Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
DE Deutschland, Alemania, Allemagne, Germania, Germany
Geographie, Geografía, Géographie, Geografia, Geography

A

B

bund - Geonames
Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
What are geographical names?

(E?)(L?) http://www.bkg.bund.de/
Aktuelles Produkte Dienste Geoinformation Geodäsie Ausbildung Stellenangebote Links

(E?)(L?) http://www.bkg.bund.de/un-conference2002/geonames.htm
Eighth United Nations Conference on the Standardization of Geographical Names - 27 August - 5 September 2002
mit der Frage: "What are geographical names?"

(E?)(L?) http://www.bkg.bund.de/nn_147290/DE/Bundesamt/Linkliste/Linkliste__node.html__nnn=true

Link-Liste
Links aus den Bereichen Geodäsie, Geoinformation, Kartographie und Photogrammetrie


C

D

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F

Fläche von DE
Fläche von Deutschland

Fläche von DE - Deutschland ist 000.357.022 km^2.

(E?)(L?) https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook/geos/gm.html




Erstellt: 2012-07

Fossil (W3)

(E?)(L1) http://users.skynet.be/dhs/fossiles
Wörtlich genommen hat vermutlich jeder schon einmal mit Fossilien zu tun gehabt. Schliesslich hat sicherlich jeder schon einmal irgendetwas ausgegraben (lat. "fossilis" = "ausgegraben", lat. "fodere" = "graben").
Auch "fördern" und "fordern" hängen damit zusammen. Im einen Fall trägt man dazu bei, dass etwas hervorkommt und im anderen Fall verlangt man, dass etwas hervorgebracht wird.
Der Zusammenhang ist z.B. am Förderschacht, am "Grabungsschacht" deutlich zu erkennen (auch: Fördermenge, Förderturm, ...).

Die von einem Paläontologen ins netz gestellte Site widmet sich den Fossilien.

fs-geography
Fachschaft Geographie der Uni Köln

(E?)(L?) http://www.fs-geographie.de/


G

geo
GEO.de

(E6)(L?) http://www.geo.de/




geodienst

(E?)(L2) http://www.geodienst.de/einteilung%20der%20gesteine.htm
Die Welt der Gesteine
Einteilung der Gesteine / Petrographie (Gesteinskunde)

geodz
Geografie-Lexikon
Lexikon Geografie
Lexikon Geologie
Lexikon Geodäsie
Topologie & Geowissenschaften

(E?)(L?) http://www.geodz.com/

GeoDZ ist das umfassende Referenzwerk rund um unsere Erde. Es verfolgt ein integriertes Konzept und umfasst sämtliche Disziplinen der Geowissenschaften: Geologie, Geografie, Geodäsie, Geophysik, etc.

Wir möchten GeoDZ sowohl als Lexikon als auch als Studienführer verstanden wissen.


Erstellt: 2012-10

Geographische Lage von DE
Geographische Lage von Deutschland
006°O-015°O/047°N-055°N

Geographische Lage von DE - Deutschland ist "006°O-015°O/047°N-055°N".

Erstellt: 2012-07

Geographie (W3)

(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Geographie


Geoid, Geoide (W3)

(E?)(L?) http://jeff560.tripod.com/g.html


(E?)(L?) http://www.umad.de/winkoord.htm
Der "Geoid", engl. "Geoide" wurde 1872 von Johann Benedict Listing (1808-1882) in seinem Werk "Über unsere jetzige Kenntniss der Gestalt und Größe der Erde" eingeführt.
Das Wort setzte er zusammen aus griech. "geo-", "ge" = "Erde" und griech. "eidos" = "Form", "Gestalt".

geomag
geografisches Online Magazin

(E?)(L?) http://www.geomag.de/


geowoerterbuch.com
Geographisches Wörterbuch - DE, FR, NL, NO, UK

(E?)(L?) http://www.geowoerterbuch.com/

Das Wörterbuch enthält Begriffe aus unterschiedlichen Bereichen der Geographie, z. B. Astronomie, Bodenkunde, Geologie, Karthographie, Klimatologie, Landwirtschaft, Tiergeographie, Vegetationsgeographie, Geomorphologie, Glaziologie und Hydrologie.

