Etymologie, Étymologie, Etymology
DE Deutschland, l'Allemagne, Germany
Philosophie, Philosophie, Philosophy

A

Apriorität (W3)

Die "Apriorität" bezieht sich auf lat. "a priori" = "vom Früheren her".

(E?)(L?) http://www.textlog.de/mauthner-sprache-2.html
(E?)(L?) http://www.textlog.de/31410.html
Apriorität

(E?)(L?) http://www.textlog.de/31409.html
apriorisch = angeboren

(E?)(L?) http://www.textlog.de/31408.html
Apriorität des Ursachebegriffs

Aufklärung (W3)

(E3)(L1) http://www.hanisauland.de/info/allebegriffe.html
...
Mit dem Wort Aufklärung wird auch eine geistige Bewegung bezeichnet, die am Ende des 17. Jahrhunderts in Europa entstand. Diese Denkrichtung nahm die Vernunft (Rationalität) des Menschen, ihren richtigen Gebrauch als Maßstab allen Handelns. Nur das, was mit dem Verstand begründet werden kann, was beweisbar ist, kann als Richtschnur des eigenen Verhaltens dienen. Der Philosoph Immanuel Kant, einer der bedeutendsten Vertreter der "Aufklärung", forderte: "Habe Mut, deinen Verstand zu gebrauchen." Er formulierte das Hauptanliegen der "Aufklärung": Den Menschen mit Hilfe seiner Vernunft aus seiner "selbst verschuldeten Unmündigkeit" zu befreien.
...
Weitere wichtige Vertreter der Aufklärung im deutschsprachigen Raum neben Kant waren: in der Politik König Friedrich II. ("Friedrich der Große"), in der Erziehung Johann Heinrich Pestalozzi, in der Literatur Gotthold Ephraim Lessing. Im geistigen Leben des 18. Jahrhunderts breiteten sich die Ideen der "Aufklärung" in Europa und Nordamerika immer stärker aus, modernere Zeiten nahmen ihren Anfang. Denn mit zunehmenden bürgerlichen Freiheiten wurden die alten Mächte des Feudalismus, die sich auf die Tradition und die Autorität von Königen und Fürsten stützten, zurückgedrängt.
...


B

C

D

E

Erkenntnis, erkennen, kennen, können, kühn, Kunst, know, Diagnose (W3)

Die "Erkenntnis" steht für "Erkennung", "Einsicht" auf Grund von Beobachtung, Forschung und geistiger Verarbeitung.
Sie geht zurück auf das ahd. "irchennan" = "innewerden", "geistig erfassen", "sich erinnern". Das Wort "erkennen" steht aber auch für "entscheiden", "urteilen", "bekanntmachen" z.B. in der Rechtssprache (der Richter "erkennt" auf Freispruch); dies steckt auch in dem germ. "kannjan" = "wissen lassen", "verstehen machen". Diese hängt wiederum mit "können" zusammen, das ursprünglich "geistig vermögen", "wissen", "verstehen" bedeutete.

Interessant ist wohl das verwandte "kühn" das ursprünglich "wissend", "erfahren", "weise" und "Kunst", das ursprünglich "Wissen", "Verstehen" bedeutete.

Die idg. Wurzel ist "gen" = "erkennen", "kennen", "wissen". Verwandt damit sind auch lat. "[g]noscere" (vgl. engl. "know") und griech. "gi-gnoskein" = "erkennen". Darauf geht dann auch die "Diagnose" zurück, die ich Ihnen hiermit hoffentlich vermitteln konnte.

Ethik (W3)

(E3)(L1) http://www.hanisauland.de/info/allebegriffe.html
...
Der Begriff kommt aus dem griechischen "ethos" und bedeutet soviel wie "Sitte", "Gewohnheit", "Herkommen".
"Ethik" ist ein Teilgebiet der Philosophie und befasst sich mit dem menschlichen Handeln. Wie soll der Mensch handeln, an welchen Werten soll er sich orientieren? So lauten die Fragen, mit denen sich diese philosophische Wissenschaft beschäftigt.
...


F

Freimaurerei (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Eine der Geheimgesellschaften, die sich im 17. Jh. auf naturphilosophischer, oft noch mystisch-alchemistischer Grundlage darum bemühten, das Urprinzip der Welt zu finden. Unter Anknüpfung an die Tradition der Bauhütte ("Freimaurer", die sich dort zeitweise niederließen wo große Steinbauten entstanden). Symbole sind der Hammer, die Kelle und das Winkelmaß.
(© blueprints Team)

G

H

Humanismus (W3)

(E3)(L1) http://www.hanisauland.de/info/allebegriffe.html
...
Dieses Wort leitet sich vom lateinischen Begriff "humanitas" ab. Es bedeutet "Menschlichkeit". Allgemein bezeichnet man mit "Humanismus" eine Geisteshaltung oder Einstellung. Sie betont den Wert und die Würde des einzelnen Menschen und die freie Entfaltung der Persönlichkeit. Als "Humanismus" wird aber auch eine kulturelle Strömung des 14. und 15. Jahrhunderts bezeichnet. Sie hatte ihren Ursprung in Italien und verbreitete sich dann in vielen Ländern Westeuropas.
...


I

ich, I (W3)

Das "Ich" an sich tritt in vielen Varianten auf von "ih", "ik", bis "jag" und lat. "ego". Die Engländer, die es ja immer kurz und bündig haben wollen, sprechen ganz "ego"istisch vom "I".

Idealismus (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Als Idealismus bezeichnet man alle philosophischen Systeme, die das Bewusstsein gegenüber der materialen Wirklichkeit betonen.
Es wird davon ausgegangen, dass das Denken oder eben das Bewusstsein die Wirklichkeit bestimmt. Der Idealismus ist insofern die dem Materialismus entgegengesetzte Position. Die bedeutenden Vetreter des "Idealismus" sind Platon, Hegel, Berkeley und Kants.
Heute bezeichnet man als "Idealismus" auch eine von hohen Idealen (z.B.: Wunschbilder und Vorbilder) geprägte Grundhaltung bzw. das Einsetzen für eine Sache ohne materielle Interessen.
(© blueprints Team)

Individuum (W3)

von lat. "in" = "un" (also Negation) und "dividuus" (von "dividere" = "teilen") = "teilbar", also "unteilbar", "Einheit".
(A: roge)

(E3)(L1) http://www.deutsches-rechtswoerterbuch.de/
kanzleiindividuum | kapitelindividuum | kapitelsindividuum

(E2)(L1) http://www.pompeion.de/pompeion.htm
Synekdoche: Verwendung eines Wortes, das weniger oder mehr umfasst als das eigentliche:

(E?)(L?) http://lexikon.meyers.de/meyers/Individuum
(E?)(L1) http://www.schuelerlexikon.de/
Literatur-Lexikon: 3.5.1 Der Mensch als Individuum: Das neue Denken

(E?)(L2) http://www.sociologicus.de/lexikon/
(E2)(L1) http://www.textlog.de/4039.html
(E3)(L1) http://www.textlog.de/32447.html
Kant-Lexikon: s. Geschichte, Gesellschaft, Mensch, Person.

