Etymologie, Étymologie, Etymology
DE Deutschland, l'Allemagne, Germany
Mittelalter, Moyen Age, Middle Ages

Zeugnisse der deutschen Sprache

Ab ca. 500 n. Chr. finden sich die ältesten Zeugnisse der deutschen Sprache. Sie wird weiters unterteilt in

A

ahd - althochdeutsch

(E?)(L?) http://www.ahd.de/
Althochdeutsche Linksammlung mit viel Werbung.

B

b-o - Bildung online

(E?)(L?) http://www.b-o.de/linklist/tree.php3?ndid=220&act=1&navmsg=Portal&stkid=0%3A77%3A214%3A220&prtype=2#null
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Mittelhochdeutsche Wörterbücher im Verbund
Geschichte der deutschen Sprache
Grundkurs Mittelhochdeutsche Grammatik
Etymologie
Deutsche Redensarten - Erklärung der Abstammung vieler deutsche Redensarten

C

D

Daumenschrauben anlegen (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
"Jemandem Daumenschrauben anlegen" als Redensart für "Jemanden unter Druck setzen", geht auf eine Form der Folter zurück.
Eisernes Schraubzeug wurde dabei um die Daumen einer Person gelegt und es wurde so lange geschraubt, bis der Folterknecht die gewünschte Information erhielt.
(© blueprints Team)

E

F

Feudalismus, feudal (W3)

(E3)(L1) http://www.hanisauland.de/info/allebegriffe.html
...
Der Begriff "Feudalismus" kommt vom lateinischen Begriff "feudum" und heißt abgeleitet "Lehngut". Der "Feudalismus" war eine Form der gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Ordnung, die sich im Mittelalter (ungefähr ab dem 10. Jahrhundert) in West- und Mitteleuropa herausbildete.
...


Anscheinend konnten die "Feudalherren" von den Einnahmen der ausgeliehenen Güter ganz "feudal" leben. Und so wurde "feudal" gleichbedeutend zu "vornehm".

Firlefanz (W3)

(E?)(L?) http://www.firlefanz.de/
Mittelalter pur, aber mit einem Augenzwinkern.
Der "Firlefanz" = "unnützer Kram", "unnötige Dinge", "Schnickschnack", "nicht erforderliches", "behinderndes Verhalten", "unnotiges Reden" beruht auf dem mittelhochdeutschen "firli fanz", das einen lustigen Springtanz bezeichnet; "firli" geht evtl. zurück auf das altfrz. "virlei" = "Ringellied". "Firlefanz" ist also der "Tanz zum Ringellied".

G

geil (W3)

Das Wort "geil" galt noch vor einigen Jahren als "geiles" Wort. Inzwischen ist es schon fast salonfähig geworden. Dabei war es in früheren Zeiten durchaus salonfähig, z.B. steht das ahd. "geil" für "kraftvoll", "üppig", "lustig", "fröhlich". Das altisländische "geiligr" stand für "stattlich", "schön". Die altgermanische Bedeutung war "in Gährung befindlich", "aufschäumend", dann aber auch "erregt", "heftig".

Am 07. April 1986 landete der Song "Geil" von Bruce&Bongo auf dem 1. Platz der deutschen Charts. Damit wurde das Wort "geil" (wieder) gesellschaftsfähig.

gwdg - Deutschsprachige Wörterbücher

(E?)(L?) http://www.gwdg.de/~mschlae2/wb-liste/
Projekte an Akademien, Universitäten, Instituten
Links zu folgenden Projekten: (02.07.2003)

H

Herzog (W3)

(E1)(L1) http://www.unet.univie.ac.at/~a9902976/Sommer00/fwnetz.htm
(E?)(L?) http://web.archive.org/web/*/http://www.unet.univie.ac.at/~a9902976/Sommer00/fwnetz.htm
"Herzog" ist eine Lehnübersetzung von griech. "stratelates".

Der "Herzog" stammt ab vom ahd. "herizogo", der auf einen gotischen "Heerführer" zurück geht, und setzt sich aus "Herr" und "ziehen" zusammen.

Häresie (W3)

(E?)(L?) http://www.inquisition2000.de/Etymologie/Etymologie_haeresie.htm
Der Begriff "Häresie" geht zurück auf griech. "heresis" = "nehmen", "Auswahl". Daraus erwuchs die Bedeutung "Lehre", "Auffassung". Bei den Römern wurde es zu "Abweichung", "Sekte". Und schließlich gebrauchte es die katholische Kirche für "vom katholischen Glauben abweichende Lehren".

