Etymologie, Étymologie, Etymology
DE Deutschland, l'Allemagne, Germany
Farben, Couleurs, Colors

A

about - Colorful German Expressions - farbige Ausdrücke

(E?)(L?) http://german.about.com/library/weekly/aa072699.htm
Color Meanings in German
Every language has its own colorful expressions, including German. But here we're talking about colorful (bunt, farbenfroh) in a literal sense: expressions that contain grün, rot, blau, schwarz, braun, and other colors.
In English we can "feel blue," "be yellow," or "see red." In German these colors may or may not have the same meaning. In an earlier feature, Idioms: Talk like a German, I mentioned several blau idioms, because "blau" can have numerous meanings in German, including "drunk" or "black" (as in "black eye"). You may also want to look at our German Colors (Farben) page and its complete color chart.
Below, we expand on the color(ful) vocabulary theme to include a mix of several colors. This is a representative collection and is not meant to be exhaustive. It also leaves out expressions that are similar or the same in English, i.e., "rot sehen" (to see red), etc. But it includes words that contain a color (eine Farbe), especially when the meaning varies from the English.

aliceblue (W3)



antikweiss = antiquewhite (W3)



Anthocyan, Anthocyanin (W3)

Die Bezeichnung "Anthocyan", engl. "Anthocyanin" setzt sich zusammen aus griech. "anthos" = "Blüte", "Blume" und "kyáneos" = "dunkelblau". Es handelt sich um wasserlösliche Pflanzenfarbstoffe, die in nahezu allen höheren Pflanzen vorkommen und den Blüten und Früchten die rote, violette, blaue oder blauschwarze Färbung geben.

(E2)(L1) http://www.bartleby.com/61/s12.html
anthocyanin

(E?)(L?) http://www.cnrtl.fr/etymologie/anthocyane
(E?)(L?) http://www.cnrtl.fr/etymologie/anthocyanine
(E?)(L1) http://glossary.gardenweb.com/glossary/page1.html
anthocyanin

(E?)(L?) http://www.presse-kostenlos.de/Medizin-und-Gesundheit/pressemitteilung_534072.htm
(E3)(L1) http://www.wein-plus.de/glossar/A.htm
Anthocyane

(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Anthocyane
...
Namenshinweis: "Anthocyanin" gibt es nur im Englischen, im Deutschen muss es anstelle von "Anthocyanine" ausschließlich "Anthocyane" heißen.
...


(E?)(L?) http://www.yourdictionary.com/anthocyanin
anthocyanin

(E?)(L1) http://www.zusatzstoffe-online.de/
E 0163 - Anthocyane

aquamarin = aquamarine (W3)



azur = azure (W3)



B

beige = beige (W3)



blau (W3)

Blau wirkt kühl, distanziert; spricht nicht das Gefühl sondern den Verstand an; steht für Klarheit und Sachlichkeit;
Woher kommt diese Zuordnung?

blau machen, blaumachen, blauer Montag (W2)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
(E?)(L?) http://www.christoph-moder.de/lexikon/
(E?)(L?) http://homepages.compuserve.de/loehhof/Lage_und_Umgebung/Verbandsgemeinde/Blaufarberei_1/blaufarberei_1.html
(E?)(L?) http://www2.karriere.t-online.de/dyn/karr/wiss/allt/ar/ar-06-2003-blau-machen.html
(E?)(L?) http://www.kuschelkatzen.de/portalblaudivers.htm
(E?)(L?) http://www.textilgestaltung-schule.de/pflanzenfarbstoff-indigo.htm
(E1)(L1) http://www.staff.uni-marburg.de/~naeser/ra-mat.htm
(E1)(L1) http://www.wispor.de/wp-red-f.htm
(E1)(L1) http://www20.wissen.de/xt/default.do?MENUID=40,95,4289
Wollten Färber Stoffe mit Indigo färben, mußten sie eine Farbstofflösung mit einem bestimmten pH-Wert anrühren. Dieser pH-Wert wurde durch Anreichern der Färbelauge mit Urin erreicht. Um die erforderlichen Mengen an Urin zu erhalten, mußten bzw. durften die Färber große Mengen Alkohol trinken. Mit der Konsequenz, daß an diesen Tagen sonst nicht mehr viel lief. Es wurde eben "blau gemacht".

Eine andere Auslegung besagt:
Die Blaufärberei erforderte sonniges Wetter. In der Sonne gärt die Urinbrühe, wobei Alkohol entsteht. Der zu färbende Stoff wurde in die stinkende Urinbrühe gelegt. Heraus kam aber kein blauer Stoff, sondern ein gelblich-grüner. Blau wurde der Stoff erst im Laufe des Tages. An der Luft reagierte das Indigo mit Sauerstoff und wurde blau. Und in dieser Zeit, meist montags, ruhte die Weiterverarbeitung. Die Färber hatten nichts zu tun, sie "machten blau". Hier hat auch der Begriff "blauer Montag" seinen Ursprung.

Das "Blaumachen" fängt meist in der Schule an. Mathe, Physik, Geschichte, zu so ungeliebten Fächern gehen viele Schüler mehr oder weniger oft einfach nicht hin. Doch was hat das mit der Farbe "Blau" zu tun- und hat es überhaupt damit zu tun? Warum machen Menschen ihr Leben lang immer wieder blau, ohne rot zu werden? Woher kommt der Ausdruck "blaumachen"?
"Blaumachen" ist sozusagen "Desertieren light": ein Kavaliersdelikt, aber nicht wirklich ehrenrührig. Früher war das ganz anders. Schlecht angesehen waren diejenigen, die wirklich im wahrsten Wortsinn blaugemacht haben - die Färber.
Zum "Blaumachen" brauchten sie zuerst einmal den eigentlichen Farbstoff, den Indigo. Der stammte aus Pflanzen wie dem Färberwaid oder dem "Indigofera Tinctoria" aus Indien.
Indigo ist ein Material, das in Pulverform metallisch schimmert und in allen möglichen Tönen von Blau über Violett bis Kupferrot schillert. Das Problem für die Färber: Indigo ist nicht in Wasser löslich. Um damit färben zu können, braucht man ein Löse-, genauer gesagt ein Reduktionsmittel. Vereinfacht gesagt, wird der Indigo löslich, indem man ihm Sauerstoff entzieht. Dazu wurde früher verfaulter Urin benutzt. Das brachte den Färbern ihren schlechten Ruf ein.
Heute stinkt Blaumachen nicht mehr so fürchterlich, denn jetzt wird Natriumdithionit benutzt. Wenn man Indigo in Wasser und Natriumdithionit löst, entsteht eine schmutzig-gelbliche Flüssigkeit, das Indigweiss, in dem der zu färbende Stoff gekocht wird. Auch er wird dabei gelblich. Dann wird der Stoff an die Luft gehängt, und dort oxidiert der Indigo wieder und wird wieder blau - das dauert aber sehr lange. Früher mussten die Färber einen ganzen Tag warten, bis sich der Stoff wirklich vollständig blau gefärbt hatte. In dieser Zeit, meistens montags, hatten sie nichts zu tun, sie "machten blau".

