Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
DE Deutschland, Alemania, Allemagne, Germania, Germany
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A

B

Barcode (W3)

(E?)(L?) http://www.presseportal.de/story.htx?nr=1008456


(E?)(L?) http://www.abkuerzungen.de/result.php?searchterm=RFID

...
Köln (ots) - Mit der Einführung des Barcodes am 1. Juli 1977 beginnt eine neue Zeitrechnung in der Einkaufswelt. Musste bislang jeder Artikel einzeln ausgezeichnet und der Preis an der Kasse mühsam eingetippt werden, funktioniert das von nun an weitgehend automatisch. Das schwarz-weiße Balkenmuster auf den Verpackungen enthält verschlüsselte Informationen über Produkt und Hersteller, die an der Scannerkasse schnell und fehlerfrei ausgelesen werden. Erstmals gibt der Kassenbon Aufschluss über jeden Artikel und seinen Preis - ein Riesenvorteil für den Verbraucher.
...
Das Kölner Unternehmen gab vor 30 Jahren den Startschuss für die Modernisierung des Handels in Deutschland - und arbeitet schon an den Standards von morgen. Zum Beispiel an der Hightech-Version des Barcodes, dem "Elektronischen Produkt-Code" ("EPC"), dem die "Radiofrequenztechnologie" ("RFID" = "Radio Frequency Identification") zu Grunde liegt. Er ist auf einem Mini-Chip gespeichert und funktioniert wie ein Personalausweis für Konsumgüter. Anhand einer eigenen Seriennummer kann nun jeder einzelne Joghurtbecher auf seinem Weg vom Hersteller bis ins Kühlregal vollautomatisch identifiziert werden.
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Barcode
Code
EAN
UPC
UPCC
STAC
CCG
RGH (W3)

Der aus den USA stammende "Barcode" setzt sich zusammen aus engl. "bar" = "Stange", "Stab", "Balken" und engl. "code" = "Kennung". Der frz., engl. "code" geht zurück auf lat. "codex" = "Kodex", "Schreibtafel", "Verzeichnis".

(E?)(L?) http://www.heise.de/newsticker/35-Jahre-Barcode-in-den-Supermaerkten--/meldung/108800

35 Jahre Barcode in den Supermärkten
35 Jahre? Datiert der erste Einsatz einer "EAN" ("European Article Number") in Deutschland nicht auf 1977? Das ist richtig. Aber der Startschuss für Europa erfolgte, nachdem die Europäer vier Jahre lang die Entwicklung des weitgehend identischen "UPC" ("Universal Product Code") in den USA verfolgt hatten. Der Frühling 1973 sollte also für den Nutzungsbeginn von Barcodes in den Supermärkten im Gedächtnis vermerkt sein.

Die Handelsunternehmen wollten ihre immer kleiner gewordenen Margen dadurch aufbessern, dass Warenwirtschaftssysteme automatisiert und die Abwicklung am Verkaufsort optimiert wurden. So kam es zur Suche nach der bestmöglichen technischen Lösung in einem umfassenden Auswahlprozess, der von der Beratungsfirma McKinsey durchgeführt wurde. Ergebnis war die Gründung des "UPC Ad-hoc-Committee" ("UPCC") im Oktober 1970; die Spezifikationen wurden dann im April 1973 veröffentlicht. Alle im nachgeordneten "Symbol Technology Advisory Committee" ("STAC") versammelten Spezialisten aus Bereichen wie Scanner und Computer, Drucken und Qualitätskontrolle, Filmmastering oder Symbolanordnung mussten ihre Entscheidung einstimmig fällen. Sie waren sich ihrer Verantwortung voll bewusst, als sie ihr Votum für den eindimensionalen binären Barcode gaben, der von IBM vorgeschlagen worden war.
...
In Deutschland wurde - vergleichbar dem UPPC in den USA - 1974 die "Centrale für Coorganisation" ("CCG") gegründet, an der paritätisch die "Rationalisierunggemeinschaft Handel" ("RGH") als Repräsentantin des Handels und der Markenverband Deutschland beteiligt waren.
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C

D

E

ecotopten.de
Verbraucher-Informationen

(E?)(L?) http://www.ecotopten.de/

EcoTopTen – mehr Überblick für Verbraucher

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Produktempfehlungen


Erstellt: 2013-03

Einkauf (W3)

(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Einkauf


einkaufsnetz
Das Einkaufsnetz

(E6)(L?) http://de.einkaufsnetz.org/

Das Einkaufsnetz (die Verbraucherorganisation von Greenpeace) setzt sich gemeinsam mit Tausenden von Konsumentinnen und Konsumenten für gutes Essen und gute Produkte ein.
Gentechnik | Gift im Alltag | Klimafreundlich Einkaufen | Weitere Verbraucherthemen | Ratgeber | Mitmachen | Über uns | Kontakt | Forum


Einkaufswagen (W3)

Der "Einkaufswagen" muß wohl um 1950 entstanden sein. Zumindest wurde er in Deutschland 1951 erstmals von der Firma Wanzl Metallwarenfabrik GmbH in Leipheim hergestellt und anfangs nur zögerlich angenommen.
Die Idee kam aus den USA, wo Sylvan Goldmans, Oklahoma, 1937 seine Waren mit einem auf einen Bürostuhl gespannten Weidenkorb verteilte.

F

fair
Autofairkauf
Transfair
Transfer
fern
Firn
Ferner
fegen
fairy (W3)

(E?)(L?) http://www.autofairkauf.com/


(E?)(L?) http://www.transfair.org/
Verein zur Förderung des Fairen Handels mit der "Dritten Welt" e. V.

In Vorbereitung zum Verkauf meines Autos bin ich auch auf die Site mit dem wortspielerischen Neologismus "Autofairkauf" aufmerksam geworden. Ich hatte zwar "fair" auch schon einmal in dem Wortspiel "Transfair" gesehen, mußte aber dennoch dreimal nachfragen, bis ich die Internetadresse richtig notiert hatte.

