Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
DE Deutschland, Alemania, Allemagne, Germania, Germany
Kultur, Cultura, Culture, Cultura, Culture

A

abc-der-menschheit
Kulturwissenschaft

(E?)(L?) http://www.abc-der-menschheit.de/coremedia/generator/wj/de/03__Geisteswissenschaften/01__Vermitteln/Kulturwissenschaften.html

...
Gegenstand Ursprünglich von den schönen Künsten ausgehend, hat sich das Fachgebiet der "Kulturwissenschaft" im Verlauf der Zeit stark erweitert. Das kulturwissenschaftliche Erkenntnisinteresse bezieht sich nicht allein auf die verschiedenen Formen der "Hochkultur", wie sie sich etwa in "Kunst", "Musik" und "Literatur" manifestieren, sondern auch auf die verschiedenen Formen der Alltagskultur. Insofern kann auch "Bierwerbung" oder das "Verhalten von Fußballfans" Gegenstand kulturwissenschaftlicher Forschung sein.
...


arte
Die kleine Geschichte

(E?)(L1) http://www.arte.tv/de/wissen-entdeckung/chic/kleine-geschichte/1187484.html




(E?)(L?) http://www.arte.tv/de/suche/1383954,templateId=noncache.html?sortBy=pertinence&doSearch=true&page=1&keyword=Die kleine Geschichte

Weiterhin:

Die kleine Geschichte (des / der)


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humboldtgesellschaft
Themenchronik

(E?)(L?) http://www.humboldtgesellschaft.de/
Wir sind eine Vereinigung, die selbstgewählte Themen im freien Gespräch erörtert. Diese Seite bietet einem breiteren Publikum die Möglichkeit, einige Themen zu vertiefen.

Themenchronik

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Kult (W3)

Das Wort dt. "Kult" wurde übernommen aus lat. "cultus" = dt. "Pflege", "Bildung", "Verehrung (einer Gottheit)" das seinerseits eine Bildung zu lat. "colere" = dt. "bebauen", "pflegen" darstellt.

(E?)(L?) http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/sprachlog/sprachkritik/2011-05-30/die-unverbesserliche-seichtigkeit-der-sprachn-rgler-teil-1

...
Das Wort "Kult" ist im 17. Jahrhundert mit der Bedeutung "religiöses Ritual" aus dem Lateinischen ins Deutsche entlehnt worden. Die allgemeinere, nicht mehr nur auf Götter bezogene Bedeutung "(übertriebene) Verehrung einer Person oder Sache" hat sich erst später entwickelt.
...
Der lateinischen Wortstamm "cult-", hatte neben der Verehrung einer Gottheit auch die Bedeutungen "Pflege", "Bebauung von Land" und "Bildung" (man vergleiche Wörter wie "Kultur", "Kultus(ministerium)", "kultivieren", usw.).
...


(E1)(L1) http://ngrams.googlelabs.com/graph?corpus=8&content=Kult
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Kult" taucht in der Literatur um das Jahr 1730 auf.

Erstellt: 2011-05

kultiversum
Kulturplattform

(E?)(L?) http://www.kultiversum.de




(E?)(L?) http://www.kultiversum.de/Sonstige-Seiten/Ueber-uns.html

Friedrich Berlin Verlag

Am 28. August 1960 erschien das erste Heft der Zeitschrift „Theater heute“. Dieses Datum ist auch der Geburtstag des Friedrich Verlags, der zunächst nur in Velber bei Hannover beheimatet war. In den sechziger Jahren kam „Opernwelt“ als weitere Kulturzeitschrift hinzu. Danach wurden erste pädagogische Zeitschriften („Kunst und Unterricht“, „Praxis Deutsch“) gegründet. Anfang der achtziger Jahre beteiligte sich der Ernst Klett Verlag aus Stuttgart, der größte deutsche Schulbuchverlag, am Friedrich Verlag. Mitte der neunziger Jahre entstand der Friedrich Berlin Verlag als eigenständiges Unternehmen, in dem jetzt neben „Theater heute“ und „Opernwelt“ auch „ballettanz“, das „Tanzjournal“, die „Bühnentechnische Rundschau“ und „Die Deutsche Bühne“ erscheinen.

