Etymologie, Étymologie, Etymology
DE Deutschland, l'Allemagne, Germany
Rechtschreibung, Orthographe, Orthography
A
Agovis, Deppenleerzeichen (W3)
(E2)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Agovis
(E?)(L?) http://www.agopunktion.de/
(E?)(L?) http://www.deppenleerzeichen.de/
(E?)(L?) http://www.kolumnen.de/sick-210605.html
(E?)(L?) http://www.niederelbe.de/noranetz/bindestrich.htm
"Deppenleerzeichen", hier auch "Agovis" genannt, bezeichnet ein überflüssiges, falsch gesetztes Leerzeichen innerhalb eines Kompositums.
Der Ausdruck "Agovis" ist ein von einem Website-Betreiber erfundenes Kofferwort aus dem griech. "agora" = "freier Platz" und dem lat. "divis" = "Bindestrich".
Beispiele dieser falschen Schreibweise: "Tomaten Suppe", "Deppen Leer Zeichen" oder "Diplom Volkswirt". Diese Schreibung ist sowohl nach alter als auch nach neuer deutscher Rechtschreibung falsch.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Nachteile des Deppenleerzeichens
- 2 Vorkommen
- 3 Ursachen
- 4 Siehe auch
- 5 Weblinks
...
Apostrophitis, Apostrophose, Kapostroph (W3)
(E2)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Apostrophitis
"Apostrophitis" ist eine polemische Bezeichnung für die falsche Verwendung des "Apostrophs"; der auf solche Weise falsch gebrauchte Apostroph wird zuweilen als "Kapostroph" oder "Deppenapostroph" bezeichnet.
Richtig müsste es eigentlich "Apostrophose" heißen. Die Endung "-itis" bezeichnet im medizinischen Sprachgebrauch eine Entzündung. Ein degenerativer Zustand, wie hier der Fall, verlangt aber fachsprachlich die lateinische Endung "-ose".
Inhaltsverzeichnis
- 1 Ausprägungen
- 2 Geschichte
- 3 Der englische Genitiv als Ausnahme im Deutschen
- 4 Kritik
- 5 Weblinks
B
C
canoo - Rechtschreibung-Wörterbuch
Neue Rechtschreibung
(E?)(L?) http://www.canoo.net/services/Search/ueberblick/index.html?lang=de
(E?)(L?) http://www.canoo.net/services/GermanSpellingRules/ueberblick/index.html?lang=de
Überblick | Rechtschreibung | Flexion | Wortbildung | LEO
Dieser Suchdienst umfasst Spezialwörterbücher für die Rechtschreibung, Flexion, Wortbildung, Grammatik und Morphologie sowie das Deutsch-Englische Übersetzungswörterbuch von LEO.
Die deutschen Spezialwörterbücher basieren auf dem Morphologischen Wörterbuch von Canoo mit über 250'000 Einträgen und rund 3 Millionen Wortformen.
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(E?)(L1) http://www.canoo.net/services/GermanSpellingRules/ueberblick/index.html?MenuId=GermanSpellingRulesIntro
Die neuen Regeln der Rechtschreibung
Einleitung | Stammprinzip | Fremdwörter | Getrennt/Zusammen | Bindestrich | Groß/Klein
Die neuen Regeln der Rechtschreibung sind eine Zusammenfassung derjenigen offiziellen Rechtschreibregeln, durch die es nach der Reform von 1998 zu Neuschreibungen kommt. Es handelt sich also NICHT um eine Gesamtdarstellung der amtlichen Regelung der deutschen Rechtschreibung (siehe dafür: Deutsche Rechtschreibung - Amtliche Regelung).
Jede der hier gezeigten Regeln umfasst
- eine kurze Beschreibung der Neuregelung,
- eine Liste aller Wörter, die davon betroffen sind. Beispiel mit Stammprinzip-Regel Umwandlung von -ti zu -zi
Jedes Wort steht mit all seinen Schreibvarianten (alt und neu) in der Liste. Mit Hilfe von zwei Filtern (Schreibweise, Region) können Sie sich anzeigen lassen, welche Schreibvarianten für die gewählte Schreibweise und Region korrekt sind.