Hier ersetzt "fair" einmal die gleichlautende Vorsilbe "ver-", die vermutlich mehrere Vorläufer in sich vereinigt (mhd. "ver-", ahd. "fir-", "far-", ndt. "vör-", "vor-"), die aber alle etwa die Bedeutung "heraus-", "vor-", "vorbei-" haben und sich alle etwa in der Bedeutung "wegbringen" treffen.

Im zweiten Wortspiel ersetzt "fair" das ebenfalls gleichlautende "fer", das auf lat. "ferre" = "tragen", "bringen" (lat. "transferre" = "hinüberbringen").

Schon möglich, dass "ver-" und "-fer" in ferner Vorzeit auf eine gemeinsame Bedeutung "wegtragen" zurück gehen. Auch das gerade benutzte "fern" geht über mhd. "verre", ahd. "ferro" auf die Bedeutung "wegtragen" zurück. Der "Kluge" führt "fern" über verschiedene Zwischenstufen direkt auf ein ide. "*pere" = "hinüberbringen" zurück, zu dessen Abkömmlingen auch "fahren" und "ver-" gehören.

Interessant ist, dass der "Kluge" auch den "Firn", den "Altschnee" in dieser Verwandtschaft sieht. Der "Firn" wäre damit also etwa "der davongetragene Schnee". Hier zeigt sich der - auch in anderen Begriffen zu findende - Zusammenhang von Zeit- und Ortsangaben. Schon in dem gerade benutzten "ferne Vorzeit" handelt es sich ja um eine Zeitangabe, während "fern" normalerweise als Ortsangabe verstanden wird. In "Firn" = "vorjähriger Schnee" und in bair./österr. "Ferner" = Verkürzung von "ferner Schnee", also auch der "vorjährige Schnee" = "Gletscher" kann man sich "Davontragen" durchaus zeitlich und räumlich vorstellen.

(E?)(L?) http://www.etymonline.com/index.php?term=fair
Aber zurück zu "fair", das ja auch eine große Familie besitzt. Das engl. "fair" geht zurück auf aengl. "fæger" = "schön", "lieblich" und ahd. "fagar" = "schön". Verwandt ist auch das Verb "fegen" das auf mndl. "vagen" und aisl. "faga" = "reinigen", "glänzend machen", also "schön machend" zurück geht.

Und vor diesem "sauberen" Hintergrund entwickelte sich "fair" dann zu "anständig", "gerecht". Und auch heute wird ja "sauber" und "anständig" als zusammengehörig verstanden. Verweist doch der Ausspruch "bleib sauber" in erster Linie auf die moralische Sauberkeit.

Nicht nur "sauber" und "anständig" wird jedoch mit "fair" assoziiert, sondern auch "sauber" und "schön" und so findet man das engl. "fair" = "schön", "hübsch" und "the fair sex" = "das schöne Geschlecht". Und da man sich "Feen" schon immer als "hübsch" vorstellte, heißen sie auch engl. "fairy" = " schöne Fee", "Elfe" und die "Elfenkönigin" heißt engl. "fairy queen" (also eigentlich "die Königin der Schönen"). In freier Assoziation übertrug man "fairy" umgangssprachlich auch als "Homo", "Schwuler".

Der Zusammenhang von "fair" und "fairy" scheint jedoch nicht die direkte Verbindung über "schön" zu sein sondern geht den Umweg über engl. "fate" = "Schicksal", lat. "fata" = "Schicksalsgöttinnen". Und das "Schicksal" ist das, was dem Menschen "angemessen" zusteht.

Middle English "fairie", "fairyland", "enchanted being", from Old French "faerie", from "fae", "fairy", from Vulgar Latin "Fata", goddess of "fate", from Latin "fatum", "fate".

(E?)(L?) http://www.etymonline.com/index.php?search=fairy&searchmode=none

"fairy": c.1300, "enchantment", "magic," from O.Fr. "faerie" = "land of fairies", "meeting of fairies", "enchantment", "magic", from "fae" = "fay", from L. "fata" (pl.) "the Fates".

In ref. to a class of supernatural beings, the word is used from 1393. The slang meaning "effeminate male homosexual" is first recorded 1895.
"Fairy tale" = "oral narrative centered on magical tests, quests, and transformations" (1749) translates Fr. "Conte de feés of Madame d'Aulnois" (1698, translated into Eng. 1699).
Fossil sea urchins ("Seeigel") found on the Eng. downlands were called "fairy loaves".


Grimms Märchen (und auch andere Märchen) heißen jedenfalls engl. "fairy tales". Wenn die Belegung und damit der Umweg über engl.

A circle of mushrooms in a grassy area, marking the periphery of perennial underground mycelial growth.
ETYMOLOGY: From the belief that it is a dancing place for fairies.

Angemerkt sei noch, dass engl. "fair" auch folgende Bedeutungen hat, die jedoch alle in das Umfeld "schön", "sauber" passen:

"ansehnlich", "anständig", "aufrichtig", "aussichtsreich", "beständig", "beträchtlich", "blond", "deutlich", "direkt", "ehrlich", "einigermaßen gut", "frei", "freundlich", "ganz schön", "gefällig", "genau", "gerecht", "gut", "günstig", "heiter", "hell", "hellhäutig", "höflich", "hübsch", "klar", "leidlich gut", "leserlich", "makellos", "nett", "nicht übel", "offen", "ordentlich", "rein", "sauber", "schön", "tadellos", "trocken", "unbehindert", "unbescholten", "unparteiisch", "völlig", "zart", "ziemlich gut".

(E1)(L1) http://web.archive.org/web/*/http://www.bartleby.com/61/roots/IE98.html

ETYMOLOGY: Middle English "faire", from Old French "feire", from Late Latin "fria", sing. of Latin "feriae", "holidays".


Ob zwischen engl. "fair" = "lieblich" und engl. "fair" = "Jahrmarkt", "Messe" ein wortgeschichtlicher Zusammenhang besteht kann ich bisher nur vermuten. Ausgangspunkt ist hier jedenfalls das lat. "feriae" = "Festtage", "Ruhetage", auf das auch die dt. "Ferien" zurück gehen. Die Messen wurden ursprünglich in Verbindung mit der kirchlichen "Messe" abgehalten und fanden somit an Sonn- und feiertagen statt. Und so wurde der "Feiertag" zum Synonym für "Messetag".

