Etymologie, Étymologie, Etymology
DE Deutschland, l'Allemagne, Germany
Kontakt, Contact, Contact
1
123sig - Postleitzahl - Geschichte der deutschen Postleitzahl
(E?)(L?) http://www.123sig.de/Kommunikation/Postleitzahl/postleitzahl.html
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Laut einer Information der Pressestelle der Deutschen Bundespost sind die allerersten Postleitzahlen im Jahr 1943 in Deutschland eingeführt worden. Dieses waren die Ordnungszahlen der damaligen 20 Oberpostdirektionen des noch existierenden Deutschen Reiches. Die Einführung der "Regionalzahlen" sollte auch einen schnelleren Transport der Feldpost im Kriege bewirken.
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Am 23. März 1962 wurde die vierstellige Postleitzahl eingeführt.
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Die Post der DDR zog nach und schon bald gab es auch im Arbeiter- und Bauernstaat ein System mit Nummernkreisen von 1 bis 9, vierstellig, aber abweichend vom bundesdeutschen, das Großstädte nur durch nachgestellte Zustellpostamtsziffern differenzierte. In der DDR erhielten Ortsteile der größten Städte eigene PLZ. Daher war 1000 Berlin immer West-Berlin, 1xxx Berlin, sobald ein X keine 0 war Ost-Berlin.
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Organisation der deutschen Postleitzahl
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Die fünfstelligen Postleitzahlen fassen die Leitwege stärker zusammen. Es gibt nur noch 83 Briefzentren, Mammutbetriebe, von denen inzwischen alle logistisch perfekt arbeiten. Die Briefzentren entsprechen den ersten beiden Ziffern der neuen Postleitzahl, wobei in Ballungsräumen wohl auch Zentren für zwei oder drei Anfangsziffern zuständig sind, z.B. 10, 12 und 13 für Berlin (wie das mit der 14 gehandhabt wird, die teilweise auch Berlin umfasst, ich weiß es nicht), 20, 21 und 22 für Hamburg, 80 und 81 für München. Für die zweite Ziffer habe ich folgende Regelmäßigkeit entdeckt. Die 1 und 2 sind meist dicht an der 0, die 3 bis 9 laufen im Gegenuhrzeigersinn um das Zentrum herum, soweit sich das machen läßt.
Die dritte bis fünfte Stelle hat keine sprechende Bedeutung.
...
A
Abendabschnittsgefährte, Abendabschnittsgefährtin (W3)
(E2)(L1) http://www.mundmische.de/
Der "Abendabschnittsgefährte" ist die - der schnelllebigen Zeit angepasste - Variante des "Lebensabschnittsgefährten".
abjadaba (W3)
"abjadaba" steht für "ABschlussJAhrgangsDAtenBAnk".
(E?)(L?) http://www.abjadaba.de/
Datenbank mit Ehemaligen
adressieren, address (W3)
Probleme müssen heute nicht mehr gelöst werden. Es reicht vollkommen, sie richtig zu adressieren, d.h. jemandem anderen zur Lösung zu überlassen. Dies zeigt sich auch in dem französischen "adresser", was "etwas an jemanden richten" heißt. Besser wäre es allerdings, man würde sich auf die ürsprüngliche Bedeutung ausrichten ("addirectiare" und davon "directus") und seine Aufmerksamkeit auf das Problem selbst "ausrichten" (= "dirigere") und dieses "gerade richten".
Im 18.Jh. als alles auf den König ausgerichtet war, verstand man unter englisch "address" die Bittschrift, die das Parlament an den König richtete.
