Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
DE Deutschland, Alemania, Allemagne, Germania, Germany
Satire, Sátira, Satire, Satira, Satire
A
autsch
Satire-Site
(E?)(L?) http://www.autsch.de/
Erstellt: 2011-08
B
C
D
der-postillon
Satiremagazin
(E?)(L?) http://www.der-postillon.com/
| Politik | Wirtschaft | Sport | Leute | Medien | Tiere | Wissenschaft | Medizin | Geschichte | Religion | Panorama | Umwelt | Gesundheit | Interviews | Umfragen | Kommentare | Ratgeber | Kleinanzeigen | Gimmicks | Newsticker | Nachrichten in Bildern | Der kleine Timmy
Erstellt: 2011-07
E
eulenspiegel-zeitschrift
Satiremagazin
(E?)(L?) http://www.eulenspiegel-zeitschrift.de/
Der Eulenspiegel - eine Institution für Cartoons und Satiren zum Weltgeschehen;
F
G
Gesammeltes Schweigen (W3)
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
1958 erschien Heinrich Bölls (1917 - 1985) Satire "Gesammeltes Schweigen". Die Titelfigur ist ein Redakteur beim Hörfunk, der herausgeschnittene Tonbandabschnitte sammelt auf denen nichts zu hören ist. Diese Pausen gefallen dem Redakteur so gut, weil er dem vielen leeren Geschwätz überdrüssig ist.
Heute noch sagen wir etwas scherzhaft "Gesammeltes Schweigen", wenn sich jemand nicht an einer Diskussion beteiligt, zu einem Thema keine Stellung bezieht oder uns eine Antwort schuldig bleibt.
(© blueprints Team)
H
I
ideenkartell
Satire-Magazin
(E?)(L?) http://www.ideenkartell.de/
"Satire": (lat. "satira"; von "lanx satura": "mit Früchten gefüllte Schale", im übertragenen Sinne: "bunt gemischtes Allerlei") ist eine Spottdichtung, die mangelhafte Tugend oder gesellschaftliche Missstände anklagt. Historische Bezeichnungen sind im Deutschen auch Spottschrift, Stachelschrift und Pasquill (gegen Personen gerichtete Satire).
Unter Satire kann man folgendes verstehen:
- die satirische Schreibweise oder Textart, die in verschiedensten medialen Formen auftritt (Roman, Gedicht, Essay, Drama, Comic, Kabarettprogramm, Website usw.)
- gesellschaftskritische und politische Satire (19. und 20. Jahrhundert)
- ein einzelnes künstlerisches Werk, das von der satirischen Schreibweise Gebrauch macht oder der Gattung angehört.
Als Realsatire bezeichnet man umgangssprachlich Ereignisse und Vorgänge, die so absurd erscheinen, dass selbst ihre nüchterne Beschreibung bereits Züge einer Satire trägt.
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Erstellt: 2011-08
J
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Kladderadatsch (W3)
"Kladderadatsch" ist eine lautmalerische Bildung aus "Klatschen", Tatschen", "Krachen", "Klirren". Es steht für "Durcheinander", aber auch für "Skandal". Für seine Verbreitung sorgte auch die Namensgebung eines 1848 gegründeten satirischen Wochenblattes.
(E?)(L?) http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kla1863/
Kladderadatsch. Humoristisch-satyrisches Wochenblatt
Jahrgang 16.1863
A. Hofmann & Co Verlag, Berlin
Weitere Informationen: Projektseite
Inhalt
- S. 1-16 Hefte 1-4, Januar 1863
- S. 17-36 Hefte 5-9, Februar 1863
- S. 37-60 Hefte 10-15, März 1863
- S. 61-76 Hefte 16-19, April 1863
- S. 77-100 Hefte 20-25, Mai 1863
- S. 101-120 Hefte 26-30, Juni 1863
- S. 121-136 Hefte 31-34, Juli 1863
- S. 137-160 Hefte 35-40, August 1863
- S. 161-180 Hefte 41-45, September 1863
- S. 181-196 Hefte 46-49, Oktober 1863
- S. 197-220 Hefte 50-55, November 1863
- S. 221-240 Hefte 56-60, Dezember 1863
kojote-magazin
Satiremagazin
(E?)(L?) http://www.kojote-magazin.de/
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Erstellt: 2011-07
Krähwinkeleien (W3)
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Erstmals belegt ist der Begriff "Krähwinkel" in der Satire "Das heimliche Klagelied der jetzigen Männer" des deutschen Dichters und Publizisten Jean Paul (1763 - 1825). Das Wort ist vom Althochdeutschen "chrawinchl" abgeleitet und bezeichnet die abgelegenen Einzelsiedlungen der nistenden Krähen.
