Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
DE Deutschland, Alemania, Allemagne, Germania, Germany
Rose, Rosa, Rose, Rosa, Rose
Wild Rosen, Rosas Salvaje, Rosiers Sauvages, Rose Selvatico, Wild Roses

A

B

Bibernellrose (W3)

Die "Pimpinellifolien", "Bibernellrose", bot. "Rosa pimpinellifolia" ("Hybrid Spinosissima") haben kleine, rundliche, am Rand gezackte Blätter. Dies verbindet sie mit dem Würzkraut "Bibernell" bzw. "Pimpernell". Und so erhielten sie ihren Namen.

Man findet auch die Bezeichnungen "Dünenrose", "Scotch-Briar-Rosen", "Schottische Zaunrosen", "Sweet-Briar-Rosen".

(E?)(L?) http://www.agel-rosen.de/Gartenrosen/Bibernellrosen/

Die "Bibernellrose", auch "Dünenrose" oder "Felsenrose" genannt, ist eine der ältesten Rosen, die von Menschen kultiviert wurden. Markant sind die leicht gefiederten Blätter und die bräunlich verzweigten mit langen Stacheln überhäuften dunkelbraunen und gut verzweigten Äste, welche die Pflanze zieren. Ihre Beinamen bekam die Art, da sie im Landschaftsbau und unter anderem besonders in Dünenregionen, wie bspw. an der Nordsee zur Hangbefestigung gepflanzt wird.

Bibernellrosen gedeihen auch auf sandigen und dürftigen Böden. Die Blüten sind nur einfach bis mäßig gefüllt und duften kaum, sind jedoch sehr zahlreich. Bibernellrosen bilden besonders interessante Hagebutten aus, welche von Rot über Purpur bis hin zu einem sehr dunklen Braun den Rosenliebhaber bis spät in das Jahr erfreuen. Auch sind diese u.a. für die Herstellung von diversen Köstlichkeiten, wie Marmelade, geeignet.




(E?)(L?) http://www.gartendatenbank.de/photo/2004041501

"Bibernellrose", "Dünenrose", "Felsenrose" "Rosa pimpinellifolia"


(E?)(L?) http://www.gartendatenbank.de/forum/garten-im-mai-was-blueht-im-mai-aktuelle-bilder-t-1660-1

Die "Dünenrose", "Bibernellrose" ("Rosa pimpinellifolia") blüht überreich schon im Mai noch vor der "Hundsrose", "Heckenrose" ("Rosa canina") und "Kartoffelrose" ("Rosa rugosa") normalerweise kaum duftend, aber eine beliebte Bienenweide.


(E?)(L?) http://www.pkgodzik.de/fileadmin/user_upload/Sammlungen/Wissenswertes_ueber_die_Rosen.pdf

Die Sektion der Pimpinellifoliae

Auch die "Pimpinellifoliae" sind in Europa und Asien ziemlich verbreitet. Ihre kleinen rundlichen Fiederblättchen sind so fein gesägt wie die der "Bibernelle". Zu ihnen gehören "Rosa pimpinellifolia", die "Bibernellrose" oder "Dünenrose", mit vielen zarten und kurzen Trieben; die drei gelbblühenden Sorten "Rosa foetida", die "Fuchsrose", "Rosa hugonis", die "Chinesische Goldrose" oder "Dukatenrose", und "Rosa xanthina"; "Rosa farreri" und schließlich "Rosa omeiensis", die "Stacheldrahtrose", deren Blütenkelch aus vier statt fünf Blütenblättern besteht und deren junge Stacheln leuchtend rot durchscheinen.


(E?)(L?) http://www.welt-der-rosen.de/duftrosen/duftrosen.htm

Johannisröschen, Rosa pimpinellifolia Johannisrösschen Herkunft: Skandinavien Jahr unbekannt Spinosissima-Hybride, "Bibernellrose", weiß - später hellgelb, mit gelben Staubgefäßen leicht duftend sehr winterhart


(E?)(L?) http://www.welt-der-rosen.de/duftrosen/rosen_du.htm

Dunwich Rose, Rosa dunwichensis, Fundrose Land unbekannt 1950 Pimpinellifolia-Hybride, Bibernellrose, Strauchrose, Alte Rose zartgelb mit auffallend dunkelgelben Staubgefäßen leicht duftend einmalblühend farnähnliches Laub, viele kleine Stacheln. - Dunwich ist ein Ort an der Ostküste Englands.


(E?)(L?) http://www.welt-der-rosen.de/duftrosen/rosen_fro.htm

"Frühlingsgold", "Rosa pimpinellifolia" "Frühlingsgold", "Spring Gold", Kordes (DE) 1937 "Spinossima-Hybride" goldgelb, Mitte heller frühblühend, überreichblühend sehr stark nach Vanille duftend. Pollenspender. Die erste der "Frühlingsserie", einer Strauchrosengruppe von Kordes, die alle verwandt sind mit den "Bibernellrosen".


(E?)(L?) http://www.welt-der-rosen.de/duftrosen/wildrosen_a.htm

"Rosa pimpinellifolia L.", "Rosa spinosissima L.", "Dünenrose", "Bibernellrose", "Burnet Rose", "Scotch briar", Herkunft: Europa. Zentralasien unbekannt "Wildrose", gelblich-weiß-rosa einmalblühend (Mai/Juni) leicht fruchtartig duftend, viele dicht stehende, harte Stachelborsten. Runde, anfangs rote, später schwarzpurpurne breite, flachkugelige Hagebutten ab September, die sich attraktiv vom Laub abheben; sie schmecken süß und sind zum Frischverzehr geeignet. Der Saft der reifen Hagebutte wird für die Färbung von Seidenstoffen benutzt; gemischt mit Alaun ergeben sie eine schöne violette Farbe. Ideales Vogelschutzgehölz, ausläufertreibend.


(E1)(L1) http://ngrams.googlelabs.com/graph?corpus=8&content=Bibernellrose
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Bibernellrose" taucht in der Literatur nicht signifikant auf.

Erstellt: 2013-11

C

D

E

F

G

gaertnerei-strickler.de
Wildrosen

(E?)(L?) http://www.gaertnerei-strickler.de/shop_Wildrosen.htm

Die Wildrosen bilden die größte Gruppe der Wildsträucher in Mitteleuropa. Ihre prächtige Blütenfülle und der betörende Duft locken vielerlei Insekten wie Wildbienen oder seltene Käfer an. Zahlreiche Vogel- und Säugetierarten nutzen Wildrosen als Unterschlupf und naschen im Herbst gerne von den Hagebutten. "Hundsrose", "Essigrose", "Zimtrose" und all ihre wilden Schwestern sind robust und eignen sich im Garten bestens für Heckenpflanzungen. Aber auch als Solitäre gepflanzt, z.B. im Bauerngarten, setzen Wildrosen ganz besondere Akzente.




Erstellt: 2014-08

H

Hundsrose - Rose

"Rosa canina" (1753) steht für die ganze Gruppe der dt. "Hunds-Rosen", wie auch für eine einzelne Art, weshalb sie in der Literatur des öfteren für Verwirrung sorgt.

Vor dem 9. Jh. gab es in unseren Breiten lediglich die "Heckenrose" ("rosa canina"). Dt. "Heckenrose" ("Rosa canina", "Hundsrose") war eine der Bezeichnungen für die in Europa wild vorkommenden Rosen, die gerne zur Einzäunung verwendet wurde. Es war wohl auch die Rose, die Dornröschens hundertjährigen Schlaf beschützte.

Bot. "Rosa canina L." (1753) bedeutet wörtlich dt. "Hundsrose", frz. "Rosier des chiens", ndl. "Hondsroos", engl. "Dog Rose" (1597), nach lat. "canis" = "Hund", "Hündin".

The botanic name "Rosa canina" is derived from the common names "dog rose" or similar in several European languages.

Die "Rosa canina" wird auch dt. "Heckenrose" (verwendet zur Grundstücksbegrenzung) und bayr., ostöst., ugs. "Hetschepetsch", "Hetscherl" genannt - evtl. übernommen von, tschech. "sipek" = dt. "Heckenrose", "Hagebutte".

Als Begründung für die Namensgebung der bot. "Rosa canina", dt. "Hundsrose", ndl. "Hondsroos", engl. "Dog Rose", sind folgende Möglichkeiten zu finden: Die lateinische Bezeichnung "Rosa canina" für die "Hundsrose" ist eine Übersetzung des griechischen "kynósbatos", (das vom griechischen "kyon", "kynos" = dt. "Hund" und griech. "bátos" = dt. "Dornstrauch" wegen der vermeintlichen Wirkung (der Wurzeln) gegen die Tollwut abgeleitet wird) und bei Plinius u. a einen Sammelbegriff verschiedener Wildrosen bedeutet.

Eine weitere Erklärung:

"Sirius" heißt der "Augenstern". Unübersehbar bilden diesen "Augenstern" die nach dem Ausfallen der Blütenblätter sternförmig stehenden zipfeligen Kelchblätter. "Sirius", der hellste Fixstern, steht im Sternbild "Großer Hund"! Der Name "Hundsrose" hat also eine doppelte Aussage. Er bezieht sich auf das Sternbild, das auf der Nordhalbkugel im Rosenmonat Juni zusammen mit den Zwillingen und der Sonne am Taghimmel steht, und zugleich auf die höchst entwickelte grüne sternartige Kelchblattform.

Ihren Namen "Friggadorn" oder "Friggas Dorn" erhielt diese Rose von der weisen Gemahlin Odins, "Frigga", der mütterlichen Liebes- und Fruchtbarkeitsgöttin, die die Sprache der Tiere und Pflanzen verstand. Aus Dankbarkeit für den Beistand bei schweren Geburten vergruben nach gutem Verlauf Hebammen einst die Nachgeburt unter einem Rosenbusch.

"Ein Mänlein steht im Walde so still und stumm... " - wußten Sie, daß manche das "Männlein auf einem Bein" auf die Hagebutte der Hundsrose beziehen, die man auch "Hagebutze" oder "Heinzerlein" nennt?

Two explanations have been put forward for the popular name of this wild rose. The first is founded on an ancient tradition that the root would cure a bite from a mad dog (Pliny affirming that men derived their knowledge of its powers from a dream); and the other and more probable theory that it was the "Dag Rose" - "dag" being a "dagger" - because of its great thorns, and like the "Dogwood" (originally "Dagwood") became changed into "Dog" by people who did not understand the allusion.

Adelung schreibt dazu:


Die "Hundsrose", plur. die -n, ein Nahme der "Hagerose", oder gemeinen "wilden Rose"; "Rosa canina L." Engl. "Dog Rose". S. "Hagerose".

Die "Marien-Rose", plur. die -n, Diminut. das "Marien-Röslein", plur. inus.




Auszeichnungen / Awards
Blätter, Laub / Feuillage / Foliage blaurot überlaufende Blätter
Blüheigenschaften / Flowering Habit
Blütenblätter-Anzahl
Blütenfarbe / Bloemkleur / Flower Colour rosa bis weiß, zartrosa, pink or white flowers
Blütenform / Forme de la fleur / Bloemvorm / Bloom Shape
Blütengröße / Bloem / Bloom Size
Blütentyp / Bloom Type
Blütezeit / Floraison / Bloeitijd / Flowering Period einmalblühend (lange, Juni - August)
Bodenansprüche / Cultivation gedeiht auf kalkhaltigen Böden am besten, toleriert auch arme Böden
Dornen / Stacheln / Thornyness prickly
Duft / Fragrance / Geurend / Scent Strength leichter Duft nach Himbeere, scentless
Elternrosen / Herkunft / Parentage
Erkrankungen / Disease resistance
Erscheinungsjahr / DOB (Date of Birth)
Exhibition Name
Genealogie / Parentage native to Europe
Hagebutten / Hips / Hip Colour / Hip Shape kleine, erbsengroße orange-scharlachrote länglich-ovale süß-säuerliche Hagebutten, die bei Vögeln sehr beliebt sind
Knospen / Buds
Ordnungskriterien / Klasse / Genre / Famille de rosiers / Type de rosier / Groep / Class / Family / Group wild rose
Registration Name
Schädlinge
Schwächen / Weaknesses verträgt keine Staunässe und ist salzempfindlich
Sports / Mutationen
Standort / Shade Tolerance Halbschatten und Nordlagen, in Hecken, Laubwäldern und an Wegrändern
Stärken / Strengths
Stiele / Stems
Synonyme Die vielen Namen der bot. "Rosa canina L." sind widersprüchlich, mehrdeutig, veraltet, regional unterschiedlich, und werden somit ohne Gewähr aufgeführt:
| Blaugrüne Rose | Anjou Rose | Apfelrose | Apothekerrose | Apple-bearing Rose | Briar Rose | Brombeerstrauch | Buttelhiefen | Butterfäßlein | Canina Roses | Canirubus | Christdorn | Cuspidate Rose | Cynorrhodos | Cynosbatus | Dog Briar | dog rose | Dog Rose | dogberry | Dogs-Rose | Dornapfel | Dornengestrüpp | Dornenhecke | Dornenstaude | Dornenstrauch | Dorngesträuch | Dornrose | Dornstrauch | Feldhagebutte | Feldrose | floribus subrubris Thal. | Flurrosen | Friggadorn | Friggas Dorn | Gartenhagebutte | gemeine wilde Rose | Glaucous Dog Rose | Grand rosier sauvage à fruit épineux | hagaldorn | hagandorn | Hagdorn | Hagebutte | Hagebuttenrose | HagebuttenStrauch | Hagebutze | Hagedorn | Hagedornbusch | Hagedorne | Hagedornen | Hagedornhecke | Hagedornholz | Hagedorns | Hagedornzweig | Hagehotten | Hagehüften | Hagehüttchen | Hagendorn | Hagerose | Hagrose | Hahnebödgen | Hahneklöschen | Hainbutten | Hainhecken | Hainrose | Hanbutbutten | hawthorn | Haynbutten | Heckbaum | Heckenrose | Heckrose | Heiderose | Heideröschen | Heinzerlein | Hep Tree | Hetschepetsch | Hetscherl | Hetscherln | Hiefe | Hiefen | Hiefendorn | Hiefenstrauch | Hille | Hindsrose | Hip tree | Hollerbusch | Holunderbusch | Hondsroos | Hornrose | Hunde-Rose | Hundsdorn | Hundsrose | Hüfften | Koiran ruusu | Large-Flowered Dog Rose | Marien-Rose | Marien-Röslein | Mariendorn | R. canina | R. canina L. s.l. | Rosa canina | Rosa canina L. | Rose de chien | Rosehip | Rosenapfel | Rosenbeere | Rosendorn | Rosenstrauch | rosier des chiens | Rosier sauvage | Rubus caninus | Ruža šípová | Ruže šípková | Róza dzika | Schlafdorn | Schlafkauz | Sentis canina | Steinnype | Stenros | Steppenrosen | Strauch-Rose | Teufelsname | thorn-bush | Umzäunung | Vadrózsa | Vogesen-Rose | Waldrosen | Weinrose | Weißdorn | White-flowered Rose | Wiegenstrauch | WiepenStrauch | Wiepken | Wiesenrosen | wild Briar | Wild Rose | Wilde Heiderose | wilde Rose | wilde Rosenstrauch | wilden Rose | wilder Rosenstrauch | Wildhips | Wildrose | Wipen | Wirgen | Zaunrose | Églantier
Verwendung / Utilisation / Gebruik / Use wird als Unterlage verwendet
Winterhärte / Hardiness
Wuchsabstand / Dist. de plantation
Wuchsform / Vorm / Growth Habit bogig überhängende Zweige, ausläufertreibend
Wuchshöhe / Taille / Height / Hauteur bis 3 m
Wuchsweite / Width
Züchter / Entdecker / Breeder / Hybridizer
Abkömmlinge:


(E?)(L?) https://www.baumkunde.de/Rosa_canina/

Hunds-Rose (Rosa canina)


(E?)(L?) http://daten.bayernflora.de/de/info_pflanzen.php?taxnr=26665

Systematik und Morphologie ...


