Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
DE Deutschland, Alemania, Allemagne, Germania, Germany
Ort, Sitio, Lieu, Luogo, Place

A

Abort, Orient, Orientierung, Original (W2)

Der "Abort" kann einmal gesehen werden als "Ab-Ort", als "entfernt liegender Ort"; dazu passt das (frühere) Holzhäuschen mit der herzförmigen Öffnung im Hof.

Dazu passt aber auch die "Abtreibung", auch "Abort" genannt, die "von ihrem ursprünglichen Ort abgehende Leibesfrucht", lat. "aboriri" = "abgehen".

Zu finden ist dieser Stamm auch in "Orient" = Land(schaft) der "aufgehenden" Sonne ("oriente sole") und damit auch in "Orientierung", der Ausrichtung zur "aufgehenden" Sonne.

Und auch das "Original" ist der Ursprung, von dem sich andere (ähnliche) Dinge "ableiten" lassen.
Somit ist also lat. "oriri" = "entspringen" das Original von "Original".

about.com
German Place Names
(Ortsnamen)

(E?)(L?) http://german.about.com/library/weekly/aa051099.htm
Onomastics is the study of the origin and forms of names for people and places. Here we're going to concentrate on German toponymy, or the names given to places and geographic features in the German-speaking region. OK, no more big words. Let's get to the fun stuff!
...

areion-online
Burgen und Schlösser Deutschlands

Die folgende Liste gab es einmal bei "areion-online".



Aschau
Eschenbach (W3)

(E?)(L?) http://baum-des-jahres.de/index.php?id=341

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Ortsnamen wie "Eschenbach" und "Aschau" lassen sich auf die Baumart "Esche" zurückführen.
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auf (W3)

ist bereits eine altgermanische Präposition und ein Adverb, kommt in beinahe allen indogermanischen Sprachen in ähnlicher Form vor.
(A: gaed)

Auf der Bleiche (W3)

Der in vielen Städten anzutreffende Strassenname "Auf der Bleiche" verweist auf einstige gemeinschaftliche Bleichplätze. Wasser, Sonnenlicht und Gras bzw. der von diesem freigesetzte Sauerstoff bewirkten die Bildung von Wasserstoffperoxid. Das überschüssige Sauerstoffatom im Wassermolekül möchte sich jedoch bald wieder befreien um dann aber geleich wieder für das Bleichen der Stofffasern zu sorgen.

Erstellt: 2010-03

aus, out (W3)

gab und gibt es in verschiedenen Varianten wie "uz", "ut" oder engl. "out"; es hatte immer eine Andeutung von "hinauf", "empor". Interessant ist lediglich, dass "aus" vor allem in Wort-Kombinationen vorkommt. Alleinstehend kommt es z.B. vor in "aus und ein gehen" (wobei dies auch ein feststehender Ausdruck ist) und als "Aus" im Fussball.

B

bei
-ambi-
ambivalent
Ambiente
Amphibienfahrzeug
Amphitheater
Amphore
Beichte
Beifall
Beil
Bein
beissen
Appell
Beispiel
itineraire bis
bis (W1)

Die drei Buchstaben "bei" bieten einen Aufhänger für einen kleinen Wortausflug.

Zunächst wird dt. "bei" auf ein germ. "bi" = dt. "nahe" bzw. ein got. "bi" = dt. "um ... herum" zurückgeführt. Dieses wiederum soll ein Überbleibsel von ide. "*ambhi" = dt. "um ... herum", "auf beiden Seiten" - durch Wegfall von "am" - sein. "ambi" findet man noch in lat. "ambi", wo es z.B. in dt. "ambivalent" = dt. "zweiwertig" oder dt. "Ambiente" = dt. "Umgebung" weiter wirkt. In etwas anderer Form findet man es auch im dt. "Amphibienfahrzeug", dem dt. "zweifach nutzbaren Fahrzeug", im dt. "Amphitheater", in dem die Zuschauer nicht frontal zur Bühne sitzen, sondern "auf beiden Seiten", also letzlich "rundherum" sitzen können. Auch interessant ist die dt. "Amphore", das Gefäß, das man an "zwei" Griffen "tragen" konnte. (Sie müsste eigentlich "amphi-phore" heissen, von griech. "amphi" = dt. "auf beiden Seiten" und griech. "phéro" = dt. "tragen".)

Es gäbe sicherlich noch weitere "Beispiele" in dieser Richtung. Deutlich wird jedoch, dass dt. "bei" nahe verwandt mit "bi" = dt. "zwei" ist. Dies ist ja auch nicht verwunderlich. Wenn ein "Etwas" bei einem anderen "Etwas" sein soll, muss es sich ja um zwei Dinge handeln. Aber die paar Beispiele zeigen schon, dass dt. "bei" derart vielgestaltig sein kann, dass man sich zwingen muss, "beim" Thema zu bleiben.

Ich gehe also streng alphabetisch vor.

Da findet man zunächst die "Beichte", das ahd. "bigehan" hiess und sich aus "bi" und einem ide. "*jeha" = dt. "sprechen" zusammensetzt, also etwa dt. "bei jemandem sprechen" bedeutet.

Natürlich gibt es dann Wortbildungen wie dt. "beide" oder dt. "beieinander".

Das nächste interessante Wort ist dann wieder dt. "Beifall", das ursprünglich eigentlich bedeutete, dass jemand einen anderen unterstützte. Heute sagt man dafür dt. "beistehen", früher sagte man jemandem "beifallen" (vor allem in juristischer Sicht). Das Gegenteil, "von jemandem abfallen" = "jemanden im Stich lassen" ist zumindest noch bekannt. Im Laufe der letzten 500 Jahre wurde dann der dt. "Beifall" in der heute gebräuchlichen Bedeutung "Zustimmung", "Applaus" daraus.

Im dt. "Beil" tritt uns "bi" bzw. "bei" in seiner martialischen Variante entgegen. Dieses wird zurückgeführt auf alte Formen wie "bihel" oder "biail" und letztlich auf ein ide. "*bheia" = dt. "spalten", "teilen", also "entzweischlagen". Das dt. "Beil" ist also ein "Zwei-Teiler".

In ähnlicher Bedeutung, als "schlagen", tritt es auch in dt. "Bein" und dt. "beissen" auf. Beim "Bein" ist man sich zwar nicht ganz einig, aber eine mögliche Wurzel könnte in germ. "beina" = dt. "das vom geschlachteten Tier Abgeschlagene" zu finden sein. Später entwickelte es sich dann zu der heutigen Bezeichnung für die Laufwerkzeuge von Mensch und Tier. Aber denken Sie mal an diesen Zusammenhang, wenn Sie sich über das nächste Hähnchen hermachen und die Kinder auf die dt. "Beilage" verzichten, aber dafür unbedingt ein dt. "Bein" "abhaben" wollen.

Nun findet man auch einen leichten Übergang zu dt. "beissen", das auf ide. "*bheid" = dt. "spalten", "trennen" zurückgeführt wird.

Als letztes möchte ich dann noch auf das dt. "Beispiel" hinweisen. Dieses war und ist "das dazu Erzählte". Es hat also, "nebenbei" bemerkt, nichts mit dt. "Spiel" zu tun, sondern mit dem heute noch vorhandenen engl. "spell" = dt. "buchstabieren", das früher aber die Bedeutung dt. "Geschichte", "Sage" hatte und im dt. "Appell" = dt. "Aufruf" noch hörbar existent ist. (Das verlorengegangene "s" findet man ja auch im dt. "Hotel" (nicht mehr). Im frz. führt man das weggelassene "s" stattdessen als "^" mit und schreibt frz. "hôtel". Aber auch schon die Römer hatten das "s" unterschlagen und das lat. "appellare" = dt. "anrufen", "auffordern" gebildet, so dass die Franzosen bei ihrer Rechtschreibreform im 18.Jh. gar nicht auf die Idee kamen "âppeler" zu schreiben.)

Jetzt bin ich zwar schon wieder etwas vom Weg abgekommen, aber es ist eine gute Überleitung zum frz. "bis". Das dt. "bis" ist ja eine Abkürzung und entstand aus dt. "bei zu" (mhd. "bi" = dt. "bei" und "ze" = dt. "zu").

Die dt. "Zugabe" (dt. "Beigabe") heisst frz. "bis". In Italien dagegen kann sich der Künstler mit ital. "concedere un bis" für den dt. "Beifall" bedanken. Das lat. "bis" = dt. "zweimal", "wiederholen" kommt sowohl als Anweisung in Notentexten als auch als Aufforderung, eine Zugabe zu geben, vor.

Autofahrer, die schon in Frankreich unterwegs waren kennen sicherlich auch das frz. "itineraire bis" die "Ausweichstrecke", "Umleitung".

(In der dt. "Umleitung" taucht übrigens der Teil dt. "um" wieder auf, das unser dt. "bei" im Laufe der Zeit verloren hatte. Dabei ist auch interessant, dass der frz. "itinérant" = frz. "qui change d'endroit" ein dt. "Umherziehender", ein "Umherummer" ist. Setzt man beides zusammen, hat man wieder das ursprüngliche ide. "*ambhi" - jetzt als dt. "Umherumweg".)

Ich hoffe, dass der Text nicht zu viele "itineraire bis" enthält und Sie nicht müde wurden, ihnen zu folgen.