Mit „Literaturen“, dem seit Oktober 2000 erscheinenden „Journal für Bücher und Themen“, wird vor allem die breitere Öffentlichkeit angesprochen. In Portraits und Gesprächen, Reportagen und Essays, Kritiken und Glossen spiegelt sich das gesamte literarische Leben.

Die Kulturplattform „kultiversum“ ist das jüngste Projekt des Verlages - eine spartenübergreifende Kulturplattform, die nicht nur hochwertige redaktionelle Inhalte, sondern auch vielfältige Möglichkeiten zum persönlichen Austausch in der Community bietet.

Im deutschsprachigen Raum ist Friedrich Berlin der bedeutendste Verlag für anspruchsvolle Kulturzeitschriften, die mit ihrer unverwechselbaren Mischung aus Fach- und Publikumszeitschrift die Meinungsführer in ihrem Bereich sind: Sie bieten die notwendigen Basisinformationen für Experten und sind zugleich offen für das breitere Publikum. In diesen Zeitschriften wird die aktuelle ästhetische und kulturpolitische Debatte geführt; darüber hinaus geben sie einen kritischen Einblick in die deutsche und internationale Szene.


Erstellt: 2010-04

Kultur, Agrarkultur, Acker, Kult, Kulturbanause, Banause (W3)

Die "Kultur" ist ein Beispiel eines Wortes, das seine bodenständige Herkunft verleugnet. Wer denkt bei diesem Wort schon an die Mühen des Menschen, seine Ernährungsgrundlage zu schaffen. Und dennoch bedeutete das lat. "cultura" soviel wie "Landbau". Von der "Pflege" des Landes kam man dann zur "Esskultur" und damit zur "Pflege" von Körper und Geist. Und nachdem die Lebensgrundlage sichergestellt war, entwickelte sich daraus dann die Bezeichnung für den schöngeistigen Überbau der Gesellschaft. So wurde die "Kultur" "kultiviert".
In Begriffen wie "Zellkultur" oder "Bodenkultur" (auch "Kulturboden") ist die ursprüngliche Bedeutung "colere" = "bebauen", "pflegen" noch zu erkennen.
Die Agrarkultur (von lat. "agrarius" = "den Acker betreffend", lat. "ager" = "Acker") ist demnach worthistorisch gesehen ein "weisser Schimmel". Aber bereits der Römer "Marci Porcii Catonis Censoris" gab einem seiner Werke den Titel "De Agri Cultura" ("Von der Landwirtschaft").

Interessant ist, dass der Wortteil "kul" auch im russ. "kulak" = "Großbauer" (im zaristischen Russland) vorkommt.

Denkbar wäre auch, dass der indische "Kuli", der "Lastträger", der auf den Namen eines Volksstammes zurückgeht, eigentlich "Bauernvolk" oder dergleichen bedeutete. (Allerdings habe ich dazu keinen Hinweis gefunden.)

Anerkannt ist dagegen die Herkunft von "kulinarisch" von lat. "culina" = "Küche", die ja auch zur Esskultur gehört.

Auch in der Religion ging es nicht ohne "Pflege". Schliesslich mussten die Götter und die religiösen Bräuche "gepflegt" werden. Die übertriebene "Pflege" bestimmter Rituale wird demnach auch als "Kult" bezeichnet. (Allerdings kommt es immer auf den Standpunkt an, was man als "Kult" und was man als "Religion" bezeichnet.)

Eine geschichtliche Ungerechtigkeit ist meines Erachtens dem "Kulturbanausen" widerfahren. War doch der griech. "bánausos" der "Handwerker", der auch seinen Teil zur Entwicklung und Pflege der menschlichen "Kultur" beigetragen hat. Und dennoch ist er heute ein Synonym für einen Menschen ohne "kulturelle" Ambitionen. Da mangelt es heute etwas an "Erinnerungskultur".