(E?)(L?) http://www.biozac.de/biozac/capvil/Cvrosa.htm

Rosa canina L.
...
Heutige Bedeutung und Verwendung

In ihrer Bedeutung als Symbolpflanze für die lichten und dunklen Seiten und Widersprüche des Lebens hat die Rose nichts an Wert verloren. Sie steht für Vollkommenheit, Schönheit, Anmut, Lebensfreude, die göttliche und die irdische Liebe, aber auch für Blut, Tod und Vergänglichkeit. Sie ist Sinnbild für die ewige Weisheit und das Geheimnis. Sie ist die Blume der Jungfrauen und Frauen, aber auch des Lasters und der Prostitution. Die Ambivalenz von Liebe und Leid, das Bild von Rose und Dorn, kommt im Gedicht von Pablo Neruda zum Ausdruck. Einiges wie die mit Hiebwaffen geschlagenen "Ehren"röslein oder der Rosengarten als euphemistische Metapher für das grausige Schlachtfeld sind und sollen bleiben, was sie sind, Geschichte. Die Rose hat viele Verehrer gefunden, die diese Pflanzen hegen, pflegen und mitunter auch züchten. Mit ausgiebiger Passion fröhnte diesem Hobby u.a. der erste Kanzler der Bundesrepublik Deutschland, Konrad Adenauer. Neben der Verwendung von Rosenöl und Rosenwasser in der Parfüm-Industrie ist wegen der hohen Vitamin-C-Gehalte (je nach Standort und Rasse 500 bis 1400 mg pro 100 g; zum Vergleich die Zitrone 60 mg) die Hagebutte mit ihrer Heilwirkung in den Blick geraten. Als Tee oder als Hiefenmark (Mus, das trotz Kochen ein Großteil der Vitamine behält) werden sie wegen ihrer vorbeugenden Wirkung gegen Erkältungskrankheiten geschätzt.
...


(E?)(L?) http://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Rosengewaechse/canina_agg.htm#Hunds- Rose

"Hunds-Rose" (Rosa canina)
...
Synonyme: English name: "Dog rose"
...
Vogesen-Rose (Rosa vosagiaca)
...
Synonyme: English name: "Glaucous Dog Rose"
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(E?)(L?) http://www.flogaus-faust.de/e/rosacani.htm

"Rosa canina", "Hunds-Rose
...


(E?)(L?) http://www.floraweb.de/pflanzenarten/artenhome.xsql?suchnr=23614&

Wissenschaftlicher Name: "Rosa canina L." s. l.
Deutscher Name: "Hunds-Rose"
Familienzugehörigkeit: Rosaceae, Rosengewächse
Status: einheimisch
Gefährdung in Deutschland: nicht als gefährdet angesehen
Gefährdung in den Bundesländern
Gesetzlicher Schutz: BArtSchV: nicht besonders geschützt


(E?)(L?) http://www.floraweb.de/pflanzenarten/artenhome.xsql?suchnr=4915&

Wissenschaftlicher Name: "Rosa subcanina" (H. Christ) R. Keller
Deutscher Name: "Falsche Hunds-Rose"
Familienzugehörigkeit: Rosaceae, Rosengewächse
Status: einheimisch
Gefährdung in Deutschland: nicht als gefährdet angesehen
Gefährdung in den Bundesländern
Gesetzlicher Schutz: BArtSchV: nicht besonders geschützt


(E?)(L?) http://www.gartendatenbank.de/wiki/rosa-canina

Inhalt: Hundsrose, Hagebutte (Rosa canina) | Besonderheiten | Pflege: Schneiden, Vermehren, Samen aus Hagebutten aussäen (Ansprüche, Kultur) | Erfahrungen | Kennzeichen zur Identifizierung, ähnliche Arten | Natürlicher Lebensraum | Wert für Tiere | Verwendungen | Taxonomie | Schöne Bilder, Fotos


(E?)(L?) http://www.gerhard.nitter.de/Steckbriefe/Rosa-canina.html

"Rosa canina" ("Hunds-Rose")
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(E?)(L?) http://www.heilkraeuter.de/lexikon/hagebutt.htm

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wissenschaftlicher Name: "Rosa canina"
Pflanzenfamilie: Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name: "Rosehip"
volkstümliche Namen: "Heckenrose", "Wildrose", "Zaunrose", "Weinrose", "Apfelrose"


(E?)(L?) https://www.henriettes-herb.com/eclectic/madaus/rosa-cani.html

"Rosa canina". "Hundsrose". Rosaceae.
...
Namensursprung: Die verschiedenen Formen des Wortes "Rose" (lateinisch: "rosa", griechisch: "rhodon", keltisch: "roschaill", slavisch: "roža" usw.) stammen wohl alle von dem indogermanischen "vrod" oder "vard", das im Sanskrit als "vrad" = "zart", "biegsam" erhalten ist. Die lateinische Bezeichnung "Rosa canina" für die "Hundsrose" ist eine Übersetzung des griechischen "kynósbatos", das vom griechischen "kyon", "kynos" = "Hund" und "bátos" = "Dornstrauch" wegen der vermeintlichen Wirkung gegen die Tollwut abgeleitet wird und bei Plinius u. a einen Sammelbegriff verschiedener Wildrosen bedeutet.
...


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/ahd/ahd.html

...
"hagandorn" 10, "hagaldorn"*, ahd., st. M. (a): nhd. "Hagedorn", Weißdorn, Dornstrauch, Dornenhecke; ne. "hawthorn"; ÜG.: lat. "cornus" Gl, (paliurus) Gl, "spina alba" Gl, (tribulus) Gl; Hw.: vgl. anfrk. "haginthorn"*, as. "haginthorn"; Q.: Gl (11. Jh.); E.: s. "hagan" (1), "dorn"; germ. "*hagaþurna-", "*hagaþurnaz", st. M. (a), "Hagedorn"; vgl. idg. "*ter-" (3), "*tere-", "*terh1-", V., "reiben", "bohren", "drehen", Pokorny 1071; idg. "*kak-", V., "vermögen", "helfen", Pokorny 522, EWAhd 4, 737; W.: mhd. "hagendorn", "hagedorn", st. M., Weißdorn, "Hagedorn", Heckbaum, Teufelsname; nhd. "Hagedorn", "Hagdorn", "Hagendorn", M., "Hagedorn", Weißdorn, "Hundsrose", Heckbaum, DW 10, 141
...
"hagudorn"* 5, "hagedorn", ahd., st. M. (a): nhd. "Hagedorn", "Hagdorn", Dorngesträuch, Dornstrauch, Umzäunung, Weißdorn; ne. "hawthorn"; ÜG.: lat. "spina alba" Gl, rhamnus Gl, tribulus Gl; Hw.: vgl. as. "haguthorn"; Q.: Gl (10. Jh.); E.: s. "hagan", "dorn", EWAhd 4, 741; W.: mhd. "hagedorn", "hagendorn", st. M., Weißdorn, "Hagedorn"; nhd. "Hagedorn", "Hagdorn", "Hagendorn", M., "Hagedorn", Weißdorn, "Hundsrose", Heckbaum, DW 10, 141
...
"hiofa"* 8, "hiufa"*, ahd., st. F. (o), sw. F. (n): nhd. "Hiefe", Heckenrose, Dornstrauch, Dornengestrüpp, Brombeerstrauch, "Hundsrose", Hagebutte; ne. "wild rose", "thorn-bush", "brambles" (Pl.); ÜG.: lat. "rosa canina" Gl, rubus Gl, tribulus Gl; Q.: Gl (10. Jh.); E.: s. germ. "*heupo-", "*heupon", "*heupa-", "*heupan", sw. M. (n), Dornstrauch, Hagebutte; idg. "*keub-", Sb., "Dorn"?, "Dornstrauch"?, Pokorny 595, EWAhd 4, 1051; W.: mhd. "hiefe", sw. F., st. F., "Hagebutte", "Hagebuttenstrauch"; nhd. "Hiefe", F., "Hagebutte", "Hagebuttenstrauch", DW 10, 1309
...
"hiofaltar"* 22, "hiufaltar"*, "hiofoltar"*, ahd., st. M. (a)?: nhd. Heckenrose, Dornstrauch, Dornenstrauch, Dornenstaude, "Hundsrose"; ne. "wild rose", "thorn-bush"; ÜG.: lat. paliurus Gl, sentis Gl, tribulus Gl; Q.: Gl (765); E.: s. "hiofa", EWAhd 4, 1052
...
"hiofaltra"* 22, "hiufaltra"*, ahd., st. F. (o): nhd. "Heckenrose", "Dornstrauch", "Dornengestrüpp", "Weißdorn", "Hundsrose"; ne. "wild rose", "thorn-bush", "hawthorn"; ÜG.: lat. adentra Gl, arbutus Gl, paliurus Gl, rubus N, tribulus Gl; Q.: Gl (Anfang 9. Jh.), N; E.: s. "hiofa", EWAhd 4, 1053; W.: mhd. "hiufaltër", F., "Hagebuttenstrauch"; L.: Seebold, Chronologisches Wörterbuch des deutschen Wortschatzes 2, 419b ("hiofaltra"); Son.: Wba03 = Affatim-Glossar (Oxford, Bodleian Library Jun. 25) (Anfang 9. Jh.)
...
"hiofdorn" 3, "hiufdorn"*, ahd., st. M. (a): nhd. "Heckenrose", "Hundsrose"; ne. "wild rose"; ÜG.: lat. (drius) Gl, paliurus Gl, tribulus Gl; Q.: Gl (11. Jh.); E.: s. "hiofa", "dorn", EWAhd 4, 1053; W.: mhd. "hiefdorn", st. M., "Hagebuttenstrauch"; s. nhd. "Hiefendorn", M., "Hagebuttenstrauch", DW 10, 1309
...
"hiofo"* 1, ahd., sw. M. (n): nhd. "Heckenrose", "Hagedorn", "Hundsrose", "Dornstrauch"; ne. haw (N.), "wild rose", "hawthorn"; ÜG.: lat. tribulus Gl, O, PN; Hw.: s. "hiufo"*, "hiofa"*; vgl. as. "hiopo"; Q.: Gl (10. Jh.), O; E.: germ. "*heupo-", "*heupon", "*heupa-", "*heupan", sw. M. (n), "Dornstrauch", "Hagebutte"; idg. "*keub-", Sb., "Dorn"?, "Dornstrauch"?, Pokorny 595, EWAhd 4, 1055; L.: Seebold, Chronologisches Wörterbuch des deutschen Wortschatzes 2, 419b (hiofo)
...
"wepdorn" 2, ahd.?, st. M. (a): nhd. "Hundsrose"; ne. "wild rose"; ÜG.: lat. bedegar Gl; Q.: Gl (14. Jh.); E.: s. "dorn"
...
"wildrosa"* 1, "wildirosa", ahd., st. F. (o)?, sw. F. (n)?: nhd. "wilde Rose", "Wildrose", "wildwachsende Rose"; ne. "wild rose"; ÜG.: lat. "rosa agrestis" Gl; Q.: Gl (11./12. Jh.); I.: Lüs. lat. "rosa agrestis"?; E.: s. "wildi", "rosa"; W.: nhd. "Wildrose", F., "Wildrose", "Heckenrose", "Hundsrose", DW 30, 115
...


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/ahd-as-anfrk-HP/altdWB(ahd+as+anfrk)51491abs20140326.htm

"hagandorn" ...
"hagudorn" ...
"hiofa"* ...
"hiofaltar"* ...
"hiofaltra" ...
"hiofdorn" ...
"hiofo"* ...
"wepdorn" ...
"wildrosa"* ...


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/ahd-as-anfrk-mhd-mnd-HP/ahd+as+anfrk+mhd+mnd20140502.htm

"hagandorn" ...

"hagedorn" 3 und häufiger, "hagdorn", mhd., st. M.: nhd. "Hagedorn", "Weißdorn", "schwarzer Andorn"; ÜG.: lat. balota Gl, "spina alba" Gl; Q.: Gl (14. Jh.); Hw.: s. "hagendorn"; vgl. mnd. "hagedorn"; E.: ahd. "hagudorn"* 5, "hagedorn", st. M. (a), "Hagedorn", "Dorngesträuch", "Umzäunung", "Weißdorn"; germ. "*hagaþurna-", "*hagaþurnaz", st. M. (a), "Hagedorn"; s. mhd. "hac", "dorn"; W.: nhd. "Hagedorn", "Hagdorn", "Hagendorn", M., "Hagedorn", "Hagdorn", "Hagendorn", "Weißdorn", "Hundsrose", "Heckbaum", DW 10, 141; L.: Lexer 79b ("hagedorn"), Hennig ("hagedorn"), Karg-Gasterstädt/Frings 4, 601 ("hagdorn")

"hagendorn", mhd., st. M.: nhd. "Weißdorn", "Hagedorn", "Heckbaum"; Hw.: s. "hagedorn"; Q.: Secr, HvNst (FB "hagendorn"), Albrecht (1190-1210), BdN, Berth, Freid, Myns, ReinFu, Renner; E.: ahd. "hagandorn" 10, "hagaldorn"*, st. M. (a), "Hagedorn", "Weißdorn"; s. "hagan" (1), "dorn"; W.: nhd. "Hagendorn", "Hagedorn", M., "Hagendorn", "Hagdorn", "Hagedorn", "Christdorn", "Weißdorn", "Hundsrose", "Heckbaum", DW 10, 141; L.: Lexer 79c ("hagendorn"), Hennig ("hagendorn")

"hagudorn"* ...

