(E?)(L?) http://german.about.com/library/weekly/aa042699.htm
Part One: First Names, Vornamen
One of the most common inquiries I get concerns German names. And it's not surprising that most of these inquiries come from Americans. According to the 1990 Census, German-Americans were the largest single ethnic group in the US with 57,947,374 persons or 23.3 percent of the US population claiming some form of Germanic ancestry – German, Austrian, or German Swiss.
...
(E?)(L?) http://german.about.com/library/weekly/aa050399.htm
Part 2: Surnames, Nachnamen
Tracing your Germanic roots
The first European surnames seem to have arisen in northern Italy around 1000 A.D., gradually spreading northward into the Germanic lands and the rest of Europe. By 1500 the use of family names such as Schmidt (smith), Petersen (son of Peter), and Bäcker (baker) was common in the German-speaking regions and all across Europe.
...
Ahlborn (W2)
Wie alle Namen kann auch "Ahlborn" natürlich auf eine Ortsbezeichnung zurückgehen. Ein "Ahlborn" ist jedenfalls ein "schmutziger Brunnen" von mnd. "âl" = "Schmutz" und "borne" = "Brunnen". Der "Ahlborn" kommt also entweder aus dem Ort "Ahlborn" oder wohnte selbst direkt an einer "schmutzigen Quelle".
Ahne, Ahn (W3)
aus germanischem Sprachbereich, lautmalerische Bezeichnung für ältere Personen, verwandt mit mhd. "ano" = "Vorfahre" und lat. "anus" = "altes Weib".
(A: ulle)
(E?)(L?) http://www.mootgame.com/ansarchive/07_12_06.html
Der Name "Amanda", den es seit dem 19.Jh. auch in Deutschland gibt geht zurück auf lat. "amare" = "lieben" und bedeutet "die es wert ist zu lieben" oder "die geliebt werden muß".
Analoge Latinismen sind "Agenda" = "was getan werden muß" und "Propaganda" = "was verbreitet werden muß".
Amend (W3)
Der "Amend" wohnte "am Ende" des Dorfes.
Angerer (W3)
Der "Angerer" hatte einen Hof am Anger (= "Biegung" eines Flußes oder Weges)
Der "Bachmann" wohnte am Fluß oder hatte einen Acker am Bach.
Ballack (W3)
"Ballack" ist die sorbische Variante von "Balthasar" = "Gott erhalte den König".
Beate (W3)
"Beate" ist verwandt mit frz. "beau" und engl. "beautiful", engl. "beatific" = "glückselig", "seligmachend", "Beatifikation" = "Beglückung", "Seligsprechung", lat. "beatificatio", lat. "bellus" = "schön".
(E?)(L?) http://www.sieland-online.de/namen.html#_Bader
"Becker" geht wie der Familienname "Bäcker" auf die Berufsbezeichnung zurück. Interessant ist dabei vielleicht, dass "Becker" die ältere Version (12.Jh.) und "Bäcker" die jüngere (16.Jh.) Version ist. Vermutlich ist dies auch der Grund, warum der Name "Becker" wesentlich öfter vorkommt als "Bäcker".
Am 16.10.2007 schrieb Frau Antje Becker:
... Der Name "Becker" mag im Eichsfeld vielleicht ausschließlich auf eine frühe Bezeichnung für den "Bäckerberuf" zurückgehen. Tatsächlich aber ist "Becker" der alte Name für "Becher" und "Becher" wiederum hießen in früherer Zeit "Mundschenke". "Störtebekker" zum Beispiel hat seinen Namen ja auch nicht daher, daß er "backen" konnte, sondern weil er in einem Zug einen "BECHER" leeren konnte.
...
Auf Grund dieses Hinweises habe ich noch mal das Werk "Duden - Familiennamen" zu Rate gezogen. Dort wird "Becker" ausschließlich mit "Bäcker" in Verbindung gebracht. Ja historisch trat "Becker" bereits im 12. Jh. in Erscheinung (mhd. "becke" = "Bäcker" (als Berufsbezeichnung)), während die Schreibweise "Bäcker" erst im 16. Jh. - in Anlehnung an die Schreibweise des Verbs "Backen" - in Erscheinung trat. Dies ist auch die Erklärung, dass die Schreibweise "Becker" häufiger anzutreffen ist als die Schreibweise "Bäcker".
Allerdings dürfte Frau Becker dennoch nicht ganz unrecht haben. Belegt ist jedenfalls, dass "Störtebekker" auf "stürz' den Becher" zurück geht. Und sicherlich gibt es auch einige "Becker" deren Ursprung im gastronomischen Bereich zu suchen ist.
Aber das zeigt wie schwierig es gerade bei Familiennamen ist, einen eindeutigen Ursprung festzulegen. Namen gehören zu den ältesten dokumentierten Wörtern. Allerdings haben sie sowohl uralte Schreibweisen konserviert, als auch sind sie im Laufe der Zeit in vielen tausend Schreibstuben mit örtlichen Varianten und sicherlich auch mit ungezählten Schreibfehlern notiert und weiter gegeben worden.
Deshalb möchte ich hier beide Möglichkeiten nebeneinander stehen lassen.
Und möglicherweise gibt es sogar noch weitere Herleitungen für den achthäufigsten deutschen Familiennamen.
So gehen z.B. Namenendungen wie "-beck" und "-böck" in vielen Fällen auf "-bach" (got. "*-bakja" = "Bachanwohner") zurück, so daß etwa der Familienname "Steinböck" nicht nur auf den "Steinbock" hinweisen kann, sondern wohl auf die Bedeutung "der aus Steinbach", "der am Steinbach Wohnende" zurück geht.
Beethoven (W3)
(E?)(L?) http://www.lvbeethoven.com/
(E?)(L?) http://www.lvbeethoven.com/Bio/EtymologieBeethoven.html
Proposition pour une autre origine du nom van Beethoven
On lit le plus souvent l'étymologie suivante : "Beet" signifie "betteraves" (= "Rüben", lat. "beta" ("betterave rouge" = "rote Bete")) et "Hoven" est le pluriel de "Hof", "la ferme". "Beethoven" est donc "la ferme aux betteraves" ("Rübenhof").
...
"Beethoven" ne voudrait donc pas dire "ferme aux betteraves" mais "Jardin de bouleaux" ("Birkengarten").
Cette solution est beaucoup plus probable que l'autre car il existe de nombreux noms de personnes (ou de lieux) qui se rapportent à des arbres et relativement peu à des légumes:
- "Saucourt", "Saussure" = "saule" et "jardin" ("(Trauer-)Weidengarten").
Ce ne sont là que quelques exemples..."
Auch wenn unter dem angegebenen Link die Herleitung des Namens "Beethoven" von "Birkengarten" favorisiert wird scheint "Beethoven" doch eher im auf lat. "beta" und ndd. "Beete" = "Rübe" (vgl. "rote Beete") zurück zu gehen.
Das "van" von "Ludwig van Beethoven" deutet auf die Herkunft aus den Niederlanden im hin. Und laut Brockhaus waren die Vorfahren von "Ludwig van Beethoven" im 18.Jh. aus Flandern eingewandert und hatten sich in Bonn niedergelassen.
Damit scheint sich "Beethoven" auf einen gleich lautenden Ortsnamen in Flandern (Belgien) zu beziehen.
beliebte-vornamen - Beliebte Vornamen
(E3)(L3) http://www.beliebte-vornamen.de/
Auf den ersten Blick ist diese Site recht vielversprechend. Aber von den vielen hundert aufgeführten männlichen und weiblichen Vornamen sind nur recht wenige verlinkt und mit Informationen zur Bedeutung und Herkunft versehen. Dies scheint für die folgenden Namen zuzutreffen:
Alina | Amelie | Andrea | Andreas | Anja | Anke | Anna | Anne | Annika | Antonia | Ben | Christian | Christiane | Christina | Christine | Claudia | Daniel | David | Dennis | Elke | Emily | Emma | Erik | Fabian | Felix | Finn | Florian | Frank | Georg | Gisela | Günther | Hanna | Helga | Ingrid | Jan | Jana | Jannik | Jasmin | Jennifer | Jessica | Johanna | Jonas | Jürgen | Jule | Julia | Julian | Justin | Kai | Karin | Katharina | Käthe | Katrin | Kevin | Klaus | Lara | Laura | Lea | Lena | Leon | Leonie | Lilly | Lina | Lisa | Luca | Luis | Lukas | Maria | Marie | Markus | Martin | Marvin | Matthias | Max | Maximilian | Melanie | Michael | Monika | Moritz | Nadine | Nele | Nico | Nicole | Niklas | Nina | Noah | Oliver | Patrick | Paul | Peter | Petra | Philipp | Renate | Robin | Ronald | Sabine | Sandra | Sarah | Sebastian | Simon | Simone | Sophia | Sophie | Stefan | Stefanie | Sven | Susanne Tanja | Tim | Thomas | Tobias | Tom | Ursula | Vanessa | Volker | Werner | Wolfgang
Interessant finde ich noch die Hitlisten von 1890 bis 2005 und die Namensstatistiken und Bemerkenswertes zu Vornamen aus Belgien, China, Dänemark, England, Finnland, Frankreich, Griechenland, Holland, Irland, Italien, Japan, Norwegen, Österreich, Polen, Russland, Schottland, Schweiz, Schweden, Spanien und Tschechien
Bendixen (W3)
Der Name "Bendixen" ist eine Kurzform zum lat. Rufnamen "Benedictus" = "der Gesegnete"
Neben dem "Benedikt" gibt es noch viele weitere Formen für den "Gesegneten": dän. "Bent", span. "Benito", franz. "Benoît", ital. "Benedetto", schwed. "Bengt", engl. "Bennet".
