Etymologie, Étymologie, Etymology
DE Deutschland, l'Allemagne, Germany
Onomatopöie, Lautmalerei
Onomatopöie (W3)
(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Onomatopöie
"Onomatopöie" heißt Lautmalerei (gr. "ónoma", "onómatos" = "Name", gr. "poiein" = "machen", "verfertigen", "dichten" (vgl. "Poesie"), ("onomatopoiia" = "das Namenmachen"). "Onomatopoetische" Ausdrücke sind lautmalerische und geräuschnachahmende Wörter wie "muh", "wauwau", "kuckuck", "kikeriki" und "plumps".
Damit dürfte eine weitere Ableitung unnötig oder sogar unmöglich sein. Aber vielleicht haben auch diese Worte noch eine Vergangenheit.
gereimt
(E?)(L?) http://stilmittel.gereimt.de/
- Antonomasie
- Lautmalerei [Klangmalerei, Lautnachahmung, Schallnachahmung] Onomatopöie
- Onomatopöie svw. Onomatopoesie
- Onomatopoesie od. Onomatopöie
- Paronomasie
A
autsch
(E6)(L?) http://www.autsch.de/
B
bautz
Buhei, Bohei (W3)
(E?)(L?) http://www.tobiasthelen.de/woerter.html
(E1)(L1) http://www.redensarten-index.de/
Folgenden Beitrag bekam ich von einem freundlichen Besucher geschickt (der sich wiederum auf einen weiteren Gewährsmann bezieht):
"Buhei" kennt jeder, aber wo kommt das her?
Zu dieser Frage hat mir Rüdiger Weingarten dankenswerter Weise eine Antwort geschickt:
1. Das Wort heißt tatsächlich "Buhei". Ich bin fälschlicherweise auch mal von "Bohei" ausgegangen. Man denkt dann: Das ist
bestimmt japanisch, vielleicht eine Art Kampfsport oder so etwas wie ein Bonsai.
2. Nein, es ist gut Deutsch, und kommt von "Buh" und "hej" Also einer bestimmten Art von Geschrei. Man hätte auch bilden können: "Gebuhe" "Geheje" - aber es wurde "Buhei".
(A: pefu)
Im Redensarten-Index findet man: "ein grosses Buhei / viel Tamtam um etwas machen".
C
D
dropsen
E
F
G
grrr
grunzen
H
I
J
K
kikeriki
kuckuck
L
M
miau
muh, Mysterium, mot, Motto, Maul, aufmucken
soll auf das lautnachahmende idg. "*mu" zurückgehen. Daraus sind dann hervorgegangen das gr. "mýllon" = "Lippe" (und aus gr. "myein" = "sich schließen" das "Mysterium"), das lat. "mugire" = "brüllen"; aber auch das frz. "mot" = "Wort", das "Motto" = "der Leitspruch" und auch das "Maul". In "aufmucken" und "sich mucksen" sind noch Zwischenformen erkennbar.
Seltsam ist (wie in anderen Fällen auch), dass "Maul" auf Menschen bezogen beleidigend wirkt, das kleine Maul, das "Mäulchen" aber zu verbalen Liebkosungen benutzt wird.
Mutter, mère, mother (W3)
(E2)(L2) http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dossiers/woerterbuch/?em_cnt=24548
Das Wort für den weiblichen Elternteil zieht sich durch alle Sprachen. Von ig. "*mater" über gr. "meter", lat. "mater", ahd. "muoter" bis zu frz. "mère" und engl. "mother".
Der "Kluge" vermutet, dass dem Wort die Lautgebärde "ma" für "Mutterbrust", "Mutter" zu Grunde liegt.
Interessant sind die vielen Übertragungen wie "Mutter Erde", "Schraubenmutter" usw. (s.a. den Link)
N
O
Oma (W3)
Die arme Grossmutter ist eine Verunstaltung durch die Kindersprache. Die Mutter sagte dem Kind: "Das ist die Grossmama." und das Kind wiederholte "omama" oder noch kürzer "oma". Der zuhörende Vater - sprachfaul, wie die Männer nun 'mal sind - übernahm freudig diese Kurzbezeichnung. Und so wurde aus der "Grossmama" die "Oma".
Interessant ist dass in "Onomatopöie", der latinisierten Bezeichnung der "Lautmalerei" auch ein "oma" steckt.
Antonomasie (W3)
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
(grch., "Umnennung"), Die "Antonomasie" ist eine Umschreibung des Eigennamens einer Person durch Nennung einer ihrer Eigenarten oder Charakteristika. (z.B. "der Galiläer" für Jesus, "der Glöckner von Notre-Dame", "der Sonnenkönig" für Ludwig XIV, "Rächer der Gerechten" für Robin Hood).
Des Weiteren handelt es sich um eine "Anatomasie" wenn eine Person z.B. als "kleiner Goethe" oder als "kleiner Beethoven" bezeichnet wird. Der Zweck ist die sprachliche Variation bzw. die ergänzende Charakterisierung einer Person.
(© blueprints Team)
P
peng
platsch
plumps
Q
Quatsch
quietsch
R
S
squasch
T
töff
Trara machen (W3)
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
"Trara" ist ein Schallwort, dass vom Klang der Trompete oder des Posthorns hergeleitet wurde. Im Gegensatz zu heute wurde es früher nicht nur negativ verwendet. So schreibt Theodor Fontane in "Gesammelte Werke" (1905): "Um die sechste Stunde kam sie wirklich mit Lärm und "Trara", weil Leisesein nicht ihre Sache war".
Wenn wir heute sagen "Mach kein großes Trara", dann bitten wir den anderen nicht viele Umstände bzw. nicht viel Lärm und langes Gerede um etwas machen.
© blueprints Team
U
V
W
wauwau
X
Y
Z