Und damit erhält das Wortspiel "Autofairkauf" eine zweite Assoziationsmöglichkeit im Sinne von "Autoverkaufs-Messe".

"Fairborn" = A city of southwest Ohio northeast of Dayton. It was formed in 1950 by the consolidation of two former villages, "Fairfield" and "Osborn".

"Mayfair" = A fashionable district in the West End of London, England. It was named after an annual "fair" held in the district until 1708.

"tooth fairy" - "die Fee, die Kindern eine Münze für jeden ausgefallenen Zahn unters Kopfkissen legt".

"Vanity Fair" = A place or scene of ostentation or empty, idle amusement and frivolity. From "Vanity Fair", the "fair" in Pilgrim's Progress by John Bunyan.

(E1)(L1) http://www.etymonline.com/
fair (adj.) | fair (n.) | fairing | fairy

(E?)(L?) http://dictionary.reference.com/
county fair | fair | fair ball | Fairbanks | Fairbanks, Douglas | Fairborn | fair catch | Fairfield | fairground | fair-haired | fairing1 | fairing2 | fairish | Fair Isle | fairlead | fairly | fair market value | fair-minded | fairness doctrine | Fair Oaks | fair play | fair shake | fair-spoken | fair trade | fair-trade | fair-trade agreement | fairwater | fairway | fair-weather | Mount Fairweather | fairy | fairy godmother | fairyland | fairy lily | fairy primrose | fairy shrimp | fairy tale | fairy-tale | fun fair | unfair | world's fair

(E?)(L?) http://www.skepdic.com/fairies.html
fairy

(E1)(L1) http://web.archive.org/web/*/http://www.bartleby.com/61/roots/IE37.html
Ich muß gestehen, dass diese "fair"-Familie sehr verwirrend ist. Und eigentlich sollte ein berufenerer Erdenbürger die Zusammenhänge und Unterschiede genauer darstellen. Wem es aber noch nicht "unfair" genug ist, der schaue auf dieser Seite zur Wurzel ide. "*bha", "*bhe" nach - da wird es erst richtig bunt. Da werden "fairy", "prophet", "Symphony", "Fandango", "Bandit", "Telephon" und viele andere Begriffe miteinander in Verbindung gebracht.

(E?)(L?) http://www.baer-coach.de/tatze/archiv/75
Wissen die Deutschen was mit fair gemeint ist?

(E?)(L?) http://www.baer-coach.de/tatze/archiv/77


(E?)(L?) http://www.fair-feels-good.de/


Fischhalle (W3)

Der Fabrikverkäufe von WMF findet in der "Fischhalle" in Geislingen statt.

(E?)(L?) http://www.fabrikverkaeufe-geislingen.de/


(E?)(L?) http://www.wmf.de/unternehmen/werksverkauf_1940.html?sid={3CF3302C-6813-4D45-AFA2-5100C9F70C93}

Warum Fischhalle?

Im Jahr 1912 eröffnete die WMF für Ihre Mitarbeiter ein Auslieferungslokal für Seefische, die direkt von den Hochseefischereien bezogen wurden. Während der Zeit des 1. Weltkrieg war die Fischhalle für die Ernährung vieler Geislinger Familien von größter Bedeutung.

Ende der 20er Jahre wurde der Fischverkauf eingestellt und der Verkauf von WMF Produkten in 2a-Qualität hielt Einzug. Der Name "Fischhalle" blieb erhalten und wird auch auf dem Weg ins 21. Jahrhundert das Synonym für unseren Werksverkauf am Fertigungsstandort Geislingen sein.


Flohmarkt (W3)

Der dt. "Flohmarkt", der engl. "flea market" (1917 / 1920), und der ital. "mercato delle pulci", kommen aus Frankreich. Dort wurde er als "marché aux puces" kultiviert.

Die "Flöhe", die dort einst mitkultiviert wurden, trifft man heute aber (hoffentlich) nicht mehr dort an.

Die Bezeichnung "Flohmarkt" war in früheren Zeiten durchaus wörtlich gemeint. Die oftmals angebotenen Wäschestücke, die in irgendwelchen dunklen Ecken - z.b. auf dem Dachboden - zwischengelagert waren, hatten nicht selten unerwünschte Bewohner.

Eine Erklärung führt den "Flohmarkt" auf den Verkauf von Kleidung des Kleinadels zurück. Mit dem Kauf der Kleider übernahm man auch unweigerlich die entsprechende Kleinbevölkerung.

Schon im Mittelalter gab es Händler, die die abgelegten Kleider der Reichen in Paris anboten - mitsamt den darin lebenden Flöhe. Nach der großen Flohplage im Jahr 1890 verbannte der Stadtrat die Händler in den Norden der Stadt, auf den "Marché aux puces". Von da aus kam der Flohmarkt auch in andere Städte Frankreichs und wurde auch in anderen Ländern übernommen und als Lehnübersetzung eingeführt.



(E?)(L?) http://www.br-online.de/podcast/mp3-download/bayern2/mp3-download-podcast-hoerspiel-pool.shtml

Tina Klopp: Mit dem Hackenporsche die Revue für postheroisches Management tanzen oder Mit Kinderpflastern Daten visualisieren oder Mit der Bastelanleitung für Energiesparlampen beim Liquiditätspoker gewinnen oder Mit geliehenen Bauklötzen für die Transnationale demonstrieren - 11.01.2015