Im Laufe des Hochmittelalters wurde der Häresiebegriff dann immer weiter gefasst (so konnte schon die Weigerung, sich päpstlichen Anordnungen Unterzuordnen, als häretisches Verhalten gedeutet werden).

I

Inquisition (W3)

(E?)(L?) http://www.inquisition2000.de/Etymologie/Etymologie_inquisition.htm
Die "Inquisition" geht zurück auf lat. "inquirere" = "aufsuchen", "nachspüren" mit der engeren Bedeutung "Erforschen von (Straf-) Tatbeständen".

Das "Inquisitionsverfahren" entstammt dem römischen Recht. Es handelt sich hierbei um ein Offizialverfahren: Institutionen wie Staat oder Kirche werden von sich aus gegen Verdächtige tätig.

Dies unterscheidet das Inquisitionsverfahren vom Akkusationsverfahren (mit Ankläger) oder Denunziationsverfahren. Die Ketzerinquisition ist hierbei eine Sonderform des Inquisitionsverfahrens im kirchlichen Bereich.


(E?)(L?) http://www.inquisition2000.de/Etymologie/Etymologie_ketzerinquisition.htm
Ketzerinquisition

(E?)(L?) http://www.inquisition2000.de/Etymologie/Etymologie_spanischeinqu.htm
Spanische Inquisition

(E?)(L?) http://www.inquisition2000.de/Etymologie/Etymologie_roemischeinqu.htm
Römische Inquisition

instandemes (W3)

(E1)(L1) http://www.cis.uni-muenchen.de/cgi-bin/ahdeutsch/lex.pl?buchstabe=i&sprache=ahdvoll
(E?)(L?) http://www.cis.uni-muenchen.de/cgi-bin/ahdeutsch/lex.pl?form=instandemes
"instandemes" (lat. "intellegimus")
In dhemu druhtines nemin archennemes chiuuisso fater, in dhemu uuorde chilaubemes sunu. In sines mundes gheiste "instandemes" chiuuisso heilegan gheist.
In persona enim domini patrem accipimus, in uerbo filium credimus, in spiritu oris eius spiritum sanctum intellegimus.
1. Pl. Präs. Ind. st. V. "intstantan" "verstehen". Übersetzungstextbeleg.
Isidor; Paris, BN, Ms. lat. 2326: 15,4.
48 wmd. (lothr./rheinfrk.).


ahd. "firstantan" = "verstehen".
Aus lat. "intellegere" = "wahrnehmen", "erkennen", "einsehen", "begreifen" leitet sich die "Intellighenz" ab.

J

K

Kartoffelzehnt (W3)

Der "Kartoffelzehnt" war eine "Zehntabgabe von Kartoffeläckern" (auch "Erdäpfelzehnt", "Erdbirnzehnt", "Erdtoffelzehnt", "Grundbirnzehnt).

(E3)(L1) http://www.deutsches-rechtswoerterbuch.de/
...
"seit 1717 [wird] der kartoffelzehend zwar nicht in Naturalien, jedoch in Geld eingezogen"
...


Ketzer (W3)

(E?)(L?) http://www.inquisition2000.de/Etymologie/Etymologie_ketzer.htm
Der "Ketzer" geht vermutlich zurück auf "Katharer", der ursprünglich einer speziellen Häretikersekte vorbehalten war. Im 13. Jahrhundert wurde "Ketzer" allgemein für "Häretiker" verwendet.

Eine andere, allerdings weniger wahrscheinliche Herleitung kommt vom mhd. "quetzen" bzw. nhd. "quetschen", im Sinne von "verletzen", "zertrümmern", "schädigen".

Knecht (W3)

(E?)(L?) http://germa83.uni-trier.de/cll/knecht.html
Der "Knecht" war ahd. "kneht" = "Knabe", "Diener" und geht vermutlich auf eine Bedeutung "Stock", "Knüppel" zurück.

Der Artikel im Grimmschen Wörterbuch umfaßt 17 Spalten, ist also recht umfangreich, und beinhaltet neun wiederum stark hierarchisierte Gliederungspositionen.

koeblergerhard
Köbler, Gerhard
Althochdeutsches Wörterbuch
Althochdeutsches Rückläufiges Wörterbuch
Neuhochdeutsch-Althochdeutsches Wörterbuch
Neuenglisch-Althochdeutsches Wörterbuch
Lateinisch-Althochdeutsches Wörterbuch
Chronologisches Wörterbuch des Althochdeutschen
Häufigkeitswörterbuch
Grammatikalisches Wörterbuch des Althochdeutschen

(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/publikat.html
(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/ahdwbhin.html
Althochdeutsches Wörterbuch, 3. A. 1993

Das Althochdeutsche ist die aus dem Germanischen erwachsene, älteste Sprachstufe des Hochdeutschen. Weil die Sprachwissenschaft kein meinen Vorstellungen vollständig entsprechendes Wörterbuch aufwies, versuchte ich schon seit 1970 Verzeichnisse der Übersetzungsgleichungen Mit Hilfe der modernen Elektronik kann ich das Wörterbuch im Rahmen meiner Internationalen Germanistischen Etymologischen Lexikothek in maschinenlesbarer Form der Allgemeinheit zur Verfügung stellen.

