Etymologie, Étymologie, Etymology
DE Deutschland, l'Allemagne, Germany
Frauen, Femme, Woman

A

abfragen - Eisprung-Kalender

(E6)(L1) http://www.abfragen.de/gesund8.asp


B

brigitte - Sex und Sprache

(E?)(L?) http://www.brigitte.de/community/foren/showflat.php?Cat=&Board=22&Number=728924&page=0&view=collapsed&sb=5&o=&vc=1
Im Forum von "Brigitte" findet man einen, bzw. mehrere Beiträge zu diesem Thema.

...
Weil aber sexuelle Themen oftmals tabuisiert werden, gibt es auch keine angemessene Sprache, keine Begriffe. Die meisten tatsächlich verwendeten Begriffe fallen in drei Kategorien. ...

buestenhalter - Büstenhalter-Geschichte - Büstenhalter-Lexikon

(E?)(L?) http://www.buestenhalter.com/
(E?)(L?) http://www.buestenhalter.com/germany/rund_um_den_bh/geschichte/geschichte.htm
(E?)(L?) http://www.buestenhalter.com/germany/rund_um_den_bh/lexikon/lexikon.htm
Am 01.09.2004 enthielt das Lexikon folgende Einträge: Bandeau-BH | Balconnet-BH | BH | BH mit Bügel | BH mit abnehmbaren Trägern | BH ohne Bügel | BH-Hemdchen | BH lang | Brassière | Bullet-bra | Bustier | Corsage | Corselet | Cup | Cup-Grössen | Dessous | Gel-BH | Haftschalen-BH | Hidden Bra | Klebe-BH | Körbchen | Korselett | Korsett | Kreuzgröße | Kreuzfrom-BH | Lingerie | Maximizer | Miederwaren | Minimizer | Molden | Molden Bra | Neckholder-BH | Pulli-BH | Push up-BH | Schulterpolster | Set | Silicon | Spider-BH | Spitz-BH | Sport-BH | Stäbchen | Trägerloser BH | Triangel-BH | Torselett | Unsichtbarer BH | Unterbrust- weite | Verschluss | Vollschale | Wasser - BH | Wonder-Bra | 1/2-Cup | 3/4-Cup

(E?)(L?) http://www.buestenhalter.com/Rund_um_den_BH/BH-Grossen-Rechner/bh-grossen-rechner.html
BH-Größen-Rechner

C

D

E

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flotte Biene, Biene, Skvísa, Ben, Ben Hur, banshee, Sabine, dufte Biene, dufte (W3)

(E?)(L?) http://www.123zaehler.de/shopping/Langnese-Flotte-Biene-Wildbl%FCten-Honig-59174.html
(E?)(L?) http://galerie.digitalkamera.de/showphoto.php?photo=59710&password=&sort=1&cat=all&page=1
(E?)(L?) http://www.etymonline.com/index.php?search=banshee&searchmode=none
(E?)(L?) http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/1549240
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/
13.06.2005:
ich bin über ein Wort gestolpert, bei dem ich nicht gefunden habe, wo es herstammt: die "Biene" (zum Beispiel in "flotte Biene"). Nun meine ich aber damit nicht die Vertreter der Insekten, sondern attraktive junge Frauen.
Von ähnlich klingenden Wörtern gibt es: "Ben" (eigentlich "Sohn"), "banshee" (englisch, eine Art "Fee", wahrscheinlich kommt "ban" aus dem Keltischen).
Bei Beachtung von Lautverschiebungen wäre vielleicht auch "Mensch" möglich, das früher auch "Mädchen" hieß ("das Mensch" bedeutet in einigen Dialekten heute noch "Mädchen", "junge Frau") (das schrieb mir Gordon Barlow in einer Linguistik-Liste.) "banshee": 1771, from phonetic spelling of Ir. "bean sidhe" = "female of the Elves", from "bean" = "woman" + "sidhe", from "sith" = "fairy". Specifically, one who calls to the spirits of the dead.
Viele Grüße von Bernd

Leider habe ich auch nirgends einen Hinweis gefunden, wo die "flotte Biene" herkommt. Der beschriebene Zusammenhang könnte durchaus existieren.

Was mir dazu noch eingefallen ist:
Der Name "Sabine" wird oftmals auch als "Bine", "Biene" abgekürzt. Ein "schnelles", "flottes" Mädchen dieses Namens könnte vielleicht Auslöserin dieser Bezeichnung gewesen sein.

