Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
DE Deutschland, Alemania, Allemagne, Germania, Germany
Psychologie, Psychologie, Psychology
A
Angst, eng, Zwang (W2)
Auf die Bedeutung "eng" bzw. "Enge" gehen sowohl "Angst" als auch "Zwang" zurück.
"Zwang" geht über das Verb "zwingen" auf die Bedeutung "zusammendrücken", "einengen" zurück.
(E1)(L1) http://www.prismenfernglas.de/etymologie.html
Archetypus (W3)
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
(griech. "Urbild");
1. Geistigen Urbilder und Ideen (Philon u. Plotin)
2. In der analytischen Psychologie von C. G. Jung die im kollektiven Unterbewusstsein enthaltenen und vererbten Urbilder von menschlichen Vorstellungsmustern (z.B.: den Helden, die große Mutter, et cetera).
(© blueprints Team)
Attribution (W3)
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Attribution ist ein Begriff aus der Sozialpsychologie. Um das eigene Verhalten und das von Mitmenschen zu verstehen, vorherzusagen und kontrollieren zu können, verwenden wir unterschiedliche Erklärungsmuster bzw. kognitive Schemata.
Die Attribution ist ein Denkvorgang, um den Ursachen von beobachtbaren Ereignissen auf den Grund zu gehen, und sie in die eigenen Wahrnehmungsgewohnheiten einzuordnen. Hierzu zählt z.B., einem Menschen bestimmte Motive für sein Verhalten zuzuschreiben.
(© blueprints Team)
autogenes Training (W3)
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
"Autogenes Training" ist ein von H. J. Schulz entwickeltes psychotherapeutisches Verfahren der konzentrativen Selbstentspannung.
Durch stufenweise erlernbare autosuggestive Übungen erreicht der Trainierende die Beeinflussung von Muskelspannung, Puls, Atmung und eine allgemeine affektive und psychische Entspannung. Hierauf soll durch Selbstanalyse, innere Besinnung und Selbstfindung eine tiefere Beeinflussung der Persönlichkeit möglich werden.
(© blueprints Team)
B
Bahnung (W3)
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
ist ein vom österreichischen Physiologen S. Exner (1846 - 1926) geprägter Begriff. Er besagt, dass psychophysische Funktionen (d.h.: Gedächtnis-, Assoziations-, Wahrnehmungsleistungen, u.a.) um so flüssiger ablaufen, je häufiger sie wiederholt werden.
Wenn wir also etwas lernen, bildet sich eine Verbindung zwischen Neuronen. Wird das Gelernte immer wieder aufgerufen bzw. wiederholt, spricht man von "Bahnung". "Aus einem kleinen Pfad ist durch häufige Nutzung ein Weg entstanden, der schneller ist."
(© blueprints Team)
bb-er
Bodo Burtscher
Philosophie-Lexikon
Psychologie-Lexikon
(E?)(L?) http://www.bb-er.de/
(E?)(L?) http://www.bb-er.de/lexicon/index_lex.shtml
13.12.2008:
Dieses Wörterbuch beinhaltet Definitionen und Erklärungen rund um die Themenschwerpunkte Pädagogik, Psychologie und Philosopie. Auch sind Kurzbiografien von bedeutenden Persönlichkeiten aus den genannten Bereichen zu finden. Das Material hat sich über Jahre angesammelt, und findet nach Sichtung und Strukturierung Eingang in diese Dokumentensammlung. Allein schon Aufgrund der Datenfülle und Menge wird keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erhoben.
- A … absence Abstammungslehre Aggression Aggressionstrieb Autoaggression Hypothesen Akkomodation Altruismus Analytische Psych. Angst Anreiz Antisemititsmus Antizipation Antrieb Arbeitspsychologie Archetyp Assimilation Assoziation Aufklärung Strömungen Auslösemechanismus AAM Autismus Autorität Autoritarismus Aversionstherapie
- B … basal Bacon, Francis Bedeutung weitere Bedeutungen bedingte Reaktion Entstehung Forschung Bedürfnis Begabung Entwicklung Forschung Begriffsbildung Behaviourismus Belohnung Belohnungsaufschub Beobachtungslernen Beratung Ablauf Bereiche Beratung vs. Therapie Bestrafung Bewußtsein alternierendes Bildung Borderline
- C … Charakter (Aufbau) Charakterologie code, Kode common sense Counseling Curriculum
- D … Darwin, Charles Denken diskursives Forschung Stile Deprivation Descartes, René Desensibilisierung Didaktik Differenzielle Psych. Ergebnisse der Methoden der Drang
- E … Eigenschaften Empfindung Empirismus Epilepsie Anfallsarten Erbe-Umwelt Forschung Erkenntnistheorie Erziehung Evolution Extraversion
- F … Fähigkeiten Faktorentheorie Freud, Sigmund frühkindlicher Autismus Funktion Funktionalismus
- G … Gedächtnis Methoden geisteswissens. Psych. Gestalt Gestaltpsychologie
- H … Hormone Hospitalismus Hypertonie Hypnose
- I … Intention, paradoxe Introversion
- J … Jung, Carl Gustav
- K … Kommunikation analoge digitale nichtverbale Therapie
- L … Leibniz, Gottfried Lessing, Gotthold Lewin, Kurt Locke, John Lorenz, Konrad
- M … Macht Magersucht
- N … need-press Neurose Aktualneurose Psychoneurose traumatische Neurose weitere Definitionen
- O …
- P … Pädagogik der Aufklärung Person Persona Pestalozzi, Johann Psychologie allgemeine analytische der Arbeit differentielle geisteswissenschaftliche der Gestalt Psych. Beratung
- R … Reiz, aversiver Rousseau, Jean Jac
- S … Selbstlosigkeit Selbstverstümmelung Skinner Box Skinner, Frederic Spinoza, Benedictus Strafe
- T … Trieb Aggressionstrieb Destruktionstrieb Thanatos-Trieb
- U … Unbewußtes
- V … Valenz Voltaire
- W … Watson, John Wolff, Christian
bbpp
Deutsche Sprache aus psychologischer Sicht
(E?)(L?) http://www.bbpp.de/aufgelesen/goldschmidt.htm
In dem Artikel "Was sich verändert, wenn Sigmund Freud in Paris ankommt - Exilsprache Deutsch: Ein Gespräch mit dem französischen Schriftsteller Georges-Arthur Goldschmidt" findet man auch einige Anmerkungen zur deutschen Sprache aus psychologischer Sicht:
...
Ein Blick auf die Etymologie der Wörter zeigt, wie viel im Deutschen vom Körper ausgeht, wie sehr gerade diese Sprache an dessen Begierden und Gebärden gebunden ist. ...
C
Choleriker (W3)
Bis zum 19. Jh. galt in der Medizin die Vier-Säfte-Lehre. Daraus wurden u.a. vier Temperamente des Hippokrates abgeleitet.
- Der "Choleriker" hatte einen großen Anteil an gelber Galle (zu griech. "chole" = dt. "Galle", "Zorn", griech. "cholerikós", lat. "cholera" = dt. "gelbe Galle", ("gallig" gleichgesetzt mit "jähzornig", "aufbrausend")
- Der "Melancholiker" hatte einen großen Anteil an schwarzer Galle (zu lat. "melancholia" = dt. "schwarze Galle", griech. "melagcholikós" = dt. "schwarzgallig")
- Der "Phlegmatiker" hatte einen großen Anteil an weißem Schleim (zu lat. "phlegma" = dt. "weißer Schleim", griech. "phlegmatikós" = dt. "zum Schleim gehörend", "an Schleim leidend" gleichgesetzt mit "träge", "schwerfällig", "gleichgültig")
- Der "Sanguiniker" hatte einen großen Anteil an rotem Blut (zu lat. "sanguis" = dt. "Blut", ("blutvoll" gleichgesetzt mit "lebhaft", "beweglich"))
(E?)(L?) http://www.pm-magazin.de/r/gute-frage/wie-dumm-sind-choleriker
Wie dumm sind Choleriker?
Jetzt ist es amtlich: Unfähige Leute schreien häufiger herum als Menschen, die ihren Aufgaben gewachsen sind. Zugespitzt bedeutet das: Ein Chef, der brüllt, sollte nicht Chef sein. Er ist zu dumm dafür.
...
(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Choleriker
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.
Dt. "Choleriker" taucht in der Literatur um das Jahr 1790 auf.
Erstellt: 2012-01
Chronopsychology (W3)
(E1)(L1) http://www.worldwidewords.org/
D
E
Euphorie, euphorisch, Euphorion (W3)
(E1)(L1) http://agora.qc.ca/mot.nsf/Dossiers/Euphorie
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
(grch.); Der Zustand der "Euphorie" bezeichnet eine - objektiv als unangemessen bewertete - gehobene Stimmung sowie ein gesteigerter Antrieb. Auslöser können Alkohol, Arzneimittel und Rauschgifte sein. (Gegensatz: "Dysphorie")
(© blueprints Team)
Die "Euphorie" leitet sich ab von griech. "euphoria" = "Fruchtbarkeit", ("Produktivität"). Es setzt sich zusammen aus griech. "eu" = "gut" und "pherein" = "tragen".
(E1)(L1) http://www.etymonline.com/
euphoria
(E2)(L1) http://www.sungaya.de/
"Euphorbos", ein Sohn des Panthoos, der sich im trojanischen Krieg einen Namen machte.
Der griechischen geflügelte Gott "Euphorion" war ein Sohn von Achilleus und Helene. Da er die Liebe von Zeus nicht erwiderte, wurde er von dessen Blitzstrahl erschlagen. Bekannt wurde er durch Goethes Faust.
"Euphorion" war auch der Name eines griech. Tragikers und eines Bibliothekars.
F
flirten (W3)
(E?)(L?) http://ethannet.de/flirten/flirten.html
Das Wort Flirten entspricht der Eindeutschung des englischen Worts "to flirt", das seinerseits vom französischen Wort "Fleur" für Blumen, bzw. "fleureter", Blumen geben, hergeleitet werden kann.
flirten (W3)
(E?)(L?) http://www.molly.at/index.htm?http://www.molly.at/flirten.htm
Das Wort Flirten entspricht der Eindeutschung des englischen Worts "to flirt", das seinerseits vom französischen Wort "Fleur" für Blumen, bzw. "fleureter", Blumen geben, hergeleitet werden kann. In Comic-Zeichnungen werden in den Sprechblasen zweier miteinander flirtender Menschen gerne Herzen und Blumen statt Worte gezeichnet. Man läßt Blumen sprechen, um jemanden seine Zuneigung auszudrücken. In gewisser Weise übrigens eine sehr deutliche Art, denn eine Blume ist eine sehr dekorative Anordnung männlicher und weiblicher Geschlechtsorgane, oder, wie es jemand spöttisch nannte, eine vegetarische Peepshow.
Freudscher Fehler (W3)
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Der österreichische Psychiater Sigmund Freud (1856 - 1939) war Begründer der Psychoanalyse. Er verglich unsere Seele mit einem Eisberg, der nur zu einem kleinen Teil über der Wasseroberfläche (Bewusstsein) zu sehen ist, der weitaus größere Teil liegt aber unter der Wasseroberfläche (Unterbewusstsein) verborgen.
