Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
DE Deutschland, Alemania, Allemagne, Germania, Germany
Pejoration, Peyoración, Péjoration, Pegggioramento, Pejoration

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Gift (W3)

Im Deutschen denkt man bei dt. "Gift" sofort an etwas, das dem Menschen zum Nachteil gereicht. In der "Mitgift" kann man allerdings auch genau das Gegenteil erkennen. Und das engl. "gift" bedeutet auch "Geschenk". Daran erkennt man denn also, dass es eigtlich ganz allgemein "Geben", "Gabe" bedeutet.

Und im Deutschen wurde aus der ärztlichen Medikamentengabe das deutsche "Gift".

"Gift" war bereits als althd. , mhdt. "gift" die Bezeichnung für dt. "Gabe", "Belohnung", "Geschenk", "Brautpreis" (letzteres findet man noch in dt. "Mitgift". Zu Grunde liegt das Verb dt. "geben", engl. "give".

Die Bedeutung: "Tod bringender Stoff", "tödliche Gabe" wurde bereits dem althdt. "Gift", in euphemistischem Gebrauch - also beschönigend-verhüllend - mitgegeben.

Das zunächst feminine "die Gift" wurde im 15. Jh. zu "der Gift" und im 16. Jh. zu "das Gift". Bei Goethe findet man noch "die Gift" für "Gabe", "Geschenk".

Bei Adelung findet man:


1. Die "Gift", plur. die -e, eine jede Sache, welche man einen andern gibt, eine Gabe, und in engerer Bedeutung, ein Geschenk. Mit Geschenken, Giften und Gaben etwas ausrichten, Apherd. beym Frisch. Da hilfet ganz kein Kauf noch Gift noch Gaben, Opitz. Dieses sind die Gift und Gaben, Die uns über allen Neid Heben sollen jederzeit, ebend. Im Hochdeutschen ist es wenigstens in der edlen und anständigen Schreibart veraltet. Nur das Wort "Mitgift" hat es noch erhalten. Eben so veraltet sind die Wörter "Gifter", der "Schenkende", "begiften", "begaben", "beschenken" u. a. m. Es kommt von "geben" her, wie "Trift" von "treiben", das Nieders. "Löfde", "Verlöfde" von "loben"; "verloben" u. s. f. und wurde ehedem auch von der Handlung des Gebens gebraucht. Bey dem Ottfried "Gift".

2. Das "Gift", des -es, plur. inus. außer von mehrern Arten und Quantitäten, die -e, ein jedes Ding, welches, wenn es in den Körper eines lebendigen Geschöpfes gebracht wird, den Tod derselben verursacht. 1. Eigentlich. Ein geschwindes Gift, welches geschwinde wirket, im Gegensatze eines langsamen. Arsenik ist das unumschränkteste Gift des ganzen Thierreiches. Jemanden Gift beybringen; im gemeinen Leben, ihm Gift geben. Jemanden mit Gift vergeben. Die besten Arzneymittel können zuweilen zu einem wahren Gifte werden. Gift mischen, Gift bereiten, um es andern herzubringen, S. Giftmischer. Der Weisheit Honig liegt oft nahe bey den Giften, Dusch. Das Gift welches verschiedene Arten von Thieren bey sich führen sollen, ist bey den meisten nichts als ihr Speichel, der, wenn das Thier in einen hohen Grad erzürnt wird, auch von sonst unschädlichen Thieren tödlich wird. In engerer Bedeutung führet der Arsenik und Hüttenrauch, Hüttenbaue, als auch im gemeinen Leben nur schlechthin den Nahmen des Giftes. S. einige der folgenden Zusammensetzungen. 2. In weiterer und figürlicher Bedeutung. 1) Eine jede Sache, welch nicht nur dem Körper, sondern auch dem ganzen Zustande des Menschen sehr schädlich ist, sehr nachtheilige Veränderungen in demselben hervor bringet. Der Wein ist Kin- dern ein Gift. Ein Verstand, der der Tugend des Herzens nicht aufhilft, ist kein Gut, er ist vielmehr ein Gift der Seele, Gell. 2) Bosheit, hoher Grad der mit Zorn verbundenen Begierde andern zu schaden, im gemeinen Leben. es steigt ihm der Gift auf. Gift und Galle ausspeyen. Wo es nur im männlichen Geschlechte üblich ist.

