Etymologie, Étymologie, Etymology
DE Deutschland, l'Allemagne, Germany
Verkehr, Circulation, Transportation
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1435 - Spurweite
Die Spurweite 1435 mm, der in Deutschland verlegten Bahngleise entspricht 4 Fuß 8,5 Zoll. Es läßt sich zwar nicht mehr vollkommen nachvollziehen, wie es zu dieser Spurweite kam, die ja weder in Fuß-Angabe noch in Millimeterangabe eine runde Zahl darstellt. Sicher dürfte jedoch sein, daß sie in England festgelegt wurde und daß sie vermutlich in Rücksicht auf schon vorhandene Spurweiten von Straßenführwerken gewählt wurde (deren Räder hatten einen lichten Abstand von 4 Fuß 6 Zoll = 1372 mm). Der genaue Vergleich läßt jedoch einen gewissen Spielraum zu. So hatte die 1800 eröffnete Strecke Merthyr-Tydfil-Aberdeen-Junction (der Plymouthwerke in Merthyr-Tydfil) ein Lichtmaß von 1294 und ein Außenmaß von 1524 mm. Die 1825 von Georg Stephenson eröffnete Stockton-Darlington-Eisenbahn hatte dann eine Spurweite von 4 Fuß 8 1/2 Zoll. Der Zusammenhang zwischen den Straßenfuhrwerken und den Spurweiten der Eisenbahnen ergibt sich indem man den Rädern der englischen Straßenfuhrwerke einen Spurkranz von 1 Zoll Stärke und ein Spiel von 1/4 Zoll zugesteht. (Damit ergeben sich 4 Fuß 6 Zoll + 2,5 Zoll = 4 Fuß 8,5 Zoll).
Da George und Robert Stephenson auch die Linie Liverpool-Manchester (ab 1830) und weitere Verbindungen in England erstellte, konnte sich das von ihnen festgelegte Maß durchsetzen. Dennoch gab es Zeiten, in denen in England 7 verschiedene Spurweiten von 4 Fuß 8,5 Zoll (= 1435 mm), bis 7 Fuß (= 2134 mm) existierten. 1845 setzte das englischen Parlament eine Kommission ein, die den Auftrag hatte, standardisierende Maßnahmen vorzubereiten. Als Vorschlag kam - auf Grund der großen Verbreitung - das Stephensonsche Maß heraus. Im August 1846 wurde durch ein Parlamentsakte bestimmt, daß die Spurweite bei allen noch zu bauenden, für Personenverkehr bestimmten Eisenbahnen in England mit Ausschluß der Grafschaften Cornwalls, Devon, Dorset und Sommerset 4 Fuß 8,5 Zoll, und in in Irland 5 Fuß 3 Zoll (= 1600 mm) betragen sollen. Die bereits vorhandenen Eisenbahnen wurde entsprechend umgebaut.
In einer sogenannten "Berner Vereinbarung" wurde 1886 für die meisten europäischen Staaten diese "Vollspur", "Normalspur" oder "Regelspur" genannte Spurbreite vereinbart.
1913 wurde festgelegt, dass der Abstand in Krümmungen maximal 1470 mm betragen darf.
Da für die erste in Deutschland erbaute Eisenbahn mit Dampfbetrieb, die 07.12.1835 eröffnete Linie Nürnberg-Fürth, die in England erbauten Eisenbahnen zum Vorbild nahmen, wurde auch das gleiche Maß für die Spurweite angenommen.
In Preußen hatten die Militärs bedenken, dieselbe Spurweite wie ausländische Eisenbahnen zu wählen. Schließlich setzten sich jedoch die Gesichtspunkte für leichteren Handel und besseren Verkehr durch. 1838 wurde in Preußen die Spurweite von 4 Fuß 8,5 Zoll gesetzlich vorgeschrieben.
Außer Baden schlossen sich dieser Festlegung alle deutschen Staaten an. Und auch Baden lenkte schließlich 1854/55 ein, um den durchgehenden Verkehr nicht zu behindern.
Selbstverständlich gibt es neben der "Normalspur" auch heute noch viele andere Spurweiten, sowohl weltweit als auch in Deutschland (dort allerdings nur für "Sonderbahnen"). Die Spurweite der Straßenbahnen beträgt in Deutschland meist 1435 mm (Normalspur) oder 1000 mm (Schmalspur).
1 524 Millimeter in Rußland und teilweise Finnland
1 676 Millimeter in Portugal
vier verschiedene Schmalspuren
1 000 Millimeter in Portugal, teilweise in Frankreich, Schweiz und Deutschland
891 bis 1 067 Millimeter in Schweden
760 Millimeter in Österreich sowie
600 Millimeter in England und Schweden
Normalspur
1 435 Millimeter (1430-1465)
Zugelassen sind Spurweiten von 1.430 bis 1.465 Millimeter in England, Frankreich, Deutschland, Italien, Österreich und der Schweiz
Züge dürfen eine bestimmte Länge nicht überschreiten. Die Grenze lag bei Güterzügen max 700m oder 250 Achsen.
Reisezüge max. 80 Achsen Autoreisezüge 100 Achsen.
Die Einschränkungen ergeben sich aus der Gleislänge in den Bahnhöfen, den Bahnsteiglängen und den Bremsverhältnissen.
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/wissen/galileo/galilexikon/
Die Redensart "alles in Butter" entstammt den Transportvorkehrungen in mittelalterlichen Zeiten. Um teure Gläser z.B. aus Venetien über die Alpen zu transportiert wurden sie in große Fässer gelegt und mit heißer flüssiger Butter übergossen. Die abgekühlte, feste Butter schützte die Gläser vor Stösse der Kutsche. Selbst wenn ein Fass vom Wagen fiel, zerbrachen die Gläser nicht. "Alles war eben in Butter".
Die "Ampel" geht zurück auf lat. "ampulla" = "Fläschchen". Diese "ampulla" hing an der Decke oder der Wand und diente als Öllampe. In der katholischen Kirchen werden Ampeln seit dem 13. Jh. vor dem Altar als Ewiges Licht verwendet.
Den Bedeutungsanteil "herabhängende Schale" findet man noch in der "Blumenampel".