Als "Krähwinkeleien" umschreibt man heute engstirnige Ansichten und kleinliches Verhalten der Bewohner eines Ortes.
(© blueprints Team)
(E?)(L?) http://urts55.uni-trier.de:8080/Projekte/DWB
krähwinkel | krähwinkler, m. | krähwinklerisch, adj.
"krähwinkel", der name eines nur gedachten ortes, der als musterbild beschränkter kleinstädterei gilt; er ist jetzt allgemein in gebrauch, scheint aber erst in unserm jahrhundert aufgekommen:
...
Es kommt übrigens in wirklichkeit nur als dorfname vor, z. b. ein "Krähwinkel" in Baden, ein schwäb. "Krehwinkel" bei Schorndorf, ein bair. "Krawinkel" zwischen München und Landshut, zwei thüring. desgl. bei Gotha und Freiburg, ein westfäl. dorf "Krewinkel" im 15. jh. bei Seibertz urk. 1, 628. Kotzebue wählte den namen wol seines wunderlichen klanges wegen.
Der name ist übrigens an sich merkwürdig genug, und schon ahd. bestand "Chrâwinchil" Först. 2, 383, und mit andern thiernamen "Haswinkila" das. 699 (vgl. Förstemann die d. ortsn. 71), auf der Eifel ein ort "Katzwinkel" (Schmitz 1, 22. 37), in Westfalen ein "Vohwinkel" (vohe fuchs?), "Bärwinkel" als personenname, stellen im wald bei Leipzig heiszen der "Rehwinkel", "Wolfswinkel", "Schlangenwinkel", in Braunschweig eine strasze der "Flohwinkel".
"krähwinkler", m. beschränkter kleinstädter, s. vor.: unsere regierung (in einem schweiz. canton) nannte er einen trupp ungeschickter Krähwinkler. G. Keller der grüne Heinrich 3, 79.
"krähwinklerisch", adj. zu "krähwinkler", z. b.: "krähwinklerische" etikettestreiterei der oberbefehlshaber. bericht aus München v. 18. aug. 1866, deutsche allg. zeit. s. 1601a.
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Satire (W3)
Die Römer nannten eine bunt gemischte Früchteschale "Satire". Da man sich bei Tisch auch gern von Literaten unterhalten ließ, übertrug man die Bezeichnung auch auf eine bunt gemischte literarische Sammlung. Vorlage dazu gabem in geselliger Runde gehaltene "Stegreifreden", die sich teilweise in ironischer Weise mit den Themen der Welt beschäftigten. Zunächst findet man Satire als Bezeichnung für Gedichte, die verschiedene Arten von Versen enthielten. Solche findet man bei Quintus Ennius (-239 - -169), (Annales - Geschichte Roms von Aeneas bis zu seiner Zeit in Hexametern) und Pacuvius (-220 - -130), Neffe des Ennius und bedeutender röischer Tragödiendichter.
Im Laufe der Zeit ging die Bedeutung "bunte Mischung" in die heutige Bedeutung über.
Sprachlich basiert die "Satire auf lat. "satur" = "satt", "reichlich", das man auch in "saturiert" findet und das den Zustand bezeichnet, wenn der Teller leer und der Magen voll, der Mensch "satt" ist.
Als Wurzel wird ide. "*sa-" = dt. "befriedigen" postuliert.
Adelung schreibt dazu:
Der "Satyr", des -s, plur. die -en, aus dem Griech. und Latein "Satyrus", in der Mythologie der Griechen und Römer, ein Nahme der Waldgötter, welche die Wälder und Berge bewohneten, und mit Hörnern und Bockfüßen abgebildet wurden. Figürlich pflegen einige Neuere diejenigen Thiere, welche in einigen äußern Theilen dem Menschen ählich sind, "Satyren" zu nennen, wohin die Affen und Meerkatzen gehören.
Die "Satyre", plur. die -n, zunächst aus dem Franz. "Satire", daher es auch den Ton auf dem y behält, obgleich dieses aus dem Lat. "Satyra" gebildet ist, ein Gedicht, und in weiterer Bedeutung, eine Schrift oder Rede, worin die Thorheiten und Laster lächerlich gemacht, oder verspottet werden; eine "Spottschrift", "Stachelschrift", ein "Spottgedicht", "Stachelgedicht", welche Deutsche Benennungen doch niemahls sehr üblich geworden sind. Daher der "Satyrenschreiber". Die "Satyre" macht Thorheiten und Laster lächerlich, das Pasquill Personen; jene setzt Wahrheit voraus, dieses Verleumdung.
