Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
DE Deutschland, Alemania, Allemagne, Germania, Germany
Gotisch, Gótico, Gothique, Gotico, Gothic

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Gotisch
Sprache der Goten
Language of the Goths

Die Sprache der Goten ist eng mit dem Bischof (der Goten), Wulfila, verbunden. Ohne seine Bibelübersetzung ins Gotische gäbe es heute kein literarisches Zeugnis dieser Sprache. Im Jahr +341 wurde er in Antiocheia zum "Bischof der Christen im Land der Goten" ernannt. Damit ausgestattet schickt ihn Kaiser Valens mit einem Missionsauftrag über die Donau. Nach sieben Jahren wurde er mit seinen christlichen Gefolgsleuten von einem heidnischen Stammesführer zurück ins Römische Reich vertrieben. Erst dort machte er sich an die Bibelübersetzung. Dazu entwickelte er eine neue Schrift, die auf griechischen, lateinischen und Runenzeichen aufbaute.

(E?)(L?) http://www.learn.columbia.edu/Mcahweb/Amiens.html

Die gotische Architektur der Kathedrale von Amiens


(E?)(L?) http://www.learn.columbia.edu/Mcahweb/facade/index.html

Das gotische Portal der Kathedrale von Amiens mit seinem Skulpturenschmuck


(E?)(L?) http://www.dombibliothek-koeln.de/veranstaltung/wulfila/die_gotenbibel_des_bischofs_wulfila.pdf

Die Gotenbibel des Bischofs Wulfila
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(E?)(L?) http://neon.niederlandistik.fu-berlin.de/de/nedling/taalgeschiedenis/gotische_bijbelvertaling/

Die gotische Bibelübersetzung

Die Goten, ein einflussreicher ostgermanischer Stamm, waren aus Skandinavien nach Osteuropa gekommen. Im 4. Jahrhundert n. Chr. befanden sich die Westgoten auf der Balkanhalbinsel, die Ostgoten nördlich des Schwarzen Meeres. Während der Völkerwanderungen im 5. Jahrhundert zogen die Westgoten nach Südfrankreich und Spanien, wo sie ein Reich gründeten, das bis zum 8. Jahrhundert bestehen sollte. Die Ostgoten errichteten 493 unter König Theodorich dem Großen (geboren 455, regierte 493-526) ein Reich in Italien, das bis zum 6. Jahrhundert Bestand hatte. In beiden Reichen ging die gotische Sprache zugrunde und die Sprachen der ursprünglichen Bevölkerung setzten sich wieder durch. Auf der Krim wurde noch bis ins 18. Jahrhundert eine Form des Gotischen gesprochen, die ein Überbleibsel der Ostgoten war, danach starb das Gotische jedoch ein für alle Mal aus. (vgl. van Bree (1977): 27f)

Die "Wulfila-Bibel" aus dem 4. Jahrhundert ist (neben einigen Runeninschriften) das älteste erhaltene Schriftstück des Gotischen. Als ältester überlieferter Text in einer germanischen Sprache ist er unser Schlüssel für eine gemeinsame Muttersprache der germanischen Sprachen. Wulfila (311-383) war ein westgotischer Bischof, der die Bibel für die zum Christentum übergetretenen Goten aus dem Griechischen übersetzte. Nur ein Teil dieser Bibelübersetzung, nämlich dreiviertel des Neuen Testaments und ein Stück des Nehemia aus dem Alten Testament sind in Handschriften des 6. Jahrhundert überliefert. Das wichtigste und schönste Manuskript ist der Codex Argenteus, silberne und goldene Buchstaben auf purpurfarbenem Pergament, die wahrscheinlich in Norditalien vor Theoderich dem Großen entstanden ist.

Der Codex Argenteus befindet sich heute in der Universitätsbibliothek von Uppsala in Schweden.

Wulfila ist möglicherweise der erste gewesen, der eine germanische Sprache schriftlich festhielt. Dafür stellte er ein Alphabet mit Buchstaben vor allem aus dem Griechischen zusammen. Er verwendete auch germanische Runenzeichen und lateinische Buchstaben. Ein Problem für die Übersetzung war, dass es im Gotischen für einige biblische Termini und Begriffe keine Entsprechungen gab. Darum erweiterte Wulfila den Wortschatz auf folgende Weise: Das Projekt Wulfila (Universiteit Antwerpen) ist speziell auf das Studium des Gotischen gerichtet. Man kann eine linguistisch erweiterte Edition der Wulfila-Bibel mit Übersetzung auf der Projektwebsite ansehen.