Eine Variante etwas anderer Art besagt:
Wenn die Handwerker am Montag nicht arbeiteten und stattdessen den blauen Feiertagsrock anzogen, sprach man vom "blauen Montag". Er stand damit im Gegensatz zum "grauen Alltag".
Wenn wir heute einen "blauen Montag machen", dann gehen wir nicht arbeiten bzw. lassen wir die Arbeit ruhen.
(© blueprints Team)

Eine andere Erklärung lautet:
"Blauer Montag" geht zurück auf einen Begriff aus dem 16.Jh. Jede Zunft feierte einmal im Jahr an einem Sonntag ein Jahresfest. Der darauf folgende Montag war in der Regel arbeitsfrei. Allerdings wurde an diesem Tag für die Toten der Zunft eine "blaue Messe" gefeiert. Der Pfarrer trug dazu ein blaues Messegewand. Das brachte diesem Montag die Kennzeichnung "blau" ein. Mittlerweile wird ein "blauer Montag" auch zu anderen Anlässen "zelebriert".

...
..., der sogenannten Küpe. Diese ist gelb; erst wenn die Stoffe aus dem Bad genommen werden, verfärben sie sich durch Oxidation mit dem Luftsauerstoff zuerst grün und dann schließlich blau - daher erlebt der Färber sein "blaues Wunder", beziehungsweise wenn er den Prozess beschleunigt, indem er mit Holzlatten auf den Stoff schlägt (bringt mehr Sauerstoff ins Gewebe), hat er ihn "grün und blau geschlagen".


Blauäugigkeit (W2)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Die Farbe Blau als Augenfarbe ist bekannt als Sinnbild der Treue, Durchsichtigkeit und Unverstelltheit.
Wenn ein Kind zur Welt kommt, ist die Entwicklung seiner Regenbogenhaut noch nicht abgeschlossen. Da für die Farbe blau am wenigsten Farbpigment nötig ist haben Neugeborene zunächst immer blaue Augen. So verband man mit der blauen Augenfarbe zugleich die Vorstellung von "naiv" und "unschuldig".
Wenn uns jemand als "blauäugig" bezeichnet, dann ist er der Meinung wir seien "naiv", "unerfahren", "harmlos", "gutgläubig" bzw. "unkritisch".
Unverhohlener Spott liegt hingegen in der Wendung "Man hat ihn (sie) nicht seiner (ihrer) schönen blauen Augen wegen genommen" (z.B. bei der Auswahl von Bewerbern).
(© blueprints Team)

(E?)(L?) http://www.redensarten.net/ubs.html
Blauäugig

blauer Brief (W2)

(E?)(L?) http://www.geo.de/GEO/community/frage_der_woche/
Die Frage der Woche vom 21.12.2003 lautete:
Woher stammt die Redewendung, einen "Blauen Brief" zu verschicken?
Im 19.Jh. erhielten preussische Offiziere die Aufforderung, ihren Abschied einzureichen in "blauen Briefen/Kuverts". Für viele war dies eine schlechte Nachricht. Wie viele militärische Begriffe ging dies in den Alltagswortschatz über. Heute können nicht nur Soldaten sondern auch Schüler, Arbeiter und Angestellte "blaue Briefe" erhalten.

blauer Peter (W2)

ist eine scherzhafte Bezeichnung für die "Signalflagge P" ("blau mit weissem Spiegel") des Internationalen Signalbuches. Sie zeigte an, dass alle Mann an Bord waren und das Schiff seeklar gemacht wurde.
Man vermutet, dass es auf den "heiligen Petrus, den Schliesser des Himmels" Bezug nimmt.

blaues Wunder (W3)

Wieso ist das Wunder immer blau?

Blauhelme (W3)

... Als Kennzeichen, dass es sich um Truppen mit einem Mandat der Vereinten Nationen handelt, tragen die Soldaten einen blauen Helm mit weissem UN-Schriftzug.
24.02.2003

Blaustrumpf, blue-stocking (W2)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
(von engl. "blue-stocking"); "Blaustrumpf" ist eine Spottbezeichnung für gelehrte aber unweibliche Frauen.
Es geht zurück auf eine Gesellschaft in London, die seit 1750 bei Lady Montagu dem Kartenspiel eine geistvolle Unterhaltung vorzog. Man trug dort mitunter blaue Wollstrümpfe statt der üblichen schwarzen Seidenstrümpfe (the blue-stocking society).
(© blueprints Team)

blauviolett = blueviolet (W3)



blau-weiss als Marinefarben (W3)

blau-weiss als Marinefarben (W3)

Die Farben der Marine sind traditionell "Blau und Weiss". Diese Tradition begann angeblich am 17. April 1748. An diesem Tag erging der offizielle Uniformbefehl für die britische Marine.
Der König hatte eine Herzogin bei einem Ritt im Park in einem "blauen Kostüm mit weissen Aufschlägen" gesehen. Diese Kombination hatte es dem König angetan, der sie daraufhin als Farben der Marineuniform bestimmte.

brown = braun (W3)



C

colorsystem - Farbsysteme in Kunst und Wissenschaft

(E?)(L?) http://www.colorsystem.com/grundlagen/aad.htm
Farbsysteme in Kunst und Wissenschaft
Sie kennen die Farbtheorie von Newton? Vielleicht auch die Farbenlehre von Goethe? Wir stellen Ihnen aber 59 Farbtheorien von der Antike bis in die Gegenwart vor, leicht verständlich und reich illustriert: eine Kulturgeschichte der Farbe von Prof. Narciso Silvestrini und Prof. Dr. Ernst Peter Fischer.

Farben und Kulturen
Wir stellen Ihnen die Bedeutung der Farben in verschiedenen kulturellen Systemen vor: Astrologie, Symbolik der Farben, Ars Magna, Antroposophie, Farben in der indischen (Chakras), islamischen, chinesischen, indischen und hebräischen (Kabbala) Tradition, der christlichen Liturgie und dem eigenartigen Archéomètre.

Virtuell begehbarer Farbenraum
Farbsysteme sind reine Vorstellungswelten. Wir haben beispielhaft der Vorstellungswelt des Malers Philipp Otto Runge eine Form gegeben und ermöglichen Ihnen, in seiner Farbenkugel Aussichten zu genießen.

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D

digitalefolien
Kleines Lexikon der Färbepflanzen

(E?)(L?) http://www.digitalefolien.de/biologie/pflanzen/faerbe/faerbe.html
Alphabetisches Verzeichnis | Lateinische Namen | Das Färben

(E?)(L?) http://www.digitalefolien.de/biologie/pflanzen/faerbe/alpha.htm
Alphabetisches Inhaltsverzeichnis
Färberginster | Färberkamille | Färbermädchenauge | Färbermeister | Färbersumach | Färberwaid | Echte Goldrute | Granatapfelbaum | Kermesbeere | Krapp | Rainfarn | Reseda | Safran | Schafgarbe | Schminkwurz


(E?)(L?) http://www.digitalefolien.de/biologie/pflanzen/faerbe/latein3.html
Lateinische Namen
Achillea millefolium | Alkanna tinctoria | Anthemis tinctoria | Asperula tinctoria | Baptisia australis | Calendula officinalis | Chrysanthemum vulgare | Coreopsis tinctoria | Cotinus cogyggria | Crocus sativus | Genista tinctoria | Isatis tinctoria | Phytolacca americana | Punica granatum | Reseda luteola | Rubia tinctorum


dunkelblau = navy (W3)



dunkelrot = maroon (W3)



E

F

Farbe (W3)

(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Farbe
Bei den Farben ist nicht nur interessant, wo ihre Bezeichnungen herkommen, sondern auch dass sie mit ganz bestimmten Eigenschaften assoziiert werden und wie entsprechend in andere Bezeichnungen aufgenommen wurden; z.B. "grau-sam", "blau sein" oder "schwarz tragen".