Beispiele mit Stammprinzip-Regel Konsonantenverdoppelung:
- Schreibweise alt und Region Deutschland
- Schreibweise neu+progressiv und Region Deutschland
- Schreibweise neu+NZZ und Region Schweiz
Die Regeln sind nach Art des Rechtschreibeproblems eingeteilt:
- Stammprinzip
- Fremdwörter
- Getrennt- und Zusammenschreibung
- Bindestrich
- Groß- und Kleinschreibung
Die folgenden Rechtschreibeprobleme werden hier nicht behandelt:
- Abkürzungen (z.B. u.Ä. für und Ähnliche[s])
- Zeichensetzung (Kommaregeln)
- Worttrennung am Zeilenende
D
dpa - Rechtschreibreform
(E5)(L1) http://www.dpa.de/info/rechtschr/rs_index.htm
Beschluss zur Umsetzung der Rechtschreibreform - Arbeitsgruppe der deutschsprachigen Nachrichtenagenturen
(Mit ergänzendem Hinweis zur Einführung ab 31. Juli 1999)
Die Rechtschreibreform in Beispielen (Die Liste der Beispiele kann alphabetisch aufgerufen werden.)
Aktualisierte und endgültige Fassung zur Einführung der Reform am 1.8.1999.
Feststehende Begriffe
Adjektiv-Substantiv-Fügungen
duden - Rechtschreib-Tipps - Neue Rechtschreibung - Rechtschreibung-Geschichte
Wortgeschichten - Newsletter
Duden-Wörterquiz von A bis Z - Rechtschreibtest
(E?)(L1) http://www.duden.de/
(E?)(L1) http://www.duden.de/schreibung/schreibung.html
(E?)(L?) http://www.duden.de/newsletter
Da durch die Schreibweise oftmals falsche etymologische Zuordnungen "vorgetäuscht" werden, ist die Rechtschreibung im weitesten Sinne auch eine Fragestellung der Etymologie.
Der Duden ist immer noch Spezialist in Sachen deutscher Rechtschreibung.
Der Duden erläutert sowohl den Hintergrund der Reform der deutschen Schriftsprache als auch die Änderungen im Regelwerk, und gibt eine Liste mit Wörtern, die anders geschrieben werden.
Crashkurs:
Die Laut-Buchstaben-Zuordnung | Die Fremdwortschreibung | Die Getrennt- und Zusammenschreibung | Die Schreibung mit Bindestrich | Die Groß- und Kleinschreibung | Die Zeichensetzung | Die Worttrennung am Zeilenende (Silbentrennung) | Rechtschreibtest interaktiv | Allgemeine Fragen zur Neuregelung | Wozu eine Neuregelung? | In wessen Auftrag? | Wissenschaftlicher Hintergrund ... | Für wen verbindlich? | Welche Ziele? | Worum geht es? | Das Unbehagen ... | Beispiele A-Z | Beispiele der Neuschreibungen | Neuregelung der Rechtschreibung | Laute und Buchstaben | Groß- und Kleinschreibung | Getrennt- und Zusammenschreibung, Schreibung mit Bindestrich | Zeichensetzung | Worttrennung am Zeilenende | Amtliches Regelwerk | Laut-Buchstaben-Zuordnung | Getrennt- und Zusammenschreibung | Schreibung mit Bindestrich | Groß- und Kleinschreibung | Zeichensetzung | Worttrennung am Zeilenende | Geschichte der Rechtschreibung | Die jüngere Geschichte der deutschen Rechtschreibung | Die ältere Geschichte der deutschen Rechtschreibung | 100 Jahre deutsche Einheitsschreibung
(E6)(L?) http://www.duden.de/rechtschreibtest
Ab dem 3. Mai 2004 heißt es auf www.duden.de spielend gewinnen beim neuen Wörterquiz von A bis Z. Nach dem Motto »entweder - oder« gilt es zu entscheiden, welche von jeweils zwei Schreibweisen die richtige ist, beispielsweise "skurril" oder "skurill".