Die "Sabine" selbst stammt dabei von einem Volksstamm im mittelitalienischen Gebirgsland nordöstlich von Rom und wurde durch den "Raub der Sabinerinnen" berühmt. Die Römer nannten diese Nachbarn "Sabinus" oder "Sabina" ("Angehörige(r) der Sabiner). Nachdem die Römer ihre Sprache in die Hände des Vatikans übergeben hatten, wurde "Sabine" im Mittelalter zum Heiligennamen ("Heilige Sabina von Rom"). Die sterbliche "Sabine" ist dann im 20.Jh. in Deutschland lebendig geworden.

Nach diesem kurzen Ausflug zu den Sabinerinnen möchte ich auch noch auf eine ganz banale Möglichkeit hinweisen. Es gibt auch andere Tiere mit denen Menschen verglichen werden, der "Hirsch" kann z.B. eine Art Frauenheld oder aber auch ein betrogener Ehemann sein, wenn er kein "schlauer Fuchs" sondern vielleicht ein "Angsthase" ist. Frauen werden mit Gazellen oder Rosen verglichen. Und warum dann nicht auch mit einer "fleissigen Biene".

(E?)(L?) http://www.beepworld.de/members22/jaara/pferdenamen.htm
Der in Island zu findende Pferdename "Skvísa" ist von (nicht näher beschriebener auländischer Herkunft) und bedeutet ebenfalls "flotte Biene". Hier wird also die Eigenschaft eines Tieres benutzt, um ein anderes Tier zu charakterisieren.
Übrigens gibt es auch deutsche Pferdebesitzer, die ihrem Pferd den Namen "Biene" oder "Dufte Biene" geben.

Jetzt hätte ich beinahe vergessen, noch auf den "Ben Hur", den "Sohn des Hur" als Beispiel hinzuweisen. (Im Englischen (eigentlich Schottischen/Irischen) würde er dann entsprechend "Mac Hur" und im Deutschen vielleicht "Hurson" oder "Hursen" heissen und hätte damit zu kämpfen, nicht als "Hurensohn" angesehen zu werden.)

(E?)(L?) http://www.dw-world.de/dw/article/0,1564,1158868,00.html
Neben der "flotten Biene" gibt es übrigens auch noch die "dufte Biene". Dieses "wohlriechende Mädchen" verdankt seine Charakterisierung allerdings dem jiddischen "tow" = "außerordentlich", "tadellos", "sympathisch", das auch in dem ugs. Modewort "dufte" zu finden ist.

(E?)(L?) http://www.mg-azubienen.de/
(E?)(L?) http://www.mg-azubienen.de/ausbildung/bibliothek.htm
Interessant finde ich auch den wortspielerischen Umgang in dieser Internetadresse, in dem "Azubi" (selbst eine Abkürzung für "Auszubildende(r)), "-innen" als "weibliche Plural-Endung" und "Bienen" für "Mädchen" neu kombiniert werden.

Der Punkt "Bibliothek" führt übrigens zu einem kleinen Lexikon rund um "Mediengestaltung".

Fotze, faire la potte

(E?)(L?) http://www.paikeday.net/ArtVagina.htm
geht wohl zurück auf ide. "*pu", "*pue" = "dick", "aufgeblasen" und wird entsprechend für "Scheide" und "dicke Lippe" benutzt; vgl. frz. "faire la potte" = "maulen" (eine dicke Lippe machen).

Frau (W2)

(E2)(L2) http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dossiers/woerterbuch/?em_cnt=24323
(E?)(L?) http://www.prismenfernglas.de/etymologie.html
(E2)(L1) http://www.nextz.de/glossen/woerter.html
(E1)(L1) http://www20.wissen.de/xt/default.do?MENUID=40,95,4289
ist ein altes Wort, hatte allerdings in der ahd. Form "frouwe" noch die Bedeutung "Herrin", "Dame", "Edelfrau".
Die "Frau" war ahd. "frouwe", mhd. "vrouwe" ursprünglich die "Herrin", "Gebieterin".
So hieß der weibliche Mensch früher logischerweise "Weib", ein "edles Weib" hieß "frouwe" = "Frau", ein unedles dagegen z. B. "Metze". Heute ist das früher edle Wort "Frau" der Normalfall, "Weib" eine Beleidigung (allenfalls noch in der Dichtung im ursprünglichen Sinn zu finden), eine "noble Frau" dagegen ist heute eine "Dame", was ein französischer Sprachimport ist wie auch "nett", "brillant", "nobel", "delikat", "diskret", "frivol", "blamieren", "Torte", "Bombe" und "brav". Die "Metze" kennt kaum noch jemand, allenfalls Leute, die die Schlegel-Tieckschen Shakespeare-Übersetzungen gelesen haben.
"Frau" - "Dame" - "Weib" - "Fräulein" - "Frauensperson" - "Nur-Hausfrau" - "Quotenfrau".