"Satyrisch", -er, -te, adj. et adv. einer "Satyre" ähnlich, in derselben gegründet. Ingleichen Fertigkeit besitzend, die Thorheiten und Laster anderer von der lächerlichen Seite vorzustellen.
(E?)(L1) http://www.aphorismen.de/
Ergebnis Ihrer Suche in der Rubrik Aphorismen mit dem Thema "Satire": angezeigte Texte: 1 bis 10 (von 73 insgesamt)
(E?)(L?) http://www.bender-verlag.de/lexikon/index.php
(E?)(L?) http://www.bender-verlag.de/lexikon/lexikon.php?begriff=Kriegssatire
Kriegssatire
(E?)(L?) http://www.bender-verlag.de/lexikon/lexikon.php?begriff=Politische+Satire
Politische Satire
(E?)(L?) http://www.bender-verlag.de/lexikon/lexikon.php?begriff=Satire
"Satire" von lat. "satur" = "satt", "befriedigt", "fruchtbar", "voll", "reichhaltig"; in Verbindung mit lat. "lanx" = "Schüssel"; etwa als "eine mit allerlei Früchten gefüllte Schüssel". Ursprünglich eine Spott- und Strafdichtung, eine boshafte oder boshaft-kritische und humorige Verspottung von Mißständen, Unsitten, Anschauungen, Ereignissen, Personen, künstlerischen Werken u.ä., ist die Satire meist auf wenigen Stilmitteln und Strategien der Verspottung fundiert:
...
(E?)(L?) http://www.bibelwissenschaft.de/wibilex/das-bibellexikon/
(E?)(L?) http://www.bibelwissenschaft.de/nc/wibilex/das-bibellexikon/details/quelle/WIBI/referenz/21610/cache/db72c52b2a5de512141ea0f4b191437f/
3.2.6. Prophetische Satire (Amos)
Als deftige Satire können die Anklagen des Propheten Amos gelesen werden:
...
(E?)(L?) http://www.dhm.de/lemo/suche/exponateplakat.html
Plakat: Wahlsatire von Klaus Staeck, 1972
(E?)(L?) http://www.fernsehserien.de/index.php?abc=P
Ein Platz für Satire (D 1965)
(E?)(L?) http://www.ideenkartell.de/
"Satire": (lat. "satira"; von "lanx satura": "mit Früchten gefüllte Schale", im übertragenen Sinne: "bunt gemischtes Allerlei") ist eine Spottdichtung, die mangelhafte Tugend oder gesellschaftliche Missstände anklagt. Historische Bezeichnungen sind im Deutschen auch "Spottschrift", "Stachelschrift" und "Pasquill" (gegen Personen gerichtete Satire).
Unter Satire kann man folgendes verstehen:
- die satirische Schreibweise oder Textart, die in verschiedensten medialen Formen auftritt (Roman, Gedicht, Essay, Drama, Comic, Kabarettprogramm, Website usw.)
- gesellschaftskritische und politische Satire (19. und 20. Jahrhundert)
- ein einzelnes künstlerisches Werk, das von der satirischen Schreibweise Gebrauch macht oder der Gattung angehört.
Als "Realsatire" bezeichnet man umgangssprachlich Ereignisse und Vorgänge, die so absurd erscheinen, dass selbst ihre nüchterne Beschreibung bereits Züge einer Satire trägt.
(E?)(L?) http://www.keinverlag.de/definition.php?def=15
"Satire" ist ursprünglich eine Spottdichtung, ein boshaft-kritisches, spöttisch-humoriges Gedicht, zusammengesetzt aus gemischten Elementen und mit gewissem Tiefgang zum Nachdenken verfasst.
Der Begriff geht zurück auf die Spottverse des römischen Dichters Lucilius (ca. 180-102 v. Chr.), die eine Emanzipation von der bis dahin griechisch geprägten Dichtkunst markierten. Anfangs als "Sermones" bezeichnet, stehen in den ersten drei Jahrhunderten beide Begriffe nebeneinander, bis sich mit dem boshaften Schriftenzyklus aus 16 Satiren von Juvenal (ca. 60-140 n. Chr.) der Begriff "Satire" endgültig durchsetzt.
...
