Etymologie, Étymologie, Etymology
DE Deutschland, l'Allemagne, Germany
Kultur, Culture, Culture

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arte
Die kleine Geschichte

(E?)(L1) http://www.arte.tv/de/wissen-entdeckung/chic/kleine-geschichte/1187484.html


(E?)(L?) http://www.arte.tv/de/suche/1383954,templateId=noncache.html?sortBy=pertinence&doSearch=true&page=1&keyword=Die kleine Geschichte
Weiterhin:
Die kleine Geschichte (des / der)


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humboldtgesellschaft - Themenchronik

(E?)(L?) http://www.humboldtgesellschaft.de/
Wir sind eine Vereinigung, die selbstgewählte Themen im freien Gespräch erörtert. Diese Seite bietet einem breiteren Publikum die Möglichkeit, einige Themen zu vertiefen.

Am 04.01.2009 waren hier folgende Themenchronik zu finden:

Themenbeispiele

Themenchronik

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kultiversum
Kulturplattform

(E?)(L?) http://www.kultiversum.de


(E?)(L?) http://www.kultiversum.de/Sonstige-Seiten/Ueber-uns.html
Friedrich Berlin Verlag

Am 28. August 1960 erschien das erste Heft der Zeitschrift „Theater heute“. Dieses Datum ist auch der Geburtstag des Friedrich Verlags, der zunächst nur in Velber bei Hannover beheimatet war. In den sechziger Jahren kam „Opernwelt“ als weitere Kulturzeitschrift hinzu. Danach wurden erste pädagogische Zeitschriften („Kunst und Unterricht“, „Praxis Deutsch“) gegründet. Anfang der achtziger Jahre beteiligte sich der Ernst Klett Verlag aus Stuttgart, der größte deutsche Schulbuchverlag, am Friedrich Verlag. Mitte der neunziger Jahre entstand der Friedrich Berlin Verlag als eigenständiges Unternehmen, in dem jetzt neben „Theater heute“ und „Opernwelt“ auch „ballettanz“, das „Tanzjournal“, die „Bühnentechnische Rundschau“ und „Die Deutsche Bühne“ erscheinen.

Mit „Literaturen“, dem seit Oktober 2000 erscheinenden „Journal für Bücher und Themen“, wird vor allem die breitere Öffentlichkeit angesprochen. In Portraits und Gesprächen, Reportagen und Essays, Kritiken und Glossen spiegelt sich das gesamte literarische Leben.

Die Kulturplattform „kultiversum“ ist das jüngste Projekt des Verlages – eine spartenübergreifende Kulturplattform, die nicht nur hochwertige redaktionelle Inhalte, sondern auch vielfältige Möglichkeiten zum persönlichen Austausch in der Community bietet.

Im deutschsprachigen Raum ist Friedrich Berlin der bedeutendste Verlag für anspruchsvolle Kulturzeitschriften, die mit ihrer unverwechselbaren Mischung aus Fach- und Publikumszeitschrift die Meinungsführer in ihrem Bereich sind: Sie bieten die notwendigen Basisinformationen für Experten und sind zugleich offen für das breitere Publikum. In diesen Zeitschriften wird die aktuelle ästhetische und kulturpolitische Debatte geführt; darüber hinaus geben sie einen kritischen Einblick in die deutsche und internationale Szene.


Erstellt: 2010-04

Kultur, Agrarkultur, Acker, Kult, Kulturbanause, Banause (W3)

Die "Kultur" ist ein Beispiel eines Wortes, das seine bodenständige Herkunft verleugnet. Wer denkt bei diesem Wort schon an die Mühen des Menschen, seine Ernährungsgrundlage zu schaffen. Und dennoch bedeutete das lat. "cultura" soviel wie "Landbau". Von der "Pflege" des Landes kam man dann zur "Esskultur" und damit zur "Pflege" von Körper und Geist. Und nachdem die Lebensgrundlage sichergestellt war, entwickelte sich daraus dann die Bezeichnung für den schöngeistigen Überbau der Gesellschaft. So wurde die "Kultur" "kultiviert".
In Begriffen wie "Zellkultur" oder "Bodenkultur" (auch "Kulturboden") ist die ursprüngliche Bedeutung "colere" = "bebauen", "pflegen" noch zu erkennen.
Die Agrarkultur (von lat. "agrarius" = "den Acker betreffend", lat. "ager" = "Acker") ist demnach worthistorisch gesehen ein "weisser Schimmel". Aber bereits der Römer "Marci Porcii Catonis Censoris" gab einem seiner Werke den Titel "De Agri Cultura" ("Von der Landwirtschaft").