frauensprache - Frauensprache in der Praxis
Herren sind herrlich! Sind Damen dämlich? - Eine kritische Sprachbetrachtung

(E?)(L?) http://www.frauensprache.com/
Eines vorweg:
Es handelt sich hier nicht um eine eigene Sprache von Frauen, sondern vielmehr um die Art und Weise des Sprechens und Schreibens, in der Frauen berücksichtigt und genannt werden. Es geht nur um Personenbezeichnungen, also Personalpronomen etc., keine grammatikalischen Unglücke wie Kalenderin oder Salzstreuerin!


(E?)(L?) http://www.frauensprache.com/regeln.htm
(E?)(L?) http://www.frauensprache.com/rungius_sprachbetrachtung.htm
Hier geht es zwar nicht um Etymologie, aber (im weitesten Sinne) findet man auch einige gesellschaftlich geprägte Wortbildungen und ihre Geschichte.

G

H

I

-Innen (W3)

(E?)(L?) http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,293425,00.html
Bastian Sick stellt auf dieser Seite die Frage, warum zwar darauf geachtet wird, dass es "KollegInnen" und "StudentInnen" gibt, aber auf die Existenz von "ProletarierInnen" oder gar "VerbrecherInnen" gerne verzichtet wird. Als wortgeschichtlichen Hinweis auf das Auftreten der "-Innen" findet man: 100 Jahre Frauenbewegung haben unsere Gesellschaft deutlich verändert - und unsere Sprache auch.

J

K

L

M

Matrone (W3)

Die eher abwertende Bezeichnung "Matrone" für eine "ältere verheiratete Frau" geht zurück auf lat. "matrona" = "verheiratete Frau" und lat. "mater" = "Mutter".

N

O

P

Puppe, entpuppen (W3)

(E?)(L?) http://www.bugbios.com/ced4/etymology.html
Die "Puppe" (auch = "Mädchen") soll auf eine idg. Wurzel mit der Bedeutung "schwellen", "aufblähen" zurück gehen. Das dürfte wohl eine eindeutige, sprachlich manifestierte Anspielung sein.

Dt. "Puppe" und engl. "pupa" bezeichnet in der Biologie die "Verwandlung von einem Zustand der Larve zum ausgebildeten Vollkerf".

Und in "entpuppen" findet man ebenfalls noch die Bedeutung "sich entwickeln", "aufgehen".

Q

R

S

T

Titte, Ponte delle Tette (W3)

Vor einigen Wochen konnte man in der karnevalistischen Zeit mindestens einmal pro Stunde ein Stück hören, in dem sich alles um Helga's Titten dreht, obwohl diese nie beim Namen genannt wurden. Stattdessen greift "Adam" der "Eva" von hinten an die Schulter. Aber auf Grund des Reimes und des karnevalistischen Kontextes nimmt jedermann und jedefrau zwangsläufig das Wort "Titten" in den Kopf - und bei vorgerücktem karnevalistischem Treiben wohl auch in den Mund - manche wahrscheinlich auch in die Hand, wobei sie je nach den näheren Umständen mit einer Ohrfeige rechnen müssen oder mit handgreiflichem Entgegenkommen rechnen dürfen.
Der derbe Ausdruck für die "weibliche Brust" ist jedenfals auch eine niederd. Form von "Zitze", das wiederum auf den Ursprung als Lallwort der Kindersprache zurückgeführt wird.
Im Venedig des 17.Jh. standen die einfacheren Prostituierten an der "Ponte delle Tette", der "Brücke der Brüste". (Möglicherweise existiert diese Brücke auch heute noch?)

U

V

Vagina, vozti, Vanille

(E?)(L?) http://www.bartleby.com/107/
(E1)(L1) http://www.etymonline.com/
(E?)(L?) http://www.highspeedplus.com/~edonon/dictiona.htm
(E?)(L?) http://www.paikeday.net/ArtVagina.htm
Die Bezeichnung für das weibliche Geschlechtsorgan geht zurück auf "vagina" = "Scheide" (des Schwertes). Das litauische "vozti" = "stülpen", "decken" gehört in dieses Umfeld. Die "Vanille" = "Schotenfrucht", span. "vanilla" = "kleine Schote" basiert auf span. "vaina" = "Schote", "Hülse", "Scheide".

