Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
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Rose, Rosa, Rose, Rosa, Rose
Malmaison Rosen, Rosas Malmaison, Roses Malmaison, Rose Malmaison, Malmaison Roses

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Malmaison Rosen (W3)

Als die Europäer sich vor ein paar Jahrhunderten nach Asien aufmachten, suchten Sie auch nach unbekannten Pflanzen. Und so brachten Sie auch Rosen aus China und Indien mit. Nur wußte man nicht immer ganz genau, woher diese nun stammten und so wurden sie oft pauschal als "Chinesische Rosen", "Indische Rosen", "Bengalische Rosen" bezeichnet. Und da der französische Maler Redouté viele dieser Rosen im Garten der Josephine (deshalb auch "Malmaison-Rosen") vorfand und malen durfte, findet man auch die Bezeichnung "Redouté-Rosen". Die vielen synonymen Bezeichnungen lassen die Verwirrung der Namensgebung erahnen. Und an den kleinen Zunamen wie "alba", "cruenta", "fragrans" kann man die farbliche Variationsbreite oder die Dufteigenschaften erkennen.

(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Malmaison Rosen
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Malmaison Rosen" taucht in der Literatur nicht signifikant auf.

Erstellt: 2016-03

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Rosenkaiserin (W3)

"Rosenkaiserin" ist der Beiname von Joséphine Bonaparte (1763-1814), Kaiserin von Frankreich, die in ihrem Garten von Malmaison alle zu ihrer Zeit bekannten Rosenarten kultivierte.

(E?)(L?) http://www.garten-literatur.de/Kalender/juni.htm

23. Josephine de Beauharnais (Rosenkaiserin)


(E?)(L?) http://www.gartentechnik.de/News/2005/07/25/rosen_aus_ihrem_dornroeschenschlaf_erweckt/
Rosen aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt
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Das im vergangenen Jahr begonnene Projekt Gevip hat sich zum Ziel gesetzt, historische Zierpflanzensorten wieder anzupflanzen und damit vor dem Aussterben zu bewahren: 5o Rosensorten aus drei Jahrhunderten wurden aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt und im Innenhof der Burg Bentheim gepflanzt. Die Rosenliebhaber Reinhard Prinz und Angela Prinzessin zu Bentheim haben Pflanzbeete für die "Königin der Blumen" zur Verfügung gestellt. Sie stammen größtenteils über das Rosarium in Sangerhausen in Thüringen aus einer Sammlung der als Rosenkaiserin Joséphine bekannten ersten Ehefrau Napoleons.
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(E?)(L1) http://www.welt-der-rosen.de/personen/josephine.htm

Kaiserin von Frankreich (1763-1814) geboren am 23.6.

Niemand vor oder nach der frz. Kaiserin hat einen so grossen Einfluss auf die Kultur und Züchtung der Rosen ausgeübt. Die "schöne Inderin" (geboren in den französischen Antillen) erblickte das Licht der Welt im Rosenmonat Juni als Marie Josèphe Rose Tascher de la Pagerie, Tochter eines Zuckerplantagenbesitzers auf Martinique.

1779 heiratete sie den Vicomte Alexandre de Beauharnais, mit dem sie nach Paris zog. Sie bekam zwei Kinder: Eugene (1781) und Hortense (1783). Nach 6 Jahren wurde die Ehe geschieden.
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(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Rosarium

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Die erste bekannte Rosensammlung pflanzte die sogenannte Rosenkaiserin Joséphine, Gattin Napoleons I. in Malmaison unweit von Paris. Im Todesjahr umfasste ihr Rosengarten rund 250 Rosensorten – alle erhältlichen Rosensorten ihrer Zeit. Heute ist dort zwar noch (wieder) ein Rosengarten, doch hat er nichts mehr mit dem berühmten Vorbild zu tun.
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Erstellt: 2012-08

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Lack, Hans Walter
Jardin de la Malmaison
Ein Garten für die Kaiserin Josephine

(E?)(L?) http://www.froelichundkaufmann.de/

München 2004.

Josephine, erste Ehefrau Napoleons und spätere Kaiserin Frankreichs, ließ um 1800 den Garten ihres Schlosses Malmaison bei Paris von bedeutenden Gartenarchitekten zu einer der schönsten Anlagen dieser Art in Europa umgestalten. Ein Zeitzeuge berichtet über einen Gewächshausbesuch mit Josephine: »Sie ließ uns die großen Gewächshäuser durchlaufen und benannte uns dort diese seltenen Pflanzen, welche die Kunst und Geduld des Menschen in unserem Klima wachsen ließen. Es ist hier, sagt sie uns, wo ich mich glücklicher fühle, wenn ich den Purpur des Kaktus studiere, als wenn ich den ganzen Prunk betrachte, der mich umgibt. Es ist hier, wo ich gerne inmitten der vegetabilischen Heerscharen throne; hier ist die Hortensie, die vor kurzem den Namen von meiner Tochter entlieh, die Soldanelle der Alpen, das Veilchen von Parma, die Lilie vom Nil, die Rise von Damiette; diese Eroberungen aus Italien und Ägypten werden Napoleon zu keinen Feinden werden; hier aber sind meine eigenen Eroberungen, fügte sie hinzu, in dem sie uns ihren schönen Jasmin aus Martinique zeigte; der von mir angepflanzte und kultivierte Same erinnert mich an meine Heimat, meine Kindheit und meinen Schmuck als junges Mädchen. Und wirklich, als sie das sagte, erschien ihre kreolische Stimme wie Musik voll Ausdruck und Zartheit.« Von den dort angepflanzten Raritäten wurden für die Kaiserin vom berühmten Blumenmaler Pierre-Joseph Redouté Porträts angefertigt und danach in Kupfer gestochen. Das vorliegende Buch enthält neben einer mit zeitgenössischen Aquarellen illustrierten Einführung alle 120 Blumentafeln des Originalbandes aus dem Botanischen Museum Berlin sowie einen kurzen Fotoessay über Schloss und Park heute. Der hier vorliegende Band ist eine buchkünstlerische und gartenhistorische Rarität - ein Prachtband für Bibliophile und Gartenkunstbegeisterte!

(R) 22,5 x 34 cm, 328 S., 160 Abb., davon 156 in Farbe, Seide gebunden im Schmuckschuber.
Versand-Nr. 273848


Prof. Dr. H. Walter Lack ist Direktor am Botanischen Garten und Botanischen Museum Berlin-Dahlem und Professor an der Freien Universität Berlin. Er verfasste mehrere Bücher zur Geschichte der Botanik. Dr. Marina Heilmeyer ist Kunsthistorikerin und vor allem für das Botanische Museum in Berlin tätig.

Erstellt: 2013-11

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