Etymologie, Étymologie, Etymology
DE Deutschland, l'Allemagne, Germany
Kinder, Enfant, Children

A

Amme, Ammenmärchen

(E?)(L1) http://www.ammenmaerchen.de/
Die Bezeichnung "Amme" hat sich wahrscheinlich aus einem sogenannten "Lallwort" ("Onomatopöie" = "Lautmalerei") entwickelt.

Der Link führt auf eine Seite im deutschsprachigen Internet, die sich ausschließlich mit Ammenmärchen und populären Irrtümern beschäftigt.

B

C

D

E

F

G

gebären (W2)

(E1)(L1) http://www.uni-erfurt.de/sprachwissenschaft/personal/lehmann/CL_Lehr/Wandel/Wandel_Etymologie.html
...
Die Etymologie von dt. "gebären" z.B. wird sonach wie folgt gemacht: Es geht zurück auf ahd. "giberan", selbe Bedeutung. Dieses hinwiederum ist von dem gleichzeitig existenten Simplex "beran" = "tragen" (vgl. engl. "bear") abgeleitet, und zwar als terminatives Verb durch Präfigierung mit "ge-", so wie "gerinnen" = "zu Ende rinnen" von rinnen. Seine Grundbedeutung ist also "zu Ende tragen", "austragen".
...


H

Hanisauland (W3)

(E?)(L?) http://www.hanisauland.de/
...
Und woher kommt der komische Name "Hanisauland"? Es ist das Land der "Hasen" ("Hasien"), der "Nilos" ("Nilopotamien") und der "Wildschweine" ("Sauland"). Wenn du es ganz genau wissen willst, schau mal auf der Landkarte von HanisauLand nach.
...


Hebamme, vammana, vammàra, midwife (W2)
Sokratische Methode, Mäeutik, Hebammenkunst
Pantaleimon, Pantaleon

(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Hebamme
Die Geburtshelferin der Hebamme läßt sich heute nicht mehr genau feststellen. Einige Quellen sprechen davon, dass sich die ursprüngliche "hevan" aus "heben" und "ana" = "Ahnin", "Großmutter" zusammensetzt. Sie war also die Großmutter, die das Kind nach der Geburt aufhob und damit in den Familienverband aufnahm. (Vielleicht ähnlich dem Brauch, dass der Vater zur rechtmäßigen Anerkennung das Neugeborene aufhob.) Allerdings dürfte die "Heb-Ahnin" aber wohl auch Beistand bei der Geburt geleistet haben.
Im 9.Jh. kam es aber bereits zu einer Umdeutung und aus der "Hebe-Ahnin" entwickelte sich über ahd. "hevianna", "hevanna", "hevamma" die mhd. "hebeamme" mit der Vorstellung "die das Kind aufhebende Amme".

20.06.2005
Dear Mr Conrad, I write you again; this time to discuss about the etymology of "vammana" or "vammàra" ("midwife" in english) present in many dialects of south Italy and Campania. It has got the same meaning of german word "Hebamme" to which it is very similar.
On the web site at "Wikipedia" the etymology of this last word is assumed from "Hev(i)anna" ("grandmother, who helps the daugther in the childbirth") old high german, which is clearly descended from "ava", "avia" ("grandmother") latin. For "vammana" the etymology can be similar: i.e. "anus ava", "avia" (old and expert grandmother) -> "ava anus" ->.....-> "vammana" or "vammara".
Best greetings Pierino Bell


(E?)(L?) http://www.owad.de/owad-archive-quiz.php4?id=936
Die engl. "midwife" = "a person who helps during childbirth" = "Geburtshelferin", "Hebamme" lässt sich zurückverfolgen bis ins 14.Jh.
Sowohl der Wortteil "mid" als auch "wife" sind hier in ihrer alten Bedeutung erhalten. Zunächst bedeutet "wife" nicht die "Ehefrau" sondern einfach "Frau". Und "mid" ist ein Überbleibsel, das später durch "with" ersetzt wurde (vgl. dt. "mit"). Die englische Hebamme ist also eine Frau, die einer anderen Frau "beisteht", also "mit ihr zusammen die Geburt begleitet".

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Nicht nur als Geburtshelferin, sondern geradezu direkt beteiligt war die Hebamme bei der "Sokratischen Methode". Dies ist die Art der Fragestellungen und Gesprächsführung, die nach dem eigentlich Gemeinten im Gespräch forscht. Sokrates suchte damit seinen Gesprächspartner im Eingeständnis des Nichtwissens auf den Weg zum echten Wissen zu bringen.
Und diese Methode wird auch griech. "Mäeutik" = "Hebammenkunst" genannt. Die "Hebammenkunst" ist also die Kunst, das bereits vorhandene Wissen ans Licht der Welt zu befördern.

