Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
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A

aufwecken

Um 23:00h soll eine neue Sendung ausgestrahlt werden - Titel: "Für das aufgeweckte Kind"

B

C

D

E

EHE (W3)

Akronym für das lat. Sprichwort "Errare humanum est!"
(A: roge)

Emily

(E?)(L?) http://www.ffh.de/ffh2002/www/programm/guten_morgen_hessen/seite009.phtml
Aus dem "Klugscheisser-Archiv"
Rolls Royce Fans nennen sie zärtlich "Emily". Aber die legendäre Kühlerfigur der Luxusschlitten heisst eigentlich "The Spirit of Ecstasy".

F

G

Gaudi (W3)

Die "Gaudi" geht zurück auf lat. "gaudere" = "sich freuen".

genug, Vergnügen, assez (W1)

Getreu dem Motto "genug ist nicht genug" stürzen wir uns heute ins Vergnügen.
"genug" (engl. "enough", frz. "assez") gab es schon als mhd. "genuoc" und ahd. "ginuoc" = "ausreichend". Verwandt damit ist auch das "Vergnügen", das ursprünglich eigentlich "Bezahlung", "Zufriedenstellung" bedeutete ("vergenügen", also "ausreichend zufrieden stellen").
Anscheinend handelt es sich dabei um ein altes germanisches Wort, das weiter zurückgeführt wird auf ide. "*nek" = "tragen", "erlangen".
Ich könnte mir vorstellen, dass in Zeiten der (Völker-)Wanderschaft jeder sich mit dem "genügen" musste, was er auch "tragen" konnte. Später nahm man dann Tiere zu Hilfe, so dass sich die Genügsamkeit etwas erweitern konnte, auf das, was die vorhandenen Lasttiere "tragen" konnten.
Mit zunehmender Technisierung verlor der Mensch den Massstab. Für jede Menge an Besitztümern gibt es mittlerweile Hilfsmittel, um das Transportproblem zu lösen. Dadurch weiss heute niemand mehr, was eigentlich "genug" bedeutet. Und "Genugsamkeit" kennt heute auch niemand mehr.
Im frz. "assez" steckt das lat. "satisfacere" = "Genüge leisten", "befriedigen" (lat. "satis" = "genug" und "facere" = "tun").

Erstellt: 2003-12

H

Harlekin
Harlequin (W3)

(E1)(L1) http://www.word-detective.com/


(E1)(L1) http://www.word-detective.com/042601.html#harlequin
Auf der Seite der Harlequins findet man folgende Erklärungen:
»Figur der Commedia dell'Arte: Hanswurst, gekennzeichnet durch ein mit bunten Flicken besetztes Trikot und eine dunkle Halbmaske.«

»Verrückter, Possenreißer, Spaßmacher; komische Figur im Fastnachtsspiel und bis ins 18. Jahrhundert auch im Drama (Hofnarr, Hanswurst)«

Der deutsche "Harlekin" ist im 17.Jh. über den frz. "arlequin" aus Italien zu uns gekommen. Der ital. "arlecchino" war eine Figur in der Commedia dell'Arte. Und deren Name geht - so wird vermutet - wiederum auf das frz. "mesnie Hellequin", die "lustige Teufelsschar" zurück.
Andere Autoren wollen ihn zurückführen auf "König Harilo", den ae. "Herela cyng" (Wotan, Erlking ???) oder auch "a mythical figure who led a band of demons across the sky on ghostly horses, terrifying peasants with their attacks in the dead of night".

I

J

K

Kokolores (W3)

Als "Kokolores" (17. Jh.) bezeichnet man etwas "Unsinniges", "Unwichtiges" oder auch "übertriebenes Getue". Es tritt ab etwa 1900 in Erscheinung.

Im Etymologie-Forum wird ein Hinweis auf die Herkunft von "Gaukler" (mndd. "gokeler" = "Gaukler") gegeben, was durchaus denkbar wäre.

Der Kluge meint, dass es sich um eine Verballhornung von ähnlich klingenden Worten handelt. Als mögliches Beispiel ist engl. "cockalorum" für "Hahn" und dann für "Feuer" aufgeführt.

Ich meine mich auch erinnern zu können, einen Hinweis bzgl. eines Zusammenhangs mit engl. "color" = "Farbe" gesehen zu haben. So dass es also (verstärkt durch die Verdoppelung der ersten Silbe) auch etwa "übertriebene Farbigkeit (der Rede)" bedeuten könnte.

