Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
DE Deutschland, Alemania, Allemagne, Germania, Germany
Pseudonym, Pseudónimo, Pseudonyme, Pseudonimo, Pseudonym

A

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D

Deutscher Michel
Michael
Michel (W3)

Der "Deutsche Michel" soll auf den Schutzpatron der Kirche und des deutschen Volkes, den Erzengel "Michael" zurück gehen.

Der "Deutsche Michel" tauchte erstmals 1541 in der Sprichwörtersammlung des deutschen Dichters Sebastian Franck für einen "ungebildeten, einfältigen Menschen"auf. "Michael" fand im Mittelalter in der christlichen Welt als Name des Erzengels "Michael" Verbreitung. Dieser galt als Schutzheiliger des (deutschen) Volkes. Städtische Bildungsbürger haben die Kurzform "Michel" höchstwahrscheinlich zuerst satirisch auf die Landbevölkerung bezogen. Mit dem Attribut "deutsch" = "zum Volk gehörig", "volksmäßig" fand es schließlich Verwendung für den "redlichen, aufrechten Deutschen". Im 19.Jh. wird der "Michel" dann zum "gutmütigen, einfältigen, verschlafenen Deutschen".

Adelung schreibt zu "Michael" und "Michel":


"Michael", ein ursprünglich Hebräischer eigenthümlicher Nahme, welcher etwa durch "wer ist wie Gott" erkläret wird, ob es gleich immer sehr wahrscheinlich ist, daß er mit dem folgenden "michel", "groß", Eines Geschlechtes ist. Die Hebräische Etymologie bedarf, so wie die Etymologie aller Sprachen, noch einer großen Aufräumung. Ein anderer Hebräischer weiblicher Nahme, "Michal", welcher vermuthlich auch hierher gehöret, wird gemeiniglich von "Wasser" und "all", abgeleitet, und soll "lauter Wasser" bedeuten. Besonders ist in der christlichen Kirche der "Erzengel Michael" berühmt geworden, dessen Fest, welches das "Michaelis-Fest", der "Michaelis Tag", im gemeinen Leben aber nur "Michäl" heißt, im Herbste den 29sten Sept. gefeyert wird. Daher das "Michaelis-Huhn", ein Zinshuhn, welches um die Zeit dieses Festes, oder im Herbste entrichtet werden muß; das "Herbsthuhn". Durch den Nahmen des Erzengels ist dieses Wort auch ein männlicher Taufnahme geworden, welcher im gemeinen Leben nur "Michel" lautet, Wend. "Micha", aber auch in den niedrigen Sprecharten mit allerley Beysätzen, zuweilen im verächtlichen Verstande gebraucht wird. Ein "dummer Michel", ein "dummer Mensch". Ein "grober Michel", ein "grober Mensch". Ein "Deutscher Michel", welcher nur allein seine Muttersprache verstehet, da er auch andere Sprachen verstehen sollte, oder welcher in andern Sprachen fehlerhafte Germanismen macht. Welches Schicksal dieser Nahme mit Hans Matz Drews und so vielen andern gemein hat, daher man nicht nöthig hat, mit G. Zennern den bekannten protestantischen General dreyßigjährigen Kriege, Hans Michael Obentraut, mit in das Spiel zu mengen, oder Michel hier für das folgende Wort zu halten, weil die alten Deutschen große starke Leute gewesen.

* "Michel", adj. et adv. welches "groß" bedeutete, im Hochdeutschen aber völlig veraltet ist, dessen Spuren sich aber noch in verschiedenen eigenthümlichen Rahmen erhalten haben, wohin unter andern auch "Micheldorf" in Österreich, "Meklenburg", ehedem nur "Mechelburg" u. a. m. gehören. Bey dem Kero und Ottfried "mihhil", "mihil", im Angels. "micl", "micel", im Engl. "mickle", im Schwed. "magle" und "mycken", im Isländ. "mickle", bey dem Ulphilas "mikil", im Griech. "???". Es ist ein sehr altes Wort, welches vermittelst der Ableitungssylbe "-el", von dem alten "ma", "groß", herstammet, und wovon mit andern Endsylben auch das Pers. "mih", "groß", "mihter", "größer", das Pohln. "moc", Dalmat. "moech", Wallis. "myg", das Lat. "magnus", das Engl. "much", "viel", Span. "mucho", Isländ. "mick" und Schwed. "mycken" herkommen. Sogar im Malabarischen ist "maga" und "maha", und im Indostanischen "mahja", "mai", "groß". S. "Macht", "Menge" und "Mogen", welche gleichfalls zu dem Geschlechte dieses Wortes gehören.