Die Agrarkultur hat also sprachlich gesehen einen gesellschaftlichen Aufstieg erfahren, während der Handwerker einen gesellschaftlichen Abstieg hinnehemen musste.

"Kultur" - Wir sind doch alle kultivierte Menschen. Wir haben Kulturbeutel, Kuturrucksäcke, Kulturcafés, Kulturfilme, Kulturfestivals, Kulturreferenten, Esskultur, Fahrkultur, Streitkultur, Wohnkultur, Kaffekultur, Unternehmenskultur, Netzkultur, Trauerkultur, Leitkultur, Freikörperkultur, kulturmeister und Kulturwirte.
Wie heisst es in Frankreich?
La culture c'est comme la confiture - moins on en a, plus on l'étale.
(Je weniger Konfiture man hat, umso breiter streicht man sie aus.)

(E?)(L?) http://www.abc-der-menschheit.de/coremedia/generator/wj/de/03__Geisteswissenschaften/01__Vermitteln/Kulturwissenschaften.html

Was ist "Kultur"? Das Wort leitet sich ab von dem lateinischen Begriff "colere", was so viel bedeutet wie "pflegen", "wachsen lassen", "bebauen". Kultur lässt sich demnach als die Gesamtheit dessen begreifen, was Menschen "gestalten", "zum Wachsen bringen" und womit sie sich umgeben. Ein weites Feld also - was eine scharfe Gegenstandsbeschreibung der "Wissenschaft von der Kultur", der "Kulturwissenschaft" also, erschwert. Tatsächlich musste sich das Fach des Öfteren den Vorwurf gefallen lassen, es sei ausufernd, zu schwammig und letztlich beliebig. Die Befürworter schütteln den Kopf: Im Allgemeinen, im Übergeordneten und Verbindenden liege doch gerade die Stärke der Disziplin!


(E?)(L?) http://www.forumromanum.org/literature/cato_agriculture.html


(E?)(L?) http://www.gfds.de/beratung2-3_05.html


(E?)(L?) http://www.inst.at/ausstellung/enzy/kultur/kultur.htm

Begriff: Kultur


(E?)(L?) http://www.judithmathes.de/rom/republik/cato_censorius.htm


(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Kultur


Erstellt: 2004-01

Kulturbeutel (W3)

(E?)(L?) http://www.gfds.de/beratung2-3_05.html
Am 31.08.2003 und am 27.10.2004 erhielt ich die Frage nach der Herkunft des "Kulturbeutels". Trotz längeren Suchens konnte ich keinen Hinweis dazu finden.

Er dient natürlich dazu, benötigte Toilettenartikel aufzunehmen, die man z.B. während einer Reise benötigt. Und ich kann nun nur vermuten, dass der Begriff eben genau in diesem Zusammenhang auch entstanden ist. Man wollte auch auf Reisen nicht auf ein Mindestmass an "verfeinerter Lebensweise" verzichten. Selbstverständlich hatten früher wohlhabende Reisende ihre Bediensteten, die diese Utensilien auch in schwereren Koffern transportierten. Aber mit Zunahme des Reiseverkehrs, gab es zunehmend Bürger, die sich zwar das Reisen erlauben konnten, nicht aber Personal, um schweres Gepäck zu transportieren. Und so verstaute man die notwendigsten Pflegemittel und -werkzeuge in leichten Beuteln - dem Kulturbeutel.
Zur Prägung dieses Begriffes hat sicherlich auch eine Tendenz zur Verschleierung beigetragen. Der Kulturbeutel enthielt und enthält wohl auch heute noch Dinge, die man nicht so direkt benennen möchte (Faltencremes, Tabletten von denen nicht jeder etwas wissen muss, Kondome und all die kleinen Mittelchen, um die Nachteile der Natur auszugleichen). Ja und von "Toilettenartikeln" wollte man in der Öffentlichkeit auch nicht unbedingt sprechen. Und so finde ich ist "Kulturbeutel" doch ein recht passender Begriff um zu sagen worum es geht ohne die Dinge beim Namen zu nennen.