Mit Thomas Schmauser, Michaela Steiger sowie zehn Anrufern, einem Hochhaus-Bewohner, einer Hörspieldramaturgin, zwei Menschen im Supermarkt, einem Busfahrer, einem Musiker, einem Galeristen / Komposition: Michael Hoffmann / Realisation: Tina Klopp / BR 2014 / Länge: 53'44 // Mit der Welt verhält es sich ein bisschen so wie mit dem Wetter - eigentlich ist sie ganz okay. Nur die Menschen darin könnten ein bisschen freundlicher gucken. Sie, also die Künstlerin, will daran zunächst auch gar nichts ändern. Sie will nur ein wenig Aufmerksamkeit, vielleicht auch: gemocht werden. So fängt sie an, die Stadt mit ihren Handlungsanweisungen zu überziehen. Sie schleust ihre Botschaften heimlich ins Radioprogramm, jubelt sie ahnungslosen Flohmarktbesuchern unter oder versteckt sie in Form von Bilderrätseln hinter den großen Fensterscheiben von Erdgeschosswohnungen diverser Großstädte. Und ob sie nun zum Krieg auf deutschen Kinderspielplätzen aufruft, Religionsversicherungen anbietet oder die Kollegen im Großraumbüro zu Umfragezwecken anstiftet, ihr Haar mit Pfirsichshampoo zu waschen und einen roten Pullover zu tragen – irgendwie nimmt das Unterfangen langsam Formen an, die einmal theoretisch überdacht gehörten. Einziges Problem: Die Frau ist nicht nur völlig unscheinbar, sie ist auch noch voller Zerstörungswut, Phobien und Aversionen. Zum Glück findet sich ein alter Bekannter, der den Spaß nicht nur von Anfang an beobachtet hat, sondern sich auch noch einbildet, ein bisschen Ahnung von Kunstgeschichte zu haben. Und der jetzt bereit war, darüber zu sprechen.

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(E?)(L?) http://www.fernsehserien.de/index.php?abc=F




(E?)(L?) http://www.fernsehserien.de/index.php?abc=L

Lodynski's Flohmarkt Company (A 1971-1972)


(E?)(L?) http://www.lateinlexikon.com/lexicon_latinum_hodiernum_03_fgh.pdf

*"Flohmarkt", m "(forum) scrutarium", n [LEA p.209; LMG p.593,2]; "forum promercale", n [LEA p.209]

[lat. "scruta", orum n (Ho.) = dt. "altes Gerümpel", "Plunder", "Kram"
lat. "scrutatio", "scrutationis" f = dt. "Durchsuchung", "Untersuchung"
lat. "scrutor", atus sum, ari = dt. "durchsuchen", "durchforschen", "durchwühlen", "untersuchen", "suchen", "schnüffeln", "aufstöbern"]

[LEA] „Lexicon Auxiliare - dritte, sehr verbesserte Auflage“, Christian Helfer
Verlag der Societas Latinas, Saarbrücken 1991, ISBN 3-923587-08-2


(E?)(L?) http://www.lateinlexikon.com/lexicon_latinum_hodiernum_06_rst.pdf

"Trödel", m "scruta", orum, n pl [vet.; LMG p.593,2; KLW p.704,1; GHL II,2547f]; "scrutaria", ae, f [vet.; GHL II,2548]; nugae, arum, f pl [vet.; NLL p.371,1; KLW p.554,1; GHL II,1211]

"Trödel" ... "scrutarius", a, um [~LMG p.593,2]

"Trödelladen", m "taberna scrutaria", f [LMG p.593,2]

"Trödelmarkt" s. "Flohmarkt"


(E?)(L?) http://www.marktcom.de

Flohmarkttermine bundesweit und viele Links zum Thema


(E?)(L?) http://www.owid.de/artikel/6959




(E?)(L?) http://www.tv-kult.de/index.php?site=sendungen&m=SF




(E?)(L?) http://www.tv-kult.de/index.php?site=sendungen&m=SL

Lodynski's Flohmarkt Company


(E?)(L?) https://de.wikipedia.org/wiki/Flohmarkt

Ein "Flohmarkt" (auch "Trödelmarkt") ist im ursprünglichen Sinne ein Markt, auf dem gebrauchte Gegenstände von Privatleuten für andere Privatleute angeboten werden. Seinen Namen verdankt der "Flohmarkt" spätmittelalterlichen Kleidergaben der Fürsten. Einmal dem Volk überlassen, wurde mit diesen Kleidungsstücken gehandelt. Dabei wechselte auch der eine oder andere "Floh" den Wirt.
...


(E?)(L?) http://www.wortwarte.de/Archiv/Datum/d001123.html#w11

Ideenflohmarkt, der

Kostenlose Ideen nimmt keiner ernst Tatsächlich scheint es Leute zu geben, für die nur teurer Rat gut ist : - Als Consultant habe ich gelernt -, erzählt jemand unter dem Kürzel fmm, - dass Ideen, die umsonst sind, einfach nicht ernst genommen werden . Für bestimmte Leute ist eine Idee erst dann etwas wert, wenn sie ordentlich dafür bezahlt haben - auch, wenn sie sie anderswo umsonst gekriegt hätten . Für die Alltagsweisheiten im Ein-Dollar-Bereich mögen diese Einwände zutreffen - aus dem Ideenhandel resultiert aber auch eine Ideenknauserigkeit, die wirklich etwas Bedrückendes hat . Was aber nichts daran ändert, dass der Ideenflohmarkt florieren könnte . Auch auf realen Flohmärkten wird ja einiges verkauft, was sonst weggeschmissen worden wäre . Bei den richtig teuren Ideen geht es eher darum, Erfinder und Investoren zusammenzubringen, und da könnte IdeaExchange als Kontaktbörse nützlich sein . Auf die Dauer allerdings erfordert das Studium der kunterbunten Kopfgeburten unbekannter Querdenker eine Art von Aufgeschlossenheit, die auch im Internet recht selten anzutreffen sein dürfte.


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Flohmarkt
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Flohmarkt" taucht in der Literatur um das Jahr 1890 / 1940 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


(E?)(L?) http://www.wordmap.co/#Flohmarkt

This experiment brings together the power of Google Translate and the collective knowledge of Wikipedia to put into context the relationship between language and geographical space.


Erstellt: 2016-07

G

Gutschein (W3)

Ursprünglich (19. Jh.) war der dt. "Gutschein" eine "Bescheinigung über ein Guthaben", eine "Urkunde über ein Recht". Mittlerweile ist der Gutschein anscheinend zu einem scheinbaren Gut verkommen.