(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/

Der "Deutsche Michel" ist die "Darstellung des Deutschen" vor allem als Karrikatur. "Michel" ist die Kurzform von "Michael" (Erzengel und Schutzpatron der Deutschen). Der "Deutsche Michel" ist das Gegenteil des strahlenden Gotteskämpfers. Er ist ein Bauernbursche in Zipfelmütze und Kniehosen, der Innbegriff der Einfalt und der gutmütigen Schwerfälligkeit.
(© blueprints Team)


(E?)(L?) http://www.duden.de/deutsche_sprache/sprachberatung/newsletter/archiv.php?id=56
Der deutsche Michel

Erstellt: 2010-08

E

F

Fallada (W3)

Der Schriftsteller "Rudolf Ditzen" (21.07.1893 - 05.02.1947) legte sich als Pseudonym den Namen "Hans Fallada" zu. Das gewählte Pseudonym könnte auf "Hans im Glück" und "Falada", das geköpfte Pferd in dem Märchen "Die Gänsemagd" der Gebrüder Grimm, anspielen.

Hans Fallada, Eigentlicher Name: "Rudolf Ditzen", Schriftsteller (21.07.1893 (Greifswald) - 05.02.1947 (Berlin)), Werke

(E?)(L?) http://www.biografiasyvidas.com/biografia/f/fallada.htm
Fallada, Hans

(E?)(L?) http://www.deutsche-biographie.de/sfz15552.html
Fallada, Hans

(E?)(L?) http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/FalladaHans/index.html
Hans Fallada, 1893-1947

(E?)(L?) http://www.dieterwunderlich.de/Hans_Fallada.htm

...
1920 veröffentlichte er unter dem Pseudonym "Hans Fallada" seinen ersten Roman: "Der junge Goedeschal". (Falada heißt das geköpfte Pferd in dem Märchen "Die Gänsemagd" der Gebrüder Grimm.)
...


(E?)(L?) http://www.dradio.de/suche/?action=search&uri=suche%2F&q=KALENDERBLATT&ss=kalenderblatt&sp1=1&sort=date%3AD%3AR%3Ad1&num=50
Deutschlandfunk / Kalenderblatt - 17.06.2005
Rotation der Bücher
17.06.2005. Hans Falladas Kleiner Mann was nun? erschien 1950 als erster Band der rororo Reihe ...

(E?)(L?) http://www.fallada.de/

Hans-Fallada-Gesellschaft e. V.

Herzlich Willkommen bei Hans Fallada!

Hans Fallada war einer der bedeutendsten Erzähler des 20. Jahrhunderts. Viele der Themen, die er in seinen zahlreichen Romanen und Geschichten schriftstellerisch verarbeitete, haben bis heute nicht an Aktualität verloren. Davon zeugen nicht nur zahlreiche Verfilmungen und theatergerechte Adaptionen seiner Romane sowie beständige Neuauflagen seines Werkes bei bedeutenden Verlagen, sondern ebenso ein reges wissenschaftliches, in zahlreiche Publikationen mündendes Interesse an dem Autor und nicht zuletzt die Existenz des Hans-Fallada-Museums.

Wir laden Sie ein, sich auf diesen Seiten über Hans Fallada zu informieren. Hier finden Sie Informationen über: sowie Neuigkeiten und Wissenswertes rund um Hans Fallada.


(E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/%7Ewumsta/infopub/textbook/umfeld/rehm10.html

1950 führte der Rowohlt Verlag in Hamburg (seit 1959 in Reinbek bei Hamburg) in Deutschland die Taschenbücher ein. Die erste Nummer seiner Taschenbuchreihe "rororo" (Abk. für: rowohlts rotations romane) war der Roman "Kleiner Mann - was nun" von Hans Fallada (* Greifswald 1893, † Berlin 1947).


(E?)(L?) http://www.perlentaucher.de/autor/hans-fallada.html

...
Seinen Namen hatte er sich aus zwei Grimmschen Märchen entliehen - "Hans im Glück" und "Die Gänsemagd".
...