Die Begriffsdatanbank umfasst bisher fünf Sprachen: deutsch, englisch norwegisch, niederländisch und französisch. Bei den Artennamen ist zusätzlich Latein als Sprache verfügbar.

Momentan enthält das Geowörterbuch 6461 Begriffe.


Erstellt: 2014-06

H

I

J

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Kataster (W3)

Das Wort dt. "Kataster" (17./18. Jh.) (frz. "cadastre") findet man hauptsächlich als "Katasteramt" (dt. "amtliches Grundstücksverzeichnis", "Liegenschaftsverzeichnis", "Grundbuch"). Das Wort dt. "Kataster" geht über ital. "catasto", "catastro" (frz. "cadastre") = dt. "Zinsregister", "Steuerregister", venez. "catastico". Das neulat. "catastrum", basiert auf byzant., griech. "katástichon", "katásthikon", "katá stoichon" = dt. "Notizblock", "Liste", "Register" und setzt sich zusammen aus griech. "katá" = dt. "gegen", "zurück", "durch", "herab", "entlang", "über - hin", "abwärts" und griech. "stíchos", "stíkhos" = dt. "Reihe", "Linie", "Vers" und bedeutet demnach etwa dt. "Reihe für Reihe", "die Reihen entlang" (grch. "katastasis" = dt. "Aufstellung", "Feststellung").

Seltsamerweise findet man jedoch auch die Herleitung von mlat. "capitastrum" = dt. "Kopfsteuerverzeichnis", was durchaus auch sinnvoll ist.

Auch findet man einen Fachbegriff dt. "Katasterismos", "Katasterismus" der zurück geht auf griech. "katasterismós" = dt. "das Versetztwerden unter die Sterne", und der sich zusammensetzt aus griech. "kata-" und griech. "aster" = dt. "Stern". Es handelt sich dabei um die Bezeichnung für einen alten Glaube, nach dem Tiere und Menschen [nach dem Tode] in Sterne verwandelt werden können und als neues Sternbild am Himmel erscheinen. Im übertragenen Sinn vertseht man darunter auch das rein weltliche Berühmtsein, also z.B. das Versetzen eines Wissenschaftlers an den Gelehrtenhimmel, also in die Gruppe der Wissenschaftler die in einem Fachgebiet Hervorragendes geleistet haben.

(E?)(L?) http://www.altphilologenverband.de/index.php?option=com_content&view=article&id=28&Itemid=9

...
5. Zum Schluss: Die lateinische Inschrift auf Josef Eberles Grab

Josef Eberle starb wenige Tage nach seinem 85. Geburtstag und wurde am 25. September 1986 auf dem Rottenburger Sulchen-Friedhof beigesetzt. Sein Grab trägt eine von ihm selbst verfasste Doppelinschrift auf Lateinisch und Deutsch und ist durch ihr Bekenntnis zur antiken Sprache über das Leben hinaus die angemessene imago vitae eines Mannes, der sich zeitlebens für das Fortleben des Lateinischen als Dichter, Publizist und Mäzen stark gemacht hatte. Die Grabinschrift ist aus zwei Gründen bemerkenswert: Sie kündet von keinem geringen Selbstbewusstsein: Eberle bezeichnet sich als vates, dem trotz seines Genies (ingenium) der Katasterismos versagt geblieben ist, auch wenn es an äusseren Ehrungen gewiss nicht gebrach:
...


(E?)(L?) http://www.env-it.de/luftdaten/dictionary.fwd

"Emissionskataster": Dokumentation von Emissionsbelastungen.


(E?)(L?) http://www.franceschini.de/

...
Die Bedeutung mündlicher Überlieferung [von Ortsnamen] ist noch heute von den vielen Flur- und Feldnamen bezeugt, die in vielen Regionen lebendig sind, ohne dass sie nicht einmal schriftlich erfasst wurden. Es sind Namen, die auf keiner Landkarte und in keinem Katasteramt zu finden sind. Sie lassen sich kaum deuten, was für ein sehr hohes Alter dieser Namen spricht.
...