Das Wort "Farbe" wird von "Kluge" mit einem idg. Stamm mit der Bedeutung "machen", "gestalten" in Verbindung gebracht. Der Übergang von der Bedeutung "Gestalt", "Körper" zur heutigen Bedeutung soll über eine Zusammensetzung "rosen-faro" = "rosenfarbig" gelaufen sein. Eine Zwischen form könnte entsprechend "färben" = "rosenfarbig machen" gewesen sein. Eine Ähnlichkeit des ahd. "farawa" mit frz. "faire" ist ja nicht abzustreiten, aber ... ?

farbenundleben
Redewendungen und Redensarten zu Farben

(E?)(L?) http://www.farbenundleben.de/
Farben gehören zum Leben wie die Luft zum Atmen. Leben und Farben sind untrennbar miteinander verbunden - weit mehr als es uns bewußt ist. Es gibt wohl kaum Bereiche in denen das »Phänomen Farbe« keine Rolle spielt.
Bei Farben und Leben-Online finden Sie Informationen zum Thema Farben und ihren Wirkungen - aus allen Bereichen des Lebens. Tipps, unterhaltsames, lustiges, Anregungen und Denkanstöße für ein bewußtes Leben mit Farben. Viel Freude bei Farben und Leben-Online.


(E?)(L?) http://www.farbenundleben.de/titel/indexA_Z.htm
(E?)(L?) http://www.farbenundleben.de/kultur/redewendungen_blau.htm
(E?)(L?) http://www.farbenundleben.de/kultur/redewendungen_rot.htm
(E?)(L?) http://www.farbenundleben.de/kultur/redewendungen_gruen.htm
(E?)(L?) http://www.farbenundleben.de/kultur/blaumachen.htm
(E?)(L?) http://www.farbenundleben.de/kultur/blauesblut.htm


farben-welten
Goethes Farbenlehre

(E?)(L?) http://www.farben-welten.de/
Goethes Farbenlehre | Texte zur Farbenlehre Goethes | Veranstaltungen | Literatur | Downloads | Links | Suche | Sitemap | Impressum

(E?)(L?) http://www.farben-welten.de/farben-welten/goethes-farbenlehre/zur-farbenlehre-1810/vorwort.html
zur Farbenlehre (1810).Vorwort. - Entwurf einer Farbenlehre: 1 - Physiologische Farben | 2 - Physische Farben | 3 - Chemische Farben | 4 - Allgemeine Ansichten nach Innen | 5 - Nachbarliche Verhältnisse | 6 - Sinnlich-sittliche Wirkung der Farbe.

Vorwort
Ob man nicht, indem von den Farben gesprochen werden soll, vor allen Dingen des Lichtes zu erwähnen habe, ist eine ganz natürliche Frage, auf die wir jedoch nur kurz und aufrichtig erwidern: es scheine bedenklich, da bisher schon so viel und mancherlei von dem Lichte gesagt worden, das Gesagte zu wiederholen oder das oft Wiederholte zu vermehren.
...

(E?)(L?) http://www.farben-welten.de/uploads/media/Brass_01.pdf
164 Seiten:

UNTERSUCHUNGEN ÜBER DAS LICHT UND DIE FARBEN
DR. ARNOLD BRASS
1. TEIL
MIT 70 ABBILDUNGEN
OSTERWIECK/HARZ, VERLAG VON A. W. ZICKFELDT, 1906


(E?)(L?) http://www.farben-welten.de/farben-welten/downloads.html
Downloads: Beitraege_zur_Optik_usw.pdf 723 K | Brass.pdf 1.7 M | Eckermann.pdf 2.0 M | entoptische_Farben.pdf 296 K | zur_Farbenlehre.pdf 790 K | Zur_Geschichte.pdf 1.4 M

(E?)(L?) http://www.farben-welten.de/farben-welten/sitemap.html


fraunhofer
Farbentheorie und Farbgestaltung

(E?)(L?) http://www.ipsi.fraunhofer.de/~crueger/farbe/index.html
Farben haben die Menschen seit jeher fasziniert. Farben machen unser Leben lebendiger und freundlicher. Oder wie es in einem Zitat heißt: "Farben sind das Lächeln der Natur" (J. Hunt).
Farbe bestimmt unser Leben in einem weit größeren Maße, als wir es uns bewußt machen. Jede Information, die wir visuell aufnehmen, enthält auch Informationen über Farben.
Für diejenigen, die im Umgang mit Farben unsicher sind oder einfach mehr darüber wissen wollen, habe ich hier eine kurze Einführung in die Farbentheorie und in die Farbgestaltung zusammengestellt.

Inhalt


fuchsia = pink (W3)



G

gelb = yellow (W3)

wirkt freundlich und leicht; und steht für Kreativität und Sinnlichkeit
Woher kommt diese Zuordnung?

grau = grey (W3)



grün (W3)

(E?)(L?) http://www.dw-world.de/dw/article/0,1564,509614,00.html
...
In der Tat war die ursprüngliche Bedeutung von grün "wachsend", "sprossend".
...
... "grüne Heringe" sind noch nicht gesalzen, nicht mariniert. Sie sind jung und frisch. Wie es die grünen Blattsalate auch sein sollten.
...
Die "Frankfurter Grüne Soße" wird selbstverständlich nur mit ganz frischen Kräutern hergestellt.
...
Der "grüne Junge" ist ebenso wenig grün wie der Hering, aber in gewisser Weise ebenfalls frisch.
...
Besonders wenn man sich über sie ärgert, werden die jungen Leute auch gerne "Grünschnäbel" genannt.
...
Als "greenhorns" wurden zur Zeit der Besiedelung des amerikanischen Kontinents die neuen Einwanderer bezeichnet. Später wurde "greenhorn" zum Synonym für jeden unerfahrenen Menschen.
...
Mit der Wendung "grünes Licht für eine Sache geben" haben wir allerdings keinen Erklärungsnotstand. Das ist wie bei der Verkehrsampel.
...
Grünes Licht bedeutet freie Fahrt, die sogar über mehrere Kreuzungen führen kann, wenn die Ampeln auf 'grüne Welle' geschaltet sind.
...
Und jetzt, wenn wir schon vom Autoverkehr reden, muss ein Wort zur "grünen Minna" gesagt werden. Das ist das Gefängnisauto. Tatsächlich sehr oft in grüner Farbe gestrichen. Aber: "Grün" bedeutet im Rotwelsch "unangenehm", "nicht geheuer".
...
Aus dieser Sprachecke mag "grün" seine negative Bedeutung bekommen haben. Die Umkehrung der positiven Bedeutung von "grün" findet sich auch in "jemandem nicht grün sein". Da ist man schon ein wenig misstrauisch. Besser Abstand halten. Ganz im Gegensatz zu "Komm an meine grüne Seite".
...
Michael Utz


Daß "grün" in "jemandem nicht grün sein" negativ besetzt ist, läßt sich allerdings logisch nicht herleiten. Genau das Gegenteil trifft zu. Wenn "jemandem nicht grün sein" = "jemandem nicht gut gesonnen sein" heißt, dann muß zwangsläufig "jemandem grün sein" = "jemandem gut gesonnen sein" bedeuten.

