig neues darstellt, geht zurück auf ein Fahrzeug der Firma Opel.

Der Wagen mit dem schönen Namen "Laubfrosch", der 1924 erstmals verkauft wurde, war eine Kopie des französischen Citroen 5CV bzw. 5HP (1921). Die einzige Änderung war die grüne Lackierung. Man konnte also mit Recht behaupten: der Wagen war "dasselbe in Grün"!

(© blueprints Team)


(E?)(L?) http://www.br-online.de/
Redensarten: Nochmal dasselbe in Grün | Bildung | Wissen | BR BR-online (zur Startseite) Bayerischer Rundfunk 11.11.2009. ...

(E?)(L?) http://www.ffn.de/programm/dr-wort/seite-2.html
(E?)(L?) http://www.geo.de/GEOlino/mensch/redewendungen/deutsch


desig-n
Farben-Glossar

(E?)(L?) http://www.desig-n.de/farben.htm


desktopfarben - Desktopfarben - Farben des Desktops

(E?)(L?) http://www.desktopfarben.de/
mit "captiontext" kann man die Textfarbe der aktiven Titelleiste einstellen.
mit "activecaption" erhält man die Hintergrundfarbe der aktiven Titelleiste, z.B. in folgender Weise:


<h3 style="color:captiontext; background-color:activecaption;">desktopfarben</h3>

Und diese Farben müssten jetzt auch in dieser Überschrift benutzt werden! (Zumindest sollte es der Fall sein, wenn Sie den IE ab V5.x bzw. den Netscape ab 6.x benutzen.)

CSS2 enthält noch viele weitere Parameter, um die aktuellen Browser-Farbwerte abzufragen und das eigene Homepagedesign aktuell an die Usereinstellungen anzupassen.

digitalefolien
Kleines Lexikon der Färbepflanzen

(E?)(L?) http://www.digitalefolien.de/biologie/pflanzen/faerbe/faerbe.html
Alphabetisches Verzeichnis | Lateinische Namen | Das Färben

(E?)(L?) http://www.digitalefolien.de/biologie/pflanzen/faerbe/alpha.htm

Alphabetisches Inhaltsverzeichnis
Färberginster | Färberkamille | Färbermädchenauge | Färbermeister | Färbersumach | Färberwaid | Echte Goldrute | Kermesbeere | Krapp | Rainfarn | Reseda | Safran | Schafgarbe


(E?)(L?) http://www.digitalefolien.de/biologie/pflanzen/faerbe/latein3.html

Lateinische Namen
Achillea millefolium | Alkanna tinctoria | Anthemis tinctoria | Asperula tinctoria | Baptisia australis | Calendula officinalis | Chrysanthemum vulgare | Coreopsis tinctoria | Cotinus cogyggria | Crocus sativus | Genista tinctoria | Isatis tinctoria | Phytolacca americana | Punica granatum | Reseda luteola | Rubia tinctorum


dunkelblau = navy (W3)



dunkelrot = maroon (W3)



E

F

Farbe (W3)

(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Farbe
Bei den Farben ist nicht nur interessant, wo ihre Bezeichnungen herkommen, sondern auch dass sie mit ganz bestimmten Eigenschaften assoziiert werden und wie entsprechend in andere Bezeichnungen aufgenommen wurden; z.B. "grau-sam", "blau sein" oder "schwarz tragen".

Das Wort "Farbe" wird von "Kluge" mit einem indoeuropäischen Stamm mit der Bedeutung "machen", "gestalten" in Verbindung gebracht. Der Übergang von der Bedeutung "Gestalt", "Körper" zur heutigen Bedeutung soll über eine Zusammensetzung "rosen-faro" = "rosenfarbig" gelaufen sein. Eine Zwischen form könnte entsprechend "färben" = "rosenfarbig machen" gewesen sein. Eine Ähnlichkeit des ahd. "farawa" mit frz. "faire" ist ja nicht abzustreiten, aber ... ?

farbenundleben
Farben in unserer Sprache
Farben und Farbwirkung
Redewendungen und Redensarten zu Farben

(E?)(L?) http://www.farbenundleben.de/

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Farben gehören zum Leben wie die Luft zum Atmen. Leben und Farben sind untrennbar miteinander verbunden - weit mehr als es uns bewußt ist. Es gibt wohl kaum Bereiche in denen das »Phänomen Farbe« keine Rolle spielt.

Bei Farben und Leben-Online finden Sie Informationen zum Thema Farben und ihren Wirkungen - aus allen Bereichen des Lebens. Tipps, unterhaltsames, lustiges, Anregungen und Denkanstöße für ein bewußtes Leben mit Farben. Viel Freude bei Farben und Leben-Online.


(E?)(L?) http://www.farbenundleben.de/titel/sprache.htm
(E?)(L?) http://www.farbenundleben.de/kultur/redewendungen_blau.htm
(E?)(L?) http://www.farbenundleben.de/kultur/redewendungen_rot.htm
(E?)(L?) http://www.farbenundleben.de/kultur/redewendungen_gruen.htm
(E?)(L?) http://www.farbenundleben.de/kultur/blaumachen.htm
(E?)(L?) http://www.farbenundleben.de/kultur/blauesblut.htm


(E?)(L?) http://www.farbenundleben.de/titel/indexA_Z.htm




farbimpulse
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(E?)(L1) http://www.farbimpulse.de/glossar/liste.html?suche=a




(E?)(L1) http://www.farbimpulse.de/service/tools/liste.html


(E?)(L1) http://www.farbimpulse.de/artikel/liste.html
(E?)(L1) http://www.farbimpulse.de/Artikel.45.0.html

Farbe und Wissen


Farbrasterfilm (W3)

Dt. "Farbrasterfilm", frz. "film à réseau chromatique", "film en couleurs à réseau trichrome", gibt es seit 1932.

(E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/~wumsta/infopub/textbook/umfeld/rehm9.html

Die Firma Agfa AG, Leverkusen, brachte 1932 den ersten Farb-Diapositivfilm (Agfacolor-Farbrasterfilm für Dias) auf den Markt.


Erstellt: 2010-09

Farbrasterplatte (W3)

Dt. "Farbrasterplatte", frz. "plaque à réseau chromatique", gibt es spätestens seit 1907.

(E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/~wumsta/infopub/textbook/umfeld/rehm9.html

Im Jahre 1903 entwickelten die Brüder Auguste Marie Louis Nicolas Lumière (* Besançon 1862, † Lyon 1954) und Louis Jean Lumière (* Besançon 1864, † Bandol [Dép. Var] 1948), die Erfinder des ersten brauchbaren Kinematographen (1895), das erste praktisch verwertbare Farbphotoverfahren. Ihr 1907 vorgestelltes Autochrome-Verfahren war ein additives Rasterverfahren, das mit Glasplatten arbeitete, die unter ihrer lichtempfindlichen Schicht mikroskopisch kleine Körner aus Kartoffelstärke, zu gleichen Teilen rot, grün und blau gefärbt, enthielten. Beim auftreffenden Licht ließ jedes einzelne dieser Körner jeweils nur das ihm komplementäre Licht durch. Eine solche Autochrome-Platte lieferte nach Belichtung ein Diapositiv. Die Autochrome-Farbrasterplatten wurden ab 1907 in der 1882 in Lyon von Vater Antoine Lumière gegründeten Fabrik für photographische Platten hergestellt.

(Die Firma Agfa AG, Leverkusen, brachte 1916 eine Farbphotoplatte heraus, deren Raster aus gefärbten Harzpartikeln bestand, und die brillantere Farbbilder als die Lumière-Autochrome-Platte lieferte.)


Erstellt: 2010-09

Farbwahl in 33-er-Schritten

Color Name in
FONT COLOR
Color Name in
TABLE BGCOLOR
ANTIQUEWHITE

AQUA  S 

AQUAMARINE

AZURE

BEIGE

BISQUE

BLACK  S 

BLANCHEDALMOND

BLUE  S 

BROWN

CADETBLUE

CHARTREUSE

CHOCOLATE

CORAL

CORNFLOWERBLUE

CORNSILK

CYAN  S 

DARKCYAN

DARKGOLDENROD

DARKGREEN

DARKKHAKI

DARKOLIVEGREEN

DARKORANGE

DARKORCHID

DARKSALMON

DARKSEAGREEN

DARKSLATEBLUE

DARKSLATEGRAY

DARKTURQUOISE

DARKVIOLET

DEEPPINK

DEEPSKYBLUE

DIMGRAY

DODGERBLUE

FIREBRICK

FLORALWHITE

FORESTGREEN

FUCHSIA  S 

GAINSBORO

GHOSTWHITE

GOLD

GREEN

HONEYDEW

HOTPINK

INDIANRED

IVORY

KHAKI

LAVENDER

LAVENDERBLUSH

LAWNGREEN

LEMONCHIFFON

LIGHTBLUE

LIGHTCORAL

LIGHTCYAN

LIGHTGOLDENRODYELLOW

LIGHTPINK

LIGHTSALMON

LIGHTSEAGREEN

LIGHTSKYBLUE

LIGHTSLATEGRAY

LIGHTSTEELBLUE

LIGHTYELLOW

LIME  S 

LINEN

MAGENTA  S 

MAROON

MEDIUMAQUAMARINE

MEDIUMBLUE

MEDIUMORCHID

MEDIUMPURPLE

MEDIUMSEAGREEN

MEDIUMSLATEBLUE

MEDIUMSPRINGGREEN

MEDIUMTURQUOISE

MEDIUMVIOLETRED

MIDNIGHTBLUE

MINTCREAM

MISTYROSE

MOCCASIN

NAVAJOWHITE

NAVY

OLDLACE

OLIVE

ORANGE

ORCHID

PALEGOLDENROD

PALEGREEN

PALETURQUOISE

PALEVIOLETRED

PAPAYAWHIP

PEACHPUFF

PERU

PINK

PLUM

POWDERBLUE

PURPLE

RED  S 

ROSYBROWN

ROYALBLUE

SANDYBROWN

SEAGREEN

SEASHELL

SIENNA

SILVER

SKYBLUE

SLATEBLUE

SLATEGRAY

SNOW

SPRINGGREEN

STEELBLUE

TAN

TEAL

THISTLE

TOMATO

TURQUOISE

VIOLET

WHEAT

WHITE  S 

YELLOW  S 



farben-welten
Goethes Farbenlehre

(E?)(L?) http://www.farben-welten.de/
Goethes Farbenlehre | Texte zur Farbenlehre Goethes | Veranstaltungen | Literatur | Downloads | Links | Suche | Sitemap | Impressum