(E?)(L?) https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/99/Seite.990102.html

"Grenzkataster"

Der "Grenzkataster" ist zum verbindlichen Nachweis der Grenzen der Grundstücke bestimmt. Die Grenzpunkte sind im System der Landesvermessung unter Anschluss an das amtliche Festpunktfeld vermessen und koordiniert und können jederzeit in der Natur wiederhergestellt werden.

Die Zustimmung der Eigentümerinnen/Eigentümer der angrenzenden Grundstücke zum Verlauf der Grenzen waren jeweils Voraussetzung für die Eintragung in den "Grenzkataster" und sind im Technischen Operat des Vermessungsamtes archiviert.

HINWEIS

Für eine Wiederherstellung von streitigen Grenzen aufgrund der Unterlagen des Grenzkatasters ist das Vermessungsamt zuständig.


(E?)(L?) https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/99/Seite.990101.html

"Grundsteuerkataster"

Bis zum Vermessungsgesetz 1968 hieß der "Kataster" "Grundsteuerkataster", weil er seit der Anlegung des Katasters im Jahre 1817 hauptsächlich die Grundlage für die Berechnung der Grundsteuer lieferte. Diese Funktion ist durch Änderung der Steuergrenze mehr oder weniger verloren gegangen.

Die Eintragung der Grenzen im "Grundsteuerkataster" ist nicht verbindlich – rechtlich maßgeblich sind die in der Natur vorhandenen Grenzen ("Grenzkataster").

HINWEIS

Für die Bereinigung von Grenzstreitigkeiten von Grundstücken des Grundsteuerkatasters sind die Gerichte zuständig.


(E?)(L?) https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/99/Seite.991160.html

"Kataster"

Der "Kataster" (früher: "Grundsteuerkataster") ist eine von den Vermessungsämtern geführte öffentliche Einrichtung zur Ersichtlichmachung bestimmter tatsächlicher Grundstücksverhältnisse (z.B. Lage, Fläche, Nutzung) und – soweit der "Grenzkataster" angelegt worden ist – zum verbindlichen Nachweis der Grenzen.

Der Kataster besteht aus:


(E1)(L1) http://www.hls-dhs-dss.ch/

Kataster ==> Vermessung


(E?)(L?) http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D7845.php

Vermessung [Kataster]

Die V. ist seit der Frühzeit die Grundlage zur Verteilung des Bodens und der Erhebung von Grundzinsen oder -steuern. In der Schweiz finden sich aber keine Spuren einer Landeinteilung aus der Zeit vor der röm. Eroberung wie etwa die sog. Celtic Fields (unterschiedlich grosse, meist rechteckige Felder, in die grössere Anbauflächen unterteilt waren).




(E?)(L?) http://www.kalskommunikation.at/index.php?option=com_content&view=category&id=117&Itemid=374

Benützte und weiterführende Literatur
...
Anreiter, Peter (2009c): „Bislang unbeachtete vordeutsche Kalser Namen in den Grundsteuerkatastern des 18. Jahrhunderts“. In: Österreichische Namenforschung 37/3, 7-34.
...


(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/der/DERK.pdf

Kataster | Katasteramt


(E?)(L?) http://www.namenkundliche-informationen.de/pdf/99_100/NI_99-100_Druck.pdf

S. 509 ff

Christian Zschieschang, Leipzig: Die Einbettung von Flurnamen in großlandschaftliche digitale Kataster von Kulturlandschaftselementen


(E?)(L?) http://www.namenkundliche-informationen.de/pdf/98/NI%2098_Druck.pdf

Vogelfanger, Tobias, Nordrheinische Flurnamen und digitale Sprachgeographie. Sprachliche Vielfalt in räumlicher Verbreitung. Bohlau: Koln/Weimar/Wien 2010 (Rheinisches Archiv 155), 384 S. Das vorliegende Buch bildet für die Flurnamenforschung eine Revolution. Nicht, dass es alle bisherigen Erkenntnisse auf den Kopf stellen würde oder den Begriff "Flurname" neu definiert hätte. Nein, das Revolutionäre besteht in der Methode der Materialgewinnung. Schon immer war es Ziel der Flurnamenforschung, das Material " idealerweise für den ganzen deutschen Sprachraum" vollständig zu erfassen, aufzubereiten und auszuwerten. Als auserordentlich hinderlich erwies sich dabei immer die Fülle der Belege, die in die Millionen geht. Wie nur sind solche Materialmengen unter Beachtung der gebotenen philologischen Grundsätze zu handhaben? Hunderttausende Karteikarten, deren blosses Durchblättern Wochen benötigen würde? Schon frühzeitig erschien der Computer als das Hilfsmittel, mit dem es gelingen musste, und es gab tatsächlich schon frühzeitig wichtige Projekte, die sich seiner nicht nur bedienten, sondern ihr Vorgehen konsequent auf ihn ausrichtetenm (1). Dennoch blieb die grosslandschaftliche Flurnamenforschung ein Vorhaben für Jahrzehnte, trotz aller Technik personal- und kostenintensiv, so dass ein grosses deutsches Flurnamenkataster schon seit langem kaum noch jemand ernsthaft für realisierbar hält.