AVON (W3)
(E?)(L?) http://userpage.chemie.fu-berlin.de/diverse/doc/avon.html
"AVON" ist die Abkürzung für "Amtliches Verzeichnis der Ortsnetzkennzahlen" (Deutschland)
B
Besuch, besuchen (W3)
(E2)(L2) http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dossiers/woerterbuch/?em_cnt=24174
besuchen aus dem älteren "besuochen" mit der Bedeutung "aufsuchen", "nachsuchen", geht weiter zurück auf das ahd. "bisuohhen", das einen grösseren Bedeutungsumfang "untersuchen", "versuchen" hat. Der "besuch" dient also dem Zweck, jemanden "aufzusuchen", um zu "untersuchen", ob er sich in "Versuchung" bringen lässt - zu einem Schwätzchen, zu einem kostenlosen Essen oder um ein Bier trinken zu gehen. Der Arztbesuch dient wohl noch am ehesten einer konkreten "Untersuchung".
bitte (W2)
Das Wörtchen "bitte" ist eine Verkürzung von "ich bitte darum". (Beispiel: Gib mir, (ich) bitte (darum), einen Hinweis.)
C
D
danke, danken (W2)
Der Ausdruck "danke" ist eigentlich eine Verkürzung von "ich danke".
Das verb "danken" und der "Dank" gehen zurück auf ahd. "danc" und hatten einst die Bedeutung "Absicht", "Gedanke" bzw. entsprechend "beabsichtigen" und hängen also eng mit "denken" zusammen.
E
E-Mail (W3)
(E?)(L?) http://www.duden.de/service/newsletterarchiv/archiv/2000/000704.html
Laut "Duden" ist dies die offizielle deutsche Schreibweise: "E-Mail".
ENUM = tElephone NUmber Mapping
(E?)(L?) http://www.heise.de/newsticker/data/ad-17.02.03-000
(integrierte Verwaltung von Telefonnummern und IP-Adressen)
Über den Eintrag ihrer Festnetznummern als Domains (nach dem Muster 0.0.3.2.5.3.5.1.1.5.9.4.e164.arpa) unter e164.arpa sollen Nutzer weltweit übers Netz auffindbar und entsprechend der von ihnen in der Registry eingetragenen Kontaktadressen erreichbar sein. Die Telefondomains sollen das Zusammenwachsen von Telefonie- und IP-Welt beflügeln.
Unter dem angegebenen Link bei Heise findet man viele weiterführende Links zu diesem Thema.
etepetete, Ötigkeit (W3)
(E?)(L1) http://www.blueprints.de/wortschatz/
(E1)(L1) http://www.w-akten.de/begrifflichkeiten.phtml
"Etepetete" ist wortwitzelnd aus dem Grundwort "öte", "ete" gebildet, das besonders dem nördlichen Teil des deutschen Sprachgebietes bekannt ist. Das im Mecklenburgischen davon abgeleitete Substantiv "Ötigkeit" bedeutet geziertes Wesen.
Wenn eine übermäßig feine Person sich "etepetete" benimmt bzw. "etepetete" ist, dann meinen wir "geziert", "zimperlich", "umständlich" oder "überfein".
(© blueprints Team)
Genau weiss man es nicht, aber Paten könnten sein das niederdeutsche "ete", "öte" = "geziert" oder das frz. "être, peut-être" = "(kann) sein, vielleicht". Die Bezeichnung für "zurückhaltendes, abwägendes" Verhalten ubertrug sich dann auch auf "geziertes oder steifes Benehmen".
F
Freund (W3)
Der "Freund" wandelte sich vom "Liebenden" über "Verwandten" zum "Unterstützer" und schließlich zum "Freund" im heutigen Sinn.
(E?)(L?) http://www.grin.com/de/preview/45184.html
...