grün - dasselbe in grün (W2)

Der Opel "Laubfrosch" war eine Kopie eines französischen Citroen. Die einzige Änderung war die grüne Lackierung. Für Kunden war es also "dasselbe in Grün".

grün, green, Greenhorn, Grünschnabel, grünen (W2)

(E?)(L?) http://www.gruener-punkt.de/
Das altgerm. "grüene" ist eine Bildung zu dem untergegangenen Verb "grüejen" = "wachsen", "grünen" .
Vgl. hierzu engl. "grow" = "wachsen", "gedeihen", "zunehmen" und "Greenhorn" bzw. "Grünschnabel" für "Neuling".
Auch heute schwingt in dem Ausspruch "es fängt an zu grünen" die Bedeutung "es fängt an zu wachsen" mit.
Das altgerm. Wort ist eng verwandt mit der Wortgruppe um "Gras" und der Bedeutung "hervorstechen", "keimen".

grün wirkt beruhigend, entspannend, positiv;
Woher kommt diese Zuordnung?

grün sein - Jemandem nicht grün sein (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
"Grün" ist Inbegriff des Lebens bzw. der sprießenden Natur. Unsere "grüne Seite" ist die linke Seite, denn dort sitzt unser Herz. Es ist die lebendige, bejahende und fröhliche Seite.
Wenn wir "jemandem nicht grün sind", ist es ein höflicher Ausdruck für den Umstand, dass wir jemandem nicht gewogen sind. Wenn wir jemanden mögen, dann sind wir ihm also grün.
(© blueprints Team)

grün und blau schlagen - Jemanden Grün und Blau schlagen (W2)

grün und blau schlagen - Jemanden Grün und Blau schlagen (W2)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Wenn mit Indigo gefärbte Stoffe aus der Färberlauge kommen sind sie zuerst grün. An der Luft oxidiert der Farbstoff und wird langsam blau. Um diesen Prozess zu beschleunigen, schlug man mit Holzlatten auf die Stoffbahnen ein, dadurch kam mehr Sauerstoff in das Gewebe. Man hatte den Stoff Grün und Blau geschlagen.
(© blueprints Team)

grüner Zweig - auf keinen grünen Zweig kommen (W3)

Der "grüne Zweig" zeigt in der Natur Wachstum und Gedeihen an. Dieser Vorgang wurde (anscheinend bereits im 15.Jh.) auf das Handeln der Menschen übertragen.

Und dann gibt es noch eine etwas mystischere Deutung:

Früher lebten in immergrünen Bäumen noch die "guten Geister". Diese holte man sich seit dem 16.Jh. in Form von Tannenbäumen in die Häuser. Wer sich den aber nicht leisten konnte, kam zu keinem grünen Zweig und damit auch zu keinem guten Geist.

(E?)(L1) http://www.sagen.at/texte/maerchen/maerchen_deutschland/brueder_grimm/diedreigruenenzweige.html
DIE DREI GRÜNEN ZWEIGE
...
Am Morgen aber fand man ihn tot, und aus dem trocknen Holz, auf welchem sein Haupt lag waren drei grüne Zweige hoch emporgewachsen. Also hatte ihn der Herr wieder in Gnaden zu sich aufgenommen.
...


(E1)(L1) http://www.staff.uni-marburg.de/~naeser/ra-mat.htm


15.06.2008: Es wurde ein neuer Eintrag im Forum Forum von http://www.etymologie.info geposted.

(E?)(L?) http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?USER=user_213942
(E?)(L?) http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?USER=user_213942&action=jump&entryid=1104137003
Die Redewendung "auf keinen grünen Zweig kommen" soll auf einen deutschen Rechtsbrauch hindeuten, bei dem bei der Übertragung von Grundeigentum dem Erwerber ein Rasenstück überreicht wurde, in das ein grünender Zweig gesteckt war. Wer also "auf keinen grünen Zweig kommt", dem fehlt die Befähigung zum Grundeigentum.

(E?)(L?) http://sz-audio.sueddeutsche.de/unterhaltung/index.php?audio=239#top
(E?)(L?) http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20060704090858AAcTyGO


H

hellblau, aqua (W3)



hellgrau = silver (W3)



hellgrün = lime (W3)



FH Augsburg
Runge, Philipp Otto 1777 - 1810
Farbenlehre

(E?)(L?) http://www.hs-augsburg.de/~harsch/germanica/Chronologie/19Jh/Runge/run_intr.html
Die "Farbenlehre" und zwei literarische Werke von Philipp Otto Rungein der Bibliotheca Augustana an der FH in Augsburg.

(E?)(L?) http://www.hs-augsburg.de/~harsch/germanica/Chronologie/19Jh/Runge/run_kind.html


I

Indigo (W3)

"Indigo" geht zurück auf lat. "Indicum", griech. "Indikón" und bedeutet "das Indische", da es aus Ostindien stammt.

(E?)(L?) http://www.digitalefolien.de/biologie/pflanzen/faerbe/indigo.html
Indigo | Falscher Indigo | Indigofera tinctoria

(E?)(L?) http://www.seilnacht.com/Lexikon/Indigo.htm
Indigo | Indigolith

(E?)(L?) http://www.seilnacht.com/Minerale/1indigol.html
Indigolith

J

K

korall = coral (W3)



kuepperscolor - Farbentheorie

(E?)(L?) http://www.kuepperscolor.de/
(E?)(L?) http://www.ipsi.fraunhofer.de/Kueppersfarbe/de/themen.html
Themenübersicht

L

lila, purple (W3)

(E?)(L?) http://www.pm-magazin.de/de/heftartikel/artikel_id109.htm
Aus Kohle kann man Farbe gewinnen. Bei der Oxidation von aus Steinkohleteer gewonnenem Anilin tritt ein purpurvioletter Farbstoff hervor, "Mauvein", bzw. "Anilinpurpur" – heute sagen wir dazu "Lila", "Violett", "Mauve", "Magenta", "Aubergine" oder "Framboise".

lohfarben <---> lodern (W3)

(E?)(L?) http://filip.ouvaton.org/vp/foev/foevots.html
(E?)(L2) http://farbe.com/din01.htm
(E?)(L2) http://www.colorsystem.com/projekte/dt/!47DIND.HTM (E?)(L2) http://frankhoeft.com/beispiele/farbbezeichnungen.htm
(E?)(L?) http://susi.e-technik.uni-ulm.de:8080/meyers/servlet/showSeite?SeiteNr=0328&BandNr=21&textmode=true
Am 24.02.2003 wurde im Etymologie-Forum die Frage nach der Herkunft von "lohfarben" (in Hinblick auf "loh") gestellt.
(was genau bedeutet "lohfarben" (gibt es eine DIN-Farbe "loh"?), woher kommt der Name)

Mir ist dieser Ausdruck jedoch nicht bekannt. Ich kenne "loh" nur in der Wendung "lichterloh" oder noch in dem fast untergegangenen Verb "lohen". Die Suche in den entsprechenden etymologischen Wörterbücher ergab zunächst auch kein Ergebnis. Dort ist nur "die Lohe" = "Flamme" mit der gleichen Wortwurzel wie "leuchten" aufgeführt.
Im Englischwörterbuch ist "lohfarben" dagegen aufgeführt und die englische Entsprechung "tan" gibt es sogar als Farbangabe für die HTML-Formatierung, die in dieser Wortbeschreibung in der Überschrift angewandt wurde. Die Rückübersetzung von "tan" führt denn auch zu "(gelb)braun" oder auch als Verb "bräunen", auch "(Fell) gerben".
Und damit erklärt sich evtl. auch die Herkunft von "lohfarben" als "bräunen" eines Gegenstandes mit Hilfe einer Flamme (vgl. auch "ansengen"). Da die Bräunung allerdings abhängig von Hitzegrad und Dauer ist, würde ich zunächst vermuten, dass "lohfarben" zumindest ursprünglich keine fest definierte Farbe war.