Nun aber zeigt Tobias Vogelfanger, ein Schüler des Bonner Germanisten Thomas Klein und Mitarbeiter des inzwischen umstrukturierten Instituts für geschichtliche Landeskunde der Rheinlande, dass es möglich ist, mal eben in wenigen Jahren eine grosse Datenbank, deren Material ein halbes Bundesland abdeckt, aufzubauen und gleich noch auszuwerten.
...


(E?)(L?) http://www.namenkundliche-informationen.de/pdf/95_96/NI%2095_96_Druck.pdf

...
...
"Die Entstehung von Katasterkarten - ein Beitrag zur Vermessungsgeschichte des Weimarer Landes" stellte der Vermessungsingenieur Falk Zimmanyi (Apolda) vor. Er führte aus, dass im Herzogtum Sachsen-Weimar im Rahmen von Bemühungen zur Steigerung des Steueraufkommens bereits ab 1727 detaillierte Vermessungen der dörflichen Gemarkungen durchgeführt wurden, auf deren Basis rechtsverbindliche Kartierungen des Landbesitzes von vorbildlicher Genauigkeit entstanden. Es handelt sich hierbei um die früheste derartige Massnahme im damaligen Reich, auch wenn die dabei entstandenen Karten nur wenige Jahrzehnte später bei einem Brand im Weimarer Schloss fast vollständig vernichtet wurden. Zimmanyi konnte in seinem Vortrag zeigen, wie Flurnamen durch die Aufzeichnung durch Landvermesser Veränderungen erfuhren, die man heute nur noch anhand der mundartlichen Formen dieser Namen und historischer Belege nachweisen kann.
...


(E?)(L?) http://www.salzburg.gv.at/sagisonline_themeneinstiege

Salzburg: Franciszäischer Kataster


(E?)(L?) http://help.sap.com/saphelp_glossary/de/index.htm

| Belastungskataster | Katasterblatt | Katasterkarte | Liegenschaftskataster | nachrichtliche katasterliche Klassifizierung | Unfallkataster


(E3)(L1) http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw/

buhnenkataster | hauptkataster | kapitalsteuerkataster | quatemberkataster | ritterkataster


(E?)(L?) http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw-cgi/zeige?term=Kataster&index=lemmata

kataster


(E?)(L?) http://www.wasser-wissen.de/abwasserlexikon/iuv_abwasserlexikon_a.htm

Abwasser-Emissions-Kataster | Abwasser-Immissions-Kataster


(E?)(L?) http://www.wasser-wissen.de/abwasserlexikon/iuv_abwasserlexikon_i.htm

Indirekteinleiter-Kataster


(E?)(L?) http://www.wasser-wissen.de/abwasserlexikon/iuv_abwasserlexikon_k.htm

Kataster

Im engeren Sinn ein amtliches Verzeichnis der tatsächlichen Verhältnisse aller Grundstücke, im übertragenen Sinn als "Emissionskataster", Darstellung sämtlicher Emissionen aus Kraftwerken, Verkehr, Industrie, Gewerbe und Haushaltungen für bestimmte Gebiete, vorläufig für Ballungsräume.

Nach Vorgabe von meteorologischen Bedingungen werden hieraus Immissionswerte für das Gebiet errechnet und die mittleren Häufigkeiten für ihr Auftreten abgeschätzt. "Emissions-Kataster" könnten als Entscheidungshilfe bei Planungen an Bedeutung gewinnen; speziell spricht man auch von "Abwasser-Emissions-Kataster" (beziehungsweise "Immissions-Kataster") oder "Geruchs-Kataster".