Erstellt: 2004-01

(E?)(L?) https://www.perlentaucher.de/essay/drifting-away.html?highlight=

...
Lange vor dem Siegeszug von Simulatoren und Datenbrillen war in der "Ambient Music" ein Verständnis von Immersion latent, der auch etymologisch unmittelbar einleuchtet: "Ambiente" kommt von "ambire", "herumgehen", aber auch "umgeben". Herumgehende oder umgebende Klänge erzeugen - in Umkehrung eines Diktums Schopenhauers - eine flüssige Architektur, in die man eintauchen ("immergere") kann, wobei sowohl der Raum - als surrounding soundscape oder Klangfeld - als auch die Zeit - als Zyklus, Loop oder Wiederholungsmuster - sich zur Sphäre als einer jenachdem realen, fiktiven oder virtuellen Erlebniswelt totalisiert. Im Idealfall fühlt das hörende Subjekt sich in diesem Resonanzraum aufgehoben wie in einer Schutzhülle oder eben einem Palliativ ("pallium" = der "Mantel"); und wer sich berufen fühlt, dieses Einhüllen als Einlullen zu belächeln, setzt nur die unverächtliche Etymologie der "lullabie" [engl. "lullaby" = dt. "Wiegenlied"] ins Recht: in den Palliativklängen der "Ambient Music" kehrt das eutonisierend-einschläfernde Versprechen des Wiegenlieds wieder.


beieinander, einander (W3)

Die Bezeichnung "beieinander" ist ein kleines sprachliches Kunstwerk. Eine etymologische Erklärung habe ich nicht direkt gefunden. So muss man also versuchen, sich dem Wort zu nähern und zu hoffen, dass Erklärung und Ursprung auch wirklich "beieinander" liegen.

Da ist also der erste Teil "bei". Dieses ist aus einem ide. "*ambhi" = "um-herum" durch Wegfall der ersten Silbe entstanden. Der zweite Teil "einander" ist eine Zusammenziehung von "einer dem andern" oder "einer für den andern".

Zusammen ergibt sich also etwa "einer um den anderen herum".

Im Grunde genommen steckt in "beieinander" also eine etymologisch-philosophische Erkenntnis: Selbst wenn wir "beieinander" sind, sind wir doch immer nur "umeinander"; wir können immer nur versuchen uns selbst und den anderen einzukreisen, um dem anderen Individuum näherzukommen.

Berg (W3)

(E?)(L?) http://www.weltderberge.de/
"Berg" ist anscheinend ein altes deutsches Wort, das "der Hohe" bedeutet.

In der "Welt der Berge" gibt es etwa 1.000 Fotografien von 300 Bergen. (Und das ohne zu kraxeln.)

Birkigt
Pirken
Birchau (W3)

(E?)(L?) http://baum-des-jahres.de/index.php?id=336

...
Familiennamen wie "Pirchner" und "Birkheimer" gehen auf die "Birke" zurück, ebenso viele Ortsnamen wie "Birkigt", "Pirken", "Birchau" u.a.
...


bund
Historische Ortsverzeichnisse

(E?)(L?) http://www.bkg.bund.de/


(E?)(L?) http://www.bkg.bund.de/nn_422/DE/Bundesamt/Produkte/Schriften/Hist__Ortschaftsverzeichnisse/Historische__Ortschaftsverz.html__nnn=true
Verzeichnis der Publikationen "Historische Ortschaftsverzeichnisse"
Reihe historischer Ortschaftsverzeichnisse für ehemals zu Deutschland gehörende Gebiete - Zeitraum 1914 bis 1945.
Bearbeitet und herausgegeben vom Institut für Angewandte Geodäsie im Auftrag des Bundesministeriums des Innern

C

D

desolat (W3)

Dt. "desolat", span. "desolador", "desastroso", frz. "désolant", ital. "desolato", engl. "desolate" (1325-1375) = dt. "arm", "einsam", "entvölkert", "hoffnungslos", "miserabel", "schlecht", "schwermütig", "traurig", "trostlos", "vereinsamt", "verlassen", "verwüstet", "verzweifelt", "verödet", "öde", geht zurück auf lat. "desolare" (Part. Perf. lat. "desolatus") = dt. "einsam lassen", "verlassen".

Lat. "desolare" setzt sich zusammen aus lat. "de-" = dt. "ab-", "fort-", "weg-", "herab-", "nieder-", "un-", "miss-" (die Vorsilbe "de-" kann aber auch verstärkend wirken im Sinne von "total") und lat. "solare" = dt. "veröden", "verlassen". Diesem liegt zu Grunde lat. "solus" = dt. "allein", "einzig", "bloß", "nur", "einsam", "allein stehend", "verlassen", "öde", "außerordentlich", "einzig".

Als Wurzel findet man ide. "*se-", "*swe-" = engl. "(we our-)selves”, "self", "gossip", "suicide", "secret", "sober", "sullen", "ethic", "idiot".

(E?)(L?) http://www.anglo-norman.net/gate/

desolat


(E?)(L?) http://collatinus.fltr.ucl.ac.be/jano/

desolatio, onis, f. : désolation, solitude, désert.

desolator, oris, m. : qui ravage.

desolatorius, a, um : qui désole, qui ravage.

desolatus, a, um : part. passé de desolo. - 1 - délaissé, abandonné. - 2 - ravagé.


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=desolat
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "desolat" taucht in der Literatur um das Jahr 1810 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


(E?)(L?) http://www.wordmap.co/#desolat

This experiment brings together the power of Google Translate and the collective knowledge of Wikipedia to put into context the relationship between language and geographical space.


Erstellt: 2015-12

deutschebahn.com
Mein liebstes Stück Deutschland

(E?)(L?) http://mobil.deutschebahn.com/mein-liebstes-stueck-deutschland/

So haben Sie Deutschland noch nie gesehen: Bei der Aktion »Mein liebstes Stück Deutschland« präsentieren die Leser der DB mobil ihre ganz persönlichen Lieblingsorte.

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Erstellt: 2013-10

deutsche-orte
Deutsche Orte
Orte in Deutschland

Die Site ist nicht mehr erreichbar.


Bei der Recherche in diversen Quellen kamen folgende Zahlen zutage: In der Bundesrepublik Deutschland gibt es 84 Großstaedte mit mehr als 100.000 Einwohnern, 107 Mittelstaedte mit 50.000 bis 100.000 Einwohnern und 477 Kleinstaedte mit 20.000 bis 50.000 Einwohnern. Insgesamt beläuft sich die Zahl der Ortsnamen unter Berücksichtigung auch kleinster Orte wahrscheinlich auf an die 15.000, wobei es sehr schwierig ist, eine Gesamtlistung zu finden, die alle diese Ote berücksichtigt.
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Erstellt: 2007-03

di-sein
Ortsnamenforschung

(E?)(L?) http://www.di-sein.de/lino/pro/teilII.php
Lino Franceschini
Entstehung, Entwicklung und Urbausteine der menschlichen Sprache
Dargestellt anhand der alteuropäischen Sprachgruppen
Mit einer Einführung in die Ortsnamenforschung
(Teil II) Eine Einführung in die Ortsnamenforschung
2 Seiten

E

extrem, Extremist (W3)

"extrem" geht zurück auf das lat. "extremus" = "der äußerste".

F

G

Gelände (W3)

Das "Gelände" geht zurück auf mhd. "gelende", ahd. "gilenti" und ist eine Kollektivbildung von "Land" bzw. ahd. "lant".

Gipfel (W3)

Man sieht vor lauter Gipfel den Berg nicht mehr. Da gibt es EU-, IWF-, Nato-, Wirtschafts-, Klima-, Gesundheits-, Renten-, Ernährungs-, Ethikgipfel. - das ist ja wirklich der Gipfel.

Gollbach (W3)

Direkt zu "Gollbach" konnte ich keine Hinweise finden. Allerdings gibt es in Bahlow's Namenslexikon einen Hinweis auf "Goll" = "Gimpel", also "Narr", "Tor". Im Saarland kennt man auch den Ausdruck "Koller" für "Trampel", "unachtsamer Mensch".
In Bahlow "Deutschlands geographische Namenwelt" wird "Goldap" (Ort in Ostpr.) = "Schmutz-Wasser" erklärt (von "gol" = "Morast" und "ap" = "Wasser"). Dort tauchen auch Ortsnamen auf wie "Gouda" (Holland), und "Goldbach" als (möglicherweise) Umdeutung von ehemals "Golbach" = "schmutziger Bach".

H

Hagenbusch
Heinbuch
Heimbuch (W3)

(E?)(L?) http://baum-des-jahres.de/index.php?id=458

...
Ortsnamen wie "Hagenbusch", "Heinbuch", "Heimbuch" deuten auf die früher größere Verbreitung der "Hainbuche" hin.
...


Hall (W3)

"Hall" war das keltische Wort für dt. "Salz". Dieses keltische Erbe findet man heut noch in vielen Ortsnamen wie "Bad Hall" (Österreich), "Bad Reichenhall", Hallstadt", "Hallein" (Österreich). Im Mittelalter wurde "Hall" teilweise durch "Salz" ersetzt und so findet man auch die Ortsnamen "Salzburg", "Salzgitter", "Salzwedel", "Bad Salzungen". In weiteren Ortsnamen deutet nur noch das vorangestellte "Bad" auf Salzvorkommen hin.

(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Hall
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Hall" taucht in der Literatur um das Jahr 1650 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2014-01

-hall (W3)

Die Ortsnamenendung "-hall" deutet auf einen keltischen Ursprung in der Nähe von Salzlagern hin.

Harz (W3)

Die Informationen zum "Harz" sind etwas verwirrend. Der "Bahlow" redet etwas weitschweifig um die Sache herum, lässt aber den Eindruck entstehen, als handle es sich um ein "Wasserwort", nämlich "moorig-schmutziges Wasser".
Der "Duden: Geographische Namen" hingegen führt es auf ein ahd. "hard" = "Bergwald", "waldiger Höhenzug" zurück (vgl. Haardt).

Hauptstrasse (W3)

(E?)(L?) http://www.ffh.de/ffh2002/www/programm/guten_morgen_hessen/seite009.phtml
Aus dem "Klugscheisser-Archiv"
Die "Hauptstraße" gibt es in Deutschland am häufigsten: 7.630 mal, gefolgt von 6.988 Dorfstraßen, 4.979 Bahnhofstraßen und 2.893 Kirchstraßen.

Heimat, Heim (W2)

(E?)(L?) http://www.heimat.de/
"Heimat", mhd. "heimuot" und noch früher "heimuoti" = "Stammsitz". Das seit dem 11. Jahrhundert nachgewiesene "Heimat" ist eine Ableitung von germ. "Heim". Die Herkunft des zweiten Bestandteils "-at" ist unklar, besonders im Vergleich mit got. "haimopli" gleicher Bedeutung. Das Substantiv "Heim" kennt man seit dem 10. Jahrhundert. Seine Vorgänger sind altsächs. "hem" aus got. "haims" = "Dorf" (Mannheim und Rosenheim waren einmal viel kleiner).