Interessant ist, dass der Wortteil "kul" auch im russ. "kulak" = "Großbauer" (im zaristischen Russland) vorkommt.

Denkbar wäre auch, dass der indische "Kuli", der "Lastträger", der auf den Namen eines Volksstammes zurückgeht, eigentlich "Bauernvolk" oder dergleichen bedeutete. (Allerdings habe ich dazu keinen Hinweis gefunden.)

Anerkannt ist dagegen die Herkunft von "kulinarisch" von lat. "culina" = "Küche", die ja auch zur Esskultur gehört.

Auch in der Religion ging es nicht ohne "Pflege". Schliesslich mussten die Götter und die religiösen Bräuche "gepflegt" werden. Die übertriebene "Pflege" bestimmter Rituale wird demnach auch als "Kult" bezeichnet. (Allerdings kommt es immer auf den Standpunkt an, was man als "Kult" und was man als "Religion" bezeichnet.)

Eine geschichtliche Ungerechtigkeit ist meines Erachtens dem "Kulturbanausen" widerfahren. War doch der griech. "bánausos" der "Handwerker", der auch seinen Teil zur Entwicklung und Pflege der menschlichen "Kultur" beigetragen hat. Und dennoch ist er heute ein Synonym für einen Menschen ohne "kulturelle" Ambitionen. Da mangelt es heute etwas an "Erinnerungskultur".

Die Agrarkultur hat also sprachlich gesehen einen gesellschaftlichen Aufstieg erfahren, während der Handwerker einen gesellschaftlichen Abstieg hinnehemen musste.

"Kultur" - Wir sind doch alle kultivierte Menschen. Wir haben Kulturbeutel, Kuturrucksäcke, Kulturcafés, Kulturfilme, Kulturfestivals, Kulturreferenten, Esskultur, Fahrkultur, Streitkultur, Wohnkultur, Kaffekultur, Unternehmenskultur, Netzkultur, Trauerkultur, Leitkultur, Freikörperkultur, kulturmeister und Kulturwirte.
Wie heisst es in Frankreich?
La culture c'est comme la confiture - moins on en a, plus on l'étale.
(Je weniger Konfiture man hat, umso breiter streicht man sie aus.)

(E?)(L?) http://www.forumromanum.org/literature/cato_agriculture.html
(E?)(L?) http://www.gfds.de/beratung2-3_05.html
(E?)(L?) http://www.inst.at/ausstellung/enzy/kultur/kultur.htm
(E?)(L?) http://www.judithmathes.de/rom/republik/cato_censorius.htm
(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Kultur


Kulturbeutel (W3)

(E?)(L?) http://www.gfds.de/beratung2-3_05.html
Am 31.08.2003 und am 27.10.2004 erhielt ich die Frage nach der Herkunft des "Kulturbeutels". Trotz längeren Suchens konnte ich keinen Hinweis dazu finden.