(E?)(L?) http://www.keinverlag.de/detailtextsuche_ergebnis.php?cid=1467762
Satire (Genre) (1181)
(E?)(L2) http://www.mittelalter-lexikon.de/
(E?)(L?) http://u01151612502.user.hosting-agency.de/malexwiki/index.php/Satire
"Satire" (von lat. "satura lanx" = "mit verschiedenen Früchten gefüllte Opferschale"; übertragen i.S.v. "bunte Mischung", "Allerlei"). Die Satire ist keine literarische Gattung, sondern eine Haltung, die sich in allen literarischen Formen (Gedicht, Roman, Drama) manifestieren und von heiterem Spott bis zu finsterem Pessimismus reichen kann.
...
(E?)(L?) http://www.owid.de/pls/db/p4_suche_elex.Stichw_alpha?v_Buchst=S
Satire | Satireblatt | Satirefest | Satiremagazin | Satirenschreiber | Satiresendung | Satirezeitschrift | Satirezeitung | Satiriker | Satirikerin | satirisch | satirisieren | Sozialsatire
(E3)(L1) http://www.textlog.de/37653.html
830. Ironie. Satire. Sarkasmus
(E?)(L?) http://www.textlog.de/39104.html
131. Karl Kraus - Satire: Die Erde will nicht mehr
(E?)(L?) http://www.textlog.de/39184.html
173. Karl Kraus - Satire: Die Malerischen - Phantasien einer Italienreise
(E?)(L?) http://www.textlog.de/39155.html
182. Karl Kraus - Satire: Untergang der Welt durch schwarze Magie
(E?)(L?) http://www.textlog.de/lichtenberg-satire.html
aus Georg Christoph Lichtenberg - Aphorismen - Teil II - Sudelbücher C, D, E (1772-1775)
(E3)(L1) http://www.textlog.de/sulzer.html
Johann Georg Sulzer: Satire | Satyrisches Drama
(E?)(L?) http://www.textlog.de/tucholsky-essays.html
(E?)(L?) http://www.textlog.de/tucholsky-politische-satire.html
Die moderne politische Satire in der Literatur
Roda Roda sagt: »Humor ist die Verdauung der Satten, Satire der Schrei der Hungrigen.« Das ist das Wesen der Satire, aber wie erreicht sie ihre großen Wirkungen, mit welchen Mitteln arbeitet sie? Ich möchte hier einige Ausführungen des Genossen Eduard Fuchs zitieren: Jede Kunst, sagt Eduard Fuchs, ist Karikatur, wenn man nämlich unter Karikatur Hinweglassung des Unwesentlichen und die dadurch notwendige Betonung des Wesentlichen versteht. In ganz besonderem Maße wendet die Satire die Karikatur als Mittel an.
...
(E?)(L?) http://www.textlog.de/tucholsky-satire-traktat.html
Traktat über den Hund, sowie über Lerm und Geräusch
2. Satire
Die Wahrheiten müssen Akrobaten werden, damit wir sie erkennen.
O. W.
»Über Lerm und Geräusch.« So schrieb Schopenhauer: ›Lerm‹ – mit einem E; plattköpfig und stumpf kroch das um ihn herum, was er, außer Hegeln, am meisten haßte. Den Lärmempfindlichen hat er Komplimente gemacht, die wir bescheiden ablehnen ...
...
(E?)(L?) http://www.textlog.de/tucholsky-kritiken.html
(E?)(L?) http://www.textlog.de/tucholsky-satire.html
Was darf die Satire?
Frau Vockerat: »Aber man muß doch seine Freude haben können an der Kunst.«
Johannes: »Man kann viel mehr haben an der Kunst als seine Freude.«
Gerhart Hauptmann
Wenn einer bei uns einen guten politischen Witz macht, dann sitzt halb Deutschland auf dem Sofa und nimmt übel.
...
(E?)(L?) http://www.textlog.de/tucholsky-prosa.html
(E?)(L?) http://www.textlog.de/tucholsky-zeit-satire.html
Die Zeit schreit nach Satire
Für Walter Hasenclever
...
