Etymologie, Étymologie, Etymology
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Literatur, Littérature, Literature

A

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Anthologie, Florilegium (W3)

(E?)(L1) http://www.bluetenleser.de/
(E?)(L1) http://www.bluetenleser.de/d/magazin/autorenlinks.php
"Blütenlese" ist die wörtliche Übersetzung des aus dem Griechischen entlehnten Begriffs "Anthologie" (griech. "ánthos" = "Blume", "Blüte" und "légein" = "sammeln". Lateinisch heisst es dann entsprechend "Florilegium".

Die angegebene Site bietet auch eine Autoren-Datenbank! (Interessante Links zu über 300 Autorinnen und Autoren, Weblesungen, Hinweise auf aktuelle Sendungen im Radio und Fernsehen und mehr.. .)

Apologie, Apologia (W3)

(E?)(L?) http://dictionary.reference.com/search?r=9&q=apologia
Die "Verteidigungsrede" ("a spoken or written defense") setzt sich zusammen aus "apo-" = "gegen" und "logos" = "Sprechen", "Wort".

aus dem Nähkästchen plaudern (W3)

(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/
(E?)(L?) http://gutenberg.spiegel.de/fontane/effi/effi026.htm
(E?)(L?) http://gutenberg.spiegel.de/fontane/effi/effi027.htm
Zum "Plaudern aus dem Nähkästchen" findet man im "Röhrich" einen zitierfähigen Hinweis. Fontane läßt seine "Effi Briest" ihre intimen Geheimnisse im Nähtisch aufbewahren. Nach ihrem Tod werden diese von Innstetten entdeckt und geben den Blick auf ihr Innenleben preis.

Als "inoffizielle" Variante kenne ich noch folgende Deutung:
Die Redewendung "schmutzige Wäsche waschen" geht zum Beispiel auf das gemeinsame "Wäsche waschen" der Frauen am Dorf-Waschplatz zurück. Dabei wurden zum Beispiel (konkret nachvollziehbar) aus Anlaß von Blutflecken oder noch mehr von fehlenden Blutflecken intimste Fragen gestellt und diskutiert.
Und ähnlich wurden wohl auch in gemeinsamen Nährunden intimere Angelegenheiten besprochen, sozusagen "aus dem Nähkästchen" geplaudert.

Die "offizielle" "Effi-Briest-Variante" und die inoffizielle "Nährunden-Variante" müssen sich dabei ja nicht wiedersprechen.

Autor, autorisieren (W3)

(E?)(L?) http://ling.uni-konstanz.de/pages/proj/sfb471/c1.html
Etymologisch geht der Begriff "Autor" auf das lateinische "auctor" zurück, aus dessen Ableitung "auctoritas" entsteht. Die gemeinsame Wurzel beider Begriffe ist "augeo" (etwas entstehen lassen) bzw. "augere" ("vermehren", "fördern"), als dessen Nomen agentis "auctor" anzusehen ist.

Bei dem Begriff "Autor" handelt es sich um einen literaturwissenschaftlichen Grundbegriff. Im Zeichen weiblichen bzw. postkolonialen Schreibens sowie der neuen Medialität des Hyper...

Der "Autor" (älter "Auctor") ist der "Urheber" einer Sache und geht auf lat. "augere" = "wachsen machen" zurück. So lässt auch der Auktionator die Preise "wachsen". Und somit heisst "autorisieren" die "Erhebung" eines Vertreters (Volksvertreter, Stellvertreter) in eine Position mit bestimmten Entscheidungsbefügnissen.

B

bartleby
Goethe-Werke auf Englisch

(E?)(L?) http://www.bartleby.com/cgi-bin/texis/webinator/sitesearch?FILTER=col66&query=Goethe%2C+Johann+Wolfgang+Von
(E?)(L?) http://www.bartleby.com/65/go/Goethe-J.html
The Columbia Encyclopedia, Sixth Edition. 2001-07.
Goethe, Johann Wolfgang von, 1749–1832, German poet, dramatist, novelist, and scientist, b. Frankfurt. One of the great masters of world literature, his genius embraced most fields of human endeavor; his art and thought are epitomized in his great dramatic poem Faust.

Early Life and Works
Goethe describes his happy and sheltered childhood in his autobiography, Dichtung und Wahrheit (1811–33). In 1765 he went to Leipzig to study law. There he spent his time in the usual student dissipations, which perhaps contributed to a hemorrhage that required a long convalescence at Frankfurt. His earliest lyric poems, set to music, were published in 1769. In 1770–71 he completed his law studies at Strasbourg, where the acquaintance of Herder filled him with enthusiasm for Shakespeare, for Germany’s medieval past, and for the German folk song.
...


(E?)(L?) http://www.bartleby.com/people/Goethe-J.html
J. W. von Goethe
1749–1832, German poet, dramatist, novelist, and scientist, b. Frankfurt. One of the great masters of world literature, his genius embraced most fields of human endeavor; his art and thought are epitomized in his great dramatic poem Faust.
article.—continue at Columbia Encyclopedia, Sixth Edition. Copyright © 2002 Columbia University Press. (See also: Biographical Note from Harvard Classics.)


(E?)(L?) http://www.bartleby.com/314/1000.html
J.W. von Goethe (1749–1832).
Wilhelm Meister’s Apprenticeship.
The Harvard Classics Shelf of Fiction. 1917.
Biographical Note
JOHANN WOLFGANG VON GOETHE, the greatest of German writers and the most universal man ...
...


WORKS

(E?)(L?) http://www.bartleby.com/19/1/
Faust. Part I
Goethe’s retelling of the classic Faust legend and the crowning achievement of his literary output. From the Harvard Classics, Vol. XIX, Part 1.

(E?)(L?) http://www.bartleby.com/19/3/
Egmont
Count Egmont leads an ultimately tragic rebellion against Spanish rule in The Netherlands. From the Harvard Classics, Vol. XIX, Part 3.

(E?)(L?) http://www.bartleby.com/19/4/
Hermann and Dorothea
This “novelette in verse” tells the story of a young girl who finds love after fleeing the chaos of the French Revolution. From the Harvard Classics, Vol. XIX, Part 4.

(E?)(L?) http://www.bartleby.com/39/34.html
Introduction to the Propyläen
From the Harvard Classics, Vol. XXXIX.

(E?)(L?) http://www.bartleby.com/314/
Wilhelm Meister’s Apprenticeship
From the Harvard Classics Shelf of Fiction, Vol. XIV.

(E?)(L?) http://www.bartleby.com/315/1/
The Sorrows of Werther
From the Harvard Classics Shelf of Fiction, Vol. XV, Part 1.

(E?)(L?) http://www.bartleby.com/100/751.html
Bartlett’s Goethe Quotations - Epitomal selections by John Bartlett.

bbaw
Goethe-Wörterbuch online

(E?)(L?) http://bibliothek.bbaw.de/Goethe/my_html/gwb.htm
"Online-Präsentation des Akademienvorhabens Goethe-Wörterbuch (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften): Einführung in den Klassikerwortschatz, Statistik, Erläuterungen zum Wörterbuchgebrauch, Artikelaufbau etc., Beispielwörter und Hintergrundmaterialien; Servicefunktionen zur Auflösung von Abkürzungen und Siglen (in Auswahl)"

Biene Maja (W3)

Die "Biene Maja" erblickt 1912 das Licht der Welt. Der Schriftsteller Waldemar Bonsels schrieb in diesem Jahr "Die Biene Maja und ihre Abenteuer". 1974 verkauft seine Witwe die Filmrechte an ZDF und ORF und ermöglicht so die bekannte Zeichentrickserie.

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Etymologie im Antiquariat

(E?)(L?) http://www.booklooker.de/
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(E?)(L?) http://www.booklooker.de/app/result.php?infotext=etymologie
Die Etymologie-Bücher bei booklooker.

Buch (W3)

Beschriftete "Buchenholztafeln", welche zusammengeheftet wurden, haben dem "Buch" seinen Namen gegeben.
...


buch - Etymologie-Literatur - Etymology-Literatur

(E?)(L?) http://www.buch.de/
(E?)(L?) http://www.buch.de/shop/home/schnellsuche/any/?fq=Etymologie&fc=ANY
(E?)(L?) http://www.buch.de/shop/home/schnellsuche/any/?fq=Etymology&fc=ANY
(E?)(L?) http://www.buch.de/shop/bde_homestartseite/schnellsuche/buch/;jsessionid=fdc-vlixmqnms61.fdc41?fc=ANY&fq=etymologie
22.03.2005: Ihre Suche nach «etymologie» führte zu insgesamt 74 Ergebnissen.

buchhandel - Etymologie-Suche - Etymology-Search

(E?)(L?) http://www.buchhandel.de/vlb/vlb.cgi?stichwort=Etymologie&act=suchen
Die Etymologie-Treffer auf der Site von "Buchhandel".