Der Name wurde durch den im 15./16. Jh. lebenden heiligen "Benediktus von Nursia" besonders populär.
Aus dem Vornamen "Benedikt" gingen viele Familiennamen hervor, wie etwa Benack (slawisch), Benak (slawisch), Benda (slawisch), Bendick, Bendig, Bendik, Bendike, Bendit, Benditt, Bendix, Bendixen, Bene (als Verkürzung des Auslauts), Benedick, Benedickt, Benedict, Benedikter, Benedix, Benesch (slawisch), Benisch (slawisch), Dix (durch Wegfall des Anlauts)
(E?)(L?) http://www.prismenfernglas.de/blessing.html
Herkunft und Verbreitung des Familiennamens Blessing
Familienname Blessing leitet sich vom Heiligen Blasius her. ...
Auf der angegebenen Seite findet man weitere interessante Hinweise.
bloedenamen - Blöde Namen
(E?)(L?) http://www.bloedenamen.de/
Manche Menschen sind schon mit einem "blöden Namen" bestraft.
Wer hat sich diese Namen ausgedacht?
Echte Namen - Haben Sie Freude an ausgefallenen, seltsamen, erheiternden oder skurillen Namen - und zwar an echten?
Manche Menschen sind schon mit einem "blöden Namen" bestraft.
Böttcher (W3)
Der "Böttcher" hat "Faßmacher" als Vorfahren.
Brechenmacher (W3)
Eine "Flachsbreche" war ein Gerät zum Zerbrechen der Flachsstängel. Und der "Brechenmacher" stellte solche "Brechen" her. Der aus der Berufsbezeichnung abgeleitet Familienname ist seit etwa 1716 bekannt.
Behind the Name - The etymology and history of first names Englisch
Familiennamen-Lexikon Deutsch
Vornamen-Lexikon - firstname.de Deutsch
Vornamen-Lexikon - kindername.de Deutsch
Butenschön (W3)
Der besonders in Norddeutschland vorkommende Nachname "Butenschön" enthält ein altes "buten" = "außerhalb" und bedeutet also etwa "oberflächlisch schön", "nur außen schön".
Bekannt ist er etwa seit dem 13.Jh. - noch in der Form "Butenscone".
(E1)(L1) http://www.radioeins.de/_/programm/nnn/namen_jsp/l=d.html
10.04.2006:
My German is sehr elementar. I am unable to have this site translated to English.
I am trying to determine the origin of my name and your website came up with my Google search. Can you help me or guide me to a source who can offer me advice?
Thank you, Joe Daues, St. Charles, Missouri, USA
At "radio eins" Dr. Jürgen Udolph explains some (1.700) Names. One of this Names is "Daues".
The Name "Daues" goes back to old german "Dau" = "Brauch", "Sitte" = engl. "tradition", "custom". And "Daues" is a "genitive case" of "Dau" which means "someone of the family or clan "Dau". Mr. Udolph thinks the Name is about 1.500 years old.
But there are also other possibilities. The "Duden: Familiennamen" says "Dau" is an old frisian Name "Douwo", "Dou" from old saxon "duba" which means "Taube" = engl. "pigeon" which you can find in engl. "dove".
And so "Daues" could also be someone from a "pigeon breeder" familie.
An other hint may be "Dauer" from old german "touwer" = "Tu-er" = "Bereiter" = "someone who does something". Later it was specialiesed to germ. "Gerber" = engl. "tanner".
From this "Dau" may be a link to the "Dau" of Jürgen Udolph, because "tradition" and "custom" is that what is or has been "done by all". So the "do-er" is someone who follows the "tradition".
Ther are some other Names beginning with "Dau-", but the nearest form of these Names is "Daus" which comes from frz. "deux" = "germ. "zwei" = engl. "two". It goes back to someone who played a special dice game in which "deux" was the highest value. So this "Daus" was a "gambler".
So, I'm not able to say where the name "Daues" really comes from. May be the Name of Joe Daues has no german history at all but is from another part of the world. To come closer to the history of the name one needs more information of the history of the family. And then one should really look in old documents for example of archives of the church(es).
Der Familienname "Dengler" geht zurück auf einen inzwischen nicht mehr ausgeübten Beruf. In Zeiten des manuellen Mähens waren Sensen ein unverzichtbares Werkzeug. Aber auch wenn das Gras recht weich ist wurde die Sense stumpf und musste auf der Wiese mehrmals mit einem Schleifstein nachgeschliffen werden. Aber spätestens nach einer Saison und nach einigen Hieben in Maulwurfshaufen half auch das Schleifen nicht mehr. Die Sense hatte Grate und war verbeult. Und nun war der "Dengler" willkommen, der mit gekonnten Hammerschlägen und fachmännischem Schleifen die Sense wieder in Form brachte.
Seine Tätigkeit "dengeln" bezieht sich dabei über mhd. "tengelen" = "hämmern", "klopfen" auf den ahd. "tangol" = "Hammer".
Wenn das kein Hammer ist.
Dass die Bezeichnung "Diesel" an der Zapfsäule auf "Rudolf Diesel" zurück geht ist wohl einigermaßen Bekannt. Aber woher kommt der Familienname "Diesel"?
Die favorisierte Erklärung ist die Herkunft von "Matthias" (= hebräisch für "Geschenk [Gottes]"), der zuerst zu "Thias", "Thies", "Dies" reduziert wurde und dann mit der Verkleinerungsform "-el" wieder zu "Diesel" erweitert wurde. Weitere Familiennamen die zu dieser Familie gehören sind "Deismann", "Deis", "Dissen", "Thieser".
Der "Fabarius" ist ein latinisierter "Bohnenbauer", "Bohneß".
Faber (W3)
Bei "Bahlow" ist hier lediglich der Hinweis zu finden: "Humanistenname für "Schmidt", wie "Fabri" für rhein. "Schmitz".
"Homo Faber", der Titel eines 1957 erschienen Romans von Max Frisch charakterisiert den Haupthelden und Ich-Erzähler als "rationalitätsgläubigen, diesseitsorientierten modernen Menschen, dessen technologisch-mathematisches Weltverständnis ihn blind macht für die Erkenntnis, daß das Leben mit all seinen Unwägbarkeiten und schicksalhaften Zufällen sich den Gesetzen der Logik entzieht".
Dies geht auf lat. "faber" = "Verfertiger", "Handwerker", "Künstler" zurück. Demnach ist der "homo faber" allgemein der Mensch, der sich mit seiner handwerklichen Fähigkeit die Natur (die Erde) untertan macht.
Familiennamen
(E?)(L?) http://www.nkjo-legnica.oswiata.org.pl/data/orbis/text/WEISGERBER.htm
bildeten sich bei uns erst im Mittelalter mit dem Wachsen der Städte heraus (unter deren zunehmender Bevölkerung man zwischen den verschiedenen Heinrichs, Ottos, Wolframs, Walthers oder Friedrichs unterscheiden mußte). Viele Familiennamen verraten heute noch offen ihre Herkunft und Bildungsweise, so die
· Vaternamen: Paulsen, Peterson, Friedrichs, Frings (Sohn des Severin, entsprechend heißt heute bei den Kölnern das Severinsviertel „Fringsveedel”, die Severinsbrücke „Fringsbrück”)
· die Herkunftsnamen: Schlesinger, Heß, Marburger, Böhm ...
· die Berufsnamen: Schmidt, Schäfer, Müller, Becker ..., in denen sich auch die Bezeichnungen inzwischen ausgestorbener Berufe erhalten haben: Esser = Achsenmacher, Wagner, Euler (= Töpfer) usw. (Im Humanismus wurden solche Berufsnamen besonders gern latinisiert: Molitor = Müller. Piscator = Fischer usw.)
· Namen nach besonderen Kennzeichen: Groß, Klein, Mager, Weißhaar . . .
· Spitz- und Spottnamen: Bangemann, Hasenfuß, Profittlich ...
Familiennamen
Bei der Durchsicht einer mehrere hundert Namen umfassenden Teilnehmerlist ist mir kürzlich aufgefallen, dass es zwar viele männliche Vornamen gibt, die zu Familiennamen geworden sind. Dagegen ist mir kein einziger weiblicher Vorname aufgefallen, der zu einem Familiennamen wurde.
Ist das nur ein Eindruck, oder ist das allgemein so. - Wundern würde es mich nicht.
(E3)(L1) http://www.firstname.de/
Die Datenbank mit mehr als 73.000 Vornamen aus aller Welt.
Sie erwarten ein Kind und suchen nach einem Namen? Vielleicht ähnlich wie der von Patentante Anna? Dann geben Sie die Anfangsbuchstaben "Ann" ein, und Sie erhalten viele Vorschläge, zur Abwandlung dieses Namens.