(E?)(L?) http://www.farben-welten.de/farben-welten/goethes-farbenlehre/zur-farbenlehre-1810/vorwort.html
zur Farbenlehre (1810).Vorwort. - Entwurf einer Farbenlehre: 1 - Physiologische Farben | 2 - Physische Farben | 3 - Chemische Farben | 4 - Allgemeine Ansichten nach Innen | 5 - Nachbarliche Verhältnisse | 6 - Sinnlich-sittliche Wirkung der Farbe.

Vorwort
Ob man nicht, indem von den Farben gesprochen werden soll, vor allen Dingen des Lichtes zu erwähnen habe, ist eine ganz natürliche Frage, auf die wir jedoch nur kurz und aufrichtig erwidern: es scheine bedenklich, da bisher schon so viel und mancherlei von dem Lichte gesagt worden, das Gesagte zu wiederholen oder das oft Wiederholte zu vermehren.
...


(E?)(L?) http://www.farben-welten.de/uploads/media/Brass_01.pdf
164 Seiten:


UNTERSUCHUNGEN ÜBER DAS LICHT UND DIE FARBEN
DR. ARNOLD BRASS
1. TEIL
MIT 70 ABBILDUNGEN
OSTERWIECK/HARZ, VERLAG VON A. W. ZICKFELDT, 1906


(E?)(L?) http://www.farben-welten.de/farben-welten/downloads.html
Downloads: Beitraege_zur_Optik_usw.pdf 723 K | Brass.pdf 1.7 M | Eckermann.pdf 2.0 M | entoptische_Farben.pdf 296 K | zur_Farbenlehre.pdf 790 K | Zur_Geschichte.pdf 1.4 M

(E?)(L?) http://www.farben-welten.de/farben-welten/sitemap.html


festjahr
Farben in der Lithurgie

(E6)(L?) http://www.festjahr.de/farben/


fraunhofer
Farbentheorie und Farbgestaltung

(E?)(L?) http://www.ipsi.fraunhofer.de/~crueger/farbe/index.html

Farben haben die Menschen seit jeher fasziniert. Farben machen unser Leben lebendiger und freundlicher. Oder wie es in einem Zitat heißt: "Farben sind das Lächeln der Natur" (J. Hunt).
Farbe bestimmt unser Leben in einem weit größeren Maße, als wir es uns bewußt machen. Jede Information, die wir visuell aufnehmen, enthält auch Informationen über Farben.
Für diejenigen, die im Umgang mit Farben unsicher sind oder einfach mehr darüber wissen wollen, habe ich hier eine kurze Einführung in die Farbentheorie und in die Farbgestaltung zusammengestellt.

Inhalt


fuchsia = pink (W3)



G

gartentechnik
Wie man[n] sich das Leben rosarot macht!

Auch Farben erfahren ihre Uminterpretation.

(E?)(L?) http://www.gartentechnik.de/News/2008/08/19/wie_mann_sich_das_leben_rosarot_macht/

Nein Jungs, so einfach ist das nicht: Rosa ist nicht nur was für Barbies und kleine Mädchen! Zwar spielen Rosa und Hellblau heute eine wichtige Rolle bei Babykleidung und Spielzeug, wobei Rosa, trotz aller Emanzipation, seit den 1920er Jahren den Mädels zugesprochen wird. Früher wurden die Farben jedoch genau umgekehrt verwendet: Rot stand für Stärke, Kampfesmut und Männlichkeit. Rosa, das 'kleine Rot', wurde deshalb Jungen zugeordnet. Blau assoziierte man lange Zeit als die Farbe Mariens, die darum den Mädchen vorbehalten blieb.
...


Erstellt: 2012-05

gelb = yellow (W3)

wirkt freundlich und leicht; und steht für Kreativität und Sinnlichkeit
Woher kommt diese Zuordnung?

grau = grey (W3)



grün (W3)

(E?)(L?) http://www.dw-world.de/dw/article/0,1564,509614,00.html

...
In der Tat war die ursprüngliche Bedeutung von grün "wachsend", "sprossend".
...
... "grüne Heringe" sind noch nicht gesalzen, nicht mariniert. Sie sind jung und frisch. Wie es die grünen Blattsalate auch sein sollten.
...
Die "Frankfurter Grüne Soße" wird selbstverständlich nur mit ganz frischen Kräutern hergestellt.
...
Der "grüne Junge" ist ebenso wenig grün wie der Hering, aber in gewisser Weise ebenfalls frisch.
...
Besonders wenn man sich über sie ärgert, werden die jungen Leute auch gerne "Grünschnäbel" genannt.
...
Als "greenhorns" wurden zur Zeit der Besiedelung des amerikanischen Kontinents die neuen Einwanderer bezeichnet. Später wurde "greenhorn" zum Synonym für jeden unerfahrenen Menschen.
...
Mit der Wendung "grünes Licht für eine Sache geben" haben wir allerdings keinen Erklärungsnotstand. Das ist wie bei der Verkehrsampel.
...
Grünes Licht bedeutet freie Fahrt, die sogar über mehrere Kreuzungen führen kann, wenn die Ampeln auf 'grüne Welle' geschaltet sind.
...
Und jetzt, wenn wir schon vom Autoverkehr reden, muss ein Wort zur "grünen Minna" gesagt werden. Das ist das Gefängnisauto. Tatsächlich sehr oft in grüner Farbe gestrichen. Aber: "Grün" bedeutet im Rotwelsch "unangenehm", "nicht geheuer".
...
Aus dieser Sprachecke mag "grün" seine negative Bedeutung bekommen haben. Die Umkehrung der positiven Bedeutung von "grün" findet sich auch in "jemandem nicht grün sein". Da ist man schon ein wenig misstrauisch. Besser Abstand halten. Ganz im Gegensatz zu "Komm an meine grüne Seite".
...
Michael Utz


Daß "grün" in "jemandem nicht grün sein" negativ besetzt ist, läßt sich allerdings logisch nicht herleiten. Genau das Gegenteil trifft zu. Wenn "jemandem nicht grün sein" = "jemandem nicht gut gesonnen sein" heißt, dann muß zwangsläufig "jemandem grün sein" = "jemandem gut gesonnen sein" bedeuten.

grün, green, Greenhorn, Grünschnabel, grünen (W2)

(E?)(L?) http://www.gruener-punkt.de/
Das altgerm. "grüene" ist eine Bildung zu dem untergegangenen Verb "grüejen" = "wachsen", "grünen" .
Vgl. hierzu engl. "grow" = "wachsen", "gedeihen", "zunehmen" und "Greenhorn" bzw. "Grünschnabel" für "Neuling".
Auch heute schwingt in dem Ausspruch "es fängt an zu grünen" die Bedeutung "es fängt an zu wachsen" mit.
Das altgerm. Wort ist eng verwandt mit der Wortgruppe um "Gras" und der Bedeutung "hervorstechen", "keimen".

grün wirkt beruhigend, entspannend, positiv;
Woher kommt diese Zuordnung?

grün sein
Jemandem nicht grün sein (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
"Grün" ist Inbegriff des Lebens bzw. der sprießenden Natur. Unsere "grüne Seite" ist die linke Seite, denn dort sitzt unser Herz. Es ist die lebendige, bejahende und fröhliche Seite.

Wenn wir "jemandem nicht grün sind", ist es ein höflicher Ausdruck für den Umstand, dass wir jemandem nicht gewogen sind. Wenn wir jemanden mögen, dann sind wir ihm also grün.

(© blueprints Team)

grün und blau schlagen
Jemanden Grün und Blau schlagen (W2)

grün und blau schlagen
Jemanden Grün und Blau schlagen (W2)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Wenn mit Indigo gefärbte Stoffe aus der Färberlauge kommen sind sie zuerst grün. An der Luft oxidiert der Farbstoff und wird langsam blau. Um diesen Prozess zu beschleunigen, schlug man mit Holzlatten auf die Stoffbahnen ein, dadurch kam mehr Sauerstoff in das Gewebe. Man hatte den Stoff Grün und Blau geschlagen.
(© blueprints Team)

grüner Zweig
auf keinen grünen Zweig kommen (W3)

Der "grüne Zweig" zeigt in der Natur Wachstum und Gedeihen an. Dieser Vorgang wurde (anscheinend bereits im 15.Jh.) auf das Handeln der Menschen übertragen.

Und dann gibt es noch eine etwas mystischere Deutung:

Früher lebten in immergrünen Bäumen noch die "guten Geister". Diese holte man sich seit dem 16.Jh. in Form von Tannenbäumen in die Häuser. Wer sich den aber nicht leisten konnte, kam zu keinem grünen Zweig und damit auch zu keinem guten Geist.