Auffällig an "Heim" ist die Nähe etwa zum engl. "home" und schwed. "hem" = "Haus", "Wohnung", "Heimat". Lt. Duden ist "Heim" eine Substantivbildung zu der Wurzel ide. "*kei" = "liegen" = "Ort, wo man sich niederlässt".

heveller
Ortsnamenkunde

(E?)(L?) http://www.heveller.de/genealogie/ortsnamenkunde.htm


Hürnholz (W3)

(E?)(L?) http://www.ntz.de/lokalnachrichten/wendlingen/index.php?action=shownews&id=475790

...
Ein Schatzkästlein der lokalen Kulturgeschichte
Beim vorgestrigen "Tag des offenen Denkmals" zog die Unterboihinger Kapelle "Unserer lieben Frau im Hürnholz" viele Interessierte an
WENDLINGEN-UNTERBOIHINGEN....Das Thema "Wasser" des diesjährigen "Tags des offenen Denkmals" führte zur Etymologie des Namens: Das althochdeutsche "hurn" bedeutet so viel wie "sumpfige Gegend".
...


I

in, im, ins, innen, drin, en (W3)

Die Angabe zur Orientierung in Raum und Zeit ist etymologisch relativ unspektakulär. Aus dem Konstrukt ide. "*en" sind verschiedene Ableitungen hervorgegangen wie griech. "en", lat. "in", "intus", dt. "im" = "in dem", "ins" = "in das", "inne-", "innen", "drin", fr. "en".

Irlach
Ellern (W3)

(E?)(L?) http://baum-des-jahres.de/index.php?id=353

...
Orts- und Flurnamen, die auf die Schwarz-Erle zurückgehen, sind beispielsweise Irlach und Ellern.
...


J

Juhl (W3)

Am 30.07.2009 wurde folgende Frage im Etymologie-Forum eingetragen:

(E?)(L?) http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?q=was_bedeutet_juhl&action=std_show&entryid=1107893287&mainid=1107893287&threadid=2&USER=user_213942

Betreff: Was bedeutet "Juhl"
Inhalt: Hallo! Ich stelle mir schon lange diese Frage: Die Straße in der ich wohne heißt "Im Juhl" und nun wüsste ich gerne, was ein Juhl eigentlich ist.


Möglich wäre, dass es sich bei "Juhl" um das dänische Wort für Weihnachten handelt. Vielleicht wurden an diesem Ort in früheren Zeiten Weihnachtsbräuche abgehalten.

Es könnte jedoch auch eine andere Erklärung möglich sein.

(E?)(L?) http://www.bautz.de/bbkl/j/juhl_e.shtml
"Juhl" als Familienname: Juhl, Eduard (1884-1975)

(E?)(L?) http://www.radioeins.de/programm/sendungen/eins_am_vormittag/numen_nomen_namen/namen/index.html

"Juhls", "Juhl", "Juhles": dän. "Juul" = "Weihnachten" (wurde zu Weihnachten geboren), "-s" = patronymische Bildung (des Vaters o.ä.)


K

Känguruh-Viertel (W3)

Ein Bekannter erzählte mir von einem "Känguruh-Viertel" in seinem Ort.
Die Erklärung: deren Einwohner machen große Sprünge, haben aber nichts im Beutel.

kath
Kloster-Führer

(E6)(L?) http://www.kath.de/gruenewald/kloster/

Der Klosterführer 2007:


L

Lagebezeichnungen

Lagebezeichnungen werden zu Namen - Oftmals entstanden bestimmte Bezeichnungen auch aus der Bezeichnung einer Eigenschaft einer rein lokalen Gegebenheit.

Lateinische Ortsnamen

bewahren die Erinnerung an römische Heerlager und Städte in Süd­deutschland wie am Rhein: Köln - Colonia, Deutz - Divitia, Koblenz - Confluentes, Regensburg - Castra Regina...

Linde-Orte
Zur Linde (W3)

(E?)(L?) http://baum-des-jahres.de/index.php?id=483

...
Aus einer älteren Statistik geht hervor, daß es in Deutschland über 850 Ortsnamen gibt, in welchen das Wort Linde vorkommt. Ungezählt sind die Gasthäuser "Zur Linde", wo dieser wunderschöne Baum im Garten seinen Schatten spendet und den Gast zum Verweilen einlädt.
...


locationportal
Locations aller Art
Europäischer Adel im Internet

(E?)(L?) http://www.locationportal.com/
Hier gibt es die Welt der Schlösser und Burgen für Veranstaltungen, Dreharbeiten und Fotoshootings neu zu entdecken.
Außergewöhnliche Locations aller Art unter einem gemeinsamen Dach.
Das Locationportal wendet sich insbesondere an Filmschaffende, Unternehmen und Veranstalter größerer kultureller Events, aber auch an private Gruppen und Hochzeitsgesellschaften.
Dabei erhalten sie Einblick in die Privatgemächer der Schlossbesitzer und erfahren viel Wissenswertes und Interessantes zur Geschichte der Häuser.

Auf den Seiten des "Location Portal konnte ich zwar nur wenig Interessantes über die einzelnen Örtlichkeiten finden. Allerdings waren meist Links zu Seiten angegeben auf den diese auch mit ihrem geschichtlichen Hintergrund vorgestellt wurden. Dabei gab es sogar Informationen zur Namensgeschichte zu entdecken (zB.: "Schloss Amerang" im Chiemgauer Voralpenland verdankt seinen Namen dem "Emmer", einer Weizenart, die mit Dinkel verwandt ist.

Locations nach Namen (28.05.2006):

Deutschland:

Italien

Österreich

Schweiz

lostplaces
Lost Places

(E?)(L?) http://www.lostplaces.de/


(E?)(L?) http://www.lostplaces.de/cms/content/view/12/27/
Normalerweise bin ich von militaristischen Themen nicht sehr angetan, aber die Ersteller dieser Seiten scheinen einen humanistischen oder zumindest neutralen Ansatz für ihr Anliegen zu haben. Und einige der beschriebenen Orte dürften sicherlich zum Nachdenken anregen.


Unsere Ziele
Wir möchten auf diesen Seiten die Geschichte von Bauten, Orten und Objekten vorstellen, die der Allgemeinheit häufig recht unbekannt sind - eben "lost places", verlorene oder vergessene Plätze. Es geht uns dabei nicht zwingend um solche Orte, an denen Weltgeschichte geschrieben wurde, sondern vielmehr um die "Geschichte vor der Haustür". Wir möchten aufzeigen, wie erstaunlich viele Örtlichkeiten mit einer interessanten oder ungewöhnlichen, oft aber auch traurigen oder schrecklichen Historie es gab - und teilweise noch gibt.
...
Obwohl diese neutrale Betrachtungsweise unserer Ansicht nach für eine objektive Darstellung der Vergangenheit unabdingbar ist, darf doch eines nicht übersehen werden: Viele der hier beschriebenen Objekte wurden unter der totalitären Unrechtsherrschaft des Dritten Reichs erbaut oder zumindest benutzt und waren häufig Zeugen furchtbaren Leids - Menschen wurden wie Sklaven zur Arbeit gezwungen, gequält und ermordet. Nicht nur in Auschwitz, Bergen-Belsen oder Dachau wurde menschliches Leben geschunden und vernichtet - Lager gab es überall in Deutschland. Und selbst solche Anlagen, in denen keine Zwangsarbeiter eingesetzt wurden, dienten häufig nur zu Kriegszwecken. Andere Bauwerke, wie z.B. Luftschutzbunker, waren Schauplätze des meist schweren Lebens der Zivilbevölkerung. All diese Geschehnisse sollten nie vergessen werden und wir hoffen, mit diesen Seiten dazu zumindest einen kleinen Beitrag leisten zu können.
...


(E?)(L?) http://www.lostplaces.de/cms/component/option,com_rd_sitemap/Itemid,49/


Am 28.12.2008 war auf der Sitemap zu finden:

DDR und innerdeutsche Grenze Fernmeldeaufklärung, ELOKA, SIGINT Festungsanlagen Industrie und Bergbau Kraftwerke und Energie Krankenhäuser/Kliniken Lager und Zwangsarbeit Luftfahrt Luftschutz/Zivilschutz Luftverteidigung Marine Raketen und V-Waffen Rüstungsfabriken Tanklager Verkehrsgeschichte Verschiedenes Versorgungs- und Munitionsdepots Versuchs- und Übungsanlagen Neuigkeiten

M

-mar- (W3)

Ein "-mar-" kann in Ortsnamen am Anfang ("Marburg"), am Ende ("Weimar") und in der Mitte ("Sigmaringen") vorkommen.
Das heisst, das "-mar-" ermöglicht keine eindeutige Zuordnung, sondern muss immer im Kontext betrachtet werden.

meta (W3)

Man hat immer den Eindruck "meta" stünde etwas über den Dingen. So gibt es (auch auf dieser HTML-Seite) sogenannte "Meta-Tags", die den Suchmaschinen etwas über den Inhalt dieser Seite erzählen. Oder die "Metaphysik", die nach meiner Vorstellung schon etwas die Bodenhaftung verloren hat.

Dabei geht "meta" zurück auf griech. "méta" oder "metá" = "inmitten", "zwischen", "mit".
Neben den bereits erwähnten gibt es da noch "Metapher", "Methode", "Metamorphose", "Metastase" von denen auch einige etwas abgehoben sind. Und gerade die "Metastase" = "Tochtergeschwulst", die einem gestohlen bleiben könnte, ist leider öfters mittendrin.
Die leichte Abgehobenheit rührt wahrscheinlich daher, dass der Mensch geneigt ist, immer etwas mehr in die Dinge hineinzuinterpretieren, als tatsächlich drin ist.


Aristoteles ordnete seine Bücher, welche nicht die Physik betrafen, nach "meta" den "Physika" an; daher => "Metaphysik"; vgl. auch altgriech. "metoiken" = "diejenigen, die um die Stadt herumwohnen", welche niederen Status hatten.