(E?)(L?) http://www.wildbienen-kataster.de/

Ziel des Wildbienen-Katasters (grch. "katastasis" "Aufstellung", "Feststellung") ist


(E?)(L?) http://woerterbuchnetz.de/RhWB/

Deichkataster


(E1)(L1) http://www.wortwarte.de/

Embryonen-Kataster | Mobilfunkkataster


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Kataster
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Kataster" taucht in der Literatur um das Jahr 1640 / 1760 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2015-05

Koordinate, Koordination, koordinieren (W3)

"Koordinate", "Koordination" und "koordinieren" gehen alle zurück auf das lat. "coordinare" = "zu-ordnen".

lat. "con" = "zusammen" und lat. "ordo" = "Ordnung" (bes. Schlachtordnung).

Das kartesische Koordinatensystem (von René Descartes) ordnet Punkten A (x,y) auf einer Ebene Punktepaare auf den Achsen (X,Y) zu und bestimmt so die Lage der Punkte auf der Ebene.
(A: roge)

L

M

N

nationalgeographic
National Geographic (DE)

(E?)(L?) http://www.nationalgeographic.de/


Natur

(E?)(L?) http://www.naturkunde-museum.ulm.de/
Natur

Norden (W3)

(E?)(L?) http://dochost.rz.hu-berlin.de/humboldt-vl/henningsen-bernd/HTML/Henningsen.html


(E?)(L?) http://dochost.rz.hu-berlin.de/humboldt-vl/henningsen-bernd/PDF/Henningsen.pdf

Öffentliche Vorlesungen HUB
Bernd Henningsen
Der Norden: Eine Erfindung
Das europäische Projekt einer regionalen Identität
Für die meisten Menschen liegt der Norden weit weg - man kennt ihn zwar, aber eher vom Hörensagen als von eigener Anschauung. Die Gegend ist unwirtlich, Urlaub macht man lieber im Süden. Aber man weiß, daß die Menschen im Norden in geordneten Verhältnissen leben, liberale Gesellschaftsformen entwickelt haben, einen perfekten Sozialstaat, daß sie materielle Not nicht leiden, ja daß Armut ein Fremdwort ist. Es ist alles gerichtet, fast wie im Paradies. Die Einwohner sind meist schweigsam wie in Ingmar Bergmans Filmen, blond und blauäugig von Natur und selbiger sommers wie winters zugeneigt. Melancholie und Rastlosigkeit, die Gedanken von einem grauen und ernstschweren Himmel sind immer präsent.
...
Die Relativität des geographischen Begriffs, seine geistig-kulturelle, ja seine ideologische Substanz wird deutlich, wenn wir uns erinnern, was der Begriff in seiner Sprachwurzel meint: Das Wort "Norden" stammt aus dem Indogermanischen und bedeutet "links vom Sonnenaufgang". Bei unseren Vorvätern und -müttern war die Perspektive also gedreht, man orientierte sich nicht wie wir nach "Norden" (der Kompaß und alle Landkarten sind dorthin ausgerichtet), sondern nach Osten, zum Sonnenaufgang und schuf sich seine Weltorientierung aus den Koordinaten von Tagesanbruch und -ende, letztlich also vom eigenen Standort aus. Damit aber ist "der Norden" kein normierbarer geographischer Begriff mehr, sondern ein viel kürzer zu denkender und immer wieder neu zu definierender, er ist jeweils standortabhängig, perspektivisch - gleichwohl bleibt er ein politischer, denn es kommt auf den Standpunkt an. Er ist nicht eindeutig gemünzt und normiert auf eine bestimmte Region, jeder konnte damit etwas anderes meinen - und tat es sicherlich auch.
Was andere nicht im Kopf haben, hat Christian Morgenstern in seiner spitzen Feder:
...