So ist auch der "Freudsche Fehler" oder "Freudsche Fehlleistung" zu erklären. Es ist eine Aussage, die bewusst so nicht getroffen werden sollte, aber den wahren (meist verborgenen) Wunsch erkennen lässt. Beispiel: Sie sagen bei der Begrüßung "Auf Wiedersehen" zu jemandem anstatt "Guten Tag".
(© blueprints Team)
G
Gaucherei (W3)
Die genaue Herkunft von dt. "Gaucherei" konnte ich nicht klären. Es dürfte jedoch ein Zusammenhang zu frz. "gauche" = dt. "links" bestehen, das ursprünglich auch die Bedeutung "ungeschickt", "schief", "krumm" hatte. Die weitere Herleitung auf verweist auf mfrz. "gauchir" = dt. "abwenden", "ausweichen", altfrz. "gaucher" = dt. "trampeln", "wanken", "taumeln", "schwerfällig gehen". Dem soll zu Grunde liegen fränk. "*welkan" = dt. "walken", althd. "wankon", altnoed. "vakka" = dt. "wanken", "taumeln", "torkeln".
(E3)(L1) http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw/
"Gaucherei" = "Narrheit"
dz es [volck] sölliche dieblich rauberey ... vor billich geacht und offt, damit es die geucherey zu kauffe hab, sich selbs geplöndert und geschätzt
1520 Hutten I 378
(E?)(L?) http://urts55.uni-trier.de:8080/Projekte/DWB
GÄUCHEREI, f. | GAUCHEREI, f.
"gäucherei", "gaucherei", f. "gäuchisches thun", "narretei" u. ähnl., s. DWB "gäuchen".
1) mit umlaut vorherschend: uf mondag in der cruczwochen, als man .. die crucze .. drug .. (liefen böhmische frauen und männer zusammen) und liefen an die prister und spüczten in und dem crucifixe .. under die antlicze und sprachen: ja ir Dutschen dragent do uwen hulczen got! was "geuchery" tribet ir! Frankf. reichscorr. 1, 417, bericht aus Prag v. j. 1437;
(E1)(L1) http://ngrams.googlelabs.com/graph?corpus=8&content=Gaucherei
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.
Dt. "Gaucherei" taucht in der Literatur nicht signifikant auf.
Erstellt: 2010-11
grimmen (W3)
Das Wort "grimmen" geht auf eine alte Bedeutung "toben" zurück; es bedeutet also "innerlich toben".
Günter - der innere Schweinehund (W3)
(E?)(L?) http://www.guenter-antwortet.de/
(E?)(L?) http://www.timowuerz.com/production_design/toys/guenter_der_innere_schweinehund.php
Vermutlich ist der Name "Günter" für den "inneren Schweinehund" eine "Erfindung des Autors Stefan Frädrich.
gut, Gatte, Gut (W3)
Die älteren Formen von "gut" hatten noch die Bedeutung "passend", "trefflich". Ein wenig klingt dies noch an in dem Ausdruck "gut genug". Verbindungen gibt es auch zum griech. "agathós" = "tüchtig".
Auch in "Gatte" wird ein Verwandter von "gut" vermutet. Das scheint mir nicht zu weit hergeholt. Immerhin sollten Gatten ja "zueinander passen".
Das (substantivierte) "Gut" ist demnach dasjenige, was zu einem passt. Damit könnte z.B. das Land(stück) gemeint sein, das man in der Lage ist selbst zu bebauen und zu ernten.
H
Halo-Effekt (W3)
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Der "Halo-Effekt" bezeichnet in der Psychologie eine Urteilverzerrung bzw. einen Wahrnehmungseffekt.
Einzelne Eigenschaften einer Person erzeugen einen Gesamteindruck, der die weitere Wahrnehmung der Person überstrahlt.
Beispiele für den Halo-Effekt sind zum Beispiel die Einschätzung von Übergewichtigen als "gutmütig" und Brillenträgern als "intelligent".
(E?)(L1) http://www.markenlexikon.com/markenglossar.html
heucheln, Heuchelei (W3)
"Huch" was kommt denn da? - Da sollte man entweder in Deckung gehen oder "good will" vortäuschen. Vermutlich geht es über die Bedeutung "schmeicheln" auf mhd. "huchen" = "sich ducken", "kauern" zurück. Und das nennt man dann "Heuchelei".
hinterfotzig (W3)
Das Wort "hinterfotzig" soll wahrscheinlich an die hinteren "grossen Lippen" erinnern und ein Verhalten bezeichnen, das man mit diesem Ort in Verbindung bringen kann. Es könnte über die Verwandschaft von "Fotze" mit "faul" aber auch "hinterfaul" bedeuten, in Assoziation mit "hinterlistig" und "oberfaul".
I
J
K
Katharsis (W3)
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
(griech., "Reinigung"), Im Allgemeinen bedeutet "Katharsis" die Läuterung bzw. das Abreagieren seelischer Konflikte. In der Psychotherapie ist es der angestrebte Effekt, seelische Konflikte durch abreagieren (z.B. durch Weinen, Worte oder symbolische Mittel) aufzulösen.
(© blueprints Team)
L
Libido (W3)
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
(lat.), Die "Libido" bezeichnet in der Psychoanalyse die sexuelle Energie, die den Menschen zu allen Formen angenehmer sinnlicher Erfahrung treibt. Entwicklungsstufen der "Libido" sind die orale, anale, phallische und genitale Phase.
(© blueprints Team)
Liebe (W3)
Die "Liebe" wurde als ahd. "liubi", "liupa" zum Verb "lieben" (als Neuschöpfung) gebildet und bedeutete demnach zunächst "das Liebsein". Im Laufe der Zeit erhielt es eine abstraktere Bedeutung in unserem heutigen Sinn und verdrängte die gebräuchliche "Minne". Als "Liebe zu Gott" erhielt sie dann die göttlichen Weihen, während sie in der Vaterlandsliebe oft genug wieder blutend auf den Boden der Tatsachen fand. Dass man auch "Liebe machen" kann, lernte man vom engl. "to make love". Das ist zwar auch recht handfest gemeint, ist aber auf jeden Fall besser, als andere im Namen der Liebe umzubringen. Dass die "Liebe" aber nicht immer "lieb" sein muss, sieht man daran, dass die Liebe krank machen kann, was im Ernstfall bis zur Blindheit führt.
Ähnliches weiss das Wörterbuch der Frankfurter Rundschau zu berichten.
...
Aber die platonische Liebe war nicht die allein selig machende. Daher erfanden annähernd deutsch sprechende Menschen im 9. Jahrhundert heimlich ein eigenes Wort dafür, berichtet Etymologe Wolfgang Pfeifer. Es hieß ganz piepsig "liubi", wurde dann "lioba" (11. Jahrhundert) und verdrängte gegen 1600 im Namen der "Liebe" das zuvor gebräuchliche, aber ungeheuer anstößige Wort "Minne".
...
Auf der Seite des Islam-Instituts bringt Dr. (USA) Fritz Goerling unter dem Titel "Der Begriff der „Liebe Gottes“ in der Bibel und im Koran" noch weitere sprachliche Aspekte ein.
...
Doch an vielen Textstellen ist von liebendem Handeln Gottes die Rede, ohne daß der Begriff für "Liebe" ("ahava") direkt Verwendung findet. "Liebe" im Sinne von "agape" = "liebende Selbsthingabe", findet sich nicht im Alten Testament.
...
Im Vergleich zwischen alttestamentlicher "ahava" und neutestamentlicher "agape" besteht ein entscheidender Unterschied darin, daß "agape" die "Liebe der Selbsthingabe" ist.
...
Die drei Stellen im Koran, an denen Allah das Attribut "al wadud" ("der Liebende") beigelegt wird (11,90; 19,96; 85,14), sagen sehr viel weniger aus, als man annehmen könnte. In allen drei Koranstellen geht es um "bedingte Liebe".
...
Der Rubin gilt als Edelstein des Monats Juli und steht für Liebe.