Eng verwandt mit der "Ampel" ist die "Amphore", die "Zweigriffige" ("ambi-" = "zwei" + "phero" = "tragen"), die ursprünglich zur Aufnahme grosser Mengen diente (so dass man an jeder Seite einen Griff zum Tragen anbringen musste. Sie wurde jedoch immer kleiner und diente schliesslich zur Aufnahme von Salben und Ölen.
Und dass die "Pulle" etwas mit "tragen" zu tun hat, merkt man spätestens, wenn man einen Kasten Bier schultert.
Der "Beleuchtungskörper",die "Lampe" ist eine Entlehnung aus dem Französischen und geht zurück auf lat. "lampada", griech. "lampás" = "Fackel" und griech. "lampo" = "ich leuchte".
Irgendwann kam es jedoch einmal zur Mischung der Bedeutungen und so wurde die Ampel eingeengt auf die hin- und herspringende Verkehrsampel, während die "Lampe" ihren Platz auf dem Nachttisch übernahm.
Eigentlich ist die "Lampe" ja nur das, was umganhssprachlich auch "Birne" (wegen der ursprünglichen Birnenform) bezeichnet wird. Der komplette "Beleuchtungsapparat" heisst "Leuchte".
Die "Lampe" ist also nicht nur ein Anagramm zu "Ampel", sondern hat sich auch mit dieser ausgetauscht.
(Ein weiteres Anagramm zu "Ampel" ist übrigens "Palme".)
(E2)(L1) http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_390.html
(E2)(L1) http://www.beyars.com/lexikon/lexikon_2019.html
(E2)(L2) http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dossiers/woerterbuch/?em_cnt=24112
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/
Die erste "Ampel" Deutschlands ging 1924 in Betrieb. Sie stand am Potsdamer Platz, dem damals verkehrsreichsten Platz Europas. Im Inneren des acht Meter hohen "Ampelturms" saß ein Polizist, der die Lichtsignale per Hand ein- und ausschaltete. Seitdem hat sich viel geändert: Computergesteuerte Leitsysteme, LED-Signale und Induktionsschleifen regeln den Verkehr vollautomatisch. Kostenpunkt einer durchschnittlichen Ampelanlage: rund 130.000 Euro. Hergestellt werden die "Signalgeber", wie sie im Fachjargon heißen, im bayerischen Gröbenzell. Aus Kabeln, Plastikreflektoren, Leuchtdioden, Schrauben und Blenden produzieren Uwe Hahner und sein Team die automatischen Verkehrsregler. Der wichtigste Teil ist das Steuergerät, sozusagen das Gehirn der Ampel. Darin garantieren drei Prozessoren einen reibungslosen Ablauf. Doch bevor sie programmiert werden, berechnet Verkehrsplaner Christian Feurer das Fahrzeugaufkommen an der betreffenden Stelle und spielt alle erdenklichen Verkehrssituationen durch. Denn jede Kreuzung ist anders. Wenn die Fahrzeugdichte hoch ist oder viele Schwertransporter die Strecke nutzen, müssen die Grünphasen für Autos entsprechend lang sein. Ist eine Schule oder ein Altersheim in der Nähe, haben Fußgänger den Vortritt. Ein besonderer Luxus: die intelligente Ampel, ausgestattet mit Induktionsschleifen. Sie schaltet auf Grün, sobald sich ein Auto nähert. Das Wissensmagazin "Galileo" erklärt, wie eine Induktionsschleife funktioniert, und zeigt Produktion und Aufstellung einer neuen Ampelanlage auf der Münchner Ackermannstraße.
Zunächst 'mal möchte ich, falls niemand anderes Anspruch darauf erhebt, das Wort "Ampelwort" als meinen neologistischen Beitrag zur Sprachforschung reklamieren. Ampelwörter sind eine ganz besondere Spezies, die zwar nur selten auftreten, aber dennoch vorkommen.
Unter "Ampelwort" verstehe ich ein Wort, das durch eine interne oder externe "Buchstabenwanderung" entstanden ist. Dem Bild der Ampel entspricht es dabei am besten, wenn ein Buchstabe von vorn nach hinten springt und umgekehrt. Aber ein Ampeleffekt tritt auch auf, wenn ein Wort dem neben ihm stehenden (meist dem vorangehenden bestimmten oder unbestimmten Artikel) einen Buchstaben entwendet. Es gibt auch Beispiele, dass das betreffende Wort einen Buchstaben abgab. Und es kann sogar vorkommen, dass dabei mehrere Buchstaben beteiligt sind.
Es gibt allerdings auch eine "offizielle" Bezeichnung, die sich allerdings nur auf die Buchstabenwanderung innerhalb eines Wortes bezieht.
Als "Metathese" wird die Lautumstellung in einem Wort, auch bei Entlehnung in eine andere Sprache, bezeichnet.
Das Wort "Metathese" kommt direkt von lat. "metathesis" bzw. griech. "metáthesis" und setzt sich zusammen aus "meta" = "zwischen", "mit", "um", "nach" und griech. "thésis" = "Setzen", "Stellen", "tithénai" = "setzen", "stellen". Die "Metathese" ist also eine "(Buchstaben-, Laut-)Umstellung".
Leider habe ich versäumt, bereits früher eine kleine Sammlung davon anzulegen, so dass ich im Moment nur ein paar Beispiele habe:
"adder": Aus dem engl. "a nadder" wurde "an adder" (= eine Natter)
Die "Natter" heisst im Englischen "adder", weil sie ihr "n" an den unbestimmten Artikel abgeben musste.
"Alchemie": Aus dem arab. "al kímiá" wurde "Alchemie" und dann wieder die wissenschaftliche "Chemie"
"Ampel": Eine "Ampel" wird zur "Lampe" und umgekehrt.
Das vollkommenste Beispiel eines Ampelwortes ist dabei "Ampel". Durch "Umschalten des "l" wird es zur "Lampe". Und beide gehen auf die gleiche Wurzel, lat. "ampulla" = "Fläschchen" zurück.
Die Ampelschaltung muss allerdings schon in vorlateinischer bzw. sogar vorgriechischer Zeit erfolgt sein. Immerhin geht die "Lampe" auf lat. "lampada" = "Fackel" zurück.
"antlaríes" = "Kleinigkeiten" (Ladinisch, Grödnischer Teil): Aus "tantlerei" wurde "d'antlerei" = "(die) antlerei".