O

P

Q

R

S

schuelerlexikon
Geographie-Lexikon

(E?)(L1) http://www.schuelerlexikon.de/
Geographie-Lexikon

Zu jedem (?) Thema in den Speziallexikas gibt es zusätzlich weiterführende Links.
Interessant ist auch jeweils die Zeitleiste mit Hier findet man die Themen:

stagn
Ständiger Ausschuss für geographische Namen (StAGN)
Permanent committee on geographical names

(E?)(L?) http://www.stagn.de/




statistik-bund
Statistisches Bundesamt

(E?)(L?) http://www.statistik-bund.de/erg_d.htm
Die offiziellen Seiten des Amtes; Daten zu Wirtschaft, Verkehr, Gesundheit, Geographie, Bevölkerung, Sozialwesen. Einige wichtige Daten sind schwer zu finden.

T

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X

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Bücher zur Kategorie:

Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
DE Deutschland, Alemania, Allemagne, Germania, Germany
Geographie, Geografía, Géographie, Geografia, Geography

A

B

C

D

Duden - Tb 25 - Duden Taschenbuch 25
Berger, Dieter
Geographische Namen in Deutschland - Duden
Herkunft und Bedeutung der Namen von Ländern, Bergen und Gewässern

(E?)(L?) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3411062525/etymologporta-20


(E?)(L?) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3411062525/etymologety0f-21


(E?)(L?) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3411062525/etymologetymo-21


(E?)(L?) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3411062525/etymologety0d-21


(E?)(L?) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3411062525/etymologpor09-20
Duden Taschenbücher, Bd.25
318 Seiten
Broschiert - Bibliographisches Institut, Mannheim
Erscheinungsdatum: 1999
Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung
Über 1.200 Artikel erklären 1.700 Ortsnamen, Ländernamen, Gewässer- und Gebirgsnamen. Die Entstehungsgeschichte der verschiedenen geographischen Namen wird außerdem erläutert.


Auf dem Umschlagstext ist zu lesen:

Wer wissen will, woher Karlsruhe, Kiel oder Köln ihren Namen haben, was unsere Vorfahren sich bei Buxtehude oder Jüterborg dachten und was Feldberg mit dem Belchen gemeinsam hat, der findet in diesem Buch zuverlässige Antworten.
In über 1.200 Artikeln werden 1.700 Ortsnamen, Ländernamen, Fluss- und Gebirgsnamen erklärt und die Entstehungsgeschichte der verschiedensten geographischen Namen erläutert.


Dieses ist sicherlich nicht das einzige Nachschlagewerk für Ortsnamen. Und nach Art und Umfang gibt es sicherlich bessere Literatur. Aber es ist in allen geographischen Namensfragen eines der ersten Bücher, die man zur Hand nimmt, um eine grobe Einordnung vorzunehmen. Und wie oftmals bei geographischen Namen, gibt es in anderen Werken durchaus anderslautende Erklärungen. Aber wer will in etymologischen Fragen schon behaupten die letzte Antwort zu kennen.

Erstellt: 2004-07

E

F

G

Gebhardt, Hans (Herausgeber)
Glaser, Rüdiger (Herausgeber)
Radtke, Ulrich (Herausgeber)
Reuber, Paul (Herausgeber)
Meyer, Stephan (Illustrator)
Geographie: Physische Geographie und Humangeographie

(E?)(L?) http://www.wissenschaft-online.de/artikel/859923

2. Aufl. 2011. XIII, 1328 S. m. zahlr. Farbabb. 26,5 cm. 3295g.
Einband: Gebunden
Verlag: Spektrum Akademischer Verlag
ISBN: 9783827428165



Die gesamte Geographie in einem Band: also Physische Geographie wie auch Humangeographie

Für Studierende wie auch für jene in den Nachbarwissenschaften der Geographie sowie für interessierte Wissenschaftler/innen wird die Bandbreite und Faszination des Faches überzeugend vorgestellt.

Außer den Teilgebieten der Physischen Geographie und der Humangeographie und deren aktuellen Forschungsfeldern werden in diesem Lehrbuch die Schnittbereiche der beiden Teilfächer herausgearbeitet, d.h. es behandelt das Wechselverhältnis von Natur und Gesellschaft sowie geeignet scheinende Ansätze der Humanökologie und der Politischen Ökologie, darauf aufbauend u.a. globale Ressourcenkonflikte und Syndromkomplexe sowie verschiedene Aspekte von natural and man made hazards.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Methoden, wobei die Autoren analytisch-szientistische Verfahren sowohl in der Physischen Geographie (Labormethoden) wie in der Humangeographie (Befragungen und quantitativ-statistische Analysen) beschreiben und diesen die hermeneutischen und poststrukturalistischen Verfahren gegenüberstellen.