(E?)(L?) http://www.textlog.de/2440.html
Satire. (Redende Künste) Da die Neueren den Namen der Sache, wovon hier die Rede sein soll, den Römern abgeborgt, seine Bedeutung aber so weit ausgedehnt haben, dass sie etwas unbestimmtes bekommen hat; so werden wir am besten tun, wenn wir erst auf die alte Bedeutung zurückgehen und danach aus derselben den Begriff festsetzen, den wir gegenwärtig durch diesen Namen ausdrücken. Ohne auf die zweifelhafte Etymologie zurück zu gehen, begnügen wir uns anzumerken, dass die Römer gewissen Gedichten, darin die Torheiten und Laster einzelner Personen und ganzer Stände scharf, beißend oder spöttisch durchgezogen und mit einiger Ausführlichkeit in ihr hässliches Licht gesetzt worden, den Namen der Satiren gegeben. Die Satiren des Horaz, Juvenalis und Persius sind jedermann bekannt und können hier als Beispiele der römischen Satire angeführt werden. Die Römer geben sich für die Erfinder dieser Art des Gedichtes aus. Da aber die Namen "Satyra", "Satura" oder "Satira" weit älter sind als Lucilius, so erhellt daraus, dass Horaz nur von der Form der Satire spricht, die er und seine beiden Nachfolger beibehalten haben. Auch Ennius, Pacuvius, Varro und andere haben Gedichte geschrieben, die den Namen Satire trugen, aber von einer anderen Art waren. Der ausdrücklichen Zeugnisse, die wir so eben angeführt haben, ungeachtet, halten einige Neuere die Satire für griechischen Ursprungs. Wem mit einer ausführlichen Untersuchung hierüber gedient sein mag, den verweisen wir auf Drydens Abhandlung von dem Ursprung und Fortgang der Satire.
...
(E?)(L?) http://www.tv-kult.de/index.php?site=sendungen&m=SP
Ein Platz für Satire | Satire Gipfel
(E?)(L?) http://urts55.uni-trier.de:8080/Projekte/DWB
kanzelsatire, f.
(E?)(L?) http://www.unmoralische.de/realsatire.htm
Religiöse Realsatire
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Satire
(E1)(L1) http://www.wortwarte.de/
Doku-Satire
(E?)(L?) http://www.zehn.de/die-10-komischsten-romane-diesseits-der-comedy-6414616-0
Die 10 komischsten Romane diesseits der Comedy
Comedy will und muss witzig sein - das wird gemeinhin erwartet. Aber auch die Werke ernsthafter Autoren können wahre Lachanfälle auslösen und sind an Satire kaum zu überbieten ... mehr
veröffentlicht am 28.06.2011
EXPERTE: Bernhard Keller
- 01 Die Alexanderschlacht, von Herbert Achternbusch
- 02 Leitfaden zum Abfackeln von Schriftstellerresidenzen, von Brock Clarke
- 03 Das Wetter vor 15 Jahren, von Wolf Haas
- 04 Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull, von Thomas Mann
- 05 Überlebenstraining für unfreiwillige Zeitreisende, von Mil Millington
- 06 Der wunderbare Massenselbstmord, von Arto Paasilinna
- 07 Nackt, von David Sedaris
- 08 Abspann, von Steve Tesich
- 09 Der Schaum der Tage, von Boris Vian
- 10 Schrecklich amüsant - aber in Zukunft ohne mich, von David Foster Wallace
(E1)(L1) http://ngrams.googlelabs.com/graph?corpus=8&content=Satire
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.
Dt. "Satire" taucht in der Literatur um das Jahr 1650 / 1750 auf.
Erstellt: 2011-08
satirezeitung
Satire-Zeitung
(E?)(L?) http://www.satirezeitung.de/
Erstellt: 2011-08
schandmaennchen
Satire-Site
(E?)(L?) http://www.schandmaennchen.de/
Schandmännchen ist Deutschlands erste beste Satire-Site im Internet.
Schandmännchen erscheint täglich und wird bei Gelegenheit aktualisiert.
Erstellt: 2011-08
Stupidedia (W3)
Stupidedia - die stupide Version von Wikipedia
(E?)(L?) http://www.stupidedia.org/
Die Stupidedia ist die freie Satire- und Nonsens-Enzyklopädie, bei der alle mitmachen können, die kreative Ideen haben und die deutsche Sprache beherrschen. Seit dem 17. Dezember 2004 entstanden 16.310 Artikel, die Früchte der Fantasie unserer unzähligen Autoren. Die Artikel unterliegen der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Weitere Informationen gibt es hier.
T
Tarantel - Satiremagazin (W3)
Die "Tarantel", ital. "tarantola", soll nach der italienischen Stadt "Taranto" = dt. "Tarent" benannt worden sein, da die giftige Wolfsspinne dort besonders häufig vorkommt.
Als Name für eine Satirezeitschrift sollte "Tarantel" auf die aufreizende Wirkung der "Tarantel" bzw. ihres Stiches anspielen.