W

Weib, Weibsbild (W3)

(E?)(L?) http://www.dw-world.de/dw/article/0,1564,1117734,00.html
...
Im Anfang war das Wort, dann das Weib und schließlich irgendwo im heutigen Deutschland das Wort "Weib". Jenes ging auf dunkle altnordisch-germanische Stämme zurück, die da "wip", "wijf" oder "wiba" lauteten. Das ist für sich genommen ziemlich uninteressant, wäre da nicht eine gemeinsame Bedeutung, nämlich die von "verhüllt", "umhüllen", "umwickeln". Da sind Verhüllung und Schleier nicht weit und schon sind wir bei der "verhüllten Braut", der "nupta", wie sie im Lateinischen heißt; abstammend vom Verb "nubere", was "verhüllen" bedeutet.
...
Da haben wir's: Das Bild vom Weibe, das "Weibsbild". Tatsächlich wurde in früheren Zeiten oft "Bild" mit "Weib" geichgesetzt. Soll also niemand sagen, "Weibsbild" sei ein abwertender Begriff.
...


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Etymologie, Étymologie, Etymology
DE Deutschland, l'Allemagne, Germany
Frauen, Femme, Woman

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Barth, Mario
Deutsch-Frau / Frau-Deutsch

(E?)(L?) http://www.langenscheidt.de/deutsch-frau/
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LANGENSCHEIDT SPRACHFÜHRER Deutsch-Frau / Frau-Deutsch von und mit Mario Barth ISBN: 3-468-73122-1 / EUR 9,95 (D) Erscheinungstermin im Handel: 6. Oktober 2004 LANGENSCHEIDT VERLAG MÜNCHEN

Frauenverstehen leicht gemacht!
Frauen sprechen einfach eine andere Sprache als Männer. TV-Comedian Mario Barth leistet Verständigungshilfe und führt in die vertrackten Geheimnisse weiblichen Sprachgebrauchs ein.
In 14 Kapiteln werden alle brisanten Situationen des Alltags, wie "Frauen beim Shoppen" oder "Frauen nach dem Kaufrausch" behandelt.
Ausführliche Vokabellisten verdeutlichen den unterschiedlichen Sprachgebrauch von Frau und Mann.
Der Autor warnt vor Fettnäpfchen, in die Männer gerne treten, ... und gibt wichtige Tipps für ein entspanntes Zusammenleben
ein Stichwortverzeichnis am Ende des Buches hilft beim schnellen Nachschlagen, wenn Not am Mann ist!

C

D

Digitale Bibl. DB000045
Deutsche Literatur von Frauen
Von Catharina von Greiffenberg
bis Franziska Gräfin zu Reventlow
Von Catharina von Greiffenberg bis Franziska Gräfin zu Reventlow

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3898531457/etymologety01-20
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(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3898531457/etymologetymo-20


(E?)(L?) http://www.digitale-bibliothek.de/band45.htm
Nur eine verschwindend geringe Zahl von Frauen hat Aufnahme in den Kanon der deutschen Literatur gefunden. Erst die feministische Literaturwissenschaft der letzten drei Jahrzehnte hat, vielfach von der etablierten (männlichen) Germanistik belächelt oder gar offen bekämpft, den Blick geöffnet für den bedeutenden Anteil weiblicher Autoren an den literarischen Entwicklungen seit dem 17. Jahrhundert. Inzwischen liegen biographische, bibliographische und werkanalytische Studien in kaum zu überschauender Fülle sowie erste Versuche einer Synthese vor.

Ein neuer, erweiterter Kanon der deutschen Literatur ist freilich (noch) nicht entstanden. Dies liegt nicht zuletzt auch daran, daß mittlerweile zwar einige wenige Texte von Frauen in Neudrucken oder in kostspieligen Reprintausgaben wieder verfügbar sind, ein breiter Zugriff auf die Werke aber unverändert schwierig ist. Zahllose Texte sind seit ihrem ersten Erscheinen nie wieder, andere, einstmals weitverbreitete Werke seit Jahrzehnten nicht mehr gedruckt worden. Es gibt keine öffentlich zugängliche Bibliothek, die auch nur sämtliche in der vorliegenden Edition vereinten Werke besitzt.

Die CD-ROM-Edition »Deutsche Literatur von Frauen« bietet einen Längsschnitt durch das Werk von 62 Schriftstellerinnen vom zweiten Viertel des 17. Jahrhunderts bis in die Zeit der Weimarer Republik. Mit einem Gesamtumfang von gut 78.000 Bildschirmseiten ist sie die bei weitem umfangreichste Ausgabe von literarischen Texten deutscher Autorinnen, die jemals zusammenhängend publiziert worden ist.