Er dient natürlich dazu, benötigte Toilettenartikel aufzunehmen, die man z.B. während einer Reise benötigt. Und ich kann nun nur vermuten, dass der Begriff eben genau in diesem Zusammenhang auch entstanden ist. Man wollte auch auf Reisen nicht auf ein Mindestmass an "verfeinerter Lebensweise" verzichten. Selbstverständlich hatten früher wohlhabende Reisende ihre Bediensteten, die diese Utensilien auch in schwereren Koffern transportierten. Aber mit Zunahme des Reiseverkehrs, gab es zunehmend Bürger, die sich zwar das Reisen erlauben konnten, nicht aber Personal, um schweres Gepäck zu transportieren. Und so verstaute man die notwendigsten Pflegemittel und -werkzeuge in leichten Beuteln - dem Kulturbeutel.
Zur Prägung dieses Begriffes hat sicherlich auch eine Tendenz zur Verschleierung beigetragen. Der Kulturbeutel enthielt und enthält wohl auch heute noch Dinge, die man nicht so direkt benennen möchte (Faltencremes, Tabletten von denen nicht jeder etwas wissen muss, Kondome und all die kleinen Mittelchen, um die Nachteile der Natur auszugleichen). Ja und von "Toilettenartikeln" wollte man in der Öffentlichkeit auch nicht unbedingt sprechen. Und so finde ich ist "Kulturbeutel" doch ein recht passender Begriff um zu sagen worum es geht ohne die Dinge beim Namen zu nennen.

Da dies nun also lediglich meine eigene Interpretation darstellt, wäre ich froh, wenn jemand einen Hinweis auf die "wahre" Entstehungsgeschichte hat. Und wenn die obigen Vermutungen in etwa stimmen sollten, so wäre immer noch interessant, wann der Begriff entstanden ist und ob es einen ersten Urheber gibt. Es ist auch nicht auszuschliessen, dass es eine Lehnübersetzung aus anderen Sprachen ist.
Im Französischen heisst der "Kulturbeutel" "trousse de toilette", aber auch "nécessaire (de toilette)", it. "nécessaire da viaggio (per la toilette)", span. "neceser", "bolsa de aseo". Der "Kulturbeutel" enthält also in vielen Sprachen das "Notwendige" (für ein Minimum an (Körper-)"Kultur").

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multikulti1
Multi-Kultur-Portal
... für gesellschaftliche Vielfalt ...

(E?)(L?) http://www.multikulti1.de/
Community News - Sport - Portraits/Interviews - Notizen aus der Provinz - Kommentar - Veranstaltungen - Büchertipps - Konfessionen - Musik - Film - Küche - Nützliche Adressen - Links - Heimatländer - Projekte - Unsere Welt Online

(E?)(L?) http://www.multikulti1.de/index.php?id=heimatlaender
Die Rubrik Heimatländer der Migranten bietet Informationen über: Die Liste der Heimatländer und deren Inhalte werden ständig erweitert. Wollen Sie die Informationen über ihr Herkunftsland, über das Land Ihrer Eltern oder über ihr Lieblingsland ergänzen, korrigieren oder vervollständigen, melden Sie sich bei uns. Ihre Mitarbeit ist mehr als erwünscht

Ägypten | Albanien | Algerien | Armenien | Bosnien - Herzegowina | Bulgarien | FYROM - Mazedonien | Georgien | Griechenland | Indien | Irak | Iran | Israel | Italien | Kroatien | Libanon | Marokko | Nigeria | Palästina | Polen | Portugal | Rumänien | Russland | Serbien | Slowakei | Slowenien | Spanien | Tschechien | Tunesien | Türkei | Ukraine | Ungarn | Vietnam | Zypern


Erstellt: 2010-04

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obszön (W3)

(E?)(L?) http://derstandard.at/?url=/?id=1417107
Was "obszön" ist und was nicht ist oftmals Ansichtssache.
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Das Projekt widmet sich dem Begriff des "Obszönen", was im etymologischen Sinn das "Nichtsichtbare" bedeutet. Es geht somit um das, was zwischen dem Unsichtbaren und dem Allzusichtbaren changiert - wobei das Medium hierfür der tanzende Körper, aber auch seine Entsprechung als filmische Figur ist.
...