Anm. Bey dem Stryker "Gifte", im Schwabensp. "Vergift", im Nieders. Schwed. Dän. Angels. gleichfalls "Gift", im Angels. auch "Gife", "Geof", im Böhm Ged. Es stammen gleichfalls von "geben" her, wie das vorige, und bedeutet eine solche tödtende Sache, welche jemanden von einem andern gegeben, d. i. beygebracht wird, in welcher Bedeutung auch noch "vergeben" üblich ist, S. dasselbe. Notker braucht dafür noch "Eitter". Dieses Wort kommt, selbst im Hochdeutschen, in allen dreyen Geschlechtern vor. Im männlichen brauchen es Canitz, und Günther. Such Dusch singt: In jeder bösen Handlung liegt "ein verborgener Gift". Das weibliche hat Stryker, "die Gifte". Die Zunge ist voll tödtlicher Gift, Jac. 3, 8. "Die süße Gift" der schnöden Eitelkeit, Opitz. Dieses letztere Geschlecht ist in der Analogie des vorigen Wertes nach das richtigste; indessen ist doch im Hochdeutschen das ungewisse das gewöhnlichste.

Das "Gegengift", des -es, plur. von mehrern Arten, die -e, diejenige Arzeney, welche dem Gifte entgegen gesetzt wird, dessen Wirkung zu zerstören; Antidotum. Ingleichen figürlich. Der Stolz ist oft das Gegengift des Geitzes. S. "Gift".

Die "Giftarzeney", plur. inus. außer von mehrern Arten, die -en, eine Arzeney wider das Gift; ein Giftmittel, Alexipharmacum.

Die "Giftäsche", plur. die -en, S. Firnißbaum.

Der "Giftbaum", des -es, plur. die -bäume. 1) S. Firnißbaum. 2) eine andere Art des Sumachs oder Färberbaumes mit dreyfachen mit Haaren besetzten gestielten Blättern, der in Virginien und Canada wächset und gleichfalls giftig ist; Rhus Toxicodendrum L. 3) Eine Art der Balsampflanze mit gefiederten Blättern, und flachen gestielten Blättchen, welche in Carolina wächset, und deren Stamme ein schwarzer giftiger Saft tröpfelt; Amyris toxifera L.

Der "Giftbissen", des -s, plur. ut nom. sing. eigentlich, ein vergifteter Bissen. Bey den Jägern auch figürlich der Köder, welcher an den Abzug einer Falle oder eines Eisens gebunden wird, ein Thier damit anzulocken.

Die "Giftblase", plur. die -n, eine Blase, so fern solche ein Behältniß des Giftes verschiedener Thiere seyn soll. Bey den Bienen wird dasjenige Säckchen im Leibe, worin sie ihren Stachel haben, die Giftblase, von andern aber auch die Gallenblase genannt.

Die "Giftbohne", plur. die -n, die Frucht eines Ostindischen Strauches, und dieser Strauch selbst, welcher zu den Pflanzen mit zehen verwachsenen Staubfäden in zwey Parteyen gehöret, überaus schöne scharlachrothe Bohnen oder Erbsen in Hülfen träget, die aber schädlich im Genusse sind; Abius precatorius L. weil die Bohnen auch zu Rosenkränzen gebraucht werden.

Das "Gifterz", des -es, plur. inus. außer von mehrern Arten, die -e, im Bergbaue, ein jedes Erz, dessen vornehmster Bestandtheil Gift, d. Arsenik ist. Schwarzer Gifterz, ist ein gegrabener schwarzer Arsenik, welcher auch Fliegenstein und Spiegelkobalt genannt wird.

Der "Giftessig", des -es, plur. inus. außer von verschiedenen Arten, die -e, ein mit Gegengiften zubereiteter Weinessig, den giftigen Einflüssen zur Pestzeit zu widerstehen; Pestessig, Acetum ex. alexipharmacis.

Der "Giftfang", des -es, plur. die -fänge, im Hüttenbaue, ein Rauchfang über den Röstofen, der mit dem Rauche aufstei- genden Arsenik aufzufangen, der alsdann Hüttenrauch, oder Giftmehl genannt wird.

Der "Giftheil", des -es, plur. inus. eine Pflanze, welche zu dem Geschlechte des Eisenhütleins gehöret, auf den Alpen und Pyrenäen wächset, und von vielen für das Gegengift der Wolfswurz gehalten wird; Aconitum Anthora L. Bey einigen führet auch der Zittwer diesen Nahmen.

Die "Gifthütte", plur. die -n, im Hüttenbaue, dasjenige Gebäude, in welchem das Giftmehl von neuem sublimiret und in festen Arsenik verwandelt wird.