Der Rechtschreibtest ist seit Mitte Dezember 2003 online. Rund 90 000 Menschen haben bis heute teilgenommen. Ergänzt wird das Fitnessprogramm in Sachen neue deutsche Orthographie durch eine umfassende Liste mit Beispielen von A bis Z für neue Schreibungen.
Der neue "Rechtschreibtest interaktiv" auf der Duden-Homepage macht fit in neuer Orthographie. Wer überprüfen möchte, wie sicher er bzw. sie die neuen Rechtschreibregeln schon beherrscht, nutzt am besten diesen Test mit automatischer Korrektur und persönlichem Erfolgsprofil. Alles, was man dazu braucht, sind etwa zehn Minuten Zeit.
Ergänzt wird das Fitnessprogramm in Sachen neue deutsche Orthographie durch eine umfassende Liste mit Beispielen von A bis Z für neue Schreibungen.
Die Demoversionen zeigen nur die Inhalte zum Buchstaben A an, können aber in Vollversionen umgewandelt werden, wenn der Nutzer einen Freischaltcode erwirbt.
E
F
G
gsi - Rechtschreibreform
(E?)(L?) http://clri6f.gsi.de/~giese/rsreform95/seltsam.html
Rechtschreibreform - Seltsame Schreibungen und Trennungen (;-))
H
I
ids-mannheim - Deutsche Rechtschreibung - Regeln und Wörterverzeichnis - Amtliche Regelung
(E6)(L1) http://www.ids-mannheim.de/grammis/reform/
(E?)(L?) http://www.ids-mannheim.de/reform/
Die offizielle Veröffentlichung von Regeln und Wörterverzeichnis in der amtlichen Fassung, verfügbar als Webseiten und in verschiedenen Textformaten. Außerdem amtliche Dokumente, ein Pressespiegel und Diskussionsbeiträge.
(E?)(L1) http://www.ids-mannheim.de/reform/inhalt.html
Wörterverzeichnis mit Links zu den regelnden Paragraphen
Vorwort
- Geltungsbereich und Grundsätze der neuen Rechtschreibregelung
- Grundlagen der deutschen Rechtschreibung
- Die Beziehung zwischen Schreibung und Lautung
- Die Beziehung zwischen Schreibung und Bedeutung
- Regelteil und Wörterverzeichnis
- Zum Aufbau des Regelteils
- Zum Aufbau des Wörterverzeichnisses
A Laut-Buchstaben-Zuordnungen
- Vorbemerkungen
- Vokale
- Grundlegende Laut-Buchstaben-Zuordnungen
- Besondere Kennzeichnung der kurzen Vokale
- Besondere Kennzeichnung der langen Vokale
- Umlautschreibung bei [E]
- Umlautschreibung bei [OY]
- Ausnahmen beim Diphthong [aI]
- Besonderheiten beim e
- Spezielle Laut-Buchstaben-Zuordnungen in Fremdwörtern
- Konsonanten
- Grundlegende Laut-Buchstaben-Zuordnungen
- Auslautverhärtung und Wortausgang -ig
- Besonderheiten bei [s]
- Besonderheiten bei [S]
- Besonderheiten bei [N]
- Besonderheiten bei [f] und [v]
- Besonderheiten bei [ks]
- Spezielle Laut-Buchstaben-Zuordnungen in Fremdwörtern
- Liste der Paragraphen zur Laut-Buchstaben-Zuordnung
- Übersicht über die wichtigsten Änderungen im Bereich Laut-Buchstaben-Zuordnung (Sprachreport-Extra)
B Getrennt- und Zusammenschreibung
- Vorbemerkungen
- Verb
- Adjektiv und Partizip
- Substantiv
- Andere Wortarten
- Liste der Paragraphen zur Getrennt- und Zusammenschreibung
- Übersicht über die wichtigsten Änderungen im Bereich Getrennt- und Zusammenschreibung (Sprachreport-Extra)
C Schreibung mit Bindestrich
- Vorbemerkungen
- Zusammensetzungen und Ableitungen, die keine Eigennamen als Bestandteile enthalten
- Zusammensetzungen und Ableitungen, die Eigennamen als Bestandteile enthalten