Angesichts der Tatsache, daß die Zahl der weiblichen Schriftsteller seit der Wende zum 19. Jahrhundert enorm anstieg und viele von ihnen ein ungemein umfangreiches Werk von oftmals zehntausend und mehr Druckseiten hinterlassen haben, kann aber auch die vorliegende Edition nur einen Bruchteil der Schriftstellerinnen, die seit dem 17. Jahrhundert im deutschen Sprachraum gewirkt haben, und nur einen winzigen Ausschnitt aus den von ihnen veröffentlichten Texten repräsentieren – die Anzahl der aufgenommenen Autorinnen und Werke hätte mühelos verzehnfacht werden können.

Die Auswahl der Autorinnen und der Werke orientierte sich an folgenden Kriterien:

Berücksichtigt wurden nur jene Schriftstellerinnen, die Belletristik im engeren Sinne verfaßt haben. Aus diesem Grunde fanden Autorinnen, die ausschließlich Briefe, Tagebücher, Reisebeschreibungen, politische Werke oder Übersetzungen schrieben, keine Aufnahme.

Der Zeitrahmen ist auf der einen Seite durch das erste Auftreten von weiblichen Autoren gesetzt, die Belletristik in deutscher Sprache publizierten. Im Unterschied zu diesem »natürlichen« Ausgangspunkt (um 1620) ist der Endpunkt ein durch das geltende Urheberrecht erzwungener: Es konnten nur jene Autorinnen berücksichtigt werden, die vor mehr als 70 Jahren verstorben sind, deren Werk also gemeinfrei ist. Der Erwerb von Lizenzen, so sie denn überhaupt erteilt worden wären, hätte den Preis der Edition in eine exorbitante Höhe getrieben.

Innerhalb des dadurch gegebenen Zeitrahmens wurde ein repräsentativer Langsschnitt angestrebt, der sowohl die verschiedenen Entwicklungsphasen wie die miteinander konkurrierenden Strömungen des literarischen Prozesses zu erfassen und zugleich bedeutsame Entwicklungen innerhalb des literarischen Schaffens der jeweiligen Autorinnen zu berücksichtigen sucht. Drei Fragestellungen waren bei der Auswahl der Werke leitend: a) die ästhetische Qualität des jeweiligen Textes, wobei neben innovatorischen Leistungen auch der zeittypische »Durchschnitt« angemessen zu berücksichtigen war; b) die Verarbeitung zeitgeschichtlich bedeutsamer Themen, insbesondere die Reflexion historischer Ereignisse und des Verhältnisses der Geschlechter; c) die zeitgenössische bzw. zeitübergreifende Wirkung.

Wenngleich das belletristische Werk im Mittelpunkt der Ausgabe steht, schien es zwingend, diesen Rahmen immer dann zu erweitern, wenn von einer Verfasserin von Romanen, Erzählungen, Gedichten und / oder Dramen auch autobiographische, essayistische oder politische Texte überliefert sind. Aus Gründen des Umfangs mußte allerdings auch in diesen Fällen auf das für viele Schriftstellerinnen eminent wichtige Genre der Reisebeschreibung verzichtet werden. Private Briefe und Tagebücher (sofern sie überhaupt jemals im Druck erschienen sind) wurden nicht in die Edition aufgenommen, weil sie in aller Regel ohne detaillierte Kommentare unverständlich bleiben.

Da nur eine sehr geringe Anzahl von Texten weiblicher Autoren in Neudrucken oder Reprintausgaben vorliegt, war es unumgänglich, auf die Erstdrucke bzw. zeitgenössische Ausgaben zurückzugreifen. Dies war nur durch die kollegiale Unterstützung zahlreicher Bibliotheken und Antiquariate in Berlin, Leipzig, Halberstadt, Göttingen, Hamburg, München, Coburg, Wien und Zürich möglich. Ihnen ist es zu danken, daß schließlich nur sehr wenige Fälle übrigblieben, in denen es leider nicht gelang, mit vertretbarem Aufwand eine digitalisierbare Vorlage zu beschaffen.

Bei der Auswahl wurde ein guter Teil der inzwischen kaum noch zu überblickenden literatur- und sozialgeschichtlichen Forschungsliteratur zu Rate gezogen. Dennoch ist es unvermeidlich, daß manche(r) Spezialist(in) eine ihr oder ihm besonders wichtige Schriftstellerin, wohl auch das eine oder andere Werk vermissen wird. Es versteht sich von selbst, daß die hier gebotene Auswahl wie jede andere letztlich eine subjektive ist.