(E?)(L?) http://volkslesen.tv/vl/anfangsbuchstabe-f/#Fallada
Hans Fallada

(E6)(L1) http://www.weltchronik.de/bio/main.htm
Hans Fallada

(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Fallada


(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Die_G%C3%A4nsemagd

...
Wirkung

Heinrich Heine wurde durch das Märchen, das ihm als Kind von seiner Amme erzählt wurde, zu dem Roman Deutschland. Ein Wintermärchen (Kaput XIV) und zu dem Gedicht Die Lore-Ley inspiriert.

Der Schriftsteller "Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen" wählte seinen Künstlernamen "Hans Fallada" nach "Hans im Glück" und ("Falada") dem Pferd aus "Die Gänsemagd". Die Gänsemagd kommt auch im zweiten Band des Mangas Ludwig Revolution von Kaori Yuki vor (Japan, 2007).
...


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Fallada
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Fallada" taucht in der Literatur um das Jahr 1850 / 1900 auf.

Erstellt: 2012-05

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Loriot (W3)

Die vornehme Familie, aus der "Loriot" (Bernhard Victor (Vicco) Christoph Carl von Bülow, 12.11.1923 - ) stammt hat natürlich auch ein Wappentier - die "Goldamsel" oder auch "Pirol", frz. "Loriot". Und die französische Bezeichnung des Wappentiers seiner Familie wählte er als Pseudonym.

Loriot wurde bekannt als Karikaturist und Filmregisseur. Einige seiner Werke: "Ödipussi" (Komödie (1987)), Pappa ante Portas (Komödie (1991)). Im Jahr 1988 erhielkt er den Bayerischen Filmpreis, 1993 den Bayerischen Filmpreis (Ehrenpreis), 2002 den Till-Eulenspiegel-Preis, 2002 den Bayerischen Fernsehpreis, 2003 die Goldene Kamera.

Einer seiner Empfehlungen: "Eine glückliche Ehe ist eine, in der sie ein bisschen blind und er ein bisschen taub ist."

Unter dem Stichwort "Goldamsel" findet man bei Adelung:


Die "Goldamsel", plur. die -n, eine Art Amseln oder Drosseln, mit himmelblauen Füßen, goldgelben Leibe und schwarzen Federn auf den Flügeln, welche ihr Nest an die Bäume hängt; Turdus aureus Klein. "Coracias Oriolus" L. "Golddrossel", "Goldmerle"; im gemeinen Leben wegen seines Geschreyes, welches sich alle Mahl in io endiget. "Byros", "Byrolt", "Bierhohler", "Pirolt", "Pyrolf", "Pyrale", "Tyrolf", "Pfeifholder", "Bruder Hultrof", "Wyrok", "Weihrauch", "Weihrauchvogel", der "Schulze von Milo", im Hessischen "Gerolf", im Böhmischen "Brhel", in der Schweiz "Wittewalch", im Nieders. "Wittewal", Engl. "Wit wal", im Meklenburgischen "Bulaw", in Steiermark und Österreich "Vogelstraus", "Gugelstraus" und "Kugelstraus"; weil er nach den Kirschen sehr lüstern ist, auch "Kirschvogel", "Kirschhold", um Cöln "Kirsenrife"; in Meißen "Pfingstvogel", und weil er die Stimme anderer Vögel gerne nachäffet auch Vogelspötter; Franz. "Loriot", "Orimerle", "Compere".


Interessant ist die Bezeichnung der "Goldamsel" in Mecklenburg als "Bulaw". Das läßt eine direkte Verbindung zwischen dem Familiennamen "Bülow" und dem Wappentier "Pirol", frz. "Loriot", erkennen.

Bleibt noch die Suche nach der Geschichte von frz. "Loriot".

Frz. "Loriot" (14. Jh.) (um 1834 auch für frz. "orgelet" = dt. "Gerstenkorn") geht zurück auf "*loriol", das in verschiedenen Regionen Frankreichs noch zu finden ist. Die Bezeichnung soll durch Vereinnahmung des Artikels aus "le" und frz. "oriol" = frz. "oiseau" = dt. "Vogel" entstanden sein (ca. 1140 "orïoel"). Und auch im aktuellen Wörterbuch findet man noch frz. "oriole" = dt. "Pirol". Die Bezeichnung frz. "oriole" geht zurück auf lat. "aureolus" (Verkleinerungsform von lat. "aureus" = dt. "golden", "der Goldene" (lat. "aurum" = frz. "or" = dt. "Gold"), wegen der Farbe des Pirols, weswegen er auch dt. "Goldamsel" heißt.