Der "Grimm" hat der "Liebe" und den vielen Abkömmlingen mehrere Seiten gewidmet:
LIEBE - LIEBEATHMEND - LIEBEBANG - LIEBEBEDÜRFNIS - LIEBEBEFLISSEN - LIEBEBEFLÜGELT - LIEBEBEGÜNSTIGEND - LIEBEBERAUSCHT - LIEBEBETHÖRT - LIEBEBEWANDERT - LIEBEBEZWUNGEN - LIEBEBRÜNSTIG - LIEBEBRUNST - LIEBEDICHTER - LIEBEDIENER - LIEBEDIENEREI - LIEBEDIENERISCH - LIEBEDIENERN - LIEBEDÜRFTIG - LIEBEFASERND - LIEBEFLAMMEND - LIEBEFLEHEN - LIEBEFLEHEND - LIEBEFLÖTEND - LIEBEFLÜSTERN - LIEBEFLÜSTERND - LIEBEFROH - LIEBEFRUCHT - LIEBEFUNKELND - LIEBEGEFÜHL - LIEBEGLÜCK - LIEBEGLÜHEND - LIEBEGOTT - LIEBEGUNST - LIEBEHAFT - LIEBEIGEN - LIEBEJAUCHZEND - LIEBEKOSEND - LIEBEKRANK - LIEBEKRAUT - LIEBEKUNDIG - LIEBEKUSZ - LIEBELÄCHELND - LIEBELEBEN - LIEBELEER - LIEBELEI - LIEBELEIN - LIEBELISPELND - LIEBELN - LIEBELOS - LIEBEN - LIEBENSFÄHIGKEIT - LIEBENSVOLL - LIEBENSWERTH - LIEBENSWÜRDIG - LIEBENSWÜRDIGKEIT - LIEBENTFACHT - LIEBENTGLÜHEND - LIEBENTGLÜHT - LIEBENTRÜSTET - LIEBENTZÜNDET - LIEBEPAAR - LIEBER - LIEBER - LIEBEREICH - LIEBEREIF - LIEBEREIHEN - LIEBERFÜLLT - LIEBERMANN - LIEBERN - LIEBERWÄRMT - LIEBERWERDEN - LIEBES - LIEBESABENTEUER - LIEBESACH - LIEBESÄUGELN - LIEBESAMPEL - LIEBESANFALL - LIEBESANFECHTUNG - LIEBESANGELEGENHEIT - LIEBESANGST - LIEBESAPFEL - LIEBESARBEIT - LIEBESARM - LIEBESAUGE - LIEBESBAD - LIEBESBAND - LIEBESBAUM - LIEBESBEGEBENHEIT - LIEBESBEGIER - LIEBESBEWEIS - LIEBESBIRNE - LIEBESBITTE - LIEBESBLICK - LIEBESBLÜMCHEN - LIEBESBLÜTHE - LIEBESBOTE - LIEBESBOTIN - LIEBESBRAND - LIEBESBRIEF - LIEBESBRIEFCHEN - LIEBESBRIEFLEIN - LIEBESBRIEFTRÄGER - LIEBESBRUNST - LIEBESBRÜNSTIG - LIEBESBRUST - LIEBESBUCH - LIEBESBUND - LIEBESCHÄTZCHEN - LIEBESCHIMMER - LIEBESCHMACHTEND - LIEBESDIENER - LIEBESDIENST - LIEBESDRANG - LIEBESDUFT - LIEBESDURST - LIEBESEIFER - LIEBESELEMENT - LIEBESERGEBENHEIT - LIEBESERGIESZUNG - LIEBESERGUSZ - LIEBESERKLÄRUNG - LIEBESFACKEL - LIEBESFEHDE - LIEBESFEIER - LIEBESFESSEL - LIEBESFEST - LIEBESFEUER - LIEBESFIBEL - LIEBESFIEBER - LIEBESFLAMME - LIEBESFLÜGEL - LIEBESFREUDE - LIEBESFREUND - LIEBESFRUCHT - LIEBESFRÜHLING - LIEBESFÜLLE - LIEBESFUNKE - LIEBESGABE - LIEBESGEDÄCHTNIS - LIEBESGEDANKE - LIEBESGEDICHT - LIEBESGEFAHR - LIEBESGEFÜHL - LIEBESGEHEIMNIS - LIEBESGEIZ - LIEBESGENIESZ - LIEBESGENUSZ - LIEBESGESANG - LIEBESGESCHICHTE - LIEBESGESINNT - LIEBESGESPRÄCH - LIEBESGESTALT - LIEBESGESTÄNDNIS - LIEBESGESTIRN - LIEBESGESUND - LIEBESGETÄNDEL - LIEBESGEWINN - LIEBESGIFT - LIEBESGLÜCK - LIEBESGLUTH - LIEBESGOLD - LIEBESGOTT - LIEBESGÖTTIN - LIEBESGÖTZE - LIEBESGRAS - LIEBESGRILLEN - LIEBESGRUSZ - LIEBESGUNST - LIEBESHANDEL - LIEBESHARM - LIEBESHAUCH - LIEBESHEFTIGKEIT - LIEBESHELD - LIEBESHISTORIE - LIEBESHITZE - LIEBESHOF - LIEBESHORT - LIEBESHULD - LIEBESICHER - LIEBESIECH - LIEBESJAGD - LIEBESJAMMER - LIEBESJOCH - LIEBESKAUF - LIEBESKERZE - LIEBESKETTE - LIEBESKIND - LIEBESKITZEL - LIEBESKLAGE - LIEBESKLARHEIT - LIEBESKNECHT - LIEBESKNOTEN - LIEBESKÖNIGIN - LIEBESKOST - LIEBESKRAFT - LIEBESKRANK - LIEBESKRANKHEIT - LIEBESKRANZ - LIEBESKRIEG - LIEBESKÜHN - LIEBESKUSZ - LIEBESLAUNE - LIEBESLAUT - LIEBESLEID - LIEBESLEIDENSCHAFT - LIEBESLEITER - LIEBESLEUTE - LIEBESLIED - LIEBESLIPPE - LIEBESLOHE - LIEBESLOHN - LIEBESLUST - LIEBESMACHT - LIEBESMAHL - LIEBESMÄHR - LIEBESMANTEL - LIEBESMEER - LIEBESMELODEI - LIEBESMÜHE - LIEBESMUND - LIEBESNACHT - LIEBESNAME - LIEBESNECKEREI - LIEBESNEIGUNG - LIEBESNETZ - LIEBESNOTH - LIEBESODEM - LIEBESOPFER - LIEBESORDEN - LIEBESPAAR - LIEBESPEIN - LIEBESPFAD - LIEBESPFAND - LIEBESPFEIL - LIEBESPFLANZE - LIEBESPFLEGE - LIEBESPFLICHT - LIEBESPLAGE - LIEBESPOTTEND - LIEBESPRACHT - LIEBESPROBE - LIEBESPUK - LIEBESQUAL - LIEBESQUELLE - LIEBESRASEN - LIEBESRASEREI - LIEBESRAUSCH - LIEBESREDE - LIEBESREIZ - LIEBESREIZEND - LIEBESREIZUNG - LIEBESROMAN - LIEBESSACHE - LIEBESSANG - LIEBESSCHAUER - LIEBESSCHEIN - LIEBESSCHMERZ - LIEBESSCHULE - LIEBESSCHWACH - LIEBESSCHWANGER - LIEBESSCHWANK - LIEBESSCHWINGE - LIEBESSCHWUR - LIEBESSEGEN - LIEBESSEHNEN - LIEBESSEIL - LIEBESSEUFZER - LIEBESSIECH - LIEBESSINN - LIEBESSINNEN - LIEBESSITTE - LIEBESSOHN - LIEBESSPENDE - LIEBESSPIEL - LIEBESSTARK - LIEBESSTERN - LIEBESSTÖCKEL - LIEBESSTRAHL - LIEBESSTREICH - LIEBESSTREIT - LIEBESSTÜCKCHEN - LIEBESTAGE - LIEBESTAMMELN - LIEBESTERN - LIEBESTHAT - LIEBESTHÄTIGKEIT - LIEBESTHAU - LIEBESTHORHEIT - LIEBESTHRÄNE - LIEBESTON - LIEBESTRANK - LIEBESTRAUM - LIEBESTREBEN - LIEBESTREUE - LIEBESTRIEB - LIEBESTRUG - LIEBESTRUNKEN - LIEBESTRUNKEN - LIEBESTRUNKENHEIT - LIEBESTÜCK - LIEBESÜBERFLUSZ - LIEBESÜBERSCHWANG - LIEBESUMARMUNG - LIEBESUNGLÜCK - LIEBESUNTERHALTUNG - LIEBESÜSZ - LIEBESVERDRUSZ - LIEBESVEREIN - LIEBESVERHÄLTNIS - LIEBESVERLANGEN - LIEBESVERSTÄNDNIS - LIEBESVOGEL - LIEBESVOLL - LIEBESWAHN - LIEBESWAHNSINN - LIEBESWÄRME - LIEBESWECHSEL - LIEBESWEG - LIEBESWEH - LIEBESWEIDE - LIEBESWEIHE - LIEBESWEISE - LIEBESWERBER - LIEBESWERBUNG - LIEBESWERK - LIEBESWIND - LIEBESWIRKUNG - LIEBESWONNE - LIEBESWORT - LIEBESWUNDE - LIEBESWUNSCH - LIEBESWUTH - LIEBESZÄHRE - LIEBESZÄNKEREI - LIEBESZAUBER - LIEBESZEICHEN - LIEBESZEIT - LIEBETOBEN - LIEBETOLL - LIEBETRAULICH - LIEBETRAUT - LIEBETREU - LIEBETRUNKEN - LIEBEVERBREITEN - LIEBEVIEL - LIEBEVOLL - LIEBEWARM - LIEBEWEHEN - LIEBEWEINEND - LIEBEWERK - LIEBEWERTH - LIEBEWONNIGLICH - LIEBEWUND - LIEBFALLEND - LIEBFRAUENMANTEL - LIEBFRAUENMILCH - LIEBGEBANNT - LIEBGEHEGT - LIEBGEKOSE - LIEBGENEIGT - LIEBGESTALT - LIEBGEWINNEN - LIEBGEWÜNSCHT - LIEBGIERIG - LIEBHABEN - LIEBHABER - LIEBHABEREI - LIEBHABERFACH - LIEBHABERIN - LIEBHABERKOMÖDIE - LIEBHABERROLLE - LIEBHABERSCHAUSPIEL - LIEBHABERTHEATER - LIEBHABUNG - LIEBHAFT - LIEBHALTEN - LIEBHEIT - LIEBHERZEN - LIEBHERZIG - LIEBHOLD - LIEBHOLDIN - LIEBHÖLLE - LIEBIG - LIEBKALLEN - LIEBKALLER - LIEBKIND - LIEBKOSELN - LIEBKOSEN - LIEBKOSER - LIEBKÖSLER - LIEBKOSUNG - LIEBKRAUT - LIEBLEBENDIG - LIEBLEIN - LIEBLELLEN - LIEBLELLER - LIEBLICH - LIEBLICH - LIEBLICHEN - LIEBLICHFALLEND - LIEBLICHKEIT - LIEBLICHRAUCHEND - LIEBLING - LIEBLINGIN - LIEBLINGSARBEIT - LIEBLINGSARIE - LIEBLINGSBANK - LIEBLINGSBAUM - LIEBLINGSBESCHÄFTIGUNG - LIEBLINGSBILD - LIEBLINGSBILDUNG - LIEBLINGSBLUME - LIEBLINGSBUCH - LIEBLINGSDICHTER - LIEBLINGSDIRNE - LIEBLINGSESSEN - LIEBLINGSFREUDE - LIEBLINGSGEDANKE - LIEBLINGSGEFÜHL - LIEBLINGSGEGENSTAND - LIEBLINGSGERICHT - LIEBLINGSGESCHICHTE - LIEBLINGSHUND - LIEBLINGSIDEE - LIEBLINGSINSEL - LIEBLINGSINSTRUMENT - LIEBLINGSJÜNGER - LIEBLINGSKIND - LIEBLINGSLEIDENSCHAFT - LIEBLINGSLIED - LIEBLINGSMELODIE - LIEBLINGSORT - LIEBLINGSPFERD - LIEBLINGSPLATZ - LIEBLINGSROLLE - LIEBLINGSSITZ - LIEBLINGSSTELLE - LIEBLINGSSTOFF - LIEBLINGSTHEMA - LIEBLINGSTRACHT - LIEBLINGSTRANK - LIEBLINGSTRAUM - LIEBLINGSTUGEND - LIEBLINGSUNTERHALTUNG - LIEBLINGSVERGNÜGEN - LIEBLINGSWUNSCH - LIEBLOS - LIEBLOSIGKEIT - LIEBMÄCHTIG - LIEBMAL - LIEBNIS - LIEBREDE - LIEBREDEN - LIEBREDER - LIEBREICH - LIEBREIZ - LIEBREIZEN - LIEBREIZEND - LIEBREIZER - LIEBREIZUNG - LIEBRUND - LIEBRUNG - LIEBS- LIEBSACHE - LIEBSAM - LIEBSCHAFT - LIEBSCHAFTLICH - LIEBSCHLAG - LIEBSCHÖN - LIEBSELIG - LIEBSELIGKEIT - LIEBSIECH - LIEBSIEGEL - LIEBSPRECHER - LIEBSTE - LIEBSTÖCKEL - LIEBSTÖCKELKÄFER - LIEBSTRICKERIN - LIEBSUCHT - LIEBSÜCHTIG - LIEBTE - LIEBTHAT - LIEBTHÄTIGKEIT - LIEBTRANK - LIEBUMFANGEN - LIEBUNG - LIEBVERDRUSZ - LIEBVOLL - LIEBWÄRTS - LIEBWERTH - LIEBWILLIG - LIEBWILLKOMMEN - LIEBWIRKEND - LIEBWÜRDIG - LIEBWÜRDIGKEIT
Neuere Wortbildungen sind z.B. "Landliebe", "Liebeskummer", "Naechstenliebe"
Unter "liebste(r)" kann man sich kostenlos digitale Liebesbriefe erstellen lassen.