Eine weitere Theorie besagt, dass der grüne Zweig einen religiösen, mythologischen Hintergrund hat. Der Prophet Jesaja, der 700 Jahre vor unserer Zeitrechnung gelebt haben soll, berichtete von einer Frau, die den Retter Isreals gebären wird. Dem Volk würde eine Licht aufgehen, wenn sich der Geist des Herrn auf einem austreibenden Zweig des letzten geschlagenen Baumes niederlasse.

(E?)(L1) http://www.sagen.at/texte/maerchen/maerchen_deutschland/brueder_grimm/diedreigruenenzweige.html

DIE DREI GRÜNEN ZWEIGE
...
Am Morgen aber fand man ihn tot, und aus dem trocknen Holz, auf welchem sein Haupt lag waren drei grüne Zweige hoch emporgewachsen. Also hatte ihn der Herr wieder in Gnaden zu sich aufgenommen.
...


(E1)(L1) http://www.staff.uni-marburg.de/~naeser/ra-mat.htm


15.06.2008: Es wurde ein neuer Eintrag im Forum Forum von http://www.etymologie.info geposted.

(E?)(L?) http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?USER=user_213942
(E?)(L?) http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?USER=user_213942&action=jump&entryid=1104137003

Die Redewendung "auf keinen grünen Zweig kommen" soll auf einen deutschen Rechtsbrauch hindeuten, bei dem bei der Übertragung von Grundeigentum dem Erwerber ein Rasenstück überreicht wurde, in das ein grünender Zweig gesteckt war. Wer also "auf keinen grünen Zweig kommt", dem fehlt die Befähigung zum Grundeigentum.


(E?)(L?) http://sz-audio.sueddeutsche.de/unterhaltung/index.php?audio=239#top
(E?)(L?) http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20060704090858AAcTyGO


H

hellblau, aqua (W3)



hellgrau = silver (W3)



hellgrün = lime (W3)



FH Augsburg
Runge, Philipp Otto 1777 - 1810
Farbenlehre

(E?)(L?) http://www.hs-augsburg.de/~harsch/germanica/Chronologie/19Jh/Runge/run_intr.html
Die "Farbenlehre" und zwei literarische Werke von Philipp Otto Rungein der Bibliotheca Augustana an der FH in Augsburg.

(E?)(L?) http://www.hs-augsburg.de/~harsch/germanica/Chronologie/19Jh/Runge/run_kind.html




I

Indigo (W3)

"Indigo" geht zurück auf lat. "Indicum", griech. "Indikón" und bedeutet "das Indische", da es aus Ostindien stammt.

(E?)(L?) http://www.digitalefolien.de/biologie/pflanzen/faerbe/indigo.html
Indigo | Falscher Indigo | Indigofera tinctoria

(E?)(L?) http://www.seilnacht.com/Lexikon/Indigo.htm
Indigo | Indigolith

(E?)(L?) http://www.seilnacht.com/Minerale/1indigol.html
Indigolith

J

K

knorrpage
ColorMatch 5K
Farbkombinationen-Berater

(E?)(L?) http://www.knorrpage.de/colormatch.html
Der Farbberater empfiehlt zu einer vorgegebenen Farbe passende Farbkombinationen.

This utility will help you select a matching 6-color palette for your website. Define a single color that you like. Matching colors will be calculated. Click a color in the palette to promote it to the primary color.

korall = coral (W3)



kuepperscolor
Farbentheorie

(E?)(L?) http://www.kuepperscolor.de/
(E?)(L?) http://www.ipsi.fraunhofer.de/Kueppersfarbe/de/themen.html

Themenübersicht


L

Lila
lila
purple (W3)

Die Farbbezeichnung dt. "lila" (frz. "lilas" = dt. "Flieder", engl. "lilac" = dt. "Flieder") geht zurück auf türk. "Lilac" = "Blau", "Flieder" und weiter auf arab. "lilak", pers. "lilak", "nilak" = dt. "Flieder" und aind. "nilas" = dt. "schwärzlich", "bläulich".

Als Frauenname geht "Lila" zurück auf die Bedeutung "Nacht", "Schwarzhaarige".

(E1)(L1) http://www.babynamewizard.com/namipedia/girl/l
(E1)(L1) http://etimologias.dechile.net/?L
(E?)(L?) http://www.heilkraeuter.de/lexikon/flieder.htm

...
Sein türkischer Name "Lilac" wurde im deutschsprachigen Raum zu "lila", denn für die hellviolette Farbe gab es vorher noch gar keine eigene Bezeichnung.
...


(E?)(L?) http://www.meilleursprenoms.com/site/Filles/L.htm

"Lila" - "lys" (latin), ce qui m'appartient est à Elle (hébreu).
...


(E?)(L?) http://mizian.com.ne.kr/englishwiz/library/names/etymology_of_first_names.htm
(E?)(L?) http://www.pm-magazin.de/de/heftartikel/artikel_id109.htm

Aus Kohle kann man Farbe gewinnen. Bei der Oxidation von aus Steinkohleteer gewonnenem Anilin tritt ein purpurvioletter Farbstoff hervor, "Mauvein", bzw. "Anilinpurpur" - heute sagen wir dazu "Lila", "Violett", "Mauve", "Magenta", "Aubergine" oder "Framboise".


(E?)(L?) http://www.reta-vortaro.de/revo/
(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl
(E?)(L?) http://www.zoope.com/

"Lila" : arabic "night"


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Lila
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Lila" taucht in der Literatur um das Jahr 1740 / 1790t auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2013-05

lohfarben <---> lodern (W3)

Am 24.02.2003 wurde im Etymologie-Forum die Frage nach der Herkunft von "lohfarben" (in Hinblick auf "loh") gestellt.

(was genau bedeutet "lohfarben" (gibt es eine DIN-Farbe "loh"?), woher kommt der Name)


Mir ist dieser Ausdruck jedoch nicht bekannt. Ich kenne "loh" nur in der Wendung "lichterloh" oder noch in dem fast untergegangenen Verb "lohen". Die Suche in den entsprechenden etymologischen Wörterbücher ergab zunächst auch kein Ergebnis. Dort ist nur "die Lohe" = "Flamme" mit der gleichen Wortwurzel wie "leuchten" aufgeführt.
Im Englischwörterbuch ist "lohfarben" dagegen aufgeführt und die englische Entsprechung "tan" gibt es sogar als Farbangabe für die HTML-Formatierung, die in dieser Wortbeschreibung in der Überschrift angewandt wurde. Die Rückübersetzung von "tan" führt denn auch zu "(gelb)braun" oder auch als Verb "bräunen", auch "(Fell) gerben".
Und damit erklärt sich evtl. auch die Herkunft von "lohfarben" als "bräunen" eines Gegenstandes mit Hilfe einer Flamme (vgl. auch "ansengen"). Da die Bräunung allerdings abhängig von Hitzegrad und Dauer ist, würde ich zunächst vermuten, dass "lohfarben" zumindest ursprünglich keine fest definierte Farbe war.

Auf der Suche nach "lohfarben DIN" bin ich auf das "Wörterbuch der Weltsprache" gestossen.
Dort sind im Zusammenhang mit "loh" und "tan" folgende Begriffe aufgeführt: Das "Lohe" das hier zum Tragen kommt wird von "Kluge" allerdings als "Gerbemittel" widergegeben, das auf "Laub" und "Lauge" zurückzuführen ist, da "Laub" und "abgelöste Baumrinde" wohl in früheren Zeiten als "Lauge"-mittel zum "Gerben" benutzt wurden.

Und dann gibt es noch das Verb "lodern". Dieses hängt mit "Lode" = "Zweig", "Schößling" zusammen, das auch als "das Abgerupfte" bedeuten kann. Das läßt nun vermuten, dass in "abgelöste Baumrinde" das "abgelöst" die eigentliche Verbindung zu "Lohe" ergibt.

Weitere Untersuchungen an dieser Stelle übersteigen meinen Wissensstand. Jedenfalls kommen in diesem Umfeld nach "Kluge" vermutlich auch noch viele Bedeutungsübertragungen auf Grund ähnlicher Lautbildungen ins Spiel und so kommt man von "Lode" zu "Loden" = "grober Wollstoff" und weiter zu "liederlich" und "Loddel" = "Zuhälter" über "lottern", "liederlich", "schleudern". Aber auch da kann man sich einen Zusammenhang zu "ablösen" vorstellen.

Der letzte Linktipp zum Eintrag in Meyer's Konversationslexikon stammt von Dörte. Er behandelt das Stichwort "Lohe" sehr umfangreich!
(A: do__)

(E?)(L?) http://filip.ouvaton.org/vp/foev/foevots.html
(E?)(L2) http://farbe.com/din01.htm
(E?)(L2) http://www.colorsystem.com/projekte/dt/!47DIND.HTM (E?)(L2) http://frankhoeft.com/beispiele/farbbezeichnungen.htm
(E?)(L?) http://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=110517


M

malerbetrieb-brach
Farb-Lexikon
Farbenlehre

(E?)(L?) http://www.malerbetrieb-brach.de/
Informationen für den Malerbereich - Techniken, Verkaufssortiment, Maler-Workshops...

Der Malerbetrieb informiert über sich und sein Leistungsspektrum und macht Angaben zu Referenzen. Details zu Arbeitstechniken und dem Verkaufssortiment. Mit verarbeitungstechnischen Tipps für den Heimwerker und etwas Know-how zur Farbenlehre.