(E?)(L?) http://www.dw-world.de/dw/article/0,,15336655,00.html

Deutschland | 23.08.2011
Loriot im Alter von 87 Jahren gestorben
Der Komiker Vicco von Bülow alias Loriot ist tot. Er starb in Ammerland am Starnberger See an Altersschwäche. Der Künstler wurde 87 Jahre alt.
...


(E?)(L?) http://projects.chass.utoronto.ca/langueXIX/dg/12_t2-2.htm

§ 509. Corruption, confusion et étymologie populaire.

Il nous reste à examiner trois causes qui ont agi sur la prononciation d'un grand nombre de mots pour la déformer.

I. C'est d'abord la corruption de la prononciation de tout un mot ou d'une partie d'un mot, provenant d'erreurs ou d'habitudes vicieuses de langage qui se sont imposées avec le temps.

C'est ainsi que l'article s'est peu à peu soudé au mot qu'il déterminait jadis dans "landier", "lendemain", "lendit", "lierre", "lingot", "loriot", "luette"; que "griotte" s'est substitué à "agriotte"; que l'on écrit "ma mie", par oubli de l'ancien usage qui élidait l'"a" de "ma" devant un mot commençant par une voyelle, "m'amie", au lieu de "mon amie" comme de nos jours. A cette série se rattachent les formes hypocoristiques "Fanchon" pour "Françoise", "fanfan" pour "enfant", "fifi" pour "fils", "godiche" pour "godon", "joujou" pour "jeu", etc., et les altérations des formules de jurement: "corbleu", "morbleu", "palsambleu", "jarni", "jarnibleu", etc.; les abréviations provenant de la rapidité de la prononciation: "ça" pour "cela", "ci" pour "ici", "comme ci comme ça", qui est même devenu dans le langage populaire "couci couca", "copain" pour "compain", etc. Restent les innombrables mots qui se sont corrompus sous l'influence de causes obscures. Pourquoi "godailler" a-t-il remplacé "gogailler", "chicotin" "socotrin", "genièvre" "genoivre", "grégeois" "grézois", "grenouille" "renouille", "guigne" "guisle", "hampe" "hanste", "hublot" "hulot", "lutrin" "letrin", etc.? Il serait bien difficile de le dire.
...


(E?)(L?) http://www.cnrtl.fr/etymologie/loriot


(E?)(L?) http://www.deutsche-biographie.de/sfz6330.html

Bülow, von
mecklenburgisches Adelsgeschlecht.

Das Geschlecht tritt 1154 bei der Grundsteinlegung des Ratzeburger Doms zuerst auf und ist nach dem Dorf Bülow bei Rehna benannt. ...
...


(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kalenderblatt/750335/

Verstrickt in die eigenen Unzulänglichkeiten


(E?)(L?) http://www.fernsehserien.de/index.php?abc=L
Loriot (D 1976)

(E?)(L?) http://www.jpc.de/nl6728214

Loriot erzählt Wagners "Der Ring des Nibelungen"


(E?)(L?) http://www.loriot.de/
Die Site "www.loriot.de" enthält ein Werkverzeichnis, Wissenswertes und Aktuelles über Loriot, Fanartikel und Gratispostkarten

(E?)(L?) http://www.monumente-online.de/09/01/sonderthema/09_brandenburg_st_gotthart.php

Brandenburg an der Havel (Havelland-Fläming), St. Gotthardt, Februar 2009 - Keine Chance für die Steinlaus: - Loriots Taufkirche St. Gotthardt in Brandenburg


(E?)(L1) http://www.oiseaux.net/photos/photo1304.html

Lori papou | Lori réticulé | Lori sombre | Lori tricolore | Loriot à ailes noires | Loriot à capuchon noir


(E?)(L?) http://www.perlentaucher.de/autoren/13619.html

...
Die Herren "Müller-Lüdenscheidt" und "Dr. Klöbner", Lottogewinner "Erwin Lindemann" bzw. "Erwin Lottemann", der Spaghetti-Sketch und viele andere wurden zu Fernsehklassikern. Mit "Ödipussi" drehte er 1987 seinen ersten abendfüllenden Kinofilm, dem 1991 "Papa ante portas" folgte. 1993 inszenierte er erstmals den "Ring an einem Abend" in der Wiener Volksoper. Er lehrt außerdem an der Universität der Künste Berlin im Fach Theaterkünste. Loriot ist Mitglied der Akademie der Schönen Künste und lebt als Preuße mit einer besonderen Beziehung zu Wagner und Möpsen am Starnberger See.
...