(E?)(L?) http://www.buchhandel.de/vlb/vlb.cgi?stichwort=Etymology&act=suchen
Die Etymology-Treffer auf der Site von "Buchhandel".

buch-idealo

(E1)(L1) http://www.buch-idealo.de/70R6C6K2_Geist-Wissen-Nachschlagewerke-Woerterbuecher.html
(E1)(L1) http://www.perlentaucher.de/buch/16271.html
Unter den über 100 Wörterbüchern werden auch einige Mundart-Wörterbücher, Bücher mit Wortgeschichten und etymologische Wörterbücher aufgelistet.

C

Ceryx (W3)

(E?)(L?) http://www.ceryx.de/
Ceryx ist ein Magazin für Literatur, Sprache, Kunst, Musik und Medien.

Es erscheint - nur "online" - jeweils zum Monatsanfang. Der Name "Ceryx" leitet sich ab vom altgriechischen Wort "keryx" für "Herold".

D

Dichter (W3)

(E?)(L?) http://www.ruhr-uni-bochum.de/autor/ingo.html
Der Terminus "Dichter" geht auf die erstmals Mitte des 12. Jahrhunderts (König Rother, anonym um 1160/70) geläufige Bezeichnung "tihtaere" zurück, das etymologisch aus ahd. "dihton" bzw. "tihton" = "schriftlich abfassen", "ersinnen" entsteht, mit einiger Wahrscheinlichkeit aber auch den lateinischen Einfluß von "dictare" = "zur Nachschrift vorsprechen", "verfassen" aufnimmt. Bis ins 18. Jahrhundert hinein gilt "Dichter" gleichbedeutend neben der Bezeichnung "Poet". Die dichtungstheoretischen Traktate und Poetiken des 16. bis frühen 18. Jahrhunderts zeigen allerdings, daß der lateinische Terminus - unter entschiedenem Bezug auf den normativ-gelehrten Aspekt des Dichtens - bevorzugt wird.

Die Interpretation, dass es sich bei der "Dichtung" um eine "Verdichtung von Gedanken" handelt, entstammt also wohl eher dichterischer Freiheit.

Die andere Bibliothek (W3)

(E?)(L?) http://www.die-andere-bibliothek.de/
(E?)(L?) http://www.die-andere-bibliothek.de/wegweiser/eichborn-satelliten/ab/menu1/zur-reihe/geschichte-der-reihe.html
Zur Geschichte der Reihe "DIE ANDERE BIBLIOTHEK"

»Die Einwohner der Bundesrepublik sind mit Büchern gut versorgt. Der Umsatz liegt bei vielen Millionen und jedes Jahr erscheinen tausende neue Titel. Nörgler und Unzufriedene gibt es immer. Wir zählen uns zu ihnen. Deshalb wollen wir damit anfangen, "DIE ANDERE BIBLIOTHEK" zu veröffentlichen: und wir haben nicht die Absicht, damit aufzuhören, solange wir unzufrieden sind. Das kann sehr lange dauern.«

Mit diesen Worten kündigten Hans Magnus Enzensberger und der Verleger und Buchkünstler Franz Greno Ende 1984 eine neue Buchreihe an, die sich daran machte, mit allen Gepflogenheiten des verlegerischen Betriebs zu brechen: Monat für Monat sollte ein besonderes Buch erscheinen, ausgewählt und herausgegeben von Hans Magnus Enzensberger, sorgfältig lektoriert und liebevoll gestaltet, nach den alten Regeln der Schwarzen Kunst in Grenos Nördlinger Werkstatt in Blei gesetzt, auf holz- und säurefreies Papier gedruckt, jeder Band individuell gebunden, mit Rückenschild aus Leder und Lesebändchen. Denn: »Luxus ist kein Verbrechen«.
...


drucken, drücken (W3)

(E?)(L?) http://www.drucken.de/
Das von "drücken" abgeleitete "drucken" entstand im 15.Jh. mit dem Buchdruck. "drücken" wiederum geht auf Bedeutungen wie "drohen" und "drehen" zurück.

Die angegebene Webseite bietet Produktionern in Werbe- und Kommunikationsagenturen ebenso wie Einkäufern, Marketing-Managern oder Designern bei Industrie-Unternehmen und anderen Organisationen kostenlose Unterstützung bei der Aufgabe, Drucksachen termingerecht, kostengünstig und in der gewünschten Qualität zu produzieren.

dw-world - Märchensprache

(E?)(L?) http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,352311,00.html
Hänsel und Gretel, Schneewittchen und die sieben Zwerge oder Frau Holle bevölkern so manches Märchenbuch, und ihre Taten haben in der deutschen Alltagssprache Spuren hinterlassen.
...
über von Gabi Klasen


E

enzy - Informationen über Personen und Begriffe aus den Gebieten der Literatur, Geschichte und Philosophie

(E?)(L?) http://www.enzy.de/
ENZY - "Enzyklopädie" ist eine Datenbank, die Informationen über Personen und Begriffe aus den Gebieten der Literatur, Geschichte und Philosophie beinhaltet; (über 71.700 Datensätze); Stichwörter aus den Bereichen der Literaturwissenschaft, der Mythologie, der Bibel sowie natürlich auch Biographien und Werke (über 5000 Volltexte) deutscher aber auch bedeutender ausländischer Schriftsteller; die fast vollständigen, teilweise zweisprachigen Texte von Shakespeare, Heine, Goethe, Kafka, Boccaccio etc. auffindbar; Möglichkeit, Themen- oder Motivkreise in der Literatur aufzuzeigen, z.B. führt eine "kombinierte Suchabfrage" nach allen Sonetten aus allen Jahrhunderten mit dem Thema Liebe sekundenschnell zu über 80 Ergebnissen, wobei dann hier 40 Sonette als Volltext vorliegen. Diese Suche läßt sich mit über 95 integrierten (und auch erweiterbaren) Motivkreisen wiederholen.

Etymbold (W3)

(E?)(L?) http://www.arno-schmidt-stiftung.de/
Den folgenden Textausschnitt findet man unter "Leben" und dann durch die Auswahl "Werk und Wirkung" (oben) und "Etym-Theorie" (unten). Arno Schmidt beginnt im ersten Buch von "Zettel’s Traum" (S.24f.) im Gespräch zwischen dem Ich-Erzähler Daniel Pagenstecher, dem Übersetzer Paul Jacobi, dessen Frau Wilma und ihrer Tochter Franziska seine Etym-Theorie zu entwickeln:

Wie wolln wir sie nennen? – Die ETYMS? / Also "Die Echten"?; (P hoffnungsvoll) / Und das wären – ?, (W). / Was "Worte" sind, wißt Ihr – ? / (sie nickten so schnell!) / (Glückliches Völkchen; mir war’s nich ganz klar.) Also das bw [[am rechten Rand:] bw = Bewußtsein; ubw = Unterbewußtes] spricht Hoch=Worte. Nun wißt Ihr aber, aus FREUD’s "Traumdeutung", wie das ubw ein eigenes Schalks=Esperanto lallt; indem es einerseits Bildersymbolik, andrerseits Wort=Verwandtheiten ausnützt, um mehrere – (immer aber im Gehirn des Wirtstieres engbeieinanderlagernde!) – Bedeutungen gleichzeitig wiederzugeben. Ich möchte nun diese neuen, wortähnlichen Gebilde – die sowohlerzogen der scheinbaren Präzision der Normalsprache dienen; als auch den fehllustig=doppelzüngelnden Amfibolien der "HinterGedanken" – "ETYMS" heißen : der obere Teil des Unbewußten : spricht "Etym". [...] Das bedeutet natürlich : daß, aufgrund dieser ränkespinnerischen Sinnwendewippchen, ein dem Feinsinnigen gänzlich unerwünschter Janus=Effekt auftritt.« / –) : »Also was der Filologe ›Wurzeln‹ nennt?«; W. / (Homonyme? –« probierte P. / »Was sich reimt?«; (Fr, unsicher ..) / »Ihr habt Alledrei etwas Recht; s trifft’s aber doch nicht ganz : "Etyms" will be "Etyms".

Wer dies ganz verstanden hat, möge mir ein paar Zeilen zukommen lassen, die ich dann hier zur Erklärung einfüge.

F

Faszikel, Faschismus (W3)

Die Bezeichnung für totalitäre Bewegungen rechtsradikalen Charakters geht zurück auf den von Mussolini nach dem 1. Weltkrieg gegründeten Kampfbund "Fascismo".
Dieser wollte damit eine Verbindung zu römischen Traditionen herstellen. Das "(Ruten)bündel" = lat. "fascis" bildete zusammen mit dem Beil das altrömische Herrschaftszeichen.