Das Wort" Freund" hat seinen frühesten überlieferten Ursprung in der gotischen Form "frijonds", welches ursprünglich ein Partizip Präsens des Verbs "frijon" = "lieben" ist. Demzufolge bedeutet "frijonds" "der Liebende", "der in der Liebe Verbundene" und meint damit auch den "Freund". Im Althochdeutschen findet sich die Form "friunt", die „in der ahd. Überlieferung weit überwiegend“ mit der Bedeutung "Freund" gedeutet wird. Der Begriff umfasst aber auch "Nahestehende" allgemein und kann damit "Verwandte" mit einschließen. Die Bedeutung "Verwandter" tritt in dem mhd. "friunt" noch weiter in den Vordergrund. Des weiteren bezeichnet "friunt" "freundliche, wohlgesinnte Menschen", den "Genossen", "Gesellen", "Kumpan", "politische Anhänger" und "Schutzbefohlene". Lateinisches Lemma ist „hier fast ausschließlich“ "amicus" (lat.: "Freund"), aber auch "sodalis" (lat.: "Kamerad", "Geselle"). Wie zuvor geschildert, geht der Begriff des "friunt" über die Bedeutung "Freund" hinaus und kann "Verwandtschaft" miteinbeziehen. Theodor Nolte weist in diesem Kontext darauf hin, dass "friunt" im Gegensatz zu "mag", das nur die Blutsverwandten bezeichnet, einen weiteren Kreis von Individuen umfasst: „(...) ahd. "friunt" [umfasst] einen weiteren Kreis von Individuen, nämlich die Gesamtheit derer, die in der Lage und dazu verpflichtet sind, für einen Stammesgenossen rechtlich einzutreten (etwa als Eidhelfer, bei der Blutrache, bei der Zahlung des Wergeldes), die für ihn Schutz- und Hilfsfunktionen ausüben, also 1) die Bluts- und Heiratsverwandten, 2) die Gildengenossen, Kriegsgefährten, Schwurfreunde, Blutsbrüder usw.“ (Nolte 1990, S. 129)
Ein "friunt" in diesem Sinne übernimmt somit bestimmte Funktionen des Sippenverbandes und kann als eine "übertragene Verwandtschaft" bezeichnet werden. Im 16. und 17. Jahrhundert tritt eine Veränderung der Verwendungsbereiche von "Verwandter" und "Freund" ein. Während das Lexem "mag" für "Verwandter" langsam verschwindet, tritt an diese Stelle das Adjektiv "verwandt" und nähert sich in der Bedeutung immer mehr unserem heutigen "verwandt" als Familienzugehörigkeit an. In diesem Zusammenhang stößt "friunt" die Bedeutung "Verwandter" ab und wird nur noch als "amicus" belegt.
...
G
Genosse, Genossin (W2)
(E2)(L2) http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dossiers/woerterbuch/?em_cnt=24354
Mit dem "Kumpan" hat man nur "das Brot" (frz. "le pain") gemeinsam genossen. Mit dem "genossen" kann man alles mögliche gemeinsam "genießen", d.h. die "Nutznießung" von etwas haben.
Gewalt (W3)
(E2)(L2) http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dossiers/woerterbuch/?em_cnt=24365
"giwalt" = "Gewalt", "Herrschaft", "Macht" (von "gi hal tan" = "zusammen halten").
Geschenk, schenken, Schenke (W1)
(E2)(L2) http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dossiers/woerterbuch/?em_cnt=24357
Der Ahne von "schenken" war "*skanka" = "schräg". Dies erkennt man noch an "einschenken" (und der "Schenke"), wobei das Glas schräg gehalten wird. Das Verb "schenken" bezieht sich dabei auf das "abgebende Gefäß", das ein "Ausschenken" ermöglichte. Und da z.B. bei Gastmählern das "Ausschenken" und das "Schenken" ("Geschenke verteilen") zusammengehörten, nahm "schenken" die heutige Bedeutung an.
H
hallo (W3)
Der Ursprung von "hallo" liegt möglicherweise in der Anrufung des Fährmanns zum Überholen: "hol über". Es ist wohl verwandt mit ahd. "halôn" = "rufen", "holen" bzw. mit ahd. "holôn" = "holen".
