Der "Dunst" geht zurück auf die Bedeutung "stieben", "stäuben", "wirbeln", "blasen", "wehen" und ist verwandt mit "Dampf" und engl. "dust" = "Staub".
E
F
Föhn (W3)
Schon die Lateiner kannten den lat. "favonius" = "Frühlingswind" (warmer Fallwind, besonders auf Nord- und Südseite der Alpen) (lat. "fovere" = "warm machen"), und hatten evtl. auch schon ihre Probleme damit.
FU Berlin - Über die Namen der Hochs und Tiefs
(E?)(L?) http://www.met.fu-berlin.de/~stefan/ht.html
(E?)(L?) http://www.met.fu-berlin.de/~stefan/Namen.html
täglich die neuen Namen der Hoch- und Tiefdruckgebiete - Wer vergibt die Namen der Tiefs und Hochs?
Die Namen werden vom meteorologischen Institut der FU Berlin vergeben. Diese Tradition wird seit den 50er Jahren gepflegt und geht auf Frau Dr. Carla Wege zurück - den nicht mehr ganz Frischen unter uns bekannt aus der 'Kreide'-Zeit der ZDF-Wettervorhersage.
Der US-Wetterdienst begann im 2. Weltkrieg, Taifune im Pazifik in alphabetischer Reihenfolge mit weiblichen Vornamen zu belegen, um sich einen besseren Überblick über die Wettersituation zu verschaffen, da manchmal mehrere Taifune gleichzeitig auftraten. Die Praxis der Namensgebung wurde bald auch auf Hurrikane im Nordatlantik übertragen, doch Proteste amerikanischer Frauenvereine führten dazu, dass die tropischen Wirbelstürme nun abwechselnd weibliche und männliche Vornamen tragen. Auf Anregung von Frau Dr. Karla Wege, die damals noch Studentin war und später vielen als Fernsehmeteorologin im ZDF bekannt wurde, begann im Jahre 1954 das Institut für Meteorologie der Freien Universität Berlin, alle für das Wettergeschehen in Mitteleuropa bedeutsamen Tiefdruckwirbel mit weiblichen und Hochdruckgebiete mit männlichen Vornamen zu belegen, damit sie in den Zeitungswetterkarten besser verfolgt werden konnten.
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Die Namensgebung für die tropischen Wirbelstürme durch den US- Wetterdienst erfolgt nach anderen Regeln, bekommen doch diese Wirbel den Namen erst dann, wenn sie das Unwetterstadium erreicht haben, genauer: wenn mindestens Windstärke 8 herrscht, in vielen Fällen wird dann aber bald Windstärke 12, also volle Orkanstärke, erreicht.
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Auch heute vergibt unser Institut noch Namen für Hoch- und Tiefdruckgebiete, die auch in den Berichten des Deutschen Wetterdienstes sowie einiger privater Wetterfirmen wie Meteofax teilweise Verwendung finden. Die Namensgebung erfolgt nach vorbereiteten Listen in alphabetischer Reihenfolge, es existieren jeweils zehn Durchgänge durch das Alphabet (also 10 x 26 = 260 Namen für Hochs und 260 Namen für Tiefs). Nach den zehn Durchgängen beginnt die Namensgebung wieder beim ersten Durchgang. Es liegt im Ermessen des Meteorologen, welches Hoch oder Tief er "tauft", in der Regel erhalten nur diejenigen Druckgebilde einen Namen, die einen Einfluss auf das Wetter in Mitteleuropa ausüben.
Die "Karman'sche Wirbelstraße" ist benannt nach dem ungarischen Luft- und Raumfahrtwissenschaftler "Theodor Kármán" (1881-1963). In einer Arbeit aus dem Jahr 1911 beschrieb er die "Stabilität der Wirbelanordnungen hinter Zylindern".