"hiefdorn", mhd., st. M.: nhd. "Hiefdorn", "Hagebuttenstrauch"; Hw.: s. "hiefalter"; E.: ahd. "hiofdorn" 3, "hiufdorn"*, st. M. (a), "Heckenrose", "Hundsrose"; s. "hiofa", "dorn"; W.: s. nhd. (ält.) "Hiefendorn", M., "Hiefendorn", "Hagebuttenstrauch", DW 10, 1309; L.: Lexer 88b ("hiefdorn")

"hiofa"* ...
"hiofaltar"* ...
"hiofaltra"* ...
"hiofdorn" ...
"hiofo"* ...
"wepdorn" ...
"wildrosa"* ...

"wiltrose"*, "wiltrose", mnd.?, F.: nhd. "Wildrose", "Hundsrose"?; E.: s. "wilde" (1), "rose"; L.: Lü 583b ("wiltban"/"wiltrose")


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/ahd-mhd-HP/ahd+mhd20140502.htm

"wiltrose"* ...


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/an/an.html

"klungr", "klung-r", an., st. M. (a), st. N. (a): nhd. "Dornbusch", "Hundsrose"; L.: Vr 318a


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/as-anfrk-mnd-HP/as+anfrk+mnd20140502.htm

"wiltrose"* ...


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/EDEL-HP/edel.htm

"Hagedorn", nhd., M., (9. Jh.): nhd. "Hagedorn", "Weißdorn", "Hundsrose", "Heckbaum"; ne. "hawthorn"; Vw.: -; Hw.: -; Q.: 9. Jh.; I.: Lw. -; E.: mhd. "hagendorn", "hagedorn", st. M., "Weißdorn", "Hagedorn", "Heckbaum", "Teufelsname"; mnd. "hagedorn", "hagedorne", M., "Hagedorn", "Weißdorn", "wilder Rosenstrauch", "Hagedornbusch"; mnl. "hagedoorn", M., "Hagedorn", "Weißdorn"; ahd. "hagandorn", "hagaldorn"*, st. M. (a), "Hagedorn", "Weißdorn", "Dornstrauch", "Dornenhecke"; ahd. "hagudorn"*, "hagedorn", st. M. (a), "Hagedorn", "Hagdorn", "Dorngesträuch", "Dornstrauch", "Umzäunung", "Weißdorn"; as. "haguthorn", "haginthorn"*, st. M. (a), "Hagedorn"; anfrk. "haginthorn"*, st. M. (a), "Hagedorn"; germ. "*hagaþurna-", "*hagaþurnaz", st. M. (a), "Hagedorn"; idg. "*kagh-", "*kogh-", V., Sb., "fassen", "Flechtwerk", "Hürde", Pokorny 518 (777/9) (RB. idg. aus ital., kelt., germ.); idg. "*ter-" (3), "*tere-", "*terhi-", V., "reiben", "bohren", "drehen", Pokorny 1071 (1862/39) (idg. aus ind., gr., alb., ital., kelt., germ., balt., slaw., toch.); L.: Kluge 1. A. s. u. "Hag", Kluge s. u. "Hagedorn", EWD s. u. "Hag", DW 10, 141 EWAhd 4, 737, EWAhd 4, 738, Duden s. u. "Hagedorn"; Son.: vgl. afries. -; ae. "haguþorn", st. M. (a), "Hagedorn"; an. "hagþorn", "hagþyrnir", st. M. (a), "Hagedorn"; got. -; nndl. "hagedoorn", Sb., "Hagedorn"; nschw. "hagtorn", Sb., "Hagetorn"; nnorw. "hagtorn", M., "Hagedorn"; GB.: seit germanischer Zeit Bezeichnung für den "Weißdorn"; BM.: "fassen", "bohren"; F.: "Hagedorn", "Hagedorns", "Hagedorne", "Hagedornen"+EW

"Hiefe", nhd., F., (10. Jh.): nhd. "Hagebutte", "Hagebuttenstrauch"; ne. "rosehip"; Vw.: -; Hw.: -; Q.: 10. Jh. (Glosse); I.: Lw. -; E.: mhd. "hiefe", sw. F., st. F., "Hagebutte", "Hagebuttenstrauch"; ahd. "hiofa"*, "hiufa"*, st. F. (o), sw. F. (n), "Hiefe", "Heckenrose", "Dornstrauch", "Dornengestrüpp", "Brombeerstrauch"; ahd. "hiofo"*, sw. M. (n), "Heckenrose", "Hagedorn", "Hundsrose"; ahd. "hiufo"*, sw. M. (n), "Heckenrose", "Hagedorn"; as. "hiopo"*, sw. M. (n), "Hiefe"; anfrk. -; germ. "*heupo-", "*heupon", "*heupa-", "*heupan", sw. M. (n), "Dornstrauch", "Hagebutte"; idg. "*keub-", Sb., "Dorn"?, "Dornstrauch"?, Pokorny 595 (914/146) (RB. idg. aus germ., balt.); L.: Kluge s. u. "Hiefe", DW 10, 1309, EWAhd 4, 1051, Falk/Torp 95; Son.: vgl. afries. -; ae. "héope", sw. F. (n), "Hiefe", "Hagebutte", "Dornstrauch"; ae. "héopa", sw. M. (n), "Hiefe", "Hagebutte", "Dornstrauch"; an. -; got. -; vgl. nndl. "joop", "hiep", Sb., "Hagedorn"; ne. "(rose) hip", N., "Hagebutte"; GB.: seit dem Frühmittelalter Bezeichnung für die kleine und orangefarbene bis rote Frucht der Heckenrose; BM.: "Dornstrauch"?; F.: "Hiefe", "Hiefen"+EW


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/germ/germ.html

"*hagaþurna-", "*hagaþurnaz", germ., st. M. (a): nhd. "Hagedorn"; ne. "hawthorn"; RB.: an., ae., anfrk., as., ahd.; E.: s. "*haga-" (M.), "*þurna-"; W.: an. "hagþorn", "hag-þorn", "hagþyrnir", "hag-þyrn-ir", st. M. (a), "Hagedorn"; W.: ae. "haguþorn", "hag-u-þor-n", st. M. (a), "Hagedorn"; W.: anfrk. "haginthorn"*, "hag-in-thor-n"* 1, st. M. (a), "Hagedorn"; W.: as. "haguthorn", "hag-u-thor-n" 2, "haginthorn"*, "hag-in-thor-n"*, st. M. (a), "Hagedorn"; W.: ahd. "hagandorn" 10, "hagaldorn"*, st. M. (a), "Hagedorn", "Weißdorn", "Dornenhecke"; mhd. "hagendorn", "hagedorn", st. M., "Weißdorn", "Hagedorn", "Heckbaum"; nhd. "Hagedorn", "Hagdorn", "Hagendorn", M., "Hagedorn", "Weißdorn", "Hundsrose", "Heckbaum", DW 10, 141; L.: Kluge s. u. "Hagedorn"

"*heupo-", "*heupon", "*heupa-", "*heupan", germ., sw. M. (n): nhd. "Hiefe", "Dornstrauch", "Hagebutte"; ne. "haw", "hawthorn"; RB.: ae., as., ahd.; E.: idg. "*keub-", Sb., "Dorn"?, "Dornstrauch"?, Pokorny 595; W.: ae. "héopa", "héop-a", sw. M. (n), "Hiefe", "Hagebutte", "Dornstrauch"; W.: ae. "héope", "héop-e", sw. F. (n), "Hiefe", "Hagebutte", "Dornstrauch"; W.: as. "hiopo"*, "hio-p-o"* 1, sw. M. (n), "Hiefe"; W.: s. as. "hiopbramio"*, "hio-p-bram-io"* 2, "hiapbamio"*, "hia-p-bam-io"*, "hiabramio"*, "hia-bram-io"*, sw. M. (n), "Dornstrauch"; W.: ahd. "hiofo"* 1, sw. M. (n), "Heckenrose", "Hagedorn", "Hundsrose"; W.: ahd. "hiufo"* 1, sw. M. (n), "Heckenrose", "Hagedorn"; W.: ahd. "hiofa"* 8, "hiufa"*, st. F. (o), sw. F. (n), "Hiefe", "Heckenrose", "Dornstrauch", "Brombeerstrauch", "Hundsrose"; mhd. "hiefe", sw. F., st. F., "Hagebutte", "Hagebuttenstrauch"; nhd. "Hiefe", F., "Hagebutte", "Hagebuttenstrauch", DW 10, 1309; L.: Falk/Torp 95, Kluge s. u. "Hiefe"


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/germ+got/germ+got17742abs20140325.htm

"*hagaþurna-" ...

"*heupo-" ...


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/mhd/mhd.html

"hagedorn" ...
"hagendorn" ...
"hiefdorn" ...


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/mhd-mnd-(mitteldeutsch)-HP/mhd+mnd-14834S-5907227Woe-sort_zgw_20140506.htm

"hagedorn" ...
"hagendorn" ...
"hiefdorn" ...
"wiltrose"* ...


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/mnd/mnd.html

"hagedorn", "hagedorne", mnd., M.: nhd. "Hagedorn", "Weißdorn", "wilder Rosenstrauch", "Hagedornbusch", "Hagedornzweig", "Hagedornhecke", "Hagedornholz"; ÜG.: lat. "spina alba"?; Hw.: vgl. mhd. "hagedorn", mnl. "hagedoorn"; E.: as. "haguthorn", "haginthorn"*, st. M. (a), "Hagedorn"; germ. "*hagaþurna-", "*hagaþurnaz", st. M. (a), "Hagedorn"; idg. "*kagh-", "*kogh-", V., Sb., "fassen", "Flechtwerk", "Hürde", Pokorny 518; idg. "*ter-" (3), "*tere-", "*terhi-", V., "reiben", "bohren", "drehen", Pokorny 1071; s. mhd. "hage" (2), "dorn"; W.: s. nhd. "Hagedorn", "Hagdorn", "Hagendorn", M., "Hagedorn", "Hagdorn", "Hagendorn", "Weißdorn", "Hundsrose", "Heckbaum", DW 10, 141?; L.: MndHwb 1/2, 191f. ("hagedorn")

"wiltrose"*, "wiltrose", mnd.?, F.: nhd. "Wildrose", "Hundsrose"?; E.: s. "wilde" (1), "rose"; W.: s. nhd. "Wildrose", F., "Wildrose", DW 30, 115?; L.: Lü 583b ("wiltban"/"wiltrose")


(E?)(L?) https://www.kraeuter-verzeichnis.de/kraeuter/hagebutte.htm

Hagebutte - Wildrose - Hundsrose

Die "Hagebutten" ("Rosa canina") stammen vom Strauch der "Heckenrose", die die Urform unzähliger verschiedener Zuchtrosen darstellt.
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Die Hagebutte ist ein Angehöriger der Familie der Rosengewächse und erblüht von Juni und Juli. Vielerorts werden die Hagebutten generell als Heckenrose, Hagen Rose oder Schlafdorn bezeichnet. Die Hundsrose, an der die Hagebutte wächst, wird bis zu 5 m. Sie hat stachelige Zweige, an denen rundliche bis eiförmige Blätter wachsen. Die Blüten sind rosarot bis weiß.
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Der deutsche Name "Hundsrose" kommt wohl daher, dass man früher Bissverletzungen durch tollwütige Hunde mit einem Saft aus der Wurzel behandelt hat.
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Jedes einzelne Blütenblatt der fünf Blütenblätter der "Heckenrose" hat eine Herzform. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die Bahn der Venus, die innerhalb von acht Jahren fünfmal die Erde umkreist, genau die Form der Blüte einer Heckenrose in den Himmel malt. Man denkt deshalb die "Hundsrose" mit der Liebesgöttin "Venus" in Verbindung.
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Volksnamen: "Hundsrose", "Heideröschen", "Hagrose", "Hille", "Mariendorn", "Zaunrose", "Wildrose", "Hagdorn", "Feldrose"
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Verwechslungsgefahr: Man kann die "Hundsrose" mit der "Essigrose" verwechseln. Diese hat tiefrote bis lilafarbene Blüten.
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(E?)(L?) http://www.lambertus-apotheke.de/leistungen/heilpflanzen

Hagebutte

Allgemein

Als "Hundsrose" gehörte die Hagebutte schon zum Arzneischatz der Ärzte des Altertums. Im Mittelalter wurde sie zur Herzstärkung, bei Kopfschmerzen und bei tränenden Augen eingesetzt. Später wurde ihre Wirkung als steintreibendes Mittel und gegen Geschlechtskrankheiten (Gonorrhöe) geschätzt. In der Homöopathie wird die Pflanze ebenfalls verwendet, insbesondere auch die Rosengalle oder der Schlafapfel.
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(E?)(L?) http://www.lateinlexikon.com/lexicon_latinum_hodiernum_03_fgh.pdf




(E?)(L?) http://www.owid.de/artikel/195926

Hundsrose


(E?)(L?) http://www.pkgodzik.de/fileadmin/user_upload/Sammlungen/Wissenswertes_ueber_die_Rosen.pdf

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Der Phantasie der Natur, die der Rose eine ausgeprägte Neigung zur Bildung von Varietäten mitgegeben hat, und der Phantasie der Züchter scheinen kaum Grenzen gesetzt. Ausgehend von den fünf Urahnen der Rose unterscheidet man heute ca. 250 "echte" Arten. Als "alte Rosen" bezeichnet man diese fünf mit ihren Varietäten sowie ...
Doch wie steht es um die "Wilden", die "Heiderosen", "Flurrosen", "Waldrosen", "Wiesenrosen", "Steppenrosen", die "Apfelrose", "Weinrose", "Kartoffelrose", "Zimtrose", "Essigrose", "Hundsrose" - um nur wenige Arten unserer Heimat herauszugreifen? Sie sind zwar an ihren Blüten und „Dornen“ eindeutig als Rosengewächse erkennbar, doch wie können wir sie voneinander unterscheiden?
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Die "Wilden": "Hundsrose", "Weinrose", "Muskatrose" oder "Moschusrose"

Rosennamen überraschen stets aufs Neue. Die deutschen wie auch die lateinischen Bezeichnungen dieser drei Wildrosenarten weisen auf ihre Eigenschaften hin, ja bergen in sich verlorengegangenes Wissen der alten Hochkulturen Ägyptens, Persiens und Griechenlands. Alle drei Wildrosenarten werden vom Menschen als Nutzpflanzen oder Heilpflanzen geschätzt. Ich beschränke mich in diesem Buch auf ihre Beschreibung.

"Rosa canina", die "Hundsrose"

"Rosa canina" steht für die ganze Gruppe der "Hunds-Rosen" wie auch für eine einzelne Art, weshalb sie in der Literatur des öfteren für Verwirrung sorgt.