Hierher gehört auch das relativ unschuldige Wort "Faszikel", das auf die Verkleinerungsform lat. "fasciculus" = "kleines Bündel" zurückgeht und als bürokratisches "Bündel von Akten" und als medizinisches "kleines Bündel von Muskelfasern" in Erscheinung tritt.

Faust, faustian, faustisch (W3)

(E?)(L?) http://www.br-online.de/wissen-bildung/kalenderblatt/2001/10/kb20011001.html
(E2)(L1) http://www.sungaya.de/schwarz/allmende/alchemie/faustus.htm
Doktor Faustus

(E6)(L1) http://www.weltchronik.de/bio/cethegus/f/faust.html
Johannes Faust (ca. 1480 bis ca. 1536 nach Christus)

(E?)(L1) http://agora.qc.ca/encyclopedie/recherche.nsf/Thematique?OpenForm&requete=Faust
Faust

(E1)(L1) http://agora.qc.ca/reftext.nsf/Documents/Faust--La_legende_de_Faust_par_Laurent_Tailhade
La légende de Faust
(E1)(L1) http://gutenberg.spiegel.de/autoren/goethe.htm
Goethes Faust-Dramen
(E?)(L?) http://gutenberg.spiegel.de/goethe/faust1/faust_to.htm
(E?)(L?) http://gutenberg.spiegel.de/goethe/faust2/faust2.htm

(E?)(L?) http://www.bartleby.com/hc/
Faust, by J.W. von Goethe - Dr. Faustus, by Christopher Marlowe

(E?)(L?) http://www.bartleby.com/19/1/
Faust, by J.W. von Goethe, Part I

(E?)(L?) http://www.bartleby.com/19/2/
Dr. Faustus, by Christopher Marlowe

(E?)(L?) http://www.gutenberg.net/etext/3023
Faust _ Part 1, by Goethe, Johann Wolfgang von, 1749-1832

(E?)(L?) http://www.gutenberg.net/etext02/faust10.txt
Faust _ Part 1, by Goethe, Johann Wolfgang von, 1749-1832

(E?)(L?) http://www.gutenberg.net/etext/2229
Faust: Der Tragödie erster Teil

(E?)(L?) http://www.gutenberg.net/etext00/7fau110.txt
Faust _ Part 1, by Goethe, Johann Wolfgang von, 1749-1832

(E?)(L?) http://www.gutenberg.net/etext/2230
Faust: Der Tragödie zweiter Teil

(E?)(L?) http://www.gutenberg.net/etext00/7fau210.txt
Faust _ Part 2, by Goethe, Johann Wolfgang von, 1749-1832

(E?)(L?) http://www.gfds.de/sprachdienst2.html
Goethes Faust und die Fremdwörter

(E?)(L?) http://www.gutenberg.net/etext/779
Dr. Faustus - Marlowe, Christopher

(E?)(L?) http://www.gutenberg.net/etext97/drfst10a.txt
Dr. Faustus - Marlowe, Christopher

(E?)(L?) http://www.gutenberg.net/etext/811
Dr. Faustus, Newer Edition - Marlowe, Christopher

(E?)(L?) http://www.gutenberg.net/etext97/drfsta10.txt
Dr. Faustus, Newer Edition - Marlowe, Christopher

(E1)(L1) http://gutenberg.spiegel.de/autoren/lenau.htm
Faust und weitere Gedichte von Nikolaus Lenau
(E1)(L1) http://gutenberg.spiegel.de/autoren/vischer.htm
Faust - der Tragödie dritter Teil und Gedichte von Friedrich Theodor Vischer
(E1)(L1) http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/MurnauFriedrichWilhelm/
Biografie von Friedrich Wilhelm Murnau und Video-Files aus Murnaus "Faust"0 (1925/26)
(E1)(L1) http://www.etymonline.com/
Faustian

(E1)(L1) http://www.wordsmith.org/awad/archives/1100
faustian Nov 00

(E2)(L1) http://www.sungaya.de/schwarz/romer/faustulus.htm
Faustulus (röm.)

(E6)(L1) http://www.weltchronik.de/bio/cethegus/f/faustina.html
Faustina die Jüngere (130 bis 176 nach Christus)

Der "Faust" Goethes hat eine durchaus reale Person zum Vorbild.
Am 01.10.1540 wurde Georg Zabel hingerichtet. Dieser kommt in der Figur "Faust" sogar um einiges besser weg als in der Realität. Er soll zwischen Erfurt und Prag sein Unwesen getrieben haben. In Erfurt beschwor er die Helden des Homer. Und sogar die Sache mit dem armen Gretchen soll stimmen. Sie wurde wegen Kindsmord aufs Rad geflochten und starb einen qualvollen Tod.
Im "Kalenderblatt" des "BR" und bei "sungaya" des BR findet man noch einiges mehr zu seinem "Lebenswerk".

Auch "Christopher Marlowe" wurde von dieser Figur angeregt ein eigenes Werk zu schreiben.

Nikolaus Lenau schrieb ein "Faust-Gedicht".

Der Artikel der "Gesellschaft für deutsche Sprache" behandelt "Goethes Faust und die Fremdwörter".

Friedrich Theodor Vischer schrieb 1886 einen dritten "Faust-Teil".

Im englischen hat es der "Faust" sogar zum Adjektiv "faustian" gebracht.

Ob der antike "Faustulus" oder die "Faustina" in einer (sprachlichen) Bezeihung zum "Faust" stehen wird nicht erwähnt.

findmybook - Find my Book

(E?)(L?) http://www.findmybook.de/
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Die Suche nach "Etymologie" und "Etymology" liefert viele Treffer.

G

german-isbn - ISBN - Internationale Standard Buchnummer

(E?)(L?) http://www.german-isbn.org/
Im Merkblatt findet man auch folgende Hinweise:
10 Stellen - und was sie bedeuten
Um ihrer Aufgabe entsprechen zu können, besteht die ISBN aus vier durch Bindestriche oder Zwischenräume getrennten Teilen mit insgesamt 10 Stellen und den vorangestellten Buchstaben ISBN.
ISBN 3-7609-4012-9
Die Stellenzahl der Teile 1, 2 und 3 ist variabel: Bei der Gruppen- und Verlagsnummer richtet sie sich nach dem Umfang der Verlagsproduktion der Gruppe bzw. des Verlages. Je höher die Titelproduktion, desto weniger Stellen hat die Gruppen- bzw. Verlagsnummer. Da die Prüfziffer - Teil 4 - in jedem Fall nur eine Stelle beansprucht, stehen dem einzelnen Verlag zur Benummerung seiner Bücher im Teil 3 desto mehr Stellen zur Verfügung je geringer - zusammengenommen - die Stellenzahl der Gruppen- und Verlagsnummer ist.
...


Gesammeltes Schweigen (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
1958 erschien Heinrich Bölls (1917 - 1985) Satire "Gesammeltes Schweigen". Die Titelfigur ist ein Redakteur beim Hörfunk, der herausgeschnittene Tonbandabschnitte sammelt auf denen nichts zu hören ist. Diese Pausen gefallen dem Redakteur so gut, weil er dem vielen leeren Geschwätz überdrüssig ist.

Heute noch sagen wir etwas scherzhaft "Gesammeltes Schweigen", wenn sich jemand nicht an einer Diskussion beteiligt, zu einem Thema keine Stellung bezieht oder uns eine Antwort schuldig bleibt.

(© blueprints Team)

Gutenberg-Bibel (W3)

(E?)(L?) http://www.heise.de/newsticker/data/anw-23.07.03-007/
(E?)(L?) http://www.heise.de/newsticker/meldung/38826
(E?)(L?) http://www.lexi-tv.de/suche/suchindex.asp
Gutenberg - Mensch/Persönlichkeiten

(E?)(L?) http://eurekaweb.free.fr/invh1.htm
(1447) Presse de Gutenberg

(E?)(L?) http://www.newadvent.org/cathen/g.htm
Gutenberg, Johann -- Inventor of printing (1400-1467)

Die Gutenberg-Bibel ist benannt nach Johannes Gutenberg. "Seine" weltberühmten 42-zeiligen Bibeln gehören zu den Kostbarkeiten des gleichnamigen Gutenberg Museums.

Hinweis: Weiter Links zu "Gutenberg-Seiten" im Netz finden Sie auf im "Link List Labor" unter dem Stichwort "Gutenberg".

H

Hamm, Clov, Nagg, Nell (W3)

(E?)(L?) http://www.dolomiten.it/nachrichten/artikel.asp?KatID=bb&ArtID=53070
Becketts "Endspiel" neu inszeniert in Bozen
...
Schon die Namen der Figuren geben dem Spiel der Vermutungen Nahrung. Steht "Hamm" für franz. "homme" und "Clov" für "esclave"? Oder sind es, wie Adorno vermutete, moderne Stummelformen von "Hamlet" und "Clown"? Beckett selbst favorisierte die Etymologie vom "Hammer" und den "drei Nägeln": "Hamm" von "Hammer", "Clov" von franz. "clou", "Nagg" von dt. "Nagel" und "Nell" von engl. "Nail".
...