(E?)(L?) http://www.dwd.de/de/SundL/Oeffentlich/Katastrophenschutz/Leistungen/KONRAD/
KONRAD - ein neues Unwetterwarnsystem des DWD
Die Kriterien für ein Unwetter sind verbindlich festgelegt. Die Auswirkungen eines starken Gewitters sind im Einzelnen jedoch nicht vorhersehbar. Trotzdem werden Überlegungen angestellt, wie das bisherige Verfahren der Unwetterwarnungen in Deutschland verbessert werden kann. So will der DWD zukünftig die Nutzer der Warninformationen wie Feuerwehrleitstellen in den Warnprozess stärker miteinbeziehen.
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Taifun, Typhoon
(E?)(L?) http://www.oon.at/nachrichten/Innenpolitik.asp?ressort=Innenpolitik&id=301524
kommt von gr. "typhos", was bei lang gesprochenem "o" - wenig überraschend - für Wirbelwind steht. Entscheidet man sich jedoch für ein kurzes "o", was freilich nur ahnungslose Spötter wagen würden, so dreht sich die Bedeutung des Begriffs wie der Wind in besagtem Taifun. Plötzlich geht es dann - wie uns der Duden lehrt - um "Qualm und Umnebelung der Sinne". Es offenbart sich jenes "typhos", das in der antiken Medizin auch als Name für die "Blödsinnskrankheit" bezeugt ist. (luc)
(E?)(L?) http://www.geo.de/GEO/community/frage_der_woche/?linkref=geode_newsletter
Die aktuelle Frage: (vom 30.07.2003)
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U
Uni Karlsruhe - lateinische und deutsche Wetter-Klassifikationen
Wie heisst "Luft" auf französisch? - Richtig: "vent". Und die "Windschleuse", die die Luftzufuhr steuert heisst "Ventil" (lat. "ventus" = "Wind" - auch lat. "ventile" = "Wasserschleuse", "Windmühle").
Entsprechend kann man statt "lüften" auch "ventilieren" sagen, allerdings ist dieser Begriff schon mit der übertragenen Bedeutung "erörtern", "etwas zur Sprache bringen" belegt (also "einen Gedanken durchlüften", oder auch "an die Luft setzen").
Und womit bringt man Luft in Bewegung? - Mit dem "Luefter", dem "Ventilator".
W
Waschküchenwetter, Waschküche (W2)
Am 28.07.2005 hörte ich morgens im Radio den Begriff "Waschküchenwetter". Gemeint war das Wetter des kommenden Tages, das bei Temperaturen um 30 Grad Celsius und Regen ein absolut feuchtheisses Klima versprach. Der Begriff "Waschküche" wird sogar als übertragene Bezeichnung für "(dichten) Nebel" benutzt.
Interessant finde ich dabei, dass heute in Deutschland wohl kaum noch jemand eine solche "Waschküche" kennt. Ich kann mich dunkel daran erinnern, dass meine Grossmutter noch eine "Waschküche" in diesem Sinne hatte. Darin stand ein grosser Bottich, der von unten mit Holz oder Kohle beheizt werden konnte. Und wenn dann die Wäsche in dem Bottich kräftig in heissem Wasser durchgerührt wurde, konnte man erleben, was eine "Waschküche" bzw. ein "Waschküchenwetter" ist.
Aber im Zeitalter der Waschmaschine und der elektrischen Trockner darf man diese Begriffe (zumindest in ihrem übertragenen Sinn) zu den antiquierten und langfristig vielleicht untergehenden Begriffen zählen.
(E?)(L1) http://www.wetteronline.de/
Diese Site kann man wirklich rundum empfehlen.
Alles übers Wetter: Wettervorhersagen, aktuelles Wetter, Rückblick, Karten, Satellitenbilder
Das Wetter für fast jeden Ort der Welt, für die Regionen: Deutschland | Europa | Afrika | Nordamerika | Mittelamerika | Südamerika | Asien | Ozeanien
Und man kann auch umgekehrt das Wetter vorgeben und die passenden Orte suchen lassen. Zur Wettersuchmaschine führt ein Link rechts oben (Stand: 13.05.2001).
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