(E3)(L1) http://www.textlog.de/1691.html
(E?)(L?) http://www.textlog.de/mauthner-logik-individuum.html
(E?)(L?) http://culturitalia.uibk.ac.at/hispanoteca/Lexikon%20der%20Linguistik/i/INDIVIDUUM%20%20%20Individuo.htm
INDIVIDUUM Individuo

(E?)(L1) http://www.biologie.uni-hamburg.de/b-online/dict/deuengfr.htm


J

K

Katalyse, Analyse (W2)

Die "Katalyse" = "Herbeiführung" geht zurück auf griech. "katálysis" = "Auflösung", "katalýein" = "auflösen" (griech. "kata-" = "herab", "hinab").
Die "Analyse" = "Auflösung" geht zurück auf griech. "análysis" = "Auflösung", "Zergliederung", "analýein" = "auflösen".

Die "Katalyse" ist ein Wort, das als Träger einer Botschaft seit mindestens 2.600 Jahren dem Menschen zur Schaffung klarer Verhältnisse zur Verfügung steht. "Katalyse" stammt aus dem Griechischen - genauer gesagt aus dem Ionischen - und setzt sich aus "kata" und "lyo" zusammen:

"Kata" gibt die Richtung an, in die es auf der Suche nach Zusammenhängen zu blicken gilt. Während der Gegensatz von "Kata", nämlich "Ana", den Blick in die kommenden Epochen fordert, so bedeutet "kata" immer den Blick auf das, was tatsächlich vorliegt: die Erfahrung.

Das Wort "lyo" bedeutet "lösen". Bei "Ana" und "Lyo" wird eine bestehende Verbindung zwischen Werten im Denken in seine Themata zerlegt, um sie dann durch die Wendung des Blickes auf die günstige Gelegenheit wieder durch Zusammensetzen zu vereinen. Das Gehen dieses Weges stellt sicher, ob etwas, das schon einmal funktionierte, so noch einmal funktionieren kann.

Dieser Weg heißt "Analyse", das Ziel ist die Theorie, das Ergebnis heißt Verstehen durch das Bewusstwerden der Verknüpfungen, die auch in der Bewegung so verbunden bleiben, wie die Gegensätze Frau und Mann bei dem Blick auf die erreichten Ziele gemeinsam gegangener Wege.

Kategorischer Imperativ (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Den Ausdruck "kategorischer Imperativ" prägte der deutsche Philosoph Immanuel Kant (1724 - 1804). Er stellt für Kant den obersten Grundsatz dar, nach dem ein Mensch so handeln sollte, wie er möchte, dass alle handeln sollten. Kants Formulierung lautet: "Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne."
Im englischen Sprachraum wird dieses ethische Gesetz als "Golden Rule" bezeichnet. Wir verwenden im Deutschen auch die Bezeichnung "Goldene Regel" oder "Kantscher Imperativ".
(© blueprints Team)

de-philos

kontrastivlinguistik

(E?)(L?) http://www.kontrastivlinguistik.de/
Allgemeine Linguistik; Vergleichende Sprachwissenschaft; Sprachfamilien; Philosophie;
Arabisches: Sprachen, Kultur, Reisen; Linkliste rund um sprachliche Themen;

Kreativität (W3)

(E?)(L?) http://www.uni-klu.ac.at/ipg/publ/kreativ.htm
hat seinen Ursprung im lat. "creare" = "zeugen", "gebären", "schaffen", "erschaffen". Überträgt man den Begriff "creativity" ins Deutsche, so kommt man zu Formulierungen wie "schöpferische Fähigkeit", "schöpferisches Denken", "schöpfen", usw. Diese Formulierungen haben in der deutschen Formulierung durch ihren religiösen und philosophischen Hintergrund jedoch eine andere notative Bedeutung als "creativity".
(Man sagt übrigens "gelb" steht für Kreativität und Sinnlichkeit.)

Kritik (W3)

Die "Kunst der Beurteilung" (griech. "kritike (téchne)") bezeichnet die Fähigkeit die Fakten klar auseinanderzuhalten (griech. "krínein" = "scheiden", "trennen").

L

Lotterie-Paradoxon (W3)

So weit ich die Erklärung verstehe, besagt das "Lotterie-Paradoxon", dass jedes Ergebnis gleich unwahrscheinlich ist - und dennoch wird eine Zahlenkombination wirklich gezogen.

(E?)(L1) http://www.phillex.de/lotterie.htm


M

Materialismus (W3)

(E3)(L1) http://www.hanisauland.de/info/allebegriffe.html
...
Dieser Begriff ist vom lateinischen Begriff "Materie" abgeleitet, was auf Deutsch "Stoff", "Masse" heißt.
...
Die philosophische Lehre des "Materialismus" geht davon aus, dass alles, was wir sehen und anfassen können, "Materie" ist, aber auch alle geistigen Prozesse wie Denken und Fühlen mit "Materie" und "materiellen Prozessen" zu tun haben.
...


Metaphysik (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
(grch., "meta ta physika" = "hinter dem Physischen"). Die "Metaphysik" wird seit dem Mittelalter als zentrale Disziplin der Philosophie angesehen. Sie ist der Teil der Philosophie, die sich mit dem Sein beschäftigt, das als jenseits der sinnlichen Erfahrung liegend angenommen wird. Die Metaphysik wird unterteilt in die Lehre vom Seienden (Ontologie), vom Wesen und der Ordnung der Welt (Kosmologie) sowie in die Lehre von der Existenz und dem Wesen Gottes (Theologie).
(© blueprints Team)

Mut, mood (W3)

Die genaue Herkunft von "Mut" ist unsicher. Möglich wäre ein Zusammenhang mit lat. "mos" = "Sitte" und griech. "momai" = "ich strebe", "trachte", "begehre". In "Paul: Deutsches Wörterbuch" wird es mit "Sinn des Menschen und dessen wechselndem Zustand" in Verbindung gebracht (vgl. auch engl. "mood" = "Stimmung").