Herbsttag (W3)

(E?)(L?) http://www.herbstgedicht.de/
Rilke gab dem "Herbsttag" eine ganz besondere Bedeutung. (Man kann den "Herbsttag" auch als einen Lebensabschnitt auffassen.)

Herbsttag


Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren, und auf den Fluren laß die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein; gieb ihnen noch zwei südlichere Tage, dränge sie zur Vollendung hin und jage die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr. Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben, wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben und wird in den Alleen hin und her unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.


(Rainer Maria Rilke)

Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein! (W3)

Die Redewendung "Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!" findet man im Osterspaziergang von Johann Wolfgang von Goethe (Faust I, Vers 940).

(E?)(L?) http://gutenberg.spiegel.de/goethe/faust1/faust007.htm
Der Osterspaziergang

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick;
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dorther sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer kornigen Eises
In Streifen über die grünende Flur;
Aber die Sonne duldet kein Weißes,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlt's im Revier
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.
Kehre dich um, von diesen Höhen
Nach der Stadt zurückzusehen.
Aus dem hohlen finstern Tor
Dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
Denn sie sind selber auferstanden,
Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
Aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
Aus der Straßen quetschender Enge,
Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
Sind sie alle ans Licht gebracht.
Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge
Durch die Gärten und Felder zerschlägt,
Wie der Fluß, in Breit und Länge
So manchen lustigen Nachen bewegt,
Und bis zum Sinken überladen
Entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von des Berges fernen Pfaden
Blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!


Johann Wolfgang von Goethe


(E?)(L?) http://www.google.de/search?hl=de&q=%22Hier+bin+ich+Mensch%2C+hier+darf+ich+sein
Die Suche nach "Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein!" ergab am 1604.2007:
Ergebnisse 1 - 10 von ungefähr 629 für "Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein!".

(E?)(L?) http://www.google.de/search?hl=de&q=%22Hier+bin+ich+Mensch%2C+hier+darf+ich%27s+sein
Die Suche nach "Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein" ergab am 1604.2007:
Ergebnisse 1 - 10 von ungefähr 981 für "Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein".

hitmeister
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Etymologie-Bücher - Etymology-Bücher

(E?)(L?) http://www.hitmeister.de/
(E?)(L?) http://www.hitmeister.de/search_results.php?search_value=Etymologie&item_type=0
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I

ilab - Literatur-Begriffs-Dictionary - DE-FR-NL-UK

(E?)(L?) http://www.ilab.org/services/translate.php?sort=de


J

jokers - Jokers - Etymologische Restseller

(E?)(L?) http://www.jokers.de/
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jpc - Etymologie-Literatur - Etymology-Literatur

(E?)(L?) http://www.jpc.de/
Am10.07.2008 lieferte die Suche nach "Etymologie" 107 Treffer.
Am10.07.2008 lieferte die Suche nach "Etymologie" 132 Treffer.

K

kindlers - Kindlers Literatur-Lexikon

(E?)(L?) http://www.kindlers.de/
Das Literaturportal im Internet
Die Werkenzyklopädie der Weltliteratur von den Anfängen bis zur Gegenwart mit über 18.000 Werkbeschreibungen

das Standardwerk für Literaturfreunde

Das 23-bändige Werk auf einer CD-ROM
systhema

Klischee, Abklatsch, cliché, Klatsch (W3)

(E?)(L?) http://www.hr-online.de/
(E?)(L?) http://www.fh-friedberg.de/fachbereiche/mi/history/hist_dru.htm
(E?)(L?) http://www.uni-duisburg.de/FB3/ROMANISTIK/PERSONAL/Burr/Medien/Medienrevolutionen/2002_2003/Vorlesung/Der%20Buchdruck.pdf
Laut HR3 sollte am Samstag, 13.12.2003, angeblich der "Klischeetag" sein. Allerdings konnte ich dazu im Internet noch keinen Hinweis finden - auch nicht auf der Homepage von HR3.
Der Begriff bezeichnet jedenfalls - mit bestimmten technischen Verfahren hergestellte - Kopien eines Druckstockes. Aus dem Druckerjargon entwickelte sich die abwertende Bezeichnung für eine unoriginelle Kopie, und daraus wieder die "unoriginelle, nur wiederholte Redensart" auch "Vorurteil", "veraltete Vorstellung".
Diese Bedeutung kann man demnach nicht nur einfach als Klischee der Herkunft des Wortes bezeichnen. Das frz. Verb "clicher" heisst nichts anderes als "abklatschen" und das frz. "cliché" entsprechend "Abklatsch". Vom "Abklatsch" bis zum "Vorurteil" durchlief der Begriff doch noch einige Entwicklungsstufen. Aber selbst das französische "cliché" hatte (u.a.) schon die Bedeutung "abgedroschene Redensart".

Wenn ich es richtig verstanden habe, wurde im Druckerhandwerk ein erster Probedruck ursprünglich mit durch "abklatschen" mit einer Bürste hergestellt - was immer das bedeuten mag. Jedenfalls lässt sich die Bezeichnung des Druckstocks also noch ein Stückchen weiter zurückverfolgen.
Und damit ist auch der "Abklatsch" als "schlechte Kopie" einer Sache erklärt.

Einen Hinweis darauf, dass auch "Klatsch" = "Geschwätz" oder "üble Nachrede" auf "clicher" zurückgeht konnte ich nicht finden. (immerhin wird ja "Klatsch" durch Wiederholung (kopieren) weitergegeben.
Meine Vermutung geht allerdings dahin, dass der "Klatsch" weniger auf "clicher" zurückzuführen ist, sondern dass alle diese Begriffe auf eine gemeinsame lautmalerische Wurzel wie "klitsch" und "klatsch" zurückgehen. "Klatsch" hört aus der Entfernung auch nach einem "klatschenden" Wasserfall und "Geplapper" an. Und damit hängen lt. "Duden" auch "klappen" und "Kladde" = "Schmierheft" (von lautmalerisch für "Schmutz") zusammen.

Kolportage, Kolportageliteratur (W3)

(E6)(L?) http://www.teachsam.de/deutsch/glossar_deu_k.htm
Eine "Kolportage" (frz., ursprünglich "Reisebuchhandel") bezeichnet heute minderwertige Literatur bzw. auf billige Wirkung abzielender Berichte. Ebenfalls wird so die Verbreitung von Gerüchten benannt.

Wörtlich genommen handelt es sich um "Zusammengetragenes", und geht zurück auf lat. "comportare" = "zusammentragen".

Krimi, kriminal (W3)

(E?)(L?) http://www.krimimails.de/
"Krimi" ist zunächst einmal dei Abkürzung von "Kriminalroman" (oder auch "Kriminalstück"). "kriminal" geht zurück auf lat. "criminalis" = "ein Verbrechen betreffend" ("crimen" = "Verbrechen").

Unter dem angegebenen Link erhält man einen Fortsetzungskrimi per E-Mail.

kohlibri - Etymologie-Literatur - Etymology-Literatur

(E?)(L?) http://www.kohlibri.de/
(E?)(L?) http://www.kohlibri.de/xtcommerce/advanced_search_result.php?keywords=Etymologie
(E?)(L?) http://www.kohlibri.de/xtcommerce/advanced_search_result.php?keywords=Etymology


Kurt Tucholsky, Ignaz Wrobel, Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger, 5PS, Kalwunde, Tucholsky, -sky (W3)

Der Schriftsteller, der mich zum Lesen brachte war Kurt Tucholsky. Aus Gründen, die er im Folgenden selbst beschreibt trat er mit Hilfe von Pseudonymen als "5PS" (= "5 Personen") auf.

Der Name "Tucholsky" geht wohl zurück auf einen polnischen Ort "Tuchola". Der Suffix "-sky" heißt "Mann" und macht "Tucholsky" zu einem "Mann aus Tuchola".

(E?)(L1) http://german.about.com/library/bltucholsky.htm
Kurt Tucholsky is little known outside the German-speaking world, but he was one of German literature's most insightful - and humorous - writers. In his poetry, novels, essays, and satirical cabaret skits, he was critical of German culture, literature, militarism and nationalism - and the emerging Nazi threat that eventually drove him into exile. Even today, his writings seem almost current - and they are always interesting and full of biting humor.