Was ist neu in der 2. Auflage? Ideal für: Kurz: ein ideales Buch für jeden, der sich ernsthaft mit Geographie beschäftigt!


Erstellt: 2011-11

Glaser, Rüdiger
Gebhardt, Hans
Schenk, Winfried
Geographie Deutschlands

(E?)(L?) http://www.science-shop.de/artikel/866610

2007. 280 S. m. zahlr. meist farb. Abb. u. Ktn. 29,5 cm. 1450g.
Einband: Gebunden
Verlag: Wissenschaftliche Buchgesellschaft
Bestell Nr.: 3702
ISBN: 9783896785916

Die erste geographische Landeskunde zu ganz Deutschland seit der Wiedervereinigung:Illustriert durch zahlreiche Fotos, Grafiken und Karten
Umfassend zu allen Bereichen der Geographie
Verfasst von renommierten Landeskundlern
Die Autoren präsentieren eine Bestandsaufnahme auf dem aktuellen Kenntnisstand und gehen zugleich auf die Methoden, Möglichkeiten und Ergebnissen der geographischen Forschung ein, natürlich immer bezogen auf Deutschland.

Ob es um Ost-West- oder Nord-Süd-Gegensätze, um die Spaß-, die Konsum- oder die Risikogesellschaft geht, ob die Geologie, Landschaft und Klima, Umweltbelastungen, der Wirtschaftsstandort Deutschland, die Lage in Mitteleuropa oder der demographische Wandel beschrieben werden: Mit klaren Texten, eindrücklichen Bildern und aussagekräftigen Karten und Grafiken bieten die Autoren und ihr Team ein neues Standardwerk für alle, die etwas über die Geographie Deutschlands erfahren wollen.

Inhalt: Die Autoren:


Erstellt: 2013-06

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L

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Mahler, Scott (Herausgeber)
Schneider, Regina (Übersetzer)
Beginnen, Kurt (Übersetzer)
Die grosse National Geographic Enzyklopädie Geographie
Ausgabe mit CD-ROM

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3937606726/etymologporta-20


(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3937606726/etymologety0f-21


(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3937606726/etymologetymo-21


(E?)(L1) http://www.amazon.it/exec/obidos/ASIN/3937606726/etymologporta-21


(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3937606726/etymologety0d-21


(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3937606726/etymologpor09-20
Gebundene Ausgabe: 492 Seiten
Verlag: NATIONAL GEOGRAPHIC Deutschland (3. April 2006)
Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung
"Die Große NATIONAL GEOGRAPHIC Enzyklopädie der Geographie" - das Standardwerk der Geographie - zeigt die Erde in all ihren Facetten und zeichnet so ein lebendiges, aktuelles Porträt der Welt, in der wir leben. Die Enzyklopädie macht deutlich, dass Geographie mehr ist als die bloße Beschreibung von Städten, Flüssen, Bergen und Meeren, obwohl sie dafür natürlich auch zuständig ist.

Geographie zeigt, wie der Mensch durch seine Umgebung geprägt wird und wie er andererseits seine Umgebung formt. Sie erklärt, wie die Erde und die für sie typischen Phänomene entstanden sind, wie Meeresströmungen unser Klima beeinflussen, wo die Bevölkerung wächst und wo sie abnimmt.

Die Autoren dieses Standardwerks gehören zu den renommiertesten Wissenschaftlern ihrer Zunft. Das Buch behandelt fundiert und gut verständlich alle Teilbereiche der Geographie. So wird die rund 4000-jährige Geschichte dieser Wissenschaft ebenso beschrieben wie der Bereich der physischen Geographie: von der Plattentektonik über das Erdklima bis zu den verschiedenen Landschaftsformen. Außerdem werden die Gebiete der menschlichen und politischen Geographie beleuchtet. Dem Leser wird klar, dass sich heute kaum eine Wissenschaft isoliert betrachten lässt - und dass alles, was der Mensch tut, Folgen hat.