"Giftig", -er, -ste, adj. et adv. 1) Gift enthaltend. Giftige Kräuter, giftige Thiere, eine giftige Luft. Der Schirling ist giftig. 2) Figürlich, im hohen Grade zornig, mit Begierde zu schaden, im gemeinen Leben. Giftig werden. Ein giftiger Mensch. Ingleichen boshaft. Giftige Worte, Pf. 64, 4 - Giftig reden, Pf. 109, 3. Ein giftiger Mund, Sprichw. 26, 23. Ein giftige Zunge haben.

Der "Giftkies", des -es, plur. inus. außer von mehrern Arten und Quantitäten, die -e, im Bergbaue, eine Benennung des Mißpickels oder des weißen Kieses, der ein mit Arsenik vererztes Eisen ist.

Der "Giftmagnet", des -es, plur. die -e, im gemeinen Leben, eine Benennung eines kleinen schwarzen Steinchens in Gestalt einer Linse, welches in Ostindien in einer Art Schlangen gefunden wird, und das Gift an sich ziehen soll.

Das "Giftmehl", des -es, plur. inus. außer von mehrern Arten und Quantitäten, die -e. 1) Im Hüttenbaue, derjenige Arsenik, welcher sich bey dem "Rösten" der Erze in Gestalt eines grauen Mehles in den Giftfängen ansetzet, und daher auch Hüttenrauch genannt wird. 2) Eine arsenikalische Erde, welche bald von weißer, bald von gelber, blauer und schwärzlicher Farbe ist, und auch Schwabengift genannt wird, führet zuweilen gleichfalls den Nahmen des Giftmehles.

Der "Giftmischer", des -s, plur. ut nom. sing. Fämin. die Giftmischerinn, plur. die -en, im gemeinen Leben, eine Person, welche Menschen oder Thiere aus Bosheit durch beygebrachtes Gift umbringet. Daher die Giftmischerey, oder Giftmischung, die Handlung selbst. Von der Redensart Gift mischen, d. i. zubereiten.

Das "Giftmittel", des -s, plur. ut nom. sing. Arzneymittel wider das Gift; Giftarzeneyen.

Die "Giftnuß", plur. die -nüsse, S. Cocos.

Der "Giftroche", des -n, plur. die -n, eine Art Rochen, dessen langer vorn gezähnter Stachel auf dem Schwanze Menschen und Thieren tödtlich ist; Raja Pastinaca L. Von andern wird er Meerpfau genannt.

Der "Giftstein", des -es, plur. die, im gemeinen Leben, 1) ein jeder Giftkies. 2) Alle Steinarten, welche dem Gifte widerstehen sollen, wohin man auch den Bezoar rechnet. 3) Im Hüttenbaue, der arsenikalische Ofenbruch, der sich in Gestalt eines Steines von arsenikalischen Erzen unten im Ofen anleget.

Die "Giftwurzel", plur. inus. in einigen Gegenden, ein Nahme der Schwalbenwurzel, Asclepias Vincetoxicum L. deren Wurzel wegen ihrer schweißtreibenden Kraft wider alle Arten des Giftes gerühmet wird.


(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/der/DERG.pdf

gemeingefährliche Vergiftung | Gift


(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/der/DERR.pdf

Rauschgift


(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/der/DERV.pdf

vergiften | Vergiftung


(E?)(L?) http://www.zeit.de/2014/32/airbag-gas-explosion-stimmts

Produziert ein explodierender Airbag giftige Gase?


(E?)(L?) http://www.zeit.de/2013/44/stimmts-hunde-avocado

Müssen Hunde sterben, wenn sie Avocados fressen?


(E?)(L?) http://www.zeit.de/2007/34/Stimmts-Bohnen

Nicht die Bohne - Sind rohe Bohnen giftig?


(E?)(L?) http://www.zeit.de/2007/18/Stimmts-Leichen

Leichengift - Müssen Tote nach Naturkatastrophen umgehend begraben werden, weil sonst Seuchen drohen?