Was die Satzstellung betrifft, so hat Wulfila stark nach griechischem Vorbild gearbeitet, so dass wir auf der Basis seines Textes wenig über die Syntax des Gotischen zu sagen vermögen (vgl. van der Wal (1992 [2008])). Das Gotische hat zwar eine eigene Entwicklung durchgemacht und kann von daher nicht mit dem gemeinen Germanischen gleichgestellt werden, steht jedoch in den wichtigsten Merkmalen representativ dafür. Durch das Gotische können wir die Entwicklung der germanischen Sprachen, so auch des Niederländischen, besser nachvollziehen.


(E?)(L?) http://www.gotica.de/

Projekte zur gotischen Schrift und Literatur

(Dr. Christian T. Petersen M.A.)




(E?)(L?) https://www.heiligenlexikon.de/BiographienW/Wulfila_Ulfilas.html

Wulfila, auch: Ulfilas

Gedenktag evangelisch: 26. August

Name bedeutet: der kleine Wolf (althochdt.)

Glaubensbote, Bischof der Goten, * um 311, † 383 in Konstantinopel, heute Istanbul in der Türkei
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(E1)(L3) http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/2wo/sprachen/0/japhet.htm

Gotisch | Bibelgotisch | Krimgotisch | Ostgotisch | Westgotisch


(E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/~wumsta/infopub/textbook/umfeld/rehm2.html

Den im 4. Jh. im Schwarzmeergebiet ansässigen Westgoten schuf ihr Bischof Wulfila (griech.: Ulfilas) (* um 311, † Konstantinopel 383) für seine aus dem Griechischen übersetzte gotische Bibel (auf der Grundlage vor allem der griechischen Unziale) eine der westgotischen Sprache angepaßte Schrift, die erste gotische Schrift (Wulfila-Schrift).


(E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/~wumsta/infopub/textbook/umfeld/rehm2.html

Wulfila (griech.: Ulfilas), der Missionar der Westgoten, (* um 311, † Konstantinopel 383) begann vermutlich um 369, die Bibel aus dem Griechischen ins Gotische zu übersetzen. Mit dieser ersten germanischen Bibelübersetzung schuf er zugleich das früheste germanische Schriftdokument. Größere Teile der gotischen Bibelübersetzung (so die vier Evangelien) sind in einer Prachthandschrift des 6. Jh., einem mit Silber- und Goldtinte auf purpurfarbenem Pergament geschriebenen Codex ("Codex argenteus" [lat.- Silberne Handschrift]) überliefert (seit 1669 in der Universitätsbibliothek Uppsala).


(E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/~wumsta/infopub/textbook/umfeld/rehm3.html

Das erste Altar-Buch (und zugleich das einzig bekannte Beispiel einer solchen Buchform) ist ein für den kunstsinnigen Philipp III., den Guten, (* Dijon 1396, † Brügge 1467), Herzog von Burgund (1419 - 1467), in Flandern um 1450 angefertigtes Gebetbuch, dessen oberer Einbandteil als gotischer Flügelaltar ausgebildet ist (heute im Besitz der österreichischen Nationalbibliothek, Wien). (Faksimileausg. nebst Kommentarbd. von Otto Mazal u.d.T. "Das Buchaltärchen Philipps des Guten", Luzern 1991.)


(E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/~wumsta/infopub/textbook/umfeld/rehm3.html

Die im 14. Jh. in Italien entstandene Gotico-Antiqua, eine karolingisch-gotische Mischschrift, wurde die erste Brotschrift (Werk-, Textschrift) der Frühdrucker. Sie wurde erstmals von dem Mainzer Drucker Peter Schöffer in dem 1459 erschienenen "Rationale divinorum officiorum", einem Handbuch über gottesdienstliche Gebräuche, des französischen Kirchenrechtslehrers Guillelmus Drandus (* bei Béziers 1237, † Rom 1296) verwendet.


(E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/~wumsta/infopub/textbook/umfeld/rehm3.html

Die Rotunda (lat.- die Runde), eine gerundete Abart der gotischen Minuskel, die sich im 13. und 14. Jh. in Italien ausgebildet hatte, wurde erstmals von dem deutschen Drucker Ulrich Han 1467 in Rom benutzt.