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unesco
Die UNESCO-Welterbestätten in Deutschland

(E6)(L?) http://www.unesco.de/welterbe.html
(E?)(L?) http://www.unesco.de/welterbe-deutschland.html
33 Denkmäler in Deutschland sind auf der Welterbeliste der UNESCO verzeichnet. Sie stehen unter dem Schutz der Internationalen Konvention für das Kultur- und Naturerbe der Menschheit. Die 1972 von der UNESCO verabschiedete Konvention ist das international bedeutendste Instrument, um Kultur- und Naturstätten, die einen "außergewöhnlichen universellen Wert" besitzen, zu erhalten. Denkmäler werden nur dann in die Liste des Welterbes aufgenommen, wenn sie die in der Konvention festgelegten Kriterien der "Einzigartigkeit" und der "Authentizität" (bei Kulturstätten) bzw. der "Integrität" (bei Naturstätten) erfüllen und wenn ein überzeugender "Erhaltungsplan" vorliegt. Die Liste des Welterbes umfasst insgesamt 812 Kultur- und Naturstätten in 137 Ländern.

Die 31 UNESCO-Welterbestätten in Deutschland (03.05.2006)


Erstellt: 2010-04

unesco-welterbe
UNESCO Welterbe DE

(E6)(L?) http://www.unesco-welterbe.de/
Geschichte voller Leben

Es sind die herausragenden Zeugnisse der Geschichte der Menschheit und der Natur, die mit dem Emblem des UNESCO-Welterbes ausgezeichnet werden: stumme und doch beredte Zeugen großartiger Kulturleistungen und Naturphänomene.

Jede Welterbestätte in Deutschland ist einen Besuch wert. Lassen Sie sich von den Stätten der Geschichte in den Bann ziehen.

Sie finden auf diesen Internetseiten Informationen, Reisetipps und Vorschläge, wie Sie auf acht Reiserouten Geschichte erleben und die Schönheiten der jeweiligen Region genießen können.


(E?)(L?) http://www.unesco-welterbe.de/de/index.html
Welterbestätten: Bamberg | Berlin | Berlin-Potsdam | Berliner Siedlungen der Moderne | Bremen | Brühl | Dessau und Weimar | Dessau und Wörlitz | Eisenach | Essen | Goslar | Hildesheim | Köln | Limes | Lorsch | Lübeck | Maulbronn | Messel | Muskauer Park | Oberes Mittelrheintal | Pfaffenwinkel | Quedlinburg | Reichenau | Regensburg | Speyer | Stralsund und Wismar | Trier | Völklingen | Weimar | Wittenberg Eisleben | Würzburg

Erstellt: 2010-04

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Schönburg, Alexander von
Lexikon der überflüssigen Dinge

(E?)(L?) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3499621266/etymologety01-20
(E?)(L?) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3499621266/etymologety0f-21
(E?)(L?) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3499621266/etymologetymo-21
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(E?)(L?) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3499621266/etymologetymo-20
Verlag: Rowohlt, Berlin
208 Seiten
Gebundene Ausgabe
Sprache: Deutsch

Kurzbeschreibung
Unser Alltag ist überfrachtet mit Dingen, die wir nicht wirklich brauchen, die Zeit, Geld und Lebensqualität stehlen. Ein Handy muss heute fotografieren, mailen, im Internet surfen, waschen und bügeln, Filmclips abspielen und MP3-Musikdateien wiedergeben können. Vor jeder Ampel drängen sich Geländewagen, mit denen man Sibirien durchqueren könnte, und bevor wir uns zum Frühstück niedersetzen, bedienen wir ein Dutzend Küchengeräte. Mit Witz und Ironie lichtet Alexander von Schönburg das Dickicht, das uns ständig umgibt. Sein Lexikon reicht von A (wie «Anrufbeantworter») bis Z (wie «Zigarette danach»). Dazwischen finden sich so überflüssige Dinge wie «Beziehungskrisen», «Dekotomate», «Horoskop», «Lavalampe, «Pikkolöchen» oder «Zahnbürste, elektrische», auf dem Prüfstand stehen Verhaltensweisen (z. B. nachts, zu Fuß, allein an einer roten Ampel warten), Geisteshaltungen (z. B. sich unnötig Sorgen machen) und Redewendungen (z. B. «Ich sag mal so»). Eine Gebrauchsanweisung für den modernen, urbanen Menschen, die hilft, mit Anstand und Würde durchs Leben zu kommen.


Zwar spärlich, aber ein paar Worthinweise findet man auch in diesem Werk, z.B. zum Animateur, dem "Seelenbläser" oder der "Dekitomate".

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