Die CD-ROM-Edition »Deutsche Literatur von Frauen« ist als Ergänzung und Fortführung der ebenfalls im Rahmen der DIGITALEN BIBLIOTHEK erschienenen Ausgabe »Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka« konzipiert worden. Mit diesen beiden Editionen kann der Benutzer über etwa 250.000 Seiten deutscher Literatur verfügen, von denen fast ein Drittel aus Werken deutschen Schriftstellerinnen besteht. Daß auf diese Weise der lange Zeit marginalisierte Anteil von Frauen an der Entwicklung der deutschen Literatur zumindest in quantitativer Hinsicht überproportional zu ihren Gunsten verschoben wird, nehmen Herausgeber und Verlag billigend in Kauf.

Selbstverständlich dient das Medium der CD-ROM vorzüglich der schnellen und unkomplizierten Recherche in großen Textbeständen. Dennoch ist zu wünschen, daß das eine oder andere Werk auch wieder Leserinnen und Leser findet. Es gibt mehr als eines, das es lohnte.


(E?)(L?) http://www.zweitausendeins.de/artikel/dvds/computer/?show=180482&articlefocus=0
Deutsche Literatur von Frauen. Von Anna Ovena Hoyers bis Berta von Suttner und Marie von Ebner-Eschenbach: 62 Schriftstellerinnen aus drei Jahrhunderten. Nur eine verschwindend geringe Zahl von Frauen hat Aufnahme in den Kanon deutscher Literatur gefunden. Zahllose Texte sind weitgehend in Vergessenheit geraten. Erst die feministische Literaturwissenschaft der letzten drei Jahrzehnte hat den Blick geöffnet für den bedeutenden Anteil weiblicher Autoren an den literarischen Entwicklungen seit dem 17. Jahrhundert. Dies ist die bisher größte und umfassendste Sammlung deutschsprachiger Literatur von Frauen: die Werke von 62 Autorinnen vom 17. bis einschließlich zum ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. "Nahezu 80.000 Seiten deutsche Schriftstellerinnen sind nun mit den ausgezeichneten Recherchefunktionen der Reihe Digitale Bibliothek' zugänglich" (c`t). "Eine belletristische Fundgrube" (Die Welt). Eine "Pionierleistung!" (FAZ). "Riesenbibliothek! Größte Sammlung deutscher Literatur von Frauen" (Facts).

Digitale Bibl. DB000118
Herloßsohn, Carl
Damen Conversations Lexikon
Herausgegeben von Carl Herloßsohn
Neusatz und Faksimile der 10-bändigen Ausgabe
Leipzig 1834 bis 1838

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3898535185/etymologety01-20
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(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3898535185/etymologetymo-20


(E?)(L1) http://www.digitale-bibliothek.de/band118.htm
Die Kulturgeschichte der Frauen ist zugleich die der ganzen Menschheit; denn die Frauen sind der Hebel, ihre Bildung ist der Maßstab für jede Kultur.« (Damen Conversations Lexikon, Artikel »Frauen«)

Konversationslexika, die speziell für weibliche Bildungsbedürfnisse geschrieben wurden, sind ein Phänomen des 19. Jahrhunderts. Ihr Erfolg belegt die gewachsene gesellschaftliche Bedeutung der Frau, doch ihr Inhalt untermauert gleichzeitig ihre untergeordnete und eingeschränkte soziale Stellung.

Das Damen Conversations Lexikon vermittelt Wissen in plauderndem Ton und legt – wie es in der Vorbemerkung heißt – Wert auf eine romantische Darstellung bei historischen Stoffen. Die kurzweilige Lektüre diente auch zur Vorbereitung auf die Konversation in den Lesezirkeln.

Das 10-bändige Werk wurde 1834 bis 1838 von Carl Herloßsohn »im Verein mit Gelehrten und Schriftstellerinnen« herausgegeben. Die digitale Ausgabe präsentiert neben dem Neusatz der rund 5.000 Buchseiten auch das vollständige Faksimile der Originalausgabe.


(E?)(L?) http://www.zweitausendeins.de/artikel/dvds/computer/?show=180482&articlefocus=0
Das Damen Conversations-Lexikon. "Aufschlussreich und stellenweise amüsant" (Junge Welt): Das Lexikon des 19. Jahrhunderts speziell "für die Frau". Hrsg. von Carl Herloßsohn. Digitaler Neusatz und Faksimile der 10-bändigen Ausgabe von 1838. Ein "wichtiges Zeitzeugnis" (Frankfurter Neue Presse). 11.700 Seiten.