(E?)(L?) http://www.kiedrich.de/

Kiedrich - das gotische Weindorf im Rheingau


(E?)(L?) http://www.phil.muni.cz/german/mediaev/histsem/nofr-beisp-HS.htm

Bedeutungsverbesserung Def.: gotisch


(E?)(L?) http://www.plattdeutsch-niederdeutsch.net/gotische_bibel.html

Die gotische Bibel

Wulfila, die Gothi minores und das gotische Alphabet

Die Übersetzung der Bibel in das Gotische geht auf den Gotenbischof Wulfila (gest. 383) zurück. Im engeren Sinne beschränkte sich Wulfilas Tätigkeit als Bischof auf die Gothi minores, einem westgotischen Teilstamm, der auf römisches Gebiet südlich der Donau geflohen war und sich in Mösien, einer Landschaft im heutigen Bulgarien, angesiedelt hatte. Ursprünglich stammten die Goten aus dem Weichselraum, waren aber schon im Laufe des 2. Jhs. in Richtung Schwarzes Meer abgewandert. Die Ostgoten siedelten bis 375 in der heutigen Ukraine, die Westgoten im heutigen Rumänien. Um das Gotische überhaupt schreiben zu können - bis dahin hatte man nur Runen in Holz oder Stein geritzt - schuf Wulfila ein eigenständiges gotisches Alphabet, das wohl eine Verschmelzung des Runenalphabets mit der griechischen Schrift darstellt. Wulfila war arianischer Konfession. Die Bibelübersetzung des Wulfila ist - von einigen Runeninschriften abgesehen - das älteste germanische Literaturdenkmal überhaupt.
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(E?)(L?) http://www.reimar.de/gotisch.html

Gotisch im WWW — eine kommentierte Linksammlung*

Quellen & Corpora Wörterbücher & Glossare Software & Computer Geschichte Varia Bücher

Dies ist eine kommentierte und inzwischen bei weitem nicht mehr vollständige Liste (und zudem veraltete) von Internet-Seiten, die sich bei der Beschäftigung mit dem Gotischen als nützlich erweisen können (Stand: 2003)
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(E?)(L?) http://www.schreibschriften.ch/Wulfila_Bibel_text.pdf

Die Wulfila Bibel

atta unsar þu ïn himinam.
weihnai namo þein. qimai þiudi
nassus þeins. wairþai wilja
þeins. swe ïn himina jah ana
airþai hlaif unsarana þana sin
teinan gif uns himma daga. jah
aflet uns þatei skulans sijai
ma swaswe jah weis afletam þai
skulam unsaraim. jah ni brig
gais uns ïn fraistubnjai. ak lau
sei uns af þamma ubilin. unte
þeina ïst þiudangardi. jah mahs
jah wulþus ïn aiwins. amen!


þ = dem englischen „th”

Die Bibel des Wulfila ist die erste Darstellung deutscher Schrift.

Der Bischof ließ nur das „Neue Testament” in die gotische Sprache übertragen und aufschreiben. Fertig war die Bibel im 6. Jahrhundert. Über 200 Jahre nach seinem Tod.
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(E?)(L?) http://www.ub.uu.se/samlingar/verk-och-samlingar-i-urval/silverbibeln/?languageId=1

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The Silver Bible, which in 2011 has been added to Unesco's Memory of the World Register, is despite its name not a complete Bible but the four gospels written in the Gothic language. The translation from Greek to Gothic was done in the fourth century by the Gothic Bishop Wulfila, who also constructed the Gothic alphabet.
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(E?)(L?) https://de.wikipedia.org/wiki/Wulfilabibel

Die Wulfilabibel, auch als Gotenbibel bezeichnet, ist eine von Bischof Wulfila (311–383) im 4. Jahrhundert geschaffene Übersetzung vor allem des Neuen Testamentes ins Gotische, wobei die griechische Bibel die Vorlage bildete. Für diese Übersetzung erfand Wulfila die gotische Schrift, während die Goten bis dahin mit Runen schrieben. Die Übersetzung entstand in Nicopolis ad Istrum im heutigen Bulgarien. Sie ist die wichtigste Quelle der gotischen Sprache.
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(E?)(L?) http://www.wulfila.be/gothic/browse/

Browse the Gothic Bible

By default the text is presented verse by verse, with selected interlinear translations. Every word is ‘clickable’, linked to tentative lexical and morphosyntactic analyses. These annotations have been generated automatically and are gradually being disambiguated or corrected where necessary. Visit the download page if you prefer static documents for offline reading or processing.
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(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Gotisch
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Gotisch" taucht in der Literatur um das Jahr 1800 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


(E?)(L?) http://www.wordmap.co/#Gotisch

This experiment brings together the power of Google Translate and the collective knowledge of Wikipedia to put into context the relationship between language and geographical space.