"apron": Aus "a naperon" wurde "an apron" = "Schürze", "Schutzhaube". ("naperon" findet man noch in "napery" = "Tischwäsche".)
"auger": Ein weiteres englisches Beispiel ist der engl. "auger", der aus engl. "nave" = "(Rad)Nabe" plus "gar" entstand und zu "navegar", also etwa "drehender Speer" wurde. Dieser mutierte von "a nave-gar" zu "a nauger" zu "an auger"; aus dem "nauger" wurde also durch Abgabe des "n" an den englischen Artikel ein "auger".
"Bernstein": Aus dem aus fossilem Harz bestehenden "Brennstein" wurde "Bernstein". Es ist schließlich recht ungewöhnlich, dass ein Stein entflammbar ist.
"Bronn": Aus "Bronn" ("Brunnen") wurde "Born" (mittlerweile antiquiert) = "Quelle", "Brunnen".
"Collard": Aus dem engl. Namen "Nicholas" wurde "Collard" (called: "aphetic loss")
"Disney": Aus "de Isigny" wurde der engl. Name "Disney", der Einwanderer aus frz. "Isgny" (im Gefolge von "William the Conqueror"
Die "Latrine" hieß ursprünglich "lavatrina" von lat. "lavare" = "waschen".
"namby-pamby": In das Umfeld der Ampelwörter passt auch das engl. "namby-pamby" = "unentschlossen", "verweichlicht", "rückgratlos", "feige", "seicht", "abgeschmackt", "sentimentales Zeug", "Wischi-waschi"; allerdings wird nicht deutlich, wem "amby" (von der Verniedlichungsform des engl. Vornamens "Ambrose") das "n" geklaut hat. Möglich wäre aber auch dass es von "an amby-pamby" zu "a namby-pamby" mutierte. Dann wäre es jedenfalls ein vollwertiges Ampelwort.
"napkin": Aus "an apkin" wurde "napkin" = "Serviette", "Windel".
"nickname": Aus altengl. "an ekename" ("eke" = "zusätzlich") wurde etwa im 16.Jh. "a nekename" und schließlich "a nickname".
Der engl. "nickname" hat umgekehrt dem unbestimmten Artikel "an" ein "n" geklaut.
"Orange": geht über span. "naranja" auf arab. "narang" zurück. (Aus "a naranje" wurde "an orange".)
"Roß": das dt. "Roß" und das engl. "horse" sind durch eine Metathese miteinander verwandt.
So gab es im Althd. noch die Variante "hros".
Ob allerdings "hros" oder "hors" die ursprünglichere Variante ist konnte ich nicht klären.
"squire": Aus engl. "esquire" wurde "squire" = "Gutsherr" und engl. "esquire" = "Edelmann" kommt vom afrz. "escuier". lat. "scutarius" = "Schildträger"
"tawdry": Aus engl. "Saint Audrey" wurde "tawdry".
engl. "vanguard" derives from the Middle French "avant-garde"
"Verlan": Aus dem frz. "l'enver" wurde "Verlan".
"Wespe": aus "Wespe" wird umgangssprachlich "Wepse".
Auf Grund der Herkunft von "weben" also die "Webende", musste "Wepse" aber wohl die ursprünglichere und damit die "richtigere" Form sein. Und im Althd. findet man auch die Formen "wefsa" und "wafsi".
Auch alle Verben in der zweiten Person Plural sind Ampelwörter. Sie haben dem folgenden "du" das "d" geklaut, in "t" umgewandelt und das "u" komplett weggelassen, so daß es später wieder erneut dazu desetzt werden mußte.
Die "Zweite Person Singular" eines Verbs ist im Deutschen durch ein "t" am Ende gekennzeichnet. Dazu findet man in "von Polenz: Geschichte der deutschen Sprache" den folgenden Hinweis:
Die syntaktischen Beziehungen der Wörter zueinander werden vornehmlich durch Endungen oder Vorsilben ausgedrückt, die wohl dadurch entstanden sind, daß nach- oder vorangestellte Wörter durch Akzentabstufung mit dem Wortstamm zu festen Flexionsformen verschmolzen, ahnlich wie noch im frühmittelalterlichen Deutsch der anlautende Konsonant des nachgestellten Pronomens "du" zum festen Bestandteil der Konjugationsendung der 2. Person singular wurde ( ahd. "gibis", mhd. "gibest" = "gibst", also eigentlich "gibis du").
(E1)(L1) http://www.m-w.com/cgi-bin/wftwarch.pl?072304
Das französische "Verlan", eine Art Jugendsprache, hat dieses Prinzip zur Regel erklärt und formt soweit möglich alle Wörter um, indem es Begin und Ende vertauscht. So ist die Bezeichnung "verlan" selbst die Umkehrung von "l'envers" = "das Umgekehrte". (Ein Ampelwort, das sogar genau das bezeichnet, was es ist.)
Eingefallen ist mir auch noch die grosse Anzahl von Begriffen die aus dem Arabischen in der Verbindung mit ihrem Artikel übernommen wurden. Ein bekanntes Beispiel ist die im Mittelalter betriebene "Alchemie" (aus arab. "al kímiá"), die dann mit Beginn der wissenschaftlichen Arbeitsweise, auch wieder Balast abwarf und zur modernen "Chemie" wurde.
Beim meinem Versuch, herauszufinden, ob das Wort "Ampelwort" schon besetzt ist, war ich doch etwas überrascht, was mir Google dazu anbot. Das folgende Beispiel ist wohl noch das harmlosesete und seriöseste, was ich dazu gefunden habe.
(Vielleicht sollte ich mir doch einen anderen Begriff dafür überlegen.)
Ampelwort
Ein Ampelwort ist ein Wort aus einer Abfolge von zwei oder drei Worten, mit denen der Bottom im Verlauf einer Session signalisieren kann, wie er sich das weitere Vorgehen des Tops wünschen würde. In Assoziation zur Ampel werden meist die drei Worte "grün", "gelb" und "rot" eingesetzt.