Auf der Suche nach "lohfarben DIN" bin ich auf das "Wörterbuch der Weltsprache" gestossen.
Dort sind im Zusammenhang mit "loh" und "tan" folgende Begriffe aufgeführt: Das "Lohe" das hier zum Tragen kommt wird von "Kluge" allerdings als "Gerbemittel" widergegeben, das auf "Laub" und "Lauge" zurückzuführen ist, da "Laub" und "abgelöste Baumrinde" wohl in früheren Zeiten als "Lauge"-mittel zum "Gerben" benutzt wurden.

Und dann gibt es noch das Verb "lodern". Dieses hängt mit "Lode" = "Zweig", "Schößling" zusammen, das auch als "das Abgerupfte" bedeuten kann. Das läßt nun vermuten, dass in "abgelöste Baumrinde" das "abgelöst" die eigentliche Verbindung zu "Lohe" ergibt.

Weitere Untersuchungen an dieser Stelle übersteigen meinen Wissensstand. Jedenfalls kommen in diesem Umfeld nach "Kluge" vermutlich auch noch viele Bedeutungsübertragungen auf Grund ähnlicher Lautbildungen ins Spiel und so kommt man von "Lode" zu "Loden" = "grober Wollstoff" und weiter zu "liederlich" und "Loddel" = "Zuhälter" über "lottern", "liederlich", "schleudern". Aber auch da kann man sich einen Zusammenhang zu "ablösen" vorstellen.

Der letzte Linktipp zum Eintrag in Meyer's Konversationslexikon stammt von Dörte. Er behandelt das Stichwort "Lohe" sehr umfangreich!
(A: do__)

M

meerblau = teal (W3)



metacolor
Tutorial: Farben im Webdesign
Farbwähler
Farben und assoziierten Begriffe

(E6)(L1) http://www.metacolor.de/
Welche Farben in die Homepage? | Farbenlehre | Farbsymbolik | Harmonielehre | Farbwähler für Harmoniekontraste | Design von Flächen | Die Grundregeln der Farbenlehre: | Additive Farbmischung | Subtraktive Farbmischung | Grafik: Vergleich RGB- und CMY-Farbmischverfahren | Primär- und Sekundärfarben | Der Farbenkreis | Verschiedene Farbkreise | Komplementärfarben und Simultanwirkung | Der harmonische Farbkreis | Grafik: Vergleich aller Farbenkreise | Modulationen | Die Tertiärfarben | Perspektiveffekt durch Farben | Farbsymbolik | Allgemeine Bestimmung der Assoziationen | Beliebteste und unbeliebteste Farben | Aufstellung aller assoziierten Begriffe | Die Harmonielehre Nach Roman Liedl | Der Winkelkontrast | Die Winkelharmonie | Farbreihen | Wiederholungen | Der Mengenkontrast | Der Hell-Dunkel-Kontrast | Der Bunt-Unbunt-Kontrast | Der Kalt-Warm-Kontrast | Die Harmoniekontraste | Die schöne Webseite | Schnellstartseite

(E6)(L1) http://www.metacolor.de/farbwaehlerOLD.htm
(E6)(L1) http://www.metacolor.de/farbwaehler_AuffaecherungenOLD.htm
(E6)(L1) http://www.metacolor.de/assoziierte_begriffe.htm
Begriffe und Farben: Aufstellung aller assoziierten Begriffe

Abweisend | Aggressivität | Aktivität | das Alte | das Alter | das Altmodische | der Anfang | Angeberei | das Angenehme | das Angepasste | das Anziehende | das Aromatische | das Attraktive | Aufdringlichkeit | Aufregung | Ausdauer | das Außergewöhnliche | Bedrängnis | Bedrohung | Begierde | das Beruhigende | Bescheidenheit | das Biedere | das Billige | das Bittere | das Böse | Brutalität | Charme | Dummheit | Dynamik | das Eckige | Egoismus | Ehrlichkeit | Eifersucht | Eindeutigkeit | Einfachheit | Einsamkeit | Eitelkeit | Eleganz | Empfindsamkeit | Ende | Energie | die Enge | Entspannung | das Erfrischende | Erholung | Erotik | Ewigkeit | das Extravagante | das Extrovertierte | Fantasie | Faulheit | Ferne | zwischen Nah und Fern | Festlichkeit | Freude | Freundschaft | Freundlichkeit | die Frische | Frömmigkeit | Frühling | Funktionalität | Geborgenheit | Gefahr | Gefühllosigkeit | Geiz | Gleichgültigkeit | Gemütlichkeit | Genauigkeit | Genuss | Geselligkeit | das Gesunde | das Giftige | Glaube | Glück | das Große | das Gute | Härte | Harmonie | Hass | Heimlichkeit | Hektik | das Herbe | Herbst | Hilfsbereitschaft | Hitze | Höflichkeit | Hoffnung | das Ideale | Impulsivität | das Introvertierte | Jugend | Kälte | Kindheit | das Kleine | Klugheit | das Konservative | Konzentration | Kraft | Kühle | das Künstliche | Lärm | Langeweile | das Laute Lebendigkeit | Lebensfreude | Leere | das Leichte | Leidenschaft | das Leise | Leistung | Liebe | das Liebliche | Lüge | das Lustige | Luxus | Macht | das Männliche | Magie | das Milde | das Mittelmäßige | das Moderne | das Modische | Mut | Nachdenklichkeit | Nähe | zwischen Nah und Fern | Naivität | Natürlichkeit | Neid | das Neue | Optimismus | das Originelle | Phantasie | Pracht | Reichtum | Reinheit | Romantik | Ruhe | etwas Rundes | das Salzige | Sachlichkeit | Sanftheit | Sauberkeit | das Saure | Schnelligkeit | Schuld | Schwärmerei | Schweres | Sehnsucht | Selbständigkeit | Sensibilität | Sexualität | Sicherheit | Sommer | das Spießige | Sportlichkeit | Stärke | Stille | Stolz | das Süße | Sympathie | das Teure | Toleranz | Trauer | Träumerei | Treue | Überfluss | Unendlichkeit | Unerlaubtes | Das Unerotische | Unfreundlichkeit | das Ungeniessbare | das Unkonventionelle | Unmäßigkeit | das Unmoralische | das Unnatürliche | das Unsachliche | die Unschuld | Unsicherheit | das Unsympathische | Untreue | das Verbotene | das Verdorbene | das Verführerische | Vergnügen | das Verlockende | Verlogenheit | Vertrauen | Völlerei | das Vollkommene | Wärme | Wahrheit | das Weibliche | das Weiche | die Weite | Winter | Wissenschaft | Wollust | Wut | Zart | Zärtlichkeit | Zorn | Zuverlässigkeit | Zuversicht | das Zweideutige

Muffelfarbe, Muffel, Muff (W3)

"Muffelfarben" sind Dekorfarben, die keine hohen Brenntemperaturen vertragen und deshalb beim Brand in einer Kapsel, "Muffel" genannt, geschützt sind.