(E?)(L?) http://www.dhm.de/lemo/suche/exponatef.html
Flugblatt: "Gutschein...", 1940?

(E?)(L?) http://www.dhm.de/lemo/suche/exponateg.html
Geldschein: Landbund Roggengutschein, 1923

(E?)(L?) http://www.dhm.de/lemo/suche/exponatez.html
Zahlungsmittel: Gutschein einer Buchhandlung über 10 Reichspfennig, 1947/48

(E?)(L?) http://www.dwds.de/?woerterbuch=1&corpus=1&kompakt=1&sh=1&qu=Gutschein


(E?)(L?) http://www.gutegutscheine.de/
Hier findet man Gutschein-Aktionen von über 1.000 Onlineshops, wie Amazon, Tchibo, Zooplus. Es besteht die Möglichkeit, Gutscheine auszudrucken und damit im Geschäft einzukaufen. Man kann sich per E-Mail über neue Discount Aktionen informieren lassen. Eine Bewertungsfunktion soll die Qualität sicherstellen.

(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/der/DERG.pdf

Gutschein, M., "Urkunde über ein Recht", "Schein über ein Guthaben", 19. Jh., s. "gut", "Schein".


(E?)(L?) http://gutscheine.kostenlos.de/


(E?)(L?) http://www.kostenloser.info/
Gutscheine, Schnaeppchen, Spartipps

(E?)(L?) http://corpora.ids-mannheim.de/ccdb/db/4775/47757473636865696e/t47757473636865696e00.html?src=elex


(E?)(L?) http://www.noen.at/community/gutschein/


(E?)(L?) http://www.owid.de/pls/db/p4_anzeige.artikel?v_id=45695


(E6)(L?) http://stuff.twoday.net/stories/38305/


(E?)(L?) http://stuff.twoday.net/stories/457634/
Mit einem Gutscheinheft kann man auch eine Bierflasche öffnen.

(E3)(L1) http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw/


(E?)(L?) http://www.woerterbuchnetz.de/DWB/

GUTSCHEIN, m., bescheinigung über ein guthaben (vgl. etw. gut haben, sp. 1248), im handelsverkehr gebräuchlich, vgl. FISCHER schwäb. 3, 969. --


(E?)(L?) http://www.usability.ch/Alertbox/20070129.htm
Wunschzettel, Gutscheine und Geschenke im E-Commerce 09.02.2007

(E1)(L1) http://www.wortwarte.de/
Beschäftigungsgutschein | Betreuungsgutschein | One-for-two-Gutschein | Vermittlungsgutschein | Verspätungsgutschein

H

I

Inserat (W2)

(E?)(L?) http://www.anzeigenboerse.de/


(E?)(L?) http://www.quoka.de/
Das Lehnwort "Inserat" für "Anzeige", "Annonce" geht zurück auf lat. "inserat" = "er soll einfügen", lat. "inseratur" = "es soll eingefügt werden", lat. "inserere" = "inserieren".

Unter den angegebenen Links können kostenlos Kleinanzeigen aufgegeben werden. (17.03.2003)

J

K

kaufen (W3)

Dt. "kaufen" soll auf den lat. "Caupo", den römischen Schankwirt der Armee, zurück gehen. Er verkaufte nicht nur Wein, sondern auch andere "Haushaltswaren", die die Legionäre gebrauchen konnten. Und so hieß lat. "cauponari" auch dt. "Schacher treiben".

(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=kaufen
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "kaufen" taucht in der Literatur um das Jahr 1700 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2014-11

Kijiji (W3)

(E?)(L?) http://www.kijiji.de/
Diese Kleinanzeigen-Plattform trägt den Slogan "Entdecken Sie die Welt der kostenlosen Kijiji Kleinanzeigen". Es ist der Versuch, die ganze Welt in ein Dorf mit direkten "Handelsbeziehungen" zu verwandeln. Dementsprechend wurde auch der Name gewählt. Laut dem "Internet Magazin 2005/05" stammt "Kijiji" (ausgesprochen "kad-schi-schi") aus dem Suahelischen und heisst "Dorf".

L

label-online
Label online
Label-Datenbank
Siegel-Datenbank
Was sind Label?

(E?)(L1) http://www.label-online.de/
Wie kommen die Label zu ihrem Namen? - Vielleicht findet man ja einige Hinweise dazu?

Die Datenbank "Label online" will Verbraucherinnen und Verbrauchern helfen, eine sachgerechte und individuelle Kaufentscheidung zu treffen. Informationen zu den unterschiedlichen Siegeln und Labeln sollen Sie in die Lage versetzen, Ihre Marktmacht besser einsetzen zu können.

Träger dieser Datenbank, die zukünftig weiter ergänzt wird, ist die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V., der Bundesverband kritischer Verbraucherinnen und Verbraucher. Der Start dieser Datenbank wurde für 1999 durch eine Anschubfinanzierung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie ermöglicht.


Heute finden sich schätzungsweise 1000 verschiedene Label auf dem Markt. Die Palette von Labeln reicht von selbst kreierten Hersteller-Labeln bis hin zu unabhängig vergebenen und überwachten Qualitätszeichen. Die Bedeutung von Labeln als Marktinformationsinstrument geht in dem Labeldschungel immer mehr verloren. Um sich Klarheit zu verschaffen, ist es wichtig, sich zunächst mit der Vielzahl der verwendeten Begriffe vertraut zu machen.

Label-online.de verwendet den Begriff Label als eine umfassende Bezeichnung für alle Wort- und/oder Bildzeichen, die auf einem Produkt oder seiner Verpackung zu sehen sind. Label sollen auf besondere Qualitäten von Produkten, z.B. gesundheitliche, soziale oder ökologische Eigenschaften, hinweisen. Damit dienen sie der Abgrenzung gegenüber anderen Produkten mit gleichem Gebrauchszweck, die diese Eigenschaften nicht aufweisen.

Wir verwenden den Begriff Label als einen Sammelbegriff für verschiedene Ansätze der Produktkennzeichnung. Darunter werden zusammengefasst: Eigenmarken, Gütezeichen, Prüfzeichen, Regionalzeichen, Umweltzeichen.