"Grün" bedeutet, dass alles in Ordnung ist und der Top ruhig etwas beherzter zur Sache gehen kann, "gelb" steht für Situationen, in denen der Bottom den Top bitten möchte, etwas langsamer vorzugehen oder zeigen möchte, dass die Grenzen der physischen Belastbarkeit bald erreicht sind. "Rot" zeigt an, dass die Grenzen der Belastbarkeit des Bottom gerade überschritten wurden. Gleichzeitig ist dies eine Bitte, das Spiel zu verlangsamen oder die Technik zu wechseln. Viele Tops verneinen den Sinn des Wortes "Grün". Ihrer Meinung nach ist es im Verlauf einer Session einzig und allein ihre Sache, wie feste sie schlagen oder wie intensiv sie eine Technik anwenden. Daher werden oftmals nur die Worte "gelb" und "rot" gebraucht.
Einen Schritt weiter geht, wer Ampelworte komplett ablehnt und nur ein Wort, das Safewort, gelten lässt.
auf den letzten Drücker (W3)
Mit dem "letzten Drücker" war wohl der Drücker an der letzten Tür eines (abfahrenden) Zuges gemeint.
(E?)(L?) http://www.autokiste.de/service/abkuerzungen.htm
Abkürzungen:
Wer öfter einmal Gebrauchtwagen-Anzeigen in der Tageszeitung oder bei nicht ganz so professionellen Auto-Händlern die Schilder studiert, kennt die vielen Abkürzungen, die einen hier erwarten. Unsere Liste ist jetzt ergänzt und übersichtlicher als bisher. Über 290 Kürzel.
Von ABS bis ZV: Autokiste
Gebrauchtwagen-Kleinanzeigen wimmeln oft nur so vor Abkürzungen
"Die Abk für Abk ist Abk", sagt der Volksmund - und wer auf der Suche nach einem Gebrauchtwagen ist, kann ein Lied davon singen: Abkürzungen, soweit das Auge reicht - beim Händler, in Internet-Anzeigen und im Kleinanzeigenteil der Zeitungen (und jedenfalls soweit die Anzeige kostenpflichtig ist, ist das auch verständlich). Manche dieser Kürzel sind allgemein bekannt, aber manchmal kommen selbst Profis ins Grübeln, und halten etwa "ATA" für eine Austauschautomatik, obwohl doch die Außentemperatur-Anzeige gemeint ist.
Beachten Sie, dass nicht jede angegebene Ausstattung auch tatsächlich ein Extra sein muss: Wer Ihnen etwa einen Golf von 1999 mit ABS und Airbag anbietet, macht ebenso auf serienmäßige Features aufmerksam wie der Verkäufer eines Mercedes mit Nebelscheinwerfern (denn die haben alle Mercedes-Pkw mit Ausnahme der neuen A-Klasse schon seit den 70er Jahren serienmäßig). Das kann böse Absicht sein - oder auch nur Unkenntnis bzw. Unachtsamkeit.
Nachfolgend haben wir für Sie die wichtigsten und gebräuchlichsten Abkürzungen zu Sonderausstattungen, Zustandsbeschreibungen und dergleichen zusammengestellt, wobei wir hier naturgemäß nicht alle im Einzelfall vorkommenden Schreibweisen aufnehmen konnten.
(E?)(L?) http://www.autokiste.de/service/einheitenrechner.htm
Um es vorwegzunehmen: Wir wissen auch nicht, wer warum wann entschieden hat, dass die Leistung eines Motors nicht mehr in Pferdestärken (PS), sondern in Kilowatt (kW) anzugeben sei. Wirklich durchgesetzt im normalen Sprachgebrauch hat sich das freilich bis heute nicht, und doch gibt es Situationen, wo man eine Umrechnungshilfe braucht - wenn etwa in der Werbung oder in Kfz-Kleinanzeigen nur die kW angegeben sind, oder wenn man nur die PS-Zahl weiß, aber z.B. einer Versicherung gegenüber den kW-Wert nennen muss.
Hilfe bietet unser Einheitenrechner. Und weil wir gerade dabei waren, haben wir auch noch eine Umrechnungsfunktion für Stundenkilometer (km/h) nach Meilen pro Stunde (mph), für Kilometer, Meilen, Yard, Inches, Feet und für DM/Euro eingebaut. Neu: Umrechnen von Verbrauchsangaben (Meilen pro Gallone nach Liter pro 100 Kilometer).
PS - kW | km/h - mph | km - miles | mpg - L/100 km | cm - Zoll | Meter - Foot | Meter - Yard | Meter - inch
(E?)(L?) http://www.autokiste.de/start.htm?site=/service/kennzeichen/
Kfz-Kennzeichen - AT - CH - DE | Deutsche Kfz-Kennzeichen mit einem Buchstaben | Sondernummern in Deutschland | Farben der HU- und AU-Plaketten | Kfz-Kennzeichen Österreich, nach Bundesländern | Sondernummern in Österreich | Länderkennzeichen
(E?)(L?) http://www.autokiste.de/verkehr_reise/routenplanung/
Online-Routenplanung mag ein alter Hut sein, aber sie ist und bleibt eine praktische Sache, auch für den, der ein Navi im Auto hat. Und wenn sie so gut umgesetzt ist wie die unseres Partners Map24, macht das ganze mit Zoomfunktionen, Entfernungsmesser und vielem mehr auch richtig Spaß.
Außerdem:
Interessante Links zu anderen Kennzeichen-Seiten | Schildershops | Kennzeichen-Schrift | Kennzeichen-Listen als pdf-Dokumente und Software zum Thema finden Sie in unserer Rubrik Interaktiv/Downloads
Im Service-Point findet man:
Fahrzeugbewertung | DAT-Veedol-Report | Börsenkurse | Fahrzeugklasssen | Messekalender | Bremsweg-Rechner | Hersteller-Adressen | Telefontarife
Der "Chauffeur" ist ein schönes Beispiel, wie sich Begriffe halten obwohl sich der Kontext ihres Entstehens völlig geändert hat. Zu beginn des Autofahrens mußte man in ein Auto mehr Zeit in der Garage investieren als man damit fahren konnte. Die Kosten für die Wartung waren pro Jahr so hoch wie die Anschaffungskosten. Und fahren konnte man überhaupt nur, wenn man auch in der Lage war das Auto zu reparieren - denn es konnte jederzeit unterwegs stehen bleiben.