"Rosa canina" heißt wörtlich "Hundsrose". Das lateinische "canina" entspricht dem griechischen "kynos". Der Wortstamm taucht in "kynosbatos" oder latinisiert "cynosbatus", d.h. in der Bezeichnung der Hagebuttenkerne als "Fructus cynosbati" auch in unserem Apothekensprachgebrauch auf. Was haben aber die Früchte, was hat gar die Rosenblüte mit dem "Hund" zu tun? Bei Plinius, dem römischen Naturforscher, finden wir die Erklärung: Blätter, Wurzeln, Samen und die auf der Wildrose häufig wachsenden moosähnlichen Rosenwespengalläpfel hielt man für wirksame Gegengifte gegen tollwütige Hunde, aber auch gegen Skorpion- und Giftschlangenbisse. Diese bisher unbestätigte therapeutische Wirkung hat über Jahrhunderte den Namen zementiert.

Für mich eröffnet die Darstellung, wie sie Plinius gibt, kulturgeschichtliche Zusammenhänge von weit größerer Dimension. Die Wildrosen sind Sommerpflanzen und beginnen mit der Blüte Ende Mai. Juni ist der eigentliche Rosenmonat. Im Juni steigt mit dem Sternbild der Zwillinge auch das Sternbild "Großer Hund" über den Horizont; die "Hundstage" erinnern daran.

Die "Hundsrose", die in unseren nördlichen Breiten am häufigsten vorkommt, bildet z.B. am Albtrauf weit ausladende Büsche. Sie bevorzugt Böschungen, sogar steile Berghänge, an denen unser Fuß abrutscht. Weitblick, den Wind um die Ohren, trockene Füße - all das findet sie auf der Schwäbischen Alb im kalkhaltigen, teilweise lehmigen und eisenhaltigen Untergrund.

Weltberühmt wurde sie als "Tausendjähriger Rosenstock von Hildesheim", wobei die meisten Botaniker meinen, dass das Alter eher auf 300 Jahre zu begrenzen sei - ein immer noch sehr hohes Alter, das auf eine typische Eigenschaft der Wildrosen hinweist, nämlich ausdauernd zu sein, immer neue Wurzelschösslinge zu treiben, die volle Blütenkraft entfalten.

Die Wurzelschösslinge, d.h. die einjährigen Sprosse, treiben grün und mit starken Stacheln bewehrt aus der Erde; der Stachelgrund ist breit zusammengedrückt, die Stachelspitze leicht gebogen.

Die sieben Fiederblättchen der Hundsrose tragen nur an dem Nebenblatt feine Drüsenhaare, ansonsten sind sie kahl, einfach gesägt mit vorwärts gerichteten Zähnen, beidseitig grün. Auch die Blütenstiele und Kelchblätter sind drüsenlos. Sie schlagen nach der Blüte zurück, als ob sie sich am Fruchtknoten anklammern wollten. Schon nach zwei Wochen, mit dem Anschwellen des Fruchtknotens, fallen sie ab. Diese beiden letztgenannten Merkmale helfen uns, die nächste zu beschreibende Rosenart, die Weinrose, deutlich als eigenständige Wildrose zu erkennen.
...
Auf wenigen Quadratzentimetern breitet sich das Rosengeheimnis aus: die Nachtigall, zwei Stacheln, drei Staubgefäße. Zusammen ergeben die senkrecht stehenden Zeichen die Zahl 5. Wir entdecken das Auge und erinnern uns an „Dornröschen“ und die „schlafenden Augen“.

"Sirius" heißt der "Augenstern". Unübersehbar bilden diesen Augenstern die nach dem Ausfallen der Blütenblätter sternförmig stehenden zipfeligen Kelchblätter. "Sirius", der hellste Fixstern, steht im Sternbild "Großer Hund"! Der Name "Hundsrose" hat also eine doppelte Aussage. Er bezieht sich auf das Sternbild, das auf der Nordhalbkugel im Rosenmonat Juni zusammen mit den Zwillingen und der Sonne am Taghimmel steht, und zugleich auf die höchst entwickelte grüne sternartige Kelchblattform.
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Die Sektion der Caninae

Zu den verbreitetsten Arten dieser Sektion gehören: Alle diese Arten sind noch sehr ursprünglich. Zur Sektion der "Caninae" gehört auch eine Hybridenart unbekannter Abstammung, die "Rosa x alba", die "Weiße Rose", mit blaßgetönten Blüten.
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(E?)(L?) http://gregor.retti.info/docs/retti1999/3.pdf

"Hundsrose" (T, landsch.): "Heckenrose"


(E?)(L?) http://www2.ufz.de/biolflor/taxonomie/taxonomie.jsp?ID_Taxonomie=2651

"Rosa canina L." s. l. - Rosaceae - "Hunds-Rose"
...


(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl

"HundsRose", "Rosa canina L."; s. "HageButte".

"HageButte", die beerartige, harte und rothe Frucht der "Hagerosen" oder "wilden Rosen", worin der rauche steinichte Same befindlich ist. Daher der "HagebuttenStrauch", der "wilde Rosenstrauch", der sie trägt und gern in Hagen oder Hecken wächset; "Dornrose", "FeldRose", "Feldhagebutte", "Hagedorn", "Hagerose", "Heckrose", "Hornrose", "Hundsrose", "Zaunrose", "Rosendorn", "Rosenstrauch", "Cynosbatus", "Cynorrhodos" s. Fr. "Rosier sauvage", "Rose de chien", Engl. "Dog Rose", "Hep Tree", the "wild Rose", the "wild Briar".

Die letzte Hälfte des Wortes gehört zu "Butz", "Butzen", die dicke runde Gestalt auszudrücken. Der Nahme "Hagebutte" lautet in manchen Gegenden "Hahnbutte", "Hainbutte", "Hambutte", "Haynbutte", "Hahnböttchen", "Butten", in Hamburg "Hahnepoten", in Baiern gar "Hätschepärsch", welches gleichfalls daraus verderbt ist. An andern Orten heißen sie "Hahnenhoden", "Hahnenhödlein", "Wiepen", "Wiebchen", im Osnabrück. "Weepken", (Böhm. Ssipek) "Hüfen", "Hiefen", "Hagehiften", "Hiften", (Engl. "Haw", "Hippes", Angels. "Hagan", "Heopa", Norw. "Hybe", Klunger, Dän. "Hyven") "Kunz", "Schlafkunz", im Brem. "Hiffen", an andern Orten "Buttelhiefe", so wie der Strauch, der sie trägt, daselbst die "Buttelrose" genannt wird. Schon Ottfried nennet sie "Hiafon".

Dieser gemeine und überall bekannte Strauch wird in allerley Grunde unter allen wilden Rosen am meisten gefunden, ob er gleich, wie alle bekannte Gattungen der Rosen, in einem guten und lockern Boden, in einer freyen, offenen und etwas erhabenen Lage, besser gedeihet und länger ausdauern kann. Er vermehrt sich ferner bald an solchen Orten, die nicht bearbeitet werden, als unter andern in den Gebüschen zwischen andern Sträuchen und Dornen, sowohl im flachen Felde, wo er um die Dörfer, Vorstädte, Zäune, Mauern, Dämme, auch um die Gärten, Wiesen, Triften und Waldungen, an den Landstraßen, stark wuchert. Eben so gemein ist er auf Hügeln und Bergen, bis zu den steilsten Anhöhen derselben, auch zwischen den höchsten Klippen, und selbst auf alten Ruinen und Mauern. Eben diesen Strauch wird man sowohl in tiefen Thälern, schattigen Laub- und Tangel-Wäldern, wie auch in den Bruch- und Erlen-Wäldern, als auf Kalkbergen oder in dürren sandigen Heiden, wiewohl in sehr veränderter Gestalt, Farbe und Größe, gewahr. Denn wenn derselbe sehr nahe unter den Bäumen oder zwischen ihren Wurzeln entstanden ist, erlangt er öfters die Höhe von 12, 15 bis 18 Fuß, auch einen geraden, 4 bis 6 Daumen starken, Stamm, die er ganz im Freyen fast niemahls hat, wenn er nicht mit Fleiß besonders dazu gezogen wird, sondern aus seinen harten, holzigen und kriechenden Wurzeln mehr Brut und Sprossen treibt, daß die Stämme nach einer starken Blüthe leicht davon zurück gehen und absterben. Zuweilen bleibt er bey einer niedrigen, krummen und kriechenden Gestalt, wenn nicht andere zu nahe stehende Sträucher ihn zum Theil in die Höhe richten helfen, da er denn etwann in einem guten Grunde 4, 5 bis 6 Fuß hoch wird. Nach Unterschied der Stärke und des Alters der Wurzel, auch Beschaffenheit des Bodens und der Witterung, macht der wilde Rosenstrauch sehr hohe und starke Sommerschößlinge (Loden), dergleichen die Hauptstämme selbst häufig geben, daß davon ihre Wipfel zurück gehen müssen. Diese Triebe sind sehr schlank, auch mit krummen, unterwärts breiten, auf- und abwärts stehenden Stacheln besetzt. Die Blatt-Ansätze sind am Rande ausgezahnt und mit drüsichten Haaren eingefaßt, die Blätter selbst aber aus 7 oder 9 eyförmig zugespitzten, am Rande ausgezahnten, glatten, oberwärts hellgrünen, unterwärts mehr bläulichen, Blättchen zusammen gesetzt. Das zuletzt gestellte einzelne ist gemeiniglich größer. Die Blüthzeit fällt in den Junius. Die Blumen stehen einzeln, auch büschelweise bey einander, sind von mittlerer Größe, einfach, oder bestehen nur aus 5 blaßrothen Blumen-Blättern, und haben einen angenehmen Geruch. Die Einschnitte des wollichten Kelches sind schmahl und lang, wollicht, zurückgebogen, zween ohne Ansätze, zween führen dergleichen an beyden Seiten, und der fünfte auf der einen Seite. Der Blumenstiel ist gemeiniglich glatt, selten mit einigen Borsten, und noch seltener mit Stacheln besetzt.

Die Frucht, "L. Bacca cynosbati", ist eine besondere Art von eyförmigen glatten scharlachrothen Beeren, die man deshalb "KelchBeeren" nennt, weil der dicke zähe Kelch, nach seiner Verwandlung, ihre äußere Haut ausmacht. Bey der Reife im September wird diese Frucht eßbar fleischig, und angenehm weinsäuerlich. Unter der Rinde dieser Frucht liegen längliche, eckige, weiße, harte Samen oder Kerne, welche dicht mit einem wollichten stehenden Filze oder Borsten und harten Haaren umgeben sind, welche sich zwar leicht davon ablösen lassen, aber auch leicht an den Fingern hängen hleiben, in die Haut stechen, und ein sehr empfindliches und beschwerliches Jucken verursachen. Daher auch die französische Benennung dieser Frucht, "Gratte-cu" oder "Gratte-cul" rührt, und Lonicer dieselbe, wörtlich nach Inhalt des französischen Ausdruckes, "Arschkitzeln" oder "Arschklammern" nennet.

Eine andere Art der wilden Rose, ist die große "Hagebuttenrose", "Gartenhagebutte", große apfeltragende "Heckrose", großer rauchblätteriger "WiepenStrauch", "Rosenapfel", "Rosa syluestris pomifera major C. Bauh.", "Rosa pomo spinoso, folio hirsuto J. Bauh.", "Rosa syluestris, fructu maiori hispido Pluken.", "Rosa spinis rectis, foliis quinis tomenrosis, pinnis rotundis spinosis Hall.", "Rosa villosa, germinibus globosis pedunculisque hispidis, caule aculeis sparsis, periolis aculeatis, foliis tomentosis Linn." Fr. "Grand rosier sauvage à fruit épineux", Engl. "Apple-bearing Rose", "wild Briar" or "Dogs-Rose" with large prickly. Dieser dauerhafte, starke, an denen Orten aber, wo er aus dem Samen entstehet, außer der Verpflanzung niedrige Strauch liebt guten Grund, kommt aber in Feldern, Hecken, Gesträuchen, an Wiesen, Landstraßen, in allerhand Boden, auch an Hügeln, Bergen, und in trocknen Heiden bey uns vor. In Gärten wird er weit höher und ansehnlicher.

Die Wurzel kommt in allerhand Boden fort, außer in ganz nassem; sie ist hart und holzig, läuft weit aus, und treibt viele und starke hohe Schößlinge. Die Stacheln, welche an den Zweigen häufig zu 2 bis 3 Stück an einander sitzen, sind unten breit, krumm gebogen, und an den jungen öfters röthlich. Die Blätter bestehen gemeiniglich aus fünf eyförmigen, zugespitzten, auf der untern Fläche mit einer weißen Wolle überzogenen, und am ausgezahnten Rande mit drüsenartigen Haaren besetzten Blätterchen. Dergleichen mit drüsenartigen rothen Kügelchen besetzte Haare zeigen sich auch an dem stacheligen Blätterstiele und den borstigen Blüthstielen, imgleichen den Kelcheinschnitten. Die Blattansätze sind länglich, wellenförmig ausgebogen, und am Rande mit rothen Drüsen versehen. Die Blüthzeit fällt in den Junius. Die Blumen stehen einzeln, auch zwo und drey neben einander. Von den langen, inwendig wollichten, und mit langen, glatten Anhängen versehenen Kelcheinschnitten haben drey auf beyden Seiten kleinere Blätter. Die Blumenblätter sind hellroth, oben ausgeschnitten. Die kugelrunde Frucht hat feine und mit drüsenartigen Kügelchen sich endigende Stacheln, ist Anfangs hellroth, zuletzt schwarzroth, (zuweilen auf einer Seite dunkelroth, auf der andern aber gelb,) ungemein saftig, und übertrifft alle andere Arten an Größe, zumahl wenn der Strauch im Garten gebauet worden. Gemeiniglich findet man sie in der Größe der Kastanien.

Alle wilde Rosen blühen sehr häufig, deswegen ihre Hauptstängel oder Stämme öfters sehr bald vergehen; daher muß man die Sträuche und Hecken alle 5 oder 6 Jahre behauen, wenn sie viel Blumen geben sollen. Sie vermehren sich theils durch die Samen, welche etwas lange liegen, theils durch die häufige Wurzelbrut; sie ersticken aber unter sich das Gras und anderes Holz, wenn sie nicht gehauen werden. Man vermehrt sie auch durch Zweige und Ableger im Herbste. Die Verpflanzung geschieht vom October bis zum März.