Erstellt: 2016-01

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koeblergerhard.de
Köbler, Gerhard
Germanisches und gotisches Wörterbuch
Gotisches Wörterbuch
Fragmente des Gotischen
Wörterbuch der Biblisch-Gotischen Namen
Wörterbuch der gotischen Namen
Gotisches Rückläufiges Wörterbuch
Neuhochdeutsch-Gotisches Wörterbuch
Neuenglisch-Gotisches Wörterbuch
Lateinisch-Gotisches Wörterbuch
Griechisch-Gotisches Wörterbuch
Chronologisches Wörterbuch des Gotischen
Wörterbuch der ostgermanischen Wörter (Burgundisch, Wandalisch, Swebisch, Gepidisch)
Grammatikalisches Wörterbuch
Häufigkeitswörterbuch

(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/publikat.html

Publikationen (Werksverzeichnis) (sowie sog. Stoffeinigung) (Allgemein Universale Austriaca) (Schriftfonts Times German)


(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/gotwbhin.html

Köbler, Gerhard, Gotisches Wörterbuch, (4. Auflage) 2014

Das Gotische ist die aus dem Germanischen erwachsene älteste, allerdings am Ende der Völkerwanderungszeit im Kern untergangene und auch in Ausläufern als selbständige Sprache erloschene germanisch/germanistische Einzelsprache. Weil die Sprachwissenschaft kein meinen Vorstellungen vollständig entsprechendes Wörterbuch aufwies, versuchte ich schon 1981 ein Wörterverzeichnis zu den Leges Visigothorum und ein gotisch-neuhochdeutsches und neuhochdeutsch-gotisches Wörterbuch sowie 1989 (in zweiter Auflage) ein gotisches Wörterbuch (716 S., rund 5700 Stichwörter und Verweise) und 1990 ein neuhochdeutsch-gotisches Wörterbuch, ein neuenglisch-gotisches Wörterbuch, ein griechisch-gotisches Wörterbuch und (in zweiter Auflage) ein lateinisch-gotisches Wörterbuch. Mit Hilfe der modernen Elektronik kann ich das Wörterbuch unter Vorbehalt meiner Urheberrechte im Rahmen meiner Internationalen Germanistischen Etymologischen Lexikothek in maschinenlesbarer Form der Allgemeinheit zur privaten Nutzung zur Verfügung stellen.

Auf dieser Grundlage wurde seit 2012 eine unicodefähige Fassung erarbeitet (3. Auflage). Sie kann unabhängig von der Schrift Times German in allen unicodefähigen Schriften dargestellt werden. Derzeit scheint sich (in Ermangelung einer alle für das Indogermanischen benötigten Zeichen einwandfrei abbildenden Schrift) dafür trotz kleinerer Schwächen die Schrift Linux Libertine am besten zu eignen.

3. Auflage 2013 (Linux Libertine) 2. Auflage 1989 (Times German)

Das seinerzeit in einer eigenen Schrift Times German in das Internet gestellte Wörterbuch wird dort nach den einzelnen Buchstaben aufgeteilt in Außerdem wurde das Wörterbuch auf der Grundlage einer Datenbank in das für Einzelabfragen leichter und schneller nutzbare Projekt Wikiling (http://www.koeblergerhard.de/wikiling/) überführt.

Geordnet ist es streng alphabetisch. Der einzelne Artikel besteht aus dem Lemma in einer normalisierten Hauptform und eventuellen Nebenformen, Sprachangabe (got.), grammatikalischer Bestimmung, neuhochdeutschen Bedeutungsangaben, neuenglischen Bedeutungsangaben, griechischen Übersetzungsgleichungen, lateinischen Übersetzungsentsprechungen, Verweisen, Hinweisen, Quellenangaben, Interferenzen, Etymologien, vollständigen Stellenangaben und knappsten Literaturangaben. Der weitere Ausbau ist geplant.

Möge damit die Germanistik um ein weiteres einfaches Hilfsmittel bereichert sein. Fördernde Hinweise der Allgemeinheit werden gern aufgegriffen. Jedermann ist es unbenommen, Besseres zu bieten.

Als für die Erstellung von Word-Dokumenten in meiner Schrift „Times German“ notwendige Sonderschriftarten können von jedermann jederzeit heruntergeladen werden Für die Darstellung der griechischen Schriftzeichen ist ferner die Installation der in vielen Betriebssystemen (z. B. Windows 95, 98 und Windows XP) von Microsoft bereits vorinstallierten und mitgelieferten Schrift „Greek“ erforderlich.


Erstellt: 2016-01

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wikipedia.org
Gotische Sprache

(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Gotische_Sprache

Die Gotische Sprache (Eigenbezeichnung: "*gutiska razda") ist eine von dem germanischen Stamm der Goten gesprochene ostgermanische Sprache und dank der so genannten Wulfilabibel die älteste überlieferte germanische Schriftsprache.