Ein anderer Hinweis stellt eine Beziehung zum Schluß des lateinischen Gebetstextes "per omnia saecula saeculorum" (= "von Ewigkeit zu Ewigkeit") her.

Im "Röhrich" findet man noch den Hinweis auf ein östrreichisches Glücksspiel, namens "Kakelorum".

Auch geibt es Hinweise auf schles. "kokeln", "kokern" = "Gackern der Hühner"; "kakeln", "kokeln" = "unsinnig daherreden", "schwätzen"; "kuckelures", "kokelores" = kindersprachl. "Hahn"; "kuckeln" = "gackern", "kichern"; "Kuckelöres" = "Kikeriki"; "gockelorum" = "Hahnenruf", "gockel-gückeriki"; "Gockel", "Goggel" = "Hahn"; "Gockelhahn", engl. "cock", frz. "coq"; "stolz wie ein Hahn"; "Goggalori" = "Liebhaber", "Kuckelöres" = "Kikeriki".

Wenn die zeitliche Differenz nicht so groß wäre könnte auch folgende Variante in Erwägung gezogen werden:

In der zeitschrift "DAMALS" Ausgabe 2010-10 wird ein "Johannes von Cocleria" erwähnt, der sich im Jahr 1261 in Süditalien als Kaiser Friedrich II. ausgab. Dieser war im Jahr 1250 gestorben. Trotz anfänglicher päpstlicher Protektion, stellte sich schnell heraus, dass es sich um einen der vielen selbsternannten Friedrich-Re-Inkarnationen handelte. Die Bezeichnung "Kokolores" dürfte in diesem Zusammenhang jedoch recht passend sein.

(E?)(L?) http://www.geo.de/GEOlino/mensch/redewendungen/deutsch/61210.html


(E?)(L?) http://www.gfds.de/sprachberatung/fragen-und-antworten/uebersichtsseite/kokolores/

...
Plausibler erscheint mir Lutz Röhrichs Interpretation (Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten, 1991), die auf den Hahn und den lateinischen Ausdruck "cockalorum" Bezug nimmt. Ihr schließt sich Elmar Seebold an (siehe Kluge, Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, 1995/2002); er kommentiert: »Das Wort stammt wohl aus der Überlieferung, in der zum Anschein der Gelehrsamkeit pseudo-lateinische Wörter gebraucht werden [...]. Vermutlich ist ein solches Wort (mit späterer Umgestaltung) stellvertretend für diese Form des eitlen Prahlens geworden und dann verallgemeinert worden.«
...


(E2)(L1) http://www.mundmische.de/


(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/k.php


(E?)(L1) http://www.ruhrgebietssprache.de/lexikon/kokolores.html


L

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Panoptikum

(E?)(L?) http://www.panoptikum.net/
Die Bezeichnung für eine "Sammlung von Sehenswürdigkeiten (Kuriositäten, Wachsfiguren)" geht zurück auf griech. "pãn" = "gesamt" und "optikós" = "optisch". Das "Panoptikum" ist also eine "Gesamtschau".

Diesen Anspruch versucht die Site mit optischen Täuschungen Bildern, und einer "bitte nicht benutzen-Funktion" gerecht zu werden.

pcwelt.de
Google-Eastereggs

(E?)(L?) http://www.pcwelt.de/ratgeber/Galerie-Google-Gags-Goodies-4158941.html?r=46251813534391&lid=281531&pm_ln=34

24.10.2013, Benjamin Schischka

Zombies, Gitarren, Salti – Google hat sich einiges einfallen lassen, um für Lacher zu sorgen. Wir präsentieren die besten Google-Gags und Google-Goodies.
...


(E?)(L?) http://www.pcwelt.de/start/dsl_voip/online/news/189348/30_witzige_eastereggs_von_google/


(E?)(L?) http://www.pcwelt.de/start/dsl_voip/online/praxis/153103/die_besten_eastereggs_von_google/index.html

04.04.2010, 10:45 Uhr
Autor: Panagiotis Kolokythas
Fun-Special
Die besten Eastereggs von Google
In einem Special stellen wir Ihnen die besten Eastereggs vor, die Google auf seinen Websites und in seinen Diensten versteckt hat. Lassen Sie sich überraschen! ...


(E?)(L?) http://www.webopedia.com/TERM/e/easter_egg.html


Erstellt: 2013-10

Phrasenschleuder

(E?)(L?) http://www.stern.de/wirtschaft/phrasenschleuder


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S

Sayonara

(E?)(L?) http://www.ffh.de/ffh2002/www/programm/guten_morgen_hessen/seite009.phtml
Aus dem "Klugscheisser-Archiv"
Der wohl bekannteste Satz aus Terminator 2 ist das spanische "Hasta la Vista, Baby". In der spanischen Fassung sagt Arnie an dieser Stelle japanisch "Sayonara, Baby".