(E?)(L?) http://www.bundesarchiv.de/oeffentlichkeitsarbeit/bilder_dokumente/01499/index.html.de
Der Stich der Tarantel - Heiße Lektüre im Kalten Krieg
Nach der zweifachen Staatsgründung 1949 und dem Beitritt zu NATO und Warschauer Pakt 1955 waren die Bundesrepublik und die DDR endgültig im "Kalten Krieg" angekommen. Dies bedeutete auch die Teilnahme am Propagandakrieg, der von beiden Seiten mit Heftigkeit betrieben wurde.
...
Eine der am nachdrücklichsten antikommunistischen Zeitschriften, die auf diesen Wegen in die DDR gelangten, war die "Tarantel. Satirische Monatsschrift der Sowjetzone". Sie entstand im Frühjahr 1950 in West-Berlin im Umfeld der Propaganda gegen das Deutschlandtreffen der FDJ zu Pfingsten in Ostberlin. Im Vorfeld dieser Veranstaltung lud der Grafiker Karl Willi Wenzel Kollegen West-Berliner Zeitungen zu einem Treffen in einem Nebengebäude des SPD-Blattes "Telegraf" am Bismarckplatz ein.
...
Am Bismarckplatz fanden sich viele bekannte Pressezeichner, wie Fritz Behrendt, der später für die FAZ zeichnete, ein und man entwarf ein politisches Satiremagazin gegen die DDR unter dem Titel "Tarantel". Den Namen hatte der als Chefredakteur tätig werdende Wenzel gewählt, da Menschen gewöhnlich wie besessen auf den Stich dieses Tieres reagieren.
...
(E?)(L?) http://www.epoche-3.de/Tarantel.php
Satiremagazin "Die Tarantel"
(E?)(L?) http://die-linke.de/partei/zusammenschluesse/oekologischeplattform/tarantel/
Die "Tarantel" ist die Zeitschrift der Ökologischen Plattform bei der LINKEN und erscheint vier Mal im Jahr. Wir berichten über Instrumente für eine ökologische Politikwende, wirksamen Klimaschutz und den Atomausstieg. Debattiert wird über den ökologischen Umbau des Steuersystems und Aspekte des Naturschutzes. Die Nord-Süd-Dimension gehört bei uns immer mit dazu. Schwerpunkt ist für uns der substantielle Ausbau ökologischer Kompetenz in der LINKEN und die Umweltdebatte in Deutschland voranzutreiben.
Übersicht
- tarantel 53 - Juni 2011
- tarantel 52 - März 2011
- tarantel 51 - Dezember 2010
- tarantel 50 - September 2010
- tarantel 49 - Juni 2010
- tarantel 48 - März 2010
- tarantel 47 - Dezember 2009
- tarantel 46 - September 2009
- tarantel 45 - Juni 2009
- tarantel 44 - März 2009
- tarantel 43 - Dezember 2008
- tarantel 42 - September 2008
- tarantel 41 - Juni 2008
- tarantel 40 - März 2008
- tarantel 39 - Dezember 2007
- tarantel 38 - September 2007
- tarantel 37 - Juni 2007
(E?)(L?) http://www.tarantel.at/
(E1)(L1) http://ngrams.googlelabs.com/graph?corpus=8&content=Tarantel
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.
Dt. "Tarantel" taucht in der Literatur um das Jahr 1760 auf.
Erstellt: 2011-08
titanic-magazin
Satiremagazin
(E?)(L?) http://www.titanic-magazin.de/
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Erstellt: 2011-07
U
uncyclopedia
Satirische Enzyklopädie
(E?)(L?) http://de.uncyclopedia.org/
Willkommen zur deutschsprachigen Uncyclopedia, der content-freien satirischen Enzyklopädie, in der jeder des Schreibens mächtige Benutzer editieren darf - es sei denn, der Server ist gerade wieder abgeraucht. Seit August 2005 haben verschiedene Generationen von Uncyclopedianern 3.075 Artikel geschaffen
Erstellt: 2011-08
Uni Heidelberg
Kladderadatsch (1848-1944) – digital
(E6)(L1) http://www.ub.uni-heidelberg.de/helios/digi/kladderadatsch.html
Gefördert mit Mitteln der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg wurden im Jahr 2003 die Jahrgänge 1848 bis 1944 der Zeitschrift Kladderadatsch an der Universitätsbibliothek Heidelberg digitalisiert.