Eigenmarken

Eigenmarken sind firmeneigene Label; d.h. sie werden von den Herstellern selbst entwickelt und kennzeichnen mindestens eine bestimmte Produktlinie. Dem Begriff Eigenmarke inhaltlich entsprechend sind Markenzeichen oder Handelsmarke.

Gütezeichen

Gütezeichen sind Zeichen, die nach einem besonderen Prüfverfahren vom RAL, dem Deutschen Institut für Kennzeichnung und Gütesicherung e.V., als Gütezeichen anerkannt worden sind und somit den „Grundsätzen für Gütezeichen“ entsprechen. Der Begriff ist wettbewerbsrechtlich geschützt.

Gütezeichen werden als branchenmäßig orientierte Gemeinschaftszeichen für Warengruppen geschaffen. Verwaltung und Vergabe der Gütezeichen obliegt den jeweiligen Gütegemeinschaften, das sind meist Zusammenschlüsse von Herstellern. Bei den RAL-Gütezeichen steht die Sicherung der Qualität bzw. Güte von Produkten im Vordergrund. Dabei orientieren sich die Qualitätsstandards vor allem an gesetzlichen Grundlagen und Normen.

Prüfzeichen

Als Prüfzeichen werden die Label bezeichnet, die von wissenschaftlich-technischen Instituten vergeben werden. Es wird hierbei geprüft, ob das Produkt die sicherheitstechnischen Anforderungen erfüllt und gebrauchstauglich ist (z.B. VDE-Zeichen, GS-Zeichen, u.a.). Bei den Prüfungen kann es sich sowohl um aufwendige Laboruntersuchungen als auch um stichprobenhafte Kontrollen der Produkte handeln.

Regionalzeichen oder Herkunftszeichen

Regionalzeichen sind Label, die für in einer bestimmten Region hergestellten Produkte werben. Regionalzeichen spielen bisher vor allem in der Lebensmittelkennzeichnung einer Rolle.

Umweltzeichen oder Öko-Label

Umweltzeichen sind produktbezogene Kennzeichnen, die sich auf die Umwelteigenschaften eines Produktes beziehen. Sie finden sich auf Produkten, die z.B. umweltschonend hergestellt (z.B. Bio-Lebensmittel), sich durch geringe Schadstoffbelastungen auszeichnen oder besonders umweltfreundliche entsorgt werden können. Dabei gibt es sowohl Umweltzeichen, die sich nur auf Einzelaspekte konzentrieren (z.B. chlorfrei gebleicht, FCKW-frei) als auch solche, die sich auf den gesamten Lebenszyklus beziehen. Sie zielen darauf ab, Angebot und Nachfrage umweltfreundlicher Produkte zu fördern.



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03.08.2008




M

N

Normal (W3)

(E?)(L?) http://www.dw-world.de/dw/article/0,1564,772908,00.html

"Normal", das Adjektiv, taucht erst im 18. Jahrhundert im Deutschen auf und ist mit einiger Wahrscheinlichkeit aus der französischen Sprache ins Deutsche gelangt.

Sein Ursprung allerdings ist lateinisch. "Norma", heißt Winkelmaß, Richtschnur, Regel, Vorschrift. Das eingedeutschte "Norm" ist seit dem 17. Jahrhundert geläufig. "Einheitsmuster" und "Größenvorschrift" sind in etwa seine Grundbedeutungen.

"Normal", das Adjektiv, taucht erst im 18. Jahrhundert im Deutschen auf und wir klammern uns an das Lexikon, das "regelrecht", "vorgeschrieben", "angemessen" als Bedeutungen nennt; denn wir wissen nie so recht, was normal "ist", denn für den einen ist dies, für den anderen das "normal" oder "richtschnurmäßig" oder verbindlich. Ein Beispiel: Wer fotografiert und noch Filme verwendet, weiß, dass es da unterschiedliche Empfindlichkeiten gibt. Auf den Filmpatronen ist die Filmempfindlichkeit in zwei Normwerten angegeben:

In ISO und DIN. So entsprechen beispielsweise ISO 800 30 DIN. Zum einen der "International Organization for Standardization, zum anderen der "Deutschen Industrie Norm". Seit 1975 steht die Abkürzung "ganz in unserem Sinn "für "Deutsches Institut für Normung".

Wir würden verrückt werden, müssten wir jedes Mal an der Tankstelle den Hinweis über die Eigenschaften der unterschiedlichen Kraftstoffe an unterschiedlichen Zapfsäulen lesen, um den Richtigen zu tanken. So steht da einfach NORMAL oder SUPER. - Ja DIESEL auch.

Normalbenzin entspricht einer ganz bestimmten vorgeschriebenen petrochemischen Zusammensetzung, einer Norm, für die aber kein autofahrender Mensch Interesse zeigt. Schon eher für die Preise, denn die sind nicht mehr normal.

"Das ist doch nicht normal!" so schimpfen wir über hohe Steuern, steigende Preise, das ewige Sauwetter und die Gehälter der Fußballstars. Wir. Die "Normalos". Ja, es gibt außer den "Fundis" und "Realos" auch parteiunabhängige "Normalos". Ein "Normalo" ist in der Jugendsprache ein blasser unauffälliger Typ, eher langweilig, harmloser Durchschnitt. Keineswegs cool, geschweige denn geil. Er ist in der Erwachsenenausgabe jener "Otto Normalverbraucher", der die Grundlage für so interessante Statistiken wie den jährlichen Kartoffel- und Zahnpastaverbrauch bildet. Dabei war der Otto mal was ganz besonderes. In dem Film "Berliner Ballade" von 1948 nämlich. Gert Fröbe, der Hauptdarsteller, spielte einen Typen, der im Film tatsächlich "Otto Normalverbraucher" hieß.


O

offerieren (W3)

Dt. "offerieren" (16. Jh.) geht zurück auf lat. "offerre" = "anbieten" und setzt sich zusammen aus lat. "ob" = dt. "entgegen" und lat. "fero" = dt. "tragen", "bringen".