- Liste der Paragraphen zur Bindestrichschreibung
- Übersicht über die wichtigsten Änderungen im Bereich der Schreibung mit Bindestrich (Sprachreport-Extra)
D Groß- und Kleinschreibung
- Vorbemerkungen
- Kennzeichnung des Anfangs bestimmter Texteinheiten durch Großschreibung
- Anwendung von Groß- oder Kleinschreibung bei bestimmten Wörtern und Wortgruppen
- Substantive und Desubstantivierungen
- Substantivierungen
- Eigennamen mit ihren nichtsubstantivischen Bestandteilen sowie Ableitungen von Eigennamen
- Feste Verbindungen aus Adjektiv und Substantiv
- Anredepronomen und Anreden
- Liste der Paragraphen zur Groß- und Kleinschreibung
- Übersicht über die wichtigsten Änderungen im Bereich Groß- und Kleinschreibung (Sprachreport-Extra)
E Zeichensetzung
- Vorbemerkungen
- Kennzeichnung des Schlusses von Ganzsätzen
- Gliederung innerhalb von Ganzsätzen
- Komma
- Semikolon
- Doppelpunkt
- Gedankenstrich
- Klammern
- Anführung von Äußerungen oder Textstellen bzw. Hervorhebung von Wörtern oder Textstellen
- Anführungszeichen
- Markierung von Auslassungen
- Apostroph
- Ergänzungsstrich
- Auslassungspunkte
- Kennzeichnung der Wörter bestimmter Gruppen
- Punkt
- Liste der Paragraphen zur Zeichensetzung
- Übersicht über die wichtigsten Änderungen im Bereich der Zeichensetzung (Sprachreport-Extra)
F Worttrennung am Zeilenende
- Liste der Paragraphen zur Worttrennung am Zeilenende
- Übersicht über die wichtigsten Änderungen im Bereich Worttrennung am Zeilenende (Sprachreport-Extra)
Das Wörterverzeichnis: A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, X, Y, Z
J
K
Klempen (W3)
(E1)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Klempen
"Klempen" ist das Gegenteil des "Plenkens". Der Ausdruck stammt ebenfalls aus der Kultur des deutschsprachigen Usenets.
"Klempen" bezeichnet das Weglassen von Leerzeichen an Stellen, an welchen sie hingehören, insbesondere nach Satzzeichen oder zwischen abgekürzten Wörtern. Letzteres ist bei Verwendung von Festbreitenschriften zulässig, da andernfalls gerade zwischen einzeln stehenden Buchstaben ("z. B.") eine unangenehme Lücke entsteht; bei Proportionalschriften ist es jedoch falsch.
...
Etymologie
"Klempen" ist eine Zusammenziehung aus "plenken" (was wiederum eine Verballhornung der englischen Wortes "blank" = "Leerzeichen" ist) und "klemmen", wobei das "K" und "P" vertauscht wurden; so soll auch phonetisch und orthografisch angedeutet werden, dass "klempen" das Gegenteil von "plenken" ist. Im Gegensatz zu "plenken" wird "klempen" im englischensprachigen Raum wenig verwendet.
korrekturen - Rechtschreibung der deutschen Sprache
(E?)(L1) http://www.korrekturen.de/
- Service: Leistungen | Preise | Preisrechner | Datei hochladen | Auftrag
- Infos: Essays | Errata | Wortliste
- Kursus: Aktuell | Rechtschreibquiz | Beliebte Fehler | Zeichensetzung | Literatur | Empfehlungen
- Forum
- Links: Allgemeines | Sprachberatung | Rechtschreibreform
Herzlich willkommen zum Webangebot und Korrekturservice korrekturen.de. Auf diesen Seiten finden Sie ein umfassendes Informationsangebot rund um die Rechtschreibung der deutschen Sprache.
Der Bereich Kursus bietet Ihnen einen Online-Lehrgang zur Zeichensetzung sowie unser Rechtschreibquiz fürs schnelle Training. Außerdem finden Sie hier ein ausführliches Verzeichnis, welches alphabetisch beliebte Fehler auflistet. Bitte beachten Sie auch unsere Rezensionen zu Wörterbüchern und Nachschlagewerken in der Rubrik Literatur sowie unseren Amazon-Shop mit Wörterbuch-Empfehlungen.
Im Bereich Infos sind allerlei interessante Informationen rund um die deutsche Sprache abgelegt, etwa Statements und erklärende Texte, aber auch unsere erheiternde Fehlersammlung Errata sowie eine ausführliche Wortliste Neu! zur neuen Rechtschreibung. Der Bereich Links gibt Ihnen Surf-Empfehlungen zu den Themen Orthografie, Stil und Grammatik. In unserem Forum schließlich können Sie Zweifelsfälle der Rechtschreibung, Zeichensetzung, Grammatik und Stilistik diskutieren.
(E?)(L?) http://www.korrekturen.de/infos.html
- Prof. Dr. Theodor Ickler: Kurze Bilanz der sogenannten Rechtschreibreform - Vortrag (2001) - [PDF-Datei, 30 KB]
- Prof. Dr. Theodor Ickler: Tief greifend, aber nicht zufrieden stellend - Zur Neuauflage von Dudens deutscher Rechtschreibung (2000) - [PDF-Datei, 54 KB]
- Prof. Dr. Theodor Ickler: Wem gehört die deutsche Sprache? - Vortrag (2001) - [PDF-Datei, 38 KB]
- Dr.-Ing. Jürgen Langhans: Wir schreiben für die, die lesen
- "Ger Manicus": Akadämliches Deutsch
- Dr. Wolfgang Näser: Wider die sprachliche Apartheid!
- "Orthographicus": Wir wollen die gewohnte Schreibung behalten! Oder?
- Rat für deutsche Rechtschreibung: Regeln (Februar 2006) [PDF-Datei, 3,8 MB]
- Rat für deutsche Rechtschreibung: Wörterverzeichnis (Februar 2006) [PDF-Datei, 1,8 MB]
- Michael Schneider: Die Neuregelung der deutschen Orthographie - Erläuterungen und Kommentare zum amtlichen Regelwerk - [PDF-Datei, 420 KB]
- Christian Stang: Die Neuregelung der deutschen Rechtschreibung. Informationen zur REGELUNG – STAND 2004 - [PDF-Datei, 22 KB]
- Prof. Dr. H. Zimmermann: Memorandum zur Rechtschreibreform
(E?)(L?) http://www.korrekturen.de/wortliste.html
Wortliste zur neuen Rechtschreibung
Unsere Wortliste bietet Ihnen eine vergleichende Gegenüberstellung der Schreibweisen ausgewählter Wörter, Begriffe und Wendungen vor 1996, von 1996 bis 2004/2006 und seit 2004/2006. Um die Liste übersichtlich zu halten, wurde auf eine Differenzierung der Änderungen zwischen 2004 und 2006 verzichtet.
...
L
lexikonverlag - Bertelsmann - Wörterverzeichnis zur Reform der deutschen Rechtschreibung
(E?)(L?) http://www.lexikonverlag.de/sprachberatung/
lycos - Rechtschreib-Wörterbuch
(E?)(L?) http://news.lycos.de/ndr/ge
Neue deutsche Rechtschreibung - Rechtschreibwörterbuch
M
N
nensch
(E?)(L?) http://www.nensch.de/
Diskussionsplattform ohne Plattitüden, ohne Abkürzungen und ohne Anglizismen.
Nensch ist eine Diskussionsplattform, die mehr will als beliebige Themen, Meinungen und Pseudonyme. Nensch will konstruktive Gespräche zwischen echten, ehrlichen Menschen, die selbst entscheiden, welche Themen diskutiert werden sollen. Auf Umgangsformen und Rechtschreibung wird Wert gelegt. ...
O
P
Plenk, Plenken (W3)
(E1)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Plenk
(E?)(L?) http://rainer-seitel.onlinehome.de/plenk.html
(E?)(L?) http://www.sockenseite.de/usenet/plenken.html
Das Wort "Plenk" bezeichnet im Netzjargon ein Leerzeichen vor einem Satzzeichen (zum Beispiel Komma, Punkt, Ausrufezeichen) oder Wortzeichen (Bindestrich, Abkürzungspunkt), das dort nach den Regeln für den Schriftsatz (oder für das Maschinenschreiben) nicht hingehört. Das Setzen eines solchen falschen Leerzeichens wird als "Plenken" bezeichnet.
Das Wort "Plenk" ist eine Verballhornung des engl. "blank" (= "Leerzeichen"). Es wurde ca. 1988 von Johannes »Jödel« Leckebusch im MausNet eingeführt. Seit Mitte der 1990er Jahre ist "Plenk" auch im deutschsprachigen Usenet ein feststehender Ausdruck.
Das Gegenstück, also das Weglassen von Leerzeichen nach dem Satzzeichen, nennt sich Klempen.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Herkunft
- 2 Hinweis
- 3 Plenken und Microsoft Word
- 4 Sonderfall Französisch
- 5 Weblinks
Q
R
rechtschreibreform - Rechtschreibreform
(E?)(L?) http://www.rechtschreibreform.com/Woerterliste/peiliste.htm
Peil: Ein kritischer Vergleich bisheriger und reformierter Schreibweisen
siehe auch unter "Etymologie": 5. Etymologisch unrichtige Ableitungen
Rechtschreibung (W3)
(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtschreibung
Manchmal fragt man sich ja, was ein Wort mit einem hergeleiteten idg. Stamm zu tun haben soll. Und man hat Mühe, die ganzen Lautveränderungen nachzuvollziehen. Oft gelingt dies nur, wenn man sich die vielen Lautvarianten der sogenannten Umgangssprache vergegenwärtigt - newoor? (saarl. = nicht wahr? = Abk. für "ist es etwa nicht wahr?")
Aber auch die Art und Weise der schriftlichen Fixierung hat im Laufe der Zeit sicherlich einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Entwicklung von Worten gespielt. Und so sind Rechtschreibreformen nicht nur zeichenrelevante Aktionen, sondern können langfristig auch das Verständnis von Worten verändern.
Wobei (vor Allem im Nachhinein) nicht immer nachvollziehbar ist, ob die Änderung der Schreibweise eine Anpassung an geänderte Sprachgewohnheiten sind/waren oder ob es Normierungsversuche waren, die die Sprachgewohnheiten verändert haben.
Der Verein deutscher Sprache hat einige Beispiele gesammelt, wonach die Rechtschreibreform sogenannte volksetymologische (= unkorrekte, vermeintliche) Erklärungen, zur Grundlage von Änderungen der Rechtschreibung genommen hat.
Diese Überlegungen haben mich bewogen, auch die Rubrik "Rechtschreibung" auf dieser Site aufzunehmen.
Frage: kommt nun "bewogen" von "wiegen" oder von "wagen" oder von "bewegen"?
Oder können Sie sich auch vorstellen, dass alle aufgeführten Begriffe einen gemeinsamen Ursprung haben: idg. "*uegh" = "sich bewegen", "schwingen", "fahren", "ziehen"? Und damit sind auch verwandt "Vehikel", "Weg", "Woge", "Wagen" und "Wiege".
S
schriftdeutsch - Schriftdeutsch
Geschichtlicher Abriß der Rechtschreibung
Rechtschreibung und Rechtschreibreform
Rechtschreibreform und Etymologie
Rechtschreibreform: "Stammschreibung"
(E?)(L?) http://www.schriftdeutsch.de/
von Hans-Jürgen Martin
Seit Jahren brodelt in deutschen Händen, Herzen und Hirnen unterschwellig und manchmal ganz offen ein Konflikt: Wie halte ich's mit der neuen "Rechtschreibung"?
Die Hälfte bis dreiviertel aller Deutschen sind eindeutig gegen die Reform, der Rest teilt sich in Anhänger der Reform (2004 bis 13%), Befürworter einer Reform der Reform und Gleichgültige. Dennoch halten Politiker und Bürokratie eisern an dem ungeliebten Monstrum fest: Die geringste gezeigte Schwäche, die geringste Nachgiebigkeit, fürchten sie wohl zu Recht, könnte die Dämme zum Einsturz bringen.
Die Rückkehr der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) am 1. August 2000 und des Hochschulverbandes war ein vielbeachtetes Warnsignal für die sogenannten Reformer, aber es war längst nicht stark genug: Noch konnten Politiker und Bürokraten auf die Willfährigkeit vieler Verlage vertrauen, die ohne Not und wirkliche Veranlassung auf die zwangsreformierte Schreibweise umgestellt hatten und den Kultusministern den Vorwand lieferten, an der "Reform" festzuhalten. Nachdem diese im Sommer 2004 die Verbindlichkeit der "Reform" ab 01.08.2005 bestätigt hatten, erklärten fünf Ministerpräsidenten das Projekt für gescheitert, und mit den zahlreichen Springer-Zeitungen und -Zeitschriften ist seit dem 03.10.2004 ein weiterer Großverlag zur konventionellen Rechtschreibung zurückgekehrt. Am 1. August 2005 wurde die "Reform" in den Schulen von 14 Bundesländern (alle außer Bayern und NRW) eingeschränkt verbindlich.
(E?)(L?) http://www.schriftdeutsch.de/orthogra.htm
Geschichtlicher Abriß der Rechtschreibung
(E?)(L?) http://www.schriftdeutsch.de/ortregel.htm
"Rechtschreibreform": "Stammschreibung" – Etymologie
- 1. Umlaut ä statt e
- 2. Vollständige Wortbestandteile (siehe auch Doppel-s)
- 3. Verdoppelung von Konsonanten (siehe Doppel-s)
- 4. Scheinetymologie: Analogie
- 5. Reine Analogien (keine Etymologie)
- 6. Empfehlung
(E?)(L?) http://www.schriftdeutsch.de/info-map.htm
(E2)(L?) http://www.schriftdeutsch.de/ortr-ety.htm
Rechtschreibreform: "Stammschreibung" – Etymologie
Dieser Artikel führt einige Beispiele an, die im Zuge der Rechtschreibreform auf Grund einer falschen etymologischen Zuordnung - auf staatliche Anordnung hin - eine "falsche" neue Schreibweise erhalten. Der Autor spricht in diesem Zusammenhang auch von einer "falschen Staatsetymologie" statt von einer "falschen Volksetymologie".
- So steckt in "belemmert" / "belämmert" nicht das "Lamm" sondern Niederdeutsch "belemmern" = "hindern", "hemmen", "beschädigen".
- Ein "Quentchen" / "Quäntchen" ist kein kleines "Quantum" ("quantus" = "wieviel") sondern "ein Fünftel" ("quintus" = "der fünfte Teil").
- "verbleuen" / "verbläuen" und "einbleuen" / "einbläuen" hängen mit der "Pleuelstange" = "Schlagstange" zusammen. Auch wenn es in diesem Zusammenhang zu einem "blauen" Auge kommen kann, ist die Schreibweise "verbläuen" etymologisch falsch.
Als weitere Beispiele führt der Autor an:
- "aufwendig" / "aufwändig"
- "behende" / "behände"
- "Bendel" / "Bändel"
- "Gemse" / "Gämse"
- "Greuel" / "Gräuel"
- "schneuzen" / "schnäuzen"
- "Stengel" / "Stängel"
- "überschwenglich" / "überschwänglich"
- "Schenke" / "Schänke"
1. Umlaut ä statt e
konventionell: behende · belemmert · Bendel · Gemse · Greuel · Quentchen · schneuzen · Stengel · überschwenglich · verbleuen · aufwendig · Schenke
zwangsreformiert: behände · belämmert · Bändel · Gämse · Gräuel · Quäntchen · schnäuzen · Stängel · überschwänglich · verbläuen · aufwendig oder aufwändig · Schänke
konventionell differenziert: gräulich und greulich
zwangsreformiert jetzt nur noch: gräulich (siehe auch die Rätselecke)
Stammschreibung soll bedeuten, daß ein Wort von einem anderen, zugrunde liegenden Wort abgeleitet wird und deshalb so wie dieses zu schreiben ist. Das wird als Erleichterung ausgegeben, aber gleich wieder mit bewußt falschen (weil nicht etymologischen) Schreibungen bzw. Volksetymologien konterkariert:
...
2. Vollständige Wortbestandteile (siehe auch Doppel-s)
...
3. Verdoppelung von Konsonanten (siehe Doppel-s)
...
4. Scheinetymologie: Analogie
...
5. Reine Analogien (keine Etymologie)
...
6. Empfehlung
...
sprache - Rechtschreibung, vereinfachte
(E?)(L?) http://www.sprache.org/bvr
Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)
udoklinger - Rechtschreibung
(E?)(L1) http://www.udoklinger.de/
Grammatik, Rechtschreibung, Zeichensetzung - Fabeln - Märchen der Gebr. Grimm
T
U
V
W
wuerzburg - Rechtschreibreform
(E?)(L?) http://www.wuerzburg.de/rechtschreibreform/ortho_98.html
Informationen zur Neuregelung der deutschen Rechtschreibung
- Regeln
- Wörter
- Übungen & Tests
- Arbeitsblätter
- Ziele
- Kosten
- Zeitplan
- Bundesländer
- Beschlüsse
- amtliche Regelung
- Problemfälle
- Kommission
- Meinungen
- Publikationen
- Leserbriefe
- IDS
- Software
- Österreich Schweiz
- Duden - Bertelsmann
- BVerfG
- Schulprojekte
- Schularten
- Linkliste
- Vermischtes
X
Y
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Etymologie, Étymologie, Etymology
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Sprache: Deutsch
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"Das Wort besitzt eine Aura, die aus seinem Schriftbild, seinem Klang und den Assoziationen besteht, die es in uns hervorruft, und je wichtiger und gebräuchlicher ein Wort ist, desto intensiver und prägender ist diese Aura. Wer sie zerstört, zerstört etwas in uns, er tastet den Fundus unseres Unbewußten an. Wird man also ständig mit Wörtern konfrontiert, deren Aura zerstört ist, weil sie zerschnitten sind (»weit gehend« statt »weitgehend«), weil sie so, wie sie jetzt geschrieben werden, anders klingen (»Anders Denkende« statt »Andersdenkende«) oder weil man ihnen eine Packung von drei »s« verpaßt und ihnen dann eine Spreizstange eingezogen hat (»Fluss-Senke«), dann ist die Wahrnehmung dieser Zerstörung jedesmal ein Mikrotrauma, eine winzige psychische Läsion, was auf Dauer entweder zu Sprachdesensibilisierung, Abstumpfung und Resignation oder zu zunehmend unfreundlicheren Gefühlen denen gegenüber führt, die das alles ohne Not verursacht haben."
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