(E1)(L1) http://www.dwb.uni-trier.de/
(E1)(L1) http://www.fluter.de/look/article.tpl?IdLanguage=5&IdPublication=2&NrIssue=22&NrSection=16&NrArticle=2390
(E3)(L2) http://www.islaminstitut.de/publikationen/artikel/liebe_gottes.htm
(E?)(L3) http://www.liebste.de/
(E?)(L3) http://www.liebster.de/
M
Meditation, Mitte, Mal, *me(d), Mass, Musse, müssen, Medizin, Mond, Mahl, Mahlzeit (W1)
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
kommt von lat. "medias" = "Mitte" bzw. lat. "meditatio" = "Nachsinnen", "in Gedanken vertieft sein".
"Meditation" bezeichnet verschiedene Arten der Bewusstseinserweiterung, der Innenschau und der Ausübung der Mystik. Voraussetzung ist, dass der Verstand, das Gefühl und der Körper völlig zur Ruhe kommen. Durch Messung der Gehirnwellen ließ sich die positive Wirkung der Meditation eindeutig nachweisen.
(© blueprints Team)
von lat. "meditatio" = "Nachdenken" ("meditari" = "meditieren") steht für sinnende Betrachtung, auch mystische oder religiöse Versenkung;
Genau genommen geht es hier um ein (geistiges) Ermessen (einer Sache) um ein "Ausmessen" der "Mitte" (lat. "medium" = "Mitte") einer Sache oder der eigenen Person.
Auf einer etwas banaleren Ebene spricht man auch von Steak-"medium", dem "halb", "mittig" durchgebratenen Steak.
Trotz seiner Banalität eröffnet sich aber mit diesem Hinweis eine grosse Fülle von Wortverwandschaften. Geht doch "medium" genau wie "Mal" und "Mahl(zeit)" auf einen Stamm ide. "*me", "*med" zurück. - Aber nun etwas der Reihe nach.
Aus dem ide. "*me", "*med" = "wandern", "(ab)schreiten", "abstecken", "messen" ist nicht nur "Meditation" sondern sind ganze Wortgruppen hervorgegangen.
So gehören alle Wortbildungen mit "Maß", "Muße" und "müssen" hierher. "Müssen" tut man das "was einem (als Aufgabe, als Tagewerk) zugemessen" wurde. Der "Medicus" (der Arzt) ist der kluge, der abwägende, der "abmessende" Ratgeber. Und die "Medizin" ist demnach die Wissenschaft des rechten "Abmessens" (hier ist noch der Anspruch der präventiven Medizin zu erkennen).
Aber es wird noch interessanter:
Die Bezeichnung für den "Mond", der seine ihm "zugemessene" Bahn am Himmelszelt zieht geht auf den Bedeutungsinhalt "wandern" zurück.
Und eine weitere Linie eröffnet sich über "Mal". Der "Mond" der täglich sein "Muss" erfüllt, wandert viele "Male" um die Erde. Mit Hilfe des "Einmaleins" kann man "ermessen" wieviel "Mal" eine Sache ausgemessen und hinzugenommen wurde. Das "Mahl" (die "Mahlzeit") findet zu einem festen, einem "abgemessenen" (oder auch "angemessenen") Zeitpunkt statt, an dem jeder das ihm "Zugemessene" zu essen bekommt - und zwar "mehrmals" am Tag.
Und um jetzt "nochmal" den grossen Bogen zum Ausgangspunkt zu schlagen. Den Zusammenhang von "wandern" und "messen" kann man noch in dem Brauch erkennen, an einem bestimmten Tag im Jahr die Grundstücksgrenzen oder Gemeindegrenzen "abzuwandern" und damit immer wieder neu "abzumessen" und erkennbar "abzustecken".
Dass auf diesen Brauch auch der Ausdruck "sich etwas hinter die Ohren schreiben" zurückgeht, ist wieder eine andere (Wort)geschichte.
Und wenn Ihnen all diese Wort-Zusammenhänge keinen Anlass zu "Muße" und "Meditation" geben, dann weiss ich auch nicht mehr weiter - das "müssen" Sie sich dann selbst zu"messen".
Erstellt: 2003-03
Melancholiker (W3)
Bis zum 19. Jh. galt in der Medizin die Vier-Säfte-Lehre. Daraus wurden u.a. vier Temperamente des Hippokrates abgeleitet.
- Der "Choleriker" hatte einen großen Anteil an gelber Galle (zu griech. "chole" = dt. "Galle", "Zorn", griech. "cholerikós", lat. "cholera" = dt. "gelbe Galle", ("gallig" gleichgesetzt mit "jähzornig", "aufbrausend")
- Der "Melancholiker" (engl. "melancholiac") hatte einen großen Anteil an schwarzer Galle (zu lat. "melancholia" = dt. "schwarze Galle", griech. "melagcholikós" = dt. "schwarzgallig")
- Der "Phlegmatiker" hatte einen großen Anteil an weißem Schleim (zu lat. "phlegma" = dt. "weißer Schleim", griech. "phlegmatikós" = dt. "zum Schleim gehörend", "an Schleim leidend" gleichgesetzt mit "träge", "schwerfällig", "gleichgültig")
- Der "Sanguiniker" hatte einen großen Anteil an rotem Blut (zu lat. "sanguis" = dt. "Blut", ("blutvoll" gleichgesetzt mit "lebhaft", "beweglich"))
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kalenderblatt/1225599/
24.07.2010
Draufgänger und Melancholiker
Vor 50 Jahren starb der Schauspieler und Sänger Hans Albers
Von Vanessa Loewel
Er war einer der ersten großen Stars, die das deutsche Kino hatte: Hans Albers. Noch heute laufen seine Filme im Fernsehen und die Lieder, die er gesungen hat, sind noch immer Ohrwürmer. Bereits zu Lebzeiten war der Schauspieler und Sänger ein Mythos: ein Synonym für Hamburg und St. Pauli, Heimat und Fernweh.
...
(E?)(L2) http://www.mittelalter-lexikon.de/
Melancholiker - Temperamente
(E?)(L?) http://u01151612502.user.hosting-agency.de/malexwiki/index.php/Temperamente
Temperamente (v. lat. "temperamentum" = "rechtes Maß"). Entsprechend der Ansichten von Aristoteles, Hippokrates und Galenus nahmen ma. Gelehrte an, dass die menschliche Grundgestimmtheit von dem Mischungsverhältnis der im Körper wirksamen Säften abhinge.
...
(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Melancholiker
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.
Dt. "Melancholiker" taucht in der Literatur um das Jahr 1760 auf.
Erstellt: 2012-01
mental (W3)
Das dt. "mental" beruht auf lat. "mens" = "Geist".
N
O
Osborn-Methode (W3)
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Diese Kreativtätstechnik ist benannt nach dem amerikanischen Werbefachmann "Alexander Osborn" der diese Technik in den 50er Jahren entwickelte. Durch die Umstrukturierung eines Problems durch bestimmte Fragen sollen andere Lösungen gefunden werden. Sein Fragenkatalog umfasst neun Komplexe.
Diese Technik eignet sich besonders dann, wenn es um die Weiterentwicklung bestehender Ideen, Produkte, Projekte etc. geht.
Die Fragenliste kann beliebig ergänzt werden. Ziel der "Osborn-Methode" ist es, andere Aspekte zu gewinnen und gemeinsam neue Möglichkeiten zu entwickeln.
Entscheidend ist, dass jede Frage der Liste beantwortet und bis zum Ende durchdacht wird. Erst wenn Ihnen nichts mehr zu einer Frage einfällt, sollte zur nächsten Frage gewechselt werden.
Vorgehensweise
- 1.Schreiben Sie das Problem bzw. das Ziel auf? - Beispiel: Sie wollen eines Ihrer selbstgeschriebenen Bücher weiterentwickeln.
- 2. Analysieren Sie das Problem/Ziel unter folgenden Gesichtspunkten. Gehen Sie von Frage zu Frage und visualisieren Sie die Ergebnisse. Die Fragen müssen dem Ziel bzw. Problem entsprechend formuliert werden. - Beispiel: Machen Sie bitte die Übung und beantworten Sie die Fragen zu dem imaginären Ziel/Problem!
(© blueprints Team)
P
phlegmatic (W3)
(E?)(L1) http://www.wordsmith.org/awad
Phlegmatiker (W3)
Bis zum 19. Jh. galt in der Medizin die Vier-Säfte-Lehre. Daraus wurden u.a. vier Temperamente des Hippokrates abgeleitet.
- Der "Choleriker" hatte einen großen Anteil an gelber Galle (zu griech. "chole" = dt. "Galle", "Zorn", griech. "cholerikós", lat. "cholera" = dt. "gelbe Galle", ("gallig" gleichgesetzt mit "jähzornig", "aufbrausend")
- Der "Melancholiker" hatte einen großen Anteil an schwarzer Galle (zu lat. "melancholia" = dt. "schwarze Galle", griech. "melagcholikós" = dt. "schwarzgallig")
- Der "Phlegmatiker" hatte einen großen Anteil an weißem Schleim (zu lat. "phlegma" = dt. "weißer Schleim", griech. "phlegmatikós" = dt. "zum Schleim gehörend", "an Schleim leidend" gleichgesetzt mit "träge", "schwerfällig", "gleichgültig")
- Der "Sanguiniker" hatte einen großen Anteil an rotem Blut (zu lat. "sanguis" = dt. "Blut", ("blutvoll" gleichgesetzt mit "lebhaft", "beweglich"))
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
(griech. "phlegma"); Der "Phlegmatiker" ist eine der vier Persönlichkeitstypen der antiken Temperamentenlehre.
Diese "typischen" Temperamente bezeichnete der griechischer Arzt und Philosoph Hippokrates (460 - 377 v. Chr) als "Choleriker", "Melancholiker", "Phlegmatiker" und "Sanguiniker".
Der Ausdruck bezeichnet den langsam und bedächtig reagierenden bzw. zur Gleichgültigkeit neigenden Menschen.
Wenn wir heute das Adjektiv "phlegmatisch" benutzen, dann bedeutet es sinngemäß "träge", "schwerfällig" bzw. "nicht leicht erregbar".
(© blueprints Team)
(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl
(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Phlegmatiker
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.
Dt. "Phlegmatiker" taucht in der Literatur um das Jahr 1760 auf.
Erstellt: 2012-01
Primacy-Effekt (W3)
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
1.) In der Sozialpsychologie bezeichnet der "Primacy-Effekt" das Phänomen, dass die erste Information über einen Menschen einen stärkeren Eindruck hinterlassen als die folgenden.
2.) In der Lernpsychologie hingegen bezeichnet man so den Effekt, dass zuerst dargebotene Inhalte besser gelernt und behalten werden.
(© blueprints Team)
Psyche, Psychotherapie, Therapie (W3)
(E?)(L?) http://psyche-therapie.ch/etymologie.html
Das Wort "Psyche" stammt vom Griechischen "psychein" ("hauchen") und bedeutet soviel wie "Hauch", "Atem". Da der "Atem" Kennzeichen des Lebens ist, wurde "Psyche" gleich bedeutend mit dem "Leben" und zuletzt mit der "Seele" als dem Prinzip des Lebens.