(E1)(L1) http://etymologie-forum.isthier.de/
(Eintrag im Etymologie_Forum:)
... aber was hat jetzt die Anrufung des Fährmanns "hol über" mit dem heutigen Gruß zu tun? "Hol über" bzw "Überhol" ist doch ein Befehl.
Im Tschechischen hat sich auch der Seemannsgruß "Ahoj!" als allgemeine umgangssprachliche Grußformel durchgesetzt.
(A: Tacitus)
Handy (W2)
(E?)(L?) http://www.handy.de/
(E?)(L?) http://www.handymuseum.de/
ist ein Lehnwort, das im englischen jedoch eine andere Bedeutung ("handlich") hat.
"handy" = "to be useful", "practical", "available" = "praktisch", "passend", "handlich", "griffig", "geschickt", "bequem".
"cellular phone", "cell phone", "mobile phone", "mobile" = Das "Handy".
"Handy" ist eine Scheinentlehnung aus dem Englischen, d.h. im Englischen existiert diese Bezeichnung nicht mit dieser Bedeutung.
(E?)(L?) http://www.u32.de/handy.html
Die Lange Abhandlung über "Hany" beginnt mit folgender Einleitung:
Englisch oder nicht englisch?
Häufig hört man die Behauptung das Wort "Handy" hätte überhaupt nichts mit Englisch zu tun:
...
"Es sieht englisch aus und ist doch eine rein deutsche Erfindung"
...
Dies ist in aber so nicht richtig. Engländer und US-Amerikaner verwenden in der Tat andere Bezeichnungen für die handlichen, tragbaren Funktelefone, die im deutschen Sprachraum allseits "Handy" genannt werden. Und das englische Wort "handy" hat zunächst nur die Bedeutung "geschickt, handlich, nützlich, zur Hand".
Aber der Begriff "Handy" als Bezeichnung für tragbare Funkgeräte ist in Deutschland schon Mitte der 1980er-Jahre (also ein halbes Jahrzehnt vor Start der D-Netze) nachzuweisen. In England gab es ihn abgeleitet von "hand-held transceiver" bereits Mitte der 1970er-Jahre. In der Variante "Handie-Talkie" wurde der Begriff offenbar schon in den 1940er-Jahren in der USA erfunden.
...
I
Ihr, Ihrzen - Höflichkeitspronomen (W3)
(E1)(L1) http://www.uni-erfurt.de/sprachwissenschaft/ASSidUE/ASSidUE18.pdf
...
Die Dominanz des symmetrischen Gebrauchs der Höflichkeitspronomina im Deutschen und anderen wichtigen europäischen Sprachen (z.B. Französisch) ist das Resultat einer recht jungen historischen Entwicklung. Von den historischen Anfängen im Mittelalter bis ins 19. Jht. hinein dominierte der asymmetrische Gebrauch der Höflichkeitspronomina. Sozial tieferstehende Personen haben höherstehende mit dem V (Anmerkung: "Sie" / "Ihr") Pronomen angeredet und von diesen das T (Anmerkung: "du") Pronomen erhalten.
...
Diese Konvention wurde wohl zuerst am französischen Königshof praktiziert. Sie wurde dann von anderen Königshöfen in Europa relativ schnell und fast zur gleichen Zeit übernommen und hat sich in den adligen und später bürgerlichen Oberschichten ausgebreitet. Belege für die Dominanz des asymmetrischen Gebrauchs findet man vor allem in den literarischen Zeugnissen aus dem Mittelalter. In den althochdeutschen, vor allem aber frühmittelhochdeutschen Texten findet man zahlreiche Belege dafür, daß Adlige das Volk geduzt, von diesem aber geirzt wurden. Dasselbe gilt für Hausherren und Diener / Sklaven, oder zwischen Eltern und deren Kindern.
...
Die ersten Textbelege für eine höfliche Verwendung der 2PL "ir" im Althochdeutschen stammen aus dem 9. Jht. Möglicherweise wurde dieser Gebrauch aus dem Lateinischen der Kirchenoberen entlehnt.