(E?)(L?) http://www.zeit.de/2007/11/Stimmts-Rauschgift

Fingerspitzengefühl - Kommissare erkennen Rauschgift am Geschmack


(E3)(L1) http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw/

abgift | abgiften | amtgift | amtsgift | angift | aufgift | aufgiftig | ausgift | ausgiftbrief | bedegift | begift | begiften | begiftigen | begiftiger | begiftigung | begiftung | bodelgift | brautgift | brautlaufgift | deichgift | deichgiftung | dottengift | ehegift | ehrvergifter | eingift | erbgift | erbgifter | fletgift | fletgiftig | fontgift | gantgift | gift | giftbar | giftbeibringung | giftbrief | giftbuch | giftel | giften | gifter | gifterin | giftersche | giftgeber | gifthaendler | gifthalter | gifthandel | giftherr | giftig | giftigen | giftiger | giftiglich | giftmann | giftmischer | giftmischerei | giftmischung | giftmord | giftner | giftochse | giftrecht | giftschaf | giftschneide | giftschwein | gifttraeger | giftung | giftverdacht | giftweise | giftzeichen | gnadengift | gottesgift | gottgift | handgift | handgiften | handgiftentag | handgiftpfennig | handgiftung | herrengift | hielichgift | hielichsgift | hielichszugift | hielichzugift | hingift | horninggift | horningsgift | kammerabgift | kirchengift | kirchgift | landgifter | landgifterei | lehngift | leibgift | leibgiftung | leibsgift | marigifte | mitgift | morgengift | morgengiften | nachgift | ordinarabgift | pfettegift | pillegift


(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Pejoration

Sonstiges:

"Gift", ursprünglich synonym zu "Gabe", "Geschenk" (vergl. "Mitgift" oder niederländisch bzw. englisch "gift") wurde schon im Althochdeutschen (etwa bei Notker) euphemistisch für "tödliche Gabe" verwendet. Bis ins 18. Jahrhundert existierten beide Bedeutungen parallel, wobei sich das Genus für die Bedeutung "schädlicher Stoff" im 15. und 16. Jahrhundert über Maskulinum zu Neutrum wandelte. Ausgangspunkt der Pejoration war hier die euphemistische Verwendung des Begriffes. Er nimmt schließlich die Bedeutung dessen an, was er eigentlich verhüllen sollte. Eine gleichartige Entwicklung des Giftbegriffes zeigt auch die Etymologie von französisch "poison" (zugleich auch Ursprung von englisch "poison"), das von lat. "potio": "Trunk", "Getränk", abgeleitet ist.
...


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Gift
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Gift" taucht in der Literatur um das Jahr 1720 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2015-03

H

I

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Pejoration (W3)

Dt. "Pejoration", frz. "Péjoration", engl. "Pejoration" (1650-1660), geht über mlat. "pejoration", "pejoratio" = dt. "Verschlechterung", spätlat. "pejorat" (lat. "pejorare" = dt. "verschlechtern", lat. "pejor" = dt. "schlechter", "schlimmer".

"Pejoration" gehört (wie etwa auch dt. "Pessimismus") zur großen Wortfamilie von ide. "*ped-" = dt. "Fuß" (vgl. frz. "pied" = dt. "Fuß", "Bein", engl. "pedestrian" = dt. "Fußgänger"). Somit liegt eine ursprüngliche Bedeutung "fußartig", "am Boden liegend", "zuunterst" = "am schlechtesten" vor.

(E?)(L1) http://www.christianlehmann.eu/ling/wandel/index.html

4.3. Melioration und Pejoration


(E?)(L?) http://www.dwd.de/bvbw/appmanager/bvbw/dwdwwwDesktop?_nfpb=true&_pageLabel=dwdwww_menu2_wetterlexikon&_nfls=false

Klimapejoration

Bezeichnet die durch den Einfluss des Menschen verursachte ständige Minderung der Luftqualität in Ballungs- und Industrieräumen. Durch geeignete Maßnahmen zur Luftreinhaltung kann die Klimapejoration vermieden oder abgemildert werden.


(E?)(L?) http://neusprech.org/fundamentalisten-linksliberale/

Fundamentalisten, linksliberale

19. Juni 2011 von Martin Haase

Klingt übel und soll es auch, ist es doch eine bewusste Schmähung, die auf dem Niveau der Bild mit Vorurteilen spielt. Glauben Sie nicht? Nun, woran denken Sie beim Begriff Fundamentalisten? Richtig, an al-Qaida. Bei Linken?
...
Friedrich bedient sich damit also einer negativen Konnotation, in der Sprachwissenschaft auch als "Pejoration" bezeichnet. Man könnte auch sagen, er betreibt Propaganda.


(E?)(L?) http://neusprech.org/killerspiele/

Killerspiele

29. Juni 2010 von Kai Biermann

Sprachlich sind Killerspiele eine "Pejoration", der Versuch also, eine möglichst abwertende Bezeichnung zu finden. Das englische "First Person Shooter" ist neutraler, auch das im Deutschen gebräuchliche und daran angelehnte "Ego Shooter" vermeidet eine Wertung.
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(E?)(L?) http://linguistik.uni-regensburg.de:8080/lido/Lido

Definition: "Pejoration" is a semantic change by which the evaluative meaning of a lexical items deteriorates.