Oder soll der Name vielleicht unbedingt mit einem bestimmten Buchstaben beginnen oder enden? Geben Sie die entsprechenden Buchstaben ein und staunen über die Vielzahl von Möglichkeiten. Möchten Sie die Bedeutung eines Namens erfahren, geben Sie in das erste Feld der Suchmaske den Namen ein und drücken Sie auf den Button "Suche starten".
Haben wir weitere Informationen zu den Namen, dann ist der Name als Link dargestellt. Klicken Sie auf den verlinkten Namen, wird ein kleines Fenster mit der entsprechenden Bedeutung geöffnet.
Die Site ist gut, aber die Bedeutungsangaben sind etwas mager.
A: Ab | Achille | Ada | Adela | Adeleed | Aeb | Aeckel | Axel
B: Baets | Bädgen
C: Cacilia
F: Finja
J: Janis | Jenneken
T: Tobias
(E?)(L?) http://wiki.genealogy.net/index.php/Kategorie:Verwandtschaftsbezeichnung
Die Artikel dieser Kategorie erklären Verwandtschaftsbezeichnungen. Der Begriff Verwandtschaft ist hier weit ausgelegt, es sind auch z.B. auch Verlobte, Verschwägerungen und Adoptivbeziehungen aufgenommen, also familiäre Beziehungen im weiteren Sinne.
The origin of the name Gentner is uncertain. As far as I know, the name is first found in Germany. People with the name Gentner are recorded in Württemberg in the late 1300s. Several accounts say that the name Gentner is derived from the old German word Gantner, meaning auctioneer. If that is true, it would be a delightful irony, because around my home town of Springville, New York, the Gentner Livestock Auction is a colorful and widely known landmark. It was founded by Raymond Gentner (1905-1968) and is featured in a famous painting "Shoot the Moon" (shown at left) by Tom Irish, a well known local artist. Andreas Gentner of Geislingen, Germany writes that in an old bavarian dialect, Gantner meant a "debt collection agent", giving us another possible origin for the name.
If you would prefer a more exotic origin for the Gentner name, Max Gottschald, in his book on the origin of German names (Deutsche Namenkunde, Verlag Walter de Gruyter, Berlin, 1954), says that Gentner is related to the German word Gand, which derives from the old Norse words gandy (magician) and gandr (werewolf).
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Gilcher (W3)
(E?)(L?) http://freepages.genealogy.rootsweb.ancestry.com/~mstone/gilchermain.html
The name derives from the city or county of "Jülich" (near Cologne) on the Rhine River. A person who came from there was called a "Jülicher" when he settled somewhere else, at the time when surnames came into use. As "J" and "G" were used interchangeably, the town's name was also written as "Gülich" and so was the family name: "Gülich", "Gülch", "Gülicher", "Gülcher", "Gilcher", "Gilger", and many other variants.
For more on the history and dispersion of the surname and the early families in the Pfalz/Palatinate area of what is today Germany, see Friedrich F. Hüttenberger's article, "Die Westpfaelzer Gilcher (Gülcher)-Familien im 17. und 18.Jh." in Pfaelzisch-Rheinische Familienkunde, vol. 14, issue 8, p. 381-385, Ludwigshafen a.Rhein, 2000, featured on his website at (in both German and English versions).
(E1)(L1) http://christoph.stoepel.net/geogen/v3/
(E1)(L1) http://christoph.stoepel.net/geogen/v3/Infos.aspx
Erstellung von Verbreitungskarten
Verbreitungskarten zeigen an, in welchen Regionen ein Familienname besonders häufig auftritt. Daraus kann man unter Umständen ermitteln, woher die eigene Familie kommt. Auch in der Namenforschung (Onomastik) werden solche Karten eingesetzt, um dem Wortursprung auf die Spur zu kommen. Dieser Dienst bietet Ihnen die Möglichkeit, kostenlos und ohne die Installation von Zusatzsoftware an solche Karten zu kommen. Die Deutung bleibt dann allerdings Ihnen überlassen.
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Georg, Jörg, Jürgen (W3)
aus altgriech. "ge" = "Erde" und "urgein" = "werken"; da das Altgriechische im 8. vorchristlichen Jahrhundert das "W" (=> F = Digamma) fallenließ, ist hier klar der Zusammenhang ersichtlich. Ähnlich altgriech. "ergon" = "Werk" und "Energie".
(A: roge)
Der Name "Georg" und die Abwandlungen "Jörg" und "Jürgen" gehen also zurück auf die Bedeutung "Landmann", "Bauer".
gesis - Stichprobenziehung für telefonische Zuwandererfragen
Die beliebtesten Vornamen für 2002 (Jungen, Mädchen)
Die beliebtesten Vornamen für 2001 (Jungen, Mädchen)
Die beliebtesten Vornamen für 2000 (Jungen, Mädchen)
Die beliebtesten Vornamen für 1999 (Jungen, Mädchen)
Die beliebtesten Vornamen für 1998 (Jungen, Mädchen)
Die beliebtesten Vornamen für 1997 (Jungen, Mädchen)
Die beliebtesten Vornamen aus den neuen Bundesländern für 1996 (Jungen, Mädchen)
Die beliebtesten Vornamen aus den alten Bundesländern für 1996 (Jungen, Mädchen)
Die beliebtesten Vornamen aus den neuen Bundesländern für 1995 (Jungen, Mädchen)
Die beliebtesten Vornamen aus den alten Bundesländern für 1995 (Jungen, Mädchen)
Die beliebtesten Vornamen in Deutschland seit 1957/58.
Die jeweils 10 beliebtesten Vornamen der Jahre 1957/58-2000 in alphabetischer Reihenfolge.
Die häufigsten Vornamen der Deutschen in Berlin am Ende des 19. und im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts
Artikel: Cheyenne ja, Berlin nein? - Rechtliche Unsicherheiten in der heutigen Vornamengebung
gfn - Gesellschaft für Namenkunde e. V.
(E6)(L3) http://www.gfn.name/
Die Gesellschaft für Namenkunde e. V. mit dem Sitz in Leipzig wurde 1990 als gemeinnützige und wissenschaftliche Gesellschaft gegründet. Laut ihrer Satzung ist ihr Ziel, die Entwicklung der Namenforschung in allen Bereichen zu fördern. Dies geschieht in enger Kooperation mit der Abteilung Deutsch-Slavische Namenforschung des Instituts für Slavistik an der Universität Leipzig
Dazu gehören:
- die Ausrichtung regelmäßiger wissenschaftlicher Veranstaltungen, in der Regel in Leipzig (Namenkundliches Kolloquium etwa einmal monatlich mit ein bis zwei Vorträgen, Jahrestagung im November mit drei bis vier Vorträgen);
- die Publizierung namenkundlicher Forschungsergebnisse (Zeitschrift Namenkundliche Informationen mit 84 Heften bis zum Jahre 2003, erscheint ein- bis zweimal jährlich; zusätzlich alle zwei Jahre ein Beiheft als Sammelband oder Monographie, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützt wird);
- eine fachgerechte und bürgernahe Beratung in Namenangelegenheiten. Hierzu gehört die Ausstellung von Gutachten zur Vornamengebung und zur Erklärung von Familiennamen;
- der gegenseitigen Austausch, der Aufbau und die Pflege von Kontakten über die Landesgrenzen hinaus, gerade auch im Hinblick auf osteuropäische Staaten.
Mitgliederverzeichnis | Statut | Beitritt | Steuerbescheinigung | Änderungsmitteilung | Namenberatung | Veranstaltungen | Bildergalerie | Zeitschrift NI | Kontakt | namenkundliche Links | Gegen namenkundlichen Dilettantismus | Impressum
Griesbach, Grießbach (W3)
Der Familienname "Griesbach" oder "Grießbach" tritt seit dem 14.Jh. auf und geht auf den Ort gleichen Namens zurück. Zugrunde liegt die Bedeutung "Geröllbach".
Der Nachname "Gutknecht" ("Guotknecht" (um 1284), "Gutknecht" (um 1394)) geht auf ein mhd. "guot-kneht" zurück und setzt sich zusammen aus dem Adj. "gut" und der Standesbezeichnung "Knecht". Der im deutschen eher dienende "Knecht" (mhd. "knëht", auch mit der Bedeutung "Knabe", "Jüngling", "Junggeselle", "Knappe") fand, nach langer Lehrzeit, als engl. "knight" = "Ritter", zumindest in England, den Weg zu Ruhm und Ansehen.
Der dt. "Knecht" und somit auch der engl. "knight" gehen bedeutungsmäßig zurück auf "Stock", "Knüppel", "Klotz". In seiner Verwandtschaft findet man auch ein ndd. "Knagge" = "Knorren", "Pflock", engl. "knag" = "Knorren", "Ast".
(E?)(L?) http://www.nibelungenmythologie.de/Rosengarten/roseng_2.htm
Die Etymologie des Namens "Hagen" (bzw. "Hagano", "Haki", "Hacco" etc.) führt uns zu dem Stamm "*hag", im Sinne von "Gehege" und liefert uns ein weiteres Verbindungsstück zu den Trojaspielen, die immer in einer "Umhegung", sei sie aus Steinen oder Erdwällen bestehend, stattgefunden haben.