N

Nabel, Nabelschau (W3)

Die "Nabelschau" steht für die Beschäftigung mit sich selbst. Beim Yoga wird dies als Form zu einer meditativen Betrachtungsweise eingesetzt.
Der "Nabel" hängt übrigens zusammen mit "Nabe", dem Drehpunkt des Rades, auch "Schildbuckel" genannt.

O

Objekt (W3)

das lat. "obicere" heisst "entgegenwerfen", "vorsetzen".
Das "Objektiv" ist also das, was man dem Gesprächspartner entgegensetzt; naja - gemeint ist wohl eher, das, was dem "Subjekt" als allgemeingültige Existenz gegenübersteht bzw. das worauf sich das Interesse des Subjets bezieht.

P

Paradox, Russell's paradox, Zeno's paradox, Hispanic paradox (W3)

von griech. "parádoxos" = "Gegenmeinung" ("pará" = "gegen" und "dóxa" = "Meinung")

(E?)(L1) http://www.aphorismen.de/
Paradox

(E?)(L1) http://www.archmatik.de/
PARADOX - Datenbankverwaltungsprogramm von Borland

(E1)(L1) http://www.etymonline.com/p2etym.htm
paradox

(E1)(L1) http://www2.hawaii.edu/~bender/paradox.html
Byron Bender's "Morphological Paradoxes" - This is the written version of a talk on morphology given as a guest lecture in Ling 615, "The Nature of Language", Fall Semester 1994. The focus was on the foundations of linguistics—morphology in this case.
The seven paradoxes

(E1)(L1) http://www.physiologus.de/paradox.htm
Zombie-Paradox

(E?)(L?) http://sternwelten.at/ar_zenon_elea.shtml
Die Paradoxa des Zenon von Elea

(E1)(L1) http://www.wordsmith.org/awad/archives/0103
paradox Jan 03

(E1)(L1) http://www.wordsmith.org/awad/archives/0900
Russell's paradox Sep 00

(E1)(L1) http://www.wordsmith.org/awad/archives/0900
Zeno's paradox Sep 00

(E1)(L?) http://www.wordspy.com/words/Hispanicparadox.asp
Hispanic paradox

Paradoxie (W3)

(E?)(L?) http://beat.doebe.li/bibliothek/w_p.html
(E?)(L1) http://www.phillex.de/index-pp.htm
Im "Phillex" findet man die Stichwörter: Zu den interessantesten Paradoxa zählen:

(E?)(L?) http://www.hyperkommunikation.ch/lexikon/lexikon_index.htm


Paradoxon (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Das Wort "Paradoxon" kommt aus dem griech. "paradoxos" = "unerwartet". Das "Paradoxon" ist eine Vereinigung von sich scheinbar Widersprechendem in einer Aussage, in dem sich meist eine tiefere Wahrheit versteckt.
"Paradoxa" sind wahr und falsch zugleich. Sie erscheinen falsch, wenn man sie wörtlich verstehen will und zugleich wahr, wenn man ihre übertragene Bedeutung erkennt. In der Philosophie wurden paradoxe Aussagen häufig verwendet, um eine höhere Wahrheit zu entdecken oder anzuzweifeln. Beispiele: (© blueprints Team)

(E?)(L?) http://www.kopfball.de/arcexp.phtml?kbsec=arcexp&selExperiment=150&dr=datum
(E?)(L?) http://stilmittel.gereimt.de/
Paradoxon {gr. „das Unerwartete“}

(E?)(L?) http://donar.physik.uni-bremen.de/nlp/publications/olbers/
(E1)(L1) http://www.w-akten.de/germanistik.phtml


Phänomen (W3)

geht zurück auf das lat. "phaenomenon" = "(Luft)erscheinung"; diese bezieht sich wiederum auf das griech. "phainómenon" = "das Erscheinende" und griech. "phaínesthai" = "erscheinen".
Im Unterschied zur "Phase" ist ein "Phänomen" eine "Erscheinungsform", sozusagen die zur Form erstarrte Erscheinung.


phillex - PhilLex — Lexikon der Philosophie

(E?)(L1) http://www.phillex.de/
Lexikon der Philosophie mit 3.000 Begriffen von Uwe Wiedemann.

Zitat von philosophenlexikon.de

Folgende Begriffe waren am 24.12.2004 im PhilLex zu finden.

philolex
Philosophie-Lexikon - Philosophie-Personenregister
von Peter Möller

(E?)(L?) http://www.philolex.de/philolex.htm
Hier hat sich jemand die Mühe gemacht und viele philosophische Texte verfasst und ins Netz gestellt. Ein Besuch sollte sich lohnen.
In Peter Möller's privatem Philosophie-Lexikon waren am 29.12.2003 folgende Artikel im Sachregister zu finden:

19. Jahrhundert - 20. Jahrhundert - Abduktion - Aberglaube - Absolutismus - Agnostizismus - Ägypten - Analytische Philosophie - Anarchismus - Angst - Anthropologie - Anthroposophie - Antike - Arbeiter(bewegung) - Arbeitsteilung - Ästhetik - Astrologie - Atheismus - Aufklärung - Ausschließungsverfahr. - Barock - Bedürfnisse - Bewußtsein - Behaviorismus - Biologie - Biologismus - Brahman-Atman Lehre - Charvakas - Chassidismus - China - Christentum - Computer - Deduktion - Deutsche Aufklärung - Deutscher Idealismus - Deutsche Philosophie - Dialektik E - Dogmatismus - Dualismus - Dummheit - Energie - Eklektizismus - Empiriokritizismus - Empirismus - Entfremdung - Enzyklopädisten - Epikureismus - Ereignisse, wichtige - Erkenntnistheorie E - Erlebnis - Esoterik - Ethik - Ethnologie - Evolutionstheorie - Evolution. Erkenntnisth. - Existentialismus - Existenzphilosophie - Extropianismus - Fanatismus, religiöser E - Frankfurter Schule - Franziskaner - Französ. Materialismus - Gefühl - Gehirn - Geist - Geisteswissenschaft - Gentechnologie E - Gesellschaft - Gesellschaftsphilosophie - Gesellschaftswissen. - Gewaltenteilung - Glaubensphilosophen - Glück - Gnostizismus - Gott - Griechische Philosophie - Griechische Religion - Hermeneutik - Hinduismus - Historismus - Höhere Wesen E - Horoskop - Humanismus - Humanwissenschaft - Hypothese - Ich - Idealismus - Indien - Induktion - Intuition - Islam - Jainismus - Judentum - Kabbalismus - Konstruktivismus - Konstruktivismus, metho. - Konstruktivismus, radika. - Konventionalismus - Kritik E - Kritischer Rationalismus - Kultur - Kunst - Künstliche Intelligenz - Kynische Schule - Lebensphilosophie - Leib-Seele-Problem - Leninismus - Letztbegründung - Liebe - Linguistik - Literatur - Logik - Manichäer - Marxismus - Marxismus im 20. Jahrh. - Marxismus/Leninismus - Materialismus - Materialismuskritik E - Materie - Meine Philosophie E - Menschen - Menschenbild, negat. E - Metaphysik - Mittelalter - Moral - Münchhausentrilemma - Musik - Mystik - Mythos - Naiver Realismus - Nationalismus E - Natur E - Naturwissenschaft - Naturwis. Materialismus - Nationalsozial. Philosoph. - Neopositivismus - Neue Metaphysik - Neue Philosophie - Neukantianismus - Neuplatonismus - Neuscholastik - Nihilismus E - Objektivismus - Okkultismus - Ontologie - Optimismus - Pädagogik - Pantheismus - Paradigma - Personen, bedeutende - Parapsychologie - Pessimismus - Phänomenologie - Philosophie - Physik - Politik - Positivismus - Positivismusstreit - Poststruktualismus - Pragmatismus - Praxis E - Protestantismus - Psychoanalyse - Psychologie - Psychologismus - Qualität - Quantentheorie - Quantität - Raum - Rationalismus - Reformation - Relativismus - Religion E - Renaissance - Romantik - Samkhya - Scholastik - Sein - Seele - Skeptizismus - Sokratische Schulen - Solipsismus - Sophismus - Sozialisation - Sozialwissenschaft - Soziologie - Sprachphilosophie - Stoizismus - Strukturalismus - Subjektivismus - Subjektphilosophie - Technik E - Theismus - Theologie - Theorie - Theosophie - Thomismus - Tiere - Tod - Transhumanismus - Traum - Unbewußtes - Universalienstreit - Unschärferelation - Unsterblichkeit E - Unterbewußtes - Utilitarismus - Vermutungen E - Vollversion des philolex - Vorsokratiker - Wellenmechanik - Welt - Wiedergeburt - Wiener Kreis - Willensfreiheit - Wissen E - Wissenschaft - Wissenschaftstheorie - Yoga - Zarathustrismus - Zeit - Zeittafel - Zionismus - Zweifel - Zyniker

In Peter Möller's privatem Philosophie-Lexikon waren am 29.12.2003 folgende Artikel im Personenregister zu finden:

Abälard, Peter - Abraham - Adler, Alfred - Adorno, Theodor W. - Albert, Hans - Albertus Magnus - Alexander, Samuel - Anaxagoras - Anaximandros - Anaximenes - Anselm von Canterbury - Antisthenes - Apel, Karl-Otto - Aquin, Thomas von - Archimedes - Arendt, Hannah - Aristippos - Aristoteles - Augustinus - Austin, John Langshaw - Avenarius, Richard - Averroës - Avicenna - Ayer, Alfred Jules - Bacon, Roger - Bahro, Rudolf - Bartley, William Warren - Bauer, Bruno - Becker, Oskar - Bayle, Pierre - Benjamin, Walter - Bentham, Jeremy - Bergson, Henry - Berkeley, George - Bloch, Ernst - Blondel, Maurice - Boccaccio, Giovanni - Bodin, Jean - Böhme, Jakob - Boethius - Bolzano, Bernhard - Brentano, Franz - Bruno, Giordano - Brunswik, Egon - Buber, Martin - Bühler, Karl - Calvin, Johannes - Campanella, Tommaso - Camus, Albert - Carnap, Rudolf - Cassirer, Ernst - Champeaux, Wilhelm von - Chomsky, Noam Avram - Cicero, Marcus Tullius - Cohen, Hermann - Comte, Auguste - Cooper, Anthony Ashley - Cornelius, Johannes - Croce, Benedetto - Cusanus, Nikolaus - D'Alembert, Jean le Rond - Darwin, Charles - Da Vinci, Leonardo - Demokrit - Descartes, Rene - Deschner, Karl Heinz - Dewey, John - Diderot, Denis - Dilthey, Wilhelm - Dingler, Hugo - Diogenes von Apollonia - Diogenes von Sinope - Dionysius Areopagita - Ditfurth, Hoimar - Driesch, Hans - Eckhart (Meister) - Einstein, Albert - Empedokles - Engels, Friedrich - Epikur - Erasmus v. Rotterdam - Erathostenes - Eriugena - Euklid v. Alexandria - Euklid v. Megara - Fechner, Gustav Theod. - Feigl, Herbert - Feuerbach, Ludwig - Feyerabend, Paul - Fichte, Johann Gottlieb - Förster, Heinz von - Foucault, Michel - Frege, Gottlob - Freud, Siegmund - Friedrich der Große - Fries, Jakob Friedrich - Fromm, Erich - Gadamer, Hans-Georg - Galileo Galilei - Gehlen, Arnold - Goethe, Johann Wolfg. v. - Glasersfeld, Ernst von - Glucksman, André - Gödel, Kurt - Gorgias - Grotius, Hugo - Guyau, Jean - Habermas, Jürgen - Hahn, Otto - Haeckel, Ernst - Hamann, Johann Georg - Hartmann, Eduard - Hartmann, Nicolai - Hawkins, Steven William - Heidegger, Martin - Heisenberg, Werner - Hegel, Georg Wilh. Friedr. - Helmholtz, Herrmann v. - Helvétius, Claude Adrien - Heraklit - Herbart, Johann Friedrich - Hess, Moses - Hobbes, Thomas - Holbach, Dietrich von - Horkheimer, Max - Hsün Tse - Hume, David - Husserl, Edmund - Jacobi, Friedrich Heinrich - James, William - Jaspers, Karl - Jung, Carl Gustav - Jesus Christus - Jonas, Hans - Kamlah, Wilhelm - Kant, Immanuell - Kapila - Kepler, Johannes - Kierkegaard, Sören - Klages, Ludwig - Konfuzius, Kung Fu Tse - Kopernikus, Nicolaus - Kraft, Viktor - Kuhn, Thomas S. - La Mettrie, Lullien O. de - Lange, Friedrich Albert - Lao Tse - Leibniz, Gottfried Wilhelm - Lem, Stanislav - Lenin, Wladimir Iljitsch - Lessing, Gotthold Ephr. - Leukipp - Lévi-Strauss, Claude - Liebmann, Otto - Locke, John - Lorenz, Konrad - Lorenzen, Paul - Lotze, Rudolf Hermann - Lukács, Georgi - Luhmann, Niklas - Luther, Martin - Machiavelli, Niccolò - Mach, Ernst - Mahavira - Maimonides, Moses - Mani - Marcuse, Herbert - Marcus Aurelius - Marcel, Gabriel - Marx, Karl - Maturana, Humberto R. - Mead, George Herbert - Melanchthon, Philipp - Mencius - Mendel, Gregor Johann - Mendelsohn, Moses - Menger, Karl - Merleau-Ponty, Maurice - Mill, John Stuart - Mittelstraß, Jürgen - Mohammed - Montaigne, Michel de - Montesquieu, Ch.-L. - Moore, George Edward - More, Max - Morus, Thomas - Moses - Nagarjuna - Natorp, Paul - Neurath, Otto - Newton, Isaac - Nietzsche, Friedrich - Occam, William von - Owen, Robert - Parmenides - Paulus - Pascal, Blaise - Peirce, Charles Sanders - Pestalozzi, Johann Heinr. - Petrarca, Francesco - Philon von Alexandria - Piaget, Jean - Plank, Max - Platon - Plessner, Helmuth - Plethon - Plotin - Popper, Karl - Protagoras - Ptolemäos - Pyrrhon von Elis - Pythagoras - Quine, Willard van Orman - Rawls, John - Reich, Wilhelm - Reichenbach, Hans - Reininger, Robert - Renan, Ernest - Rickert, Heinrich - Ricoeur, Paul - Riedl, Rupert - Roscellinus, Johannes - Roth, Gerhard - Rousseau, Jean-Jacques - Ruge, Arnold - Russell, Bertrand - Ryle, Gilbert - Sartre, Jean-Paul - Saussure, Ferdinand de - Schankara - Shaftesbury (Copper) - Scheler, Max - Schelling, F. W. J. - Schiller, Friedrich - Schleiermacher, F. D. E. - Schlick, Moritz - Schopenhauer, Arthur - Schrödinger, Erwin - Schulze, Gottlob Ernst - Schweitzer, Albert - Simmel, Georg - Skinner, Burrhus F. - Sloterdijk, Peter - Smith, Adam - Sokrates - Spencer, Herbert - Spengler, Oswald - Spinoza, Baruch de - Steiner, Rudolf - Stirner, Max - Strauß, David Friedrich - Tarski, Alfred - Thales von Milet - Tillich, Paul - Tertullian - Timon von Phleios - Troeltsch, Ernst - Vaihinger, Hans - Varela, Francisco - Vico, Giambattista - Vollmer, Gerhard - Voltaire (F. M. Arouet) - Waismann, Friedrich - Watzlawick, Paul - Weber, Max - Whitehead, Alfred North - Windelband, Wilhelm - Weizsäcker, Carl Friedr. - Wittgenstein, Ludwig - Wolff, Christian - Wundt, Wilhelm - Xenophanes - Zarathustra - Zenon der Stoiker - Zenon von Elea - Zwingli, Ulrich

philosophenlexikon - Lexikon der Philosophie - Philosophen und Logiker

(E?)(L?) http://www.philosophenlexikon.de/
Online-Lexikon mit Informationen zu ca. 1200 Philosophen und Philosophinnen von Uwe Wiedemann.
Die Heimstätte von Kant & Co. Alles über größten und bekanntesten Denker und ihre Theorien.
Die Begriffe des Philosophie-Lexikons finden Sie komplett auf der Seite "DE Wortsammlungen von DE www.phillex.de".

Zitat von philosophenlexikon.de

Folgende Philosophen und Logiker waren am 24.12.2004 im Philosophie-Lexikon zu finden.

Philosophie, Philosoph (W3)

Die "Philosophie" geht über lat. "philosophia", griech. "philosophía" zurück auf griech. "phílos" = "liebend", "freundlich", "lieb", "wert", "teuer", "Freund" und "sophía" = "Weisheit" = "Liebe zum Wissen", "Liebe zur Weisheit" (vgl. auch den Namen "Sophie", "Sophia"). Ein "Philosoph" ist ein "Freund der Weisheit".

Im Saarland gibt es den Ausdruck "mein lieber Filu" oder "das ist vielleicht ein Filu"; vermutlich steckt hier der "Freund" drin, der hiermit allerdings eher als "unzuverlässiger Bursche" charakterisiert wird.

Möglicherweise gehen auch das frz. "fils" = "Knabe", "Junge" und frz. "fille" = "Tochter" darauf zurück. (was allerdings noch zu klären ist;)

(E?)(L?) http://www.abc-der-menschheit.de/coremedia/generator/wj/de/03__Geisteswissenschaften/01__Vermitteln/Philosophie__.html
Der Anfang | Die Tradition | Die Besondere Wissenschaft | Der Schlüssel | Die Erkenntnistheorie | Die Ethik | Die Metaphysik | Anthropologische Überlegungen
...
Die Wortherkunft
Das Wort "Philosophie" stammt übrigens aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie: "Liebe zum Wissen", "Liebe zur Weisheit". Und wie das bei "Liebe" oft ist: Wer ihren Gegenstand zu fassen versucht, stellt manchmal fest, dass der sich immer wieder entzieht. Zumindest Sokrates' Erkenntnis mag dann dem Philosophierenden aber gewiss sein: "Ich weiß, dass ich nichts weiß."
...
Wer bin ich, wo komme ich her, wohin gehe ich? Die Suche nach dem Sinn des Lebens, wie sie in dieser Reihe von Fragen zum Ausdruck kommt, zieht fast jeden Menschen irgendwann in seinem Leben in ihren Bann. Stellt er sich der Aufgabe, beginnt er zu philosophieren.
...
Die Ethik
...
Da sich aus diesem Ansatz auch Handlungsanweisungen ableiten lassen, zählt die Ethik - im Unterschied zur theoretischen Erkenntnistheorie - zur "praktischen Philosophie".
...