Die zweyte Art läßt sich zu geraden mittelmäßigen Bäumen ziehen, und hat mit den meisten wilden und zahmen Rosen dieses gemein, daß sie von den Wurzeln ausläuft und sich genug vermehret, dergestalt, daß wenn man nur einmahl damit versehen ist, alle Jahre etliche davon abgenommen werden können; und gesetzt, man hätte nur einen solchen Rosenapfelstock im Garten, der nicht auslaufen wollte, so würde man ihn im Frühlinge auf der Erde nur abschneiden dürfen, und sich versichert halten können, daß er genug Ausläufer geben würde, ohne ihn zu verderben. Man kann diese Art Rosen auch auf andere wilde Rosensträuche oculiren. Es hat zwar im 54 St. der Hannov. nützl. Samml. v. J. 1757, Col. 863, ein Ungenannter vorgeben wollen, daß, wenn man Hagebutten auf Provinzrosen impfte, (es soll wohl heißen: oculirete, denn mit Pfropfen geht es unmöglich an,) so würden die Früchte fast so groß, als mäßige Birnen; und was das merkwürdigste dabey ist, so gewänne der ganze Stamm von solchen geimpften "Provinzrosen", auch so gar die Wurzelsprossen, eben solche Früchte, als aus dem eingesetzten Pfropfreise oder Auge zu gewarten wären; jedoch geschehe solches erst im folgenden Jahre. Allein, dieses Vorgeben ist in der Natur nicht gegründet, vielmehr wider die Natur. Es müßte hier eine gänzliche Verwandlung vorgehen, die sich auch bis in die Erde auf alle Wurzeln erstreckte, welches etwas unerhörtes seyn würde, da alle wilde Stämme, worauf man pfropfet oder oculiret, wild sind und bleiben, ob gleich von dem eingepfropften guten Reise auch gute Früchte erfolgen. Wie sollten also diese Ausläufer vor allen andern Gewächsen einen Vorzug haben? Die Erfahrung wird den Hrn. Angeber gewiß das Gegentheil gelehret haben. Gewisser fährt man, wenn man, wie oben gesagt habe, Rosenäpfel auf andere wilde Rosen oculiret. Die Art, wie man dabey verfahrt, ist ganz leicht. Man suche nur solche wilde Rosenstämmchen, dergleichen sich in Wäldern und an Zäunen genug finden lassen, dazu aus, welche fein gerade gewachsen, und eines guten Fingers stark sind; je höher je besser. Man hebe sie mit hinlänglicher Wurzel aus, verschneide sie etwas an ihren Zweigen, und setze sie an denjenigen Ort, wo sie stehen bleiben sollen. Wenn sie nun ein Jahr gestanden haben, kann man sie im Jun. oculiren; sie kommen gar leicht fort, und sind von Dauer.

Man oculiret gemeiniglich auf solche wilde Rosenstämme nicht nur "Rosenäpfel", sondern auch "Centifolien", gelbe und weiße Rosen, welche, wenn sie recht hohe Stämme haben, in Kronen gezogen und auf den Rabatten hin und wieder gesetzt werden, da sie denn, wenn sie blühen, ein prächtiges Ansehen machen. Hierbey aber muß ich erinnern, daß, wenn man rothe, gelbe und weiße Rosen auf einen Stamm zusammen setzt, wie manche Gärtner thun, dieses ein gar schlechtes Verfahren sey; denn da die weißen und gelben lebhafter, als die Centifolien, wachsen, so bleiben diese letztern zurück und verderben; und wenn sie auch grün bleiben, so bleiben es doch ungestalte Kronen, man möge sie schneiden wie man will. Man thut daher besser, nur Eine Sorte auf jeden Stamm zu bringen; oder, wenn man ja verschiedene auf einem Stamme zusammen haben will, solche zu erwählen, welche insgesammt stark ins Holz treiben; als: gelbe, weiße, und perlfarbige.

Mit den "Rosenäpfeln" geht es nun eben so leicht an, sie auf gleiche Art zu oculiren. Im Julius ist die Zeit, da man solches vornehmen muß. Man suche solche Schößlinge aus, welche in diesem Jahre gewachsen sind, und gebe darauf Achtung, daß sie nicht gar zu jung, oder schon zu alt sind, damit sie sich gut lösen lassen. Diese Reiser sind mit Dornen bewachsen. Um nun mit solchen bequemer umzugehen, muß man diese Stacheln mit einem Feder- oder OculirMesser, welches man umkehret, so daß man an statt der Schärfe den Rücken nimmt, sanft abstreichen, welches sich auf diese Art ganz leicht verrichten läßt, damit man hernach die Augen ohne Beschwerde, wie gewöhnlich, ablösen könne. Diese setzt man an die glatten Orte des wilden Stammes ein, und wenn der Stamm etliche Aeste hat, können auch selbige dazu gebrauchet werden. Man verbindet sie hernach gelinde mit Bast, und sieht nach 14 Tagen zu, ob das Auge noch grün ist. Wenn sich dieses also verhält, so löset man das Bastband auf, und macht es etwas weiter darum; denn sonst zieht es sich zu tief in die Rinde ein, und das Auge verdirbt. Uebrigens wird bey dieser Arbeit, wie beym Oculiren anderer Bäume, verfahren.

Daß die "Rosenäpfel" oder "Gartenhagebutten" sich auch durch den Samen vermehren lassen, ist keinem Zweifel unterworfen. Je größer sie sind, als die Feld-Hagebutten, desto mehr Samenkörner haben sie. Sie gehen gar leicht auf, wenn sie nur zu rechter Zeit gesaet werden; ob man aber eben die großen Früchte dadurch erlangen würde, daran ist sehr zu zweifeln, indem es einerley Bewandtniß hat, wie bey andern Baumarten, die aus dem Samen gezeuget werden; zu geschweigen, daß es zu langsam hergehen dürfte, ehe man sie dahin bringen würde, daß sie Früchte trügen; daher die beyden ersten Arten der Vermehrung, durch die Ausläufer und das Oculiren, die bequemsten und gewöhnlichsten sind.

G. Rammelt von Rosenäpfeln, und vom Oculiren der Rosen, st. in Schrebers neuer Samml. etc. Bützow und Wism. 1762, gr. 8. S. 355--359, und in Rammelt vermischten öconom. Abhandl. etc. 1 Th. Halle, 1768, 8. S. 220--225.

Man erhält von den Hagebuttensträuchen und ihren Früchten vielerley Nutzen. Das harte, zähe und blaßgelbliche Holz, kann, wo es ohne Markröhre, nicht ästig, wimmerig und recht ausgewachsen ist, zu kleinen Sachen verarbeitet werden. Zu der Feuerung ist es, als Reis, ebenfalls keines der schlechtesten. Die Wurzel wurde in den ältern Zeiten, zum Theil auch noch jetzt in der Schweitz, wider den tollen Hundsbiß gerühmet, und, in dieser Absicht, zu gewissen Zeiten unter günstigen Mond-Aspecten gesammelt, und mit Beobachtung verschiedener Umstände getrocknet. Die Kamtschadalen pflegen die Wurzel und Stängel klein zu zerschneiden, mit Wasser abzukochen, und statt des grünen Thees zu trinken, dem sie auch am Geschmacke sehr gleich kommen sollen. Von mehrerm Werthe sind die Blumen und Früchte. Die Blumen von dieser gemeinen und andern wohlriechenden Arten werden, wegen des flüchtigen Wesens, vorzüglich in die Nerven wirken, ihre Kräfte erhalten, befördern und merklich stärken, können aber auch wegen dieses starken Geruches, besonders bey empfindlichen Nerven, den Kopf einnehmen und Ohnmachten verursachen. Man verfertiget daraus ein abgezogenes Wasser und ein Oehl, wovon im Art. Rose ausführlicher handeln werde.

Von den Früchten gebraucht man entweder den saftigen Kelch, als das Gehäuse der Samen, oder die Samen. Sowohl Feld- als Garten-Hagebutten werden nicht roh gegessen, noch auch frisch zum Kochen gebraucht, sondern entweder theils ganz, theils auch nur das ausgepreßte Mark, mit Zucker eingemacht, oder in Honig eingeleget, oder getrocknet aufgehoben, und alsdenn entweder zur Suppe gekocht, oder mit großen Rosinen und Wein gesotten, und als eine Compote zum Fleisch gespeiset, oder in Torten gebacken, oder zum Trank mit Wasser abgekochet, und mit Zucker versüßet.

Da die großen Gartenhagebutten durchgehends mit langen Stacheln besetzt sind, müssen sie vorher davon befreyet, und alsdenn getrocknet werden. Ein die Zeit ersparender Handgriff, sie in Menge auf einmahl davon zu reinigen, ist folgender. Wenn die Früchte ziemlich reif, aber noch nicht moll geworden sind, welches gemeiniglich zu Ende des Augusts und im Anfange des Septembers geschieht, werden sie gelesen, und, wenn man einige Metzen beysammen hat, in einen groben Sack geschüttet, welcher von zwo Personen an beyden Enden angefaßt, und schnell hin und her gezogen wird. Dieses Verfahren dient dazu, daß sich die Hagebutten die langen starken rauhen Haare einander abreiben, indem es allzu mühsam seyn würde, jeder Frucht mit einem Messer die Haare, womit sie über und über besetzt sind, abzunehmen. Das Hin- und Herschütteln in dem Sacke macht sie bald glatt, worauf sie aufgeschnitten werden, um die Samenkörner auszunehmen, wenn zuvor die Spitze, wo der Stiel gesessen hat, oben aber der Stern, abgeschnitten worden. Zum Ausklauben der Samenkörner bedient man sich am besten eines unten breit geschnittenen Hölzchens, welches das Geschäft sehr fördert. Die gereinigten und verputzten Hagebutten werden an der Sonne oder in einem mäßig warmen Ofen, getrocknet, und in Beuteln aufbewahret.

Zum Einmachen in Zucker, werden sowohl die Feld- als Garten-Hagebutten genommen. Mit jenen, oder den Früchten von wilden Rosen, (den eigentlich so genannten Wiepen) verfährt man folgender Maßen. Es werden dieselben, wenn sie hochroth, aber noch hart sind, gesammelt. Man pflücket sie mit den Stielen ab, und suchet solche aus, wo viele an einem Stiele sitzen. Jede Frucht wird der Länge nach aufgeschnitten, und nachdem die Samenkerne mit vorbeschriebenem Hölzchen heraus genommen worden, wieder zusammengedrückt. Alsdenn siedet man fünf Viertel Zucker zu einem Pfunde Hagebutten so dick, daß er, wenn man ihn im Löffel kalt bläset, dick zu werden anfängt; schüttet hierauf die Wiepen hinein, und läßt sie sieden, bis sie klar werden, und weichlich zu seyn anfangen. Hiernächst drückt man von anderthalb Citronen den Saft hinzu, läßt es zusammen noch ein wenig kochen, bis der Zucker, wenn er im Löffel erkaltet, dick genug ist. Frucht und Syrupp werden, wie gewöhnlich, in Gläser gefüllet und verwahret.

Die großen Gartenhagebutten werden zum Einmachen in Zucker also behandelt. Die reifen, aber noch nicht teigicht gewordenen Früchte werden nach kurz vorher angezeigter Vorschrift, von ihren Stacheln in einem Sacke entlediget. Alsdenn schneidet man sie, aber nicht, wie die vorigen, der Länge nach, auf, sondern es werden nur an jeder Frucht die Blätter oben weggeschnitten, und durch die gemachte Oeffnung alle Kerne nebst den dazwischen sitzenden Härchen heraus gehohlet. Hierbey muß man sich in Acht nehmen, daß diese Härchen nicht an die Haut kommen, weil sie, wie bereits erwähnet habe, ein empfindliches anhaltendes Jucken veranlassen. Die solchergestalt von den Kernen entledigten Früchte werden alsdenn auf gleiche Weise, wie die Feldhagebutten, mit Zucker behandelt.

Die wilden oder Feld-Hagebutten kann man auch kalt einmachen. Man hat, in dieser Absicht, die wilden Rosenknöpfe zu kochen nicht nöthig, sondern man gießt nur, wie oben gelehrt worden, den warmen Zucker darüber, kläret ihn nach einigen Tagen ab, verdicket ihn, und wiederhohlt solches so lange, bis er dick genug bleibt. Die auf solche Art eingelegten Früchte behalten eine bessere Farbe und ein frischeres Ansehen. Man läßt an den Stielen auch wohl Laub sitzen, so sehen die Früchte aus, als wenn sie frisch gepflückt wären. Bey dieser Verfahrungsart thut man wohl, daß man die von den Kernen befreyten Wiepen noch ein Par Tage liegen läßt, damit sie ein wenig teigicht werden; indem es leicht geschehen kann, daß sie von dem zwar übergegossenen Zucker doch nicht weich genug werden möchten; es wäre denn, daß man die Früchte weniger weich haben wollte.

Hagebutten-Conserve, wird also verfertigt. Man thut aus reifen Hagebutten die Kerne heraus, läßt sie ein Par Tage liegen, daß sie teigicht werden, und reibet sie alsdenn durch ein Haarsieb. Hernach thut man so viel Zucker hinzu, als die durchgeriebenen Früchte wiegen, setzt sie in einer Pfanne über ein gelindes Kohlfeuer, und rührt sie beständig um, bis sie hart genug werden. Hierauf kann man den Teig in Formen drücken, und daraus machen was man will.

Das bekannte und sehr beliebte Hagebutten-Mark muß man nach folgender Anweisung bereiten. Da es bey dem Hagebutten-Marke nebst dem guten Geschmacke auch auf dessen rothe Farbe angesehen ist, und letztere eher von den Feld- als großen Garten-Hagebutten erhalten wird: so bedient man sich hierzu am liebsten der Früchte von wilden Rosen. Man pflücket daher die wilden Rosenknöpfe ohne Stiele, ritzet sie auf, reiniget sie, und setzt sie in einer Schüssel, mit einer andern zugedeckt, in den Keller, oder an einen kühlen Ort, bis sie durchaus weich (moll) geworden sind. Alsdenn werden sie durch einen englöcherigen Durchschlag, oder noch besser, durch ein Haartuch, gedrücket, daß das Mark sich von der Schelfe trenne. Wenn man sie rühret, muß man sich in Acht nehmen, daß solches nach einer Seite geschieht, sonst verliert sich die schöne rothe Farbe. Zu einem guten Pfunde Hagebuttenmark wird drey Viertelpfund weißer Canarien-Zucker fein gerieben und durchgesiebet, allmählich kalt darunter gerühret, aber immer nach der nähmlichen Seite. Hierauf füllet man das Mark in ein Glas oder in einen Steintopf, decket es mit Wachspapier zu, und verwahret es an einem kühlen Orte, wie andere Confitüren. Wenn man davon essen will, wird etwas Wein, Citronensaft und Zucker darunter gerühret; man reibet auch wohl vorher den Zucker auf der Citronenschelfe, macht ihn klein, und thut ihn darunter.

Remarque sur le Syrop de Grate-culs, dont les Allemande assaisonnent toutes sortes de potages & leuts ragouts, st. im Journ. oecon. Août 1767, S. 376.

Die Hagebutten, sie seyn wilde oder große, können auch in Honig eingeleget und aufbewahret werden. Hierzu werden die Früchte in zwo Hälften von einander geschnitten, von Kernen befreyet, und ein Par Tage hingesetzt, daß die recht weich werden, worauf denn verbesserter, mit Zimmet und klein gestoßenen Nägelein gewürzter, Honig in dem Aufbewahrungsgefäße überher gegossen wird.