(A: roge)

modraglina
Toponyme

(E?)(L?) http://www.modraglina.de/toponyme.htm

...
Die Benennung von Orten, Gewässern, Gebirgen, Wäldern, Fluren, Landschaften und anderen Erscheinungen der Erdoberfläche hat eine lange Tradition. Anders ausgedrückt: Sie ist uns Menschen zur Gewohnheit geworden. Sie hilft uns bei der Orientierung im Raum und sie stiftet auch Identität bzw. dient der Identität als Bezugspunkt.

Toponyme (Örtlichkeitsnamen) sind also auch immer ein Spiegel der Gesellschaft bzw. der Menschen, die mit ihnen umgehen und sie prägen. Im Zeitalter des Nationalismus und der Ideologien wurden sie deshalb oft zum Gegenstand von Auseinandersetzungen - zwischen Angehörigen unterschiedlicher Völker, Konfessionen, Ideologien ...
...


N

namenkundliche-informationen
Winkler, Gundhild
Die Ortsnamen auf -leben
Versuch einer Typologie und Analyse
Mit einer Karte

(E?)(L?) http://www.namenkundliche-informationen.de/pdf/95_96/articles/NI%2095_96_2009_Winkler.pdf

The paper deals with the German place name type of -leben and tries to give new insights to the discussion about these names using the method of typological analysis. With the classification of the personal names within the -leben names, a new typology will be designed and the subtype bipartide personal name plus primary word -leben will be represented. The analysis gives a survey of the contained root of the personal name and shows the preference and also the absence of specific name elements within the different distribution areas Unstrut- and Bodekreis. The presented analysis is completed and illustrated with a map.

1 Zum Forschungsstand

Die Ortsnamen auf -leben (-lebenN) sind bereits wiederholt untersucht worden, da sie durch ihre auffällige regionale Verteilung und ihr möglicherweise hohes Alter das Interesse der Forschung immer wieder geweckt hatten. Für einen ausführlichen Überblick über die bisherigen Forschungen möchte ich auf die Darstellung von Udolph verweisen, der die Problematik im Gesamtkontext mit anderen germanischen Namentypen behandelt hat.1 Auch eine Monographie zu den -lebenN erschien bereits 1993 von Schönwälder, die jedoch mit einer streng sprachwissenschaftlich orientierten Betrachtungsweise viele Fragestellungen nicht berücksichtigte (kritisch rezensiert u. a. von Walther 1994 und Hellfritzsch 1996). Eine sehr umfangreiche Arbeit Bathes liegt leider nur als Manuskript vor, muss aber unbedingt berücksichtigt werden (im Folgenden zitiert als Bathe o. J.). Da es zu den -lebenN noch viele unbeantwortete Fragen gibt (vgl. unten), soll in diesem Aufsatz eine Methode vorgestellt werden, die neue Aspekte für ihre Analyse eröffnen könnte.
...


Erstellt: 2014-08

O

Ort, orten, erörtern (W1)

(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Ort


(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Ortsname
Der "Ort" hat ein ähnliches Schicksal wie der Punkt. Mathematisch gesehen ist der Punkt ein Nichts, obwohl er zu den wesentlichen Begriffen in der Mathematik gehört. Und so ist auch der "Ort" eigentlich ein Nichts. Er bedeutete ursprünglich die "Spitze" (insbesondere soll er die "Spitze" einer (Stich-)Waffe bezeichnet haben. (Und welcher Teil gehört wirklich noch zur Spitze? - Je nach Wahl des Massstabs wird die Spitze immer kleiner, bis sie in einem virtuellen Punkt verschwindet.)

Das altengl. "ord" jedenfalls bezeichnete einen "Speer" (auch "Spitze"). In der Bergmannssprache ist der "Ort" auch heute noch das Ende einer Abbaustrecke.

Ganz interessant wird es in dem Begriff "erörtern" = "ausführlich besprechen". Gebildet wurde es im 16.Jh. als Lehnübertragung des lat. "determinare" = "abgrenzen", "festlegen". Bei der Suche nach einer deutschen Entsprechung, hatte man sicherlich die Vorstellung, dass die Erörterung einer Sachlage dazu dienen sollte, eine Sache auf den Punkt zu bringen, oder auch "bis ans Ende zu gehen".

Heute ist ein Ort meist etwas Grösseres. Ganze Ortschaften passen auf die alte "Spitze".

Nur in bestimmten Situationen versucht man den Ort wieder möglichst klein zu wählen - dann wenn man dringend auf's stille "Örtchen" muss.

Erstellt: 2005-03

orte-in-deutschland.de
Orte in Deutschland

(E?)(L?) http://www.orte-in-deutschland.de/

Orte in Deutschland | Bundesländer | Landkreise | Orte & Städte | Extras | Über uns




Erstellt: 2013-04

Ortsnamen-Endungen



P

Plan (W3)

lat. "planus" = "eben", "glatt".
(A: roge)

Position, Deponieren (W3)

In der "Position" und in "Deponieren" steckt lat. "ponere" = "setzen", "stellen", "legen".

Q

quer, Quirl, Quark, quasseln, Zwerchfell, Zwerg, überzwerch, , , , (W3)

"quer" ist gleichbedeutend mit "schräg", "verkehrt", "die gerade Richtung kreuzend". Die Querverbindungen von "quer" reichen bis ins Indische. Die interessantesten sind vielleicht "thver" = "zornig", "thverr" = "unwillig", "tarkuh" = "Spindel", "torquere" = "drehen" (vgl. "torkeln"), und dazu dann "drechseln". Verwandt damit sind auch "Quirl" (zum "Drehen"), "Quark" ("gerührt", aber auch "dummes Zeug"), "Quarz" (= "Zwerg-Gestein", wie "Kobalt" das "Berggeist-Gestein" von "Kobold"), "quasseln" (von mnd. "dwas" = "töricht").
Interessant ist auch die Querverbindung zu "Zwerchfell" ("quer verlaufend"), "Zwerg" ("Quertreiber"), "überzwerch" (= "über Kreuz").

R

-rad, -reuth, -ried, -rod (W3)

Auf ursprünlich als Rodung entstandene Orte weisen Ortsnamensendungen wie "-rad", "-reuth", "-ried" und "-rod" hin.

(E?)(L?) http://www.zeit.de/1994/30/Kleine-Lesereise-von-Amorbach-zum-Venusberg


S

soviseau
Labenz, das
Der ultimatiefere Sinn des Labenz
Ortsnamen mit neuen Aufgaben

(E?)(L?) http://www.soviseau.de/labenz/


(E?)(L?) http://www.soviseau.de/labenz/alle.php
Ein "Labenz" ist ein allgemein bekannter Gegenstand oder eine vertraute Erfahrung, für den oder die bisher noch keine Bezeichnung existiert.

Douglas Adams, John Lloyd & Sven Böttcher: Der tiefere Sinn des Labenz

Im Leben gibt es unzählige Dinge, Gefühle, Menschentypen und Situationen, die jeder aus dem Alltag kennt, denen man aber bisher versäumt hat, einen Namen zu geben. Wer kennt das nicht: Man steht gedankenverloren in der Küche und fragt sich, was man dort eigentlich wollte. Oder wie heißt eigentlich dieser halblose Plastikrand unten an Kunststoffflaschenschraubdeckeln? Und wie nennt man einen Menschen, der ständig lautstarke und sehr bestimmte Vorträge über Themen hält, von denen keiner der Zuhörer so wenig versteht wie der Redner selbst?

All diese Dinge muss man nur benennen - und was böte sich mehr an, als all die Städte-, Dorf- und sonstigen Ortschaftsnamen, die sonst nur nutzlos auf Schildern und in Postleitzahlenbüchern herumhängen, endlich einer sinnvollen Beschäftigung zuzuführen und sie als Bezeichnungen für all die Labenze zu verwenden, auf dass sie in unsere Gespräche Einzug halten mögen. So heißen die oben genannten Beispiele nun sindelfingen, Randegg und Oberjoch - in dieser Reihenfolge.

Douglas Adams und John Lloyd waren die ersten, die die Notwendigkeit solchen Engagements erkannten, und so schrieben sie „The Meaning Of Liff“, das erste Wörterbuch der bisher unbenannten Gegenstände und Gefühle. Sieben Jahre später folgte „The Deeper Meaning Of Liff“, eine erweiterte und illustrierte Version, auf deren Basis Sven Böttcher dann kongenial eine deutsche Version erschuf - die selbstverständlich auch hauptsächlich deutsche, österreichische und schweizerische Ortsnamen verwandte. Sie trägt den Titel „Der tiefere Sinn des Labenz“.

Da nun auch nach dem Erscheinen dieses unverzichtbaren, fast tausend Labenze fassenden Wörterbuches die Welt noch voll ist mit unbenannten Erfahrungen, Menschentypen und Gegenständen auf der einen Seite sowie Wörtern, die lediglich den Zweck erfüllen, irgendwelchen Städten und Hindersten Hütten* einen Namen zu geben, gibt es diese Website. Sie hat gegenüber einem Buch den unschlagbaren Vorteil, dass durch sie jederzeit problemlos dynamisch, datenbankgestützt und interaktiv die Liste der bisher unbenannten Gegenstände und Gefühle ergänzt werden kann.

Und hier kommen Sie ins Spiel. „Freut euch des Labenz!“ lebt vom Mitmachen - also beobachten Sie den Alltag auf Labenze, finden Sie passende Ortsnamen und lassen Sie uns der Früchte Ihrer Kreativität teilhaftig werden.

Am 16.05.2004 waren auf dieser Site/Seite folgende Ortsnamen mit neuen Bedeutungen gelistet:
Aha, der | Altwarmbüchen, die (Pl.) | amoltern (V.) | Andriching, das | Anröchte, die | arolsen (V.) | Auderath, das | auggen (V.) | Bagdad, der | bernhausen (V.) | beuchen (V.) | Bingum, der | Bleibach, der | Blöcktach, der | Blossin, das | Bog, der | Bretten, das | Brockenhurst, der | broggingen (V.) | Brünst, die | Buflings, die (Pl.) | Bulmke, die | Busendorf, das | Chamerau, der | Chamoson, das | Coblenz, die | Creussen, das | Detmold, der | Dinkelscherben, die (Pl.) | Döbra, die | Dörner, der | Dünzling, der | Elmshorn, das | Ensch (Interj.) | enzen (V.) | Eschlipp, der | Exing, der | Filke, die | Fißnacht, die | Floverich, der | Fluterschen, das | Fritzlar, die | Fürsatz, der | Gehülz, das | Geiersnest, das | gelnhausen (V.) | Gieseritz, der | Glasig, der | Götzendorf, das | Gröditz, der | Grössau, die | gunzen (V.) | Haasgang, der | Harnrode, die (Pl.) | harthausen (V.) | Haßlach, der | Heidenacker, der | heimathen (V.) | Herne, die (Pl.) | Hinterhäuser, der | höfen (V.) | Höflas, der | Hohnsberg, der | Huttrop, der | isernhagen (V.) | Jarrenwisch-Hödienwisch | jeppern (V.) | Karthan, der | Kaufungen, die (Pl.) | Kemnath, der | Kettwig, das | Kießling, der | Klappholz, das | Klink, das | Knüllwald, der | kobbeln (V.) | kobern (V.) | Kohlenbach, der | köslau (Adj.) | Kraase, die | Lachenhäusle, das | Lemgo, das | leverkusen (V.) | Loipl, der | Lüß, der | Mauna, die | Meinersfehn, das | meppen (V.) | Moosenmättle, das | Mörz, das | mucheln (V.) | Mülben, das | münsingen (V.) | niederkrüchten (V.) | Niederpretz, der | Nordrach, der | Oberwinden, das | Olpe, die | Plattele, das | plösen (V.) | Prödel, der | prüllsbirkig (Adj.) | Qualzow, der | Randegg, der | Rattelvitz, der | riedern (V.) | Rotzel, das | safnern (V.) | samern (V.) | sapshagen (V.) | Schierschwende, die | Schlanzschlitz, der | schlödern (V.) | schmorren (V.) | Schröding, das | Schwülper, der | Selbig, der | siegen (Adj.) | Soculahora, die | söllingen (V.) | Spasche, die | spirzen (V.) | staben (V.) | steinen (V.) | Stierhütte, die | süchteln (V.) | Sulzburg, die | tangeln (V.) | toffen (V.) | töppeln (V.) | Trassem, der | Trennewurth, das | Trummermühle | Übelbach, der | Undingen, das | Unterschops, der | viersen (V.) | Vorra, die | Wachtküppel, der | Wahnbek, der | Weichtungen, die (Pl.) | Wichsenstein, der | winklern (V.) | würselen (V.) | Zant, das | Zävertitz, der | Zodel, das
© Kilian Evang 2002-2004

T

Tölpel (W3)

Der "Tölpel" hat sich aus dem "dörpner" ("Dörfler") entwickelt.

t-online
Deutschlands lustigste Ortsnamen

(E6)(L?) http://onunterhaltung.t-online.de/c/20/05/19/2005190.html
Am 31.07.2008 konnte ich die Aufstellung nicht mehr finden.

Deutschlands dämlichste Ortsnamen

Aus Blödesheim wurde Hochborn Deutschlands tierischste Ortsnamen Deutschlands erotischste Orte Deutschlands lustigste Orte Deutschlands grausamste Orte Die Ausscheidungsstrecke

U

ubiquitär (W3)

Das Wort "ubiquitär" gehört nicht gerade zu den allgegenwärtigen Wörtern. Es geht zurück auf lat. "ubique" = "überall" und bedeutet "allgegenwärtig", "überall verbreitet".

Über ide. "*kwo-" = "wo", "wann", "wer" und ide. "*kwo-bhi-" = "welches" hängen dt. "wo", lat. "ubi", lat. "ibi" = "da", "dort", engl. "where", "cubi" in lat. "alicubi" = "irgendwo", "who", dt. "wer" und russ. "kto" = "wer" zusammen.

Alle lateinischen Pronomen mit "qu-" gehen auf die selbe Quelle zurück.

(E?)(L?) http://www.alphadictionary.com/goodword/word/ubiquity


unmoralische.de
Die skurrilsten Ortsnamen

(E?)(L?) http://www.unmoralische.de/namen/orte.htm

Orte, in denen man nicht mit Kindern Urlaub machen sollte:

14547 Busendorf | 57612 Busenhausen | Busenweiler(Gem. Dornhan) | 55776 Tittenkofen (Gem. Fraunberg) | 84529 Tittmoning | 52445 Titz | 83329 Wonneberg | 79350 Sexau | 66887 Rammelsbach | 21360 Vögelsen | Blasendorf | Fickmühle | Fickmühlen | Fucking(Österreich) | 18184 Poppendorf | 97490 Poppenhausen | Poppenweiler | 27624 Flögeln | Wixhausen | Wichsenstein | 09430 Venusberg | Hymendorf | Ursulapoppenricht | 57612 Eichelhardt | 82064 Großdingharting | Waginger See | 90537 Feucht | 91174 Spalt | Möse (Gem. Sternwede) | Mösendorf (Oberösterreich) | 29693 Hodenhagen | Knapsack (post. zu Hürth) | Puffendorf | Puffthal | 52511 Geilenkirchen | 27624 Drangstedt | 83104 Tuntenhausen | Hetendorf | Geilhausen | 83367 Petting | 67311 Nackterhof | 67271 Nackterwäldchen (=Neuleiningen) | 99958 Großvargula | 99958 Kleinvargula | Scheide (post. zu Brothkamp) | Breitscheid (post. zu Adenau) | 56729 Langscheid

Orte, die man als Rentner meiden sollte:

Leichendorf (post. zu Zirndorf) | Todtenberg (post. zu Rotenhain) | Todtenmann (post. zu Much) | Todesfelde | Todtenhausen (post. zu Minden) | Sterbfritz (post. zu Sinntal) | Kranzbach | Sargleben | Sargstedt | Grab (post. zu Großerlach) | Friedhoföd (post. zu Landau) | Altenteil (auf Fehmann) | Verscheid (post. zu Breitscheid) | Schlaffen (post. zu Tittmoning !!!) | Himmelpforten | Himmelreich | Himmelsthür (post. zu Hildesheim) | Ewigkeit (post. zu Simbach) | Krankenthal | Altenöd (post. zu Vilshofen) | Altmannsöd (post. zu Reisbach) | Altenheim (post. zu Neuried) | Komposten (post. zu Dietmannsried) | Ende (post. zu Wissen)

Orte, die man als gesunder Mensch meiden sollte:

Husten (post. zu Drolshagen) | Niesen (post. zu Willebadessen) | 14715 Kotzen | Kotzenroth (post. zu Rosenheim) | Kotzendorf (post. zu Königsfeld) | 65611 Brechen | Würgau (post. zu Scheßlitz) | Würgendorf (post. zu Burbach) | Rotzendorf (post. zu Püchersreuth) | 54689 Jucken | Aua (post. zu Neuenstein) | Schmerz (post. zu Gossa) | Quaal (post. zu Groß Krankow) | Qualn (post. zu Arnstorf) | Leiden (post. zu Gestratz) | 67466 Krankenthal | Hospitalhof (post. zu Horb) | Eiterbach (post. zu Mayen) | 36132 Eiterfeld | 38875 Elend (Harz) | 38875 Sorge (Harz) | Krätze (post. zu Uetze) | Pestenacker (post. zu Weil) | 86447 Todtenweiss | 54518 Bruch | 16278 Neurosow | Notschrei (post. zu Oberried) | Siechen (post. zu Cham) | Magenbruch (post. zu Ostrach)

Warum in die Ferne reisen wenn die Ferne liegt so nah:

09322 Amerika | 83236 Übersee | Kalifornien (post. zu Schönberg) | Texas (post. zu Burgwedel) | Neu England (post. zu Westerstede) | Kanada (post. Münchenbernsdorf) | Brasilien (post. zu Schönberg) | Grönland (post. zu Sommerland) | England (post. zu Buch) | Holland (post. zu Büsum) | Schweiz (post. zu Messenkamp) | Norwegen (post. zu Lastrup) | Schweden (post. zu Mohrkirch) | Korsika (post. zu Wald-Michelbach) | Rußland (post. Holzdorf) | Sibirien (post. zu Butjadingen) | Afrika (post. zu Lage) | Ägypten (post. Neuenkirchen) | Kamerun (post. Soltau) | Türkei (post. zu Wittmund)

Orte, aus denen niemand stammen will:

Blödesheim (post. zu Hochheim) | Deppendorf (post. zu Bielefeld) | Deppenhausen (post. zu Ehingen) | Dummersdorf (post. zu Lübeck) | Dovenkamp (post. zu Brunsbek) | Narrenstetten (post. zu Kumhausen) | Irrendorf (post. zu Irndorf) | 54689 Irrhausen | 55592 Jeckenbach


Erstellt: 2013-04

unter, unter- (W3)

Dt. "unter" findet man als mhd. "under" und ahd. "untaro", ide. "*nder". Zu den vielen Verwendungen von "unter" wie etwa in "Unterschied", "Unterlagen", "Unterhaltung" konnte ich nichts finden. Hilfreich ist jedoch der Artikel unter "unter" bei Kluge. Dort wird ein Zusammenhang zwischen "unter" und "inter" hergestellt, ide. "*nter" = "innen", "zwischen", lat. "inter" = "zwischen", "mitten (drinnen)". Man kann z.B. auch gelegentlich die Zeitangabe "unter der Woche" hören, das "während der Woche" bzw. auch etwa "mitten in der Woche" bedeutet.

Damit kann man zumindest einige der "unter-Wörter" ansatzweise erklären. Die "Unterhaltung" ist etwas, was zwischen zwei (oder mehreren Menschen) geschieht, der "Unterschied" ist das, was zwei Dinge "scheidet", was also "zwischen" zwei Dingen existiert, "das dazwischen scheidende", die "Unterlagen" dürften im Sinne von "unter" zu interpretieren sein, also etwa "Dokumente auf deren Basis eine Entscheidung getroffen wird" oder ganz bildlich die Papiere, die in einem Stapel "unter" dem Vorblatt zu finden sind. Ein "Unternehmen" ist das, was man ursprünglich "in" bzw. "zwischen" die Hände nahm.

(E?)(L?) http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?USER=user_213942&action=jump&entryid=1108261454
21.09.2009


Betreff: Bedeutung von Unter...
Inhalt: ... Gedanken über den Begriff "Unter" gemacht. Was bedeutet das Wort in Kombination mit "scheiden" ("Unterschied"), "legen" ("Unterlagen") usw.? Warum bezeichnet das Wort "unter" und das Wort "Haltung" einen Zustand, bei dem man sich in der Regel amüsiert / wohlfühlt? ...
Der Eintrag stammt von: O-bi-wan-knobi


V

W

X

Y

Z

Zipfelbund, Zipfelpass, Zipfelpaket (W3)

Als Marketingmaßnahme zur Belebung des Tourismus kamen 4 Gemeinden in den äußeren Zipfeln der 4 Himmelsrichtungen in Deutschland auf die Idee (1999, anlässlich der zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Wiesbaden) einen "Zipfelbund" zu gründen. Es sind die Gemeinden "List" auf Sylt (im Norden), "Görlitz" an der Neiße "im Osten", der Skiort "Oberstdorf" (im Süden) und "Selfkant" (im Westen). Wer innerhalb von zwei Jahren alle vier Orte besucht kann sich dies im "Zipfelpass" bestätigen lassen und erhält dann ein "Zipfelpaket" zur Belohnung.

(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Zipfelbund


(E?)(L?) http://www.zipfel.net/

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Bücher zur Kategorie:

Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
DE Deutschland, Alemania, Allemagne, Germania, Germany
Ort, Sitio, Lieu, Luogo, Place

A

Augé, Marc (Autor) / Bischoff, Michael (Übersetzer)
Nicht-Orte

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Broschiert: 137 Seiten
Verlag: Beck; Auflage: 2 (26. April 2011)
Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung
Marc Augé ist der Begründer einer Ethnologie des 'Nahen'. In seinem Buch Nicht-Orte konstatiert er im Zuge von Modernisierung und Globalisierung weltweit eine rasante Zunahme von sinnentleerten, transitorischen Funktionsorten. Diese 'Nicht-Orte' wie z.B. Flughäfen, U-Bahnen, Flüchtlingslager, Supermärkte oder Hotelketten sind keine 'anthropologischen Orte', man ist nicht heimisch in ihnen, sondern es sind 'Orte des Ortlosen' und gewissermaßen das Gegenteil von 'Erinnerungsorten'. Diese Räume stiften keine individuelle Identität, haben keine gemeinsame Vergangenheit und schaffen keine sozialen Beziehungen. Sie sind Zeichen kollektiven Identitätsverlusts. 'Der Raum der Nicht-Orte schafft Einsamkeit und Gleichförmigkeit.' Marc Augés Buch, stark rezipiert in den Kulturwissenschaften, war lange vergriffen. Es ist jetzt mit einem neuen Nachworte des Verfassers wieder zugänglich.

Über den Autor
Marc Augé, geb. 1935, lehrt Anthropologie an der Pariser École des Hautes Études en Sciences Sociales, deren Präsident er viele Jahre war.


Erstellt: 2011-05

B

Bahlow, Hans
Deutschlands geographische Namenwelt
Etymologisches Lexikon der Fluß- und Ortsnamen alteuropäischer Herkunft

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suhrkamp taschenbuch
554 Seiten
Sprache: Deutsch
Broschiert

bund - Band I
Historisches Ortschaftsverzeichnis - Oberschlesien

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bund - Band II
Historisches Ortschaftsverzeichnis - Niederschlesien

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bund - Band III
Historisches Ortschaftsverzeichnis - Ostbrandenburg

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4°, 150 S., Frankfurt a. M. 1994, € 22,00

(E?)(L?) http://www.bkg.bund.de/


(E?)(L?) http://www.bkg.bund.de/nn_4928/DE/Bundesamt/Produkte/Schriften/Hist__Ortschaftsverzeichnisse/Historische__Ortschaftsverz.html


bund - Band IV
Historisches Ortschaftsverzeichnis - Hinterpommern

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(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3886480089/etymologetymo-21


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(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3886480089/etymologpor09-20
4°, 300 S., Frankfurt a. M. 1994, € 43,00

(E?)(L?) http://www.bkg.bund.de/


(E?)(L?) http://www.bkg.bund.de/nn_4928/DE/Bundesamt/Produkte/Schriften/Hist__Ortschaftsverzeichnisse/Historische__Ortschaftsverz.html


bund - Band V
Historisches Ortschaftsverzeichnis - Ostpreußen 1 (Kernland)

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3886480097/etymologporta-20


(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3886480097/etymologety0f-21


(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3886480097/etymologetymo-21


(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3886480097/etymologety0d-21


(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3886480097/etymologpor09-20
4°, 663 S., Frankfurt a. M. 1995, € 72,00

(E?)(L?) http://www.bkg.bund.de/


(E?)(L?) http://www.bkg.bund.de/nn_4928/DE/Bundesamt/Produkte/Schriften/Hist__Ortschaftsverzeichnisse/Historische__Ortschaftsverz.html


bund - Band VI
Historisches Ortschaftsverzeichnis - Ostpreußen 2 (Randgebiete)

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3886480100/etymologporta-20


(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3886480100/etymologety0f-21


(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3886480100/etymologetymo-21


(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3886480100/etymologety0d-21


(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3886480100/etymologpor09-20
4°, 507 S., Frankfurt a. M. 1995, € 36,00

(E?)(L?) http://www.bkg.bund.de/


(E?)(L?) http://www.bkg.bund.de/nn_4928/DE/Bundesamt/Produkte/Schriften/Hist__Ortschaftsverzeichnisse/Historische__Ortschaftsverz.html


bund - Band VII
Historisches Ortschaftsverzeichnis - Danzig-Westpreußen

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3886480109/etymologporta-20


(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3886480109/etymologety0f-21


(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3886480109/etymologetymo-21


(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3886480109/etymologety0d-21


(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3886480109/etymologpor09-20
4°, 547 S., Frankfurt a. M. 1997, € 57,00

(E?)(L?) http://www.bkg.bund.de/


(E?)(L?) http://www.bkg.bund.de/nn_4928/DE/Bundesamt/Produkte/Schriften/Hist__Ortschaftsverzeichnisse/Historische__Ortschaftsverz.html


bund - Band VIII
Historisches Ortschaftsverzeichnis - Wartheland
Teil 1 (Regierungsbezirk Posen)

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3886480127/etymologporta-20


(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3886480127/etymologety0f-21


(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3886480127/etymologetymo-21


(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3886480127/etymologety0d-21


(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3886480127/etymologpor09-20
4°, 271 S., Frankfurt a. M. 1998, € 41,00

(E?)(L?) http://www.bkg.bund.de/


(E?)(L?) http://www.bkg.bund.de/nn_4928/DE/Bundesamt/Produkte/Schriften/Hist__Ortschaftsverzeichnisse/Historische__Ortschaftsverz.html


bund - Band VIII
Historisches Ortschaftsverzeichnis - Wartheland
Teil 2 (Regierungsbezirk Hohensalza)

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3886480267/etymologporta-20


(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3886480267/etymologety0f-21


(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3886480267/etymologetymo-21


(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3886480267/etymologety0d-21


(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3886480267/etymologpor09-20
4°, 282 S., Frankfurt a. M. 1998, €41,00

(E?)(L?) http://www.bkg.bund.de/


(E?)(L?) http://www.bkg.bund.de/nn_4928/DE/Bundesamt/Produkte/Schriften/Hist__Ortschaftsverzeichnisse/Historische__Ortschaftsverz.html


bund - Band VIII
Historisches Ortschaftsverzeichnis - Wartheland
Teil 3 (Regierungsbezirk Kalisch/Litzmannstadt)

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3886480275/etymologporta-20


(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3886480275/etymologety0f-21


(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3886480275/etymologetymo-21


(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3886480275/etymologety0d-21


(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3886480275/etymologpor09-20
4°, 271 S., Frankfurt a. M. 1998, € 52,00

(E?)(L?) http://www.bkg.bund.de/


(E?)(L?) http://www.bkg.bund.de/nn_4928/DE/Bundesamt/Produkte/Schriften/Hist__Ortschaftsverzeichnisse/Historische__Ortschaftsverz.html


bund - Band IX
Historisches Ortschaftsverzeichnis - Sudetenland

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3886480135/etymologporta-20


(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3886480135/etymologety0f-21


(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3886480135/etymologetymo-21


(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3886480135/etymologety0d-21


(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3886480135/etymologpor09-20


(E?)(L?) http://www.bkg.bund.de/


(E?)(L?) http://www.bkg.bund.de/nn_4928/DE/Bundesamt/Produkte/Schriften/Hist__Ortschaftsverzeichnisse/Historische__Ortschaftsverz.html


bund - Band X
Historisches Ortschaftsverzeichnis - Sudetendeutsche Randgebiete

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3886480143/etymologporta-20


(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3886480143/etymologety0f-21


(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3886480143/etymologetymo-21


(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3886480143/etymologety0d-21


(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3886480143/etymologpor09-20


(E?)(L?) http://www.bkg.bund.de/


(E?)(L?) http://www.bkg.bund.de/nn_4928/DE/Bundesamt/Produkte/Schriften/Hist__Ortschaftsverzeichnisse/Historische__Ortschaftsverz.html


bund - Band XI
Historisches Ortschaftsverzeichnis
Böhmen und Mähren

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3886480151/etymologporta-20


(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3886480151/etymologety0f-21


(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3886480151/etymologetymo-21


(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3886480151/etymologety0d-21


(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3886480151/etymologpor09-20


(E?)(L?) http://www.bkg.bund.de/


(E?)(L?) http://www.bkg.bund.de/nn_4928/DE/Bundesamt/Produkte/Schriften/Hist__Ortschaftsverzeichnisse/Historische__Ortschaftsverz.html


bund - Band XII
Historisches Ortschaftsverzeichnis
Oberkrain, Unterkärnten und Untersteiermark

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/388648016X/etymologporta-20


(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/388648016X/etymologety0f-21


(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/388648016X/etymologetymo-21


(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/388648016X/etymologety0d-21


(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/388648016X/etymologpor09-20


(E?)(L?) http://www.bkg.bund.de/


(E?)(L?) http://www.bkg.bund.de/nn_4928/DE/Bundesamt/Produkte/Schriften/Hist__Ortschaftsverzeichnisse/Historische__Ortschaftsverz.html


bund - Band XIII
Historisches Ortschaftsverzeichnis - Elsaß-Lothringen

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3886480178/etymologporta-20


(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3886480178/etymologety0f-21


(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3886480178/etymologetymo-21


(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3886480178/etymologety0d-21


(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3886480178/etymologpor09-20
4°, 206 S., Frankfurt a. M. 1997, € 36,00

(E?)(L?) http://www.bkg.bund.de/


(E?)(L?) http://www.bkg.bund.de/nn_4928/DE/Bundesamt/Produkte/Schriften/Hist__Ortschaftsverzeichnisse/Historische__Ortschaftsverz.html


bund - Band XIV
Historisches Ortschaftsverzeichnis - Luxemburg, Eupen-Malmedy und Nordschleswig

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3886480186/etymologporta-20


(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3886480186/etymologety0f-21


(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3886480186/etymologetymo-21


(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3886480186/etymologety0d-21


(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3886480186/etymologpor09-20
4°, 98 S., Frankfurt a. M. 1997, € 22,00

(E?)(L?) http://www.bkg.bund.de/


(E?)(L?) http://www.bkg.bund.de/nn_4928/DE/Bundesamt/Produkte/Schriften/Hist__Ortschaftsverzeichnisse/Historische__Ortschaftsverz.html


C

D

E

Ernst, Peter
Hausner, Isolde
Schuster, Elisabeth
Ortsnamen und Siedlungsgeschichte

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3825311384/etymologporta-20


(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3825311384/etymologety0f-21


(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3825311384/etymologetymo-21


(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3825311384/etymologety0d-21


(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3825311384/etymologpor09-20
Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: Universitätsverlag Winter (2002)
Sprache: Deutsch

F

Franceschini, Lino
Entstehung, Entwicklung und Urbausteine der menschlichen Sprache
Mit einer Einführung in die Ortsnamenforschung

(E?)(L?) http://www.di-sein.de/lino/home.php


(E?)(L?) http://www.franceschini.de/


(E?)(L?) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3000110917/etymologporta-20


(E?)(L?) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3000110917/etymologety0f-21


(E?)(L?) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3000110917/etymologetymo-21


(E?)(L?) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3000110917/etymologety0d-21


(E?)(L?) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3000110917/etymologpor09-20
Entstehung, Entwicklung und Urbausteine der menschlichen Sprache
Dargestellt anhand der alteuropäischen Sprachgruppen
Mit einer Einführung in die Ortsnamenforschung
Taschenbuch
Auflage: 1

Inhalt Teil I

Inhalt Teil II

G

H

Hormes, Stephan (Autor)
Peust, Silke (Autor)
Atlas der 999 Seltsamen Ortsnamen
Eine ungewöhnliche Reise von Posemuckel über Hundeluft nach Blödesheim

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3981030125/etymologporta-20


(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3981030125/etymologety0f-21


(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3981030125/etymologetymo-21


(E?)(L1) http://www.amazon.it/exec/obidos/ASIN/3981030125/etymologporta-21


(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3981030125/etymologety0d-21


(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3981030125/etymologpor09-20
Landkarte
Verlag: Kalimedia; Auflage: 1. Auflage. (10. Oktober 2010)
Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung
ATLAS DER 999 SELTSAMEN ORTSNAMEN
Eine ungewöhnliche Reise von "Posemuckel" über "Hundeluft" nach "Blödesheim". Wie oft haben Sie sich auf Reisen schon über Ortsnamen wie "Alzheim", "Grausenloch" oder "Deppendorf" amüsiert? Der hier vorliegende Atlas fasst zum ersten Mal die 999 ungewöhnlichsten Ortsnamen in einer Karte in 24 Kategorien zusammen: • Bekleidung • Beleidigung • Bewegung • Die weite Welt • Erfreuliches • Erkenntnisse • Gebrechen • Gruseliges • Kulinarisches • Lebenswandel • Menschliches • Merkwürdiges • Notdurft • Nützliches • Örtliches • Phantastisches • Sakrales • Sonstiges • Späße • Süchte • Tierisches • Umwelt • Widrigkeiten • Wollüstiges Besonderes Augenmerk wird auf die menschliche Wahrnehmung und Phantasie im Zusammenhang mit den verschiedenen Formen des Sprachwandels gelegt. Denn obwohl die ursprüngliche Bedeutung der Ortsnamen in den meisten Fällen vollkommen harmlos ist, lässt ein amtliches Ortsschild jeden inneren Zweifel sofort verstummen, damit das Auge lesen darf, was die Phantasie verstehen möchte. Viele Ortsnamen haben eine längere linguistische Odyssee hinter sich, die Menschen haben sie vereinfacht oder vernuschelt und durch Dialekte verformt. Gehen Sie mit uns auf eine Reise in ein seltsames Land, das auch unsere Heimat ist. Ihr KALIMEDIA-Team Preise gefalzt € 6,50 plano € 9,80


Erstellt: 2011-12

I

J

K

Köbler, Gerhard
Historisches Lexikon der deutschen Länder
Die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart
Die deutschen Territorien und reichsunmittelbaren Geschlechter vom Mittelalter bis zur Gegenwart

(E?)(L1) http://www.beck-shop.de/Koebler-Historisches-Lexikon-deutschen-Laender/productview.aspx?product=16843

7., vollständig überarbeitete Auflage 2007. Buch. L, 976 S. Hardcover (In Leinen)
C.H.BECK ISBN 978-3-406-54986-1
Format (B x L): 15,8 x 24,0 cm
Gewicht: 1517 g

Gerhard Köblers einzigartiges und inzwischen berühmtes Lexikon wurde für die neue Auflage gründlich überarbeitet, auf den neuesten Stand gebracht und um über fünfhundert Artikel erweitert. Es klärt in alphabetischer Ordnung über mehr als 5000 Herrschaften auf – Kurfürstentümer, Herzogtümer, Grafschaften, Erzstifte, Hochstifte, Abteien, Reichsstädte und Reichsdörfer – kurzum: über „historische Einheiten“ aller Art. Dieses Nachschlagewerk ist allen unentbehrlich, die sich mit deutscher Landesgeschichte und mit der Geschichte einzelner Gebiete beschäftigen.

Fast 900 Jahre hat das Heilige Römische Reich Deutscher Nation mit seiner Vielzahl an Territorien Bestand gehabt. Vor allem für die Zeit vor 1806 zeigen sich außerordentlich verwickelte territoriale Verhältnisse. Wer sich für die komplexe territorialgeschichtliche Entwicklung und für einzelne Herrschaftsgebiete, deren Entstehung und Untergang, interessiert, war bisher genötigt, sich die Informationen mühselig zusammenzutragen. Das Lexikon der deutschen Länder erfaßt über 5000 historische Einheiten und beschreibt deren Geschichte und territoriale Entwicklung in knapper Form. Erste urkundliche Nennungen werden ebenso erwähnt wie Rechtsverleihungen, Gebietszugewinne und -verluste oder ein Wechsel der Herrschaft. Zeitlich reicht das Lexikon vom Mittelalter bis heute; räumlich umschließt es das Gebiet des Alten Reiches und seiner Nachfolge. Das heißt: es greift weit über die Grenzen Deutschlands hinaus in Gebiete Polens, der Schweiz, Österreichs, Frankreichs, ja bis nach Dänemark, Rußland, Ungarn, die Balkanstaaten, Liechtenstein, Luxemburg, Belgien, die Niederlande, Tschechien, die Slowakei und Italien.


Erstellt: 2017-10

Kretschmann, H. H.
Die -heim-Ortsnamen und
ihre Bedeutung für die Siedlungsgeschichte des Landes östlich der oberen und mittleren Weser

Hamburg 1937.

L

M

N

Niemeyer, Manfred - DO (Hrsg.)
Deutsches Ortsnamenbuch

(E?)(L?) http://www.buecher.de/shop/herkunftswoerterbuch/deutsches-ortsnamenbuch/gebundenes-buch/products_products/detail/prod_id/33919914/

A historic etymological book of German place names has long been desired. The articles in this volume provide historical records, etymological explanations and bibliographical references in alphabetical order for approximately 3,000 names of places where the population exceeds 7,500 encompassing the present day and former German language area. The articles are written by an international group of renowned researchers and document the current state of research.


(E?)(L?) http://www.degruyter.com/viewbooktoc/product/175390

Ein historisch-etymologisches deutsches Ortsnamenbuch ist seit Langem ein Desiderat. Das vorliegende Werk bietet für ca. 3000 Namen von Orten mit über 7500 Einwohnern aus dem gesamten heutigen und ehemaligen deutschen Sprachgebiet (Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Belgien, Luxemburg, Italien, Frankreich, Tschechien, Polen, Russland, Litauen) in alphabetisch angeordneten Artikeln historische Belegformen, etymologische Erklärungen sowie semantische und strukturelle Vergleichsformen. Zudem werden zahlreiche wichtige, ortsnamenbildende Grundwörter/Suffixe als selbstständige Artikel eingeordnet. Hinweise auf einschlägige Literatur ergänzen die Darstellungen. Die Artikel stammen von einer internationalen Gruppe ausgewiesener Namenforscher und dokumentieren den aktuellen Forschungsstand.


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/ZIER-HP/ZIER-HP-03-2013/DeutschesOrtsnamenbuch-hgvNiemeyerManfred.htm

Deutsches Ortsnamenbuch, hg. v. Niemeyer, Manfred. De Gruyter, Berlin 2012. VII, 756 S. Besprochen von Gerhard Köbler.

Die Ortsnamen zählen zu den ältesten belegten Wörtern des Deutschen, die teilweise noch weit in die Vorstufe des Germanischen zurückreichen. Ihre Zahl lässt sich auf mehr als 300.000 schätzen, auch wenn die Namen von kleineren Örtlichkeiten wie etwa Fluren nicht berücksichtigt werden. Ernst Wilhelm Förstemann (Danzig 1822-Charlottenburg 1906), der 1856 mit seinem Altdeutschen Namenbuch die deutsche Namenforschung und mit seinen deutschen Ortsnamen (1863) die systematische deutsche Ortsnamenkunde begründete, ermittelte in der von Hermann Jellinghaus in den Jahren 1913 bis 1916 herausgegebenen dritten Auflage seines Ortsnamensbuchs für die Zeit vor 1200 wohl knapp 40.000 belegte, freilich vielfach wüste, auch oft unbestimmte sowie selbst in der Gegenwart nicht immer sicher erklärbare Ortsnamen.
...


(E?)(L?) http://www.onomastikblog.de/neuerscheinungen/deutsches_ortsnamenbuch/


(E?)(L?) http://www.onomastikblog.de/fileadmin/gfn/uploads/gfn/PDF-Dateien/WaltherRezDtONB.pdf

Deutsches Ortsnamenbuch, hg. von Manfred NIEMEYER, Berlin/Boston: De Gruyter 2012, 756 S. – ISBN 978-3-11-018908-7, Preis: EUR 129.95 (DE), EUR 133.60 (AT)

Rezensiert von Hans WALTHER, Leipzig

Das Studium dieses voluminösen Bandes hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck: Es bietet einerseits eine Fülle wertvoller Einzelartikel, andererseits ein lückenhaftes Gesamtbild der „deutschen Ortsnamen“.
...


Erstellt: 2014-08

O

P

Q

Querfurth, Bettina
Sehnsuchtsorte
Wohin Schriftsteller uns entführen

(E?)(L?) http://www.jokers.de/3/14898590-1/buch/sehnsuchtsorte.html

2007, 254 Seiten, Maße: 11,8 x 18,4 cm, Geb. mit Su., Deutsch

Sehnsuchtsorte entwickelt eine neuartige literarische Landkarte, ist Lesebuch und Nachschlagewerk. Ein Buch für die »kleine Reise zwischendurch«, um den Alltag einen Augenblick lang zu vergessen.

Von »Abtei« über »Sansibar« bis »Zimtläden«: Quer über alle Kontinente der Literatur finden sich Sehnsuchtsorte, in die Schriftsteller uns entführen - Sehnsuchtsorte für Frauen wie Die Stadt der Frauen, ein neues Reich für Amazonen, Sehnsuchtsorte für Männer wie Al's Bar auf Puerto Rico, wo man nichts außer Rum, Bier und Hamburgern bestellen kann. Manche Orte stehen für die große Liebe oder großartigen Sex. Klöster, Bibliotheken und Bordelle sind ebenso zu finden wie Virginia Woolfs Zimmer für sich allein und Marcel Prousts Bett. Ob Avalon, Bullerbü oder Zauberberg, ob Kanon oder Kitsch - einige Orte kennt jeder, auch wenn man eigentlich nicht genau weiß, wofür sie stehen, andere sind völlig unbekannt, aber so einmalig und abenteuerlich, daß sie zum Verweilen einladen.

2007
254 Seiten
Maße: 11,8 x 18,4 cm
Geb. mit Su.
Deutsch
Verlag: Dörlemann
ISBN-10: 3908777348
ISBN-13: 9783908777342

Bettina Querfurth ist gelernte Verlagskauffrau, arbeitete im Buchhandel und als Lektorin. Auf ihrer letzten Reise nach Berlin machte sie in Stendal Halt, um zu erforschen, warum der französische Schriftsteller Stendhal sich nach dieser Stadt nannte, sie trank im Bräunerhof in Wien eine Melange, um den Stammplatz von Thomas Bernhard zu sehen und wohnte in London in derselben Straße, in der einst Elias Canetti lebte. Heute lebt Bettina Querfurth als Literaturagentin in Frankfurt am Main.


Erstellt: 2015-04

R

S

Schultz, Patricia
1000 Places to see before you die
Deutschland, Schweiz und Österreich

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3833147318/etymologporta-20


(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3833147318/etymologety0f-21


(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3833147318/etymologetymo-21


(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3833147318/etymologety0d-21


(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3833147318/etymologpor09-20
Auch mit einigen Hinweisen zu Ländernamen und Ortsnamen.

Broschiert: 1000 Seiten
Verlag: Ullmann/Tandem (November 2007)


Über das Produkt
Die 1000 großartigsten und unvergesslichsten Sehenswürdigkeiten unseres Planeten! Kontinent für Kontinent das Bezauberndste, das die Welt zu bieten hat - heilige Ruinen, Grandhotels, Naturparks, Bergdörfer, Burgen, Festivals, Riffe, Restaurants, Kathedralen, verborgene Inseln, Opernhäuser, Museen und mehr ...


Schützeichel, Rudolf (Hrsg.)
Zamora, Juan (Hrsg.)
Bibliographie der Ortsnamenbücher des deutschen Sprachgebietes in Mitteleuropa

(E?)(L?) https://www.skulima.de/buecher/99621-bibliographie-der-ortsnamenbuecher-des-deutschen-sprachgebietes-in-mitteleuropa.html

1.206 Seiten, Leinen (Carl Winter Verlag 1988)
Sprache: Deutsch
ISBN 3-533-04028-3
Sachgebiet: Namenkunde


Erstellt: 2016-11

Schützeichel, Rudolf (Hrsg.)
Erlanger Ortsnamen-Kolloquium
Ortsnamen als Ausdruck von Kultur und Herrschaft

(E?)(L?) https://www.skulima.de/buecher/49237-erlanger-ortsnamen-kolloquium.html

Hrsg. von Rudolf Schützeichel in Verbindung mit Franz Tichy für das Zentralinstitut für Fränkische Landeskunde und allgemeine Regionalforschung der Universität Erlangen-Nürnberg. 187 Seiten mit 4 Karten, broschiert (Beiträge zur Namenforschung. Neue Folge; Beiheft 18/Universitätsverlag Winter 1980) etwas angeschmutzt

1980. 187 S., 4 Ktn. (Beitr. z. Namenforsch. Beih. NF, 18)
Sprache: Deutsch
Sachgebiet: Namenkunde
978-3-8253-2834-4


Erstellt: 2016-11

Schützeichel, Rudolf (Herausgeber)
Ortsname und Urkunde
Frühmittelalterliche Ortsnamenüberlieferung

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Münchener Symposion, 10. bis 12. Oktober 1988 [Broschiert]
Broschiert: 296 Seiten
Verlag: Universitätsverlag Winter GmbH Heidelberg (1990)

Erstellt: 2011-05

Schützeichel, Rudolf (Herausgeber)
Philologie der ältesten Ortsnamenüberlieferung

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Kieler Symposion 1. bis 3. Oktober 1991 [Gebundene Ausgabe]
Gebundene Ausgabe: 438 Seiten
Verlag: Universitätsverlag Winter GmbH Heidelberg (1992)

Erstellt: 2011-05

Stadlin, Judith / Orsouw, Michael van (Autoren)
Vill Lachen, Ohnewitz!
Geschichten aus Ortsnamen

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Gebundene Ausgabe: 155 Seiten
Verlag: Eichborn; Auflage: 1., Auflage (23. Februar 2010)
Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung
Jedes Wort ein Ort

So etwas hat es noch nie gegeben: Ein Buch, in dem sämtliche Geschichten ausschließlich aus 4.500 deutschen, schweizerischen und österreichischen Ortsnamen bestehen. Das Literaturduo Satz&Pfeffer führt seine irrwitzigen Ortsnamensgeschichten live auf vielen Bühnen des deutschen Sprachraums auf und hat dafür bereits zahlreiche Preise erhalten.

Mutters Inn Korb Pack Grosskuchen, Rothwein.
Mutters Senden Kleina Roth Kapping Weeg:
»Mahdel, Hör: Großmuttschen Mattling,
Großmuttschen Quaal Gorss Krankow! Gehaus Altenhain Bsuch.«

(Aus: Roth Kapping)


Erstellt: 2010-03

Stani-Fertl, Roman
Exonyme und Kartographie

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Weltweites Register deutscher geographischer Namen, klassifiziert nach Gebräuchlichkeit und ihrer ortsüblichen Entsprechungen
von Roman Stani-Fertl, Ingrid Kretschmer (Herausgeber), Karel Kriz (Herausgeber)
Unbekannter Einband - Universität Wien
Vom Institut für Geographie und Regionalforschung der Universität Wien: Wiener Schriften zur Geographie und Kartographie. Band 14, 36,30€.

Sturmfels, Wilhelm / Bischof, Heinz
Unsere Ortsnamen im ABC erklärt nach Herkunft und Bedeutung

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Gebundene Ausgabe: 359 Seiten
Verlag: Bildungsverlag Eins; Auflage: 3. A. (1990)
Dümmlers Verlag, Bonn

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Tiefenbach, Heinrich (Herausgeber)
Historisch-philologische Ortsnamenbücher

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Regensburger Symposion 4. und 5. Oktober 1994 [Taschenbuch]
Taschenbuch: 314 Seiten
Verlag: Universitätsverlag Winter GmbH Heidelberg (1996)
Sprache: Deutsch

Erstellt: 2011-05

Tiefenbach, Heinrich (Herausgeber) / Löffler, Heinrich (Herausgeber)
Personenname und Ortsname

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Basler Symposion 6. und 7. Oktober 1997 [Gebundene Ausgabe]
Gebundene Ausgabe: 387 Seiten
Verlag: Universitätsverlag Winter GmbH Heidelberg (2000)
Sprache: Deutsch Erstellt: 2011-05

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