Die erste Nummer der auf Initiative David Kalischs, eines Possendichters, gegründeten Berliner Satirezeitschrift Kladderadatsch kam am 07. Mai 1848 in der hohen Auflage von 4.000 Exemplaren heraus.
Den ersten beiden Jahrgängen gaben die Herausgeber den Untertitel "Organ für und von Bummler", seit dem 32. Heft des Jahrgangs 1849 führt die Zeitschrift den Zusatz "Humoristisch-satyrisches (später "satirisches") Wochenblatt". Seit 1908 erschien das Magazin nur noch unter dem Titel Kladderadatsch. 1944 wurde das Erscheinen eingestellt.
Somit ist der Kladderadatsch das einzige Berliner Witzblatt, das nicht nur die Revolutionszeit 1848/1849 überlebte, sondern – nachdem es ins liberal-konservative Lager übergegangen war – länger als neun Jahrzehnte bestand.
Die Redakteure verstanden es, der Sprache ihrer witzig-kritischen Beiträge, ihrer Glossen und Parodien ein so unverwechselbares Lokalkolorit zu geben, daß die Zeitschrift in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts schnell zum Liebling der Berliner wurde.
Folgende Jahrgänge sind online verfügbar:
- 1848 - 1944
- Sonderausgaben
- Bismarck-Album des Kladderadatsch. 9. Aufl., Berlin, 1890
- Kladderadatsch in Paris. Humor und Satyre auf der Industrie-Ausstellung, Berlin, 1855
- Hofmann, Wolfgang: Parlaments-Album des Kladderadatsch: Parlament und Parlamentarier im Spiegel des Humors und der Satire von 1848 bis zur Gegenwart, Berlin, 1928
Erstellt: 2011-08
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Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
DE Deutschland, Alemania, Allemagne, Germania, Germany
Satire, Sátira, Satire, Satira, Satire
amazon - Satire, Sátira, Satire, Satira, Satire
Satira (IT)
A
B
Brant, Sebastian (Autor)
Knape, Joachim (Herausgeber)
Das Narrenschiff: Mit allen 114 Holzschnitten des Drucks Basel 1494
(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3150183332/etymologporta-20
(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3150183332/etymologety0f-21
(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3150183332/etymologetymo-21
(E?)(L1) http://www.amazon.it/exec/obidos/ASIN/3150183332/etymologporta-21
(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3150183332/etymologety0d-21
(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3150183332/etymologpor09-20
Taschenbuch: 619 Seiten
Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag (Februar 2005)
Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung
Sebastian Brants (1457 - 1521) Hauptwerk "Das Narrenschiff" (1494ff.) war bis zu Goethes "Werther" das erfolgreichste Buch in deutscher Sprache. Die Moralsatire führt in 112 Kapiteln ebensoviele Narrentypen und ihre menschlichen Torheiten vor, die Zeitgenossen zur Einsicht und Umkehr zu bewegen. Bemerkenswert ist die enge Verbindung von Text und Bild, die zu ihrer Zeit wesentlich zu Wirkung und Verbreitung des Buches beigetragen hat. Diese Auflage der Studienausgabe ist bibliographisch auf dem neuesten Stand und berücksichtigt den Forschungsschub im Zusammenhang mit dem 500. Geburtstag des Buchs im Jahre 1994.
(E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/%7Ewumsta/infopub/textbook/umfeld/rehm3.html
Die erste deutsche Narrendichtung ist die von dem Juristen und Dichter Sebastian Brant (Brandt) (* Straßburg 1457, † ebd. 1521) verfaßte und in fast alle europäische Sprachen übersetzte Verssatire "Das Narren Schyff", Basel: Johann Bergmann von Olpe 1494, mit Holzschnitten zum Teil von Albrecht Dürer, in der er Laster und Torheiten von Personen, Berufen und Ständen in Gestalt von Narren darstellte. "Das Narrenschiff" wurde der erste Verkaufserfolg ("Bestseller") der deutschsprachigen Literatur.