Eine trockne Confitüre bereitet man von den Gartenhagebutten auf folgende Art. Nachdem die Früchte von ihren auswendigen Stacheln und inwendigen Kernen befreyet worden sind, läßt man sie noch so lange stehen, bis sie weich zu werden anfangen. Hernach wird geläuterter Zucker lauwarm über die vorbereiteten Früchte in einer Schüssel ausgegossen, 24 Stunden darauf gelassen, alsdenn ohne Hinzuthuung frischen Zuckers abgegossen, aufgekochet, und abermahls lauwarm über die Hagebutten gegossen. Nach 24 Stunden wird das vorige Verfahren drey bis vier Mahl wiederhohlet, das letzte Mahl aber der Zucker ganz hart gekochet; und wenn die Früchte so eben, wie der Zucker vom Feuer genommen wird, hinein gethan sind, läßt man beydes kalt werden. Alsdenn nimmt man die Früchte heraus, und trocknet sie nach gewöhnlicher Weise.

Wenn man trockne Frucht-Confitüren bereiten, und den zurück bleibenden Zucker nicht etwann zur Bereitung gegenwärtiger Speisen, oder zu Essig gebrauchen will: so muß man sich mit dem Einmachen so einrichten, daß man den von trocknen Confitüren übrig bleibenden Zucker zum Einmachen weicher Confitüren anwende; welches geschieht, wenn man ihn mit frischem Zucker auf das Feuer bringt. Es versteht sich aber von selbst, daß man den übrig gebliebenen Zucker mit solchen einzumachenden Früchten, oder deren Säften, vereinige, die sich zu einander schicken, da es nicht immer gleichgültig ist, den Geschmack der einen Frucht zu der andern hinüber zu bringen, wenn es uns darum zu thun ist, daß eine gewisse Frucht ihren alleinigen Geschmack, und keinen vermischten, haben solle. Und wenn Früchte einen gemischten Geschmack haben sollen, so muß man auch den rechten zu treffen wissen. In dem gegenwärtigen Falle wäre es z. E. also nicht recht, wenn man den Hagebuttengeschmack in eingemachte Weintrauben hinüber brächte, da der den Weintrauben eigene Geschmack für besser, als der Hagebuttengeschmack geachtet wird, und also durch solche Vermischung herab gesetzet und erniedriget würde, da die Hagebutten überhaupt gemeiner gehalten werden. Umgekehrt hingegen würde es besser gehen, wenn Saft von Weintrauben zu den Hagebutten käme, wodurch der Geschmack der letztern gleichsam erhabener ausfallen würde, da es in der Kochkunst eine Hauptregel bleibt, matt schmeckende Sachen durch scharfe oder säuerliche zu erheben.

Es ist auch nicht ungebräuchlich, die wilden Hagebutten zu überzuckern, wie man mit den Johannis-Beeren und Kirschen zu thun pflegt. In dieser Absicht nimmt man Zweiglein, an welchen mehrere Wiepen sitzen; letztere werden der Länge nach aufgeschnitten, die Kerne herausgenommen und oben die Blumen abgeschnitten. Nach dieser Vorbereitung läßt man die Wiepen so lange liegen, bis sie moll werden, nachdem man zuvor jede Frucht wieder zusammen, und in ihre vorige Form gebracht hat. Alsdenn werden die Zweiglein mit den Wiepen in weißen, geläuterten und recht steif gekochten Zucker (welcher sogleich hart wird, wenn man einen Tropfen davon auf einen kalten Teller fallen läßt,) so hinein getunket, daß die einzelen Wiepen von einander gehalten werden, damit jede besonders von dem heißen Zucker überzogen werde. Man zieht sie geschwinde aus dem Zucker wieder heraus, und hängt sie an einem warmen Orte auf, damit sie trocken werden. Man muß sie alsdenn bald zur Tafel geben, weil sie nicht von Dauer sind. Besser aber schmeckt diese Confitüre, wenn kurz vor dem Steifwerden des Zuckers klein gestoßener Zimmet und abgeriebene Citronschale mit dem Zucker noch vereiniget werden; es wäre denn, daß man hierbey mehr auf das Auge, als auf den Geschmack sehen wollte, um den Zuckerüberzug, mit Nichts vermenget, dem Gesichte darzustellen.

Die getrockneten, insonderheit die großen Garten-Hagebutten werden entweder allein, oder mit großen Rosinen zugleich, gekochet. Man kochet sie entweder mit Wasser allein, oder mit halb Wasser und halb Wein, thut etwas Butter, die nicht sehr gesalzen ist, und zuletzt Zucker, und klein geschnittene Citronschale hinzu. Sollen aber große Rosinen darunter seyn, so muß man sie erst hinzu thun, wenn die Hagebutten halb gar sind, damit sie nicht aufplatzen und zu Mus werden. Beym Anrichten in der Assiette wird noch klein gestoßener Zimmet übergestreuet.

Es sieht wohl aus, wenn die großen Hagebutten, die beym Trocknen in zwo Hälften zerschnitten werden, ihre völlige Gestalt haben, und nicht zu Mus gekochet werden. Man muß sie nicht mit dem Zucker zu süß machen; ihr natürlicher Geschmack würde leiden. Wenn Rosinen damit gekochet werden, muß gar kein Zucker dazu kommen. Es ist genug, wenn klein gestoßener Zucker nebst dem Zimmet, in der Assiette obenher gestreuet wird.

Die großen Hagebutten werden, statt der Brunellen, warm oder kalt, neben dem Braten, vornehmlich zu dem gebratenen zahmen und wilden Geflügel aufgesetzet. Man kann auch einen Brey daraus machen. Man kochet nähmlich die Hagebutten, mit halb Wasser und halb Wein weich, und treibt sie mit zugegossenem Wasser durch ein Haarsieb, damit die Hülsen zurück bleiben, zerrührt dieses mit Eydotter, Citronensaft und Wein, und läßt es in einem irdenen Tiegel, nebst zerriebenem feinen Brod und Zucker, zu einem dünnen Brey werden. Hierzu kann man auch die eingemachten Gartenhagebutten aus den Conditoreyen gebrauchen.

Die kleinen Feldhagebutten werden mehr zu Suppen gebrauchet. Nachdem man die Hagebutten zuerst in Wasser hat weich kochen lassen, wird das Wasser abgegossen, und die Hagebutten werden in einem Haar-Siebe mit kaltem, weißen oder rothen, Weine durchgestrichen. Dieser Hagebuttenwein wird gesotten, mit Citronschale, Zimmet, Nelken und Zucker gewürzet, vermittelst einiger angequerlter Eyerdotter aber seimicht gemachet, und aufgegeben. Nachdem der Wein in die Terrine oder Schüssel gegossen worden, kann man guten Zwieback, der aber nicht zerbröckelt oder zerschnitten, sondern ganz gelassen wird, einlegen, welchen die Suppe durchziehen und erweichen muß. Beym Vorlegen der Suppe bey Tische, füllet man, auf jedem Teller Suppe, einen oder zwey Zwiebacke, nachdem sie groß oder klein sind, auf. Noch besser aber ist es, wenn man sich von Conditorn oder Kuchenbäckern, so genanntes Kleingebackenes von Biscuit hält, und diese kleinen Biscuite auch ganz in die Schüssel einleget.

Zu einer Hagebutten-Torte, werden getrocknete Gartenhagebutten mit Wein und großen Rosinen gekochet, durch ein Haarsieb, vermittelst der nach und nach aufzugießenden Brühe, getrieben, gestoßener Zwieback in der Maße aber hinzu gethan, daß eine mit Zucker, Zimmet und fein gehackten Citronschalen gewürzte Fülle steif und dick genug sey, sich mit einem Butterteige zur Torte zu vertragen. Man kann dieser Torte entweder einen ausgeschnittenen Deckel geben, oder, statt desselben, einen Deckel mit Striemeln auflegen. Diese Torte ist auch eine Gastspeise vom ersten Range, welche in heißer Jahrszeit lieber kalt, als warm, gegessen wird.

Den von den getrockneten Hagebutten mit Wasser abgekochten, und mit Zucker versüßten Trank gebraucht man vornehmlich in Blutflüssen und Durchfällen, wo man zusammen ziehen und stopfen will, wie denn überhaupt die Hagebutten, auf verschiedene Art genossen, von einer gelinde anhaltenden und stärkenden Wirkung sind; auch soll davon der Abgang des Urins befördert, Sand und Gries abgeführet, auch der Stein selbst aufgelöset werden. Die letztern Wirkungen wollen Andere allein den Samen zuschreiben, und Viele noch ganz daran zweifeln. Den darüber angestellten Versuchen und untrieglichen Erfahrungen zu Folge, geben die Hagebutten wirklich wider den Stein ein kräftiges Mittel ab. Man läßt, in dieser Absicht, die im späten Herbste, oder auch im Winter gesammelten ganzen Fruchte, ohne sie zu öffnen und zu reinigen, auf dem Ofen trocknen, und hernach im Mörser fein zerstoßen, durchsieben, das Mehl in einer Büchse aufbewahren, und zum Gebrauch davon einen oder zwey Kaffelöffelchen voll in einem Nößel oder Quart Wasser gelinde abkochen, und dieses Decoct trinken. Es gleicht dasselbe einer gemeinen Mehlsuppe, hat auch fast eben solchen Geschmack. Das Hagebuttenmehl quillt stark, worauf man bey Bereitung dieser Suppe Bedacht nehmen muß, damit sie nicht zu dick werde. Ich behaupte zwar nicht, daß der Stein dadurch zermalmet werde; so viel aber ist gewiß, daß dadurch die kleinen Steine, der Sand und Gries ausgeführet werden, und der Abgang des Urins merklich befördert wird.

JO. HOFERI, fil. obs. de admirandis fructuum cynosbatos in calculo effectibus, st. in Actor. Helvet. Vol. II, Basil. 1755, 4. S. 47--49.

Die stacheligen Körner oder Samen sind auch in der Oekonomie zu gebrauchen. Hr. Past. Schirach meldet, daß sich ein gewisser Freund von ihm diese Körner (welche auf die Straße geworfen zu werden pflegten, damit solche nicht von ungefähr mit der Düngung auf das Feld kämen, und daselbst zu Sträuchen aufwüchsen,) seit einigen Jahren ausgebeten habe, um ein dienliches Hülfsmittel für das Hornvieh daraus zu bereiten; in den theuern Jahren 1770 und 1771 aber sey ihm eingefallen, zu versuchen, ob man nicht Mehl daraus machen könnte. Er ließ die Körner an der Sonne oder am warmen Ofen wohl abtrocknen, rieb und säuberte sie von den kleinen Stacheln, vermittelst eines Staubsiebes, und schickte sie alsdenn in die Mühle. Hier erhielt er ein ziemlich weißes Mehl, welches ungefähr wie das Mittelmehl von Weitzen aussah. Er ließ einen Wasserbrey davon kochen, und fand ihn wohlschmeckend. Aus Dankbarkeit schickte er etwas Mehl an Hrn. Schirach zu weitern Versuchen, welches dieser zu Milchsuppen und Eyer-Kuchen anwenden, auch Brodteig darin auswirken ließ, und in jeder Art gut befand. Zwar schmeckte die Hagebutte vor, aber gar nicht widrig; auch bemerkte er, daß das Mehl gar ungemein quoll. Im Lüneburgischen hat man ebenfalls aus diesem Mehle Brod, Kuchen und Zwieback gebacken, und dasselbe auch zu Suppen und Breyen nützlich befunden. Wenn man dieses Mehl auch nicht zum Genuß für Menschen anwenden wollte, könnte es doch mit Nutzen für das Vieh statt geschrotener Trespe gegeben werden.

No. 35 des Leipz. Int. Bl. v. J. 1771, S. 402.

Der Kön. Großbritt. Churf. Braunschw. Lüneb. Landwirthschaftsgesellschaft Nachrichten etc. 2 Band, Zelle 1772, 8 S. 690, fgg.

Die braune Farbe, welche das alte Holz des Feldrosen- oder wilden Hagebuttenstrauches annimmt, wenn man seine Rinde abgelöset hat, und, welche Wetter und Sonne gut aushält, verleitete Hrn. D. Sieffert, mit dieser Rinde, die er am Ende des Augustmonathes hatte sammeln lassen, Versuche in Absicht zum Färben anzustellen. Die Rinde des alten Holzes ist äußerlich braun, und bekommt beym Abtrocknen auch auf der innern Seite diese Farbe; die von den jüngern Aesten hingegen grün, und wird auf der Holzseite nur grau. Diese ließ sich um gedachte Zeit noch gut ablösen, jene aber lag schon ziemlich fest am Holze. Die Versuche, welche Hr. Sieffert im 1 St. seiner Versuche mit einheimischen Farbematerien, zum Nutzen der Färberey, Altenb. 1775, gr. 8. S. 188, fgg. erzählt, waren folgende.

1. Am Ende des Herbstmonathes machte er aus gedachter Rinde, welche anderthalb Pfund betrug, alte und junge unter einander gemischt, auf gewöhnliche Art eine Brühe, deren Farbe dem braunen Biere ähnlich sah, im Munde anfänglich zusammen zog, und bald darauf bitter schmeckte. Obgleich diese Brühe sehr dunkelbraun aussah, so färbte sie doch den wollenen Zeug ohne Zusatz viel zu schwach.

2. Ein Theil Kalkwasser, mit 4 Theilen dieser Brühe vermischt, machte sie trüber und brauner. Der in diesem Mengsel eingeweichte wollene Zeug kam nach zwo Stunden gelblich heraus, hatte trocken wenig Farbe, und von dieser nahm das Waschwasser noch so viel weg, daß ihm nichts beträchtliches übrig blieb.

3. Der vorige Versuch brachte ihn auf die Gedanken, die übrige mit heißem Wasser ausgezogene Rinde, von der er die beschriebene Brühe bekommen hatte, noch einmahl mit kaustischer Lauge auszuziehen, und diese Lauge mit der vorigen Brühe zu vermischen, um dadurch ein stärker und besser färbendes Mengsel zu erhalten. Die kaustische Lauge zog auch noch eine sehr dunkelbraunrothe Farbe aus der Rinde; und da er einen Theil dieser gefärbten Lauge unter 4 Theile Brühe goß, entstand ein blutrothes Mengsel, welches den Zeug zwar stark und dunkelbraun färbte, allein diese Farbe ward hernach vom Waschwasser so mitgenommen, daß er sehr blaß und schlecht braun blieb.

4. Ein Theil kaustische Arseniklauge, mit 8 Theilen Brühe vermischt, machte sie trüber und dunkelbraun. Der Zeug kam aus diesem Mengsel pomeranzengelb, und ward trocken hellbraun; er behielt auch nach dem Waschen mehr und bessere Farbe, als die vorigen, doch nicht so gut, als der mit Weißdornrinde gefärbte.