(E6)(L1) http://www.aphorismen-archiv.de/
(E?)(L1) http://www.biografiasyvidas.com/biografia/t/tucholsky.htm
(E?)(L1) http://www.br-online.de/wissen-bildung/kalenderblatt/november/kb19991123.html
23.11.1999 - Kaspar Hauser (23.11.1996)

(E?)(L1) http://www.br-online.de/wissen-bildung/kalenderblatt/2001/08/kb20010823.html
23.08.2001 - Kurt Tucholsky wird ausgebürgert (23.08.1933)

(E?)(L?) http://www.damals.de/damals_static/zeitpunkte/dms_zeitp_nach_chr.php?suche=1&suche_volltext=Kaspar+Hauser
Kaspar Hauser - Das Kind von Europa
Wie aus dem Nichts tauchte an jenem Pfingstmontag die verwilderte Gestalt in den Gassen Nürnbergs auf: Ungelenk setzte der 16jährige Junge seine Schritte, bis die Polizei den Streuner in Gewahrsam nahm. Das Verhör erwies sich als schwierig. Der Fremde schien die Fragen zu hören, jedoch nicht zu verstehen. Als ihm aber die Ordnungshüter die Hand führen wollten, um das Protokoll mit einem Kreuz zu unterzeichnen, zeigte es sich, daß dem Jungen Feder und Papier nicht unbekannt waren: „Kaspar Hauser“ floß es in deutlichen Buchstaben auf das Schriftstück. Über Nacht avancierte Kaspar zur Berühmtheit. Von weit her reisten Schaulustige und Wißbegierige an, um sich ein Bild von diesem bedauernswerten Findling zu machen. Legenden gingen um von einer grausamen Kindheit in Ketten, die der Junge wie ein Tier eingesperrt in einem dunklen Loch verbracht haben soll. Gerichtspräsident Feuerbach persönlich nahm sich des Falles an und kam zu dem Schluß, daß Kaspar „weder in Blödsinn noch in Wahnsinn verfallen“ sei. Doch rätselhaft blieb die Herkunft. Bis heute lebt die Vermutung, „daß Kaspar Hauser um die Vorzüge einer vornehmen Geburt beraubt“ worden sei. Beweise für eine Abstammung des bald als „Kind von Europa“ bezeichneten Jungen vom Haus Baden gibt es jedoch nicht.


(E?)(L?) http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/TucholskyKurt/
(E?)(L?) http://www.digbib.org/
Kurt Tucholsky geb. 1890 | Schloss Gripsholm

(E?)(L?) http://www.dradio.de/




(E?)(L1) http://www.ub.fu-berlin.de/internetquellen/fachinformation/germanistik/autoren/multi_tuv/tucho.html
(E?)(L?) http://www.fuenfps.de/warum5ps.htm
Benannt ist diese Kurt Tucholsky gewidmete Seite nach dem 1927 erschienen Sammelband "Mit 5 PS". In dem Vorwort erläutert Tucholsky wie es zu den bekannten Pseudonymen gekommen ist und wie diese sich nach und nach verselbstständigt haben. Dabei bezieht er seinen eigenen Namen auch mit ein:"Wir sind fünf Finger an einer Hand.
Der auf dem Titelblatt und: Ignaz Wrobel. Peter Panter. Theobald Tiger. Kaspar Hauser."


Die Hinweise zu den vier Pseudonymen sind zwar recht interessant, liefern aber keine Erklärung für die Namenswahl.

(E?)(L1) http://www.informatik.hu-berlin.de/~goebel/tucho/tucho.htm
Auf einer Seite der "Humboldt-Universität Berlin" findet man eine Sammlung von Prosa und Gedichten; und Links.

(E?)(L?) http://www.humboldtgesellschaft.de/inhalt.php?name=hauser
Kaspar Hauser - ein vergessener Mythos? 1828 tauchte das "Kind Europas" in Nürnberg auf. Seitdem steigt die Zahl der Theorien über seine Herkunft. 1996 wurden DNA-Spuren Hausers untersucht mehr...

(E?)(L?) http://www.ids-mannheim.de/kt/30000wordforms.dat
"Tucholsky" gehört zu den 30.000 häufigsten Wörtern.

(E?)(L1) http://www.ingeb.org/
Lieder-Texte von Kurt Tucholsky

(E?)(L?) http://www.judentum-projekt.de/persoenlichkeiten/liter/kurttucholsky/
...
Er schrieb unter verschiedenen Pseudonymen, wie Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger und Ignaz Wrobel. Die verschiedenen Künstlernamen sollten die Suche nach der eigenen Identität in der zerrissenen Nachkriegsgesellschaft ausdrücken.
...


(E?)(L?) http://www.kaspar-hauser-ansbach.de/biografie.html
Biografie des Findelkinds auf den Seiten der Stadt Ansbach

(E?)(L?) http://www.kassiber.de/hauser.htm
Linksammlung zu Kaspar Hauser

(E?)(L?) http://www.literaturcafe.de/bf.htm?/notizen/hauser.htm
(E?)(L?) http://www.literaturcafe.de/bf.htm?/kaspar/teil9.htm
Kaspar Hauser

(E?)(L?) http://www.literaturlandkarte.de/tucholsky.html
Tucholsky in der Literatur-Landkarte
Je näher sich zwei Schriftsteller sind, desto wahrscheinlicher ist eine Überschneidung bei der Leserschaft.

C. S. Forester Tucholsky Frisch J.V. Eichendorff Glauser Enzensberger, Christian Berthold Brecht Bichsel C.G.Jung Brecht Horvath Karl Phillip Moritz Homer Böll Magdalen Nabb Arthur Schopenhauer Andrea De Carlo Perec Kleist Lessing Nooteboom Roth Wladimir Kaminer Buddha The Dalai Lama Welsh Erich Kästner Borchert Lermontov Plato Büchner Frantzen Dovlatov Friedrich Dürrenmatt Forsythe Pushkin Benn Russell Dickens Aristotle Robbins Wolfgang Borchert Mulisch Beckett André Kaminski Jan Regener Djian Wittgenstein D.H. Lawerence John Updike

(E?)(L?) http://www.logoslibrary.eu/
Zu "Tucholsky" wird angezeigt:

(E?)(L1) http://www.rasscass.com/
(E4)(L1) http://www.rasscass.com/templ/te_bio.php?PID=1862&RID=1
K. Hauser (1812)

(E2)(L1) http://www.rhetorik.ch/Tucholsky/Schlecht.html
Ratschläge für einen schlechten Redner

(E?)(L?) http://www.shoa.de/p_kurt_tucholsky.html
(E?)(L?) http://www.shoa.de/content/view/92/85/
Hier findet man, neben einer kurzen Biographie, Angaben, welche Werke Kurt Tucholsky unter welchem Pseudonym schrieb.

Kurt Tucholsky (1890 - 1935) - Geschrieben von André Krajewski
...
Einzelausgaben zu Lebzeiten:


(E?)(L?) http://www.textlog.de/tucholsky-start-panter.html
Wir sind fünf Finger an einer Hand.
Der auf dem Titelblatt ("Kurt Tucholsky") und "Ignaz Wrobel", "Kaspar Hauser", "Peter Panter", "Theobald Tiger".
Aus dem Dunkel sind diese Pseudonyme aufgetaucht, als Spiel gedacht, als Spiel erfunden – das war damals, als meine ersten Arbeiten in der "Weltbühne" standen. Eine kleine Wochenschrift mag nicht viermal denselben Mann in einer Nummer haben, und so erstanden, zum Spaß, diese homunculi. Sie sahen sich gedruckt, noch purzelten sie alle durcheinander; schon setzten sie sich zurecht, wurden sicherer; sehr sicher, kühn – da führten sie ihr eigenes Dasein. Pseudonyme sind wie kleine Menschen; es ist gefährlich, Namen zu erfinden, sich für jemand anders auszugeben, Namen anzulegen – ein Name lebt. Und was als Spielerei begonnen, endete als heitere Schizophrenie.

Ich mag uns gern. Es war schön, sich hinter den Namen zu verkriechen und dann von Siegfried Jacobsohn solche Briefe gezeigt zu bekommen:

»Sehr geehrter Herr! Ich muß Ihnen mitteilen, dass ich Ihr geschätztes Blatt nur wegen der Arbeiten Ignaz Wrobels lese. Das ist ein Mann nach meinem Herzen. Dagegen haben Sie da in Ihrem Redaktionsstab einen offenbar alten Herrn, Peter Panter, der wohl das Gnadenbrot von Ihnen bekommt. Den würde ich an Ihrer Stelle ... «

Und es war auch nützlich, fünfmal vorhanden zu sein – denn wer glaubt in Deutschland einem politischen Schriftsteller Humor? dem Satiriker Ernst? dem Verspielten Kenntnis des Strafgesetzbuches, dem Städteschilderer lustige Verse? Humor diskreditiert.