Die ahd. Bedeutung des Wortes "*hagen" entsprach genau genommen tatsächlich der des "Dornbusches" ("hagan paliurus", "ligna spinosa") und führt uns letztendlich zum "Rosenhag".
Der Familienname "Hauser" geht vermutlich auf einen Ortsnamen "Hausen" (oder auch "xxx-hausen") zurück. Als Varianten treten "Häuser", "Häußer" "Heuser" (um 1578) und "Hußer" (um 1489) auf.
(E?)(L?) http://www.echo-online.de/4/detail.php3?id=30220&search_text=etymologie
Der Name "Heiner" für die Darmstädter wird im Darmstädter Echo vom 22.4.2000 erklärt. In dem längeren Artikel geht der Autor Rudolf Becker vielen Theorien nach, die hierzu aufgestellt wurde. Schließlich neigt er zu der volksetymologischen Erklärung, dass sich der Darmstädter "Heiner" und der "Hinkelstein" gemeinsame auf "Hunne" zurückführen lassen.
Wenn Sie nach Darmstadt kommen, lesen Sie vorher diesen Artikel und fragen Sie dann einen Darmstädter, wieso die Darmstädter "Heiner" genannt werden.
"Mir sin Heiner
uns kann keiner
an de Wimbern
klimbern."
Heinrich, Heinz (W3)
"Heinz" ist eine Kurzform von "Heinrich". Dieser geht wiederum zurück auf "Heimerich", der sich aus ahd. "Heim" und ahd. "rihhi" = "Herrscher" zusammensetzt. Der Heinrich war also ein alter "major domo" ein "Hausvorsteher". Dabei kann man sich unter "Haus" wohl auch einen größeren Verband, einen Stamm vorstellen.
(E?)(L?) http://www.gutefrage.net./frage/gibt-es-einen-zusammenhang-zwischen-selene-und-helena
Der kleine interessante Artikel erklärt zwar die Verwandtschaftsverhältnisse von "Helene" (lat. "Helena", Tochter des Zeus und der Leda, Schwester der Dioskuren und der Klytaimestra. ...) und "Selene" (griechische Mondgöttin, Tochter der Titanen Hyperion und Theia und Schwester von Eos und Helios), aber es fehlen etymologische Namenshinweise.
"Helen" und "Helene", frz. "Hélène" geht zurück auf griech. "hele" = "Glanz" (der Sonne). Auch der Sonnengott "Helios" trägt diesen "Glanz" in sich.
Die im 4. Jh. lebende heilige "Helena" hat im Mittelelater zur Verbreitung dieses Namens in ganz Europa beigetragen: engl. "Helen", "Ellen", frz. "Élaine", "Hélène", ital. "Elena", poln. "Halina", rumän. "Ileana", russ. "Jelena", schwed. "Elin", span. "Elena", ungar. "Ilona".
Jacques Offenbach nannte eine seiner Operetten "Die schöne Helena". "Helena"
Der eher seltene Name "Selene" wird auf die Mondgöttin zurückgeführt und direkt auf griech. "selene" = "Mond".
(E?)(L?) http://www.uniterra.de/rutherford/ele034.htm
Auch das chemische Element "Selen" verdankt dem griechischen Mond seinen Namen - egen seiner chemischen Nähe zu dem Element "Tellur", das nach lat. "tellus" = "Erde" benannt wurde.
Alle schriftlichen und online-Quellen besagen ubereinstimmend, dass der wirkliche Ursprung unklar ist.
Alle stellen folgenden Zusammenhang her:
althd. "helm" = "Helm", "Heil", "gesund", oder "hilt(j)a" = "Kampf" + "muot" = "Mut", "Sinn", "Geist", "Gemüt", "von edlem Sinne".
Die "Heraldik" geht über frz. "héraldique" auf "héraut" = "Herold" zurück. Der "Herold" war der germanische "Heerwalter", dem unter anderm die Aufgabe zufiel bei Ritterturnieren die Wappen der antretenden Ritter zu prüfen. Daraus leitet sich entsprechend die "Wappenkunde" ab.
Hermann (W3)
(E?)(L?) http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20020715:3044288&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/neu/meldung.oft
Kommentar in Rheinpfalz online (15.07.2002): Hermann lebt
Manchmal will Hermann ruhen, manchmal gerührt oder gefüttert werden. Er mag keine Kühlschränke, und zum Dank dafür, dass man ihn im Warmen lässt, läuft er weg. Das macht er seit Jahren schon, denn Hermann ist so eine Art Alt-Hippie: Er stammt aus der Zeit der Kommunen. Er ist, wenn man einschlägigen Homepages glauben darf, ein Stück Lebensgefühl. Angeblich zumindest. In Wahrheit ist Hermann ein als Sauerteig getarnter perfider Kettenbrief. In die Welt gesetzt, um Mehl- und Zuckerabsatz anzukurbeln. Damit das auf Dauer funktioniert, hat Hermann seinen menschlichen Namen bekommen. Sauerteig könnte man ins Klo kippen - aber Hermann? (boe)
14.05.2006:
Es wurde ein neuer Eintrag im Forum Forum von http://www.etymologie.info geposted.
Betreff: "Kriemhild" / "Griemhild" / "Gudrun" / "Kudrun" + "Brünhild" / "Brynhild"
Inhalt: hallo erst mal ich befasse mich gerade mit dem Nibelungenstoff und der Edda und bin über verschiedene Namen der weiblichen Hauptfiguren gestollpert... Mich würde interessieren woher die Namen abgeleitet wurden, und was sie bedeuten, denn ich habe keine Ahnung von Etymologie weil ich zu wenig sprachkenntnisse hab.würde mich freuen wenn mir jemand helfen könnte.
Der Eintrag stammt von: Daniel Billing
Anscheinend haben alle "Nibelungen-Namen" einen kriegerischen Hintergrund.
Wie viele Namen gibt es auch für "Kriemhild" mehrere Schreibweisen, wie "Griemhild", "Kriemhilde", "Krimhild" oder "Krimhilde". Der Name geht zurück auf ein german. "*griman" = "Maske", "Helm" und ahd. "hiltja" = "Kampf". Der Name bedeutet somit etwa "behelmt (= "bereit" ?) für den Kampf".
(Nicht ganz sicher, aber vermutlich gibt es einen Zusammenhang zur aus frz. "grimace" übernommenen "Grimasse", die wohl ebenfalls auf ein germ. "grima", "grima" zurückgehen.)
Nachdem der schweizerische Schriftsteller und Historiker J. J. Bodmer (1698-1783) das Nibelungenlied wieder entdeckt hatte kam der Name ab 1800 wieder in Mode.
Der Name "Gudrun" setzt sich zusammen aus "gur" = "Kampf" und "runa" = "geheime Beratung". - Vielleicht war die erste Gudrun eine "Kampfberaterin". Heute wäre sie vermutlich eine Unternehmensberaterin.
Der Name "Brünhild" kommt auch als "Brunhild", "Brunhilde" vor und setzt sich zusammen aus ahd. "brunni" = "Brustpanzer" und ahd. "hiltja" = "Kampf". "Brunhilde" war also ein "Kampfpanzer".
Alle drei Namen sind also bestens als weibliche Vornamen geeignet.
Der zarte weiblich Vorname "Hilde" geht demnach direkt auf ahd. "hiltja" = "Kampf" zurück. Die "kämpfende Hilde" wäre demnach ein "weisser Schimmel".
Huback (W3)
(E?)(L?) http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=571984
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„In den meisten Fällen liegt mit "Huback" ein ursprünglich obersorbischer Familienname vor. Das obersorbische Wort "huba" bedeutet "Mund", "Tiermaul", "Lippe". Die Endung "-ck" wäre denn eine Verkleinerungsform. Vielleicht hat dieser Name also eine Person mit einem in irgend einer Weise auffallenden Mund bezeichnet.“
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In der "Wirtschaftswoche" 2007-26 file mir der Begriff "Teamhuber" auf. In dem Artikel geht es um die in Stellenanzeigen oft geforderte Teamfähigkeit. Der entsprechende Satz lautet: "... Dabei gibt es längst Kritiker, die in der Teamhuberei vor allem eines sehen: eine unproduktive Bühne zur Selbstinszenierung. ..."
Der "Huberei" liegt der Familienname "Huber" zu Grunde. Dieser ist in einigen Gegenden Bayerns der häufigste Familienname und soll in Deutschland an 40. Stelle liegen. Außerdem gibt es verschiedene Namensvarianten von "Huber" wie "Hüber", "Hübner", "Hufner", "Hüfner".
Der Familienname "Huber" und seine Varianten gehen über die "Hube" auf die "Hufe" zurück. Das war eine bestimmte Grundstücksgröße, die jedoch nicht eindeutig festgelegt war, aber in der Größenordnung von 30 bis 60 Morgen lag. Andere Nagaben geben die Größe mit 7 bis 15 oder sogar 20 Hektar an. Die Inhaber von Hufen, die "Hubbauern" erhielten jedenfalls eine der vielen "Huber-Varianten".