Und so kam es, daß diejenigen, die sich die Finger schmutzig machten, sich kein Auto leisten konnten und diejenigen, die sich ein Auto leisten konnten, sich nicht die Finger schmutzig machen wollten.
Also mußte man soviel Geld haben, sich nicht nur ein Auto leisten zu können, sondern auch gleich einen "Chauffeur" dazu.
Und der "Chauffeur" mußte mit dieser unzuverlässigen Dampfmaschine umgehen können. Deshalb hieß er ja auch "Chauffeur" = "Heizer".
Er wurde direkt als frz. "chauffeur" übernommen und entwickelte sich aus "chauffer" = "warm machen", "heizen". Diese geht weiter zurück auf lat. "calfacere" = "warm machen".
Und so heißt heute "chauffieren" nicht "die Wohnung heizen" sondern "Auto fahren".
Daß man die Autos anfangs zu den Dampfmaschinen zählte kann man auch daran erkennen, daß man die technische Prüfung und die Führerscheinprüfung dem "DÜV", dem "Dampfkessel-Überwachungsverein" zuordnete.
Aber die Technik verbesserte sich und ein paar interessierte Herrschaften wollten auch selbst einmal Hand ans Lenkrad legen. Und so kammen langsam die "Herrenfahrer" auf, die (besser gestellten) Herren, die selbst Auto fuhren, die jedoch noch nichts mit dem späteren "Herrenmenschen" zu tun hatten.
Die "Herrenfahrer" gibt es heute nicht mehr (zumindest sprachlich gesehen), der "DÜV" wurde zum "TÜV" - aber der "Chauffeur" und "chauffieren" blieben.
(E?)(L?) http://www.blogwiese.ch/archives/120
Ja - ital. "caldo" heißt "warm", "heiß", "Hitze", "Wärme" und "freddo" = "kalt", "Kälte". Entsprechend frz. "chaud" = "heiß" und frz. "froid" = "kalt".
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/TÜV
...
Man gründete regionale "Dampfkessel-Überwachungs-Vereine" ("DÜV"). Diese wurden später, als weitere technische Komponenten in Unternehmen und Automobilen geprüft werden sollten, in "Technischer Überwachungs-Verein" ("TÜV") umbenannt.
...
(E?)(L?) http://www.abendblatt.de/daten/2006/02/18/535287.html
Vom "Herrenfahrer" zum Karttalent
100 Jahre Hamburger Automobilclub
...
Privatautos gab es vor hundert Jahren selten. Als "Herrenfahrer" wurde im Volksmund bezeichnet, wer doch eines besaß. Das Mobil - ein elitärer Luxus, der mit ratternder und dieselstinkender Präsenz für Bewunderung und Schrecken auf den Straßen sorgte. Der Club diente den Autopionieren zum Austausch ihrer Erfahrungen: Gut befahrbare Routen waren selten, die Federung der dünnen Reifen war schlecht, Tankstellen gab es nicht und auch für technische Probleme kein Patentrezept. Wer fahren wollte, mußte auch schrauben können.
...
(E?)(L?) http://www.maybach.de/geschichte.htm
Auf dieser Seite von "Maybach" findet man zwar keine Hinweise zum "Herrenfahrer", aber eine kleine Liste mit Begriffen, die in den Anfängen des Automobilbaus entstanden.
(E?)(L?) http://www.fotos-in-berlin.de/spree/kopfsteinpflaster.htm
Das Pflaster hat seine Bezeichnung dem Aussehen der Steine zu verdanken. Diese ähneln mit ihrer abgerundeten Oberfläche dem Oberteil eines Kopfes.
Interessant wäre dennoch die Entstehung dieser Bezeichnung.
Auch habe ich keinen Hinweis finden können, warum die Steine diese Form haben. Ist es ein natürliches Ergebnis der Herstellung oder wird den Steinen erst nachträglich diese Form verliehen?
kunstparker -
(E?)(L?) http://www.kunstparker.de/
Die Philosophie des Kunstparkens
Kunst ist per Definition sinnfrei. Parken hat aber den klar umrissenen Zweck, sein Auto zur weiteren Verwendung abzustellen. Um das Parken also zur Kunstform zu erheben muß man also irgend etwas tun, um dem Sinn dieses Vorganges entgegen zu wirken. Kunstparker sind demzufolge Menschen, die auf die eine oder andere Weise sinnfrei Parken und so den – vielleicht – ästhetischen Anspruch des Vorgangs so weit verstärken, daß der Sinn völlig abhanden kommt.
L
LKW - LastKraftWagen (W3)
(E?)(L?) http://home.arcor.de/lkws/geschichte.htm
Auf der Seite findet man zwar "Ein wenig Lkw-Geschichte" mit der Aussage, dass die Geburtsstunde des ersten vollwertigen Lkw 1896 schlug; aber einen Hinweis auf die Entstehung der Bezeichnung "Lastkraftwage" und der Abkürzung "LKW" konnte ich nicht finden.
Lok, Lokomotive (W3)
Lexikon der Dampflokomotivtechnik
Die "Lok" ist die Abkürzung für "Lokomotive" und diese setzt sich zusammen aus lat. "locus" = "Ort", "Platz", "Stelle" und "motivus" = "Bewegung bewirkend", "zur Bewegung geeignet". Die "Lokomotive" ist also die Maschine, die "sich von der Stelle bewegt" bzw. "von Ort zu Ort bewegt".
(E?)(L?) http://www.dlok.de/
Aufbau und Technik der Dampflokomotive - mit vielen erläuterten Bauteilen und Baugruppen sowie Skizzen und technische Daten von Einheits- und Neubaulokomotiven.
(E?)(L1) http://www.dlok.de/lexikonframe.htm
Lexikon der Dampflokomotiv-Technik
Ein Lexikon zur Technik der Dampflokomotiven mit vielen erläuterten Bauteilen und Baugruppen, teilweise mit Grafiken der Bauteile. Einige Bauteile können zusätzlich in Schnittzeichnungen am Beispiel der Tenderlokomotive BR 66 dargestellt werden.
M
Moped (W3)
Das Moped setzt sich zusammen aus "Motor(rad)" und "Pedale".