...
Impressum (W3)
Das "Impressum" kommt direkt vom lat. "impressum" bzw. dem Verb "imprimere" = "hineindrücken", "aufdrücken".
Es bezeichnet die Erscheinungsvermerke zu Verleger, Drucker, Redakteure, Druckdatum, Erscheinungsort in Büchern, Zeitungen u. Zeitschriften. Diesen Medien wird ein "Impressum" vorangestellt, um die Herkunft und die Autorschaft anzuzeigen. Es ist sozusagen die Kennzeichnung, die einer Publikation "aufgedrückt" wird.
Unter bestimmten Umständen ist ein Impressum Pflicht. Und auch wenn es in der virtuellen Welt keinen "Druckstock" mehr gibt, auch Websites und Newsletter unterliegen dieser Impressumspflicht (zumindest unter bestimmten Umständen).
J
K
Kommunikation, Massenkommunikation, man kann nicht nicht kommunizieren (W3)
Das Wort "Kommunikation" kommt vom lateinischen Wort "communicare" und bedeutet soviel wie "teilen", "mitteilen", "teilnehmen lassen", "gemeinsam machen", "vereinigen".
(E?)(L?) http://www.uvk.de/puerer/Kommunikation.pdf
Die Kommunikation dient dazu eine "Information" gemeinschaftlich zu machen (lat. "communicare" = "(mit-)teilen" ("allgemein machen", "Communicatio" = "Mitteilung"). Dabei stehen oftmals "kommunale" ("communis" = "gemeinsam", "gewöhnlich", "gemeinschaftlich") Angelegenheiten im Vordergrund. Der "Kommunismus" möchte noch einen Schritt weiter gehen und auch Güter "allgemein" machen.
Die "Massenkommunikation" kam dann in den 1960er Jahren auf als Übernahme des amerikanischen "mass communication.
Paul Watzlawick, Janet Beaven und Don Jackson fassten ihr metakommunikatives Axiom in die Form "man kann nicht nicht kommunizieren".
Abhandlung zur "Kommunikation" (etymologische Hinweise findet man nur am Rande)
Kommunikation ist ein komplexer interaktiver Prozess, der einerseits zwischenmenschlich, und andererseits medienvermittelt erfolgen kann. Der Münchner Kommunikationswissenschaftler Heinz Pürer skizziert anhand zentraler Grundbegriffe die Komplexität dieses Begriffs mit Blick auf seine gesellschaftliche Relevanz.
... Auch die Kommunikationswissenschaft kommt ohne eigenes Begriffsinventar nicht aus. Zwar sind viele ihrer Begriffe der Alltagssprache entnommen oder umgekehrt aus dem Fach in die Alltagssprache eingeflossen. Gleichwohl bedient sich die Disziplin oftmals einer Fachsprache, die für Fachfremde mitunter nicht gleich verständlich ist. Dies gilt übrigens auch für die Begrifflichkeit zahlreicher Berufe. Welcher Durchschnittsbürger weiß schon, was im grafischen Gewerbe mit "Hurenkind" gemeint ist, was in der Medizin "intubieren" heißt, was im Tunnelbau der "Kalottenvortrieb" ist oder in der Luftfahrt "abschmieren" bedeutet? ...
(E3)(L1) http://www.hanisauland.de/info/allebegriffe.html
...
Im Lateinischen heißt das Wort "Unterredung", "Mitteilung".
...
Konflikt (W3)
(E3)(L1) http://www.hanisauland.de/info/allebegriffe.html
...
Der Begriff "Konflikt" kommt vom lateinischen Wort "confligere", das "zusammenschlagen" oder "zusammenprallen" bedeutet.
...
Kontakt (W3)
(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Kontakt
hängt zusammen mit dem lat. "contactus" ("contingere" = "berühren").