(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
(grch., "Liebe zur Weisheit", "Streben nach Kenntnissen"), "Philosophie" ist das Streben nach dem "wahren" Wissen.
Es umfasst die Erkenntnis des Wesens und des Zusammenhangs aller Dinge, die Prinzipien und Inhalte ethischen Handelns, die menschliche Selbsterkenntnis und die Stellung des Menschen in der Welt.

Heute unterteilt man die "Philosophie" in die Hauptdisziplinen: Metaphysik, Logik, Erkenntnislehre, Psychologie, Ethik und Ästhetik.

© blueprints Team


(E?)(L?) http://www2.bsz-bw.de:8080/cms/recherche/links/fabio
Internetangebote: u.a.: Philosophie

(E?)(L?) http://www.bundesrepublik.org/Lexika+&+Nachschlagewerke/
Lexika & Nachschlagewerke: u.a.: Philosophie

(E3)(L1) http://www.deutsches-rechtswoerterbuch.de/
kanzelphilosophie

(E?)(L?) http://beat.doebe.li/
(E?)(L?) http://beat.doebe.li/bibliothek/
(E1)(L1) http://www.mediaevum.de/
(E3)(L1) http://www.textlog.de/eisler_woerterbuch.html
Fundamentalphilosophie | Geistesphilosophie | Identitätsphilosophie | Immanenzphilosophie | Moralphilosophie | Naturphilosophie | Philosophie | Philosophiegeschichte | Popularphilosophie | Positive Philosophie | Praktische Philosophie | Rechtsphilosophie | Reflexionsphilosophie | Religionsphilosophie | Transzendentalphilosophie | Vedische Philosophie | Verstandesphilosophie | Wirklichkeitsphilosophie

(E6)(L?) http://gutenberg.spiegel.de/marx/elend/me04_065.htm
Karl Marx - Das Elend der Philosophie - Erstes Kapitel
Inhaltsverzeichnis | Erstes Kapitel | Zweites Kapitel Vorrede Herr Proudhon genießt das Unglück, auf eigentümliche Art verkannt zu werden. In Frankreich hat er das Reckt, ein schlechter Ökonom zu sein, weil man ihn für einen tüchtigen deutschen Philosophen hält; in Deutschland dagegen darf er ein schlechter ...

(E?)(L?) http://www.textlog.de/georg-lichtenberg.html
(E3)(L1) http://www.textlog.de/kant-lexikon.html
Gefühlsphilosophie | Methode der Philosophie | Moralphilosophie | Naturphilosophie | Philosophie | Philosophie, Geschichte der | Praktische Philosophie | Sozialphilosophie | Transzendentalphilosophie

(E3)(L1) http://www.textlog.de/kirchner.html
Fundamentalphilosophie | Geschichte der Philosophie | Identitätsphilosophie | Lebensphilosophie | Naturphilosophie | patristische Philosophie | Philosophie | Rechtsphilosophie | Reflexionsphilosophie | Religionsphilosophie

(E?)(L?) http://www.textlog.de/mauthner-psychologie.html
Philosophie des Unbewußten | XIII. Möglichkeit der Philosophie | Philosophie und Sprache | Philosophien

(E?)(L?) http://www.textlog.de/mauthner-sprache-2.html
Geschichte der Philosophie Selbstzersetzung des Metaphorischen

(E?)(L?) http://www.textlog.de/mauthner-logik.html
Deutsche Philosophie | Materialismus und Philosophie

(E?)(L?) http://www.linse.uni-due.de/linse/index.php
Sprachphilosophie / Sprachtheorie

(E?)(L?) http://www.uni-erfurt.de/sprachwissenschaft/proxy.php?file=lido/servlet/Lido_Servlet
analytische Sprachphilosophie | antike Philosophie | Geschichte der Philosophie | Geschichtsphilosophie | Linguistik vs. Philosophie | mittelalterliche Philosophie | phänomenologische Sprachphilosophie | Philosophie | Philosophie der Alltagssprache | Rechtsphilosophie | Sprachphilosophie

(E?)(L1) http://www.phil.uni-erlangen.de/~p2gerlw/ressourc/lex.html
Links zu Lexika und Wörterbücher: u.a.: Philosophie

(E1)(L1) http://www.sfs.uni-tuebingen.de/~lothar/nw/Archiv/alphabetisch/
Airline-Philosophie | Ernährungsphilosophie

(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Philosophie
(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Ein_Kanon_philosophischer_Werke


prudentiell (W3)

Dieses Wort war mir vor einiger Zeit aufgefallen und ich hatte es hier geparkt. Wahrscheinlich wäre es bei einer Aufräumaktion herausgefallen. Nun erhielt ich aber am 18.11.2002 eine E-Mail mit folgender Nachfrage:

In ihrer Liste ist "prudentiell" zwar aufgenommen, jedoch nicht erklärt und ich finde auch nirgends etwas darüber. Ist mir im Kontext für die Philosophie-Prüfung begegnet:

... Vernunft gilt als entscheidendes Element eines prudentiell gelingenden ... guten Lebens. ...
Hilfe, was heißt das???"

Ja, was heisst das? - Ich habe in meinen grösseren Offline-Werken keinen Hinweis darauf gefunden. Dennoch existiert dieses Wort ja wohl.

(E?)(L?) http://www.google.de/search?sourceid=navclient&hl=de&q=prudentiell
Google fand am 19.11.2002 22 Hinweise auf "prudentiell". Hier ein paar Zitate:
(E?)(L?) http://www2.uni-siegen.de/~merk/finanz.htm
(E?)(L?) http://www2.uni-siegen.de/~merk/downloads/finanzbegriffe.pdf
Weitere Zitate zum engl. "prudential":

Soweit also die "offiziellen" Hinweise.
Für die folgenden Überlegungen habe ich keine "offiziellen" Hinweise gefunden. Aber ich denke doch, dass es einen Zusammenhang zu "prüde" gibt; also:

"prüde" von "prude", afrz. "prod" = "tüchtig", "tapfer"; "sittsam"; vgl. auch "prode femme" = "ehrbare Frau" = "in Bezug auf Sexuelles unfrei" und "sich peinlich davon berührt fühlend"
engl. "prudence" = "Umsicht", "Klugheit"
engl. "prudent" = "umsichtig", "klug", "wohl überlegt"
engl. "prudently" = "wohlweislich", "umsichtig", "überlegt".