Da dies nun also lediglich meine eigene Interpretation darstellt, wäre ich froh, wenn jemand einen Hinweis auf die "wahre" Entstehungsgeschichte hat. Und wenn die obigen Vermutungen in etwa stimmen sollten, so wäre immer noch interessant, wann der Begriff entstanden ist und ob es einen ersten Urheber gibt. Es ist auch nicht auszuschliessen, dass es eine Lehnübersetzung aus anderen Sprachen ist.
Im Französischen heisst der "Kulturbeutel" "trousse de toilette", aber auch "nécessaire (de toilette)", it. "nécessaire da viaggio (per la toilette)", span. "neceser", "bolsa de aseo". Der "Kulturbeutel" enthält also in vielen Sprachen das "Notwendige" (für ein Minimum an (Körper-)"Kultur").

kultura-extra
Kultur extra

(E?)(L?) http://www.kultura-extra.de/

[Home] [Kunst] [Musik] [Literatur] [Theater] [Celluloid] [Extra] [Panorama] [Veranstaltungskalender] [Ausschreibungen]


Erstellt: 2011-07

kulturkurier
Kulturleben in Deutschland

(E?)(L?) http://www.kulturkurier.de/

Termine, Newsletter und Aktuelles aus dem Kulturleben in Deutschland




Erstellt: 2012-06

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multikulti1
Multi-Kultur-Portal
... für gesellschaftliche Vielfalt ...

(E?)(L?) http://www.multikulti1.de/

Community News - Sport - Portraits/Interviews - Notizen aus der Provinz - Kommentar - Veranstaltungen - Büchertipps - Konfessionen - Musik - Film - Küche - Nützliche Adressen - Links - Heimatländer - Projekte - Unsere Welt Online


(E?)(L?) http://www.multikulti1.de/index.php?id=heimatlaender

Die Rubrik Heimatländer der Migranten bietet Informationen über: Die Liste der Heimatländer und deren Inhalte werden ständig erweitert. Wollen Sie die Informationen über ihr Herkunftsland, über das Land Ihrer Eltern oder über ihr Lieblingsland ergänzen, korrigieren oder vervollständigen, melden Sie sich bei uns. Ihre Mitarbeit ist mehr als erwünscht

Ägypten | Albanien | Algerien | Armenien | Bosnien - Herzegowina | Bulgarien | FYROM - Mazedonien | Georgien | Griechenland | Indien | Irak | Iran | Israel | Italien | Kroatien | Libanon | Marokko | Nigeria | Palästina | Polen | Portugal | Rumänien | Russland | Serbien | Slowakei | Slowenien | Spanien | Tschechien | Tunesien | Türkei | Ukraine | Ungarn | Vietnam | Zypern


Erstellt: 2010-04

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obszön (W3)

(E?)(L?) http://derstandard.at/?url=/?id=1417107
Was "obszön" ist und was nicht ist oftmals Ansichtssache.

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Das Projekt widmet sich dem Begriff des "Obszönen", was im etymologischen Sinn das "Nichtsichtbare" bedeutet. Es geht somit um das, was zwischen dem Unsichtbaren und dem Allzusichtbaren changiert - wobei das Medium hierfür der tanzende Körper, aber auch seine Entsprechung als filmische Figur ist.
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P

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S

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telepolis
Telepolis
Kulturmagazin von heise

(E?)(L?) http://www.telepolis.de/


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unesco
Die UNESCO-Welterbestätten in Deutschland