N
O
OBU - On-Board-Unit, -Maut- (W3)
In Zukunft werden wir ein neues Wort in unseren allgemeinen Sprachschatz aufnehmen müssen, die "OBU". Die "On-Board-Unit" ist das "Mautgerät" (kann sicherlich auch als Neologismus durchgehen). Diese Geräte sollen in Verbindung mit den "Mautkontrollbrücken" auf den Autobahnen die Abrechnung der "LKW-Maut" ermöglichen.
Da es zu Verzögerungen und damit verbundenen Querelen kommt, wird man in den nächsten Wochen und Monaten (2003) noch einiges davon hören.
Und bei dieser Gelegenheit wird es auch noch viele neue Begriffsbildungen mit "OBU" und vor allem mit "Maut-" geben, wie z.B. die "Mautverschiebung", der "Mautstart", die "Mautschlange", die "Mautabzocke" (vielleicht wird daraus "Mautzocke"). Und so kann es Weiter gehen mit "Mautrummel", "Mautdebakel", "Mautgesetz", "Mautdaten", "Mautrechnung", "Mautstrafen", "Mautpreller", "Mautkontrollen" und sicherlich noch vielen anderen. Nur mit einem "Mautende" ist wohl nicht zu rechnen.
Die "Maut" ist übrigens ein älterer Begriff für "Zoll", der jetzt wiederbelebt wird (sozusagen ein alter Neologismus), und geht zurück auf ahd. "muta" und got. "mota" = "Zoll(stelle)".
In Österreich scheint dieser Begriff auch bisher noch mehr zum Alltagswortschatz zu gehören.
P
Q
R
Radarfalle, RADAR, Falle (W3)
Die "Radarfalle" ist eigentlich eine "Falle mit radio detecting and ranging ", also "eine Falle zur Entfernungsmessung per Funktechnik".
Die "Falle" (ahd. "falla") hat natürlich etwas mit "fallen" zu tun, da viele Fallen entweder aus Fallgruben oder aus Konstruktionen mit einer "Falltür" bestanden und teilweise auch noch bestehen.
Bei "Wasistwas" erfährt man, dass Nordrhein-Westfalen die Kombination aus Radargerät und Kamera zum ersten Mal vor 45 Jahren einsetzte ein, um Raser zu überführen. Demnach - schätze ich - muss das Kombiwort aus Abkürzung und gekürzer Falltür, die "Radarfalle" etwa dieses Alter haben.
Der erste Apparat bestand aus einem Kasten von der Größe eines Fernsehers: Radarstrahlen. wurden von vorbeifahrenden Autos in einer bestimmten Zeit zurückgeworfen, die Zeitdifferenz der Strahlen ergab die Geschwindigkeit des Autos.
Lag die über dem erlaubten Grenzwert, löste das Gerät einen Blitz aus und der Verkehrssünder wurde fotografiert.
Die Autofahrer waren über diese neue Erfindung ziemlich verärgert. Die Polizei argumentierte, es sei keine Geheimwaffe gegen friedliche Bürger, sondern die Möglichkeit die gesetzlichen Verkehrsvorschriften zu sichern. Der missbilligende Ausdruck "Radarfalle" setzte sich trotzdem durch.
...
(E1)(L1) http://www.etymonline.com/index.php?search=Tandem
"Tandem", engl. "tandem", geht zurück auf lat. "tandem" = "auf die Dauer", "schließlich" und setzt sich zusammen aus lat. "tam" = "so", "so sehr" und dem Suffix "-dem".
Bis zum Mittelalter hatte es sich von einer Zeitangabe zu einer Ortsangabe gewandelt, mit der Bedeutung "der Länge nach", "hintereinander" (wohl über die englische Bedeutung "at length (of time)" zu "at length (of distance)"). Und so war es vorbereitet zur Bezeichnung des doppelsitzigen Fahrrads, auf dem man "hintereinander" in die Pedale treten kann.
Bei "Tandem" denkt man heute vor allem ans Fahradfahren. Es gibt jedoch auch andere Bereiche, in denen man auf "Tandem" treffen kann, auch in vielen Bezeichnungen bei denen es um ein Nebeneinander gehen kann.
(E?)(L?) http://www.intermonde.net/bourgo/Latin/Latinismes.html
"Tandem", bicyclette à deux sièges, puis, association de deux personnes ou de deux éléments.
Vient de l'anglais "tandem", lui-même repris à l'adverbe lat. "tandem" = "enfin", "en fin de compte", employé dans les interrogations pressantes pour les renforcer avec le sens de "exactement", "donc".
Certains, parmi les plus vieux, se rappellent sûrement les mots du début de la 1ère Catilinaire, par laquelle Cicéron exprime au sénat son indignation devant la bravade de Catilina:
"Quousque tandem" abutere, Catilina, patientia nostra?
Jusqu'à quand enfin, Catilina, vas-tu abuser de notre patience?
L'anglais "tandem" a été pris dans l'argot étudiant comme équivalent de «à la longue», puis a été appliqué à un long attelage, par exemple un cabriolet attelé à deux chevaux en ligne. Ensuite le mot anglais s'est employé pour une bicyclette à deux sièges et est passé dans le français.
(E?)(L?) http://www.reta-vortaro.de/revo/
Esperanto: tandemo
Malpeza kaleso kun du cevaloj, jungitaj unu malantau la alia.
Biciklo por du personoj, sidantaj unu malantau la alia.
Das ursprüngliche (zeitliche) lat. "tandem" = "auf die Dauer" ist in in einer Redewendung lat. "quousque tandem" = "Wie lange noch?" in den Zitatenschatz der Welt eingegangen.
Der römische Rhetoriker Cicero (106-43 v.Chr.) eröffnete seine Rede gegen den Verschwörer Catilina mit den Worten "Quousque tandem abutere, Catilina, patientia nostra" = "Wie lange noch, Catilina, willst du unsere Geduld missbrauchen?". Der ganze lateinische Satz hat es zwar nicht geschafft, aber die beiden Anfangsworte werden bei entsprechenden Gelegenheiten schon 'mal zitiert.
