Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
DE Deutschland, Alemania, Allemagne, Germania, Germany
Rose, Rosa, Rose, Rosa, Rose
Hagebutten Rosen, Rosas Escaramujo, Roses Églantine, Rose Coccola, Rose-Hip Roses

A

B

Butte (W3)

Sowohl dt. "Butte" ("Hagebutte") als auch dt. "Bütte" gehen wohl über mhd. "büte", "bütte", "büten", ahd. "butin", "butinna" zurück auf mlat. "butina" = dt. "Flasche", "Gefäß" und griech. "bytíne" (vgl. frz. "bouteille"). Die "Butte", die "Frucht der Heckenrose" kann man sich durchaus als kleine Flasche vorstellen.

Bei Adelung findet man:


2. Die "Beute", plur. die -n, ein Nahme, welcher im gemeinen Leben noch einer doppelten Art von hölzernen Gefäßen beygeleget wird.

1) Bey den Bäckern, einem großen "Backtroge", worin der Teig geknetet wird, der in der Mitte einen Unterschied hat, und zweyen an einander gestoßenen Mulden gleicht. Bey einigen wird nur der Deckel dieses Troges "Beute" genannt, und weil er oft die Stelle eines Tisches vertreten muß, so heißt auch wohl ein jeder "Backtisch" eine "Beute".

2) Einem "hölzernen Bienenstocke". Bestehet er aus einem ausgehöhlten Klotze, so heißt er eine "Klotzbeute", ist er aber aus Bretern zusammen gesetzet, eine "Bretbeute". Daher die "Beutenheide", ein Wald, worin Bienenstöcke mit wilden Bienen angetroffen werden; das "Beutenhonig", Honig von wilden Bienen, im Gegensatze des Gartenhonigs; die "Beuthacke", eine Art, womit die Beuten ausgehauen werden; der "Beutner", der die Aufsicht über die wilden Bienen in einem Walde hat, u. s. f. S. auch Zeidler.

Anm. "Beute" in der zweyten Bedeutung lautet in Preußen "Büte" und "Büten". Schon bey dem Raban Maurus, ist Piutta, und in Leibnitzens Collectan. "Byda", alvearium. Da dieses Wort nur in den Gegenden üblich ist, wo die Slavonische Sprache ehedem geredet wurde, oder noch geredet wird, so leitet Frisch es von dem Slavon. "byti", "wohnen", her. Es scheinet aber, daß dieses Wort zu "Butte" gehöret, und ein jedes "hölzernes Gefäß" bedeutet. In einigen, besonders Oberdeutschen Gegenden, ist dieses Wort männlichen Geschlechtes, und lautet daselbst "der Beuten", des -s, plur. ut nom. sing.

Der "Bottich", des -es, plur. die -e, ein großes, rundes, hölzernes Gefäß mit Einem Boden, dessen man sich vornehmlich bey dem Bierbrauen bedienet; ein "Gährbottich", "Meischbottig", "Stellbottich", "Weichbottich", u. s. f. S. diese Wörter. Daher, der "Bottichmacher", S. "Böttcher"; der "Bottichreif", der Reif um einen Bottich; die "Bottichshefen", singul. inus. diejenigen Hefen, welche bey dem Bierfassen in dem Gährbottiche sitzen bleiben, Bierhefen. In Böhmen wird der "Bottich" ein "Stock" genannt.

Anm. Im Oberdeutschen lautet dieses Wort auch "Bodding", "Podding". Es gehöret zu dem Worte "Both" und "Butte", welches in allen Sprachen eine fruchtbare Mutter einer zahlreichen Nachkommenschaft geworden ist. Bey dem Hornegk bedeutet "Pottich" einen "Bauch". Die Endsylbe ich findet sich schon in dem mittlern Latein. "Butica", "Butticus", eine "Kufe", ein "Bottich". S. du Fresne v. Butta.

Die "Bouteille", plur. die -n, (sprich "Butelie") eine gläserne Flasche mit einem dicken Bauche und langen Halse; aus dem Franz. "Bouteille", welches aber auch von "Butte" abstammet und eigentlich eine "kleine Butte" bedeutet, im mittlern Lateine "Buticula", "Butilia". Daher "Bouteillenbier", Bier, welches in zugepfropften Bouteillen aufbehalten wird, und daher stark schäumet, Nieders. und Oberdeutsch "Buttelbier".

Anm. Das Nieders. "Buttel" und "Buddel", eine "Bierflasche" oder "Weinflasche", ist dem Deutschen Ursprunge getreuer geblieben, In eben dieser Mundart bedeutet "butteln", "schäumen", "sprudeln", wie das Bouteillenbier zu thun pfleget, welches Wort auch in den gemeinen Oberdeutschen Mundarten, besonders der Baierischen, bekannt ist. In Niedersachsen und den verwandten Mundarten hat man noch ein anderes Wort, eine gläserne Flasche mit einem dicken Bauche auszudrucken, nehmlich "Pulle", Angels. "Bolla", Engl. "Bowl", Schwed. "Bolle", ein Becher, welches mit "Ampulla" überein kommt, aber wohl von "bol", "rund" abstammet. S. "Bolle" und Ihre Gloss. v. Bolle. In der Schweiz heißt eine "Bouteille" ein "Gutter".

1. Die "Butte", oder "Bütte", plur. die -n, Diminutivum "Büttchen", ein hölzernes Gefäß, welches in verschiedenen Gegenden Deutschlandes von verschiedener Gestalt und Bestimmung ist. In Thüringen, Franken und Oberdeutschland ist die "Butte" ein hohes hölzernes Gefäß, etwas darin auf dem Rücken zu tragen, statt dessen in Obersachsen Tragekörbe gebraucht werden. Der Weinleser wird eins nach dem andern in die Butten werfen, Jev. 6, 9; indem unter andern auch die Weintrauben in solchen Butten zur Kelter getragen werden. Bey den Papiermachern ist die "Bütte" ein großes rundes hölzernes Faß, mit einer küpfernen Blase an der Seite, den gemahlnen Zeug zu erwärmen; daher das "Büttbrett", die Breter, womit diese Bütte umgeben ist. S. "Büttgefell". "Büttkrücke". In einigen Niedersächsischen Gegenden ist die "Bütte" so viel wie ein "Bottich" oder "Zuber", wie denn beyde Wörter Eines Ursprunges sind. In Bremen ist es eine Art kurzer dicker Tönnchen, welche Bedeutung es auch in dem zusammen gesetzten, aber auch nur Nieders. "Theerbutte", das hölzerne Gefäß zur Wagenschmiere, hat. Im gemeinem Leben einiger Gegenden ist der "Butten" der "Magen"; ein "Freßbutten", ein "gefräßiges Kind". S. auch "Schöpsbutten".

Anm. Man wird dieses Wort wohl in allen Europäischen und in den meisten Asiatischen Sprachen antreffen. Schon im Hebr. bedeutete "Bath" ein gewisses Gefäß. Das Griech. "???", das Angels. "Bytte", das Schwed. "Bytta", das Franz. "Boute", ein "Lägel", und "Boutte", ein "großes Faß", in Guienne, Das Ital. "Botta", das Engl. "Butt", das Holländ. "Botte", "Butte", das Dän. "Botte", das Böhmische "Pudny", und andere mehr, bedeuten alle entweder ein "faß", oder einen "Eimer", oder auch eine "Tragebutte". S. "Beute", "Both", und "Bottich".

2. Die "Butte", oder "Bütte", plur. die -n, eine Art Seefische mit Bauchfinnen unter den Brustfinnen, welche zu dem Geschlechte der Schollen gehören, und deren es wieder verschiedene Unterarten gibt. Diejenigen, welche unter dem Nahmen der "Rigaischen Bütte" bekannt ist, ist nichts anders als eine geräucherte Scholle, welches aus Liefland und Preußen zu uns kommt. Pleuronectes-Platessa, L. Rhombus omnium minimus, Kl. Zuweilen wird auch der Flünder eine Butte genannt. Beyde haben ihre Augen auf der rechten Seite. Allein die eigentlich so genannte Butte, welche auch der "Buttfisch" und "Steinbutte" heißt, Pleuronectes maximus, L. und einen scharfen Körper hat, und die "Meerbutte", Rhombus, L. und die "Steinbutte", Passer, L. haben die Augen auf der linken Seite. S. auch Flunder.

Anm. Dieser Fisch heißt im Nieders. "Botte", "Butte", "Bütte", im Holländ. "Bot", "Bot-visch", im Engl. "Butt". Der Nahme ist von dem Nieders. "butt", "stumpf", weil dieser Fisch einen sehr stumpfen Kopf hat.

3. Die "Butte", in dem Worte "Hagebutte", S. dieses Wort.

Die "Faulbutte", plur. die -n, bey den Papiermachern, eine "Butte" oder "hölzernes Gefäß", in welchem die Lumpen faulen und sich erhitzen müssen.

Die "Rußbutte", plur. die -n, ein kleines aus Spänen bereitetes, oben weites und unten engeres hölzernes Behältniß von verschiedener Größe, worin der Kienruß aufbehalten und verkauft wird.

Die "Wasserbutte", plur. die -n, eine Butte, oder hohes, hölzernes Gefäß, Wasser darin auf dem Rücken zu tragen.

Die "Weinbutte", plur. die -n, eine Butte, die gelesenen Weintrauben darin in die Kelter zu tragen.


(E?)(L?) http://www.dw.de/rose/a-276052-1

... "Hagen" ist das alte Wort für "Dornenstrauch", und "butte" heißt die "Frucht der Heckenrose". Der "Rosenhag", die "Rosenhecke" oder der "Rosenbogen", ist ein altmodisches Wort. In der abendländischen Malerei gibt es mehrere Bilder, die "Madonna" oder "Rosenhag" heißen.
...
Die "Rose" wird gar zum Frauennamen. "Rosa", "Rosamunde", "Rosalinde", "Rosalie". "Das Röslein auf der Heiden" im Volkslied ist ein Mädchen, die "Rose meines Herzens" die Geliebte.
...


(E3)(L1) http://gregor.retti.info/oewb/dat/B.list.html




(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl

Butte | Faulbutte | HängeButte | HahnButte | HainButte | Hambutte | Hanbutte | HaynButte | HellButte | Hilbutte | Hillbutte | KernButte | Rußbutte | Schierbutte | Schmeerbutte | Schurbutte | Seebutte | Speisebutte | Steinbutte | Talgbutte | Theerbutte | Träufelbutte


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Butte
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Butte" taucht in der Literatur um das Jahr 1650 / 1770 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2014-01

C

D

E

F

G

*gart (W3)



(E?)(L?) http://www.eichfelder.de/kulte/roseng/rosengart.html

...
Vor dem 9. Jh. gab es in unseren Breiten lediglich die "Heckenrose" ("rosa canina") und die hatte den ahd. Namen "*hagen" im Sinne von "Dornbusch". "*hagen" ist eine Ableitung von dem Stamm "*hag", was soviel heißt wie "Gehege", ähnlich wie "*gart" Umfriedung, eingehegter Platz oder Hof bedeutet, deshalb sind die Begriffe "rosenhag" / "rosengart" auch synonym zu gebrauchen.
...


Erstellt: 2014-01

H

*hag (W3)

Die Etymologie des Namens "Hagen" (bzw. "Hagano", "Haki", "Hacco" etc.) führt uns zu dem Stamm "*hag", im Sinne von "Gehege" (ahd. "hag", "hagan" = dt. "Einhegung", "Hag"). Die ahd. Bedeutung des Wortes "*hagen" entsprach genau genommen tatsächlich der des "Dornbusches" ("hagan paliurus", "ligna spinosa") und führt uns letztendlich zum "Rosenhag".

(E?)(L?) http://www.eichfelder.de/kulte/roseng/rosengart.html

...
Vor dem 9. Jh. gab es in unseren Breiten lediglich die "Heckenrose" ("rosa canina") und die hatte den ahd. Namen "*hagen" im Sinne von "Dornbusch". "*hagen" ist eine Ableitung von dem Stamm "*hag", was soviel heißt wie "Gehege", ähnlich wie "*gart" Umfriedung, eingehegter Platz oder Hof bedeutet, deshalb sind die Begriffe "rosenhag" / "rosengart" auch synonym zu gebrauchen.
...


Erstellt: 2014-01

Hagebuche (W3)

Die Bezeichnung "Hagebuche" kann man durchaus mit "Heckenbuche" übersetzen. Und so wird dieses Laubgehölz, das sehr oft für Hecken verwendet wird, auch "Heckenbuche" genannt.

Die mittelhochdeutsche "hagenbuochen" = "Hagebuche" bzw. "hanbuchen" = "Hainbuche" hatte ein derbes, knorriges Holz. Was lag näher, Menschen, die aus solchem "Holze geschnitzt" waren, als "haynbüchen", und ihre oftmals "unverständlichen" Handlungen eben auch als "hanebüchen" zu bezeichnen.

Adelung schreibt dazu:


Die "Hagebuche", oder "Hagebüche", plur. die -n, die kleinere Buche, welche gemeiniglich in Gestalt eines Strauches wächset, und von Alters sehr häufig zu "Hagen" oder "Hecken" gebraucht worden; "Carpinus Betulus L." "Weißbüche", zum Unterschiede von der "Rothbüche". Nach Verschiedenheit der Mundarten wird der Nahme "Hagebuche", bald in "Hainbüche", bald aber auch in "Hambüche", "Hahnbüche" u. s. f. verderbt. An manchen Orten wird sie auch "Buchäsche", "Rauhbüche", "Rauchbüche", "Steinbüche" und "Zwergbüche", in der Monseeischen Glosse "Haganpuocha", Schwed. "Hafwenbok", an einigen Orten auch "Hornbüche", vom Lat. "Ornus", Engl. "Hornbeam", genannt. Das Franz. "Hestre", "Hetre", stammt von dem Nieders. "Hester", ein junger Buch- oder Eichbaum, her.

Der "Hornbaum", des -es, plur. die -bäume, in einigen Gegenden, ein Nahme der gemeinen "Hagebüche" oder "Hainbüche", "Carpinus Betulus L." wo sie auch "Hornbüche" genannt wird; welche Nahmen mit dem Engl. "Hornbeam" und Franz. "Charme" überein kommen, und vielleicht insgesammt aus dem Lat. "Carpinus" verderbt sind. S. "Hagebuche".

Die "Hornbüche", plur. die -n, S. "Hornbaum".

Die "Rauhbüche", plur. die -n. S. "Rauchbüche" und "Hagebuche".

Die "Waldbuche", plur. die -n, an einigen Orten ein Nahme der "Rothbuche"; zum Unterschiede von der "Hainbuche" oder "Hagebuche".


(E?)(L?) http://www.gartenfreunde.ch/de/pflanzen/baeume.php

"Hainbuche", "Weissbuche" oder "Hagebuche" - Carpinus - Die gewöhnliche Hainbuche, bei uns oft auch als Gegensatz zur Rotbuche als Weissbuche bezeichnet, gehört zu den wichtigsten Waldbäumen Europas. mehr...


(E?)(L1) http://www.holzwurm-page.de/holzarten/abisz.htm

Buche, Weiß- - Hainbuche, Hagebuche, Steinbuche - Carpinus betulus -


(E?)(L?) http://www.owid.de/pls/db/p4_suche_elex.Stichw_alpha?v_Buchst=H


(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/h.php

etwas ist hanebuechen


(E?)(L?) http://www.woerterbuchnetz.de/DWB/

HAGEBUCHE, f. | HAGEBUCHENZAUN, m.


(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl

Hagebuche | Raupe (Hagebuchen-) | Spinner (Hagebuchen-)


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Hagebuche
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Hagebuche" taucht in der Literatur um das Jahr 1800 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2014-01

Hagebutte (W3)

Der Name der "Hagebutte" weist auf das Vorkommen der Pflanzen an Hecken ("Hag") sowie die dicke runde Gestalt ("Butz", "Butzen") hin.

"Hagebutten": ("Hainbutten", lat. "Fructus cynosbati", frz. "Fruit du rosier sauvage", engl. "Hips") sind die reifen, roten, getrockneten Früchte der "Hundsrose", "Rosa canina", die, von den zahlreichen Samenkörnchen befreit, in der Küche zu Tunken und Suppen sowie medizinisch gebraucht werden.

Die Samen (lat. "Semen cynosbati", frz. "Semences de fruit du rosier sauvage", engl. "Wild-dogrose-seeds") werden medizinisch als harntreibendes Mittel sowie als Kaffee- und Tee-Ersatz benutzt.

Die dt. "Hagebutte" (eine Sammelnussfrucht) setzt sich zusammen aus mhdt. "Hagen" = dt. "Dornbusch" und mhdt. "butte" = dt. "Frucht der Heckenrose".

Die dt. "Hagebutte" setzt sich zusammen aus "Hage", das zur Familie um dt. "hegen" gehört und dt. "Butte", das zur großen Familie der "Bausen"-Wörter gehört, wie etwa "Busen", "Böschung", "Busch", u.a., etwa auch frz. "bouteille" = dt. "Flasche".

Die mhdt. "butte" gehört mit dt. "Butzen" (15. Jh.), "Butz" = dt. "Klumpen", "Unreinigkeit", "Kerngehäuse des Obstes", "Kerzenschnuppe", zur Verwandtschaft von nddt. "butt" = dt. "stumpf", "plump" (auch der Name eines Fisches "Butt") und in die größere Sippe um mhdt. "bozen", ahdt. "bozan" = dt. "schlagen", "stoßen", "klopfen" und bedeutet eigentlich "abgeschlagenes Stück", "kurzes Stück". In der Verwandtschaft findet man auch den dt. "Amboss", den "Gegenschläger", die dt. "Butzenscheibe" (bestehend aus den abgeschlagenen Mittelstücken beim früheren Herstellen von Flachglas) und auch die "bossierte Betonsteine".

Auch frz. "bosse" = dt. "Beule", "Anschwellung" findet man in dieser Familie. Und damit stellt sich auch dt. "bosseln" ein, das aus frz. "bosseler" (mit galloromanischer, germanischer Herkunft) = dt. "erhabene Arbeiten machen", "Beulen schlagen", - mit negativer Konnotation - übernommen wurde.

Ein weiterer Verwandter ist auch dt. "putzen", das in früheren Zeiten vorwiegend im Entfernen von Schmutzklümpchen, also von "Butzen", bestand.

Gemeint ist demnach mit dt. "Hagebutte", (ursprünglich) die kugeligen, "ausgebeulten" Samen von zur Einfriedung verwendeten wilden Rosen ("Heckenrosen", "Hundsrosen").



Synonyme: "Butterfäßlein", "Dornapfel", "Hainbutten", "Heckenrose", "Hetscherln", "Hindsrose", "Rosenbeere"

In der "Landidee September & Oktober 2016" findet man folgende kleine Zusammenstellung "Früchte tragender Wildrosen":





Justin Seamus Heaney, Dichter, Übersetzer (13.04.1939 (Castledawson (Nordirland)), Nobelpreis für Literatur 1995 - Werke:

Bei Adelung findet man:


Die "Buttelhiefe", plur. die -n, eine Niedersächsische Benennung der Früchte des Hagenbuttenstrauches. S. "Hagebutte".

Die "Buttelrose", plur. die -n, S. "Hagebutte".

Der "Butz", des -es, plur. die -e, oder der "Butzen", des -e, plur. ut nom. sing. ein im Hochdeutschen größten Theils veraltetes Wort, welches nur noch bey einigen Handwerkern vorkommt, im Oberdeutschen aber noch gänge und gebe ist. Es bedeutet überhaupt etwas hervorragendes, die Spitze, das Äußerste eines Dinges. Der "Butz", oder "Butzen" in einem Geschwüre, ist im Oberdeutschen der verdickte Theil im Innern desselben. Die Feuchtigkeiten, welche sich in der Nase und den Augen sammeln, und sich daselbst verhärten, führen in dieser Mundart eben derselben Nahmen. Eben so heißt daselbst auch das Kerngehäuse in dem Obste, welches an andern Orten der "Kriebs", der "Popel", Böhm. "Pupecek" genannt wird, und wo es auch zuweilen "Bütschze" lautet. Im Österreichischen ist "Boze" eine "Knospe". Bey den Buchdruckern heißt ein Kleks von der Farbe, oder wenn die Farbe auf einen Buchstaben zu häufig zu liegen kommt, ein "Butzen". Bey den Uhrmachern ist der "Putzen" oder "Butzen" eine Hülfe, welche auf der Welle des Bodenrades angelöthet wird. An dem Pfundleder wird die Stelle an der Hülfe, wo es am dicksten ist, der "Butz" genannt, weil der Ochse darauf gleichsam mit einem Größe niederfällt; von dem im gemeinem Leben üblichen "butzen", mit einem dumpfigen Laute niederfallen, und "Butz", ein solcher Fall.

Anm. So fern der Begriff des Hervorragens oder des Äußersten in diesem Worte der herrschenden ist, kommt es mit dem Franz. "Bout", das "Ende", "Bouton", Ital. "Bottone", "Bozzo", "Boccio", ein "Knopf" oder eine "Knospe", überein. Im Schwed. ist "Bota" die "Hüfte". Unser altes "boß", "rund", gehöret vermuthlich auch hierher, S. "Bößeln" und "Bossiren"; noch gewisser aber der in den niedrigen Sprecharten übliche Ausdruck "Bietz", die "Brüste" des andern Geschlechtes auszudrucken. S. "Hagebutte", ingleichen "Putz", und "Putzen", welche ohne Zweifel auch zu dem Geschlechte dieses Wortes gehören, ob sie schon seit langen Zeiten ihr "B" mit einem "P" vertauscht haben.

Der "Hagapfel", des -s, plur. die -äpfel, in einigen Gegenden, ein Nahme der wilden Äpfel, weil sie in "Hagen", oder "Hecken", oder auch in den Wäldern zu wachsen pflegen. Daher der "Hagapfelbaum", der solche Äpfel trägt. An andern Orten führen die "Hagebutten" diesen Nahmen. S. "Hag" 2 und 5.

* Der "Hag", des -es, plur. die -e, ein im Hochdeutschen wenig mehr gebräuchliches Wort, welches indessen um der vielen davon gemachten Ableitungen und damit gemachten Zusammensetzungen willen nicht übergangen werden kann. Es bedeutete. 1) einen jeden "Zaun", und eine jede einem Zaune ähnliche "Befriedigung um einen Raum". So wurde es in dem ehemahligen Kriegswesen auch von einem "Walle", ingleichen von einem "Pallisadenwerke" gebraucht, wovon Frisch Beyspiele anführet. Im Oberdeutschen ist es noch hin und wieder in diesem Verstande üblich, und im Hochdeutschen kommt "Gehäge" noch zuweilen in dem Verstande einer "Einfriedigung mit Stangen" u. s. f. vor. 2) In engerer Bedeutung, ein "Zaun" oder eine "Einfriedigung von lebendigem Buschwerke", ein "lebendiger Zaun", wofür im Hochdeutschen das davon abstammende "Hecke", im gemeinen Leben Ober- und Niedersachsens aber auch "Knick", üblich ist. In diesem Verstande ist der "Hagen" noch in Niedersachsen üblich, so wie im Englischen "Hedge", und im Franz. "Haye", gleichfalls eine solche "Hecke" bedeuten. Das Schwed. "Hag" kommt mit dem Deutschen völlig überein. 3) Figürlich, ein "Busch", ein "Strauch"; eine im Hochdeutschen gleichfalls veraltete Bedeutung. Theuerdank fiel mit dem Pferd in einen Hag, Theuerd. Noch mehr, 4) ein mit einem "Hage" eingeschlossener Ort, wofür jetzt "Gehäge" üblich ist. So wurde ehedem so wohl im Deutschen, als in den verwandten Sprachen, ein jeder eingefriedigter Acker, ein eingeschlossener Raum, ja oft ein Haus, ein Hof auf dem Lande, oder ein Dorf selbst, ein "Hag" genannt; welche Bedeutung auch die letzte Hälfte so vieler eigenthümlichen Nahmen der Orter auf "-hagen" hat, die in Niedersachsen so zahlreich sind, und welche Endung in Obersachsen in "-hain" und "-hahn" übergegangen ist. Indessen kann in vielen auch die Bedeutung eines Waldes Statt finden. Denn "Hag" wurde ehedem, 5) auch sehr häufig von einem Gehölze, einem Walde gebraucht, vermuthlich, so fern man die Hölzer zum Behuf der Jagd von Alters her zu "hägen" pflegte; so wie das Wort Forst von einigen auf eine ähnliche Art abgeleitet zu werden pfleget. S. "Hain", welches noch in dieser Bedeutung üblich ist. Im Böhm. bedeutet "Hag" gleichfalls einen Wald.

Anm. In einigen Oberdeutschen Gegenden ist dieses Wort ungewissen Geschlechtes, "das Hag". Die mittlern Latein. "Haga", "Haia", "Haya", "Heya", "Haycium", u. s. f. kommen in allen obigen Bedeutungen, selbst eines Hofes, Hauses und Waldes, sehr häufig vor. S. "Hägen", "Hain", "Hecke" u. s. f.

Die "Hagebutte", plur. die -n, die beerartige, harte und rothe Frucht der "Hagerosen" oder wilden Rosen, worin der rauche steinichte Same befindlich ist. Daher der "Hagebuttenstrauch", der wilde Rosenstrauch, der sie trägt und gern in "Hagen" oder "Hecken" wächset; Rosa canina L. "Hagerose", "Hagedorn". Die letzte Hälfte des Wortes gehöret zu "Butz", "Butzen", die dicke runde Gestalt auszudrucken. Der Nahme "Hagebutte" lautet in manchen Gegenden "Hahnbutte", "Hainbutte", "Hambutte", "Haynbutte", "Hahnböttchen", "Butten", in Hamburg "Hahnepoten", in Baiern gar "Hätschepätsch", um Wien "Hetscherl", welches gleichfalls daraus verderbt ist. An andern Orten heißen sie "Wiepen", "Wiebchen", in Osnabr. "Weepken", (Böhm. "Ssipek",) "Hefen", "Hüfen", "Hagehiften", "Hiften", (Engl. "Haw", "Hips", Angels. "Hagan", "Heopa", Norw. "Hybe", "Klunger", Dän. "Hyven",) "Kunz", "Schlafkunz", "Arschkitzeln", Franz. "Gratecul", im Bremischen "Hissen", an andern Orten "Buttelhiefe", so wie der Strauch der sie trägt daselbst die "Buttelrose" genannt wird. Schon Ottfried nennet sie "Hiafon".

Die "Hagerose", plur. die -n, die "wilde Rose", "Rosa canina L." S. "Hagebutte".

Die "Hahnbüche", "Hahnbutte", S. "Hagebüche", "Hagebutte". Das Beywort "hahnebüchen", wird in den niedrigen Sprecharten für grob gebraucht.

Die "Hahnenhode", plur. die -n, oder das "Hahnenhödlein", des -s, plur. ut nom. sing.
1) Eine Art kleiner Pflaumen, welche eine Abänderung der gemeinen Pflaumen sind; "Pruna amygdalina L." Der "Hahnenhodenbaum", der sie trägt.
2) An andern Orten sind die "Kornellen" oder "Cornelkirchen", unter diesen Nahmen bekannt; daher der "Hahnenhödleinstrauch", "Cornus mascula L."
3) An auch andern verstehet man darunter die rothen Beeren des "Spindelbaumes", "Euonymus Europaeus L." welche auch wohl "Hahnenhütchen" und "Hahnenpfötchen" genannt werden; so wie
4) noch an andern auch die "Hagebutten" unter diesem Nahmen bekannt sind. Alles um der entweder wahren, oder eingebildeten Ähnlichkeit mit den Hoden eines Hahnes.

Die "Hainbuche", "Hainbutte", S. "Hagebuche", "Hagebutte".

Die "Hainhecke", plur. die -n, an einigen Orten, ein Nahme des wilden Rosenstrauches, oder der "Hagerose", S. "Hagebutte".

Die "Hambutte", S. "Hagebutte".

Die "Hanbutte", S. "Hagebutte".

Die "Haynbüche", "Haynbutte", S. "Hagebüche", "Hagebutte".

Die "Heckenrose", plur. die -n, ein Nahme der gemeinen wilden Rose, weil sie gerne in Hecken und Zäunen wächset, siehe "Hagebutte".

Das "Heinzerlein", des -s, plur. ut nom. sing. eine in einigen Gegenden, z. B. im Hennebergischen, übliche Benennung der Frucht des Hagedornes, der um deßwillen daselbst auch "Heinzerleinsdorn" genannt wird. Hier ist es ohne Zweifel aus "Hein", "Hain", "Wald"; verderbt, S. "Hagedorn". Aus einer vermuthlich ähnlichen Verderbung heißen die "Hagebutten" an andern Orten "Kunze" und "Schlafkunze".

Die "Hiefe", plur. die -n, im gemeinen Leben, besonders Oberdeutschlandes, eine Benennung der "Hagebutten". S. dieses Wort.

Die "Hifte", S. "Hiefe" und "Hagebutte".

Die "Hüfe", S. "Hagebutte".

2. Der "Kunz", des -es, plur. die -e, in einigen Gegenden, ein Nahme der "Hagebutten", welche in andern "Heinzerlein" heißen, S. dieses Wort und "Hagebutte".

1. Die "Puppe", plur. die -n, Dimin. das "Püppchen", Oberd. "Püpplein", eine cylinderförmige, zusammen gebundene oder zusammen gewickelte Masse, und was der ähnlich ist; ein nur noch in einigen Fällen übliches Wort. 1) In einigen Gegenden werden die walzenförmigen Rohr- oder Schilfkolben "Puppen" genannt. 2) Bey den Fischern ist die "Puppe" ein senkrecht auf dem Wasser schwimmendes walzenförmiges Holz, oder auch ein Büschel Binsen, woran man den Köder zu binden pflegt. ( S. "Aalpuppe".) Daher das Zeitwort "puppen", auf solche Art anködern und fangen. Die "Fischerpuppen". 3) Bey den Insecten ist die "Puppe" das Insect in seinem zweyten Zustande, wo es einem leblosen cylinderförmigen Körper gleicht; die "Nymphe", in der Pfalz die "Dattel". Aus dem Eye kriecht die Raupe, diese verwandelt sich, wenn sie ihre völlige Größe erhalten hat, in eine "Puppe", und aus dieser wird hernach das Insect. Bey den Seidenwürmern pflegen einige auch das Gespinst oder Gehäuse der Puppe, den Cocon, die Puppe zu nennen.

Anm. Die ey- oder walzenförmige Gestalt ist hier ohne Zweifel der Grund der Benennung, so daß dieses Wort als ein Geschlechtsverwandter von dem Nieders. "Wiepe", "Hagebutte", "Pfebe", Angels. "Popaeg", "Feifel", dem Lat. "Faba", die "Bohne", und andern dieses Geschlechtes betrachtet werden muß, (S. die jetzt gedachten Wörter.) Indessen kann es in allen obigen Bedeutungen auch eine Figur des folgenden seyn.

Der "Rosendorn", des -es, plur. die -en, ein Nahme des wilden Rosenstockes, oder der gemeinen "Hundsrose" und "Feldrose", "Rosa canina L." deren Blume eine weißliche, einfache Rose ist, und deren Samenkapseln unter dem Nahmen der "Hagebutten" bekannt sind.

Die "Wiepe", plur. die -n, ein nur in den gemeinen Sprecharten übliches Wort, die Samenkapsel des Rosenstrauches, oder eine "Hagebutte" zu bezeichnen, S. dieses Wort.


(E?)(L?) http://german.about.com/od/vocabularytips/a/Hagebutte.htm

Hagebutte


(E?)(L?) http://www.apotheken-umschau.de/Hagebutte

Hagebutte: Nicht nur als Tee beliebt

Die Hagebutte enthält viel Vitamin C. Die Früchte schmecken süßsäuerlich und sind beliebt in Früchtetees und Konfitüren
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Botanik: Die Frucht der Wildrosen

Die "Hagebutte" ist die Frucht verschiedener Wildrosenarten. Schätzungsweise gibt es über 150 Arten davon. Wildrosensträucher werden je nach Art unterschiedlich hoch. Die kleinsten erreichen weniger als einen halben Meter, die größten schießen gleich mehrere Meter hoch. Die in Europa sehr häufig vorkommende Hundsrose gedeiht bevorzugt auf Lehmböden an Waldrändern und in Gebüschen. Ihre überhängenden Zweige sind dicht mit Stacheln besetzt. Die gefiederten Blätter sind kahl. Ihre Oberseite ist dunkler als die Unterseite. Zu Beginn des Winters verliert die Wildrose ihre Blätter. Im Mai und Juni erscheinen die weißen bis rosafarbenen Blüten mit den typisch goldgelben Staubblättern. Im Sommer entwickeln sich aus den Blüten die roten Früchte.

Die Hagebutten reifen bis in den Oktober hinein. Die Samen in ihrem Inneren werden auch als "Nüsschen" bezeichnet. In jeder Hagebutte befinden sich einige dieser Nüsse umschlossen von einem fleischigen Blütenboden. Beim Kontakt mit Hagebutten vor den Borsten der Nüsschen in Acht nehmen. Die Härchen können Juckreiz auslösen.
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(E?)(L?) http://www.denkstroeme.de/heft-4/s_216-220_kozianka

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Es handelt sich in Band IV z. B. um Dialektwörter wie die Substantive bairisch, schwäbisch, rheinisch "grand" = dt. "Trog", "Eimer" (althdt. "grant"), bairisch, schwäbisch, rheinisch, pfälzisch, obersächsisch, thüringisch "grindel" = dt. "Pflugbaum" (althdt. "grintil"), bairisch, schwäbisch, badisch "grüsch" = dt. "Kleie" (althdt. "grusko"), bairisch, schwäbisch, badisch, hessisch, obersächsisch, thüringisch "hiefe" = dt. "Hagebutte" (althdt. "hiofa", "hiofo") oder die Verben schwäbisch, hessisch, obersächsisch "gleifen" = dt. "mit einer Schräge versehen" (althdt. "gleifen") und mecklenburgisch, niedersächsisch "gnieden" = dt. "glätten" (althdt. "gnîtan").
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(E?)(L?) http://www.dw-world.de/dw/article/0,1564,276052,00.html

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Die Frucht der Heckenrose, die "Hagebutte", wurde schon von den Bewohnern der Pfahlbauten zu einem Mus verarbeitet und gegessen. "Hagen" ist das alte Wort für "Dornenstrauch", und "butte" heißt die "Frucht der Heckenrose". Der "Rosenhag", die "Rosenhecke" oder der "Rosenbogen", ist ein altmodisches Wort. In der abendländischen Malerei gibt es mehrere Bilder, die "Madonna" oder "Rosenhag" heißen. Auf ihnen ist die Mutter Gottes von Rosen umrankt dargestellt.
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(E?)(L1) http://www.foodlexx.de/sonstiges/195-hagebutte

Hagebutten - Hagebuttenlikör


(E?)(L?) http://www.gartendatenbank.de/wiki/rosa-canina

Inhalt: Hundsrose, Hagebutte (Rosa canina) | Besonderheiten | Pflege: Schneiden, Vermehren, Samen aus Hagebutten aussäen (Ansprüche, Kultur) | Erfahrungen | Kennzeichen zur Identifizierung, ähnliche Arten | Natürlicher Lebensraum | Wert für Tiere | Verwendungen | Taxonomie | Schöne Bilder, Fotos


(E?)(L?) http://www.garten-literatur.de/Pflanzen/Rezepte/rosen_rezepte.htm

Rezepte mit Hagebutten


(E?)(L?) http://www.geo.de/GEO/interaktiv/frage-des-tages/archiv.html?p=4

30.9.2015: Hagebuttenkerne werden von Kindern gern als "Juckpulver" benutzt. Jucken die Dinger wirklich?


(E?)(L?) http://www.handlungsreisen.de/katalog.php

Das Hagebutten-Mädchen

Kommissarin Tydmers aus Aurich muss einen Mord während des großen Insulanertreffens aller ostfriesischer Inseln auf Juist aufklären.


(E?)(L?) http://www.heilkraeuter.de/lexikon/hagebutt.htm

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wissenschaftlicher Name: "Rosa canina"
Pflanzenfamilie: "Rosengewächse" = "Rosaceae"
englischer Name: "Rosehip"
volkstümliche Namen: "Heckenrose", "Wildrose", "Zaunrose", "Weinrose", "Apfelrose"
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(E?)(L?) http://www.heilpflanzen-katalog.de/beschreibung/hagebutte-heckenrose.html

Hagebutte / Heckenrose
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Synonyme: "Butterfäßlein" | "Dornapfel" | "Hainbutten" | "Heckenrose" | "Hetscherln" | "Hindsrose" | "Rosenbeere"
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(E?)(L?) http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/2wo/wort/idg/deutsch/h/hiefe.htm

Etymologie "Hiefe" - änhd. "Hagebutte"
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germ. "*heup-", ahd. "hiufo", nhd. "Hiefe" "Hagebutte"


(E?)(L1) http://www.helpmefind.com/rose/gl.php?n=49

"Hips" ("Hagebutten")


(E?)(L2) http://u01151612502.user.hosting-agency.de/malexwiki/index.php/Rose

Hagebutten - Rose
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Die Frucht der Rosen, die Hagebutte, eine sog. Sammelnussfrucht, enthält die behaarten Einzelfrüchte (Nüsschen, Kerne).
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Als blutstillender, stopfender und harntreibender Arzneistoff wurden auch die Scheinfrüchte ("hiufal", "hiefal", "hiefe"; "Hanbutten", "Hagebutten") verschiedener Rosenarten (z.B. Heckenrose) verwendet.
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(E?)(L?) http://www.kordes-rosen.com/faq

Hagebutten sind die Früchte der Rose. Vor allem bei den einmalblühenden Rosen bilden viele mit den Hagebutten einen zweiten Schmuck. Hagebutten enthalten mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte.


(E?)(L?) http://kraeuter-almanach.de/kraeuter-lexikon/hagebutten.htm

"Hagebutten" ("Rosa canina")
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(E?)(L1) http://www.kraeuter-verzeichnis.de/kraeuter/hagebutte.htm

Hagebutte - Wildrose - Hundsrose

Die Hagebutten (Rosa canina) stammen vom Strauch der Heckenrose, die die Urform unzähliger verschiedener Zuchtrosen darstellt.
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(E?)(L?) http://www.kuechengoetter.de/warenkunde/hagebutten

Als Hagebutten bezeichnet man die Früchte verschiedener wild wachsender Rosenarten, von denen es in den nördlichen gemäßigten und subtropischen Breiten mehr als 200 geben soll.
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(E?)(L?) http://www.kuechengoetter.de/zutaten/hagebutten-113

Hagebutten-Rezepte


(E?)(L?) http://www.lecker.de/hagebutte-49876.html

Als Hagebutte bezeichnet man die Früchte verschiedener Rosenarten. Die Hagebutte ist eine Sammelfrucht, die viele kleine Nüsse enthält. Die Nüsschen der Hagebutte sind mit feinen, widerhakenbestückten Härchen bedeckt, welche bei Hautkontakt Juckreiz hervorrufen. Genutzt wird deshalb nur das Fruchtfleisch der Hagebutte.
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(E?)(L?) http://www.owid.de/artikel/198313

Hagebutte| Hagebuttentee


(E?)(L?) http://www.pitopia.de/
Nach "Hagebutte" suchen.

(E6)(L1) http://www.pixelio.de/
Nach "Hagebutte" suchen.

(E?)(L1) http://www.pkgodzik.de/fileadmin/user_upload/Sammlungen/Wissenswertes_ueber_die_Rosen.pdf

Wissenswertes über die Rosen

Zusammengestellt von Peter Godzik
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Bei den Hagebutten handelt es sich um Schein- oder Sammelfrüchte, die aus den Blüten entstehen und in denen die Samen der Rosen heranreifen. Zur Bildung von Hagebutten kommt es vorwiegend bei Wild-, Strauch- und Parkrosen. Die Färbung der Früchte reicht von Grün über Gelb und Orange bis hin zu einem leuchtenden Rot. Im Herbst, wenn die Blüten allmählich vergehen, sind sie ein herrlicher Schmuck am Rosenstrauch und bei den Vögeln als Nahrung sehr begehrt. Manche Wildrosen zieren sich bis in den Winter hinein mit den bunten Früchten.

Abschließend noch ein paar Anmerkungen zur botanischen Namengebung:

Um Mißverständnisse zu vermeiden, erhielt jede Pflanze eine wissenschaftliche, international gültige Bezeichnung. So trägt zum Beispiel die "Essigrose" den botanischen Namen "Rosa gallica". Das erste, groß geschriebene Wort benennt die Gattung, also "Rosa", der klein geschriebene Namensteil steht für die Art. Spezielle Züchtungen oder Mutationen erhalten zusätzlich einen Sortennamen in einfachen Anführungszeichen, etwa "Rosa gallica ‘Versicolor’".

Wenn verschiedene Arten oder Sorten gekreuzt werden und neue Pflanzen daraus entstehen, spricht man von Hybriden. Solche Kreuzungen haben häufig ein x im Namen: Rosa x paulii = R. arvensis x R. rugosa.

Bei den meisten modernen Gartenrosen handelt es sich um Kreuzungen, an denen mehrere Arten und Sorten beteiligt waren. Deshalb verzichtet man hier auf immer neue Artnamen und teilt sie stattdessen in Gruppen bzw. Klassen wie Teehybriden oder Floribunda-Rosen ein. Die Sortenbezeichnung, beispielsweise "Gloria Dei", gibt dann zweifelsfrei an, welche Rose gemeint ist.

Von der Wildrose zur modernen Gartenrose

Wie eingangs beschrieben, kamen schon vor langer Zeit auf der gesamten nördlichen Halbkugel Rosenarten vor. Dabei handelte es sich um Wildrosen, wie wir sie heute noch kennen. Aus den Wildrosen entwickelten sich über viele Stationen unsere modernen Gartenrosen. Es ist umstritten, ob alle Vorfahren der heutigen Rosen nur einfache Blüten, also mit weniger als 10 Petalen hatten. Sicher ist jedenfalls, daß schon vor Tausenden von Jahren natürliche Befruchtungen stattgefunden haben. Der Wind oder auch Insekten und Schmetterlinge trugen Blütenstaub von einem Strauch zum anderen. In den "Hagebutten" entwickelten sich dann Samen, die oft von Vögeln oder anderen Tieren über weite Entfernungen getragen und fallengelassen wurden. Hieraus wuchsen neue Rosensträucher, die – als Ergebnis der Kombination verschiedener Pflanzen bzw. Erbanlagen – auch neue Blütenformen und -farben zeigten. So entstanden neue Arten und Varietäten, gleichzeitig verbreitete sich die Gattung Rosa immer weiter.
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(E?)(L?) http://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=66059

Marmelade aus Hagebutten


(E?)(L1) http://www.rosenfoto.de/


(E?)(L?) http://www.rosenfoto.de/Merkmal_Hagebutten.html

Hagebutten bei Rosen


(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/de/res?word=Hagebutte&corpusId=deu_newscrawl_2011

Hagebutte


(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl

HageButte | Hagebutte, (wälsche) | HagebuttenBirn | Marmelade, (Hagebutten-) | Rose (Hagebutten- oder Hage-) | Sauce (Hagebutten-) | Suppe (Hagebutten-) | Torte (Hagebutten-)

"Hagebutte", die beerartige, harte und rothe Frucht der Hagerosen oder wilden Rosen, worin der rauche steinichte Same befindlich ist. Daher der "Hagebuttenstrauch", der wilde Rosenstrauch, der sie trägt und gern in "Hagen" oder "Hecken" wächset; "Dornrose", "Feldrose", "Feldhagebutte", "Hagedorn", "Hagerose", "Heckrose", "Hornrose", "Hundsrose", "Zannrose", "Rosendorn", "Rosenstrauch", "Cynosbatus", "Cynorrhodos" s. "Rosa syluestris", floribus subrubris Thal. Rosa canina Camer. Rosa canina odorata et syluestris Lobel. Rosa syluestris vulgaris, flore odorato incarnato C. Bauh. Rosa syluestris altior Caesalp. Rosa syluestris asperior punicea Fuchs. Rosa spinis aduncis, foliis septenis, calycibus tomentosis, segmentis pinnatis & semipinnatis, tubis breuissimis Hall. Rosa canina germinibus ouatis pedunculisque glabris, caule petiolisque aculeatis Linn. Sentis canina, Rubus caninus, Canirubus, Fr. "Rosier sauvage", "Rose de chien", Engl. "Dog Rose", "Hep Tree", the "wild Rose", the "wild Briar".

Die letzte Hälfte des Wortes gehört zu "Butz", "Butzen", die dicke runde Gestalt auszudrucken. Der Nahme "Hagebutte" lautet in manchen Gegenden "Hahnbutte", "Hainbutte", "Hambutte", "Haynbutte", "Hahnböttchen", "Butten", in Hamburg "Hahnepoten", in Baiern gar "Hätschepärsch", welches gleichfalls daraus verderbt ist. An andern Orten heißen sie "Hahnenhoden", "Hahnenhödlein", "Wiepen", "Wiebchen", im Osnabrück. "Weepken", (Böhm. "Ssipek") "Hüfen", "Hiefen", "Hagehiften", "Hiften", (Engl. "Haw", "Hippes", Angels. "Hagan", "Heopa", Norw. "Hybe", "Klunger", Dän. "Hyven") "Kunz", "Schlafkunz", im Brem. "Hiffen", an andern Orten "Buttelhiefe", so wie der Strauch, der sie trägt, daselbst die "Buttelrose" genannt wird. Schon Ottfried nennet sie "Hiafon".
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(E?)(L?) http://www.von-fallersleben.de/?s=Hagebutte
Das bekannte Volkslied "Ein Männlein steht im Walde" (Hoffmann von Fallersleben) meint entgegen landläufiger Meinung nicht den "Fliegenpilz", sondern die "Hagebutte". Dies geht aus der letzten Strophe des Liedes hervor.


Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm, Es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um. Sagt, wer mag das Männlein sein, Das da steht im Wald allein Mit dem purpurroten Mäntelein. Das Männlein steht im Walde auf einem Bein Und hat auf seinem Haupte schwarz Käpplein klein, Sagt, wer mag das Männlein sein, Das da steht im Wald allein Mit dem kleinen schwarzen Käppelein? Das Männlein dort auf einem Bein mit seinem roten Mäntelein und seinem schwarzen Käppelein kann nur die "Hagebutte" sein !

Text Hoffmann von Fallersleben im Dezember 1843 -> Noten zu diesem Lied


(E1)(L1) http://www.welt-der-rosen.de/namen_der_rosen/latein.htm




(E?)(L?) http://www.welt-der-rosen.de/namen_der_rosen/rosa_canina.html

"Friggadorn", "Friggas Dorn", "Heckenrose", "Heiderose", "Zaunrose" und mehr Volksnamen

Ihre vielen Volksnamen zeigen ihren Bekanntheitsgrad und die weite Verbreitung - "Buttelhiefen", "Dornapfel", "Dornrose", "Feldrose", "Hundsrose", "Hagrose", "Hagebutte", "Hagedorn", "Hagehotten", "Hagehüften", "Hagehüttchen", "Hagerose", "Hahnebödgen", "Hahneklöschen", "Hainhecken", "Hanbutbutten", "Haynbutten", "Hainrose", "Heckenrose", "Heinzerlein", "Hetschepetsch", "Hiefen", "Hiefenstrauch", "Hornrose", "Hüfften", "Hundsdorn", "Rosendorn", "Schlafkauz", "Schlafkunz", "Schlafdorn", "Wilde Heiderose", "Wiegenstrauch", "Wiepken", "Wipen", "Wirgen", "Zaunrose", "Wildhips".
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(E6)(L?) http://www.woerterbuch.info/?query=hagebutte&s=dict




(E?)(L?) http://www.woerterbuchnetz.de/DWB/

HAGE, m. | HAGE, f. | HAGE, f. | HAGENBUCHE, f. | HAGEBÜCHEN, adj. | HAGENBÜCHEN, adj. | HAGEBUSCH, m. | HAGENBUSCH, m. | HAGEBUTTE, f. | HAGENBUTTE, f. | HAGEBUTTDORN, m. | HAGEBUTZ, m. | HAGENBUTZ, m. | HAGEDRÜSE


(E?)(L?) http://www.woerterbuchnetz.de/GWB/

Hag | Hagebutte | Hagebuttenhecke


(E?)(L?) http://woerterbuchnetz.de/Wander/?sigle=Wander&mode=Vernetzung&lemid=WH00116#XWH00116

Hagebutte


(E?)(L?) http://pflanzenfundgrube.zum.de/glossar.html

Hagebutte - Scheinfrucht der Rosaceae. Der Blütenboden bildet die rote Hülle der Hagebutte. Innen sind die eigentlichen Früchte, die Nussfrüchte sind.


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Hagebutte
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Hagebutte" taucht in der Literatur um das Jahr 1780 / 1830 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


(E?)(L?) http://www.wordmap.co/#Hagebutte

This experiment brings together the power of Google Translate and the collective knowledge of Wikipedia to put into context the relationship between language and geographical space.


Erstellt: 2016-11

Hagebutten-Rosen (W3)

"Hagebutten-Rosen", "Hagebuttenrosen" sind Rosen, die nach der Blüte Früchte, "Hagebutten" genannt, bilden.

(E?)(L1) http://www.welt-der-rosen.de/duftrosen/hagebutten_abc.htm
Als "Hagebutten-Rosen" werden aufgelistet (15.01.2006):

Abbotswood | Achburensis | Ännchen von Tharau | Agatha | Aischa | Albéric Barbier | Altaica | Altissimo | Amelia | American Pillar | Amy Robsart | Andersonii | Andrewsii | Angel Face | Anne of Geierstein | Apfelblüte | Apple Blossom | Ardoisée de Lyon | Assemblage des Beautés | Auguste Gervais | Ayrshire Queen | Basye`s Blueberry | Belle Amour | Belle des Jardins | Belle Poitevine | Bishop Darlington | Blanc Double de Coubert | Blossomtime | Bobbie James | Bolero | Bonn | Bordeaux | Bourgogne | Brenda Colvin | Buff Beauty | Californica plena | Calocarpa | Canary Bird | Cantabrigiensis | Caporosso | Capriolata | Captain Hayward | Carefree Beauty | Catherine Seyton | Centenaire de Lourdes | Charles Albanel | Cherry Meidiland | Christine Wright | City of Belfast | Clytemnestra | Clou | Complicata | Conditorum | Cornelia | Coup d` Hébé | Crimson Rambler | Cupid | Dagmar Hastrup | Dainty Bess | Daisy Hill | Danae | Dart`s Dash | Don Juan | Double White | Eddie`s Crimson | Edith Bellenden | | Fargesii | Felidae | Fenja | Flammentanz | Flora McIvor | Foxi | Francis E. Lester | Fred Streeter Fritz Nobis | Frühlingsanfang | Frühlingszauber | General McArthur | Gloire des Rosomanes | Grand Hotel | Griseldis | Großherzogin Viktoria Melitta | Hansa | Harvest Fayre | Heather Muir | Heideröslein | Heideschnee | Henri Martin | Henry Hudson | Herbstfeuer | Hibernica | Hiawatha | Highdownensis | Honorine de Brabant | IGA 83 München | Ilse Krohn Superior | Jeanne d`Arc | John Clare | Katharina Zeimet | Kathleen | Kew Rambler | Kiese, Rosa canina Kiese | La Belle Sultane | La Sevillana | Lac Majeau | Lady Curzon | Lady Mary Fitzwilliam | Lady Penzance | Lichterloh | Lucy Ashton | Lykkefund | Märchenland | Magnifica | Maréchal Niel | Marguerite Hilling | Mary Queen of Scots | Master Hugh | Maxima | Meg Merrilies | Menja | Mme de Tartas | Mme Ernest Calvat | Mme Grégoire Staechelin | | Moje Hammarberg | Monte Casino | Moonlight | Morden Centennial | Morlettii | Mrs Colville | New Dawn | Nuits de Young | Nymphenburg | Nyveldt`s White | Old Blush | Open Arms | Ormiston Roy | Parfum Liffreen | Peach Blossom | Persetosa | Pierette | PiRo 3 (Pillnitzer Vitaminrose) | Play Rose | Pleine de Grace | Polareis | Polarsonne | Polstjärnan | | Prinz Hirzeprinzchen | Quatre Saisons | Radio Times | Red Meidiland | Red Nelly | Red Rugostar | Ricarda | Rosa acicularis | Rosa arvensis | Rosa bella | Rosa blanda | | Rosa britzensis | Rosa californica | Rosa caudata | Rosa carolina | Rosa collina | Rosa damascena | Rosa davidii | Rosa davurica | Rosa fedtschenkoana | Rosa filipes | | Rosa foliolosa | Rosa forrestiana | Rosa gallica | Rosa gallica var. officinalis | Rosa gigantea | Rosa glutinosa | Rosa gymnocarpa | Rosa helenae | Rosa hemsleyana | Rosa hugonis | Rosa holodonta, | Rosa hugonis | Rosa inodora | Rosa jundzillii | Rosa Kamtchatka, | Rosa koreana | Rosa longicuspis | Rosa longicuspis var. sinowilsonii | Rosa macrophylla | Rosa majalis | Rosa marretii | Rosa maximowiczianan | Rosa micrantha | Rosa mohavensis | Rosa mollis | | Rosa mulliganii | | Rosa Mundi | Rosa nitida | Rosa nutkana | Rosa nutkana var. hispida | Rosa omeiensis pteracanta | Rosa orientalis | Rosa palustris | Rosa pendulina | Rosa pendulina var. oxyodon | Rosa phoenicia | Rosa pisocarpa | Rosa prattii | Rosa primula | Rosa pyrifera | Rosa reversa | Rosa roxburghii | Rosa rubiginosa | Rosa rubus | | Rosa sancta | Rosa sericea pteracantha atrosanguinea | Rosa sericea var. omeiensis var. pteracantha | Rosa sempervirens | Rosa sertata | Rosa setigera | Rosa setipoda | Rosa sherardii, | Rosa sicula | Rosa setipoda | Rosa sherardii | Rosa soulieana | Rosa stellata, | Rosa stellata mirifica | Rosa suffulta | Rosa sweginzowii | Rosa sweginzowii Macrocarpa | Rosa tomentella | Rosa ultramontana | Rosa villosa | Rosa villosa Duplex | Rosa virginiana | Rosa virginiana plena | Rosa vosagiaca | Rosa webbiana | Rosa webbiana var. microphylla | Rosa wichuraiana | | Rosa woodsii | Rosa woodsii var. fendleri | Rosa x macrantha | | Rosa x polliniana | Rosa Zwerg | Rose à Parfum de l` Hay | Rose des Maures (Sissinghurst Castle) | Rosenwunder | Rotes Meer | Royal Bassino | Rubricaulis | Russelliana | Scabrosa | Scharlachglut | Schloß Balthasar | Schnee Eule | Schneelicht | Schneewittchen | Sealing Wax | Semiplena | Shropshire Lass | Single Cherry | Sir Cedric Morris | Snowflake | | St. Nicholas | Staffa | Stanwell Perpetual | Sternenflor | | Super Dorothy | Taunusblümchen | The Alexandra Rose | The Garland | The Queen Elizabeth Rose | Therese Bugnet | Trier | Trigintipetala | Triolet | Ulrich Brunner Fils | Una | Vanity | Venusta Pendula | Vièrge de Clery | White Hedge . | Wilhelm | Will Scarlet | William III | Wintoniensis | Zéphirine Drouhin

Erstellt: 2013-06

(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Hagebutten-Rosen
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Hagebutten-Rosen" taucht in der Literatur nicht signifikant auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2014-01

Hagebuttenrosen (W3)

"Hagebutten-Rosen", "Hagebuttenrosen" sind Rosen, die nach der Blüte Früchte, "Hagebutten" genannt, bilden.

(E?)(L?) http://www.rosenhof-schultheis.de/Informatives/Produkt-Infos/Hagebuttenrosen/index.html

Hagebutten-Rosen - Rosen mit besonderem Fruchtschmuck


(E?)(L?) http://www.rosenversand24.de/storefront/category/23_Hagebuttenrosen.html


(E?)(L?) http://www.welt-der-rosen.de/rosenwelt/vitaminrosen.htm

"Hagebuttenrosen" ("Rose Hips"), "Vitaminrosen", "Fruchtrosen"

Volksnamen: "Hiefe", "Hifte", "Hetschepetsch", "Hetscherln"

Hagebuttenrosen sind Rosen, die nach der Blüte Früchte = "Hagebutten" bilden.

Hagebutten entwickeln sich bei Rosen mit einfachen oder halbgefüllten Blüten die Staubgefäßen haben, die von Insekten befruchtet werden. Sobald die Blüte verwelkt ist, bildet sich aus der kleinen grünen Verdickung unterhalb der Blütenblätter – dem Fruchtknoten – eine Hagebutte mit Samen, die man aussäen kann. (Da die Rosensorten meist aus Kreuzungen entstanden sind, fallen auch die Sämlinge unterschiedlich aus!)

Man kann die Hagebutten der "Hundsrose" ("Rosa canina") verwenden, leichter verarbeiten lassen sich aber die die weichen und dickfleischigen Hagebutten der Kartoffelrose ("Rosa rugosa").
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(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Hagebuttenrosen
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Hagebuttenrosen" taucht in der Literatur nicht signifikant auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2014-01

Hagedorn (W3)

"Hagedorn" könnte man auch als "Dornenhecke" bezeichnen. Eine solche "Hecke" kann von (meist) Wild-Rosen aber auch von anderen Gewächsen mit "Dornen" gebildet werden.

"Hagedorn" ist als Familienname ein Herkunftsname zum Ortsnamen "Hagedorn" oder als Wohnname "am Weißdorn", "am Hagedorn", "am Heckbaum". Varianten des Namens "Hagedorn (um 1266/1325)" sind "Hagendorn" (um 1274), "Haghedorn" (um 1325), "Heydorn" (um 1344), "Hagedorn" (um 1367).

Anja Kling, Schauspielerin (22.03.1970 (Wilhelmshorst (bei Potsdam))
Filme:

Bei Adelung findet man:


Die "Hagebutte", plur. die -n, die beerartige, harte und rothe Frucht der "Hagerosen" oder wilden Rosen, worin der rauche steinichte Same befindlich ist. Daher der "Hagebuttenstrauch", der wilde Rosenstrauch, der sie trägt und gern in "Hagen" oder "Hecken" wächset; Rosa canina L. "Hagerose", "Hagedorn". Die letzte Hälfte des Wortes gehöret zu "Butz", "Butzen", die dicke runde Gestalt auszudrucken. Der Nahme "Hagebutte" lautet in manchen Gegenden "Hahnbutte", "Hainbutte", "Hambutte", "Haynbutte", "Hahnböttchen", "Butten", in Hamburg "Hahnepoten", in Baiern gar "Hätschepätsch", um Wien "Hetscherl", welches gleichfalls daraus verderbt ist. An andern Orten heißen sie "Wiepen", "Wiebchen", in Osnabr. "Weepken", (Böhm. "Ssipek",) "Hefen", "Hüfen", "Hagehiften", "Hiften", (Engl. "Haw", "Hips", Angels. "Hagan", "Heopa", Norw. "Hybe", "Klunger", Dän. "Hyven",) "Kunz", "Schlafkunz", "Arschkitzeln", Franz. "Gratecul", im Bremischen "Hissen", an andern Orten "Buttelhiefe", so wie der Strauch der sie trägt daselbst die "Buttelrose" genannt wird. Schon Ottfried nennet sie "Hiafon".

Der "Hagedorn", des -es, plur. inus. 1) Ein wilder mit Stacheln versehener Strauch, welcher gern in "Hagen" oder "Hecken" wächset; "Crataegus L." Im gemeinen Leben führet nur der "Crataegus Oxyacantha L." diesen Nahmen, der wegen der Farbe seiner Rinde auch "Weißdorn", wegen der mehlichten rothen Beeren auch "Mehldorn", "Mehlfäßchen", "Mehlbeerstrauch", "Unser lieben Frauen Birnlein", heißt. Schon Stryker nennt diesen Strauch "Hagendorn", ingleichen ein "Hagen", womit auch das Angels. "Haeghthorn", das Engl. "Hawthorn", das Norweg. und Dän. "Hagetorn", und "Hyventorn", und das Schwed. "Hagtorn" überein kommen. Im Hennebergischen heißt er "Heinzerleinsdorn". 2) In einigen, besonders Oberdeutschen Gegenden wird auch der "wilde Rosenstock", die "Hagerose", "Hagedorn" genannt. S. das vorige.

Das "Hainerholz", des -es, plur. inus. an einigen Orten, eine Benennung des "Hagedornes", S. dieses Wort.

Das "Heinzerlein", des -s, plur. ut nom. sing. eine in einigen Gegenden, z. B. im Hennebergischen, übliche Benennung der Frucht des Hagedornes, der um deßwillen daselbst auch "Heinzerleinsdorn" genannt wird. Hier ist es ohne Zweifel aus "Hein", "Hain", "Wald"; verderbt, S. "Hagedorn". Aus einer vermuthlich ähnlichen Verderbung heißen die "Hagebutten" an andern Orten "Kunze" und "Schlafkunze".

Die "Lazerole", plur. die -n, eine Art "Weißdorn" oder "Hagedorn", welcher in Italien und Tirol wächset; "Crataegus Azarolus L." Ital. "Lazerola", Franz. "Lazarole", woher auch der Deutsche Nahme entlehnet ist.

Der "Mehlbaum", des -es, plur. die -bäume, der Nahme verschiedener Staudengewächse, welche mehlichte Früchte oder Beeren tragen.

1) Einer Art des "Hagedornes", welche in der Schweiz und den nördlichen Gegenden Europens einheimisch ist, und rothe, süße und unschmackhafte Beeren träget; "Crataegus Aria L." "Mehlbeerbaum", "Meerkirschbaum", "Atlaßbaum", "Speyerlingsbaum", "Weißläuben", "Sperberbaum". Seine Beeren sind unter dem Nahmen der "Mehlbeeren", und "Mehlfäßchen" bekannt.

2) Des "Weißdornes", "Crataegus Oxyacantha L." welcher auch "Hagedorn" und "Mehldorn" heißt. Seine mehlichten Beeren sind gleichfalls unter dem Nahmen der "Mehlbeeren", "Mehlfäßchen", "unsrer lieben Frauen Birnlein" bekannt.

3) Des "Schlingbaumes", "Viburnum Lantana L." welcher gleichfalls "Mehlbeerbaum", und "Faulbaum" heißt, so wie seine Beeren "Mehlbeeren", "Schlingbeeren" oder "Schlungbeeren", "Haubeeren", "Kaulbeeren", "Schießbeeren", "Patschernen", "Scherpken" genannt werden.

4) Der "Amerikanische Mehlbaum" und "Afrikanische Mehlbaum", "Lantana Camara" und "Lantana Africana L." trägt eine mehlichte Steinfrucht, welch eine zweyfächerige Nuß enthält.

Der "Weißdorn", des -es, plur. die -en, ein Nahme des "Hagedornes", "Crategus Oxyacautha Linn." S. "Hagedorn".


(E?)(L?) http://www.biografiasyvidas.com/biografia/h/index0001.htm

Hagedorn, Friedrich von


(E?)(L2) http://www.britannica.com/




(E?)(L?) http://www.deutsche-biographie.de/blaetternNDB_H.html




(E?)(L?) http://www.deutsche-biographie.de/blaetternADB_H.html




(E?)(L?) http://www.eichfelder.de/nibelung/sagasued/waltari/waltari.html

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Der "Hagen" des Waltharius wird ebenfalls nicht mit der Rose, sondern nur mit den Dornen in Zusammenhang gebracht. So wird er einmal als "Hagedorn mit den grünen Blättern", ein anderes Mal als "dorniger Hagen" bezeichnet.
...


(E?)(L?) http://www.fernsehserien.de/index.php?abc=H

Hagedorns Tochter (D 1994)


(E?)(L1) http://www.gutenberg.org/browse/authors/h

Hagedorn, Hermann, 1882-1964


(E?)(L?) http://www.naturkundemuseum-kassel.de/wissenschaft/sammlungen/gefaesspflanzen/schildbach/schildbach-rs.php

389 - Rosa canina - gemeiner Hagedorn oder Hanebutte


(E?)(L?) http://www.owid.de/pls/db/p4_suche_elex.Stichw_alpha?v_Buchst=H


(E?)(L?) http://gutenberg.spiegel.de/index.php?id=18&autor=

Hagedorn, Friedrich von


(E?)(L?) http://www.tolweb.org/Life_on_Earth

Succinarthropterus hagedorni


(E?)(L?) http://www.tv-kult.de/index.php?site=sendungen&m=SH

Hagedorns Tochter


(E3)(L1) http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw/

hagedorn | hagedorngericht


(E?)(L?) http://www.woerterbuchnetz.de/DWB/

HAGEDORN, m. | HAGDORN, m. | HAGENDORN, m. | HAGEDORNHECKE, f.


(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl

| HageDorn | Mehlbeerhagedorn


(E?)(L?) http://www.welt-der-rosen.de/namen_der_rosen/rosa_canina.html

"Friggadorn", "Friggas Dorn", "Heckenrose", "Heiderose", "Zaunrose" und mehr Volksnamen

Ihre vielen Volksnamen zeigen ihren Bekanntheitsgrad und die weite Verbreitung - "Buttelhiefen", "Dornapfel", "Dornrose", "Feldrose", "Hundsrose", "Hagrose", "Hagebutte", "Hagedorn", "Hagehotten", "Hagehüften", "Hagehüttchen", "Hagerose", "Hahnebödgen", "Hahneklöschen", "Hainhecken", "Hanbutbutten", "Haynbutten", "Hainrose", "Heckenrose", "Heinzerlein", "Hetschepetsch", "Hiefen", "Hiefenstrauch", "Hornrose", "Hüfften", "Hundsdorn", "Rosendorn", "Schlafkauz", "Schlafkunz", "Schlafdorn", "Wilde Heiderose", "Wiegenstrauch", "Wiepken", "Wipen", "Wirgen", "Zaunrose", "Wildhips".
...


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Hagedorn
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Hagedorn" taucht in der Literatur um das Jahr 1650 / 1750 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2014-01

Hagen
*hagen (W2)

Die Etymologie des Namens "Hagen" (bzw. "Hagano", "Haki", "Hacco" etc.) führt uns zu dem Stamm "*hag", im Sinne von "Gehege" (ahd. "hag", "hagan" = dt. "Einhegung", "Hag"). Die ahd. Bedeutung des Wortes "*hagen" entsprach genau genommen tatsächlich der des "Dornbusches" ("hagan paliurus", "ligna spinosa") und führt uns letztendlich zum "Rosenhag".

(E?)(L?) http://www.dw.de/rose/a-276052-1

... "Hagen" ist das alte Wort für "Dornenstrauch", und "butte" heißt die "Frucht der Heckenrose". Der "Rosenhag", die "Rosenhecke" oder der "Rosenbogen", ist ein altmodisches Wort. In der abendländischen Malerei gibt es mehrere Bilder, die "Madonna" oder "Rosenhag" heißen.
...


(E?)(L?) http://www.dw-world.de/dw/article/0,1564,276052,00.html

...
Die Frucht der Heckenrose, die "Hagebutte", wurde schon von den Bewohnern der Pfahlbauten zu einem Mus verarbeitet und gegessen. "Hagen" ist das alte Wort für "Dornenstrauch", und "butte" heißt die "Frucht der Heckenrose". Der "Rosenhag", die "Rosenhecke" oder der "Rosenbogen", ist ein altmodisches Wort. In der abendländischen Malerei gibt es mehrere Bilder, die "Madonna" oder "Rosenhag" heißen. Auf ihnen ist die Mutter Gottes von Rosen umrankt dargestellt.
...


(E?)(L?) http://www.eichfelder.de/kulte/roseng/rosengart.html

...
Vor dem 9. Jh. gab es in unseren Breiten lediglich die "Heckenrose" ("rosa canina") und die hatte den ahd. Namen "*hagen" im Sinne von "Dornbusch". "*hagen" ist eine Ableitung von dem Stamm "*hag", was soviel heißt wie "Gehege", ähnlich wie "*gart" Umfriedung, eingehegter Platz oder Hof bedeutet, deshalb sind die Begriffe "rosenhag" / "rosengart" auch synonym zu gebrauchen.
...


(E?)(L?) http://www.eichfelder.de/nibelung/historie/hagen/hagen.html

HAGEN VON TROJA


(E?)(L?) http://www.eichfelder.de/nibelung/sagasued/waltari/waltari.html

...
Der "Hagen" des Waltharius wird ebenfalls nicht mit der Rose, sondern nur mit den Dornen in Zusammenhang gebracht. So wird er einmal als "Hagedorn mit den grünen Blättern", ein anderes Mal als "dorniger Hagen" bezeichnet.
...


(E1)(L1) http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/8namen/3pers/personen/0reg.htm


(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Rosenhagen

Rosenhagen bezeichnet


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Hagen
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Hagen" taucht in der Literatur um das Jahr 1640 / 1740 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2013-06

Hetschepetsch (W3)

Die dt. "Hagebutte" wird auch bayr., ostöst., ugs. "Hetschepetsch", "Hetscherl" genannt

Ein möglicher Zusammenhang besteht zu, d.h. ist evtl. übernommen von tschech. "sipek" = dt. "Heckenrose", "Hagebutte".

(E?)(L?) http://gregor.retti.info/docs/retti1999/3.pdf

Hetschepetsch "Hagebutte", "ma." gestrichen; "Hetscherl" "Hagebutte", "ma." gestrichen; "Hollerbusch" "Holunderbusch", "ma." gestrichen;


(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl

"Hetschepetsch", "Dornose" oder "wilde Rose".


(E?)(L?) http://www.welt-der-rosen.de/namen_der_rosen/rosa_canina.html

"Friggadorn", "Friggas Dorn", "Heckenrose", "Heiderose", "Zaunrose" und mehr Volksnamen

Ihre vielen Volksnamen zeigen ihren Bekanntheitsgrad und die weite Verbreitung - "Buttelhiefen", "Dornapfel", "Dornrose", "Feldrose", "Hundsrose", "Hagrose", "Hagebutte", "Hagedorn", "Hagehotten", "Hagehüften", "Hagehüttchen", "Hagerose", "Hahnebödgen", "Hahneklöschen", "Hainhecken", "Hanbutbutten", "Haynbutten", "Hainrose", "Heckenrose", "Heinzerlein", "Hetschepetsch", "Hiefen", "Hiefenstrauch", "Hornrose", "Hüfften", "Hundsdorn", "Rosendorn", "Schlafkauz", "Schlafkunz", "Schlafdorn", "Wilde Heiderose", "Wiegenstrauch", "Wiepken", "Wipen", "Wirgen", "Zaunrose", "Wildhips".
...


(E?)(L?) http://woerterbuchnetz.de/DWB/

"hetschepetsch", m. "hagebutte", in Baiern und Östreich; vergl. "hätschepetsch": wann es viel schlehen und hetschapetschen giebt (so folgt ein kaltes jahr). Hohberg 1, 104b.


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Hetschepetsch
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Hetschepetsch" taucht in der Literatur nicht signifikant auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


(E?)(L?) http://www.wordmap.co/#Hetschepetsch

This experiment brings together the power of Google Translate and the collective knowledge of Wikipedia to put into context the relationship between language and geographical space.


Erstellt: 2016-11

Hiefe (W3)

thüringisch "hiefe" = dt. "Hagebutte" (althdt. "hiofa", "hiofo")

(E?)(L?) http://www.etymonline.com/index.php?search=briar

engl. "hip" (n.2) "seed pod" (especially of wild rose), O.E. "heope", "hiope" "seed vessel of the wild rose", from P.Gmc. "*hiup-" (cf. dialectal Norwegian "hjupa", O.S. "hiopo", Du. "joop", O.H.G. "hiafo", dialectal German "Hiefe", O.E. "hiopa" "briar, bramble").


(E?)(L?) http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/2wo/wort/idg/deutsch/h/hiefe.htm

Etymologie "Hiefe" - änhd. "Hagebutte"
...
germ. "*heup-", ahd. "hiufo", nhd. "Hiefe" "Hagebutte"


(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/idg/4A/idg.html

ide. "*keub-", Sb.: nhd. "Dorn", "Dornstrauch"; ne. "thorn"; RB.: Pokorny 595 (914/146), germ., balt.;

Weiterleben:


(E?)(L?) http://www.pkgodzik.de/fileadmin/user_upload/Sammlungen/Wissenswertes_ueber_die_Rosen.pdf

...
Der unterständige Fruchtknoten schwillt während der Reifungsphase zur Hagebutte an und trägt in seinem „Krug“ harte Nüsschen, in denen jeweils ein Same heranwächst, eingebettet in feine, kurze Haare. Als Sammelfrucht oder auch Scheinfrucht bezeichnet der Botaniker die "Butte", die "Hiefe"; denn die Hagebutte ist in der Tat nur der Sammelbehälter für die vielen Früchtchen. Im Verlauf der Reife wird das Fruchtfleisch rot, weich, schmackhaft und reich an Vitamin C.
...


(E?)(L?) http://www.owid.de/pls/db/p4_suche_elex.Stichw_alpha?v_Buchst=H

Hiefe


(E?)(L?) http://starling.rinet.ru/cgi-bin/response.cgi?root=config&morpho=0&basename=\data\ie\germet&first=1

Proto-Germanic: "*xiupo", "*xiupon", "*xiuponen"
Meaning: "a plant"

IE etymology: IE etymology

Proto-IE: "*keub-"
Meaning: "a kind of thorny plant"
Baltic: "*kau~b-r-"
Germanic: "*xiup-o(n-)" f., -an- m.
Russ. meaning: "???"

Root: "keub-"
English meaning: "thorn"
German meaning: "Dorn", "Dornstrauch"?
Material: Asächs. "hiopo" "Dornstrauch", ahd. "hiufo" ds., ags. "héopa" m., "héope" f., engl. "hip", norw. "hjupa" "Hagebutte"; apr. "kaaubri" "Dorn".

Old Swedish: "hiupon" n. "Hagebutte"
Old English: "heope", -an m. "hip", "seed-vessel of the dog-rose"; "the plant on which the hip grows"; "heopa", -an m. "briar", "bramble"
English: "hip"
Old Saxon: "hiopo" "Dornstrauch"
Old High German: "hiufo" "Dornstrauch"
Middle High German: "hiefe" wk./st. f. "hagebutte", "hagebuttenstrauch"; "hiefal-", "hiufal-ter" f. "hagebuttenstrauch", "hief-dorn" st. m. 'ds.'


(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl

"Hiefe", "Buttelhiefe", im g. L., besonders Oberdeutschlandes, eine Benennung der im XXI Th. S. 126, fgg. beschriebenen Hagebutte.


(E?)(L?) http://woerterbuchnetz.de/DWB/

BUTTELHIEFE, f. HAGENHIEFE, f. HAINHIEFE, f. HAINHIEFENBAUM, m. HIEFE, f. HIEFENBUTZE, m. HIEFENDORN, m. HIEFENKERN, m.


(E?)(L?) http://woerterbuchnetz.de/RhWB/

Hiefe


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Hiefe
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Hiefe" taucht in der Literatur um das Jahr 1780 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


(E?)(L?) http://www.wordmap.co/#Hiefe

This experiment brings together the power of Google Translate and the collective knowledge of Wikipedia to put into context the relationship between language and geographical space.


Erstellt: 2016-11

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pixelio.de
Hagebutten-Fotos

(E6)(L1) http://www.pixelio.de/
Nach "Hagebutte" suchen.

Pracht-Hagebuttenrose - Rose

(E?)(L?) http://www.helpmefind.com/rose/pl.php?n=30354
Synonym: "Rosa sweginzowii 'Macrocarpa'"

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rosenfoto.de
Hagebuttenrosen
Rosen, die Hagebutten bilden
Roses with hips

(E?)(L1) http://www.rosenfoto.de/Namen_Hagebutten.html

Fotos Christine Meile (Stand 23. 08. 2014)




Erstellt: 2016-11

rosengart (W3)

(E?)(L?) http://www.eichfelder.de/kulte/roseng/rosengart.html

...
Vor dem 9. Jh. gab es in unseren Breiten lediglich die "Heckenrose" ("rosa canina") und die hatte den ahd. Namen "*hagen" im Sinne von "Dornbusch". "*hagen" ist eine Ableitung von dem Stamm "*hag", was soviel heißt wie "Gehege", ähnlich wie "*gart" Umfriedung, eingehegter Platz oder Hof bedeutet, deshalb sind die Begriffe "rosenhag" / "rosengart" auch synonym zu gebrauchen.
...


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=rosengart
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "rosengart" taucht in der Literatur nicht signifikant auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2014-01

Rosenhag (W2)

Die Etymologie des Namens "Hagen" (bzw. "Hagano", "Haki", "Hacco" etc.) führt uns zu dem Stamm "*hag", im Sinne von "Gehege". Die ahd. Bedeutung des Wortes "*hagen" entsprach genau genommen tatsächlich der des "Dornbusches" ("hagan paliurus", "ligna spinosa") und führt uns letztendlich zum "Rosenhag".

(E?)(L?) http://www.camerabotanica.de/pflanzen/rosa/rosa.html

...
Mittelalterliche Gemälde zeigen oft die Mutter "Maria im Rosenhag". Maria trägt eine Krone, in der Rosen zu sehen sind. Damit will der Künstler ausdrücken, dass sie wahrhaftig ist und rein. Nur die vollkommene Frau, die reinste Menschenseele konnte Mutter Gottes werden, und durch den beschützenden "Rosenhag" wird das in Ewigkeit so bleiben. Das ist die bildhafte Sprache des Künstlers.

Zur gleichen Zeit wurden manche Gehöfte mit so einem "Rosenhag" eingefriedet. Zum Schutz vor Raubtieren und Gesindel wäre auch eine Brombeerhecke geeignet gewesen, doch menschenfeindliche Dämonen konnten mit Rosenhecken besser abgehalten werden.
...


(E?)(L?) http://www.dw.de/rose/a-276052-1

...
Die Frucht der "Heckenrose", die "Hagebutte", wurde schon von den Bewohnern der Pfahlbauten zu einem Mus verarbeitet und gegessen. "Hagen" ist das alte Wort für "Dornenstrauch", und "butte" heißt die "Frucht der Heckenrose". Der "Rosenhag", die "Rosenhecke" oder der "Rosenbogen", ist ein altmodisches Wort. In der abendländischen Malerei gibt es mehrere Bilder, die "Madonna" oder "Rosenhag" heißen. Auf ihnen ist die Mutter Gottes von Rosen umrankt dargestellt. Die Rose ist immer schon etwas ganz Besonderes, Mystisches gewesen; ein vielfältiges Sinnbild. Homer nennt die Göttin der Morgenröte "die rosenfingrige Eos". Die ersten Sonnenstrahlen: rosenfarbige Finger.
...


(E?)(L?) http://www.dw-world.de/dw/article/0,1564,276052,00.html

...
Die Frucht der Heckenrose, die "Hagebutte", wurde schon von den Bewohnern der Pfahlbauten zu einem Mus verarbeitet und gegessen. "Hagen" ist das alte Wort für "Dornenstrauch", und "butte" heißt die "Frucht der Heckenrose". Der "Rosenhag", die "Rosenhecke" oder der "Rosenbogen", ist ein altmodisches Wort. In der abendländischen Malerei gibt es mehrere Bilder, die "Madonna" oder "Rosenhag" heißen. Auf ihnen ist die Mutter Gottes von Rosen umrankt dargestellt.
...


(E?)(L?) http://www.eichfelder.de/kulte/roseng/rosengart.html

...
Vor dem 9. Jh. gab es in unseren Breiten lediglich die "Heckenrose" ("rosa canina") und die hatte den ahd. Namen "*hagen" im Sinne von "Dornbusch". "*hagen" ist eine Ableitung von dem Stamm "*hag", was soviel heißt wie "Gehege", ähnlich wie "*gart" Umfriedung, eingehegter Platz oder Hof bedeutet, deshalb sind die Begriffe "rosenhag" / "rosengart" auch synonym zu gebrauchen.
...


(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Rosenhagen

Rosenhagen bezeichnet


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Rosenhag
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Rosenhag" taucht in der Literatur um das Jahr 1830 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2014-01

Rosenhag-Madonna (W3)

Die Darstellungen von "Maria im Rosenhag", "Madonna im Rosenhag" symbolisieren ihre Unschuld. Sie kamen im 13. Jh. auf und verwenden die Rose als Attribut Marias.

(E2)(L1) http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_7661.html

Rosenhag-Madonna , * Madonna im Rosengarten, * Paradiesgarten.


(E2)(L1) http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_5626.html

Madonna im Rosengarten (auch Rosenhag), * Madonna umiltà, ...


(E?)(L?) http://www.camerabotanica.de/pflanzen/rosa/rosa.html

...
Mittelalterliche Gemälde zeigen oft die Mutter "Maria im Rosenhag". Maria trägt eine Krone, in der Rosen zu sehen sind. Damit will der Künstler ausdrücken, dass sie wahrhaftig ist und rein. Nur die vollkommene Frau, die reinste Menschenseele konnte Mutter Gottes werden, und durch den beschützenden "Rosenhag" wird das in Ewigkeit so bleiben. Das ist die bildhafte Sprache des Künstlers.

Zur gleichen Zeit wurden manche Gehöfte mit so einem "Rosenhag" eingefriedet. Zum Schutz vor Raubtieren und Gesindel wäre auch eine Brombeerhecke geeignet gewesen, doch menschenfeindliche Dämonen konnten mit Rosenhecken besser abgehalten werden.
...


(E?)(L?) http://www.welt-der-rosen.de/rosenwelt/rosa.htm#madonna_rosenhag

Madonna im Rosenhag


Erstellt: 2013-06

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welt-der-rosen.de
Hagebuttenrosen
Rosen, die Hagebutten bilden
Fruchtrosen
Vitaminrosen
Fruchtschmuck der Rosen im Herbst

(E?)(L?) http://www.welt-der-rosen.de/duftrosen/hagebutten_abc.htm

Wildrosen bilden fast immer Hagebutten:


Erstellt: 2016-11

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Bücher zur Kategorie:

Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
DE Deutschland, Alemania, Allemagne, Germania, Germany
Rose, Rosa, Rose, Rosa, Rose
Hagebutten Rosen, Rosas Escaramujo, Roses Églantine, Rose Coccola, Rose-Hip Roses

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Lüttig, Angelika - HuC
Kasten, Juliane
Hagebutte & Co
Blüten, Früchte und Ausbreitung Europäischer Pflanzen

(E?)(L?) http://www.faunaverlag.de/epages/17820640.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/17820640/Products/8090

Rund 200 Blütenpflanzen Europas werden anhand ihres Blütenaufbaus, ihrer Bestäubung, Fruchtbildung und Ausbreitung beschrieben.

Erstmalig für den deutschsprachigen Raum werden hier jedoch nicht die Blüten, sondern die Früchte in den Vordergrund gestellt. Diese einzigartige, umfassende Betrachtung von Blütenpflanzen in ihrer Entwicklungsabfolge von der Blüte bis zur Samenreife wird durch zahlreiche SW-Zeichnungen und 455 makrofotografische Aufnahmen anschaulich illustriert.

Besonders an den botanisch interessierten Laien ist das Grundlagenkapitel gerichet. Hier werden mit Hilfe zahlreicher Abbildungen der Blütenaufbau und die Bestäubungsbiologie verständlich erläutert.

Der Schwerpunkt liegt jedoch auf dem Thema „wie Pflanzen wandern” und damit auf der detaillierten Beschreibung der zahlreichen Fruchttypen und deren Ausbreitungsstrategien. Zusätzlich werden die Arten in ihrer kulturgeschichtlichen Bedeutung als Heilkräuter, Kulturpflanzen und Giftpflanzen betrachtet.

So richtet sich dieses populärwissenschaftliche Sachbuch in seiner Vielfalt an Lehrer, Studenten, Biologen, Gärtner, Naturfreunde und Pflanzenliebhaber gleichermaßen.

359 Seiten, 455 Farbfotos, 148 s/w Abb., Festeinband (Hardcover), Fadenheftung, 18,5 x 25,5cm, 1200 gr., ISBN 978-3-935980-90-6

Die Autorinnen sind studierte Diplom-Biologinnen und seit Jahren mit ihrem eigenen Berliner Kartierungsbüro im Bereich Naturschutz und Landschaftsplanung tätig. Nebenbei betätigt sich Dipl. Biol. Angelika Lüttig als begeisterte Sammlerin von europäischen Früchten. Die Ergebnisse jahrelanger Naturbeobachtungen und Recherchen in Fachpublikationen mündeten schließlich in dem vorliegenden Buch.

Dr. Juliane Kasten hat sich als leidenschaftliche Naturfotografin (Preisträgerin des Fotowettbewerbes der Bundesgartenschau Potsdam 2001) auf makrofotografische Aufnahmen spezialisiert. Sie ist für die zahlreichen Fotografien in diesem Buch verantwortlich.

Rezensionen:
...


Erstellt: 2016-11

Lüttig, Angelika - RuH
Rosenrot und Hagebutten
Wild- und Gartenrosen

(E?)(L?) http://www.juliane-kasten-verlag.de/buch-kurzinfo.html

192 Seiten
234 Farbfotos
6 Zeichnungen
Hardcover, DIN-A5
ISBN: 3-9810978-0-7
ISBN: 978-3-9810978-0-1

Schon wieder ein Buch über Rosen - weit gefehlt! Denn nur wenigen Rosenliebhabern ist bewusst, dass der Großteil unserer heute etwa 12.000 Rosensorten letztendlich von etwa einem Dutzend Wildrosen abstammt.

So stehen rund 50 Wildrosen aus Europa, Asien, Afrika und Nordamerika im Mittelpunkt dieses Buches. Es gilt heimische Wildrosen wie Hecken-, Weinoder Alpen-Rose näher kennen zu lernen, aber auch exotische Vertreter wie Mandarin- oder Moschus-Rose, Mrs. Willmott‘s Rose oder gar die Stacheldraht-Rose zu entdecken. Darunter die für die Kultivierung unserer Rosen bedeutendsten Wildrosen wie die Damaszener Rose, die mit vielen ihrer Sorten in Wort und Bild porträtiert werden.

Der Leser erfährt Umfassendes zu Herkunft, Einführung und Züchtung. Bei der ausführlichen Beschreibung der Botanik unserer Rosen wird besonderes Augenmerk auf die erstaunliche Vielfalt der Hagebutten gelegt. Auch die Geschichte der Rosen von den Damaszener-Rosen bis zu den Englischen Rosen als Vertreter unserer Modernen Rosen wird, einschließlich aller wichtigen Rosenklassen, nachgezeichnet.


Erstellt: 2016-11

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Löser, Evemarie (Autor)
Löser, Frank (Autor)
Schlehen & Hagebutten
Herkunft, Anwendungen und Rezepte

(E?)(L?) http://shop.vggh.de/Demmler-Verlag/Natur/Naturprodukte-in-der-Kueche/Schlehen-Hagebutten.html

ISBN 978-3-910150-97-3
1. Auflage von 2013
Format (B x H): 14.8 x 21 cm
128 Seiten
Verarbeitung: Softcover
Gewicht: 264 g

Schlehen und Hagebutten (Wild- und Kartoffelrosen) sind in der freien Natur sehr häufig anzutreffen, oft wachsen sie auch gemeinsam an einem Standort. Im vorliegenenden Buch stellen wir die Gehölze in Geschichte, Herkunft, Namensgebung und Biologie vor. Zahlreiche Anregungen für die Verarbeitung von Schlehen und Hagebutten in der Küche und deren Anwendungsmöglichkeiten für die Hausapotheke werden im ausführlichen Rezeptteil beschrieben.


Erstellt: 2014-08

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