(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/der/DERO.pdf


(E?)(L?) http://reime.woxikon.de/search.php


(E3)(L1) http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw/


Erstellt: 2010-09

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pruefziffernberechnung
Prüfziffernberechnung

(E?)(L?) http://www.pruefziffernberechnung.de/




(E?)(L?) http://www.pruefziffernberechnung.de/Startseite.shtml#Inhalt

Einleitung
Unser Leben wird zunehmend von Ziffernfolgen bestimmt, denn es gibt praktisch keinen Lebensbereich mehr in dem sie nicht auftauchen. Ob im Supermarkt, auf der Bank, bei Versicherungen, sie sind allgegenwärtig. Derzeit sind diese Ziffernfolgen noch als leicht lesbarer Klartext und zusätzlich noch als Strichcode für die EDV-gerechte Verarbeitung auf den Objekten vorhanden. Jedoch sind bereits Techniken im Einsatz, bei denen die einfache Lesbarkeit nicht mehr gegeben ist und die durch ihren enorm erweiterten Dateninhalt anfangen die Privatsphäre zu bedrohen, so daß dem Datenschutz eine erhöhte Aufmerksamkeit gewidmet werden muß.
...

Prüfziffernberechnung in der Praxis

Inhaltsübersicht

Artikelnummern Dokumennummern & Personenkennzahlen Geräte-, Teile- & Seriennummern Finanzen, Steuern, Verwaltung etc. Medien Naturwissenschaft & Medizin e Rabattsysteme Technik Transportwesen Versicherungswesen Sonstiges Verschlüsselung


(E?)(L?) http://www.pruefziffernberechnung.de/Stichwortverzeichnis.shtml

Stichwortverzeichnis


Erstellt: 2011-08

Q

R

S

spritkostenrechner
Spritkostenrechner

(E?)(L?) http://www.spritkostenrechner.de/

Hier können Sie... Ausserdem bietet Spritkostenrechner.de aktuelle News und jede Menge Informationen rund um die Benzinpreise und neue Entwicklungen aus der Autobranche.


Erstellt: 2010-09

T

Tante Emma, Tante-Emma-Laden, Tante, Emma (W3)

Obwohl es den "Tante-Emma-Laden" schon lange gab kam der Begriff "Tante-Emma-Laden" erst 1955 auf und erst 1970 richtig in Mode, zu einem Zeitpunkt, als dieser bereits massiv von Großhandelsketten und Supermärkten verdrängt wurde. Warum in den Gemischtwarenläden und Einzelhandelsgeschäften alle Verkäuferinnen "Tante Emma" hießen, konnte bis heute nicht eindeutig geklärt werden. Als näherungsweise Erklärung kann gelten, dass "Tante" neben anderen (auch negativen) Bedeutungen auch für "Kleinräumigkeit", "Nähe", "Überschaubarkeit", "Nachbarschaftlichkeit", "Altertümlichkeit", "Rückständigkeit", "Gemütlichkeit" "Umsorgtsein" steht und "Emma" ein oft vorkommender Name war. Außerdem wurden solche kleinen Verkaufsläden nach dem Krieg oft von Frauen geführt, die damit (ohne Mann) ihren Lebensunterhalt verdienten.

Bei Küpper findet man weitere Bezeichnungen wie "Tante-Anna-Laden", "Tante-Emma-Anschluss" = "privater Telefonanschluss", "Tante-Emma-Betrieb" = "Kleinbetrieb mit einfachen Herstellungsverfahren", und "Tante-Emma-Pension" = "Gästehaus alten Stils", "Tante-Emma-Glas" = "bauchiges Deckelglas zum Aufbewahren von Bonbons, wie es früher in jenen Läden stand", "Tante-Emma-Gegend" = "kleinbäuerliche, ländliche Gegend, die von der Industrie verschont geblieben ist".

Im Englischen findet man statt "Tante-Emma-Laden" engl. "the old neighbourhood store", "corner shop", "little shop next door" oder "momma-and-poppa store". In Frankreich findet man franz. "la petite épicerie du coin".

Die "Tante Emma" findet man explizit in Stücken von Arthur Schnitzler ("Fräulein Else") und in der Autobiographie von Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff (1848–1931).

In Küppers "Wörterbuch der deutschen Umgangssprache" findet man unter dem Stichwort "Tante" 24 Hinweise. So hatte "Tante" bereits seit dem 19. Jh. die Bedeutung "Händlerin", "Verkäuferin". "Tante" stand und steht aber auch für "Mädchen", "Freundin", "Vierzigjährige", "ältliche Prostituierte", "Homosexueller", "Prostituierter" (Rotwelsch seit dem 19. Jh.).
In diesem Zusammenhang findet man auch "Tanten einsammeln" = "Mädchenbekanntschaften anknüpfen" (1955 ff.).

Obwohl "Tante" auch eine "Prostituierte" bezeichnen kann, stehen Ausdrücke wie "tantenhaft" für "albern", "geziert", "tantig" für "sittenstreng", "prüde". Hierzu passt die "trübe Tante" für "langweiliges, prüdes Mädchen".

Andere "tantenartige" Ausdrücke bezogen sich auf die weibliche Menstruation oder die Abtreibung. So stand die "Tante Meyer", aber auch "Tante Anna" für "Abort" bzw. "Abortwärterin" (1920), da Kinder fremde erwachsene weibliche Personen als "Tante" ansprechen und "Meyer" ein weitverbreiteter Familienname bzw. "Anna" ein weitverbreiteter weiblicher Vorname ist. Statt "Tante Meyer" wurde auch oft nur verkürzt und verschleiernd von der "Tante" gesprochen. Abwertend findet man auch "Tante Arsch" für "Abortwärterin".

Die weibliche "Menstruation" kam gelegentlich in Form von "Tante aus Amerika", als "rote Tante" (1900 ff). oder als "Tante Rosa" (1910 ff.) vor.
Vielleicht kam in diesem Zusammenhang auch "ach du liebe Tante!" als Ausdruck der Überraschung auf (1950 ff).