Geordnet ist es streng alphabetisch. Der einzelne Artikel besteht aus dem Lemma in einer normalisierten Hauptform und eventuellen Nebenformen, Sprachangabe (ahd.), grammatikalischer Bestimmung, neuhochdeutschen Bedeutungsangaben, neuenglischen Bedeutungsangaben, lateinischen Übersetzungsgleichungen, Verweisen, Hinweisen, Quellenangaben, Interferenzen, Etymologien und knappsten Literaturangaben. Der weitere Ausbau ist geplant.

Auf diesem Althochdeutschen Wörterbuch beruht ein

(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/germanistischewoerterbuecher/althochdeutscheswoerterbuch/ahd-ruecklaeufig.pdf
Althochdeutsches Rückläufiges Wörterbuch (Das PDF-Dokument hat 424 Seiten).

(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/germanistischewoerterbuecher/althochdeutscheswoerterbuch/nhd-ahd.pdf
Ebenso bauen darauf ein Neuhochdeutsch-Althochdeutsches Wörterbuch,
424-seitiges PDF-Dokument.

(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/germanistischewoerterbuecher/althochdeutscheswoerterbuch/neuenglisch-ahd.pdf
ein Neuenglisch-Althochdeutsches Wörterbuch

(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/ahdlatwbhin.html
und ein Lateinisch-Althochdeutsches Wörterbuch auf.

(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/germanistischewoerterbuecher/althochdeutscheswoerterbuch/ahdchronologisch.pdf
Zusätzlich besteht nun ein Chronologisches Wörterbuch des Althochdeutschen,

(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/germanistischewoerterbuecher/althochdeutscheswoerterbuch/haeufigkeit-ahd.pdf
ein Häufigkeitswörterbuch

(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/germanistischewoerterbuecher/althochdeutscheswoerterbuch/grammatik-ahd.pdf
und ein Grammatikalisches Wörterbuch des Althochdeutschen.

Vielleicht werden eines Tages zusätzliche Erweiterungen möglich.


Als für die Erstellung von Word-Dokumenten in meiner Schrift „Times German“ notwendige Sonderschriftarten können von jedermann jederzeit heruntergeladen werden: Derzeit ist leider eine einwandfreie Umsetzung aller Zeichen dieser Schrift durch Acrobat Writer und Acrobat Distiller von Adobe noch nicht gewährleistet, so dass in den pdf-Dateien an einzelnen Stellen unrichtige Zeichen erscheinen.

koeblergerhard
Köbler, Gerhard
Mittelhochdeutsches Wörterbuch
Siglenverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Literaturverzeichnis

(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/publikat.html
(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/germanistischewoerterbuecher/mittelhochdeutscheswoerterbuch/mhdwbhin.html
Köbler, Gerhard, Mittelhochdeutsches Wörterbuch, 2007

Das Mittelhochdeutsche ist die mittlere Sprachstufe des über das Germanische vom Indogermanischen abstammenden Hochdeutschen der Zeit von etwa 1070 bis ins Spätmittelalter (1350-1500). Ihm geht das [aus dem südlichen Altfränkischen, aus dem Altalemannischen und aus dem Altbayerischen sowie dem Altthüringischen und wohl auch dem frühmittelalterlichen Langobardischen] im Raum ungefähr zwischen Ruhr, Harz und den Alpen in den Jahren etwa zwischen 500 und 1070 bestehende Althochdeutsche voraus. Ihm folgt seit (dem Spätmittelalter oder) der Neuzeit das Neuhochdeutsche, das seit Martin Luther (1483-1546) das im Norden aus dem Altsächsischen und Mittelniederdeutschen erwachsende Neuniederdeutsche als Hochsprache verdrängt und die ebenfalls ältere Sprachstufen (Altniederfränkisch, Mittelniederländisch bzw. Altfriesisch) aufweisenden Sprachen Niederländisch und Friesisch auf Randgebiete einengt.