Die Angabe von Grundstücksgrößen in "Hufen" dürfte wohl vergleichbar sein mit der Größenangabe in Morgen. War ein Morgen die Fläche, die ein Bauer an einem Morgen bearbeiten konnte, so könnte eine "Hufe" die Fläche sein, die man mit einem Pferd bearbeiten konnte. Aber dazu konnte ich keine näheren Hinweise finden.
Neben dem "Teamhuber" gibt es noch verschiedene andere "Huber" wie "Faktenhuber", "Geilhuber", "Stoffhuber". Im folgenden gibt es Links zu weiteren "Hubern".
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kalenderblatt/469021/
Deutschlandfunk / Kalenderblatt - 17.02.2006
17.02.2006 Feind aller Gesinnungshuberei
Vor 150 Jahren starb der Schriftsteller Heinrich Heine
Von Jürgen Wertheimer
Heinrich Heine ließ sich von keiner Seite vereinnahmen. Sein Weg war durch und durch artistisch und zu gleicher Zeit durch und durch politisch - freilich nie auf Seiten einer Partei, es sei denn der der kritisch heiteren Vernunft. Heinrich Heine starb am 17. Februar 1856.
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(E?)(L1) http://www.hubersdorf.ch/
Im Kanton Solothurn in der Schweiz gibt es ein Hubersdorf.
Ob der erwähnte "Huppold" mit der "Hufe" oder "Hube" verwandt ist, müßte noch untersucht werden.
Die Siggern (keltisch: wasserarm) zweiteilt das Dorf für Jahrhunderte nicht nur aus der Vogelperspektive: Hier treffen Berg und Tal des Unteren Leberberg aufeinander, hier grenzt das alemannische Bistum Konstanz an das burgundische Lausanne/Genf. Erst die Brückenbauten des 18. Jhds. durch die Obrigkeit und das Dorf (Schachenmühle) gestalten das Siggerntal als eine Gemeinde. Erstaunlich auch, dass das Stoss-Hufmesser und der Kugelstern Teil des Dorfwappens sind und nicht die Brücken in dieser Siedlung – eine Frage, die eigentlich unsere Hobby-Historiker beschäftigen sollte.
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Seit Jahrhunderten heißt die autochthone Sorte Zierfandler in Gumpoldskirchen "Spätrot", wobei sich der Name nach der rötlichen Farbe seiner Beeren bei Vollreife ableitet.
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Der Name "Hubertus" geht zurück auf "Hugibert" und setzt sich zusammen aus ahd. "hugu", altsächs. "hugi" = "Sinn", "Geist", "Verstand" und "beraht" = "glänzend").
von ger. "karilaz" = "alter Mann" von finnisch "karilas" = "alter Mann"; mhd. "karl" = "freier Mann"; frz. "Charles", latinisiert "Carolus"; "Karl der Große" = "Charlemagne" = "Carolus Magnus"
Die slawischen Sprachen borgten sich "Carolus" als Bezeichnung für "König", russ. "karol", serbisch "kralj", polnisch "krol"
Die Wurzel "ger-" wurde griech. "geron(t)" = "alter Mann" und diente der Bezeichnung "Gerontologie" = "Erforschung der Alterung des Menschen".
Topnamen: die beliebtesten Vornamen der vergangenen Jahre
Vornamen von A bis Z: Über 2.100 Namen und Nebenformen mit Hinweisen zu Bedeutung und Herkunft
Topnamen; Namenstage;
interessante Links: Verbindung zu Kinder- und Familienseiten, Linkpartnern, Projekten;
Nach lat. "clement", "clemens" = "gnadig", "mild" ist "Klemens" "der Milde", "der Gnädige".
Im englischen gibt es entsprechend ein "clement" = "nachsichtig", "gnädig" und das gegenteilige "inclement" = "unbarmherzig", "rau", "unfreundlich".
Die mandarnenähnliche (aber kernlose) "Clementine" (oder "Klementine") soll allerdings nicht so heissen, weil sie besonders "mild" ist, sondern weil sie nach ihrem Züchter "Père Clément", einem franz. Trappistenmönch benannt wurde.
Klieber (W3)
Der Name "Klieber" geht wohl auf "cleaver" = "Hackbeil" zurück.
Knaak, Im Knaak (W3)
(E?)(L?) http://www.google.de/search?hl=de&ie=UTF-8&oe=UTF-8&q=knaak&meta=
Am 13.01.2004 wurde die Frage gestellt, woher das Wort "Knaak" kommt, das man z.B. in Straßennamen ("Im Knaak") findet?
Obwohl Google etwa 25.000 Treffer auflistet konnte ich keinen Hinweis auf die Bedeutung oder gar die Herkunft finden. (Ich habe allerdings auch nicht alle Fundstellen überprüft.)
In "Hans Bühlow: Deutsches Namenslexikon" kann man immerhin den Namen "Knaa(c)k" finden. Dieser kann auf den ndd. "Knochen" zurück geführt werden. Der Name dürfte also etwa für die "Knochenhauer", die Metzger, verwendet worden sein.
Als Strassennamen dürfte es also soviel heissen, wie die "Metzgerstrasse". Denkbar wäre auch, dass in der Strasse Seifensieder ansässig waren, die ja auch Knochen verarbeiteten.
Mit viel Phantasie könnte "Im Knaak" auch eine Strasse mit zwei Wendeplätzen am Anfang und am Ende sein, so dass etwa die Form eines Knochens entsteht. (Dies ist allerdings sehr unwahrscheinlich; es sei den es handelt sich um ein Neubaugebiet.)
Koehler, Köhler (W3)
(E?)(L?) http://freepages.genealogy.rootsweb.ancestry.com/~wallner/newpage22.htm
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The "KOEHLER" name appears as "KÖHLER" in the earliest Busenberg Roemisch Katholische (Roman Catholic) church records. The umlaut over the letter "O" in the name "Köhler" was replaced with the addition of the letter "E" following the "O", for the current spelling of the name in the US: "KOEHLER". Various other spellings of the name can be found in transcriptions and translations of these church records copied by the Church of the Latter Day Saints, including "Kochler", "Kocher", "Koler", "Koller", etc. These Busenberg church records were in Latin, sometimes written in German script. These two factors may account for the different spelling of the name. An examination of the original church records indicate that the name was actually spelled "Köhler" consistently through the generations living in Busenberg.
The name "Köhler" means "Charcoal Burner" from the German world "Kohl". It also means "Cabbage".
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Konrad, Conrad (W3)
Im "Deutsches Namenlexikon" aus dem Gondrom-Verlag ist unter "Conrad" nichts zu finden. Unter "Konrad" ist dem Buch folgendes zu entnehmen:
"Konrad" ist die lat. Urkundenform des altd. Kaisernamens "Kunrad" = "kühn im Rat" (mhd. "Kuonrat", die volkstüml. Form im MA.!), dessen Beliebtheit (neben dem Kaisernamen "Heinrich"!) sich noch in der Redewendung "Hinz und Kunz" (= "Jedermann", "Heinz und Konrad") spiegelt. Als Vornamen (Heiligennamen) heute meist katholisch. Als Kurzform sind heute nur noch "Kuno" (durch die Ritterromantik um 1800) und "Kurt" (ndd. "Cord") am Leben.
Im Mittelalter waren obd. "Kuon", "Kune" nebst "Künel" und "Kunz" neben "Künzel" gebräuchlich, daher die Familiennamen "Kuhn", "Kühne", "Kühnemann", entrundet "Kiehne", sowie "Kühnel" ("Kühndel"), "Kienle" und "Kunze", "Künzel", "Kienzle", Patronym: "Küntzler", "Kienzler".
Dem mhd. "uo" entspricht ndd. "ô", daher die ndd. o-Form: "Kohnert", "Konert" "Konertz" (vergl. schles. "Kuhnert"!), Patronym: "Konerding", kontrahiert "Cord", "Cordes", "Cohrs", "Cordsen", "Corssen"; auch "Kö(h)ne", "Kö(h)nke", "Könneke".
Main-frk. ist "Kuhlmann", "Kullmann"; hess. "Kunkel" (wie "Heinkel", "Henkel" für "Heinrich"); schles. ist "Kuhnt" (wend. "Kunat").
Krebber (W3)
(E?)(L?) http://www.krebber.org/detymolo.htm
Robert Krebber Genealogy - Familienforschung - Etymologie
Kribber - Handwerker, die einen Damm aus Flechtwerk bauen (Kribbe); vgl. Krippe
Zu diesem Namen gibt es vverschiedene Ableitungsmöglichkeiten.
Am naheliegendsten ist die Zusammensetzung von "Kull" zu mnd. "Kulle" = "Kapuze" und "mann" also "Kapuzenmann".
"Kull" könnte aber auch eine Kurzform von "Konrad" sein.
Auch die Ableitung von "Kuhle" = "Grube", "Loch" wäre denkbar.
Andererseits besteht die Möglichkeit, dass es eine Ableitung des Heiligennamen "Koloman" ist und könnte dann sowohl mit Städtenamen wie "Köln" (also etwa "Kolonist") als auch mit einem mnd. "kolle" = "Kopf", "der oberste Teil der Pflanze", "der weiße Fleck an der Stirn von Pferden" (also etwa "Kopfmann") zusammenhängen.