Das Gotische unterscheidet sich von west- und nordgermanischen Sprachen v. a. durch den Erhalt der Nominativ Singular-Endung "-s": gotisch "dags", "gasts", "sunus" gegenüber althochdeutsch "tag", "gast", "sunu" oder altnordisch "dagr", "gestr", "sunr" (wo sich "-s" in "-r" gewandelt hat). Außerdem hat es als einzige germanische Sprache eine ganze Reihe von archaischen Formen bewahrt (siehe: Grammatik, Verben, Archaismen). (Vgl. gotisch gasts und lateinisch hostis).

Inhaltsverzeichnis


Erstellt: 2016-01

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Holthausen, Ferdinand
Etymologisches Wörterbuch der Gotischen Sprache

(E?)(L?) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3825313743/etymologporta-20


(E?)(L?) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3825313743/etymologety0f-21


(E?)(L?) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3825313743/etymologetymo-21


(E?)(L?) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3825313743/etymologety0d-21


(E?)(L?) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3825313743/etymologpor09-20
Broschiert: 133 Seiten
Verlag: Universitätsverlag Winter; Auflage: (Nachdr. d. Ausg. 1934) (März 2002)
Sprache: Deutsch

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Kluge, Friedrich - EdG
Die Elemente des Gotischen
Eine Erste Einführung in die Deutsche Sprachwissenschaft

(E?)(L?) https://archive.org/details/dieelementedesgo00kluguoft

Die Elemente des Gotischen; eine erste Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft
by Kluge, Friedrich, 1856-1926


(E?)(L?) http://www.booksamillion.com/p/Die-Elemente-Des-Gotischen/Friedrich-Kluge/9781116718171

Die Elemente Des Gotischen : Eine Erste Einfuhrung in Die Deutsche Sprachwissenschaft
by Friedrich Kluge


(E?)(L?) https://www.forgottenbooks.com/en/books/DieElementedesGotischen_10322045

So ist das vorliegende Büchlein eine Neubearbeitung und Erweiterung meiner Geschichte der gotischen Sprache in der 2. Auflage dieses Grundrisses (1897). Es trachtet danach, den Anfänger auf die komplizierten und nur zu oft umstrittenen Probleme der vergleichenden Grammatik des Germanischen auf möglichst einfache Weise vorzubereiten. Es ist nicht als Abschluß der germanistischen Sprachstudien beabsichtigt; es will den Anfänger vorsichtig in das oft unsichere Gebiet der Sprachvergleichung einführen und ihn zur Durcharbeitung meiner Vorgeschichte der altgermanischen Dialekte, die in der vorliegenden 3. Auflage von Pauls Grundriß unter dem Titel Urgermanisch demnächst in Neubearbeitung erscheint, anregen und einladen.

ISBN 978-1-332-62633-5, Language German, Pages 145


(E?)(L?) http://lincom-shop.eu/epages/57709feb-b889-4707-b2ce-c666fc88085d.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/57709feb-b889-4707-b2ce-c666fc88085d/Products/%22ISBN%209783862900060%22

LINGram 34: Die Elemente des Gotischen
Artikel-Nr.: ISBN 9783862900060


(E?)(L?) http://linguistlist.org/issues/23/23-1633.html

Das Gotische ist die älteste bezeugte Literatursprache im Kreise des Germanischen. Wenn unser Deutsch erst etwa vier Jahrhunderte später zu einem Schrifttum gelangt ist, so gibt das höhere Alter dem Gotischen einen bedeutenden Vorzug. Im 8. Jahrhundert, wo unsere Muttersprache zuerst in Erscheinung tritt, haben jüngere Lautgesetze mit komplizierten Wirkungen das Gesamtbild der germanischen Spracheingetümlichkeit sehr wesentlich verändert.

Inhalt: Schrift, Betonung, Vokalismus, Konsonatismus, Auslautgesetze, Deklination, Konjugation, Wortbildung, Wortschatz, Anhänge (Lesestücke, Krimgotisch, Glossar).


(E?)(L?) https://de.wikipedia.org/wiki/Gotische_Grammatik

Gotische Grammatik

Die Grammatik der gotischen Sprache ist die älteste so gut wie vollständig bezeugte Grammatik einer germanischen Einzelsprache, dazu noch die einzige Grammatik aus dem ostgermanischen Sprachzweig. Sie ist hauptsächlich aus der Wulfilabibel abgeleitet. Durch die frühe Überlieferung des Gotischen ist die Grammatik von besonderer Wichtigkeit, da das Gotische dem Urgermanischen sowohl im lautlichen wie im morphologischen Bereich deutlich näher steht als die anderen altgermanischen Sprachen.
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Erstellt: 2017-05

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