Wir wollten uns nicht diskreditieren lassen und taten jeder seins. Ich sah mit ihren Augen, und ich sah sie alle fünf: "Wrobel", einen essigsauern, bebrillten, blaurasierten Kerl, in der Nähe eines Buckels und roter Haare;
"Panter", einen beweglichen, kugelrunden, kleinen Mann;
"Tiger" sang nur Verse, waren keine da, schlief er – und nach dem Kriege schlug noch
"Kaspar Hauser" die Augen auf, sah in die Welt und verstand sie nicht. Eine Fehde zwischen ihnen wäre durchaus möglich. Sie dauert schon siebenunddreißig Jahre.

Woher die Namen stammen?

Die alliterierenden Geschwister sind Kinder eines juristischen Repetitors aus Berlin. Der amtierte stets vor gesteckt vollen Tischen, und wenn der pinselblonde Mann mit den kurzsichtig blinzelnden Augen und dem schweren Birnenbauch dozierte, dann erfand er für die Kasperlebühne seiner ›Fälle‹ Namen der Paradigmata.
Die Personen, an denen er das Bürgerliche Gesetzbuch und die Pfändungsbeschlüsse und die Strafprozeßordnung demonstrierte, hießen nicht "A" und "B", nicht: "Erbe" und nicht "Erblasser". Sie hießen "Benno Büffel" und "Theobald Tiger"; "Peter Panter" und "Isidor Iltis" und "Leopold Löwe" und so durchs ganze Alphabet. Seine Alliterationstiere mordeten und stahlen; sie leisteten Bürgschaft und wurden gepfändet; begingen öffentliche Ruhestörung in Idealkonkurrenz mit Abtreibung und benahmen sich überhaupt recht ungebührlich. Zwei dieser Vorbestraften nahm ich mit nach Hause – und, statt Amtsrichter zu werden, zog ich sie auf.

"Wrobel" – so hieß unser Rechenbuch; und weil mir der Name "Ignaz" besonders häßlich erschien, kratzbürstig und ganz und gar abscheulich, beging ich diesen kleinen Akt der Selbstzerstörung und taufte so einen Bezirk meines Wesens.
"Kaspar Hauser" braucht nicht vorgestellt zu werden.
Das sind sie alle fünf.
Und diese fünf haben nun im Lauf der Jahre in der ›Weltbühne‹ gewohnt und anderswo auch. Es mögen etwa tausend Arbeiten gewesen sein, die ich durchgesehen habe, um diese daraus auszuwählen – und alles ist noch einmal vorbeigezogen ... Vor allem der Vater dieser Arbeit: Siegfried Jacobsohn.
...
Wir beide nannten uns, nach einem revolutionären Stadtkommandanten Berlins, gegenseitig: "Kalwunde".
»Kalwunde!« sagtest du, wenn du dreiunddreißig Artikel in der Schublade hattest, »Kalwunde, warum arbeitest du gar nicht mehr –?« Und dann fing ich wieder von vorne an. Und wenn das dicke Kuvert mit einem satten Plumps in den Briefkasten fiel, dann hatte der Tag einen Sinn gehabt, und ich stellte mir, in Berlin und in Paris, gleichmäßig stark vor, was du wohl für ein Gesicht machen würdest, wenn die Sendung da wäre. Siehst du, nun habe ich das alles gesammelt ... Und du kannst es nicht mehr lesen ... »Mensch!« hättest du gesagt, »ick wer doch det nich lesen! Ich habe es ja alles ins Deutsche übersetzt –!« Das hast du.
Und so will ich mich denn mit einem Gruß an dich auf den Weg machen.
Starter, die Fahne –! Ab mit 5 PS.


(E?)(L1) http://www.tucholsky.net/
(E?)(L1) http://www.tucholsky-gesellschaft.de/
(E?)(L1) http://www.wasistwas.de/geschichte/alle-artikel/artikel.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=2380&cHash=d93b322276
Kaspar Hauser: Rätselraten um einen Findling

(E6)(L1) http://www.weltchronik.de/bio/main.htm
Kurt Tucholsky

(E6)(L1) http://www.weltchronik.de/bio/cethegus/h/hauser.html
Gastbeiträge von Cethegus: Hauser, Kaspar

(E6)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Tucholsky


Kurt Tucholsky war der Autor, der mich zum Lesen brachte.

Tucholsky hat in seiner schriftstellerischen Laufbahn immer wieder unter verschiedenen Pseudonymen geschrieben. Die bekanntesten dürften sein: Peter Panter, Theobald Tiger, Ignaz Wrobel und Kaspar Hauser. Irgendwo hatte ich auch schon mal gelesen, was mit diesen Namen zu verbinden war. Jedenfalls wollte er damit die Möglichkeit haben unterschiedliche Ansichten und Wesensmerkmale zum Ausdruck bringen zu können, ohne der Schizophrenie bezichtigt zu werden. Nach dem Motto: Zwei (oder sogar mehrere) Seelen leben in meiner Brust.

L

Ledereinband (W3)

(E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/~wumsta/infopub/textbook/umfeld/rehm2.html
Gab es den Begriff "Ledereinband" schon im Mittelalter?

Der "Ledereinband", bei dem Deckel und Rücken des Buches mit Leder überzogen sind, war im Mittelalter für Gebrauchsbücher ausschließlich in Anwendung; er war zwar einfacher als der Prachteinband, dafür aber durch Verzierungen (Blinddruck, Ritzungen u.a.) nicht weniger kunstvoll geschmückt.

Die ältesten erhaltenen Ledereinbände entstanden im 6. Jh. in Ägypten. Die ältesten überlieferten abendländischen Ledereinbände umgeben drei Codices aus dem 8. Jh., die zu den Büchern des angelsächsischen Benediktiners und Missionars der Deutschen, Bonifatius (* im Königreich Wessex 672/673, † bei Dokkum [Friesland]754) gehört haben sollen (heute in der Landesbibliothek Fulda).

Legende, legend, legendär (W3)

(E?)(L?) http://www.webopedia.com/TERM/l/legend.html
Die "Legende" ist keine Mutter, die ihr Kind zu Bett bringt. Die "Legende" geht im Gegenteil auf die Bedeutung "aufheben", "auflesen" zurück und zwar über mhd. "legende" auf lat. "legenda" = "das zu Lesende" und lat. "legere" = "lesen".

Daraus werden auch die beiden unterschiedlichen Bedeutungen verständlich, in denen die "Legende" heute vorkommt. Einmal ist eine "Legende" eine religiöse Erzählung über Leben, Tod und Heilige (wie sie eben in den "Schriften" "zu lesen" waren). Daraus entwickelte sich (über die Ausschmückung der Erzählungen) die Bedeutung "fantastische Geschichte", in der von "legendären" Ereignissen berichtet wird.

Die andere "Legende" ist dagegen gar nicht geheimnisvoll sondern gibt im Gegenteil eine Erklärung, wie bestimmte Zeichen in einem Text "zu lesen" sind. Diese Art von "Legenden" findet man z.B. in Landkarten, Charts, Tabellen, oder anderen Texten, in denen besondere Zeichen oder Farben zur Interpretationshilfe verwendet werden.

lesen (W3)

hatte im ahd. noch die Bedeutung "sammeln". Dies kann man auch heute noch an Wörtern wie "auflesen" oder "Weinlese" erkennen. Möglicherweise ergab sich die Bedeutungsverschiebung über das kirchenlateinische "lectio", das die "Lesung aus der Bibel" bezeichnete. Dabei "sammelte" man die Bibelstellen, die zu einem gegebenen Anlass am besten passten.
Das litauische "lesù" bedeutet z.B. "mit dem Schnabel aufpicken".

lesen-und-helfen - Lesen und Helfen - Etymologie-Bücher

(E6)(L1) http://www.lesen-und-helfen.de/


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Zur "Etymologie" gab es am 31.10.2005 82 Treffer.

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Literatur, literarisch (W3)

Das frz. "littéraire" = dt. "literarisch" = engl. "literary", frz. "littérature" = dt. "Literatur" = engl. "literature" gehen zurück auf lat. "literatura" = "Buchstabenschrift", "Schrift", "Sprachlehre", lat. "littera" = "Buchstabe", "Aufgezeichnetes" und weiter auf lat. "linere" = "bestreichen".

(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Literatur


literatur-wissen - Literatur-Wissen

(E?)(L?) http://www.literatur-wissen.de/Belletristik/belletristik.html
(E?)(L?) http://www.literatur-wissen.de/Studium/Gedichtinterpretation/gedichtinterpretation.html
Diese Site hat auf Basis von Amazon ein Litertaurangebot aufgebaut, das das Zurechtfinden im Büchermarkt durch Kategorisierung etwas erleichtern kann.
Unter der Rubrik "Belletristik" findet man einen Kanon der Literatur des 20.Jh. unter
"Deutsche Literatur 1945-1990" und
"Deutsche Literatur 1900-1945"
Auch eine Anleitung zur Gedichtinterpretation kann man auf diesen Seiten finden.

lumbecken (W3)

Die Klebeheftung bei Büchern (insbesondere bei Taschenbüchern) ist nach dem deutschen Erfinder "E. Lumbeck" benannt.