Duden - Thema 05 - Duden - Thema Deutsch 05
Eichhoff-Cyrus, Karin M.
Adam, Eva und die Sprache
Beiträge zur Geschlechterforschung

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(E6)(L?) http://www.duden.de/index.php?/produkte/produktsuche_detail.php?isbn=3-411-04211-7&reihe=27063
(E?)(L?) http://www.presseportal.de/story.htx?nr=616536&action=bigpic&att=34320#bigpic
von Karin M. Eichhoff-Cyrus
Broschiert - 380 Seiten - Bibliographisches Institut, Mannheim
Erscheinungsdatum: Oktober 2004
ISBN: 3411042117

Herausgegeben von der Dudenredaktion und der Gesellschaft für deutsche Sprache
1. Auflage
15,0 x 22,7 cm
ISBN 3-411-04211-7
Ladenpreis 25,00 EUR

Inhalt

E

F

G

H

I

J

K

L

M

N

O

P

Pusch, Luise F.
Das Deutsche als Männersprache
Aufsätze und Glossen zur feministischen Linguistik

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3518133241/etymologety01-20
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Broschiert: 201 Seiten
Verlag: Suhrkamp Verlag KG (1996)

(E?)(L?) http://www.suhrkamp.de/titel/titel.cfm?bestellnr=11217
Erschienen: 25.03.1984
edition suhrkamp 1217
208 Seiten, Broschur

Inhaltsverzeichnis / Vorwort / Nachwort
Zur Sache, Schätzchen!. Herr und Hund. Wir Männschen. Damenwahl. Malwinen oder Falkland-Inseln?. Das liebe Gott. Mitgliederinnen. Das vibrierende Weib. Begrüßt seist du, Josef!. Die Zukunft ist weiblich?. Der Richtige. Dieter Lattmensch. Eine halbe Sekretärin. Frauen und Lesben?. Scham und Schande. Wir leben im Matriarchat!. Ich bestätige hiermit die Empfängnis Ihres geschätzten Kindes. Bettnässen und Busengrapschen. Stramme Leistung. Angehübscht. Postfrische Brüder. Explosion einer geschundenen Seele. Einleitung: Von der Linguistik zur Feministischen Linguistik. Ein persönlicher Bericht. Von Menschen und Frauen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, doch weiter kommt man ohne ihr. Eine Antwort auf Kalverkämpers Kritik an Trömel-Plötz' Artikel über »Linguistik und Frauensprache«. Der Piloterich. Ein Beitrag der außerirdischen Linguistik. Das Deutsche als Männersprache. Diagnose und Therapievorschläge. »Eine männliche Seefrau! Der blödeste Ausdruck seit Wibschengedenken«. Über Gerd Brantenbergs "Die Töchter Egalias". Frauen entpatrifizieren die Sprache. Feminisierungstendenzen im heutigen Deutsch. Weibliches Schicksal aus männlicher Sicht. Über Syntax und Empathie. Feminismus und Frauenbewegung. Versuch einer Begriffserklärung. »Sie sah zu ihm auf wie zu einem Gott«. Das DUDEN-Bedeutungswörterbuch als Trivialroman. Von Türkinnen Deutsch lernen!. Über Aufwendiges und Notwendiges. Die Menstruation ist bei jedem ein bißchen anders.


Q

R

S

Sichtermann, Barbara / Braun, Ulrike
50 Klassiker
Frauen
Die berühmtesten Frauengestalten der Geschichte

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(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3836925176/etymologetymo-21
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Broschiert: 303 Seiten
Verlag: Gerstenberg Verlag; Auflage: 6., Aufl. (August 2008)
Sprache: Deutsch

Kurzbeschreibung
Frauen, die die Welt veränderten, Frauen, die Geschichte gemacht haben, Frauen, die Männerdomänen gestürmt und Frauendomänen erschaffen haben, Frauen, die zu Mythen wurden, die Stile geprägt, Kunst gemacht haben oder zu Kunstfiguren wurden. Von Maria über Kriemhild, Jane Austen und Rosa Luxemburg zu Coco Chanel, Hannah Arendt und Madonna. 50 Klassiker Frauen: Es gab sie zu allen Zeiten in aller Frauen Länder: ungewöhnliche Frauen. Königinnen und Heilige, Naturwissenschaftlerinnen und Schriftstellerinnen, Modemacherinnen und literarische Legenden, Politikerinnen und Popstars. Warum wurden sie so berühmt? In den Kurzessays stellt Barbara Sichtermann jede Frau inmitten ihres sozialen und historischen Umfelds dar, erzählt Rühmliches und Unrühmliches. Zeitgenössische Zitate und Zusatzinformationen sind durch Kästen im Layout hervorgehoben. Auf der Faktenseite finden sich die Lebensdaten jeder Frau, ihre Werke und Leistungen sowie Lese-, Hör- und Filmtipps. Gerstenbergs kritisches Bewertungssystem vermittelt die Bedeutung der jeweiligen Frauengestalt auf einen Blick. Ein Personenregister und ein Glossar, das Begriffe zur Geschichte der Frauenemanzipation erklärt, runden das Buch ab.