Kunigunde (W2)
(E?)(L?) http://www.bautz.de/bbkl/k/Kunigunde.shtml
(E?)(L?) http://www.kunigunde.ch/kunigunde.htm
"Kunigunde" ist ein alter germanischer, zweigliedriger Rufname. "Zweigliedrig" deshalb, weil ihm zwei Wörter zugrundeliegen: "kunni" = "Sippe" und "gund" = "Kampf". Man könnte den Namen darum interpretieren als "Kämpferin für ihre Sippe" (auch wenn man mit solchen Interpretation vorsichtig sein muss, weil oft einfach zwei Wörter aneinandergehängt wurden, ohne einen tieferen Sinn andeuten zu wollen.)
Kunze (W3)
"Kunze" gehört in die große Familie der "Konrads" mit der Bedeutung "kühn im Rat".
Laut "Lebensmittel-Lexikon" ist "Kunze" auch die Bezeichnung für ein männliches Schwein, das im Alter von 3-4 Wochen kastriert wurde.
(E?)(L?) http://www.lamecker.de/joerg/6_Pedigree.html
ZEITGESCHICHTE - Pedigree - Mit dem doch recht seltenen Namen "Lamecker" kann man schon ein bißchen Forschung riskieren, ohne fürchten zu müssen, "in den Wald zu kommen". Wir staunten aber nicht schlecht, als wir dann doch in den Wald kamen - in den Bayerischen!
Laura (W3)
geht zurück auf lat. "laurus" = "Lorbeer" bzw. lat. "laurea" = "Lorbeerbaum", "Lorbeerkranz". Der Lorbeerkranz hat dabei unterschiedliche Symbolwirkung; Symbol des Sieges (z.b. bei den Römern), Symbol des Martyriums bei den Christen.
("Daphne" geht auf den gr. "Lorbeer" zurück)
Lea (W3)
(E?)(L?) http://www.bibel-online.net/buch/01.1-mose/29.html#29,17
(E?)(L?) http://www.swr.de/swr1rp/programm/anstoesse.html
In der Sendung "Anstoesse" des SWR1 vom 21.01.2003 hatte sich Andreas Britz von der kath. Kirche Rülzheim "Lea" zum Aufhänger seiner Ausführungen gewählt:
Lea behauptet seit Jahren einen Spitzenplatz unter den beliebtesten weiblichen Vornamen in Deutschland. Das dürfte auch 2003, im "Jahr der Bibel", so bleiben. Doch welch ein Schreck, wenn die Mädchen im Lexikon die Bedeutung ihres hebräischen Namens erfahren. Heißt "Lea" doch nichts anderes als "wilde Kuh". Und als ob das nicht genug wäre, vermerkt das erste Buch der Bibel, die Genesis, auch noch wenig charmant: "ihre Augen waren matt" (Gen 29,17).
...
Ausgerechnet die äußerlich blasse Lea schenkt ihrem Mann Jakob nicht weniger als sechs Söhne. Fruchtbarkeit war damals das, was einer Frau den größten Respekt einbrachte. Und Fruchtbarkeit wurde als Geschenk Gottes empfunden.
Rachel bleibt lange kinderlos. Spät erst bringt sie zwei Söhne zur Welt. Vier weitere werden Jakob von den Mägden Leas und Rachels geboren. So sind es schließlich zwölf Söhne des Jakob, die zu den Gründern der zwölf Stämme Israels werden.
...
Lobbes (W3)
(E?)(L?) http://www.newadvent.org/cathen/h.htm
(E?)(L?) http://www.newadvent.org/cathen/l.htm
Famieliennamen sind einerseits geniale "Speicher" alter Wörter; andererseits sind sie als relativ fixe Grösse bei der Änderung von Schreibweisen nicht immer analog berücksichtigt worden. Ausserdem sind sie bei Eintragungen in Kirchenbücher oder Standesamtsurkunden oft falsch geschrieben oder nach Gutdünken des schriftführenden Beisitzers "aktualisiert" worden. Jedenfalls findet man auch zu "Lobbes" verschieden Möglichkeiten:
Zusammenhang mit "Löwe", also ein Mensch mit einer Löwennatur.
Zusammenhang mit "Lubbe", "Lübbe", "Lübke", "Leiprecht" und viele derartige Abwandlungen; zurückgehend auf "Liut-bert" = "im Volke glänzend".
Zusammenhang mit "Lober", "Löber", einer mhd. Berufsbezeichnung für "Gerber" (löwer" = "Loher", Rotgerber von Eichen-"lohe", das als Gerbstoff verwendet wurde).
Bei "newadvent" findet man zwei Artikel:
Heriger of Lobbes
Lobbes, Benedictine Abbey of
Ein Besucher ergänzt:
Eine Anfrage bei der "Deutsche Hugenotten-Gesellschaft" ergab, dass "Lobbes" eine Eindeutschung von "Lobbe" sei. Einen Jacques "Lobbé" gab es in Cleve. Er stammte aus Südfrankreich, Matha/Saintogne, war Hugenotte, wurde 1625 geboren und starb am 24.07.1710, wurde ergo 85 Jahre alt und soll Brillenmacher gewesen sein. Der Name hat sich dann offenbar im Land Brandenburg verbreitet, und aus "Lobbe" wurde "Lobbes". In den Niederlanden bedeutet "Lobbes" angeblich "Guter Kerl!". Wenn Sie hierzu noch mehr in Erfahrung bringen könnten, waere ich Ihnen sehr verbunden.
(A: halo, 2004-01-24)
Die Site "www.loriot.de" enthält ein Werkverzeichnis, Wissenswertes und Aktuelles über Loriot, Fanartikel und Gratispostkarten
Lotter (W3)
Dem Adjektiv "lotter" ist ein eigenes großes Kapitel gewidmet, da es eine wirklich große Verwandtschaft besitzt.
Davon abgeleitet ist "Lotter" heute noch als Familienname zu finden. Dieser Name kann jedoch nicht nur auf "Taugenichts", "unordentlicher, unsauberer Bursche", "loser Typ" sondern auch auf Ortsnamen wie "Lotte" (Westfalen) oder "Lotten" (Niedersachsen) zurück gehen.
(E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/~wumsta/infopub/textbook/umfeld/rehm3.html
Das vermutlich älteste noch bestehende "Druck- und Verlagshaus" Deutschlands ist das "Magdeburger Verlags- und Druckhaus GmbH & Co. KG" in Magdeburg, gegr. 1485 in Leipzig als Buchdruckerei durch den Frühdrucker Konrad Kachelofen (eigtl. Contze Holtzhusen, genannt Kachelofen von Wartberg (* Wartberg [heute Varsberg, bei Metz] um 1450, † Leipzig 1528 oder 1529), seit 1529 in Magdeburg von seinem Schwiegersohn, dem Buchdrucker und Verleger "Melchior Lotter d.Ä." (* Aue [Erzgebirge] vor 1470, † Leipzig 1549), fortgeführt, 1730 von "G. G. Faber" erworben und als "Fabersche Buchdruckerei" bis zur Enteignung 1945 im Besitz seiner Nachkommen, seit 1.7.1990 unter heutigem Namen.
(E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/~wumsta/infopub/textbook/umfeld/rehm4.html
Die Übersetzung der Bibel aus dem Urtext (Altes Testament: hebräisch, Neues Testament: griechisch) ins Deutsche durch Martin Luther (* Eisleben 1483, † ebd. 1546) begann mit dem Neuen Testament ("Das Newe Testament Deutzsch", Wittenberg: "Melchior Lotter d.J." 1522), dem sogenannten "September-Testament", dessen Druck nach der Luther-Übersetzung im September 1522 abgeschlossen war.
Lotterin (W3)
Die "Lotterin", auch "Lothin" war vermutlich die Frau eines gewissen "Ulrich Loth".
Der "Lottermoser" kommt aus dem "Lottermoos", das sich aus "lotter" = "laut", "sauber", "rein" und "Moos" = "Sumpf" zusammensetzt. Demnach ist das "Lottermoos" ein "sauberer Sumpf"
Die Expeditionsmittglieder haben am Abend angeblich gefeiert und immer wieder den Beatles-Song "Lucy in the sky with diamonds" gesungen. Am nächsten Tag tauften sie die gefundene Australopithecus-Frau "Lucy".
Der Familienname "Maas" geht auf den Vornamen "Thomas" oder (seltener) auf "Matthias" zurück. Als weitere Varianten findet man "Maass", "Maaß", "Maasz", "Maes".
Möglich ist allerdings auch eine Ableitung zum Fluß "Maas".
Mahatma Ghandi - der Ehrenname von Mohandas Karamchand Gandhi bedeutet "Grosse Seele" (Sanskrit: maha=gross, atman=Seele)
Mai, May, Mey, Merz, März, Mertz, Merzeler, Hornung, Meinfried, Meifert, Meffert, Maigler
Warum heißt jemand nach einem Monat? (W2)
(E?)(L?) http://www.welt.de/data/2004/04/30/271736.html
Immerhin tragen etwa 40.000 den Namen "Mai", "May", "Mey", und 23.000 heißen "Merz", "März", "Mertz". Aber steckt wirklich immer der Monat in diesen Familiennamen? Bei "Mai", dem Powermonat schlechthin, ist das wohl anzunehmen. Der Aufwand, mit dem unsere Altvordern den für sie so bedeutsamen Mai begrüßt und eingesungen haben, erklärt sich, wenn man sich vorstellt, wie sie in der "dunklen Jahreszeit" frieren mussten. Kein Wunder, dass sie einen anregenden, sonnigen Menschen mit dem Monatsnamen "Mai" benannten.