M

Manual (W3)

Kleine Bücher heissen "Manual" = "Handbuch", weil sie sich in der "Hand" halten lassen (lat. "manus" = "Hand").

Marginalie, marginal, Randbemerkung (W3)

Als marginaler Hinweis sei auch auf die "Marginalie" hingewiesen. Diese ist eine "Nebensächlichkeit", eine "Randerscheinung". Ihren Ursprung hat sie in der Literatur, wo sie als Anmerkungen des Lesers oder er Kopierers am Rand (eben als "Randbemerkung") vermerkt wurde. Und ihre Bezeichnung hat die "Randbemerkung" von lat. "margo" = "Rand".

Metapher (W3)

(E?)(L?) http://elib.zib.de/pub/UserHome/Luegger/Urania/tsld013.htm
Was ist nun die Informationsgesellschaft?
"Metapher", "übertragener", "bildlicher Ausdruck", "Bild": Gelehrte Entlehnung des 17. Jh.s - zuerst "Metaphor" - aus gr.-lat. "metaphorá" = "Übertragung" ("Bedeutung"), "bildlicher Ausdruck", zu gr. "meta-phérein".

N

O

Ominos ist dein Name, ominös (W3)

(E?)(L?) http://www.digbib.org/Friedrich_von_Schiller_1759/Xenien
In "Goethe und Schiller: Xenien" findet man:

238. Etymologie.
Ominos ist dein Name, er spricht dein ganzes Verdienst aus,
Gern verschafftest du, ging es, dem Pöbel den Sieg.


"ominös" geht über frz. "omineux" auf lat. "ominosus" zurück, lat. "omen" = "Vorzeichen", "Vorbedeutung".
"ominös" sieht allerdings nur die negative Seite und bedeutet "von schlimmer Vorbedeutung".

P

Pamphlet (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Das "Pamphlet" geht auf "Pamphelius de amore" zurück und bezeichnet in der deutschen Sprache eine "Schmähschrift" bzw. "Kampfschrift".

(© blueprints Team)

perlentaucher - Etymologie-Suche - Etymology-Search
Feuilleton-Perlentaucher mit täglichen Fundstücken
Bücherschau des Tages - Bücherschau der Woche Sortiert nach Zeitungen
Karikaturen-Archiv - Cartoons-Archiv
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(E?)(L?) http://www.perlentaucher.de/
(E?)(L?) http://www.perlentaucher.de/
Ihre Suchanfrage (Etymologie) ergab 8 Ergebnisse. Ergebnis 1 bis 8.
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Der Perlentaucher sucht nach Literatur-Perlen

(E?)(L?) http://www.perlentaucher.de/autoren
Wer findet die Bücherperlen?
Kulturmagazin im Internet mit Auswertungen von Buchrezensionen in deutschen Tageszeitungen und deren Literaturbeilagen. Eine Datenbank schlüsselt die Redaktionsnotizen auf.
Der Perlentaucher ist ein Kulturmagazin im Internet. Als Service bieten wir eine tägliche Auswertung der Buchrezensionen in den sechs besten deutschsprachigen Zeitungen. Zu jeder einzelnen Buchkritik verfassen wir eine Notiz, die die Tendenz der Kritik in eigenen Worten wiedergibt. Diese werden täglich ab 14 Uhr in der Bücherschau des Tages präsentiert. Vor 14 Uhr findet man dort die Notizen vom Vortag.

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Unter 'Service', 'Links' gibt es viele interessante Links zu weiteren Kulturseiten: Verlage im Netz, Magazine, in- und ausländische Zeitungen, Zeitschriften und Internetmagazine, Buchkritiken und Literaturmagazine, Literatur für Randgruppen, Comics, Krimis, Poesie im Netz

Rezensionen und Kurzbiografien zu saemtlichen internationalen und deutschen Stars der Literaturszene. Mit vielen Informationen. Die Buchkritiken entstammen ueberregionalen Zeitungen und sind von höchster Qualität.

Plagiat, flake, Flakes, plage, Planke (W3)

(E?)(L?) http://www.yourdictionary.com/
"Plagiat" kommt von lat. "plagiarius" = "Menschendieb", "kidnapper", von lat. "plaga" = "Netz", "Schlinge", "flach Hingebreitetes". Das "Netz" war das bevorzugte Werkzeug der historischen "Menschenfänger".

Lat. "plaga" geht vermutlich zurück auf idg. "*plak-" = "flach", ebenso wie engl. "flake" = "Schuppe" (vgl. "Corn Flakes") und griech "plagos" = "Seite".

Auch frz. "plage" = "Strand" und lat. "plancus" = "flach"; daraus wiederum engl. "plank" und dt. "Planke" = "Brett".

Interessant ist, daß sowohl "Plagiat" als auch frz "plage" = "Strand" auf "griech. "plagios" = "schief", "schräg" zurück gehen. Also haben sich "flach" und "schräg" bei den Griechen nicht ausgeschlossen. Und ein weiter Strand sieht ja auch recht flach aus.

(E?)(L1) http://www.aphorismen.de/
Plagiat

(E2)(L1) http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_p_1.html
Plagiat

(E?)(L?) http://www2.bsz-bw.de:8080/cms/recherche/links/fabio
Plagiatprüfungen

(E?)(L?) http://www.comedix.de/lexikon/alphabet/a.php
Plagiat | Plagiatus

(E?)(L?) http://www.digi-info.de/di_start_recht.html
Plagiat

(E?)(L?) http://www.fabula.org/atelier.php?action=index
Le plagiat par anticipation selon P. Bayard | Plagiat | Plagiat par anticipation

(E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/%7Ewumsta/infopub/
(E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/%7Ewumsta/wistru/definitions/hierdef01b.pdf
Plagiat

(E1)(L1) http://agora.qc.ca/mot.nsf/Dossiers/Plagiat
Plagiat

(E?)(L?) http://www.rhetorik.ch/inhalt.html
Plagiat

(E?)(L?) http://ripfiles.e-workers.de/rips/start.php
Plagiate im Netz

(E?)(L?) http://www.student-online.net/dictionary/action/list/Glossary
Plagiat

(E1)(L1) http://www.sfs.uni-tuebingen.de/~lothar/nw/Archiv/alphabetisch/
Plagiat-Fahndung

(E?)(L?) http://www.coverinfo.de/
Sicher kennt Ihr die folgende Situation: Ihr schaut Euch auf einem Musiksender im Fernsehen Videoclips an oder hört Radio, und dann läuft da ein Titel, bei dem Ihr überlegt: Moment mal, der Refrain kommt mir doch bekannt vor!
...
Auf coverinfo.de findet Ihr die Originale zu mehreren tausend Cover-Versionen. Außerdem findet Ihr hier die Quellen vieler sampelnder bzw. zitierender Songs.
Schwerpunkt der coverinfo.de-Datenbank ist der Musikmarkt Deutschlands.

Kommt Euch ein Song bekannt vor, aber Ihr findet ihn nicht in unserer Datenbank, dann solltet Ihr im Plagiat-Pranger nachsehen.


Poesie (W3)

(E?)(L?) http://www.furche.at/fu2000/fu16-00/8.htm
...
Somit hat Sprache und daher auch Dichtung eine sinnstiftende Funktion. In dem Sinn erfüllt sich die Etymologie des Wortes "Poesie", die ja nichts anderes heißt als "machen" oder "fertigen" in einem handwerklichen Kontext.


(zu griech. "poiein" = "machen", "schaffen", "schöpferisch tätig sein", "dichten")

Prosa (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
(lat. "prosa oratio" = "geradeaus gehende Redeweise"). "Prosa" ist eine nicht durch die Gesetze des Verses gebundene Sprachform.

Ist etwas "prosaisch" bzw. "in Prosa geschrieben" dann ist es "nüchtern" oder "alltäglich".