Die folgenden Links bieten weitere (jedoch eher nicht etymologische Informationen zur "Hebamme":

(E?)(L?) http://www.bdh.de/
Bund Deutscher Hebammen e.V.

(E?)(L?) http://www.br-online.de/wissen-bildung/collegeradio/medien/arbeitslehre/hebamme/
Hebamme: Ganz nah dran am Leben - Alltag einer Hebamme

(E?)(L1) http://www.geburtskanal.de/
Neben vielen anderen interessanten Informationen zum Thema findet man "Wissen von A-Z" und eine grosse Linkliste.

(E?)(L?) http://www.hebammen.at/
Hebammengremium Österreich - Info-Seiten der Österreichischen Hebammen

(E?)(L?) http://www.hebammen.de/
Hebammen-Seite mit Informationen über Geburtshäuser, Neugeborene, Stillen etc, auch wieterführende Links

(E?)(L?) http://www.hebammensuche.de/


(E?)(L?) http://www.heiligenlexikon.de/BiographienP/Pantaleon.htm
Der Arzt, Märtyrer und Nothelfer Pantaleimon (Pantaleon) ist Patron der Hebammen ist "Pantaleon".
Der griech. Name "Pantaleimon", "Pantaleon" bedeutet übrigens "der ganz Barmherzige".

(E?)(L?) http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,302368,00.html
Wie Sie, ob eine männliche Hebamme ein "Hebammer" ist?

(E?)(L?) http://www.staudeverlag.de/dhz/framedhz.htm
Deutsche Hebammen-Zeitschrift

(E?)(L1) http://www.wasistwas.de/
Unter "Wissenschaft" findet man einen Beitrag zum 05. Mai, dem "Tag der Hebammen".
Damit ihr euch die vielfältigen Tätigkeiten einer Hebamme vorzustellen könnt, dürft ihr eine freiberuflichen Hebamme einen Tag lang begleiten. Einige Fachbegriffe erklären euch die Links am Ende der Seite
...


I

J

K

Kind (W3)

(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Kind


L

M

milkmoon - Kinderportal - Suchmaschine für Kinder
Etymologie-Suche - Etymology-Search

(E?)(L1) http://www.milkmoon.de/
(E?)(L?) http://suche.milkmoon.de/q?q=Etymologie
(E?)(L?) http://suche.milkmoon.de/q?q=Etymology


N

O

P

Pi Pa Po, PiPaPo (W3)

(E?)(L?) http://www.bistro-pipapo.de/
(E1)(L?) http://www.fragenohneantwort.de/
(E?)(L?) http://www.kika.de/_inhalte/tv/sendungen/j/jimknopf/pipapo.shtml
(E?)(L?) http://www.redensarten-index.de/
Am 08.07.2005 schrieb Herr Jochen Harms:
... Ich hätte da mal eine Frage, vielleicht bin ich bei Ihnen ja an der richtigen Adresse ...
Woher kommt denn eigentlich die Redewendung: "... mit allem Pi Pa Po ... " Habe schon ein wenig im Internet recherchiert, aber lediglich die Erklärung der Bedeutung gefunden, nicht aber den Ursprung der Redewendung.
...

Prinzipiell ist Herr Harms beim Etymologie-Portal natürlich an der richtigen Adresse. Aber in diesem speziellen Fall gibt es auch hier keine zufriedenstellende Antwort.
Obwohl "pipapo" oder "Pi Pa Po" in aller Munde ist scheint niemand mehr zu wissen, wie es zu diesem Ausdruck für "alles, was zu einer Sache gehört" oder unnötigerweise dazu gerechnet wird.
Es gibt weder Hinweise, dass es aus der Kindersprache stammt, oder aus dem Italienischen kommt, oder ...
Es dürfte sich auf jeden Fall um einen umgangssprachlichen Ausdruck handeln. Und vielleicht haben Begriffe wie "Pillepalle", "piepegal", frz. "petit" ital. "pipa" = "(Tabaks-)Pfeife", ital. "pipaio" = "Pfeifenmacher", ital. "pipata" = "Pfeifenfüllung", ital. "pasarlo pipa" = "sich gut amüsieren", "pingelig", "Pipie (machen)", "Pipa" = "viersaitige chinesische Laute", der indianische/brasilianische Ausdruck "Pipa pipa" = "Wabenkröte", der mittelalterliche lat. Trinkspruch "ergo bibamus!" = "also lasst uns trinken!", ital. "bipartire" = "zweiteilen", "halbieren", ... oder oder oder dafür Pate gestanden. Oder es ahmt einfach das geringschätzende Luftausblasen nach, das als "pe" (mit stimmlosem "e"), "pah" = "denkste" zu hören ist - gepaart mit dem Anstrengung ausdrückenden "puh" - nach.