When, O Catiline, do you mean to cease abusing our patience? How long is that madness of yours still to mock us? When is there to be an end of that unbridled audacity of yours, swaggering about as it does now? Do not the nightly guards placed on the Palatine Hill - do not the watches posted throughout the city - does not the alarm of the people, and the union of all good men - does not the precaution taken of assembling the senate in this most defensible place - do not the looks and countenances of this venerable body here present, have any effect upon you? Do you not feel that your plans are detected? Do you not see that your conspiracy is already arrested and rendered powerless by the knowledge which every one here possesses of it? What is there that you did last night, what the night before - where is it that you were - who was there that you summoned to meet you - what design was there which was adopted by you, with which you think that any one of us is unacquainted?
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(E?)(L?) http://www.comedix.de/lexikon/db/quousque.htm
"Quousque tandem?", "Wie lange noch?" fragt der Bewohner des ersten Hauses der Trabantenstadt, als Troubadix beginnt, auf seiner Harfe zu spielen - XVII/40. Eigentlich stammt dieses Zitat aus dem Beginn der 1. katilinarischen Rede des römischen Staatsmannes und Philosophen Cicero.
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This fault-tolerant operation, is accomplished through redundant hardware, backup power supplies, alternate data paths and bus paths, alternate controllers, and mirrored disks (i.e., writing data to two separate disks).
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Eigentlich kein "Löffel", sondern ein "Spinner", bei dem "zwei" "Spinnblätter" entgegengesetzt laufen. Dadurch soll das Verdrallen der Schnur verringert werden.
(E?)(L?) http://www.dfjw.org/paed/langue/tandem.html
Tele-Tandem
Tele-Tandem ist ein preisgekröntes (Sprachensiegel 2003) Projekt des DFJW (Deutsch-Französischen Jugendwerks). Es unterstützt einen Unterricht mit "der Möglichkeit des Austausches" und "modernen didaktischen Prinzipien". Interessant für Schüler und Lehrer der jeweiligen Fremdsprache aus Deutschland und Frankreich.
"eTandem Europa" is a project funded by the European Commission as part of the European Year of Languages 2001. eTandem Europa's objective is to introduce as many European citizens as possible to the opportunity of learning a foreign language with eTandem and to make it easy for these language learners to get started.
Zwei Lernende organisieren sich als Team, tauschen sich miteinander aus, lernen voneinander, sind auch auf einer emotionalen Ebene sehr stark miteinander verbunden. Im Unterschied zu Mentorenprogrammen sind sie von ihren Vorkenntnissen und ihrer Entwicklungsstufe her eher gleich fortgeschritten.
(E?)(L?) http://www.sprachzentrum.de/
Sprachzentrum Eine Welt e.V. - Tandem-Sprachpartner-Vermittlung - Kurse Deutsch als Fremdsprache - Fremdsprachenkurse
(E?)(L?) http://www.tandem-fahren.de/
Ziel dieser WWW-Seiten ist, allen Tandem-Fans und solchen, die es noch werden wollen, eine deutschsprachige Informationsquelle zum Thema Tandem zu bieten.
(E?)(L?) http://www.tele-tandem.net/
TELE-TANDEM - DAS NEUE PROJEKT DES DFJW
Das DFJW hat entschieden, aufgrund des Rückgangs der Anzahl von Schülern, die die Partnersprache erlernen, ein neues Projekt ins Leben zu rufen. Dabei geht es um die Entwicklung einer neuen Didaktik des Deutschunterrichts in Frankreich und des Französischunterrichts in Deutschland im Primarbereich, die sich auf die Begegnungssituation von Kindern und auf die neuen Medien stützt. Das Projekt nennt sich "Tele-Tandem".
In früheren Zeiten waren die Preise für eine Beförderung noch nicht eindeutig festgelegt. Der Preis konnte von vielen Faktoren abhängen - nicht zuletzt auch vom Verhandlungsgeschick. Und so musste der Preis vor einer Fahrt erst einmal geschätzt und ausgehandelt werden. Das "Taxi" ist dabei eine Abkürzung des frz. "taximètre" = "Gebühr ausmessen". Und über das Französische gelangte dann das verkürzte "Taxi" dann auch ins Deutsche.
Das frz. "taxer" = "besteuern", "Preis festsetzen" geht zurück auf lat. "taxare" = "prüfend betasten", "schätzen". Weiter liegt zu Grunde lat. "tangere" = "berühren", worauf auch "tangieren" und die mathematische "Tangente" zurück gehen.
Die wirtschaftliche "Berührung" findet dort statt wo "gehandelt" wird und wo sich Angebot und Nachfrage "treffen".
(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Verkehr
"Wer nicht verkehrt - lebt verkehrt." war vor drei/vier Jahrzehnten ein Spruch der Jugendkultur. Trotz seiner Benutzung in einer eingeengten Bedeutung steckt darin auch im allgemeinen Sinn eine grosse Wahrheit.
Allerdings war der Begriff "Verkehr" auch bei seiner Entstehung etwas eingeschränkt. Er wurde ursprünglich bezogen auf den "Austausch von Waren", also auf den "Handelsverkehr".
Eigentlich ist "verkehren" ja fast ein "weisser Schimmel". Das idg. "*per" wird mit der Bedeutung "hinübergehen" widergegeben, wird aber auch in einigen Wortverbindungen in negierendem, also umkehrendem Sinne gebraucht (z.B. "sich verlaufen"), so dass "verkehren" mit "um-umwenden" gleichgesetzt werden könnte.
Dabei ist "kehren" noch nicht eindeutig zugeordnet. Es wird alten Wortstämmen mit der Bedeutung "nach hinten gebäugt" und/oder "herumdrehen" zugeordnet. Auch gibt es neben dem "(um)kehren" auch "kehren" im Sinne von Schmutz "(weg)kehren". Dieses "kehren" wird mit Bedeutungen wie "glühende Kohlen zusammenscharren" in Verbindung gebracht.
Jedenfalls ergaben sich beim "Austausch von Waren" immer auch menschliche Kontakte. Und so wurde der Begriff erweitert auf die Bedeutung "Umgang mit jemandem haben" und speziell für einen intensiven Umgang im Sinne von "Geschlechtsverkehr" verwendet.
W
wagen, Wagen, Waage (W3)
Das Verb "wagen" gehört zum gleichen Wortstamm wie "Waage" und bedeutet etwa "etwas auf die Waage legen, ohne zu wissen, wie sie ausschlägt" und dann erweitert "sich in eine Situation begeben, deren Ausgang ungewiss ist".