"Therapie" geht auf das griechische Stammwort "therapon" zurück, deutsch etwa der "Gefährte", "Diener".
"a.c.t." ist ein Kürzel für "acting character technique".
(E?)(L?) http://psyche-therapie.ch/etymologie.html
Kleine Etymologie zum Wort "Psyche".
Psychedelik (W3)
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
(griech. "delosis" = "Offenbarung"), "Psychedelik" ist die Bezeichnung für die Lehre vom Zustand gesteigerter Wahrnehmungs- und Erlebnisfähigkeit, hervorgerufen durch Halluzinogene ("Psychedelika") oder durch Meditation. Psychedelische Zustände können mit Gesichts-, Gehörs-, Berührungs- und Geschmackshalluzinationen verbunden sein oder auch mit dem Gefühl der Schwerelosigkeit und dem Verlust des Zeitgefühls.
(© blueprints Team)
Psychoanalyse (W3)
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Die "Psychoanalyse" ist eine Persönlichkeitstheorie, die Sigmund Freud (1856 - 1939) aufbauend auf seiner psychiatrischen Arbeit und einer jahrelang durchgeführten Selbstanalyse entwickelt hat. Die Theorie enthält Angaben über die Struktur der menschlichen Persönlichkeit, deren Dynamik und Entwicklung, sowie zur Entstehung und Behandlung seelischer Störungen.
(© blueprints Team)
Psychologie (W3)
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
griech. "Psychologie" war ursprünglich die Lehre von den seelischen Erscheinungen. Heute untersucht sie als Wissenschaft das Verhalten der Menschen in bezug auf seine inneren Steuerungsmechanismen in Abhängigkeit von seinen biologischen, kulturellen und gesellschaftlichen Determinanten.
(© blueprints Team)
Q
R
S
Sanguiniker (W3)
Bis zum 19. Jh. galt in der Medizin die Vier-Säfte-Lehre. Daraus wurden die vier Temperamente des altgriechischen Arztes Hippokrates abgeleitet.
Der griechische Arzt Hippokrates sprach in seiner Typenlehre dem "Sanguiniker" die Rolle des lebhaften, temperamentvollen, lebensbejahenden Menschen zu. Diese Typisierung beruht darauf, dass der lebensbejahende Mensch als "Vollblutmensch" gesehen wurde. Der Begriff "Sanguiniker" geht zurück auf lat. "sanguineus" = "aus Blut bestehend", "blutvoll", lat. "sanguis" = "Blut".
Lat. "sanguis" = "Blut" findet man auch in weiteren Wörtern wie engl., frz. "sangfroid" = "Kaltblütigkeit", span. "Sangria", wörtlich "Aderlass", span.-mex. "sangría", engl. "sanguinary" = "blutig", "mörderisch", engl. "sanguine" = "heiter", "lebhaft", "leichtblütig".
- Der "Choleriker" hatte einen großen Anteil an gelber Galle (zu griech. "chole" = dt. "Galle", "Zorn", griech. "cholerikós", lat. "cholera" = dt. "gelbe Galle", ("gallig" gleichgesetzt mit "jähzornig", "aufbrausend")
- Der "Melancholiker" hatte einen großen Anteil an schwarzer Galle (zu lat. "melancholia" = dt. "schwarze Galle", griech. "melagcholikós" = dt. "schwarzgallig")
- Der "Phlegmatiker" hatte einen großen Anteil an weißem Schleim (zu lat. "phlegma" = dt. "weißer Schleim", griech. "phlegmatikós" = dt. "zum Schleim gehörend", "an Schleim leidend" gleichgesetzt mit "träge", "schwerfällig", "gleichgültig")
- Der "Sanguiniker" hatte einen großen Anteil an rotem Blut (zu lat. "sanguis" = dt. "Blut", ("blutvoll" gleichgesetzt mit "lebhaft", "beweglich"))
(E?)(L?) http://www.owid.de/pls/db/p4_suche_elex.Stichw_alpha?v_Buchst=S
(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl
(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Sanguiniker
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.
Dt. "Sanguiniker" taucht in der Literatur um das Jahr 1780 auf.
Erstellt: 2012-01
Schadenfreude, Schaden, Freude (W3)
"Schadenfreude" ist eines der Worte, das den Weg auch nach England gefunden hat.
Wenn man in der Lage ist "Monty Python" hervorzubringen, sollte man auch ein eigenes Wort für Schadenfreude haben.
Die "Schadenfreude" kam schon 1852 nach England.
(E?)(L?) http://www.bbc.co.uk/dna/h2g2/alabaster/Search?searchstring=schadenfreude&searchtype=goosearch
(E?)(L?) http://www.cafe-philosophique.de/review/20011102.htm
(E1)(L1) http://dictionary.reference.com/wordoftheday/archive/2000/05/10.html
(E1)(L1) http://www.etymonline.com/s2etym.htm
(E?)(L?) http://www.bbc.co.uk/h2g2/guide/Search?searchstring=schadenfreude&searchtype=goosearch&go.x=28&go.y=9
(E?)(L?) http://home.earthlink.net/~ruthpett/safari/wordlist.htm
(E1)(L1) http://www.dwb.uni-trier.de/
(E1)(L1) http://www.wordsmith.org/awad/archives/0898
(E1)(L1) http://www.yourdictionary.com/cgi-bin/wotd.cgi?word=schadenfreude
Im Newsletter von "www.yourdictionary.com" vom 01.10.2001 ist zu lesen:
German "schaden" = "to hurt" + "Freude" = "joy". "Schaden" comes from Old High German "skado", which also devolved into English "scathe" = "harm", "hurt" via Old Norse "skaða". "Freude" comes from Old High German "frewida", akin to the same "fro" = "happy" found in contemporary German "fröhlich" = "happy".
Greek is one of the few other Indo-European languages with a native word expressing this unsavory emotional reaction: "epichaikakia" from "epi-" = "on, over" + "chai-" = "joy" + "kakia" = "hurt", "vice".
Skrupel, scruple, skrupellos (W3)
Der "Skrupel", engl. "scruple" kommt von lat. "scrupulus" = "kleiner scharfer Stein" (lat. "scrupus" = "scharfer Stein"); dieser sorgte evtl. als "Quelle der Besorgnis" für "Hemmung" und dann im übertragenen Sinne für "Gewissensbisse". (Ein "scharfer Stein" auf dem Weg konnte sich schmerzhaft auswirken, so dass durchaus "Vorsicht" geboten war.)
"skrupellos" ist man entsprechend, wenn man keine spitzen Steine zu befürchten hat.
Der "kleine scharfe Stein" diente wohl auch zum Messen von Gewichten und hat sich noch lange als Apothekergewicht erhalten (etwa 1,2 g).
(E?)(L?) http://www.comic-now.de/cgi-bin/comicnow.cgi/uebersicht.html
Helden ohne Skrupel
(E?)(L?) http://www.fernsehserien.de/index.php?serie=4362
Die keine Skrupel kennen (USA 1980)
(E3)(L1) http://www.textlog.de/31823.html
T
toll, Tier (W3)
"Toll" kommt von ahd. "tol" = "dumm", "töricht" und griech. "tholerós" = "trübe", "verwirrt"; gehört in den Dunstkreis von "Dunst", "dösen", "Dusel", "Tor" ("Dummkopf"). Geht man noch weiter zurück, stößt man auf die Wurzel ide. "*dheu" = "wirbeln", "blasen", "rauchen", "dampfen". Auf diese Wurzel wird auch "Tier" in der ursprünglichen Bedeutung "hauchen", "atmen", "Lebewesen".
Etymologisch gesehen bezeichnete das gemeingermanische Wort "Tier" (althochdeutsch "tior", englisch "deer") ursprünglich das wild lebende Tier im Gegensatz zum Haustier ("Vieh"). Das Wort sei eine Bildung zu der unter "Dunst" dargestellten indogermanischen Wurzel "*dheu-" = "stieben", "blasen".
Die Gebrüder Grimm leiten "toll" vom altsächsischen "dol" und der germanischen Wurzel "dul" her und nehmen als Grundbedeutung "betäubt", "bewusztlos" an.
...
Insofern fügen sich die Verwandten von "toll" ins Bild, als da laut ethymologischem Wörterbuch sind: das Versäumen im angelsächsischen "fardwelan" oder Überdruss im althochdeutschen "twala". Außergermanisch vergleicht sich trefflich das griechische "tholos" wie Schlamm - der dunkle Saft des Tintenfischs.
Ein Wort, drei Bedeutungen.
Erstens: Das "Tor" = "zwei durch eine Querstange verbundene Pfosten", zwischen die ein Netz gespannt wird.
Zweitens: der "Tor" = "Irrsinniger", "Schwachkopf". Das Wort, ein substantiviertes Adjektiv, dessen "r" auf grammatischem Wechsel gegenüber "s" in den unter verwandtem "dösig" und "Dusel" angeführten Wortformen beruht.
Drittens: "Tor" = "Tür", "große Einfahrt"
trauen, treu, Trauer, trauern, Traufe (W2)
(E?)(L?) http://segert.net/home/
Nicht jeder "Trauer" kann man "trauen" - zumal sie anscheinend nichts miteinander zu tun haben.
Das Verb "trauen" ist eng vertraut mit der "Treue". Das Grundwort "treu" hatte im ahd. "gitriuwi" die Bedeutung "stark wie ein Baum". Daran erkennt man, dass "Treue" auch etwas mit "Stärke" zu tun hat.
Und wenn man diese Stärke nicht besitzt kann man schon eine gewisse "Trauer" verspüren. Diese bezieht sich auf das Verb "trauern", das im ahd. "truren" soviel wie "(den Kopf) hängen lassen". Von dem äußeren Verhalten schloss man auf den inneren Zustand und übertrug auch die Bezeichnung.
Ein Zusammenhang könnte dabei zu "triefen" (= "in Tropfen fallen") und "Traufe" (= "die Triefende") bestehen. Und wenn man dann noch vom Regen unter die tropfende Traufe gerät, dann ist man wirklich ein trauriger Tropf.
Als indoeuropäische Wurzel der "Trauer" wird ein Wort mit der Bedeutung "zerbrechen", "zerbröckeln" angenommen.
Dies ist ja auch im heutigen Sprachgebrauch noch erkennbar, wenn jemand "vor Trauer zusammenbricht", oder "von Trauer erschlagen" wird.
Traum (W3)
Die Herkunft von "Traum" ist - wie im wirklichen Leben - unklar.
U
Uni Hamburg
Fachgebäden-Lexikon der Psychologie
(E?)(L?) http://www.sign-lang.uni-hamburg.de/Projekte/PLEX/Start.htm
Psychologisches Fachgebärden-Lexikon; Begriffserklärungen und die dazugehörigen Gebärden.
Das "Fachgebärdenlexikon Psychologie" wurde im Rahmen eines zweijährigen Projekts vom Bundesarbeitsministerium gefördert. Für über 900 Begriffe aus sieben Grundlagenfächern der Psychologie wurden über 1200 Gebärden aufgenommen, mehr als zwei Drittel wurden empirisch erhoben, für knapp ein Drittel der Begriffe wurden neue Gebärden entwickelt.