Autorenporträt
Gerold Dommermuth-Gudrich, geb. 1935, ist Übersetzer und Lektor. Er lebt in der Nähe von Frankfurt.


(E?)(L?) http://www.gerstenberg-verlag.de/index.php?action=detail&url_ISBN=9783836925174
Frauen, die die Welt veränderten, Frauen, die Geschichte gemacht haben, Frauen, die Männerdomänen gestürmt und Frauendomänen erobert haben, Frauen, die zu Mythen wurden, die Stile geprägt, Kunst gemacht haben oder zu Kunstfiguren wurden. Von Maria über Kriemhild, Jane Austen und Rosa Luxemburg zu Coco Chanel, Hannah Arendt und Madonna.

50 Klassiker Frauen: Es gab sie zu allen Zeiten in aller Frauen Länder: ungewöhnliche Frauen. Königinnen und Heilige, Naturwissenschaftlerinnen und Schriftstellerinnen, Modemacherinnen und literarische Legenden, Politikerinnen und Popstars. Warum wurden sie so berühmt? In den Kurzessays stellt Barbara Sichtermann jede Frau inmitten ihres sozialen und historischen Umfelds dar, erzählt Rühmliches und Unrühmliches. Zeitgenössische Zitate und Zusatzinformationen sind durch Kästen im Layout hervorgehoben. Auf der Faktenseite finden sich die Lebensdaten jeder Frau, ihre Werke und Leistungen sowie Lese-, Hör- und Filmtipps. Ein Personenregister und ein Glossar, das Begriffe zur Geschichte der Frauenemanzipation erklärt, runden das Buch ab.

»Ein wunderbares Buch über Leben, Werk und Lebensdaten von 50 außergewöhnlichen Frauen. In Kurzessays wird jede Einzelne in ihrem Umfeld lebendig ... Eine anregende Lektüre, nicht nur für Frauen.« Journal für die Frau

Barbara Sichtermann, geboren 1943 in Erfurt, wuchs in Kiel auf und besuchte nach dem Abitur die Schauspielschule in Bochum, wo sie 1965-68 am Theater tätig war. Anschließend zog sie nach Berlin und studierte Sozialwissenschaften und Volkswirtschaftslehre. Seit 1978 arbeitet sie als freie Autorin und widmet sich vorrangig den Themen Frauenpolitik, Leben mit Kindern, Geschlechterbeziehung, Literatur und Medien. Barbara Sichtermann lebt in Berlin.


Stocker, Christa
Sprachgeprägte Frauenbilder

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Broschiert - 369 Seiten - Niemeyer, Tübingen
Erscheinungsdatum: 2005

(E?)(L?) http://www.niemeyer.de/mcgi/shop/produkt2.cgi?T=1150045101&aref=4359
Christa Stocker
Sprachgeprägte Frauenbilder
Soziale Stereotype im Mädchenbuch des 19. Jahrhunderts und ihre diskursive Konstituierung
Soziale Stereotype, wie z.B. Frauenbilder, sind sprachlich geprägt und spiegeln sich in der habituellen Bezeichnungs- und Beschreibungspraxis einer Gesellschaft wider. Im vorliegenden Buch wird - anhand des mädchenliterarischen Diskurses des 19. Jahrhunderts - eine Methode zur Rekonstruktion solcher sprachgeprägter Menschenbilder entwickelt, die sich auf die Analyse von Personenbezeichnungen und Kollokationen stützt. Die Autorin weist u.a. nach, wie sich die Kategorie des "Backfischs" und das damit verbundene Frauenbild zwischen 1850 und 1914 ausformt, und leistet dadurch einen Beitrag zur Mentalitätsgeschichte des 19. Jahrhunderts.
ISBN : 3-484-31262-9
2005. X, 369 Seiten. Kartoniert
Reihe Germanist. Ling. 262
124,00 €


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