Neben den Kontakten im Wortsinn (den Berührungskontakten (ähnlich der "Akkustischen Gitarre")) gibt es abstrahiert auch viele "berührungslose Kontakte" wie berufliche oder telefonische Kontakte; auch die sogenannten "engen Kontakte" sind wohl eher berührungslos. Ganz seltsam sind Bildungen wie einen (z.B. elektrischen) Kontakt öffnen oder schliessen; - im geöffneten Zustand dürfte man ja eigentlich nicht mehr von "Kontakt" sprechen.
Trotz aller dieser sprachlichen Probleme können Sie gerne in virtueller Form mit mir in E-Mail-Kontakt treten.
Konversation (W3)
Zusammen wohnen und leben ist noch keine Garantie für "eine Unterhaltung", aber es bietet zumindest gute Voraussetzungen dafür. Und so war bei den alten Lateinern "con-versari" = "mit jemandem umgehen", also das "Zusammenleben" geradzu ein Synonym für "Konversation". Kein Wunder ist es natürlich, dass die "leichte Form der Unterhaltung" über das Französische zu uns kam. Aber die Deutschen tun sich immer noch etwas schwer damit. Sie (unter)halten es da mittlerweile lieber mit dem noch leichteren "small talk".
L
leckse - Internet-Jargon
(E?)(L?) http://www.leckse.net/profilieren/jargon
M
Mediation (W3)
(E3)(L1) http://www.hanisauland.de/info/allebegriffe.html
...
Das lateinische Wort "Mediation" heißt auf Deutsch "Vermittlung". Normalerweise versuchen wir, unsere Konflikte selber zu lösen. Aber manchmal haben sich Menschen derart zerstritten, dass ein ruhiges und konstruktives Gespräch nicht mehr möglich erscheint. In diesem Fall kann man einen so genannten "Mediator", also einen "Vermittler", bitten, den Streit zu schlichten.
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meinestadt - Telefonbuch DE - Telefonnummer-Inverssuche
(E6)(L1) http://www.meinestadt.de/deutschland/telefonbuch
Finden Sie im deutschlandweiten Telefonbuch Telefonnummern von Privatpersonen und Firmen.
Inverssuche - Sie suchen den Besitzer einer Telefonnummer? Einfach die Nummer eingeben und Sie erhalten den passenden Namen.
mit (W3)
ist wahrscheinlich mit gr. "meta" = "zwischen", "mit", "nach" verwandt.
moshi moshi (W3)
(E?)(L?) http://www.moshi2.com/
moshi2: Handyschmuck wird zum Jugendtrend
"moshi moshi" ist japanisch und heißt "hallo hallo" - so meldet man sich im Land der aufgehenden Sonne am Telefon.
Jetzt erobert unter dem Namen "moshi2" Handyschmuck die Herzen vor allem der jungen Generation. Wer in Japan "in" sein will, hat sein Mobiltelefon mit einem Handykettchen ausgestattet, das jeden Anruf und jede Nachricht mit einem Blinken signalisiert. Unter der angegebenen Internetadresse hat jetzt der erste deutschsprachige moshi2-Shop eröffnet. Schon bald werden die Kultkettchen überall in Deutschland erhältlich sein. Der Hersteller moshi2 GmbH (Berlin) liefert die Ware bereits in Tausenderstückzahlen an den Handel.
Trendforscher ziehen bereits den Vergleich mit dem Tamagotchi-Boom der 90er-Jahre.