Die "Muffel" ist ein feuerfestes (von außen beheizbares) Gefäß das u.a. auch zum Emaillieren eingesetzt wird.
Ihren Namen verdankt sie ihrer Form, die einem "Muff" gleicht.

Der "Muff", ein beidseitig offener Pelz-Zylinder zum Wärmen der Hände, der früher auch "Muffel" genannt wurde, geht über ndl., frz. "moufle" = "Pelzhandschuh" auf lat. "muffula" (und mäglicherweise auf einen germanischen Ursprung) zurück.

N

nerchaufarbe - ABC der Farben

(E?)(L?) http://www.nerchaufarbe.de/
(E?)(L?) http://www.nerchaufarbe.de/70.0.html?&tx_simpleglossar_pi1[headerList]=A
22.03.2008:



O

oliv = olive (W3)



orange (W3)

(E?)(L?) http://science.orf.at/science/ays/74666
Warum es kein deutsches Wort für "Orange" gibt.
Die rötlichgelbe Zitrusfrucht findet sich heute in jedem Supermarkt, auch ihre Farbe wird danach bezeichnet: Die "Orange" und das "Orange". Das Wort kommt allerdings ursprünglich aus dem Französischen. Ein deutsches Wort für "Orange" gibt es nicht, denn letztlich hat die Farbbezeichnung erst über die Frucht Eingang in den deutschen Sprachgebrauch gefunden.
...

Orange wirkt beschwingt, lebendig; steht für Vergnügen, Energie, Wärme
Woher kommt diese Zuordnung?

P

Phönizier (W2)

Neben der Seefahrerkunst beherrschten die Phönizier auch die Produktion von Purpurstoffen. Dem gr. "phoinos" = "rot" verdankt die Kultur ihren Namen.

Q

R

RAL - Reichsausschuß für Lieferbedingungen (W3)

(E?)(L?) http://www.ral.de/farben/de/farbvorlagen/index.html?content2.shtml
(E?)(L1) http://www.schlaufuchs.at/
Dort gab es eine Farbskala, damit man bei Unstimmigkeiten sofort der Farbe eine Zahl zuordnen konnte. Und das hat bis heute Bestand! "RAL 3000" ist z.B das klassische Feuerwehr-Rot und "RAL 3003" jenes Krankenwagen-Rot, wo's wehtut, wenn man zu lange hinschaut.

Rechts unten findet man den Link zur Übersicht aller RAL CLASSIC Farbnamen in

rot, red - Etymologische Beschreibung des Farbadjektivs 'rot' (W3)

(E?)(L?) http://www.uni-essen.de/sesam/geschichte/theorie/rot.html
Rot wirkt allarmierend. - Woher kommt diese Zuordnung?

rote Karte (W3)

gelbe Karte (W3)

(E?)(L?) http://www.ffh.de/ffh2002/www/programm/guten_morgen_hessen/seite009.phtml
Aus dem "Klugscheisser-Archiv"
Wer hat eigentlich die roten und gelben Karten beim Fussball erfunden?
Das war Ken Aston. 1966 war er Vorsitzender der FIFA-Schiedsrichterkommission. Beim Viertelfinal-Spiel England Argentinien kam er dann in's Grübeln, weil zwei Engländer verwarnt wurden und keiner es mitbekommen hatte. Bei einer Fahrt durch London sah er dann eine Ampel und kam auf die Idee mit den Karten.

roter Faden (W2)

(E?)(L?) http://gutenberg.spiegel.de/goethe/wahlverw/wahlv048.htm
Wenn Sie auf dieser Site den roten Faden suchen sollten: Hier ist er!
Die englische Marine kennzeichnete ihre Schiffstaue mit einem durchgehend eingflochteen "roten Faden". Dadurch konnten abhanden gekommene Taue leicht identifiziert werden. Goethe zitierte diese Bezeichnung in den "Wahlverwandtschaften" und machte ihn damit zum Symbol.
"Manches Eigene von innigererem Bezug wird an dem roten Faden wohl zu erkennen sein."

Roter Teppich, Teppich, Tapete, etwas aufs Tapet bringen, Gobelin (W3)

(E?)(L?) http://www.christoph-moder.de/lexikon/
(E?)(L?) http://www.prismenfernglas.de/etymologie1.html
Gobelin

Der Farbstoff "Purpurrot" aus dem Drüsensekret der "Purpurschnecke" war besonders teuer. Deshalb war ein roter Mantel das Privileg und das Zeichen der herausragenden Stellung von Monarchen oder Kirchenfürsten.
Nach einer kriegerischen Auseinandersetzung war es üblich, dass der Besiegte ein Zeichen der Unterwürfigkeit und des Respekts setzte. Als solches diente das Ausbreiten des "roten" Mantels vor dem Sieger.
Heute dient es noch als Zeichen der Ehrerbietung für hohen Besuch. Aber man hat den Mantel durch einen Teppich ersetzt.

Weshalb ist der rote Teppich rot?
Wahrscheinlich aus Ehrerbietung. Schon im alten Ägypten war Rot eine machtvolle, eine kostbare Farbe. Rote Gewänder trugen die Götter. Im römischen Imperium durfte nur der Kaiser einen Mantel um seine Schultern legen, der mit Hilfe des Drüsensekrets der Pupurschnecke vollständig rot gefärbt war.
Ein wahrer Schatz, denn 12 000 Schnecken waren zur Gewinnung von nur 1,5 Gramm Purpur-Farbstoff notwendig. Da der Besitz von Gewändern dieser Couleur noch im 5. Jahrhundert unserer Zeit Privatleuten strikt untersagt blieb, ehrt man vielleicht hohe Staatsgäste nicht mit grünen, blauen oder weißen, sondern mit roten Teppichbahnen.

Der "Teppich" selbst ist orientalischen Ursprungs. Es kommt aus dem Persischen "tapes". Die Franzosen machten diese "Decke" hoffähig, nannten sie "tapis", die "Tischdecke", legten diese auf die Tische ihrer Amtszimmer, Salons und Entrees. Seitdem lassen wir uns nicht mehr auftischen, sondern bringen etwas aufs "Tapet" (lat. "tapetum").


"Tapeten" waren ursprünglich wirklich "Teppiche" und zwar nicht erst seit den Zeiten der Renaissance, nicht einmal seit der Gotik. Seit Tausenden von Jahren werden solche "Tapeten" / "Teppiche" an die Wände in den Jurten und Zelten der Beduinen gehängt.

Im 15. Jahrhundert lebte in Paris ein Wollfärber, der einem Teppich mit eingewebten Figuren seinen Namen gab: "Jean Gobelin". Da man den Teppich mittlerweile auf den Boden legte, brauchte man einen neuen Namen für die Wandteppiche.
Der Name "Gobelin" wiederum bedeutet "Kobold".

(E?)(L?) http://rubens.anu.edu.au/htdocs/bytype/textiles/bayeux/
Hier findet man den berühmten "Teppich von Bayeux" in voller Länge.

(E?)(L?) http://www.heiligenlexikon.de/BiographienP/Paulus.htm
Als Patron der Teppichweber muss Paulus herhalten.