(E?)(L1) http://www.malerbetrieb-brach.de/infothek/malerlexikon.html
Farb-Lexikon

(E?)(L?) http://www.malerbetrieb-brach.de/infothek/farbenlehre/farbenlehre.html
Farbenlehre

meerblau = teal (W3)



metacolor
Tutorial: Farben im Webdesign
Farbwähler
Farben und assoziierten Begriffe

(E6)(L1) http://www.metacolor.de/
Welche Farben in die Homepage? | Farbenlehre | Farbsymbolik | Harmonielehre | Farbwähler für Harmoniekontraste | Design von Flächen | Die Grundregeln der Farbenlehre: | Additive Farbmischung | Subtraktive Farbmischung | Grafik: Vergleich RGB- und CMY-Farbmischverfahren | Primär- und Sekundärfarben | Der Farbenkreis | Verschiedene Farbkreise | Komplementärfarben und Simultanwirkung | Der harmonische Farbkreis | Grafik: Vergleich aller Farbenkreise | Die Tertiärfarben | Perspektiveffekt durch Farben | Farbsymbolik | Allgemeine Bestimmung der Assoziationen | Beliebteste und unbeliebteste Farben | Aufstellung aller assoziierten Begriffe | Die Harmonielehre Nach Roman Liedl | Der Winkelkontrast | Die Winkelharmonie | Farbreihen | Wiederholungen | Der Mengenkontrast | Der Hell-Dunkel-Kontrast | Der Bunt-Unbunt-Kontrast | Der Kalt-Warm-Kontrast | Die Harmoniekontraste | Die schöne Webseite | Schnellstartseite

(E6)(L1) http://www.metacolor.de/farbwaehlerOLD.htm
(E6)(L1) http://www.metacolor.de/farbwaehler_AuffaecherungenOLD.htm
(E6)(L1) http://www.metacolor.de/assoziierte_begriffe.htm
Begriffe und Farben: Aufstellung aller assoziierten Begriffe

Abweisend | Aggressivität | Aktivität | das Alte | das Alter | das Altmodische | der Anfang | Angeberei | das Angenehme | das Angepasste | das Anziehende | das Aromatische | das Attraktive | Aufdringlichkeit | Aufregung | Ausdauer | das Außergewöhnliche | Bedrängnis | Bedrohung | Begierde | das Beruhigende | Bescheidenheit | das Biedere | das Billige | das Bittere | das Böse | Brutalität | Charme | Dummheit | Dynamik | das Eckige | Egoismus | Ehrlichkeit | Eifersucht | Eindeutigkeit | Einfachheit | Einsamkeit | Eitelkeit | Eleganz | Empfindsamkeit | Ende | Energie | die Enge | Entspannung | das Erfrischende | Erholung | Erotik | Ewigkeit | das Extravagante | das Extrovertierte | Fantasie | Faulheit | Ferne | zwischen Nah und Fern | Festlichkeit | Freude | Freundschaft | Freundlichkeit | die Frische | Frömmigkeit | Frühling | Funktionalität | Geborgenheit | Gefahr | Gefühllosigkeit | Geiz | Gleichgültigkeit | Gemütlichkeit | Genauigkeit | Genuss | Geselligkeit | das Gesunde | das Giftige | Glaube | Glück | das Große | das Gute | Härte | Harmonie | Hass | Heimlichkeit | das Herbe | Herbst | Hilfsbereitschaft | Hitze | Höflichkeit | Hoffnung | das Ideale | Impulsivität | das Introvertierte | Jugend | Kälte | Kindheit | das Kleine | Klugheit | das Konservative | Konzentration | Kraft | Kühle | das Künstliche | Lärm | Langeweile | das Laute Lebendigkeit | Lebensfreude | Leere | das Leichte | Leidenschaft | das Leise | Leistung | Liebe | das Liebliche | Lüge | das Lustige | Luxus | Macht | das Männliche | Magie | das Milde | das Mittelmäßige | das Moderne | das Modische | Mut | Nachdenklichkeit | Nähe | zwischen Nah und Fern | Naivität | Natürlichkeit | Neid | das Neue | Optimismus | das Originelle | Phantasie | Pracht | Reichtum | Reinheit | Romantik | Ruhe | etwas Rundes | das Salzige | Sachlichkeit | Sanftheit | Sauberkeit | das Saure | Schnelligkeit | Schuld | Schwärmerei | Schweres | Sehnsucht | Selbständigkeit | Sensibilität | Sexualität | Sicherheit | Sommer | das Spießige | Sportlichkeit | Stärke | Stille | Stolz | das Süße | Sympathie | das Teure | Toleranz | Trauer | Träumerei | Treue | Überfluss | Unendlichkeit | Unerlaubtes | Das Unerotische | Unfreundlichkeit | das Ungeniessbare | das Unkonventionelle | Unmäßigkeit | das Unmoralische | das Unnatürliche | das Unsachliche | die Unschuld | Unsicherheit | das Unsympathische | Untreue | das Verbotene | das Verdorbene | das Verführerische | Vergnügen | das Verlockende | Verlogenheit | Vertrauen | Völlerei | das Vollkommene | Wärme | Wahrheit | das Weibliche | das Weiche | die Weite | Winter | Wissenschaft | Wollust | Wut | Zart | Zärtlichkeit | Zorn | Zuverlässigkeit | Zuversicht | das Zweideutige

Muffelfarbe, Muffel, Muff (W3)

"Muffelfarben" sind Dekorfarben, die keine hohen Brenntemperaturen vertragen und deshalb beim Brand in einer Kapsel, "Muffel" genannt, geschützt sind.

Die "Muffel" ist ein feuerfestes (von außen beheizbares) Gefäß das u.a. auch zum Emaillieren eingesetzt wird.
Ihren Namen verdankt sie ihrer Form, die einem "Muff" gleicht.

Der "Muff", ein beidseitig offener Pelz-Zylinder zum Wärmen der Hände, der früher auch "Muffel" genannt wurde, geht über ndl., frz. "moufle" = "Pelzhandschuh" auf lat. "muffula" (und mäglicherweise auf einen germanischen Ursprung) zurück.

N

nerchaufarbe
ABC der Farben

(E?)(L?) http://www.nerchaufarbe.de/
(E?)(L?) http://www.nerchaufarbe.de/70.0.html?&tx_simpleglossar_pi1[headerList]=A
22.03.2008:





noris-color
Lexikon der Stempelfarben

(E?)(L?) http://www.noris-color.de/
(E?)(L?) http://www.noris-color.de/homepage_DE/gate_lexikon.html




Erstellt: 2010-12

O

oliv = olive (W3)



orange (W3)

(E?)(L?) http://science.orf.at/science/ays/74666
Warum es kein deutsches Wort für "Orange" gibt.
Die rötlichgelbe Zitrusfrucht findet sich heute in jedem Supermarkt, auch ihre Farbe wird danach bezeichnet: Die "Orange" und das "Orange". Das Wort kommt allerdings ursprünglich aus dem Französischen. Ein deutsches Wort für "Orange" gibt es nicht, denn letztlich hat die Farbbezeichnung erst über die Frucht Eingang in den deutschen Sprachgebrauch gefunden.
...

Orange wirkt beschwingt, lebendig; steht für Vergnügen, Energie, Wärme
Woher kommt diese Zuordnung?

P

Phönizier (W2)

Neben der Seefahrerkunst beherrschten die Phönizier auch die Produktion von Purpurstoffen. Dem griech. "phoinos" = "rot" verdankt die Kultur ihren Namen.

Q

R

RAL
Reichsausschuß für Lieferbedingungen (W3)

(E?)(L?) http://www.ral.de/farben/de/farbvorlagen/index.html?content2.shtml
(E?)(L1) http://www.schlaufuchs.at/
Dort gab es eine Farbskala, damit man bei Unstimmigkeiten sofort der Farbe eine Zahl zuordnen konnte. Und das hat bis heute Bestand! "RAL 3000" ist z.B das klassische Feuerwehr-Rot und "RAL 3003" jenes Krankenwagen-Rot, wo's wehtut, wenn man zu lange hinschaut.

Rechts unten findet man den Link zur Übersicht aller RAL CLASSIC Farbnamen in

rot, red
Etymologische Beschreibung des Farbadjektivs 'rot' (W3)

Uber den Farbnamen dt. "rot", engl. "red", ist nur wenig zu finden. Über ahd. "rot" wird "rot" zurückgeführt auf vorgerm. "*randho-", "*rheudho-" = dt. "rot".

Rot wirkt allarmierend. - Woher kommt diese Zuordnung?

(E?)(L1) http://www.foto-net.de/net/stichw.html
(E?)(L?) http://www.seilnacht.tuttlingen.com/Lexikon/Rot.htm
(E?)(L?) http://www.uni-due.de/buenting/seminare/LexikalischeSemantik/ThemenTermine/Dateien/Lexikalische%20Semantik%20SS%202004/PDF-Semantik/05_Farbwoerter.pdf
(E3)(L1) http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw/
(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl


rote Karte (W3)

gelbe Karte (W3)

(E?)(L?) http://www.ffh.de/ffh2002/www/programm/guten_morgen_hessen/seite009.phtml
Aus dem "Klugscheisser-Archiv"
Wer hat eigentlich die roten und gelben Karten beim Fussball erfunden?
Das war Ken Aston. 1966 war er Vorsitzender der FIFA-Schiedsrichterkommission. Beim Viertelfinal-Spiel England Argentinien kam er dann in's Grübeln, weil zwei Engländer verwarnt wurden und keiner es mitbekommen hatte. Bei einer Fahrt durch London sah er dann eine Ampel und kam auf die Idee mit den Karten.

roter Faden (W2)

(E?)(L?) http://gutenberg.spiegel.de/goethe/wahlverw/wahlv048.htm
Wenn Sie auf dieser Site den roten Faden suchen sollten: Hier ist er!
Die englische Marine kennzeichnete ihre Schiffstaue mit einem durchgehend eingflochteen "roten Faden". Dadurch konnten abhanden gekommene Taue leicht identifiziert werden. Goethe zitierte diese Bezeichnung in den "Wahlverwandtschaften" und machte ihn damit zum Symbol.
"Manches Eigene von innigererem Bezug wird an dem roten Faden wohl zu erkennen sein."