Spass (W3)

(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Spass


sphaerentor

(E?)(L?) http://www.sphaerentor.com/tolkien/index.php?file=rubrik.php&id=1
Sphärentor Tolkien - Dein Tor nach Mittelerde!
Die Fansite mit Infos, News und Material zu J.R.R. Tolkien, seinen Werken und der Herr der Ringe Filmtrilogie.

Sprachspiele unbekannter Herkunft

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Z

(E?)(L?) http://www.ffh.de/ffh2002/www/programm/guten_morgen_hessen/seite009.phtml
Aus dem "Klugscheisser-Archiv"

Welcher Satz hat 16 Worte, die alle mit einem Z beginnen?

"Zehn zur Zeit ziemlich zahme Ziegen zogen zwischenzeitlich zehn Zentner zentralafrikanischen Zucker zurück zum Züricher Zoo."

Bücher zur Kategorie:

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Gauger, Hans-Martin
Das ist bei uns nicht Ouzo
Sprachwitze

(E?)(L?) http://www.chbeck.de/Gauger-Martin-Ouzo/productview.aspx?product=20277

Sofern Sprachwitze mit Gleichklängen arbeiten, sind sie im strengen Sinn Kalauer. Diese Witze gelten einerseits als „doof“, bringen uns andererseits aber doch zum Lachen. Andere Sprachwitze machen sich Ironie, Übertreibungen, Doppelsinn oder Stilbrüche zunutze. In diesem Band wurden klassische und neue Sprachwitze gesammelt. Ein Nachwort analysiert die grammatisch-rhetorischen Techniken der Witze und versucht, begriffliche Klarheit zu schaffen.


Erstellt: 2016-10

Gauger, Hans-Martin
Na also, sprach Zarathustra
Neue Sprachwitze

(E?)(L?) http://www.chbeck.de/Gauger-Martin-also-sprach-Zarathustra/productview.aspx?product=13061925

2014. 219 S.: Broschiert
ISBN 978-3-406-65931-7
Erschienen: 08.05.2014

Eine Kuh macht Muh, viele Kühe machen Mühe. Vom Kalauer bis zum geistreichen Aperçu reicht das Spektrum der Sprachwitze in diesem Buch. Sprachwitze sind Witze, die aus sprachlichen Gründen witzig sind; es sind witzige Spiele mit der Sprache. Dabei kann ein elaboriertes Instrumentarium rhetorischer Techniken ebenso zum Einsatz kommen wie einfachere Figuren, die zuweilen sprachliche Grobheiten oder Albernheiten sind. Auf jeden Fall appellieren diese Witze immer an unser Sprachbewusstsein, und aus den besseren unter ihnen lässt sich manches lernen.

Hans-Martin Gauger, emeritierter Ordinarius für Romanische Sprachwissenschaft an der Universität Freiburg, ist einer der renommiertesten deutschen Sprachwissenschaftler.


Erstellt: 2014-06

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Köhler, Peter (Herausgeber)
Das Nonsens-Buch

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3150106222/etymologporta-20


(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3150106222/etymologety0f-21


(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3150106222/etymologetymo-21


(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3150106222/etymologety0d-21


(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3150106222/etymologpor09-20
Gebundene Ausgabe: 190 Seiten
Verlag: Reclam, Ditzingen; Auflage: Vollst. überarb. Neuausg. (Februar 2007)
Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung
Nonsens-Literatur kann auf den berühmten "tieferen Sinn" verzichten, ist wenig nützlich, aber vergnüglich zu lesen! Diese Sammlung beginnt mit der Lügendichtung des 13. Jahrhunderts und den Satiren der Volksbücher, zitiert Wilhelm Busch, die Fliegenden Blätter, Morgenstern, Ringelnatz, Karl Valentin. Schließlich finden sich Sprachkapriolen und Bildgeschichten von Heinz Erhardt oder Robert Gernhardt, F.W. Bernstein und F.K. Wächter.


(E?)(L?) http://www.reclam.de/detail/978-3-15-010622-8?query=Peter+K%F6hler

Im Nonsens steht das Denken Kopf und die Sprache schlägt Purzelbäume. Peter Köhler präsentiert in völlig neu bearbeiteter Form die buntesten Blüten aus zwei Jahrhunderten Mut zum Unsinn.

Inhaltsverzeichnis


Erstellt: 2010-08

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