...
Viele "März" / "Merz" werden wohl von alten deutschen Rufnamen herrühren, die mit "Mar-" ("Pferd") oder "Mark-" ("Grenze") beginnen oder von den lateinischen Namen "Marcus", "Marcellus". Vielleicht waren etliche "Ur-Märze" aber auch Kleinhändler. Die hießen damals "Merzeler", und die Ware, mit der sie hökerten, nannte man "Merz".
...
"Hornung" heißt sinngemäß "der zu kurz Gekommene (an Tagen)" und bietet sich deshalb als Übername (Neckname) an.
...
.. der Vorname "Meinfried" (auch "Meifert", "Meffert"), und "Maigler" meint im Schwäbischen einen, "der immer das Maul verzieht" - von "mauggen", "mäuklen".
...
(E?)(L?) http://www.domanus.net/html/namen.html
Witzische Namen - Hier gibt es zwar keine Erklärung zur Herkunft der Namen, aber es ist eine interessante Auflistung von existierenden Namen.
gesammelt von Marc Leisegang
"Marcus" = "höflich", "leuchtend", "strahlend", "glänzend".
"Marcus" = "der Erhabene".
"Martin", lat. "Martinus", geht auf die Genitivform "Martis" des Götternamen zurück.
Interessant sind weitere Abkömmlinge des "Mars" wie "Marks", "Marcks", "Marx", "Marxen" (also "der Sohn des Mars"), "Marek", "Marko", "Maric", "Markovic".
Auf der Seite von "sungaya" findet man den Hinweis: (hebr. "Mirjam" = "Bitterkeit", "Betrübnis" nach der Quelle bitteren Wassers in Mara, 2. Mose 15,23)
Im "heiligenlexikon" dagegen findet man: aramäisch "die Beleibte", "die Schöne", "die Bittere", "die von Gott Geliebte"
Im "heiligenlexikon" findet man auch eine umfangreiche Darstellung des Lebens von
Maria
Maria Magdalena
Maria von Bethanien
sowie ihre Bedeutung und Verehrung.
Ich kann diese Überlegungen zwar weder bestätigen noch widerlegen, aber für einen Fachkundigen dürften die Thesen genug Anlass geben, weitere Hinweise beizusteuern.
Anzumerken wäre noch, dass der Name "Maria" anfangs kaum verwendet wurde, um den Namen nicht zu verunglimpfen. Im 16.Jh. sah man es dann anders und wollte mit der Namensgebung die christliche Orientierung kundtun. Und seit 18.Jh. wurde "Maria" auch als männlicher Vorname (und wird heute noch als Zweitname) verwendet. Damit wollte man die Gnade der "Jungfrau Maria" auch für männliche Namensträger erwirken.
Von "Rainer Maria Rilke":
Herbsttag
Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los.
Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
Gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.
von griech. "melas, -aina, -an" [schwarz], also die "Schwarze". Vgl. altindisch "malinds" [schmutzig], mittelhochdeutsch "Mal" [Fleck] und got. "meljan" [schreiben]. Dazu auch neuhochdeutsch "malen". (Quelle: GEMOLL, 1965).
(A: roge)
Merkel, Markward (W3)
"Merkel" ist die Verniedlichung von "Markward", dem Hüter der Grenze.
Michel - der deutsche Michel (W3)
Deutscher Michel - erstmals 1541 in der Sprichwörtersammlung des deutschen Dichters Sebastian Franck für einen ungebildeten, einfältigen Menschen; "Michael" fand im Mittelalter in der christlichen Welt als Name des Erzengels Michael Verbreitung. Dieser galt als Schutzheiliger des (deutschen) Volkes. Städtische Bildungsbürger haben die Kurzform "Michel" höchstwahrscheinlich zuerst satirisch auf die Landbevölkerung bezogen. Mit dem Attribut "deutsch" = "zum Volk gehörig", "volksmäßig" fand es schließlich Verwendung für den "redlichen, aufrechten Deutschen". Im 19.Jh. wird der Michel dann zum gutmütigen, einfältigen, verschlafenen Deutschen.
Miemietz (W3)
Am 19.07.2005 fragte Herr Dirk Treger:
... ich habe mich eben auf ihrer Seite nach den beiden Namen "Miemietz" und "Ahlborn" umgesehen, aber konnte nichts zu deren Herkunft finden. Beide Namen scheinen relativ gebräuchlich zu sein, da es viele Google-Ergebnisse gibt. Aber mehr Informationen konnte ich dazu nicht finden.
Haben Sie eventuell einen Hinweis, wo die Namen herkommen und was ihre ursprüngliche Bedeutung war?
Leider habe ich dazu keinerlei Hinweise finden können. Aufgefallen ist mir die Ähnlichkeit zu "Mimik", lat. "mimica". Vielleicht war es ein Grimassenschneider. Aber das ist sehr hypothetisch.
Molitor (W3)
Der "Molitor" ist ein latinisierter "Müller".
Müntefering (W3)
"Müntefering" war ein "Münzenmacher".
N
N.N. (W3)
Die Abkürzung, die man man oft an leeren Büros liest bedeutet "nomen nominandum" = "Der Namen ist noch zu nennen". Eine weitere Erklärung ist "nomen nescio" = "ich weiß den Namen nicht"
oder aus der im röm. Recht übl. Abk. N.N. für "Numerus Negidius" = "Name des Beklagten in prozeßrechtl. Beispielen"; Quelle: Der Brockhaus in zwei Bänden, 1977 Demnach war "N.N." wohl das altrömische äquivalent zum angelsächsischen "John Doe".
Nachnamen
Wie und vor allem wann und wo haben die Menschen eigentlich begonnen, sich mit Nachnamen anzusprechen?
Früher kannten die Menschen nur einen Namen. Z. B. zu biblischen Zeiten war es einfach "Abraham" oder "Moses". Und noch heute ist es in vielen Ländern üblich, dass man nur Vornamen kennt. Oder Zusatzbezeichnungen wie "Thomas, Sohn des Immanuel" oder "Scheich Salman von Theben" oder so ähnlich. Ab wann gab es eigentlich "Müller", "Schmid" und "Ballack"?
Zu dem Begriff "Namen" habe ich nur den Hinweis gefunden, dass es ein sehr alter Begriff ist. Natürlich gibt es ein paar ältere Formen: "namo", "namon", "nama", "nem", "onoma", "nomen", "laman", aber das führt zu keinen interessanten Erkenntnissen.
wurden in der Vergangenheit oftmals vom deutschen ins Lateinische übertragen, weil sich der selbe Name auf Deutsch weniger gut machte als auf Lateinisch. Bsp: "Venator" für "Jäger";
Das Wort "nämlich" ist eine Variante von "namentlich" und war ahd. "namolh" mit der Bedeutung "beim Namen genannt".
Dies kommt noch in alten Formulierungen wie "am nämlichen Tag", also "am (beim Namen) genannten Tag"
Naumann, Neumann (W3)
(E?)(L?) http://www.ids-mannheim.de/kt/30000wordforms.dat
Der Name "Naumann" ist eine mitteldeutsche Form des Namens "Neumann".
Der Name "Neumann" wiederum bezog sich darauf, dass ein Bürger "neu" in eine Stadt, ein Dorf oder eine Siedlung gezogen ist und eben als "neuer Mann" in die Orts-Gemeinschaft aufgenommen wurde.
Der Name "Naumann" gehört zu den 30.000 häufigsten Wörten im Deutschen.
(E?)(L?) http://www1.ndr.de/ndr_pages_std/0,2570,OID2111702,00.html
Der NDR 1 Niedersachsen Namenforscher
Montag bis Freitag, 15.45 Uhr
Von A wie "Aap" bis Z wie "Zwingmann"
Sie heißen "Ahlers", "Overberg", "Kammerlocher" oder "Döll" und wüssten zu gerne, woher Ihr Nachname eigentlich kommt und welche Bedeutung er trägt?
Sprachwissenschaftler und Namenforscher Prof. Jürgen Udolph hilft Ihnen weiter - jeden Montag bis Freitag um 15.45 Uhr auf NDR 1 Niedersachsen.
Auf dieser Seite können Sie alphabetisch sortiert nach den Namen suchen, die Jürgen Udolph bereits im Programm erläutert hat.