(E?)(L?) http://www.slogans.de/
Teppich

Der Teppich kommt auch immer wieder in der Werbung vor:

S

schokolade = chocolate (W3)



schwarz, Nigger, Neger (W3)

(E?)(L?) http://www.darkromance.de/Dark_Site/Die_Farbe_schwarz/body_die_farbe_schwarz.html
"Schwarz" ist nicht die Farbe der Trauer sondern der Angst. Die Trauergäste wollten dem Sensemann bzw. dem Geist des Toden nicht allzu sehr auffallen und hüllten sich in schwarze Kleidung. Die Tradition wurde mittlerweile umgedeutet.

2Schwarz" geht zurück auf ein ahd. "swarz", das soviel wie "schmutzfarbig" bzw. "im Dunkeln", "im Verborgenen liegend" bedeutete (vgl. "lat. "sordere" = "schmutzig sein"). Die weiter Herkunft scheint im Dunkeln zu liegen.

Unter dem Link "darkromance" findet man einen längeren Artikel, der verschiedene Aspekte von "schwarz" beleuchtet:
Seit der Antike werden die Schwarzafrikaner "Nigger", "Neger" genannt, nach dem lat. Ausdruck "niger" = "Schwarz". Doch diese Bezeichnungen wurden sehr vom Sklavenhandel und der Rassendiskriminierung geprägt, so dass sie heute nicht mehr gern gehört werden und man sie auch nicht mehr verwenden sollte.

Assoziationen (zu "schwarz"):

seilnacht
Farben-Lexikon - Farbstoffe-Lexikon

(E?)(L?) http://www.seilnacht.com/
(E?)(L?) http://www.seilnacht.com/farbe.htm
(E?)(L?) http://www.seilnacht.com/Lexikon/Start.htm


(E?)(L?) http://www.seilnacht.com/Lexikon/FLexikon.htm
Lexikon der Farbstoffe und Pigmente
andere Lexika | Literatur | Versuche | Farbenprojekt | Phänomen Farbe | Farbenbetriebe | Ägyptisch Blau | Curcuma | Impressionismus | Preußisch Blau | Azurit | Eisenoxidpigmente | Purpur | Bindemittel | Erdfarben | Krapp | Reseda | Farbe Blau | Expressionismus | Lapislazuli | Farbe Rot | Blauholz | Farbe | Leinöl | Safran | Casein | Farbstoffe | Licht | Smalte | Chromoxidgrün | Farbe Gelb | Manganschwarz | Titandioxid | Cobaltpigmente | Farbe Grün | Malachit | Ultramarinblau | Cochenille | Höhlenmalerei | Pigmente | Zinnober


T

U

V

W

weiss, white (W3)

geht auf ig. "kweit" = "glänzen", "hell sein", "weiß sein" zurück.

Weissbuch (W2)

Ein "Weissbuch" enthält normalerweise Übersichten (Dokumente und Statistiken) zu einem bestimmten Thema, die von Regierungsstellen zusammengetragen und herausgegeben werden. Die Bezeichnung "Weissbuch" hat es dem weissen Einband zu verdanken, der bereits im ehemaligen Deutschen Reiche verwendet wurde.

X

Y

Z

Bücher zur Kategorie:

Etymologie, Étymologie, Etymology
DE Deutschland, l'Allemagne, Germany
Farben, Couleurs, Colors

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A

B

Bruns, Margarete
Das Rätsel Farbe
Materie und Mythos

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incl. etymologischer Betrachtungen
320S.

(E?)(L?) http://www.reclam.de/
Rot, Gelb, Grün, Blau, Purpur, Weiß, Schwarz und Gold – diesen acht Farben widmet sich Margarete Bruns in ihrem "Klassiker der Farbenlehre". So fundiert wie unterhaltsam erklärt sie Herkunft und Herstellung der Farben, beleuchtet ihre vielfältigen Bedeutungen und verfolgt ihre Rolle in der Geschichte.

"Wenn die Darstellung mit hohem Tempo von der Malerei Franz Marcs über Goethes Farbenlehre, den tibetischen Buddhismus, die Alchimie, Vincent van Gogh und die Physik des Regenbogens zu etymologischen Betrachtungen springt, kann Langeweile kaum aufkommen."


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Wanzeck, Christiane
Zur Etymologie lexalisierter Farbwortverbindungen
Untersuchungen anhand der Farben Rot, Gelb, Grün und Blau

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Sprache: Deutsch
Taschenbuch - 428 Seiten - Rodopi Bv Editions
Erscheinungsdatum: 2003
Auflage: 1



Dieses Buch bietet zum erstenmal eine zusammenhängende Darstellung der Etymologie von historischen und gegenwartssprachlichen lexikalisierten Farbwortverbindungen. Untersuchungsgegenstand sind Phraseologismen wie "blauer Montag" = "freier Montag", "Fastnachtstag", "Karmontag", "Gründonnerstag" = "Donnerstag der Karwoche", "blau sein" = "betrunken sein", "rot sehen" = "wütend werden", satzförmige Phraseologismen wie "Grün ist die Hoffnung", Phraseologismen anderer Sprachen wie ndl. "Iem. eene blauwe huik omhangen" = "jmd. betrügen", ndl. "Blauwboekjes" = "Schmähschriften", frz. "conte bleu" = "Lüge", Lehnübersetzungen wie "blaues Blut" aus span. "sangre azul" = "Adel" oder "Blaustrumpf" aus engl. "blue stocking" = "intellektuelle Frau" und ausgestorbene Phraseologismen wie "blaue Ente" = "Lüge". Im Zentrum der Arbeit steht die Frage, wie das Farbadjektiv, ausgehend von der Gesamtbedeutung der Farbwortverbindung, zu seiner Bedeutung gekommen ist. Weshalb bedeutet "blau" in "blauer Montag" "arbeitsfrei" und "blau" in "blaues Blut" "adelig"? Um die Motivation von Benennungen zu erschließen, wird zunächst ermittelt, wann und in welcher Quelle sich die Bezeichnung zum erstenmal nachweisen läßt und welche Bedeutung sich aus dem Belegkontext ergibt. Anhand kulturgeschichtlicher und sprachlicher Angaben ist schließlich die Klärung der Herkunft undurchsichtig gewordener Benennungen möglich. Durch ein Wortregister kann die Arbeit als Nachschlagewerk für Farbwortverbindungen dienen. Da neben der linguistischen Analyse kulturgeschichtliche Zusammenhänge miteinbezogen werden, ist dieses Buch nicht nur für die Sprachwissenschaft, sondern auch für die Literaturwissenschaft, Volkskunde, Kunst- und Rechtsgeschichte interessant".


(E?)(L?) http://linguistlist.org/pubs/reviews/get-review.cfm?SubID=12389
...
Aufbau und Inhalt des Buches:
Wanzecks Buch bietet lt. Aussage der Autorin erstmals eine zusammenhängende Dokumentation von vor allem deutschen Phraseologismen mit den Farblexemen "Rot" (S. 49-74), "Gelb" (S. 75-92), "Grün" (S. 93-130), "Blau" (S. 130-342) und deren Etymologisierung. Daneben behandelt sie Lehnübersetzungen wie "blaues Blut" (S. 290-313) aus dem Spanischen "sangre azul" ("Adel") oder "Blaustrumpf" (S. 322-340) aus dem Englischen "blue stocking" ("intellektuelle Frau"). Gerade das Farbadjektiv blau gibt zunächst besonders viele Rätsel auf, da dessen Bedeutung je nach Kollokation variiert zwischen "adelig", "frei" ^Ö in "blauer Montag" (S. 156-207) -, oder gar "lügnerisch" wie in "blaue Ente" (S. 248-267). überhaupt bilden phraseologische Zusammensetzungen mit dem Farbadjektiv "blau" den mit Abstand umfangsreichsten Teil von Wanzecks Arbeit, da "Blau" einerseits die sprachlich vielschichtigste aller Farben ist und andererseits über die grösste Bedeutungsvielfalt verfügt.