Uni Köln
Differentielle Psychologie
(E?)(L?) http://www.uni-koeln.de/phil-fak/fs-psych/serv_pro/skripte/diff/diffborch.pdf
Skript zur Differentiellen Psychologie - Frank Borchard
...
4.6 Forschungsmethoden: klinische und experimentelle Forschung
(WAT (s.o.) zur Erforschung der Komplexe), aber keine Fallstudien, so wie Freud sie veröffentlicht hat, stattdessen Komparative Studien unter Einbeziehung von Geschichte, Mythos, Religion und Etymologie zur Erforschung der archetypischen Grundlage von Träumen und Phantasien. Jung beschäftigte sich in diesem Rahmen u.a. mit Hinduismus, Taoismus, Yoga, Konfuzianismus, Yoga, der christlichen Messe, Astrologie, Parapsychologie, dem Denken von Naturvölkern und Alchemie.
...
...
Er ordnet sie nach 1) Etymologie 2) theologische Bedeutung 3) philosophische b: 4) juristische B. 5) soziologische B. 6) äußere Erscheinung = biosoziale B. 7) psychologische B. Anschließend gibt er als Quintessenz seiner Arbeit die Persönlichkeit definiert als die dynamische Ordnung derjenigen psychophysischen Systeme im Individuum, die seine einzigartigen Anpassungen an die Umwelt bestimmen.
...
Uni München
Satzergänzungstest der Psychologischen Abteilung der Psychiatrischen Klinik der LMU München
(E?)(L?) http://psytest.psy.med.uni-muenchen.de/setest
V
W
Wahn, Wahnsinn, wahnsinnig, Wahnwitz, wahnwitzig, *wan, Wüste, *wen-, Argwohn, win, Wunsch, Winfried, Erwin, venus, gewinnen (W2)
(E?)(L1) http://www.pcwelt.de/news/online/122085/index.html?NLC-Newsletter&id=122085
(E?)(L?) http://www.sgipt.de/gipt/psypath/et_wahn0.htm
(E?)(L?) http://www.sgipt.org/gipt/psypath/et_wahn0.htm
(E1)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Wahnsinn
Zur Etymologie der Worte von Wahn und Wahnsinn
Der Begriff "Wahnsinn" und "Wahn" wird sprachgeschichtlich sehr ausführlich von Scharfetter in seiner "Allgemeinen Psychopathologie", Stuttgart: Thieme 1976, S.168-169 abgeleitet:
"13.4 Die Etymologie von "Wahnsinn" und "Wahn" - Was weiss die Sprache vom Wesen des Wahns? Die Wörter Wahnsinn und Wahn haben nach Auffassung der Etymologen verschiedene Herkunft (s. Duden 1963, Hofer 1953, Wasserzieher 1963).
13.4.1 "Wahnsinn" ("Wahnwitz", vgl. "De-menz") "Wahn" ist alt- und mittelhochdeutsch "*wan" = "leer", urverwandt mit gotisch "vans" = "mangelnd", "leer", lateinisch "vanus", "vastus" = "leer". Aus dem gleichen indoeuropäischen Stamm ist das Wort "Wüste" abgeleitet. Sinn ist ursprünglich "Gang der Gedanken", "Weg der Gedanken". "Wahnsinnig" heisst also: "leer von Sinnen", "des Verstandes (Witz) ermangelnd".
13.4.2 "Wahn". Das Wort stammt aus der Wurzel ide. "*wen-" (das auch in unserem neuhochdeutschen "gewinnen" steckt), d.h. "nach etwas suchen", "nach etwas trachten", "etwas wünschen", "verlangen", "erhoffen", "begehren", "erwarten", "annehmen" im Sinne von "vermuten". Dazu gehört germanisch, mittel- und althochdeutsch "wan" = "Erwartung", "Vermutung", "Meinung", "Verdacht", (vgl. "Argwohn"). Aus derselben indoeuropäischen Wurzel stammt englisch "to win", germanisch "wunsch", "wine", d.i. "Freude" (vgl. die Namen "Winfried", "Erwin"), lat. "venus" = "Liebe", altindisch "vanas" = "Verlangen", "Lust" und "vanati" = "Liebe". Die Herkunft des Wortes "Wahn" weist also schon darauf hin, dass dabei ein Streben wirkt (Motivation), ein Wunsch, dass etwas "gewonnen", angenommen wird."
...
Wortgeschichte
Das Wort "Wahnsinn" ist eine Rückbildung des 18. Jahrhunderts aus dem Adjektiv "wahnsinnig", das schon im 15. Jahrhundert nachweisbar ist. Vorbild war das Wort "wahnwitzig", welches auf das althochdeutsche "wanwizzi" zurückgeht. Dabei bedeutet im Althochdeutschen "wan" (ie. *(e)u?-no "leer") ursprünglich "leer", "mangelhaft" (vgl. engl. "waning"). "Wahnwitz" bzw. "Wahnsinn" meinten also etwa soviel wie "ohne Sinn und Verstand". Dadurch, dass "wan" und "Wahn" (ahd. "wân" = "Hoffnung", "Erwartung") sprachgeschichtlich zusammengefallen sind, haben sich die Bedeutungen gegenseitig beeinflusst: "Wahn" wurde zur "falschen, eingebildeten Hoffnung", der alte Wortbestandteil "wan" wird heute als das etymologisch nicht verwandte "Wahn" wahrgenommen.
Das Althochdeutsche kennt drei Substantive, die markante Zustände der Verstandestrübung und des Wahnsinns beschreiben: "sinnelosi", "tobunga" und "unsinnigi". Diesen Begriffen ist eventuell noch das pathologische "uuotnissa" zur Seite zu stellen, es übersetzt das lateinische "dementia". Die Bedeutung von "Wahnsinn durch Besessenheit" hat "unuuizzi". All diese Begriffe tragen ihren Ursprung im Lateinischen ("dementia", "alienatio" und "insipienta") und sind nur sehr schwer voneinander abzugrenzen.
Im Mittelhochdeutschen gibt es eine ganze Reihe anderer Begriffe, um Wahnsinn(ige) zu bezeichnen; zuerst einmal "tôr" und "narre", aber auch ein großes Wortfeld mit Komposita der Stammsilbe "sin(n)", wie zum Beispiel "unsin", "unsinheit", "unsinne", "unsinnec", "unsinnecheit", "unsinneclîchen" und "unsinnen". Dazu kommen noch die bereits erwähnten Komposita der Stammsilbe "wan" wie "wanwiz", "wanwizze" und "wanwitzic" und Komposita der Stammsilbe "toben" wie "Tobesuht", "tobesite", "toben", "tobesühtig" und "tobic" oder auch "töbic". Bei Hartmann von Aue finden sich noch "hirnsühte" und "hirnwüetecheit". Eher umgangssprachlich waren die Worte "tumb" und "tumbheit", die auf "Stummheit" verweisen, aber für eine Vielzahl psychischer Defekte verwendet wurden.
...
X
Y
Z
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Psychologie, Psychologie, Psychology
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Erstellt: 2011-06
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Degen, Rolf
Lexikon der Psycho-Irrtümer
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Sprache: Deutsch
Aus der Amazon.de-Redaktion
Irren ist menschlich; sich von erkannten Irrtümern abzuwenden, jedoch erst recht... hofft zumindest Rolf Degen und listet in seinem Buch vierzehn seiner Ansicht nach ebenso populäre wie falsche Gemeinplätze über Psyche und Verhalten auf: von der vermeintlichen Effektivität von Psychotherapie, über den Einfluss von Kindererziehung oder Massenmedien bis hin zu den Auswirkungen von Intelligenztraining, Meditation oder Hypnose.
Degen (nomen est omen) führt dabei eine ziemlich scharfe Klinge, vor allem an den Psychotherapeuten lässt er kein gutes Haar. Trotz ihres Standesdünkels reiche die Wirksamkeit psychotherapeutischer Techniken "nicht über jene von Aderlass, Geisterbeschwörung und Gesundbeten hinaus." Umso schlimmer, als das neue Psychotherapiegesetz die Allgemeinheit für solchen Humbug verstärkt zur Kasse bäte.
Weil Herr Degen so schön in Fahrt ist (was dem Lesevergnügen durchaus zugute kommt), schießt er bisweilen über das Ziel hinaus. So wirft er Psychotherapie und akademische Psychologie grundsätzlich in einen Topf, obwohl Psychotherapeuten gar nicht von den Universitäten ausgebildet werden und ein großer Teil dieser "Pseudoexperten" nicht Psychologen sind, sondern Mediziner, Pädagogen, Theologen etc.; einerseits attestiert er der Psychologie "Unfähigkeit" und "atemberaubende Ahnungslosigkeit" gegenüber ihrem Forschungsgegenstand, andererseits stützt er sich im Kampf gegen Psycho-Mythen und "kollektiven Selbstbetrug" vor allem auf wissenschaftliche Studien von Psychologen.
Mit schadenfroher Genugtuung verfolgt man zwar, wie da heilige Kühe der esoterischen Psychoszene geschlachtet werden, wie z.B. Meditation, Nahtod-Erfahrungen oder die Spezialisierung der Gehirnhälften (Logik versus Gefühl). Aber manchmal wirkt Degens Argumentation doch etwas effekthascherisch und einseitig. Bezüglich der Machtlosigkeit des elterlichen Einflusses werden z.B. aussagekräftige Langzeitstudien der entwicklungspsychologischen Bindungsforschung einfach ignoriert, weil sie dem Autor wohl nicht ins Konzept passen.
Dennoch liefert dieses Lexikon der Psycho-Irrtümer (das mit vierzehn, bis zu 45-seitigen Kapiteln allerdings keineswegs ein Lexikon ist) interessante Beiträge zu einer Debatte, die zwar nicht neu, aber nach wie vor spannend und unerlässlich ist.
Christian Stahl
Digitale Bibl. DB000023
Handwörterbuch Psychologie
(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3898534235/etymologporta-20
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(E?)(L1) http://www.digitale-bibliothek.de/band23.htm
Das »Handwörterbuch Psychologie« ist ein bewährtes Nachschlagewerk für alle, die sich im Studium, beruflich oder aus privatem Interesse mit Psychologie beschäftigen. Mit insgesamt 159 Beiträgen von A wie Aggression bis Z wie Zeiterleben, geschrieben von 147 namhaften Fachwissenschaftlern aus dem In- und Ausland, gehört das Werk zu den bedeutendsten Gesamtdarstellungen der modernen Psychologie. Als Kombination von Handbuch und lexikalischem Nachschlagewerk stellt es darüber hinaus eine benutzerfreundliche Alternative zu voluminösen Enzyklopädien und allzu knapp gefaßten Wörterbüchern dar.
Im Gegensatz zu vielen anderen Nachschlagewerken versteht sich das Handwörterbuch als eine kritische Bestandsaufnahme der Disziplin. Nicht Scheingewißheit soll nach dem Willen der Herausgeber erreicht werden, sondern Problembewußtsein. Neben dem allgemein anerkannten Wissensstand dokumentiert das Handbuch deshalb auch die Kontroversen und Schwachstellen und nennt die Gefahren, die mit der Anwendung psychologischen Wissens verbunden sein können.