N
O
P
Porto (W3)
Im frz. "porter" = "tragen" ist schon zu erkennen, was "Porto" eigentlich bedeutet. Es ist der Lohn fürs "Tragen". Es kommt von ital. "porto" = "Transport(kosten)" und geht natürlich auf lat. "portare" = "tragen" zurück.
pressguide - Online-Adress-Datenbanken
(E?)(L?) http://www.pressguide.de/
Der Onlinedienst bietet der Kommunikations- und Medienbranche die Möglichkeit, kostenfrei in umfangreichen Online-Adressdatenbanken zu recherchieren
(E?)(L?) http://www.kroll-verlag.de/
Telefonnummern und Ansprechpartner von Pressetellen in ganz Deutschland (Firmen, Organisationen, Behörden). Zusammengestellt vom Kroll-Verlag in Seefeld, der die bekannten Presse-Taschenbücher herausgibt (zum Beispiel "Taschenbuch für die Touristik-Presse").
Q
R
S
sagen (W2)
(E2)(L2) http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dossiers/woerterbuch/?em_cnt=24668
soll im ahd. noch die Bedeutung "(an)zeigen", "bemerken" gehabt haben. Dies klingt noch in Aussagen wie "etwas anmerken" oder in "die Bemerkung" an.
Die Bedeutung der idg. Wurzel "*sek" wird mit "folgen" angegeben.
Ich sage nichts - das wird man ja wohl noch sagen dürfen. (Karl Valentin)
Schweigen (W3)
(E2)(L2) http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dossiers/woerterbuch/?em_cnt=24717
...
Das westgermanische Tätigkeitswort "schweigen" (mhd. "swigen", ahd. "swigen") sei im Neuhochdeutschen mit seinem Veranlassungswort (mhd., ahd. "sweigen" = "zum Schweigen bringen") zusammengefallen. So schreiben es die Damen und Herren des Duden. Wenn Wörter zusammenfallen, wird aber noch lange nicht so viel Aufhebens gemacht, wie wenn zum Beispiel ein Haus zusammenfällt. Deswegen gleich weiter.
...
Sie - Höflichkeitspronomen (W3)
(E1)(L1) http://www.uni-erfurt.de/sprachwissenschaft/ASSidUE/ASSidUE18.pdf
...
Ab dem 14. Jht. beginnt man im Deutschen höhergestellte Personen mehr und mehr durch Titel, d.h. nominale Ausdrücke wie "mein Herr", "meine Schöne" usw. anzureden. Diese nominalen Ausdrücke werden im Diskurs pronominalisiert durch die entsprechenden Pronomina der 3. Person ("Sie"). ...
Ab Mitte des 17. Jht. kommt das Pronomen der dritten Person auch ohne das nominale Antezedenz als Höflichkeitspronomen vor. Die 2PL ("Ihr") bleibt als Höflichkeitspronomen erhalten, ist aber weniger respektvoll als die 3SG. Der nächste Schritt ist die Einführung der 3PL "Sie" als Höflichkeitspronomen im 18. Jht. Die Etablierung von 3PL "Sie" als Höflichkeitspronomen wird ebenfalls rekonstruiert als eine Pronominalisierung von nominalen Ausdrücken der Anrede wie "Euer Majestät", "Euer Gnaden", usw.
...
Bevor dieses viergliedrige System von Höflichkeitskontrasten - das synchron in keiner einzigen europäischen Sprache mehr feststellbar ist - im 19. Jht. zusammenbricht und zu einem einzigen Höflichkeitskontrast reduziert wird, kommt es noch zu einer Umwertung der Höflichkeitswerte im frühen 19. Jht. Die Pronomina der 3. Person verlieren in dieser Phase dramatisch ihre Höflichkeitsbedeutung, was zu einem Absinken unter die 2PL führt.
Vergleicht man die Entwicklung der Höflichkeitspronomina im Deutschen mit der im Französischen, dann ist klar, daß der Großteil der Entwicklung im Deutschen ganz unabhängig vonstatten gegangen sein muß.
Aus der französischen Sprachgeschichte ist nicht bekannt, daß die vermehrte Verwendung von nominalen Ausdrücken bzw. Titeln zu einer Etablierung von Pronomina der 3. Person als Höflichkeitspronomina geführt hätte. Außerdem gab es zu keiner Zeit ein mehrstufiges System von pronominalen Höflichkeitskontrasten im Französischen wie es im Deutschen zwischen dem 17. und frühen 19. Jht. zu beobachten ist.