Im militärischen Umfeld findet man "Tante Ju", "alte Tante", "Tante Judela", "Tante Judula" und auch nur "Tante" für den oft vorkommenden zivilen und militärischen Flugzeugtyp "Junkers 52" ("Ju 52") (seit 1932). (Auch Schiffe wurden immer mit einem weiblichen Namen versehen.)

Ebenfalls in den militärischen Bereich gehört die "Tante Frieda" für "Truppenführung", die vermutlich auf die amtliche Abkürzung "T. F." zurückgeht (1935 bis heute).

Seit etwa 1955 findet man in der Technikersprache die "Tante Änne" = "Antenne", die sich aus dem englisch gesprochenen "aunt Anne" ergibt.

Für das Pfandamt findet man in Wien die "Tante Dora" oder "Tante Dorothee" (scherzhafte Umschreibung für "Dorotheum", 1930 ff.).
(In Österreich ist das "Dorotheum" das führende Auktionsshaus für Antiquitäten aller Gebiete des Kunstmarktes.)
"Tante Dora" oder auch nur einfach "meine Tante" = Pfandamt" (1860 ff) ist vermutlich auch in Anlehnung an engl. "at my uncle's" = "beim Pfandleiher" gebildet worden.

Da die Sonne hell und "klar" ist heißt sie auch "Tante Klara", "Tante Klärchen" oder auch einfach nur "Klara" oder "Klärchen".
Diese Bezeichnungen können aber auch für "Putzfrau" stehen.

Die Berliner, die ja bekannt für ihre alternativen Bezeichnungen sind, banannten ab 1950 die beliebte "Vossische Zeitung" als "Tante Voß" oder "gute alte Tante".

Um das Fernbleiben von der Schule zu erklären, mussten sich Schüler schon immer etwas einfallen lassen. Wer viele Tanten besaß konnte öfters "eine Tante sterben lassen" um für das Fernbleiben vom Schulunterricht eine glaubwürdige Begründung zu geben (1950 ff.).

Und dann brachten die Berliner seit 1850 ihre Gleichgültigkeit in der Redewendung "dann nicht, liebe Tante - heiraten wir den Onkel" zum Ausdruck.

Der weibliche Vorname "Emma" hängt zusammen mit "Erm", "Ermen", "Irm", "Irmin" und geht zurück auf ein postuliertes german. "*ermana", "*irmina" = "allumfassend", "groß".

Und da trifft es sich doch gut, dass "Emma" auch als Abkürzung für "Emanzipation" durchgeht.

(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/


(E?)(L?) http://www.digitale-bibliothek.de/band36.htm

"Tante":
1. Händlerin, Verkäuferin o. ä. Weibliches Gegenstück zu Onkel. Seit dem 19. Jh.
...
14. Tante Emma = Inhaberin eines kleinen Einzelhandelsgeschäfts. Emma war früher ein beliebter Vorname. 1955 ff.
...
[Wörterbuch: "Tante". Wörterbuch der deutschen Umgangssprache, Küpper]


(E?)(L?) http://www.digitale-bibliothek.de/band36.htm

Tante-Emma-Pension
Gästehaus alten Stils. 1970 ff.
[Wörterbuch: "Tante-Emma-Pension". Wörterbuch der deutschen Umgangssprache, Küpper]


(E?)(L?) http://www.digitale-bibliothek.de/band42.htm

"Emma":
Der Name "Emma" galt in der bürgerlichen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts als Dienstmädchenname. Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts kommt er nur noch selten vor, oder in symbolischer Bedeutung:
"Tante-Emma-Laden" ist die scherzhafte Bezeichnung für einen kleinen Gemischtwarenladen, wie er sich gelegentlich noch in die Gegenwart hinübergerettet hat. Die ergänzende Bezeichnung "Tante" ist als Hinweis auf die Fürsorge einer guten Tante zu verstehen, auf eine erinnerungsbeladene Vorstellung vom Einzeldienst am Kunden, der eigentlich einer vergangenen Zeit angehört, gleichwohl aber häufig vermißt wird.
In jüngster Zeit wird der Name "Emma" als Abkürzung für "Emanzipation" verstanden, so z.B. im Titel des gleichnamigen Frauenmagazins.

[Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten: "Emma". Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten, Röhrich]


(E?)(L?) http://www.digitale-bibliothek.de/band125.htm

Arthur Schnitzler: Fräulein Else
[Schnitzler: Fräulein Else. Deutsche Literatur von Luther bis Tucholsky]


(E?)(L?) http://www.digitale-bibliothek.de/band102.htm

Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff (1848–1931)
[Wilamowitz-Moellendorff: Deutsche Autobiographien, S. 73226]


U

V

verbraucherinfothek
Verbraucherinfothek

(E?)(L?) http://www.verbraucherinfothek.de/

Die Infothek ist ein systematisches Informationssystem, das sowohl eine umfassende Information, als auch den gezielten Zugriff auf aktuelle Tests, Berichte und Übersichten ermöglicht.


Erstellt: 2011-07

VZBV (W3)

"VZVB" steht für "Verbraucherzentrale Bundesverband".

(E?)(L?) http://www.vzbv.de/

Der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. -vzbv - ist die Dachorganisation Der vzbv vertritt die Interessen der Verbraucher gegenüber Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Hier finden Sie aktuelle Informationen zu Verbraucherschutz, Verbraucherpolitik und Verbraucherrecht.

Themen Verbraucherrecht
Organisation Presse Service


W

Warentrenner
Kassentoblerone (W3)

(E?)(L?) http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/fragen-an-den-zwiebelfisch-wie-nennt-man-das-ding-an-der-kasse-a-284728.html
Der "Zwiebelfisch" geht der Frage nach, wie man "das Dinge an der Kasse" nennt. "Warentrenner" scheint das Rennen gemacht zu haben. Von den vielen Beispielen gefällt mir - auch wenn es Schleichwerbung ist - der Ausdruck "Kassentoblerone" am besten.

X

Y

yopi.de
Verbraucherportal

(E?)(L?) http://www.yopi.de/

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Erstellt: 2014-08

Z

zoll-auktion
Zoll-Auktion

(E?)(L?) http://www.zoll-auktion.de/




Erstellt: 2012-10