Außerdem erhält der Benutzer Gelegenheit, neben den klassischen Theorien und Methoden auch außerhalb des Mainstreams der akademischen Psychologie angesiedelte Konzepte kennenzulernen und sich so ein eigenständiges Urteil zu bilden. Damit wird ein Blick auf die Entwicklungslinien und Zukunftschancen der Psychologie ermöglicht.
Zahlreiche Tabellen und Graphiken veranschaulichen komplexe Zusammenhänge. Jeder Artikel ist mit einer umfangreichen Bibliographie der internationalen Forschungsliteratur versehen, die eine systematische Vertiefung des Gelesenen ermöglicht.
Der digitalen Ausgabe liegt die vollständig neu bearbeitete Fassung des »Handwörterbuchs Psychologie« von 1988 zugrunde.
Digitale Bibl. DB000083
Digitale Bibl. KDB00058
Wörterbuch Psychologie
Von Werner D. Fröhlich
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(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3898534839/etymologpor09-20
(E?)(L1) http://www.digitale-bibliothek.de/band83.htm
Die moderne Psychologie ist eine Wissenschaft mit einer hochentwickelten Fachsprache. Im »Wörterbuch Psychologie« des Deutschen Taschenbuch Verlags (dtv) werden rund 4.000 Stichwörter erläutert und - wo immer es der Verdeutlichung dient - durch weiterführende Hinweise und Literaturangaben ergänzt. Da die Psychologie in ihrer Grundlagenforschung und in ihren Anwendungsfeldern fachübergreifend orientiert ist, sind auch Grundbegriffe aus biologisch-medizinischen und sozialwissenschaftlichen Nachbargebieten berücksichtigt. Die Einführung gibt zudem einen hervorragenden Überblick über Geschichte, Gegenstandsbereiche und Studienaufbau der Psychologie. Das »Wörterbuch Psychologie« hat sich als vielseitiges Nachschlagewerk sowohl für Studierende der Psychologie und verwandter Wissenschaftsgebiete als auch für alle Leser bewährt, die sich für Erkenntnisse der Psychologie und deren Fachsprache interessieren.
Die CD-ROM-Ausgabe basiert auf der 24., durchgesehenen Auflage der Buchausgabe vom November 2002.
E
F
Flashar, Hellmut (Autor)
Melancholie und Melancholiker in den medizinischen Theorien der Antike
(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3110050110/etymologporta-20
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Taschenbuch: 145 Seiten
Verlag: De Gruyter; Auflage: 1 (1. Mai 1966)
Sprache: Englisch
Erstellt: 2012-01
Frädrich, Stefan
Günter, der innere Schweinehund
(E?)(L?) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3897494574/etymologporta-20
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Günter, der innere Schweinehund. Ein tierisches Motivationsbuch
Sprache: Deutsch
Broschiert - 221 Seiten - Gabal
Erscheinungsdatum: September 2004
Auflage: 1
Kurzbeschreibung
Wer ist Günter? Nun, wir alle kennen ihn. Günter lebt in jedem von uns, von frühester Kindheit an hat er es sich in unseren Köpfen gemütlich gemacht. Günter bewahrt uns vor allem Übel dieser Welt. Jedes Mal, wenn wir etwas Neues lernen wollen, ist Günter zur Stelle: „Lass das sein!" sagt er dann oder: „Das schaffst du nicht!" Günter ist um unser kurzfristiges Wohl bemüht. Was uns langfristig gut tut, interessiert ihn nicht. Wenn wir vor der Wahl stehen, aufzuräumen oder es uns auf der Couch gemütlich zu machen: Günter rät dringend zur Couch. Keine Frage! Günter gehört zu den faulsten Geschöpfen dieser Welt und vergöttert die Bequemlichkeit. Und wer ist mit von der Partie , wenn wir „eigentlich" unsere Steuererklärung, „eigentlich" mehr Sport oder „eigentlich mal" einen Ausflug ins Grüne machen wollen? Richtig, Günter! Günter ist unser innerer Schweinehund. Das amüsante Buch zeigt, wo und wie Günter in unser Leben pfuscht und wie wir damit am besten umgehen.
Timo Würz hat jeden der 100 Tipps mit lustigen Illustrationen versehen.
AUTHORBIO: Dr. med. Stefan Frädrich, Köln, ist Autor und Motivations-Trainer. Während seines Medizinstudiums arbeitete er als freier Moderator und promovierte mit einer Arbeit zu Persönlichkeitsstörungen von Straftätern. Stefan Frädrich führt sehr erfolgreich Nichtraucherseminare durch und übt sich ab und zu als Schauspieler.
Aber warum heißt der "innere Schweinehund" "Günter"?
Frädrich, Stefan
Günter, der innere Schweinehund, wird schlank
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Günter, der innere Schweinehund, wird schlank. Ein tierisches Diätbuch
Sprache: Deutsch
Broschiert - 211 Seiten - Gabal
Erscheinungsdatum: Februar 2006
Auflage: 1
Kurzbeschreibung
Eigentlich wissen wir ganz genau, warum wir zu dick sind: Wir essen zuviel, trinken zu wenig und treiben kaum Sport. Ja, eigentlich … Aber wir kennen auch diese lästige Stimme in uns. Sie sagt: „Einmal ist keinmal!“, „Man gönnt sich ja sonst nichts!“ oder „Sport ist Mord!“. Diese Stimme kommt von Günter. Günter ist unser innerer Schweinehund. Günter hat zwar keine Ahnung, gibt uns aber trotzdem ständig Ratschläge. Besser also, wir erklären Günter erst einmal, wie Ernährung wirklich funktioniert. Dann purzeln ueberflüssige Pfunde nämlich wie von selbst - ganz ohne Verzicht, Hunger oder schlechte Laune. Versprochen!
Aber warum heißt der "innere Schweinehund" "Günter"?
Furnham, Adrian (Autor) / Petersen, Karsten (Übersetzer)
50 Schlüsselideen Psychologie
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(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3827423783/etymologpor09-20
Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
Verlag: Spektrum Akademischer Verlag; Auflage: 1., st Edition. (22. Januar 2010)
Sprache: Deutsch
Aus der Amazon.de-Redaktion
Das Konzept ist so einfach wie bestechend: 50 zentrale Ideen der Psychologie werden auf je vier bis sechs Seiten klar und gehaltvoll erklärt: Seien es der sogenannte "Placebo-Effekt", "Halluzinationen", "Psychopathen", "Suchterkrankungen" und ihre Behandlung oder psychosexuelle Entwicklungsphasen. Geordnet nach Kapiteln wie „Ein kranker Geist“, „Persönlichkeit und Gesellschaft“ oder „Das Gehirn“, hält der Band für psychologisch interessierte Leser eine durchaus anspruchsvolle Überblicksdarstellung über die thematische Vielfalt der Psychologie bereit - ohne gewaltige Fußnotenapparate und akademische Lehrformeln.
Der Autor, Professor für Psychologie an der Universität London, ergänzt seine griffigen Texte um Zitate renommierter Psychologen, Forscher und Schriftsteller. Beispielsweise lässt er den Evolutionspsychologen Haldane mit folgender hintergründiger Aussage zu Wort kommen: „Ich würde mein Leben geben, um zwei Brüder oder acht Vettern zu retten.“ So schafft er mit kurzen, klugen Texten und leichter Hand ein plastisches Bild der jeweiligen psychologischen Konzepte und Erkenntnisse.
Das alles liest sich nicht nur spannend, sondern trägt auch zum Erkenntnisgewinn nicht zuletzt für die Fachkollegen bei, die ihre unter Umständen veralteten Vorstellungen von benachbarten und oder neu entstandenen Fachgebieten auffrischen wollen. Eine Zeitleiste mit den wichtigsten Personen und Erkenntnissen der jeweiligen psychologischen Fächer ergänzt die intelligent gestalteten Texte. Und so fragt man sich als Leser nach der Lektüre ganz unwillkürlich: Warum ist eigentlich vorher kein Psychologe auf die ebenso naheliegende wie gute Idee gekommen, ein solches Buch zu schreiben? --Dr. Stefan Rusche, Literaturtest
Erstellt: 2011-07
G
H
I
J
Jordan, S.
Lexikon Psychologie
100 Grundbegriffe
(E?)(L?) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/315010582X/etymologporta-20
(E?)(L?) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/315010582X/etymologety0f-21
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(E?)(L?) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/315010582X/etymologpor09-20
380S.
(E?)(L?) http://www.reclam.de/
Wie wirkt sich die körperliche und seelische Grundausstattung eines Menschen auf sein Fühlen, Denken, Erleben und Handeln aus? Die Fragestellungen der Psychologie bewegen jeden. Das Lexikon Psychologie liefert hundert Artikel zu den zentralen Bereichen der Psychologie, zu den wichtigsten Grundbegriffen, Krankheitsformen und aktuellen Themen. Was also genau ist gemeint, wenn von "Angst", "Emotion", "Trauma" oder "Zwang" gesprochen wird? Renommierte Fachvertreter geben in einlässlichen, speziell für diesen Band verfassten Beiträgen Antwort.
Jordan, Stefan (Herausgeber) / Wendt, Gunna (Herausgeber)
Lexikon Psychologie: Hundert Grundbegriffe
(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3150187737/etymologporta-20
(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3150187737/etymologety0f-21
(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3150187737/etymologetymo-21
(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3150187737/etymologety0d-21
(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3150187737/etymologpor09-20
Broschiert: 380 Seiten
Verlag: Reclam, Ditzingen (1. August 2010)
Sprache: Deutsch
Über den Autor
Gunna Wendt, geboren 1953, studierte Soziologie und Psychologie in Hannover, Magisterarbeit über Paula Modersohn-Becker. Seit 1981 freie Autorin und Ausstellungsmacherin in München. Neben ihren Arbeiten für Rundfunk und Theater mehrere Buchveröffentlichungen, darunter Biografien über Liesl Karlstadt und Helmut Qualtinger.