Examples:




(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Pejoration

Eine "Pejoration" (lat. "peior": "schlimmer") ist in der Linguistik der Bedeutungswandel eines Wortes hin zu einem schlechteren Beiklang.

Inhaltsverzeichnis Grundlagen

Pejoration muss sich nicht auf die Begrifflichkeit selbst beziehen. Ein klassisches deutschsprachiges Beispiel hierfür ist die Bezeichnung "Weib" für "Frau", das nie die eigentliche Bedeutung verändert hat, sondern nur die wertende Konnotation, während "Dirne" für "Mädchen" den Begriff selbst wandelte ("Mädchen" - "Prostituierte"). Ein Wort, das sich in seiner "Pejoration" so verfestigt hat, dass es nurmehr abwertend oder gar als Schimpfwort gilt, wird selbst zum "Pejorativum".

Die Verwendung eines sprachlichen Ausdrucks in pejorativem, herabsetzendem Gebrauch als rhetorisches Stilmittel wird mit "Dysphemismus" bezeichnet.

Die Hypothese der "Euphemismus"-Tretmühle besagt, dass Wörter in gewissen Themenfeldern sich zwangsläufig zum Pejorativen hin „abnutzen“. Dass Pejoration und das Gegenteil, die "Melioration", im Laufe der Zeit aber ein Wort hin- und herschieben können, zeigt etwa die Entwicklung der Bedeutung des Begriffs "geil". Dieses ursprünglich positiv besetzte Wort in der Bedeutung "fett", "fetthaltig" im Sinne von "nahrhaft", "üppig" ("Geiltrieb") erlangte zuerst pejorativ gebraucht die Bedeutung "wollüstig", "lüstern" und schließlich die Bedeutung "Wohlgefallen", "Anklang findend" in der derzeitigen Jugendsprache.

Beispiele

Soziale Rollen:

"Pfaffe" (zu "Pfarrer") war im Mittelhochdeutschen eine wertfreie Bezeichnung für "Priester".

"Regime", früher allgemein eine Bezeichnung für eine "Regierung" oder eine "Regierungsform", ist heute im Sprachgebrauch der Ausdruck für eine nicht durch die Bevölkerung legitimierte "Regierungskaste"; entstand aus dem nachrevolutionären Ausdruck "Ancien Regime".

"Weib", früher allgemein gebräuchlich für "Frau" im allgemeinen Sinne (vergl. "weiblich" bzw. "feminin", beide auf "Geschlecht", aber auch "Fraulichkeit" bezogen), ist heute ein abwertendes Wort; in einigen bayerisch-österr. Dialekten wird "Weiberleit" aber noch wertfrei parallel zu "Månerleit" verwendet. Allerdings ist wieder ein Bedeutungswandel zum Positiven zu beobachten, vor allem für die Bezeichnung besonders „weiblicher“ Frauen, dann mit Zusätzen wie Klasse-, Rasse-, Super- etc. Die Bezeichnung "Frau" aber rückt nach. Ursprünglich Bezeichnung des Adelsstands parallel zu "Herr", wurde sie zum Allgemeinbegriff, dessen Position die von "Dame" (lat. "domina": "Hausherrin") einnimmt.

"Dirne" ist ein altes Wort für "Mädchen" (oberd. "Dirndl": auch die Bezeichnung für ein "Trachtenkleid", ebenso im Niederdeutschen als "Deern"); später dann für "Magd", also eine bäuerliche Hilfskraft ("Magd" wie "Mädchen" aus "Maid": "Jungfrau", vergl. engl. "maiden"). Im 19. Jahrhundert wandelte sich der Begriff in seiner Bedeutung hin zu "Hure".

"Gemein": Früher wurde der Begriff im Sinne von "gewöhnlich" verwandt, wie man heute noch in Begriffen wie "Gemeines Volk", "Allgemeinheit" sehen kann. Heute wird das Wort synonym für "niederträchtig" oder "böswillig" verwendet.

"Ethnophaulismen" ("Pejorative Ethnonyme") und andere Volksgruppenbezeichnungen:

"Mohammedaner", ursprünglich wertfreie Bezeichnung für die "Anhänger der Lehre Mohammeds". Seit der Verdrängung durch das Wort "Moslem" hat diese jedoch einen zumeist abwertenden bzw. ablehnenden Charakter angenommen. Das ältere "Muselmann" zu "Moslem" ist ebenfalls pejorativ.

"Neger", als Germanismus zu lat. "niger": "schwarz", seit dem 18. Jahrhundert, wurde bis in die 1970er Jahre in der Gelehrten- und Alltagssprache unbefangen benutzt. Durch die Verwendung des äußerst beleidigenden Wortes "nigger" im Englischen wie auch durch das Abkommen von Rassentheorien in der Ethnologie wird das Wort heute als politisch unkorrekt oder diskriminierend empfunden.