(E?)(L?) http://www.spiegel.de/thema/die_zwiebelfisch_kolumne/
Zwiebelfisch: SPIEGEL ONLINE - 29.08.2007: Das Bild hängt schief
Kennen Sie den Sketch, in dem Loriot ein schief hängendes Bild geradezurichten versucht und dabei das komplette Zimmer verwüstet? Die Idee ist keinesfalls weit hergeholt, denn schiefen Bildern begegnet man täglich. Die Medien sind voll davon. Von Bastian Sick mehr...

(E?)(L?) http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/0,1518,500372,00.html


(E?)(L?) http://www.tv-kult.de/index.php?site=sendungen&m=SL
Loriot

(E?)(L?) http://encyclopedie.uchicago.edu/node/175


(E?)(L?) http://artflx.uchicago.edu/cgi-bin/philologic/getobject.pl?c.8:1909.encyclopedie0211.7014838


(E?)(L?) http://artflx.uchicago.edu/cgi-bin/philologic/getobject.pl?c.8:1909.encyclopedie0211.7014853


(E?)(L?) http://artflx.uchicago.edu/cgi-bin/philologic/getobject.pl?c.8:1909.encyclopedie0211.7016372

LORIOT, (Hist nat. Ornitholog.) [Histoire naturelle , Ornithologie] {Generated Class: Histoire naturelle} [author unknown] (Page 9:692)

LORIOT, s. m. (Hist nat. Ornitholog.) galbula Aldr. chloreus Arist. oriolus, Gesn. oiseau qui est à - peu - près de la grosseur du merle. Il a neuf pouces & demi de longueur depuis l'extrémité du bec jusqu'au bout de la queue, & environ seize pouces d'envergure. La tête, la gorge, le cou, la partie antérieure du dos, la poitrine, le ventre, les côtés, les jambes, les petites plumes du dessous de la queue & des aîles, sont d'un beau jaune; la partie postérieure du dos, le croupion, & les petites plumes du dessous de la queue, ont une couleur jaune mêlée d'olivâtre. Il y a une tache noire de chaque côté de la tête entre le bec & l'oeil; les plumes des épaules ont du noir & du jaune olivâtre; les petites plumes du dessus de l'aîle sont noires, quelques - unes ont du jaune pâle à la pointe; les grandes plumes des aîles sont noires en entier ou bordées de blanc pur ou de blanc jaunâtre; les deux plumes du milieu de la queue sont en partie de couleur d'olive, en partie noires & terminées par un point jaune; les autres sont noires & jaunes; le bec est rouge, les piés sont livides, & les ongles noirâtres. Cet oiseau suspend son nid avec beaucoup d'art à des branches d'arbres: les couleurs de la femelle ne sont pas si belles que celles du mâle. Voyez l'Ornithologie de M. Brisson, où sont aussi les descriptions des loriots de la Cochinchine, des Indes, & de Bengale, & du loriot à la tête rayée. Voyez Oiseau.


(E?)(L?) http://thesaurus.unice.fr/recMot/indexMot.html


(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl
Loriot | Loriot's Methode | Loriot's Mörtel | Mörtel (Loriot's)

(E?)(L1) http://www.wasistwas.de/


(E?)(L?) http://www.wasistwas.de/sport-kultur/alle-artikel/artikel/link//9ebcaef3d8/article/loriot-ausstellung-in-berlin.html

Loriot-Ausstellung in Berlin Loriot, Vicco von Bülow, Sketch, Komiker, Schausp...


(E?)(L?) http://www.wasistwas.de/sport-kultur/alle-artikel/artikel/link//6a38e94fe5/article/lexikon-wum-und-wendelin.html

Lexikon: Wum und Wendelin Wum und Wendelin, Wum, Wendelin, Wim Toelke, Loriot, Fernsehen, TV, Der große Preis, Aktion Me...


(E?)(L?) http://www.wasistwas.de/sport-kultur/alle-artikel/artikel/link//b6289f82ee/article/loriot-erhaelt-den-jacob-grimme-preis.html

Loriot erhält den Jacob-Grimm-Preis Vicco von Bülow, Loriot, Wum, Wendelin, Evelyn Hamann, Victor von B...