(© blueprints Team)

Pudels Kern - Das also war des Pudels Kern (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
In Goethes "Faust" folgt dem Gleichnamigen bei einem Osterspaziergang ein schwarzer Pudel. Als dieser sich dann im Studierzimmer in den Höllengeist Mephisto verwandelt, kommentiert Faust diese Verwandlung mit den Worten: "Das also war des Pudels Kern!"
Heute verwendet man dieses geflügelte Wort, um seiner Überraschung Ausdruck zu verleihen, wenn man etwas erkennt, was lange Zeit nicht genau zu erkennen bzw. zu durchschauen war.
(© blueprints Team)

Q

R

Ringelnatz (W3)

Der Dichter "Joachim Ringelnatz" (1883-1934) hieß mit bürgelichem Namen "Hans Bötticher". Für seinen Künstlernamen gibt es zwei Erklärungsversuche. Zum einen könnte es eine Kurzform von "Ringelnatter" sein in Bezug auf seinen "Schlangenzoo". Andererseits konnte er 1901 seinen Traum von der Seefahrt in Form einer Lehrstelle auf dem Segelschiff "Elli" verwirklichen. Als Schiffsjunge bereiste er Venedig, Konstantinopel, Liverpool, Rio de Janeiro und viele andere Orte. Dabei lernte er sicherlich auch den Ausdruck der Seeleute für "Seepferdchen" kennen, das "Ringelnass". Da Ringelnatz eine skurile Ader und Spass an Wortspielereien hatte, vermengte er 1919 wahrscheinlich beide Einflüsse zu seinem Künstlernamen.

"Joachim Ringelnatz" war nicht der einzige Name, den er sich gab. Davor nannte er sich u.a. "Pinko Meyer", "Fritz Dörry" und "Gustav Hester".

(E?)(L?) http://www.br-online.de/wissen-bildung/kalenderblatt/archiv/


(E?)(L?) http://www.cuil.com/search?q=Ringelnatz+Seepferdchen
(E?)(L1) http://www.ingeb.org/ringelna.html
(E?)(L?) http://www.prismenfernglas.de/etymologie.html
(E?)(L?) http://www.ringelnatz.net/html/joachim_ringelnatz_biografie.html
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Nach dem Krieg erlebte der 35jährige ein schweres Nachkriegsjahr mit Hunger und anderen Entbehrungen. Ende 1919 wurde aus "Hans Bötticher" schließlich "Joachim Ringelnatz". Unter diesem Pseudonym veröffentlichte er künftig seine Werke als Dichter und Maler. Ob das Pseudonym "Ringelnatz" nun an das "Seepferdchen", seemännisch "Ringelnass", erinnern sollte oder als poetisches Gedenken an seinen "Schlangenzoo" gedacht war, ließ der Dichter im Unklaren. Es sei ihm „so eingefallen“. In der Nachkriegszeit entstehen die "Turngedichte" und die "Kuttel Daddeldu"-Poeme.
...


(E?)(L1) http://www.vorleser.net/html/joachim_ringelnatz_hoerbuch.html
(E6)(L1) http://www.weltchronik.de/bio/cethegus/r/ringelnatz.html
(E?)(L?) http://www.whoswho.de/templ/te_bio.php?PID=622&RID=1
Joachim Ringelnatz (1883)

(E?)(L?) http://www.yolanthe.de/biograf/ringeln.htm


Roman, Romance, Romanze (W3)

(E?)(L?) http://www.nationalgeographic.com/traveler/articles/1076romanholiday.html
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"Rome", "Roma", "Amor" — a place whose very etymology is linked to "romance" — is wearing its age well. Newly scrubbed of cinders and exhaust for the Holy Year, the 2,753-year-old city looks at once timeless and brand new.
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Die "Romanze", das "stimmungsvolles Musikstück" geht über frz. "romance" (= "romanisch") und span. "romance" = "volksliedartiges Gedicht" weiter zurück auf ein altprovenz. "romans", altfrz. "romanz". Der daraus hervorgegangene "Roman" geht über frz. "roman" auf ein altfrz. "romanz" zurück. Dies war eine nicht lateinische sondern in einer romanischen Volkssprache verfasste Erzählung (lat. "Romanicus" = "römisch" (nicht lateinisch(!)).

Das vulgärlat. "romanice" = "auf romanische Art" bezeichnete Erzählungen, die – im Gegensatz zum "Gelehrtenlatein" – in lateinischer "Volkssprache" verfaßt waren. Es wurde zum französischen "roman", aus dem wir etwa im 17. Jh. unseren "Roman" entlehnten.

(A: gaed)

S

Schneekönigin (W3)
Die Schneekönigin - Hans Chr. Andersen

(E?)(L?) http://www.internet-maerchen.de/maerchen/schneekoenigin.htm
(E?)(L?) http://www.internet-maerchen.de/maerchen/schneeschloss.htm
(E6)(L?) http://gutenberg.spiegel.de/autoren/andersen.htm
Die Schneeflocken wurden größer und größer; zuletzt sahen sie aus, wie große, weiße Hühner. Auf einmal sprangen sie zur Seite, der große Schlitten hielt, und die Person, die ihn fuhr, erhob sich. Der Pelz und die Mütze waren ganz und gar von Schnee. Es war eine Dame, hoch und schlank, glänzend weiß: Es war die "Schneekönigin".

Schriftsteller (W2)

(E?)(L?) http://www.ruhr-uni-bochum.de/autor/ingo.html
Der im 16. und 17. Jahrhundert sich herausbildende Begriff "Schriftsteller" ist stärker an juristische und rechtspraktische Vorstellungen gebunden. Er bezeichnet - in Anlehnung an die vor allem im bayerischen Sprachraum des 16. Jahrhunderts gängige Wendung "eine Schrift stellen" - den rechtskundigen Verfasser einer Bitt- oder Kanzleischrift, betont gegenüber den Termini "Autor" und "Dichter" aber dezidiert den Auftrags-Aspekt der Schreibtätigkeit. "Schriftsteller" ist, wer seine literalen Fertigkeiten anderen gegen Honorar zur Verfügung stellt; insofern ist es diese genuin alteuropäische, handwerkliche Dimension der Tätigkeit gewesen, die den nach 1800 einsetzenden diskreditierenden Zug des Begriffs begründete. Daß der Terminus vor 1800 dagegen noch keinerlei normative Implikationen trägt, zeigt die Substitutivfunktion, die er im 18. Jahrhundert als Analogie zu "Autor" ebenso wie als Entsprechung zu den einschlägigen Begriffen der humanistisch-lateinischen Gelehrtentradition ("scriptor", "scribent") erfüllt.

Siddhartha (W3)

(E?)(L?) http://www.hermannhesse.de/
Das Hermann-Hesse-Portal mit Tausenden von Seiten ist das zur Zeit mit Abstand größte Angebot zu Leben und Werk des berühmten Literatur-Nobelpreisträgers im World Wide Web.

Seine indische Dichtung "Siddhartha", die weltberühmte Legende von der Selbstbefreiung eines jungen Menschen aus familiärer und gesellschaftlicher Fremdbestimmung zu einem selbstständigen Leben, ist eine fiktive Lebensgeschichte Buddhas. Dessen Vorname lautete "Siddhartha".

spiegel - Projekt Gutenberg - "Etymologie"

(E6)(L?) http://gutenberg.spiegel.de/
Suchergebnisse für "etymologie"

spiegel - Projekt Gutenberg - Literatur online

(E?)(L1) http://gutenberg.spiegel.de/
Das Gutenberg-Projekt bietet 250.000 Texte deutscher Klassiker online (10.000 Gedichte, 1200 Romane).

(E6)(L1) http://gutenberg.spiegel.de/info/genre.htm
Das Projekt Gutenberg ist benannt nach dem Erfinder des Buchdrucks, Johannes Gutenberg.

Das Gutenberg-Projekt bietet 250.000 Texte deutscher Klassiker online (10.000 Gedichte, 1200 Romane).
Das Projekt Gutenberg enthält Texte in deutscher Sprache von mehr als 400 Klassikern und über achtzig heutigen Autoren.
Der Ausdruck unseres Archivs erfordert mehr als eine Viertelmillion Blatt Papier. Mehr als 50.000 Text- und Bilddateien sind seit dem Projektbeginn ins Archiv aufgenommen worden. Das Archiv wächst jeden Monat um etwa 5.000 neue Seiten. Im Internet wird unser Archiv in Zukunft etwa alle zwei Monate aktualisiert. Werke von Autoren (A - Z):

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T

teachsam - Fachtermini aus Sprach- und Literaturwissenschaft

(E?)(L1) http://www.teachsam.de/deutsch/glossar_deu.htm


Text, Textur, Textilie (W3)

"Text" geht wie "Textur" auf das lat. "textus" = "Gewebe" und lat. "texere" = "weben" zurück. Nur werden im "Text" Worte miteinander verwebt.

Den Zusammenhang zum "Gewebe" kann man noch in der "Textilie" erkennen.

textlog - Belletristische Texte

(E?)(L?) http://www.textlog.de/
Am 25.06.2007 waren hier folgende Texte zu finden:

Belletristik:

textlog - Historische Texte

(E6)(L1) http://www.textlog.de/
textlog.de ist eine Sammlung historischer Texte und Wörterbücher mit Schwerpunkt Philosophie, Kunst und Ästhetik. Die in dem Projekt enthaltenen Online-Ausgaben sind neu üb