"Sekte", früher allgemein für eine religiöse Minderheit; im Endbericht der Enquête-Kommission Sogenannte Sekten und Psychogruppen wird empfohlen, diesen Begriff im Umgang mit neureligiösen Bewegungen nicht mehr zu verwenden, da er historisch zu sehr belastet ist.

Wirtschaftlich-soziale Begriffe:

"Billig", früher mit der Bedeutung von "gerecht" eher positiv besetzt (vergl. "billigen": "gutheißen"), also beispielsweise für einen "Preis, der als gerecht empfunden wurde" und nicht eines Handels bedarf, in der Rechtssprache noch heute in diesem Sinne gebraucht (vgl. "Billigkeit"). Mit der Industrialisierung wurden dann häufig minderwertige und kurzlebige Artikel zu "billigen" ("gerechten") Preisen angeboten und auch so beworben, wodurch "billig" eine negative Wertung bekam – und später durch "preiswert" ersetzt wurde.

"Moneten" (lat. "moneta": "Münzgeld") fungiert im Deutschen heute umgangssprachlich als Bezeichnung für "Geld im Sinne eines Zieles krimineller Handlungen".

Bezüge zur Körperlichkeit:

"Kot", ursprünglich schlicht Synonym zu "Lehm", "Schmutz" (vergl. "Kotflügel"), heute mit der Bedeutung "Fäkalie".

"Visage", aus dem Französischen übernommen, dort völlig neutral für "Gesicht" (ursprüngliche Verwendung erhalten bei "Visagist"), in der deutschen Umgangssprache heutzutage abwertend gebraucht.




(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Pejoration
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Pejoration" taucht in der Literatur um das Jahr 1900 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2014-10

Q

R

S

schummeln (W3)

Die Herkunft von dt. "schummeln" (18. Jh.), "beschummeln" (18. Jh.) = dt. "betrügen" (dt. "schummelnd" = engl. "diddling") ist letztlich ungeklärt. Immerhin gibt es zwei Versuche dem Werdegang auf die Spur zu kommen. Der eher umgangssprachliche Ausdruck dt. "schummeln" könnte demnach auf ein ndl. "schommelen" = dt. "sich hastig bewegen", "schlenkern", schaukeln" oder auf die Abkürzung "SWM" für "Speyer, Worms, Mainz". In beiden Fällen erfuhr das neutrale "schummeln" bzw. "Schummler" eine Bedeutungsverschlechterung.

Bei Bezug auf das Verb ndl. "schommelen" stellt man den Bezug zum "schnellen Bewegen", und der Geschicklichkeit der Taschenspieler und damit des möglichen Betrugs her.

Im "Kluge" wird auf einen unbekannten jiddischen Ursprung verwiesen, wobei "schummeln" mit "handeln" oder auch "scheuern", "schrubben" in Verbindung gebracht wird.

In Bezug auf die drei Städte "Speyer, Worms, Mainz" waren die "Schummler" einst die jüdischen Händler aus den genannten Städten, die sich ihren Lebensunterhalt mit dem Handeln verdienten.

Diese Herleitung hat mir auch ein älterer Bekannter mitgeteilt: Speyer, Worms und Mainz waren einst Städte mit einem hohen Anteil jiddischer Mitbürger. Die Abkürzung für das Städte-Triumphirat "SWM" muss sich in früheren Schreibweisen wie "SUM" dargestellt haben. Und da man den jüdischen Mitbürgern eine besondere Bauernschläue beim Handeln zusprach, soll sich daraus der Begriff "schummeln" mit der Bedeutung "einen übermäßigen Vorteil aus einer Sache ziehen", "betrügen" herleiten.

Am 22.07.2005 erhielt ich folgenden Hinweis von Herrn Markus Bullacher:

Ich hatte 1967-1969 das große Glück, in Unterprima und Oberprima am altsprachlichen Rabanus-Maurus Gymnasium in Mainz bei dem äußerst gebildeten Studienrat & Pastor Petermann auch das Wahlfach Hebräisch belegen zu können. Aus diesen Zeiten weiß ich noch folgendes: "Sch-U-M meln" ist ein Akronym aus "SCH-peyer", "U-orms" und "M-annheim" (... aber nicht "Mainz"!).