(E6)(L?) http://www.unesco.de/welterbe.html


(E?)(L?) http://www.unesco.de/welterbe-deutschland.html

33 Denkmäler in Deutschland sind auf der Welterbeliste der UNESCO verzeichnet. Sie stehen unter dem Schutz der Internationalen Konvention für das Kultur- und Naturerbe der Menschheit. Die 1972 von der UNESCO verabschiedete Konvention ist das international bedeutendste Instrument, um Kultur- und Naturstätten, die einen "außergewöhnlichen universellen Wert" besitzen, zu erhalten. Denkmäler werden nur dann in die Liste des Welterbes aufgenommen, wenn sie die in der Konvention festgelegten Kriterien der "Einzigartigkeit" und der "Authentizität" (bei Kulturstätten) bzw. der "Integrität" (bei Naturstätten) erfüllen und wenn ein überzeugender "Erhaltungsplan" vorliegt. Die Liste des Welterbes umfasst insgesamt 812 Kultur- und Naturstätten in 137 Ländern.

Die 31 UNESCO-Welterbestätten in Deutschland (03.05.2006)


Erstellt: 2010-04

unesco-welterbe
UNESCO Welterbe DE

(E6)(L?) http://www.unesco-welterbe.de/

Geschichte voller Leben

Es sind die herausragenden Zeugnisse der Geschichte der Menschheit und der Natur, die mit dem Emblem des UNESCO-Welterbes ausgezeichnet werden: stumme und doch beredte Zeugen großartiger Kulturleistungen und Naturphänomene.

Jede Welterbestätte in Deutschland ist einen Besuch wert. Lassen Sie sich von den Stätten der Geschichte in den Bann ziehen.

Sie finden auf diesen Internetseiten Informationen, Reisetipps und Vorschläge, wie Sie auf acht Reiserouten Geschichte erleben und die Schönheiten der jeweiligen Region genießen können.


(E?)(L?) http://www.unesco-welterbe.de/de/index.html
Welterbestätten: Bamberg | Berlin | Berlin-Potsdam | Berliner Siedlungen der Moderne | Bremen | Brühl | Dessau und Weimar | Dessau und Wörlitz | Eisenach | Essen | Goslar | Hildesheim | Limes | Lorsch | Lübeck | Maulbronn | Messel | Muskauer Park | Oberes Mittelrheintal | Pfaffenwinkel | Reichenau | Regensburg | Speyer | Stralsund und Wismar | Völklingen | Weimar | Wittenberg Eisleben | Würzburg

Erstellt: 2010-04

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Zivilisation (W3)

Dt. "Zivilisation", span. "civilización", frz. "civilisation", engl. "civilization" geht zurück auf lat. "civis" = dt. "Bürger" und lat. "civitas" = frz. "la ville", dt. "Stadt", ("Bürger", "Bürgerschaft").

Das Sonderheft von "Science & Vie - Les Cahiers No.145 Mai 2014" mit dem Titel "L'origine des civilisations" enthält auch Hinweise zum ersten Auftreten des Begriffs. Demnach ist frz. "zum ersten Mal schriftlich nachweisbar in dem Werk "L'Ami des hommes" von (Victor de Riqueti Marquis von) Mirabeau (1715-1789), das im Jahr 1757 erschien.

In der Pluralform frz. (les) "civilisations" (= dt. "Zivilisationen") erscheint es erst im 20. Jh. (1957 ?).

Der Wortbildung gingen frz. "civil" und "civilisé" (16. Jh.) voraus, die auf lat. "civis" = frz. "citoyen" = dt. "Bürger" und lat. "civitas" = frz. "la ville", dt. "Stadt", ("Bürger", "Bürgerschaft"), zurück gehen.

In Deutschland kam die dt. "Zivilisation" kurz nach dem Auftreten in Frankreich, also ebenfall im 18. Jh. auf. Lange Zeit trat es dort etwa gleichberechtigt mit dt. "Kultur auf. Im 19. Jh. entwickelte sich dt. "Kultur" zur Bezeichnung gemeinsamer Werte und Ideale, während dt. "Zivilisation den Bereich Technik und der Zähmung der Natur übernahm.