Roter Teppich, Teppich, Tapete, etwas aufs Tapet bringen, Gobelin (W3)

(E?)(L?) http://www.christoph-moder.de/lexikon/
(E?)(L?) http://www.prismenfernglas.de/etymologie1.html
Gobelin

Der Farbstoff "Purpurrot" aus dem Drüsensekret der "Purpurschnecke" war besonders teuer. Deshalb war ein roter Mantel das Privileg und das Zeichen der herausragenden Stellung von Monarchen oder Kirchenfürsten.

Nach einer kriegerischen Auseinandersetzung war es üblich, dass der Besiegte ein Zeichen der Unterwürfigkeit und des Respekts setzte. Als solches diente das Ausbreiten des "roten" Mantels vor dem Sieger.

Heute dient es noch als Zeichen der Ehrerbietung für hohen Besuch. Aber man hat den Mantel durch einen Teppich ersetzt.

Weshalb ist der rote Teppich rot?
Wahrscheinlich aus Ehrerbietung. Schon im alten Ägypten war Rot eine machtvolle, eine kostbare Farbe. Rote Gewänder trugen die Götter. Im römischen Imperium durfte nur der Kaiser einen Mantel um seine Schultern legen, der mit Hilfe des Drüsensekrets der Pupurschnecke vollständig rot gefärbt war.

Ein wahrer Schatz, denn 12 000 Schnecken waren zur Gewinnung von nur 1,5 Gramm Purpur-Farbstoff notwendig. Da der Besitz von Gewändern dieser Couleur noch im 5. Jahrhundert unserer Zeit Privatleuten strikt untersagt blieb, ehrt man vielleicht hohe Staatsgäste nicht mit grünen, blauen oder weißen, sondern mit roten Teppichbahnen.

Der "Teppich" selbst ist orientalischen Ursprungs. Es kommt aus dem Persischen "tapes". Die Franzosen machten diese "Decke" hoffähig, nannten sie "tapis", die "Tischdecke", legten diese auf die Tische ihrer Amtszimmer, Salons und Entrees. Seitdem lassen wir uns nicht mehr auftischen, sondern bringen etwas aufs "Tapet" (lat. "tapetum").

"Tapeten" waren ursprünglich wirklich "Teppiche" und zwar nicht erst seit den Zeiten der Renaissance, nicht einmal seit der Gotik. Seit Tausenden von Jahren werden solche "Tapeten" / "Teppiche" an die Wände in den Jurten und Zelten der Beduinen gehängt.

Im 15. Jahrhundert lebte in Paris ein Wollfärber, der einem Teppich mit eingewebten Figuren seinen Namen gab: "Jean Gobelin". Da man den Teppich mittlerweile auf den Boden legte, brauchte man einen neuen Namen für die Wandteppiche.
Der Name "Gobelin" wiederum bedeutet "Kobold".

(E?)(L?) http://rubens.anu.edu.au/htdocs/bytype/textiles/bayeux/
Hier findet man den berühmten "Teppich von Bayeux" in voller Länge.

(E?)(L?) http://www.heiligenlexikon.de/BiographienP/Paulus.htm
Als Patron der Teppichweber muss Paulus herhalten.

(E?)(L?) http://www.slogans.de/
Teppich

Der Teppich kommt auch immer wieder in der Werbung vor:

S

schokolade = chocolate (W3)



schwarz, Nigger, Neger (W3)

(E?)(L?) http://www.darkromance.de/Dark_Site/Die_Farbe_schwarz/body_die_farbe_schwarz.html
"Schwarz" ist nicht die Farbe der Trauer sondern der Angst. Die Trauergäste wollten dem Sensemann bzw. dem Geist des Toden nicht allzu sehr auffallen und hüllten sich in schwarze Kleidung. Die Tradition wurde mittlerweile umgedeutet.

"Schwarz" geht zurück auf ein ahd. "swarz", das soviel wie "schmutzfarbig" bzw. "im Dunkeln", "im Verborgenen liegend" bedeutete (vgl. "lat. "sordere" = "schmutzig sein"). Die weitere Herkunft scheint im Dunkeln zu liegen.

Unter dem Link "darkromance" findet man einen längeren Artikel, der verschiedene Aspekte von "schwarz" beleuchtet:
Seit der Antike werden die Schwarzafrikaner "Nigger", "Neger" genannt, nach dem lat. Ausdruck "niger" = "Schwarz". Doch diese Bezeichnungen wurden sehr vom Sklavenhandel und der Rassendiskriminierung geprägt, so dass sie heute nicht mehr gern gehört werden und man sie auch nicht mehr verwenden sollte.

Assoziationen (zu "schwarz"):

screenexa
Farbtabelle
Farbmischer nach RGB-Werte, RGB-in %, HEXA

(E?)(L1) http://www.screenexa.net/html/farbtab.htm

Und so geht's:


seelenfarben
Seelenfarben

(E?)(L?) http://www.seelenfarben.de/

Seelenfarben - die Inspirations-, Wohlfühl- und Grußkartenseite

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seilnacht
Farben-Lexikon
Farbstoffe-Lexikon

(E?)(L?) http://www.seilnacht.com/
(E?)(L?) http://www.seilnacht.com/farbe.htm
(E?)(L?) http://www.seilnacht.com/Lexikon/Start.htm




(E?)(L?) http://www.seilnacht.com/Lexikon/FLexikon.htm

Lexikon der Farbstoffe und Pigmente
andere Lexika | Literatur | Versuche | Farbenprojekt | Phänomen Farbe | Farbenbetriebe | Ägyptisch Blau | Curcuma | Impressionismus | Preußisch Blau | Azurit | Eisenoxidpigmente | Purpur | Bindemittel | Erdfarben | Krapp | Reseda | Farbe Blau | Expressionismus | Lapislazuli | Farbe Rot | Blauholz | Farbe | Leinöl | Safran | Casein | Farbstoffe | Licht | Smalte | Chromoxidgrün | Farbe Gelb | Manganschwarz | Titandioxid | Cobaltpigmente | Farbe Grün | Malachit | Ultramarinblau | Cochenille | Höhlenmalerei | Pigmente | Zinnober


T

Tinte (W3)

von ahd. "tincta" und weiter von mlat. "tincta (aqua)" = "gefärbtes (Wasser)"; von: "tingere" = "färben".

U

Uni Trier
Melzer, André
Farbinformationen in impliziten und expliziten Gedächtnistests

(E6)(L?) http://ub-dok.uni-trier.de/diss/diss11/20020227/20020227.pdf

DISSERTATION ZUR ERLANGUNG DES DOKTORGRADES DER NATURWISSENSCHAFTEN IM FACHBEREICH I DER UNIVERSITÄT TRIER

Von roten Autos und blauen Töpfen:
Farbinformationen in impliziten und expliziten Gedächtnistests
vorgelegt von
André Melzer


256-seitiges PDF-Dokument.

V

W

webforall
Farbkontrast-Analyzer zum Download
Farbhelligkeits-Kontrast-Formel nach W3C
Farb-Kontrast-Formel nach W3C

(E6)(L?) http://www.webforall.info/web-ueberpruefung/farbkontrast-analyzer/farbkontrast-analyzer-2.2.html
(E6)(L?) http://www.w3.org/TR/AERT#color

Der Farbkontrast-Analyzer ist ein Werkzeug, mit dem Kombinationen von Vorder- und Hintergrundfarben überprüft werden können, um festzustellen, ob die farbliche Sichtbarkeit gewährleistet ist. Der Begriff "farbliche Sichtbarkeit" wird durch Algorithmen definiert, die vom World Wide Web Consortium (W3C) vorgeschlagen wurden.

Formel für die Helligkeit von Farben

Die Farbhelligkeit wird durch die beiden folgenden Formeln bestimmt:
((Rot-Wert x 299) + (Grün-Wert x 587) + (Blau-Wert x 114)) / 1000
Anmerkung: Diese Berechnungsmethode ist von einer Formel abgeleitet, mit der RGB- in YIQ-Werte umgerechnet werden. Dieser Helligkeitswert bedeutet die 'empfundene Helligkeit' für eine Farbe.
Der Unterschied zwischen der Helligkeit des Hintergrundes und des Vordergrundes sollte größer sein als 125.

Formel für den Farbunterschied

Der Farbunterschied wird durch die folgende Formel bestimmt:
(Maximum (Rot-Wert1, Rot-Wert2) - Minimum (Rot-Wert1, Rot-Wert2)) + (Maximum (Grün-Wert1, Grün-Wert2) - Minimum (Grün-Wert1, Grün-Wert2)) + (Maximum (Blau-Wert1, Blau-Wert2) - Minimum (Blau-Wert1, Blau-Wert2))
Die Differenz zwischen der Hintergrundfarbe und der Vordergrundfarbe sollte größer als 500 sein.



Two colors provide good color visibility if the brightness difference and the color difference between the two colors are greater than a set range.