(E?)(L1) http://www.whoswho.de/templ/te_bio.php?PID=128&RID=1


(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Steinlaus

Die "Steinlaus" ("Petrophaga lorioti") ist ein von Loriot in einem Sketch bei der Imitation von Bernhard Grzimek präsentiertes fiktives Nagetier. 1983 nahm das medizinische Wörterbuch Pschyrembel die Steinlaus als fingierten Lexikonartikel ("Nihilartikel") ins Nachschlagewerk auf. Seitdem ist die Steinlaus ein bekanntes Beispiel des wissenschaftlichen Witzes.
...


(E?)(L?) http://www.youtube.com/watch?v=DVKsbeayihI

Loriot - Die Steinlaus


(E1)(L1) http://ngrams.googlelabs.com/graph?corpus=8&content=Loriot
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Loriot" taucht in der Literatur um das Jahr 1780 auf.

Erstellt: 2011-06

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presseportal
Nomen est Omen

(E?)(L?) http://www.presseportal.de/story.htx?nr=1433561

02.07.2009 - 12:56, netforge Internet & Networks GmbH [Pressemappe]
Nomen est Omen - Oder vielleicht doch nicht?
FirstAffair.de weiß, welches Pseudonym beim anderen Geschlecht bleibenden Eindruck hinterlässt
Berlin (ots) - Welche Frau würde schon ein Date mit Clooney25, HughJackman_Berlin oder BlondBrad abschlagen? Wahrscheinlich keine. Allerdings ist Vorsicht geboten, wenn sich ein männlicher Chatpartner im Internet mit dem Namen prominenter Sexsymbole schmückt, denn in jedem fünften Fall endete das schon einmal mit ...


Pseudonym (W3)

Dt. "Pseudonym" geht zurück auf griech. "pseudonymos" = dt. "falscher Name" und setzt sich zusammen aus griech. "pseúdein" = dt. "täuschen", "belügen", "betrügen" und griech. "ónyma" = dt. "Name".

Andere Bezeichnungen für "Pseudonym" sind:

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
(griech. "falsch" und "Name");

Das "Pseudonym" bezeichnet in der Literatur einen falschen und namensrechtlich geschützten Namen. Unter diesem "Pseudonym" veröffentlicht ein Autor seine Werke, was aus persönlichen, sozialen oder politischen Gründen geschieht. Auch das unter falschem Namen erscheinende Werk wird als "Pseudonym" bezeichnet.

Beispiele: Friedrich von Hardenberg schrieb als Novalis. Auch Mark Twain, Voltaire und Maksim Gorkij sind "Pseudonyme".

(© blueprints Team)

(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Pseudonym
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Pseudonym" taucht in der Literatur um das Jahr 1770 / 1800 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2015-11

Q

R

Roda Roda (W3)

"Alexander Roda Roda" war das Pseudonym des österreichischen Schriftstellers "Sándor Friedrich Rosenfeld" (1872 - 1945). Er war bis 1907 Offizier, von 1914 bis 1918 Kriegsberichterstatter. Im Jahr 1937 emigrierte er in die Schweiz, 1940 in die USA. Als Schriftsteller machtte er sich einen Namen mit Anekdoten, Humoresken, Schwänken, satirischen Romanen und Komödien. Seine Satiren begleiteten die untergehende Donaumonarchie.

Bereits die elterliche Familie nannte sich inoffiziell serb./kroat. "Roda" = dt. "Storch", um nicht mit dem jüdischen Familiennamen "Rosenfeld" Anstoß zu erregen. Im Jahr 1899 wurde sein Familienname standesamtlich in "Roda" geändert, 1906 in "Roda Roda".

(E6)(L1) http://www.aphorismen-archiv.de/
Roda Roda, Alexander

(E?)(L?) http://www.deutsche-biographie.de/blaetternNDB_R.html

Roda Roda, Alexander


(E?)(L?) http://www.fernsehserien.de/index.php?abc=R

Roda Roda Geschichten (A 1990-1992)


(E?)(L?) http://www.textlog.de/kraus-notizen.html
Karl Kraus: "Roda Roda Roda etc."

(E?)(L?) http://www.textlog.de/tucholsky-essays.html


(E?)(L?) http://www.textlog.de/tucholsky-politische-satire.html

Die moderne politische Satire in der Literatur
Roda Roda sagt: »Humor ist die Verdauung der Satten, Satire der Schrei der Hungrigen.«
...