Glaubt man den "Indoeuropäern" dann geht dt. "zivil", engl. "civil" zurück auf ide. "*kei-" = dt. "liegen", "Bett", "Liege", "geliebt", "teuer", "lieb". Auf ide. "*kei-" wird zurück geführt engl. "hind" = dt. "Farmarbeiter" (einst "Hausdiener"). Auf die Suffixform ide. "*kei-wi-" wird zurück geführt engl. "city", "civic", "civil" und natürlich lat. "civis", mit der ursprünglichen Bedeutung "Haushaltsmitglied". Auf die Suffixform ide. "*kei-liyo-" wird zurück geführt engl. "ceilidh" = dt. "schottischer oder irischer Unterhaltungsabend", das zu altir. "céle" = dt. "Begleiter" gebildet wurde. Als weiterer Form findet man ide. "*koi-" und die Suffixform ide. "*koi-na-" worauf engl. "incunabulum" = dt. "Frühdruck" und weiter lat. "cunae" = dt. "Wiege" zurück geführt wird. Weiterhin findet man die Suffixform ide. "*koi-m-a-", auf die engl. "cemetery" = dt. "Friedhof" zusammen mit griech. "koiman", "koímesis" = dt. "Schlafen" zurück geführt wird. Die Variante ide. "*ki-wo-" wird für die indische Gottheit "Shiva", "Shiwa", (sanskr. "siva-") mit der Bedeutung dt. "günstig", "lieb" verantwortlich gemacht.

Oft ist es ja nicht nur interessant, sondern auch durchaus einsichtig, Zusammenhänge auf Basis einer postulierten indoeuropäischen Wurzel zu erkennen. Aber in diesem Beispiel muß man doch einige Phantasie aufbringen.

(E?)(L1) http://www.aphorismen.de/

Zivilisation


(E3)(L1) http://www.hanisauland.de/lexikon/


(E3)(L1) http://www.hanisauland.de/info/allebegriffe.html

Zivilisation


(E?)(L?) http://www.inst.at/ausstellung/enzy/civilisation/civilisation.htm

Begriff: Zivilisation


(E?)(L1) http://www.netzine.de/category/z/


(E?)(L?) http://www.owid.de/pls/db/p4_suche_elex.Stichw_alpha?v_Buchst=H

Hochzivilisation | Zivilisation


(E?)(L?) http://www.tee.org/index.php?id=848

Zivilisationkrankheiten


(E3)(L1) http://www.textlog.de/kant-lexikon.html

Rudolf Eisler - Kant-Lexikon: "Zivilisation"


(E3)(L1) http://www.textlog.de/kirchner.html

Friedrich Kirchner - Wörterbuch der Philosophischen Grundbegriffe: "Zivilisation"


(E?)(L?) http://www.textlog.de/mauthner-psychologie.html

Fritz Mauthner - Zur Psychologie - Beiträge zu einer Kritik der Sprache - Erster Band (1906)

Aufmerksamkeit und Zivilisation


(E?)(L?) http://linguistik.uni-regensburg.de:8080/lido/Lido


(E?)(L?) http://www.wissensnavigator.com/interface2/coding/fiction/virtuelle_zivilisation/index.htm


(E?)(L?) http://zbw.eu/stw/versions/latest/descriptor/16599-4/about.de.html

Virtuelle Zivilisation


(E?)(L?) http://zbw.eu/stw/versions/latest/descriptor/about.de.html

Zivilisation


(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Zivilisation

Als "Zivilisation" (von lateinisch "civis" "Bürger") wird eine menschliche Gesellschaft bezeichnet, bei der die sozialen und materiellen Lebensbedingungen durch technischen und wissenschaftlichen Fortschritt ermöglicht und von Politik und Wirtschaft geschaffen werden. Allgemeingültige Kennzeichen für Zivilisationen sind die Staatenbildung, hierarchische Gesellschaftsstrukturen, ein hohes Maß an Urbanisierung und eine sehr weitgehende Spezialisierung und Arbeitsteilung.
...


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Zivilisation
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Frz. "Zivilisation" taucht in der Literatur um das Jahr 1720 / 1800 auf.