Die lexikographische Lage des Mittelhochdeutschen gilt als fragwürdig. Die größeren Wörterbücher sind veraltet, die neueren Wörterbücher verkürzt oder am Anfang eines längeren Entstehungsvorganges. Verschiedene Fragestellungen sind überhaupt noch nicht systematisch angegangen, weswegen ich seit Jahrzehnten ein eigenes, nunmehr weitgehend abgeschlossenes Vorhaben vorbereitet habe.

Das hier nach einem indogermanischen Wörterbuch (2006), einem germanischem Wörterbuch (2007) und einem althochdeutschem Wörterbuch (1993) mit rund 100000 Ansätzen und Verweisen vorgelegte mittelhochdeutsche Wörterbuch will den gesamten Wortschatz der mittelhochdeutschen Sprache aufgrund der bisherigen Literatur als einfache, streng alphabetisch geordnete Einheit erfassen. Hierfür setzt es eine auf der tatsächlichen Überlieferung aufbauende, gleichwohl aber (orthographisch) normalisierende Homonyme durch eingeklammerte Zahlenangaben individualisierende Hauptform jedes aufgrund seiner Bestandteile bestimmten Stichworts an, wie sie am ehesten der lautlichen Entwicklung vom Althochdeutschen zum Neuhochdeutschen entspricht. Hinzu kommen bei Bedarf durch die Quellen vermittelte oder dem Entwicklungsverständnis dienende Nebenformen, von deren durch das Alphabet festgelegen Stellung auf die Hauptform verwiesen wird.

Das ins Internet gestellte Wörterbuch wird nach den einzelnen Buchstaben aufgeteilt in

(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/germanistischewoerterbuecher/mittelhochdeutscheswoerterbuch/mhd-Vorwort.doc
Vorwort

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z.

(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/germanistischewoerterbuecher/mittelhochdeutscheswoerterbuch/mhd-Siglen.doc
Siglenverzeichnis

(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/germanistischewoerterbuecher/mittelhochdeutscheswoerterbuch/mhd-abk.doc
Abkürzungsverzeichnis

(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/germanistischewoerterbuecher/mittelhochdeutscheswoerterbuch/mhd-Literatur.doc
Literaturverzeichnis

Geordnet ist es streng alphabetisch. Der einzelne Artikel besteht aus dem Lemma in einer normalisierten Hauptform und eventuellen Nebenformen, Sprachangabe (mhd.), grammatikalischer Bestimmung, neuhochdeutschen Bedeutungsangaben, (bisher wenigen) lateinischen Übersetzungsgleichungen, Verweisen, Hinweisen, Quellenangaben, (bisher wenigen) Interferenzen, Etymologien, Weiterleben und knappsten Literaturangaben. Der weitere Ausbau ist geplant (z. B. ein neuhochdeutsch-mittelhochdeutsches Wörterbuch, ein Chronologisches mittelhochdeutsches Wörterbuch)

Möge damit die Germanistik um ein weiteres einfaches Hilfsmittel bereichert sein. Fördernde Hinweise greife ich gern auf. Jedermann sei es unbenommen, Besseres zu leisten und der Allgemeinheit kostenfrei zur Verfügung zu stellen.

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L

lexilogos - Dictionnaire d'ancien allemand et Mittelhochdeutsch

(E1)(L1) http://www.lexilogos.com/allemand_langue_dictionnaires.htm#ancien


M

mabib

(E?)(L?) http://www.mabib.de/bib_studium.html
u.v.a.:
  • Althochdeutsch Wörterbuch / Lexikon des Althochdeutschen (Uni-München)
  • Lexer & Co. Mittelhochdeutsche Wörterbücher
  • Mhd. Grammatik Mittelhochdeutsche Grammatik und Übungstexte (Uni-Essen)


  • mediaevum - Das altgermanistische Internet-Portal - Mediävistik

    (E1)(L1) http://www.mediaevum.de/
    Mediaevum.de: Das altgermanistische Internetportal
    03.02.2007

    "Mediaevum" versteht sich als ein Internetportal für Studenten und Wissenschaftler der germanistischen und latinistischen Mediävistik. Sie finden auf dieser Homepage demzufolge Links und Informationen zur deutschen und lateinischen Literatur des Mittelalters, die nach dem Kriterium wissenschaftlicher Verläßlichkeit ausgewählt wurden. Ziel des 1999 gestarteten, privaten Projekts ist es, aus der Masse an Internetseiten unterschiedlichster Provenienz und Qualität diejenigen Angebote, die als fachlich nützlich und inhaltlich zuverlässig erscheinen, herauszufiltern und in Form von Verweisen ("Links") an einer zentralen Stelle im Internet zusammenzustellen. Das laufend aktualisierte Portal ist mittlerweile die umfangreichste altgermanistische Meta-Seite im deutschsprachigen Raum; sie umfaßt derzeit mehr als sechshundert Internetverweise, die in Kurzbeschreibungen vorgestellt und kommentiert werden, und wird täglich von mehr als 6.000 Besuchern aufgerufen (siehe Statistik).