5. Ein Theil Alaunlauge mit 64 Theilen Brühe vermischt, machte sie trübe, ihre Farbe heller, und schlug weißliche erdichte Materie aus ihr nieder. Die Farbe, welche der Zeug von diesem Mengsel bekam, hielt das Waschen zwar gut aus, war aber an sich schlecht und fahl.

6. Ein Theil Lauge von gemeinem Vitriol, zu 8 Theilen Brühe, ward ein dunkelblaues und dickliches Mengsel, davon eingetunktes Papier anfänglich schön blau ward; auch der Zeug kam aus diesem Mengsel sehr dunkelblau; im Abtrocknen fiel diese Farbe immer mehr ins Schwarze; das Waschwasser aber nahm viel davon weg. Daher ward der Zeug noch einmahl in eben diesem Mengsel eingeweicht, und nun blieb er bläulichschwarz.

7. Wenn man gleich viel Vitriollange und Alaunlauge unter einander mischet, und davon einen Theil in 4 Theile Brühe gießt, so färbt dieses Mengsel das Papier nicht so gut blau, als das vorige; der Zeug hingegen nimmt davon eine dem vorhergehenden ähnliche Farbe an, die dem Waschwasser auch nicht viel mehr widersteht.

8. Ein Theil weinsteinige Grünspanlauge, mit 4 Theilen Brühe, wird schlackig und setzt bald nach der Vermischung grünen Niederschlag ab. Der Zeug bekommt von diesem Mengsel eine schmutzig graue Farbe, die nach dem Waschen nichts Grünes an sich hat, und dunkler ist als die von der Weißdornrinde und Grünspanlange.

9. Ein Theil weinsteinige Eisenlauge und 4 Theile Brühe, ward ein dunkles ins Violet fallende Mengsel, welches den Zeug auch so färbte; er behielt nach dem Waschen noch Farbe genug.

10. Zwey Theile weinsteinige Eisenlange, mit 1 Th. kaustischer Lauge vermischt, und davon einen Theil in 4 Theile Brühe gegossen, färbte sie dunkelblutroth. Der Zeug kam aus diesem Mengsel röthlichbraun, und verlohr im Waschen so viel von seiner Farbe, daß er noch einmahl eingeweichet werden mußte.

11. Drey Theile weinsteinige Eisenlauge, und 1 Th. kaustische Lauge mit einander vermischt, und davon 1 Th. zu 4 Theilen Brühe, färbte stärker, und hielt sich auch besser im Waschen.

12. Weinsteinige Eisenlauge und Pottaschlange zu gleichen Theilen unter einander gemischt, und von diesem Mengsel 1 Th. mit 4 Th. Brühe, färbte den Zeug stärker als die beyden vorhergehenden Mengsel, und sehr dunkelbraun; allein im Waschen hielt sich die Farbe nicht so gut, als die vorhergehende, und sein Braunes fiel jetzt etwas ins Bläuliche. Ein Theil von diesem Mengsel mit 6 Th. Brühe ward noch dunkler braunroth, und nach einigen Stunden ganz dick und schlammig.

13. Ein Theil weinsteinige Eisenlauge, mit 2 Th. weinsteinige Ocherlauge vermischt, und davon 1 Th. unter 4 Th. Brühe gegossen, ward nicht so dunkel blutroth, wie das Mengsel unter No. 10. Der Zeug hingegen bekam davon eine bessere, ins Kirschbraune fallende Farbe, die auch nach dem Waschen noch stark genug blieb.

14. Ein Theil weinsteinige Arseniklauge, mit 4 Th. Brühe, gab ein brauneres Mengsel als vorher die Brühe allein war, und bald nach der Vermischung gelblichen Niederschlag. Die Farbe, welche der Zeug davon bekam, hielt das Waschwasser gut aus, allein sie war an und vor sich nicht angenehm, und schmutzig gelb.

15. Ein Theil Küchensalzlauge mit 4 Th Brühe, ward ein trübes Mengsel, welches bald nach der Vermischung gelblichen Niederschlag hatte. Der Zeug ward davon stark und dunkel isabell.

16. Ein Theil Kobaltlauge mit 8 Th. Brühe, ward ein braunrothes Mengsel, welches bald nach der Vermischung bräunlichen Niederschlag fallen ließ. Der Zeug kam röthlichbraun heraus, hatte aber, da er trocken war, zu wenig Farbe; deswegen ward er noch einige Mahl eingeweicht. Von seiner röthlichbraunen Farbe ward das Waschwasser ziemlich stark gefärbet; dem ungeachtet behielt er noch genug übrig.

17. Zwey Theile Kobaltlauge und 1 Th. kaustische Lauge unter einander gemischt, und von diesem Mengsel 1 Th. unter 4 Th. Brühe, ward dunkelroth. Der Zeug ward davon, wie der unter No. 4. gefärbt.

18. Setzt man der Kobaltlauge, statt der kaustischen Lauge Pottaschlauge in eben der Proportion zu, so wird das Mengsel zwar nicht so gut roth als das vorige, es färbt aber den Zeug dunkler und stärker zimmetbraun.

19. Ein Theil grüne Kobaltlauge mit 4 Th. Brühe vermischt, ward trübe, und ließ bald nach der Vermischung bräunlichen Niederschlag fallen. Der Zeug bekam von diesem Mengsel eine helle zimmtbraune Farbe.

20. Zwey Theile grüne Kobaltlauge, und 1 Th. Pottaschlauge unter einander gemischt, und davon 1 Th. in 4 Th. Brühe gegossen, ward ein trübes, grünliches Mengsel, welches bald nach der Vermischung dunkelgrauen Niederschlag fallen ließ, von dem sich viel an dem eingeweichten Zeuge, welcher nach dem Waschen bräunlichgrau blieb, gehängt hatte.

21. Ein Theil gelbe Kobaltlauge, mit 4 Th. Brühe, machte sie gleich trübe und schlug sie bald meder. Der in diesem Mengsel gefärbte Zeug behielt nach dem Waschen eine dunkle erdgraue Farbe.

22. Gleich viel Lauge von weißem Vitriol und Alaun unter einander gemischt, und von diesem Mengsel 1 Th. unter 4 Th. Brühe gegossen, ward grünlichgelb, und setzte bald darauf gelblichen Niederschlag ab. Der Zeug blieb nach dem Waschen gelblich und schmutzig grau.

23. Nachdem sich der Niederschlag des Mengsels No. 2. zusammen gesetzt hatte, ward noch ungefähr 1/3 so viel Lauge von Arsenikvitriol als das vorher zugesetzte Kalkwasser betrug, hinein gegossen. Es veränderte aber dieser neue Zusatz die vorige Farbe des Mengsels fast gar nicht, und der nun eingeweichte Zeug ward auch wieder davon auf äbnliche Art, nur etwas lebhafter, gefärbt.

24. Was von dem Mengsel No. 6, nachdem schon einmahl daraus gefärbt worden, noch übrig war, ward mit kaustischer Lauge vermischt, bis es davon braunroth, dick und schlackig geworden; nun färbte es frischen eingeweichten Zeug röthlichbraun, und diese Farbe blieb nach dem Waschen dunkler, und besser, als die an dem zwey Mahl gefärbten Zeuge, unter No. 16.

25. Auch das übrige von dem Mengsel No. 9, ward mit kaustischer Lauge vermischt, bis es dunkel blutroth geworden war. Es ertrug die kaustische Lauge, ohne dick, noch schlackig zu werden. Der Zeug ward von diesem neuen Mengsel stark gefärbt, und hatte bey seinem Braunen mehr Rothes, als der vorige, fast wie der unter No. 10, nur im Waschen ging mehr Farbe verloren, als von dem vorigen.

26. Wenn man den in dem Mengsel No. 3. gefärbten Zeug noch einmahl in das Mengsel No. 5. bringt, bleibt er nun lehmfarbig.

27. Der in dem Mengsel No. 8 gefärbte Zeug, bekommt, wenn er noch einmahl in das Mengsel No. 3 gebracht wird, eine besondere braune Farbe.

28. Endlich ward der in dem Mengsel No. 6 gefärbte Zeug, noch einmahl in das unter No. 10 geweicht, und erhielt dadurch eine dunkel kaffebraune Farbe. Die meisten Farben von dieser Rinde hatten gar keinen Glanz; einige glänzten etwas. In der Sonne hatten sich die Farben unter No. 8, 19, 21, 24, 26 und 27, am besten gehalten, so daß man fast gar keine Veränderung an ihnen merken konnte. Die übrigen waren theils dunkler, theils blasser, geworden, und unter diesen No. 6, 7 und 18, noch am wenigsten von ihrem vorigen Ansehen abgewichen.

Die Blumen werden von den Bienen häufig besuchet.

An verschiedenen Arten von Rosenstöcken, vornehmlich den Heckrosen, und andern wilden Arten der Rosen, werden die Blüthzweige öfters an den zarten weichen Spitzen von einer kleinen langen Gallenfliege (Cynips rosae Linn Syst. nat. ed. X, p. 553, no. 1.) gestochen, welche sich im Jul. durchbohret, und eine blauschwarze, goldartige und damit vermischte Purpurfarbe hat, auch dabey einen Firnißglanz zeigt. Sie legt ihre Eyer in diese weichen Triebe, die davon in ein Mißgewächs, oder einen rauhhaarigen, zottigen und braunrothen Ballen, von der Dicke einer großen Nuß oder eines kleinen Apfels, verwachsen, welchen man den Rosenschwamm, Heckenrosenschwamm, L. Fungus oder Spongiola cynorrhodi oder cynosbati, Fr. éponge d' eglantier, nennet, auch mit dem barbarischen Nahmen Bedegar oder Bedeguar beleget. Er enthält öfters Steine und kleine Würme, und ward ehemahls in der Arzeney gebraucht. Man rieth denselben, wider die Kolik und den Stein, mit Verhaltung des Urins, gedörret, gepülvert in warmen Wein einzunehmen Das Extract und der Spiritus davon ward besonders wider den Stein gerühmet. Man pries ihn als ein herrliches Mittel wider die Geschwüre des männlichen Gliedes, und andere fressende Schäden. In rothen Wein gekocht und getrunken, sollte er die Brüche heilen. Ob die Asche desselben, mit der Asche des Badeschwammes vermischt und innerlich eingenommen, die Kröpfe zertheilen könne, ist gewiß sehr zweifelhaft; siehe MeerSchwamm. In ältern Zeiten war dieser Auswuchs auch ein berühmtes Mittel wider die Zauberey, und in Zufällen, welche auf den Biß wütender und anderer giftiger Thiere erfolgen. Die alten Weiber pflegten diesen Apfel den Kranken und Kindern unter das Kopfküssen zu legen, oder ließen sie davon trinken, um den Schlaf zu befördern; daher er auch die Benennungen Schlafapfel, Schlafkolbe, Schlafkunz und Siebenschläfer bekommen hat. Auch für die Pferde, welche Würmer im Leibe haben, sollen diese Rosenschwämme dienlich seyn, wenn man sie zwischen den zwey Marientagen einsammelt, und die rothbraunen den Hengstpferden, die bleichen aber den Stuten, und zwar, wenn sie groß sind, einen halben, und wenn sie klein sind, einen ganzen gibt; sie müssen aber erst gepülvert, mit Salz vermenget, und also früh vor Tage eingegeben werden, worauf man aber den Pferden nicht so bald zu fressen und zu saufen geben muß. Die Würmchen, welche in diesen Schwämmen befindlich sind, sollen auch ein kräftiges Mittel wider die Würme im Leibe, und gegen den Wurm an den Fingern, seyn. Einige geben sie den Kindern mit Milch wider die fallende Sucht ein. Ueberhaupt besitzt dieser Schwamm eine zusammenziehende Kraft; da es aber an ähnlichen Mitteln nicht fehlt, wird davon jetzt selten Gebrauch gemacht.

EHRENFR. HAGENDORNII obs. de vermiculis in furgis cynosbati inuentis, st. in den Misc. Nat. Cur. A. 1671, Obs. 189.

Eb. Dess. obs. de mira vermiculorum in spongiis cynosbati metamorphosi, st. eb. das. A. 1672, Obs. 217.

Von den Hecknestern gewisser Schlupfwespen, die an den wilden Rosen, so auf den Feldern und im Walde die Hage- oder Hanebutten tragen, ihre Brut einquartieren, oder den so genannten Schlaffunzen s. Mich. Cph. Hanows Seltenh. der Nat. und Oekon. 1 Band, Lpz. 1753, 8. S. 395--399, und 3 Band, 1755, 8. S. 168--174, nebst einer daselbst, Taf. 3. Fig. 4. befindlichen Abbildung.

EHRENFR. HAGENDORNII Cynosbatologia, ad normam Academiae Nat. Curios. adornata. Jen. 1681, 8.


(E?)(L?) http://www.welt-der-rosen.de/duftrosen/wildrosen_a.htm

"Rosa canina L.", "Hundsrose", "Heckenrose", "Dog Rose", "Friggadorn", "Friggas Dorn", Herkunft: Europa 1737 "Wildrose", zartrosa einmalblühend (lange, Juni - August) leichter Duft nach Himbeere., blaurot überlaufende Blätter.
...
Wird als Unterlage verwendet.
...
Das Wildrosenverzeichnis des Europa-Rosariums Sangerhausen führt 66 Varietäten und Formen auf!
...
Eine eigenartige Erscheinung, die als "Heterogamie" bezeichnet wird, ist nur von den Caninae bekannt, und sie konnte natürlich erst mit der Verfeinerung der Forschungsmethoden der Chromosomenbotanik gefunden werden. Sie bildet in den Samenanlagen lebensfähige Embryonen, ohne daß eine Befruchtung stattgefunden hat.

Rosa canina ist schon 4000 Jahre alt. Im 9.Jahrhundert wurde sie wegen ihrer sinnbildlichen Ähnlichkeit mit den fünf Wundmalen Christi zur Blume des Martyriums. Die Hundsrose ist in der Landgüterverordnung Karls des Großen aufgeführt als Heilpflanze. Die wohl älteste Canina-Rose ist der Tausendjährige Rosenstrauch in Hildesheim, bei helmefind als Rosa canina var. globularis aufgeführt.

Zur Namensgebung Hundsrose usw.