30 Prozent deutscher Familiennamen haben slawischen Ursprung
Udolph ist der einzige Professor für Namenforschung in Deutschland und lehrt Onomastik - wie die Disziplin heißt - am Institut für Slawistik der Universität in Leipzig. Dies ist deshalb von Vorteil, weil fast 30 Prozent der deutschen Familiennamen einen slawischen Ursprung haben. Die meisten Namen sind eher banal. 9,5 Prozent der Deutschen heißen Müller, 0,8 Prozent Jäger. "Müller" ist damit auf Platz 1 der Häufigkeitsliste, "Jäger" auf Platz 60. Doch schon dies lehrt uns, dass es bei unseren Ahnen reichlich Brot und wenig Wildbret zu essen gab. "Müller" und "Jäger" sind Berufsnamen, wie "Schmidt", "Köhler" oder "Fischer". Aber auch "Schröder" ist ein Berufsname und bedeutet in Norddeutschland "Schneider", in Süddeutschland so etwas wie "Bierkutscher". All dies und noch viel mehr hat der Göttinger übrigens in "Professor Udolphs Buch der Namen" beschrieben.
Der Name "Neidhart" (bekannt durch den Minnesänger "Neidhart von Reuental", "Nithart/Nidhart von Riuwental") ist ein kleiner falscher Freund. In dem Namen mhd. "Nithart", ahd. "Nidhart" steckt ein mhd. "nît" = "feindliche Gesinnung", "Hass". Der Name bedeutet also etwa "der im Kampf hart Gewordene".
Da "Neid" jedoch auch auf mhd. "nit", ahd. "nid" = "Hass", "Groll" zurückgeht stimmt es eigentlich wieder. Und auch heute können "Hass" und "Neid" zusammenhängen.
(E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/~wumsta/infopub/textbook/umfeld/rehm2.html
Das älteste überlieferte weltliche Drama in deutscher Sprache ist das St. Pauler "Neidhartspiel" (1350; erhalten als Handschrift des Benediktinerstiftes St. Paul in Kärnten), ein derber Schwank um den mittelhochdeutschen Minnesänger Neidhart von Reuental (1. Hälfte des 13. Jh.).
"Nibelungen" (nach dem "König Nibelung" = "Sohn des Dunkels"; zusammenhängend mit "Nebel"): In der deutschen Sage Bezeichnung für ein von einem bösen Geist besessenes Zwergengeschlecht. Die Nibelungen sind die Besitzer großer Reichtümer, das heißt eines großen Goldhortes, des "Nibelungenhortes", an den ein Fluch gekettet ist. Diesen Schatz behütet der mächtige Zwerg Alberich. Siegfried besiegt das elbische Zwergengeschlecht: Er tötet die Könige Nibelung und Schildung und überwindet Alberich. Die Bezeichnung "Nibelungen" übernimmt er für sich und seine Mannen. Nach dem Tod Siegfrieds geht die Bezeichnung auf die Burgunderkönige über.
Unter der letzten Adresse findet man auch Hinweise zu:
Blödelin | Brünhild | Dankwart | Dietrich von Bern | Etzel | Gernot | Giselher | Gunther | Hagen von Tronje | Hildebrand | Kriemhild | Rüdiger von Bechelaren | Siegfried | Ute | Volker von Alzei
Nibelungentreue (W3)
(E1)(L1) http://www.netzine.de/lll/lll_n.html#Nibelungentreue
Das 1909 durch Fürst v. Bülow geprägte Schlagwort meinte die unverbrüchliche Bündnistreue zwischen dem Deutschen Reich und Österreich-Ungarn. Was uns in den Ersten Weltkrieg hinabriß. N. bezieht sich etwas schief auf den im mittelhochdeutschen Heldenepos Nibelungenlied geschilderten Gewissenskonflikt des Markgrafen Rüdiger von Bechelaren, der sich im Kampf der Hunnen gegen die Burgunden zwischen seiner familiären Bindung an die Burgunden (= Nibelungen) und seiner Lehnspflicht gegenüber dem Hunnenkönig Etzel entscheiden mußte. Er stand zu dem fremdstämmigen Lehnsherrn und kämpfte gegen seine eigenen Leute. Dieser Abfall von der altgermanischen Sippenbindung war eine Parallele zu der Entscheidung Kriemhilds, die Treue zu ihrem ermordeten Gatten Siegfried wichtiger zu nehmen als die Blutsbindung und deshalb ihre schuldig gewordenen Brüder umbringen zu lassen. Weil der Vergleich so falsch war wie der Erste Weltkrieg desaströs, ist der Begriff N. nur noch als Warnung vor übertriebener Vasallentreue gebräuchlich (vgl. Geschichtsbewußtsein).
Nicknames (W3)
(E?)(L?) http://www.mediensprache.net/de/networx/docs/networx-5.asp
In der realen Welt werden Namen in der Regel von anderen vergeben. Den Familiennamen erhält man per Geburt. Den Vornamen erhält man von den Eltern zugeteilt. Selbst spätere "Nicknames" bekommt man von anderen zugewiesen.
In der virtuellen Welt hingegen hat man die Chance, an jeder Ecke einen anderen Nickname selbst zu wählen.
Der Link führt zu einer "Alphabetischen Liste von Nicknames/Pseudonymen aus der Chatkommunikation, die im Buch "Sprache und Kommunikation im Internet" analysiert wurden." (pdf-Format 18 Seiten)
Der Name "Niemeyer" war ein ndd. Berufsname und bedeutete "Neumeier" oder "Meyer". Um 1327: "Niemeyer", um 1398: "Nygemeyer", um 1614: "Niemeyer".
Den Namen "Niemeyer" findet man heute auch im sprachlichen Bereich wieder, im Verlagshaus "Max Niemeyer Berlag", in dem u.a. auch etymologisch interessante Werke erscheinen.
(E?)(L?) http://www.wahlrecht.de/verfahren/hare-niemeyer.html
Der Name "Niemeyer" tritt auch noch mal als Eponym "Hare-Niemeyer-Verfahren" auf. Dieses Verfahren wurde von dem Engländer T. Hare (1806-1891) und dem deutschen Mathematiker H. Niemeyer (1931-????) entwickelt. Es ist ein Verfahren zur Regelung der Sitzverteilung bei Verhältniswahlen.
Das Hare-Niemeyer-Verfahren begünstigt kleinere Parteien.
(E?)(L?) http://wult.org/de/trans/n_s/omen.html
Eigentlich müsste "Omen" in die Rubrik "Zeichen"; aber da meistens "Nomen" "omen" sind, habe ich auch das lat. "omen" = "Vorzeichen" unter "Namen" eingeordnet. Das "Vorzeichen war und ist normalerweise neutral. Es gibt daher sowohl gute wie böse "Omen". Im Adjektiv "ominös" = "zweifelhaft", "berüchtigt" allerdings hat sich nur die schlechte Seite der Vorzeichen erhalten.
Auf der angegebenen Seite hat sich schon jemand die Mühe gemacht und eine Liste Die Bezeichnung "omen" verwendet in den Nachrichten zusammengestellt.
Die Wissenschaft der Namen ist unter einigen Bezeichnungen bekannt: "Namenkunde", "Namenforschung" und fälschlich auch als "Namensforschung". Da sich alles um die "Erforschung der Namen" und nicht eines Namens dreht, ist Namensforschung nicht ganz zutreffend.
Auch der Begriff "Onomastik" (= "Namenkunde") ist gängig. Er leitet sich von dem griech. Wort "onoma" = "Name" her.
Das griech. "onomastike" = "(Kunst der) Namengebung" setzt sich zusammen aus "ónoma" = "Name", griech. "onomasia" = "Benennung" und "téchne" = "Handwerk", "Kunst".
"Onomastik" = "Kunst des Namengebens", "Namenkunde", "Wissenschaft von den (Eigen-)Namen".
Die "Onomastik" beschäftigt sich mit allen Arten von Namen:
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Die Wissenschaft der Namen ist unter einigen Bezeichnungen bekannt: "Namenkunde", "Namenforschung" und fälschlich auch als "Namensforschung". Da sich alles um die "Erforschung der Namen" und nicht eines Namens dreht, ist Namensforschung nicht ganz zutreffend.
Auch der Begriff "Onomastik" ist gängig. Er leitet sich von dem griechischen Wort "onoma", "Name" her. Welchen Begriff sie favorisieren möchten, bleibt Ihnen überlassen. In jedem Fall beschäftigt sich die "Onomastik" / "Namenkunde" / "Namenforschung" mit allen Arten von "Namen". "Ortsnamen", "literarische Namen", "Produktnamen" usw. Besonders spannend ist das Feld der Familiennamen, weil hier jeden die Neugier packt.
Onomastik.com erlaubt einen Einblick in die Welt der Namenforschung, der Onomastik. Sie finden einige Informationen zur Entstehung von Familiennamen im deutschen Sprachraum, Hinweise zur Deutung, einige Verbreitungskarten und Literaturempfehlungen.
Falls sie sich bereits (oder noch nie) gefragt haben, woher eigentlich all unsere Ortsnamen kommen, dann finden sie auch dazu einige Ausführungen.
Besonders empfehlenswert sind die Verbreitungskarten, mit Darstellungen der Streuung von Familiennamen.
Die hier aufgelisteten Beispiele zeigen die Verbreitung der jeweiligen Familiennamen in Deutschland. Die Streuung kann einen Hinweis auf den Ursprung des Namens geben, v.a kann mit Hilfe einer Karte aber oft festgestellt werden, wo ein Name nicht entstanden sein kann.
Einige kurze Kommentare auf den Seiten sind bestenfalls Anregungen und können eine umfassende Namenanalyse nicht ersetzen.
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