(E?)(L?) http://www.textlog.de/tucholsky-roda.html

Roda Roda


(E?)(L?) http://www.textlog.de/tucholsky-roda-humor.html

Roda Roda


(E?)(L?) http://www.textlog.de/tucholsky-roda-roman.html

Roda Rodas Roman


(E?)(L?) http://www.textlog.de/tucholsky-roda-geburtstag.html

Zu einem sechzigsten Geburtstag

Lieber Roda Roda,
dass du der Meister der deutschen Anekdote bist, weißt du, und das wissen auch deine Gratulanten, und sie werden dir diese Erkenntnis mit schönen Blümchen auf den Geburtstagstisch legen. Ich möchte dir einen andern Strauß binden.
Ich gratuliere dir schön.
...


(E?)(L?) http://www.tv-kult.de/index.php?site=sendungen&m=SR

Roda Roda Geschichten


(E6)(L1) http://www.weltchronik.de/bio/main.htm
Alexander Roda Roda

(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Roda_Roda

...
Leben und Werk

Roda Roda wuchs in Puszta Zdenci, heute Grubišno Polje (Kroatien), auf. Dort war sein Vater Leopold Rosenfeld als Gutsverwalter tätig. Die Familie nannte sich inoffiziell "Roda" (serb./kroat. für "Storch"), um nicht mit dem jüdischen Familiennamen "Rosenfeld" Anstoß zu erregen. Zusammen mit seiner drei Jahre jüngeren Schwester "Marie" („Mi“) schrieb er Romane. Die Geschwister vereinbarten: „Über allem soll als Verfassername stehen: "A. M. Roda Roda" – zum Zeichen, dass wir ein Doppelwesen sind.“

Nach dem Abbruch eines Studiums der Rechtswissenschaften in Wien verpflichtete sich Roda Roda zu einem zwölfjährigen Militärdienst und begann ihn am 1. Oktober 1893 beim Korpsartillerieregiment in Agram. Im Jahr 1894 ließ er sich nach Essek (Osijek) versetzen und katholisch taufen, hier entstanden seine "Slavonischen Dorfgeschichten". Im Jahr 1899 wurde sein Familienname standesamtlich in "Roda" geändert, 1906 in "Roda Roda".
...


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Roda Roda
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Roda Roda" taucht in der Literatur um das Jahr 1890 auf.

Erstellt: 2012-06

S

Schmidt-Schnauze (W3)

Die "Schmidt-Schnauze" war im Ansatz keine Spezifizierung der "Schnauze" sondern eine Spezifizierung eines Trägers des Familiennamens "Schmidt", entstand also im Sinne von "der Schmidt mit der (großen) Schnauze".

Wie Helmut Schmidt, der "Schmidt-Schnauze", in der Hauszeitschrift der DB "mobil - Das Magazin der Deutschen Bahn", Ausgabe 09/2010, erläutert, war es im Bundestag üblich einem Abgeordneten mit einem häufig vorkommenden Nachnamen den Wahlkreis als Unterscheidungsmerkmal anzuhängen, also etwa "Schmidt-Manheim" oder auch "Schmidt-Hamburg".

Die Namensänderung von "Schmidt-Hamburg" in "Schmidt-Schnauze" wurde von Helmut Schmidt eingeleitet indem er den CSU-Abgeordneten Dr. Richard Jäger, dessen Steckenpferd die Selbständigkeit Taiwans war, als "Jäger-Formosa" bezeichnete ("Formosa" war der einstige Name Taiwans im Westen). Und "Jäger-Formosa" revanchierte sich, indem er Helmut Schmidt als "Schmidt-Schnauze" bezeichnete.

(E?)(L?) http://www.bahnaktuell.net/BA2/wordpress/?p=43440


Erstellt: 2010-09

T

U

V

W

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Y

Z

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Pseudonym, Pseudónimo, Pseudonyme, Pseudonimo, Pseudonym

A

B

Barthel, Manfred
Lexikon der Pseudonyme
Über 1.000 Künstler-, Tarn- und Decknamen

(E?)(L?) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3548358195/etymologporta-20


(E?)(L?) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3548358195/etymologety0f-21


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Ullstein 35819
255 Seiten

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Eymers, Wilfried
Pseudonymen-Lexikon
Realnamen und Pseudonyme in der deutschen Literatur

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Gebundene Ausgabe: 672 Seiten
Verlag: Kirschbaum (1997)
Sprache: Deutsch

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Loriot (Autor)
Menschen, Tiere, Katastrophen

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Taschenbuch: 160 Seiten
Verlag: Reclam, Ditzingen (1992)
Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung
Loriots Zeichnungen und Texte widmen sich mit analytischem Scharfsinn und Witz allen existentiell bedeutsamen Bereichen des modernen Lebens. Die behandelten Themen: Der Mitmensch - Szenen einer Ehe - Sport - Tourismus - Aus dem Berufsleben - Kultur und Fernsehen - Wissenschaft, Technik und Verkehr - Politik und Kapital - Das Tier als solches.