Was sagt uns das nun in Bezug auf die Aussage "Vernunft gilt als entscheidendes Element eines prudentiell gelingenden guten Lebens"?

Also: meine Meinung: Diese Aussage ist lediglich ein Zirkelschluss; im Klartext heisst es wohl: "Vernunft gilt als entscheidendes Element eines "vernünftig", "umsichtig geführten, gelingenden guten Lebens".
Wenn dieser Satz wirklich noch eine Erkenntnis beinhalten sollte, die über die Aussage "1 = 1" hinausgeht, dann sollte der Autor dies auch zum Ausdruck bringen.

Sprichwort: "Quiduid agis prudenter agas et respice finem!" = "Was immer du tust, handle mit Überlegung und beachte das Ende!"
"prudenter" (Adverb zu "prudens") drückt also "überlegtes Handeln" aus ("Prudential", eine Versicherung, welche mit Überlegung (wohl auch Übersicht) die Gelder ihrer Kunden anlegt)
(A: roge)

Q

Querdenken, Querdenker (W3)

Während der "Querdenker" im heutigen Wirtschaftsleben nach wie nicht gefragt ist, wird das "Querdenken" geradezu eingeübt. Das nennt sich dann "Brainstorming". Dem liegt die Überzeugung zu Grunde, dass es kein "richtiges" Denken gibt. Viel Denken ist die Maxime. Analogien bilden, Verfremden, Ideen entwickeln; und wo viel gedacht wird, fällt auch hie und da eine 80%-Lösung für ein Problem ab. Dabei kann man auch feststellen, dass es Probleme gibt, wo man vorher noch keine gesehen hat.

Das ist es denn auch, was den Querdenker so unbequem macht: er denkt auf seine Art auch recht geradlinig, nur leider quer zu den Andern. Genau genommen müsste man das produktive Querdenken also eigentlich "kreuz-und-quer-denken" nennen.

(E?)(L?) http://www.dradio.de/
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kalenderblatt/614223/
15.04.2007
Mathematischer Querdenker
Vor 300 Jahren wurde Leonhard Euler geboren
Von Judith Rettenmeier
Leonard Euler gilt rückblickend als der begnadetste Mathematiker des 18. Jahrhunderts. Viele seiner Rechenmethoden haben bis heute Bestand, bilden zum Beispiel die Grundlage für optimierte Fahrtrouten der Müllabfuhr und Datenströme in Computerchips.
...
Nullen und Einsen, die Sprache der Computer. (Bild: Stock.XCHNG / Carsten Müller)


(E?)(L?) http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kalenderblatt/604903/
19.03.2007
Der verkörperte Widerspruch
Vor 100 Jahren wurde Hans Mayer geboren
Von Jürgen Wertheimer
Ob als Literaturwissenschaftler, Kulturkritiker oder Schriftsteller, im Zentrum seiner Arbeit stand für Hans Mayer die Europäische Aufklärung als der einzigen Ideologie jenseits der Ideologien. Als "Deutscher auf Widerruf", so der Titel seiner Erinnerungen, durchlebte und überlebte er alle Regime und Systeme der jüngeren Vergangenheit.
...


(E?)(L?) http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kalenderblatt/456116/
Deutschlandfunk / Kalenderblatt - 13.01.2006

13.01.2006
Versponnener Querdenker
Vor 50 Jahren starb der Bauhaus-Meister Lyonel Feininger
Von Rainer B. Schossig
Bis heute gehört Lyonel Feininger - neben Paul Klee und Emil Nolde - zu den populärsten Vertretern der Kunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das künstlerische Werk, das der Amerika-Deutsche und Bauhaus-Meister hinterließ, hat der Kunst der Klassischen Moderne eine unverwechselbare Facette hinzugefügt. Heute vor 50 Jahren ist Lyonel Feininger gestorben.
...
Das Bauhaus in Dessau: Lyonel Feininger zählt zu seinen populärsten Vertretern. (Bild: AP)


(E?)(L?) http://www.wdr.de/themen/global/suchen/gs_index.jhtml?q=Querdenker
(E?)(L?) http://www.wdr.de/tv/menschen-hautnah/archiv/2001/04/18.phtml
18.04.2001 Walter Kuchler - Querdenker auf Skiern

R

radikal, gründlich (W3)

von lat. "radix" = "Wurzel", also "von der Wurzel her".
Die Wurzel steckt im Grund und daher auch "gründlich". - Naja, eigentlich bedeutet "gründlich" "auf den Grund gehend".

Realität, reality (W3)

Die "Realität" geht zurück auf frz. "réalité" und lat. "realitas" = "Wirklichkeit".

(E?)(L?) http://www.inst.at/ausstellung/enzy/reality/realitaet_horn_deutsch.htm
Enzyklopädie vielsprachiger Kulturwissenschaften
Begriffe/Concepts/Concepts: Realität | Reality | Réalité
Peter Horn (Kapstadt, Südafrika) [BIO]
Realität im europäischen Denken von Anaxagoras bis Kant
...


(E?)(L?) http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/372391
"virtuelle Realität" = "was sein könnte, wenn es sein würde"

Virtual
Eigentlich passen die Worte "virtual" und "reality" nicht in eine Zeile: Das eine nämlich sagt, wie es sein könnte, das andere, wie es ist. Also zeigt die "virtuelle Realität" offenbar, was sein könnte, wenn es sein würde. Weil das wahnsinnig schwer vorzustellen ist, arbeiten unzählige Computertüftler daran, es etwas anschaulicher zu machen. Deshalb ist man mittels Rechnern und Software in der Lage, den Menschen eine genaue Vorstellung (in Farbe und drei Dimensionen) von geplanten Nobelkarossen, Einkaufszentren und Trump-Türmen zu geben. Aber ob sie das glücklicher macht . . .


Reue (W3)

Auch wenn heute "Reue" schon seit dem mdh. mit "seelischem Schmerz" in Verbindung gebracht wird, geht es wohl doch auf etwas sehr Handfestes zurück. Es wird auf das idg. "*kreus" = "zerstossen", "zerstampfen" zurückgeführt, was zu ganz realen körperlichen "Verletzungen" führte. Kein Wunder, dass man dann Grund hatte, eine Entscheidung zu "bereuen".