Erstellt: 2014-05

Bücher zur Kategorie:

Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
DE Deutschland, Alemania, Allemagne, Germania, Germany
Kultur, Cultura, Culture, Cultura, Culture

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Dorn, Thea (Autor)
Wagner, Richard (Autor)
Die deutsche Seele

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3813504514/etymologporta-20


(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3813504514/etymologety0f-21


(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3813504514/etymologetymo-21


(E?)(L1) http://www.amazon.it/exec/obidos/ASIN/3813504514/etymologporta-21


(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3813504514/etymologety0d-21


(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3813504514/etymologpor09-20
Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
Verlag: Albrecht Knaus Verlag; Auflage: 1. Auflage. (7. November 2011)
Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung
Von Gemütlichkeit und Grundgesetz, von Abendbrot bis Zerrissenheit. Alles was deutsch ist.

So ein Buch hat es noch nicht gegeben. Zwei Autoren, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, erkunden liebevoll und kritisch, kenntnisreich und ohne Berührungsängste, was das eigentlich ist, die deutsche Seele. Sie spüren sie auf in so unterschiedlichen Begriffen wie »Abendbrot« und »Wanderlust«, »Männerchor« und »Fahrvergnügen«, »Abgrund« und »Zerrissenheit«. In sechzig Kapiteln entsteht auf diese Weise eine tiefgründige und facettenreiche Kulturgeschichte des Deutschen.

Alle Debatten über Deutschland landen am selben Punkt im Abseits: Darf man das überhaupt öffentlich sagen, etwas sei »deutsch« oder »typisch deutsch«? Kann man sich mit dem Deutschsein heute endlich versöhnen? Man muss es sogar, meinen Thea Dorn und Richard Wagner. Sie verspüren eine große Sehnsucht danach, das eigene Land wirklich kennen zu lernen, und machen Inventur in den Beständen der deutschen Seele. Ihr Buch ist eine erkenntnisreiche und unterhaltsame Reise an die Wurzeln unseres nationalen Erbes und geht durchaus ans Eingemachte. Obwohl es sich auch als Enzyklopädie lesen lässt, sind die Texte nicht aus nüchterner Distanz geschrieben. Auf diese Weise entstehen leidenschaftliche Plädoyers für bestimmte Merkmale des Deutschen, für ein damit verbundenes Lebensgefühl. Diese »Liebeserklärung« der Autoren ist ein sinnliches, reich bebildertes Buch, das die deutsche Seele einmal nicht seziert, sondern sie anspricht.


(E?)(L?) http://www.kohlibri.de/xtcommerce/product_info.php/info/p238932_Die-deutsche-Seele.html

...
Thea Dorn wurde 1970 im hessischen Offenbach geboren und wuchs in einem teil-protestantischen Haushalt auf. Als sie dreizehn war, entdeckte sie ihre Liebe zu Richard Wagner. Die Hoffnung, eines Tages selbst als Brünnhilde auf der Bühne zu stehen, musste sie jedoch begraben. Sie studierte Philosophie und ging nach Berlin, wo sie den Schriftsteller Richard Wagner kennen lernte, der 1952 im rumänischen Banat geboren worden war und seine ersten 35 Lebensjahre dort als Katholik und Angehöriger einer verfolgten deutschen Minderheit verbracht hatte. Obwohl Thea Dorn und Richard Wagner sich bis heute nicht einigen können, ob sie im Kino Das Cabinet des Dr. Caligari oder Die weiße Hölle vom Piz Palü anschauen sollen, sind sie immer noch befreundet.