(E?)(L?) http://www.reclam.de/detail/978-3-15-018773-9
»Es ist das unerschrockenste unter den Lexika: das Lexikon der Psychologie, auf handliche hundert Begriffe gebracht. Hier hat man es schwarz und weiß, was der Mensch im Laufe seiner Geschichte über sich selbst herausgefunden hat. Hinter jedem Stichwort eine Welt: "Borderline", "Déjà vu", "dissoziative Identitätsstörung", "Frustration", "Schlaf", "Sucht".« FAZ
»Das Lexikon Psychologie ist kompakt und elegant, passt also in jede Tasche. Und mit seinen hundert gut und prägnant erklärten und mit Querverweisen ausgestatteten Begriffen ist man jederzeit bestens informiert.« www.netzmagazin.ch
- Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Verzeichnis der Autorinnen und Autoren
- Hundert Grundbegriffe:
- Abwehrmechanismen (Uwe Hentschel)
- Affekt (Jörg Merten)
- Aggression (Franz Petermann)
- Angst/Phobie/Panik (Susanne Ohmann)
- Anorexie/Bulimie (Andreas Karwautz)
- Anpassung (Christian Kienbacher)
- Anti-Psychiatrie (Gunna Wendt)
- Arbeits- und Organisationspsychologie (Lutz von Rosenstiel)
- Autismus (Brigitte Rollett)
- Autorität/Autoritarismus (Angelika Glöckner-Rist)
- Behaviorismus (Walter Edelmann)
- Borderline (Susanne Ohmann)
- Burnout (Matthias Burisch)
- Déjà vu (Lothar L. Schneider)
- Demenz (Hans Förstl)
- Denken (Walter Hussy)
- Depression (Martin Hautzinger)
- Diagnose/Syndrom (Hans Förstl)
- Dissoziative Identitätsstörung (Ursula Gast)
- Emotionen (Alice und Eva Martina Sendera)
- Entwicklungspsychologie (Friedrich Wilkening)
- Erfahrung (Rainer Mausfeld)
- Experimentelle Psychologie (Rainer Mausfeld)
- Fallgeschichte (Marianne Leuzinger Bohleber)
- Familienpsychologie (Klaus A. Schneewind)
- Feministische Psychologie (Regina Becker-Schmidt)
- Forensik (Norbert Nedopil)
- Frustration (Hans-Joachim Kornadt)
- Führung (Stefan Jordan)
- Gedächtnis (Thomas Jahn)
- Gemeindepsychologie (Albert Lenz)
- Gestalttherapie (Erhard Doubrawa)
- Gesundheitspsychologie (Toni Faltermaier)
- Gruppe (Wolfgang Schmidbauer)
- Halluzination (Hubert Kuhs)
- Hemmung/Komplex (Friedrich Schmidl)
- Hysterie (Angela Moré)
- Identifikation (Helene Puhr)
- Identität (Michael Klessmann)
- Individuation (Gerd Lehmkuhl)
- Instinkt (Uwe Jürgens)
- Intelligenz (Wolf D. Oswald)
- Klinische Psychologie (Fred Rist)
- Kognitive Psychologie (Elke E. van der Meer)
- Kommunikation (Friedemann Schulz von Thun /Kathrin Poplutz)
- Kompensation/Dekompensation (UlrikeLehmkuhl)
- Konflikte (Thorsten Bonacker / Lars Schmitt)
- Kritische Psychologie (Günter Rexilius)
- Lernen (Klaus Foppa)
- Manie (Michael Bauer)
- Marktpsychologie (Lutz von Rosenstiel / Peter Neumann)
- Mobbing (Beate Schuster / Dieter Frey)
- Motivation (Wolfram Rollett)
- Narrative Psychologie (Wolfgang Kraus)
- Narzissmus (Klaus Paulitsch)
- Neuropsychologie (Gerald Hüther)
- Neurose (Gerd Rudolf)
- Normalität/Abnormalität (Heiner Keupp)
- Ödipus-Komplex (Werner Greve / Nina Schulz)
- Pädagogische Psychologie (Franz Klug)
- Paranoia (Gunna Wendt)
- Parapsychologie (Eberhard Bauer)
- Persönlichkeit/Persönlichkeitsstörung (Henning Saß)
- Phänomenologische Psychologie (Dieter Lohmar)
- Prävention (Heiner Keupp)
- Projektion (Michael Ermann)
- Psychiatrie (Hans Förstl)
- Psychoanalyse (Wolfgang Mertens)
- Psychologie (Heiner Keupp)
- Psychose (Georg Juckel / Paraskevi Mavrogiorgou)
- Psychosomatik (Paul L. Janssen)
- Psychotherapie (Michael B. Buchholz)
- Realitätsprinzip (Lilli Gast)
- Regression (Jürgen Körner)
- Rolle (Günter Wiswede)
- Schizophrenie (Volker Arolt)
- Schlaf (Sonja Kinzler)
- Schuldgefühl (Mathias Hirsch)
- Selbst/Selbstbewusstsein (Werner Greve / Daniela Hosser)
- Sexualität/Geschlecht (Friedemann Pfäfflin)
- Sozialisation (Klaus A. Schneewind)
- Sozialpsychologie (Regina Becker-Schmidt)
- Spiel (Franz Müller-Spahn)
- Stress (Stefanie Rösch)
- Sucht (Michael Soyka)
- Suizid (Thomas Bronisch)
- Supervision (Heinz J. Kersting)
- Symbiose (Angela Moré)
- Symbol (Elfriede Löchel)
- Symptom (Helene Puhr)
- Trauma (Stefanie Rösch)
- Traumdeutung (Wolfgang Mertens)
- Trieb (Wolfram Ehlers)
- Übertragung (Wolfgang Mertens)
- Umweltpsychologie (Susanne Bornschein)
- Unbewusst/Unbewusstes (Günter Gödde)
- Verhaltenstherapie (Iver Hand)
- Wahn (Hubert Kuhs)
- Wahrnehmungspsychologie (Karl R. Gegenfurtner)
- Zwangsstörungen (Iver Hand)
- Weiterführende Literatur
- Personenregister
- Sachregister
Erstellt: 2010-08
K
L
M
N
Nyberg, David
Lob der Halbwahrheit
Warum wir so manches verschweigen
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(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3885062410/etymologety0d-21
(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3885062410/etymologpor09-20
Gebundene Ausgabe: 300 Seiten
Verlag: Junius Verlag GmbH (1994)
Kurzbeschreibung
"Die Wahrheit, die reine Wahrheit und nichts als die Wahrheit": Wir alle erwarten im täglichen Leben und Umgang Wahrhaftigkeit - und schließen doch regelmäßig Kompromisse mit der Lüge. David Nybergs spannende und hintersinnige Reflexionen über die Kulissenwelt der Ehrlichkeit sammeln Halbwahrheiten aus den Arztpraxen und Anwaltskanzleien, aus Gerichtshöfen, Kinderzimmern und von der Couch des Psychotherapeuten. Die Schlußfolgerung seines fundierten und doch amüsanten Buches bricht verkrustete Moralvorstellungen auf. Die Halbwahrheit - nicht die vorsätzliche, egoistische Lüge - ist selten eine verachtenswerte Klitterung der Wirklichkeit, sondern meist eine zutiefst menschliche und menschenfreundliche Rücksichtnahme auf die Verletzbarkeit der eigenen und der fremden Person.
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Schuster, Britt-Marie (Autor)
Auf dem Weg zur Fachsprache
Sprachliche Professionalisierung in der psychiatrischen Schreibpraxis (1800-1939)
(Reihe Germanistische Linguistik 286)
(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3110231174/etymologporta-20
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(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3110231174/etymologpor09-20
Gebundene Ausgabe: 510 Seiten
Verlag: Niemeyer, Tübingen; Auflage: 1., Auflage (30. März 2010)
Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung
Diese Monographie beleuchtet die Entstehung und Entwicklung der psychiatrischen Fachsprache aus sprachwissenschaftlicher Perspektive. Thematisiert wird der Zeitraum von der Gründung der ersten Psychiatrien um 1800 über die Konsolidierung der akademischen Psychiatrie zu Beginn des 20. Jahrhunderts bis hin zum psychiatrischen Sprachgebrauch in der Zeit des Nationalsozialismus. Anhand von Fallstudien, die auf der Auswertung eines umfangreichen Quellenmaterials basieren, wird die Entwicklung des Fachwortschatzes, der Fachtextsorten sowie des fachspezifischen Stils dargestellt.
Über den Autor
Britt-Marie Schuster, Universität Paderborn.
(E?)(L?) http://www.degruyter.de/cont/fb/sk/detail.cfm?id=IS-9783110231175-1&ad=nld
Produktinfo
Die Untersuchung thematisiert die Entstehung eines Fachwortschatzes, von Fachtextsorten und eines Kollektivstils und beleuchtet die sprachliche Konstruktion eines Faches. Als Beispiel wird die Psychiatrie gewählt, die sich in einem kurzen Zeitraum von hundert Jahren als akademische Disziplin etabliert. Obwohl der Wortschatz lange vage, metaphernreich und variabel bleibt, was von Psychiatern immer wieder als „babylonische Sprachverwirrung“ beklagt wird, und obwohl sich Textmuster nur langsam durchsetzen, gelingt eine Abgrenzung von anderen Disziplinen. Diese Entwicklung wird in kritischer Diskussion mit der Fachsprachenforschung als ein Weg sprachlicher Professionalisierung gedeutet. Nach der theoretischen Auseinandersetzung wird auf der Basis umfangreicher Korpora und ihrer textanalytischen Auswertung gezeigt, wie sich durch die Nivellierung von Traditionsbeständen, den Aufbau lexikalischer Demarkationslinien und durch die Nutzung von Textsortenallianzen eine besondere Schreibpraxis entwickelt. Drei Fallstudien zeigen im Einzelnen, wie sich Psychiater zunächst vom Traditionsbestand ablösen, wie sich nachfolgend Muster für Fachtextsorten herausbilden und wie Psychiater im 20. Jahrhundert schließlich sogar andere gesellschaftliche Diskurse prägen.
Erstellt: 2010-04
Speitkamp, Winfried (Autor)
Ohrfeige, Duell und Ehrenmord
Eine Geschichte der Ehre
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Gebundene Ausgabe: 366 Seiten
Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag (1. Oktober 2010)
Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung
Alles im Namen der Ehre: Duelle mit tödlichem Ausgang, heilige Eide und schmähliche Selbstmorde in Hotelbadewannen, öffentliche Ohrfeigen, nationale Mobilmachung, erdolchte Töchter, blutig gerächte Brüder und Väter, Frauenstreit auf der Domtreppe, geraunte Beleidigungen, Kopfstoß und Abgang eines Fußballidols.
Dabei ist die Ehre weniger ein Gefühl als eine Sprache für Gefühle, die in Konflikten um Rang, Status und Hierarchie heraufbeschworen werden: Jeder empfindet etwas anderes als Schmach, Schande oder eben Ehrung, der auf dem Spiel stehende Wert erscheint dem einen für jedes Opfer gut, dem anderen aber nur lächerlich. Deshalb gibt es in jeder Kultur Ehrbegriffe und Ehrkonflikte, deren Wandelbarkeit der Historiker Winfried Speitkamp umfassend darstellt: von altgriechischer Krieger- und altrömischer Amts- und Tugendehre bis zur mediterranen Ehre, japanischem Bushido und dem Stolz junger Männer im heutigen Kenia. Zu einer friedlichen Verhandlung von Ehrkonflikten gehört das Wissen um die Geschichtlichkeit und die Nichtübertragbarkeit der eigenen Ehrvorstellungen auf andere. Gerade dies leistet diese Geschichte der Ehre: Aufklärung über Fremde und uns selbst.
Über den Autor
Winfried Speitkamp, geb. 1958, ist Professor für Neuere Geschichte an der Universität Kassel.
Erstellt: 2011-10
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U
V
W
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Y
Z
Zipf, George Kingsley / Altmann, Georg (Übersetzer)
Die Psychobiologie der Sprache
(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3706902419/etymologporta-20
(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3706902419/etymologety0f-21
(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3706902419/etymologetymo-21
(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3706902419/etymologety0d-21
(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3706902419/etymologpor09-20
Gebundene Ausgabe: 450 Seiten
Verlag: Praesens Verlag; Auflage: 1 (Juni 2008)
Sprache: Deutsch