- Hervorragend illustriert: mehr als 400 Karten, Illustrationen und Diagramme
- Inklusive Länderporträts der 192 Nationen


(E?)(L?) http://www.jokers.de/3/14846336-1/buch/die-grosse-national-geographic-enzyklopaedie-der-geographie.html


Erstellt: 2011-03

Marshall, Tim
Die Macht der Geographie

(E?)(L?) http://www.dtv.de/buecher/die_macht_der_geographie_28068.html

Weltpolitik ist auch Geopolitik. Alle Regierungen, alle Staatschefs unterliegen den Zwängen der Geographie. Berge und Ebenen, Flüsse, Meere, Wüsten setzen ihrem Entscheidungsspielraum Grenzen. Um Geschichte und Politik zu verstehen, muss man selbstverständlich die Menschen, die Ideen, die Einstellungen kennen. Aber wenn man die Geographie nicht mit einbezieht, bekommt man kein vollständiges Bild.

Geographie macht Geschichte

In zehn Kapiteln zeigt Tim Marshall, wie die Geographie die Weltpolitik beeinflusst und beeinflusst hat. Er bringt die Dinge pointiert auf den Punkt, zum Beispiel, was Russland angeht: Von den Moskauer Großfürsten über Iwan den Schrecklichen, Peter den Großen und Stalin bis hin zu Wladimir Putin sah sich jeder russische Staatschef denselben geostrategischen Problemen ausgesetzt, egal ob im Zarismus, im Kommunismus oder im kapitalistischen Nepotismus. Die meisten Häfen frieren immer noch ein halbes Jahr zu. Nicht gut für die Marine. Die nordeuropäische Tiefebene von der Nordsee bis zum Ural ist immer noch flach. Jeder kann durchmarschieren.

Regierungen kommen und gehen, der Hindukusch bleibt

In ›Die Macht der Geographie‹ erläutert Tim Marshall, welche geographischen Gegebenheiten Russland, China, die USA, Europa, Afrika, Lateinamerika, den Nahen Osten, Indien und Pakistan, Japan und Korea, die Arktis und Grönland bestimmen.

Tim Marshall, geboren 1959, ist Politik-Redakteur bei Sky News, dem englischen 24-Stunden-Nachrichten-Sender, und anerkannter Experte für Außenpolitik. Er hat aus 30 Ländern berichtet, über den Jugoslawienkrieg ebenso wie über Afghanistan, den Irak, den Libanon und Israel sowie über amerikanische Präsidentschaftswahlen. Marshall hat für die BBC gearbeitet und war lange als Europa-Korrespondent und Korrespondent für den Nahen Osten tätig. Er wurde wegen seiner Berichterstattung vielfach ausgezeichnet. Sein Blog Foreign Matters war auf der Shortlist für den Orwell Prize 2010. Marshall hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht.


Erstellt: 2015-11

Merian, Matthaeus
Topographia Germaniae in 8 Bänden

(E?)(L?) http://www.rhenania-buchversand.de/appDE/nav_product.php?product=931311%20&ORIGIN=NLE

Für Kunstfreunde: Ein Juwel der Kupferstichkunst. Mitten im Dreißigjährigen Krieg entstand das Hauptwerk des berühmten Kupferstechers Matthaeus Merian, die „Topographia Germaniae“. Dieses Werk zeigt Stadtansichten von Deutschland und ist bis heute das bedeutendste Werk der geographischen Illustration. Die ehemals 16 Bände der Originalausgabe aus den Jahren 1642 bis 1655 wurden für diese Ausgabe in acht Bände gefaßt.

Inhalt:
Bayern und Franken, Böhmen und Sachsen, Brandenburg, Braunschweig, Niedersachsen und Westfalen, Köln und Hessen, Elsaß und Schwaben, Rheinpfalz und Schweiz.

Ingesamt enthalten die Bände mehr als 2.000 einzelne Ansichten, 92 Landkarten und beschreibende Texte. So konservierte Merian das Gesicht des Reiches vor dem Dreißigjährigen Krieg.

Die Reprint-Ausgabe aus den Jahren 1959 bis 1967 wird im Antiquariat mit Preisen bis zu 3.400,- Euro gehandelt.


Erstellt: 2012-12

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