(E?)(L?) http://www.brix.de/philosophie/reue_phil_bissen.html
Der Begriff der Reue in Kierkegaards Philosophischen Bissen
Hausarbeit im Proseminar »Sören Kierkegaard: Philosophische Bissen« (Dozent: Reinhard Loock);
Sommersemester 1992 - Seminar A für Philosophie, Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig
Inhalt


S

Schande, schänden, Scham, Skandal (W3)

Die "Schande" leitet sich vom Wort "Scham" ab, wobei aber die genaue Herkunft beider Wörter dunkel ist. Fest steht, daß es ein altgermanisches Wort ist. Es gibt ein ahd. "scanta", ein got. "skanda", ein mhd. und ein niederl. "schande" und ein aengl. "scand".

(A: gaed)

(E2)(L2) http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dossiers/woerterbuch/?em_cnt=445380
...
"Schande" und "Scham" haben nicht nur inhaltlich, sondern auch sprachgeschichtlich miteinander zu tun - anders übrigens, entgegen unserer Vermutung, als die "Schande" und der "Skandal".

Zum Substantiv gibt es das Verb "schänden".
...


Der "Skandal" geht über frz. "scandale", lat. "scandalum" = "Ärgernis" zurück auf griech. "skándalon" = "Fallstrick". Und ein "Skandal" kann einem schon das Fortkommen erschweren.

Seele (W3)

Dieses Wort, bei dem man eher etwas überirdisches empfindet geht jedoch (wahrscheinlich) auf den selben Stamm wie das Wort "See" zurück. Die alten Germanen sahen das Wasser als die Wohnstätte der Toten an, aus der die Ungeborenen emporsteigen und die Verstorbenen wieder zurückkehren. Das Christentum hat diesen Bedeutungsinhalt entsprechend umgedeutet bzw. angepasst.

(E2)(L2) http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dossiers/woerterbuch/?em_cnt=386135
...
Weniger bekannt ist, dass unsere Althochdeutsch sprechenden Vorfahren die "Seele" "sela" nannten, was wiederum laut Brockhaus eine Ableitung war von "seo" für die "See"; in ebendieser wurde nämlich seinerzeit die "Seele" vor der Geburt vermutet.
...


sein (W3)



bei Martin Heidegger "Einführung in die Metaphysik" findet man im zweiten Kapitel eine Abhandlung zur "Etymologie des Wortes »sein«".

Sinn, Gesinde, senden, sinnen (W2)

(E2)(L2) http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dossiers/woerterbuch/?em_cnt=24736
(E?)(L?) http://www.sinn.de/
"Sinn" steht für "die Fähigkeit, Reize zu empfinden", "Denken", "Gedanken", "Gesinnung", "Gemüt", "Verstand", "geistiger Inhalt".
"Sinn" geht zurück auf ndl. "sin" bzw. "zin" und lässt sich mit "Gesinde" und "senden" auf die gemeinsame idg. Wurzel "sent" zurückführen, was etwa "eine Richtung nehmen", "eine Richtung geben" bedeutet und im übertragenen Sinn "empfinden", "wahrnehmen".
Das heißt also, dass es keinen "Sinn" macht, den "Sinn in den Dingen" zu suchen, sondern, dass der Mensch es ist, der den Dingen und Ereignissen einen "Sinn" eine "Richtung" geben muss.
Das althochdeutsche "sinnan" bedeutete auch "streben", "reisen", "gehen". Erkennbar ist diese Bedeutung etwa noch in "nach Rache sinnen (streben)".

Skepsis, Spektakel (W3)

(E?)(L?) http://www.phillex.de/skepsis2.htm
Die "Skepsis" geht zurück auf griech. "sképsis" = "Betrachtung". Das Verb dazu ist griech. "sképtesthai" = "schauen", "spähen", "betrachten".
Die Lateiner übernahmen es mit einem Buchstabentausch als lat. "spectare" = "schauen", "ansehen", woraus dann Wörter wie "Spektakel" = "Schauspiel" entstanden.

Sophist, sophos (W3)

(E?)(L?) http://www.sophist.de/sophist.nsf/start!openframeset
(E?)(L1) http://www.sophos.de/
Warum wir uns für den Namen "Die SOPHISTen" entschieden haben
Der Name kommt vom griech. "sophos" = "kunstfertig, gebildet, einsichtsvoll", und als Sophisten wurden im klassischen Griechenland die Denker und Weisen, später die Lehrer der gewandten Rede- und Unterredungskunst bezeichnet.
Sie weckten das öffentliche Interesse am Philosophieren und am kritischen Denken und wirkten dadurch positiv auf die allgemeine Aufklärung ein.
Kernaktivitäten der Sophisten waren die Systematisierung von Rhetorik und Sprache, die Relativierung aller Normen und Werte und die Förderung der aufklärerischen Grundhaltung durch Betrachtung und Differenzierung unterschiedlicher Gesichtspunkte.
"Die Infragestellung des Althergebrachten führt zur Suche nach etwas Besserem."


Die Firma "Sophos" berichtet über aktuelle Viren und bietet Virenscanner-Lösungen an.

System (W3)

Das "System" geht zurück auf lat. "systema", griech. "sýstema" = "aus mehreren Teilen zusammengesetztes und gegliedertes Ganzes" und weiter auf griech. "synistánai" = "zusammenstellen", "verknüpfen" und ist seinerseits eine "Zusamenstellung" von griech. "sýn" = "zusammen" und "histánai" = "stellen", "aufstellen".

(E?)(L?) http://www.humboldtgesellschaft.de/inhalt.php?name=luhmann
Darstellung der Systemtheorie Luhmanns und Erläuterung der Grundbegriffe. Systemtheorie: Niklas Luhmann
122. Veranstaltung der Humboldt-Gesellschaft am 19.08.2001 von Stefan Nehrkorn
Niklas Luhmann 1969 über den Gegenstand seiner Forschung: "Theorie der Gesellschaft, Laufzeit: 30 Jahre, Kosten: keine"

Inhalt:


T

textlog
Rudolf Eisler
Wörterbuch der philosophischen Begriffe (1904)

(E3)(L1) http://www.textlog.de/eisler_woerterbuch.html
Am 14.09.2004 waren folgende Begriffe in diesem Wörterbuch der Schönen Künste vorhanden: