Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
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Rose, Rosa, Rose, Rosa, Rose
Tee Hybrid Rosen, Híbrido de té, Hybrides de Thé, Ibride di te, Hybrid Tea Rose

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Teehybriden (W3)

Die Bezeichnung dt. "Edelrosen" ist eng verknüpft mit der Bezeichnung dt. "Teehybriden". Oftmals wurden oder werden beide Bezeichnungen synonym verwendet. Formal wird die Rose "La France" aus dem Jahr 1867 als erste "Teehybride" bezeichnet und so erscheint im "Rosenjahrbuch 2015" der "Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e.V." ein Artikel von Eilike Vemmer mit der Überschrift "Einführung in das Thema '150 Jahre Edelrosen'".

Im 19. Jh. wurde die Klassifizierung von Gartenrosen entwickelt und die Bezeichnung "hybrid" für Rosen definiert. Danach sollte eine neue Rose in die Klasse der Mutterpflanze eingeordnet werden, zumal die pollenspendende (Vater-)Pflanze oftmals nicht zu ermitteln war. War also die Mutterpflanze eine "Teerose", dann war auch der Nachkomme eine "Teerose". Sollte sich die neue Sorte allerdings allzu stark von der Mutterpflanze unterscheiden so sollte sie den Zusatz "hybrid" erhalten. So kam man von den "Teerosen" zu den "Teehybriden", engl. "Hybrid Teas" (abgekürzt "HT"). Die genaue Festlegung besagt sogar, dass als Vaterpflanzen nur Remontanthybriden akzeptiert wurden.

Obwohl es bereits vor 1867 zufällig entstandene oder gezielt gekreuzte Teehybriden gab, wird die Sorte "La France" allgemein als Beginn der Ära der Teehybridrosen angesehen. Diese von Guillot aus einer Vielzahl undokumentierter Kreuzungen mit Teerosen hervorgegangene Rose hatte einige neue und gute Eigenschaften. Sie war eine der schönsten Rosen mit großen, gefüllten hellrosa Blüten und einem ausgezeichneten Duft.

In einem weiteren Artikel im "Rosenjahrbuch 2015" "Übergang von Remontantrosen zu Teehybriden" von "Hella Brumme, ist zu erfahren, dass etwa zeitgleich ein Züchter aus Lyon, Jean Sisley, und ein Viehzüchter aus England, Henry Bennett, (und aicherlich auch einige andere) zu der Überzeugung kamen, dass man die "Wahl der Kreuzungspartner nicht mehr dem Wind überlassen" sollte.

In den 150 Jahren bis heute hat sich einiges geändert. Heutige Teehybriden haben als Vaterpflanzen auch Floribunda-Rosen, Strauchrosen, Kletterrosen und auch Wildrosen. Und es gibt viele fließende Übergänge zwischen den beteiligten Rosensorten.

In Deutschland gingen einige Züchter auch dazu über, ihre Ergebnisse statt als "Teehybriden" anzubieten, lieber Bezeichnung, wie "Edelrosen" oder auch "Beetrosen" zu wählen, um auf die Verwendung Bezug zu nehmen. Aber auch hier hat sich die Begrifflichkeit - bzw. das, was man darunter versteht - geändert. So hatte man vor 50 Jahren noch die Vorstellung, dass eine "Edelrose" "lange, straffe Stiele mit einer einzelnen großen, gut gefüllten Blüte" haben sollte, um sie als "Vasenrose" zu verwenden. Heute sind "Edelrosen" eher buschig wachsend und sind wesentlich gesünder. Geblieben ist die Erwartung dass eine "Edelrose" große Blüten trägt und möglichst einen guten Duft verbreitet. Und um den Duft genießen zu können, sollte sie auch eine Höhe von 70 bis 120 cm haben.

Im Jahr 1984 gab es bereits eine Schätzung, wonach es etwa 6.000 Teehybrid-Züchtungen (Edelrosen) geben sollte. Heute kann man sicherlich von einer Zahl größer 10.000 ausgehen.

(E?)(L?) http://www.rosenberatung.de/html/arten_u__klassen.html

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Zwei alte chinesische Gartenrosen kamen 1809 ("Odorata" = "Hume’s Blush Tea-scented China") und 1824 ("Ochroleuca" = "Park’s Yellow Tea-scented China") aus den "Fa Tee" ("Fa Ti") Gärtnereien bei Kanton. Die großblütigen Kreuzungsprodukte dieser beiden Rosen mit leicht hängenden Blüten wurden deshalb "Tee-Rosen" genannt.

"Remontanthybriden" und "Teerosen" wurden gekreuzt. Es entstanden die "Teehybriden".

1867 erschien "La France". Die Amerikanische Rosengesellschaft (AARS) legte fest, daß "La France" die erste Teehybride sei und damit der Beginn der "Modernen Rosen". Schon meine Großeltern und Eltern nannten "Teehybriden" einfach "Edelrosen".
...


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Teehybriden
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Teehybriden" taucht in der Literatur nicht signifikant auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


(E?)(L?) http://www.wordmap.co/#Teehybriden

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Erstellt: 2016-03

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