»Das Buch zeigt, wie wichtig es ist, die Kultur in der wir verwurzelt sind gut zu kennen und dass es möglich ist, sich an ihr und sogar an der deutschen Seele – auch und gerade wegen ihrer Zerrissenheit – zu erfreuen. Das ist allemal besser als seelischer Gleichschritt, ganz gleich welcher Richtung.« RBB Kulturradio

»Bei aller spürbaren Sehnsucht, sich der Wurzeln unserer Kultur zu vergewissern, wird nichts überhöht, nichts verklärt, aber auch nicht pathologisiert. Die Autoren schlagen kraftvolle Bögen in die Mentalitätsgeschichte der deutschen Kulturnation und kommen immer in der Gegenwart an. (…) Klug und kenntnisreich, ist das Geschichtsbuch dieser zwei fröhlichen Patrioten auch eine Augenweide: illustriert mit Abbildungen von Caspar David Friedrich-Gemälden genauso wie einem Potpourri aus komischen Fotos, vom "roten" Mittelstürmer Paul Breitner mit Peking-Rundschau oder Theodor W. Adorno mit Wanderhut.« Deutschlandradio Kultur


Erstellt: 2012-01

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Gelfert, Hans-Dieter
Was ist deutsch?
Wie die Deutschen wurden, was sie sind

(E?)(L?) http://www.chbeck.de/Gelfert-Dieter-deutsch/productview.aspx?product=13134

2005. 211 S.: mit 24 Abbildungen. Paperback
ISBN 978-3-406-52831-6

Sind die Deutschen ein Volk der Pflichtbewußten, Pünktlichen und Fleißigen oder eher, wie viele unserer Nachbarn glauben, ein irrationales Volk zwischen Angst und Sehnsucht? Hans-Dieter Gelfert geht in diesem Buch den Formkräften der deutschen Mentalität nach, die sich in der deutschen Sprache und der kulturellen Überlieferung über lange Zeiträume hinweg niedergeschlagen haben, so daß man sie weder als zufällige Erscheinungen noch als Ausdruck übernationaler, allgemein menschlicher Einstellung abtun kann. „Gemütlichkeit“, „Weltschmerz“, „Schutz und Trutz“, aber auch „Staat“, „Wald“ und „Weihnacht“ sind solche Urworte, an denen der Autor überraschende Einsichten darüber gewinnt, was an den Deutschen als „typisch deutsch“ gelten kann.

Inhaltsverzeichnis


Erstellt: 2016-10

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Schönburg, Alexander von
Lexikon der überflüssigen Dinge

(E?)(L?) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3499621266/etymologporta-20


(E?)(L?) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3499621266/etymologety0f-21


(E?)(L?) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3499621266/etymologetymo-21


(E?)(L?) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3499621266/etymologety0d-21


(E?)(L?) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3499621266/etymologpor09-20
Verlag: Rowohlt, Berlin
208 Seiten
Gebundene Ausgabe
Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung
Unser Alltag ist überfrachtet mit Dingen, die wir nicht wirklich brauchen, die Zeit, Geld und Lebensqualität stehlen. Ein Handy muss heute fotografieren, mailen, im Internet surfen, waschen und bügeln, Filmclips abspielen und MP3-Musikdateien wiedergeben können. Vor jeder Ampel drängen sich Geländewagen, mit denen man Sibirien durchqueren könnte, und bevor wir uns zum Frühstück niedersetzen, bedienen wir ein Dutzend Küchengeräte. Mit Witz und Ironie lichtet Alexander von Schönburg das Dickicht, das uns ständig umgibt. Sein Lexikon reicht von A (wie «Anrufbeantworter») bis Z (wie «Zigarette danach»). Dazwischen finden sich so überflüssige Dinge wie «Beziehungskrisen», «Dekotomate», «Horoskop», «Lavalampe, «Pikkolöchen» oder «Zahnbürste, elektrische», auf dem Prüfstand stehen Verhaltensweisen (z. B. nachts, zu Fuß, allein an einer roten Ampel warten), Geisteshaltungen (z. B. sich unnötig Sorgen machen) und Redewendungen (z. B. «Ich sag mal so»). Eine Gebrauchsanweisung für den modernen, urbanen Menschen, die hilft, mit Anstand und Würde durchs Leben zu kommen.


Zwar spärlich, aber ein paar Worthinweise findet man auch in diesem Werk, z.B. zum Animateur, dem "Seelenbläser" oder der "Dekitomate".

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