Color brightness is determined by the following formula:
((Red value X 299) + (Green value X 587) + (Blue value X 114)) / 1000
Note: This algorithm is taken from a formula for converting RGB values to YIQ values. This brightness value gives a perceived brightness for a color.
The range for color brightness difference is 125.
Color difference is determined by the following formula:
(maximum (Red value 1, Red value 2) - minimum (Red value 1, Red value 2)) + (maximum (Green value 1, Green value 2) - minimum (Green value 1, Green value 2)) + (maximum (Blue value 1, Blue value 2) - minimum (Blue value 1, Blue value 2))
The range for color difference is 500.


An diesem Tool gefällt mir, dass man es per "Option" / "Stay on Top" permanent im Vordergrund halten kann und dann mit einem "Vergrösserungsglas" eine Farbe an einer beliebigen Stelle des Bildschirms in die Eingabefelder einfügen kann. Man kann also z.B. seine Internetseiten öffnen, das Tool starten und Vordergrund und Hintergrund oder Schrift und Hintergrund direkt vergleichen. Als Ergebnis erhält man unmittelbar, ob obige Grenzwerte für den Helligkeitsunterschied (125) und den Farbunterschied (500) eingehalten werden. Zusätzlich kann man die Ergebnisse für verschiedene Formen von Farbenblindheit anzeigen lassen.

Die Grenzwerte sind übrigens noch in Diskussion. Hewlett Packard hält z.B. einen Farbunterschied von 400 für ausreichend.

webmart
Color Schemer
Farben für die Homepage
Farb-Kombinationen wählen
Farb-Schema-Generator online

(E?)(L1) http://www.webmart.de/web/harmonische-farben/

Harmonische Farben / Farblehre und Farbtheorie
Finden Sie mit diesem Tool passende Farben für Homepage und Grafik Design.
Wählen Sie per Mausklick aus der Farbpalette eine Farbe aus und Sie sehen die Farben, die mit dieser Farbe harmonisieren.


weiss, white (W3)

geht auf ig. "kweit" = "glänzen", "hell sein", "weiß sein" zurück.

Weissbuch (W2)

Ein "Weissbuch" enthält normalerweise Übersichten (Dokumente und Statistiken) zu einem bestimmten Thema, die von Regierungsstellen zusammengetragen und herausgegeben werden. Die Bezeichnung "Weissbuch" hat es dem weissen Einband zu verdanken, der bereits im ehemaligen Deutschen Reiche verwendet wurde.

X

Y

Z

Bücher zur Kategorie:

Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
DE Deutschland, Alemania, Allemagne, Germania, Germany
Farben, Couleurs, Colors

amazon - Farben, Couleurs, Colors

       

A

B

Bruns, Margarete
Das Rätsel Farbe
Materie und Mythos

(E?)(L?) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3150106117/etymologporta-20
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incl. etymologischer Betrachtungen
320S.

(E?)(L?) http://www.reclam.de/

Rot, Gelb, Grün, Blau, Purpur, Weiß, Schwarz und Gold - diesen acht Farben widmet sich Margarete Bruns in ihrem "Klassiker der Farbenlehre". So fundiert wie unterhaltsam erklärt sie Herkunft und Herstellung der Farben, beleuchtet ihre vielfältigen Bedeutungen und verfolgt ihre Rolle in der Geschichte.

"Wenn die Darstellung mit hohem Tempo von der Malerei Franz Marcs über Goethes Farbenlehre, den tibetischen Buddhismus, die Alchimie, Vincent van Gogh und die Physik des Regenbogens zu etymologischen Betrachtungen springt, kann Langeweile kaum aufkommen."


C

D

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F

Finlay, Victoria
Das Geheimnis der Farben
Eine Kulturgeschichte

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Broschiert: 463 Seiten
Verlag: List Tb.; Auflage: 1 (Januar 2005)
Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung
Woher kommen das Tizianrot oder das berühmte Blau eines Vermeer? Mit welchen Farben bemalten die Neanderthaler ihre Höhlen? Warum ist Ultramarin eine der teuersten Farben der Welt? Eine äußerst unterhaltsame Kulturgeschichte voller wundersamer Anekdoten und Berichte über den Ursprung der Farben. Und ein Buch für alle, die mit offenen Augen durch die Welt gehen. Verzaubert von den berühmten blauen Glasfenstern der Kathedrale von Chartres, fragte sich Victoria Finlay schon als Kind, woher solche Farben kommen und wie sie hergestellt werden. So begann ihre aufregende Reise in die Welt der Farben: In einem entlegenen afghanischen Tal stieß sie auf den kostbaren Lapislazuli, der dort abgebaut und für die Herstellung von Ultramarin benötigt wird, das teuerste Pigment der Renaissance. Nach Mexiko begab sie sich auf der Spur des Karmesinrot, der Farbe der Könige und Kardinäle, die aus dem Blut der Dactylopius cacti, einer nur dort vorkommenden Schildlaus, gewonnen wird. Dazu weiß sie von dem ersten Koschenillelausfarmer der Welt, aber auch vom berühmten William Turner zu berichten, der zu ungeduldig war, um haltbare Farben zu verwenden - mit dem Effekt, dass seine Bilder regelmäßig verblassten.

Ob Ocker, Rot, Gelb, Grün oder Violett: Hinter jedem Farbton verbergen sich ungeahnte Geschichten und erstaunliche Fakten, die Victoria Finlay mit viel Liebe zum Detail erzählt - und die uns die Augen öffnen.

Der Verlag über das Buch
Von Seeschnecken, grünen Salons und Bildern: Eine Reise in die Welt der Farben


(E?)(L?) http://www.jokers.de/
691674


Eine Kulturgeschichte. Woher kommt das Ultramarinblau oder das Karmesinrot? Ob Gelb, Rot, Blau, Grün, Schwarz oder Weiß. Hinter jeder Farbe verbergen sich ungeahnte Fakten, wundersame Geschichten und Geheimnisse. Victoria Finlay ist ihnen bei ihrer Reise durch die Welt der Farben auf den Grund gegangen. Und sie hat daraus eine Kulturgeschichte entworfen, die nicht nur Kunstliebhaber und Farbfreunde in den Bann zieht. »Ein herrlicher Schmöker - reich an staunenswerten Fakten und Anekdoten.« (GEO)
461 S., 13 x 19 cm, Tb.
List Verlag


G

Gage, John (Autor)
Die Sprache der Farben

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(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3363007280/etymologety0f-21
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(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3363007280/etymologpor09-20
Gebundene Ausgabe
Verlag: Urania, Freiburg; Auflage: 1 (1999)
Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung
Ist die Farbe lediglich eine physiologische Erscheinung, eine Gesichtsempfindung, die durch die Einwirkung von Lichtstrahlen unterschiedlicher Wellenlänge auf Rezeptoren im Auge hervorgerufen wird? Wirkt sich Farbe auf die Gefühle aus? Und in welchem Zusammenhang steht die reine, vom Gehirn verarbeitete Empfindung zur Sprache? Dem vorliegenden bahnbrechenden und anschaulich geschriebenen Buch liegt die Überzeugung zugrunde, dass die Farbe ein kontingentes, historisches Phänomen ist, dessen Bedeutung, wie bei der Sprache, in den spezifischen historischen Zusammenhängen beschlossen liegt, in denen es erlebt und gedeutet wird. John Gage knüpft an die lebendigen Ausführungen in seinem Buch "Kulturgeschichte der Farbe" an, wobei er Themen und Fragen aufgreift, die sich dort bereits angedeutet fanden. Bei aller Vertrautheit des Terrains jedoch betrachtet er seinen Gegenstand immer wieder aus neuen und originellen Blickwinkeln. Er geht offen Fragen in den verschiedensten relevanten Bereichen auf den Grund und beleuchtet etwa die Methoden der optischen Mischung im Mosaik, die mittelalterliche Farbensymbolik, die Arbeitsmaterialien des Buchmalers, die Farbensprache Lateinamerikas zur Zeit der spanischen Eroberung, die Frühgeschichte des Prismas, die Farbentheorien von Goethe und Runge, Blake und Turner, Seurat und Matisse sowie die Farbpraxis in den Anfängen der abstrakten Malerei. Ein zentrales Kapitel dokumentiert die für das Verständnis des historischehn Kontextes der Farbe in der Kunst maßgebliche Literatur.

Für Kunsthistoriker und Kulturgeschichtler, für Künstler und Designer, für Psychologen und Wissenschaftler mit einem besonderen Interesse am Thema, ja berhaupt für jeden, der für die Faszination dieses facettenreichen Phänomens empfänglich ist, hat John Gage eine fesselnde Studie über die Bedeutung der Farbe durch die Jahrhunderte vorgelegt.


(E?)(L?) http://www.jokers.de/3/14708838-1/buch/die-sprache-der-farben.html?wea=8058120

Bedeutungswandel der Farbe in der Wissenschafts- und Kunstgeschichte.
Farbe ist weit mehr als nur eine physiologische Erscheinung. Der Kunsthistoriker John Gage war einer der ersten, die den Facettenreichtum des Phänomens Farbe beschrieben haben. Seine preisgekrönte »Kulturgeschichte der Farbe« setzte Standards.

Wie hat sich die Bedeutung der Farbe über die Jahrhunderte gewandelt? Auch in dem vorliegenden Werk führt Gage den Leser mit großer Detailkenntnis durch die Farbgeschichte: 320 S., 137 Farb- und s/w-Abb., 20 x 27 cm, kart.
E.A. Seemann Verlag
Autoren-Porträt von John Gage:
Prof. Dr. John Gage ist Professor der kunsthistorischen Fakultät der Cambridge University. Er veröffentlichte u. a. Bücher zum Thema der Geschichte der Farbe und zur Kunst William Turners.