Erstellt: 2011-08
Braun, Caspar
Schneider, Friedrich
Fliegende Blätter. 1. Jahrgang 1845. Nr. 1-24
(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3487081822/etymologporta-20
(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3487081822/etymologety0f-21
(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3487081822/etymologetymo-21
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(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3487081822/etymologety0d-21
(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3487081822/etymologpor09-20
Taschenbuch: 192 Seiten
(E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/%7Ewumsta/infopub/textbook/umfeld/rehm71.html
Die unter dem (an die satirische Tradition der Einblattdrucke des 16. Jh. anknüpfenden) Titel "Fliegende Blätter" von Caspar Braun (*Aschaffenburg 1807, † München 1877) und Friedrich Schneider († 1859) gegründete, in München erstmals am 7. November 1844 erschienene und 1944 erloschene illustrierte humoristische Zeitschrift kann als die erste deutsche satirische Zeitschrift von Rang bezeichnet werden. (Allerdings gab das Blatt vorübergehend die politische Satire auf, um der Zensurmöglichkeit möglichst wenig Angriffsflächen zu bieten, und wurde zum bloßen [und ersten deutschen] Familienwitzblatt, das "auch die lieben Kleinen nicht vergaß".)
Erstellt: 2011-08
Bulgakow, Michail A. (Autor)
Peters, Jochen U. (Herausgeber)
Jais, Aggy (Übersetzer)
Schahadat, Schamma (Übersetzer)
Trottenberg, Dorothea (Übersetzer)
Teufeleien: Skizzen, Satiren, Grotesken
(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3150089646/etymologporta-20
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(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3150089646/etymologpor09-20
Taschenbuch: 231 Seiten
Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag (Februar 1994)
Sprache: Deutsch
Über den Autor
Michail Bulgakow wurde 1891 in Kiew geboren und starb 1940 in Moskau. Nach einem Medizinstudium arbeitete er zunächst als Landarzt. Er gilt als einer der größten russischen Satiriker und hatte zeitlebens unter der stalinistischen Zensur zu leiden. Seine bedeutendsten Werke konnten erst nach seinem Tod veröffentlicht werden. Sein berühmtestes Werk: 'Der Meister und Margarita'.
Erstellt: 2011-08
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Eideneier, Hans (Bearbeitung)
Spanos: Eine byzantinische Satire als Parodie
Einleitung, kritischer Text, Kommentar und Glossar
(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3110066068/etymologporta-20
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(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3110066068/etymologpor09-20
Gebundene Ausgabe: 332 Seiten
Verlag: De Gruyter; Auflage: 1., 977 (1. Oktober 1977)
Sprache: Deutsch
Erstellt: 2011-08
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Grabbe, Christian D. (Autor)
Bergmann, Alfred (Nachwort, Herausgeber)
Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung
(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3150003970/etymologporta-20
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(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3150003970/etymologpor09-20
Taschenbuch: 86 Seiten
Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag (1986)
Sprache: Deutsch
Klappentext
Vielfältig sind die komischen Mittel dieses einzigartigen deutschen Lustspiels: die Sprache changiert in Spott, Witz und Sarkasmus und geht in der Karikatur und im Grotesken weit über die Begriffsreihe des Titels hinaus, die szenischen Formen aber vermischen alle Traditionen von der Comedia dell'arte über das Mysterien- und Fastnachtsspiel und die Zauberposse bis zum Klappmechanismus des Puppen- und Marionettentheaters - ein Geniestreich aus dem Jahre 1822.
Über den Autor
Christian Dietrich Grabbe (1801 - 1836) ist die wohl tragischste Figur der deutschen Literatur und des deutschen Theaters. Erst nach seinem Tod wurde er als Vorläufer des modernen Theaters entdeckt.
Erstellt: 2011-08
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Klein, Ulrich (Autor)
Die deutschsprachige Reisesatire des 18. Jahrhunderts
(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3825305503/etymologporta-20
(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3825305503/etymologety0f-21
(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3825305503/etymologetymo-21
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Sondereinband: 280 Seiten
Verlag: Universitätsverlag Winter GmbH Heidelberg (1997)
Sprache: Deutsch
Klappentext
Der Reisesatire des 18. Jahrhunderts liegt - wie übrigens bei jeder Satire - der erlebte oder konstruierte Widerspruch zwischen Dasein und Seinsollen zugrunde. Sie reicht von spöttischen Sottisen oder auch nur harmlos schmerzhaften Darstellunmgen bis zur Illustration wütender Verachtungs-Strategien gegenüber erlebter Reise-Realität, zornigen Entlarvungsintentionen, politischen Pfeilen der Lächerlichkeits-Zuweisungen. In dieser Untersuchung wird versucht, die Breite des Genres auch an unbekannteren Texten darzustellen und zugrundeliegende Kontexte zu klären. Dabei zeigen sich neben theologischem Pasquill, die Übernahme französischer Rokoko-Vorbilder, Yorick-Nachnahmer, spätaufklärerische Reise-Satiren den Geniekult, antiklerikale und kosmopolitische Reisesatiren.
Erstellt: 2011-08
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