Weitere Gegenstände in Wanzecks Untersuchung sind heute seltener verwendete bis nahezu verschwundene Farbphraseologismen wie "grüner Brief" ("Brief ärgerlichen Inhalts") (S. 112), satzförmige Farbwortverbindungen wie "Grün ist die Hoffnung" (S. 112) oder parömiologische Farbphraseologismen in anderen Sprachen als dem Deutschen, etwa das niederländische "iemand eene blauwe huik omhangen" ("jmdn. betrügen") (S. 235-240). Wanzeck unterteilt die Farbphraseologismen unter syntaktisch-morphologischen Aspekten in zunächst zwei Grundkategorien: 1. als Nominalphrase, bei der das Farblexem die Funktion eines spezifizierenden Adjektivs übernimmt, wie z.B. in "blauer Montag" in der Bedeutung von "arbeitsfreier Montag"; 2. als Verbalphrase, in der das Farblexem als Objektprädikativ (Bsp.: "rot sehen" für "in Rage geraten") (S. 56) oder als Prädikativ (Bsp.: "blau sein" für "betrunken sein") (S. 145) fungiert. Bei der Gruppe der Präpositionalphrasen gibt es lt. Wanzeck mitunter Überschneidungen mit den Verbalphrasen (Bsp.: "vom grünen Tisch aus") (S. 122).

Die zentrale Frage in Wanzecks Untersuchung ist, wie ein Farblexem seine jeweils unterschiedliche Wortbedeutungsfiguration annimmt und ob sich daraus eine bestimmte Regularität ableiten lässt. Dazu entschlüsselt Wanzeck in überzeugender Weise die Motivation von Farblexemen in bestimmten Kollokationen, indem sie das zugrunde liegende Benennungsmotiv auf seine Funktion als Formmerkmal untersucht, d.h. ob es sich um die Farbe in ihrer Hauptbedeutung handelt. Im weiteren Verlauf ihrer Analyse geht sie der Frage nach, ob das entsprechende Bezugsnomen oder möglicherweise ein anderes Nomen Träger dieses Formmerkmals ist und welche Rolle dabei der Farbensymbolik zufällt. Dabei stösst Wanzeck auf Zweifelsfälle bei Phrasen, in denen das Farblexem als solches zwar kein Problem generiert, sehr wohl jedoch die Gesamtphrase hinsichtlich ihrer Bedeutungsentwicklung, wie beispielsweise in "auf keinen grünen Zweig kommen" (S. 117-122) oder "jmdm. blauen Dunst vormachen" (S. 274-286).

In ihrer Untersuchung findet ebenfalls die Onomastik Berücksichtigung mit der etymologischen Analyse von Ortsnamen (Bsp.: "Grünes Gewölbe" in Dresden) (vgl. Nopitsch 1801), von im Niederdeutschen verwendeten Strassennamen ("Rotes Meer") (Mielke 1930: 182-188) oder Personennamen (Bsp.: "Blaubart" von frz. "Barbe-Bleue" oder "Rotkäppchen"). In diesem Zusammenhang bedarf gerade Wanzecks Motivationsanalyse von in Ortsnamen verwendeten Farbbezeichnungen einer minutiösen sprachhistorischen Betrachtung, da diese "häufig Relikte archaischer Sprachzustände" (Seebold 1995: 606) enthalten. Weitere der Namenforschung zuzurechnende Untersuchungsgegenstände sind Klassennamen (Bsp.: "roter Hund" ^Ö Krankheitsbezeichnung), Tiernamen (Bsp.: "Grünspecht") und Pflanzennamen (Bsp.: "grüner Salat").
...


(E?)(L?) http://www.rodopi.nl/senj.asp?BookId=AMPU+149


Welsch, Norbert / Liebmann, Claus Chr.
Farben. Natur - Technik - Kunst

(E?)(L?) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3827415632/etymologety01-20
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(E?)(L?) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3827415632/etymologetymo-20
von Norbert Welsch, Claus Chr. Liebmann
Sprache: Deutsch
Gebundene Ausgabe - 434 Seiten - Spektrum Akademischer Verlag
Erscheinungsdatum: April 2004
Auflage: 2., Aufl.

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3827415667/etymologety01-20
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(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3827415667/etymologetymo-21
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ELSEVIER Spektrum Akademischer Verlag
434 Seiten

...
Wie sind die einzelnen Farben zu ihrer Bedeutung gekommen? Warum "sehen wir rot" und warum "sind wir manchmal noch grün hinter den Ohren"? Mit Farben in der 2. Auflage gehen Norbert Welsch und Claus Chr. Liebmann der Realität der Farben auf den Grund und erklären Wahrnehmung, Gebrauch, Chemie, Physik und Mythos der Farbwelt um uns herum.
Der faszinierende Aspekt des mehr als 400 Seiten umfassenden Großformatbuchs ist die Vielfalt der Themen, die die Autoren zu Farben zusammengetragen haben: Geschichte, Farben in Sprache, Kunst, Kultur, Farbpsychologie und Symbolik, Ordnung der Farben, Farben in Natur und Chemie, Farbwahrnehmung und Farben in Physik und Technik - das ganze Spektrum unter dem man die Wirkung, Entstehung und Verwendung von Farben betrachten und analysieren kann. Mit Bildern an denen man sich nicht satt sehen kann, Tabellen, Zeichnungen und Fotos. Und Farbgeschichten aus dem Leben. Das alles angenehm luftig und angemessen großformatig layoutet ohne komplizierte Beschreibungen. Ein schönes Buch. Ein professionelles Buch. Zum Durchblättern, lernen, zitieren und nachschlagen.
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Warum ist der berühmte Teppich, über den die Prominenz bei der Oscar-Preisverleihung flaniert, rot und nicht grün?
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Warum gilt Blau und nicht Purpur als Farbe der Sehnsucht in der Malerei? · Sind nachts alle Katzen grau?
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Sie erklären die naturwissenschaftlichen Phänomene klar und anschaulich, erläutern die Farbpsychologie und ihre Symbolik und erklären die Bedeutung von Farben in den Kulturen verschiedener Epochen und Länder. In der Kunst gilt Blau als Farbe der Ferne, des Geistigen und Göttlichen. So ist die "Blaue Blume" Symbol für die Sehnsucht nach der unerreichbaren Ferne in der deutschen Romantik, für das Streben nach Verbundenheit mit der Natur und die unstete Wanderung auf der Suche nach einem geliebten Menschen. Rot hingegen hat Signalcharakter - rote Lippen ebenso wie rote Ampeln oder rote Fuchsien, die von Vögeln bestäubt werden. Doch das Rot der Capote im spanischen Stierkampf reizt nicht den farbenblinden Stier, sondern suggeriert allein uns Menschen Blut und Nervenkitzel.
...


Man Sollte erwähnen, dass es von diesem Buch auch eine Sonderausgabe in einfacher Ausstattung gibt, die ich allerdings bei Amazon nicht gefunden habe.

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