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T
Telefon (W3)
(E1)(L1) http://www.workpage.de/etym.php
(frz. "téléphone", engl. "telephone") setzt sich zusammen aus griech. "tele" = "fern", "weit" ("télos" = "Ende", "Ziel", "Zweck") und "phone" = "Stimme".
Telefonbuch (W3)
(E?)(L?) http://www.presseportal.de/story.htx?nr=821516
(E?)(L?) http://www.dastelefonbuch.de/
Das "Telefonbuch" kann eigentlich kaum älter sein als das "Telefon".
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Begonnen hatte alles 1881, aus heutiger Sicht nahezu beschaulich: Gerade einmal 99 Einträge verzeichnete das erste "Telefonbuch" Deutschlands, das in Berlin als "Verzeichniss der bei der Fernsprecheinrichtung Betheiligten" erschien. Erst als neumodischer Unsinn aus Amerika belächelt, stieg die Zahl der Telefonanschlüsse in nur wenigen Jahren dramatisch. 1900 waren es schon 130.000 in Deutschland.
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(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3898535088/etymologety0d-21
(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3898535088/etymologetymo-20
(E?)(L1) http://www.digitale-bibliothek.de/band108.htm
Maria Magdalena, Bischof Nikolaus oder der Hl. Christophorus: Die Verehrung der Heiligen stand im Zentrum der mittelalterlichen Glaubenpraxis. Die Beschäftigung mit den heiligen Gestalten eröffnet heute aber nicht nur Zugänge zu uns oft fremden Vorstellungswelten, sondern bietet auch einen Interpretationshintergrund für Strömungen in Literatur, Kunst und Musik. Bis weit in die Neuzeit hinein ist eine Kulturgeschichte Europas undenkbar ohne den Gegensatz zwischen dem Heiligen und dem Profanen.
Die vorliegende Ausgabe des »Vollständigen Heiligen-Lexikons« ist ein digitaler Neusatz der fünfbändigen Originalausgabe von 1858–1882. Die Fülle der erfassten Heiligen, ihrer Lebensgeschichten und Überlieferungen macht es zu einem hervorragenden Nachschlagewerk für die wissenschaftliche Arbeit und allgemeine kulturgeschichtliche Fragen.
Der Autor Johann Evangelist Stadler (1804–1868), bis 1839 Professor für alttestamentliche Exegese, wirkte als Domdekan in Augsburg. Er widmete sich der Erforschung orientalischer Sprachen und betätigte sich als Hagiograph. Sein Hauptwerk, das vorliegende Heiligenlexikon, begründete er zusammen mit Franz Joseph Heim.
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Simon, Horst J. - Für eine grammatische Kategorie "Respekt" im Deutschen
Synchronie, Diachronie und Typologie der deutschen Anredepronomina
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(E?)(L?) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/348430474X/etymologetymo-20
Sprache: Deutsch
Broschiert - 242 Seiten - Niemeyer, Tübingen
Erscheinungsdatum: Januar 2003
Auflage: 1
Kurzbeschreibung
Vor einem weiten typologisch-sprachvergleichenden Hintergrund argumentierend, liefert der Verfasser Evidenz dafür, daß im Deutschen eine grammatische Kategorie "Respekt" als Ausdruck grammatikalisierter Höflichkeit existiert. Dazu wird die Diachronie der deutschen Höflichkeitsanrede von den Anfängen bis zur Gegenwart im Spannungsfeld von Pragmatik und Grammatik dargestellt. Analysen zu Morphologie und Syntax der Pronomina und Verben im gegenwärtigen Standarddeutschen und im Bairischen zeigen die Differenzen zwischen Sie (2. Person Honorativ) und sie (3. Person Plural).
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X
Y
Z