Die idg. Wurzel "uegh" = "sich bewegen", "schwingen", "fahren", "ziehen" steckt auch im "Wagen".
Man "wägt" das Gewicht zweier Gegenstände (ohne Waage) z.B. ab, indem man sie in die linke und rechte Hand nimmt und beide Hände hoch- und runterbewegt.
Wagen (W3)
gehört zur gleichen idg. Wurzel wie "bewegen" und bedeutet etwa "das sich bewegende". Der "Weg" ist auch das zur "Fort-bewegung" dienende.
Die digitale Ausgabe gibt den vollständigen Text sowie sämtliche Abbildungen und Karten der zweiten Auflage von 1912 bis 1924 im Neusatz und Faksimile wieder. Die CD-ROM basiert auf der folgenden Buchausgabe: Enzyklopädie des Eisenbahnwesens. Herausgegeben von Dr. Freiherr v. Röll in Verbindung mit zahlreichen Eisenbahnfachmännern, 10 Bände, Zweite, vollständig neubearbeitete Auflage, Berlin, Wien: Urban & Schwarzenberg, 19121923.
(E?)(L?) http://www.digitale-bibliothek.de/scripts/ts.dll?mp=/art/7051/
Ein Klassiker der Eisenbahn-Literatur, jetzt erstmals digital und in hochwertiger Ausstattung
Die von Viktor von Röll in zehn Bänden herausgegebene, von renommierten Fachleuten erarbeitete »Enzyklopädie des Eisenbahnwesens« (2. Auflage 1912–1923) umfasst alle Aspekte des Eisenbahnwesens seiner Zeit. Die Artikel reichen von Biographien berühmter Eisenbahnkonstrukteure bis zu umfangreichen Technikbeschreibungen und informieren sogar über scheinbar abwegige Themen wie die Bahnwärterwaschlokale. Einen besonderen Reiz machen die zahlreichen Abbildungen, Illustrationen und Zeichnungen aus. So finden sich Baupläne von Brückenanlagen und Rangierbahnhöfen neben technischen Darstellungen von Achsen und Lokomotiven. Zugleich gibt es für fast jedes Land der Erde Karten der Eisenbahnnetze.
Die CD-ROM enthält den vollständigen Text im Neusatz und Faksimile sowie sämtliche Abbildungen und Karten der folgenden Buchausgabe:
Enzyklopädie des Eisenbahnwesens. Herausgegeben von Dr. Freiherr v. Röll in Verbindung mit zahlreichen Eisenbahnfachmännern, 10 Bände, Zweite, vollständig neubearbeitete Auflage, Berlin, Wien: Urban & Schwarzenberg, 1912–1923.
Inhalt
Bd. 1: Abdeckung bis Baueinstellung. - Bd. 2: Bauentwurf bis Brasilien. - Bd. 3: Braunschweig. Eisenbahnen bis Eilgut. - Bd. 4: Eilzüge bis Fahrordnung. - Bd. 5: Fahrpersonal bis Gütertarife. - Bd. 6: Güterverkehr bis Krisen. - Bd. 7: Kronenbreite bis Personentarife. - Bd. 8: Personentunnel bis Schynige Platte-Bahn. - Bd. 9: Seehafentarife bis Übergangsboden. - Bd. 10: Übergangsbrücken - Zwischenstation
Aus der Amazon.de-Redaktion
Was das "Fliewatüüt", die "Kon-Tiki" und "Magnums Ferrari" gemein haben? Sie alle sind mehr oder weniger legendäre Fortbewegungsmittel, die auf irgendeine Art und Weise im Gedächtnis blieben - genau so wie die "Cessna" von Matthias Rust, das "Bobby Car" oder das "Raumschiff Orion".
Und so erzählt Tesche in seinem originellen Werk die mitunter skurrilen Hintergründe mancher Legende, seien es die Garnrollen, Bleistiftanspitzer und Bügeleisen, welche in dem schnellen Raumkreuzer für die Atmosphäre ferner Zukunft sorgten oder der absurde Weg von Fitzcarraldos Schiff Molly Aida durch den amazonischen Dschungel.
Ein bisschen unsystematisch ist das Werk allerdings. So finden sich in dem Lexikon auch Einträge wie "Achterbahn" oder "Münchhausens Kanonenkugel". Sie sind ebenso überflüssig wie die Abhandlungen über das Musical Linie 1 oder Dädalus' Flügel, weil ihnen das Anekdotenhafte fehlt.
Der wahre Schatz liegt wohl in den Geschichten hinter den Geschichten aus Film und Fernsehen, und vielleicht hätte sich Tesche mit seinem Lexikon eben darauf beschränken sollen - zumal die historischen Abrisse zur "Titanic" oder "Apollo 13"-Mission ohnehin anderswo viel besser dargestellt sind.
Nein, was wir wirklich lesen wollen ist, dass Tom Selleck alias P.I. Magnum einst jedem Mitglied der Drehcrew einen Porsche schenkte, oder dass der Fahrer des Lastwagens aus Steven Spielbergs legendärem Duell bei der Schlussszene beinahe ums Leben kam, oder dass James Bonds Aston Martin aus Goldfinger 1997 geklaut wurde und seither verschwunden ist.
Doch wenngleich das Buch an eben solchen Stellen einen Riesenspaß macht, fehlt es auch hier mitunter an einer gründlicheren Recherche, bleiben offenkundige Fragen unbeantwortet oder gehen die Beiträge mitunter über eine Inhaltsangabe des Films - Beispiel: Das Fliegende Klassenzimmer - nicht hinaus. Und übrigens: Wo ist eigentlich der verbeulte Peugeot von Inspektor Columbo geblieben?
J. Schüring
Kurzbeschreibung
Von James Bonds "Aston Martin DB 5" und der "Air Force One" über die "Easy Rider"-Maschinen und Shackletons "Endurance" bis zu "Raumschiff Enterprise", "Transsib" und "Trabant" - Fahrzeuge aus Büchern, Filmen und der Realität beflügeln auch unsere Träume und Phantasien. Unterhaltsam und gescheit erzählt Siegfried Tesche in seinem Lexikon von den legendärsten Fortbewegungsmitteln der Welt und entführt den Leser auf eine Reise der besonderen Art - unter Wasser, in die Lüfte und durch die unendlichen Weiten des Weltraums.