Erstellt: 2010-12

Gage, John
Kulturgeschichte der Farbe
Von der Antike bis zur Gegenwart

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3865021131/etymologporta-20
(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3865021131/etymologety0f-21
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(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3865021131/etymologpor09-20
Taschenbuch: 334 Seiten
Verlag: Seemann; Auflage: 1 (Januar 2005)
Sprache: Deutsch


Aus der Amazon.de-Redaktion
Diese Publikation beschäftigt sich mit der Geschichte der Wahrnehmung und des Gebrauchs der Farbe in der westlichen Zivilisation. Der Autor untersucht Theorien über den Ursprung der Farben, ihre Bedeutung für die Paletten der verschiedensten Künstler sowie ihren Gebrauch zur Umsetzung von Geräuschen.

Farbe ist fundamentaler Bestandteil des Lebens und der Kunst, zugleich aber so fassettenreich, dass sie kaum je auf eine so verständliche Weise untersucht wurde wie diese bahnbrechende Analyse der Farbe, von den alten Griechen bis ins späte 20. Jahrhundert hinein, die den Autor die letzten 30 Jahre beschäftigt hat. Beginnend mit den ersten Theorien und Versuchen, Farbe systematisch zu organisieren bzw. ihre symbolische Bedeutung zu definieren, beschreibt er ausführlich und originell die Entwicklung der menschlichen Wahrnehmung von Farbe. Die Stellung derselben in der Religion, Newton's Analyse des Spektrums, Goethes Farbtheorie und die Bestrebungen, Farbe und Musik zu verbinden sind nur einige der Themen, die dieses preisverdächtige Werk erhellt.

"Farbe ist beinahe jedermanns Sache", so schreibt Gage bereits im Vorwort, und genau das macht diese Veröffentlichung so interessant. Noch nie zuvor hat es ein derart vollständiges, zugleich aber nicht rein wissenschaftliches Standardwerk gegeben. Dem Autor liegt es am Herzen, die historische Entwicklung der menschlichen Rezeption von Farbe zu dokumentieren. Er suchte nicht zuletzt jedoch auch Künstler auf, die schließlich täglich im Umgang mit Farbe begriffen sind, und so helfen konnten den zeitgenössischen Blick zu verdeutlichen. Farbenlehre ist eben nicht einfach eine Sache einiger weniger simpler Regeln, sondern vielmehr ein reichhaltiges Gemisch von Ideen aus der Physik wie auch der Metaphysik. Gage wirft hierauf seinen stark künstlerisch geprägten Blick und zeigt sich in der Lage, seine umfangreiche Analyse in leicht verständlicher Weise darzulegen.

Mit seiner immens großen Bibliografie und diskursiven Fußnoten stellt dieses Standardwerk eine unschätzbare Ressource dar für Künstler, Kunsthistoriker, Psychologen, Linguisten und jeden, der fasziniert ist vom vielfältigen und unausweichlichen Einfluss der Farben auf unsere Wahrnehmung. Die bibliografischen Exkurse und die vorsichtig analytische Herangehensweise des Autors werden für sie von hohem Nutzen sein.

Tobias Robens

Kurzbeschreibung
Das Phänomen Farbe begegnet uns überall, aber selten hat man sich mit ihm umfassend und in einheitlicher Form befasst. die Leistung von John Gage ist es, eine zusammenhängende Geschichte der Farbe geschrieben zu haben. So ist ein kulturhistorisches Werk entstanden, das Farbtheorien und Farbsymbolik von der Antike bis in die Neuzeit nachgeht. Durch eine Fülle von Beispielen wird der Umgang mit Farbe in der abendländischen Kultur anschaulich gemacht. Sie stammen nicht nur aus der Malerei, sondern auch aus anderen künstlerischen Bereichen, wie Mosaik, Textilkunst und Glasmalerei. Zudem findet in diesem Band der Zusammenhang von Farbe und Musik angemessene Beachtung.


(E?)(L?) http://www.jokers.de/3/15957571-1/buch/kulturgeschichte-der-farbe.html?wea=8007201

Ausgezeichnet mit dem Mitchell-Preis für Kunstgeschichte: das reich illustrierte Standardwerk in einer günstigen Sonderausgabe.

30 Jahre Forschungsarbeit stecken in diesem Werk von John Gage. Es beleuchtet den Umgang mit Farbe so umfassend wie kein zweites. Das Spektrum reicht von der Antike bis zur Moderne, von den Vorstellungen über Farbe bis zu ihrer Anwendung.

Aus dem Inhalt: Mit über 220 Abbildungen anschaulich illustriert.
334 S., zahlr. Farb- und s/w-Abbildungen, 25 x 28 cm, kart.
E. A. Seemann Verlag


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Silvestrini, Narciso (Autor)
Fischer, Ernst Peter (Autor)
Stromer, Klaus (Herausgeber)
Farbsysteme in Kunst und Wissenschaft

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3832172033/etymologporta-20
(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3832172033/etymologety0f-21
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(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3832172033/etymologpor09-20
Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: Dumont Buchverlag; Auflage: 3 (7. Oktober 2005)
Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung
Präzise und verständlich beschreibt Ernst Peter Fischer die wichtigsten Theorien und entwickelt dabei den Spannungsbogen, den die Geschichte der Farbsysteme zwischen Kunst und Wissenschaft schlägt. Zusammen mit der gelungenen grafischen Umsetzung der Theorien durch Narciso Silvestrini ensteht ein anschauliches Kompendium unterschiedlicher Farbordnungen, aus dem sich ein kulturgeschichtlicher Diskurs zwischen Kunst und Wissenschaft entwickelt

Über den Autor
Ernst Peter Fischer, geboren 1947 in Wuppertal, studierte Mathematik, Physik und Biologie, promovierte 1977 am California Institute of Technology. Er habilitierte sich 1987 für Wissenschaftsgeschichte. Dieses Fach lehrt er als apl. Professor an der Universität Konstanz. Als Wissenschaftspublizist schreibt er für "GEO", "Bild der Wissenschaft", "Die Weltwoche" und die "FAZ". Fischer war bis 1999 Herausgeber des "Mannheimer Forum", er ist Autor zahlreicher Bücher und lebt in Konstanz.


(E?)(L?) http://www.jokers.de/3/13727326-1/buch/farbsysteme-in-kunst-und-wissenschaft.html?wea=8058120

Welche Farben passen zueinander? Welche sind komplementär? Wie wirken Farben auf den Menschen? Maler, Innenarchitekten, Fotografen, Designer und Lehrer finden hier alles Wissenswerte zu einem faszinierenden Thema.

Seit der Antike versuchen Philosophen, Wissenschaftler und Künstler die unendliche Vielfalt der Farben zu ordnen und zu erklären.

In 70 Monografien beschreibt dieser Band erstmals die ganze Breite der Farbsysteme: angefangen bei dem linearen Farbmodell von Aristoteles über die Farbkugel des Malers Philipp Otto Runge bis hin zum genetischen Farbsystem unserer Zeiten.

170 Abbildungen visualisieren anschaulich die Modelle von der Antike bis heute. Die Illustrationen von Design-Professor und Farbtheoretiker Narciso Silvestrini wurden eigens für die Biennale '86 gefertigt. Hier liegen sie erstmals in Buchform vor.

Eine anschaulich geschriebene und spannend zu lesende Universalgeschichte der Farbe.

Autoren-Porträt von Narciso Silvestrini, Ernst P. Fischer:
Ernst P. Fischer, geb. 1947 in Wuppertal, studierte Mathematik und Physik in Köln, Biologie am California Institute of Technology in Pasadena (USA) (Promotion 1977), war Habilitationsstipendiat der DFG im Bereich Wissenschaftsgeschichte (Habilitation 1987) und lehrt heute als apl. Professor für Wissenschaftsgeschichte an der Universität in Konstanz Für seine Arbeit erhielt er mehrere Preise, u. a. den Sartorius-Preis der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Fischer ist Autor zahlreicher erfolgreicher Bücher.


Erstellt: 2010-12

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Wanzeck, Christiane
Zur Etymologie lexalisierter Farbwortverbindungen
Untersuchungen anhand der Farben Rot, Gelb, Grün und Blau

(E?)(L?) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/9042013176/etymologporta-20
(E?)(L?) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/9042013176/etymologety0f-21
(E?)(L?) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/9042013176/etymologetymo-21
(E?)(L?) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/9042013176/etymologety0d-21
(E?)(L?) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/9042013176/etymologpor09-20
Sprache: Deutsch
Taschenbuch - 428 Seiten - Rodopi Bv Editions
Erscheinungsdatum: 2003
Auflage: 1




Dieses Buch bietet zum erstenmal eine zusammenhängende Darstellung der Etymologie von historischen und gegenwartssprachlichen lexikalisierten Farbwortverbindungen. Untersuchungsgegenstand sind Phraseologismen wie "blauer Montag" = "freier Montag", "Fastnachtstag", "Karmontag", "Gründonnerstag" = "Donnerstag der Karwoche", "blau sein" = "betrunken sein", "rot sehen" = "wütend werden", satzförmige Phraseologismen wie "Grün ist die Hoffnung", Phraseologismen anderer Sprachen wie ndl. "Iem. eene blauwe huik omhangen" = "jmd. betrügen", ndl. "Blauwboekjes" = "Schmähschriften", frz. "conte bleu" = "Lüge", Lehnübersetzungen wie "blaues Blut" aus span. "sangre azul" = "Adel" oder "Blaustrumpf" aus engl. "blue stocking" = "intellektuelle Frau" und ausgestorbene Phraseologismen wie "blaue Ente" = "Lüge". Im Zentrum der Arbeit steht die Frage, wie das Farbadjektiv, ausgehend von der Gesamtbedeutung der Farbwortverbindung, zu seiner Bedeutung gekommen ist. Weshalb bedeutet "blau" in "blauer Montag" "arbeitsfrei" und "blau" in "blaues Blut" "adelig"? Um die Motivation von Benennungen zu erschließen, wird zunächst ermittelt, wann und in welcher Quelle sich die Bezeichnung zum erstenmal nachweisen läßt und welche Bedeutung sich aus dem Belegkontext ergibt. Anhand kulturgeschichtlicher und sprachlicher Angaben ist schließlich die Klärung der Herkunft undurchsichtig gewordener Benennungen möglich. Durch ein Wortregister kann die Arbeit als Nachschlagewerk für Farbwortverbindungen dienen. Da neben der linguistischen Analyse kulturgeschichtliche Zusammenhänge miteinbezogen werden, ist dieses Buch nicht nur für die Sprachwissenschaft, sondern auch für die Literaturwissenschaft, Volkskunde, Kunst- und Rechtsgeschichte interessant".