    (E?)(L?) http://www.mediaevum.de/sitemap.htm


    (E1)(L1) http://www.mediaevum.de/wb.htm
    Ich habe auf dieser Site zwar keine direkten etymologischen Hinweise gefunden, aber allein die vielen Links auf "mittelalterliche" Wörterbücher im Netz sind für weitere Suchwanderungen gold wert.

    Unter vielem Anderen findet man hier die folgende Liste mit Links zu Wörterbüchern.

    Mittelalter (W2)

    (E2)(L2) http://www.arte-tv.com/mittelalter
    (E2)(L2) http://www.arte-tv.com/dossier/dossier.jsp?refresh=false&node=520108&lang=de
    (E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Mittelalter
    Wieso eigentlich "Mittelalter"?
    Der Name ist wohl eine Verlegenheitslösung. 1688 veröffentlichte ein gewisser Christoph Cellarius, Professor in Halle, eine Weltgeschichte mit dem Namen "Historia tripartita" - die dreigeteilte Geschichte. Die Zeitspanne zwischen dem "Altertum", das für ihn mit dem Tod Kaiser Konstantins des Großen (337) endete, und der "Neuzeit", die er 1453 mit der Eroberung Konstantinopels durch die Türken ansetzte, nannte er schlicht und einfach "Mittelalter".


    (E?)(L?) http://www.mittelalter.de/
    Das Mittelalter - eine interaktive Reise in die Geschichte (CD-ROM)

    mittelalter-lexikon - Mittelalter-Lexikon
    Kleine Enzyklopädie des Mittelalters

    (E?)(L2) http://www.mittelalter-lexikon.de/
    Lexikon des Mittelalters - Kleine Enzyklopädie zum Mittelalter im deutschsprachigen Raum von Peter Schels (Auf diesen Seiten finden Sie einen kleinen, repräsentativen Ausschnitt aus diesem Werk.)

    Der Zugang zum Lexikon ist auf registrierte Benutzer beschränkt. Die Registrierung ist kostenlos und an keinerlei Voraussetzungen gebunden. Benutzername und Passwort werden auf Anfrage per e-mail zugesandt. Bitte geben Sie dabei Vor- und Nachname an.

    Bei diesem Projekt handelt es sich um eine breit angelegte Materialsammlung zum europäischen Mittelalter, schwerpunktsmäßig auf den deutschsprachigen Raum angelegt. Auf wesentliche außereuropäische Bezüge wird eingegangen. Der behandelte Zeitausschnitt reicht etwa von 700 bis 1500 u.Z., beginnt also mit dem gewaltsamen Zusammenfügen Europas durch Karl d. Gr. und der Verflechtung von Kaisertum (imperium) und Papsttum (sacerdotium), und endet mit dem Anbruch von Reformation und Humanismus. Wegen übergreifender Zusammenhänge musste der zeitliche wie der räumliche Rahmen gelegentlich überschritten werden.

    Die Arbeit umfasst auf ca. 1.500 Seiten etwa 4.500 Stichwörter zu Sachbegriffen aus Politik, Gesellschaft, Religion, Philosophie, den Künsten, Technik und Alltag, zu Persönlichkeiten, Ländern, Städten und Völkern. Nach Ansicht des Autors ist das Werk ein Desiderat, das die Lücke zwischen sachlich gewichteten Enzyklopädien zum Mittelalter und dem überragenden "Lexikon des Mittelalters" von Artemis (später LexMA) schließt.

    Auf diesen Seiten finden Sie einen kleinen, repräsentativen Ausschnitt aus diesem Werk:

    Astrolabium | Badhaus | Caesarius von Heisterbach (um 1180 - 1240) | Destillation | Erde, Kugelgestalt der | Fälschungen | Gottesurteil | Heilsbronn | Holz | Iatromechanik | Jiddisch oder Judendeutsch | Komet | Krankheiten | Laienbrüder | Mühlsteine | Nagelschmied | Optik | Pech | Quadrant | Rätsel | Säftelehre | Tanzwahn | Umweltprobleme | Vergewaltigung | Walker | Walkmühlen | Zeichensprache

    03.03.2007:

    Zu einigen Begriffen findet man auch etymologische Hinweise.