Zu Speyer und Mannheim muss ich wohl nichts sagen; aber das "U" von "Worms" kommt von der vokalfreien Schreibweise des Hebräischen: Der Buchstabe "Waf" kann ein "W" oder ein "U" sein, analog finden wir im Englischen ja noch das "Double-U"; auch phonetisch macht es kaum einen Unterschied bezüglich der Verständigung, ob ich z.B. "Wasser" oder "Uasser" sage!

Lit.:

Althaus, Hans P. 1963. Zur Etymologie von schummeln, beschummeln.

Bei Adelung findet man:


Beschummeln, S. Betriegen, in der Anm.

"Schummeln", verb. reg. neutr. mit dem Hülfsworte haben, welches nur im Niederdeutschen üblich ist, wo es "nachlässig hin und her laufen" bedeutet. Eine "Schummel" ist daselbst eine solche nachlässige Person, welche viele unnöthige Bewegungen macht. Im Dithmarsischen hingegen ist "schummeln" "rütteln", "scheuern". Allem Ansehen nach ist der Begriff der schnellen Bewegung in diesem Worte der herrschende, daher auch das im gemeinen Leben der Hochdeutschen nicht unbekannte "beschummeln" eigentlich durch Geschwindigkeit oder List betriegen bedeutet, so wie beschuppen. Im Schwed. ist "skumpa", und im Ital. "ciompare", "hüpfen", "springen".


(E?)(L?) http://conjd.cactus2000.de/index.php?begin=a&end=zzzzz

beschummeln | schummeln [intr, hat]


(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/der/DERB.pdf

beschummeln


(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/der/DERS.pdf

schummeln


(E?)(L?) http://www.mitmachwoerterbuch.lvr.de/lesen.php?Bereich=pt

schummeln


(E?)(L?) http://www.owid.de/pls/db/p4_suche_elex.Stichw_alpha?v_Buchst=S

schummeln


(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/b.php

jemanden beschummeln | schummeln


(E3)(L1) http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw/

beschummeln


(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl

Schummeln


(E?)(L?) http://www.wienerzeitung.at/meinungen/glossen/741173_Wer-hat-da-geschummelt.html

17.03.2015
Seldlaczek am Mittwoch
Wer hat da geschummelt?
...
Er weist darauf hin, dass die drei Rheinstädte "Speyer", "Worms" und "Mainz" im Mittelalter große jüdische Gemeinden aufwiesen, die miteinander kooperierten. Sie wurden als "SCHUM-Städte" bezeichnet - nach den Anfangsbuchstaben ihrer mittelalterlichen, auf das Latein zurückgehenden hebräischen Namen: Schin (Sch) für Schpira, Waw (U) für Warmaisa und Mem (M) für Magenza.

Hier übten die Juden wie anderswo auch bevorzugt den Beruf des Händlers aus. Gewiss zogen sie auch in der Gegend umher, um ihre Waren abzusetzen. "Man kann annehmen, dass sie dann nicht als Speyerer, Wormser oder Mainzer bezeichnet wurden, sondern dass man sie nach der Kollektivbezeichnung ihrer drei Städe als ,"Schumser" oder "Schummler" bezeichnete", schreibt Althaus, "aber noch ohne den erst später hinzukommenden abwertenden Ton, sondern einzig und allein, um ihre Eigenart zu betonen."

Althaus zeigt dann anhand von Beispielen aus den Mundarten, wie sich die Bedeutung nach und nach verschlechterte. Es tauchten stark abwertende Untertöne auf: übervorteilen, beim Spiel betrügen etc.

Damit wäre alles klar, gäbe es nicht im Norden Deutschlands, ja sogar in Dänemark und Schweden ein ähnlich klingendes Wort mit anderen Bedeutungen: "schaukeln", "rütteln" und "stoßen". Es wird auf eine indogermanische Wurzel zurückgeführt, die so viel wie "krümmen" oder "biegen" bedeutet hat.

Von daher stammt also die Vermutung des "Duden", dass das Wort ursprünglich auf die schnellen Bewegungen der Taschenspieler abzielte. Zwei Ableitungen, zwei Theorien. Sie haben die Wahl!


(E?)(L?) http://woerterbuchnetz.de/DWB/

BESCHUMMELN


(E?)(L?) http://woerterbuchnetz.de/DWB/?sigle=DWB&mode=Vernetzung&lemid=GS19144#XGS19144

schummeln, verb. , in volksthümlicher rede und in mundarten weit verbreitet, in verschiedener bedeutung, denen die vorstellung einer unordentlichen, schlotterigen oder hastigen bewegung (transitiv und reflexiv) zu grunde zu liegen scheint. es findet sich in allen deutschen mundarten, auch holl. als schommelen; die litteraturbelege reichen nicht über das 16. jahrh. zurück. eine sichere etymologie ist noch nicht gefunden, vgl. Weigand 2, 650. Franck 855.
...