(E?)(L?) http://linguistlist.org/pubs/reviews/get-review.cfm?SubID=12389

...
Aufbau und Inhalt des Buches:
Wanzecks Buch bietet lt. Aussage der Autorin erstmals eine zusammenhängende Dokumentation von vor allem deutschen Phraseologismen mit den Farblexemen "Rot" (S. 49-74), "Gelb" (S. 75-92), "Grün" (S. 93-130), "Blau" (S. 130-342) und deren Etymologisierung. Daneben behandelt sie Lehnübersetzungen wie "blaues Blut" (S. 290-313) aus dem Spanischen "sangre azul" ("Adel") oder "Blaustrumpf" (S. 322-340) aus dem Englischen "blue stocking" ("intellektuelle Frau"). Gerade das Farbadjektiv blau gibt zunächst besonders viele Rätsel auf, da dessen Bedeutung je nach Kollokation variiert zwischen "adelig", "frei" ^Ö in "blauer Montag" (S. 156-207) -, oder gar "lügnerisch" wie in "blaue Ente" (S. 248-267). überhaupt bilden phraseologische Zusammensetzungen mit dem Farbadjektiv "blau" den mit Abstand umfangsreichsten Teil von Wanzecks Arbeit, da "Blau" einerseits die sprachlich vielschichtigste aller Farben ist und andererseits über die grösste Bedeutungsvielfalt verfügt.

Weitere Gegenstände in Wanzecks Untersuchung sind heute seltener verwendete bis nahezu verschwundene Farbphraseologismen wie "grüner Brief" ("Brief ärgerlichen Inhalts") (S. 112), satzförmige Farbwortverbindungen wie "Grün ist die Hoffnung" (S. 112) oder parömiologische Farbphraseologismen in anderen Sprachen als dem Deutschen, etwa das niederländische "iemand eene blauwe huik omhangen" ("jmdn. betrügen") (S. 235-240). Wanzeck unterteilt die Farbphraseologismen unter syntaktisch-morphologischen Aspekten in zunächst zwei Grundkategorien: 1. als Nominalphrase, bei der das Farblexem die Funktion eines spezifizierenden Adjektivs übernimmt, wie z.B. in "blauer Montag" in der Bedeutung von "arbeitsfreier Montag"; 2. als Verbalphrase, in der das Farblexem als Objektprädikativ (Bsp.: "rot sehen" für "in Rage geraten") (S. 56) oder als Prädikativ (Bsp.: "blau sein" für "betrunken sein") (S. 145) fungiert. Bei der Gruppe der Präpositionalphrasen gibt es lt. Wanzeck mitunter Überschneidungen mit den Verbalphrasen (Bsp.: "vom grünen Tisch aus") (S. 122).

Die zentrale Frage in Wanzecks Untersuchung ist, wie ein Farblexem seine jeweils unterschiedliche Wortbedeutungsfiguration annimmt und ob sich daraus eine bestimmte Regularität ableiten lässt. Dazu entschlüsselt Wanzeck in überzeugender Weise die Motivation von Farblexemen in bestimmten Kollokationen, indem sie das zugrunde liegende Benennungsmotiv auf seine Funktion als Formmerkmal untersucht, d.h. ob es sich um die Farbe in ihrer Hauptbedeutung handelt. Im weiteren Verlauf ihrer Analyse geht sie der Frage nach, ob das entsprechende Bezugsnomen oder möglicherweise ein anderes Nomen Träger dieses Formmerkmals ist und welche Rolle dabei der Farbensymbolik zufällt. Dabei stösst Wanzeck auf Zweifelsfälle bei Phrasen, in denen das Farblexem als solches zwar kein Problem generiert, sehr wohl jedoch die Gesamtphrase hinsichtlich ihrer Bedeutungsentwicklung, wie beispielsweise in "auf keinen grünen Zweig kommen" (S. 117-122) oder "jmdm. blauen Dunst vormachen" (S. 274-286).

In ihrer Untersuchung findet ebenfalls die Onomastik Berücksichtigung mit der etymologischen Analyse von Ortsnamen (Bsp.: "Grünes Gewölbe" in Dresden) (vgl. Nopitsch 1801), von im Niederdeutschen verwendeten Strassennamen ("Rotes Meer") (Mielke 1930: 182-188) oder Personennamen (Bsp.: "Blaubart" von frz. "Barbe-Bleue" oder "Rotkäppchen"). In diesem Zusammenhang bedarf gerade Wanzecks Motivationsanalyse von in Ortsnamen verwendeten Farbbezeichnungen einer minutiösen sprachhistorischen Betrachtung, da diese "häufig Relikte archaischer Sprachzustände" (Seebold 1995: 606) enthalten. Weitere der Namenforschung zuzurechnende Untersuchungsgegenstände sind Klassennamen (Bsp.: "roter Hund" ^Ö Krankheitsbezeichnung), Tiernamen (Bsp.: "Grünspecht") und Pflanzennamen (Bsp.: "grüner Salat").
...


(E?)(L?) http://www.rodopi.nl/senj.asp?BookId=AMPU+149


Welsch, Norbert / Liebmann, Claus Chr.
Farben. Natur - Technik - Kunst

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(E?)(L?) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3827415632/etymologpor09-20
von Norbert Welsch, Claus Chr. Liebmann
Sprache: Deutsch
Gebundene Ausgabe - 434 Seiten - Spektrum Akademischer Verlag
Erscheinungsdatum: April 2004
Auflage: 2., Aufl.

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3827415667/etymologporta-20
(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3827415667/etymologety0f-21
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(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3827415667/etymologety0d-21
(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3827415667/etymologpor09-20
ELSEVIER Spektrum Akademischer Verlag
434 Seiten


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Wie sind die einzelnen Farben zu ihrer Bedeutung gekommen? Warum "sehen wir rot" und warum "sind wir manchmal noch grün hinter den Ohren"? Mit Farben in der 2. Auflage gehen Norbert Welsch und Claus Chr. Liebmann der Realität der Farben auf den Grund und erklären Wahrnehmung, Gebrauch, Chemie, Physik und Mythos der Farbwelt um uns herum.
Der faszinierende Aspekt des mehr als 400 Seiten umfassenden Großformatbuchs ist die Vielfalt der Themen, die die Autoren zu Farben zusammengetragen haben: Geschichte, Farben in Sprache, Kunst, Kultur, Farbpsychologie und Symbolik, Ordnung der Farben, Farben in Natur und Chemie, Farbwahrnehmung und Farben in Physik und Technik - das ganze Spektrum unter dem man die Wirkung, Entstehung und Verwendung von Farben betrachten und analysieren kann. Mit Bildern an denen man sich nicht satt sehen kann, Tabellen, Zeichnungen und Fotos. Und Farbgeschichten aus dem Leben. Das alles angenehm luftig und angemessen großformatig layoutet ohne komplizierte Beschreibungen. Ein schönes Buch. Ein professionelles Buch. Zum Durchblättern, lernen, zitieren und nachschlagen.
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Warum ist der berühmte Teppich, über den die Prominenz bei der Oscar-Preisverleihung flaniert, rot und nicht grün?
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Warum gilt Blau und nicht Purpur als Farbe der Sehnsucht in der Malerei? · Sind nachts alle Katzen grau?
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Sie erklären die naturwissenschaftlichen Phänomene klar und anschaulich, erläutern die Farbpsychologie und ihre Symbolik und erklären die Bedeutung von Farben in den Kulturen verschiedener Epochen und Länder. In der Kunst gilt Blau als Farbe der Ferne, des Geistigen und Göttlichen. So ist die "Blaue Blume" Symbol für die Sehnsucht nach der unerreichbaren Ferne in der deutschen Romantik, für das Streben nach Verbundenheit mit der Natur und die unstete Wanderung auf der Suche nach einem geliebten Menschen. Rot hingegen hat Signalcharakter - rote Lippen ebenso wie rote Ampeln oder rote Fuchsien, die von Vögeln bestäubt werden. Doch das Rot der Capote im spanischen Stierkampf reizt nicht den farbenblinden Stier, sondern suggeriert allein uns Menschen Blut und Nervenkitzel.
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Man Sollte erwähnen, dass es von diesem Buch auch eine Sonderausgabe in einfacher Ausstattung gibt, die ich allerdings bei Amazon nicht gefunden habe.

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