Erstellt: 2011-06

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Roda Roda, Alexander (Autor)
Rote Weste und Monokel: Das neue Roda Roda-Buch
Traxler , Hans(Herausgeber, Illustrator)

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Gebundene Ausgabe: 248 Seiten
Verlag: Paul Zsolnay Verlag Ges. m.b.H. (2. August 1999)
Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung
Wunderliche Käuze und gelehrte Künstler, vertrottelte Adelige und seltsame Rabbiner, das ganze Personal der k. u. k. Monarchie tritt an zur Parade. Hans Traxler, der Roda Rodas Humoresken, Anekdoten und Schwänke ausgewählt und illustriert hat, stellt einen Meister der Beobachtungsgabe und der Pointierungskunst vor. Er hebt damit einen charmanten Chronisten vom Schlage eines Egon Friedell und Alfred Polgar aufs neue ins Bewußtsein.

Über den Autor
Kritiker oder Liebhaber des alten Österreich? Roda Roda war beides. 1872 als Sandor Friedrich Rosenfeld in Puszta Zdenci (Slowenien) geboren, besucht er in Wien Schule und Universität, ehe er Berufsoffizier wird. Wegen seiner glänzenden satirischen Schriften gerät er bald in Schwierigkeiten mit seinen Vorgesetzten, die schließlich im Hinauswurf aus der Armee gipfeln. Roda Roda, wie er seit 1906 offiziel heißt, schreibt eine große Anzahl humoristischer Erzählungen, Anekdoten, Novellen und Theaterstücke, die in rascher Folge und in vielen Büchern erscheinen. Als sein Theaterstück "Der Feldherrnhügel" in Österreich verboten wird, verlässt er das Land und lässt sich in Berlin nieder. Roda Roda steht auf der Bühnen, vor und hinter der Kamera, zahlreiche Vortragsreisen führen ihn durch halb Europa, 1923 erstmals auch nach Amerika. 1933, nach dem Reichstagsbrand, geht er nach Österreich zurück, muss allerdings 1938 emigrieren. Nach einer Zwischenstation in der Schweiz landet er schließlich 1941 in New York. Schon bald nach seiner Ankunft erkrankt er schwer und stirbt 1945.


Erstellt: 2012-06

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Weigand, Jörg (Autor)
Pseudonyme

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(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/378906906X/etymologpor09-20
Taschenbuch: 535 Seiten
Verlag: Nomos; Auflage: 3., verbesserte u. erw. A. (2000)
Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung
Unter welchen Pseudonymen hat Bundespräsident Johannes Rau Erzählungen veröffentlicht? Welcher berühmte Gegenwartsautor verbirgt sich hinter dem Pseudonym "Justus Spitzweg"? Welche Autoren haben den Erfolg des Heftromans "Jerry Cotton" nach 1945 möglich gemacht?

Fragen wie diese beantwortet das "Nachschlagewerk für literarische Detektive - und neugierige Leser" (Die ZEIT). Die wiederum wesentlich erweiterte dritte Auflage entschlüsselt rund 12.500 Pseudonyme von über 5.000 Autorinnen und Autoren. Neben zwei alphabetischen Listen der Realnamen und Pseudonyme enthält das Buch Angaben zu den Genres, in denen die Autoren tätig waren bzw. sind, sowie ihre Lebensdaten.

Das Lexikon der Pseudonyme vermittelt Schriftstellern, Verlagen, Buchhandlungen, Bibliotheken, Sammler und nicht zuletzt auch der Wissenschaft wertvolle Informationen. Aber auch für jeden begeisterten Leser hat es einen ganz eigenen Reiz, nach den unter Decknamen erschienenen Werken seiner Lieblingsautoren zu forschen.

Jörg Weigand beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Erscheinungsformen der Unterhaltungsliteratur. Im NOMOS Verlag erschien von ihm "Träume auf dickem Papier: Das Leihbuch nach 1945." (1995, 39,- DM, ISBN 3-7890-3866-0).


Erstellt: 2010-02

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