(E?)(L?) http://www.woerterbuchnetz.de/Wander

Beschummeln: Sich beschummeln lassen. Uebers Ohr hauen, betrügen lassen. (Grimm, I, 1598; Schmeller, III, 363.)


(E1)(L1) http://www.wortwarte.de/

Short-Message-Schummeln


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=schummeln
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "schummeln" taucht in der Literatur um das Jahr 1870 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2015-03

T

U

V

W

X

Y

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Zimtzicke (W3)

Wie konnte aus dem aromatischen "Zimt" etwas Negatives werden? Und was hat die "Zicke" ("Ziege") mit "Zimt" zu tun? Zimt war einst ein teures Gewürz. "Zimt" bzw. "Zimmet" wurde sogar umgangssprachlich als Synonym für "Geld" benutzt. Aber das förderte auch die Phantasie einiger Zeitgenossen, die Zimt fälschten bzw. streckten (mit anderen Pulvern mischten) und so wurde "Zimt" auch zum Synonym für "Fälschung", "Unsinn", "ungereimtes Zeug". Die "Zicke" ("Ziege") konnte recht "zickig" werden und diese Eigenschaft sagte man auch einigen Frauen nach. Zusammengenommen ergab dies die "Zimtzicke", "Zimtziege", also eine Frau die sich besonders "Zickig" benimmt, die vielleicht nur nach finanziellen Gelegenheiten sucht und / oder durch eine aufgesetzte (verfälschte) Schönheit glänzt.

Bei der Kombination von "Zimt" und "Zicke", "Ziege" dürfte wohl auch der Stabreim eine Rolle gespielt haben.

Ergänzend findet man dt. "Zicken" = dt. "Dummheiten", "Streiche"; dt. "Zicken machen" = dt. "Dummheiten machen".

Im selben Zeitraum kamen auch die Ausdrücke "Zimt machen", "Zimtig sein" auf, die einfach "Umstände machen", "Schwierigkeiten machen" bedeuteten. "Zimtzicke" ist also auch ein "weisser Schimmel" etwa "schwierige Schwierigkeiten Machende".

(E?)(L?) http://www.dw.de/zimtzicke-und-co/a-14965785

31.05.2011
Alltagsdeutsch
Zimtzicke und Co.

Sie stehen meist in der Schmuddelecke einer Sprache: die Schimpfwörter. Schimpfwort ist jedoch nicht gleich Schimpfwort. Es gibt sehr beleidigende, ordinäre, aber auch humorvolle.
...


(E?)(L?) http://www.fragenohneantwort.de/fragen/179/zimtzicke/


(E?)(L?) http://www.mitmachwoerterbuch.lvr.de/lesen.php?Bereich=uz

Zimtzicke


(E?)(L?) http://etymologie.tantalosz.de/

Zimtzicke


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Zimtzicke
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Zimtzicke" taucht in der Literatur um das Jahr 1960 auf.

Erstellt: 2014-11

Zimtziege (W3)

Wie konnte aus dem aromatischen "Zimt" etwas Negatives werden? Und was hat die "Zicke" ("Ziege") mit "Zimt" zu tun? Zimt war einst ein teures Gewürz. "Zimt" bzw. "Zimmet" wurde sogar umgangssprachlich als Synonym für "Geld" benutzt. Aber das förderte auch die Phantasie einiger Zeitgenossen, die Zimt fälschten bzw. streckten (mit anderen Pulvern mischten) und so wurde "Zimt" auch zum Synonym für "Fälschung", "Unsinn", "ungereimtes Zeug". Die "Zicke" ("Ziege") konnte recht "zickig" werden und diese Eigenschaft sagte man auch einigen Frauen nach. Zusammengenommen ergab dies die "Zimtzicke", "Zimtziege", also eine Frau die sich besonders "Zickig" benimmt, die vielleicht nur nach finanziellen Gelegenheiten sucht und / oder durch eine aufgesetzte (verfälschte) Schönheit glänzt.

Bei der Kombination von "Zimt" und "Zicke", "Ziege" dürfte wohl auch der Stabreim eine Rolle gespielt haben.

(E?)(L?) http://www.redensarten-index.de/

eine alte Zimtziege


(E?)(L?) http://wortschaetze.uni-graz.at/de/wortschaetze/nahrung/belegdatenbank/z/zimtziege/

Zimtziege


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Zimtziege
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Zimtziege" taucht in der Literatur nicht signifikant auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2014-11