(E?)(L?) http://www.welt-der-rosen.de/namen_der_rosen/rosa_canina.html

Rosen - Namensgebung: "Rosa canina", "Hundsrose"

"Friggadorn", "Friggas Dorn", "Heckenrose", "Heiderose", "Zaunrose" und mehr Volksnamen

Ihre vielen Volksnamen zeigen ihren Bekanntheitsgrad und die weite Verbreitung - "Buttelhiefen", "Dornapfel", "Dornrose", "Feldrose", "Hundsrose", "Hagrose", "Hagebutte", "Hagedorn", "Hagehotten", "Hagehüften", "Hagehüttchen", "Hagerose", "Hahnebödgen", "Hahneklöschen", "Hainhecken", "Hanbutbutten", "Haynbutten", "Hainrose", "Heckenrose", "Heinzerlein", "Hetschepetsch", "Hiefen", "Hiefenstrauch", "Hornrose", "Hüfften", "Hundsdorn", "Rosendorn", "Schlafkauz", "Schlafkunz", "Schlafdorn", "Wilde Heiderose", "Wiegenstrauch", "Wiepken", "Wipen", "Wirgen", "Zaunrose", "Wildhips".

"Rosa canina" ist schon 4000 Jahre alt. Nach dem Zisterzienserabt Bernhard von Clairvaux (siehe "Souvenir de Clairvaux") standen die fünf Blütenblätter der "Hundsrose" für die fünf Kreuzigungswunden Christi und wurde so im 9. Jahrhundert zur Blume des Martyriums.

"Canina" heißt soviel wie "hundsgemein", was aber nichts mit Hunden zu tun hat, sondern bedeutet, dass man die "Hagebutte" überall finden kann und sie sich deshalb überall verbreitet.

Ihren Namen "Friggadorn" oder "Friggas Dorn" erhielt diese Rose von der weisen Gemahlin Odins, "Frigga", der mütterlichen Liebes- und Fruchtbarkeitsgöttin, die die Sprache der Tiere und Pflanzen verstand. Aus Dankbarkeit für den Beistand bei schweren Geburten vergruben nach gutem Verlauf Hebammen einst die Nachgeburt unter einem Rosenbusch.

"Ein Mänlein steht im Walde so still und stumm... " - wußten Sie, daß manche das "Männlein auf einem Bein" auf die Hagebutte der Hundsrose beziehen, die man auch "Hagebutze" oder "Heinzerlein" nennt? (Hagebuttenfoto)


(E?)(L?) http://woerterbuchnetz.de/DWB/

"hundsrose", f. "rosa canina", "heckenrose".


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Hundsrose
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Hundsrose" taucht in der Literatur um das Jahr 1810 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2018-02

I

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Kapuzinerrose - Rose

Anscheinend findet man die "Kapuzinerrose" in zwei Ausprägungen, der bot. "Rosa foetida bicolor" und der bot. "Rosa foetida var. bicolor Hybr.". Die folgenden Angaben beziehen sich auf beide Varianten. Generell gibt es viele Bezeichnungen für diese Rose, so daß die eindeutige Zuordnung - für einen Rosenlaien - recht schwierig ist.


Auszeichnungen / Awards
Blätter, Laub / Feuillage / Foliage farnartiges Laub, kleine Blättchen an braunroten Trieben
Blüheigenschaften / Flowering Habit einmalblühend
Blütenblätter-Anzahl
Blütenfarbe / Bloemkleur / Flower Colour außen goldgelb innen kapuzinerrot, von tiefgelb bis kräftig orangerot, mit auffällig braunen Staubgefäßen
Blütenform / Forme de la fleur / Bloemvorm / Bloom Shape einfach
Blütengröße / Bloem / Bloom Size bis 5 cm Durchmesser
Blütentyp / Bloom Type
Blütezeit / Floraison / Bloeitijd / Flowering Period April bis Mai, Mai bis Juni
Bodenansprüche / Cultivation tiefgründiger, lehmiger humoser, nährstoffreicher Boden, normale Gartenböden
Dornen / Stacheln / Thornyness sehr spitze Stacheln
Duft / Fragrance / Geurend / Scent Strength stark (unangenehm) duftend wie foetida
Elternrosen / Herkunft / Parentage
Erkrankungen / Disease resistance sternrußtauanfällig
Erscheinungsjahr / DOB (Date of Birth) 1837
Exhibition Name
Genealogie / Parentage
Hagebutten / Hips / Hip Colour / Hip Shape keine Hagebutten
Knospen / Buds
Ordnungskriterien / Klasse / Genre / Famille de rosiers / Type de rosier / Groep / Class / Family / Group Wildrose
Registration Name
Schädlinge
Schwächen / Weaknesses
Sports / Mutationen
Standort / Shade Tolerance sonniger bis halbschattiger
Stärken / Strengths
Stiele / Stems
Synonyme "Rosa foetida persiana", "Rosa foetida var. persiana Rehd.", "Rosa foetida f. bicolor", "Rosa foetida Bicolor", "Rosa lutea persiana Lemaire", "Persische Goldrose", "Persian Yellow", "Kapuziner-Rose", "Kapuzinerrose", "Austrian Copper", "Rosa foetida", "Rosa foetida var. bicolor Willmott", "Türkische Rose"
Verwendung / Utilisation / Gebruik / Use Naturgarten, in Gruppen oder Solitär
Winterhärte / Hardiness ist winterhart
Wuchsabstand / Dist. de plantation
Wuchsform / Vorm / Growth Habit starkbuschig, ausladend
Wuchshöhe / Taille / Height / Hauteur 150 - 180 cm
Wuchsweite / Width
Züchter / Entdecker / Breeder / Hybridizer Gerard, 1596, eingeführt im 16. Jahrhundert aus Kl. Asien
entdeckt v. Sir Henry Willock (GB) 1837 (Angaben unterschiedlich)



(E?)(L?) http://www.pflanzen-im-web.de/pflanzen/pflanzen-suche/Rosen/kapuzinerrose-rosa-foetida-bicolor.php

"Kapuzinerrose" ~ "Rosa foetida bicolor"


(E?)(L?) http://www.pkgodzik.de/fileadmin/user_upload/Sammlungen/Wissenswertes_ueber_die_Rosen.pdf

Wissenswertes über die Rosen

Zusammengestellt von Peter Godzik

im August 2008
...
[Seite 16]
...
Ungemein schwierig dürfte es sein, eine Rosenordnung zu schaffen mit allen Stamm- und Unterarten. Die bisher übersichtlichste ist die von Crepin. Vereinfacht umfaßt sie sechzehn Register mit hochedeln, edeln, fortgeschrittenen, ländlich wilden und den für die Kultur bedeutungslosen Rosen an letzter Stelle. Der Rosenfreund wählt aus dieser Ordnung die Zu den asiatischen und den für die Zucht wichtigen europäischen und asiatischen Wildlingen gesellen sich einige Arten aus Amerika, mit Namen Montezuma-, Noisette-, Carolinische und Kalifornische Rosen. Schon Columbus pflückte sich eine Rose in der Neuen Welt. Die Inkas zierten mit Rosen ihre Gärten. Die amerikanischen Rosen haben viel Charme. Mit ihrem Rosenblut frischten sie die Rosengeschlechter vom Stamme der asiatischen und europäischen Arten anmutig auf.
...
[Seite 85]
...
Alfred Parsons: "Rosa foetida bicolor"

Diese alte Wildrose, vor 1590 auch schon in Gärten angepflanzt, gehört zu den Vorfahren vieler unserer Gartenrosen. Ihr lateinischer Name enthält gleich eine Warnung. "R. foetida" gibt einen Hinweis auf den intensiven, süßlichen Duft der Rose. In einem Rosengarten wäre sie nur wenigen anderen Arten willkommen, allein die gelben Arten fühlen sich in ihrer Nachbarschaft wohl. Die Wildrose braucht die Umgebung eines dichten Gebüsches oder eine hohe Hecke an einer sehr sonnigen Stelle als Hintergrund für ihre kupferroten Blüten.

Bunyard spricht von einem "Kapuzinerkresserot", und in Frankreich sind sie als "capucine", "Kapuzinerkresse", oder "ponceau", "Klatschmohn", bekannt. Die "R. foetida bicolor" ist eine Abart der "R. foetida lutea" und stiftet manchmal Verwirrung, wenn sie zum ursprünglichen Gelb zurückkehrt. So kann es passieren, daß sowohl kupferrote als auch gelbe Blüten an einem Ast wachsen, oder daß zweifarbige Blüten, ja sogar zweifarbige Blütenblätter den Gärtner in Erstaunen versetzen.

Alfred Parsons, der Maler dieser Rose, wurde 1847 geboren und starb 1920. Er war zunächst als Landschaftsmaler bekannt, arbeitete aber später an einer großen Zahl von Schwarzweißzeichnungen für William Robinsons „The English Flowergarden“ und „The Wild Garden“. Seine größte Chance erhielt er als Illustrator von Ellen Willmotts „The Genus Rosa“. (Gordon, S. 44)
...


(E?)(L?) http://www.pflanzen-im-web.de/pflanzen/pflanzen-suche/Rosen/strauchrose-kapuzinerrose-austrian-copper-rosa-foetida-var-bicolor-hybr-.php

Strauchrose Kapuzinerrose "Austrian Copper" ~ "Rosa foetida var. bicolor Hybr."


(E?)(L?) http://www.rosen-zundel.de/index.php?id=33


(E?)(L1) http://www.welt-der-rosen.de/duftrosen/wildrosen_e.htm#foetida

...
Aus Kreuzungen mit dieser Rose kam die Farbe Orange ("Soleil d'Or") bzw. später Gelb ("Rayon d'Or") in die Rosen.


Erstellt: 2016-07

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Pimpinellifolien (W3)

Die "Pimpinellifolien", "Bibernellrose", bot. "Rosa pimpinellifolia" ("Hybrid Spinosissima") haben kleine, rundliche, am Rand gezackte Blätter. Dies verbindet sie mit dem Würzkraut "Bibernell" bzw. "Pimpernell". Und so erhielten sie ihren Namen.

(E1)(L1) http://ngrams.googlelabs.com/graph?corpus=8&content=Pimpinellifolien
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Pimpinellifolien" taucht in der Literatur nicht signifikant auf.

Erstellt: 2013-11

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welt-der-rosen.de
Wildrosen

(E?)(L?) http://www.welt-der-rosen.de/duftrosen/wildrosen_a.htm

Wildrosen Rosa a - acicularis, arkansana, arvensis Plena, banksiae Lutea, blanda, bracteata, brunonii, caesia, californica plena, canina, "Hundsrose", carolina, centifolia, cinnamomea plena, dupontii - Arktische Rose, Nadelrose, Arkansas Rose, Prairie Rose, Kriechrose, Feldrose, Wiesenrose, Eschenrose, Himalaya-Moschusrose,Lederrose, Lederblättrige Rose Dupont Rose, Heckenrose, Sandrose, Carolina-Rose, Krautrose, Kohlrose, Hundertblättrige Rose und mehr


(E?)(L?) http://www.welt-der-rosen.de/duftrosen/wildrosen_e.htm

Wildrosen Rosa ssp. e - ecae, farreri persetosa, fedtschenkoana, foetida var. bicolor, forrestiana, gallica, glauca, glutinosa, helenae, hemisphaerica, holodonta, hugonis, inodora, jundzillii, lucens erecta, luciae - Türkische Rose, Ägyptische Rose, Persische Goldrose, Fuchsrose, Essigrose, Apothekerrose, Blaue Hechtrose, Rotblättrige Rose, Helen Wilson's Rose, Gold-Röschen, Keilblättrige Rose, Rauhblättrige Rose, Cherokee Rose und mehr


(E?)(L?) http://www.welt-der-rosen.de/duftrosen/wildrosen_m.htm

Wildrosen Rosa ssp. m - majalis, moschata, moyesii, mulliganii, multibracteata, multiflora carnea, cathayensis, nitida, omeiensis pteracanta, Stacheldrahtrose, Kragen-Rose, Mairose, Zimtröschen, Zimtrose, Blutrose, Rote Büschelrose, Mandarin-Rose, Lotosrose, "Moschus-Rose", Glanzrose, orientalische, vielblütige, weichhaarige, glanzblättrige Rose und mehr


(E?)(L?) http://www.welt-der-rosen.de/duftrosen/wildrosen_p.htm

Wildrosen Rosa ssp. p - palustris, pendulina var. oxyodon, pimpinellifolia, repens, pruhoniciana, richardii, sancta, roxburghii, normalis, rubiginosa, rugosa, rugosa alba Sumpf-Rose, Alpenrose, Gebirgsrose, Bastard-Rose, Dünenrose, Bibernellrose, Weihrauchrose, Double Yellow, Kratzrose, Mumienkranz-Rose, abessinische, reichstachelige, japanische, schottische, hängende, kastanienfrüchtige Rose, Böschungsrose, Igelrose, Kartoffelrose, Kiska-Rose, Sweet Briar, Weinrose, Wein-Rose, Rostrose, Zaunrose Kamtschatka-Rose und mehr


(E?)(L?) http://www.welt-der-rosen.de/duftrosen/wildrosen_s.htm

Wildrosen Rosa s - setipoda, sicula, stellata mirifica, tomentella, tomentosa, villosa, virginiana, webbiana, willmottiae, woodsii var. fendleri - Stachelbeerrose, Borstenrose, Filzrose, Flaumrose, Apfelrose, Glanzrose, Mittelmeerrose, Spiegelrose, Virginia Rose, Mountain Rose, immergrüne, graugrüne, stumpfblättrige, zottige, virginische Rose, Sacramento-Rose, Waldrose, Mrs Willmott-Rose und mehr


Erstellt: 2014-05

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Bücher zur Kategorie:

Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
DE Deutschland, Alemania, Allemagne, Germania, Germany
Rose, Rosa, Rose, Rosa, Rose
Wild Rosen, Rosas Salvaje, Rosiers Sauvages, Rose Selvatico, Wild Roses

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Cheers, Gordon
Rosen-Enzyklopädie
Die wichtigsten Wildrosen und über 4.000 Gartenrosen

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Gebundene Ausgabe: 704 Seiten
Könemann Publishing
Verlag: Ullmann/Tandem (November 2005)
Sprache: Deutsch

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Masure, Patrick
Wildrosen - 500 Arten, Varietäten und Hybriden der ganzen Welt

(E?)(L?) http://www.haupt.ch/Verlag/Buecher/Natur/Pflanzen/Wildrosen.html

ISBN: 978-3-258-07853-3
1. Auflage 2014
256 Seiten, 350 Fotos, 15 Karten
gebunden, 13.5 x 19 cm, 551 g
Haupt Verlag

Dieser Wildrosenführer stellt 500 verbreitete Arten, Varietäten und Hybriden vor. Neben einer präzisen Beschreibung ihrer Blüten, Früchte, Blätter und ihres allgemeinen Erscheinungsbildes werden auch die Herkunft der Art und die Geschichte ihrer Zucht kurz zusammengefasst. Fotos jeder porträtierten Wildrose, Hinweise zu ihrer geografischen Verbreitung sowie zu ähnlichen Arten und Zuchtformen runden die einzelnen Wildrosenporträts ab.


Erstellt: 2014-08

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