Nach diesem ganzen "Pipapo" hoffe ich, dass sich vielleicht irgendwann ein Besucher findet, der etwas genaueres zum Ursprung dieses Ausdrucks berichten kann.

"Pi Pa Po" ist übrigens auch der Name eines Ränkeschmieds einer Kinderserie.
Der Oberbonze von Mandala will nur eines: Macht. Er schmiedet seine Intrigen und windet sich aalglatt aus jeder Falle. Er ist ein gefährlicher Gegner! Menschen sind für Pi Pa Po nur Mittel zum Zweck. Skrupellos nutzt er ihre Schwächen aus. Clevere Ideen und die Drecksarbeit liefert ihm sein Adjutant Mies Fies Ling. Gerät Pi Pa Po trotz aller List doch in eine Sackgasse, zeigt sich schnell, dass er nur ein kleiner Feigling ist.


Q

R

S

T

U

V

Vater (W2)

(E?)(L?) http://www.bbaw.de/vh/leibniz/output/v/vateretymologie.html
(E?)(L?) http://www.vaeternotruf.de/vater-begriff-symbol.htm
Der Begriff "Vater" geht auf eine idg. Bedeutung "Vater", "Haupt der Familie" zurück. Im Gemeingermanischen hat "Vater"zusätzlich noch die Bedeutung von "Erzeuger", "Ernährer".

Vater als Begriff und Symbol: In Coopers "Lexikon der Symbole" finden wir unter "Vater" die knappe Eintragung: "Die Sonne; der Geist; das männliche Prinzip; traditionelle Kräfte von Recht und Ordnung im Gegensatz zu ..."

W

Wickelkommode, wickeln, Wickel (W3)

Die "Wickelkommode" ist weder eine "eingewickelte Kommode" noch eine "Kommode mit Wickeln", sondern die "Kommode, auf der Kleinkinder gewickelt werden".

Das Verb "wickeln" geht auf den "Wickel" zurück, der ursprünglich ein "Faserbündel" bezeichnete. Diese wurden wohl verwendet um verschiedene Dinge, z.B. die Verbindung eines Holzgriffs mit einer Stahlschneide zu "umwickeln".

X

Y

Z

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B

Böhm, Karl - Die wilden Wörter der Kinderszene

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Seiten

Was ist mit Wörtern wie »Blabla«, »Dingsbums«, »Igittigitt«, »Plemplem« oder »Tamtam«? Diese Wörter sucht man in der Regel vergebens im Lexikon. Das Lexikon der wilden Wörter will dazu beitragen, dass Kinder und Erwachsene sich ein bisschen besser verstehen – wenn sie sich etwas zu sagen haben.

(E?)(L?) http://www.my-favorite-book.com/
herausgegeben von www.my-favorite-book.com, allerdings ist dort nur noch eine Mail-Adresse zu finden.

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Langenscheidt
Baby-Wörterbuch

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48 Seiten - 8 x 10,4 cm dickes Papier
Schmutz abweisend laminiert - verdeckte
Spiralbindung
EUR4,95 (D) - EUR5,10 [A] - sFr 8,90
Erscheinungstermin im Handel: Januar 2004

Damit die süßen Wörter, die dem Babymund als erstes entschlüpfen, für Eltern und Kinder niemals in Vergessenheit geraten, gibt es jetzt das Langenscheidt Baby-Wörterbuch - individuell für jedes Kleinkind, das sprechen lernt. Auf den liebevoll farbig illustrierten 48 Seiten ist viel Platz, Babys originelle Ausdrücke von A wie "Axelzaft" bis Z wie "Zalatzoze" festzuhalten. Die Langenscheidt Wörterbuchredaktion hat einige Klassiker unter den "Erstwörtern" als Anregung (in korrektem Deutsch) schon mal eingetragen.

Später, wenn die "Entkauderwelschisierung" der Sprache vollzogen und das einstige Baby Direktor der städtischen Bankfiliale geworden ist, kann er oder sie diese bleibende Erinnerung den eigenen Kindern zeigen.


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